FIFA 21 TOTW 31: Die Predictions zum Team der Woche – mit Messi & Haaland

Am nächsten Mittwoch, den 28. April, veröffentlicht EA das neue TOTW 31 (Team of the Week) in FIFA 21 Ultimate Team. Doch welche Spieler könnten dabei sein? MeinMMO verrät euch, wer einen Platz im neuen Team der Woche ergattern könnte.

Update: Das TOTW 31 ist jetzt bekannt:

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Das ist das Team of the Week: Obwohl die TOTS-Karten (Team of the Season) mittlerweile die TOTW-Karten (Team of the Week) aus den Weekend League Belohnungen abgelöst haben, erscheint weiterhin das Team der Woche in FUT 21. Dieses Team besteht aus 23 Spielern, die am Fußball-Wochenende starke Leistungen auf den Platz gebracht haben.

Für diese Leistungen erhalten die Spieler Inform-Karten, die eine Woche lang in FUT-Packs zu finden sind.

Das sind TOTW Predictions: Bei den TOTW Predictions handelt es sich um Vorhersagen aus der Community. Die versucht zu erraten, welche Spieler im Team der Woche landen könnten.

Sie verschaffen einen guten Überblick darüber, wer im TOTW stehen könnte. Potentielle Inform-Spieler kann man dann nutzen, um Münzen auf dem Transfermarkt zu verdienen. Wie das klappt, erfahrt ihr in den Trading Tipps.

Wichtig ist allerdings, dass es sich dabei um theoretische Vorhersagen und keine Garantien handelt. Das TOTW 23 am kommenden Mittwoch kann insgesamt anders aussehen, als die Predictions vermuten lassen.

Die Vorhersage zum Team of the Week 31 in Ultimate Team

Die Predictions zum nächsten Team der Woche stammen vom FIFA-YouTuber VIVALAFIFA.

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Torhüter

  • TW: Bravo (Real Betis)
  • TW: Dubravka (Newcastle United)
  • TW: Cakir (Trabzonspor)

Verteidiger

  • IV: De Ligt (Juventus Turin/Piemonte Calcio)
  • LV: Sandro (Juventus Turin/Piemonte Calcio)
  • IV: Sokratis (Olympiakos Piräus)
  • LV: Chilwell (Chelsea)
  • LV: Grimaldo (Benfica Lissabon)

Mittelfeldspieler

  • ZDM: Hector (1. FC Köln)
  • ZM: Silva (Manchester City)
  • ZM: Krychowiak (Lokomotive Moskau)
  • ZM: Klaasen (Ajax Amsterdam)
  • ZOM: Payet (Olympique Marseille)
  • ZOM: Duda (1. FC Köln)
  • LM: Insigne (Neapel)

Stürmer

  • MS: Benzema (Real Madrid)
  • ST: Griezmann (FC Barcelona)
  • ST: Armstrong (Blackburn Rovers)
  • ST: Haaland (Borussia Dortmund)
  • ST: Moffi (KV Kortrijk)
  • ST: Leeuw (FC Emmen)
  • ST: Grigg (MK Dons)
  • ST: Arnautovic (Shanghai SIPG)
  • ST: Wood (Burnley)
  • ST: Embolo (Borussia Mönchengladbach)
  • ST: Messi (FC Barcelona)

Mögliche Bundesliga-Spieler im TOTW 31

Diese Bundesligaspieler könnten wir im neuen TOTW sehen:

  • Nachdem es Erling Haaland in der letzten Woche überraschenderweise nicht in das TOTW 30 geschafft hat, erhält der Norweger in dieser Woche eine neue Chance. Seine 2 Tore gegen den VfL Wolfsburg dürften als Argumentation genügen.
  • Beim wichtigen 2:1 Sieg des 1. FC Köln gegen RB Leipzig war Jonas Hector mit seinen 2 Toren der Spieler des Tages. Eine Inform-Karte wäre definitiv verdient.
  • Ondrej Duda spielte beim nächsten Sieg der Kölner eine wichtige Rolle. Beim 3:2 Sieg gegen den FC Augsburg schoss er 2 Tore.
  • 5:0 gewann Borussia Mönchengladbach gegen Arminia Bielefeld und ein Spieler war an gleich 3 Toren beteiligt: Breel Embolo. Der Schweizer schoss 2 Tore selbst und bereitet das dritte vor.

Wenn ihr noch Verstärkung für euer Team sucht, dann haben wir die besten Spieler unter 500.000 Münzen für euch.

Quelle(n):
  1. VIVALAFIFA

Warum ihr jetzt in Final Fantasy XIV einsteigen solltet, bevor das Addon Endwalker kommt

Das MMORPG Final Fantasy XIV (FFXIV) hat für den Herbst 2021 die nächste große Erweiterung namens Endwalker angekündigt. Für neue Spieler ist jetzt daher der perfekte Zeitpunkt, in das Spiel einzusteigen. In diesem Artikel verraten wir euch die Gründe dafür. 

Was ist Final Fantasy XIV? Das Spiel der beliebten Final-Fantasy-Franchise ist ein klassisches Themepark-MMORPG mit Tab-Targeting-Kampfsystem und Global Cooldowns. 

Es ist eins der wenigen MMORPGs, die noch ein Abo-Modell nutzen. Ab 10,99 € im Monat bekommen die Spieler alle 3 bis 4 Monate große Content-Updates mit neuen Inhalten. 

Wie es bei Final-Fantasy-Spielen immer der Fall ist, legt es sehr viel Wert auf die Story, die nun seit 10 Jahren fortlaufend erzählt wird. Freunde von PvE und kreativem Content werden in Final Fantasy XIV aber auch auf ihre Kosten kommen. Das Spiel platzt förmlich vor allen möglichen Content-Optionen, die sich über die vielen Jahre Laufzeit in regelmäßigen Updates angesammelt haben:

  • Es gibt klassische Dungeons für 4 bis 8 Spieler
  • Raids, die auf wahlweise 8 oder 24 Spieler ausgelegt sind
  • Fantastisch inszenierte Bosskämpfe namens Prüfungen für 8 Spieler
  • Einen großen Foto-Modus namens /gpose, um den sich eine ganze Community gebildet hat, die schicke Screenshots erstellt
  • Ein Housing-System, in dem Spieler sich beim Gestalten kreativ austoben können
  • Für Sammler gibt es über 150 Mounts, über 400 Begleiter und über 2.500 Errungenschaften, die sie für ihre Sammlung jagen können

Und an jeder Ecke werden Fans von Square-Enix-Spielen Elemente entdecken, die sie auf Anhieb erkennen werden. In FFXIV nutzen die Entwickler nämlich schamlos die Nostalgie aus und haben das Spiel vollgepackt mit Charakteren und Gegnern aus früheren Teilen der Reihe, aber auch mit Cross-Overn wie Nier Automata. 

Mit dem kommenden Addon Endwalker im Herbst 2021 wollen die Entwickler den Handlungsstrang in FFXIV, der sich um die Götter Hydaelyn und Zodiark dreht, mit einem großen Knall beenden. 

Bin ich der Meinung, dass es für daher der perfekte Zeitpunkt ist, in das MMORPG einzusteigen, um bei dem Finale live dabei zu sein und zähle euch die Gründe dafür auf. 

Das Addon kommt – Sichert euch die Plätze in der ersten Reihe

Im Februar kündigte FFXIV ihr neuestes Addon Endwalker an. Es wird der große Abschluss, die Krönung, einer Geschichte, die das MMORPG seit 10 Jahren kontinuierlich erzählt. Entsprechend sind viele Fans wahnsinnig gespannt, wie dieser Handlungsbogen ausgeht, in dem es um nicht mehr und nicht weniger als das Ende der Welt geht. 

Neueinsteigern bietet sich an dieser Stelle eine einzigartige Gelegenheit: Da bis zum Release des Addons mindestens 5 Monate verbleiben, habt ihr jetzt genug Zeit, um in das MMORPG einzusteigen. 

Ihr könnt die ganze Story, auf die andere monate- und jahrelang warten mussten, ganz bequem in einem Rutsch erleben und pünktlich zum Release mit Popcorn und einem Bierchen bereit für das große Finale sein. 

Gleichzeitig beginnt danach aber eine neue Ära, ein Neuanfang, wie der Direktor des MMORPGs, Naoki Yoshida, erklärte. Die Entwickler werden eine frische Storyline beginnen, die von den aktuellen Ereignissen im Spiel abgekoppelt ist und die ihr zusammen mit den Veteranen-Spielern auf der gleichen Basis anfangen könnt. 

Es gibt aber noch andere Gründe, wieso der Einstieg aktuell so leicht ist wie noch nie.  

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Der Trailer zu FFXIV Endwalker verspricht ein bombastisches Ende

Testversion bietet viel Content für lau

Als eins der etablierten MMORPGs auf dem Markt wächst FFXIV mit jedem Jahr immer weiter. Aus den Berichten an die Investoren kann man entnehmen, dass die MMO-Spate von Square Enix dank des Spiels hohe Gewinne erzeugt. 

Und auch im Spiel gibt es in den Hauptstädten und Inhalten viel Aktivität und frisches Blut. Einer der Hauptgründe dafür ist die neue kostenlose Test-Version, die im vergangenen Jahr eingeführt wurde. 

Während man früher nur bis Level 35 Spielen konnte und dadurch nur sehr wenig von dem Spiel gesehen hat, liegt das neue Max-Level bei 60. Wenn ihr wollt, könnt ihr das komplette Szenario des Basis-Spiels “A Realm Reborn” und des ersten Addons “Heavensward” mit allen ihren Inhalten zeitlich uneingeschränkt kostenlos spielen. 

Das sind viele Hunderte an Stunden an Content, die euch eine gute Gelegenheit bieten, das Spiel ausgiebig zu testen, bevor ihr Geld reinsteckt. Obwohl dieser Content schon sehr alt ist, wird er von den Veteranen weiterhin täglich erledigt, ihr müsst also nicht befürchten, dass ihr nicht vorankommt, weil bestimmte Inhalte tot sind. 

Die einzige Einschränkung der Textversion bezieht sich auf die sozialen Features von FFXIV. Ihr werdet zum Beispiel keiner Freien Gesellschaft (Gilde) beitreten oder andere Spieler anflüstern können. 

Dafür gibt es aber den Neulings-Chat, in dem ihr unter die Fittiche der Mentoren genommen werdet. Er ist für alle Sprachen offen und dort werden von erfahrenen Spielern alle eure Fragen beantwortet, habt also keine Angst sie zu stellen. 

Alle Infos zu der kostenlosen Test-Version findet ihr hier:

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Der viel kritisierte Einstieg wurde erleichtert

Einer der großen Kritikpunkte von FFXIV war schon immer, dass der Einstieg in das Spiel sich als wahnsinnig schleppend gestaltet. Die Hauptstory ist in dem Spiel Pflicht und ihr müsst euch erst durch die Quests spielen, bevor ihr im Endgame ankommt, sofern ihr natürlich kein Geld für Skip-Optionen zahlen wollt. 

Diese Hürde wurde letztes Jahr nun etwas erleichtert. Die Entwickler gingen mit einer großen Schere über die Quest-Reihen des Basis-Spiels “A Realm Reborn” und entfernten alles, was für die Geschichte nicht relevant war wie nervige Fetch-Quests. 

Die verbliebenen Quests erhielten eine Überarbeitung, die sie ebenfalls kürzer und knackiger gestaltet hat. Die Menge von Grind wurde runtergesetzt und einige Aufgaben wurden weggeschnitten. 

Gleichzeitig blieben aber alle wichtigen Informationen, die die Grundlage der Story von FFXIV bilden, im Spiel erhalten. Ihr müsst also zum Glück nicht mehr so viel rumlaufen, wie es die Spieler vor euch getan haben. 

Dieselbe Behandlung planen die Entwickler übrigens auch für die Addons Heavensward und Stormblood. Generell soll sich eure Reise durch das Spiel angenehmer gestalten. Wann das passiert, ist noch nicht bekannt.  

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Seit dem Update ist auch das Fliegen in den alten Gebieten freigeschaltet worden. Das beschleunigt den Fortschritt durch die Story um einiges.

Ihr könnt die Veteranen problemlos einholen

Eine große Sorge bei Spielern, die es sich überlegen, in ein so altes MMORPG wie FFXIV einzusteigen, ist: “Werde ich die anderen überhaupt einholen können?” 

Tatsächlich ist das gerade in FFXIV nur eine Frage der Zeit. In dem MMORPG existieren spezielle Aufhol-Mechaniken, die es euch ermöglichen, beim Item-Level eurer Ausrüstung größere Sprünge zu machen und früher oder später mit den Raidern auf der gleichen Gear-Stufe zu stehen. 

Die Hauptstory-Quest ist der rote Faden, der euch durch das Spiel bis zum Endgame führt. Unterwegs bekommt ihr in regelmäßigen Abständen Koffer mit Ausrüstung, die euch in etwa auf das aktuelle Level bringen soll. 

Sobald ihr das maximale Level von 80 erreicht und die Story von Shadowbringers abgeschlossen habt, habt ihr mehrere Quellen, aus denen ihr Gear erhalten könnt:

  • In den Dungeons könnt ihr grünes Gear farmen, das als Übergangslösung genutzt werden kann, bis ihr was Besseres bekommen habt
  • In Dungeons könnt ihr außerdem Allagische Steine farmen, eine besondere Währung in FFXIV. Diese könnt ihr bei NPCs gegen starke Rüstung eintauschen. 
  • In Eden- und Nier-Raids könnt ihr an blaues Gear kommen, das eure Item-Stufe stark boostet. Diese Raids dauern nicht lange, sind leicht zu erledigen und eignen sich gut zum Farmen von Ausrüstung (mit Ausnahme von Eden episch).
  • Am Marktbrett gibt es Rüstungen, die zwar nicht das höchste Item-Level haben, euch aber sehr nah dran bringen. 

