Kein Mass Effect Andromeda 2? Franchise angeblich erstmal „auf Eis“

Laut einem Insider-Bericht soll BioWare Montreal, das Studio hinter „Mass Effect: Andromeda“, verkleinert werden. Die Franchise „Mass Effect“ liegt erstmal auf Eis. Es heißt: Entwickler arbeiteten an anderen Projekten innerhalb von Electronic Arts.

Wie Kotaku berichtet, wird mit der Franchise „Mass Effect“ nach dem jüngsten Spiel „Andromeda“ erstmal nicht viel passieren. BioWare habe „Mass Effect“ auf Pause gestellt und den Entwickler „BioWare Montreal“ zu einem „unterstützenden Studio“ degradiert. Das hätten vier Quellen bestätigt, die der Firma nahe stünden, sagt der auf Leaks spezialisierte Autor Jason Schreier.

Schreier hatte in der Vergangenheit immer wieder mit „Insider-Berichten“ zu Spielen wie Destiny auf sich aufmerksam gemacht.

Mass Effect erstmal „auf Pause“ – BioWare konzentriert sich wohl auf „Dylan“

Diese Entscheidung hieße nicht, dass es nie wieder ein Mass Effect gibt, aber es soll nicht sofort ein Nachfolgespiel zu Mass Effect: Andromeda entwickelt werden.

Wie Kotaku weiter berichtet, sollen Mitglieder des Teams zu „EA Motive“ abgezogen worden sein, um an Star Wars Battlefront 2 zu arbeiten. BioWare Montreal und EA Motive teilten sich ohnehin ein Gebäude.

Was von BioWare Montreal dann noch übrig ist, soll dabei helfen, „Dylan“ zu entwickeln. Das ist das Spiel, das in Konkurrenz zu Destiny und The Division gehen soll. Dylan wird federführend von BioWare Edmonton entwickelt und soll auf der E3 vorgestellt werden. BioWare Austin soll ebenfalls an Dylan mitarbeiten.

Electronic Arts reagiert ausweichend auf Gerüchte

Publisher Electronic Arts hat sich zu diesen Gerüchten auf Nachfrage von Kotaku ausweichend geäußert – es klingt eher bestätigend. Man sagt, dass Mitglieder des Teams an anderen Projekten mitarbeiten, spricht aber nicht davon, dass Mass Effect auf Eis liegt.

Die Teams innerhalb von EA arbeiteten eng zusammen, enger als je zuvor. EA bestätigt, dass BioWare Motive bei Star Wars Battlefront 2 hilft. Die Entwicklung anderer BioWare-Projekte wolle man auch verstärken.

EA sagt, der Fokus von BioWare liege zwar weiter auf der Community von Mass Effect Andromeda und dem Live Service, man schaue aber ständig darauf, wie man für „zukünftige Erfahrungen“ vorbereitet sein kann.

Es heißt, die Studios von EA strotzen weltweit geradezu von kreativen Talenten. In den nächsten Jahren solle man erwarten, dass von Bioware noch viel mehr kommt.

Mass Effect Andromeda peebeeAuf Investorenkonferenz hieß es „Wir sind glücklich mit Mass Effect Andromeda und BioWare“

Die Nachricht von Kotaku kommt nach „offiziellen Statements“ von EA auf ihrem Investoren Call. Da hieß es, man sei glücklich damit sei, wie Mass Effect: Andromeda von BioWare unterstützt worden sei. Es hätte über 100 Wertungen von 80 oder höher erhalten. Man sei stolz auf ME: Andromeda – wenn man sich auch einen höheren Schnitt versprochen habe.

Die Fanbase des Spiels sei sehr leidenschaftlich. Einige hätten im Spiel exakt das gefunden, was sie gesucht hätten. Andere nicht.

Mein-MMO meint: Dylan soll ein „Mega-Projekt“ werden – da braucht BioWare wohl alle Hilfe, die sie kriegen können. Auch Star Wars Battlefront 2 soll „riesig“ werden. An beiden Spielen hängt eine Menge Geld dran. Es klingt im Bericht so, als priorisiert EA vorerst diese zwei Projekte statt mehr Kraft in ein Mass Effect Andromeda zu stecken, das eher unter den Erwartungen geblieben ist.

Bei so einem Projekt wie Mass Effect: Andromeda sollten aber dennoch schon DLCs und „Spielinhalte“ so weit entwickelt sein, dass die noch erscheinen und das Spiel weiter gepflegt wird. Auf ein Mass Effect: Andromeda 2 oder eine „große Erweiterung“ sollte man nun aber nicht unbedingt hoffen.


Bei den Verkaufszahlen ist Mass Effect: Andromeda wohl unter den Erwartungen geblieben. Der Release wurde von heftigen Diskussionen um die Gesichtsanimationen begleitet:

Top-Spiele März 2017: Mass Effect Andromeda schwach, Wildlands stark

Autor(in)
Quelle(n): kotakuGamespot
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