Anthem/SWTOR: EA hat BioWare nicht getötet, sondern gerettet

Entwickler von BioWare glauben nicht, dass Electronic Arts die Spieleschmiede getötet hat – ohne sie wären die Entwickler schon lange pleite. Spiele wie SWTOR oder Anthem wären schon tot oder nie entwickelt worden.

Electronic Arts ist einer der größten Publisher weltweit und musste in den vergangenen Jahren viel Kritik einstecken. Debatten um Lootboxen, Geldgier und den Unwillen, den Wünschen der Spieler zu entsprechen, kochten in verschiedenen Foren und Formen immer wieder auf.

EA hat bei vielen Fans einen schlechten Ruf

Allerdings hat EA darüber hinaus noch den Ruf, Entwicklerstudios und deren Lizenzen aufzukaufen, noch ein bisschen zu „melken“ und letztlich zu schließen.

Das gleiche Schicksal befürchten Fans für BioWare, nachdem man das Team rund um Mass Effect: Andromeda aufgelöst hatte. Schon seit der Übernahme beklagen einige Fans, dass es mit BioWare „immer weiter bergab“ gehen würde.

swtor-kotet-vaylin-senya-battle

Besonders Fans der BioWare-Titel wie Mass Effect oder Dragon Age sind wütend auf Electronic Arts. Manch einer vertritt sogar die Ansicht, dass EA das Entwicklerstudio BioWare „getötet“ hätte, doch die Wahrheit sieht offenbar ein wenig anders aus.

Ohne EA wäre BioWare längst pleite

Auf der HavenCon 2018 sprachen einige aktuelle und ehemalige Entwickler von BioWare über dieses Thema. Darunter waren etwa Patrick Weekes (Lead Writer von Dragon Age), Karin Weekes (Lead Editor von BioWare) und David Gaider (ehemaliger Lead Writer von Dragon Age).

Sie erzählten, dass BioWare schlicht das Geld ausgegangen wäre, wenn EA sie nicht übernommen hätte. Es sei logisch, dass das Hauptanliegen von EA Geld und damit Gewinn sei, denn so funktionieren Konzerne nun einmal.

Dragon Age 2 Dialog

Allerdings gab es von EA nur sehr selten „spezifische Weisungen“, was BioWare tun oder nicht tun sollte. Wenn man etwas „Riskantes“ einbauen will (wie etwa einen transsexuellen Charakter), dann gäbe es darauf meistens nur die Gegenfrage, ob man das denn „richtig“ machen könnte.

Anthem und SWTOR wären ohne EA kein Thema mehr

Aus den Aussagen lassen sich aber auch Rückschlüsse für andere Titel ziehen. Star Wars: The Old Republic wäre längst eingestellt worden, wenn BioWare tatäschlich pleite gegangen wäre.

anthem-klasse

Auch Anthem, bei dem einige Fans befürchten, dass EA zu viel Einfluss nehmen könnte, wäre wohl niemals in die Entwicklung gestartet sein, hätte EA sich nicht BioWare einverleibt.

Zusammenfassend lässt sich also sagen, dass wir ohne Electronic Arts wohl niemals ein Anthem bekommen würden und auch SWTOR nicht auf seine nächste Erweiterung zusteuern würde.

Ein großer Publisher ist eben immer ein zweischneidiges Schwert.


Anthem soll übrigens eine tolle Story bekommen – das versprechen zumindest die Entwickler.

Quelle(n): gamingbolt.com, reddit.com/r/dragonage/
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Chris Brunner
Chris Brunner
2 Jahre zuvor

Nur weil Bioware nicht pleite ist, bedeutet das nicht, dass EA nicht trotzdem das Studio ins negative beeinflusst. Wer sagt, dass nicht in Anthem man wieder die gute alte Melkerei betreibt? Wer sagt, dass es nicht dort wieder Lootboxen geben wird?

Bodicore
Bodicore
2 Jahre zuvor

Ich hab keine Ahnung ob ich ein Anthem will… Was ich aber ganz sicher will aber nicht bekomme sind Spiele im Format von DA:O und ME 1-3 (ja ich fand Teil 3 inkl. Schluss super)

Daniel Marggraff
Daniel Marggraff
1 Jahr zuvor

das ende von mass effect 3 war und ist scheiße man lest den Helden nicht drauf gehen

Bodicore
Bodicore
1 Jahr zuvor

ähm spiel mal das Ende mit Kriegsstärke 5000 und schau dir das Video am Schluss gaaaaaaanz ganz genau an die letzten 5 Sekunden werden dein Leben verändern….

Es ist ja bereits bekannt das es 3 Enden gab man muss schon das beste spielen damit man das beste Ergebnis bekommt.

Ja ok inzwischen gibt es 4 Enden aber ich habe mit das zusätzliche nicht angeschaut weil es einfach nur ein kindischer Shitstorm war und ich kein Ende will zu dem man den Geschichtenerzähler genötgt hat.

Daniel Marggraff
Daniel Marggraff
1 Jahr zuvor

ich kenne alle vier enden aber die gefallen mir immer noch nicht schon alleine die 5sek wo er noch mal luft holt sagt doch nix aus ob er noch lebt oder tot ist

Bodicore
Bodicore
1 Jahr zuvor

Naja wer Luft zieht ist nicht Tot wink

Naja denke der Plan war wohl, dass man sich das Ende selber zurechtdenkt. Wahrscheinlich sollte es auch nicht all zu pathetisch enden.

Hat ja bekanntermassen nicht funktioniert.

Ich kann jeden Verstehen der sich aufgeregt hat, man hätte es natürlich besser machen können.

Nora mon
Nora mon
2 Jahre zuvor

Als könnten sich ehmalige Lead- Mitarbeiter es sich leisten schlecht über den Geldgeber zureden, die finden sonst doch nie wieder eine Anstellung.

Aber ich glaube nicht das EA dafür sorgt das Schmieden getötet werden.

Nora mon
Nora mon
2 Jahre zuvor

Als könnten sich ehmalige Lead- Mitarbeiter es sich leisten schlecht über den Geldgeber zureden, die finden sonst doch nie wieder eine Anstellung.

Aber ich glaube nicht das EA dafür sorgt das Schmieden getötet werden.

Eye Black
Eye Black
2 Jahre zuvor

Anthem wird eine weitere Bruchlandung, bisher ist wenig bekannt, aber die ersten Gedanken bei der E3 waren Lootboxen und Micropayments, ich befürchte es wird dein MH:W mit SciFi und P2W..

Kalinea Mereloina
Kalinea Mereloina
2 Jahre zuvor

Bisher hatte ich keine Problemem mit EA. Und auch wenn viele mit Mass Effect Andromeda nicht zufrieden waren – ich mag es genauso wie die anderen Teile sehr.

Guest
Guest
2 Jahre zuvor

„Sie erzählten, dass BioWare schlicht das Geld ausgegangen wäre, wenn EA sie nicht übernommen hätte.“
– Wundert mich ein wenig. BioWare hatte doch immer recht angesagte Spiele, mit sehr positiven Bewertungen und ebenso soliden Verkaufszahlen.

Frystrike
Frystrike
2 Jahre zuvor

Naja aber wenn du schlecht Wirtschaftest bringt dir das ganze nichts. So angesagt sind die Bioware Titel meiner Meinung auch nicht wirklich… Mass Effect Andromeda schoss wahrscheinlich nur aufgrund eines künstlichen Hypes durch die Decke, die Spiele sind dann eher „Geheimtipps“ aber kein Entwickler auf den ich persönlich baue…

Guest
Guest
2 Jahre zuvor

Das sind natürlich keine Call of Duty Spiele für die breite Masse, das ist schon richtig, aber so ziemlich jeder Rollenspiel oder SciFi Zocker kennt Dragon Age oder Mass Effect. Also das waren jetzt nie irgendwelche krassen Underdogs, sondern haben sich wirklich ziemlich fest etabliert und wurden sehr positiv aufgenommen.
Koei beispielsweise stellt fast nur Warrior Titel her und das seit der PS One. Die Spiele haben gar nicht so eine große Fanbase und verkaufen sich solide, aber keineswegs sehr gut. Trotzdem hat das Studio die letzten grob 20 Jahre, auch vor der Fusion mit einer anderen Firma, sehr gut überlebt.
Aber du hast natürlich recht, da muss bei Bioware einiges falsch gelaufen sein.

