Insider sagt: EA ist egal, was Spieler wollen – Wichtig ist, wofür sie zahlen
Einzelne Spieler gaben 15.000 US-Dollar für Lootboxen in Mass Effect aus

Mit Lootboxen verdienen sich Entwickler eine goldene Nase. Deshalb werden jetzt sogar Entwicklerstudios umgestellt.

Manveer Heir hat inzwischen 12 Jahre in der Videospielbranche auf dem Buckel. Er arbeitete unter anderem als Entwickler an Mass Effect 3, Mass Effect: Andromeda oder an Wolfenstein. Vor wenigen Tagen gab er ein Interview im Podcast von Waypoint (Link in den Quellen) und sprach dabei nur wenig gute Worte über Electronic Arts.

Dead Space Wallpaper Isaac

EA hatte gerade bekanntgegeben, dass Visceral Studios geschlossen wird. Die Entwickler waren in den vergangenen Jahren vor allem für die „Dead Space“-Reihe bekannt – herausragende Horror-Shooter. Zuletzt arbeitete Visceral an einem „Star Wars“-Spiel, einem eher linearen Singleplayer-Titel.

Open World und Multiplayer für mehr Gewinn

In offizieller Mitteilung erklärte EA, dass das Spiel nun von einem anderen Studio weiterentwickelt wird und die Richtung der Entwicklung sich ändert. Man möchte „eine Erfahrung erschaffen, bei der die Spieler für lange Zeit immer wieder zurückkommen“.

Laut Heir bedeutet das im Klartext: Das Spiel soll „Open World“ werden und wohl auch einen Multiplayer bekommen. Denn das lässt sich langfristig besser vermarkten.

Mass Effect Andromeda vetra

Diese Firmenpolitik ist auch der Grund, warum Spiele immer häufiger einen Multiplayer-Modus aufgezwungen bekommen. Gerade BioWare war immer für seine starken Singleplayer-Titel bekannt, wie etwa die „Mass Effect“- oder „Dragon Age“-Reihe. Diese Spiele haben einen Mehrspieler-Modus und eine (mehr oder weniger) offene Welt bekommen. Doch das geschah nicht, weil die Fans sich das wünschten, sondern weil man damit noch langfristig Geld gewinnen kann.

„Es geht EA nicht darum, was die Spieler wirklich haben wollen – es geht EA nur darum, wofür die Spieler bereit sind zu zahlen. Das sind nicht unbedingt die gleichen Dinge.“

Und dass die Spieler dafür zahlen steht außer Frage. Obwohl sich das die meisten „Normalspieler“ nicht vorstellen können, erzählt Heir von einzelnen Nutzern, die mehr als 15.000$ in „Lootkisten“ für den Multiplayer von Mass Effect 3 gesteckt haben. Diese Kisten enthalten Waffen, Power-Ups oder kosmetische Optionen für die Charaktere.

EA krempelt die Studios um

Anthem City guy failure

Als nächstes Beispiel nennt er Anthem, den Multiplayer-Shooter, der aktuell bei BioWare in der Entwicklung ist. Das ist alles andere als ein typisches BioWare-Spiel, die eigentlich für fesselnde Singleplayer-Titel bekannt sind. „Was das bedeutet ist, dass lineare Singleplayer-AAA-Titel für EA aktuell gestorben sind.“

Allerdings gibt Heir hier auch Entwarnung, denn er sagt: „Bereits vor 12 Jahren gab es einmal diesen Trend, stärker auf Open World zu setzen.“ Und es würden sich immer wieder Entwickler finden, die dann die Nische ausfüllen würden, was zur Geburt von neuen Singleplayer-Studios führt.


Erst vor einigen Tagen hatten wir einen Artikel darüber, warum Singleplayer-Titel aus unserer Sicht aussterben.

Quelle(n): eurogamer.net, waypoint.vice.com (Podcast)
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GosilaTV
GosilaTV
2 Jahre zuvor

Wir Core Gamer müssen uns vielleicht einfach damit abfinden, dass Spiele endgültig im Mainstream angekommen sind. Und da der Mainstream leider zum Großteil aus Casual Gamer besteht, sind Entwicklungen wie Cash Shops nicht verwunderlich.

