Lohnt es sich 2020 noch, in Final Fantasy XIV einzusteigen? Das bietet das MMORPG

Wie geht es Final Fantasy XIV in 2020? Wie steigt man am besten ein? Und was bietet das Spiel mit Abo-Pflicht überhaupt? Diese Fragen beantworten wir von MeinMMO in diesem Artikel.

Die Erfolgsgeschichte von Final Fantasy XIV gehört zu den spannendsten in der Gaming-Industrie. Aus dem einst unspielbaren Schlamassel, das als Version 1.0 bezeichnet wird, wurde nach dem Reboot ein solides MMORPG, das mit der Zeit immer besser wurde und mittlerweile 3 große Addons umspannt.

Das neueste Addon Shadowbringers konnte von den Spielern vor knapp einem Jahr im Early Access gespielt werden und wurde nicht nur für den äußerst glatten Launch gelobt, sondern ist auch das am besten bewertete FFXIV-Addon auf Metacritic geworden.

Knapp 7 Jahre nach dem Release ist Final Fantasy XIV also noch im Top-Zustand und für Veteranen wie Neulinge durchaus einen Blick wert. Deswegen ist es ein perfekter Kandidat für „Find Your Next Game“.

Das Addon Shadowbringers gilt für viele als die beste Erweiterung und erzählt die tragische Geschichte einer anderen Welt

Was ist Final Fantasy XIV?

So funktioniert das Gameplay: Sofern ihr alle Addons besitzt, habt ihr im Spiel die Auswahl aus 8 Völkern und 17 verschiedenen Klassen von FFXIV, die den Veteranen der FF-Reihe vertraut sein werden. Ihr könnt zum Beispiel ein Ninja werden wie Shadow aus FFVI oder ein Schwarzmagier wie Lulu aus FFX.

Klassen werden in Final Fantasy XIV als Jobs bezeichnet. Außerhalb des Kampfes könnt ihr auch frei zwischen ihnen wechseln. Dafür müsst ihr nur die richtige Waffe anlegen. Dadurch ändern sich automatisch eure Statuswerte und Fähigkeiten, die ihr im Kampf nutzen könnt.

FFXIV nutzt außerdem das sogenannte Tab-Targeting-System. Das heißt, ihr habt den Gegner im Kampf fest anvisiert und müsst nicht etwa mit euren Fähigkeiten zielen, wie es bei Action-Kampfsystemen der Fall ist. Das maximale Level liegt aktuell bei 80.

Final Fantasy XIV legt den Fokus auf PvE wie epische Raids und Dungeons. Hier sehr ihr den ultimativen Kampf gegen Bahamut, der als extrem schwer gilt.

Diese Inhalte gibt’s: FFXIV ist ein ganz klassisches Theme-Park-MMORPG und erfindet hier das Rad nicht neu. Es bietet:

  • Raids und Dungeons für Gruppen aus 4, 8 oder 24 Spielern
  • Story-Content, der durch viele Haupt- und Neben-Quests erzählt wird
  • Ein ausführliches Crafting-System
  • Das Kasino Gold Saucer mit Mini-Spielen wie Triple Triad, Majong oder Chocobo-Zucht
  • Kreative Beschäftigungen wie zum Beispiel einen Foto-Modus oder Komponieren von Musik als Barde

Dieser Content wird in regelmäßigen Updates immer wieder mit neuen Inhalten aufgestockt, die etwa alle 3-4 Monate online gehen und keine zusätzlichen Kosten nach sich ziehen.

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Wie die einzelnen Jobs und ihre Fähigkeiten in FFXIV: Shadowbringers funktionieren, könnt ihr euch in dem Trailer anschauen

Wie finanziert sich FFXIV? Das Geschäftsmodell von FFXIV ist Pay-to-Play. Das bedeutet, dass ihr euch das Spiel und die Addons zunächst kaufen müsst. Wenn ihr dann länger als einen Monat spielen wollt, müsst ihr ein Abo abschließen, das monatlich zwischen 10,99 und 12,99 Euro liegt.

