Ein Spiel hat es ein halbes Jahr nach dem Release zur Begeisterung vieler Spieler endlich auf Steamgeschafft. Doch die Freude hält nur kurz an und lässt die Bewertung des Spiels deutlich sinken. Nun warnen Fans neue potenzielle Spieler.
Von welchem Spiel ist die Rede? Es handelt sich um das Spiel Infinity Nikki von Infold Games, das Jump ‘n’ Run, Dress-Up und RPG-Elemente in einer Open-World vereint. Das Spiel erreichte bereits eine Woche nach dem Release über 20 Millionen Downloads (via TheGamer) und ist nun 6 Monate später seit dem 28. April 2025 auch auf Steam erhältlich. Doch dort erreicht das zunächst sehr positiv angenommene Spiel nur eine „ausgeglichene“ Bewertung (56 % der 2.294 Nutzerrezensionen sind positiv).
Die Überraschung ist, dass sich vor allem die treuesten Spieler, die das Spiel seit dem Release spielen, mit Kritik zu Wort melden. Denn sie alle waren Zeugen von dem, was Infinity Nikki in ein deutlich schlechteres Licht stellt: Die gute, alte Monetarisierung. Doch inzwischen scheint sich der Entwickler des Spiels damit selbst übertroffen zu haben und blieb dabei leider nicht ganz unbemerkt.
Hier seht ihr den Trailer zu Infinity Nikki:
Video starten
Infinity Nikki verkündet seinen Release mit einem neuen Trailer
Langzeitige Fans wissen nicht, ob sie Infinity Nikki weiter spielen möchten
Was kritisieren die Spieler genau? Gemeinsam mit dem Release auf Steam hat Infinity Nikkis neuster Patch 1.5 einige Monetarisierungsänderungen mit sich gebracht, die bei den bestehenden Spielern absolut gar nicht gut ankommen. Den Reviews nach zu urteilen sind sich viele von ihnen bewusst, dass Infinity Nikki sehr präsente Gacha-Elemente nutzt, wodurch auch viel Echtgeld in das Spiel einfließen kann. Das war schon seit dem Release der Fall, doch nun scheint der Entwickler dieses System zu weit auf die Spitze getrieben zu haben.
Spieler, die sehr wenig oder gar kein Echtgeld in Infinity Nikki investieren wollten, haben es mit dem Vervollständigen von Outfits schon immer schwerer gehabt. Inzwischen wurde die Anzahl der zu sammelnden Teile eines gesamten Outfits weiter erhöht, wodurch im Schnitt noch mehr Pulls benötigt werden. Das ist alarmierend für potenzielle, zukünftige Monetarisierungs-Updates. Denn das macht die Outfits im Umkehrschluss immer teurer und das Spiel für budgetbewusste Spieler immer schwieriger. (via PC Gamer)
Was sagen die Spieler in den Steam-Rezensionen?
Emiix kommentiert: „Die Gier der Unternehmen ist zu groß geworden. Ich kenne viele Gacha-Spiele, die mit Powercreep und so kämpfen, aber nur 6 Monate nach dem Start? (…) In seinem jetzigen Zustand ist dieses Spiel einfach nicht eure Zeit und schon gar nicht euer Geld wert.“
Phantomille sagt: „Ich bin keine Person, die normalerweise Gacha-Spiele spielt, aber ich war bereit, das System zu akzeptieren, weil es im Spiel eine Menge zu tun gab und die Monetarisierung bei der Veröffentlichung nicht übermäßig aggressiv war. Aber ein spannendes System anzupreisen, es so aussehen zu lassen, als wäre es ein Weg für nicht-monetarisierten Fortschritt/Langlebigkeit, und dann umzudrehen, um engagierte Spieler auszubeuten? (…) Das ist wirklich ätzend, und zwar in einem Maße, dass ich mich fragen muss, ob ich Infinity Nikki weiterhin spielen möchte.“
B schreibt: „Sie haben eine Badewanne für 10 US-Dollar hinzugefügt. Für diesen Preis soll die lieber meine Feinde ertränken.“
Die Monetarisierung von Gacha-Elementen ist für viele Gamer abschreckend, und das zu gutem Grund. Selbst Spieler, die sich auf diese Systeme einlassen, werden regelmäßig von den Preisen mancher In-Game-Inhalte überrascht. Auch hier hat Infinity Nikki bereits für Entsetzen sorgen können: Spieler sind entsetzt, weil das teuerste Kleid in Infinity Nikki immer noch Probleme macht
Ein 40-Jähriger soll für 13 Jobs gleichzeitig im Homeoffice gearbeitet haben. Doch irgendwann flog seine Taktik auf. Jetzt drohen ihm 20 Jahre Gefängnis. Denn er soll Geheimnisse ins Ausland verkauft haben.
Einem 40-jährigen Mann aus Maryland droht eine jahrzehntelange Haftstrafe, nachdem er angeblich mit ausländischen Staatsangehörigen in China zusammengearbeitet hat, um zwischen 2021 und 2024 IT-Fernarbeitsplätze bei mindestens 13 verschiedenen US-Unternehmen zu erhalten.
Laut Ansicht der Behörden soll sein Betrug zu einem riesigen Betrugsprojekt gehören, mit dem Nordkorea sein illegales Atomwaffen- und Raketenprogramm finanziert. Insgesamt könnte er für bis zu 20 Jahre ins Gefängnis. Das Urteil soll im August 2025 fallen, das berichtet das englischsprachige Magazin Fortune.com.
Video starten
Studenten spionieren Passanten mit versteckter Kamera und einer KI aus, finden Name und Adresse in Sekunden heraus
40-Jähriger soll seine US-Identität an Entwickler in China vermietet haben
Was hat er genau gemacht? Die Behörden werfen dem 40-Jährigen vor, seine US-Identität an Entwickler in China vermietet zu haben, die damit mehr als ein Dutzend Remote-Tech-Jobs erhielten, von denen einige Auftragsarbeiten für sensible Regierungsbehörden beinhalteten. Unter anderem soll er für die Federal Aviation Administration (FFA) gearbeitet haben. Das ist die Bundesluftfahrtbehörde der Vereinigten Staaten und gehört zum Verkehrsministerium.
Die Jobs brachten ihm ein Gehalt von mehr als 970.000 US-Dollar für Softwareentwicklungsaufgaben ein, die in Wirklichkeit von Mitarbeitern ausgeführt wurden, die nach Angaben des Justizministeriums aus Nordkorea stammen und von einem Posten in Shenyang, China, aus arbeiten.
Die in China ansässigen Entwickler nutzten die IT-Jobs des Unternehmens, von denen einige die Vergabe von Softwarediensten an US-Regierungsbehörden wie die Federal Aviation Administration betrafen, um Zugang zu hochsensiblen Regierungssystemen zu erhalten, in die sie sich von Übersee aus einloggten, so die Behörden. Die sensiblen Daten sollen dann weitergereicht worden sein.
Wie flog der Mitarbeiter auf? Ein Unternehmen, bei dem der Beklagte mutmaßlich arbeitete, gab seine Daten an die Defense Counterintelligence and Security Agency (Agentur für Spionageabwehr und Sicherheit) für eine geheime Freigabe weiter und stellte fest, dass er möglicherweise bereits einen anderen Job hatte.
Bestätigt wurde diese Vermutung dann, als man Screenshots des Mitarbeiters verglich: Denn auf dem Bild, welches der Chef des Unternehmens gemacht hatte, war eine andere Person zu sehen, als die Person, mit der er ursprünglich das Bewerbungsgespräch für den Job geführt hatte und als die Person, die die an den täglichen virtuellen Besprechungen teilnahm
Laut Behörden soll er aber nur einer von etlichen Personen sein, die in den Betrug verwickelt gewesen sein sollen. Denn dahinter soll eine groß angelegte Betrugsaktion stecken, bei der ausgebildete nordkoreanische Staatsangehörige mit amerikanischen Vermittlern zusammenarbeiten.
Die Nordkoreaner, die aus China arbeiten sollen, erschleichen sich mithilfe der US-Bürger einen Arbeitsplatz, um anschließend ihr Gehalt an Kim Jong Un, den autoritären Führer der Demokratischen Volksrepublik Korea, zu überweisen.
Son Goku gilt bei vielen Fans von Dragon Ball und auch Anime als einer der stärksten Charaktere, die es gibt. Doch es gibt einige Charaktere, die es mit ihm aufnehmen könnten, wenn auch nicht immer körperlich. Wir stellen euch 6 davon vor.
Achtung Spoiler: Der folgende Artikel enthält kleine Spoiler zu Jujutsu Kaisen, JoJo’s Bizarre Adventure, Death Note, Gurren Lagann und Akira.
Wie wurde diese Liste erstellt? Natürlich ist es schwierig, verschiedene Anime-Universen miteinander zu vergleichen. Wir beziehen uns in dieser Liste nicht nur einfach auf einen körperlichen Vergleich, sondern auf die Fähigkeiten der verschiedenen Charaktere.
Es kann also sein, dass Son Goku die Charaktere auf dieser Liste physisch besiegen kann, aber Fähigkeiten oder Regeln im eigenen Universum dafür sorgen, dass er allgemein nicht gewinnen könnte.
Auf dieser Liste besprechen wir nur Charaktere aus anderen Animes, weshalb wir Beerus und Whis auslassen.
Falls euch ein Charakter auf dieser Liste fehlt, schreibt es gerne in die Kommentare.
Tetsuo aus dem Sci-Fi-Klassiker Akira
Video starten
Akira: Trailer zeigt die bahnbrechenden Animationstechniken
Akira zeigt, wie Macht in den falschen Händen ausarten kann, und das große Beispiel dafür ist Tetsuo. Der junge Teenager erhält psychische und telekinetische Kräfte, die im Verlauf des Films zusammen mit seinem Wahnsinn und seiner Wut immer größer werden.
Seine Kräfte sind dabei schwer zu erfassen, aber er könnte wahrscheinlich ohne Probleme ganze Planeten auslöschen. Außerdem scheint er auch Kräfte zu haben, die die Realität und das Universum manipulieren können. Je nach Interpretation kann man davon ausgehen, dass er am Ende des Films eine Art Gott oder ein Universum geworden ist.
Saitama aus One Punch Man
In der Serie selbst ist die Stärke von Saitama recht variabel. Mal kämpft er gegen Mutanten und mal kämpft er gegen gottgleiche Wesen, die außerhalb der irdischen Logik funktionieren. Doch selbst gegen solche Gegner braucht Saitama maximal ein paar Schläge.
One Punch Man ist eine Parodie auf unbesiegbare Shonen-Protagonisten, weshalb er gar nicht verlieren kann, die Logik seiner Welt verbietet das, weshalb er wohl auch Goku besiegen würde. Er ist eine Art Gag-Charakter, und schon im Anime von Dragon Ball Super haben wir gesehen, wie ein Charakter wie Arale gegen Vegeta bestehen kann.
Die Anti-Spirale aus Tengen Toppa Gurren Lagann
Goku könnte, wenn er will, ganze Planeten vernichten, das schafft sogar Golden Freezer. Doch einige Animes gehen darüber hinaus, so auch Tengen Toppa Gurren Lagann. Am Ende der Mecha-Serie lernen wir die Anti-Spirale kennen.