GosilaTV
GosilaTV
2 Jahre zuvor

Ich denke das Problem liegt auch in der Berichterstattung zu Spielen, dass Publisher so mit ihren Kunden umgehen können.

Die Spielebranche versucht Spieler doch seit Jahren für das Thema Microtransactions zu sensibilisieren. Wenn ich mir die Berichterstattung zu Spielen ansehe/durchlese, dann bekomme ich das Gefühl, dass es beim Spielejournalismus bereits geschafft wurde. Natürlich kommen in den Artikeln auch mal kritische Worte zum Thema, aber ich finde die meisten Spiele kommen dabei einfach noch zu gut weg. Das sieht man gerade bei Spielen wie Destiny 2 und Fifa 18, die in meinen Augen viel zu gute Bewertungen erhalten haben.

Ich denke der Spielejournalismus von heute hat einfach genau das gleiche Problem wie der Sportjournalismus. Sobald man vermehrt negativ über ein Spiel berichtet, wird man von den Spieleentwicklern gemieden. Das hat zur Folge, dass es immer weniger neutrale Berichte über Spiele gibt. Nur so kann ich mir diese Berichterstattung erklären. Ich hoffe, dass es bald eine Gegenbewegung zu dieser Entwicklung in der Gamingbranche gibt, sonst sehe ich wirklich schwarz für Core Gamer.

Gerd Schuhmann
Gerd Schuhmann
2 Jahre zuvor

Mal aus meiner Sicht: Es ist nicht so, als sehen das alle Leser gleich kritisch.

Wir hatten z.b. jetzt große Artikel zu Destiny 2 und dem Problem mit dem Cash-Shop dort. Es ist nicht so, als schreien da 100% der Leser „Ja, Ihr habt Recht. Das ist furchtbar!“

Sondern es gibt viele, die sagen: Ihr bauscht das auf. Das ist gar nicht so schlimm. Man kriegt ja genug Shader – man muss die nicht kaufen. Macht mal ruhig.

Das ist auch eine Frage, wie die Spieler drauf sind. Ich glaub grad jüngere Spieler, die mit Mobile und Free2Play-Spielen aufgewachsen sind, die haben diese Vorbehalte gegen Cash-Shops nicht so stark.

GosilaTV
GosilaTV
2 Jahre zuvor

Das war auch auf keinen Fall eine Kritik an mein-mmo. Ich finde ihr thematisiert das schon sehr gut.

Und ja es stimmt vielleicht, dass da eine Generation kommt, die keine Vorbehalte mehr gegenüber Cash-Shops hat, aber das macht diese Shops in meinen Augen nicht besser. Der einzige Grund, wieso diese Shops in Spielen existieren, ist der, dass das Spiel dadurch teurer wird und somit muss man es so oder so verurteilen.

Ich muss dazu aber sagen, dass Cash-Shops für mich nur die Spitze des Eisberges sind. Viel mehr vermisse ich AAA-Spiele, die es schaffen mir eine glaubhafte Welt zu präsentieren, in der ich mich gerne aufhalte. Gerade im Sci Fiction Genre gab es auf den älteren Konsolen Spiele wie Bioshock, Halo und Mass Effect, die so etwas viel besser geschafft haben als heutzutage Destiny 2. Meine letzte Hoffnung ruht in der Hinsicht auf Cyberpunk 2077.

Jyux
Jyux
2 Jahre zuvor

Die großen Firmen auf jeden Fall.
Aber zum glück gibt’s auch noch die kleinen unabhängigen Entwickler die noch Spiele aus Leidenschaft entwickeln. Das werden halt dann keine AAA-Titel weil einfach der große Publisher mit ordentlich $$ fehlt. Aber damit kann ich leben smile

Dennes Alps
Dennes Alps
2 Jahre zuvor

die dann EA aufkauft …

Caldrus82
Caldrus82
2 Jahre zuvor

Ein Unternehmen das Geld verdienen will ?!?!?!? SKANDAL !!!!!!
Mal ernsthaft, wen wundert das noch ? ist doch sowas von offensichtlich, einzige Methode wäre nix mehr von EA kaufen, was ich recht erfolgreich die letzte Zeit durchgezogen habe.

