Destiny 2 wird mit Monument of Triumph zum weltweiten Topseller, aber der Ansturm ist eine Schande

Destiny 2 ikora entsetzt

Die Community hat Destiny 2 beerdigt. Tausende waren zu Gast und das ist eine Schande, findet MeinMMOs Shooter-Experte Dariusz.

„Monument of Triumph“ beweist, wie leidenschaftlich die Destiny-Community ist. Innerhalb einer halben Stunde brach der eindrucksvolle Spieleransturm die Rekordwerte der jüngsten Erweiterungen „Edge of Fate“ und „Renegades“, sprengte die Server und machte den Loot-Shooter zum globalen Topseller auf Steam.

Dennoch zeigt das finale Update des MMOs auch, dass diese leidenschaftliche Community, die sich offensichtlich auf den Servern scharen kann, den Zeitpunkt verpasst hat, Destiny zu retten.

Wir werfen heute nochmal einen Blick auf das tragische Ende von Destiny 2 und schauen darauf, welche Rolle die Community spielte.

Rückblick auf eine Misere

Im Mai haben wir uns auf MeinMMO nochmal die Gründe für den Tod von Destiny 2 angeschaut – schließlich beschäftigte es viele Gamer, wie das Spiel eigentlich sterben konnte, obwohl es einst so ein beliebter und erfolgreicher Shooter war.

Die Misere lässt sich mit einem einfachen Satz zusammenfassen:

Bungie hat die Community von Destiny 2 vergrault, weil die Devs an verschiedenen Fronten zu viele Fehler begangen haben.

Hier ein kurzer Rückblick auf das, was ihr in der Analyse aus dem Mai lesen konntet:

  • Content-Vault & Sunsetting
  • Aggressive Monetarisierung bei dünner werdendem Content
  • Das „Post-The-Final-Shape“-Vakuum inklusive Orientierungslosigkeit
  • Der Grind machte plötzlich keinen Spaß mehr
  • Vertrauensverlust in die Bungie-Führung
  • Mangelnde Kommunikation der Entwickler mit den Fans und Ignoranz gegenüber Feedback

Die Folgen waren deutlich. Immer mehr Spieler verließen Destiny und kehrten in einigen Fällen nie zurück. Die teils negative Stimmung, die schon vor dem Finale der Saga von Licht und Dunkelheit bestand, endete mit „The Final Shape“ nicht. Im Gegenteil: Die Spieler bekamen den narrativen Abschluss, den sie sich wünschten, und konnten sich bedenkenlos vom Spiel abwenden.

Knapp zwei Jahre vergingen, ehe die Spielerzahlen auf Steam im Februar 2026 ein neues Rekordtief von durchschnittlich knapp 10.500 Spielern erreichten (via SteamCharts). Der Negativ-Trend der Vormonate, den auch die Renegades-Erweiterung im Star-Wars-Design nicht stoppen konnte, verschlimmerte sich.

Dann wurde der für März angedachte Release der neuen Erweiterung „Shadow and Order“ auf Juni verschoben, während Bungies neuer Extraction-Shooter „Marathon“ mit dürftigen Spielerzahlen seinen Release feierte und zum Erzfeind der Destiny-Community aufstieg.

Zeitgleich sackten die Spielerzahlen des Loot-Shooters weiter ein. Im März und April 2026 waren durchschnittlich weniger als 8.000 Spieler auf Steam online. Der Release der Renegades-Erweiterung war inzwischen rund 4 Monate her und auf Social-Media machte sich ein Mix aus Schadenfreude und Endzeit-Stimmung breit.

„Geschieht ihnen recht“ vs. „Ich hab Angst, dass es jetzt wirklich das Ende sein könnte“.

Und wie wir heute wissen: Es war das Ende.

Am 21. Mai folgte die Ankündigung und am 9. Juni ging das finale Update von Destiny 2 live – Monument of Triumph statt Shadow and Order.

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Destiny 2: Monument of Triumph – Launch-Trailer stimmt auf das Ende einer Ära ein

Die traurige Wahrheit und das Eingeständnis

Destiny 2 ist tot und natürlich haben fundamentale Fehlentscheidungen von Bungie wie der Content-Vault, Mismanagement, und enttäuschende Erweiterungen zum Abfall der Spielerzahlen geführt. Aber das ist ein stetiger Prozess. Monate, nein, jahrelang war durchgängig Kritik am Spiel und an Bungie zu lesen.