Belpherus
Belpherus
2 Jahre zuvor

Solide Verkaufszahlen reichen nicht du brauchst sehr gute Verkaufszahlen um als Studio im AAA Bereich alleine bestehen zu können. Reicht der Gewinn von einen Spiel nicht aus, muss gespart werden, Arbeitsstellen gestrichen und das Budget muss von der Bank geliehen werden. Das kann schnell Fatal werden, vor allen weil dann auch noch Investoren deine Aktie loswerden wollen.

Gorden858
Gorden858
2 Jahre zuvor

Wann war denn eigentlich genau der Cut? Welche Spiele sind denn überhaupt noch unabhängig von EA erschienen? Waren die nicht bei Dragon Age Origins und Mass Effect 1 schon mit an Bord?

Skyrak
Skyrak
2 Jahre zuvor

BW präsentierte erst mal 2005 Mass Effect. Erzählten dort schon das es eine Trilogie wird. Bis dato Xbox Only. Februar 2007 kommt die erste Meldung das EA BW aufkaufen möchte/wird. November 2007 erschien es dann für die Xbox. Januar 2008 war die Übernahme von BW durch EA abgeschlossen. Februar 2008 kündigte EA an die portierung von ME für PC. Release Mai 2008. Es wurde schon in der Endphase für die Xbox Version an der Portierung gearbeitet.

Wie genau es da mit Dragon Age lief kann ich nicht sagen. Keinen der Teile wirklich gespielt und mich mit auseinander gesetzt.

Coreleon
Coreleon
2 Jahre zuvor

Also DA:O war quasi noch „BW Only“ , kam 2009 raus. DA 2 war dann … naja solala , war Okay. Aber da hieß es schon das es wegen EA „scheiße“ geworden sei. wink

DrBuhmann
DrBuhmann
2 Jahre zuvor

Naja Bioware gehört seit 2007 zu EA und 2009 kam Dragon Age Origins.
Weiß nicht genau was also mit „BW Only“ gemeint ist.

Coreleon
Coreleon
2 Jahre zuvor

DA:O wurde halt schon konzeptioniert und entwickelt als Bioware noch autonom war. Während der Entwicklung kam es dann zum EA Deal und für gewöhnlich wirft man dann nicht gleich alle Projekte übern Haufen.
Spätestens bei ME3 und DA:I merkt man dann aber schon sehr den Einfluss von EA, die MP Modi + Lootboxen waren zuvor nicht sehr BW typisch. wink
War wohl etwas holprig formuliert von mir grin

Ectheltawar
Ectheltawar
2 Jahre zuvor

Was soll das nun genau Aussagen?

Als Bioware noch ein Name für eine gewisse Qualität, bzw auch einen starken Namen hatte, wenn es um eine gewisse Art von Spiel ging, war die Firma unrentabel. Nun hat EA das ganze „in der Hand“ und mal ehrlich, alles was unter ihrer Fahne bei Bioware entstanden ist, hat nur noch wenig mit dem zu tun was Bioware früher mal abgeliefert hat. Aber dafür ist es plötzlich rentabel.

Moral der Geschichte: Scheiße verkauft sich besser als Gold, solange man ersteres nur gut vermarktet.

Das ist nun mal EAs Kernkompetenz und nicht das veröffentlichen von Guten oder Innovativen Spielen. Sie im Fall von Bioware als „Retter“ zu bezeichnen ist wirklich lächerlich. Die haben nie Interesse daran gehabt Bioware zu retten, es ging lediglich um einen Namen und die dazugehörigen Franchise. Beides hat man gewinnbringend ausgeschlachtet und nun wird die Marke Bioware wie auch die Franchise dazu langsam beerdigt. Wenn ich ein Schwein vom Schlachter kaufe, nur um es dann selbst zu schlachten, würde doch auch niemanden auf den Gedanken kommen lassen ich wäre der Retter des Schweins.

Und dann noch in den Raum zu werfen ohne EA hätten wir so „Perlen“ wie SWToR oder Anthem nicht, löst zumindest bei mir eher die Frage aus, ob ich die überhaupt haben will. Was ich gerne gehabt hätte wäre eine würdige Fortsetzung zu Dragon Age! Hat es aber leider nie gegeben.

Coreleon
Coreleon
2 Jahre zuvor

Eben, EA hat ja schon div. Studios ausgeschlachtet und weggeworfen und ich verwette meinen Arsch drauf wenn Anthem nicht läuft machen die Bioware dicht.

DrBuhmann
DrBuhmann
2 Jahre zuvor

Bioware gehört seit 2007 zu EA.
Dragon Age Origins und Mass Effect 2, da gehörten Sie bereits zu EA:

Ectheltawar
Ectheltawar
2 Jahre zuvor

Mass Effect 1 wie auch Dragon Age Origin wurden jedoch entwickelt ohne EA. ME1 wurde quasi in dem Jahr veröffentlicht, in dem EA Bioware gekauft hatte und an DA:O wurde da schon lange gearbeitet und das ohne das EA seine Finger im Spiel hatte. Es ist also absolut korrekt zu behaupten das ME1 wie auch DA:O die letzten Bioware-Titel waren, an denen EA kein großes Mitspracherecht hatten und reine Bioware-Produkte darstellen.

Wenn Jemand 5 Jahre lang ein Spiel entwickelt und ich quasi kurz vor dem Release das Studio kaufe, werde ich dann auch automatisch zum Entwickler des ganzen?

Was aus beiden Serien geworden ist nachdem EA seine Finger im Spiel hatte, muss dann jeder für sich persönlich beantworten. ME1 hab ich durchgespielt und war begeistert, Teil 2 hab ich immer noch auf der Festplatte, aber irgendwie ist da immer schon nach kurzer Zeit die Luft raus. Teil 3 und zuletzt Andromeda hab ich gar nicht mehr gekauft, da hatten mir die Spielberichte schon gereicht.

Schlimmer finde ich aber was aus DA:O geworden ist. Bei ME ist man ja in nachfolgenden Teilen zumindest noch dem Grundspiel irgendwie treu geblieben. Wohingegen DA 2 mal so gar nichts mehr mit dem ersten Teil zu tun hat.

SVBgunslinger
SVBgunslinger
2 Jahre zuvor

Stehe EA zwar auch sehr kritisch gegenüber, finde es aber toll dass ihr das Thema auch mal von einer anderen Seite beleuchtet. Auch wenn „beleuchtet“ etwas hochtrabend ist ^^
Ob EA jetzt tatsächlich der Retter ist oder einfach einen bekannten Namen kaufen wollte und den letzten Profit draus schlagen wollte ist jetzt wieder die andere Frage.

EA wird durch dne Artikel nicht in meiner Gunst steigen aber es ist dennoch gut zu hören was die Entwickler von Bioware dazu sagen.

Bodicore
Bodicore
2 Jahre zuvor

Ich hab keine Ahnung ob ich ein Anthem will… Was ich aber ganz sicher will aber nicht bekomme sind Spiele im Format von DA:O und ME 1-3 (ja ich fand Teil 3 inkl. Schluss super)

Eye Black
Eye Black
2 Jahre zuvor

Anthem wird eine weitere Bruchlandung, bisher ist wenig bekannt, aber die ersten Gedanken bei der E3 waren Lootboxen und Micropayments, ich befürchte es wird dein MH:W mit SciFi und P2W..

Kalinea Mereloina
Kalinea Mereloina
2 Jahre zuvor

Bisher hatte ich keine Problemem mit EA. Und auch wenn viele mit Mass Effect Andromeda nicht zufrieden waren – ich mag es genauso wie die anderen Teile sehr.

DevilRon1989
DevilRon1989
2 Jahre zuvor

„Sie erzählten, dass BioWare schlicht das Geld ausgegangen wäre, wenn EA sie nicht übernommen hätte.“
– Wundert mich ein wenig. BioWare hatte doch immer recht angesagte Spiele, mit sehr positiven Bewertungen und ebenso soliden Verkaufszahlen.