Frystrike
Frystrike
2 Jahre zuvor

naja man kann auch einfach in seiner kleinen Blase sitzen bleiben wink

Mars4tw
Mars4tw
2 Jahre zuvor

Das Problem ist das die Spieler die nur ein paar € investieren glauben das es nicht an Ihnen liegt das dieses System so lukrativ für die Publisher ist. Sie denken sich die paar € machen die nicht reich. Nur denken das Millionen von Spielern und das rechnet sich dann.

Fazit: Finger weg von den Cashshops!!!

Verigorm
Verigorm
2 Jahre zuvor

Ähm… Das ist ne Aktiengesellschaft mit einer seit Jahren verdammt guten Rendite (in den letzten 5 Jahren über 900%…). Und die Spieler wundern sich, dass es denen um Geld geht??!? Wacht bitte auf!

Alltagsdasein
Alltagsdasein
2 Jahre zuvor

Hab mir mal einpaar Kommentare hier durchgelesen und frage mich ???? warum dass Ganze game Ignorieren und nicht/bzw im sale Angebot kaufen? Reicht doch wenn einfach mal mindestens 80% aller User ingame Käufe Boykottieren. Bei Dlc’s macht es meiner Meinung nach auch Sinn, ich hab bei meiner etwas über 10 Jahre Gaming erfahung nur ein Game gehabt wo ich mir dachte „die Erweiterung hat sich gelohnt!“ Unzwar in Borderlands2 (meine fresse war das ein Riesen Inhalt ???? )

Mars4tw
Mars4tw
2 Jahre zuvor

Der Inhalt des DLC‘s war nicht nur riesig sondern meiner Meinung nach das beste DLC für ein Spiel überhaupt. So viel Spaß hatte ich noch mit keiner Erweiterung. Ich hoffe sehr das Borderlands 3, wenn es dann mal irgendwann kommt, daran anknüpfen kann.

Alltagsdasein
Alltagsdasein
2 Jahre zuvor

Japp dass war damals sogar das erste mal das ich in Erweiterungen Geld rein gepackt habe, hab echt gedacht das es häufiger so ist….mein Kumpel der damals öffter dlc’s für irgendwelche games gekauft hat war völlig überrascht das es Alles so groß is

Bin echt gespannt auf Borderlands 3 in presequel hab ich kein Cent rein gesteckt, was ein enttäuschEndes sequel ????

El Duderino
El Duderino
2 Jahre zuvor

Was die Spieler wollen? Wer sind denn „die Spieler“? Und bin ich einer davon?
Blödes Gequatsche. Macht doch einen Bericht über die Playstation 5, Michael Patcher hat die Infos, wenn man hier schon „Insider“ Gerüchten eine Plattform bietet.

RandyMcPandy
RandyMcPandy
2 Jahre zuvor

Großer Multiplayer und Mikrotransaktionen find ich auch kacke. Aber was ich schade finde das man in den Storymodes der großen Titel nicht wenigstens einen OPTIONALEN 2-3 Spieler Koop einführt. Denen die sich der Immersion beraubt fühlen spielen halt alleine wie bisher aber die anderen könnten ihre Freunde nötigen das Game auch zu kaufen und zusammen die Open World zu erkunden oder die Story zu erleben.

In der Welt von Fallout, Skyrim, Witcher, Metal Gear (Peace Walker hat auch gebockt) mit Freunden rumlaufen zu können und dabei nicht auf GTA5 Amok Penner zu treffen wäre einfach traumhaft. Und nicht immer so abgespeckte lieblose Koop Missionen, wenn überhaupt.