Das aktuelle höchste Item-Level liegt bei 530. Viele Raider haben es bereits vor Monaten erreicht, indem sie die schweren epischen Raids gefarmt haben. Mit dem Patch 5.5 können auch die casual Spieler ihre Rüstung auf diese Stufe aufwerten, indem sie die Nier-Raids erledigen und dort Upgrade-Materialien erhalten. 

Das Item-Level wird bis zum Launch von Endwalkers nicht mehr erhöht, sodass ihr fürs Farmen viele Monate Zeit habt. Dadurch wird sichergestellt, dass die meisten Spieler das neue Addon auf dem etwas gleichen Item-Level starten und die neuen Spieler nicht benachteiligt sind.

PS5-Version kommt und macht alles hübscher (stufenweise)

Mit dem Patch 5.5. Am 13. April startete auch der Beta-Test der PS5-Version von FFXIV. Die Beta ist für alle offen und umspannt alle Inhalte der kostenlosen Test-Version, die bis Level 60 geht. Die Haupt-Features der PS5-Version sind:

  • Höhere Auflösungen: In 4K (2160p) / WQHD (1440p) / Full HD (1080p). 
  • Bessere Performance: Die Auflösungen WQHD (1440p) und Full HD (1080p) laufen mit 60 FPS. In 4K soll die Bildfrequenz bei etwa 40 FPS liegen.
  • Scharfes UI mit neuen Icons in hoher Auflösung
  • Kürzere Ladezeiten dank der SSD der PS5
  • Unterstützung des DualSense-Controller
  • 3D-Audio

Die Beta-Phase wird so lange dauern, bis alle Probleme ausgebessert wurden. Sobald das passiert ist, streben die Entwickler einen zügigen Release an. 

Noch wichtiger aber ist die Ankündigung, die die Entwickler in einem Interview (via. PlayStation-Blog) gemacht haben. Die PS5-Version ist der erste Schritt in einer Reihe von grafischen Upgrades, die FFXIV erhalten wird. 

Der Lead Project Manager Shoichi Matsuzawa kündigte an, dass die Ingame-Texturen von FFXIV ein Upgrade erhalten sollen. Da das MMORPG mittlerweile fast 10 Jahre auf dem Buckel hat, kann es grafisch mit neueren Titeln wie etwa Black Desert oder Swords of Legends nicht mithalten.

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Wenn FFXIV aber weiterhin über viele Jahre laufen und neue Spieler anlocken will, wird ein Grafik-Update irgendwann notwendig sein. Das sei laut Matsuzawa ein sehr schwieriger Prozess, der viel Planung erfordere, aber die PS5-Version habe nun dafür das Fundament gelegt.

Wenn ihr also zu den glücklichen Besitzern einer PS5 gehört, dann könnt ihr in das Spiel direkt dort anfangen und Endwalker direkt auf der neuen Sony-Konsole erleben. 

Nach dem Addon ist vor dem Addon

Das kommt mit Endwalker: Die Inhalte der Erweiterung gestalten sich nach dem klassischen Muster wie es schon bei seinen Vorgängern der Fall war. Die Spieler bekommen ein großes Update, der eine Menge Neuerungen ins MMORPG bringen wird. 

Im Fokus steht hier natürlich die Hauptstory des Spiels, deren erster Handlungsbogen um die Götter Hydaelyn und Zodiark in Endwalker beendet wird. Die Spieler werden dabei auf den Mond reisen, um sich dort zusammen mit befreundeten NPCs ihrem Erzfeind zu stellen. 

Aktuell stehen auf der Liste neben den Story-Quests aber auch:

Nach dem Addon geht es für die Spieler weiter mit den Updates, die in dem gewohnten Rhythmus von 3-4 Monaten erscheinen sollen. 

Die Story-Quests, die mit den Patches 6.1, etc. erscheinen werden, machen außerdem ein neues Kapitel des MMORPGs auf. Es beginnt eine neue Story, die die neuen Spieler genauso frisch erleben werden, wie die Veteranen von FFXIV. 

Content für mindestens 3 weitere Jahre

Was bringt die ferne Zukunft? Wie genau es mit dem Spiel nach dem Release von Endwalker gehen soll, haben die Entwickler nicht verraten. Vom Direktor Yoshida gibt es nur vage Hinweise und Kommentare darüber, wie es ein Neuanfang werden soll, mit einer neuen Geschichte und neuen Charakteren. 

In welche Ecke der Welt von FFXIV es die Spieler verschlagen wird, ist aber noch nicht bekannt. Wir wissen auch nicht, in welcher Form die neuen Inhalte kommen werden. Also, ob etwa wieder ein sehr langer Handlungsbogen beginnen wird oder ob die Entwickler lieber kürzere bevorzugen werden.

Bekannt ist hingegen aber, dass Square Enix noch viel mit dem MMORPG vorhat. 

Aufgrund von den hohen Einnahmen, die das Spiel in den vergangenen Jahren erzielt hat, prognostiziert Yoshida, dass FFXIV noch mindestens bis ins Jahr 2024 neuen Content erhalten wird. 

Ihr braucht euch also nicht Sorgen zu machen, dass ihr hier in ein MMORPG einsteigt, das nächstes Jahr wieder offline gefahren wird.

Pro
  • Regelmäßige große Content-Updates
  • Vielfältiger Content
  • Fortlaufende Story-Line, die von Kritikern gelobt wird
  • Knackige epische und ultimative Raids
  • Ausgeklügeltes Crafting-System
  • Uneingeschränktes Crossplay zwischen allen Plattformen
  • PS4- und PS5-Spieler benötigen kein PS Plus
Contra
  • Early Game ist träge
  • Wenig Vielfalt bei der Skillung und der Auswahl der Endgame-Rüstung
  • Langer Weg zum Endgame
  • Der Charakter-Creator ist eher eingeschränkt
  • Wenig Content für PvP-Fans

Ich erwarte Großes von Endwalker

Als jemand, der schon über 800 Tage Spielzeit in FFXIV versenkt hat, habe ich bei der Entfaltung des MMORPGs live zugeschaut. Die Entwickler wuchsen aus ihren ersten, manchmal etwas ungeschickten Versuchen, einen Bosskampf oder einen Handlungsstrang zu designen mit quasi jedem Patch. 

Die Spielmechaniken wurden kniffliger und abwechslungsreicher, das Writing und Synchronsprache wurden mit jedem Addon spürbar besser. Entsprechend sind meine Erwartungen an Endwalker sehr groß. Immerhin schließen die Entwickler hier eine 10 Jahre lange Story ab, die mir und auch vielen anderen sehr ans Herz gewachsen ist, also sollte es gefälligst mit Feuerwerk, Champagner und Rock’n’Roll passieren. 

Aber ich sehe diese 10 Jahre nicht als Hürde für Neueinsteiger. Im Gegenteil. Auf reddit, Social Media, in Foren und auch im Spiel lese ich fast jeden Tag Äußerungen neuer Spieler darüber, wie FFXIV sie gepackt hat. Dabei klingen die Leute oft selbst völlig überrascht darüber. Aufgrund dieser Erfahrung denke ich, dass es definitiv nicht zu spät ist, mit dem Spiel anzufangen. 

Gerade jetzt, wo quasi optimale Bedingungen für einen Neuanfang herrschen, würde ich jedem J-RPG- und MMORPG-Fan empfehlen, die Test-Version auszuprobieren. Es kostet euch nichts, hat keine Verpflichtungen und wer weiß, vielleicht sieht man sich danach häufiger in Eorzea.

fragt meinmmo irie

Irina Moritz
Community Managerin und FFXIV-Expertin bei MeinMMO

3 seltene Waffen verschwinden bald aus Destiny 2 – So bekommt ihr sie jetzt noch

Bei Destiny 2 legen die erst kürzlich hinzugefügten Feuerproben-Waffen eine Pause ein. Wie viel Zeit ihr noch habt und was Bungie als Ersatz für die seltenen Meister-Waffen plant, hier auf MeinMMO.

Bei dem Tumult um das kontrovers umgesetzte Transmog-Feature von Destiny 2 ist eine wichtige Ankündigung etwas untergegangen. Ihr habt nur noch kurz Zeit, um euch 3 seltene Waffen zu erspielen. Es gibt aber auch gute Neuigkeiten, denn neuer Loot ist auf dem Weg, um die Feuerprobe attraktiver zu machen.

Zuerst die schlechte Nachricht: Ab dem 11. Mai verschwinden alle 3 aktuellen Feuerproben-Waffen. Die neu aufgelegten Klassiker kamen erst als Belohnung fürs PvE diese Season neu ins Spiel. Es handelt sich um “das Palindrom”, “Der Schwarm” und “Shadow Price”.

Besonders die seltenen und stärkeren Meister-Versionen dieser Waffe sind sehr begehrt. Meister-Versionen von legendären Waffen gibt es sonst nur im PvP-Endgame Trials of Osiris. Wenn ihr euch so eine Meister-Version sicher wollt, müsst ihr schnell sein.

Jetzt die gute Nachricht: Eigentlich haben wir zwei gute Meldungen für euch:

  • Für immer sind die 3 Waffen auf der Feuerprobe nicht verschwunden. Sie machen nur erst mal Pause, so bis zur Mitte von Season 14 und sollen dann wieder als zufällige Belohnung in der Feuerprobe erhältlich sein. Wir rechnen daher mit einer Rückkehr ab Juli 2021.
  • Die Urlauber werden von 3 neuen legendären Waffen ersetzt (via Bungie). Über die 3 neuen Waffen ist nicht bekannt, ob es sich um neu aufgelegte Klassiker oder von Grund auf frische Knarren handelt. Die Neulinge erhaltet dann auch eine Meister-Version.

Die 3 aktuellen Waffen machen also Platz, damit ihr die 3 neuen Spielzeuge in Ruhe farmen könnt. Mehr zur Feuerprobe und den Meister-Waffen findet ihr hier:

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Deswegen müsst ihr schnell sein: Ihr könnt euch alle 3 pausierenden Waffen noch aus der Feuerprobe holen, bevor die Season 14 startet.

Für die Beliebteste müsst ihr aber echt schnell sein, denn die ist ab heute (26. April) nur noch einen Tag erhältlich. In der Feuerprobe rotieren die Belohnungen – jede Woche ist eine andere Waffe im Loot-Pool. MeinMMO stellt euch die 3 Waffen kurz vor und sagt auch, wann welche Waffe in der Rotation dran ist.

Alle 3 Feuerproben-Waffen von Destiny 2 aus Season 13

Das Palindrom: Ist (erstmal) nur noch bis zum 27. April um 19:00 Uhr bei Abschluss der Feuerprobe zu holen.

Das Palindrom als Meister-Version

Der Schwarm: Vom 27. April bis zum 4. Mai habt ihr eine Chance in der Feuerprobe.

  • Ein 360er Maschinengewehr, was langsam feuert und Arkus-Schaden anrichtet.
  • Hier ist nahezu jeder Roll zu gebrauchen. Ihr könnt mehr Schaden oder bessere Nutzbarkeit wählen
  • Derzeit werden MGs etwas von Raketenwerfern und Schwerter, die im selben Slot sind, zurückgehalten. Doch den beiden stärksten Schwertern geht’s in Season 14 an den Kragen.
Der Schwarm als Meister-Version

Shadow Price: Ab dem 4. Mai bis zum 11. Mai ist diese Waffe in der Rotation der Feuerprobe – direkt danach startet die neue Season 14.

  • Ein 450er Automatikgewehr, das mit einem starken, aber überschaubaren Perk-Pool aufwartet.
  • Derzeit schwächeln Automatikgewehre generell, aber man sollte sich für die Zukunft ein paar Exemplare in den Tresor legen.
  • Zu empfehlen sind die Perks Haudegen, Dreschen, Fressrausch, Einer für Alle und Libelle.
Shadow Price als Meister-Version

Habt ihr euch von den 3 Waffen schon die Meister-Version erspielt oder wird es höchste Zeit? Hättet ihr gerne 3 weitere Klassiker, die ihr Destiny-2-Debüt feiern oder hofft ihr, es werden 3 ganz frisch designte Knarren? Sagt es uns doch in den Kommentaren.

Wenn die Feuerproben-Waffen zurückkommen, hat Bungie sie übrigens auch noch besser gemacht: Destiny 2 überarbeitet jetzt die schlechtesten Perks auf euren besten Waffen

Quelle(n):
  1. Bungie

Neues MMORPG verspricht klassische Erfahrung – So könnt ihr es schon jetzt testen

Ihr würdet gerne mal wieder in MMORPG wie früher spielen, das aber auch mit einer modernen Grafik daherkommt? Dann könnt ihr euch die Alpha von Rise Online ansehen.

Was steckt in Rise Online? Das MMORPG stellt den Nachfolger des Klassikers Knight Online dar, der seit 2003 läuft, inzwischen aber optisch nicht mehr auf der Höhe der Zeit ist. Rise Online will euch im Grunde dieselbe Spielerfahrung wie Knight Online bieten, dank Unreal Engine 4 aber deutlich hübscher aussehen.