Frystrike
Frystrike
2 Jahre zuvor

Naja aber wenn du schlecht Wirtschaftest bringt dir das ganze nichts. So angesagt sind die Bioware Titel meiner Meinung auch nicht wirklich… Mass Effect Andromeda schoss wahrscheinlich nur aufgrund eines künstlichen Hypes durch die Decke, die Spiele sind dann eher „Geheimtipps“ aber kein Entwickler auf den ich persönlich baue…

DevilRon1989
DevilRon1989
2 Jahre zuvor

Das sind natürlich keine Call of Duty Spiele für die breite Masse, das ist schon richtig, aber so ziemlich jeder Rollenspiel oder SciFi Zocker kennt Dragon Age oder Mass Effect. Also das waren jetzt nie irgendwelche krassen Underdogs, sondern haben sich wirklich ziemlich fest etabliert und wurden sehr positiv aufgenommen.
Koei beispielsweise stellt fast nur Warrior Titel her und das seit der PS One. Die Spiele haben gar nicht so eine große Fanbase und verkaufen sich solide, aber keineswegs sehr gut. Trotzdem hat das Studio die letzten grob 20 Jahre, auch vor der Fusion mit einer anderen Firma, sehr gut überlebt.
Aber du hast natürlich recht, da muss bei Bioware einiges falsch gelaufen sein.

Belpherus
Belpherus
2 Jahre zuvor

Solide Verkaufszahlen reichen nicht du brauchst sehr gute Verkaufszahlen um als Studio im AAA Bereich alleine bestehen zu können. Reicht der Gewinn von einen Spiel nicht aus, muss gespart werden, Arbeitsstellen gestrichen und das Budget muss von der Bank geliehen werden. Das kann schnell Fatal werden, vor allen weil dann auch noch Investoren deine Aktie loswerden wollen.

Gorden858
Gorden858
2 Jahre zuvor

Wann war denn eigentlich genau der Cut? Welche Spiele sind denn überhaupt noch unabhängig von EA erschienen? Waren die nicht bei Dragon Age Origins und Mass Effect 1 schon mit an Bord?

Skyrak
Skyrak
2 Jahre zuvor

BW präsentierte erst mal 2005 Mass Effect. Erzählten dort schon das es eine Trilogie wird. Bis dato Xbox Only. Februar 2007 kommt die erste Meldung das EA BW aufkaufen möchte/wird. November 2007 erschien es dann für die Xbox. Januar 2008 war die Übernahme von BW durch EA abgeschlossen. Februar 2008 kündigte EA an die portierung von ME für PC. Release Mai 2008. Es wurde schon in der Endphase für die Xbox Version an der Portierung gearbeitet.

Wie genau es da mit Dragon Age lief kann ich nicht sagen. Keinen der Teile wirklich gespielt und mich mit auseinander gesetzt.

Coreleon
Coreleon
2 Jahre zuvor

Also DA:O war quasi noch „BW Only“ , kam 2009 raus. DA 2 war dann … naja solala , war Okay. Aber da hieß es schon das es wegen EA „scheiße“ geworden sei. wink

DrBuhmann
DrBuhmann
2 Jahre zuvor

Naja Bioware gehört seit 2007 zu EA und 2009 kam Dragon Age Origins.
Weiß nicht genau was also mit „BW Only“ gemeint ist.

Coreleon
Coreleon
2 Jahre zuvor

DA:O wurde halt schon konzeptioniert und entwickelt als Bioware noch autonom war. Während der Entwicklung kam es dann zum EA Deal und für gewöhnlich wirft man dann nicht gleich alle Projekte übern Haufen.
Spätestens bei ME3 und DA:I merkt man dann aber schon sehr den Einfluss von EA, die MP Modi + Lootboxen waren zuvor nicht sehr BW typisch. wink
War wohl etwas holprig formuliert von mir grin

Ectheltawar
Ectheltawar
2 Jahre zuvor

Was soll das nun genau Aussagen?

Als Bioware noch ein Name für eine gewisse Qualität, bzw auch einen starken Namen hatte, wenn es um eine gewisse Art von Spiel ging, war die Firma unrentabel. Nun hat EA das ganze „in der Hand“ und mal ehrlich, alles was unter ihrer Fahne bei Bioware entstanden ist, hat nur noch wenig mit dem zu tun was Bioware früher mal abgeliefert hat. Aber dafür ist es plötzlich rentabel.

Moral der Geschichte: Scheiße verkauft sich besser als Gold, solange man ersteres nur gut vermarktet.

Das ist nun mal EAs Kernkompetenz und nicht das veröffentlichen von Guten oder Innovativen Spielen. Sie im Fall von Bioware als „Retter“ zu bezeichnen ist wirklich lächerlich. Die haben nie Interesse daran gehabt Bioware zu retten, es ging lediglich um einen Namen und die dazugehörigen Franchise. Beides hat man gewinnbringend ausgeschlachtet und nun wird die Marke Bioware wie auch die Franchise dazu langsam beerdigt. Wenn ich ein Schwein vom Schlachter kaufe, nur um es dann selbst zu schlachten, würde doch auch niemanden auf den Gedanken kommen lassen ich wäre der Retter des Schweins.

Und dann noch in den Raum zu werfen ohne EA hätten wir so „Perlen“ wie SWToR oder Anthem nicht, löst zumindest bei mir eher die Frage aus, ob ich die überhaupt haben will. Was ich gerne gehabt hätte wäre eine würdige Fortsetzung zu Dragon Age! Hat es aber leider nie gegeben.

Coreleon
Coreleon
2 Jahre zuvor

Eben, EA hat ja schon div. Studios ausgeschlachtet und weggeworfen und ich verwette meinen Arsch drauf wenn Anthem nicht läuft machen die Bioware dicht.

DrBuhmann
DrBuhmann
2 Jahre zuvor

Bioware gehört seit 2007 zu EA.
Dragon Age Origins und Mass Effect 2, da gehörten Sie bereits zu EA:

Ectheltawar
Ectheltawar
2 Jahre zuvor

Mass Effect 1 wie auch Dragon Age Origin wurden jedoch entwickelt ohne EA. ME1 wurde quasi in dem Jahr veröffentlicht, in dem EA Bioware gekauft hatte und an DA:O wurde da schon lange gearbeitet und das ohne das EA seine Finger im Spiel hatte. Es ist also absolut korrekt zu behaupten das ME1 wie auch DA:O die letzten Bioware-Titel waren, an denen EA kein großes Mitspracherecht hatten und reine Bioware-Produkte darstellen.

Wenn Jemand 5 Jahre lang ein Spiel entwickelt und ich quasi kurz vor dem Release das Studio kaufe, werde ich dann auch automatisch zum Entwickler des ganzen?

Was aus beiden Serien geworden ist nachdem EA seine Finger im Spiel hatte, muss dann jeder für sich persönlich beantworten. ME1 hab ich durchgespielt und war begeistert, Teil 2 hab ich immer noch auf der Festplatte, aber irgendwie ist da immer schon nach kurzer Zeit die Luft raus. Teil 3 und zuletzt Andromeda hab ich gar nicht mehr gekauft, da hatten mir die Spielberichte schon gereicht.

Schlimmer finde ich aber was aus DA:O geworden ist. Bei ME ist man ja in nachfolgenden Teilen zumindest noch dem Grundspiel irgendwie treu geblieben. Wohingegen DA 2 mal so gar nichts mehr mit dem ersten Teil zu tun hat.

SVBgunslinger
SVBgunslinger
2 Jahre zuvor

Stehe EA zwar auch sehr kritisch gegenüber, finde es aber toll dass ihr das Thema auch mal von einer anderen Seite beleuchtet. Auch wenn „beleuchtet“ etwas hochtrabend ist ^^
Ob EA jetzt tatsächlich der Retter ist oder einfach einen bekannten Namen kaufen wollte und den letzten Profit draus schlagen wollte ist jetzt wieder die andere Frage.

EA wird durch dne Artikel nicht in meiner Gunst steigen aber es ist dennoch gut zu hören was die Entwickler von Bioware dazu sagen.