Ausser Saints Row 2 und 3 fällt mir grad kein Game ein wo das vernünftig ging. (reine Multiplayer, Destiny- und L4D Verschnitte mal ausgenommen)

Dahoo
Dahoo
2 Jahre zuvor

Ha ha EA , wer kauft den da noch was ??
Ich mein ich wetter ja schon wo ich kann gegen
Blizzard , aber da hofft man ja noch auf Besserung… aber EA…. um gottes willen nein wer bei dem Verein was kauft dem rate ich nen Arzt aufzusuchen… das grenzt an Selbsverletzung…
Mal ehrlich in so ziemlich jeden genre gibt es nach kurzer zeit günstige nacharmer
(siehe PUBG oder D3 vs POE) und in Windeseile kann man die angeblichen „großen“
Publisher am besten bestrafen indem man das Game wechselt….. wacht auf mensch,
nur mal preise vergleichen und grenzen setzen und ein paar Eier haben zu sagen
„bye bye , spielt euren kram selber“ seid wieder „KUNDE“
Vergleicht wie beim EInkauf, da würde jeder das günstigere nehmen wenn die quali in etwa
gleich ist!

IBigBuddha
IBigBuddha
2 Jahre zuvor

Also gegen Mikrotransaktionen in Form von kleines Geld für nette Skins habe ich nichts einzuwenden. Den Rest empfinde ich allerdings auch als Mist.

Simon Hartmann
Simon Hartmann
2 Jahre zuvor

Die Warheit ist, dass das einzige was daran etwas ändern kann ist wenn die Spieler mit dem Geldbeutel abstimmen und solche Titel meiden. Passiert das nicht, gehts so weiter. Punkt.

chevio
chevio
2 Jahre zuvor

Jo ich sehe es auch so. Mal Hand aufs Herz: Wir wissen alle, dass unser eigenes Handeln unsere und unserer Kinder Zukunft bestimmt. Ob nun Spiele oder alles andere. Es zu wissen reicht aber offensichtlich nicht wink

Alzucard
2 Jahre zuvor

Es soll reiche leute geben mit langeweile

Roccatmax
Roccatmax
2 Jahre zuvor

Allein das man so ein Spiel kauft und auch ohne das durchspielen zeigt dem Publisher ja das es trotzdem fubktioniert. Ich habe auch nix dagegen aber wenn man sowas nicht will bieten meist nur Indie Games oder kleine Spiele die Möglichkeiten dagegen einen Stempel zu setzen. Spielt man eben die.

MisMG
MisMG
2 Jahre zuvor

Ich habe einmal in meinem Leben Geld für ein F2P-Spiel ausgegeben: Habe mir für 5€ RP für LoL gekauft. Ich hoffe du verachtest mich nicht und lauerst mir in einer dunklen Gasse auf.

Komm mal runter und such dir professionelle Hilfe grin

Roccatmax
Roccatmax
2 Jahre zuvor

Wtf grin

Bodicore
Bodicore
2 Jahre zuvor

Dafür brauch ich keinen Insider, das merk ich auch als Kunde…

DarokPhoenix
DarokPhoenix
2 Jahre zuvor

Finde es ziemlich beschissen, dass einige Spieler mit anderen Worten sagen, wir kennen die Abzocke nur weiter so……. Nicht nur hier im Beitrag, sondern Global. Das ist eigentlich ein ernstes Thema für die Zukunft unserer Spiele und es braucht dringend eine Reaktion unsererseits in welcher Form auch immer. Danke mein MMO das Ihr über dieses Thema schreibt.

Natürlich ist dieser Beitrag gerade für mich ein gefundenes Fressen, da 2/3 meiner Post sich um dieses Thema drehen und ich die Machenschaften von heute stark kritisiere. Ich zocke seit einigen Jahren und bin heute mit 33 an einem Punkt, wo mir Spiele keinen Spass mehr machen. Ja, sogar Singelplayer Spiele wie Middle-earth™: Shadow of War™ haben heute Lootboxen. Ich könnte es mir durchaus leisten monatlich 100te EU/FR zu investieren, hab aber kein Bock mehr drauf.

EA, Trion, Perfect World und weitere erhalten schon lange kein Geld mehr von mir.

