Hearthstone schmeißt Großmeister raus, streicht sein Preisgeld

Der Hearthstone Pro Chung „Blitzchung“ Ng Wai wurde von Blizzard suspendiert. Nach einer politischen Äußerung zur Lage in Hongkong bekam er seinen Grandmaster-Status entzogen, das Preisgeld aberkannt und eine Sperre von einem Jahr aufgebrummt.

Was hat „Blitzchung“ getan? Chung „Blitzchung“ Ng Wai gehört zu den besten Hearthstone-Spielern und besitzt den Grandmaster-Status. Den haben weltweit nur 48 Spieler.

In einem Interview im Asia Pacific Hearthstone Grandmasters Livestream nach einem Match rief er: „Liberate Hong Kong, revolution of our age!“ Dabei trug er eine Gasmaske und eine Skibrille.

Die beiden Caster verkrochen sich unterm Tisch, als er anfängt, zu sprechen, und kichern dabei.

Was ist der Hintergrund? Bereits seit Juni protestieren viele Bewohner von Hong Kong aufgrund eines neuen Gesetzes, welches die Auslieferung von Kriminellen ins chinesische Festland vorsieht. Viele befürchten, dass dadurch die Unabhängig Hong Kongs untergraben werden soll.

Obwohl die Einführung des Gesetzes inzwischen verschoben wurde, demonstrieren viele Bewohner von Hong Kong und fordern mehr Unabhängigkeit.

Blizzard greift durch

Was war die Folge von „Blitzchungs“ Aktion? Blizzard ließ den Livestream offline nehmen und erklärte, dass Chung Ng Wa gegen die Regeln von Hearthstone verstoßen habe. Genau geht es um Sektion 6.1 der „Hearthstone Grandmasters Official Competition Rules“. Laut dieser Regel dürfen Großmeister keine Aussagen tätigen, welche sowohl den Spieler, das Spiel als auch Blizzard in Misskredit bringen.

Die Strafen sind:

  • Blizzard entzog „Blitzchung“ den Großmeister-Status
  • Blizzard wird all sein Preisgeld für Season 2 zurückhalten
  • Außerdem darf er ein Jahr lang nicht mehr an Hearthstone-Turnieren teilnehmen – vom 5. Oktober 2019 bis zum 5. Oktober 2020
WoW wird offenbar in einen hässlichen politischen Konflikt um Zensur gezogen

Zudem wurde die Zusammenarbeit mit den beiden Caster/Moderatoren eingestellt, welche „Blitzchung“ interviewt haben, obwohl diese nicht auf die politische Aussage eingegangen und sogar direkt Werbung eingeblendet hatten.

Blizzard erklärt zwar, die Meinungen der Spieler zu respektieren, doch wer das Unternehmen repräsentiert, der muss sich an die Regeln halten.

Hearthstone Grandmaster Blitzchung

Was meint „Blitzchung“ dazu? Der Spieler erklärt, dass er sich durchaus bewusst war, welche Folgen seine Aussage im Livestream für ihn haben könnte. Doch er steht zu seiner Meinung. Selbst, wenn diese nun sogar eine Gefahr für sein Leben bedeutet. Er sieht sich in der Pflicht, sich zur politischen Situation in Hong Kong zu äußern.

Was meinen die Spieler zur Situation? Über die Strafe, die „Blitzchung“ bekam, wird etwa auf Reddit heftig diskutiert. Die meisten stellen sich hinter Chung Ng Wa und halten Blizzards Reaktion für übertrieben. Selbst im offiziellen Forum vom Blizzard wird zur Solidarität mit „Blitzchung“ aufgerufen.

Hearthstone: Großmeister verpasst den Angriff – Verliert deswegen Platz 1
Autor(in)
Quelle(n): PCGamerKotakuReddit
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Forwayn
Forwayn
1 Monat zuvor

Es ist doch völlig normal, dass ein Arbeitgeber zum Selbstschutz einen Verhaltenskodex im Arbeitsvertrag, an den sich die Mitarbeiter zu halten haben. Jede Form von Verleumdung, Whistleblowing, Meinungsmache oder Politischen Protest gilt es dabei zu unterbinden, damit der Firma oder der Institution kein Schaden zugefügt wird.Es gilt immer noch das Sprichwort: „Wes Brot ich ess, des Lied ich sing!“ Wenn man das ganze differenziert betrachtet, kann man beide Seiten verstehen. Man kann sich mit Chung solidarisieren und den Protest richtig finden, da es weltweit einfach unverrückbare Grundrechte geben sollte. Man kann aber auch eine Firma, wie Blizzard verstehen, wo ein… Weiterlesen »

Peacebob
Peacebob
2 Monate zuvor

Politische Meinungsmache hat jetzt wirklich nichts in einem Gaming-Stream zu suchen aber das harte Durchgreifen von Blizzard ist reine Geldgier. Die wollen es sich einfach nicht mit China verscherzen. Das würde sie zahllose Mio kosten.

