„Mass Effect hat eine schöne Zukunft“ – Ach, wirklich?

Hat das Franchise Mass Effect noch eine schöne Zukunft? Zumindest verspricht das ein Entwickler im Video …

Der 7. November ist für Fans von Mass Effect ein ganz besonderer Tag. Denn das ist der „N7-Day“. N7 ist eine Eliteeinheit der Menschen in Mass Effect und ein wichtiger Teil der Geschichte – es ist also nur logisch, dass die Entwickler am 7. November Mass Effect dafür mit der Community feiern.

Doch für viele war der 10. N7-Tag eher eine Enttäuschung und das Video anlässlich des Jubiläums schon fast zynisch. „Jetzt erinnert mich das 10. Jubiläum daran, dass eines meiner Lieblings-Spiele auf so unrühmliche Art und Weise gestorben ist“ und ähnliche Kommentare lasse sich zu Hauf finden.

Besonders ärgerlich ist eine Formulierung am Ende des Videos: „Die Zukunft von Mass Effect ist wirklich großartig. Die Leute wollen mehr über die Orte und diese Charaktere erfahren.“

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Das stößt einigen Fans sauer auf. Denn Mass Effect ist bis auf Weiteres auf Eis gelegt. Obwohl ursprünglich Story-DLCs für „Andromeda“ geplant waren, wurde die Produktion davon eingestellt. BioWare arbeitet aktuell mit ganzer Kraft an Anthem und das ehemalige Team um Mass Effect: Andromeda wurde auf andere Produktionen aufgeteilt.

Andere freuen sich über die nostalgischen Gefühle, die das Video bei ihnen auslöst und genießen noch ein paar Augenblicke mehr mit ihren geliebten Charakteren.

Es wäre durchaus möglich, dass dieses „Rückblick“-Video schon vor vielen Monaten produziert wurde, als Mass Effect wohl tatsächlich noch von einer schönen Zukunft träumte.

Mass Effect Story

Im besten Fall ist das Video ein Indiz dafür, dass wir in einigen Jahren vielleicht doch wieder von Commander Shepard oder den Ryders hören werden. Oder wenigstens von Liara.

Viel Hoffnung haben aber selbst die eingefleischten Fans nicht mehr.

Was haltet ihr von diesem „10 Jahre N7“-Video? Eine schöne Würdigung für ein Franchise, das lange Zeit vielen bedeutet hat? Oder jetzt nur noch mehr Salz in einer offenen Wunde?


Es gibt jede Menge Kritik an EA und dem Werdegang von Mass Effect – sogar ehemalige Entwickler sind unzufrieden.

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IchPutzhiErNuR

Ich finde andromeda nicht so schlecht wie es gemacht wird . Es hat schwächen aber auch viele gute ansätze
Für die zukunft seh ich allerdings schwarz , ea wird auch diese marke schrotten wie so viele andere auch

Stefan Lewerenz

andromeda wurde ohne herz und emotionen gemacht. die haben sich damit ihren grab geschaufelt. mass effect hat in einem game alles verkehrt gemacht. ersten 3 teile hattest du alles. wo ist das geblieben? ich glaube mass effect ist geschichte.

Siggi

Ich kann die ganze Kritik an Andromeda auch nicht ganz nachvollziehen. Es hat viele Dinge (Mako/Nomad, Planeten und Ressourcen scannen, offenere Welten zb) aus ME1 zurück gebracht. ME2-3 waren wirklich eher Deckungs-TPS mit klar abgesteckten Gebieten wo man sich von Punkt A nach Punkt B durch Gegnerwellen ballert. Das Spiele lebten fast nur noch durch die großartig inszenierte Geschichte, die aber auch viele Schwächen und Logiklücken hatte. Vom Gameplay waren 2 und 3 garnicht mein Ding da es immer das gleiche war!

Andromeda spielt sich da viel dynamischer und abwechslungsreicher. Ich hab auch nicht immer Bock auf NonStopAction. Gerade das mag ich auch an Open Worlds, manchmal hab ich eher Bock gemütlich vor mich hin zu daddeln und fahr halt durch die Gegend und sammel Stuff oder erkunde die Karte. Wenn man Bock auf Aktion hat macht man die Missionen, stürmt ne Basis oder Gewölbe, ich entscheide wann was wie wo gemacht wird. Genau das bietet Andromeda und ich find auch im Gesamtbild fügt sich alles gut zusammen und es ist einer der besten ME Teile.

