In World of Warcraft sind Bots noch immer ein Problem. Wie effektiv sie farmen und was für irre Goldbeträge sie erwirtschaften, zeigt ein Video.
Egal ob in der aktuellen Retail-Version von WoW oder WoW: Classic, Bots sind überall ein Problem. Sie stören die Server-Ökonomie und übernehmen ganze Gebiete für sich. Das hat nun auch der Reddit-Nutzer tehSunn gezeigt, der einen besonders überlaufenen Punkt gefunden hat. Hier verdienen die Bots so viel Gold, dass sich ihr Einsatz nach knapp 7 Stunden bereits gelohnt hat.
Was ist da zu sehen? Im Video sieht man das Gebiet Gorgrond, den rötlichen Sumpf in der Nähe von Schlingenherz. Hier gibt es vor allem Gegnertypen wie den Fungusschlinger und Pilzbedeckter Schlurfer. Mehrere Dutzend Druiden laufen als Moonkins auf festen Bahnen hin und her, töten die Gegner in Sekundenbruchteilen mit Spontanzaubern und Plündern sie anschließend.
Solltet ihr das eingebettete Video nicht sehen können, klickt auf den Reddit-Beitrag um es direkt im Subreddit von WoW einsehen zu können.
Was ist an der Stelle so effektiv? Die gezeigte Stelle in Gorgrond hat eine Besonderheit, wie es sie an manchen Orten im Spiel gibt. Dort herrscht nämlich ein sogenannter „Hyper-Spawn“ – das sind Gebiete, in denen Gegner besonders schnell respawnen, wenn zu viele besiegt werden. Wenn etwa 8 von 10 Feinden in der Umgebung getötet wurden, lässt WoW den ersten besiegten Gegner sofort neu erscheinen, sodass immer ein paar Feinde vorhanden sind. Die normale Spawnzeit von einigen Minuten wird hier ausgehebelt.
Solche Hyper-Spawns gibt es vor allem an Orten, an denen mit vielen Spielern gerechnet wird, die etwa für Questreihen dorthin müssen. Damit niemand ewig auf Respawns warten muss und ausgebremst wird, erscheinen Feinde nach wenigen Sekunden neu. Etwas, das sich die Bot-Farmer hier zunutze machen. Denn mit genügend Druiden entsteht so ein endloser Fluss an Gegnern.
Blizzard kann mit dem Bannen kaum nachkommen.
Was farmen die Druiden da? Viele Gegner in WoW hinterlassen nach dem Tod graue Gegenstände. Früher waren das oft nutzlose Waffen, in den jüngeren Erweiterungen sind das zumeist thematisch passende Objekte, die einfach logisch zu Kreaturen passen. Tiere hinterlassen etwa Gebisse, die sich für mehrere Goldstücke verkaufen. Die beiden “Schlurfer”-Mobs droppen graue Gegenstände wie “Verknöcherte Giftdrüse”, die jeweils über knapp 6 Gold wert ist – viele droppen sogar 4-5 davon gleichzeitig. Und das ist nur eines von mehreren möglichen goldbringenden Items.
Hinzu kommen noch grüne und blaue Gegenstände wie Ausrüstung, die einfach für den Rohgoldpreis beim Händler verkauft werden.
Wenn dich mehr zu WoW interessiert, könnte dich auch das hier ansprechen:
Millionen Gold pro Monat: Das alles bringt einem Bot im Verlauf einer Stunde ungefähr 30.000 Gold ein, wodurch er sich nach knapp 7-8 Stunden den Preis einer WoW-Marke verdient hat – was den Monatskosten eines Abos entspricht. Alles Gold nach diesen 7-8 Stunden ist „Gewinn“, den der Botter verkauft.
Ein paar Zahlen, um die Ausmaße zu verstehen:
Farmt ein Bot Druide für einen vollen Tag, hat er bereits 720.000 Gold verdient.
Nach einer Woche hat er bereits über 5.000.000 Gold.
Läuft er einen ganzen Monat, sind das bereits über 22.000.000 Gold.
Diese Beträge werden dann noch mit der Anzahl der aktiven Bots eines Botters multipliziert. Hat ein Botter 5 Accounts gleichzeitig am Laufen, verdient er weit über 100 Millionen Gold im Monat.
Die Botter riechen das große Gold – und holen es sich.
Da viele Gold-Farmer damit ihren Lebensunterhalt bestreiten, versuchen sie mit allen möglichen Mitteln, der automatischen Entdeckung durch Blizzard zu entgehen. Daher kann es oft Tage, Wochen oder gar Monate dauern, bis die Entwickler auf neue Bots aufmerksam werden. Bis dahin hat sich ein solcher Bot-Account aber schon um ein Vielfaches bezahlt gemacht und einige illegale Gewinne erwirtschaftet.
Am Dienstag, den 10. November, erscheint die neue Erweiterung Beyond Light für Destiny 2. Doch der Shooter steht auch in der Kritik. Wir von MeinMMO möchten wissen, ob ihr euch Beyond Light kauft oder erstmal darauf verzichtet?
Das neue Element Stasis beeinflusst die 3 bisherigen Klassen stark.
Doch die Erweiterung ist mehr als nur ein großes Content-Update. Die 2019er-Erweiterung Shadowkeep hat viele Fans enttäuscht und das, obwohl sich Bungie endlich vom “bösen Activision” getrennt hatte. Auch bei den nachfolgenden Seasons gab es immer wieder Diskussionen über zu wenig Inhalte.
Werdet ihr euch Beyond Light kaufen? Wir von MeinMMO möchten ein wenig in die Stimmung der Destiny 2 Community horchen. Wie steht ihr zu Beyond Light? Werdet ihr es euch kaufen. Und wenn nicht, was hält euch davon ab? Diskutiert wie immer gerne in den Kommentaren!
Wie kann ich abstimmen? Eure Wahl könnt ihr wie immer im Umfrage-Tool unter dem Artikel treffen. Jeder von euch hat nur eine Stimme, die er vergeben kann, und sobald ihr abgestimmt habt, kann die Wahl nicht mehr rückgängig gemacht werden.
Die Umfrage ist beendet.
Deine Meinung ist uns wichtig!
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Seit über 4 Jahren gibt es mittlerweile Pokémon GO und das Spiel hat sich stetig verändert und neue Features eingeführt. Wir zeigen euch hier auf MeinMMO die 10 wichtigsten Features, die Pokémon GO seit dem Release bekommen hat.
Im Sommer 2016 hatte fast jeder Gamer zumindest kurzzeitig Pokémon GO auf dem Handy. Es war ein neues Spielerlebnis, Pokémon in der echten Welt zu entdecken und sie alle zu fangen. Doch seit dem hat sich viel gewandelt. Vergleicht man die Version von Pokémon GO aus 2016 mit der jetzigen Version, kann man wieder von einem neuen Spielerlebnis reden.
Wir zeigen euch hier 10 Features, die Pokémon GO innerhalb der 4 Jahre bekommen hat, die das Spielgefühl wohl am meisten verändert haben und die mittlerweile kaum wegzudenken sind.
Hierbei handelt es sich um eine persönliche Liste des Autors, die je nach Wahrnehmung des jeweiligen Trainers etwas anders aussehen kann.
Die Reihenfolge, in der wir die Features aufgelistet haben, stellt keine Rangfolge dar.
1. Erste Raids und legendäre Pokémon
Was ist das für ein Feature? Seit dem Sommer 2017 kann man Raids in Pokémon GO bestreiten. Dort fordern die Trainer alleine oder in Gruppen an Arenen einen Boss heraus, den sie besiegen müssen. Wenn das gelingt, dann können sie ihn danach fangen.
Kurz nach der Einführung der Raids kamen legendäre Pokémon dazu. Man konnte Arktos, Zapdos und Lavados in Level-5-Raids finden. Wenn man sie besiegt hat, waren sie fangbar.
Warum ist das Feature so wichtig? Mittlerweile wäre Pokémon GO ohne Raids undenkbar. Das Feature belebte die Community, nachdem sie nach dem Hype im Sommer 2016 über den Winter hinweg etwas eingeschlafen war.
Dadurch wurde aus dem AR-Game, was man alleine spielen konnte, ein Spiel, wofür man mehrere Leute brauchte. Viele Raids schaffen Spieler nur mit mehreren Trainern.
Es ist kaum vorstellbar, dass es heutzutage so große Communitys in Regionen und Städten gäbe, wenn die Trainer damals nicht durch Raids zusammengeführt worden wären.
Vor allem die legendären Raids führten zur Gruppenbildung. Die Pokémon sind richtig stark und wenn man sich die besten Angreifer jeden Typs anschaut, dann findet man dort fast immer legendäre Pokémon. Ohne diese Einführung hätten Spieler also ein deutlich schwächeres Team.
2. Fern-Raids und das Spielen von Zuhause
Was ist das für ein Feature?Fern-Raids kamen im Sommer 2020 ins Spiel. Mit dem Feature kann man Raids entspannt von dem Sofa aus machen. Es muss lediglich ein Spieler die Arena in seinem Umkreis sehen. Dann kann er sie anklicken und maximal 5 Freunde einladen. Diese können allerdings von überall auf der Welt teilnehmen.
Warum ist das Feature so wichtig? Die Fern-Raids kamen zur richtigen Zeit. Mitten in der Corona-Krise konnten Trainer entspannt Zuhause bleiben und trotzdem Raids absolvieren.
Vor allem für Spieler aus Dörfern sind die Fern-Raids ein echter Segen. Sie brauchen gar keine Arena mehr zu sehen und trotzdem können die Trainer fleißig Raids machen. Das hat die Raids nochmal auf ein neues Level gehoben, denn Trainer können jetzt streng genommen unendlich viele Raids machen – vorausgesetzt man hat genügend Freunde, die einladen.
Die Raidpässe für Fern-Raids gibt es manchmal als Geschenk von Niantic. Wer viele davon machen will, muss sie dann im Shop für Pokémünzen kaufen.
Warum ist das Feature so wichtig? Dieses Feature hat nochmal den Community-Gedanken von Pokémon GO verstärkt. Man sieht, welche Fortschritte die Freunde im Spiel machen und kann sie mit Geschenken belohnen.
Geschenke bringen aber auch eine Menge Items. Vor allem Spieler, die an einem Ort mit wenigen PokéStops wohnen, können durch die Geschenke nützliche Dinge wie Bälle oder Tränke bekommen.
Zusätzlich können Trainer dank der Freunde-Funktion nun deutlich schneller im Level steigen. Durch das Freundschaftslevel bekommt man so viele EP, wie sonst nirgends. Der Weg zu Level 40 ist einfacher geworden.
4. Das Tauschen von Pokémon
Was ist das für ein Feature? Zusammen mit dem Freundes-Feature kam im Sommer 2018 die Tausch-Funktion zu Pokémon GO. Seitdem könnt ihr untereinander Pokémon tauschen. Dafür müssen beide Trainer Sternenstaub zahlen und bekommen das Monster des jeweils anderen.
Warum ist das Feature so wichtig? Durch das Tauschen konnten Trainer ihren PokéDex leichter vervollständigen. Regionale Pokémon, die Freunde aus dem Urlaub mitbrachten, konnte man sich so sichern, auch ohne das Land zu verlassen und zu reisen.
Shinys wurden ebenfalls zum beliebten Tausch-Objekt. Wenn man ein Shiny auf Biegen und Brechen nicht bekommt, können nun Freunde aushelfen. Dadurch haben einige Trainer alle Shinys im Spiel.
4.1 Glückspokémon und Glücksfreunde
Was ist das für ein Feature? Neben der Tausch-Funktion gibt es auch Glückspokémon. Sie kamen zeitgleich ins Spiel. Das sind Pokémon, die weniger Sternenstaub beim Hochleveln brauchen und generell bessere IV aufweisen. Beide Trainer bekommen sie per Zufall nach einem Tausch. Wenn es zum Glückspokémon wird, bekommen aber beide Trainer ein Glückspokémon.
Im September 2018 führte Niantic die Glücksfreunde ein. Wenn man mit seinem besten Freund interagiert, kann man so ein Glücksfreund werden. Dann kann ein Tausch durchgeführt werden, der garantiert zum Glückspokémon wird.
Warum ist das Feature so wichtig? Mit den Glückspokémon bekam jedes Monster, was keine guten IV hatte, nochmal einen Sinn. Trainer können es nämlich vertauschen und auf ein Glückspokémon hoffen.
Die Glücksfreunde sind da eine super Ergänzung, denn so bekommt man immerhin ein Pokémon, was garantiert über 80 % IV hat. So können Spieler sich Pokémon mit guten IV sichern, ohne es selbst gefangen zu haben.
5. Abenteuer Sync und die Wochen-Belohnung
Was ist das für ein Feature?Ende 2018 kam Abenteuer Sync ins Spiel. Das zählt eure Schritte und Bewegungen – selbst wenn ihr die App nicht offen habt. So könnt ihr Eier ausbrüten, ohne selbst in der App zu sein.
Jede Woche beschert euch Abenteuer Sync zum Wochenstart eine Menge Belohnungen. Die sind unterschiedlich stark, je nachdem, wie viele Kilometer ihr zurückgelegt habt.
Warum ist das Feature so wichtig? Dank Abenteuer Sync werdet ihr belohnt, ohne das ihr überhaupt etwas aktiv im Spiel tut. Wenn ihr also auf der Arbeit viel lauft oder gerne spazieren geht, aber dabei nicht immer das Handy in der Hand haben wollt, beschert euch Abenteuer Sync trotzdem eine Belohnung und brütet Eier aus.
6. Quest-System und der Forschungsdurchbruch
Was ist das für ein Feature? Ende März 2018 wurde das System rund um die Feldforschungen eingeführt. PokéStops haben euch Aufgaben gegeben, die ihr für Belohnungen lösen musstet.
Wenn ihr an 7 Tagen eine Quest erledigt habt, bekommt ihr den Forschungsdurchbruch. Das ist meist ein selteneres Pokémon im Zusammenhang mit Items. Oftmals gab es so sogar legendäre Pokémon. Als erstes Pokémon im Durchbruch gab es damals Lavados.
Warum ist das Feature so wichtig? Die Feldforschungen brachten frischen Wind ins Spiel. Man musste klug überlegen, welche 3 Quests man trägt und lösen möchte. Oftmals gibt es durch die Aufgaben sogar starke oder seltene Monster. Mit Glück gibt es ein Shiny.
Was ist das für ein Feature? Zusammen mit den Quests kam die erste Spezialforschung ins Spiel und brachte das mysteriöse Pokémon Mew. Seitdem gibt es immer wieder Spezialforschungen, also eine Quest-Reihe, die gute Belohnungen bereithalten.
Fast jedes mysteriöse Pokémon, was es aktuell gibt, bekam man durch eine Spezialforschung. Es gab aber auch schon Forschungen rund um Team Rocket oder für Einsteiger.
Warum ist das Feature so wichtig? Lange war es ein Rätsel, wie mysteriöse Pokémon ins Spiel kommen. Niantic fand mit den Spezialforschungen eine perfekte Lösung, denn jeder kann in seinem eigenen Tempo an den Aufgaben arbeiten.
Dazu gibt es immer wieder starke Belohnungen und Trainer können ihren PokéDex füllen.