Zudem gibt es einen Cash-Shop, der viele, meist kosmetische Inhalte verkauft. Dazu gehören etwa Mounts, Begleiter, Outifts von NPCs oder Musik.

Die einzigen Ausnahmen bilden die „Jump-Potions“ und Gehilfen. Die Potions bringen eure Charaktere auf Level 70 und ermöglichen es euch, die lange Story von FFXIV zu überspringen.

  • Die Level-Up-Potions kosten 21,75 € für eine Klasse auf Level 70.
  • Die Story-Skips kosten zwischen 9,75 € und 21,75 € – Je nach dem, wie viele Addons man überspringen möchte.

Die Gehilfen geben euch mehr Platz im Lager, wo ihr eure Sachen verstauen könnt. 2 Gehilfen gibt es vom Spiel kostenlos, jeder weitere kostet 1,40€.

final fantasy xiv fette katze reittier
Die Items im Cash-Shop sind alle optional, aber oft auch zum Schreien komisch, wie dieses Fette-Katze-Mount.

Wie steigt man in Final Fantasy XIV nach 7 Jahren ein?

Es kann häufig einschüchternd sein für neue Spieler, in ein MMORPG einzusteigen, das schon seit vielen Jahren auf dem Markt ist. Lasst euch davon aber nicht abschrecken.

So erleichtert FFXIV euren Einstieg: Das MMORPG ist darauf ausgelegt, den Einstieg für neue Spieler möglichst leicht zu gestalten. Der Schwierigkeitsgrad ist am Anfang sehr niedrig und ihr könnt euch in aller Ruhe im Spiel umsehen.

  • Das Tutorial-System wird euch zu jeder neuen Mechanik und jedem neuen Feature einen Erklärungstext zeigen.
  • Die Hauptszenario-Quests sind der rote Faden, der euch durch alle Gebiete des Spiels führt. Diese Quests sind Pflicht.
  • Die Anfänger-Arena lehrt euch die Basics des Kampfes und gibt euch gleichzeitig gutes Gear für euren ersten Dungeon-Run.
  • In dem Neulings-Chat könnt ihr eure Fragen an erfahrene Mentoren-Spieler stellen und sie werden immer freundlich beantwortet. Der Chat ist mehrsprachig, ihr müsst also nicht unbedingt auf Englisch schreiben.
  • Die Gildenleiter-NPCs erklären euch die Grundlagen eurer Klassen.
  • Ihr bekommt im Spiel außerdem ein grünes Pflänzchen-Icon, das euch als einen Neuling kennzeichnet. Dadurch können andere Spieler direkt erkennen, dass ihr in einem Dungeon vielleicht Erklärungen zu Mechaniken braucht.

Generell gilt die Community von Final Fantasy XIV als hilfsbereit. Es empfiehlt sich daher, in Foren und auf Social Media nach Anschluss zu suchen.

final fantasy xiv fliegen in a realm reborn
In einigen Wochen wird die Grundversion von FFXIV stark überarbeitet. Überflüssige Quests werden entfernt und Fliegen wird in den Startgebieten ermöglicht.

Es gibt eine kostenlose Test-Version: Wenn ihr erst mal kein Geld ausgeben wollt, könnt ihr die Test-Version ausprobieren, die es für PC, Steam, Mac und PS4 gibt.

Das maximale Level der Test-Version liegt bei 35 von 80. Das gilt nicht nur für die Story-Quests, Dungeons und Bosskämpfe, die alle ihr eigenes Mindestlevel haben, sondern auch für alle Jobs. Das heißt, ihr könnt die Kampfdisziplinen, Crafter und Sammler (also insgesamt 19 Jobs) auf Level 35 bringen.

Ihr könnt euch dabei alle Zeit der Welt lassen, denn die Test-Version ist zeitlich nicht eingeschränkt. Ihr werdet übrigens nicht auf separaten Test-Servern unterwegs sein, sondern ganz normal mit anderen Spielern zusammen zocken.