Wirklich schade drum wenn da nichts mehr kommt……

Fly

Also da find ich das Video vom Witcher zum zehnjährigen Jubiläum deutlich, deutlich besser, um das mal als Vergleich heranzuziehen.

Bei dem Mass Effect Video greift mich die Nostalgie ganz sacht, beim Witcher hat’s mich direkt mit ner Gänsehaut gepackt und ich hab die ganze Zeit dümlich gegrinst.^^

SurvivalSpezi

Ich hab ME 1 gefeiert und wurde schon von Teil 2 enttäuscht. Teil 3 habe ich dann nicht mal mehr richtig gespielt und vielleicht 2 Stunden in ME3 verbracht. Aus einem sehr schönen und lebendigen Universum wurde ein Deckungs-Shooter mit vielen Zwischensequenzen.
Man hat da richtig gemerkt das EA die Produktionskosten so niedrig wie möglich halten wollte, um den Gewinn zu maximieren. Der Name stand ja bis dato für sich selber.

Luriup

Ich habe in ME:A gut 400h versenkt inc. MP,
von daher würde ich sagen,es hat mir gefallen.

Als die Meldung kam,das alle DLCs gestrichen wurden,
war ich natürlich verärgert.
Mittlerweile ist es mir egal ob noch etwas kommt oder nicht.
Eigentlich war nach Teil 3 ja schon Ende
und ein MMO im ME Universum hätte ich mir mehr gewünscht als ME:A.

Dank Steam/Origin habe ich alle 4 Teile immer griffbereit,
wenn ich mal Bock auf ME habe.^^

TheCatalyyyst

Ich finde es total interessant, wie da die Meinungen auseinander gehen (und ich will diese auch nicht bewerten; jeder denkt anders und hat das Recht dazu).
Ich habe das Spiel (Mass Effect: Andromeda) selbst nicht gespielt, die Entwicklung aber beobachtet. Und festgestellt, dass das Phänomen sehr ähnlich wie bei Fallout 4 ist/war, jedoch viel stärker ausgeprägt.

Auf der einen Seite die „alte“ Fangemeinde, die alle/einige Vorgänger gespielt und geliebt hat, unabhängig von ihren Macken oder Fehlern. Liebhaber von Rollenspielen, die freie Entscheidungen favorisieren und sich in ihrem Charakter im Spiel verwirklichen möchten (gerade das Dialogsystem ist da echt wichtig).

Ich kann gut nachvollziehen, dass einige Leute dieser Gruppe von den neuesten Veröffentlichung sehr enttäuscht waren.
Fallout 4 wie auch Mass Effect: Andromeda hatten bspw. ein stark abgeschwächtes Dialogsystem, in dem die meisten „Entscheidungen“ dasselbe Ergebnis haben oder das Ausgewählte gar nicht dem entspricht, was man sagen will. Die Immersion geht hier verloren; nicht in die Welt/das Universum an sich, sondern in den eigenen Charakter: manchmal sagt dieser etwas, mit dem man als Spieler nicht zufrieden ist, man guckt sozusagen nur noch „über die Schulter“. In beiden Fällen wurde die Story im Nachhinein als eher mittelmäßig bewertet.

Dann haben wir die „Neuzugänge“, die wie ich glaube eine sehr relevante Ziel-/Spielergruppe geworden ist (auch zu sehen bei Destiny 2 übrigens). Ich kann nicht für ME:A sprechen, aber ich habe das Gefühl, dass Fallout 4 von vielen Spielern profitiert hat, die vorher nichts mit der Serie zu tun hatten – oder von der schlechten technischen Performance der vorherigen Teile abgeschreckt waren. Außerdem sind dort vielleicht auch Spieler zu finden, die weniger Lust auf den Rollenspielaspekt haben (ich habe selber drei Anläufe gebraucht, um mich richtig in Fallout: New Vegas wohlzufühlen. Seitdem ist es aber in meinen permanenten Top 3 der besten Videospiele) und dafür eine offene Welt, gute Grafik und vor allem zugängliche Mechaniken und gutes Gameplay suchen. Alles Dinge, die die Vorgänger nicht oder nur eingeschränkt boten (ich fand das Gunplay von ME 1 ganz gut, hatte aber mit vielen Mechaniken echte Probleme). Das Stichwort hier vielleicht: leichte Zugänglichkeit.

