Wieder weg! Mass-Effect-Autor Drew Karpyshyn verlässt Anthem

Das hat ja nicht lange gehalten. Der Story-Schreiber Drew Karpyshyn verlässt BioWare und das Anthem-Team nach weniger als zwei Jahren.

Als Drew Karpyshyn in 2016 wieder zu BioWare zurückkehrte, war die Freude bei den Fans groß. Immerhin gilt Karpyshyn als einer der klugen Köpfe hinter vielen der coolen Stories, die wir etwa in den ersten Teilen der „Mass Effect“-Reihe erleben durften. Als später dann noch „Anthem“ angekündigt wurde, konnten die Fans ebenfalls beschwichtigt werden. Anthem würde sicher mehr als ein „seelenloser MMO-Shooter“ sein und eine spannende Story aufweisen können.

anthem-game

Dieses Vertrauen gerät nun ins Wanken, denn Drew Karpyshyn hat angekündigt, dass er sich wieder von BioWare trennt. Nach weniger als 2 Jahren hatte er am 2. März 2018 seinen letzten Tag bei BioWare. Auch wenn er keine expliziten Gründe nennt, lässt er in seinem Abschiedspost auf seinem Blog durchscheinen, dass BioWare einfach zu viel Zeit beanspruchte und all seine anderen Projekte dabei auf der Strecke blieben. Denn neben seiner Arbeit an Videospielen hat er auch bereits mehrere SciFi-Romane veröffentlicht.

Komplett aus der Games-Industrie zieht sich Karpyshyn allerdings nicht zurück. Er arbeitet künftig bei Fogbank Entertainment und FoxNext Games, wenngleich er noch nichts über die Projekte dort verraten darf.

Zu guter Letzt weist er daraufhin, dass es „keine schmutzige Wäsche“ geben würde – also keine Streitigkeiten oder Ähnliches, die ihn zum Aufhören bei BioWare bewogen hätten. Auch wird er nun nicht über Anthem plaudern, nur weil er nicht mehr bei BioWare arbeitet – die Fans müssten auf offizielle Ankündigungen und den Release des Spiels warten.

Ob dies bedeutet, dass die Story-Schreiberei an Anthem bereits abgeschlossen ist, lässt sich zu diesem Zeitpunkt nicht sagen. Da können wir wohl nur den Rat von Karpyshyn befolgen: Abwarten und Tee trinken.


Mehr Infos zu Anthem wird es schon zur E3 geben!

Autor(in)
Quelle(n): mmorpg.comdrewkarpyshyn.com
Deine Meinung?
0
Gefällt mir!

23
Hinterlasse einen Kommentar

Bitte Anmelden um zu kommentieren
Aktivität der MeinMMO Community
MeinMMO Kommentar-Regeln
Bitte lies unsere Kommentar-Regeln, bevor Du einen Kommentar verfasst.
  Abonnieren  
neueste älteste meiste Bewertungen
Benachrichtige mich bei
PetraVenjIsHot
PetraVenjIsHot
1 Jahr zuvor

Er kam, schrieb, …und ging

Seska Larafey
Seska Larafey
1 Jahr zuvor

Naja, wenn er so macht wie Animes produziert werden. So ne Art Storyboard (rote linie), dann können andere die Zwischensachen mit Leben ausfüllen

Morteka
Morteka
1 Jahr zuvor

Irgendwie erinnert mich diese Meldung gerade an Swtor. Storyschreiber gekündigt, oder gegangen worden und es ging abwärts. Hab kein Vertrauen mehr zu EA.

Steed
Steed
1 Jahr zuvor

Also wenn ich sehe was EA die letzten Monate/Jahre an Spiele raus gebracht hat und vor allem dessen Qualität, dazu noch die Mikrotransaktionen erwarte ich von Anthem absolut nichts.
Ich finde die Idee des Spiels toll mir gefällt das Setting aber mir ist klar bei EA sollte man sehr vorsichtig sein zwar gibt es da auch noch ein paar andere Kandidaten wo es die letzten Jahre Berg abgeht aber das tut jetzt hier nix zur Sache.
Ich erwarte auch keine große Story bei Anthem der Grund ist ganz einfach guckt euch einfach mal an was die mit dem letzten mass effect oder Dragon age abgeliefert haben oder bei spielen wo der Multiplayer im Vordergrund steht.