Dafür gibt es aber andere Einschränkungen. Ihr könnt zum Beispiel keinen Gilden beitreten, keine Sachen am Marktbrett verkaufen oder keine anderen Leute privat anflüstern.

Was, wenn mir die Test-Version zu wenig ist? Auch wenn man sehr viel Zeit in die Test-Version stecken kann, so zeigt sie nur einen kleinen Bruchteil von FFXIV. Wenn ihr nach dem Testen immer noch nicht ganz sicher seid, ob das Spiel was für euch ist, könnt ihr euch die Starter-Version kaufen.

Sie kostet zwischen 5 und 10 Euro und enthält 30 Tage kostenloser Spielzeit, die ihr mit einigen Tricks auf 45 verlängern könnt. Die Einschränkungen der Test-Version fallen dadurch ebenfalls weg. Ihr bekommt Zugriff auf:

  • Level-Cap von 50 für alle Jobs
  • Alle Quests von „A Realm Reborn“ inklusive der Raids zu Bahamut und dem Kristallturm
  • Zugriff auf die sozialen Features wie Kontaktkreise oder Gilden
  • Die Möglichkeit, seine Items am Marktbrett zu verkaufen

Insgesamt sind es locker mehrere Hundert Stunden an Content, die ihr für etwa 10 € einen Monat lang spielen könnt. Euer Fortschritt aus der Test-Version wird dabei nahtlos übernommen. Wenn ihr aber danach weiterspielen wollt, braucht ihr die Addons.

final fantasy xiv shinryu
Auf höheren Leveln bietet FFXIV epische und fantastisch inszenierte Kämpfe gegen riesige Gegner. Hier ist zum Beispiel der Drache Shinryu, der mit seinem Gewicht die gesamte Kampfarena zerstören kann.

Ist es möglich, die Veteranen einzuholen? Eine der Sorgen von neuen Spielern ist, dass es in alten MMORPGs kaum mehr eine Chance gibt, die Veteranen-Spieler einzuholen – oder zumindest nicht, ohne sehr viel Zeit dafür zu opfern. Das ist bei FFXIV nicht der Fall.

Ihr könnt das Spiel in eurem eigenen Tempo spielen. Die alten Inhalte mit niedrigem Level werden durch tägliche Boni aktuell gehalten und von erfahrenen Spielern weiterhin häufig genutzt.

Zudem sorgt ein „Aufhol-System“ dafür, dass ihr eure Ausrüstung schnell und simpel verbessern könnt:

  • Nach dem Abschluss bestimmter Meilensteine wie Story oder Job-Quests erhaltet ihr Koffer mit solider Ausrüstung
  • Die Ingame-Währung der Allagischen Steine kann in Dungeons und durch Dailies leicht gefarmt und gegen starke Rüstung getauscht werden
  • Zwar bekommt man das stärkste Gear aus schweren Raids, aber Nicht-Raider bekommen die Möglichkeit, ihre Ausrüstung einige Monate später ohne epische Raids aufzustufen, und fallen dadurch nicht zu weit zurück.

Wenn ihr aber direkt so schnell wie möglich in das Endgame einsteigen wollt, dann bietet FFXIV die Option der sogenannten „Jump-Potions“. Sie erlauben euch, eine gewünschte Klasse sofort auf Level 70 zu bringen und alle obligatorischen Quests zu überspringen. Sie kosten dafür aber, wie bereits erwähnt, zusätzliches Geld.

Für wen ist FFXIV interessant?

Wenn ihr euch dann entschieden habt, FFXIV über längere Zeit zu spielen, erwartet euch eine breite Auswahl an Content. Es gibt Inhalte für Hardcore-Spieler, die auf Raids stehen, und für Leute, die lieber gemütlich und casual unterwegs sind.

Japanischer Stil: Bei FFXIV handelt es sich um ein japanisches MMORPG und das sieht man auf den ersten Blick. Die stilisierte Grafik ist im Vergleich zu westlichen Games wie WoW oder Elder Scrolls „sauber“ und bunt. Es bietet eine Ästhetik, die für viele japanische Spiele typisch ist.