Das sind beides völlig legitime Standpunkte von Ansprüchen, die man an seine Unterhaltung stellen kann (und ja, ich habe stark vereinfacht). Interessant ist jetzt, wie zwei ähnliche Fälle (F4 – ME:A) so unterschiedliche Ausgänge hatten.

Fallout 4 hatte (und das kann man nicht leugnen) einen recht beachtlichen Erfolg, und vor allem: trotz vieler Differenzen und Diskussionen steht eigentlich außer Frage, dass es in ein paar Jahren einen Nachfolger geben wird. Der (zugegeben) subjektive Eindruck, den die Resonanz in der Presse und der Community gemacht hat, ist überwiegend positiv.

Mass Effect: Andromeda hingegen hat eine ungewisse Zukunft (da hat Cortyn glaube ich schon mal was drüber geschrieben, zusätzlich zum obigen Artikel), es liegt sogar „zunächst auf Eis“. Obwohl einige Tests und Fans das Spiel lobten und Kritik in vernünftigem Maße äußerten, wurde das Spiel an anderen Stellen in der Luft zerrissen. Und seitdem haftet so ein „negatives Mal“ an diesem Werk. Und dieser allgemeine Eindruck hat sogar dafür gesorgt, dass DLC-Pläne gecancelt wurden; die Reaktion auf das Basisspiel scheint einen so verheerenden Eindruck gemacht zu haben, dass der Publisher die ganze Sache als unrettbaren PR-Schaden verbucht und potentielle Gewinne durch DLCs und Mikrotransaktionen abgeschrieben hat.

Was will ich damit sagen? Ich will ME:A nicht schlecht reden. Ich finde es eben einfach erstaunlich, wie eine ähnliche Gemengelage zu einem so unterschiedlichen Ergebnis geführt hat.
Ich erinnere mich daran, wie es schon bei Fallout wegen „schlechter Grafik“ Kritik hagelte, bevor überhaupt jemand das Spiel zu Gesicht bekam. Wie nach Release kritisiert wurde, dass das Spiel nun eher Action-Shooter als Rollenspiel ist. Und trotzdem das Ergebnis ein völlig anderes, bei ähnlichen Voraussetzungen.

Glückwunsch, wer diesen Roman durch hat. Ich weiß gar nicht, wo das alles auf einmal herkam, und sonderlich stringent und haltbar ist es vermutlich nicht. Nichts desto trotz ein spannendes Thema, an das man gerne mal den ein oder anderen Gedanken verschwenden kann.

Bermuda

Wow, sachlich und differenziert. Toller Kommentar!

Guest

Ich sehe das nicht so kritisch. Ja, ein Teil ist heftig schief gegangen, doch das passiert immer wieder mal. Die Marke ist deswegen nicht tot. Reihen wie Tomb Rainer, Final Fantasy usw. Haben so etwas auch überlebt. Früher oder später werden wir schon noch etwas von mass effect hören.

Ectheltawar

Umso stärker der Einfluss von EA auf Bioware wurde, umso schlechter wurden die Spiele, welche das Bündnis hervorbrachte. Für mich persönlich bleiben gerade Mass Effect 1, wie auch zB Dragon Age 1, absolute Perlen der Spielegeschichte, die ich von Anfang bis Ende durchgespielt habe und sicherlich auch immer mal wieder spielen werde. Was danach folgte war meiner Meinung nach immer Schwächer und letztlich ist Bioware ja nun nicht die erste Firma, welche von EA beerdigt wurde. Bioware hätte einfach unabhängig bleiben sollen.

Worauf ich mehr hoffe, als auf weitere Spiele dieser Serien, sind ohne Frage Filmmacher die sich dem annehmen. Ich bin überzeugt das man gerade aus Mass Effect einen verdammt genialen Hollywood-Streifen machen kann. Selbiges gilt auch für Dragon Age. Etwas aus der Richtung zu hören wäre schöner als die Ankündigung eines weiteren Teils mit dem EA das ganze noch weiter ausschlachten will.