Tebo
Tebo
1 Jahr zuvor

Da bin ich 100%ig bei Dir.

Anthem sieht super aus und die Pläne hören sich noch besser an. Aber – wie Du schon sagst – das es gerade EA ist macht mir wirklich Kopfzerbrechen. Die Chance das EA das aus lauter Gier wieder versaut, ist meiner Meinung nach hoch.

Ich werde mich, auch wenns mir schwer fällt, einfach mit dem Kauf 2-4 Wochen nach Release zurückhalten. Anders sehe ich bei EA keine Möglichkeit, ohne wieder in die Dauerkostenfalle zu tappen.

Chris Brunner
Chris Brunner
1 Jahr zuvor

Naja,
Man hört heraus, dass wohl viel Zeit in die Story fließen muss wenn man den Gründen glauben schenken darf. Ich denke so schlimm ist das nicht fürs spiel. Und die Arbeiten an der Story sind sehr wahrscheinlich schon abgeschlossen. Zumindest für den Teil. Wie es mit DLCs etc. aussieht muss man schauen

Wovor ich viel mehr angst habe:
Dass EA das Projekt mit Lootboxen und dem ganzen Scheiß voll pumpt. Mikrotransaktionen gehören einfach nicht in Vollpreistitel.

Coreleon
Coreleon
1 Jahr zuvor

Mit den Lootboxen muss man eh nun schauen wie das weiter geht…in den USA wollen einige Staaten das als Glücksspiel deklarieren und somit würden die Games damit 21+ werden. Das wäre eine Katastrophe für EA wenn deren games „Indiziert“ werden und Disney ist wegen der Nummer auch stinksauer … man munkelt sie wollen EA die SW Lizenz entziehen, weil um ihren ruf fürchten.

Chris Brunner
Chris Brunner
1 Jahr zuvor

Das Problem ist nicht, dass Spiele indiziert werden, sondern sie werden in einem Großteil von den Staaten komplett verboten weil dort in vielen Staaten Glücksspiel illegal ist. Damit würden Millionen Spieler velroren gehen.

Und EA die Lizens zu entziehen wird nix ändern. Leider sind Lootboxen und Mikrotransaktionen genauso bei anderen Publisher im Trend:
https://www.youtube.com/wat

Es ist egal ob Lootboxen oder Ingame Käufe.
Es ist ein schlechter Witz wenn ein Vollpreistitel spätestens im Endgame auf Mikrotransaktionen angewiesen. Dann kommen noch die ganzen Vorbestellerboni und und und….

Insane
Insane
1 Jahr zuvor

Das finde ich etwas zu undifferenziert. Man muss schon unterscheiden wie das ganze Spiel aufgebaut ist. „Früher“ gab es in der Regel „Vollpreistitel“ welche ausgeliefert wurden und dann blieben sie so wie sie waren. Gegebenenfalls wurden Bugs gefixt wenn es notwendig war oder es wurde eventuell ein Addon gegen Aufpreis nachgeschoben.

Heute gibt es allerdings durchaus Titel die stetig mit neuem Kontent versorgt werden und auch das muss sich für das Studio lohnen. Für diese Spiele finde ich einen Ingame Shop (vorzugsweise für Kosmetik) durchaus angebracht.

Zudem stelle ich die Behauptung auf, dass das Entwickeln und Vertreiben von Spielen heute sehr viel Riskanter ist. Riskanter, da die initial Kosten durch anspruchsvollere Kunden stetig steigen im Sinne von hohen Kosten für Produktion, Marketing, dem operativen Geschäft und Lizenzgebühren.

Teilweise gehen Studios ein, weil ein größeres Game gefloppt ist. Und wenn ich höheres Risiko ein gehe, erwarte ich auch eine höhere Rendite als Kompensation. Und diese muss irgendwo herkommen.

Ich bin jedoch der Meinung, dass Lootboxen der falsche Weg ist, da ihr System auf der schwäche der Menschen fußt und vorallem durch einige wenige Kranke finanziert wird.

Daher sollte ein wenig Differenzierung schon für uns alle im Bereich des möglichen liegen.

Chris Brunner
Chris Brunner
1 Jahr zuvor

Ich finde es nicht mal schlimm wenn man rein optionale Ingameshops in Spielen integriert. Bloß leider sind diese meist nicht optional und ganze Games werden nur dafür verhunzt, um auf dem Cash Shop aufzubauen.