Shinys sind quasi die gleichen Pokémon, doch tragen andere Farben. Ein Shiny ist bei jedem Spieler unterschiedlich und man findet sie nur durch Glück. Die Rate auf ein normales Shiny in der Wildnis liegt bei 1 zu 450.
Warum ist das Feature so wichtig? Mit den Shinys wurde ein regelrechter Hype ausgelöst. Jeder wollte die andersfarbigen Pokémon haben und vor allem jetzt wäre es undenkbar, dass Pokémon GO ohne Shinys funktioniert.
Oftmals wird ein Event an den Shinys bewertet: Wenn man im Event viele Shinys gefangen hat, dann lief es gut. Wenn nicht, war das Event enttäuschend. Ohne die Shinys würden die Events auf jeden Fall deutlich langweiliger sein.
8. PokéStops und Arenen einreichen
Was ist das für ein Feature? Im Mai 2019 hat Niantic das Einreichen von PokéStops ermöglicht. Vorerst dürfen nur Trainer auf Level 40 Vorschläge machen, um PokéStops einzureichen. Wenn der Vorschlag gut war, entsteht wenig später ein PokéStop oder eine Arena an dem Ort.
Wenig später kam Niantic Wayfarer dazu. Dadurch konnte man Vorschläge anderer Trainer bewerten. Das mussten vorher Spieler von Ingress, dem ersten Spiel von Niantic, machen.
Warum ist das Feature so wichtig? Mit diesem Feature können Trainer endlich Leben in ihre Stadt bringen. Sehenswürdigkeiten, die kein PokéStop waren, konnten nun endlich vorgeschlagen werden.
Das war vor allem für Gebiete gut, wo es nicht viele Stops gab. So konnte man bei sich um die Ecke ein echtes Pokémon-Paradies zaubern und war nicht mehr auf andere Gebiete angewiesen.
9. Bewertungssystem mit neuen Suchbefehlen
Was ist das für ein Feature? Im Sommer 2019 überraschte Pokémon GO die Spieler mit einem neuen Bewertungssystem. Vorher erfuhr man nur ungefähr wie stark sein Pokémon ist. Den Rest mussten IV-Rechner aus dem Internet erledigen.
Mit dem neuen System sieht man nun auf einem Blick, wie stark die Werte des Pokémon sind und das Monster wird noch einem Sterne-Register unterzogen. 3 Sterne sind sehr gut. 0 Sterne kriegen nur jene Pokémon, die schlechte IV haben.
Dazu kamen neue Suchbefehle dazu. Trainer können nämlich nach den Sternen in der Pokémon-Box sortieren. So kann man innerhalb von Sekunden hunderte Pokémon bewerten und die Monster mit schlechten IV direkt aussortieren.
Warum ist das Feature so wichtig? Dieses Feature spart Trainern unglaublich viel Zeit. Bisher mussten Spieler umständlich jedes Pokémon einzeln bewerten und sich durch die Sätze des Teamleiters klicken. Nun sieht man alles auf einem Blick.
Vor allem das Aussortieren geht nun viel schneller und man findet mit dem Suchbefehl “4*” sogar ganz schnell Pokémon mit 100% IV.
Etwas später brachte Niantic das Ganze auf ein höheres Niveau und führte die PvP-Liga ein. Seitdem kann man mit Trainern auf der ganzen Welt kämpfen und in Rängen aufsteigen und Belohnungen einsacken.
Warum ist das Feature so wichtig? Zugegeben, der PvP-Modus ist immer wieder umstritten. Viele Bugs machen das Kämpfen oftmals unmöglich, dennoch hat die PvP-Liga eine treue Community, die regelmäßig zockt.
In unserer Rangliste sollte dieses Feature nicht fehlen, denn immerhin hat das Kampfsystem zu weiteren Features geführt, die richtig nützlich sind.
Wenig später kamen die Rocket-Bosse und Giovanni ins Spiel. Sie sind stärker als normale Rüpel und belohnen euch sogar mit schillernden Crypto-Pokémon.
Warum ist das Feature so wichtig? Durch Team Rocket wurden endlich mal die Fähigkeiten und das Wissen der Trainer auf die Probe gestellt. Während man in Raids vor allem in großen Gruppen ohne Pokémon-Wissen durchkommt, muss man seine Monster und starke Konter bei den Rocket-Bossen kennen.
Hier sind Effektivitäten wichtig und wer die falschen Monster mitnimmt, verliert. Durch die Rocket-Bosse kam also nochmal ein neuer Schwierigkeitsgrad ins Spiel.
Ihr interessiert euch für den PvP-Modus? Dann schaut doch hier bei unserer Tier-List vorbei:
Wie GameStop und auch andere Händler mitteilten, könnt ihr bald die PS5 wieder vorbestellen oder euch eine Konsole “reservieren”. Doch ihr werdet sie wohl nicht zum Release in den Händen halten.
Was wurde bekannt gegeben? Wie GameStop in einer Pressemitteilung verriet, planen sie ab dem 19. November wieder “Reservierungen” für die PS5 anzubieten. Bei diesem Datum handelt es sich jedoch gleichzeitig um den Release-Tag der Konsole.
Schon der Pressemitteilung ist zu entnehmen, dass ihr die Konsole nicht direkt mit der Reservierung erhaltet. Stattdessen ist von den “darauffolgenden Wochen” die Rede:
PS5-Fans aufgepasst! Wir sind mega happy Euch heute anzukündigen, dass Ihr ab dem 19.11. weitere heißbegehrte PlayStation 5 auf www.gamestop.de reservieren könnt. Ihr werdet sie in den darauffolgenden Wochen schon in Händen halten.
Pressemitteilung von GameStop
Auch andere Händler gehen einen ähnlichen Weg. Wie der Händler Medimax verriet, werden sie ab dem 19. November neue Online-Bestellungen für die PS5 entgegennehmen.
Kann man die PS5 noch vorbestellen? Derzeit gibt es keine Möglichkeit, die PS5 noch vorzubestellen. Im Gegenteil, immer wieder weisen Mails von Saturn, MediaMarkt oder auch Amazon daraufhin, dass sich die Auslieferung der neuen Konsolen verspäten könnte. Dabei scheint es keine Rolle zu spielen, zu welchem Zeitpunkt man bestellt hat.
Eine dritte Vorbesteller-Welle vor dem 19. November ist damit nahezu ausgeschlossen.
Wer jetzt noch eine PlayStation 5 ergattern möchte, muss wohl auf die Tage nach dem Release warten.
Doch nicht nur Sony hat mit den Vorbestellungen zu kämpfen. Auch bei der Xbox Series X sieht es nicht besser aus. Während man die kleinere Konsole, die Seres S, noch in einzelnen Angeboten bekommt, ist die große Konsole ebenfalls überall ausverkauft.
Falls ihr noch keine Konsole vorbestellen konntet und ihr vielleicht noch immer unentschlossen seid, möchten wir euch bei der Entscheidung helfen:
Manche Tage sind einfach stressig und unangenehm. Es will nix so recht klappen und man fühlt sich mies. Doch das muss nicht so bleiben. Lest hier, wie MeinMMO-Autor Jürgen Horn das große Glück nach einem stressigen Tag in Apex Legends neuer Season 7 gefunden hat.
Eine weitere Heldin mit einem liebenswerten schottischen Akzent
Daher zählte ich schon die Tage bis zum Launch. Doch gerade dieser Tag war wegen der Arbeit erstmal gar kein Spaß. Zum Glück konnte ihn Apex letztendlich retten!
Season 7 hat echt viele neue Inhalte!
Ein schlimmer Tag wird wieder gut
Der miese Donnerstag: Der 5. November und Tag des Release ging blöd los für mich. Ich kam schon schlecht aus dem Bett und es gab morgens das übliche Drama, bis mein kleiner Sohn versorgt und in der Kita war.
Danach gings gleich in die Arbeit und dort musste ich einen Guide zu ESO und der neuen Solo-Arena machen. Da ich Solo-Arenen persönlich nicht mag, war das eine anstrengende und zeitraubende Angelegenheit.
Ich war bis zum Feierabend daher ziemlich schlapp und wollte eigentlich nur noch meine Ruhe haben. Aber für gewöhnlich wacht gerade dann mein Sohn wieder aus dem Mittagsschlaf auf und ich helfe meiner Frau dabei, das Kind zu versorgen.
Das Kind ist zwar jetzt schon viel größer, aber braucht immer noch viel Aufmerksamkeit.
Aber irgendwie sah mir meine Frau wohl an, dass ich echt gestresst war und sie meinte nur „Wenn du magst, dann ruh dich doch noch aus, ich komme schon allein klar.“ Das lies ich mir nich zweimal sagen und startete sogleich Apex Legends!
So ging Season 7 für mich los: Die ersten Wochen von Season 7 soll nur die neue Map Olympus vorkommen und ich war schon ganz begierig, das neue Gebiet zu erkunden. Vor allem der riesige Berg in der Mitte der schwebenden Stadt, in dem eine Turbine untergebracht ist, war mein erster Drop-Spot.
Doch blöderweise hatte ich mich beim Absprung verschätzt und landete nicht im Turbinengehäuse, sondern an dem Abhang darum. Dort rutschten ich und meine Mitspieler hilflos hinunter und irgendwann war plötzlich gar kein Boden mehr unter unseren Füßen! Habe ich schon erwähnt, dass Olympus Hunderte von Metern über dem Planeten schwebt? Jetzt wisst ihr es!
Ja, die elende Stadt fliegt und man kann abstürzen!
Der zweite Versuch: Aber dieser erste Fehlschlag lies mich nicht verzagen und ich startete sogleich eine neue Session. Die lief erfreulich gut. Wir fanden sogleich gute Waffen und in einem Zugangstunnel zu einer Art Wohngebiet begegneten uns Gegner.
Die spielten eher zaghaft und verschanzten sich am Ende des Tunnels, aber einer wollts wissen und rennt geradewegs in unser Feuer. Mein erster Kill in Season 7! Nach und nach kamen weitere Feinde hinzu und es wurde ein episches Kuddelmuddel.
Doch die Gegner waren irgendwie nicht das, was ich von Season 6 noch gewohnt war. Da sind die Feinde meist überlegen gewesen und ich als Casual-Spieler hatte oft das Nachsehen. Richtig gute Runden in Apex Legends sind für mich eher die Ausnahme. Hier jedoch stellten sich die Gegner irgendwie etwas doof an. Es scheint, als wüssten sie noch nicht, wie das Spiel eigentlich läuft.
So wie Mirage hier ging es einigen Neulingen am Launch-Day.
Ich vermute mal, dass es sich um neue Spieler handelte, die via Steam in Season 7 neu hinzugekommen sind. Sie hatten wohl noch nie das flotte Game- und Gunplay von Apex Legends erlebt und kannten die Skills ihrer Helden noch nicht. Daher waren sie selbst für eher mittelmäßige Spieler wie mich aufgrund meiner größeren Erfahrung im Spiel leichte Beute und ich kassierte Kill um Kill.
Immer wieder kam es zu spektakulären Szenen:
Ein Mitspieler ging zu Boden und ich konnte ihn nicht erreichen, weil er mitten im Korridor herumkroch und verzweifelt nach Hilfe rief. Er musste irgendwie aus der Todeszone! Daher warf ich ihm ein Jump-Pad hin und mein Kamerad krabbelte dankbar drauf. Es machte „Wusch“ und er flog wie ein Geschoss durch die Gegend ans hintere Ende des Korridors. Dort landete er hinter Kisten und ich konnte ihn sicher rezzen.
Kaum war ich fertig, flog ein Gegner planlos über mich rüber und landete verwirrt genau vor meiner EVA-8-Flinte. Ich drückte zwei mal ab und beendete seine Verwirrung. Der Noob war mir wohl nachgerannt und hatte das Jump-Pad ausgelöst, ohne zu wissen, was das eigentlich sein soll.
Ein anderes Mal rannte ein Gegner dauernd vor mir weg und ich verfolgte ihn um einen Container herum. Da blieb ich schließlich einfach stehen und drehte mich um. Kurz darauf rannte er wieder ums Eck und guckte verdutzt in den Lauf meiner lieben EVA. Noch ein Kill für mich!
Am Ende setzten wir uns durch und von vier Squads, die um das Wohngebiet gekämpft haben, sind nur wir am Schluss übrig geblieben. Da uns die Todeszone auf den Fersen war, kaperten wir eines der neuen Fahrzeuge und fuhren weiter.
Schließlich kam es zwischen uns und den beiden letzten noch verbliebenen Squads zu einem wilden Sniper-Duell, das wir leider am Ende nicht mehr gewinnen konnten. Aber wir haben viele kleine Siege errungen und ordentlich Kills gemacht. Ein wunderbarer Einstand für die neue Season.
Und nein, es waren KEINE dummen KI-Bots, gegen die ich da angetreten bin.
Wenn ihr in Apex Legends einsteigen wollt, dann jetzt!
Diese fast perfekte erste Runde wiederholte sich noch ein paar Mal an diesem Tag. Denn durch die recht vielen neuen Spieler von Steam und der komplett neuen Map, die auch Veteranen noch nicht kennen, fühlt sich Apex auch nach über einem Jahr nach Release wieder frisch und neu an.
Es macht einfach einen Heidenspaß, die neue Map zu erkunden, und noch nicht die perfekten Drop-Spots und Loot-Wege zu kennen. Das kommt vor allem neuen Spielern und Wiedereinsteigern zu gute. Wer also Apex Legends erstmal kennenlernen will, der sollte jetzt zugreifen und das Free2Play-Spiel installieren.
Eine bessere Gelegenheit zum Einstieg wird es so schnell nicht mehr geben.
Ich jedenfalls kann es beim Schreiben dieser Zeilen kaum noch erwarten, bis endlich Feierabend ist und meine Frau mir vielleicht nochmal etwas zusätzliche Zeit zum Spielen ermöglicht.
Jürgen Horn Redakteur bei Mein-MMO
Eine Sache ist allerdings echt doof in Season 7: Die Entwickler haben den Progress im neuen Battle Pass ziemlich verlangsamt und darüber regen sich viele Spieler auf. Auch ich finde das unnötig und habe trotz aller Freude am Spiel damit ein Problem.
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Die Welt von Fallout 76 steckt voller Geheimnisse und Storys, die ihr entdecken könnt. Viele davon sind mit Quests und Questreihen verbunden und winken sogar mit Belohnungen. MeinMMO zeigt euch die 5 schönsten Quests im Spiel, und wo ihr sie finden könnt.
Was sind das für Quests? Wir haben einmal in der Erinnerungskiste gekramt und uns angesehen, welche Quests aus der Story von Fallout 76 eigentlich die stärksten Eindrücke hinterlassen haben. Dabei kamen verschiedene Bilder zutage.
Einige der Quests aus der Haupt-Reihe sind besonders eindrucksvoll, aber auch Nebenquests, die in der Welt etwas versteckt sind, blieben stark im Gedächtnis. Diese Liste ist eine bunte Auswahl aus den schönsten Quests in Sachen:
Story
Welt und Erzählung
Unterhaltung und zusätzliche Inhalte
So haben wir ausgewählt: Die Quests sind nach persönlicher Empfindung und dem Eindruck ausgewählt, den sie hinterlassen haben. Einige davon sind schon seit Release im November 2018 im Spiel und sind noch immer lebhaft in Erinnerung.