Wolfgang Novodny
Wolfgang Novodny
2 Jahre zuvor

Ich würde mal sagen es verhält sich wie bei Star Trek. Lieber hätten sie das gesamte Franchise begraben und vergessen als JJ Dreck zu produzieren.

Marc El Ho
Marc El Ho
2 Jahre zuvor

ach Gottchen, so einer wieder. Ist ja hip sowas zu schreiben

Scaver
Scaver
2 Jahre zuvor

„Allerdings gab es von EA nur sehr selten „spezifische Weisungen“, was BioWare tun oder nicht tun sollte.“
Heißt also, dass BioWare selber Schuld ist, dass SWTOR so scheiße geworden ist und doch nicht EA? Das macht es in meinen Augen sogar noch schlimmer!

Gorden858
Gorden858
2 Jahre zuvor

Was glaube ich oft übersehen wird, ist dass heutige Bioware auch unabhängig vom direkten Einfluss von EA auf die einzelnen Spiele nicht mit dem Bioware von damals zu vergleichen ist. Als sie noch unabhängig waren, waren sie noch ein mittelgroßes einzelnes Studio, welches sich immer jeweils auf ein Spiel konzentriert hat (weil der enge finanzielle Rahmen vermutlich auch nichts anderes erlaubt hat. So musste vermutlich auch jedes Spiel ein Erfolg werden, um überhaupt Mittel für die Entwicklung des nächsten Titels zu haben).

Mittlerweile steht durch das Geld von EA das Label Bioware auf mehreren, weit voneinander getrennten Studios mit mehreren hundert Entwicklern, die an mehreren Spiele(-serien) gleichzeitig arbeiten und das Kernteam von früher ist entweder nicht mehr da oder in irgendwelchen Führungspositionen deren Managementaufgaben sie so einbingen, dass sie sich gar nicht so stark in das tatsächliche Designen der Spiele einbringen können. Zum Beispiel hatte das Team, welches Mass Effect Andromeda realisiert hat und nun ja wohl aufgelöst wurde, vermutlich ohnehin nicht mehr viel mit dem Team gemeinsam, welches damals den ersten Teil entworfen hat.

Comp4ny
Comp4ny
2 Jahre zuvor

Soll SWTOR mittlerweile nicht eh eingestellt werden laut letzten News?

Scaver
Scaver
2 Jahre zuvor

Nein. Es gibt zwar Gerüchte, diese wurden aber dementiert.
Eine News in Form einer Bestätigung oder so gab es nie.
Ganz im Gegenteil. DAs nächste große Content AddOn wurde bereits bestätigt und soll zurück zu den Ursprüngen, dem Konflikt zwischen Jedi und Sith führen.

Marc El Ho
Marc El Ho
2 Jahre zuvor

aber gegen 2020 soll es soweit sein. Die Lizenz wird sehr wahrscheinlich nicht mehr verlängert und es würde BioWare, sollte es sie da noch geben, erheblich entlasten. Daran haben die sich abgearbeitet

phreeak
phreeak
2 Jahre zuvor

Hat wenig mit der Lizenz zu tun. Selbst wenn BE/EA die Star Wars Lizenz Verliert, dürften sie höchstwahrscheinlich SWTOR weiter führen, da aktive Games davon nichts betroffen wären.

Marc El Ho
Marc El Ho
2 Jahre zuvor

und warum mussten sie es schon mal verlängern?

phreeak
phreeak
2 Jahre zuvor

Für andere Spiele wie nen BF2 zb.. Bereits erschienene Spiele dürften davon nicht Beeinflusst sein, nur das man in SWTOR zb keine neuen Cannon Charaktere benutzen darf… Wenn EA die Lizenz Verliert, heißt es nicht, dass sie dann die Server von Battlefront oder SWTOR abschalten müssen.. genaueres wird aber wahrscheinlich in den Verträgenen stehen.

N0ma
N0ma
2 Jahre zuvor

manchmal ist ein Ende mit Schrecken
besser als ein Schrecken ohne Ende
aber ich will nicht prophetisch werden

N0ma
N0ma
2 Jahre zuvor

manchmal ist ein Ende mit Schrecken
besser als ein Schrecken ohne Ende
aber ich will nicht prophetisch werden

DaayZyy
DaayZyy
2 Jahre zuvor

Dachte Entwickler „leihen“ sich quasi von Pubslihern Geld um ein Spiel zu machen und verkaufen damit im gegenzug die Rechte der Vermarktung usw. an den Pubsliher?! Wie kann man da Pleite gehen, ausser die Publisher wollen das Game nicht haben klar.

N0ma
N0ma
2 Jahre zuvor

indem der Publisher den Geldhahn zudreht,
das geht teilweise von heut auf morgen

Comp4ny
Comp4ny
2 Jahre zuvor

Genau anders herum ist der Fall.
Der Publisher gibt das Geld bzw. stellt es zur Verfügung, kümmert sich um Marketing, Vertrieb etc. – Aber eben auch der Publisher hat die Macht in der Hand den Geldhahn zu schließen und somit einem Spiel meistens das Licht aus zu machen.

Ist eben ein zweischneidiges Schwert wenn man sich mit einem Publisher einlässt.

Gorden858
Gorden858
2 Jahre zuvor

Sie hatten vorher keinen Publisher, sondern haben die Spiele selbst vermarktet.

Skyrak
Skyrak
2 Jahre zuvor

Leider falsch. Hatten immer schon Publisher. Baldurs Gate lief unter Interplay Entertainment. Neverwinter unter Atari. Jade Empire Microsoft und 2K. Kotor LucasArts. Also selbst vermarktet haben sie nix.

DaayZyy
DaayZyy
2 Jahre zuvor

Dachte Entwickler „leihen“ sich quasi von Pubslihern Geld um ein Spiel zu machen und verkaufen damit im gegenzug die Rechte der Vermarktung usw. an den Pubsliher?! Wie kann man da Pleite gehen, ausser die Publisher wollen das Game nicht haben klar.

N0ma
N0ma
2 Jahre zuvor

indem der Publisher den Geldhahn zudreht,
das geht teilweise von heut auf morgen

Comp4ny
Comp4ny
2 Jahre zuvor

Genau anders herum ist der Fall.
Der Publisher gibt das Geld bzw. stellt es zur Verfügung, kümmert sich um Marketing, Vertrieb etc. – Aber eben auch der Publisher hat die Macht in der Hand den Geldhahn zu schließen und somit einem Spiel meistens das Licht aus zu machen.

Ist eben ein zweischneidiges Schwert wenn man sich mit einem Publisher einlässt.

Gorden858
Gorden858
2 Jahre zuvor

Sie hatten vorher keinen Publisher, sondern haben die Spiele selbst vermarktet.

Skyrak
Skyrak
2 Jahre zuvor

Leider falsch. Hatten immer schon Publisher. Baldurs Gate lief unter Interplay Entertainment. Neverwinter unter Atari. Jade Empire Microsoft und 2K. Kotor LucasArts. Also selbst vermarktet haben sie nix.

40kFulgrim
40kFulgrim
2 Jahre zuvor

Wenn sie nicht so ein quatsch wie swtor gemacht hätten sondern ein normales kotor oder BG3 oder ein richtiges Fallout, hätten sie auch keine Geldnöte gehabt. Mann merkt in jedem Forum wie solche Spiele schmerzlich vermisst werden.

Scaver
Scaver
2 Jahre zuvor

SWTOR war am Anfang ein super Spiel. Es hatte sehr viele aktive Spieler. Tja dann wurden Fehler gemacht und die Community ignoriert (was ja irgendwie fast alle Entwickler und Publisher gut können).
Ein KotoR 3 hätte nicht viel gebracht. Das hätte kaum die Entwicklungskosten eingespielt.
Leider sind die Leute, die solch Spiele schmerzlich vermissen, erheblich in der Unterzahl. Und solange keiner 1000-3000 Euro pro Spiel zahlen will, wird das nichts ^^

40kFulgrim
40kFulgrim
2 Jahre zuvor

Naja ein vollvertontes mmo dieser größe, mit dieser lizenz, hat bestimmt viel geld gefressen und es sah wirklich nicht gut darum aus im ersten jahr. Aber kotor war gerade auf konsolen sehr beliebt. Denke der Kosten/Gewinn faktor ware viel niedriger gewesen.