Als spielbare Völker gibt es zum Beispiel Leute mit Katzenohren und Schwänzen oder Frauen mit Hasenohren. Wenn ihr also diese Art von Optik cool findet, dann werdet ihr bei FFXIV fündig. Freunde von Orks und Untoten werden aber eher enttäuscht sein.

Viel Story: Fans von langen Geschichten, die immer weiter ausgebaut werden, werden sich in Final Fantasy XIV heimisch fühlen. Man fängt klein an und arbeitet sich hoch zu Konflikten mit gigantischen Ausmaßen, wie es typisch für J-RPGs oder aber auch Spiele mit tiefer Story wie Dragon Age ist.

Die Story bietet euch dabei alles – von politischen Intrigen und Verrat, über Tode geliebter NPCs, bis hin zu epischen Kämpfen um euer Leben. Am wichtigsten sind aber die moralischen Fragen, die die Story an euch stellt und die ganz in der Tradition der Final-Fantasy-Spiele stehen.

  • Müssen Kinder und Enkelkinder für die schwere Schuld ihrer Väter Sühne tragen?
  • Kann die grausame und traurige Vergangenheit einer Person ihre Verbrechen rechtfertigen?

Die Geschichte von FFXIV steht auf einer Augenhöhe mit den geliebten Klassikern der Reihe.

Einsteigerfreundlichkeit für MMORPG-Neulinge: Auch wenn ihr völlig neu im MMORPG-Genre seid, dann solltet ihr FFXIV eine Chance geben. Die Lernkurve ist sehr niedrig und gut geeignet für Neulinge, da es quasi unmöglich ist, sich zu verzetteln.

Ihr müsst zu Beginn nicht erst ewig Guides zu Builds oder Skillungen für die Jobs lesen, sondern könnt direkt mit dem einsteigen, der euch spaßig erscheint. In der Meta von FFXIV ist kein Job völlig nutzlos und ihr werdet nicht aus einer Gruppe geworfen, weil ihr den „falschen“ Job habt.

Wenn ihr also als MMORPG-Neuling in das Genre reinschnuppern wollt, dann ist Final Fantasy XIV eine gute Option. Für Veteranen, die schon alle Tricks kennen, kann der Einstieg sich deswegen aber auch träge und weniger spannend anfühlen.

Wenig PvP: Ein Open-World-PvP gibt es nicht mal mit Einverständnis der beteiligten Spieler und es wird laut der Aussage des Chefs nie kommen. PvP-Kämpfe werden dafür in Arenen und Instanzen abgehalten.

Zwar gibt es da mehrere verschiedene Modi wie etwa das kompetitive FEAST oder Rival Wings, das vom Prinzip her an ein MOBA erinnert, aber sie haben es nicht geschafft, sich durchzusetzen. Die Wartezeiten für ein Match können daher richtig lang werden.

Wenn euch PvP in einem MMORPG also eher egal ist und ihr euch lieber auf PvE-Inhalte konzentriert, dann ist FFXIV genau das Richtige für euch. PvP-Fans hingegen werden mit dem Spiel nicht wirklich glücklich.

FEAST ist ein 4vs4-PvP-Modus, bei dem die Spieler in einer Arena um den Sieg kämpfen. Es ist ein kompetitiver Modus und Square Enix veranstaltet auf Fan Festivals offizielle Turniere.

Kreative Beschäftigungen: Für die kreativen Köpfe, die nicht nur dem vorgegebenen Content folgen wollen, gibt es in FFXIV den Foto-Modus und die Komposition.

In dem Foto-Modus namens /gpose können die Spieler verschönerte Screenshots machen und bekommen von dem Spiel dafür verschiedene Filter und Overlays. Man kann seinen Charakter in einer coolen Pose einfangen oder einen schönen Sonnenuntergang verewigen.