Wichtig bei der Auswahl war aber besonders, wie viele und welche Emotionen beim Spielen geweckt werden und wie tief die Quests ins Detail geht. Die Liste selbst ist ungeordnet und nicht abgeschlossen.
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Abgestürzt auf Nukashine – Die spielbare Studentenparty
Was ist das für eine Quest? Abgestürzt auf Nukashine führt euch in das Studentenleben der VaultTec-Universität in Morgantown ein. Sie beginnt damit, dass ihr zu einer Studentenparty eingeladen werdet, obwohl eigentlich ja alle Menschen schon tot sind.
Das Ziel ist es, die Party … nun, mehr oder weniger zu überleben. Denn wie es für Studentenpartys üblich ist, wird viel getrunken und nicht unbedingt nur das ungefährliche Zeug.
Nippt am Nukashine! Aber Vorsicht mit den Nebenwirkungen.
Was macht sie so besonders? Ihr geht bei der Quest rund um Nukashine, den selbstgebrannten Hardcore-Schnaps, der Herstellung dieses Super-Alkohols auf den Grund. Nukashine ist extrem harter Alkohol mit wirklich üblen Nachwirkungen.
Die erste Erfahrung mit Nukashine ist sicherlich das Highlight der Quest, aber die Belohnungen lassen sich auch sehen. Für das Abschließen von „Abgestürzt auf Nukashine“ erhaltet ihr die Baupläne für eure eigene Brennstation im Camp und Rezepte für euren ersten, eigenen Alkohol. So könnt ihr euch Bier, Schnaps oder Nukashine in zig Variationen einfach selbst machen.
Wollt ihr mehr von der Welt von Fallout 76 sehen? Schaut euch hier unsere Artikel zu Story und Lore an:
Wo finde ich sie? Die Quest wurde in Wild Appalachia mit dem Alkohol-Update eingeführt, das speziell Nukashine und andere Spirituosen ins Spiel brachte. Ihr startet sie, indem ihr mit einem Poster interagiert, das euch zur entsprechenden Feier einlädt.
Die Poster findet ihr an Bushaltestellen, Bahnhöfen und rund um die Universität. Es existiert ebenfalls als Camp-Gegenstand, kann also auch zum Starten in fremdem Camps gefunden oder in eurem eigenen Camp aufgehängt werden.
Das Prestige-System von Call of Duty verschwand mit Modern Warfare und im vergangen Jahr forderte viele Spieler eine Rückkehr. Mit CoD: Black Ops Cold War könnt ihr wieder in ungeahnte Level-Höhen aufsteigen. MeinMMO zeigt euch, wie das neue System funktioniert.
Mit dem Prestige-System konntet ihr in früheren CoDs euren kompletten Level-Fortschritt opfern und dafür eine Prestige-Stufe aufsteigen. Ihr musstet dann zwar alle Ausrüstungsteile und Waffen wieder freispielen, konntet dafür aber auch mit eurem Prestige-Emblem glänzen.
Modern Warfare versuchte hier etwas Neues und ging komplett weg von den Prestige-Leveln. Das CoD aus 2019 setze auf saisonale Fortschritte und ließ euch 100 Stufen pro Season aufsteigen. Mit jeder Stufe schaltet ihr zudem Aufgaben frei, die euch Erfahrungspunkte und besondere Season-Embleme freispielen ließen.
Neues Prestige-System ermöglicht 1.200 Level pro Season
Wie läuft das mit Cold War? Mit dem neuen Black Ops kommt das Prestige-System zurück und bietet euch mehr Stufen, als jemals zuvor. In dem englischen Treyarch-Blog sprechen die Entwickler von “dem besten aus beiden Welten”.
Denn das neue System basiert wie CoD MW auf einem saisonalen Rhythmus und bietet dazu allerdings so viele Stufen-Aufstiege, dass ihr wohl verdammt viel Zeit investieren müsst, um auch nur annähernd in die Nähe der Level-Grenze zu kommen. Denn pro Season könnt ihr 1.200 Stufen aufsteigen.
Über alle “Cold War”-Seasons hinweg sollt ihr euch so mehr als 25 Prestige-Ränge erarbeiten können, im Vergleich zum früheren System, das euch maximal 10 Prestige-Stufen erlaubte. Jedoch bringt jede Season nur eine begrenzte Anzahl an Prestige-Rängen mit und danach ein Meisterungs-System, dass euch über die verfügbaren Prestige-Ränge hinaus weitere 1.000 Stufen aufsteigen lässt.
Die 3 Embleme der Pre-Season sehen verdammt cool und einzigartig aus.
Pre-Season kommt noch nicht mit dem finalen System
Wie funktioniert das vor Season 1? Also erstmal: Wenn ihr auf die Prestige-Ränge aufsteigt, verliert ihr keinen Fortschritt mehr. Ihr könnt weiterhin all euren Waffen und Ausrüstungen nutzen, die ihr in den ersten 55 Leveln freispielt. Diese Basis-Level nennen sich “Military Ranks”. Habt ihr die einmal voll, nimmt euch die keiner mehr weg.
Habt ihr die ersten 55 Stufen hinter euch gelassen, bekommt ihr euer erstes Prestige-Abzeichen. Das System ist bereits mit dem Release von Cold War aktiv und CoD lässt euch vor dem Start der ersten Season bis auf Prestige-Stufe 3 aufsteigen, was 100 Leveln entspricht – 50 Stufen stellen im Season-Prestige-System immer eine Prestige-Stufe dar.
Alle 50 Stufen erhaltet ihr ein Emblem und einen “Prestige Key”. Der Key gehört zu einem neuen Belohnungs-System, in dem euch weitere Items für eure fleißigen Stufen-Aufstiege holen könnt. Der Prestige-Shop startet ebenfalls mit Season 1.
Vor Season 1:
55 Military Ranks zum Waffen und Ausrüstung freispielen und erreichen von Prestige Stufe 1
Danach maximal Stufe 100 (Prestige 2 auf 50, Prestige 3 auf 100)
Alle Prestige-Ränge sind mit Belohnungen verbunden
Mit Season 1 geht das große Grinden richtig los
Was passiert dann zum Season-1-Start? Mit dem Start jeder Season setzt sich das Rang-System zurück. Ihr behaltet aber eure Military Ranks und die Anzahl eurer erreichten Prestige-Level. Sagen wir mal, ihr habt die 3 Prestige-Stufen der Pre-Season voll bekommen, dann wird das auch bei euren Prestige-Rängen angezeigt.
Doch euer Prestige-Season-Fortschritt ist dann auf 0 und mit jeder Season könnt ihr euch weitere 4 Prestige-Ränge freischalten. Jeder Rang verlangt von euch 50 Stufenaufstiege und schüttet Belohnungen aus. Habt ihr die alle voll (200 Stufenaufstiege), kommt ihr zusammen mit den 3 Rängen aus der Pre-Season bereits auf Prestige Stufe 7.
Zudem bekommt ihr immer, wenn ihr alle 4 Prestige-Ränge einer Season abschließt, den Titel “Prestige Master” dieser Season und kommt in das letzte System, das euch weitere 1.000 Stufen aufsteigen lässt. Auch hier gibt’s alle 50 Stufen eine Belohnung.
Mit jeder neuen Season:
Zurücksetzen der Stufen-Fortschritte auf 0 (ihr behaltet eure 55 Military Ranks und erreichte Prestige-Stufen)
Jede Season bietet 4 Prestige-Ränge – Ein Rang hat 50 Stufen (maximal also 200 Stufen)
Nach Abschluss der 4 Season-Ränge seid ihr “Prestige Master” und geht in die Prestige-Master-Ränge (Maximal 1.000)
So könnt ihr pro Season 1.200 Stufen aufsteigen
Alle 50 Stufen gibt’s eine Prestige-Belohung – Auch für die Prestige-Master-Ränge
4 Arten von Belohnungen – Embleme mit Prestige-Schlüssel kaufen
Welche Belohnungen kann ich erwarten? Das System belohnt euch auf 4 Arten:
Jede Season bietet einzigartige Belohnungen beim Erreichen der ersten Prestige-Stufe auf Level 50 (in der Pre-Season zum Beispiel einen Waffenbauplan)
Für jedes erreichte Prestige-Level bekommt ihr besondere Prestige-Embleme
Ihr schaltet alle 10 Level der ersten 200 Season-Stufen eine Season-Challenge frei
Alle 50 Stufen einer Season (bis zur Maximal-Stufe 1.200) bekommt ihr einen Prestige-Key / -Schlüssel für den Prestige-Shop
Die Belohungen der 3 Prestige-Ränge in der Pre-Season.
Eure aktuelle Prestige-Stufe wird für jeden sichtbar sein und mit jeder neuen Stufe bekommt ihr zudem ein einzigartiges Emblem, das ihr nur über das Prestige-System erhalten könnt. Diese Embleme werden nach Ablaufen einer Prestige-Phase auch nie wieder zu erhalten sein.
Mit den Season-Challenges könnt ihr euch dann 20 Herausforderungen freischalten, mit denen ihr besondere Visitenkarten freischaltet. Alle 10 Level-Aufstiege einer Season (wenn ihr die fixen Military Ranks schon habt) könnt ihr euch so weitere Prestige-Cosmetics besorgen, müsst aber die Aufgaben erledigen (ähnlich wie bei den Officer Rank Challenges von CoD MW).
Und dann gibt es noch den Prestige-Shop, der mit dem Start der Season 1 live geht. Hier könnt ihr eure Prestige-Schlüssel zum Beispiel gegen Legacy-Embleme eintauschen. Das sind Prestige-Embleme aus früheren CoD-Teilen, die ihr euch nun wieder freispielen könnt. Diese könnt ihr allerdings immer erst nutzen, wenn ihr in einer Season die 4 Prestige-Ränge (200 Stufen) abgeschlossen habt und “Prestige Master” seid.
Hier findet ihr noch mehr zu den neuen Mechaniken von Cold War:
Level-Fortschritt kann in 3 CoDs gleichzeitig erreicht werden
Kann ich das nur bei Cold War leveln? Die 3 Prestige-Stufen der Pre-Season schon. Doch mit dem Start der Season 1 werden Modern Warfare, Warzone und Cold War sich ein Level-System teilen.
Egal, ob ihr grade auf Shipment vor einem Feind spawnt, in der Warzone euren Fallschirm nicht rechtzeitig zieht oder in Cold War den nächsten epischen Sieg feiert – jeder Erfahrungspunkt zählt für das Prestige-System und für den Battle Pass, der wie gewohnt mit jeder Season online geht. Wie diese Zusammenlegung genau funktioniert, könnt ihr hier nachlesen.
Mit dem neuen System verfolgt CoD zwar nicht komplett die Ansätze von früher und bietet eher einen Kompromiss aus dem damaligen Ansatz und dem fortlaufenden System aus Modern Warfare. Es bringt euch dafür aber deutlich mehr Belohnungen und Fortschritt. Ob dieser Kompromiss und die Zusammenlegung der CoDs bei den Spielern ankommt, muss sich erst noch zeigen. MeinMMO-Autor Sven Galitzki meint jedenfalls, dass es die beste Lösung für alle CoD-Spieler ist.
Ein neues Mass Effect wird entwickelt. Außerdem können Fans der Reihe sich endlich auf das Remaster der Original-Trilogie freuen.
Gestern war der 7. November, der bei allen Fans der „Mass Effect“-Reihe der „N7-Tag“ ist. Hier veröffentlicht BioWare traditionell neue Informationen rund um das Universum von Mass Effect. Dieses Jahr gab es einige Besonderheiten, denn gleich zwei Spiele wurden angekündigt. Eines war bereits lange ein offenes Geheimnis – das zweite jedoch dürfte für viele neu sein.
Neues Mass Effect angeteasert
Die Entwickler von BioWare arbeiten offenbar an einem neuen Spiel der „Mass Effect“-Reihe. Das verriet Casey Hudson im Blogpost. Dort heißt es:
Hier bei BioWare arbeitet ein Team aus Veteranen hart daran, sich das nächste Kapitel des „Mass Effect“-Universums auszumalen. Wir sind in den sehr frühen Stadien des Projekts und können noch nicht mehr als das sagen, aber wir freuen uns darauf, unsere Vision mit euch zu teilen und zu verraten, wohin wir als Nächstes reisen werden.
Schon seit Monaten gibt es Gerüchte und es wird gemunkelt, dass BioWare an einem Remaster der Original-Trilogie von Mass Effect arbeitet. Das wurde jetzt bestätigt. Das Spiel wird „Mass Effect Legendary Edition“ heißen und sämtliche Singleplayer-Inhalte der Originalreihe enthalten. Das sind:
Mass Effect 1, Mass Effect 2 und Mass Effect 3
Sämtliche Single-Player DLCs
Alle Promo-Waffen und -Rüstungen
Der beliebte Multiplayer-Modus aus Mass Effect 3 ist allerdings nicht dabei und wird nicht erneut aufgenommen.
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Was wurde verbessert? Laut dem Blog-Post von Casey Hudson habe man in den letzten Monaten daran gearbeitet, vor allem die Optik des Spiels anzupassen. So gibt es Aufwertungen mit „super-scharfer Auflösung, schnellere Framerates und wunderschöne visuelle Verbesserungen“. Die Rede ist von einer Optimierung für 4K-Ultra-HD.
Auf welchen Plattformen erscheint die Legendary Edition? Die Mass Effect Legendary Edition wird für Xbox One, PlayStation 4 und PC erscheinen. Es soll aber auch eine Aufwärts-Kompatibilität mit Verbesserungen für die Xbox Series X und PlayStation 5 sichergestellt werden.
Wann kommt die „Mass Effect Legendary Edition“ raus? Die Veröffentlichung soll im Frühling 2021 stattfinden. Das wäre also irgendwann in den Monaten April, Mai oder Juni. Ein Preis ist bisher noch nicht bekannt.
Habt ihr Lust auf die „Legendary Edition“ von Mass Effect? Werdet ihr noch einmal in die Rolle von Commander Shepard schlüpfen, um die Reaper zu verdreschen?
Im neuen MeinMMO-Podcast sprechen wir über Fallout 76. Hat das Survival-MMO es geschafft sich von seinem holprigen Start zu erholen und was bringt die Zukunft?
Worum geht’s in der neuen Folge? Fallout 76 hatte im November 2018 einen holprigen Start und bleibt mit einigen negativen Schlagzeilen in Erinnerung. Die Ausrichtung eines Survival-MMOs passte vielen Fans der Franchise nicht und auch die fehlenden NPCs waren ein Problem.
In den vergangenen zwei Jahren ist jedoch eine Menge passiert! Die NPCs sind schon eine Weile da. Mit dem neuen Update „Ein Ödland für Alle” können jetzt alle Spieler leicht zusammen spielen, da das Levelsystem der Gegner angepasst wurde. Mit „Stählerne Dämmerungen” kommt die Stählerne Bruderschaft dazu.
Gründe genug, um sich die Frage zu stellen: Schafft Fallout 76 jetzt die Wende?
