League of Legends ist ein Spiel, das vor allem anfangs viele Spieler vor eine Herausforderung stellt. Ein Hund hat nun auf Twitch bewiesen, dass es auch anders geht und zeigt, wie man motiviert durch Leckerlis die Lane beherrscht.
Wer League of Legends spielt, muss mitunter mit Team-Kameraden vorliebnehmen, die nicht immer auf dem gewünschten Niveau spielen. Zumindest, wenn es sich um Menschen handelt.
Auf Twitch hat nun eine tierische Gamerin ihr Talent gezeigt. Die Hündin der Streamerin poopernoodle hört auf den Namen Pea und ist ein Dackel. Normalerweise ist sie bei den Streams im Hintergrund dabei und leistet ihrer Besitzerin Beistand.
Nun ist sie jedoch selbst aktiv geworden. Die Streamerin hat einige Runden League of Legends gespielt und Pea direkt involviert, indem sie der Hündin ein Pult mit drei bunten Knöpfen vorgesetzt hat.
Gutes Spielen muss belohnt werden
Wie hat sich Pea geschlagen? Jeder Knopf stand für eine Taste auf der Tastatur, nämlich für Q, E und R. Damit konnte die Hündin verschiedene Aktionen des Champions Yuumi steuern – übrigens eine Katze.
Die Streamerin poopernoodle übernahm die Bewegungen der Spielfigur und gab Anweisungen. Im richtigen Moment – und mit einigen motivierenden Worten – schaffte es Pea tatsächlich, die richtigen Knöpfe im korrekten Moment zu drücken.
Auf diese Weise feuerte sie Projektile ab oder erschuf einen Schild. Nicht immer passte das Timing und so passierte es, dass die Hündin das wertvolle Mana durch unbedachtes Drücken einer Taste verschwendete.
Größtenteils schlug sie sich aber gut und konnte nach einem Bot-Match auch gegen menschliche Gegner antreten. Pea schaffte es sogar, andere Spieler zu besiegen und am Ende gemeinsam mit ihrem Team die Partie zu gewinnen.
Glückwunsch, das kann nicht jeder (menschliche) Spieler von sich behaupten! Wann immer die Hündin eine Aktion gut ausgeführt hatte, wurde sie selbstverständlich mit einem Leckerli belohnt. Ordnung muss sein.
Was sagt die Community? In einem oftmals toxisch aufgeladenen Umfeld tun kleine Geschichten wie die der Hündin Pea gut. Das finden auch die User, die etwa auf TikTok kommentieren:
- „Der Spieler mit der geringsten Toxizität, den es je in LoL gegeben hat“, findet Clair, Wally & Brox.
- „Stell dir vor, du verlierst die Bot-Lane gegen eine Hündin, die Support spielt“, schreibt hello-there!
- „Immer noch besser als 80 % meiner Support-Spieler, gegen die ich auf meiner Lane antrete“, betont Rzvee.
- „Durchschnittlicher Yuumi-Player“, findet prvurges.
Sogar der offizielle Account von LoL kommentiert unter dem Video: „Das ist also diejenige, gegen die ich die Lane verliere.“
Die meisten nehmen die Geschichte mit Humor. Und wer weiß, vielleicht steht Pea bei genügend Übung (und ausreichend Belohnungen) eine lange und erfolgreiche Karriere im E-Sport bevor. Die Motivation bringt sie auf jeden Fall mit. Ein menschlicher Spieler hat kürzlich ein anderes Experiment gewagt: LoL-Spieler trackt heimlich die Periode seiner Duo-Partnerin für die Wissenschaft: „Die Daten lügen nicht“
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