Zhijepa
Zhijepa
2 Monate zuvor

Mit Meinungsfreiheit hat man es halt nicht so … außer sie pusht die links-grün versiffte, lebensfeindliche Weltanschauung, die derzeit den Zeitgeist bildet …

Gerd Schuhmann
Gerd Schuhmann
2 Monate zuvor

Und du meinst, wer gegen China ist und für das freie Hong Kong ist eher rechts, oder wie?

Was hat das überhaupt hiermit zu tun? Oder wolltest du einfach mal „links grün versifft“ sagen, weil das so schön im Internet triggert?

Hier wird grade ein konkreter Fall besprochen: Ich weiß nicht, was diese Begriffe hier zu suchen haben?

Michael Miracoli
Michael Miracoli
2 Monate zuvor

Björn Höcke ist ein Faschist.

MisMG
MisMG
2 Monate zuvor

Wie würde sich Blizzard wohl verhalten, wenn man sich on-stream gegen Trump äußert? Die wollen vor allem keine Probleme mit China bekommen. Letztendlich ist es verständlich, wenn man von jemanden in so eine Situation gebracht wird, wo man nur verlieren kann. Trotzdem sind die Strafen viel zu hart. Vor allem auch noch das Preisgeld zurückzuhalten. Sehr schwach von Blizzard. Mal die BlizzCon abwarten, aber die letzten Jahre machen die keine allzu glückliche Figur.

Umberto Gecko
Umberto Gecko
2 Monate zuvor

Ein kleines, mir bisher vollkommen unbekanntes TCG namens „Gods Unchained“ will komplett für Blitzchungs entfallene Einnahmen aufkommen. Könnten wir das bitte groß machen?

Saigun
Saigun
2 Monate zuvor

Wieso wurden denn auch die 2 Caster raus geworfen? Die können ja nun echt nichts dafür.

alfredo
alfredo
2 Monate zuvor

weil blizzard müll ist

kriZzPi
kriZzPi
2 Monate zuvor

Geil jemand wird gesperrt weil er zu Protesten gegen einen Unrechtstaat aufgerufen hat xD. Glanzleistung Blizzard.

Stephan
Stephan
2 Monate zuvor

Eine Spieleplattform missbrauchen um seine eigene politische Meinung zu verbreiten, ohne Rücksicht auf Schäden für Kollegen und Unternehemen.
Glanzleistung Chung

KnopfChaos
KnopfChaos
2 Monate zuvor

Warum sollte er in einem Interview nicht seine Meinung zu politischen Themen äußern? Obliegt doch jedem Zuschauer selbst wie er damit umgeht. Ihn doof finden, unterstützen, Gleichgültigkeit… Du nutzt diese Kommentarspalte auch für Meinungsmache. Soll dir dein Provider so etwas verbieten? Verbietet es dir mein-mmo? (Vorausgesetzt es ist nicht gewaltverherrlichend, beleidigend usw.)

Gerd Schuhmann
Gerd Schuhmann
2 Monate zuvor

Stephan ist ja nicht angestellt bei uns. Es gab einen Fall bei einem Gaming-Magazin, wo sich ein Mitarbeiter mit einem Vergleich geäußert hat, der politisch war. Das ging dann auch nicht. Da gab’s Proteste der Leser und man musste sich entschuldigen und das Video löschen und ach. Ich kann mich auch nicht hinstellen, als Angestellter hier, und sagen: „Wählt alle die SPD unter Jan Böhmermann. Der bringt unser Land voran!“ Das kann ich natürlich privat sagen – aber nicht auf den Kanälen, die mein Arbeitgeber mir zur Verfügung stellt, um dort über Games zu reden. Wenn’s mein eigener Kanal wäre… Weiterlesen »

KnopfChaos
KnopfChaos
2 Monate zuvor

Ist der Grandmaster denn bei Blizzard angestellt? Oder kriegt der nicht einfach nur Geld von Blizzard? Noch dazu sehe ich nicht, dass die Aussage vom Spieler Blizzard in Misskredit bringt.