Wer ist dabei?
Michael Graf aus der GameStar-Chefredaktion und Head of GameStar Plus
Benedict Grothaus, Experte für Fallout 76 auf MeinMMO
So könnt ihr euch beteiligen: Wir freuen uns immer über konstruktive Verbesserungsvorschläge zu unserem frisch gebackenem Podcast. Schreibt uns euer Feedback in den Kommentaren unter dem Artikel oder in unserem Discord und erzählt, wie ihr die aktuelle Folge fandet.
Ihr könnt aber auch Themenvorschläge für die Zukunft machen. Gibt es ein Spiel oder ein Thema, das euch besonders stark beschäftigt? Würdet ihr gerne bestimmte Gäste bei uns sehen? Dann haut raus und packt es in die Kommentare.
Wir freuen uns auf euch!
Deine Meinung ist uns wichtig!
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Ashes of Creation befindet sich derzeit in einer Pre-Alpha. Seit Anfang 2020 teilen die Entwickler immer wieder Gameplay und Details zum MMORPG mit den Fans. MeinMMO-Redakteur Alexander Leitsch freut sich bereits sehr auf das Spiel, hat aber 4 Dinge, die ihm etwas Sorge bereiten.
Was macht das Spiel so interessant? Ashes of Creation ist eines der wenigen MMORPGs, die derzeit im Westen entwickelt werden und die breite Masse ansprechen wollen. Zwar gibt es einige andere Projekte wie beispielsweise Crowfall, die jedoch gezielt eine Nische bedienen.
Ashes of Creation hingegen möchte die Spieler zusammenbringen, verspricht spannende PvE-Inhalte wie Dungeons und Open-World-Bosse, gleichzeitig aber auch soziale Interaktionen und PvP. Das alles kommt durch ein ganz besonderes System – die Nodes – zusammen:
Die werden von Spielern gelevelt und können so von kleine Zeltstädten zu riesigen Metropolen werden können.
In den Nodes gibt es Bürgermeister, Handwerksstationen und auch Housing.
So sieht die Welt von Ashes of Creation aus.
Zudem hat das Spiel eine interessante Hintergrundgeschichte. Studio-Gründer Steven Sharif ist Millionär und hat selbst ArcheAge gespielt. Doch das Sandbox-MMORPG hatte aus seiner Sicht zu viele Probleme. Darum wollte er mit Ashes of Creation etwas kreieren, dass seinen Wünschen entspricht.
Wie ist der aktuelle Stand des Spiels? Derzeit befindet sich Ashes of Creation in einer Vorstufe zur Alpha 1. Die ersten Backer, die 1.000 Euro oder sogar mehr gezahlt haben, dürften bereits Hand anlegen. Zudem werden jeden Monat neue Inhalte und Features rund um das MMORPG vorgestellt.
Ich selbst habe noch keine Hand an das Spiel gelegt, sauge jedoch jedes Detail wie ein Schwamm auf. Dabei sind mir auch 4 Dinge untergekommen, die ein Hindernis für Ashes of Creation sein könnten und die ich nun mit euch teilen möchte.
1. Open-World-PvP
Was wissen wir bisher? In Ashes of Creation dreht sich viel um das Thema PvP. Das bezieht sich jedoch nicht auf Kämpfe um die riesigen Festungen oder die Nodes, sondern auch auf die offene Welt.
In Ashes of Creation gibt es keine Fraktionen. Theoretisch kann jeder Spieler jeden attackieren. Damit das System nicht ausartet, setzen die Entwickler auf ein Flagging-System. Das System hat 3 verschiedene Status:
Nicht-Kämpfer (grün)
PvP-Kämpfer (lila)
Verdorben (rot)
Jeder Spieler startet erstmal als “Nicht-Kämpfer”. In diesem Status werdet ihr beispielsweise nicht verletzt, wenn ihr zufällig durch einen AoE von anderen Spielern lauft.
Solltet ihr jedoch einen anderen Spieler gezielt attackieren, werdet ihr zum “Kämpfer”. Solltet ihr einen “Nicht-Kämpfer” töten, dann werdet ihr zudem Verdorben. Wie genau das abläuft, seht ihr in diesem Bild:
So funktioniert das Verderbnis-System im Open-World-PvP (Bildquelle: Ashes Wiki).
Verderbnis soll direkt mehrere Nachteile haben:
Andere Spieler können euch straffrei töten
Ihr verliert mit jedem Level an Verderbnis Attribute wie Lebenspunkte und Mana
Ihr werdet zudem ab einem gewissen Level auf der Weltkarte markiert
Nach dem Tod werdet ihr nicht an regulären Spawn-Punkten, sondern irgendwo auf der Welt erscheinen
Ihr könnt eure getragene Ausrüstung verlieren. “Nicht-Kämpfer” und “Kämpfer” hingegen haben dieses Risiko nicht. Sie verlieren lediglich ein bisschen XP, Haltbarkeit bei der Ausrüstung und Zeit
Seine Ausrüstung zu verlieren und möglicherweise an einem ganz anderen Ort der Spielwelt aufzutauchen, nur um andere Spieler beim Questen etwas zu behindern, scheint auf den ersten Blick nicht lukrativ und könnte abschreckend wirken.
Wo habe ich Bedenken? PvP in der offenen Welt ist ein zweischneidiges Schwert:
Ich persönlich mag den Reiz, auch mal beim Questen gestört oder in Kämpfe verwickelt zu werden. Auf einem fairen Level versteht sich. Schließlich geht der Spaß verloren, sobald Feinde mit hohem Level und starker Ausrüstung auftauchen.
Allerdings kenne ich genügend Spieler, die gerne auf Open-World-PvP verzichten und lieber in Ruhe questen würden – gerade beim Neueinstieg in ein MMORPG.
Hier hängt meiner Meinung nach viel vom Balancing der Entwickler ab. Sollten Spieler beispielsweise für das Töten eines Anfängers direkt so ein hohes Level an Verderbnis bekommen, dass sie dafür ihre Ausrüstung verlieren, wäre die Aktion vollkommen sinnlos.
Neben dem Open-World-PvP gibt es aber auch klare PvP-Inhalte, darunter die Kämpfe um Karawanen (wie hier im Screenshot aus einem Livestream) oder um Festungen.
Durch die Verderbnis könnte sich außerdem eine Art “Kopfgeld-System” entwickeln. Spieler, die Anfänger verteidigen möchten, könnten sich auf die Jagd nach Verdorbenen machen, diese straffrei töten und ihre Ausrüstung einsacken. Das zumindest klingt für mich nach einer unterhaltsamen Aktivität.
Eine mögliche Alternative wäre hier das System von New World. Die haben auf ein optionales PvP-Flagging umgeschwenkt und bieten im Gegenzug mehr Loot und XP an, wenn man als PvPler durch die Lande zieht. Allerdings waren die Anreize für das PvP so gering, dass kaum einer es genutzt hat. Das haben wir von MeinMMO auch in unserem Podcast zu New World kritisiert.
2. Die Spieler-Balance
Was wissen wir bisher? In Ashes of Creation spielen die Festungen eine wichtige Rolle. Davon gibt es insgesamt 5 im Spiel. Jede dieser Festungen “kontrolliert” 20% der gesamten Welt, das bedeutet, dass alle Nodes dieser Festung unterstehen und beispielsweise Steuern zahlen müssen.
Ein ähnliches System gibt es zudem bei den Nodes. Jede Node hat “Vasallen-Nodes”, die ihr unterstehen und nicht über ihre “Eltern-Node” leveln können.
Das ganze funktioniert wie ein Schneeball-System und führt so Hierarchien ein.
In Ashes of Creation soll es Massenschlachten geben. Mindestens 250v250. Das eigentliche Ziel ist jedoch 500v500.
Wo habe ich Bedenken? Abgesehen davon, dass das System auf dem Papier unheimlich aufwendig klingt, sind solche Systeme sehr anfällig für Balance-Probleme.
Schnell kann es dazu kommen, dass eine Gilde oder Gruppe von Spielern das gesamte System dominiert oder Gilden untereinander Nichtangriffspakte schließen und so ihre Festungen und ihre Macht behalten. In den großen Schlachten sollen 500 oder sogar bis zu 1.000 Spieler gegeneinander antreten.
Meine Erfahrungen beruhen dabei vor allem auf dem Welt gegen Welt in Guild Wars 2, Festungskämpfen in Black Desert und den Kriegen in New World. In all diesen Systemen gab es Probleme rund um das Thema Population.
Hier sollten die Entwickler von Ashes of Creation auf jeden Fall Anreize schaffen, um solche Strukturen gar nicht erst entstehen zu lassen.
3. Inhalte nach dem Release
Was wissen wir bisher? In ihren ambitionierten Plänen verrieten die Entwickler bereits, dass sie ein kleineres Update im Monat und einen “Major Release” jedes Quartal veröffentlichen wollen.
Damit soll für frische Inhalte im Spiel gesorgt werden.
Wo habe ich Bedenken? Neuer Content nach dem Release ist oft ein Knackpunkt bei MMORPGs. Bei Ashes of Creation tue ich mich zudem besonders schwer, mir überhaupt neue Inhalte vorzustellen.
Die Spielwelt ist so aufgeteilt, dass alle Gebiete immer einer Festung unterstehen. Jede Node hat zudem einen Hintergrund (wissenschaftlich, militärisch oder religiös) und ist gefüllt mit Inhalten wie Dungeons oder Weltbossen.
Die grundsätzliche Idee der Nodes hervorgehoben. Jedes Gebiet hat eine Stadt (den schwarzen Punkt), die größer wird, je mehr Aktivitäten in einer Node ausgeführt werden.
Der Release eines neuen Gebietes kann im Grunde also nur erfolgen, wenn auch die anderen 4 Festungen jeweils eins bekommen. Zudem beginnt mit der Veröffentlichung eines neuen Gebietes direkt ein Kampf darum, schließlich erobert man dies wohl einfacher, als eine bereits kontrollierte und ausgebaute Stadt anzugreifen.
Von neuen Gebieten sind aber auch Inhalte wie neue Dungeons oder Weltbosse abhängig. Zudem spielt Item-Balance in einem solchen MMORPG eine viel größere Rolle, als beispielsweise in WoW. Einfach immer neue Ausrüstung in die Spielwelt schmeißen ist also auch nicht die Lösung.
Hier bin ich besonders gespannt, was die Entwickler von Intrepid Studios als neue Inhalte planen, um Ashes of Creation dauerhaft interessant zu halten.
4. Die Monetarisierung
Was wissen wir bisher? Ashes of Creation setzt auf ein Abo-Modell. Ihr werdet monatlich bezahlen müssen, um das MMORPG nutzen zu können.
Neben dem Abo wird es auch einen Shop für kosmetische Inhalte geben. Wie diese Aussehen könnte, zeigen bereits die aktuellen kosmetischen Pakete, die mit den Zugängen zur Alpha und Beta verknüpft sind.
Vom 4. November bis 2. Dezember gibt es im Shop das “Harvest’s Dawn”-Paket. Das enthält:
Einen Accessoire-Skin
Ein Haustier
Einen Reittier-Skin
Ein Kostüm
Einen Karawan-Skin
Einen Housing-Skin
Die Inhalte aus dem aktuellen Cosmetic-Paket.
Wo habe ich Bedenken? Das hier gezeigte Paket wechselt jeden Monat. Allein im Jahr 2020 werden am Ende also 12 verschiedene Kostüme, Reittiere und all die anderen Inhalte für den Shop kreiert worden sein.
Zwar habe ich grundsätzlich nichts gegen kosmetische Inhalte in einem Shop, aber bei einem Abo-Spiel sollte das meiste eben erspielbar sein und nicht noch zusätzlich im Shop landen. Zwar macht WoW das auch, aber nicht in diesem Umfang und das sogar noch vor dem eigentlichen Release.
Auch wenn ich selbst keinen großen Wert auf das Aussehen meiner Charaktere oder Reittiere lege, hoffe ich doch, dass diese Praxis nach dem Release etwas heruntergefahren wird. Für Sammler und Spieler, die Wert auf ihr äußeres legen, kann es sonst wirklich teuer werden.
Ashes of Creation könnte ein richtig gutes MMORPG werden
Auch wenn ich an einigen Stellen meine Bedenken geäußert habe, glaube ich trotzdem, dass Ashes of Creation ein gutes MMORPG wird. Neben den Nodes reizen mich besonders die sozialen Features, wie die Zusammenarbeit in einer Stadt, und das Hybrid-Kampfsystem, dass Tab-Targeting- und Action-Fans glücklich machen soll.
Allerdings gilt die Aussage von mir nur, sofern die versprochenen Features auch kommen und so umgesetzt werden. Immerhin gab es schon häufiger Spiele, die viel versprochen haben und es nicht halten konnten. Wie erfolgreich Ashes of Creation tatsächlich wird, sehen wir wohl erst einige Wochen nach Release.
Was denkt ihr über Ashes of Creation? Könnt ihr meine Bedenken verstehen oder habt ihr noch weitere? Oder seid ihr in der Lage meine Sorgen zu zerstreuen?
Wie eingangs erwähnt gehört Ashes of Creation zu den derzeit interessantesten MMORPGs in Entwicklung. Doch es gibt noch weitere spannende Spiele. Die haben wir euch hier vorgestellt:
Der neuste Patch der Shadowlands-Beta von WoW war wohl der letzte. Die Erweiterung scheint nun vollständig zu sein.
Die Beta der kommenden WoW-Erweiterung Shadowlands neigt sich dem Ende zu. Das neuste Update sagt klar aus, dass Blizzard mit der Entwicklung quasi fertig ist. Damit dürfte einem Release in wenigen Wochen nichts mehr im Weg stehen – oder?
Was ist passiert? Gestern hat die Beta von Shadowlands einen neuen Patch bekommen. Besonders auffällig dabei ist, dass die Patch-Version 9.0.2 im Launcher nun als „Release Candidate“ markiert ist. Das bedeutet, dass diese Version des Patches von Blizzards Seite aus als „fertig“ angesehen wird und so auf die Spieler losgelassen wird, falls keine größeren Fehler mehr gefunden werden. Sollten doch noch größere Bugs oder Probleme gefunden werden, dann wird es sicher noch ein weiteres Update geben.
Das sagen die Spieler: In den Kommentaren auf Reddit und wowhead sind die Spieler eher skeptisch. Dort findet man es „sportlich“, dass Blizzard Shadowlands bereits fertig für den Release hält. Einige Klassen und Spezialisierungen klagen noch immer über Bugs oder Balance-Probleme.
Für gewöhnlich ist Blizzard inzwischen aber recht gut darin, schnell Hotfixes und Patches nachzuschieben, wenn sich akute Probleme auftun sollten. In den ersten Tagen nach dem Release einer neuen Erweiterung ist es ganz normal, dass alle paar Stunden kleinere Fehlerbehebungen aufgespielt werden.
Seid ihr in der Beta aktiv und glaubt, dass Blizzard bereit für den Release ist? Oder hätte man Shadowlands lieber noch ein paar Wochen mehr verschieben sollen?
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Wer in FIFA 21 möglichst viele Siege einsacken will, muss sich gut überlegen, wie man das Spiel angeht. MeinMMO hat bei zwei FIFA-Profis nachgefragt: Welche Tipps würden sie den Spielern mitgeben?