Wolfgang Novodny
Wolfgang Novodny
2 Jahre zuvor

Geb Ich Dir Recht, nur was hat Fallout mit Bioware zu tun? Das ist ein Bethesda Spiel^^

Btw: Fallout 4 war gut. In manchen Dingen. Siedlungsbau, dass der Charakter endlich spricht, das es echte Zwischensequenzen in Gesprächen gibt und die Begleiter endlich keine Stummen und Dummen Anhängsel sind.
F4 war das erste Spiel in dem ich Begleiter mitgenommen hab.

Leider haben sie aber genausoviel falsch gemacht wie sie richtig gemacht haben..

Aber das ist Offtopic, sry.

40kFulgrim
40kFulgrim
2 Jahre zuvor

Fallout 1und 2 wurde von black isle gemachte. Welche wiederum eng mit Bioware zusammen gearbeitet haben. Und nachdem sie Pleite gegangen sind, sind viele zu Bioware abgewandert.
Bethesdas Fallout hat nur die welt und den Namen geerbt. Der vollvertonte MC macht kein sinn wenn die Gespräche teilweise belanglos oder kaum abzweigungen und eigne eigne zulassen. Ich hatte auch sehr viel spass mit Fallout 4 aber nicht wegen dem Rollenspiel anteil. Genauso wie bei Dragon age inquisition oder skyrim .

Wolfgang Novodny
Wolfgang Novodny
2 Jahre zuvor

Ich würde mal sagen es verhält sich wie bei Star Trek. Lieber hätten sie das gesamte Franchise begraben und vergessen als JJ Dreck zu produzieren.

Marc El Ho
Marc El Ho
2 Jahre zuvor

ach Gottchen, so einer wieder. Ist ja hip sowas zu schreiben

Homura
Homura
2 Jahre zuvor

Ganz ehrlich, auch wenn EA mehr schwarze als weiße Momente hat, muss die Aussage der Entwickler nicht unbedingt falsch sein.

Ich hoffe nur, dass Anthem das Studio rettet, unabhängig davon ob EA der Publisher ist.

Sunface
Sunface
2 Jahre zuvor

Ich glaube das kommt ganz allein auf die Art und Weise wie sie die Lootboxen integrieren an. Das es Lootboxen geben wird das wissen wir alle. Wenn sie es wie Overwatch machen dann funktioniert das auch.

Ich glaube aber vielmehr das Anthem nicht der Heilsbringer wird den die ganzen Destiny Fans sich erhoffen.

IchPutzhiErNuR
IchPutzhiErNuR
2 Jahre zuvor

Eine aussage von entwicklern die von der gnade von ea abhängig sind , was sollen sie sonst sagen ?seit übernahme von ea werden bioware spiele immer schlechter , jedenfalls aus meiner sicht

Scaver
Scaver
2 Jahre zuvor

Naja, man muss sagen, dass da ja auch Ex-Mitarbeiter bei sind. Was hätten die für einen Grund das zu sagen, wenn es nicht stimmt. Nicht mal vertraglich könnte man sie dazu verpflichten (maximal zum Schweigen für eine gewisse Zeit nach dem Ausscheiden).

Gerd Schuhmann
Gerd Schuhmann
2 Jahre zuvor

Es deckt sich auch mit Aussagen von Mitarbeitern bei Visceral Games.

Da haben ja auch Fans gesagt: „EA macht das kaputt.“
Und die Mitarbeiter haben selbst, laut Berichten gesagt: Nee, EA war noch großzügig. Das Projekt hat einfach nicht funktioniert.

Es ist einfach so – nach allem, was ich bisher gelesen habe – dass die Entwicklung eines Videospiels unheimlich schwer ist und da tausend Sachen schiefgehen können. Und je größer und ambitionierter die Spiele sind, desto schwieriger ist das.

Und es geht einfach verdammt viel schief bei Videospielen.

Insane
Insane
2 Jahre zuvor

Das nennt sich Regression zum Mittelwert. In der Regel wird ein Entwickler Spiele produzieren, die dem Modus der Branche entsprechen.

Gelingt es einem Entwickler ein Spiel oberhalb dieses Mittelwertes zu entwickeln, so kann dies an vielen Faktoren liegen und nicht zu letzt auch an etwas, dass man allgemein Zufall nennt und entspricht somit eher eine Varianz die außerhalb des Konfidenzintervalls liegt.

Die Wahrscheinlichkeit ist also hoch, dass ein Nachfolgetitel regredieren wird. Nicht weil das Studio plötzlich schlechter geworden ist, wie es eventuell von manchen Personen interpretiert werden würde.

Hinzu kommt das nicht rationale Verhalten der Konsumenten, welche irrationale Erwartungshaltungen aufbauen, die fast zwangsweise unerfüllt bleiben müssen durch die automatische Regression zum Mittelwert.

Gorden858
Gorden858
2 Jahre zuvor

Sogar noch besser zu beobachten bei Filmserien. Fallen irgendwem spontan Beispiele ein, bei denen die Fortsetzungen besser waren als der erste Teil?

Forwayn
Forwayn
2 Jahre zuvor

Kommt darauf an, was man da einbezieht. Ich fand Harry Potter 3 z.B. besser als die beiden Vorgängerfilme. Aber da kamen wohl mehrere Dinge zusammen, die einfach funktioniert haben.

Gorden858
Gorden858
2 Jahre zuvor

Ausnahmen bestätigen die Regel wink
Aber ja, bei Serien, die schon von Anfang an so ausgelegt sind, weil zum Beispiel eine Buchreihe verfilmt wird, ist die Gefahr meist nicht so groß wie bei bei Filmen, wo erst im Nachhinein entschieden wurde eine Fortsetzung zu machen, weil der erste Teil so erfolgreich war.

HomerNarr
HomerNarr
2 Jahre zuvor

Wenn EA nicht Schuld ist, warum immer das gleiche Bild?
Nicht das EA wirklich an allem Schuld ist, aber eine gewisse Regel scheint erkennbar zu sein. Einen wirklich positiven Einfluss kann ich nicht erkennen.

Luriup
Luriup
2 Jahre zuvor

SWToR hätte es gar nicht gegeben ohne die Übernahme.
Lizenz wäre zu teuer gewesen und Bioware hatte null Erfahrung mit MMOs.

Was die Single Player Titel angeht,ob die ohne EA besser geworden wären,
lässt sich nicht sagen.
Viele Spieleserien haben auch ihre „schwachen“ Teile zwischendrin
und irgendwann sinkt das Interesse daran auf ein Minimum.
Wenn ich da an Origin denke(auch von EA gekauft worden),
da war auch nicht jeder Wing Commander Teil gleich gut.
Teil 4 fand ich zum Beispiel von der Story her sehr lahm.
Wenn wir Final Fantasy nehmen,da ist ja jeder SP Teil nach FFX für die Fans nur noch Schrott gewesen.

Ich warte mal gespannt wie Anthem wird.
Vielleicht hängt Biowares Schicksal dran,vielleicht auch nicht.
Durch EA haben sie jedenfalls die Kohle um es uns zu zeigen.

Scaver
Scaver
2 Jahre zuvor

Ähm, am Anfang war der Publisher EA und LucasArts. Auf das Geld von EA waren die nicht angewiesen, aber da BioWare da schon EA gehört hat, waren die halt eh mit an Bord.

Naja und was FF angeht, FF XV kommt bei den Fans eigentlich gut an. Kenne Leute, die sich nur dafür ne PS4 gekauft haben und es nicht bereut haben.

Luriup
Luriup
2 Jahre zuvor

Bezog das auch eher auf XII+XIII 1-3.
Hatte mir nie eine PS3 gekauft und immer nur gelesen,
bla bla Schrott usw.
Als sie dann auf Steam raus kamen,konnte ich mir selbst ein Bild machen
und XIII-1+2 haben mir schon Spass gemacht.
Teil 3 mit dem Zeitlimit war eher nicht mein Fall.
Das passt irgendwie nicht,wie schon bei Zelda-Majoras Mask.