In diesem Zusammenhang kann man auch mal den Vergleich mit der NFL und der dortigen Proteste ziehen. So einfach sollte man es sich denke ich nicht machen!

Gerd Schuhmann
Gerd Schuhmann
2 Monate zuvor

Das mit der NFL -> Ich finde es völlig richtig, dass der protestiert hat und wofür. Aber er wusste ja auch, was dann passiert. Es ist nicht „einfach“ -> Es sind Leute, die für ihre Überzeugungen einstehen und dafür einen hohen Preis bezahlen. „Ja, die NFL und Blizzard müssen sich doch klar gegen Trump/China bekennen, das erwarte ich von denen.“ Das kann man ja sagen. Aber es ist völlig klar, dass es wirtschaftliche Gründe hat, warum sie das nicht tun. Und warum Firmen immer versuchen, sich aus solchen politischen Konflikten rauszuhalten: Egal, wie man sich positioniert, man positioniert sich gegen… Weiterlesen »

KnopfChaos
KnopfChaos
2 Monate zuvor

Ich habe nie gesagt Blizzard muss Stellung beziehen oder das sie sich gegen etwas stellen müssen. Nur weil Blizzard sich Klauseln die schwer zu definieren sind in Verträge schreibt, sogar mit dem Zusatz, dass es alleine in Ihrem Ermessen liegt wie diese auszulegen ist, bedeutet das noch lange nicht, dass es richtig ist. Vertragliches Recht ist nicht gleich richtig! Man stelle sich mal vor, dies wird auf jedem Portal, jeder Plattform, in jedem Lokal oder Geschäft verboten… Edit: Nur weil jemand auf einer Plattform etwas in einem Interview sagt, ist nicht der Betreiber der Plattform auch dieser Meinung. Wenn Unternehmen… Weiterlesen »

Gerd Schuhmann
Gerd Schuhmann
2 Monate zuvor

Hm, es geht nicht darum auf Plattformen Meinungsäußerung einzuschränken. Es geht darum, dass Repräsentanten einer Firma auf den Kanälen dieser Firma nicht alles sagen können, was sie wollen. Ich denke, das weiß auch jeder, der für eine Firma arbeitet und die nach außen darstellt. Dass es einfach Grenzen gibt. Dieser Zusatz, dass man kein schlechtes Licht auf die Firma werfen darf -> Diesen Zusatz haben sicher zig Leute in ihren Verträgen stehen. Das ist eigentlich auch jedem klar. Als ich bei der Bundeswehr war, wurde uns eingeimpft: Wenn du in Uniform bist, darfst du bestimmte Dinge nicht machen, weil du… Weiterlesen »

KnopfChaos
KnopfChaos
2 Monate zuvor

Muss man es deswegen gut finden? Es geht nicht darum, was rechtes oder nachvollziehbar ist. Ich vertrete lediglich die Meinung, dass Blizzard hier Zensur betreibt. Nicht dass sie angeklagt gehören. Ich finde es nicht richtig, wenn ein Unternehmen aus wirtschaftlichen Gründen einem Spieler Aussagen in einem Video verbietet. Es ist ein Interview. Keine Eröffnungszeremonie. Und ob man als Turnierspieler ein Repräsentant ist, ist dann auch Definitionssache. Sicher nicht im gleichen Maße wie ein Angestellter. Verstehe auch die Diskussion nicht. Ich habe lediglich dem Stephan mitteilen wollen, dass ich es nicht sonderlich verwerflich finde seine Meinung in einem Interview mitzuteilen. Messi… Weiterlesen »

Umberto Gecko
Umberto Gecko
2 Monate zuvor

Nur werden wir mit dieser Einstellung auf kurz oder lang Demokratie und Meinungsfreiheit aufgeben. Wir weichen immer mehr zurück, weil es ist ja verständlich dass Unternehmen so handeln. Wir gewöhnen uns daran. Schleichend.

kriZzPi
kriZzPi
2 Monate zuvor

Sry Gerd aber hier redest du eigentlich nur traurige ausreden. Gaming will doch so immer auf einen Sport machen so wie Fussball Aber das Blizzard bei schwulenhassern und Diktatoren direkt cusht zeigt das sie keinen rückrad hat ihre eigene Kunst und Stellung zu verteidigen. Hier geht es nicht um zwielichtige Ziele wie bei pegida hier geht es um jemand der sich dafür einsetzt das die Demokratische Ordnung und Freiheit geschützt wird. Das zu blockieren ist ein Armutszeugnis für jede westliche Firma

Nookiezilla
Nookiezilla
2 Monate zuvor

Alles korrekt aber die Frage bleibt nach wie vor, wieso zum T***** wurden die Moderatoren auch entlassen?!