Der ist nicht nur größer als Universen, seine Fähigkeiten können die Realität manipulieren, Gegner unfähig machen und er kann in die Zeit zurückreisen. Man könnte sogar sagen, er sei ein eigenes Universum. Im finalen Kampf der Serie kann man sehen, dass dieses Wesen sogar ganze Galaxien als Wurfgeschosse benutzt. Selbst Goku müsste sich den Regeln seines Universums unterwerfen.
Light Yagami aus Death Note
Light Yagami ist ein normaler Mensch mit einem übertriebenen Sinn für Gerechtigkeit. Im normalen Kampf könnte er niemals gegen Son Goku oder auch stärkere Menschen bestehen, doch das muss er auch gar nicht. Er kämpft mit dem Kopf.
Um Goku zu besiegen, müsste er nur seinen Namen ins Death Note schreiben. Es ist zwar nicht so leicht, ihn herauszubekommen, aber wenn er ihn fragt, würde Goku ihn bestimmt verraten. Selbst wenn nicht: Mithilfe von Misa Amane und den Augen der Shinigami könnte er ihn auch so erfahren. Für Ryuk wäre das sicherlich ein großer Spaß.
Fumihiko Takaba aus Jujutsu Kaisen
Video starten
Jujutsu Kaisen 0 – Der Trailer zum Kinofilm des Shonen-Animes
Fumihiko Takaba kennt man bisher nur aus dem Manga, aber er hat eine interessante Fähigkeit, die selbst Gojo oder Sukuna Probleme machen würde. Er ist eigentlich ein schlechter Comedian, und das repräsentiert auch seine Fähigkeit.
Wenn Takaba an etwas denkt, das er lustig findet, dann wird es Realität. Seine große Schwäche ist aber, dass er selbst nichts von der Fähigkeit weiß. Durch seine Fähigkeit kann Takaba aus einem simplen Kampf eine absurde Comedy-Show machen, und das passt perfekt zum Oldschool-Dragon-Ball (via Jujutsu Kaisen Wiki).
Giorno Giovanna aus JoJo´s Bizarre Adventure
In Part 3 von JoJo wurden die Stands eingeführt. Das sind einzigartige Fähigkeiten, die Stand-Nutzer in sich tragen. Während Part 3 noch hauptsächlich auf den Kampf fokussierte Stands hatte, wurde es mit den Parts danach immer abstrakter.
Einer der stärksten ist dabei wohl Golden Experience Requiem vom Part-5-Protagonisten Giorno Giovanna. Dieser Stand kann Aktionen zurücksetzen und verhindern, dass sie Realität werden. Er kann also jede Attacke und jede Bewegung verhindern, sodass sie nie geschieht. Auch die von mächtigen Gegnern wie Goku.
Zusätzlich sorgt Golden Experience Requiem, wenn er einen Gegner tötet, für einen unendlichen Sterbe-Loop, sodass der Feind für immer Realitäten erlebt, in denen er stirbt (via JoJo´s Bizarre Wiki).
Auf PS5 erscheint Ende Mai ein neues MMO: Crystal of Atlan. Das Game in Anime-Optik startet mit 8 verschiedenen Klassen und lässt die Spieler Gegner in der Luft vermöbeln – ganz ähnlich wie in Genshin Impact.
Was ist das für ein Spiel? Crystal of Atlan ist ein MMO in Cell-Shading-Anime-Optik von Nuverse Limited, einer Tochterfirma der Tiktok-Besitzer ByteDance. In der Basis-Version ist es Free-to-Play und erscheint schon am 28. Mai 2025 für PS5 (via Playstation Store), via Apple- und Google-Play-Store. Eine PC Version ist ebenfalls angekündigt. Diese kann jedoch noch nicht vorbestellt werden. Für Mobile sind Vorregistrierungen möglich.
Schauplatz des MMOs ist eine Steampunk-Welt mit Magie-Elementen, wegen der die Entwickler das Game als Magic Punk bezeichnen. Der eigene Charakter ist Mitglied der Thornbird-Abenteurergilde und soll dabei helfen, die Geheimnisse des wichtigen Kristalls von Atlan zu lüften.
Neben den MMO-Inhalten soll das Game übrigens auch Inhalte für Einzelspieler bieten. Mit dabei sind unter anderem Anime-mäßige Cutscenes und Solo-Inhalte. Wenn ihr einen ersten Eindruck vom Game haben wollt, könnt ihr euch hier einen Trailer dazu ansehen:
Video starten
Neues MMORPG Crystal of Atlan – Game Preview
Mit 8 Klassen in die Luftkämpfe wie bei Genshin Impact
Was für Klassen gibt es? Insgesamt gibt es vier Hauptklassen in Crystal of Atlan, die in acht Unterklassen spezialisiert werden. Hier ein Überblick:
Swordsman (Schwertkämpfer)
Kann zum Berserker oder zur Magiblade (Magieklinge) weiter entwickelt werden
Musketeer (Schütze)
Kann zum Bounty Hunter (Kopfgeldjäger) oder Gunner (Kanonier) werden
Puppeteer (Marionettenmeister)
Kann zum Scytheguard (Sensenwächter) oder zur Blademaiden (Klingenmaid) spezialisiert werden
Magister
Wird zum Elementalist (Elementarmagier) oder zum Warlock (Hexer)
Das Kampfsystem soll nach Angaben der Entwickler dem von Genshin Impact oder auch Devil May Cry ähneln. Besonders sei dabei, dass Gegner in die Luft geschleudert und dort weiter vermöbelt werden können. Ganz ähnlich wie in den beiden genannten Titeln.
Was wissen wir zum Release? Konkret erscheinen soll Crystal of Atlan am 28. Mai 2025 für PS5 sowie Mobile. Zwar ist das Game Free-to-Play, für PS5 können dennoch zwei verschiedene Bundel vorbestellt werden. Pack I kostet 9,99 €, während Pack II für 19,99 € über die virtuelle Ladentheke geht.
Beide Pre-Order-Bundel beinhalten In-Game-Items für einen einfacheren Start ins Spiel, sobald es dann live geht. Sie werden aber explizit nicht benötigt, um das Spiel zum Release zocken zu können.
Der Twitch-Streamer Asmongold hat in einem Stream über reiche Influencer gesprochen, die sich widersprüchlich verhalten. Denn Streamer wie Pokimane oder HasanAbi sprechen zwar so, als wären sie genauso mittellos wie der Durchschnitts-Bürger, schwelgen dabei aber im Luxus.
Gegen wen wettert Asmongold? In einem vergangenen Twitch-Stream reagierte Asmongold auf Beiträge in seinem Reddit. Darunter war ein Clip, in dem die Twitch-Streamerin Imane „Pokimane“ Anys in einem gemeinsamen Stream mit Jason „JasontheTween“ Nguyen über die Reichen spricht.
Pokimane sagt: Sie hasse die Reichen.
Sie meint: „Glaubt ihr, wir haben irgendwann so eine Revolution in Amerika? Oder? Es geht voran, stimmt’s? Noch eine. Die Vermögensungleichheit wird schlimmer. (…) Und wir hassen die Reichen“ (via YouTube).
Wir stellen euch den Streamer Asmongold in unserem Video vor:
Video starten
Karriere und Leben von Asmongold in 3 Minuten – Was macht ihn aus?
Ihr wärt die ersten, die sie bei einer Revolution holen
Wie reagiert Asmongold? Asmongold macht sich daran, sofort den Widerspruch in dieser Aussage herauszustellen.
Denn die Twitch-Streamerin Pokimane gehört ganz klar zu den Reichen, über die sie selbst auch spricht.
Asmongold meint dazu: “Ich liebe es, wie die Leute das sagen, als ob ihr nicht die ersten wärt, die in die Guillotine kommen. Ihr wärt die Ersten! Wer ist dieses ‚wir‘?” (via YouTube).
Auch ihr Streaming-Kollege JasontheWeen hat in dem Clip Bedenken bei Pokimanes Aussage und fragt sie, ob sie nicht auch zu den Reichen gehöre.
Die Twitch-Streamerin stellt dann klar, sie meine die „Ultra-Reichen“, die „unnötig Reichen“, die „Milliardäre“ und die „Bezos“.
Weiter findet Asmongold, dass es einige Influencer geben würde, die reich seien, aber selbst gegen Reiche wettern und somit den Gedanken an eine Revolution immer wieder befeuern würden. Der Grund weswegen sie so handeln, laut Asmongold: Sie würden denken, dass sie kein Opfer von einer solchen Revolution sein würden.
Es sieht wirklich schlecht aus, wenn all diese Leute darüber reden, wie großartig der Sozialismus ist, während diese Leute ein Leben im Luxus führen. Wenn jemand nicht lebt, was er predigt, glaubt er vermutlich selbst nicht wirklich daran.
Als Beispiel blendet Asmongold den Twitch-Streamer Hasan „HasanAbi“ Piker ein, der eine linke Gesinnung hat und diese auf seinem Twitch-Kanal immer wieder zum Ausdruck bringt, gleichzeitig aber mit seinen über 2,8 Millionen Follower auf Twitch ebenfalls zu den Größten der Branche gehört und regelmäßig von seinem Luxus profitiert.
Asmongold ist zwar einer der erfolgreichsten Streamer auf Twitch, aber auch einer der umstrittensten. Seit einiger Zeit erstellt er vermehrt politische und polarisierende Inhalte.
Seine Inhalte und Aussagen sorgten dafür, dass er nicht wirklich “Brand-Safe”, also dass es schwierig für ihn war, Sponsoren zu finden. Das war unter anderem auch ein Grund, weswegen sich die WoW-Gruppe OTK von ihm distanzierte.
Wie reich ist Pokimane? Die genauen Einnahmen von Pokimane lassen sich nur durch einige Indizien schätzen, jedoch kann die Twitch-Streamerin mit mehr als 9,3 Millionen Followern auf Twitch als eine der Twitch-Größen im internationalen Raum verbucht werden.
Hinzu kommen regelmäßige Sponsoren, Spenden von Zuschauern und der Fakt, dass sie in der Vergangenheit einen Exklusivvertrag mit Twitch hatte, für den sie ebenfalls Geld bekommen hatte. Durch den Vertrieb von ihrem Merch macht sie ebenfalls Gewinn.
Pokimane ist seit 2017 eine erfolgreiche, professionelle Influencerin, die sich einen großen Namen aufgebaut hat und als “absolut brandsafe”, also für die Werbe-Industrie extrem attraktiv gilt. Ihr Vermögen kann somit schon im Millionenbereich geschätzt werden.
Seit dem ersten Trailer zu GTA 6 im Dezember 2023 warten Fans sehnlichst auf die Veröffentlichung weiterer Inhalte, um die Überbrückung bis zum Release-Datum, oder zumindest dessen Ankündigung, zu erleichtern. Ein ehemaliger Entwickler des Studios hat dazu jedoch eine ganz eigene Meinung.
Was verbindet den Entwickler mit der GTA-Reihe? Obbe Vermeij, ein ehemaliger Technical Director, der von 1995 bis 2009 für Rockstar gearbeitet hatte, spricht auf X gerne über seine damalige Zeit bei den Machern der GTA-Reihe. In seinem letzten Post auf X feierte er das 17-jährige Jubiläum des Releases von GTA 4, wo er auch über die Entscheidungsfindung für die letztendliche Verschiebung des Titels sprach. Das Team bemerkte damals, dass sie den angepeilten Termin nicht einhalten konnten. Er vermutet des Weiteren, dass der Entscheidungstag für GTA 6 ähnlich sein könnte.