Die Komposition richtet sich an Fans von Musik. Als Barden könnt ihr in FFXIV ein Menü aufrufen, in dem ihr auf verschiedenen Instrumenten Noten abspielen könnt. Richtig versierte Spieler schließen sich in Gruppen und veranstalten aufwendige Konzerte.

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Songbirds sind eine bekannte Barden-Truppe aus FFXIV, die auf verschiedenen Servern Konzerte veranstaltet.

Das erwartet euch im Endgame

Schwerer Endgame-Content: Wer Herausforderung sucht, wird bei den epischen, extremen und ultimativen Bosskämpfen fündig. Diese Raids unterscheiden sich von denen, die man etwa aus WoW kennt.

Sie bestehen aus mehreren Bosskämpfen, die hintereinander ablaufen, und werden in Gruppen von 8 Leuten ausgetragen. Dabei gilt das „Seilspring“-Prinzip. Das bedeutet, dass die Mechaniken schnell hinter einander von der ganzen Gruppe korrekt ausgeführt werden müssen. Sonst scheitern alle, wie eben beim gemeinsamen Seilspringen.

  • Neue epische Raids werden etwa alle 6 Monate ins Spiel eingeführt.
  • Extreme Bosskämpfe gibt es mindestens ein Mal pro Patch, also etwa alle 3-4 Monate.
  • Ultimative, also die schwersten Bosskämpfe überhaupt, kommen in unregelmäßigen Abständen. Pro Erweiterung soll es aber 2 geben.

Größere Raids für 24 Spieler gibt es ebenfalls, aber sie sind in der Regel nicht sehr schwer.

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Alexander Ultimate ist aktuell der schwerste Kampf in FFXIV. Es hat so viele Mechaniken, dass es für Außenstehende fast unmöglich ist, zu verstehen, was dort überhaupt vor sich geht.

Ausführliches Crafting-System: Die Bastler und Handwerker können sich in dem Crafting-System von FFXIV verlieren, das als eines der ausgeklügeltsten in MMORPGs gilt. Jeder Handwerker gilt als ein Job mit eigenem Werkzeug, Rüstung und Fähigkeiten.

Um eigene Gegenstände herzustellen, müsst ihr beim Craften verschiedene Skills einsetzen, wie ihr das auch bei Kampfklassen macht. Je cleverer ihr eure Skills einsetzt, desto höher wird am Ende die Qualität des Items.

Zwar kann man schon direkt auf Level 1 mit dem Crafting loslegen, aber so richtig interessant wird es auf hohen Leveln, wenn man alle Fähigkeiten hat. Zudem gibt es Crafting-Bücher mit speziellen Rezepten, die man erst auf Level 80 freischalten kann.

Auch die Crafter bekommen regelmäßig neuen Content. Er besteht nicht nur aus neuen Rezepten, sondern aus Lieferaufträgen, bei denen sie NPCs Items mit besonders hoher Qualität bringen sollen. Aktuell bauen die Crafter auf diese Weise auf allen Servern das Housing-Gebiet von Ishgard auf.

Housing-System mit viel Möbel: Das Housing ist in großen Instanzen beheimatet, in denen die Häuser der Spieler eine große Nachbarschaft bilden. Die glücklichen Besitzer können ihre Häuser nach ihren Vorlieben gestalten und mit der zahlreichen Möbel aus dem Spiel schmücken.

Die Häuser sind besonders bei Rollenspielern beliebt, weil sie in verschiedene Settings umgestaltet werden können. Es gibt Bars, Boutiques, Hotels oder Cafés, in denen sich die Spieler treffen und Rollenspiel betreiben können.

Das Housing gibt euch aber auch Gameplay-Vorteile. Gilden können Luftschiffe und U-Boote herstellen und sie auf Expeditionen schicken, um seltene Materialien zu erhalten. Im Garten der Häuser können Pflanzen gezüchtet werden, die wertvoll fürs Crafting sind.

