Das sagt Blizzard zur Zukunft von Diablo 3 im Jahr 2020 und zu neuen Patches

Wie sieht das Balancing von Diablo 3 aus? Was Blizzard dort beachtet und ob sie Greater Rifts mal höher als Stufe 150 zulassen, erfahrt ihr hier.

Das sagt Blizzard: In einem Blogpost richtet sich Blizzard an die Community von Diablo 3 und spricht über Balancing und das Design von Klassensets in zukünftigen Patches.

Mit dem jüngsten Patch 2.6.7 aus November 2019 zogen zwei neue Klassensets ins Spiel ein, die die Meta neu definierten. Das hatte Blizzard auch so beabsichtigt. Die Arbeiten an Patch 2.6.8 laufen und das Team will den Spielern einen Einblick geben, auf was sie beim Balancing achten.

In Zukunft will das Team von Diablo 3 für mehr Abwechslung beim Spielen sorgen, indem sie weitere neue Builds implementieren und existierende Builds verbessern. Bei den existierenden Builds nimmt man sich die vor, die gerade schwächeln.

Sucht ihr Abwechslung in Diablo 3? Probiert diesen verrückten Chicken-Build

Auf was achtet Blizzard bei Patches? Wenn die Entwickler an der Balance von Sets in Diablo 3 schrauben, dann schauen sie die „ideale“ Leistung der Klassensets an. Dabei rechnet man für 5000 Paragonpunkte mit dem Erreichen von Stufe 130 im Großen Nephalemportal.

  • Sind die Klassen 1 bis 2 GR-Stufen von dieser Rechnung entfernt, ist das noch okay
  • Sind die Klassen 3 bis 4 GR-Stufen von der idealen Leistung entfernt, behält man die Klasse im Auge
  • Alles über 5 Stufen Unterschied bedeutet für Blizzard: Hier ist etwas viel zu stark oder zu schwach, das müssen wir ändern

Ein paar Wochen nach der Veröffentlichung von Patch 2.6.7 sah das Gesamtbild bei saisonalen Spielern so aus. Da hatten allerdings einige Spieler noch nicht Paragonstufe 5.000 erreicht:

Durchschn. GR-Stufe
Barbar 135
Kreuzritter 136
Dämonenjäger 124
Mönch 134
Totenbeschwörer 118
Hexendoktor120
Zauberer130

Bedenkt, dass es sich hierbei um die Übersicht der Gesamtdaten handelt. Blizzard selbst filtert die Daten dann nach Leistungen von Builds und schaut dann, wie die Klassen damit performen.

Das ist die stärkste Klasse der Season 19 in Diablo 3, laut Bestenliste

Wird es höhere Greater Rifts als Stufe 150 geben?

Um was geht es da? In der Community kommt oft das Thema auf, ob Blizzard wohl für Diablo 3 noch höhere Stufen in den Großen Nephalemportalen plant. Bisher ist nach Stufe 150 Ende. In Season 19 erreichte eine Vierergruppe dieses Level bereits nach 4 Tagen.

Wird das noch schwerer? Nein, Blizzard will keine höheren Stufen im Greater Rift einbauen. Die Begründung ist, dass das nur weitere Probleme mit sich bringen würde. Mehr, als dadurch gelöst würden.

Man erkenne daran, dass das „Ausdehnen der Langzeitinhalte durch zusätzliche Stufen von Großen Nephalemportalen nicht gerade förderlich für Diablo III“ war.

Diablo 3 Necro Witchdoctor Titel

Problematische Spielstile – Hier greift Blizzard ein

Um welche Builds geht es? Blizzard spricht darüber, dass zDPS-Builds etwas Besonderes sind. Das sind Spielstile, die nicht darauf ausgelegt sind, Schaden zu verteilen. Viel mehr geht es hier um Unterstützer für Gruppen. Obwohl es in D3 eigentlich um das Vernichten von Monstern geht, dulden die Entwickler diese Builds.

Allerdings gibt es problematische Spielstile, die Blizzard nicht duldet. Da spricht man speziell die „Bazooka-Zauberer“ und „Stotterläufer“ an. Der Bazooka-Zauberer steht in der Tier-List von Season 19 in Diablo 3 ganz oben.

Wenn wir Fehlerbehebungen vornehmen und durch Experimente von Spielern neue Probleme entstehen, fühlt sich das zugegebenermaßen an, als müssten wir Löcher stopfen. Zunächst werden wir uns darum kümmern, das Abbrechen von Animationen bestimmter Fertigkeiten zu deaktivieren. Kreuzritter sind besonders (aber nicht ausschließlich) davon betroffen, und wir werden sicherstellen, dass keine Klasse zu sehr zurückfällt, weil dieser „Trick“ nicht mehr eingesetzt werden kann.

Quelle: Blizzard

Wir dürfen also gespannt sein, was Blizzard in Patch 2.6.8 für Überraschungen auf Lager hat. Neue Sets und Balance-Änderungen werden erwartet. Der Patch wird zunächst auf dem PTR-Server zu spielen sein und anschließend auf den Live-Servern aktiviert.

Eingreifen musste Blizzard auch bei dieser „Methode“, die Spielern große Erfolge zusprach:

Blizzard warnt: Neue Taktik in Diablo 3 zählt als Cheating, Banns drohen
Quelle(n): Diablo 3 Blog
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Divine
6 Monate zuvor

Na wetten das fahren sie auch erstmal komplett gegen die Wand 🧐

Rig Lainsti
6 Monate zuvor

Weiß man denn mittlerweile wann endlich Diablo Immortal aufs Handy kommt?

Schuhmann
6 Monate zuvor

Nein, die letzte Information war „Diablo Immortal ist in full Production“ auf der BlizzCon.

Hamurator
6 Monate zuvor

Im Play Store ist es vorregistrierbar, aber das heißt auch nicht sehr viel…

Tronic48
6 Monate zuvor

Wieder nur Season, wieder neue Flügel, wieder ein neues Pet, und wieder ein neuer Rahmen, da lohnt es sich nicht ein zu Logen, auch nicht wenn ich dann mit dem Barbar ein GRift 150 laufen kann, wozu soll das gut sein.

Es muss eine neue Erweiterung her, neue Inhalte halt, bis Diablo 4 kommt.

Cameltoetem
6 Monate zuvor

Für D3? Kann ich mir nicht vorstellen. Aber vieleicht haut Diablo Immortal ja in die Kerbe. Hätte nichts dagegen.

Tronic48
6 Monate zuvor

Wäre Möglich, aber als Mobil Game, ich weiß nicht so recht, aber mal sehen.

Cameltoetem
6 Monate zuvor

Kann man bestimmt per Bluestacks auch auf dem PC spielen. Ich persönlich freue mich auf ein Diablo auf dem Mobile

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