Vermeij fügt folgendes zu dem angeschnittenen Thema hinzu: „Wenn es nach mir ginge, würde ich keine zusätzlichen Trailer veröffentlichen.“ (via X)
Hier seht ihr den ersten und bisher einzigen Trailer zu GTA 6:
Video starten
Rockstar Games zeigt GTA 6 erstmals im Trailer
„Das wäre ein Boss Move.“
Wieso will der Entwickler keine weiteren Trailer zu GTA 6 sehen? Vermeij sagt, dass das Spiel schlichtweg keine weiteren Trailer oder sonstiges Promo-Material benötige, da der Hype um das Spiel bereits groß genug sei. Und genau so könne man durch den Überraschungseffekt die Veröffentlichung als Ereignis umso größer machen (via X).
Ein anderer X-Nutzer (JoeDannyMan) findet diese Idee super: „Das wäre Wahnsinn. Einfach ein Veröffentlichungsdatum bekannt geben und sonst nichts. Die Köpfe der Leute würden vor lauter Hype und Spekulationen explodieren.“
Der ehemalige Entwickler will scheinbar genau darauf hinaus: „Das wäre ein Boss Move.“
Obbe Vermeij und JoeDannyMan über den Verzicht neuer Trailer zu GTA 6 (via X)
Was wissen wir bisher durch den ersten Trailer des Spiels? Der 1:30 minutenlange Trailer zeigt den neuen Ort, an dem GTA 6 spielen wird: Vice City, die durch ihre Stadt, den Strand und ihre markanten, teilweise ziemlich wilden Bürger direkt Florida-Vibes vermittelt. Neben Nachtclubs und Luxusleben sieht man auch Sümpfe und Alligatoren, was für eine vielseitige Spielerfahrung sprechen könnte.
Des Weiteren lernt man auch die beiden Hauptcharaktere des Spiels kennen, Lucia und Jason, zwischen denen der Trailer eine „Bonnie und Clyde“-artige Romanze andeutet. Der Trailer bleibt vage genug, um Fans weiter spekulieren zu lassen, aber bietet trotzdem so viel, worauf sich Spieler freuen können.
Eine Firma hat untersucht, wie produktiv Mitarbeiter im Büro sind. Und man hat festgestellt: Ab einer bestimmten Zahl von Arbeitstagen sinkt die Produktivität. Gleichzeitig fordert die Firma von ihren Mitarbeitern mehr Tage im Büro.Denn das wäre für die Firma, die Kunden und für Innovation besser.
PricewaterhouseCoopers International (kurz PwC) ist ein Wirtschaftsprüfungsunternehmen mit Sitz in London (UK). PwC gehört zu den sogenannten “Big Four”, denn die vier größten Beratungs- und Wirtschaftsprüfungsunternehmen der Welt beschäftigen zusammen 1,5 Millionen Mitarbeiter.
Ein Quartal lang hat der Konzern seine Mitarbeiter überwacht, weil man herausfinden wollte, wie die Angestellten im Büro und im Homeoffice arbeiten. Und PwC hat festgestellt: Je länger die Mitarbeiter im Office sitzen müssen, desto weniger produktiv sind sie.
Das erklärte PwC und andere Firmen vor einem Ausschuss des britischen Parlaments. Das britische Parlament hat einen Ausschuss, das „Home-based Working Committee“ gegründet, um die Auswirkungen von Büro- und Homeoffice-Arbeit zu überprüfen.
Video starten
Slate Auto präsentiert neuen Truck mit E-Motor
Nach 3 Tagen im Büro sinkt die Leistung der Mitarbeiter
Was hat die Firma festgestellt? Nach dem ersten Quartal, in dem die Mitarbeiter überwacht wurden, sagte Phillippa O’Connor, Chief People Officer bei PwC in Großbritannien, es gebe „eine wirklich klare Korrelation zwischen der Zeit im Büro und der Nutzung unserer Mitarbeiter“.
PwC verglich die Anwesenheitsdaten auch mit vorläufigen Daten aus der jährlichen Umfrage zum Mitarbeiterengagement und stellte fest, dass diejenigen, die drei Tage pro Woche ins Büro kommen, am engagiertesten sind.
Die ersten Daten zeigen uns, dass die Mitarbeiter, die an drei Tagen in der Woche im Büro sind, engagierter sind. Wo sie fünf Tage in der Woche im Büro sind, sind sie weniger engagiert.
Die Produktivität sinkt in der Woche, je länger die eigenen Mitarbeiter im Büro sitzen müssen. Gleichzeitig erklärte PwC aber auch, dass es für die Firma, die Innovationen und auch für die Kunden besser sei, wenn die Mitarbeiter im Office wären, erklärte O’Connor dem englischsprachigen Magazin Business Insider. Auch für Auszubildende wäre das Büro sehr wichtig.
Es gibt Leaks, die auf neue Items in Pokémon GO hindeuten. Und die könnten richtig stark sein.
Pokémon GO wird regelmäßig mit neuen Updates versorgt. Dabei gibt es immer wieder neue Monster und auch neue Items und Funktionen, die ihren Weg ins Spiel finden, wie zuletzt der Dyna-Pilz.
In der letzten Zeit gab es einige Hinweise aus Dataminings, die darauf hindeuten, dass es bald 2 neue Items in Pokémon GO geben könnte. Und die dürften Spielern der Hauptreihe sehr bekannt vorkommen: der silberne und der goldene Kronkorken.
Video starten
Pokémon GO: Das steckt in der neuen Season Mächtig und Meisterhaft
Starke IVs für alle – eventuell
Was sind Kronkorken? In den Hauptspielen gibt es seit den Editionen Sonne und Mond die beiden Kronkorken. Diese sorgen dafür, dass IV, also die Attribut-Werte eurer Pokémon, im Kampf gesteigert werden. Mit einem silbernen Kronkorken kann ein IV-Wert auf das Maximum angehoben werden, mit der goldenen Variante sogar alle.
Aktuell mehren sich die Hinweise, dass diese beiden Items auch in Pokémon GO erscheinen könnten. Nachdem vor kurzem bereits ein Leak auf entsprechende Tutorials hingedeutet hat (via reddit), wurden in einem neuen Leak nun auch Icons für die beiden Items gefunden (ebenfalls via reddit).
Was würde sich durch die Items ändern? Sollten die Kronkorken wirklich in Pokémon GO veröffentlicht werden und die Funktionalität der aus den Hauptspielen ähneln, dann wäre das eine starke Änderung. Ihr könntet eure seltenen und legendären Monster, die nicht über gute IV verfügen, aufbessern und sogar zu Hundos machen.
Dies könnte sich gerade bei Monstern wie Diancie, die ihr nur einmalig in Pokémon GO erhalten könnt, richtig lohnen. Auch könntet ihr mit den silbernen Kronkorken Pokémon, deren IV gegen 0 gehen, für die Kampfligen aufbereiten.
Wann kommen die Items ins Spiel? Beachtet unbedingt, dass es sich bei den bisherigen Erkenntnissen um keine offiziellen Informationen von Niantic handelt. Alle Infos sind aus sogenannten Dataminings, bei denen sich technisch versierte Menschen die Inhalte, wie beispielsweise Bilder, angucken, die dem Spiel hinzugefügt wurden.
Dies bedeutet nicht, dass die Funktionen kurz vor der Veröffentlichung stehen. Es ist möglich, dass es noch lange dauern kann, bis die Kronkorken veröffentlicht werden und ebenfalls, dass sie niemals erscheinen, da sich Niantic doch noch dagegen entscheidet.
Wann genau und in welcher Form ihr die neuen Items also erhalten könnt, ist aktuell noch unklar. Klar ist jedoch, dass sie eine der stärksten Änderungen ins Spiel bringen würden, wenn sie erscheinen.
Der neue Monat steht vor der Tür. Und auch dieser bringt wieder viele Events zu Pokémon GO, die euch mit unterschiedlichsten Inhalten versorgen. Wenn ihr euch darüber einen Überblick verschaffen wollt, dann werft gerne einen Blick auf unsere Übersicht mit allen Events im Mai 2025 in Pokémon GO.
Deine Meinung ist uns wichtig!
Gefällt dir der Artikel? Hast du irgendwelche Kommentare? Sag uns, was du denkst!
Es gibt unzählige Spiele im Universum von Marvel. Einige davon sind auch Free2Play. Eines der erfolgreichsten erscheint jetzt nach 10 Jahren endlich auf Steam, bietet eine Menge Content und über 300 spielbare Helden und Schurken.
Um welches Spiel geht es? Marvel Contest of Champions (oder Sturm der Superhelden) ist eigentlich schon im Dezember 2014 erschienen. Wer nicht auf mobilen Plattformen unterwegs ist, weiß vielleicht nicht, dass es unzählige Marvel-Spiele gibt, die man kostenlos spielen kann.
Dabei gibt es verschiedene Genres und Marvel Contest of Champions ist im Kern ein klassisches Prügelspiel. Wie jetzt angekündigt wurde, erscheint das Spiel endlich auch auf Steam und bringt viel Content auf den PC.
Video starten
Marvel Contest of Champions – Trailer zum Steam-Release des Prügelspiels
Unmengen an Content und Charaktere für Comic-Fans
Was ist das für ein Spiel? Marvel Contest of Champions ist ein klassisches Fighting-Game wie Street Fighter oder Mortal Kombat. Im 1-gegen-1 kämpft ihr mit einem Schurken oder Helden aus dem Marvel-Universum gegen andere Spieler, eure Freunde oder Bots.
Im Vergleich zu den Genre-Ikonen ist das Spiel etwas simpler. Auch als Free2Play-Spiel ist die Einstiegshürde ziemlich gering. Hier sollte man aber betonen, dass das Spiel ein klassisches Gacha-Game ist. Die Figuren schaltet ihr zufällig durch eine Form von Lootboxen frei und um die upzugraden müsst ihr viel Grinden oder Tief in die Tasche greifen.
Wer Probleme mit solchen Spielen hat, sollte es nicht spielen.
Abseits davon ist das Spiel schon über 10 Jahre alt, bietet demnach auch viel Content und viele spielbare Charaktere, die man freischalten kann. Neben klassischen Helden wie Iron Man, Thor oder Wolverine gibt es auch unbekanntere Figuren wie Mephisto, Bishop oder Annihilus.
Wenn ihr keine Lust auf andere Spieler habt, könnt ihr euch auch in Singleplayer-Missionen stürzen, um eure Ressourcen und euer Team zu verbessern.
Was ist an der PC-Version besonders? Die PC-Version wird Crossplay und Cross-Progression mit der Mobile-Version haben, also auch die Updates werden zeitgleich erscheinen. Außerdem soll die PC-Version eine verbesserte Optik und UI haben und 60 FPS. Zusätzlich dazu wird es Tastatur und Controller-Support geben. Wann das Spiel erscheinen soll, ist noch unklar.
Wenn es um gescheiterte MMORPGs geht, dann gehört WildStar sicherlich zu den Spielen, denen die Fans am meisten hinterhertrauern. Ein Teil der Community setzt seine Hoffnungen jetzt auf die Plattform GOG.
Warum GOG? Die Plattform gog.com gehört zur „CD Projekt“-Gruppe und hat es sich zur Aufgabe gemacht, Spiele für die Ewigkeit zu erhalten. Dazu gehören aber nicht nur neue Games, sondern auch alte Klassiker, an die man heutzutage sonst nur schwer oder gar nicht mehr herankommt, oder die in ihrer Originalversion nicht kompatibel mit aktueller Hardware wären.