Stephan
Stephan
2 Monate zuvor

Nun, die Moderatoren haben sich kichernd unter dem Tisch verkrochen. Man könnte spekulieren was das zu bedeuten hat.
Meiner Meinung nach ist das jetzt nicht die angemessenste Reaktion.

Gerd Schuhmann
Gerd Schuhmann
2 Monate zuvor

Exempel statuieren.

Ist auch die Frage, ob das Blizzard US entscheidet oder Blizzard Taiwan. Ich kann mir vorstellen, dass Blizzard Taiwan da auch völlig anders drauf ist, als wir hier im Westen.

Ich find die Entscheidung auch hart – ich find die aber aus Sicht von Blizzard nachvollziehbar. Das ist halt das, was sie auf keinen Fall gebrauchen können: Ärger mit China.

Die haben ja auch „Tracer ist lesbisch“ in Russland gesperrt, weil sie keinen Stress mit Russland wollten.

Stephan
Stephan
2 Monate zuvor

Als PEGIDA aktuell war, wurden wir Mitarbeiter von der Führung informiert, welche Stellung das Unternehmen zu diversen Themen vertritt. Deshalb wurde uns untersagt in Dienstkleidung (mit der man das Unternehmen verbindet) an einer solchen Demonstrationen teilzunehmen. Ansonsten drohen personelle Konsquenzen. Ansonsten war es uns natürlich gestattet zivil daran teilzunehmen.

kriZzPi
kriZzPi
2 Monate zuvor

Jo wir sollten einfach die Schnauze halten und Blizzard feiern das sie für Money Money Money demokratische Werte vergessen

Stephan
Stephan
2 Monate zuvor

Du vergisst wie wichtig der asiatische Raum für Firmen ist und wieviele Existenzen(welche du Gleichgültig als „Money, Money, Money“ bezeichnest) damit verbunden sind.

Demokratische Werte sind natürlich auch wichtig, aber in diesem Falle ist es für Bliz einfach zu gefährlich dafür einzustehen. Daher die neutrale Haltung.

Wenn du das in deinem blinden Eifer nicht erkennen kannst, hoffe ich das du niemals ein Betrieb leiten wirst.

KnopfChaos
KnopfChaos
2 Monate zuvor

Absolute Frechheit von Blizzard!!! Er hat ja nicht zu gewallt aufgerufen oder diese verherrlicht. Außerdem kann man aus dem Verhalten auch nicht ableiten, dass Blizzard dadurch in Misskredit gebracht wird.

Das gleicht einer Zensur. Macht Blizzard wirklich nicht sympathischer.

Stephan
Stephan
2 Monate zuvor

Das hat nichts mit Zensur zu tun. Solang diese Person bei dem Unternehmen unter Vertrag steht, hat sich diese gefälligst an Regeln zu halten oder muss mit Konsequenzen rechnen.
Ein nicht handeln Seitens Blizzard, hätte ernsthafte Folgen haben können. Wir wissen ja wie sensibel die Asiaten in Sachen Politik sind.

KnopfChaos
KnopfChaos
2 Monate zuvor

Mit diese Einstellung dürften Frauen auch heute noch nicht Wählen.

Klar ist es Zensur. Wie will man das denn sonst Werten? Nur weil es vertraglich festgelegt ist, ändert es nichts an der Sache. Kannst gerne mal die Definition googlen. Und die Gründe aus denen Blizzard das macht, haben auch nichts damit zu tun, das Sie dort Zensur betreiben. Es wurde ja nicht Blizzard beleidigt. Noch dazu ist die Strafe viel zu hart.

Stephan
Stephan
2 Monate zuvor

Es ist keine Zensur. Blizzard will zu diesem Thema keine Stellung beziehen und das ist ihr gutes Recht. Und ich bin mir sicher das Mitarbeiter über solche Äußerungen belehrt wurden. Genauso wie sie über entsprechende Konsequenz informiert sind.

