5 Tipps, um jetzt in ESO viel Gold zu farmen

Im MMORPG The Elder Scrolls Online (ESO) wächst das Gold nicht auf Bäumen. Wer sich etwas dazu verdienen will, muss farmen. Wie das gut geht, verraten wir euch in unserem Guide.

Geld macht glücklich. Das gilt zumindest für viele MMORPGs und The Elder Scrolls Online bietet da keine Ausnahme. Ihr braucht Gold für neue Ausrüstung, wenn ihr Housing betreiben wollt, für mehr Invantarplatz oder einfach für eventuelle Consumables zum Raiden.

Und das nötige Taschengeld wächst natürlich nicht auf Bäumen. Wir von MeinMMO wollen euch ein paar Tipps mit auf den Weg geben, wie ihr in ESO gut Gold verdienen könnt.

Eines vorweg: Eine ESO+-Mitgliedschaft ist definitv sinnvoll. Das macht einiges bequemer, zudem geht euch sonst wohl schnell der Inventar-Platz aus. Ein Muss ist sie für die meisten Tipps jedoch nicht.

Wer ein hübsches Häuschen will, muss schon einmal tief in die Tasche greifen.

Die passende Methode

Das bietet sich zu Beginn an: Seid ihr noch am Anfang und auf dem Weg zu Level 50, könnt ihr euch für zusätzliches Gold in Public Dungeons bemühen. Dort gibt es Gegner, die vergleichsweise viel Gold und Ausrüstungsgegenstände droppen. Daneben könnt ihr noch euer Level aufwerten. Das ist also doppelt praktisch. Wenn ihr es damit eilig habt, haben wir von MeinMMO euch 5 gute Spots fürs Power-Leveln zusammengestellt.

Vor allem Set-Teile können euch gut Gold in die Kasse spülen. Die gibt es aus Truhen oder von Bossen, denen ihr in der Welt begegnet. Einige Sets bekommt ihr über das PvP-Gebiet Cyrodiil. Neben dem Gold und den Truhen, die ihr dafür bekommt, gibt es Marken. Diese könnt ihr gegen Sets oder Stile tauschen und sie wiederum verkaufen.

Gold mit Verbrechen verdienen: Wer eine kriminelle Ader hat, kann mit Taschendiebstahl gut was nebenher verdienen. Geht dafür in Häuser und versteckt euch. Seid ihr unentdeckt, könnt ihr fein Schränke und Kommoden ausräumen und die Items im Untergrund beim Hehler verkaufen.

Habt ihr eine riesige kriminelle Ader, könnt ihr sogar zum Mörder werden. Tötet ihr NPCs in einer Stadt, könnt ihr richtig viel gestohlene Gegenstände looten.

The Elder Scrolls Online
Passt aber auf, wen ihr umbringt. Sonst suchen euch die Totgeglaubten noch heim.

Nutzt dafür jedoch einen Charakter, den ihr sonst nicht spielen wollt. Ihr bekommt dafür nämlich ordentlich Kopfgeld. Wollt ihr Geld mit Verbrechen verdienen, lohnt es sich, ein paar Punkte in den Fähigkeitsbaum „Lug und Trug“ zu investieren.

Mats farmen als beliebteste Methode: Die verbreitetste Methode ist jedoch, Erze, Holz und Co. zu farmen. Damit könnt ihr die besten Erfolge erzielen, ohne euch Kopfgeld einzuheimsen, groß Monster zu töten, oder PvP spielen zu müssen.

Daher beschäftigt sich der Rest der Tipps mit dieser Methode. Ihr könnt die anderen jedoch natürlich weiterhin mit hinein mischen.

Den Charakter dementsprechend anpassen

Das sind die Voraussetzungen: Natürlich könnt ihr einfach mit einem neuen Charakter los ziehen, um euch reich zu sammeln, dann werdet ihr jedoch nur Low-Tier-Materialien finden. Die geben weniger Gold, brauchen eurerseits aber keinen Aufwand.

Wollt ihr schneller Gold machen, solltet ihr es auf die Top-Tier-Materialien abgesehen haben. Die bekommt ihr, wenn euer Charakter Maximallevel erreicht hat. Mehr davon gibt es, wenn ihr zusätzlich ein Handwerk erlernt. Bei Erz beispielsweise Schmiedekunst.