Für neue Spieler ist es aber nicht leicht, an ein eigenes Haus zu kommen. Schon die kleinen Häuser können mehrere Millionen an Gil kosten, die man erst zusammenkratzen muss. Auch für die Möbel braucht man entweder viel Geld oder muss seine Crafter-Klassen leveln. Daher fällt Housing ebenfalls eher in die Endgame-Kategorie.

Wenn man möchte, kann man sein Haus auch wie eine moderne Wohnung ausstatten.

Wie steht es um die Zukunft von Final Fantasy XIV?

Knapp 7 Jahre nach dem Reboot geht es FFXIV bestens. Finanziell war das vergangene Jahr für das MMORPG vollgepackt mit neuen Rekorden, wie man es dem Bericht an die Investoren entnehmen konnte.

Es ist mittlerweile also kein Spiel, das um sein Überleben kämpft, sondern ein Titel, der es geschafft hat, sich in dem schweren Gaming-Umfeld zu etablieren.

Was bringt die nahe Zukunft? Der normale Patch-Zyklus von Final Fantasy XIV ist wegen der Corona-Pandemie etwas verlangsamt. Der nächste große Patch 5.3, mit der ursprünglich am 16. Juni erscheinen sollte, musste auf den 11. August verschoben werden.

Dieser Patch wird diverse Neuerungen mit sich bringen, die vor allem neuen Spielern den Einstieg in das MMORPG erleichtern sollen. In erster Linie wird das Early Game überarbeitet, das für seine Trägheit und langgezogene Fetch-Quests kritisiert wird.

Das wird ab 5.3 knackiger. Die Entwickler werden etwa 13% der Quests von „A Realm Reborn“ komplett entfernen und die restlichen kürzen, um einen schnelleren Fortschritt durch das Grundspiel zu ermöglichen. Zudem gibt es die übliche Ladung an Content:

  • Die Story des Addons Shadowbringers wird abgeschlossen
  • Es kommt ein neuer 24-Mann-Raid zu Nier Automata sowie weitere Kampfinhalte in Form von einem Dungeon und einem Bosskampf mit einer normalen und einer schweren Version
  • Neue Ausrüstung
  • 5.3 wird ein „Aufhol-Patch“, in dem Spieler, die nicht raiden, ihre Ausrüstung verbessern können
final fantasy xiv 5.3 artwork
Es ist noch nicht viel Konkretes über den Patch 5.3 bekannt, aber wir wissen schon, dass die Story des Addons Shadowbringers darin abgeschlossen wird. Die nächsten Patches werden die Überleitung zum nächsten Addon bilden.

Was bringt die ferne Zukunft? Aber auch auf langer Sicht haben die Entwickler von FFXIV viel vor. Obwohl es in der aktuellen Lage wegen Corona schwer einzuschätzen ist, rechnen die Fans mit einer Ankündigung des nächsten Addons. Diese sollte entweder Ende 2020 oder Anfang 2021 passieren.

Auch schaut sich der Direktor Yoshida nach Möglichkeiten um, sein Spiel auf neue Plattformen zu bringen. So hat der Chef der Xbox Phil Spencer auf dem X019-Event gesagt, dass er ein gutes Verhältnis zu Yoshida pflegt und daran arbeitet, FFXIV auf die Xbox zu bringen.

Mit dem Nachfolger der aktuellen Sony-Konsole, der PS5, liebäugelt Yoshida ebenfalls. Zwar gab es noch keine konkrete Ankündigung des MMORPGs für die PS5, aber der Direktor äußerte die Hoffnung, dass es eines Tages auf der neuen Sony-Konsole erscheint.