Egal welches Produkt man konsumiert, wenn der Profit über der Qualität steht, müssen die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden.

huhu_2345
huhu_2345
2 Jahre zuvor

Ja, Lootboxen in Singleplayer Spielen finde ich auch schon Grenzwertig. Gerade bei Mittelerde wurden die Letzten 5-10h so gestaltet das man sein Geld in Lootboxen Investiert sollte. Man hätte das Spiel Problemlos ohne Lootboxen anbieten können, dafür wäre die Spielzeit kürzer was dem Spiel nicht geschadet hätte.

Roccatmax
Roccatmax
2 Jahre zuvor

Les mal nen Buch über Marktwirtschaft. Es ist zwar bitter dass diese Entwicklung so fortschreitet aber ein Publisher tut nur das was ihm am Markt ammeisten Profit verspricht. Letztendlich liegt es bei jedem selbst aber ich möchte nicht auf große Lootbox triple AAA Games verzichten dazu bin ich zu sehr Gamer und kein Revolutzer grin

Dahoo
Dahoo
2 Jahre zuvor

selber schuld….

Frystrike
Frystrike
2 Jahre zuvor

warum selber schuld? Ihn stört es ja nicht….

Dahoo
Dahoo
2 Jahre zuvor

komm mir nicht mit schnulli fragen…
Er würde es ebenso besser finden wenns ihn Preislich weniger kostet.. also bitte…

Roccatmax
Roccatmax
2 Jahre zuvor

Na was spielst du denn so ?

Dahoo
Dahoo
2 Jahre zuvor

Weiter oben schon angesprochen, aber hier ein Beispiel: maßgeblich bin ich im H&S Bereich zuhause wo man nur wenn man blind ist und keine Ahnung hat sich weiterhin an Diablo3 hält, wer spielerisch und Preispolitisch aber die Augen auf macht wird feststellen das Path of Exile als Absolut kostenfreie alternative viel mehr Spieltiefe hat und viel mehr Arbeit der Macher erfordert, und das spiel sich rein über Skins und Designartikel finanziert. Und ich muss ja nicht erwähnen wo POE heute steht… Nr 1 im Genre.
Das ist der Maßstab an dem sich der Markt heute messen muss.
Das ist das moderne Free2play und was ich mit alternativen meine.
Heute ist es nicht mehr nötig das Spielfortschritt über Geld läuft.
Nimmt man sich die Zeit zu vergleichen und rennt nicht mit so einer „mir latte“ Einstellung durch die Gegend würde man beides haben.
Was gutes zu zocken und gerechte Preise weil solche Vereine dann untergehen und andere wieder mehr Chancen haben wenn solche schweren Publisher verschwinden!
Leider halten es zu viele wie du und verderben den Markt immer
mehr, daher ViVA LA REVOLUTION grin

Roccatmax
Roccatmax
2 Jahre zuvor

Schöne Antwort aber da kommt mir genau das in den Sinn was ich oben schon erwähnte. Path of Exile habe ich schon angespielt und für mich taugt es nix im Vergleich mit Diablo. Es sind halt persönliche Geschmäcker und egal ist es mir auch nicht aber wenn ich Entscheiden müsste ob ich ein Destiny zocke oder etwas was ähnlich ist dafür aber weniger „abzocke“, dafür mir die Alternative weitaus weniger gefällt dann wähle ich definitiv Destiny. Ich schaue dann darüber hinweg. Wo ich dann nen Abstrich mache ist wenn das Lootbox/ Microtransact. Tiefgreifend ins Gameplay eingreift und das Spiel im ganzen schlechter macht. Deswegen kommt mir nie ein Mittelerde ins Haus. Das vermiest mir nämlich das gamen.

Dahoo
Dahoo
2 Jahre zuvor

Hmm komisch das POE aber um längen erfolgreicher ist mittlerweile… und ob ein Spiel gut ist oder nicht wird nicht am Geschmack einzelner gemessen sondern am Erfolg bzw Spielerzahlen. Und da sieht D3 gegen Poe ziemlich alt aus.
Kann gut sein das POE vielen zu schwer ist, es ist kein D3 drücke knöpfe ohne zu denken, sondern es muss viel mehr überlegt und geplant werden.
Wer eher Casual mag ok für den ist d3 evtl besser.