Euch erwartet eine sehr klassiche MMORPG-Spielerfahrung:

  • Ihr erschafft euren Helden aus den Klassen Krieger, Magier, Dieb und Priester
  • NPCs vergeben Quests, die ihr erledigt
  • Ihr müsst gegen Monster kämpfen, um an bessere Items und Erfahrungspunkte zu kommen
  • PvP findet in speziellen Gebieten statt. Hierbei bekämpfen sich zwei verfeindete Königreiche
  • Ihr nutzt Mounts und Pets
  • Gilden spielen eine Rolle

Im Video stellen euch die Entwickler die Alpha 2 des MMORPGs vor:

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Alpha lädt euch zum Testen ein

An wen richtet sich das Spiel? Rise Online will das MMORPG-Rad nicht neu erfinden, sondern richtet sich an diejenigen, die klassische Spielerfahrungen vermissen und gerne wieder solche Abenteuer erleben wollen, wie vor rund 20 Jahren.

So macht ihr mit: Ihr könnt euch auf der offiziellen Website des MMORPGs Rise Online anmelden (via Rise Online) und so mit etwas Glück einen Platz in der neu gestarteten Alpha 2 ergattern.

Solltet ihr ausgewählt werden, dann erhaltet ihr eine Einladung, ladet euch den Client herunter und meldet euch mit der Einladung an. Dieser Test soll mindestens einem Monat laufen.

Bedenkt, dass es sich um eine Alpha handelt, die noch nicht die finale Fassung des MMORPGs repräsentiert.

Wann ist Release? Die Entwickler hatten eigentlich vor, Rise Online noch bis Ende 2020 zu veröffentlichen. Daraus wurde aber nichts. Die Entwicklung verzögert sich etwas. Eine erste Alpha startete vergangenen Dezember. Das Feedback aus dieser Testphase hat das Team nun umgesetzt und lässt die Spieler die neue Version anhand einer weiteren Alpha ausprobieren.

Dieser Alpha soll eine Closed Beta folgen. Für diese Testphase gibt es aber noch keinen Termin. Anschließend ist eine Open Beta vor dem offiziellen Release geplant. Es wird also noch einige Zeit dauern, bis Rise Online offiziell startet. Derzeit ist nur geplant, das MMORPG über die eigene Website anzubieten. Allerdings schließen die Entwickler eine Veröffentlichung über Steam und den Epic Games Store für die Zukunft nicht aus.

Welches Bezahlmodell ist geplant? Rise Online soll als Free2Play-Spiel starten. Zunächst sind die Sprachen Englisch und Türkisch geplant. Der Vorgänger Knight Online ist ein sehr großer Erfolg in der Türkei, weswegen sich die Entwickler wieder verstärkt an die Spieler in der Türkei richten.

Ihr wollt wissen, welche neuen MMORPGs sich in diesem Jahr noch lohnen? Dann lest euch die MeinMMO-Liste der 8 aussichtsreichsten neuen MMOs und MMORPGs für 2021 durch.

Das passiert, wenn alle Spieler in Apex Legends am selben Ort landen

Battle-Royale-Spiele wie Apex Legends leben eigentlich von vereinzelten Scharmützeln und dem Wandern über die Map. Aber wenn alle Spieler einfach direkt am selben Ort auftauchen, ist das auch ziemlich lustig.

Das ist passiert: Normalerweise überlegt man sich in Battle-Royale-Spielen ja genau, wo man landet. Schließlich geben einem beispielsweise die besten Landespots in Fortnite einen Vorteil, und auch in der CoD Warzone landet man möglichst so, dass man starke Waffen einsammelt.

Auch in Apex Legends dürften Spieler zu Anfang eines Matches kurz überlegen, wo sich die Landung wohl lohnt. In einem Match sorgten aber offenbar Server-Probleme dafür, dass diese Phase einfach übersprungen wurde. Anstatt wie gewohnt auf die Map zuzufliegen, fanden sich ganze 15 Squads auf einen Schlag alle im selben Raum wieder, kaum dass der Ladebildschirm verschwunden war. Wie das aussah, zeigte reddit-User “cough_e” im Video:

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Taktisches Battle Royal wird zur zünftigen Kneipenschlägerei

Chaos bricht aus: In dem Video ist zu sehen, wie sich die Spieler auf dem Arcadia Supercarrier erstmal verdutzt umschauten. Es gibt einen kurzen Moment der Ruhe, in dem sie scheinbar erfassen, was gerade passiert ist. Dann geht das Gemetzel los.

Die ersten Spieler hauen blindlings mit ihren Nahkampfwaffen um sich, was angesichts der Menge an möglichen Zielen ziemlich gute Erfolgsaussichten hat. Es dauert aber nicht lange, da haben die ersten Feuerwaffen in der näheren Umgebung gefunden und schießen einfach wie wild auf den Haufen ein.

Es wird ziemlich unübersichtlich. Feinde kriechen über den Boden, manche flüchten hektisch nach draußen. Nach wenigen Sekunden ist das Video allerdings beendet. Allzu viele Spieler dürften sich aber nicht aus der Situation gerettet haben.

So reagiert die Community: Im Subreddit zu Apex Legends zog das Video viel Aufmerksamkeit auf sich. Die Spieler amüsieren sich sehr über die kuriose Situation:

  • “Ich mag es einfach, wie es einen Moment der Stille gibt, in dem sich alle umschauen und erkennen, dass sie alle im Carrier, sich gegenseitig anschauen und dann anfangen, sich gegenseitig zu verprügeln. Der lustigste Scheiß, den ich je gesehen habe”, findet User Spazbean (via reddit).
  • “Für einen Moment sah es so aus, als wären wir einem Friedensabkommen nahe, aber sobald der Friedensvertrag durch einen Schlag gebrochen wurde, eskalierte die Situation irgendwie”, philosophiert ein anderer (via reddit).
  • “Ich würde das als LTM spielen, wenn man das ein bisschen poliert”, kommentiert User Skywalk910 (via reddit).

Viele kommentieren außerdem, dass die Spieler, die in diesem Moment eine Waffe fanden, einfach den besten Moment aller Zeiten gehabt haben müssen. Andere hätten sich gewünscht, dass die Gruppe vielleicht eher zusammengearbeitet hätte, um einen noch verrückteren Moment zu gestalten.

Dass Spieler gemeinsam eine Menge Schabernack in Multiplayer-Spielen treiben können, zeigte unter anderem ein YouTuber zu CoD Warzone. Der versammelte insgesamt 150 Spieler, die gemeinsam die Karte hochjagen wollten. Zumindest der Server packte das irgendwann nicht mehr.

Ein Skin in LoL ist so cool, dass er 7 Mio $ für den guten Zweck einspielt

In der League of Legends spielen besondere kosmetische Outfits der Champs, die Skins, eine Menge Geld ein. Riot Games stellt nun den Erfolg des LoL-Skins Elderwood Ornn heraus. Der Charity-Skin 2020 hat in nur einem Monat mehr als 7 Millionen US-Dollar für einen guten Zweck eingenommen.

Das sagt Riot Games: Das Studio bedankt sich bei den Fans, denn „Elder Ornn“, der 2020er Charity-Skin in LoL, hat über 7 Millionen US-Dollar eingespielt. Das sind zum heutigen Wechselkurs etwa 5,8 Millionen Euro.

Der Skin „Ahnenholz-Ornn“ (Elderwood Ornn):

  • erschien am 10. Dezember 2020
  • war bis zum 11. Januar 2021 im Shop – also etwa einen Monat

Riot Games sagt, der neue Skin wäre sogar noch besser angekommen als der bisherige Rekordhalter für den Charity-Skin: Der 2019er-Skin „Rächende Dämmerung Karma“ spielte etwa 6 Millionen US-Dollar ein.

LoL-Elderwood-Ornn
Das ist der Skin, den so viele wollten.

Was kostet der Skin? Riot Games bot mehrere Pakete für „Ahnenholz-Ornn“ an:

  • Der reine Champion Ornn kostet 975 Riot-Punkten (RP) – das entspricht etwa einem Kauf von 7,50 €)
  • Der Ahnenholz Ornn stand bei 1350 RP (ca. 15 €)
  • 6 verschiedene Chroma  für Ahnenholz Ornn gab es für je 330 RP (2,50 €)
  • Ein Rahmen-Set zu ihm kostet 2875 RP (um die 20 €)
  • Das Chroma Paket mit einem exklusiven „Rubin“-Chroma kostete 4635 RP (ungefähr 40 €)
  • das „All-Star“-Paket schlug mit 7885 RP ziemlich rein (etwa 50 €)

Die Preise sind nicht rund: Für die 7885 RP müsste man sich etwa ein 50€-Paket für “9500 RP” holen, hätte dann aber noch etwa 1700 RP als Wechselgeld übrig.

Karma-LoL
Der Karma-Skin hielt den Charity-Rekord bislang. Der Skin spielte 2019 um die 6 Millionen $ ein.

Riot Games will die Welt nachhaltig verbessern

Für welchen guten Zweck geht das Geld raus? Das Geld geht an den „Riot Games Social Impact Fund“. Hier floss in der Vergangenheit das Geld an mehr als 25 verschiedene wohltätige Zwecke.

  • So verteilt man etwa Stipendien in Los Angeles, um Schülern in armen Bezirken der Stadt eine gute Ausbildung zu ermöglichen
  • Riot Games setzt sich dafür ein, das kulturelle Erbe von Korea zu bewahren
  • Man unterstützt Maßnahmen, um Bewusstsein dafür zu schaffen, wie wichtige mentale Gesundheit für Schüler und Studenten zwischen 14 und 25 ist. In dieser Altersgruppe ist Suizid die zweithäufigste Todesursache

Schön, dass es hier auch so positive Nachrichten gibt. LoL ist sonst oft für etwas düstere Geschichten und einen rauen Umgang miteinander bekannt:

LoL: „Hoffe, du kriegst Krebs!“ – Ein WM-Finalist entpuppt sich als harter Flamer

Wenn ihr in Outriders Nahkämpfer spielt, solltet ihr euch Tanners Hut holen

In Outriders gibt es beispielsweise einen coolen, legendären Hut, der für Nahkämpfer besonders nützlich ist. MeinMMO zeigt euch, was der kann und wo ihr ihn finden könnt.

Was ist das für ein Hut? Das Item heißt “Tanners Hut” und dürfte allen bekannt vorkommen, die in der Story aufgepasst haben. Denn es handelt sich um den Cowboy-Hut eures Commanders, der im Prolog der Geschichte getötet wird. Ihr könnt diesen Hut später im Spiel bekommen, als legendäres Item.

Das kann der Hut: Der Hut sieht nicht nur cool aus.

  • Er kommt auch mit einer nützlichen Rang-3-Mod, die gerade für Nahkämpfer interessant sein dürfte.
  • Sie heißt “Stare into the barrell” und erhöht eure Waffenstärke für jeden Gegner im Umkreis von 5 Metern.

Darum ist das so stark: Gerade im Endgame seid ihr immer von zahlreichen Gegnern umringt. Nahkampf lässt sich kaum vermeiden. Somit habt ihr ständig einen starken Schadens-Buff aktiv, der besser wird, je mehr Gegner um euch herum stehen. Gerade auf höheren Expeditionen können das gut und gerne mal 10 Feinde auf einmal sein.

Weitere, sehr nützliche Mods findet ihr in unserem Guide: 10 Waffen- und Rüstungs-Mods, die im Endgame von Outriders unverzichtbar sind

So sieht der Hut aus. (via gamerant.com)

Jagdquests sind der direkteste Weg

Wie bekommt man den Hut? Leider gibt es keine Möglichkeit, den Hut gezielt und garantiert zu bekommen. Wie alle anderen legendären Items, gehört der Hut zu den zufälligen Drops oder Belohnungen des Spiels.

Es gibt zumindest ein paar Wege, über die ihr garantiert an Legendarys kommt und durch die ihr eure Chancen auf den Hut erhöhen könnt. Dazu gehören beispielsweise die Jagdquests.

Was sind Jagdquests? Im Verlauf der Geschichte könnt ihr 10 Quests annehmen, die euch auf die Jagd nach bestimmten Kreaturen schicken. Schließt ihr alle 10 ab, erhaltet ihr ein legendäres Rüstungsteil.

Darum sind Jagdquests der direkteste Weg: Zwar kann man dort nicht alle legendären Items bekommen, aber das ist in dem Fall sogar hilfreich. Das bedeutet, dass der Hut Teil des eingegrenzten Loot-Pools ist, was wiederum die Chance erhöht, diesen zu bekommen. Wenn ihr den Hut also wollt, müsst ihr die 10 Missionen immer wieder spielen.

Das bedeutet zwar Zeitaufwand, aber auf Weltrang 15 und mit entsprechendem Equipment sollte ein Durchgang um die 45 Minuten dauern.

Gibt es auch andere Wege? Neben den garantierten Legendary-Belohnungen, die ihr im Laufe der Story und anderer Nebenmissionen bekommt, bleiben die Expeditionen im Endgame die beste Quelle für legendären Loot.

Hier haben wir alles für euch zusammengefasst: Die 2 besten Wege, um in Outriders legendäre Waffen und Rüstungen zu farmen

Habt ihr Tanners Hut schon gefunden? Was haltet ihr vom legendären Item? Gibt es noch weitere, die ihr empfehlen würdet? Schreibt es uns in die Kommentare.

Quelle(n):
  1. gamerant.com

Destiny 2 hatte seit 1,5 Jahren keine neue PvP-Map und das macht mich echt sauer

Destiny 2 will das PvP retten. Doch nach 572 Tagen ohne frische Karte für den Schmelztiegel zerbricht die Hoffnung für MeinMMO-Autor Philipp Hansen langsam.

Ist es wirklich schon so lange her? Das letzte Mal, dass sich die Hüter auf einer richtig neuen Karte für den Schmelztiegel austoben durften, ist nun schon 1,5 Jahre her.

  • Heute, am 25. April 2021 liegt nämlich der Release von Shadow Keep 572 Tage in der Vergangenheit.
  • Als die Erweiterung 2019 erschien, hielt die Map “Fragment” Einzug in die Playlisten.
  • Zeitgleich kamen auch 2 Klassiker aus Destiny 1 zurück.
  • Doch die sind nicht brandneu und auf denen habe ich schon etliche Runden gedreht.