Für dieses Ziel gibt’s auf gog.com zum einen das sogenannte „Preservation Program“, zu dem bereits mehr als 160 Spiele-Klassiker gehören. Zum anderen könnt ihr über die Dreamlist von gog.com eure Lieblingsspiele für eine Bereitstellung auf der Plattform in den Ring werfen. Ein Spiel, das über diesen Weg letztlich auf GOG gelandet ist: das PlayStation-RPG Breath of Fire IV von 2000.
Zur Enttäuschung gehört dazu, dass WildStar mit seinen knackigen Raids, dem launigen Kampfsystem, dem tollen Housing sowie dem abgedrehten Humor eigentlich viel zu gut war, um nach nur 4 Jahren auf dem MMO-Friedhof zu landen.
Dass das MMORPG viele Fans hat, die seit der Abschaltung auf eine Wiederbelebung hoffen, zeigte unter anderem eine Petition aus dem Jahr 2020, die von mehr als 10.000 Fans unterschrieben worden ist. Ganz frisch ist der Antrag auf der Dreamlist von gog.com, der bereits auf über 1.360 Votes und über 80 persönliche Erinnerungen an WildStar kommt.
Wie hoch stehen die Chancen auf ein Comeback? Genau das diskutiert derzeit ein Teil der Community auf Reddit. Einige Spieler bezweifeln dabei, dass Publisher NCsoft – bei dem die Rechte an WildStar liegen – so einen Deal mit CD Projekt eingehen würden.
Andere wiederum entgegnen, dass NCsoft etwas Vergleichbares erst im vergangenen Jahr gemacht hat. Nach der offiziellen Schließung des MMORPGs City of Heroes im Dezember 2012 mussten sich Fans lange illegale Alternativen wie Privatserver suchen, bei denen man nie weiß, wie lange sie ihren Betrieb noch aufrechterhalten dürfen.
Während viele große Spieleentwickler gerade auf Extraction-Shooter setzen, zieht EA bei seinem eigenen Projekt dieser Art die Bremse und entlässt zahlreiche Mitarbeiter.
Woher kommt diese Info? Dies geht aus einem Bericht des Branchen-Insiders Jason Schreier für Bloomberg hervor. Dem zufolge streicht EA „zwischen 300 und 400 Stellen“ – darunter auch rund 100 Arbeitsplätze bei Respawn Entertainment.
Als Quelle gibt Schreier eine Person an, die anonym bleiben will und mit den Plänen der Firma vertraut sei. Respawn ist heute vor allem für die „Star Wars Jedi“-Spiele und Apex Legends bekannt. Zuvor hat das Studio aber auch am sehr beliebten Shooter Titanfall und dessen Fortsetzung gearbeitet.
Titanfall 2 zeigt im Multiplayer-Trailer, wie rasant das Gameplay des Shooters ist
Offenbar neuer Titanfall-Shooter eingestellt
Was ist das für ein Projekt, das eingestellt wurde? Es soll sich laut des Berichts um einen Extraction-Shooter gehandelt haben, der stärker an die alten Titanfall-Spiele anknüpfen sollte. Das Spiel hätte sich damit in eine lange Liste neuer Shooter-Projekte mit Extraction-Mechaniken eingereiht:
Auch abseits von Shootern erwarten uns mit dem „Extraction RPG“ Pantheon und FromSoftwares Duskbloods zahlreiche Spiele mit Extraction-Mechanik.
Extraction-Spiele funktionieren im Kern folgendermaßen: Ihr betretet mit anderen Spielern eine Map, kämpft um Loot, erledigt Aufgaben und zieht mit eurer Beute von dannen. Sterbt ihr, verliert ihr in der Regel alles wieder. Das kann sich spannend und belohnend anfühlen – aber auch sehr frustrierend sein. Im Vergleich zu klassischen Multiplayer-Shootern belegen sie daher eine klare Nische.
Hunt: Showdown 1896, einer der (ehemals) beliebtesten Extraction-Shooter, hatte zum Allzeit-Peak um die 60.000 gleichzeitigen Spieler auf Steam (via steamdb.info). Zum Vergleich: So viele Spieler hat ein Call of Duty täglich (via steamdb.info).
Was sagt der Entwickler? Respawn Entertainment meldete sich in einem Post auf X zu Wort. Darin ist von „gezielten Team-Anpassungen“ die Rede. Man wolle sich nun auf Apex Legends und das nächste Kapitel von Star Wars Jedi fokussieren. Dafür lässt man Projekte, die noch ganz am Anfang stehen, hinter sich.
Baldur’s Gate 3 lässt den Spielern unglaublich viele Freiheiten, auch mal so richtig böse Entscheidungen zu treffen. Eine Aktion hat einen Gamer jetzt so weit getrieben, dass er das Spiel beendet und seine Mama angerufen hat.
Was hat der Spieler gemacht? In einem Post auf Reddit erzählt IrritableGoblin davon, dass er vor etwa einem Jahr testen wollte, wie böse und kreativ er in Baldur’s Gate 3 sein kann. Sein Vorhaben scheiterte allerdings schon im ersten Akt – allerdings nicht wegen des Spiels.
Im Smaragd Hain trifft man auf die Anführerin Kagha, die ein kleines Mädchen names Arabella verhört. Je nach den eigenen Dialog-Entscheidungen und Würfelergebnissen überlebt Arabella oder stirbt. IrritableGoblin ließ das Mädchen sterben.
Daraufhin spricht er mit Arabellas Mutter und erzählte ihr, dass ihre Tochter noch am Leben sei. Nur, um dann ihre Leiche der Mutter vor die Füße zu werfen. IrritableGoblin schreibt, er habe mit kaum einer Reaktion gerechnet. Doch der NPC reagiert mit einem lauten, Herzzerbrechenden Schrei, der den Spieler richtig schockierte.
Video starten
Baldur’s Gate 3: Großen Vorteil im Goblinlager mit diesen Trommeln erspielen
Spiel beenden und erstmal Mama anrufen
Wie hat er reagiert? IrritableGoblin hat nach eigener Aussage nicht mit der Reaktion von Arabellas Mutter gerechnet. Er dachte, der Dialog mit ihr würde sich einfach verändern. Dass sie stattdessen direkt und richtig heftig auf ihr totes Kind reagiert, hat er so nicht kommen sehen.
Der Spieler beendete daraufhin direkt das Spiel und brach den Run ab. Tatsächlich ging ihm seine eigene Tat so nah, dass er seine eigene Mama anrief, um ihr zu sagen, dass er sie liebt.
Was sagen die anderen Spieler? In den Kommentaren tauschen sich die Spieler darüber aus, wie sie ihre bösen Runs gestalten. Einer schlägt direkt vor, man solle Hund Kratzer in Akt 3 seinem alten Besitzer zurückgeben und einen Trank des Sprechens mit Tieren trinken (via Reddit). Das ist richtig böse, da Kratzers alte Besitzer ihn misshandeln.
Allgemein scheinen viele ihre bösen Runs zu beenden, wenn sie bestimmte Dinge getan haben. Darunter sind das Töten von Karlach (via Reddit). Die Tiere scheinen den Spielern allgemein aufs Gemüt zu schlagen: Ein anderer Spieler hatte ebenfalls mit Tieren sprechen aktiv und tötete aus Versehen die Eulenbär-Mama in Akt 1. Die Trauer des Babys sei unerträglich gewesen und habe direkt einen Reload ausgelöst (via Reddit).
Der am meisten geupvotete Kommentar von Walter_Melon42 erklärt, dass reine Murder-Hobo-Runs gar nicht so viel Spaß machen. Also Spieldurchläufe, bei denen man einfach alles und jeden niedermetzelt.
BardBearian (via Reddit) geht konkreter darauf ein: Es ist sehr langweilig. Irgendwann lässt der Reiz des neuen nach und man läuft durch ein leeres Haingebiet, leere Schattenlande, eine leere Schmiede, ein leeres Unterreich, ein leeres Harfner-Versteck … […] Es raubt dir einfach ehrlich gesagt die besten Teile von Baldur’s Gate 3.
Lange war es ruhig um die Welt von Starcraft, doch nach langer Zeit gibt es ein Lebenszeichen von der Sci-Fi-Marke. Jetzt scheint endlich Nexon als Entwickler eines neuen Spiels bestätigt zu sein, doch das ist wohl nicht die einzige Blizzard-IP, die man sich schnappen konnte.
Darunter waren wohl auch NCsoft, Krafton, Netmarble und Nexon. Die Pitch-Runde hat dabei wohl Nexon gewonnen, wie die koreanische Website MTN jetzt berichtet. Nexon ist vor allem für die MMORPGs MapleStory und Dungeon Fighter Online bekannt – die zu den erfolgreichsten Genre-Vertretern aller Zeiten gehören.
Doch nicht nur die Starcraft-IP konnte man sich sichern. Laut des Berichts hat man sich auch die koreanischen und japanischen Rechte für ein Overwatch Mobile gesichert.
Bis heute werden die beiden Starcraft-Teile von Spielern geliebt:
Video starten
StarCraft und StarCraft 2 sind jetzt im Game Pass
Ein neues Overwatch als MOBA?
Was sollen das für Spiele werden? Laut MTN gab es bei der Vergabe der Starcraft-IP keine Vorgaben für das Genre. Hierbei ist also noch unklar, ob das Spiel erneut ein Echtzeitstrategie-Titel wird oder man das Universum einfach für eine andere Art von Spiel nutzt. Das letzte Spiel der Franchise war das Add-on Starcraft 2: Legacy of the Void im Jahre 2015. Das letzte große Lebenszeichen von Starcraft gab es indes im Kartenspiel Heartstone.
Bei Overwatch Mobile weiß man aber wohl schon mehr. Das Spiel wurde von den bietenden Publishern intern wohl auch Overwatch 3 genannt, es soll aber kein Shooter werden. „Overwatch Mobile“ soll dem Bericht nach ein MOBA für Mobile-Plattformen und von Blizzard selbst entwickelt werden.
Dimitri „Dima“ und Alexander „Sascha“ Koslowski betrieben in den frühen 2010er-Jahren den Kanal „DieAussenseiter“ auf YouTube. Ihr immenser Erfolg hatte jedoch auch Schattenseiten: Fans, die vor ihrer Haustür warteten, um Fotos mit ihren Lieblings-YouTubern zu ergattern.
Um wen geht es? Die Cousins Dima und Sascha gründeten im Jahr 2008 ihren eigenen YouTube-Kanal: DieAussenseiter. Auf ihm produzierten sie Comedy-Inhalte und konnten sich so schnell eine Zuschauerschaft von über 1 Million Abonnenten erarbeiten.
In den 2010er-Jahren war ihr Kanal der meistabonnierte deutsche YouTube-Kanal. 2016 löste sich der Kanal auf und Sascha sowie Dima machten alleine auf ihren eigenen YouTube-Kanälen DIMA und Alexander Koslowski weiter.
Sascha scheint nicht mehr auf seinen sozialen Kanälen aktiv zu sein; sie sind größtenteils deaktiviert. Dima hingegen lädt immer noch regelmäßig Videos auf seinem YouTube-Kanal hoch. Seine Videos drehen sich zum großen Teil um Food-Content.