Was es zu dem Zeitpunkt nicht gab: Eine Bewegung der Community, den Entwicklern zu zeigen, dass es sich lohnt, an Destiny festzuhalten. Einen positiven Trend in den Spielerzahlen. Einen Moment der Gemeinschaft. Es fehlte das weitsichtige Denken, zu sagen: Leute, wir müssen jetzt handeln und für unser Spiel kämpfen, bevor es zu spät ist.

Destiny ist nicht gestern gestorben. Destiny wurde gestern beerdigt.

Hunderttausende Spieler strömten für Monument of Triumph auf die Server von Destiny 2, verabschiedeten sich. Manche vergossen Tränen, andere feierten, dass sie erfolgreich ein Zeichen setzten und die Spielerzahlen vergangener Erweiterungen pulverisierten.

Die traurige Wahrheit ist jedoch: Der Spieleransturm zur Beerdigung von Destiny 2 kommt zu spät.

Gemessen daran, dass im Februar Shadow and Order verschoben wurde und Insider-Berichten zufolge schon seit Monaten intern bekannt war, dass Destiny 2 enden wird, hätten die Spielerzahlen in den Vormonaten besser sein müssen. Aber wahrscheinlich noch wichtiger: Die Verkaufszahlen von Edge of Fate und Renegades hätten besser sein müssen.

Destiny 2 hat sich offensichtlich finanziell für Bungie und Sony nicht mehr gelohnt. Zwar ist es ein schöner Erfolg der Community, den Shooter jetzt gebührend zu verabschieden, aber am Schicksal des Spiels ändert das wahrscheinlich nichts.

Destiny-2-MOT

Ein Mahnmal der Schande

Der Ansturm der Spieler und der damit verbundene Erfolg von Destiny sind eine Schande – in zweierlei Hinsicht.

Zum einen zeigt es, dass Destiny eine unfassbar leidenschaftliche Community hat, die Bungie und Sony einfach wegwerfen und stattdessen versuchen, eine neue Community bei einem Nischenspiel (Marathon) aufzubauen, das bislang nie den Erfolg des Loot-Shooters hatte und – gemessen an aktuellen Zahlen – auch nie haben wird.

Zum anderen zeigt es aber auch, dass die Community mit dem richtigen Maß an Überzeugung deutlich mehr hätte bewirken können, wenn sie es nur rechtzeitig versucht hätte. Jetzt, wo es zu spät ist, fluten sie die Server.

Und das Schlimmste daran: Man kann es den Spielern nicht vorwerfen.

MeinMMOs-Redaktionsleiterin Lydia fand eine starke Metapher, die ich gerne mit euch teilen möchte:

Du hattest in der Schulzeit einen guten Freund, aber nach dem Abschluss konntest du immer weniger mit seinen Lebensentscheidungen anfangen, bis der Kontakt nach und nach eingeschlafen ist. Dann hörst du, dass er jung gestorben ist. Du gehst zu seiner Beerdigung und trauerst um den Freund, den du damals hattest, aber nicht mehr um die Person, die er am Ende war.

Am 9. Juni trauerten die Spieler um das Destiny, das sie einst liebten. Das Destiny, das jetzt gestorben ist, war ein anderes. Niemand hätte verlangen können, dass sie sich im Vorfeld des Todes für dieses Spiel einsetzen und versuchen, es zu retten. Es war schließlich nicht mehr ihr alter Freund vergangener Tage.

Es ist vollkommen nachvollziehbar, dass sich Menschen von etwas abwenden, das sie immer wieder enttäuscht hat und an das sie nicht mehr glauben – vor allem dann, wenn es sich um ein Produkt handelt, das kostenpflichtig ist. Niemand kann ernsthaft erwarten, dass ein Destiny-Fan „Edge of Fate“ nur kauft, um Destiny 2 zu retten, obwohl besagter Fan wütend auf Bungie ist und keinerlei Interesse an den Inhalten des DLCs hat.

Gleichzeitig darf man sich aber auch nicht wundern, dass ein Unternehmen ein Produkt einstampft, das nicht genügend Geld generiert und zu einem Minusgeschäft verkommen ist.

Bungie: AUGEN AUF

Nach jüngsten Informationen ist Destiny 3 gegenwärtig nicht in Entwicklung und Destiny 2 tot. Das ist eine Schande für das Gaming, aber so traurig es klingt: Im Jahr 2026 hätte wohl keiner von uns daran etwas ändern können.