Wo ist die PvP-Liebe? Mit der letzten Erweiterung kamen keine neuen Karten hinzu – im Gegenteil, es wurden sogar weniger, aber dazu gleich mehr. Bei PvE-Inhalten hat Bungie da aktuell mehr zu bieten.

Versteht mich nicht falsch: Ich gönne jedem diese Inhalte und spiele sie auch selbst sehr gerne. Aber aus Sicht eines Hüters, der PvE und PvP gleichermaßen spielt, ist das echt traurig.

fragment destiny 2
“Fragment” kam mit Shadow Keep 2019 zu Destiny 2

Jetzt, in Season 14, stehen uns 20 Karten fürs PvP zur Verfügung – klingt erstmal gar nicht so schlecht, oder? Ich möchte euch erklären, warum viele der Karten derzeit völlig ungeeignet sind und warum die angekündigte Rettung des PvPs nicht ohne frische Maps funktioniert.

So wurde es schlimmer: Die letzte große Erweiterung Beyond Light hatte also keine neuen Schmelztiegel-Karten im Gepäck. Beyond Light hat den Hütern aber gleich 11 bereits existierende PvP-Maps “weggenommen”. Nicht aus Bosheit, sondern 5 Locations sind samt der dort stationierten Quests, NPCs und halt PvP-Maps in die sogenannte Destiny Content Vault gewandert.

  • Das ist eine Art Tresor, in dem Inhalte lagern, irgendwann überarbeitet werden und dann in neuer Form zurückkehren können.
  • Denn Destiny 2 wurde zu groß, zu träge. Für Bungie wurde es zu komplex, Inhalte ordnungsgemäß zu patchen und Hüter schimpften über absurde Ladezeiten.
  • Von der Theorie eine tolle Sache. Doch bis so ein Inhalt wieder “rausrotiert”, also zurückkommt, kann ewig dauern. Bis zum heutigen Tage, mehr als ein halbes Jahr nach Einführung der Content Vault, kam nichts mit Beyond Light Eingebunkertes zurück.
  • Zudem ist auch die Schmelztiegel-Karte Zitadelle im Tresor verschwunden, deren Location aber noch live ist.

Im Mai 2021 erhalten wir die Gläserne Kammer, den berühmten Raid aus Destiny 1 mit den ikonischen Waffen zurück. Alles dank der Content Vault. Destiny 2 besteht dann aus den „Highlights“ von D1 und D2 – die sich abwechseln sollen und stets aufpoliert werden.

Doch was nützt mir ein Raid als PvP-Spieler? Ende 2020 verteidigte ich die Content Vault noch. Gut, da ging es mir eher ums PvE.

Wessen Meinung lest ihr hier? Philipp Hansen spielt Destiny seit 2014. In beiden Serienableger hat er zusammen deutlich über 3.000 Stunden versenkt.
Seit 2019 betreut er das Franchise als Fachautor intensiv auf MeinMMO. Auch privat sammelt er bis heute Exotics oder testet Waffen im Schmelztiegel.

Nachschub aus der Vergangangenheit holen

Das wäre naheliegend: Destiny 2 fehlt es an PvP-Maps – dann soll Bungie doch kurzerhand Karten aus Destiny 1 zurückbringen. Das wäre ja immerhin nichts Neues. Viele der aktuell verfügbaren Karten kennen Veteranen bereits aus dem Erstling.

Ich könnte es mir so vorstellen, dass mit jedem Eisenbanner eine alte Map ihre Rückkehr feiert. So würde das angestaubte Event, das jeden Monat ansteht und kaum mehr überrascht, deutlich aufgewertet werden.

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Jede Season zum Eisenbanner eine neue-alte Map wäre doch was – die liegen ja bei Bungie irgendwo rum

Lore-technisch bereitet mir das keine Sorgen: Das Grabschiff gibt’s nicht in Destiny 2, doch im Zuge einer Vex-Simulation darf ich anderen Hütern doch auf “Staubkathedrale” oder “Kerker” die Helme wegballern.

Und so abwegig ist das gar nicht, denn die Map “Strahlende Klippen” ist ja auch nur eine Vex-Simulation. Die aktuell spielbare Map befindet sich auf Merkur, jedoch ist der Merkur in der Content Vault.

Bungie könnte also mit recht wenig Aufwand (sage ich als Nicht-Entwickler mal) dem PvP-Enthusiasten eine große Freude machen. Da wir in Season 15 ab Mai eh in die Gläserne Kammer der Venus vorrücken, könnten also beispielsweise “Asyl”, “Schwebende Gärten” und “Letzter Ausweg” für Abwechslung sorgen.

Von der Lore passt es also. Doch wenn ich ehrlich bin, wäre ich damit nicht so richtig glücklich.

Klassiker aufwärmen kann keine Dauerlösung sein

Das Problem sehe ich: Viele der Karten aus Destiny 1 passen nicht zu den Gegebenheiten von Destiny 2.

  • Die Hüter sind momentan zu schnell unterwegs.
  • Warlocks können alle paar Sekunden in der Luft Haken schlagen, Jäger rollen über die Map
  • Exotische Zauberschuhe, die das Tempo und die Sprungweite steigern, sieht man jedes Match.
  • Versteht mich nicht falsch, das “go fast Update” war super, aber die Maps haben sich nicht verändert, im Gegensatz zur Spielweise.

Das fällt mir öfters bei den zurückgebrachten Maps auf. Sie sind einfach zu schmal für meinen Geschmack. Die Deckung ist immer einfach zu erreichen. Ein Grund, warum Schrotflinten so prominent sind und von so vielen verflucht werden.

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Was in Destiny 1 funktionierte, muss nicht automatisch in Destiny 2 klappen

Das Problem betrifft übrigens nicht nur die PvP-Maps aus Destiny 1. Nein, auch die Karten aus den Anfangstagen von Destiny 2 leiden unter den genannten Problem. Sie entstanden in einer Zeit, als Fähigkeiten deutlich langsamer aufluden, nur 4 Hüter pro Team am Start waren (statt der jetzigen 6) und als Schrotflinten, Sniper und Fusionsgewehre noch als Power-Waffen galten.

Es bedarf also von Grund auf neu designte Maps für den Schmelztiegel. Ist das nicht machbar, nehme ich aber auch gerne mit den Klassikern vorlieb – besser als nichts, was?

Meine Hoffnung fürs PvP stirbt (noch) nicht

Mir geht’s wie vielen anderen Hütern auch, die sich in puncto PvP von Bungie im Stich gelassen fühlen. Ich kann die Revolten, die kürzlich rund um den Zustand des Schmelztiegels haufenweise zu hören waren, verstehen.

Da konnte man sich schon wie ein Hüter 2. Klasse fühlen. Jedes TWaB – dem wöchentlichen Blogpost von Bungie – können wir etwas übers PvE lesen. Klar, ich liebe auch das PvE in Destiny 2 und freue mich über neue Strikes, die coole Story, die endlich greifbar vermittelt wird und neue, schwierige Missionen.

Aber über Monate verlor Bungie kein Wort, obwohl es an neuen Maps mangelte, Stasis die Balance zerriss und die Meta recht festgefahren war. Jedenfalls bis vor Kurzem.

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PvP von Destiny 2 liegt für viele in Trümmern – Retten oder sterben lassen?
von Philipp Hansen

So bekennt Bungie sich (endlich): Der neue starke Mann von Destiny 2, Joe Blackburn, sprach im März 2021 dann ausgiebig über die Zukunft des MMO-Shooters. Und glücklicherweise gehört das PvP zu dieser Zukunft dazu. Gezweifelt habe ich wirklich schon etwas.

  • Schon jetzt können wir aber sehen, dass PvE und PvP getrennt betrachtet werden – ein langjähriger Wunsch.
  • Auch das PvP-Event Eisenbanner erhält endlich mal neuen Loot.
  • In den Prüfungen sorgen frische Waffen vorerst für Rekorde

Die großen Versprechen, für mehr Fairness im PvP zu sorgen, Trials-Probleme anzugehen und häufigere Patches zur Balance-Wahrung rauszuhauen, klingen toll. Abliefern muss Bungie aber in vielen Punkten noch. An dieser Stelle dann auch mein Beileid an alle Gambit-Freunde, von denen es ja sicher welche gibt. Ihr habt echt noch weniger Liebe bekommen und eure Zukunft ist auch ungewiss.

Doch von neuen Maps für den Schmelztiegel ist bisher nichts zu hören. Mal schauen, was die in wenigen Wochen startende Season 15 dazu zu sagen hat. Noch habe ich Hoffnung ins PvP von Destiny 2…

Hattet ihr vor Augen, dass die letzte neue Karte wirklich schon so alt ist? Hättet ihr lieber alte Klassiker zurück oder müssen es doch endlich frische Maps sein, um den Schmelztiegel in Schwung zu bringen – oder sind andere Probleme erst einmal wichtiger? Sagt es uns in den Kommentaren.

Fortnite zeigt heute, wie Neymar-Skin aussehen soll – Wird er ein Superheld?

Fortnite hat heute in einem neuen Teaser-Trailer kurze Ausschnitte zum Neymar-Outfit gezeigt, der schon länger für Season 6 vermutet wird. Dazu gab es eine Ankündigung.

Was war im Teaser zu sehen? Der kurze Ausschnitt ist zwar nur 14 Sekunden lang, man konnte aber schon einzelne Teile des Outfits sehen, das erstmals andeutet, in welcher Form Neymar in Fortnite auftauchen wird.

  • Dabei sieht man schemenhaft eine Person, die in einer Art Anzug oder Rüstung steckt.
  • Das ganze wird auf den ersten Blick wie eine Art Superhelden-Outfit.
  • Die Krallen an den Händen erinnern dabei an Black Panther aus dem Marvel Universum, der Anzug selber ist aber eher silber-metallisch mit roten Elementen.
  • Neben der Rüstung ist auch ein einfacher Fußballer zu sehen, der große Ähnlichkeit zu Neymar hat

Wird Neymar also in der Rolle eines Superhelden und mit besonderen Kräften in Fortnite auftauchen? Möglicherweise gibt es zwei Versionen des Skins, einmal den Fußballer und einmal den Superhelden.

Wann kommt der Skin? Laut dem Twitter-Post könnte der Skin am 27. April “entfesselt” werden.

Den Teaser könnt ihr euch selbst hier anschauen:

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Dass Neymar in Season 6 in irgendeiner Form in Fortnite auftauchen wird, ist schon länger bekannt. Im Spiel selbst kann man bereits einen Eintrag für den Skin sehen – allerdings noch ohne zugehöriges Bild. Zuvor gab es etliche Andeutungen durch Entwickler Epic Games, auch Neymar selbst beteiligte sich auf Twitter an den Spekulationen.

Wer ist Neymar überhaupt? Das ist einer der besten und gleichzeitig umstrittensten Fußballer der Welt. Er ist 29 Jahre alt, spielt für den Verein Paris-Saint-Germain und die brasilianische Nationalmannschaft. Er zählt zudem zu den meist verdienenden Profisportlern der Welt.

Verehrt wird er für seine unzweifelhaften Fähigkeiten am Ball, gleichzeitig wird er für seine schauspielerischen Einlagen auf dem Platz kritisiert. Neymar ist auch als Gamer bekannt und spielt regelmäßig Titel wie FIFA oder Fortnite.

Seht hier den Full Reveal zum Neymar-Skin in Fortnite

Wann wird das Neymar-Outfit vorgestellt? Laut Epic Games wird heute, am 25. April um 18 Uhr die Vorstellung des Neymar-Skins stattfinden.

Ihr könnt euch das ganze hier auf YouTube anschauen:

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Es ist nur einer von vielen Skins in Fortnite, der in irgendeiner Form Bezug zu unserer Realität hat.

So gab es bereits Skins zu den bekannten Film- und Comic-Universen von Marvel, sei es Deadpool oder Captain America. Auch Star Wars wurde bereits in Fortnite thematisiert, dazu gab es Stormtrooper-Skins. Es gab in Season 5 Spekulationen, ob Schauspieler Dwayne “The Rock” Johnson hinter einem Skin steckt.

Freut ihr euch, dass Neymar ins Spiel kommt? Oder juckt euch das eher wenig? Werdet ihr euch den Reveal anschauen? Schreibt es uns in die Kommentare.

FIFA 21: Die 8 besten Spieler unter 500.000 Münzen

Ihr sucht absolute Top-Spieler für euer Ultimate Team in FIFA 21? Wenn ihr richtig viele Münzen zum Ausgeben habt, könnten diese Spieler unter 500.000 Münzen eine Option für euch sein.

Was ist das für eine Liste? Die Übersicht auf dem Transfermarkt in FIFA 21 zu verlieren ist ziemlich einfach – schließlich gibt es hunderte von Spielern, die man theoretisch in sein Team stellen kann.

In dieser Liste haben wir einige Karten zusammengefasst, die zwischen 400.000 und 500.000 Münzen kosten und ihr Geld durchaus wert sind. Natürlich ist das ein sehr hohes Budget, das nicht so einfach zu erreichen ist. Es handelt sich also nicht mehr um Karten für ein Starterteam. Hier muss man schon einiges an Weekend-League-Belohnungen sparen oder kluges Trading betreiben, um auf die entsprechende Summe zu kommen.

Wenn ihr auf der Suche nach günstigeren Spielern seid, werdet ihr in diesen Listen fündig:

Bedenkt, dass der Transfermarkt in FIFA 21 dynamisch ist und die Preise schwanken können. Aktuell ist der Transfermarkt auf einem stetigen Weg abwärts – es ist also gut möglich, dass ihr einige der Spieler auch für merklich weniger Münzen findet.