Das sind die Pros: Im Interview haben wir mit den FIFA-Pros Benny Ratzlaff und Marcel “DonChap” Deutscher gesprochen. Beide stehen bei der Agentur L4K eSports unter Vertrag und spielen aktuell für Vereine in der VBL (Virtual Bundesliga).
Marcel Deutscher agiert seit einigen Jahren als Profi-Spieler und neuerdings auch als Trainer bei Hannover 96.
Benny Ratzlaff startet in seine erste Profi-Saison bei Holstein Kiel.
Marcel Deutscher und Benny Ratzlaff spielen in der VBL
Beide Pros hatten in den Wochen seit Release genug Zeit, sich eingehend mit dem Gameplay zu befassen. Hier findet ihr ihre Tipps, wie man zu mehr Toren, weniger Gegentreffern und insgesamt mehr Siegen kommt.
1. Welche Dinge sind in FIFA 21 wichtig?
Punkt 1 – Tempo: In FIFA 21 führen viele Wege zum Tor des Gegners – manchen mehr, manche weniger effektiv. Der schnellste Weg geht dabei, passenderweise, über Tempo: “Es läuft alles über Geschwindigkeit, über Pässe in die Tiefe und Konter”, erklärt Marcel Deutscher. Die Pace-Werte der Spieler sind wieder einmal enorm wichtig, also kann es entscheidend sein, schnelle Sprinter in sein Team aufzunehmen.
Punkt 2 – Die Defensive: Im Umkehrschluss bedeutet das: Man muss auch auf schnelle Gegenangriffe vorbereitet sein: „Ich würde empfehlen, das Hauptaugenmerk auf die Defensive zu legen“, erklärt Deutscher: „Dass man hinten kompakt steht und vorne zwei, drei schnelle Spieler hat, die man schickt.“ So würden sich Räume ergeben, in denen man die schnelle Offensive ausnutzen kann.
Auch Benny Ratzlaff betont, dass eine schwer zu überwindende Defensive ein entscheidender Punkt ist. Wer da bisher Probleme hat, sollte auf Verstärkung aus den übrigen Mannschaftsteilen setzen: „Man sollte tief stehen und mit den Sechsern die Wege zu laufen“, so Ratzlaff. Auch die Außenverteidiger bleiben bei ihm hinten. Ergeben sich immer noch Räume? „Dann kann man die Sechser auch mit nach hinten ziehen.“
Ein weiterer Punkt in der Defensive ist das Torwart-Spiel. In FIFA 20 war es sehr effektiv, den Keeper per rechtem Analog-Stick manuell zu stellen. Eine Technik, die beide Pros in diesem Jahr als weniger stark einschätzen. „Mit dem Keeper muss man spielen. Man muss versuchen, in den Kopf des Gegners zu kommen“, erklärt Ratzlaff.
Da können beispielsweise ein kurzes Rausholen im 1-gegen-1 und plötzliches Zurückkehren in den Kasten helfen. Der Gegner soll nicht wissen, ob ihr den Torwart voll rausholt oder ihn eher auf der Linie parieren lasst.
Ein gutes Torhüter-Spiel kann den Gegner verwirren
Als stärkste Defensiv-Taktik haben beide in diesem Jahr das Team-Pressing ausgemacht: „Du brauchst zwei Knopfdrücke, um das Team-Pressing zu aktivieren, und das ist echt brutal“, so Deutscher. Bei aktiviertem Team-Pressing stürmen eure Spieler auf den Gegner zu und setzen ihn unter Druck. Das geht nur eine begrenzte Zeit, aber ist sehr effektiv.
Das Tückische: Bei Team-Pressing wird eure Mannschaft hinten offener und ist anfällig für Konter. Ein langer Ball auf schnelle Spieler kann da bereits die Defensive knacken, erklärt Ratzlaff – gerade, wenn es sich dabei um Top-Spieler wie beispielsweise Ronaldo handelt.
Zuletzt ist das Blocken von Schüssen im Strafraum sehr stark, erklärt Deutscher. Deswegen kann es sich lohnen, möglichst viele Spieler rund um den eigenen Kasten zu positionieren.
Punkt 3 – Skills: „Wenn du vor dem Tor bist, machst du Handstand/FlicFlac und dann ist der Ball drin“, erklärt Marcel Deutscher scherzhaft – aber mit einem wahren Kern. Die Skill-Moves sind dieses Jahr nämlich extrem stark: „Letztes Jahr war der 5-Sterne-Weak-Foot wichtig, aber ich glaube, dieses Jahr sind 5-Sterne-Skills wichtiger“, erklärt Benny Ratzlaff.
Auch Deutscher betont: Wer ein wenig Zeit für Training hat, sollte sich in die Trainingsarena begeben und sich zwei, drei Skill-Moves drauf schaffen, die man dann quasi im Schlaf beherrscht.
2. 3 Tricks, die jeder in FIFA 21 können sollte
Wir haben die Pros gefragt: Welche Skill-Moves könnt ihr empfehlen, die nicht allzu schwierig, aber effektiv sind? Sie empfehlen diese drei Tricks:
Der Elastico: Seit dem Patch ist er zwar etwas langsamer, aber immer noch extrem stark. Er eignet sich perfekt, um auf engem Raum am Gegner vorbeizuziehen. Beschreibt mit dem rechten Stick einen Halbkreis gegen eure Laufrichtung.
Körpertäuschung/Richtungswechsel: Diesen Trick löst ihr aus, indem ihr zweimal den rechten Stick gegen die Laufrichtung flickt. Dann macht euer Spieler eine Körpertäuschung und wechselt abrupt die Richtung. Ideal, um den Gegner zu überraschen.
Der Übersteiger: Mit diesem Trick könnt ihr euren Gegner verwirren und bekommt noch einen kleinen Tempo-Boost, um an Verteidigern vorbeizuziehen. Flickt den rechten Stick gegen die Laufrichtung und dann um 45 Grad in die Richtung, in die ihr wollt.
3. Starkes neues Feature: Player Lock und Creative Runs
Beide Pros betonen, dass man sich auch die neuen Features Player Lock und Creative Runs genauer anschauen sollte. „Das ist zwar FIFA-Abitur“, so Deutscher, „aber wenn man das gut übt, kann man sich gute Räume verschaffen.“ Auch Ratzlaff erklärt: „Gerade, wenn man die auf engem Raum beherrscht, sind sie stark.“
Mit Creative Runs, schickt ihr Mitspieler in den Raum
Das funktioniert so: Um Player Lock auszulösen, drückt ihr beide Sticks. Nun ist euer ballführender Spieler festgelegt. Ihr steuert ihn weiter, auch nachdem ihr den Ball abgegeben habt. Nun könnt ihr euch freilaufen und einen Pass oder eine Flanke anfordern.
Creative Runs löst ihr hingegen aus, indem ihr andere Spieler als den Ballführenden schickt. Drückt dazu kurz L1, um den nächsten Spieler loszuschicken. Gleichzeitig müsst ihr mit dem rechten Stick festlegen, in welche Richtung er laufen soll. Nun könnt ihr ihn in Räume schicken – und so perfekt für ein Zuspiel in Position bringen.
Zum Abschluss haben wir die Pros noch nach allgemeinen Tipps gefragt. Zum einen ging es darum, welche Spielerkarten sich in FUT lohnen. Die Tipps:
Bei kleinem Budget empfehlen die Pros Kicker wie Klostermann, Mbabu und Zakaria.
Mit etwas mehr Budget lohnen sich Rodrigo, Coman oder Richarlison.
Bei einem größeren Budget sollte man bei Rashford, Martial oder Adama Traoré zugreifen – die gehören auch zu den beliebtesten Spielern im Spiel.
Die besten Karten haben Cristiano Ronaldo, Neymar und Mbappé – aber die sind eben auch verdammt teuer.
Spielerisch sollte man die Standards nicht vernachlässigen, so Deutscher: „Versucht, über die Standards gefährlich zu sein“, so der Pro: „Man hat immer 3, 4 Ecken pro Spiel, immer ein paar aussichtsreiche Freistoßsituationen.“ Die gilt es, auszunutzen.
Am Ende muss jeder aber auf sich selbst schauen, erklärt Benny: „Es ist wichtig, die eigene Taktik zu finden. Man sollte seine Variante finden, mit der man am besten klarkommt.“ Und zum Abschluss ist es wichtig, stets die Ruhe beim Spielen zu bewahren – selbst, wenn die Verbindung nicht mitspielt: „Dieses Spiel steht und fällt mit den Servern“, so Deutscher.
In Fortnite: Battle Royale sind die originalen Fortnite-Skins zurück, doch jetzt soll man dafür bezahlen. MeinMMO-Autorin Eilyn Rapp findet das schon ein bisschen frech, obwohl sie sich über die Rückkehr freut.
Was sind das für Skins? Am 5. November um 1:00 Uhr wurde der Item-Shop aktualisiert und dabei erschienen die ältesten Skins, die man sich jetzt kaufen kann. Gemeint sind die originalen Default-Skins, die schon zum Start von Fortnite: Battle Royale verfügbar waren.
Damals waren diese die einzigen Outfits, die man durch ein Zufallsverfahren benutzen konnte. Dementsprechend waren diese auch kostenlos im Gegensatz zu den Skins, die nach und nach erschienen.
Nachdem der Start des 2. Kapitels neue Default-Skins brachte, hatte man die Originalen eine Weile lang nicht mehr gesehen. Doch jetzt sind sie zurück, aber nicht so, wie es zu erwarten war.
Dafür zahle ich doch nicht!
Was ist jetzt anders? Wie schon gesagt, kann man sich die Default-Skins nun kaufen, wenn man das Feeling aus den alten Zeiten wiederbeleben möchte. Entweder man kauft sich 1 Favoriten für 800 V-Bucks oder ein ganzes Paket mit 4 davon für 2.000 V-Bucks.
Das bedeuten mir die Defaults: Für mich waren die Default-Skins immer etwas Besonderes. Sie hatten mich bei meinem Einstieg in die Fortnite-Welt stets begleitet und als ich dann mit der Zeit besser wurde und neue coole Skins hatte, sah ich Spieler mit Default-Skins als “Noobies”, die man beschützen musste.
Sobald ich einen dieser Skins im Spiel sah, wollte ich den Spieler gleich beschützen
Als sie dann im 2. Kapitel ein komplett neues Styling verpasst bekamen, machte mich das zwar ein bisschen traurig, doch es störte mich nicht weiter. Immerhin blieben ja die Erinnerungen.
Das stört mich jetzt an der Rückkehr: Versteht mich nicht falsch, ich finde es cool, dass die originalen Defaults wieder da sind und nicht einfach vergessen wurden. Doch wie sie zurückgekehrt sind, stört mich jedoch schon.
Warum sollte ein Skin, der für jeden Spieler kostenlos zugänglich war jetzt plötzlich Geld kosten? Ich meine, das waren ja die Skins, die man sowieso benutzen musste, wenn man sich keinen Skin aus dem Item-Shop kaufen wollte.
Ja klar, jetzt kann man genau auswählen, welchen Default-Skin man haben möchte und ist nicht auf den Zufallsgenerator angewiesen. Einige Spieler mögen den schlichten Style der Defaults, aber deswegen extra Geld ausgeben? Also für mich ganz klar: Nein! Das wäre direkt ein Skin, für dessen Kauf ich mich schämen würde.
Sorry Defaults, aber ich werde euch nicht extra kaufen
Dass sich Spieler diese Skins kaufen, kann ich schon verstehen, vor allem, wenn man sich wieder wie ein richtiger OG fühlen möchte. Doch ich bin von dieser Aktion nicht so begeistert. Falls ihr jedoch das OG-Feeling ebenfalls wiederbeleben möchtet aber kein Geld dafür ausgeben wollt, könnt ihr euch jetzt die allererste Spitzhacke kostenlos holen.
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Call of Duty: Black Ops Cold War erscheint auf der PlayStation mit einer Handvoll exklusiven Boni. Darunter sind ein eigener Spielmodus, zusätzliche Loadout-Slots und weitere nützliche Features. Das kommt aber bei den Spielern gar nicht gut an, sogar diverse PlayStation-Spieler finden es übertrieben.
Was ist der exklusive Deal auf der PlayStation? Die PlayStation-Version von Cold War ist trotz Crossplay-Funktion nicht mit den anderen Versionen des Spiels identisch. Denn Sony hat einen exklusiven Deal geschlossen und ein paar Features bekommen, die es erstmal nur auf der PS4 und PS5 geben wird:
Battle Pass Bundle Bonus: Wenn ihr den Premium-Battle-Pass kauft, sind 5 weitere Stufen, also insgesamt 25 Stufen, freigeschaltet.
PlayStation Party Bonus: Spieler auf der PlayStation bekommen im Team (auch mit nicht PS-Spielern) einen Bonus von 25 Prozent auf Waffen-XP
Double XP Bonus: Jeden Monat wird es Events von 24 Stunden Länge geben, in denen PlayStation-Spieler doppelte XP bekommen.
Extra Loadouts: PlayStation-Spieler bekommen zwei weitere Slots für Loadouts.
Zombie-Modus Onslaught: Dieser zusätzlich Spielmodus für Zombies wird es erstmal nur für die PlayStation geben. Erst am 1. November 2021 bekommt der Rest den Modus.
Diese Features sind auch in dem trefflich benannten „Sony Advantage Trailer“ im Detail zu sehen.
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So kommt die Sache mit den Exklusives bei den Spielern an: Doch entgegen den Erwartungen fallen viele Reaktionen auf diese exklusiven Goodies nicht gut aus. User BenjaminWareing auf reddit hat einen wütenden Thread mit den folgenden Worten gestartet:
Letztes Jahr war ein exklusiver Spielmodus lahm genug, aber er hat das Spiel nicht verändert. Er war überschaubar und ein einigermaßen fairer Kompromiss für Crossplay und all diese anderen Dinge.
Die zwei zusätzlichen Slots schaffen jetzt eine Klasse, die NUR für PlayStation-Spieler bestimmt ist, UND zusätzliche Tier-Skips, UND zusätzliche Waffen-XP, UND EXKLUSIVE Doppel-XP-Events – “ALL ONLY FOR PLAYSTATION” überschreitet die Grenze.
Es gibt keinen Kompromiss, Cross-Play ist eine Selbstverständlichkeit, es ist zu diesem Zeitpunkt nur verbraucherfeindlich, und wenn es eine Folge des Exklusivvertrags von PlayStation mit Activision war, sollten sie vor Scham den Kopf senken.
Das ist krass und ein weiteres Sprungbrett auf dem Weg zur vollständigen Entrechtung der Spielerbasis. Dies ist ein weiteres Sprungbrett auf dem Weg, Spieler an nicht räuberische, alternative Spiele zu verlieren.