Marcel
Marcel
2 Jahre zuvor

„Allerdings gab es von EA nur sehr selten „spezifische Weisungen“, was BioWare tun oder nicht tun sollte.“
Heißt also, dass BioWare selber Schuld ist, dass SWTOR so scheiße geworden ist und doch nicht EA? Das macht es in meinen Augen sogar noch schlimmer!

Gorden858
Gorden858
2 Jahre zuvor

Was glaube ich oft übersehen wird, ist dass heutige Bioware auch unabhängig vom direkten Einfluss von EA auf die einzelnen Spiele nicht mit dem Bioware von damals zu vergleichen ist. Als sie noch unabhängig waren, waren sie noch ein mittelgroßes einzelnes Studio, welches sich immer jeweils auf ein Spiel konzentriert hat (weil der enge finanzielle Rahmen vermutlich auch nichts anderes erlaubt hat. So musste vermutlich auch jedes Spiel ein Erfolg werden, um überhaupt Mittel für die Entwicklung des nächsten Titels zu haben).

Mittlerweile steht durch das Geld von EA das Label Bioware auf mehreren, weit voneinander getrennten Studios mit mehreren hundert Entwicklern, die an mehreren Spiele(-serien) gleichzeitig arbeiten und das Kernteam von früher ist entweder nicht mehr da oder in irgendwelchen Führungspositionen deren Managementaufgaben sie so einbingen, dass sie sich gar nicht so stark in das tatsächliche Designen der Spiele einbringen können. Zum Beispiel hatte das Team, welches Mass Effect Andromeda realisiert hat und nun ja wohl aufgelöst wurde, vermutlich ohnehin nicht mehr viel mit dem Team gemeinsam, welches damals den ersten Teil entworfen hat.

Geroniax
Geroniax
2 Jahre zuvor

Man darf auch nicht vergessen das EA der Publisher von Dragon Age: Origins war, und da sagt keiner es wäre ein schlechtes Spiel gewesen. Ich weis noch wie damals ME 3 von der Community richtig nieder gemacht wurde wegen dem Ende, nachdem MA:A erschienen ist sagen dann doch die meisten das die Trilogie am besten war (einschließlich ME 3).

Auch wenn es bei diesem Beispiel nun nicht um EA geht, aber ich verweise gerne auf Star Wars. Episode 1, 2 und 3 wurde auch hier richtig schlecht gemacht und 4, 5 und 6 waren die besten Filme ever (für die Star wars fans), doch nun da Episode 7, 8 und bald 9 erscheint, ist 1, 2 und 3 dann doch gar nicht sooo übel und man geht auf die neuste Trilogie los.

Ich glaube das ist einfach nur ein Problem mit der heutigen Gesellschaft oder den Fanbasen. Man ist immer erst unzufrieden, bis die Nostalgie eintrifft.

Erzkanzler
2 Jahre zuvor

Nostalgie schafft das aber doch fast in jedem Bereich…

Was ich viel mehr als Ursache sehe, ist die Möglichkeit der digitalen Kommunikation. Gefiel einem früher etwas nicht, hat man´s seinen Freunden erzählt und damit war´s getan.

Heute wird´s dann gleich über soziale Medien zu einer riesigen Masse von undifferenzierten einheitlichen „Hatern“ die sich gegenseitig hochschaukeln und sich an ihrer eigenen gewonnenen „Wichtigkeit“, beurkundet durch „likes“ und „retweets“, ergötzen.

Aber die Lootbox-Diskussion hat eben auch gezeigt welche positive Macht solch moderne massenzugängliche Medien haben. Es ist eben nicht immer alles schwarz und weiß. Nicht einmal EA wink

Aber darüber könnt man wohl unzählige sozialwissenschaftliche Studien schreiben.

Jokl
Jokl
2 Jahre zuvor

Da kommen Dinge zusammen, Faktor Mensch „früher war alles besser“ und das man heute nicht mehr mit „echten“ Freunden etwas bespricht, sondern mit seiner Liste virtueller Freunde!
Aber das EA sich da rechtfertigen muss, das haben sie sich doch auch stark selber zuzuschreiben, wie einige andere größere Publisher, deren Ruf ist einfach beschädigt!
Ich meine das hier ein Interview zu lesen war, mit einem Ex Ea Angestellen oder Auszüge von einem, wo diese Person halt noch mal deutlich macht, das Geld > alles ist für in dem Fall EA.
Die Leute sind eben nicht so doof und vergesslich, wie man das entweder gerne hätte oder meint, die sehen Zusammenhänge und kombinieren Infos miteinander.

Gerd Schuhmann
Gerd Schuhmann
2 Jahre zuvor

Diese Investor Call’s sind das, wenn Leute direkt zu den Geldgebern sprechen. Da wird Zeug gesagt, wo es einem als „normaler Spieler“ kalt den Rücken runterläuft, da geht nur um Cash.

Stichwort: FIFA läuft super – wir arbeiten gerade dran, das System von da zu Battlefront und Battlefield zu bringen?

Das war eine Aussage zu Investoren 1 Jahr vorm Launch Battlefront 2 -> Mir war das schon damals klar und sicher einigen anderen auch: „Das wird Ärger geben“ -< Aber es interessiert halt nur weniger, bis das System dann wirklich da ist.

Und das Resultat haben wir gesehen in diesem furchtbaren Shitstorm, bis EA da zurückgerudert hat.

Aber das ist halt auch der Job der Finanzleute bei Publishern über sowas nachzudenken. Es ist nur ein Problem, wenn die sich mit ihrer Ansicht zu 100% durchsetzen und da keiner die Macht hat, um zu sagen: Hör mal, wenn das so live geht, reißen uns die Spieler die Bude ein.

Belpherus
Belpherus
2 Jahre zuvor

Ich weiß ich steh damit alleine da aber ich fand DA:O richtig scheiße XD

Gorden858
Gorden858
2 Jahre zuvor

Wow, DAS habe ich tatsächlich noch nie gehört. Herzlichen Glückwunsch zu dieser einzigartigen Meinung grin

Koronus
Koronus
2 Jahre zuvor

Wobei bei Star Wars es meiner Meinung nach daran liegt, dass die neuen Episoden einfach wirklich schlechter sind.

Forwayn
Forwayn
2 Jahre zuvor

Und da liegt das Problem. Woran macht man das fest, ob ein Film schlechter ist als ein anderer? Gerade bei Star Wars ist das enorm schwierig, da sich innerhalb der 10-20 Jahre Abstand zwischen den Trilogien so enorm viel in Filmästhetik und Technik verändert hat.

Koronus
Koronus
2 Jahre zuvor

Ja das habe ich mich dann nachher auch gefragt. Was macht eigentlich die George Lucas Filme besser als die anderen. Meiner Meinung nach zwei Hauptpunkte.
1. Bei den bestehenden Trilogien merkt man an, dass sie mit einer Vision entstanden sind.
So hat einer geschrieben die Klonkriegtrilogie ist das eigentliche Meisterwerk weil sie eine viel tiefere Bedeutung als einem offensichtlich bewusst wird hat.
Jedenfalls sehe ich bei der Klonkriegtrilogie eine viel bessere Verknüpfung der Story ebenso wie bei der klassischen aber bei der Disney Trilogie wirkt das bisherige als bloß ja machen wir Mal und ah die Fans finden daran gefallen also fokussieren wir uns darauf und lassen den Rest irgendwie unter den Teppich kehren.
2. Die GL Trilogien hatten fürs Auge angenehme Lichtschwertkämpfe. In Disney wirkt das mehr als brutaler Kampf ums Überleben da man mit der mächtigsten Waffe des Universums kämpft und die auf einen selbst zurückfallen kann.

Comp4ny
Comp4ny
2 Jahre zuvor

Soll SWTOR mittlerweile nicht eh eingestellt werden laut letzten News?

Marcel
Marcel
2 Jahre zuvor

Nein. Es gibt zwar Gerüchte, diese wurden aber dementiert.
Eine News in Form einer Bestätigung oder so gab es nie.
Ganz im Gegenteil. DAs nächste große Content AddOn wurde bereits bestätigt und soll zurück zu den Ursprüngen, dem Konflikt zwischen Jedi und Sith führen.