Hier findet ihr nun einige Top-Spieler zwischen 400.000 und 500.000 Münzen in Ultimate Team.

Paul Pogba (Europa League RTTF)

FIFA 21 Pogba

Kosten: ca. 400.000 Münzen

Geht man rein nach den In-Game-Stats (also den gesammelten Werten, die sich hinter den Stats auf der Karte verstecken), erreicht die RTTF-Karte von Pogba den höchsten Wert aller kaufbaren Spieler im Bereich zwischen 400.000 und 500.000 Münzen. Der Franzose kann als Lenker im Zentrum durch fantastisches Dribbling und 5-Sterne-Skills überzeugen. Ein weiteres Upgrade der sowieso schon starken Werte ist übrigens auch nicht drin, da Manchester United noch nicht aus der Europa League geflogen ist. Umso weiter die Red Devils kommen, desto höher steigen die Werte.

Alphonso Davies (RTTF)

FIFA 21 Davies

Kosten: ca. 425.000 Münzen

Wie viele andere Top-Spieler ist die RTTF-Karte von Davies stark im Transferwert gefallen und liegt nun bei etwa 425.000 Münzen – im Gegensatz zu den ursprünglichen Kosten von mehr als einer Million ist das fast schon bezahlbar. Upgrades sind nicht mehr drin, da die Bayern aus der Champions League geflogen sind. Dennoch ist die Karte immer noch ein brutal guter Linksverteidiger – und kein Spieler in FIFA 21 ist schneller als Davies mit seinem 99er Tempo.

Lionel Messi (TOTW)

FIFA 21 Messi

Kosten: 480.000 Münzen

Gegenüber seiner normalen Karte hat die Inform-Variante von Messi einen entscheidenden Vorteil: Neben den verbesserten Werten läuft die Variante als MS, nicht auf dem Flügel auf. Im Zentrum kann man die Stärken von Messi mit Dribbling, Abschluss und Vorbereitung besser ausspielen, als auf der Seite, da er ein wenig an Tempo eingebüßt hat. Insgesamt ist der Angreifer ein idealer Taktgeber im offensiven Zentrum.

Marcus Rashford (TOTW)

FIFA 21 Rashford

Kosten: 408.000 Münzen

Rashford hat schon eine Menge Spezialkarten in FIFA 21 gesammelt, die allesamt als stark in der Meta gelten. Kein Wunder: Der Engländer verbindet die tödliche Kombination aus Tempo, Abschluss und Dribbling mit fünf Sternen bei den Skills und vier Sternen auf dem schwachen Fuß. Nur Verteidigen kann er nicht so gut – dafür stellt man Rashford aber auch nicht auf. Sucht ihr einen Spieler, der für Tore sorgt, seid ihr hier richtig.

Ousmane Dembélé (Freeze)

FIFA 21 Dembele

Kosten: ca. 470.000 Münzen

Dembélé füllt eine ganz ähnliche Rolle wie Rashford aus, die Freeze-Karte ist allerdings im Zentrum beheimatetet. Er hat aber auch noch fünf Sterne auf dem schwachen Fuß zu bieten. Damit ist Dembélé einer der am schwersten auszurechnenden Spieler in FIFA 21. Lange lag seine Karte bei über einer Million Münzen, mittlerweile ist er unter die 500.000 gefallen.

Auf der nächsten Seite findet ihr einige starke Ikonen, sowie weitere Optionen für euer Ultimate Team unter 500.000 Münzen.

Neues Witcher-Spiel sieht aus wie Pokémon GO in brutal – Lädt Spieler zum Test ein

In Pokémon GO muss man Monster in der realen Welt per Smartphone fangen. The Witcher: Monster Slayer verfolgt einen ganz ähnlichen Ansatz. Doch wie der Name schon andeutet, geht es den Monstern hier eher an den Kragen.

Was ist das für ein Spiel? Wer sich erste Bilder aus The Witcher: Monster Slayer anschaut, dürfte sich stark an Pokémon GO erinnert fühlen. Es handelt sich auch hier um ein Augmented-Reality-Spiel, in dem ihr mit dem Smartphone durch eure Nachbarschaft wandern müsst.

Dort werdet ihr dann mit Elementen aus der Witcher-Welt konfrontiert, denn eure Nachbarschaft steckt plötzlich voll garstiger Monster. Die sind aber nicht so niedlich wie Pikachu oder Evoli, sondern wollen euch mit Schnäbeln, Klauen und Stacheln den verdammten Kopf abreißen. Wie das aussieht, seht ihr hier im Trailer:

https://www.youtube.com/watch?v=t82JBXf9MPw

Angehende Hexer können sich für Early Access registrieren

Das tut ihr als AR-Witcher: Um einen schnellen Tod durch Monsterhand zu verhindern, gilt es ordentlich mit dem Hexer-Schwert auf die Viecher einzudreschen. Außerdem müsst ihr Tränke brauen und Items herstellen, die euch im Kampf unterstützen sollen. Ihr versucht also nicht, die Monster Pokémon-mäßig zu sammeln, sondern sie möglichst effizient von der Karte zu tilgen.

Obwohl, ein bisschen gesammelt wird doch. Denn wie der Hexer Geralt von Riva nehmt ihr Trophäen von den erschlagenen Monstern mit – was in erster Linie die Köpfe der Scheusale sind. Das ganze sieht ein wenig aus, wie ein PokéDex in brutal.

Dazu kommen Story-lastige Quests, die ebenfalls von der Welt des Hexers inspiriert sind. Insgesamt handelt es sich also um eine dunklere, brutalere Variante des Pokémon-GO-Prinzips. Falls ihr es ausprobieren wollt: Bald gibt es eine Möglichkeit zum Test.

So könnt ihr euch für The Witcher: Monster Slayer registrieren: Es gibt noch kein festes Release-Datum für das Spiel, als Zeitraum wird aber “Sommer 2021” genannt. Noch zuvor können sich aber die ersten Spieler in die AR-Witcher-Welt stürzen.

Auf der offiziellen Website (via thewitcher.com) können sich Android-Nutzer schon jetzt für eine Soft-Launch-Version des Spiels registrieren. Über die Registrierung soll man die Chance auf einen Zugang für den Early Access bekommen. Ausgelost wird Ende April, also schon sehr bald.

Wann genau der Test dann beginnt, ist allerdings nach aktuellem Stand noch offen. Soll das Sommer-Release-Datum gehalten werden, dürfte es aber nicht allzu lang dauern – zumal Spieler in Neuseeland ebenfalls schon eine Soft-Launch-Phase bekamen.

The Witcher ist nicht das erste Franchise, das es mit einem Pokémon-GO-artigen Ableger versucht. Hier findet ihr mehrere Alternativen zu Pokémon GO, die ebenfalls auf AR setzen.

Streamerin erklärt, warum Twitch die „Hot Tub“-Streams erlaubt, obwohl sie schaden

Kaitlyn „Amouranth“ Siragusa (27) ist gerade die erfolgreichste Streamerin auf Twitch. Vor allem mit den kontroversen „Hot Tub“-Streams wurde sie populär: Dabei sitzt sie im Bikini in einem Planschbecken in ihrer Wohnung. Sie erklärt nun, warum Twitch diesen Trend erlaubt, obwohl er den Werbeumsätzen der Plattform langfristig schadet.

Das ist der Trend: Bei einem „Hot Tub“-Stream sitzt eine Streamerin im Bikini in einer heißen Wanne und spricht mit den Zuschauern. Dadurch, dass sie im Wasser ist und technisch gesehen schwimmt, umgeht sie die Nacktheitsregeln auf Twitch.

Einmal in der Wanne, spricht die Streamerin mit den Zuschauern. Mit Aktionen wird häufig der Reiz erhöht, Geld zu spenden oder den Kanal zu abonnieren. Amouranth schreibt sich etwa gerne die Namen von Spendern auf den Körper oder bleibt umso länger in der Wanne, je mehr Geld fließt.

Viele Streamerinnen bewerben über die Streams einen „Onlyfans“-Account, bei dem sexuell anzügliche Inhalte gegen Geld angeboten werden.

Die Streams sorgen auf Twitch für eine Kontroverse:

  • Große Gaming-Streamer auf Twitch wie xQc sagten etwa: Das sei der jämmerlichste Trend, der je auf Twitch lief. Er nannte die Streams „Müll.“
  • Der deutsche Streamer MontanaBlack forderte von Twitch, sie müssten was gegen die Streams unternehmen.
  • Andere verteidigen den Trend: Die Streamerinnen könnten mit ihrem Körper machen, was sie wollen. Wenn es Zuschauer für diesen Trend gäbe und er nicht gegen die Regel von Twitch sei, müsse man mit den “Hot Tub”-Streams leben. Wer es nicht gut findet, brauche ja nicht zuschauen.

Trend wird wahrscheinlich langfristig dem Werbeumsatz von Twitch schaden

Wie schadet der Trend Twitch? In einem Stream vor einigen Tagen ritt Amouranth die Aufblas-Banane und beschäftigte sich mit den Themen der Welt. In ihrem Chat kam die Frage auf, ob die “Hot Tub“-Streams denn schädlich für Twitch seien.

Amoranth antwortete:

„Nur weil du sie nicht magst, heißt das nicht, dass Twitch sie auch nicht mag. Trotzdem: Ich stimme zu, dass die “Hot Tub”-Streams langfristig dem Werbeumsatz von Twitch wahrscheinlich schaden.

Aber: Wenn sie es erlauben, dann erlauben sie es. Ist halt so.“

Amouranth

Amouranth räumt also ein, dass die frivole Natur der Streams dazu führen könnte, dass sich potentielle Werbekunden von Twitch abwenden und auf anderen Plattformen werben.

Das wäre dann für alle Streamer auf Twitch schlecht, denn die potentiellen Einnahmen würden sinken.

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Hot-Tub-Streams bringen neue Stamm-Zuschauer auf Twitch

Warum erlaubt es Twitch dennoch? Auch dafür hat Amouranth eine Theorie. Amouranth wertet ihre Daten aus und beschäftigt sich mit den Zuschauerströmen auf Twitch. Im Gespräch mit der Seite Kotaku sagt sie:

„Die Daten legen nahe, dass Zuschauer wegen Gaming und anderen Aktivitäten bleiben: Ich kann heutzutage Games spielen oder einfach am Schreibtisch sitzen und mit 10.000 gleichzeitigen Zuschauern sprechen.

Ich kann mir vorstellen: Intern sieht Twitch einen großen Zustrom von Menschen, die von außerhalb von Twitch kommen und wahrscheinlich wiederkehrende Zuschauer werden.“

Amouranth

Laut Amouranth würden die Hot-Tub-Streams:

  • Keine Zuschauer von anderen Streamern auf Twitch abziehen
  • Sondern neue Zuschauer von außerhalb generieren und gewinnen: Die Hot-Tub-Streamerinnen würden also die wichtige, harte Arbeit leisten, die Gesamt-Zuschauerschaft auf Twitch zu erhöhen
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Streamerin antwortet auf „Als Mädchen auf Twitch reicht es, hübsch zu sein“
von Schuhmann

Ist das wirklich so? Das ist schwer zu sagen. Es gibt ein paar Daten, die dafür sprechen

  • In den letzten 90 Tagen ist Twitch um 14,4% bei den Zuschauerstunden und durchschnittlichen Zuschauern gewachsen
  • Gleichzeitig nahm die Kategorie “Just Chatting” um 13,5% zu
  • In den letzten 90 Tagen ist kaum ein Spiel erschienen, das sich auf Twitch durchsetzen konnte. Die einzige Ausnahme ist der Wikinger-Hit Valheim, der auf Platz 7 landete. Ansonsten dominieren “alte Spiele” die Plattform wie GTA 5 und League of Legends
  • der Kanal von Amouranth ist in den letzten 90 Tagen um 80% bei den gleichzeitigen Zuschauerzahlen und um 230% bei den Followern gewachsen

Allerdings:

  • Twitch ist übers Pandemie-Jahr 2020 um fast 60% bei den Zuschauerstunden gewachsen und da gab es noch keine Hot-Tub-Streams
  • Just Chatting wuchs 2020 sogar um 160% (alle Daten via sullygnome)

Klar ist: Twitch wächst, obwohl im Gaming Flaute herrscht. “Just Chatting” ist mittlerweile die größte Kategorie. Die Zahlen legen nahe, dass Twitch wächst und der “Nicht-Gaming”-Content noch schneller wächst als der Gaming-Teil der Plattform.

Ob wirklich die “Hot Tub”-Streams der Wachstumstreiber sind, lässt sich aus den öffentlichen Daten nicht klar sagen.

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Die Streamerin xoAeriel sieht sich als Pionierin des “Hot Tub”-Trends auf Twitch, sie war die erste mit Aufblas-Wanne

Pionierin der Streams sagt: “Hot Tub”-Trend flaut ab, es machen zu viele Mädchen

Geht der Trend denn weiter? Die US-Seite Kotaku hat mit einigen Streamerinnen gesprochen, die ebenfalls Hot-Tub-Streams betreiben:

  • Die allgemeine Ansicht scheint zu sein: Es bieten mittlerweile so viele Frauen die Hot-Tub-Streams an, dass es sich für einzelne, kleinere Streamerinnen kaum noch lohnt, in die Wanne zu steigen
  • Die Streamerin Firedancer sagt: “Die Hot Tub Streams sterben aus, langsam, aber sicher.” Die Zahlen seien für kleinere Streamerinnen wie sie nicht mehr so hoch, wie sie einmal waren. Ihr mache es aber weiter Spaß, die “Hot Tub”-Streams zu machen.
  • Der Trend flaue bereits ab – „der Goldrausch sei vorbei“, erklärt etwa XoAeriel. Sie sieht sich als Vorreiterin des Trends, denn sie war die erste mit aufblasbarer Wanne. Ihrer Ansicht nach seien jetzt „ständig so viele Mädchen in der heißen Wanne”. Das habe es nun weniger einzigartig gemacht.