Wir müssen hoffen, dass Bungie und Sony – ich spreche hier explizit die Führungskräfte in ihren schicken, maßgeschneiderten Anzügen an – mit offenen Augen auf die Beerdigung von Destiny 2 blicken und erkennen, dass es leichtsinnig wäre, eine Marke mit einer so leidenschaftlichen Community einfach sterben zu lassen.

Viele Franchises wären froh, wenn ihre Community so auf die Barrikaden gehen würde, weil ein Spiel, eine Serie oder eine Buchreihe stirbt. Bungie und Sony müssen das erkennen und einen Weg finden, die Marke „Destiny“ gewinnbringend zu nutzen.

Ich schließe mich tausenden Gamern und MeinMMOs Destiny-Experten Christos an und werde in den nächsten Tagen die Spielerzahlen von Destiny pushen – und ich werde es genießen. Denn Christos hatte ein wirklich gutes Argument, warum es jetzt richtig Spaß macht, Destiny zu spielen: Es gibt keinen Druck mehr. Den ganzen Artikel lest ihr hier: Nach über 8 Jahren mit Destiny 2 muss ich mich vom Loot-Shooter verabschieden, aber statt zu trauern, feiere ich

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15 Kommentare
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Feliix

Ganz ehrlich das einzige was es für mich gekillt hat war der Content Vault/Sunsetting.

Jahrelang and bestimmten Aktivitäten Spaß gehabt und sie geliebt. Solo Raids usw. Und plötzlich sind die einfach weg. Wirklich Schade.

Feliix

Ganz ehrlich das einzige was es für mich gekillt hat war der Content Vault/Sunsetting.

Jahrelang and bestimmten Aktivitäten Spaß gehabt und sie geliebt. Solo Raids usw. Und plötzlich sind die einfach weg. Wirklich Schade.

Feliix

Ganz ehrlich das einzige was es für mich gekillt hat war der Content Vault/Sunsetting.

Jahrelang and bestimmten Aktivitäten Spaß gehabt und sie gelebiet. Solo Raids usw. Und plötzlich sind die einfach weg. Wirklich Schade.

EsmaraldV

Bei der Meinung “die Community hätte mehr tun können/tun müssen” gehe ich nicht mit, denn aus meiner Sicht war die Community immer voll dabei durch Meinung/Kritik und Reviews. Die Reaktion bungie`s war doch das Problem – Kommentare wie “wir lassen uns nicht reiten wie ein Pony…” empfinde ich weiterhin als eine bodenlose Frechheit! Wieso sollte man als Reaktion eine positive Stimmung zeigen?
“Eine Bewegung der Community, den Entwicklern zu zeigen, dass es sich lohnt, an Destiny festzuhalten. Einen positiven Trend in den Spielerzahlen. Einen Moment der Gemeinschaft. Es fehlte das weitsichtige Denken, zu sagen: Leute, wir müssen jetzt handeln und für unser Spiel kämpfen, bevor es zu spät ist.”
Was wäre denn geschehen, wenn dem so wäre??? Die Situation hätte sich verschlimmert – mit einer Community die sich von bungie “reiten” lässt – für mich wäre diese Reaktion/diese Forderung der völlig falsche Ansatz gewesen. Wieso sollen wir “eine Reaktion der Gemeinschaft” zeigen, wenn bungie die Community mit Füßen tritt?

“Zum anderen zeigt es aber auch, dass die Community mit dem richtigen Maß an Überzeugung deutlich mehr hätte bewirken können, wenn sie es nur rechtzeitig versucht hätte. Jetzt, wo es zu spät ist, fluten sie die Server.”

Die Community hat ja auch reagiert, aber nicht mit hohen Spielerzahlen, sondern mit dem Fernbleiben – und das ist auch gut und richtig so. Man kann doch keine paradoxe Entwicklung der Spielerzahlen erwarten, wenn der Laden mit Ansage gegen die Wand gesteuert wird, die Kommunikation mit der Community runtergefahren und jegliches Feedback konsequent ignoriert wird.

“Die Community hätte mehr tun müssen” – Nein, hätten wir nicht! Bungie hat uns mehr als deutlich mitgeteilt, dass wir hier nichts zu melden haben und sie ihr Spiel so entwickeln wollen, wie bungie es für richtig hält – nicht was die Community möchte.
Bungie hatte das Steuer in der Hand und betrachtete uns als Beifahrer, der sein Mund zu halten hat. Die Community hat sich dieses lächerliche Schauspiel viel zu lange angeschaut und am Ende wurden wir von bungie vergrault, obwohl wir viel zu lange Vertrauen geschenkt haben.