Marco Schulz

mass effect andromeda ist eines der schönsten Spiele, die ich erleben durfte. Sehr viel Spaß mit der story, den Charakteren, der Optik und dem gameplay in den 60 Stunden gehabt.

nur das Ende war mir zu abrupt… gern wüsste ich wie es weitergeht.

Longard

Mass Effect Andromeda: Eines der Größten Enttäuschung die ich erleben durfte. Selten so geärgert dafür auch nur einen Euro ausgegeben zu haben. Wenn ich das Spiel gestartet habe und meinen Char reden hörte wollte ich den am liebsten gleich von ner Klippe in den Virtuellen Selbstmord springen lassen. Einfach nur ultra schlechte Dialoge von nahezu allen Charakteren. Die Gesichtsanimationen einfach nur sowas von zum fremdschämen. Die Story lahm, die Geschichten der „Helden“ bedeutungslos und mir absolut gleichgültig.

Das Game ist einfach nur so Ultra Schlecht, ich könnte jetzt noch Kotzen dafür Geld gelassen zu haben. Das Teil würde ich nicht mal Geschenkt haben wollen. Und das ist wirklich keine Übertreibung.

Bulgor

Genau sowas meine, völlig übertriebene Kritik die die Serie kaputt gemacht haben! Da wird sich an Kleinigkeiten wie Gesichtsanimationen hochgezogen, schau dir mal bitte die Animationen in ME1 oder DA1 an, die sind grottig ja. Oder die stinklangweiligen Nebenmissionen in ME1 auf Randomplaneten oder den Raumstationen, das scannen der Planeten… das war zum kotzen und überflüssig! Trotzdem gilt ME1 als der heilige Grahl. Ich finde in Andromeda hat man das alles viel besser eingebunden.

Andromeda bietet an sich auch noch das Gleiche Feeling und Gameplay wie die Vorgänger, nur mit verbessertem Gameplay, größeren Welten und viel mehr Features und Freiheiten. Wie gesagt Storyinszenierung und Charaktere kommen nicht an ME1-3 ran aber so schlecht wie du es darstellst ist es bei weitem nicht!

Longard

Tja, Geschmäcker sind vielleicht verschieden. Aber das ist meine Meinung zu dieser Gurke. Sorry wenn ich so drastisch ausdrücke, aber dieses komplette Spiel ist in meinen Augen einfach nur eine reine Enttäuschung, auf ganzer Linie.

SurvivalSpezi

@Bulgor

Man muss einfach mal 9 Jahre Zeitunterschied wirken lassen. Damals war ME1 zwar nicht State of the art, aber es war damals ein hervorragendes Sci-Fi RPG. ME:A ist heute ein unterdurchschnittliches Triple A Produkt. Guck dir doch die Möglichkeiten von heute an. Man hätte ganze Planeten im Open-World Stil erstellen können mit einer wirklich gut inszenierten Geschichte. Wir haben dafür ein lauwarmes und mehrmals aufgewärmtes Gericht erhalten. Man wollte einfach nicht Geld investieren, sondern die Kundschaft melken.

Starthilfer

Ich habe gerade so die ersten par Missionen geschafft bevor ich einfach keine Lust mehr hatte. Die Story konnte mich einfach nicht packen. Habe mich dann dem mp zu gewandt und da noch einige Zeit Gegnerwellen zerlegt aber auch das war gar nichts zu ME3
Das ganze Spiel war wohl nicht schlecht umgesetzt meine Erwartungen wurden aber nach den 3 Vorgängern nicht erfüllt.

Alfred Tetzlaff

Also ich fand Mass Effect Andromeda großartig. Schade das keine DLCs kommen und das Franchise auf Eis liegt. Die Zukunft sieht zur Zeit trübe aus….die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt…aber sie liegt aktuell auf der Intensivstation…leider…????

Bulgor

Naja das liegt auch an der Com. die Andromeda teilweise wirklich zerissen und extrem kritisiert hat! Wie gesagt für mich war es der beste Teil der Reihe.Auch wenn es von der Story und Charakteren nicht an ME1-3 rankommt fand ich es vom Gameplay viel besser!