Das Thema “frivole Streams” beschäftigt Twitch schon länger. 2020 entzündete sich die Debatte an Alinity:

Twitch soll gegen Skandal-Streamerin vorgehen: „Bann oder Aufstand“

Quelle(n):
  1. kotaku
  2. dexerto

Darum habe ich anstatt einer RTX 3080 eine 6 Jahre alte AMD-Grafikkarte gekauft

Grafikkarten wie die RTX 3000 sind aktuell heiß begehrt, dennoch wollen Leute aus verschiedenen Gründen eine für ihren PC kaufen. MeinMMO-Autor Benedikt Schlotmann hat sich statt einer RTX 3080 jetzt eine alte Grafikkarte gekauft. Er erklärt, warum er das gemacht hat und warum es sich unter Umständen auch für euch lohnt.

Warum habe ich überhaupt eine Grafikkarte gekauft? Über das Wochenende bin ich für gewöhnlich bei meiner Freundin zu Besuch. Für die alltäglichen Aufgaben habe ich mir dort einen Computer eingerichtet, um auch dort wichtige Aufgaben erledigen und etwas zocken zu können.

Da ich meinen Haupt-Rechner mit Ryzen 5 2600 X aufgerüstet hatte, landete der alte Prozessor und Mainboard in diesem PC. Hier ist daher nur ein Ryzen 3 2200 G mit Grafikchip verbaut und keine selbstständige Grafikkarte.

Damit kann ich meine täglichen Aufgaben in Genshin Impact auf mittleren Details erledigen und meine Event-Aufgaben in Overwatch mit etwa 30 FPS spielen. Mehr ist damit nicht drin.

Derzeit habe ich jedoch auch andere Titel, die ich zocke: In Apex Legends hat jetzt die neue Season 9 angefangen und da zocke ich abends gern mehrere Runden. Dafür reicht die Grafikeinheit des Prozessors jedoch nicht, ohne meinen Teamkollegen zur Last zu werden, weil ich nicht treffe.

Das waren meine Kriterien:

  • Zocken auf Full-HD ist völlig ausreichend
  • mehr als 60 FPS spielen keine Rolle, da der Bildschirm ohnehin maximal 60 Hz schafft
  • kompetitiv/Ranked spiele ich auf meinem PC selten, da ich am Wochenende entspannen möchte.

Ich hatte also bereits vor dem Kauf klare Vorstellungen was ich brauchte, um aus meinem alten Kasten noch genügend Leistung herauszuholen.

Diese Schwierigkeiten gab es beim Grafikkarten-Kauf

So sieht die aktuelle Situation aus: Aktuell sind die Grafikkarten-Preise jedoch sehr hoch und wirken eher abschreckend. Vor allem die neuen Grafikkarten reizen mit einer sehr guten Effizienz und einer guten Leistung. Die RTX 3080 war zum Release direkt ausverkauft. Dafür gab es verschiedene Gründe wie Verfügbarkeit und vor allem Scalper und Bots.

Nvidia wollte zwar etwas gegen die Scalper unternehmen, die Preise der Grafikkarten steigen aber weiterhin an und ich bin nicht bereit, 700 bis 1000 Euro in eine Grafikkarte zu investieren.

Eine GeForce RTX 3060 würde mich interessieren, aber hier liegt der Preis deutlich über der unverbindlichen Preisempfehlung. Bereits bis Ende Januar haben Scalper mehr als 15 Millionen US-Dollar Gewinn mit Grafikkarten gemacht.

Hinzu kommt, dass für Grafikkarten und Konsolen bestimmte Bauteile derzeit knapp sind und dadurch die Verfügbarkeit vermutlich nicht besser wird. Auch Mitte April hat sich der Grafikkartenmarkt nicht beruhigt.

Welche Alternativen gibt es? Die Alternative ist es, sich auf dem Gebrauchtmarkt nach Grafikkarten mit genügend Leistung umzusehen, die für meine Bedürfnisse ausreichen. Doch auch hier steigen die Preise spürbar an. Denn mit alten Grafikkarten kann man derzeit gut Geld verdienen, wie wir euch in diesem Artikel ausführlich berichten:

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Eure alte Grafikkarte ist jetzt vielleicht mehr wert, als ihr denkt
von Benedikt Schlotmann

So bin ich vorgegangen: Ich hab mich daher ein Wochenende hingesetzt und habe Grafikkarten vergleichen, mir ihre Leistung angesehen und Preistendenzen beobachtet.

Anschließend habe ich mir auf diversen Plattformen wie Amazon, eBay aber auch Kleinanzeigen-Angebote und die Bewertungen der Anbieter angesehen und habe erste Angebote auf meine Beobachtungsliste gesetzt.

Schließlich habe ich dann bei einem Händler, der mir vertrauenswürdig vorkam und bereits Bewertungen von anderen Käufern hatte, zugeschlagen. Die Kosten lagen hier bei rund 100 Euro plus ein paar Euro Versand.

Darum habe ich mich für diese Grafikkarte entschieden

Welche Grafikkarte habe ich gekauft? Ich hab eine Radeon R9 380 gekauft. Dabei handelt es sich um eine Mittelklasse-Grafikkarte, die am 18. Juni 2015 veröffentlicht worden ist.

Diese wird offiziell noch von AMD unterstützt und es gibt daher auch aktuelle Treiber für die Grafikkarte. Die Grafik-Schnittstellen DirectX 12, Vulcan und OpenGL werden problemlos unterstützt.

Funktionen wie FreeSync sind ebenfalls dabei. Meine Variante der Radeon R9 380 bietet außerdem 4 GB Videospeicher und bekommt damit auch anspruchsvolle Titel problemlos gestemmt.

Sorgfältig verpackt kam die Grafikkarte bei mir an.

Wofür reicht die Leistung? Auf dem Papier ist die R9 380 etwa 30 % schneller als die RX 560 und liegt etwa 30 – 40 % hinter der RX 570 / RX 5500.

In der Praxis kann ich mit der R9 380 aktuell problemlos moderne Titel auf mittleren bis hohen Details zocken:

  • Bei Apex Legends habe ich normalerweise durchgehend 60 FPS, auf meinem 144-Hz-Monitor schaffe ich auch 15 bis 20 FPS mehr.
  • Overwatch bietet nun ebenfalls stabil 60 FPS.
  • Civilization VI läuft problemlos mit hohen Details.
Auf diese Weise habe ich die Grafikkarte getestet, ob sie auch einwandfrei läuft.

Diese Dinge haben mir beim Kauf geholfen

Auf jeden Fall ist es hilfreich gewesen, dass ich bereits seit einigen Jahren Computer-Systeme zusammenschraube. Dadurch kann ich Preise mit meiner Bestellhistorie abgleichen. Ein paar Gebrauchthändler hatte ich bereits auf meiner Liste, mit denen ich gute Erfahrungen gemacht hatte.

So konnte ich zumindest einschätzen, wie viel Geld ich im Vorjahr ausgegeben hatte und hatte auch ein paar Anbieter, bei den ich schauen konnte.

Diese Risiken gab es: Käufe von Gebrauchtwaren bergen natürlich auch Risiken, denen man sich bewusst sein sollte. Ihr müsst euch auf die Aussage des Verkäufers verlassen und bereit sein, Geld zu zahlen. Ihr habt aber keine echte Garantie, dass das gekaufte Objekt wirklich funktioniert. Auch Garantien oder eine Gewährleistung gibt es für gewöhnlich nicht.

Sogenannte Käuferschutz-Systeme von eBay, PayPal oder Amazon bieten zwar Schutz für Verkäufer und Käufer, die Konfliktlösung kann aber unter Umständen Wochen dauern.

Hinter den meisten privaten Verkäufern stehen aber für gewöhnlich völlig normale Menschen ohne böse Absichten. Hier hilft es, den Verkauf zu besprechen oder Details zu klären.

Das ist mein Fazit: Wer in der aktuellen Situation zocken möchte, muss nicht unbedingt hunderte Euro investieren und dabei die völlig überteuerten Preise zahlen, die derzeit verlangt werden. Hat man Geduld und beobachtet den Markt, dann lassen sich einige gute Angebote finden.

Außerdem hilft es, seine eigenen Bedürfnisse einschätzen zu können. Je nachdem, was ich aktuell hauptsächlich spiele oder wie oft ich spiele, kann es durchaus wichtig sein, statt zu einem neuen Modell lieber zu einem älteren Gerät zu greifen.

Aktuell solltet ihr bestimmte Grafikkarten ohnehin nicht kaufen und solltet euch stattdessen lieber auf dem Gebrauchtmarkt umsehen:

Diese 7 Grafikkarten solltet ihr 2021 nicht im Shop neu kaufen

Vorsicht, in CoD Warzone verstecken sich wieder Cheater unter der Map

Kaum ist die neue Map in CoD Warzone live gegangen, gibt es schon Spieler, die sich lieber darunter tummeln. Von dort aus erledigen sie ahnungslose Gegner, die gar nicht wissen, wo der Beschuss herkommt.

Das ist das Problem: Ein Fehler macht es Schummlern gerade möglich, sich an unterschiedlichen Orten auf der neuen Map Verdansk ’84 unterhalb der Karte zu bewegen und ihre Gegner auszuschalten.

So werden beispielsweise Videos vom Flughafen und dem Stadion geteilt, an denen Spieler plötzlich durch den Boden hindurch niedergeschossen werden. Oder sie landen selbst irgendwie in dem eigentlich unzugänglichen Bereich.

Das gilt beispielsweise für einen reddit-User, der in einem Video zeigte, wie es unter der Map aussieht. Der Spieler bewegt sich unterhalb des eigentlich Bodens auf Texturen, die ihm eine gewisse Bewegungsfreiheit unter dem Flughafen geben.

Unter anderem wird auf Wände und Fahrzeuge geschossen, um zu zeigen: Von hier aus kann man tatsächlich Schaden im “normal zugänglichen” Bereich der Map anrichten.

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Cheater lauern nicht zum ersten Mal unter der Warzone-Map

So gefährlich ist das für Spieler: Da es offenbar möglich ist, auch von unterhalb der Map am Gefecht teilzunehmen, können die Cheater unter der Karte ordentlich Ärger machen.

Das sieht man beispielsweise an Videos anderer Nutzer, die von weniger pazifistischen Spielern von unterhalb der Karte erledigt werden. Das passierte etwa diesem Reddit-User im Stadion, der sich über den plötzlichen Angriff ziemlich ärgerte:

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Es ist nicht das erste Mal, dass Spieler sich in CoD Warzone mit diesem Problem konfrontiert sehen. So kam es etwa in der alten U-Bahn-Station schonmal zu Glitchern unter der Map, die dort auf Easter-Egg-Jäger warten konnten und die dort den letzten Schritt einer Suche abschließen wollten.

Nun gibt es auf der neuen Verdansk-84-Map wieder ein vergleichbares Problem. Aktuell sollte man also gerade am Flughafen und im Stadion besonders vorsichtig sein und die Orte im Zweifel meiden, wenn es plötzlich zu Angriffen aus dem Nichts kommt.

Die gerade erst gestartete Season 3 kam zum Glück nicht nur mit neuen Fehlern, sondern auch mit inhaltlichen Änderungen. Die betreffen unter anderem auch die Waffen in der Warzone. Welche Waffen gerade die Favoriten für die neue Meta in Warzone sind, erfahrt ihr hier.

Im Mai geht es für MMORPG-Fans so richtig los

In der Woche vom 19. bis zum 25. April wurden neue Beta-Starts und Releases bei den MMORPGs angekündigt. Wir von MeinMMO fassen euch alle wichtigen News der Woche zusammen.

Die Highlights der Woche: In dieser Woche gab es gleich 2 interessante Neuigkeiten rund um das Thema neue MMORPGs:

Diese beiden Spiele leiten den MMORPG-Sommer 2021 ein, wobei auch Elyon eine Beta im Mai veranstaltet (6. bis 10. Mai) und die Beta von New World im Juli starten soll.

Der Aufreger der Woche: Amazon hat die Arbeit an dem Herr der Ringe-MMO eingestellt. So soll es vertragliche Probleme zwischen Amazon und dem chinesischen Riesen Tencent gegeben haben. Über 72 Kommentare hat der Artikel von unseren Lesern bekommen.

Die Diskussion der Woche: Was denkt ihr eigentlich über MMORPGs, die sowohl ein Abomodell nutzen, als auch einen Cash-Shop? Verratet es in unserer Umfrage: MMORPGs mit Abo-Pflicht und Cash-Shop – Wie findet ihr das?

Das größte MMORPG der Welt bekommt ein optisches Remake

Das passierte diese Woche bei den großen MMORPGs:

Das passierte bei den kleineren MMORPGs:

  • RuneScape erscheint endlich für Smartphones. Im Sommer soll die Mobile-Version nach Jahren der Entwicklung für alle erscheinen (via MassivelyOP).
  • Der neue SWTOR-Patch 6.3 erscheint am 27. April (via Twitter).
  • Wurm Online ist ein altes MMORPG, das nun ein neues Update vorgestellt hat. Geplant ist die Einführung einiger neuer Tiere, darunter Esel als Mounts (via MassivelyOP).
  • Aion hat Patch 7.9 veröffentlicht. Damit einher ging eine Überarbeitung der Legionen, die Rückkehr von Pangaea und ein neuer Dungeon (via Aion).