Marc El Ho
Marc El Ho
2 Jahre zuvor

aber gegen 2020 soll es soweit sein. Die Lizenz wird sehr wahrscheinlich nicht mehr verlängert und es würde BioWare, sollte es sie da noch geben, erheblich entlasten. Daran haben die sich abgearbeitet

phreeak
phreeak
2 Jahre zuvor

Hat wenig mit der Lizenz zu tun. Selbst wenn BE/EA die Star Wars Lizenz Verliert, dürften sie höchstwahrscheinlich SWTOR weiter führen, da aktive Games davon nichts betroffen wären.

Marc El Ho
Marc El Ho
2 Jahre zuvor

und warum mussten sie es schon mal verlängern?

phreeak
phreeak
2 Jahre zuvor

Für andere Spiele wie nen BF2 zb.. Bereits erschienene Spiele dürften davon nicht Beeinflusst sein, nur das man in SWTOR zb keine neuen Cannon Charaktere benutzen darf… Wenn EA die Lizenz Verliert, heißt es nicht, dass sie dann die Server von Battlefront oder SWTOR abschalten müssen.. genaueres wird aber wahrscheinlich in den Verträgenen stehen.

40kFulgrim
40kFulgrim
2 Jahre zuvor

Wenn sie nicht so ein quatsch wie swtor gemacht hätten sondern ein normales kotor oder BG3 oder ein richtiges Fallout, hätten sie auch keine Geldnöte gehabt. Mann merkt in jedem Forum wie solche Spiele schmerzlich vermisst werden.

Marcel
Marcel
2 Jahre zuvor

SWTOR war am Anfang ein super Spiel. Es hatte sehr viele aktive Spieler. Tja dann wurden Fehler gemacht und die Community ignoriert (was ja irgendwie fast alle Entwickler und Publisher gut können).
Ein KotoR 3 hätte nicht viel gebracht. Das hätte kaum die Entwicklungskosten eingespielt.
Leider sind die Leute, die solch Spiele schmerzlich vermissen, erheblich in der Unterzahl. Und solange keiner 1000-3000 Euro pro Spiel zahlen will, wird das nichts ^^

40kFulgrim
40kFulgrim
2 Jahre zuvor

Naja ein vollvertontes mmo dieser größe, mit dieser lizenz, hat bestimmt viel geld gefressen und es sah wirklich nicht gut darum aus im ersten jahr. Aber kotor war gerade auf konsolen sehr beliebt. Denke der Kosten/Gewinn faktor ware viel niedriger gewesen.

Wolfgang Novodny
Wolfgang Novodny
2 Jahre zuvor

Geb Ich Dir Recht, nur was hat Fallout mit Bioware zu tun? Das ist ein Bethesda Spiel^^

Btw: Fallout 4 war gut. In manchen Dingen. Siedlungsbau, dass der Charakter endlich spricht, das es echte Zwischensequenzen in Gesprächen gibt und die Begleiter endlich keine Stummen und Dummen Anhängsel sind.
F4 war das erste Spiel in dem ich Begleiter mitgenommen hab.

Leider haben sie aber genausoviel falsch gemacht wie sie richtig gemacht haben..

Aber das ist Offtopic, sry.

40kFulgrim
40kFulgrim
2 Jahre zuvor

Fallout 1und 2 wurde von black isle gemachte. Welche wiederum eng mit Bioware zusammen gearbeitet haben. Und nachdem sie Pleite gegangen sind, sind viele zu Bioware abgewandert.
Bethesdas Fallout hat nur die welt und den Namen geerbt. Der vollvertonte MC macht kein sinn wenn die Gespräche teilweise belanglos oder kaum abzweigungen und eigne eigne zulassen. Ich hatte auch sehr viel spass mit Fallout 4 aber nicht wegen dem Rollenspiel anteil. Genauso wie bei Dragon age inquisition oder skyrim .

Homura
Homura
2 Jahre zuvor

Ganz ehrlich, auch wenn EA mehr schwarze als weiße Momente hat, muss die Aussage der Entwickler nicht unbedingt falsch sein.

Ich hoffe nur, dass Anthem das Studio rettet, unabhängig davon ob EA der Publisher ist.

Testsignal
Testsignal
2 Jahre zuvor

Ich glaube das kommt ganz allein auf die Art und Weise wie sie die Lootboxen integrieren an. Das es Lootboxen geben wird das wissen wir alle. Wenn sie es wie Overwatch machen dann funktioniert das auch.

Ich glaube aber vielmehr das Anthem nicht der Heilsbringer wird den die ganzen Destiny Fans sich erhoffen.

IchPutzhiErNuR
IchPutzhiErNuR
2 Jahre zuvor

Eine aussage von entwicklern die von der gnade von ea abhängig sind , was sollen sie sonst sagen ?seit übernahme von ea werden bioware spiele immer schlechter , jedenfalls aus meiner sicht

Marcel
Marcel
2 Jahre zuvor

Naja, man muss sagen, dass da ja auch Ex-Mitarbeiter bei sind. Was hätten die für einen Grund das zu sagen, wenn es nicht stimmt. Nicht mal vertraglich könnte man sie dazu verpflichten (maximal zum Schweigen für eine gewisse Zeit nach dem Ausscheiden).

Gerd Schuhmann
Gerd Schuhmann
2 Jahre zuvor

Es deckt sich auch mit Aussagen von Mitarbeitern bei Visceral Games.

Da haben ja auch Fans gesagt: „EA macht das kaputt.“
Und die Mitarbeiter haben selbst, laut Berichten gesagt: Nee, EA war noch großzügig. Das Projekt hat einfach nicht funktioniert.

Es ist einfach so – nach allem, was ich bisher gelesen habe – dass die Entwicklung eines Videospiels unheimlich schwer ist und da tausend Sachen schiefgehen können. Und je größer und ambitionierter die Spiele sind, desto schwieriger ist das.

Und es geht einfach verdammt viel schief bei Videospielen.

Axiius
Axiius
2 Jahre zuvor

Das nennt sich Regression zum Mittelwert. In der Regel wird ein Entwickler Spiele produzieren, die dem Modus der Branche entsprechen.

Gelingt es einem Entwickler ein Spiel oberhalb dieses Mittelwertes zu entwickeln, so kann dies an vielen Faktoren liegen und nicht zu letzt auch an etwas, dass man allgemein Zufall nennt und entspricht somit eher eine Varianz die außerhalb des Konfidenzintervalls liegt.

Die Wahrscheinlichkeit ist also hoch, dass ein Nachfolgetitel regredieren wird. Nicht weil das Studio plötzlich schlechter geworden ist, wie es eventuell von manchen Personen interpretiert werden würde.

Hinzu kommt das nicht rationale Verhalten der Konsumenten, welche irrationale Erwartungshaltungen aufbauen, die fast zwangsweise unerfüllt bleiben müssen durch die automatische Regression zum Mittelwert.

Gorden858
Gorden858
2 Jahre zuvor

Sogar noch besser zu beobachten bei Filmserien. Fallen irgendwem spontan Beispiele ein, bei denen die Fortsetzungen besser waren als der erste Teil?

Forwayn
Forwayn
2 Jahre zuvor

Kommt darauf an, was man da einbezieht. Ich fand Harry Potter 3 z.B. besser als die beiden Vorgängerfilme. Aber da kamen wohl mehrere Dinge zusammen, die einfach funktioniert haben.

Gorden858
Gorden858
2 Jahre zuvor

Ausnahmen bestätigen die Regel wink
Aber ja, bei Serien, die schon von Anfang an so ausgelegt sind, weil zum Beispiel eine Buchreihe verfilmt wird, ist die Gefahr meist nicht so groß wie bei bei Filmen, wo erst im Nachhinein entschieden wurde eine Fortsetzung zu machen, weil der erste Teil so erfolgreich war.