In seinem reddit-Thread, der am 7. November 2020 schon über 5.000 Upvotes und fast 1.000 Kommentare hatte, stimmen ihm viele User zu:
SkippyTheManYT sagt: „Ein exklusiver Spielmodus war schon irgendwie dumm, aber jetzt bekommen sie 2 zusätzliche Slots zum Erstellen einer Klasse UND Progressionsvorteile? Das ist so dumm und verbraucherfeindlich.“
Meng3267 bevorzugt wegen solchen Dingen mittlerweile Microsoft: „Diese verbraucherfeindlichen Richtlinien sind der Grund, warum ich auf Xbox statt PlayStation spiele. Ich spiele hauptsächlich Spiele von Drittanbietern, sodass ich nicht beide Systeme benötige. Microsoft ist so viel verbraucherfreundlicher geworden als Sony, und ich gebe ihnen gerne mein Geld statt Sony.“
Kirk420 will, dass auch PlayStation-Fans diese Sache anprangern: „Ich war mir über Cold War unschlüssig, aber jetzt halte ich mich mit dem Kauf zurück. Ich weiß, dass das nicht viel bedeutet, aber hoffentlich tun andere das Gleiche, wenn sie so unentschlossen waren wie ich. Hoffentlich äußern auch PS-Spieler ihren Unmut darüber, denn in dieser Situation gewinnt niemand. Das ist kompletter BS.“
Wenn dich mehr zu CoD Cold War interessiert, könnte dich auch das hier ansprechen:
Darum schimpfen sogar PlayStation-Fans: Die Nachricht zu den Exklusives kommt selbst bei diversen PlayStation-Fans nicht gut an. Während einige die Sache durchaus feiern und sich über Exclusives freuen, sind manche PS-Fans darüber enttäuscht:
Juuzuo_suzuya schreibt auf Twitter: „Das ist ekelhaft und ich bin PlayStation [User]. Man sieht, dass es schlimm ist, wenn ein PlayStation-User von dieser Nachricht nicht im Geringsten begeistert ist.“
Century, ebenfalls ein PS-User auf Twitter, sagt: „Ok, selbst ich als PlayStation-Typ kann sagen, dass Bonus XP völlig verrückt sind und kein Ding sein sollten.“
User Greggs freut sich auf Twitter für die neuen Features, aber er versteht nicht, warum die anderen es nicht bekommen sollen: „Mann, das ist cool für mich, aber Xbox- und PC-Spieler sollten das auch bekommen. Lmao, das ist echt beschissen.“
Selbst der Trailer kommt nicht gut weg: Das negative Feedback erboster Fans ist auch unter den Kommentaren zu dem Trailer im Netz zu sehen. Dort wimmelt es von sarkastischen Sprüchen wie:
TheGameVerse sagt: „Ihr habt es ernsthaft „Sony Advantage“ genannt? Legendär!“
Aman Khan: „Als PlayStation-Spieler wollen wir Konsolen-Gleichheit!“
MaurzStarz: „Wie kommt es, dass niemand über die 2 zusätzlichen Loadout-Slots spricht? Das ist buchstäblich Pay2Win und ist extrem dumm. Es spielt keine Rolle, welche Plattform es macht; wenn man es so macht, dass deine Plattform einen buchstäblichen Spielvorteil gegenüber allen anderen in einem Multiplayer-orientierten Spiel hat, dann ist das extrem bescheuert. Das ist auf so vielen Ebenen falsch.“
Dazu kommen noch zahlreiche negative Kommentare über ein gigantisches Preload, das den Speicher vieler PlayStation-User überraschend angriff. Was es mit dem Preload zu Call of Duty: Cold War auf sich hat und warum der auf dem PC erst viel später kommt, erfahrt ihr hier.
Mehr zur gigantischen Speichergröße des Spiels könnt ihr übrigens hier nachlesen:
Der nächste Killer aus Dead by Daylight hat einen Teaser. Es wird wohl eine Frau und der wollt ihr nicht nachts im Wald begegnen …
Die Veröffentlichung des letzten Killers von Dead by Daylight ist erst ein paar Wochen her und der nächste steht in den Startlöchern. Ein erster Teaser lässt die Community rätseln, was die Entwickler sich dieses Mal ausgedacht haben. Die Spekulationen deuten auf einen Wendigo hin.
Was zeigt das Video? Im recht kurzen Clip sieht man einen Wald in Dunkelheit. Dazu kommt das leise, fast schon animalisch-gehetzte Grunzen einer Frau, die sich offenbar dem Zentrum des Bildes nähert. Ein lauter Schrei ertönt, bevor sich eine fahle Hand in das Bild reckt und offenbar den Zuschauer aufschlitzt, während Blut fließt:
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Dazu gibt es den Kommentar: “Unsere Vergangenheit kann manchmal eine Bürde sein, die uns auf der Suche nach Antworten und Hoffnung zu den gefährlichsten Orten treibt …”
Das spekuliert die Community: Die Spekulationen der Community gehen stark in die Richtung eines Wendigo, wie man ihn aus vielen Mythen und Sagen kennt. In modernerer Zeit kam diese Kreatur vor allem im PS4-Spiel Until Dawn vor.
Was ist ein Wendigo? Ganz klassisch ist ein Wendigo aber ein Geist oder Dämon, der in den Wäldern lebt und von Menschen Besitz ergreift und dabei vom Aussehen an einen Zombie erinnert. Schwarze, verfaulende Haut, ein lippenloser Mund und die Hände enden in langen Klauen. Das würde zumindest gut auf das passen, was im Trailer zu sehen war.
Hinzu kommt, dass ein Wendigo seine Opfer zum Kannibalismus treibt oder sich selbst vom Fleisch der Toten ernährt. Das erinnert ein wenig an die Hexe, die es bereits im Spiel gibt, hat dann aber doch einen anderen Spin.
Ein Wendigo, wie er im Spiel Until Dawn dargestellt wurde.
Einige Spekulationen gehen hingegen von der Witch aus Left4Dead aus. Hier merken aber manche an, dass dafür das charakteristische Weinen fehlt, mit dem sich eine Witch sonst ankündigt.
Zumindest ist die Freude groß, dass der nächste Killer wohl endlich wieder eine Frau sein wird – der letzte weibliche Killer war nämlich die Seuche und deren Veröffentlichung ist bereits über 18 Monate her Jahre her.
Du willst mehr zu Dead by Daylight wissen? Dann sind diese Artikel gute Anlaufstellen:
Da allerdings noch nicht ganz klar ist, ob es sich bei dem kommenden Kapitel um ein „originales“ Kapitel von Dead by Daylight handelt oder um einen lizenzierten Killer aus einem bereits bekannten Franchise, werden wir wohl noch einige Tage auf eine Antwort warten müssen.
Was glaubt ihr in dem Viel zu sehen? Was könnte der nächste Killer von Dead by Daylight sein?
Der Midlaner Song „Rookie“ Eu-jin (23) gilt als einer der besten Midlaner aller Zeiten in der League of Legends. 2018 wurde er mit Invictus Gaming zum Weltmeister in LoL. In einem Interview erklärt er jetzt, wie schwer es ist, gegen die Alterskurve in LoL anzukämpfen und mit den „jungen Spielern“ mitzuhalten.
Das ist Rookie: Wie viele talentierte Midlaner wurde Rookie sofort mit dem legendären LoL-Spieler, Faker verglichen.
Während der Däne Caps als „Baby Faker“ gilt, hatte Rookie rasch den Spitznamen „Faker Junior“ weg, weil er mechanisch so stark war und einen großen Champion-Pool beherrschte.
Rookie spielte nur ein Jahr in seinem Geburtsland Südkorea und wechselte bereits 2014 nach China, zu Invictus Gaming. Dort spielt er heute noch, sechs Jahre später.
Bei IG feierte er 2018 seinen größten Erfolg: Er dominierte die Worlds 2018:
Bei den LoL-Weltmeisterschaften 2018 sahen alle Teams aus Korea und 2 der 3 Teams aus China erstaunlich schwach aus. Die erste Generation von LoL-Superstars wie Faker oder Uzi konnten nicht mehr so dominieren wie in den Jahren zuvor
Aber Invictus Gaming war mit den zwei Koreanern The Shy (TopLane) und Rookie (Midlane) exzellent unterwegs. ADC Jackey Love (China) sorgte zudem für Highlights am Fließband.
Das ist TheShy, der Koreaner spielt in China, und gilt als einer er besten Top-Laner der Welt.
2020 konnte sich IG gar nicht für die Worlds qualifizieren. So wie für viele andere Favoriten war das Corona-Jahr 2020 wortwörtlich und im übertragenen Sinne für Invictus Gaming ein Seuchen-Jahr.
Rookie hat noch keinen Weg gefunden, das Alter auszugleichen
Das sagt Rookie zum Alter: In einem Interview mit der Seite Inven spricht Rookie jetzt über sein Alter und über seine Karriere:
„E-Sport ist ein Sport, der mit den Händen und dem Gehirn gespielt wird, man verwendet nicht seinen ganzen Körper wie bei konventionellem Sport. Obwohl sich das Gehirn mit den Jahren entwickeln kann, habe ich das Gefühl, dass die Hände langsamer werden, wenn wir altern.
Ich habe noch keinen Weg gefunden, das zu ändern, obwohl ich hart daran arbeite. Im traditionellen Sport kannst du durch ständiges Training deine Muskeln trainieren, um das auszugleichen. Da muss man sich nur Ronaldo (35) oder Messi (33) anschauen – die spielen immer noch gut. Das ist der Unterschied.
Wenn man auf Starcraft zurückschaut, haben die meisten Profi-Spieler aufgehört, weil ihre Spielstärke im Alter nachließ. Es gibt Ausnahme, natürlich, aber ich glaube, dass es Alters-Kurven für Pro-Gamer gibt. Ich tue mein Bestes, um die Alterskurve zu überwinden.“
Die Jungen müssen in die Liga kommen und zu denen aufschließen, die vor ihnen gut waren, um das Spiel frisch und lebendig zu halten. Dadurch entstünde eine Szene, in der es allen besser geht.
Rookie sagt: Für einen einzelnen Spieler mag es bedauernswert sein, wenn er zurücktreten muss, aber auf lange Sicht sei ein Generationswechsel unausweichlich und notwendig.
Er selbst wolle zurücktreten, wenn er das Gefühl hat, dass er seine Mitspieler runterzieht. Dieses Gefühl habe er aber noch nie gehabt und er will sein Bestes tun, dass das so bleibt und dafür hart arbeiten.
So sieht Rookie die neuen Spieler: Bei der WM waren 3 Midlaner aus Asien im Halbfinale, Zu denen hat Rookie eine Meinung:
Eigentlich sah man knight von Top-Esports als Favoriten. Doch Rookie sagt, für den sei der Druck offenbar zu groß geworden. Knight habe sich nicht wohl gefühlt: Eigentlich spiele knight kreativ und „freestyle“ wie in der LPL üblich, aber bei den Worlds spielte er konservativ. Rookie ist trotzdem stolz auf ihn: Das sei ein Wachstums-Prozess
Angel (Suning) habe Fortschritte während des Turniers gezeigt
Showmaker (vom Weltmeister DAMWON Gaming) sei ein großartiger Spieler und werde einer bleiben
Rookie sagt mit einem Lachen: Er möge alle Midlaner, die 2020 weit gekommen sind. Die hätte auch alle sehr nett über ihn gesprochen.
Das ist knight, der war Favorit für die Worlds, scheiterte er aber im Halbfinale – offenbar am Druck.
Harte Arbeit, um das Alter zu überwinden
Das war die Krise: Rookie sagt, seine schlimmste Zeit hatte er im Sommer 2019. Da war sein Vater krank und er kehre nach Korea zurück.
Zu der Zeit konnte er nicht mehr so hart trainieren wie sonst und da merkte Rookie sofort sein Alter. Er konnte mit den jungen Spielern nicht mehr mithalten. Er hatte weder die Zeit, noch die Einstellung, um hart zu trainieren. Dadurch fühlte er sich im Kopf total unwohl, wenn er dann wieder spielte.
Der einzige Weg für Rookie, um das auszugleichen, ist es: Noch härter zu trainieren und an sich zu arbeiten. Früher, mit 16 oder 17, war er der Jüngste im Team, jetzt ist er der Älteste. Er müsse führen, außerhalb und innerhalb des Games, also arbeite er noch härter.
Er mache sich Gedanke, was gut gelaufen ist, und was man verbessern kann. Chinesische Fans sagten oft “Rookies Leistung nimmt nicht ab” – und dieses harte Training und das ständige Arbeiten an sich, sei der Grund dafür.
Für Rookie ist die Alterskurve, die er spürt, einer der Gründe, warum er so hart trainiert.
Als Motivation nimmt er seinen kranken Vater. Rookie sagt: Sein Vater fände es toll, dass Rookie ein Pro-Gamer ist und er liebt es ihn gewinnen zu sehen. Daher glaubt Rookie, seinen Vater würde es entspannen, wenn der sähe, wie Rookie spielt und gewinnt. Und dass sein Vater entspannt und sich wohlfühlt, sei gut für dessen Gesundheit.
An seinen kranken Vater und dessen Wohlbefinden denke Rookie oft, wenn er hart arbeitet.
In eine ganz ähnliche Kerbe wie Rookie schlägt sein Nachfolger als Weltmeister: Doinb. Der ist auch schon 23, hat über Rücktritt nachgedacht und spürt den Druck der jungen Generation, die nachdrängt.
Er glaubt, Alter ist in LoL einfach entscheidend, und sieht das auch als Riesenproblem für die US-Spieler an:
Das bunte MOBA Arena of Valor aus China ist dort irre erfolgreich. An diesen Erfolg will Publisher Tencent wohl anknüpfen, indem offenbar ein eigenes MMORPG zum MOBA entwickelt wird.
Was ist das für ein MMORPG? Der riesige chinesische Publisher Tencent und das zugehörige Studio TiMi haben zwei neue Spiele angeteasert. Das erste Spiel hat den Codenamen Dawn Break und scheint ein 3D-Sidescroller RPG zu sein.
Für uns MMORPG-Fans scheint jedoch das andere Spiel interessanter zu sein. Das hat den Codenamen Journey Begins und soll im Universum von Arena of Valor spielen. Den Teaser dazu findet ihr hier.
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Was gibt es zu sehen? Der kurze Teaser zu Journey Beginns zeigt einen kleinen Überblick über die Welt und das Gameplay. So sehen wir:
Wunderschöne Landschaften, von Wüste über Ruinen, saftigen Weiden und eisigen Einöden, die ein Held durchquert.
Später rennt eine 5-köpfige Heldengruppe durch die Botanik.
Einer der Helden ist wohl eine Art Fuchswesen mit Öhrchen und Schweif.
Neben typischen Fantasy-Waffen, wie Schwertern, hat der Fuchs eine Art Gewehr dabei.
Ein anderer Held ist eine Art Krieger mit einem großen Speer. Damit scheint er diverse Special-Moves auszuführen.
Die Gruppe rennt nicht nur am Boden, in einer malerischen Schlucht springen die Spielfiguren in bester Anime-Manier an den Wänden entlang. Akrobatik-Einlagen gehören also wohl dazu.
Am Ende steht der Gruppe ein riesiges, gehörntes Monster gegenüber.
Ein interessantes Detail ist noch, dass das Bild am Ende von dem Rahmen eines Smartphones umgeben wird. Das neue MMORPG scheint also auch oder womöglich ausschließlich für Mobile-Geräte entwickelt zu werden.