New World bringt Open-World-PvP zurück

Das passierte bei den MMORPGs in der Entwicklung:

Das waren die News dieser Woche aus der Welt der MMORPGs im Überblick. Was war euer persönliches Highlight? Habt ihr etwas Spannendes diese Woche erlebt? Oder haben wir etwas Wichtiges vergessen? Schreibt es uns doch in die Kommentare.

Wer neue MMORPGs spielen will, muss seine Abneigung gegen Asien überwinden

Viele MMORPG-Fans in Deutschland haben mit den Jahren eine Abneigung gegen Spiele aus China und Südkorea aufgebaut, glaubt MeinMMO-Autor Schuhmann. Die werden sie überwinden müssen, wenn sie in den nächsten Jahren ein neues MMORPG spielen wollen. Denn alle großen neuen Hoffnungsträger in den Jahren 2021 und 2022 werden wohl aus aus Asien kommen.

Warum haben Asien-Spiele einen schlechten Ruf? Mit MMORPGs aus Asien ist es ein bisschen wie mit der Ananas auf der Pizza:

  • Für manche ist es ein Genuss, es passt super zusammen und man kann sich nichts Köstlicheres vorstellen, als eine Pizza Hawaii
  • Für andere gehört das direkt in den Müll

MMORPGs aus Asien haben sich gerade in den letzten Jahren in Europa nicht mit Ruhm bekleckert.

Gerade das südkoreanische MMORPG Bless hat viel Porzellan zerschlagen. Bless kam 2018 nach Europa, war vorher schon im Heimatland gescheitert und eingestellt worden. Die Entwickler versprachen aber: Hier im Westen würde man alles neu und anders machen. Spoiler: Klappte nicht.

Bless lief überhaupt nicht, hatte viele technische Probleme und löste mittelgroße Aufstände auf Steam aus. Wir sprachen damals auf MeinMMO eine Kaufwarnung aus.

Bless-Love-Emote
Viele wollten das südkoreanische MMORPG Bless 2018 lieben, aber das liebte nicht zurück.

Auch andere MMORPGs wie Kingdom under Fire 2 oder Devilian kamen erst in den Westen, nachdem sie in ihren Heimatländern schon tot oder so gut wie tot gewesen waren. Rasch blieb der Content aus und eine Weiter-Entwicklung fand praktisch nicht statt.

Wer Zeit in die Spiele zum Release gesteckt hat, sah sich schnell ernüchtert: Viel passierte nach dem Release nicht mehr.

Und Bless war ein MMORPG, das noch viel Aufmerksamkeit erhielt. Viele Asia-MMORPGs, die sonst kommen, bleiben im Westen fast völlig unter dem Radar. Der Geschmack in Asien unterscheidet sich von unserem erheblich. Einige MMORPGs, die große Hits in Südkorea und China sind, kennen wir im Westen gar nicht. Wenn sie sich dann doch mal ein Herz fassen und nach Europa kommen, beachtet sie kaum wer:

Wenn dann MMORPGs aus Asien mal große Erfolge sind, wie ArcheAge im Jahr 2014, vermasseln es dann noch die westlichen Publisher. Trion Worlds drehte bei ArcheAge an der Pay2Win-Schraube, schob die Schuld auf die koreanischen Partner, wirkte mit dem riesigen Spieler-Ansturm völlig überfordert, leistete sich Patzer über Patzer, bis letztlich die Server quasi auf Knopfdruck den Geist aufgaben und der Hype um ArcheAge abflaute.

ArcheAge25
ArcheAge sorgte mit einem Fokus auf Bauen, PvP und Handel 2014 einige Monate lang für einen Boom.

Sogar wenn es große Hoffnungsträger in Südkorea gibt, auf die sich hier viele freuen, scheinen die Spiele wie verflucht zu sein. Als wir hier noch in WoW gegen den Lichking ins Feld zogen, erreichte uns die Kunde von fantastischen neuen Spielen aus Fernost: Blade & Soul sah beim Release 2012 aus wie ein Spiel aus einer fernen Zukunft. Als es dann 2016 wirklich nach Europa kam, war die Vorfreude schon lange vergangen.

Selbst die wenigen erfolgreichen MMORPGs aus Asien, die sich langfristig einen Platz in den Top 5 sichern konnten, haben dann mit Vorurteilen zu kämpfen. Der Art-Stil von Black Desert passt vielen nicht: Zu viel nackte Haut, zu viel Öl auf den Körper der Charaktere und die ewige Gefahr, dass die doch noch durchdrehen und Pay2Win werden.

Selbst das von Fans vergötterte Final Fantasy XIV polarisiert in Deutschland. Zwar hat das Spiel auch hierzulande viele Fans, aber viel weniger als in den USA oder Japan. Wenn man sich die Zahlen von Google ansieht, lieben Deutsche die „klassischen Fantasy-MMORPGs“ The Elder Scrolls Online und Guild Wars 2 – Final Fantasy XIV bleibt eher in der Nische.

MMORPGs aus Asien sind vielen in Deutschland zu fremd, zu Cash-Shop-lastig und zu grindy.

FF14-Weltweit
Weltweit ist Final Fantasy XIV für Google-Nutzer klar interessanter als ESO und Guild Wars 2.
ff14-deutschland
Für die Deutschen ist ESO deutlich spannender als Final Fantasy XIV, das liegt etwa auf dem Niveau von Guild Wars 2.

Im Westen kommen seit 2014 keine neuen MMORPGs mehr

Darum müssen MMORPG-Spieler den Asien-Spielen trotzdem eine Chance geben: Sie haben keine andere Wahl.

Die etablierte westliche Gaming-Industrie macht seit 2014 keine neuen MMORPGs mehr. Die neuen Online-Rollenspiele, die hier noch entwickelt werden, sind Indie-MMORPGs von kleinen Teams, die häufig auf Crowdfunding angewiesen sind, um ihre großen Visionen umzusetzen.

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Oft arbeiten kleine Teams mit wenig Geld an gigantischen Projekten, die den Fans viel versprechen, um an Unterstützung und Geld ranzukommen. Diese Versprechen platzen aber reihenweise. Auch wenn Ashes of Creation und Crowfall gut aussehen, überbieten sie sich gerade zu darin, die Start-Daten für Alphas, Betas und den Release zu verschieben. Und das sind noch die beiden hoffnungsvollsten neuen MMORPGs – über Camelot Unchained, Pantheon oder gar Chronicles of Elyria schweben noch viel größere Fragezeichen.

Keine Frage, wer wieder ein neues MMORPG auf dem PC oder den Konsolen spielen möchte, muss noch Asien schauen.

Die Beta zum neuen MMORPG Elyon startet bei uns im Mai.

4 hoffnungsvolle MMORPGs aus Asien erwarten uns

Das ist die gute Nachricht: Bis vor einigen Jahren sah es noch so aus, als würde selbst der Strom von MMORPGs aus Asien versiegen. Denn dort gab es zwei Trends, mit denen wir hier im Westen wenig anfangen können:

Und darüber hinaus waren große MMORPGs aus Südkorea offenbar gar nicht für den Westen vorgesehen. Die Koreaner brachten ihre Spieler erst nach Japan, dann China und schließlich in zig anderen Länder der Welt, sogar nach Russland, bevor sie eine englische, „angeblich globale“ Version ins Auge fassten.

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Diese 3 Trends haben sich in den letzten Monaten zumindest abgeschwächt.

Wir rechnen auf MeinMMO damit, dass 2021 zwei MMORPG aus Asien zu uns nach Europa kommen. Das sind:

Beide Spiele sind in ihren Heimatländern schon erschienen und versprechen solide Genre-Kost.

Swords of Legends Speermeister
Noch 2021 soll Sword of Legends Online erscheinen.

Mit den 2 großen Brechern können wir wohl etwas später rechnen. So will Amazon endlich das koreanische Hit-MMORPG Lost Ark in den Westen bringen.

Das sieht für uns zwar nicht wie MMORPG und nach Asien aus, sondern wie ein Diablo mit mehr Klassen. Doch Lost ARk ist ein gefeiertes und ausgezeichnetes Action-MMORPG, das in Korea Fuß fassen konnte und glänzend weiterentwickelt wurde.

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Die andere große Hoffnung ist Crimson Desert, vom „westlichsten“ Studio aus Asien, Pearl Abyss. Die haben mit Black Desert das spannendste MMORPG der letzten 5 Jahre entwickelt und orientieren sich klar am Westen, weil sie hier gemerkt haben, dass sie hier Geld verdienen können, solange ihre MMORPGs fantastisch aussehen, ein tolles Kampfsystem haben und den Spielern einen ordentlichen Content-Nachschub und richtig viel Stoff zum grinden geben.

Crimson Desert sieht denn auch gar nicht nach “typisch Asien” aus, sondern eher wie ein Mix aus „Game of Thrones“ und Red Dead Redemption. Das Spiel soll dann auch gar kein richtiges MMORPG sein, sondern eher eine Singleplayer-Erfahrung mit einem angeklebten Multiplayer-Teil. Das hat man wohl als den Mix erkannt, der unseren Geschmack im Westen am ehesten trifft.

Crimson-Desert-Mann
Die Hauptfigur aus Crimson Desert sieht wie Jon Snow (Game of Thrones) aus – und das ist sicher kein Zufall.

Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass entweder Crimson Desert oder Lost Ark eines der „5 großen MMORPGs im Westen“ ablösen und in die Top-Liga aufsteigen wird.

Wer sich in den nächsten Jahren auf ein neues MMORPG freuen will, der wird sich damit abfinden müssen, dass da ein bisschen Ananas auf der Pizza liegt.

Mehr zu den hier vorgestellten Spielen lest ihr in unserem großen Artikel zu den aussichtsreichsten neuen MMOs und MMORPGs 2021.

Neues Multiplayer-Spiel mit Parkour und Schwertkampf startet offene Beta auf Steam

Das Battle-Royale-Spiel Naraka: Bladepoint führt gerade den ersten Beta-Test durch, bei dem mittlerweile über 100.000 Spieler mitgemacht haben. Es hebt sich von der Konkurrenz durch Parkour-Elemente und asiatische Kampfkünste ab.

Das ist Naraka: Bladepoint: Wie es bei Battle-Royale-Games mittlerweile klassisch ist, landet ihr in Naraka: Bladepoint auf einer mysteriösen Insel und müsst gegen andere Spieler ums Überleben kämpfen. Naraka setzt dabei allerdings nicht auf das Shooter-Genre, sondern auf Nahkampf und Parkour-Elemente.

Ihr habt die völlige Bewegungsfreiheit:

  • Klettert auf hohe Türme, Felsen oder Bäume
  • Nutzt Greifhaken, um euch schnell durch die Luft zu schwingen
  • Laut an dicken Ketten oder Seilen entlang

Dabei habt ihr die Auswahl aus 6 Klassen. Während die Kampfstile dieser Klassen festgelegt sind, könnt ihr das eigentliche Aussehen eures Charakters fast uneingeschränkt anpassen. Die große Ausnahme ist der Gender-Lock.

Während ihr die Insel erkundet, sammelt ihr an jeder Ecke neue Ausrüstung und Items, die euch bei eurem Überlebenskampf helfen werden. Neben Schwertern und Fernkampfwaffen wie Bögen bekommt ihr nämlich auch Tränke, die euch heilen und verschiedene Boosts verleihen.

Das Kampfsystem selbst ist stark Action-geladen. Ihr könnt zwar Bögen und Gewehre nutzen, aber der Fokus von Naraka: Bladepoint liegt ganz klar auf dem Nahkampf mit Schwertern, Stäben oder einfach nur den Fäusten. Ihr könnt mit euren Waffen Kombos ausführen und auch besonders starke Fähigkeiten nutzen.

Richtiges Gameplay von einem vollständigen Match frisch aus der ersten Beta könnt ihr euch hier anschauen:

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Ihr könnt teilnehmen, aber beeilt euch

So könnt ihr mitmachen: Wenn ihr Interesse an Naraka: Bladepoint habt und bei der offenen Beta mitmachen wollt, müsst ihr nur auf die Steam-Seite des Spiels gehen (via Steam).

Dort unten wird direkt die Box eingeblendet, die euch über die Teilnahme informiert. Drückt auf den grünen “Zugriff anfordern”-Button und schon seid ihr dabei. Aber beeilt euch, die erste Beta endet bereits am 27. April.

Mittlerweile haben über 110.000 Spieler an der Beta teilgenommen und die Zahl scheint weiter nach oben zu klettern (via SteamCharts).

Wann erscheint Naraka: Bladepoint? Ein genaues Release-Datum haben die Entwickler noch nicht mitgeteilt. Ihr könnt euch aber darauf einstellen, dass der globale Release im Sommer 2021 geschehen soll.

Wie gefällt euch das Gameplay aus der Beta? Werdet ihr sie ausprobieren? Habt ihr generell Lust auf ein Schwerkampf-Battle-Royale oder ist das Genre für euch völlig uninteressant? Schreibt es uns in die Kommentare.

Die 10 besten Battle-Royale-Games im Ranking – Von unbeliebt bis beliebt

Outriders: Neuer Patch will endlich die nervigen Verbindungsprobleme lösen

Der Loot-Shooter Outriders bekommt einen weiteren Patch, der ein Problem des Spiels angehen soll. Dieses Mal geht es um die Verbindungsprobleme, die seit der Demo bestehen und viele Spieler nerven. Daneben geht das Update eine Reihe weiterer Bugs an.

Um dieses Problem geht’s: In Outriders werden aktuell viele Spieler von Verbindungsproblemen geplagt, die ihnen mächtig den Spaß am Spiel vermiesen. In den Berichten auf reddit und Social Media steht, dass es oft eine Ewigkeit dauert, bis sie einloggen können.