Destiny 2 ist hier ein Parade Beispiel. Denn hier besteht aktuell leider Endgamekontent tatsächlich aus Glanzengrammen. Ich lasse jetzt mal die Mods in den Glanz Engrammen außen vor, weil es hier den Anschein macht als wenn die Entwickler sich immer weiter ran tasten und schauen wie weit sie noch gehen können.

Aber obwohl diese optischen Sachen ja rein optional seien sollten, merkt man wie einige Entscheidungen klar die Intention hatten den User zum Kauf zu ermutigen. Zum Beispiel die Einwegshader. Es gab nichts, was für den User einen signifikanten Vorteil brachte im Bezug auf die Einwegshader. Das alte Modell brachte mehr Grind, mehr Ordnung im Inventar und und und…

Events, maßgeschneidert auf, oh welch Überraschung: Glanz Engramme.

Der EXP-Skandal. Man sagt „Es tut uns leid wir müssen wie gierige Idioten gewirkt haben“ Und dann direkt die EXP hoch setzen um damit die eigene Entschuldigung wie heiße Luft aussehen zu lassen.

Du hast schon recht, bei stetigem Strom an Inhalten braucht der Entwickler auch Geld. Man muss sich aber Fragen wie das aussehen soll.
Denn wirklich massive Veränderungen und stetige Inhalte kommen meist nur im Verbund mit Kostenpflichtigen DLCs.
In Destiny 1 war es ja so, dass man uns erst alte Inhalte nutzlos gemacht hat aufgrund vom Lichtlevel etc. um diese Inhalte uns später wieder als „neu“ zu verkaufen. Also so ganz frei im Patrickstyle: Wir nehmen den Content und schieben ihn woanders hin.
Das ist für mich kein stetiger Strom an Inhalten. Das ist nur Werteveränderung von Inhalten die schon lange im Spiel sind.
Und auch aktuell geht man im Dauerlauf hin und nimmt immer wieder die selben Waffen pinselt sie neu an und erwartet dafür was? Lob?
Das kann ich auch. Wenn es sogar ganz glücklich läuft muss ich dafür nicht einmal in eine 3D-Umgebung sondern pinsel nur die 2D-Textur mit sowas wie Paint anders an.

Natürlich ist das Niveau von Spielen gestiegen. Aber auch die Technik hat massive Sprünge gemacht. Machen wir uns nix vor: Die Hauptarbeit steckt im grafischen. Denn Systeme zu Programmieren ist nicht der mega Zeitfresser. Im Vergleich zu früher haben Engines diverse Systeme die immens Zeitsparend sind. Von Lichteinfall bis zum platzieren von Bäumen und anderen Objekten. Viele Dinge sind Vorgrefertigt und verwendet man für Gewöhnlich nicht einmal in einem Spiel sondern ich mehreren. Also nur alles teurer geworden ist es nicht.

Ich sehe der Entwicklung von Games sehr kritisch entgegen, Entwickler werden immer kreativer in Themen wie Ingameshops oder Lootboxen anstatt in Punkten wie Spielsysteme etc. . Und genug Spiele zeigen ja, dass Spiele auch wunderbar in der heutigen Welt zurecht kommen ohne solche Shops. (The Witcher 3)
Ein AAA Titel zum Vollpreis muss sich rund 2 Millionen mal verkaufen Weltweit um ein Erfolg zu sein bzw. Gewinne zu erzielen (Natürlich gibt es da unterschiede aber das ist ein sehr klarer Richtwert)
Klingt viel, isses aber nicht. Auf einigen Spielen zocken zur selben Zeit so viele das Game. (Zum Beispiel: Fifa 18 hatte zur selben Zeit Anfang Oktober 1,6 Millionen Spieler verzeichnet, die zur selben Zeit online waren)
Und da sind wir beim nächsten Punkt, zu keinem Zeitpunkt waren Games so Populär wie heute. Die Nachfrage ist gewaltig geworden.