Wenn er über chinesischen Einfluss oder Frauenwahlrecht demonstrieren will, dann soll er das mit legalen Mitteln machen…

disqus_fOg49XXyGA
disqus_fOg49XXyGA
2 Monate zuvor

Natürlich ist das Zensur. Meine Güte Stefan bist du nichtmal mächtig Google zu benutzen.
Ob diese Form der Zensur legitim ist da Blizzard verantwortlich ist für die Aussagen die im Rahmen ihrer Veranstaltung getätigt werden und daher vertraglich Zensuren vereinbart ist eine ganz andere Geschichte. Es ändert nichts an der Tatsache das die Meinungsfreiheit beschnitten wird. Ob man das jetzt gut, schlecht, rechtens oder unrechtens findet hat nichts mit der Definition von Zensur zu tun.

Stephan
Stephan
2 Monate zuvor

Da Grundrechte traditionell als Abwehrrechte Privater gegenüber dem Staat zu verstehen sind (Art. 1 Abs. 3 GG), ist in Deutschland eine verbotene Zensur im Sinne von Art. 5 Abs. 1, S. 3 Grundgesetz nur die Zensur durch den Staat oder dem Staat zurechenbare Stellen. Eine Vorauswahl privater Stellen, ob Beiträge veröffentlicht werden oder nicht (z. B. einer Zeitungsredaktion vor der Veröffentlichung von Leserbriefen oder eines Forenmoderators vor oder nach der Veröffentlichung von Beiträgen in Online-Foren), ist daher keine Zensur im Sinne des Grundgesetzes und verfassungsrechtlich unbedenklich.
Quelle: Wikipedia

KnopfChaos
KnopfChaos
2 Monate zuvor

„Im Sinne des Grundgesetzes“ die Definition des Wortes selbst hat dir wohl nicht in dem kram gepasst. Zensur ist immer noch Zensur, auch wenn der Wikipedia Artikel etwas über die Anwendung im Pressebereich hergibt, von dem du das Gefüühl hast, dass es dir hilft.

Blizzard zensiert die Meinung. Da lässt sich nicht dran rütteln. Ich habe nie gesagt, dass es Strafbar sei.

Stephan
Stephan
2 Monate zuvor

Wenn ich möchte das du dich zu einem Thema nicht äußerst und du bist damit einverstanden (Vertraglich)…
und du machst es dann troztdem…
Und ich distanziere mich von deiner Meinung…
Ist das dann Zensur?

KnopfChaos
KnopfChaos
2 Monate zuvor

Ja. Die Meinung des Spielers wird schon im vornherein Zensiert. Ich sage immer noch nicht, dass dies nicht rechtens ist. Es ist aber eine Art der Zensur. Nur weil man vertraglich zustimmt sich zensieren zu lassen, ändert es ja nichts daran. Unabhängig von der Thematik finde ich es nicht ok seine Macht, meist ist es Geld oder Strafverfolgung, zu nutzen um ein gewisses Meinungsbild zu verbreiten oder zu unterdrücken. bzw…. Sich zu distanzieren ist keine Zensur. Das Verbot etwas auszusprechen schon. Noch dazu darf Blizzard frei entscheiden, was geht und was nicht. Ich denke man muss nicht zwangsweise davon ausgehen,… Weiterlesen »

Stephan
Stephan
2 Monate zuvor

Ok, ich geh dahingehent mit, das die Meinung in gewisser weise eingeschränkt wurde unter der Berücksichtigung, dass es Blizzards gutes Recht ist.

Ich habe bewusst „Zensur“ nicht benutzt, da dies Wort für mich immer ein gewissen Zwang vorraussetzt. Da in diesem Fall die besagte Person die Einschränkung der Meinungsfreiheit bewusst akzeptiert hat, ist es für mich eine etwas andere Art der Zensur wie jene, die so mancher Staat über Medien verhängt.

Außerdem möchte ich noch anmerken, dass die Einschränkung nicht in jedem Falle schlecht sein muss. Gerade wenn es darum geht neutrale Haltung zu bewahren oder gefährliches Gedankengut zu verbreiten.

KnopfChaos
KnopfChaos
2 Monate zuvor

Jetzt sind das schon illegale Mittel? Und der Spieler ist ja kein Mitarbeiter von Blizzard.

Stephan
Stephan
2 Monate zuvor

Er steht bei Bliz unter Vertrag. Darin ist geregelt wie er sich in gewissen Situationen zu verhalten hat.

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