Die Spieler berichten über Wartezeiten von über einer Stunde, in denen sie im Login-Screen stecken bleiben. Viele von ihnen geben auf und schließen Outriders.

Das Problem betraf vor allem Spieler auf PS4 und PS5, vereinzelt meldeten sich aber auch Xbox-Spieler zu Wort. Nun gibt es 3,5 Wochen nach dem Launch des Spiels wohl einen Durchbruch, der die Verbindungsprobleme fixen soll.

Das wird gefixt: In einem Post auf reddit kündigte der Senior Community Manager von Square Enix an, dass diese Verbindungsprobleme von den Entwicklern als Nächstes angegangen werden (via reddit). Gefixt werden vor allem:

In den Patch-Notes zu dem Update werden nach dem Release die genauen Informationen zu den Fixes stehen und zu dem, was genau sie bewirkt haben.

Das wird außerdem angegangen: Neben den Verbindungsproblemen und Crashes wird auch die Wiederherstellung der Items angegangen, die die Spieler im Zusammenhang mit dem Loot-Bug verloren hatten. Der Bug sorgte dafür, dass Spieler nach dem Einloggen ein völlig leeres Inventar und einen nackten Charakter vorfanden, und war wahnsinnig frustrierend.

Das Testen des Wiederherstellungsprozesses wird dieses Wochenende stattfinden und die Entwickler wollen demnächst einen genauen Zeitplan dafür vorlegen. Es werden außerdem folgende Probleme angegangen:

  • Die Schwierigkeit der Sniper-Gegner
  • Die Stärke des Knock-Back-Effekts in der Stargrave-Expedition
  • Viele Bugs, die mit der Auflösung von Gear, Mods, Skills, Lighting und weiteren Aspekten des Spiels zusammenhängen.

Das Team hat außerdem das Feedback der Spieler bezüglich der Balance im Spiel gehört. Es wird laut dem Post intern viel darüber diskutiert, allerdings ist es ein komplexes Problem, das längere Planung benötigt. Die Entwickler planen daher, in Zukunft mehr darüber zu sprechen.

Wann kommt der Patch? Ein genaues Datum für den Fix haben die Entwickler noch nicht genannt. Im reddit-Thread heißt es lediglich, dass der Patch “in naher Zukunft” kommen soll und bereits getestet wird. Spieler können ihn also wahrscheinlich im Laufe der nächsten Wochen erwarten.

Seid ihr auch von den Verbindungsproblemen betroffen? Erzählt uns von eurer Erfahrung in den Kommentaren.

Trotz seinder Probleme gehört Outriders zu den 9 besten MMOs und Online-Spielen im Xbox Game Pass.

Ehemalige Destiny-Entwickler arbeiten an neuem Multiplayer-Spiel für PS5

Sony hat die Zusammenarbeit mit Firewalk Studios bekannt gegeben. Dort arbeitet die Prominenz von Destiny und der Ex-Chef von Bungie hat auch seine Finger im Spiel.

Das wurde angekündigt: Sony hat bekannt gegeben, dass sie einen neuen Verbündeten im Boot haben: Firewalk Studios. Die werkeln an einem unangekündigten online Multiplayer-Spiel für die PlayStation 5 – es soll eine ganz neue IP werden.

Euch sagt Firewalk Studios nichts? Nicht schlimm. Doch wenn wir euch sagen, dass da der Ex-Chef von Bungie, massig Destiny-Entwickler und andere Shooter-Prominenz das AAA-Gaming retten wollen, solltet ihr hellhörig werden.

An der neuen Multiplayer-IP arbeiten federführend:

  • Tony Hsu ist der Chef von Firewalk Studios und auch der ehemalige General Manager und Senior Vizepräsident von Destiny
  • Ryan Ellis ist der Game Director und war Creative Director bei Destiny
  • Elena Siegman ist Executive Producerin und war Produzentin bei Bioshock Infinite, den Destiny-Titeln und Guitar Hero II
  • Firewalk Studios gehört zudem zu ProbablyMONSTERS, einer Firma, die sich als “Eine Familie von Gaming Studios” bezeichnet. Hier tummeln sich zudem Entwickler von Apex, Halo, God of War, F.E.A.R und der Ex-Chef von Bungie
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Von dem angekündigten AAA-Spiel ist eigentlich nichts bekannt. Der Multiplayer-Titel mit großem Budget, denn dafür steht AAA, wird sogar das Erstlingswerk des Studios, das erst 2018 gegründet wurde. Wir kennen weder den Namen des Projekts noch das Setting. Ein Screenshot oder ein angepeilter Release sind ebenfalls unbekannte Variablen.

Was heißt IP? Spricht man von einer neuen IP, meint man im Kontext von Games “Intellectual Property”. Übersetzt heißt das “geistiges Eigentum”. Es handelt sich also um eine frische Marke oder Franchise, die nichts mit bisher bekannten Games zu tun hat.
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Zusammen ballern ist kaum jemand so gut gelungen wie Destiny

Soll die PlayStation 5 endlich starke Exklusives für Multiplayer bekommen?

Was plant Sony? Mit Sony hat Firewalk Studios sich einen starken Partner mit tiefen Taschen ausgesucht, der es gerade bei seinen exklusiven Titeln krachen lässt. God of War, The Last of Us, die Uncharted-Reihe, Spider-Man und Ghost of Tsushima sind die bekanntesten davon.

Doch was Sony etwas fehlt, sind da prestigereiche Multiplayer-Titel im Exklusiv-Portfolio. Mit Godfall hatte man einen interessanten Kandidaten im Rennen, dem aber allzu schnell die Puste ausging. Es sieht so aus, als sollte diese Lücke nun zukünftig von Firewalk Studios geschlossen werden.

Sony und Firewalk Studios sind seit 2018 in Kontakt und sind schon früh nach der Gründung des Studios eine Partnerschaft eingegangen. Wie aus einem Interview mit IGN hervorgeht (via IGN.com). In diesem Interview wird auch erwähnt, dass die neue IP auch einen großen Fokus auf Story legt.

Das sagt der Studio-Chef selbst dazu:

Heute freuen wir uns, eine Partnerschaft mit Sony Interactive Entertainment für unser neues Multiplayer-Spiel bekanntgeben zu können. Für unser Team ist die Chance, neue Welten zu schaffen und noch mehr fantastische Momente für Spieler auf der ganzen Welt zu ermöglichen, das Feuer und die Motivation, die uns antreiben.

Tiny Hsu via PlayStaion.com

Ex-Chef von Bungie will das AAA-Gaming retten

Firewalk Studios gehört zur “Familie” von ProbablyMONSTERS. Dahinter verbirgt sich die Firma von Harold Ryan. Ryan war bis 2016 der Chef bei Bungie. Warum er Bungie verließ und noch mal von vorne anfing, ist nicht ganz klar. Es wird aber von der zu großen Einflussnahme seitens Activision-Blizzard gemunkelt.

Das ist das neue Konzept: Bei ProbablyMONSTERS handelt es sich nicht um einen klassischen Spiele-Entwickler, sondern mehr um eine Art Schirmherr für AAA-Indie-Spiele. Ryan hat dazu stetig seinen Kader um erfahrende Entwickler vergrößert. Bei ProbablyMONSTERS haben inzwischen viele ehemalige und bekannte Bungie-Mitabreiter ein neues Zuhause gefunden.

Probably-Monsters-100
Im April 2020 hat ProbablyMONSTERS die 100 Mitarbeiter erreicht.

Hier arbeiten dann verschiedene kleinere Studios an einzelnen Projekten. Die haben viel Freiheit aber dennoch so viel Geld wie sonst nur die ganz großen Player. Im Vordergrund stehen künstlerische Aspekte, Visionen zu verwirklichen und ein kollegiales Miteinander mit einer “der Mensch kommt zuerst”-Philosophie.

Und was machen Bungie und Destiny 2 so?

Destiny 2 selbst strauchelt aktuell mit dem PvP und bekommt Kritik wegen der neuen Transmog-Feature. Doch das Feeling von Gunplay, der Mix aus individuellen Waffen, Rückstoß, dem Kampf-Flow und Fähigkeiten machen Destiny 2 seit Jahren nahezu einzigartig, weswegen das Spiel weiterhin viele Fans hat.

Wenn es Neuigkeiten zum AAA-Spiel von Firewalk Studios gibt, findet ihr sie natürlich auf MeinMMO. Seid ihr schon gespannt auf die neue IP, die da in Zusammenarbeit mit Sony entsteht? Oder lassen euch die großen Namen und talentierten Entwickler kalt, da es für ein Urteil noch zu früh ist?

Gebannter LoL-Star gewinnt Klage gegen Twitch: „Sieg für alle Streamer!“

Der ehemalige Streamer James “PhantomL0rd” Varga (League of Legends) hat Twitch verklagt, nachdem die Streaming-Plattform ihn gebannt hat. Nun schrieb er auf Twitter, dass er das Gerichtsverfahren in allen Punkten gewonnen hat. Statt der 35 Millionen US-Dollar Schadensersatz, die er forderte, bekam er allerdings lediglich etwas über 20.000 $ zugesprochen.

Das war die Ausgangssituation: James “PhantomL0rd” Varga war einer der ersten Twitch-Stars, auf dessen Channel sich Tausende von Zuschauern tummelten. Er spielte ab 2011 professionell League of Legends, hatte sich aber schon vorher einen Namen in kompetitiven Spielen wie Quake 3 Arena oder Counter Strike gemacht.

2016 nahm Vargas Karriere auf Twitch ein Ende, als er permanent gebannt wurde. Hier ist der Verlauf in einer Übersicht:

  • Der Streamer war in einen Skandal verwickelt, der sich um Wetten mit Waffen-Skins in CS:GO auf einer Webseite drehte. Der Vorwurf war: Diese Seite habe er in seinen Streams auf Twitch genutzt und beworben, ohne seine Verbindungen zu der Seite offenzulegen.
  • Twitch bannte Varga deswegen dauerhaft, obwohl sie, seiner Ansicht nach, keine Beweise für seine Beteiligung vorlegen konnten. Dagegen klagte er im Februar 2018 in San Francisco.
  • Laut einer Klausel im Twitch-Vertrag, den Varga unterschrieben hatte, durfte er Twitch für nicht mehr als 50.000 $ verklagen. Ein Richter setzte diese Klausel 2019 außer Kraft und erklärte sie für “unsinnig”.

So ging die Gerichtsverhandlung aus: Nun meldete der Streamer einen Durchbruch auf seinem Twitter-Channel. Er hat das Verfahren gegen Twitch laut eigener Aussage “in allen Punkten” gewonnen.

https://twitter.com/PhantomL0rd/status/1385717624256876546

Phantoml0rd gewinnt, bekommt aber nur 20.000 $, keine 35 Millionen

Die Anklagepunkte von Varga warfen Twitch Vertragsbruch vor, da er keine 30 Tage Zeit bekommen hatte, um sein Verhalten zu korrigieren. Die Anklage bezog sich außerdem darauf, dass Twitch ihm nie einen genauen Grund für seine Sperre mitgeteilt hatte und nur vage Anschuldigungen machte, dass Varga die Regeln von Twitch verletzt habe, ohne genaue Beweise zu liefern.

Die Jury gab dem Streamer nun recht.

Für das Verfahren erhielt Varga eine Entschädigung von Twitch von 20.702,34 $. Die Summe ist allerdings weit entfernt von den 35 Millionen $, die der Streamer eigentlich haben wollte.

Auch wird seine Sperre wohl bestehen bleiben und er wird nicht auf Twitch weiter streamen können.

“Twitch kann nicht mehr mobben, lügen und Streamer unfair behandeln”

Das steckt dahinter: Bei dem Verfahren von Varga handelt es sich um einen Präzedenzfall. Beobachter des Prozesses ordnen den Ausgang des Falles gemischt ein, zwar habe Vargas gewonnen, aber dass der Scahdensersatz so gering ausfiel, war dann doch ein Teilsieg für Twitch.

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Die Richtlinie bezüglich Banns und Sperren von Twitch werden schon seit Langem bemängelt. Die Streaming-Plattform teilt den Streamern den genauen Grund für die Sperren nicht mit und viele von ihnen wissen oft nicht, warum sie überhaupt eine Strafe erhalten haben wie etwa der Streamer GeorgeNotFound.

Die Streamer konnten zwar einen Einspruch erheben, aber die Erfolgschancen dafür scheinen davon abzuhängen, wie groß der Streamer ist und wie laut seine Community protestiert. Für diese Intransparenz und augenscheinliche Willkür im Bezug auf die Bann-Politik wurde Twitch in der Vergangenheit oft kritisiert.

Mit dem Erfolg von Varga vor Gericht hoffen auch andere Streamer und Zuschauer, dass nun Änderungen folgen werden. Entweder wird Twitch transparenter und nennt die genauen Gründe für die Sperre oder mehr Streamer trauen sich, gegen ihre Sperren gerichtlich vorzugehen.

Wenn das hier [die Gerichtsentscheidung] irgendwelche Folgen hat, dann hoffe ich, dass es in Zukunft für mehr Klarheit über Twitch-Sperren sorgen wird, wenn sie beschließen Streamer zu bannen.

reddit-User DingleberryBeard (2.703 Upvotes)

So fielen im subreddit r/LifestreamFail (via reddit) zahlreiche Kommentare darüber, dass die Sperre von Dr. Disrespect nun auch vor Gericht kommen könnte. Der beliebte Streamer verlor 2020 sehr plötzlich und ohne öffentliche Erklärung seinen Vertrag mit Twitch und wurde dauerhaft gebannt.

Twitch bannt Dr Disrespect, einen seiner größten Stars

Quelle(n):
  1. gamerant
  2. inbrn