Goldmember

Spiele die nicht von Tag eins an ein Megahit sind – wie soll das heute noch gehen wenn 90% der Spiele meist bewusst unfertig oder in Etappen released werden – merkt man es oft an wie dann Entscheidungen getroffen werden statt das Spiel an sich zu verbessern, wird versucht aus dem aktuellen Zustand mehr Geld raus zu pressen um kurzfristig bessere Zahlen zu präsentieren und seine schlechten Entscheidungen als Erfolg zu verbuchen. Ähnlich wie in der Politik.

Ich hoffe es gibt bald wieder ein umdenken in der Branche, wo Spiele wieder Spaß machen von Tag eins dann kommt auch der Erfolg.
Aber ich sehe schwarz weil sich die Suit Geier ja gerade in der Vergangenheit auf diese Spiele gestürzt haben und nachträglich noch versuchen ihre Psychotricks und Lootboxen ein zu bringen.

Hoffnung stirbt zu letzt.

Sphirox

Ich denke, niemand will ein Destiny haben, wie es das letzte 3/4 Jahr den Spielern präsentiert wurde. Selbst die Star Wars Kopie war eigentlich nur ein Mäntelchen, um die Schwächen des Spiels zu kaschieren.
Die Spieler, die sich jetzt anmelden, wollen sehr wahrscheinlich nicht unbedingt dieses Spiel retten, was Destiny 2 bisher war und was sie aus guten Gründen verlassen haben, sondern wollen eine große Fortsetzung des Destiny Universum und Schwamm über D2.

Egoblader

Hätte man als Com vorher solch einen Ansturm gebracht, dann hätte man sich in der Management-Ebene nur bestätigt gesehen und einfach so weiter gemacht wie bisher.

Grade das jetzige Update zeigt auf Bittersüße Weise, dass das Meme “We hear you! (But we don’t care)” einfach wahr ist.

Man hat so viele Wünsche mit diesem Update erfüllt, die dann offenbar doch nicht so unmöglich umsetzbar sind, wie man uns das immer wieder suggeriert hat.

Ich habe lieber ein solch schönes Ende für Destiny, als über X Jahre noch mehr halbgare Ideen vorgesetzt zu bekommen.

Traurig finde ich einfach, dass Destiny immer erst in einer Krise stecken musste, damit Bungie abliefert.

no12playwith2k3

Bungie lässt sich nun einmal nicht reiten wie ein Pony 😉

Ich finde, es ist ein starkes Stück, in diesem Meinungsartikel der Community die Schuld in die Schuhe zu schieben.

Egoblader

Ich denke man hat sich da nur ungünstig in der HL ausgedrückt. Im Artikel selber klingt das ja gar nicht mehr so dramatisch.

Bud123

Das Problem bei solchen Spielen ist das die Casuals, was ja die Leute sind die für Spielerspitzen sorgen, nix zu dem Spielerlebnis sagen. Die zocken 2-3 Wochen und sind dann verschwunden bis zur nächsten Season.
Ich bin Solospieler und wenn ich mit Randoms unterwegs bin gucke ich mir die Leute auch an, da siehst du kaum jemand der Raid/Dungeon Equip trägt und in Dungeons/Raids kriegst du mit denen nix gebacken, wenn man denen nicht alles erklärt und selbst dann ist es meist ne Katastrophe.
Bungie hat das Spiel nur für oberen 10% designt und jede Season ist doch immer dasselbe, Dungeons mit abnervenden Sprungrätseln und Denksportaufgaben für Hochbegabte, genau wie bei den Raids. Gruppenspiel ist schon lange tot, egal wo und solche Sachen sind da das Gegenteil von hilfreich. Den Schwierigkeitsgrad so massiv anzuheben war auch nicht gerade clever, Spitzenops mit den ganzen One/twoshot Mobs und Bulletschwämmen, für den miesen Loot, ist auch nicht gerade ne Glanzleistung gewesen.
Der Großteil der Spieler will rumballern und Spaß haben aber in D2 ist der Spielspaß doch seit Jahren auf der Strecke geblieben, weil Bungie wohl gedacht hat das jeder nen 2. Esoterikk ist…
Das Pantheon ist doch wieder das beste Beispiel, das war damals ne Kastatrophe mit Randoms und jetzt kommt das im gleichen Zustand zurück, die Leute die ihre Gruppen für Raids haben brauchen es nich aber die die es bräuchten können es nicht…völlig Banane🤷‍♂️
Der Rest, wie Vault, sunsetting usw, wurde ja schon mehr als genug durgekaut, Bungie hat keinen Plan von seinen Spielern oder ignoriert einfach alles und jetzt haben sie die Quittung…warum ein Marathon, bestes Beispiel.