DieAussenseiter gehören zu den Urgesteinen von YouTube. Auch Gronkh wurde zu der Zeit ein größerer YouTuber:
Video starten
Gronkh, der Mann mit der Stimme – Karriere und Leben von Deutschlands bekanntestem Let’s-Player
„Das war wie Pokémon-Sammlerei“
Das war die Realität von Dima: In einem Interview (via YouTube) mit dem YouTuber Paul Sydow berichtet Dima von seiner Lebensrealität zum damaligen Hype. Die Adresse ihres Hauses, in einem Vorort von Stuttgart, fanden findige Fans etwa anhand der Merkmale in der Umgebung schnell heraus.
Nach einem Umzug wähnte er sich in Sicherheit. Doch konnten Fans auch die Adresse des nächsten Hauses ermitteln. Wenn Dima von der Ausbildung nach Hause kam, begrüßten ihn schon mehrere Fans vor seiner Tür. Teilweise, so Dima, waren es auch Leute, die schon am Vortag da waren.
Das wunderte den YouTuber, schließlich hatten sie schon ihr Foto mit ihm bekommen. Er fragte, warum sie wieder vor seiner Tür stehen und ob sie noch ein Foto wollen. Die Fans erwiderten, dass er nun anders aussehen würde, ein anderes Outfit anhabe und sie deswegen ein weiteres Foto mit ihm brauchen würden.
Daraufhin meint Dima: „Das war so ein bisschen wie Pokémon-Sammlerei“ (via YouTube).
Weiter führt er aus, dass er den Wunsch der Fans zwar nachvollziehen konnte, es aber auch immer wieder „anstrengend“ und „stressig“ war. Schließlich machte er neben der Produktion für den YouTube-Kanal noch eine Ausbildung zum Mediengestalter, wollte aber auch gleichzeitig noch etwas Zeit mit den Fans verbringen.
Er sagt abschließend dazu: „Das war schon eine Art von: Das ganze Leben ist Arbeit“ (via YouTube).
Die frühe YouTube-Zeit war geprägt von vielen verschiedenen Charakteren, die keine monetären Absichten hatten, sondern einfach Inhalte produzieren wollten. Auch Gronkh startete seine Let’s Plays mit der Intention der Unterhaltung. Ein Let’s Play hat dabei immer noch einen Einfluss auf die heutige Zeit, sagt er: „Ich musste so lachen“ – Deutscher YouTuber Gronkh ist so legendär, dass er neue Spiele prägt
Deine Meinung ist uns wichtig!
Gefällt dir der Artikel? Hast du irgendwelche Kommentare? Sag uns, was du denkst!
Sobald 200 Gilden die aktuelle Raid-Instanz von World of Warcraft auf dem mythischen Schwierigkeitsgrad vollständig gemeistert haben, landen diese in der zugehörigen Ruhmeshalle und sichern sich so einen exklusiven Erfolg. Bei der aktuellen Verleihung ist jedoch etwas schiefgegangen.
Die „Hall of Fame“ von WoW bleibt fortan offen, bis 199 weitere Schlachtzüge diesen Erfolg wiederholen und sich so die verbleibenden Plätze in der Ruhmeshalle sichern konnten. Dieses Mal war es die US-Gilde „Twitch Prime“, die sich am 29. April 2025 die allerletzte Nennung auf der Liste geschnappt haben. Als Lohn winkt ein exklusiver Erfolg plus Titel.
Der Trailer zu WoW-Patch 11.1 und der aktuellen Endgame-Saison:
Video starten
WoW Patch 11.1: Gallywix’ Kontrolle über die Kartelle
Eine Art von Karma
Was für ein Problem gab es dieses Mal? Wenn man durch die aktuelle „Hall of Fame“ scrollt, dann landet man auf Platz 184 bei der EU-Gilde „Wait for it“ vom Server Ysondre, die von Blizzard am 28. April 2025 mit dem Erfolg „Ruhmeshalle: Chromkönig Gallywix“ belohnt worden ist (via blizzard.com).
Das Problem daran: Die 2010 gegründete Gilde besteht nur noch aus einem Mitglied mit Stufe 35, das seit Ewigkeiten nicht online gewesen sein dürfte. Überhaupt kommt die Gilde nur auf einen anderen Erfolg. „Jeder braucht ein Logo“ bekommt man bereits, wenn man ein Gildenwappen erstellt und kauft. Das war im April 2014. Blizzard ist also offensichtlich ein Fehler unterlaufen.
Wie kann das passieren? Auf Reddit wird genau das derzeit heiß diskutiert. Der Thread-Ersteller LastSpirit3622 liefert einen Teil der Antwort gleich mit: Auf Ysondre gibt es auch eine Gilde mit dem Namen „Waít for it“, die Chromkönig Gallywix auf Mythisch am 23. April 2025 erledigen konnte (via blizzard.com).
Ein „i“ statt eines „í“ sorgte also für den Fehler. Immerhin hat Blizzard der richtigen Gilde mittlerweile den Ruhmeshallen-Erfolg zugesprochen. Die Ruhmeshalle selbst wurde bislang aber noch nicht gefixt. Zudem darf sich „Wait for it“ weiterhin mit dem Erfolg schmücken, auch wenn es gut sein kann, dass der inaktive WoW-Spieler davon noch überhaupt nichts mitbekommen hat.
Wie reagiert die Community darauf? Die wundert sich vor allem darüber, wie Blizzard so ein Fehler passieren kann. Viele Spieler sind bislang davon ausgegangen, dass solche Zuteilungen über eine einzigartige Gilden-ID durchgeführt werden.
minimaxir wundert sich auf Reddit: „Aus technischer Sicht ist das seltsam. Man sollte meinen, dass sie es mit einer Art eindeutiger Gilden-ID machen würden, anstatt jede Gilde manuell nach ihrem Namen zu suchen.“
Life_Fun_1327 witzelt auf Reddit: „Bis zu diesem Beitrag war ich mir zu 100 % sicher, dass sie für so etwas interne Metriken und einzigartige IDs verwenden würden. Es sieht so aus, als ob sie einfach einen Praktikanten an einen Windows 98 PC mit geöffnetem RIO setzen“ – mit RIO meint der Spieler die Webseite raider.io.
TheFoxInSocks freut sich auf Reddit über das Karma: „Als jemand, der die ‚Namen mit zufälligen Sonderzeichen‘ wirklich nicht mag, muss ich zugeben, dass dies irgendwie befriedigend ist.“
JD1337 findet so einen Fehler sichtlich peinlich (via Reddit): „Das ist Peak Blizzard, ehrlich gesagt eine Rückkehr zu ihren besten Zeiten.“
Letztgenanntes Zitat bietet eine prima Steilvorlage, um noch einmal die interne Entwicklung bei Blizzard Entertainment zu beleuchten. Über Jahre gab es das Narrativ, dass Activision das einst so glorreiche Studio auf dem Gewissen hat. Wer genauer hinschaut, findet jedoch andere Gründe dafür: Nicht Activision hat das „gute, alte Blizzard“ auf dem Gewissen, sondern der Erfolg von WoW
Deine Meinung ist uns wichtig!
Gefällt dir der Artikel? Hast du irgendwelche Kommentare? Sag uns, was du denkst!
Abseits des MCU gibt es viele spannende und starke Figuren, die man in den Filmen bisher nicht kennenlernen konnte. Eines der mächtigsten Wesen im gesamten Universum ist ausgerechnet ein kleines Kind, gegen das nicht mal Thanos eine Chance hätte.
Um welchen Charakter geht es? Die Fantastic Four sind die wohl ikonischste Familie aus dem Marvel-Universum. Selbst DC versuchte, ein ähnliches Team aufzubauen. 1968 in Fantastic Four Annual Nr. 6 kam mit dem Sohn von Reed Richards und Sue Storm ein neues Mitglied in die Familie: Franklin Richards.
Kinder von Superhelden haben die Tendenz, selbst auch Superhelden oder manchmal auch Schurken zu werden, doch kaum jemand ist so mächtig wie Franklin Richards.
Das neueste Abenteuer der Fantastic Four erscheint am 25. Juli 2025:
Video starten
The Fantastic Four: First Steps – Der neue Marvel-Film erscheint am 25. Juli im Kino
Eine Geburt kam mit Komplikationen
Schon vor der eigentlichen Geburt kam es zu Problemen, denn Sue Storm hatte eine unbekannte Form von Energie in ihrem Blut, die sowohl sie als auch das Kind gefährdet hat und unmittelbar mit ihren Kräften zu tun hatte. Um die Energie unter Kontrolle zu bringen, musste Reed Richards die Waffe eines Schurken aus der Negative Zone klauen.
Letztendlich klappte die Geburt und Franklin Benjamin Richards war geboren. Durch die veränderten Körper von Sue und Reed war Franklin aber kein normaler Mensch, sondern ein Mutant. Normalerweise kristallisieren sich die Kräfte von Mutanten erst später, doch Franklin zeigte schon früh seine Kraft, weil der Schurke Annihilus diese entfesselte.
Das Problem war, dass Franklin zu jung ist, um seine massive Energie zu kontrollieren. Das sorgte für ein großes Risiko, wie Comics Explained (via YouTube) in einem Beispiel aufzeigt: Franklin spielte frustriert mit einem Rubik’s-Cube, während im Fernsehen gleichzeitig der Satz Wann wirst du erwachsen? lief. Daraufhin verwandelte sich Franklin unterbewusst in einen erwachsenen Mann.
Das ist nur ein kleines Beispiel für seine enorme Kraft, die eigentlich keine Limits kennt.
Franklin Richards ist einer der stärksten Menschen des Universums
Was kann Franklin Richards? Mutanten-Fähigkeiten haben keine Regeln, weshalb einige auch eher Nachteile bieten. Franklin ist dabei ein Mutant auf dem Omega-Level, das ist eine Klassifizierung für Mutanten, deren Fähigkeiten (und deren Limits) nicht gemessen werden können.
Franklin hat dabei die Fähigkeit, die Realität in höchstem Maße manipulieren und verändern zu können:
Er kann Planeten und Taschenuniversen erschaffen
Lebewesen duplizieren oder von den Toten zurückholen
Er kann die Mächte und Regeln des Universums manipulieren
Er kann Materie manipulieren
Teleportation
Zeitreisen
Telepathie und Gedankenkontrolle
Telekinese
Er kann in die Zukunft sehen
Fliegen
All diese Fähigkeiten beherrscht er auf dem Niveau eines Celestials. Das sind kosmische Wesen, die auch das bekannte 616-Universum erschaffen haben. Hierbei muss man aber auch erwähnen, dass er als Kind vieles unterbewusst macht.
Als im Kampf gegen Onslaught die Fantastic Four und die Avengers gestorben sind, hat er unterbewusst eine neue Realität erschaffen und die Helden dort wiederbelebt, ohne ihre vorherigen Erinnerungen.
Franklin Richards ist, bis auf wenige Ausnahmen, das mächtigste Wesen im Universum und somit hätten auch Schurken wie Thanos, Galactus oder Mephisto kaum eine Chance gegen Franklin. Franklin ist aber kein klassischer Held, vor allem weil er alles ohne Probleme lösen könnte.
Beim großen Incursion-Event rettete er zusammen mit seinem Vater und Molecule Man das Multiversum, indem er neue Realitäten erschuf. Nach diesen Ereignissen verlor er scheinbar seine Kräfte und wurde zu einem einfachen Kind. Man versuchte, seine Kräfte wiederzuerlangen und er wurde sogar ein Bürger in der Mutantennation Krakoa.
Doch nach einem Kampf, bei dem seine Kräfte erneut scheiterten, wurde er von Professor X informiert, dass er nie ein Mutant war und deshalb auch nicht auf Krakoa leben durfte. Eigentlich sorgte Franklin aber dafür, dass er seine Fähigkeiten nur einen Tag im Jahr benutzen kann.