Stärken und Schwächen von Final Fantasy XIV

Pro
  • Regelmäßige große Content-Updates
  • Vielfältiger Content
  • Fortlaufende Story-Line, die von Kritikern gelobt wird
  • Knackige epische und ultimative Raids
  • Ausgeklügeltes Crafting-System
  • Uneingeschränktes Crossplay zwischen allen Plattformen
  • PS4-Spieler benötigen kein PS Plus
Contra
  • Schleppender Einstieg, Early Game ist nicht sehr spannend
  • Wenig Vielfalt bei der Skillung und der Auswahl der Endgame-Rüstung
  • Content-Patches laufen nach dem selben Muster ab und können monoton werden
  • Langer Weg zum Endgame
  • Der Charakter-Creator ist eher eingeschränkt

Fazit: In der Vergangenheit bewährt und starke Zukunft

Ich beobachte den stetigen Aufstieg von Final Fantasy XIV schon seit vielen Jahren und habe mittlerweile etwa 800 Tage Spielzeit auf dem Buckel. Es gehört zu den wenigen Beispielen im MMORPG-Genre, denen es nach einem massiven Fehlstart heute besser geht denn je.

Es ist ein Spiel, das für quasi jeden PvE-Spieler seine Art von Content bieten kann. Manche Spieler sind nur wegen der schweren Raids da, andere verbringen ihre gesamte Zeit damit, richtig coole Screenshots zu machen oder einfach ihre sozialen Kontakte im Spiel zu pflegen. Ich mache das alles zusammen und finde es klasse, dass FFXIV mir die verschiedenen Möglichkeit bieten kann.

Dank der regelmäßigen Updates und der starken Kommunikation der Entwickler weiß ich als Spieler auch immer genau, wofür ich das monatliche Abo-Geld zahle.

Ich würde daher jedem nach dem 5.3 Update zumindest die Grundversion des Spiels ans Herz legen und raten, dass ihr euch darauf einlasst. Lasst euch überraschen, wie viel ein MMORPG mit monatlichem Abo in unserer Zeit von Free-2-Play-Titeln zu bieten hat.

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Irina Moritz

Community Managerin bei MeinMMO

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Jenny

Man muss also das Spiel+DLC kaufen, dann braucht man ein Monatliches Abo, hat einen CS UND muss noch für irgendeinen schnick-schnack bezahlen wenn man z.b. kein Story-fan ist und einfach nur Dungeons und Raids spielen will da ‚Hardcore-Spielerin‘?

Ich liebe Final Fantasy und bin derzeit am liebäugeln ob ich nach GW2 nun nicht doch ein neues MMO starte, aber damit würde sich mein Ausbildungs-Budget freuen ^^“‘.
Verstehe in GW2 das es einen CS-Shop gibt, aber hier … dass erscheint für mich pure Abzocke(vorallem wenn da steht das der Charakter-Editor eingeschränkt ist, eine der wichtigsten Sachen für mich). Und ja, viele werden schreien, kosmetik, braucht kein Mensch. Schön für dich ;).

Takumidoragon

Ich liebe Final Fantasy und bin derzeit am liebäugeln ob ich nach GW2 nun nicht doch ein neues MMO starte, aber damit würde sich mein Ausbildungs-Budget freuen ^^“‘.

Das auch tatsächlich der einzige Grund warum ich da noch nicht rein geschaut habe. Gibt genug anderes was man bezahlen muss. Obwohl der Reiz ja da ist ^^

Meda8433

Hab es vor 2 Monaten mit einem neuen Account gemacht. Es macht immer noch Spaß. Dennoch empfehle ich es nicht! Außer man steht auf „old school“ 😆

Wenn man jetzt im Jahr 2020 einsteigt, ist es bei vielen Quest’s im Endgame schwierig sie fertig zu machen! Es fehlen oft Spieler, die man zwangsweise für viele Quest’s braucht.

Mann muss schon eine gute Gilde finden um alle Quest’s fertig zu machen!

Und die Community ist nicht mehr die, die sie mal vor noch Paar Jahren war, leider!

Für Gelegenheitsspieler, heißt es Finger lieber weg!