Schade das keine Erweiterungen mehr kommen, denn gerade eine völlig neue Galaxie bietet soviel Stoff. Ein neuer Planet und ein neues Volk, wirklich schade wenn es das war mit ME. Mal schauen Anthem sieht auch nice aus aber geht wohl eher in Richtig MP-Shooter ala Destiny, Warframe und Co. Ich hoffe es bietet viele RPG-Elemente denn Shooter sind mir auf Dauer zu einseitig und SciFi-Shooter gibts eh schon massig.

Alfred Tetzlaff

Das Gezeter schon vor dem Release, wegen der angeblich miesen Gesichts-Animationen, war in der Tat unerträglich. Man hat dem Game einfach keine Chance gegeben. Dabei fand ich die Grafik halb so schlimm…nicht optimal aber völlig ok. Von der neuen Galaxie hätte ich gerne noch mehr gesehen….hat nicht sollen sein…

Bodicore

Na also das zumindest war absolut berechtigt. Ok sicher nicht so wie es abgelaufen ist mit dieser Schlammschlacht aber zu kritisieren war das auf jeden Fall.

Beim Gameplay geb ich euch recht da war es der beste Teil

Alfred Tetzlaff

Das meine ich ja…ein an sich berechtigter Kritikpunkt wurde zu einem Killer-Argument gegen das Spiel aufgeblasen. So schüttet man das Kind mit dem Bade aus….

Koronus

Letzteres. Ich habe mit Andromeda abgeschlossen.

Bulgor

Also ich kann den ganzen Hate über Andromeda echt nicht nachvollziehen. Ich find das Spiel großartig!!!

Gerade nach dem Ende von ME3 musste ein kompletter Neuanfang her und mit Andromeda hat man das ganz gut gelöst mit der neuen Galaxy. Alles andere wäre unglaubwürdig und komisch im Bezug auf die Trilogy und Shepard gewesen.

Vor allem finde ich gut dass man mehr auf Open World und Erkundung gesetzt hat, was ja viele kritisieren. Ich fand vor allem ME2 und 3 furchtbar vom Leveldesign. Die Städte waren cool aber die Missionsgebiete waren meist nur Schläuche wo man von einer Deckung zu nächsten rennt…und das immer wieder und wieder…überall standen sinnlos Wände rum die Deckung boten und es gab nur den einen Weg. Da gefällt mir Andromeda viel besser, da kann ich selbst entscheiden wie ich vorgehe und der Erkundungsaspekt ist auch cool. Passt ja auch zum einem Pathfinder der neue Planeten erkunden soll! Wie man sich allen Ernstes die linearen Schlauchlevel zurück wünschen kann ist mir ein Rätsel, das hat mich an ME schon immer angekotzt?!

Klar in Sachen Story und Charakter hat Andromeda Schwächen im Vergleich zu den Vorgängern aber in Sachen Gameplay find ich es ist der beste Teil. Allein die ganzen Features, dazu ist das Kampfsystem viel runder und die Welten viel lebendiger und realistischer als immer nur durch Schläuche zu rennen und vor unsichtbaren Barrikaden zu stehen. Ich hoffe es kommen noch weitere Teile, mit Open Worlds und wieder etwas mehr Tiefe was Story und Charaktere angeht. Aber an sich ist ME einer meiner Favs vor allem Andromeda, was endlich auch mehr spielerische Freiheit bot.

Bodicore

Mass Effect hat nur dann eine Zukunft wenn man wieder mit Schlauchlevels arbeitet. Open World und dichte Story funktiert so in der Form nicht.