Nichts desto trotz kann natürlich ein Game ein so begeistern
das man in den sauren Apfel beißt, aber ich denke es lässt
in fast jedem Genre nach gewisser zeit etwas ähnlich gutes
finden. Und dann wechsle ich das Spiel weil klar bewiesen ist das es günstiger geht. Man kauft ja bei ähnlicher Quali auch nicht
den teureren Käse. Schlichtes Konsumverhalten sollte hier auch mal Einzug halten

Destiny… Oh ja man hört ja so viel gutes grin ne ne dann lieber
wieder ne Runde The Division, da bleibt einem auch dieser
Activision/Blizzard Verein erspart.

Mittelerde… was ist das… ach ja, das Singelplayer-echtgeld
Hirngespinst…da sind wir einer Meinung …einfach nur ohne Worte…

Roccatmax
Roccatmax
2 Jahre zuvor

Gebe dir soweit recht bis auf den Punkt das FÜR MICH ein Spiel immer noch dann GUT ist, wenn ich es gut finde und nicht viele andere ! Du meinst sicherlich „erfolgreich“ und das entscheidet natürlich die Masse.

John Wayne Cleaver
John Wayne Cleaver
2 Jahre zuvor

Liegt daran, dass der Artikel dazu schon vor einer Woche hier zu lesen war.

http://mein-mmo.de/activisi

terratex 90
terratex 90
2 Jahre zuvor

was ganz neues xD

Erzkanzler
2 Jahre zuvor

Ehrlich, börsennotierte Publisher sind an Geld interessiert? Schockschwere Not! Aber nich Coca Cola oder? Denen is doch sicher nur mein Geschmack wichtig? Bitte entzaubert nicht meine Traumwelt…

EA ist ein PUBLISHER, deren Geschäft ist einzig und allein möglichst viel Umsatz zu generieren, das ist deren JOB!

Klix
Klix
2 Jahre zuvor

Das ist richtig. Doch dabei gibt es verschiedene Prinzipien. Eine davon kann man mit „Profitgeil“ bezeichnen. Dabei geht’s dann drum mit möglichst wenig Aufwand das maximal mögliche aus einem Produkt rauszuholen. Damit ist aber nicht die Qualität des Spieles gemeint, sondern wie im Artikel beschrieben, mit „Mikrotransaktionen“ und ähnliches. Mikro erscheint bei den Dimensionen schon fast lächerlich. Es gibt aber auch Unternehmen die trotz guten Profiten die Wünsche ihrer Kunden respektieren und ihr bestmögliches geben um diese umzusetzen.

Bodicore
Bodicore
2 Jahre zuvor

Das find ich ne absolut schlechte Entschuldigung die ich leider immer wieder in diversen Foren lese… Keine Ahnung woher dieser Lämmerspruch kommt…

Nichts gegen Geld verdienen… Aber man kann auch Qualität bieten UND Geld verdienen…
Wer die Kunden verarscht verliert auf dauer Geld das ist nun mal Fakt. So wirtschaften nur Manager die bald in den Ruhestand wollen oder die Firma verkaufen

Fakt ist auch das ich keine EA Spiele zum Vollpreis mehr kaufe also verliert EA jetz schon Geld (Kleinvieh macht Mist)

Erzkanzler
2 Jahre zuvor

Das mag ja sein. Aber solange Kunden für „schlechte Qualität“ bezahlen, wobei es hier ja nicht um Qualität sondern um die „Wünsche der Kunden“ geht, macht der Publisher seine Arbeit (leider) gut.

Ob das Moralisch ist, ist eine ganz andere Frage, aber EA ist nicht weniger moralisch oder unmoralisch als 98% aller börsennotierten Unternehmen.