Wann kommt es? Zum Release gibt es noch keine offiziellen Angaben.
Darum könnte das neue Spiel rocken: Es ist bekannt, dass Arena of Valor den Hintergrund für Journey Begins liefert. Arena of Valor ist in China immens erfolgreich und sorgte sogar dafür, dass die Regierung Maßnahmen dagegen einleitete. Zu viele Jugendliche waren süchtig nach dem Spiel.
Die Marke hat also einen großen Stellenwert in Asien und vor allem China. Daher dürfte das neue Spiel zumindest dort ein großer Erfolg werden. Ob das Spiel aber hierzulande rockt, ist aber nicht sicher. Denn trotz seines großen Erfolgs in China gilt die westliche Version von Arena of Valor als Flopp und wurde eingestellt.
Was sagt ihr zu Journey Begins? Schreibt es in die Kommentare!
Findet Blizzard zurück zu alten Tugenden? Zumindest Cortyn ist optimistisch, denn es gibt Anzeichen dafür, dass es bei Blizzard bergauf geht.
Es ist kein Geheimnis, dass die letzten Jahre dem Ruf von Blizzard eher wenig geholfen haben. Eine schier endlose Welle an Negativnachrichten begann und nahm einfach kein Ende. Bei all den Vorfällen ist es schon fast schwierig, die Übersicht zu behalten. Immerhin kommt da einiges zusammen:
Im Grunde hat sich Blizzard hier von einem Shitstorm in den nächsten gehangelt und hatte kaum eine ruhige Minute, um mal positive Nachrichten zu bringen – immerhin gab es auch quasi keine.
In den letzten Tagen und Wochen gab es aber mehrere Nachrichten, die mich positiv stimmen. Ich sehe es als einen Hoffnungsschimmer, dass sich bei Blizzard einiges in die richtige Richtung entwickelt – zumindest aus Sicht der Spieler. Vor allem drei Punkte fallen mir da gegenwärtig auf.
Kostenlose BlizzConline: Die Ersatzmesse BlizzConline, die im Februar 2021 stattfinden wird und die ursprüngliche BlizzCon 2020 ersetzt, ist für alle kostenlos. Sämtliche Streams sind umsonst einsehbar. Man könnte meinen, dass das für eine reine Werbe-Veranstaltung eigentlich der Standard sein sollte, doch ein virtuelles Ticket für die BlizzCon hat man sich jedes Jahr kaufen müssen.
Ob die BlizzConline nur kostenlos ist, weil das Programm deutlich geringer ausfällt, bleibt natürlich abzuwarten – dennoch ist das eine grundsätzlich gute Nachricht. Aufgrund der andauernden Pandemie dürften zu dem Zeitpunkt ohnehin viele Menschen noch zuhause hocken und daher die Zeit aufbringen, das Event zu begleiten. Die Zuschauerzahl steigt sicher deutlich an, wenn das Ganze kostenlos ist.
Die BlizzConline ist kostenlos.
Das Ende des Multiboxings: Ziemlich unerwartet wurde von Blizzard eine Regel-Änderung in Bezug auf World of Warcraft kommuniziert. Die Verwendung von Software, die Eingaben auf mehrere WoW-Clients gleichzeitig überträgt, ist nicht mehr gestattet. Wer solche Software nutzt, der läuft künftig Gefahr, den Zugang zu seinem WoW-Account zu verlieren.
Solche Software wurde von allem von Multiboxern benutzt. Das sind Spieler, die mehrere Accounts gleichzeitig spielen und so eine ganze Truppe von Charakteren parallel steuern. Immer mal wieder sieht man in WoW ganze Schwärme von Druiden, die Kräuter einsammeln, Erze abbauen oder im Open-PvP über einzelne Opfer herfallen.
Damit ist Multiboxoing künftig nahezu unmöglich. Zwar darf man noch immer mehrere WoW-Accounts besitzen und gleichzeitig spielen, allerdings muss die Steuerung manuell erfolgen – also etwa durch das Rein- und Raustabben aus dem Spiel.
Diese beiden Punkte – die BlizzConline und das Multiboxing – sind beides Aspekte, bei denen Kritiker immer gesagt haben: „Blizzard will mehr Geld, also wird das nicht geändert.“ Jetzt verzichtet Blizzard offenbar auf die Einnahmen von Virtuellem Ticket und auf die Abos von Multiboxern, die wohl nach dieser Ankündigung bald auslaufen werden.
Verschiebung von Shadowlands: Für einige Fans mag die Verschiebung der WoW-Erweiterung Shadowlands eine negative Nachricht gewesen sein, doch ich habe mich gefreut. Ich erinnere mich noch an Zeiten, in denen Blizzard die Losung rausgab: „It is done, when it’s done“ – Es ist fertig, wenn es eben fertig ist.
Blizzard stand einst für hohe Qualität und wenn diese Qualität noch Wochen oder Monate benötigt, dann ist das eben so. Hier wieder ein Zugeständnis in diese Richtung zu machen, selbst wenn deswegen einige ihre Vorbestellung stornieren, ist für mich ein richtiger und wichtiger Schritt. Ich habe lieber ein spätes, aber gutes Spiel als eines, das zwar früh rauskommt, dann aber nur Frust erzeugt.
Auch hier bleibt natürlich abzuwarten, ob die Verschiebung ausreichend war. Doch alleine die Bereitschaft, einen so wichtigen Titel wie Shadowlands noch einmal zu verschieben, ist für mich ein gutes Zeichen.
Hinzu kommen weitere Kleinigkeiten in anderen Spielen, die mich echt zufrieden stimmen. Bei Heroes of the Storm hat Blizzard erst vor einer Weile den Brawl-Modus zu einem dauerhaften ARAM umgewandelt – das hatte ich mir immer gewünscht.
Trotz all dieser guten Entwicklungen gibt es natürlich noch Zweifel und Sorgen. Immerhin hat auch Warcraft III: Reforged seinen Release-Termin verschoben, um mehr an der Qualität zu feilen. Wir alle wissen, wie das ausging – nämlich katastrophal. Vermutlich hätte man Reforged noch um mehrere Monate verschieben müssen.
Allerdings hatte ich guten Einblick in die Beta von Shadowlands und bin ziemlich positiv gestimmt, dass der Release zumindest glimpflich ablaufen wird, selbst wenn größere Balance-Änderungen in den Wochen danach noch anstehen.
Vorsichtiger Optimismus.
Ich hoffe, dass das alles kleine Impulse in die richtige Richtung sind und Blizzard gerade hart daran arbeitet, seinen Ruf bei den Spielern wieder ein bisschen aufzupolieren. Ob das tatsächlich gelingt, erfahren wir wohl nach dem Launch von Shadowlands und ob die Erweiterung das halten kann, was von den Fans erwartet wird.
Zumindest die Hoffnung gönne ich mir noch einige Tage lang. Vorsichtig optimistisch zu sein, erscheint mir ohnehin als gute Grundeinstellung zum Ende dieses verfluchten Jahres.
Wie seht ihr die Entwicklung von Blizzard in den letzten Wochen und Monaten?
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Wir wissen jetzt, wann Season 22 in Diablo 3 startet. Noch im November steht der Termin, den Blizzard jetzt offiziell festlegte. Diese Änderungen stecken in Patch 2.6.10.
Wann startet Season 22? Wie Blizzard verkündete, startet die neue Season in Diablo 3 am 20. November 2020. Das ist wie gewohnt ein Freitag. Sollte der Start problemlos ablaufen, müssten PC-Spieler ab 17:00 Uhr in den Genuss der Season kommen.
Aufgrund der Start-Zeiten der letzten Seasons ist davon auszugehen, dass die Saison 22 auf PS4, PS5, Xbox One, Xbox Series X und Series S und der Nintendo Switch um 02:00 Uhr des 21. Novembers startet.
Doch welche Inhalte, Änderungen und Geschenke bietet die neue Season in Diablo 3 überhaupt? Wir zeigen euch hier die Änderungen in den Patch-Notes.
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Das Saisonthema – Ihr ruft Schattenklone
Die neue Saison 22 heißt “Schatten der Nephalem” und gibt schon mit seinem Namen eine grobe Idee davon, was das Thema bietet.
Wann immer ihr in Season 22 einen Schrein oder Pylon aktiviert, erschafft das Spiel einen Schattenklon eurer Klasse.
Die rötliche Gestalt oben rechts im Bild ist der Schattenklon des Dämonenjägers
Wie stark ist das? Die Klone skalieren mit eurem Charakter. Je stärker ihr seid, desto stärker der Klon. Der Schatten kämpft dann eine Minute lang an eurer Seite. Er kann unter Umständen auch vorher sterben.
In der folgenden Galerie zeigen wir euch alle Builds, die die Klone der jeweiligen Klassen ausrüsten werden. Es sind drei Builds pro Klassen-Klon.
Der zweite Bonus: Neben diesen Schattenklonen erwartet euch ein weiterer Bonus in Season 22. Der sorgt dafür, dass Kanais Würfel für euch einen vierten Platz bereitstellt.
In diesem vierten Platz könnt ihr eine beliebige Eigenschaft aktivieren – Ob Waffe, Rüstung oder Schmuck ist ganz egal. Zu bedenken ist allerdings, dass ihr im Würfel nicht zweimal den gleichen Bonus aktivieren könnt. Also zweimal den Bonus von In-Geom könnt ihr nicht aktivieren.
Hier gibt es in Season 22 gleich vier Plätze für legendäre Eigenschaften
Kosmetische Belohnungen in S22 – Das gibt’s zu gewinnen
Was ist neu? Wenn ihr die Saisonreise von Season 22 komplett abschließt, erwarten euch wieder zwei kosmetische Belohnungen. Diesmal ist das der Porträtrahmen “Verlorene Zivilisation” und ein neuer Begleiter. “Die Cain-Chronic” nennt sich das mobile Buch mit Bart, das euch auf euren Abenteuern begleiten wird.
Oh nein, Deckard Cain hat sich in ein laufendes Buch verwandelt
Welche Belohnungen gibt es noch? Mit Season 17 führte Blizzard erstmals ein, dass man kosmetische Belohnungen aus alten Seasons erspielen kann. So könnt ihr euch in S22 die Belohnungen aus S10 erspielen, wenn ihr diese noch nicht besitzt. Das sind:
Kopf und Schulterschutz des exklusiven Sets des Eroberers
eine Reihe von Porträts passend zum schwarzen Seelenstein
Die Geschichtenerzähler-Flagge
Diese Belohnungen aus Season 10 spielt ihr auch in Season 22 frei
Haedrigs Geschenk – Das sind eure Startersets
Was ist das? Wenn ihr in Season 22 die Saisonreise mit ihren verschiedenen Aufgaben abarbeitet, dann werdet ihr dafür mit Set-Teilen belohnt. Bei den Etappen der Reise sollt ihr bestimmte Bosse, wie Schlüsselhüter, töten, eure Handwerker ausbilden und lauter Zeug erledigen, das ihr sowieso nebenbei erfüllen würdet.
Als große Belohnung winkt ein vollständiges Klassenset, wenn ihr die Saisonreise auf Etappe 2, 3 und 4 abschließt. Für jeden Abschluss dieser drei Etappen gibt es ein paar Set-Teile, sodass ihr nach Etappe 4 das vollständige Set im Besitz habt. Bedenkt, dass ihr die Geschenke dafür alle mit derselben Klasse öffnen müsst, um ein vollständiges Set zu erhalten.
Der Inhalte der Geschenke kommt immer darauf an, mit welcher Klasse ihr die Geschenke öffnet.
Welche Sets gibt es? In Season 22 sieht die Verteilung so aus:
Diablo 3: Patch 2.6.10 Patch-Notes – Was steckt drin?
Wann kommt das Update? Der Patch 2.6.10 erscheint bereits am 10. November für Diablo 3, wenn alles nach Plan läuft. Die Boni der Season 22 werden dann aber erst zum Start der Saison aktiviert.
Allgemein: Die Steinpanzerhandschuhe werden jetzt für jede Klasse fallengelassen.
Außerdem wurde der Paragon-Goldfundbonus geändert zu erhöhtem Goldsammelradius. Dieser erhöht sich pro Punkt um 0,1.
Neue Gegenstände: Ganz neu im Arsenal von Diablo 3 findet ihr Gelmindors Markschützer für Totenbeschwörer und Ursuas zertretenes Abbild für Hexendoktoren.
Gelmindors Markschützer: Von Simulakren gewirkte Knochenspeere verursachen 300 – 400 % mehr Schaden.
Ursuas zertretenes Abbild: Neues legendäres Mojo für Hexendoktoren. Erhöht den Schaden von Zombieangreifer um 100 – 150 %. Die Rune Zombiebären beschwört jetzt 8 Bären, die weiter laufen.
Buffs und Nerfs: Bestehende Gegenstände von Diablo 3 wurden für Patch 2.6.10 folgendermaßen angepasst.
Elfenbeinturm: Mehrere in schneller Abfolge geblockte Angriffe erhöhen jetzt den Schaden von Himmelsfeuer, bis zum 2,5-fachen.
Mantel des Kanalisierens: Die Kanalisierungszeit von 1 Sek., bevor der Effekt aktiviert wird, wurde entfernt.
Das verdorbene Schwert: Energiewirbel verursacht jetzt für jeden aktiven Energiewirbel (bis maximal 5) 125–150 % mehr Schaden. Energiewirbel erhält automatisch den Effekt der Rune Wütender Sturm und der Tornado kann mit drei zusätzlichen Energiewirbeln verschmelzen.
Geätztes Siegelzeichen: Während des Kanalisierens von Arkanflut, Desintegration oder Froststrahl ist der Schaden eures Energiewirbels um 200–250 % erhöht und es wird jede Sekunde ein weiterer Energiewirbel ausgelöst.
Fragment der Bestimmung: Ihr greift 50 % schneller mit Kernzaubern an und sie verursachen dreifachen Schaden. Immer, wenn ihr mit einem Kernzauber einen Treffer erzielt, erhaltet ihr einen spektralen Stärkungseffekt. Hydras verursachen für jeden Stapel 25–30 % mehr Schaden. Bis zu 10-mal stapelbar.
Valtheks Zurechtweisung: Energiewirbel bewegt sich jetzt geradlinig und verursacht 300–400 % mehr Schaden.
Wintereile: Es besteht eine Chance von 25 %, dass Gegner, die durch Kälteschaden sterben, eine Frostnova auslösen. Eure Hydra fügt Gegnern in einem Blizzard 125–150 % mehr Schaden zu.
Zauberdorn: Angriffe haben eine Chance von 25 %, eine Gefrorene Kugel auszusenden. Arkane Kugel verursacht 300–350 % mehr Schaden.
Delseres Opus Magnum: Der Setbonus (6 Teile) wurde von 8.500 % auf 12.500 % erhöht.
Der Typhonschleier: Der Setbonus (6 Teile) wurde von 1.300 % auf 2.000 % erhöht.
Norvalds wütender Eifer: Der Setbonus (2 Teile) wurde von 100 % auf 400 % Schadensbonus erhöht.
Akkhans Rüstung: Der Setbonus (6 Teile) wurde von 1.500 % auf 2.000 % Schadensbonus erhöht.