Aroes
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kMike

Ich glaube Bungie war seit Jahren auf der Suche nach Methoden den Spielern mehr zu tun zu geben ohne selbst mehr Zeit, Arbeit und Geld zu investieren. Das konnte man auch eine ganze Weile beibehalten, da es im Großne und Ganzen doch Spaß gemacht hat bzw. wenigstens die Story gestimmt hat. Ab Lightfall ging es dann so richtig los, dass es nicht mehr um locker und spaßig spielen ging sondern sich fast wie ein zweiter Job mit nervigen Kollegen angefühlt hat.
Die am Rande des Schicksals Erweiterung war dann spielerisch so ätzend, dass man damit die noch verbliebenen Spieler so richtig vor den Kopf gestoßen hat. Obwohl Renegades gut umgesetzt ist, passt Star Wars für mich überhaupt nicht in Destiny. Es ist ein anderes, eigenes Universum und die Vermischung war auch nur ein versuchter Cashgrab.
Also wollte man es Bungie mal so richtig zeigen und nicht mehr deren Hamster sein und dafür noch Geld zahlen. Tja nun weiss ich nicht, was Bungie erwartet hat. Die Spieler sicherlich, das sie ein Zeichen setzen und Bungie ranklotzt aber nicht dass sie ihre Cashcow schlachten. Wirklich schade. Ich kann mir nicht vorstellen, dass man die Marke aufgibt und wirklich nicht an D3 arbeitet. Ich denke die haben sich da schon Gedanken gemacht aber halt noch nichts davon umgesetzt.

Gummipuppe

Wenn aus dem Stand jeder DLC (bis zum Jahr der Prophezeiung) über 300.000 Spieler, alleine auf Steam, anlockte und das über mehrere Jahre (Witchqueen, Lightfall, Final Shape). hätte das für jeden Fingerzeig genug sein können. Welche Überzeugungskraft hätte man denn noch aufbringen können, ausser lautstarke Kritik „bitte zerhackt das Storytelling nicht, das schreckt neue Spieler ab, weil sie nichts mehr verstehen; bitte bringt endlich neue PvP Maps; bitte lasst das Gambit nicht so räudig ausbluten; bitte bringt mehr als eine Strike im Jahr als nur die, die immer zum neuen DLC hinzugefügt wird“ – im Endeffekt war man plötzlich DIE toxische Community, die man dahingehend abwürgte, indem man ihr den Kanal zu einem Community Manager sperrte.

Das was gestern und auch in den nächste Tagen passieren wird/könnte, zeigt nicht, das es eine „Schande“ ist, weil wir erst jetzt zurückkehren, obwohl wir dem Spiel jahrelang die Treue hielten, sondern es zeigt nur, was Bungie/Sony tatsächlich verloren haben – sie hatten ihr Fornite, ihre Goldgans, nach der sie jetzt vergeblich hinterher hecheln.

Zuletzt bearbeitet vor 20 Tagen von Walez
snowblind

Sehe das zu 100% wie du…. Sie suchen nun schon so lange ihr „fortnite“ das ihnen garnicht bewusst war das sie es schon lange hatten …

destiny ist einfach einzigartig und wäre eine Schande wenn es nicht irgendwann weitergeht.

master_of_change

Bin ganz bei dir. Wie lange hat die Community von D2 mit Vorschlägen versucht das Game zu verbessern oder gravierende Fehlentwicklungen aufzuzeigen. Aber nein, man entschied sich in den oberen Etagen von Bungie (und letzlich auch Sony) dafür, das alles weitestgehend zu ignorieren. Nur wenn massiver Druck in Form absinkender Spielerzahlen ausgeübt wurde, bewegte sich was, z.B. vor Release von TFS, wo sie um Zeit für wichtige Korrekturen im DLC zu gewinnen, extra noch ein Event eingeschoben hatten.

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