Coreleon
Coreleon
1 Jahr zuvor

Also ich bin kein Fan von Cashshops aber realistisch gesehen werden die nicht mehr verschwinden da es massenhaft Spieler gibt die dort unsummen versenken.
Lootboxen hingegen sind da nochmal was völlig anderes, das ist ja nicht nur Glücksspiel ,sondern auch gezielte Manipulation ,grade der jüngeren Spieler. Man stelle sich dieses Vorgehen mal im RL vor … da würden die Behörden schon Scheiterhaufen aufstellen.
Das Problem ist das sich die Gesetzgeber zumeist überhaupt nicht mit Games auskennen , die Leute sind da meist eher Älter und wollen auch nichts damit zutun haben. Das dürfte sich dann erst so in 10-20 Jahren ändern wenn die Generation Y am drücker ist, die sind ja mit Games aufgewachsen. wink

Chris Brunner
Chris Brunner
1 Jahr zuvor

Ich denke auch nicht, dass die Shops verschwinden werden. Aber ich sehe es als Problem wenn spiele extra so aufgebaut werden, dass sich ab nem gewissen Punkt alles nur darum dreht: Du musst für ein Item oder ähnliches unsummen an Stunden Investieren und dumm umhergrinden, oder du zahlst betrag X und bekommst es direkt.
Die Lootboxen machen es noch schlimmer. Denn da ist der Betrag X ganz schnell mal im 4 stelligen Bereich.

Ein Cash Shop hingegen der rein optional ist und sich am Game orientiert (und nicht das ganze verdammte game an ihm) ist für mich vollkommen in Ordnung. Da kann man nämlich auch wirklich davon reden: „Du musst ds nicht kaufen wenn du nicht willst.“

Insane
Insane
1 Jahr zuvor

Ich fürchte der Zug ist bereits abgefahren. Aber wir werden sehen.

Paulie
Paulie
1 Jahr zuvor

Wieso wurde mein kommentar gelöscht ?

Cortyn
Cortyn
1 Jahr zuvor

http://mein-mmo.de/kommenta… – Besonders der Punkt „Aufrufe zu oder Androhung von Gewalt jeglicher Art, egal ob gegen andere Nutzer, Autoren oder Entwickler“.

Insane
Insane
1 Jahr zuvor

Das man das auch noch fragt…:D

cyber
cyber
1 Jahr zuvor

Der Wechsel eines Autors hat meistens nie etwas gutes für die Story bedeutet.

Siehe Destiny.

Chris Brunner
Chris Brunner
1 Jahr zuvor

Bei Destiny war aber auch gleich klar, dass die komplette story umgeworfen wird. Das ist hier nicht der Fall.

Coreleon
Coreleon
1 Jahr zuvor

Jain…man muss da unterscheiden wo die Story Lore herkommt. Bei SW gibt es ja schon einen Hintergrund oder bei Warhammer ect. da brauchts dann halt einen der ne passende side Story für Spiel XY zimmert und fertig.
Bei sowas wie Anthem schreibt dann halt jemand erstmal die ganze Lore (was einen riesigen umfang haben kann) und kann dann von anderen „kleineren“ Autoren dem Spiel angepasst werden.
Es erwartet ja auch keiner das zb Tom Clancy bei jedem Spiel den kompletten Plott schreibt, der würde denen was husten. wink
Man muss halt abwarten, inzwischen glaube ich ja das Studios es selbst mit den beisten Autoren der Welt schaffen würden die Story zu versauen … -.-

Zerberus
Zerberus
1 Jahr zuvor

In wie fern hat er was mit the anthem zu tun? Ist er nicht damals als Story writer zu swtor zurück gekehrt?

Was auch passen würde. Mit 6.0 dürfte dort noch mal irgendwas stkrytechnisches passieren. Und diese Story müsste er eigentlich inzwischen eigentlich fertig haben.

Marc El Ho
Marc El Ho
1 Jahr zuvor

Ist doch wie immer. Die „Fans“ stricken sich was zusammen aus Gerüchten und Mutmaßungen und interpretieren immer was irgendwo rein. Später ist es dann der böse Entwickler der „versprochen“ und nicht gehalten hat usw.

Skyrak
Skyrak
1 Jahr zuvor

Weil er mit an Anthem geschrieben hat? https://twitter.com/DrewKar… Nicht nur SW:ToR

Zerberus
Zerberus
1 Jahr zuvor

Ah, ok. Das war an mir vorbei gegangen smile

Passwort vergessen

Bitte gib Deinen Benutzernamen oder Deine Email-Adresse ein. Du erhälst einen Link, um ein neues Passwort per Email zu erstellen.