Rolands Vermächtnis: Der Setbonus (4 Teile) wurde von 13.000 % auf 17.500 % Schadensbonus erhöht.
Sucher des Lichts: Der Setbonus (6 Teile) erhöht jetzt den Schaden von Gesegneter Hammer um 15.000 % (vorher 12.000 %).
Gürtel des geheimen Schatzes: Alle 4 Sek. lasst ihr ein Bombardement auf einen zufälligen Gegner in der Nähe niedergehen. Bombardement verursacht 400–500 % mehr Schaden.
Tödliches Drama: Verdoppelt die Anzahl der Einschläge von Bombardement. Bombardement verursacht 400–500 % mehr Schaden.
Dornen des Ansuchers: Der Setbonus (2 Teile) wurde von 350 % auf 90 % verringert und ist jetzt bis zu 10-mal stapelbar. Der Setbonus (6 Teile) wurde von 15.000 % auf 67.500 % erhöht und der Angriffsgeschwindigkeitsbonus wurde von 50 % auf 100 % erhöht.
Manajumas Pfad: Der Bonus auf den Explosionsschaden von Wütendes Huhn wurde von 400 % auf 2.000 % erhöht. Manajumas Pfad enthält jetzt ein drittes legendäres Affix, durch das Wütendes Huhn ein Huhn erschaffen kann, das jede Sekunde Gegner sucht und 25 % des Explosionsschadens des wütenden Huhns verursacht.
Geist von Arachyr: Der Setbonus (6 Teile) wurde von 9.000 % auf 17.500 % Schadensbonus erhöht.
Höllzahnharnisch: Der Setbonus (6 Teile) wurde von 9.000 % auf 17.500 % Schadensbonus erhöht.
Walrosszahn: Reduziert die Manakosten von Zombieangreifer um 75 % und erhöht den Schaden um das Sechs- bis Siebenfache.
Innas Mantra: Der Setbonus (6 Teile) wurde von 750 % auf 950 % Schadensbonus erhöht.
Shenlongs Geist: Der Schadensbonus wurde von 200 % auf 350 % erhöht.
Ulianas List (Set): Gewährt jetzt nach Einsatz von Explodierende Hand 7 Sek. lang eine Schadensreduktion von 77 %.
Gungdo-Schienen: Die beim Tod ausgelöste Explosion von Explodierende Hand belegt alle erfassten Gegner ebenfalls mit Explodierende Hand. Der Schaden von Explodierende Hand ist um 75–100 % erhöht.
Klinge der Stämme: Kriegsschrei und Drohruf lösen Erdrutsch und Erdbeben aus. Erdrutsch und Erdbeben verursachen 600–800 % mehr Schaden. Das Affix von Klinge der Stämme für Erdbeben wurde in ein neues legendäres Affix integriert, damit Erdbeben nicht mehr von zwei Affixen gestärkt wird.
Wie gefallen euch die Änderungen von Season 22 und auf was freut ihr euch dabei am meisten? Schreibt es uns doch hier bei MeinMMO in die Kommentare.
Im MMORPG The Elder Scrolls Online (ESO) wächst das Gold nicht auf Bäumen. Wer sich etwas dazu verdienen will, muss farmen. Wie das gut geht, verraten wir euch in unserem Guide.
Geld macht glücklich. Das gilt zumindest für viele MMORPGs und The Elder Scrolls Online bietet da keine Ausnahme. Ihr braucht Gold für neue Ausrüstung, wenn ihr Housing betreiben wollt, für mehr Invantarplatz oder einfach für eventuelle Consumables zum Raiden.
Und das nötige Taschengeld wächst natürlich nicht auf Bäumen. Wir von MeinMMO wollen euch ein paar Tipps mit auf den Weg geben, wie ihr in ESO gut Gold verdienen könnt.
Eines vorweg: Eine ESO+-Mitgliedschaft ist definitv sinnvoll. Das macht einiges bequemer, zudem geht euch sonst wohl schnell der Inventar-Platz aus. Ein Muss ist sie für die meisten Tipps jedoch nicht.
Wer ein hübsches Häuschen will, muss schon einmal tief in die Tasche greifen.
Die passende Methode
Das bietet sich zu Beginn an: Seid ihr noch am Anfang und auf dem Weg zu Level 50, könnt ihr euch für zusätzliches Gold in Public Dungeons bemühen. Dort gibt es Gegner, die vergleichsweise viel Gold und Ausrüstungsgegenstände droppen. Daneben könnt ihr noch euer Level aufwerten. Das ist also doppelt praktisch. Wenn ihr es damit eilig habt, haben wir von MeinMMO euch 5 gute Spots fürs Power-Leveln zusammengestellt.
Vor allem Set-Teile können euch gut Gold in die Kasse spülen. Die gibt es aus Truhen oder von Bossen, denen ihr in der Welt begegnet. Einige Sets bekommt ihr über das PvP-Gebiet Cyrodiil. Neben dem Gold und den Truhen, die ihr dafür bekommt, gibt es Marken. Diese könnt ihr gegen Sets oder Stile tauschen und sie wiederum verkaufen.
Gold mit Verbrechen verdienen: Wer eine kriminelle Ader hat, kann mit Taschendiebstahl gut was nebenher verdienen. Geht dafür in Häuser und versteckt euch. Seid ihr unentdeckt, könnt ihr fein Schränke und Kommoden ausräumen und die Items im Untergrund beim Hehler verkaufen.
Habt ihr eine riesige kriminelle Ader, könnt ihr sogar zum Mörder werden. Tötet ihr NPCs in einer Stadt, könnt ihr richtig viel gestohlene Gegenstände looten.
Passt aber auf, wen ihr umbringt. Sonst suchen euch die Totgeglaubten noch heim.
Nutzt dafür jedoch einen Charakter, den ihr sonst nicht spielen wollt. Ihr bekommt dafür nämlich ordentlich Kopfgeld. Wollt ihr Geld mit Verbrechen verdienen, lohnt es sich, ein paar Punkte in den Fähigkeitsbaum „Lug und Trug“ zu investieren.
Mats farmen als beliebteste Methode: Die verbreitetste Methode ist jedoch, Erze, Holz und Co. zu farmen. Damit könnt ihr die besten Erfolge erzielen, ohne euch Kopfgeld einzuheimsen, groß Monster zu töten, oder PvP spielen zu müssen.
Daher beschäftigt sich der Rest der Tipps mit dieser Methode. Ihr könnt die anderen jedoch natürlich weiterhin mit hinein mischen.
Den Charakter dementsprechend anpassen
Das sind die Voraussetzungen: Natürlich könnt ihr einfach mit einem neuen Charakter los ziehen, um euch reich zu sammeln, dann werdet ihr jedoch nur Low-Tier-Materialien finden. Die geben weniger Gold, brauchen eurerseits aber keinen Aufwand.
Wollt ihr schneller Gold machen, solltet ihr es auf die Top-Tier-Materialien abgesehen haben. Die bekommt ihr, wenn euer Charakter Maximallevel erreicht hat. Mehr davon gibt es, wenn ihr zusätzlich ein Handwerk erlernt. Bei Erz beispielsweise Schmiedekunst.
Die passende Rasse und Klasse: Solltet ihr einen ganz neuen Charakter zum Farmen erstellen, bieten sich die Orks an. Sie haben durch ihre Volksfähigkeiten weniger Kosten beim Sprinten und sind 10 % schneller. Außerdem kriegen sie einen Bonus auf Ausdauer und auf Handwerk. Eine gute Wahl für Farm-Charaktere, auch wenn die Orks in eurem Ranking am unbeliebtesten waren.
Orks sind eine gute Wahl für alle Farm- und Handwerkscharaktere.
Dazu passt eine Nachtklinge ganz gut. Sie bringt die Fähigkeit „Verborgene Waffe“ mit. Solang ihr die ausgerüstet habt, könnt ihr beim Schleichen 25 % schneller laufen. Ihr findet sie im Talentbaum „Schatten“. So könnt ihr eventuellen Monstern gut entgehen.
Allgemein bieten sich Ausdauer-Charaktere zum Farmen besonders an, weil ihr viel sprinten müsst, um gut voran zu kommen. Und sprinten kostet Ausdauer.
Da geht noch mehr: Um euren Char mit noch mehr sinnvollen Stats auszustatten, gibt es folgende Möglichkeiten:
Mundus-Stein: Das Schlachtross – Der Buff dieses Steins gewährt euch 10 % mehr Bewegungsgeschwindigkeit.
Bufffood: Langflossenpastete mit Melonensoße. Das erhöht eure drei Main-Stats Leben, Ausdauer und Magicka. Beim Farmen ist es nie verkehrt, eure Char-Ressourcen aufzuwerten, vor allem eure Ausdauer zum Sprinten.
Champion-Punkte:
Meistersammler – Damit könnt ihr schneller sammeln
Reichlicher Ertrag – Damit könnt ihr bei Glück die doppelte Menge abbauen
Beide sind zu finden in „Die Liebende“
Die maximale Bewegungsgeschwindigkeit herausholen
Talente für mehr Speed: Eben wurde bereits der Ork mit seinen 10 % Speed und der Mundus-Stein mit eben diesem Bonus angesprochen. Das liegt daran, dass ihr für effektives Farmen maximal schnell sein solltet. Dadurch könnt ihr in kürzerer Zeit mehr einsacken. In klassenunabhängigen Skill-Bäumen gibt es noch sinnvolle Talente, die euren Speed erhöhen:
Defensives Manöver – Gibt euch 30 % Geschwindigkeit. Dieser Boost hält für 7 Sekunden, ihr findet den Skill im Talentbaum des Allianzkrieges „Sturmangriff“.
Konzentrierte Beschleunigung – Gibt euch ebenfalls 30 % Bewegungsgeschwindigkeit. Der Buff hält 12 Sekunden, ihr findet die Fähigkeit im Talentbaum des Psijik-Orden.
Ausrüstung für mehr Speed: Ihr könnt euren Charakter noch flinker machen. Bedenkt aber, dass ihr in ESO niemals schneller als 200 % werden könnt. Das könnt ihr noch mit eurer Ausrüstung stärken. Eine gute Wahl dafür sind die 5er-Boni folgender Sets:
Dunkelschritt – Reduziert Ausdauerkosten für Sprinten und Schleichen um 50 %
Fiords Erbe – Reduziert die Kosten und erhöht das Tempo beim Sprinten um jeweils 15 %
Feiglingstracht – Ihr erhaltet größere Schnelligkeit und größerer Schutz, während Ihr sprintet, wodurch sich Euer Lauftempo erhöht und Ihr 30 % weniger Schaden erleidet
Ausbrecher – Gewährt Euch dauerhaft kleinere Schnelligkeit, was Euer Lauftempo um 15 % erhöht
Dazu gibt es noch Schmuck, den ihr mit „Flink“ transmutieren könnt. Bei einem Item der lila Stufe sind das zum Beispiel 5 % extra Speed. Daneben gibt es noch das Mythic-Item „Ring der Wilden Jagd“. Dieser gibt euch 45 % Geschwindigkeit, wenn ihr außerhalb des Kampfes seid und 15 % darin. Ihr bekommt ihn über das Antiquitätensystem, das mit Greymoor zu ESO gekommen ist.
Habt ihr Bock auf einen Vampir, könnt ihr eine ganz spezielle Skillung testen, mit der ihr auch im Schleichen stets sprinten könnt:
So heißt das passende Addon: Um richtig effektiv farmen zu können, braucht ihr natürlich eine Route. Dabei kann euch das Addon „HarvestMap helfen. Das merkt sich die Spots, an denen ihr bereits Materialien gefunden habt. So könnt ihr euch nach eigenem Geschmack eure Routen wählen oder bequem die Daten anderer Spieler importieren. Das Addon gibt’s aber nur für den PC.
Das sind sinnvolle Gebiete: Legt euch am besten eine runde Route fest. So sind die Materialien vom Anfang wieder da, wenn eure Runde beendet ist. An sich eigenen sich kleine Gebiete gut zum Farmen, da die Ressourcen-Dichte dort oft höher ist.
Kleine Gebiete sind unter anderem die Startgebiete der drei Fraktionen:
Khenarthis Rast
Ödfels
Stros M’kai
Ihr könnt aber auch viele andere Gebiete wählen, je nach Gusto. Das liegt ein wenig daran, was ihr erreichen wollt. Es gibt zum Beispiel Orte, die sich nicht durch Ressourcen-Dichte auszeichnen, dafür aber exklusive Materialien bieten, die dementsprechend teuer sind. Klasse statt Masse also.
Ein guter Tipp hier ist Kargstein, dort habt ihr die Chance auf Nirnkrux, das sich teuer verkaufen lässt. Außerdem gibt es dort einige Truhen, die ihr beim Farmen stets mitnehmen solltet. Der Inhalt so einer Kiste kann schon mal für ein ordentliches Plus im Geldbeutel sorgen.
So werdet ihr Konkurrenz los: Natürlich seid ihr nicht die einzigen, die Gold farmen wollen. Sollte eure Route einmal stark beackert sein, könnt ihr euch eine Alternative zurechtlegen.
Oder aber, ihr wechselt die Instanz, indem ihr euch neu einloggt oder einen Wegschrein nutzt. Die Mega-Server von Tamriel sind immer nur auf eine gewisse Anzahl Spieler portioniert und wenn ihr sie wechselt, könnte eure Konkurrenz verschwunden sein.
Euer Geld anhäufen
So schafft ihr Kapital: Um euren Goldvorrat maximal auszubauen, könnt ihr die Materialien zu Gegenständen verwursten, wenn ihr Handwerksberufe geskillt habt. Das ist mit etwas mehr Risiko verbunden, ihr müsst also sehen, was euch wichtig ist.
Ihr könnt die Materialien auch verwenden, um tägliche Handwerksschriebe abzugeben. Dafür bekommt ihr Gold, levelt euer Handwerk und habt noch die Chance auf Items nebenher. Beispielsweise, um eure Ausrüstung aufzuwerten.
Ihr könnt blaue Ausrüstung noch zu Episch (lila) und Legendär (gold) aufwerten.
Ansonsten heißt es sparen, sparen, sparen. Vielleicht nicht mehr jede Kleinigkeit für euer Haus kaufen oder alle 5 Meter zu einem Wegschrein porten, ohne dafür einen anderen zu nutzen.
So vermehrt ihr euer Kapital: Neben Farmen könnt ihr Flippen. Dafür braucht ihr jedoch ein gewisses Kapital und ein Gespür für den Markt in ESO. So könnt ihr Dinge einkaufen und mit Gewinn verkaufen. Dafür ist der Beitritt in eine Handelsgilde zu empfehlen.
Der einfachere Weg, vor allem für Einsteiger, ist da wohl das Farmen, da ihr hier keine Verluste einfahren könnt. Wenn ihr jedoch schon etwas weiter seid, könnt ihr euer angespartes Vermögen so vervielfachen. Und wenn ihr mal keinen Bock auf Farmen habt, schlagen wir von MeinMMO euch 5 Dinge vor, die ihr bei Langeweile in ESO machen könnt.
Neben den hier aufgeführten, gibt es bestimmt noch 100 weitere Methoden, um in ESO gut Gold zu verdienen. Welche Tipps habt ihr denn noch auf Lager? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!