WooTheHoo

Stimmt allerdings! Zu Beginn von ME: Andromeda fand ich das Spiel noch spannend. Aber je mehr ich voran schritt, umso „lästiger“ wurde die Open World. Ich kann diesem Trend aber eh nicht viel abgewinnen, weil die meisten offenen Welten öde sind und nur dazu dienen, die Spielzeit mit sinnlosen und meist öden Nebenquests künstlich zu strecken. Sicherlich gibt es Ausnahmen. Ein Fallout würde ohne die Weite nicht funktionieren und z. B. Horizon zeigt, wie man ein Open World auch einigermaßen Interessant füllen kann. Aber bei ME: A hat das überhaupt nicht funktioniert. Dort hat mir einfach der erhoffte Focus auf Story und Charaktere gefehlt. Die Welten waren zu Beginn noch interessant, wurden aber recht schnell öde. Und nach dem dritten vollständig „abgehakten“ Planeten hatte ich dann einfach keine Lust mehr auf das Spiel. Das ging mir bei ME bisher nie so. Selbst den schwachen zweiten Teil empfand ich da noch als wesentlich motivierender. Und der war an und für sich schon lediglich das „Intro“ für ME 3 und ein Ressourchen-Sammel-Simulator. Qualitativ fand ich den Ausflug ins Andromeda-System auch nicht überzeugend. Die Gesichtsanimationen waren zwar nicht so schlimm, wie ich es erst befürchtet hatte (habe erst nach dem Patch angefangen) aber es fehlte den Welten einfach an Leben.

Marc El Ho

Dragon Age Inquistion das noch viel mieser vor allem in der Präsentation war, wurde hochgejubelt und war sogar Game of the year. Einiges hat ME:A besser gemacht und wird zerissen. Völlig bekloppt und ne schizo Com

WooTheHoo

Den Vergleich zu Dragon Age kann ich nicht ziehen, weil ich es nie gespielt habe. Mich sprechen vor allem SciFi-Settings an. Schon immer. 🙂 ME:I ist auch kein per se schlechtes Spiel. Es fühlt sich halt nur so elende gestreckt an. Und das hat mir in den Vorgängerteilen besser gefallen. Die waren auch umfangreich, haben aber nicht auf biegen und brechen auf eine offene Welt gesetzt, wo ein stärkerer/strafferer Storyfokus (in meinen Augen) sinnvoller gewesen wäre.

Gorden858

Der Witcher hätte da ein Wörtchen mit dir zu reden 😉

Und auch DA:I hat das in meinen Augen besser gelöst.

Bodicore

Ja gut Witcher 3 ist aber ein anderes Kaliber das sind die Nebenquests für sich schon Storymissionen mit 3-4 verschiedenen Ausgängen. Da ist nix mit kill mal die 8 Aufständigen da hinten und komm wieder retour um gleich in die andere Richtung geschickt zu werden.

Gorden858

Genau, aber es zeigt, dass es geht. Es ist viel Aufwand, den man sich offensichtlich gespart hat. Man sollte Open World also entweder ganz oder gar nicht machen.

PBraun

Schade drum, sehr schade; ich mochte die ME-Reihe sehr, auch oder sogar gerade den letzten Teil.
Das Video macht mich Stirn runzeln.
Vielleicht sollte man sich da nicht zu viel dazu denken.

Torchwood2000

Leider ist das eher ein Zeichen der Ignoranz von EA gegenüber den Fans. Das zeigt doch nur einmal mehr, wie die ticken. „Das Video hauen wir halt mal raus,egal ob es noch aktuelle Aussagen enthält oder nicht. Hauptsache, wir tun so, als ob uns das Jubiläum interessiert. Und kosten tut es uns ja nichts, weil’s schon produziert ist“.

Marc El Ho

Mass Effect juckt in wenigen Jahren keine Sau mehr. Es hatte seine Zeit und Ruhm aber die neue Generation von Spielern wird so etwas kaum noch abgewinnen können und alte Fans werden es bis dahin längst vergessen haben bzw sind eh kaum mit einem Nachfolger zufrieden zu stellen. Außerdem halte ich Lootbox-€A und Singleplayer/Storyspiele für gegessen.

GosilaTV

Zumindest gibt es denke ich viele Mass Effect Fans für die die Serie nach Teil 3 geendet ist. Auch wenn Teil 3 für viele Fans eine Enttäuschung war, bin ich mir sicher, dass die erste Mass Effect Trilogie für immer in Erinnerung bleibt. Dafür gibt es einfach zu viele Fans von Teil 1 und 2.
Was zukünftige Spiele betrifft haben wir aber dieselbe Meinung.

Luriup

Doch die neue Generation will Lootboxen und Destiny-Klone.
Nix anderes wird mehr entwickelt.
EA und Konsorten können nicht irren,
denn die haben ja Marktforscher.

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