Das tat Franklin, um ein einfaches Kind zu sein. Seine Fähigkeiten nutzt er dann einmal im Jahr, um in die Zukunft zu sehen und zu versuchen, schreckliche Ereignisse zu verhindern oder dafür zu sorgen, dass sie verhindert werden.
Das hat nicht nur in der Story den Vorteil, dass man unlösbare Probleme (einmal im Jahr) lösen kann, sondern, dass man nicht in jeder Story denkt: Warum erledigt Franklin nicht einfach den Schurken auf Seite 1.
Wird Franklin Richards im MCU auftauchen? Im neuesten Trailer zu Fantastic Four: The First Step erfährt man, dass Sue Storm schwanger ist. Man kann also davon ausgehen, dass Franklin geboren wird. Ob er dann diese mächtige Kraft haben wird, wird man in der Zukunft sehen müssen, dadurch, dass sich das Multiversum immer weiter entfaltet, ist das aber durchaus möglich. Vorher erscheint aber Thunderbolts: Thunderbolts ist der nächste Marvel-Film und die ersten Stimmen loben: Das MCU ist zurück
Das nächste große Action-RPG aus China könnte schneller kommen als gedacht. Einige Spieler sind deswegen sogar regelrecht verzweifelt.
Von welchem Spiel ist die Rede? Gemeint ist Wuchang: Fallen Feathers. Dabei handelt es sich um ein Action-Rollenspiel, das im China des 17. Jahrhunderts spielt. Wir haben im Oktober 2024 schon einmal über das Spiel berichtet. Damals hieß es nur, dass das Spiel irgendwann 2025 erscheinen soll.
Nun gibt es einen konkreten Release-Termin: Wie ein neuer Trailer verrät, soll Wuchang: Fallen Feathers bereits am 24. Juli 2025 erscheinen. Damit kommt das Action-RPG früher, als viele angenommen haben. Noch dazu quetscht es sich in ein ziemlich volles Jahr rein.
Den Trailer seht ihr übrigens hier:
Video starten
Wuchang: Fallen Feathers – Neues Action-RPG aus China zeigt Bosskampf und Release-Termin
Das Jahr 2025 ist jetzt schon voller Highlights
Einige Spieler sind überfordert:
So schreibt Hi_Vader317 unter dem Trailer zum Spiel (via YouTube): “Könnt ihr Devs mal chillen? Ich brauche eine Verschnaufpause von all den neuen Spielen, die bisher 2025 rausgekommen sind.” Sein Kommentar hat über 900 Likes
Hi_Vader317 erklärt in den Antworten zu seinem Kommentar, dass er noch am neuen Spiel zu Indiana Jones hänge und ergänzt: “AC Shadows, Fatal Fury, Expedition 33 – so viel großartiger Content!”
Worum geht es in dem Spiel? Wuchang: Fallen Feathers spielt im China des Jahres 1647. Die Ming-Dynastie ist gerade erst untergegangen und die Bewohner des Reichs leiden an einer mysteriösen Krankheit, die sie in Monster verwandelt. Ihr spielt Wuchang: Eine erfahrene Piratenkriegerin, die ihre verstorbene Schwester wieder zum Leben erwecken will.
Der neue Trailer zeigt gleich einen ganzen Bosskampf. In diesem begegnet ihr einer Braut, die von einer Art Parasit befallen zu sein scheint. Sie bewegt sich dabei recht grazil durch die Arena und schlägt flink zu – genauso flink weicht Wuchang aber auch aus und pariert die Attacken ihrer Gegnerin.
Der gezeigte Kampf weckt bei vielen Lust auf mehr. So schreibt Avalanste (via YouTube): „Heilige Scheiße, der Kampf sieht so polished aus – das hat absolut nichts mehr mit dem ersten Trailer zu tun.“ leandromiguel4481 findet indes: „Verdammt, asiatische Entwickler liefern gerade richtig ab“
Wuchang: Fallen Feathers erscheint für den PC auf Steam und im Epic Games Store, sowie für die PS5 und Xbox Series X|S. Außerdem wird das Spiel im Xbox Game Pass enthalten sein.
Elden Ring bietet nicht nur einen sehr hohen Schwierigkeitsgrad. Auch das neueste Spiel von FromSoftware hat ein hoch-komplexes Kampfsystem und eine düstere Welt, die wenig konkret erklärt. In diesem Artikel sammeln wir von MeinMMO alle Guides für neue Spieler, Wiedereinsteiger und Souls-Veteranen, die bestimmte Erklärungen und Tipps suchen.
Dieser Artikel ist ein Überblick über alle Guides, Tipps & Tricks und Builds, die wir von MeinMMO zu Elden Ring veröffentlichen werden. So habt ihr einen schnellen und einfachen Blick auf alles, was in diesem Soulsborne-Game relevant ist.
Wir werden diesen Artikel regelmäßig aktualisieren und erweitern.
Update vom 30. April 2025: Der Artikel wurde geprüft und auf den aktuellen Stand aktualisiert.
Artikel, die in mehrere Kategorien passen, werden wir mehrmals verlinken, damit ihr leichter finden könnt, was ihr sucht. Wenn ihr diese Seite dazu nach dem gewünschten Stichwort durchsucht (etwa mit STRG+F am PC), solltet ihr ebenfalls schnell zum gewünschten Ergebnis kommen.
Der Guide, der die wichtigsten Dinge erklärt und allgemein ein sehr guter Anhaltspunkt für die meisten Spieler ist, ist unser Anfänger-Guide. Den findet ihr hier:
Wenn ihr Feedback oder Verbesserungsvorschläge zu diesem Text habt, oder euch auch einen speziellen Guide wünscht, schreibt es uns hier in den Kommentaren oder schickt uns eine E-Mail an [email protected]. Vielen Dank!
Deine Meinung ist uns wichtig!
Gefällt dir der Artikel? Hast du irgendwelche Kommentare? Sag uns, was du denkst!
Die League of Legends Champions Korea ist eine der wichtigsten Ligen in LoL und Heimat des legendären Teams T1. Doch die LCK verzeichnete in den letzten Jahren massive Verluste.
Wer nun denkt, dass die Liga bei solchen Zuschauer-Zahlen im Geld schwimmt, der irrt sich: Berichten zufolge verzeichnet die LCK Millionen-Verluste, Experten fürchten sogar das drohende Aus der Liga.
Video starten
Das Leben von Faker – Darum ist er eine lebende Legende
Die LCK verlor 2024 mehr Geld als in den 2 Jahren zuvor
So steht es um die Liga: Wie die koreanische Seite DealSite am 21. April 2025 unter Berufung auf das elektronische Offenlegungssystem der Finanzaufsichtsbehörde FSS berichtete, hat die LCK in den vergangenen 3 Jahren fast 50 Milliarden Won verloren – das entspricht etwa 30 Millionen Euro.
Im Rekord-Jahr 2024 verlor man dabei mehr, als in den beiden vorherigen Jahren zusammen:
Im selben Zeitraum sind auch die Verkäufe drastisch zurückgegangen. Die Verluste könnten auch daher stammen, dass die LCK die Gebühren für teilnehmende Teams deutlich senkte und eine Gewinnbeteiligung anbot, damit sich die Teams über Wasser halten können.
2024 hat die Liga zudem einen Exklusiv-Deal mit der chinesischen Streaming-Plattform Huya verloren.
Darüber hinaus richtete die LCK auch noch die Valorant Champions Seoul in der LoL Park Arena aus, wodurch hohe Betriebskosten angefallen sein dürften. Obwohl die Liga Verluste einfährt, könnte es also sein, dass die Eigentümer Riot dennoch Geld mit der LCK verdienen.
Finanzexperten fürchten nun, dass diese Art zu operieren auf Dauer für die Liga nicht tragbar sein muss. Auch wenn die LCK nicht unbedingt vor dem sofortigen Aus steht, sollte sie neue Wege finden, an Einnahmen zu kommen, um vielleicht doch noch profitabel zu werden.
Wenn selbst die große koreanische Liga mit dem „E-Sport Winter“ zu kämpfen hat, kann man sich gut vorstellen, wie es anderswo aussieht. In Deutschland musste die Eintracht Spandau auf die harte Tour lernen, dass sportlicher Erfolg nicht unbedingt Profit bedeutet: Team von HandOfBlood wurde Europameister in LoL, jetzt ist man Letzter in der Liga
Mit Season 8 bringt Blizzard nicht nur neue Inhalte zu Diablo 4, sondern ändert auch einige bestehende Features grundlegend. Das ganze Spiel wird schwieriger – soll sich aber belohnender anfühlen. MeinMMO konnte im Vorfeld mit den Entwicklern sprechen.
In Season 8 dreht sich alles um die Bossmächte: Ihr erledigt einen Boss, nehmt seine Fähigkeiten und baut daraus Builds. Nach Tests auf dem PTR hat Blizzard ordentlich nachgebessert, alle Bosskräfte generft und alle Klassen gebufft.
Blizzard hat MeinMMO eingeladen, vor Release von Season 8 mit Lead Season Designer Deric Nuñez und Lead Live Game Designer Colin Finer zu sprechen. Finer ist seit seinem ersten Campfire Chat ein Liebling der Community, und sowohl er als auch Nuñez sind bekannt für ihr tiefgehendes Wissen, was die Mechaniken und Inhalte von Diablo 4 angeht.
Unsere abschließende Frage: Welche Builds werden stark? Finer wird einen Todesfallen-Jäger spielen, Nuñez einen Totenbeschwörer. Warum und was sie sonst noch so zu Season 8 zu sagen haben, lest ihr hier im vollständigen Interview.
Video starten
Diablo 4: Der Gameplay-Trailer zu Season 8 mit Belial
Belial passt perfekt zur saisonalen Mechanik
MeinMMO: Warum kehrt Belial in der nächsten Saison zurück? Viele Leute fragen sich das, besonders im Hinblick auf die Lore.
Deric Nuñez: Lore-technisch wissen wir, dass die Großen und Niederen Übel immer danach streben, ihre Dominanz zu behaupten und auf den richtigen Moment warten, um nach Sanktuario zurückzukehren. Während wir das Zeitalter des Hasses weiter ausbauen – besonders mit Mephisto und den Ereignissen nach Vessel of Hatred – sieht Belial einfach die perfekte Gelegenheit, sich wieder einen Einflussbereich zu sichern und seine Herrschaft der Lügen fortzusetzen. Er will die Wahrnehmung der Realität kontrollieren und seine Macht ausbauen.
Wir werden noch mehr über seine spezifischen Motive erfahren, aber im Grunde sieht er jetzt seine Chance, zurückzukehren. Aus Sicht des Contents passt Belial mit seinen Eigenschaften auch perfekt zu den neuen Mechaniken der Saison – etwa dem Boss-Fokus und dem Lair-Boss-System.
MeinMMO: Diablo Immortal bringt meist neue Bosse, ihr bringt alte wie Duriel, Andariel, jetzt Belial zurück. Kommen alle großen und kleinen Übel zurück?
Deric Nuñez: Zu zukünftigen Plänen können wir über Belial und Saison 8 hinaus nichts Konkretes sagen, aber wir bauen mit jeder Saison etwas auf.
Colin Finer: Wir haben ein großes Repertoire an Übeln, über die wir immer diskutieren – wann ist der richtige Moment für ein Comeback? Es gibt noch keine festen Zusagen, aber es ist definitiv ein Thema, das uns beschäftigt.