Die passende Rasse und Klasse: Solltet ihr einen ganz neuen Charakter zum Farmen erstellen, bieten sich die Orks an. Sie haben durch ihre Volksfähigkeiten weniger Kosten beim Sprinten und sind 10 % schneller. Außerdem kriegen sie einen Bonus auf Ausdauer und auf Handwerk. Eine gute Wahl für Farm-Charaktere, auch wenn die Orks in eurem Ranking am unbeliebtesten waren.

ESO-Ork-Axt
Orks sind eine gute Wahl für alle Farm- und Handwerkscharaktere.

Dazu passt eine Nachtklinge ganz gut. Sie bringt die Fähigkeit „Verborgene Waffe“ mit. Solang ihr die ausgerüstet habt, könnt ihr beim Schleichen 25 % schneller laufen. Ihr findet sie im Talentbaum „Schatten“. So könnt ihr eventuellen Monstern gut entgehen.

Allgemein bieten sich Ausdauer-Charaktere zum Farmen besonders an, weil ihr viel sprinten müsst, um gut voran zu kommen. Und sprinten kostet Ausdauer.

Da geht noch mehr: Um euren Char mit noch mehr sinnvollen Stats auszustatten, gibt es folgende Möglichkeiten:

  • Mundus-Stein: Das Schlachtross – Der Buff dieses Steins gewährt euch 10 % mehr Bewegungsgeschwindigkeit.
  • Bufffood: Langflossenpastete mit Melonensoße. Das erhöht eure drei Main-Stats Leben, Ausdauer und Magicka. Beim Farmen ist es nie verkehrt, eure Char-Ressourcen aufzuwerten, vor allem eure Ausdauer zum Sprinten.
  • Champion-Punkte:
    • Meistersammler – Damit könnt ihr schneller sammeln
    • Reichlicher Ertrag – Damit könnt ihr bei Glück die doppelte Menge abbauen
    • Beide sind zu finden in „Die Liebende“

Die maximale Bewegungsgeschwindigkeit herausholen

Talente für mehr Speed: Eben wurde bereits der Ork mit seinen 10 % Speed und der Mundus-Stein mit eben diesem Bonus angesprochen. Das liegt daran, dass ihr für effektives Farmen maximal schnell sein solltet. Dadurch könnt ihr in kürzerer Zeit mehr einsacken. In klassenunabhängigen Skill-Bäumen gibt es noch sinnvolle Talente, die euren Speed erhöhen:

  • Defensives Manöver – Gibt euch 30 % Geschwindigkeit. Dieser Boost hält für 7 Sekunden, ihr findet den Skill im Talentbaum des Allianzkrieges „Sturmangriff“.
  • Konzentrierte Beschleunigung – Gibt euch ebenfalls 30 % Bewegungsgeschwindigkeit. Der Buff hält 12 Sekunden, ihr findet die Fähigkeit im Talentbaum des Psijik-Orden.

Ausrüstung für mehr Speed: Ihr könnt euren Charakter noch flinker machen. Bedenkt aber, dass ihr in ESO niemals schneller als 200 % werden könnt. Das könnt ihr noch mit eurer Ausrüstung stärken. Eine gute Wahl dafür sind die 5er-Boni folgender Sets:

  • Dunkelschritt – Reduziert Ausdauerkosten für Sprinten und Schleichen um 50 %
  • Fiords Erbe – Reduziert die Kosten und erhöht das Tempo beim Sprinten um jeweils 15 %
  • Feiglingstracht – Ihr erhaltet größere Schnelligkeit und größerer Schutz, während Ihr sprintet, wodurch sich Euer Lauftempo erhöht und Ihr 30 % weniger Schaden erleidet
  • Ausbrecher – Gewährt Euch dauerhaft kleinere Schnelligkeit, was Euer Lauftempo um 15 % erhöht

Dazu gibt es noch Schmuck, den ihr mit „Flink“ transmutieren könnt. Bei einem Item der lila Stufe sind das zum Beispiel 5 % extra Speed. Daneben gibt es noch das Mythic-Item „Ring der Wilden Jagd“. Dieser gibt euch 45 % Geschwindigkeit, wenn ihr außerhalb des Kampfes seid und 15 % darin. Ihr bekommt ihn über das Antiquitätensystem, das mit Greymoor zu ESO gekommen ist.

Habt ihr Bock auf einen Vampir, könnt ihr eine ganz spezielle Skillung testen, mit der ihr auch im Schleichen stets sprinten könnt:

ESO: Build macht euch zum schnellsten Vampir aller Zeiten und sogar reich

Die perfekte Route finden

So heißt das passende Addon: Um richtig effektiv farmen zu können, braucht ihr natürlich eine Route. Dabei kann euch das Addon „HarvestMap helfen. Das merkt sich die Spots, an denen ihr bereits Materialien gefunden habt. So könnt ihr euch nach eigenem Geschmack eure Routen wählen oder bequem die Daten anderer Spieler importieren. Das Addon gibt’s aber nur für den PC.