Bodicore
Bodicore
2 Jahre zuvor

Ach ich denke wir Zocker sind aus Singleplayerzeiten einfach gewohnt das mal das eine oder andere Spiel hinter den erwartungen zurückbleibt.
Daher ist es auck klar dass wir hart im nehmen sind und halt noch an das gute glauben…

Als Filmfan hab ich auch viel Mist im Kino gesehen.
Aber ich gehe nicht ins Kino wenn ich schon vorher weis das der Film scheisse wird, und diese Stufe haben so einige Entwickler bereits erreicht.

Klar werde ich auch das nächste Far Cry kaufen mir haben die Peresentationsvideos auch gefallen aber ganz sicher erst wenn es auf Steam für 12 Euro zu haben ist.

Wenn nun EA oder UBI trotzdem zufriedenstellende Umsätze machen mag ich es Ihnen gönnen.
Aber ich bin da nicht Schuld dran wink

Dahoo
Dahoo
2 Jahre zuvor

Es ist auch IGLO´s Job Fischstäbe zu produzieren, ist es zu teuer kauft es aber keiner sondern nimmt die günstigeren, und genau da müssen wir wieder hinkommen. Wir bestimmen den Markt, den wir sind die Kunden. Einzig wenn wir zu dumm sind und wie drollige Lemminge nur einem Namen hinterherrennen können die so weitermachen.

Klix
Klix
2 Jahre zuvor

EA ist für mich schon lange unten durch. Generell bekomme ich immer direkt eine Wut im Bauch, wenn ich nur den Namen von einem der großen Publishern lese. Leider funktioniert dieses System, weil es immer Leute geben wird, denen Geld egal ist und dieses bedenkenlos im Spiel verschleudert wird. Die Strategien der Firmen sind entsprechend so ausgelegt, dass das Suchtpotential des Kunden immer stärker aufgegriffen wird. Dabei kommt der Multiplayer Aspekt immer mehr hinzu, damit ein sozialer Druck entsteht, wenn man nicht den neusten und coolsten Stuff besitzt. Eine ganz schlimme Entwicklung, was rein gar nichts mehr mit Gaming zu tun hat. Und Anthem wird mMn nix anderes als ein großer Basar mit vielen schönen Dingen zum kaufen wink

doc
doc
2 Jahre zuvor

Ich kenne keinen der EA für einen Spielerfreundlichen Provider hält.
EA ist für mittlerweile soviele Schließung wirklich guter Entwicklerfirmen verantwortlich das ist schon nicht mehr feierlich.

BioWare ist schon für verschiedenste Onlinetitel verantwortlich, bspw SWTor.

Jyux
Jyux
2 Jahre zuvor

Die haben ja nicht umstonst schon des öfteren den ersten Platz bei der Wahl der „schlechtesten Firma in Amerika“ geholt razz

Original Gast Chris
Original Gast Chris
2 Jahre zuvor

um das zu wissen brauch ich kein insider sein^^

Chief
Chief
2 Jahre zuvor

15.000 $ ?? Für Lootboxen? In MassEffect? Glaub ich im Leben nicht.

Bodicore
Bodicore
2 Jahre zuvor

Ich schon… Es gibt nun mal Leute für die sind 15’000 nur 10% vom Montaslohn…
warum sollte man da nicht mal den Char pushen ?
Ich denke da gibt es noch viiiel höhere Beträge.

Auf der anderen Seite ist es halt wie beim Cheaten, Glücklich macht sowas nicht.
man ist zwar dann der beste Spieler aber hat es nicht verident.

Original Gast Chris
Original Gast Chris
2 Jahre zuvor

tjo, das kannst du ruhig glauben… ich kannte mal einen gilden leiter zu last chaos zeiten der 1000 euro und mehr im monat für die gilde rausgehauen hat und das sind keine einzelfälle^^

Longard
Longard
2 Jahre zuvor

„Insider sagt: EA ist egal, was Spieler wollen – Wichtig ist, wofür sie zahlen“

Wo ist die News?

Jyux
Jyux
2 Jahre zuvor

Jop. Das ist jetzt nicht wirklich eine Neuigkeit :’D

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