HomerNarr
HomerNarr
2 Jahre zuvor

Wenn EA nicht Schuld ist, warum immer das gleiche Bild?
Nicht das EA wirklich an allem Schuld ist, aber eine gewisse Regel scheint erkennbar zu sein. Einen wirklich positiven Einfluss kann ich nicht erkennen.

Luriup
Luriup
2 Jahre zuvor

SWToR hätte es gar nicht gegeben ohne die Übernahme.
Lizenz wäre zu teuer gewesen und Bioware hatte null Erfahrung mit MMOs.

Was die Single Player Titel angeht,ob die ohne EA besser geworden wären,
lässt sich nicht sagen.
Viele Spieleserien haben auch ihre „schwachen“ Teile zwischendrin
und irgendwann sinkt das Interesse daran auf ein Minimum.
Wenn ich da an Origin denke(auch von EA gekauft worden),
da war auch nicht jeder Wing Commander Teil gleich gut.
Teil 4 fand ich zum Beispiel von der Story her sehr lahm.
Wenn wir Final Fantasy nehmen,da ist ja jeder SP Teil nach FFX für die Fans nur noch Schrott gewesen.

Ich warte mal gespannt wie Anthem wird.
Vielleicht hängt Biowares Schicksal dran,vielleicht auch nicht.
Durch EA haben sie jedenfalls die Kohle um es uns zu zeigen.

Marcel
Marcel
2 Jahre zuvor

Ähm, am Anfang war der Publisher EA und LucasArts. Auf das Geld von EA waren die nicht angewiesen, aber da BioWare da schon EA gehört hat, waren die halt eh mit an Bord.

Naja und was FF angeht, FF XV kommt bei den Fans eigentlich gut an. Kenne Leute, die sich nur dafür ne PS4 gekauft haben und es nicht bereut haben.

Luriup
Luriup
2 Jahre zuvor

Bezog das auch eher auf XII+XIII 1-3.
Hatte mir nie eine PS3 gekauft und immer nur gelesen,
bla bla Schrott usw.
Als sie dann auf Steam raus kamen,konnte ich mir selbst ein Bild machen
und XIII-1+2 haben mir schon Spass gemacht.
Teil 3 mit dem Zeitlimit war eher nicht mein Fall.
Das passt irgendwie nicht,wie schon bei Zelda-Majoras Mask.

Geroniax
Geroniax
2 Jahre zuvor

Man darf auch nicht vergessen das EA der Publisher von Dragon Age: Origins war, und da sagt keiner es wäre ein schlechtes Spiel gewesen. Ich weis noch wie damals ME 3 von der Community richtig nieder gemacht wurde wegen dem Ende, nachdem MA:A erschienen ist sagen dann doch die meisten das die Trilogie am besten war (einschließlich ME 3).

Auch wenn es bei diesem Beispiel nun nicht um EA geht, aber ich verweise gerne auf Star Wars. Episode 1, 2 und 3 wurde auch hier richtig schlecht gemacht und 4, 5 und 6 waren die besten Filme ever (für die Star wars fans), doch nun da Episode 7, 8 und bald 9 erscheint, ist 1, 2 und 3 dann doch gar nicht sooo übel und man geht auf die neuste Trilogie los.

Ich glaube das ist einfach nur ein Problem mit der heutigen Gesellschaft oder den Fanbasen. Man ist immer erst unzufrieden, bis die Nostalgie eintrifft.

Erzkanzler
2 Jahre zuvor

Nostalgie schafft das aber doch fast in jedem Bereich…

Was ich viel mehr als Ursache sehe, ist die Möglichkeit der digitalen Kommunikation. Gefiel einem früher etwas nicht, hat man´s seinen Freunden erzählt und damit war´s getan.

Heute wird´s dann gleich über soziale Medien zu einer riesigen Masse von undifferenzierten einheitlichen „Hatern“ die sich gegenseitig hochschaukeln und sich an ihrer eigenen gewonnenen „Wichtigkeit“, beurkundet durch „likes“ und „retweets“, ergötzen.

Aber die Lootbox-Diskussion hat eben auch gezeigt welche positive Macht solch moderne massenzugängliche Medien haben. Es ist eben nicht immer alles schwarz und weiß. Nicht einmal EA wink

Aber darüber könnt man wohl unzählige sozialwissenschaftliche Studien schreiben.

Jokl
Jokl
2 Jahre zuvor

Da kommen Dinge zusammen, Faktor Mensch „früher war alles besser“ und das man heute nicht mehr mit „echten“ Freunden etwas bespricht, sondern mit seiner Liste virtueller Freunde!
Aber das EA sich da rechtfertigen muss, das haben sie sich doch auch stark selber zuzuschreiben, wie einige andere größere Publisher, deren Ruf ist einfach beschädigt!
Ich meine das hier ein Interview zu lesen war, mit einem Ex Ea Angestellen oder Auszüge von einem, wo diese Person halt noch mal deutlich macht, das Geld > alles ist für in dem Fall EA.
Die Leute sind eben nicht so doof und vergesslich, wie man das entweder gerne hätte oder meint, die sehen Zusammenhänge und kombinieren Infos miteinander.

Gerd Schuhmann
Gerd Schuhmann
2 Jahre zuvor

Diese Investor Call’s sind das, wenn Leute direkt zu den Geldgebern sprechen. Da wird Zeug gesagt, wo es einem als „normaler Spieler“ kalt den Rücken runterläuft, da geht nur um Cash.

Stichwort: FIFA läuft super – wir arbeiten gerade dran, das System von da zu Battlefront und Battlefield zu bringen?

Das war eine Aussage zu Investoren 1 Jahr vorm Launch Battlefront 2 -> Mir war das schon damals klar und sicher einigen anderen auch: „Das wird Ärger geben“ -< Aber es interessiert halt nur weniger, bis das System dann wirklich da ist.

Und das Resultat haben wir gesehen in diesem furchtbaren Shitstorm, bis EA da zurückgerudert hat.

Aber das ist halt auch der Job der Finanzleute bei Publishern über sowas nachzudenken. Es ist nur ein Problem, wenn die sich mit ihrer Ansicht zu 100% durchsetzen und da keiner die Macht hat, um zu sagen: Hör mal, wenn das so live geht, reißen uns die Spieler die Bude ein.

Belpherus
Belpherus
2 Jahre zuvor

Ich weiß ich steh damit alleine da aber ich fand DA:O richtig scheiße XD

Gorden858
Gorden858
2 Jahre zuvor

Wow, DAS habe ich tatsächlich noch nie gehört. Herzlichen Glückwunsch zu dieser einzigartigen Meinung grin

Koronus
Koronus
2 Jahre zuvor

Wobei bei Star Wars es meiner Meinung nach daran liegt, dass die neuen Episoden einfach wirklich schlechter sind.

Forwayn
Forwayn
2 Jahre zuvor

Und da liegt das Problem. Woran macht man das fest, ob ein Film schlechter ist als ein anderer? Gerade bei Star Wars ist das enorm schwierig, da sich innerhalb der 10-20 Jahre Abstand zwischen den Trilogien so enorm viel in Filmästhetik und Technik verändert hat.

Koronus
Koronus
2 Jahre zuvor

Ja das habe ich mich dann nachher auch gefragt. Was macht eigentlich die George Lucas Filme besser als die anderen. Meiner Meinung nach zwei Hauptpunkte.
1. Bei den bestehenden Trilogien merkt man an, dass sie mit einer Vision entstanden sind.
So hat einer geschrieben die Klonkriegtrilogie ist das eigentliche Meisterwerk weil sie eine viel tiefere Bedeutung als einem offensichtlich bewusst wird hat.
Jedenfalls sehe ich bei der Klonkriegtrilogie eine viel bessere Verknüpfung der Story ebenso wie bei der klassischen aber bei der Disney Trilogie wirkt das bisherige als bloß ja machen wir Mal und ah die Fans finden daran gefallen also fokussieren wir uns darauf und lassen den Rest irgendwie unter den Teppich kehren.
2. Die GL Trilogien hatten fürs Auge angenehme Lichtschwertkämpfe. In Disney wirkt das mehr als brutaler Kampf ums Überleben da man mit der mächtigsten Waffe des Universums kämpft und die auf einen selbst zurückfallen kann.

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