MeinMMO: Die Story der Saisons war bisher eher lose, ohne starken Bezug zur Hauptgeschichte oder zu anderen Saisons. Wird sich das ändern?
Deric Nuñez: In den letzten Saisons gab es mehr Verbindungen zu den Ereignissen nach der Diablo-4-Kampagne. Es gibt nun einen sanften Aufbau zur nächsten Erweiterung. Auch wenn saisonale Storys unabhängig sind, versuchen wir, kleine, aber bedeutsame Verknüpfungen einzubauen, die zur übergeordneten Handlung beitragen.
MeinMMO: Wird es solche Storys auch in Nahantu geben, selbst für Leute, die Vessel of Hatred nicht besitzen?
Colin Finer: Das tun wir jetzt gerade, denke ich. In Saison 8 kannst du die gesamte Questreihe durchspielen, auch ohne die Erweiterung zu besitzen. Einige Endgame-Bosse wie der Harbinger of Hatred und Urivar sind nur für Erweiterungsbesitzer verfügbar. Die saisonale Quest ist aber für alle zugänglich.
Sollst dich fühlen, als würdest du einen völlig neuen Build spielen
MeinMMO: Quests waren bisher mehr ein Mittel zum Zweck für die meisten Leute. Habt ihr schon darüber nachgedacht, die mit speziellen Belohnungen wie Sets oder kosmetischen Items zu verknüpfen – ähnlich wie bei Diablo 3?
Colin Finer: Wir möchten, dass die saisonale Questreihe Teil des größeren Saison-Erlebnisses ist. Es gibt viele Inhalte und Belohnungen außerhalb der Story – wie Urivar, den Vorboten des Hasses, wir haben auch die ganzen Bosse etwas stärker gemacht. Duriel hat etwa neue Angriffe und ist viel herausfordernder.
Wir wollen sicherstellen, dass das ordentlich belohnt wird. Ein gutes Beispiel dafür ist das Katzen-Haustier mit vielen Augen, das du bekommst. Wir wollen aber trotzdem darauf achten, dass die Questline eine belohnende Erfahrung bleibt. Unser Ziel ist, dass dich das in die Endgame-Experience von Diablo 4 bringt.
Deric Nuñez: Auch, wenn wir die Belohnungen etwas weiter streuen wollen, versuchen wir, den Abschluss der Questreihe selbst zu belohnen. Es gibt ein besonderes Cosmetic, das Spieler bekommen, die die Reihe bis zum Ende spielen.
MeinMMO: In den letzten Saisons gab es absurde Builds durch Interaktionen von saisonalen Kräften mit existierenden Systemen wie Runen. Wie verhindert ihr so etwas in Zukunft?
Colin Finer: Wir stecken viel Zeit in die Überlegung, wie diese Bosskräfte die Meta beeinflussen könnten. Jedes Mal, wenn du zurückkommst, sollen diese Kräfte dafür sorgen, dass du dich fühlst, als würdest du einen komplett neuen Build spielen, selbst wenn es der gleiche ist. Beispiel: Wandering Death verleiht dir einen Todesstrahl, der an Kanalisierungs-Fähigkeiten gebunden ist.
Der Wirbelwind-Barbar fühlt sich damit etwa vollkommen anders an. Du hast recht, so entstehen absurde Builds, aber wir geben uns Mühe, dass so etwas in einem vernünftigen Ausmaß bleibt. Ich weiß, das sind etwas widersprüchliche Aussagen: Wir wollen, dass sich diese Builds broken anfühlen, aber wir wollen auch, dass die eher kompetitiven Spieler merken, dass es eine Balance zwischen den Klassen gibt.
Das ist ein ständiger Prozess, da gibt es keine allgemeine Lösung, um die Balance perfekt zu halten.
Deric Nuñez: Da hilft uns wirklich der PTR, wo wir das kollektive Feedback der Spieler zu den frühen Stufen der Kräfte bekommen und so besser balancen können. Wir sehen, wie viel Kraft wirklich vom Build kommen sollte und wie viel durch die Inhalte der Season selbst. Manchmal macht es aber einfach Spaß, die Neuheit und „Lächerlichkeit“, wie wir sie manchmal nennen, zu umarmen.
Wollen sicherstellen, dass der Weg zum Besiegen der Bosse Spaß macht
MeinMMO: Path of Exile 2 hat kürzlich über seinen Ansatz gesprochen und geht den Weg, übertriebene Builds zu vermeiden. Spieler meinten daraufhin, dass ARPGs so nicht funktionieren. Man will lächerliche Builds spielen. Ihr scheint das Gegenteil zu tun?
Colin Finer: Ja, wir überlegen, was das Beste für Diablo ist und denken, dass das Spiel vom Power-Fantasy-Gefühl lebt. Wir wollen nicht die Zeit der Spieler missachten, indem sie sich schwach fühlen, sondern wie Bosse. Du besiegst einen Boss, du nimmst seine Macht. Wenn man eine Bosskraft erlangt, soll man sich auch so fühlen. Wir überlegen, was zu Diablo passt, und darauf zielen unsere Designs ab.
MeinMMO: Die neuen Truhen nach Bosskämpfen dauern beim Looten zu lange – besonders in Gruppen. Warum dieser Schritt, obwohl ihr eigentlich Zeit sparen wolltet?
Colin Finer: Das ist eine Reaktion auf Feedback aus über einem Jahr. Die Party-Finder-Funktion führte oft zu „Leeching“-Erfahrungen, die viel soziale Reibung erzeugt haben. Du erstellst eine Gruppe und hast dann vielleicht Belial auf der anderen Seite des Screens. Der sagt dann: „Ja, klar beschwöre ich den Boss mit meinen Materialien“, und dann hauen sie ab, wenn sie dran sind. Das mochten wir nicht.
Und wir wollten sicherstellen, dass der Weg zum Besiegen dieser Bosse auch Spaß macht. Wir haben festgestellt, dass Spieler sich nicht mit den Bossen auseinandergesetzt haben, wenn sie zu schwierig waren – sie haben einfach gewartet, bis man sie mit einem Schlag besiegen konnte.
Wir glauben, das lag daran, wie wir das ursprünglich aufgebaut hatten: Man musste seine Materialien einsetzen, um den Boss überhaupt beschwören zu können. Und das hat sich einfach schlecht angefühlt – wenn man alle Materialien für z. B. Andariel ausgibt und dann merkt: „Oh nein, ich kann sie gar nicht besiegen“, dann hat man seine ganzen Materialien verschwendet. Und wir wissen, dass sich das richtig frustrierend angefühlt hat – deshalb wollten wir diesen Ansatz komplett umdrehen.
Was die Frage zur Zeitersparnis angeht: Seit dem PTR haben wir tatsächlich eine ganze Reihe von Änderungen vorgenommen, um das zu beschleunigen. Zum Beispiel haben wir eine Anpassung gemacht: Wenn jedes Gruppenmitglied die Truhe öffnet, wird der Timer einfach abgekürzt und man springt direkt zur nächsten Phase. Außerdem haben wir die Dauer insgesamt reduziert.
Für uns ist das ein tolles Beispiel dafür, wie wertvoll der PTR ist – er hilft uns, Feedback konkret umzusetzen und die neue Season entsprechend zu formen. Es ist wirklich eine große Hilfe, und wir freuen uns total, dass die Community uns dabei unterstützt, die Season mitzugestalten.
Also ja, wir haben viele Änderungen vorgenommen, um das gesamte Erlebnis und den Ablauf spürbar zu beschleunigen.
MeinMMO: Was passiert, wenn jemand die Truhe nicht öffnet oder nicht öffnen kann?
Colin Finer: Im Moment ist es so: Der Timer läuft weiter, selbst wenn eine Person die Truhe nicht öffnet. Sie ist dann quasi einfach „mit dabei“. Das ist etwas, worüber wir aktuell sprechen – wir überlegen, wie wir das in Zukunft besser lösen können.
Die 3 wichtigsten Änderungen vom PTR zum Release von Season 8
MeinMMO: Ihr habt eben über die Änderungen gesprochen, die vom PTR (Public Test Realm) zur Veröffentlichung kommen. Könnt ihr die drei wichtigsten Änderungen nach dem Spielerfeedback zusammenfassen?
Deric Nuñez: Ich kann mit dem ersten Punkt anfangen – vielleicht spielen wir uns hier einfach ein bisschen den Ball zu. Die erste große Änderung betrifft das Rebalancing der Boss-Fähigkeiten. Wie wir aus Streams, Artikeln und Feedback wissen, waren die Boss-Fähigkeiten insgesamt ziemlich dominant.
Ich gehe jetzt nicht allzu tief in die Zahlen, aber wir haben die maximale Leistung dieser Fähigkeiten insgesamt auf ein vernünftigeres Niveau gebracht – sodass sie besser mit der individuellen Spielerstärke harmonieren. Es wird sicher hin und wieder noch ein übertrieben starker Build auftauchen, aber das Erlebnis sollte sich deutlich von dem unterscheiden, was die Spieler im PTR (Public Test Realm) erlebt haben.
Colin Finer: Ich übernehme mal den zweiten Punkt. Der PTR war für uns wirklich ein Testfeld. Tatsächlich heißt das nicht automatisch, dass alle Änderungen, die wir dort ausprobieren, auch wirklich ins fertige Spiel übernommen werden. Eine der Änderungen im PTR war, dass wir das Leveln deutlich verlangsamt und die Schwierigkeit – insbesondere im Qual-Modus – stark erhöht haben. Unser Ziel war es, die Herausforderung im Spiel wieder auf ein gutes Niveau zu bringen.
In Season 7 war es ja so: Alles ist sofort umgefallen, Bosse sind mit einem Schlag gestorben, man war in zwei Stunden auf Stufe 60. Okay, das ist ein bisschen übertrieben, aber es ging einfach viel zu schnell. Gleichzeitig hatten wir durch die Hexenkräfte sehr viel saisonale Power reingepumpt, was die Herausforderung stark reduziert hat – und damit auch das Gefühl der Belohnung. Wenn jeder einfach nur Süßigkeiten geschenkt bekommt, fühlt sich das Erreichte nicht verdient an.
Also haben wir im PTR das Leveln stark verlangsamt und die Schwierigkeit der Qual-Stufen deutlich angezogen. Zwischen PTR und dem, was jetzt in Season 8 erscheint, haben wir aber einen guten Mittelweg gefunden. Wir haben viele dieser Leveling-Nerfs wieder zurückgenommen und die Schwierigkeit der Qual-Stufen entschärft. Sie sind immer noch härter als in Season 7, aber deutlich machbarer als im PTR. Zusammen mit dem Balancing der Boss-Fähigkeiten glauben wir, dass die Herausforderung jetzt wieder belohnend und motivierend ist.
Und noch etwas: Als Teil dieser Anpassungen kann man Paragon-Glyphen jetzt auch dann aufwerten, wenn man nicht super tief in den Grube-Modus eindringt. Also: Jeder kann Glyphen bis Rang 100 leveln – auch wenn man nicht zu den absoluten Hardcore-Spielern gehört.
Sorry, das war jetzt eine ziemlich ausführliche Antwort auf nur einen Punkt!
Ich würde sagen, der dritte Punkt ist, dass wir uns intensiv mit den Boss-Materialien beschäftigt haben – und wir haben vom PTR jede Menge guter Daten dazu bekommen. Dabei ging es vor allem um die Frage: Wie viele Belohnungen geben die Truhen, und was ist eigentlich unser Ziel damit?