Das sind sinnvolle Gebiete: Legt euch am besten eine runde Route fest. So sind die Materialien vom Anfang wieder da, wenn eure Runde beendet ist. An sich eigenen sich kleine Gebiete gut zum Farmen, da die Ressourcen-Dichte dort oft höher ist.

Kleine Gebiete sind unter anderem die Startgebiete der drei Fraktionen:

  • Khenarthis Rast
  • Ödfels
  • Stros M’kai

Ihr könnt aber auch viele andere Gebiete wählen, je nach Gusto. Das liegt ein wenig daran, was ihr erreichen wollt. Es gibt zum Beispiel Orte, die sich nicht durch Ressourcen-Dichte auszeichnen, dafür aber exklusive Materialien bieten, die dementsprechend teuer sind. Klasse statt Masse also.

Ein guter Tipp hier ist Kargstein, dort habt ihr die Chance auf Nirnkrux, das sich teuer verkaufen lässt. Außerdem gibt es dort einige Truhen, die ihr beim Farmen stets mitnehmen solltet. Der Inhalt so einer Kiste kann schon mal für ein ordentliches Plus im Geldbeutel sorgen.

So werdet ihr Konkurrenz los: Natürlich seid ihr nicht die einzigen, die Gold farmen wollen. Sollte eure Route einmal stark beackert sein, könnt ihr euch eine Alternative zurechtlegen.

Oder aber, ihr wechselt die Instanz, indem ihr euch neu einloggt oder einen Wegschrein nutzt. Die Mega-Server von Tamriel sind immer nur auf eine gewisse Anzahl Spieler portioniert und wenn ihr sie wechselt, könnte eure Konkurrenz verschwunden sein.

Euer Geld anhäufen

So schafft ihr Kapital: Um euren Goldvorrat maximal auszubauen, könnt ihr die Materialien zu Gegenständen verwursten, wenn ihr Handwerksberufe geskillt habt. Das ist mit etwas mehr Risiko verbunden, ihr müsst also sehen, was euch wichtig ist.

Ihr könnt die Materialien auch verwenden, um tägliche Handwerksschriebe abzugeben. Dafür bekommt ihr Gold, levelt euer Handwerk und habt noch die Chance auf Items nebenher. Beispielsweise, um eure Ausrüstung aufzuwerten.

ESO Ausrüstung zum Leveln lehrend
Ihr könnt blaue Ausrüstung noch zu Episch (lila) und Legendär (gold) aufwerten.

Ansonsten heißt es sparen, sparen, sparen. Vielleicht nicht mehr jede Kleinigkeit für euer Haus kaufen oder alle 5 Meter zu einem Wegschrein porten, ohne dafür einen anderen zu nutzen.

So vermehrt ihr euer Kapital: Neben Farmen könnt ihr Flippen. Dafür braucht ihr jedoch ein gewisses Kapital und ein Gespür für den Markt in ESO. So könnt ihr Dinge einkaufen und mit Gewinn verkaufen. Dafür ist der Beitritt in eine Handelsgilde zu empfehlen.

Der einfachere Weg, vor allem für Einsteiger, ist da wohl das Farmen, da ihr hier keine Verluste einfahren könnt. Wenn ihr jedoch schon etwas weiter seid, könnt ihr euer angespartes Vermögen so vervielfachen. Und wenn ihr mal keinen Bock auf Farmen habt, schlagen wir von MeinMMO euch 5 Dinge vor, die ihr bei Langeweile in ESO machen könnt.

Neben den hier aufgeführten, gibt es bestimmt noch 100 weitere Methoden, um in ESO gut Gold zu verdienen. Welche Tipps habt ihr denn noch auf Lager? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!

Quelle(n): YouTube, Oberon
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Zavarius

Artaeum immer das jeweils freie Ausgraben (Grün->Blau->Grün->Blau). Reines hin- und herlaufen und es bringt gut 5~10k in 10min (hochgeschätzt, je nach Späherstufe). Sehr empfehlenswert.

Zord

Finde auch Archologie eine gute Möglichkeit um Geld zu machen, kommt natürlich auf das Gebiet an wie schnell man von Ausgrabungsstätte zu Ausgrabungsstätte kommt

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