Unsere Vision war: Diese Bosse sollen sich wie besondere Momente anfühlen – wenn man sie beschwört, gegen sie kämpft und dann die Belohnung einsammelt. Wir wollten weg von der Idee, dass man stundenlang Bosse farmen muss, um an die einzigartigen Items zu kommen.
Deshalb haben wir die globale Droprate der Materialien reduziert – also Materialien droppen insgesamt seltener. Gleichzeitig haben wir aber bestimmte Aktivitäten gezielt gebufft. Ein Beispiel ist Varshan: Wenn man Flüstern-Events macht, bekommt man jetzt immer eine gute Menge an Varshan-Beschwörungsmaterialien. Also: weniger globaler Loot, aber mehr durch gezielte Aktivitäten.
Und um das auszugleichen, haben wir auch die Belohnungen aus Bosskämpfen insgesamt erhöht. Das Ganze folgt dem Prinzip: Man kämpft seltener gegen Bosse, aber bekommt deutlich mehr dafür. So bleibt genug Zeit für andere Diablo-Aktivitäten – und die Bosskämpfe fühlen sich wie besondere Highlights an.
Statt eines harten, endlosen Grinds sind die Bosse jetzt mehr wie ein gelegentlicher „Loot-Explosion“-Moment, auf den man sich freuen kann.
Jeder zahlt selbst für seinen Loot
MeinMMO: Das fördert ja auch irgendwie das Gruppen-Gameplay, oder?
Colin Finer: Was das Gruppenspiel angeht – ja, wir haben das tatsächlich etwas entschärft. Wir haben die Materialien jetzt in die Truhe gepackt, das heißt: Jeder muss selbst zahlen, um die einzigartigen Gegenstände zu bekommen. Dadurch ist das Gruppenspiel nicht mehr zwingend notwendig.
Aber: Wir mögen Gruppenspiel. Es macht einfach Spaß, gemeinsam Bosse zu töten – das ist eine gute soziale Erfahrung in Diablo. Deshalb haben wir zumindest einen kleinen Bonus eingebaut, um Gruppen trotzdem attraktiv zu halten.
Früher war es so: Wenn vier Leute in einer Gruppe waren, konnte man den Boss quasi viermal machen und bekam vierfache Beute. Jetzt ist es etwas anders: Wenn man einen Boss in einer Gruppe tötet und die Truhe öffnet, gibt es eine Bonuschance auf ein zusätzliches Item – pro Spieler.
Bei zwei Spielern gibt’s eine Chance auf ein Extra-Item, bei vier Spielern ist das Bonus-Item garantiert. Es ist also etwas dosierter, aber Gruppen lohnen sich weiterhin.
Uns war wichtig, dass man sich nicht gezwungen fühlt, in einer bestimmten Art zu spielen. Diablo soll sich an deinen Spielstil anpassen – nicht andersherum.
MeinMMO: Man muss also Materialien bezahlen, um die Truhe zu öffnen und Uniques zu bekommen?
Colin Finer: Ja, eine große Änderung, die wir vorgenommen haben – und das knüpft an das an, was ich vorhin über soziale Hürden gesagt habe – betrifft das System rund um das Beschwören der Bosse. Früher musste man seine Materialien aufbringen, um überhaupt gegen einen Boss kämpfen zu können. Das haben wir jetzt geändert.
Man kann die Bosse jetzt kostenlos beschwören – ganz ohne Risiko, wann immer man möchte. Wenn man den Boss besiegt, lässt er seine Beute fallen: eine große Truhe. Und in dieser Truhe befinden sich dann auch die einzigartigen Gegenstände.
Aber: Um die Truhe zu öffnen, muss man die Beschwörungsmaterialien zahlen. Wir haben die Materialien also quasi ans Ende des Bosskampfs verlegt – in die Truhe selbst. Jeder muss dann zahlen, um seine Belohnung herauszuholen.
Damit haben wir sehr viel Feedback aus der Community aufgegriffen und den Ablauf spürbar verbessert – hoffentlich ist das so verständlich.
MeinMMO: Das ist also grob wie die Blutjungfrauen?
Colin Finer: Ja, grob so, gutes Beispiel.
Qual 4 ist nicht der Ort, wo du wirklich gut sein musst
MeinMMO: Ihr habt Torment 4 entschärft, aber es ist immer noch schwieriger als vorher – warum?
Colin Finer: Es ist schwieriger geworden, weil wir sicherstellen wollen, dass es immer etwas gibt, wonach man in Diablo streben kann, egal wie viel Zeit man hat. Wir möchten, dass das Spiel sich immer lohnend anfühlt und dass es immer neue Gipfel gibt, die man erklimmen kann.
Wir sehen das Spiel sozusagen als eine Reihe von Gipfeln, bei denen man, sobald man den einen erreicht hat, den nächsten erklimmen kann. Wir haben festgestellt, dass Torment 4 in Saison 7 für viele Spieler einfach nicht das richtige Maß an Herausforderung hatte, um als anstrebenswert zu gelten. Das ist ein großer Grund, warum wir es schwieriger gemacht haben – um den Spielern mehr Herausforderung zu bieten, die sie überwinden können.
MeinMMO: Aber es ist immer noch notwendig für die Reise wie jetzt für Dorian?
Colin Finer: Ja, im Moment ist es noch Teil der Saison-Reise, aber wir denken, durch die Bosskräfte und die Balance-Änderungen werden viel mehr Builds zu Qual 4 kommen. Als Teil der Reaktion von PTR zu live haben wir viele Klassen-Buffs gebracht und sind zuversichtlich, dass ihr mit vielen Builds Torment 4 erreicht, wenn ihr Zeit in den Grind steckt. Das ist so der Sweet Spot. […]
Wir denken nicht, dass Qual 4 der Ort ist, wo du wirklich gut sein musst, was Gameplay angeht, du musst nur zu einem Punkt kommen, wo dein Charakter stark genug wird, dass du viele Mechaniken ignorieren kannst. Wir denken, viele Spieler schaffen das, wenn sie die Zeit reinstecken.
MeinMMO: Das ist tatsächlich ein wichtiger Punkt. Diese „broken“ Builds sind für viele Spieler so etwas wie eine Notwendigkeit, weil das Spiel für viele darauf hinausläuft, zu oneshotten oder geoneshottet zu werden – außer Barbaren. Wie geht ihr dieses gegenseitige Oneshot-Problem an?
Colin Finer: Das ist eine ständige Herausforderung. Wir denken oft darüber nach, wie wir sicherstellen, dass Spieler umsetzbare Möglichkeiten haben, Probleme zu lösen, mit denen sie konfrontiert werden. Und wir denken, dass wir davon niemals genug haben werden.
Wir denken bei jeder Klasse und jedem Build über Wege nach, Offensive und Defensive zu skalieren. Eine Sache, die wir an den Oneshots geändert haben, ist: Lair-Bosse hatten vor Season 8 so die Angewohnheit, Oneshot-Stacks aufzubauen. Jedes Mal, wenn er dich trifft, kommt ein Stapel an exponentiellem Schaden dazu. Wir denken, das war respektlos gegenüber der Zeit der Spieler, die ihre Verteidigung ausgebaut haben.
Wir mochten nicht, dass ihr eure Defensive bis zum Mond stapeln konntet und dann kommen all diese Effekte, die sich einfach durch deine Verteidigung fressen. Das ist ein gutes Beispiel dafür, wo wir ansetzen, wenn wir versuchen, die Zeit der Spieler nicht zu verschwenden. […]
Deric Nuñez: Das ist eine der Änderungen, die wir mit Season 8 jetzt bei den Lair-Bossen bringen, damit sie wieder mehr Spaß machen. Wie Colin sagte, wir entfernen dieses arbiträre Aufbauen zu einem sofortigen Tod.
Alle Lair-Bosse haben ein Update bekommen in Bezug auf Herausforderung und Fähigkeiten, aber seit dem PTR haben wir auch angepasst, wie sie die Schwierigkeit bei jedem Tier der Bosse skalieren. Wir haben festgestellt, dass einige davon zu stark waren für ihre Position auf dem Treppchen. Wenn Season 8 dann kommt, können sich Spieler auf einen geschmeidigeren Weg nach oben zum neuen „Top Dog“ an der Spitze freuen.
Colin Finer: Wir haben viele der Oneshot-Mechaniken runtergeschraubt. Es gab da eine Menge Feedback. Wir wollen, dass die Bosse härter werden, aber wir denken nicht, dass es cool ist, wenn Varshan dich oneshottet, selbst wenn du vollkommen ausgestattet bist für diese Qual-Stufe. […]
Mit dem neuen Reliquiar-System ist der Spieler jetzt am Zug
MeinMMO: Ihr habt den Battle Pass ziemlich angepasst für Season 8. Wie profitieren Spieler davon?
Colin Finer: Die Änderungen kamen mit dem Gedanken daran, wie wir euch mehr Kontrolle über die Belohnungen im Battle Pass geben können. Es gab Beschwerden, dass man mit dem Grind viel Zeug bekommt, das man gar nicht haben will. Mit dem neuen Reliquiar-System ist der Spieler jetzt am Zug und entscheidet, was er haben will, und er kann aussuchen, was er bekommt. Wir denken, das gibt euch die Wahl, darum geht es in Diablo. Erst konntet ihr gezielt Uniques farmen, jetzt gezielt Belohnungen aussuchen.
MeinMMO: Rod Fergusson hat vor Kurzem gesagt, dass er denkt, Battle Passes seien ein veraltetet System. Welche weiteren Änderungen können wir erwarten?
Colin Finer: Deric und ich haben nicht an den Reliquiaren gearbeitet, aber wir können sagen, dass das System sehr viel flexibler ist und dass wir es in Zukunft für mehr Dinge nutzen können. […]
MeinMMO: Zum Schluss würde ich gerne von euch persönlich hören, welche Klasse oder welcher Build die nächste Season dominieren wird.
Colin Finer: Ich werde den „Death Trap Rogue“ spielen. Es macht Spaß, Gegner einzusaugen, und wir haben für diese Season ein Unique gebracht, das euch die Chance gibt, doppelte Todesfallen zu nutzen und Gegner reinzuziehen. Da habe ich richtig Lust drauf.
Deric Nuñez: Ich bin eine Off-Meta-Person, ich spiele immer, worauf ich Lust habe. Es ist ein paar Seasons her, dass ich Totenbeschwörer gespielt habe, also werde ich wohl den zocken und mal sehen, was für spaßige Bossmacht-Kombinationen ich bauen kann. Zum Beispiel diese Todessstrahl-Macht, die aus deiner Brust kommt, wenn du kanalisierst, das werde ich mit den Necro-Fähigkeiten koppeln und schauen, ob ich damit irgendwie zu „Pew Pew“ komme.
MeinMMO: Super! Danke für die Antworten.
Season 8 startet am 25. April 2025 und bringt einen überarbeiteten Battle Pass, überarbeitete Bosse und neue, saisonale Fähigkeiten mit sich. Dazu gibt es neue Items, die ihr farmen könnt und eine neue, kleine Story-Line. In unserer Übersicht findet ihr alles Wichtige: Diablo 4 Season 8: Alles zu Start, Ende und den Inhalten
Deine Meinung ist uns wichtig!
Gefällt dir der Artikel? Hast du irgendwelche Kommentare? Sag uns, was du denkst!