😈

Karynria

Ich bin eigentlich Gw2 Spielerin und bin dadurch vieles anders gewöhnt, aber mir ist auch durchaus bewusst, dass FF14 ein sehr klassisches MMO ist, was ja nicht schlecht ist. Ganz im Gegenteil – manche klassischen Sachen wünschte ich mir in Gw2 zurück, aber das ist ein anderes Thema…

Ich habe FF14 grob eigentlich durch – zumindest soweit man kommt ohne Gilde (also die sehr schweren Raids habe ich leider nicht gemacht, da ich keine Gruppe gefunden habe) 😀 Das Questdesign hat mich innerlich getötet, genauso die Story. Ja ich weiß, es gibt viele die die Story lieben, aber für MICH war es einfach eine Tortur und ich bin unendlich froh, dass ich es einfach hinter mich gebracht habe und somit nicht mehr daran gebunden bin.

Das einzige woran ich am meisten Spaß hatte und habe, sind die Dungeons und die Raids, die finde ich sehr gut gelungen und damit beschäftige ich mich dann hauptsächlich xD.

In Prinzip ist FF14 ein solides Game wenn man sich den MMO Markt so ansieht, dann würde ich es unter den Top 3 MMOs platzieren. Natürlich Geschmackssache, aber neben Gw2 war FF14 das einzige MMO was mich etwas länger gehalten hatte.

Platzhalter

Ja die MQS (Main Quest Story) kann einen das Herz aus der Brust reissen und sogar noch drauf herum treten. Wusste ich z.b. nicht das es weitergeht, hätte ich auch an einigen stellen es in die Ecke gepfeffert und so. Aber so kann man auch sehen wie sehr einen Story wichtig ist. andere wieder herum klicken sie einfach schnell weg um weiter zukommen, den zeit ist Geld

ich will aber jetzt nicht auf diese Stellen eingehen, ich will nicht Spoilern

DungeonsAndMore

FF XIV ist meiner Meinung nach das zweitbeste PvE-MMORPG auf dem Markt, dennoch sehe ich leider viele Dinge die es für mich uninteressant machen.
Die Anzahl der Skills ist für meinen Geschmack enorm hoch, um nicht zu sagen deutlich zu groß.
Auch das Job-System finde ich deutlich Zuviel des Guten, weniger ist eben manchmal doch mehr.
Dazu kommt der immense Quest-Zwang in FF XIV dass man viele Story-Stränge zwingend abschließen muss, was mich sehr stört. Ich bevorzuge eine gewisse Freiheit als Spieler und möchte meine Leveling Aktivitäten gerne mehr selbst bestimmen können.
Letztlich kommt noch der nicht zu übersehende Asia-Look hinzu, der mir auch nicht gerade zusagt.

Insgesamt drücke ich FF XIV definitiv einen ziemlich hohen Qualitätsstempel auf, muss aber leider feststellen dass es meinem bevorzugten Spielstil leider nicht entgegenkommt.

Wer über diese Dinge hinwegsehen kann, der wird denke ich ein gutes PvE-MMORPG vorfinden.

Kite5662

Naja, solala. Content kommt extrem langsam und hält ein paar Stunden nach Release. Klassen werden kaum überarbeitet und bleiben der Einheitsbrei der sie sind. Lediglich die neuen Erweiterungen sind spannend, weil immer neue Klassen hinzukommen. Charakter Individualisierung gibt es auch kaum, nur Stats kann man ein wenig Einfluss drauf nehmen.

Platzhalter

Thema „Aufholen“

ja es stimmt, ich habe erst vor kurzen wieder mit FF14 angefangen und relativ schnell von ARR (Frisch nach Ultima Kampf) bis ende Shadowbringer geschafft. man kann schon mit dem Gear was das Spiel einen gibt, weit kommen. Aber man sollte sich eine Gruppe oder Gilde (Freie Gesellschaft) suchen

Ich habe sogar schon die G485 (Lvl 80 Relikt waffe) in meinen Händen

Damian

Nach längerer Zeit habe ich es mal wieder mit FF14 versucht. Ich mag den Look und das Design des Games, wenn ich auch viele Asia-Aspekte (z.B. die Mogrys etc.) gruselig und albern finde. Das Design der enorm detailierten Rüstungen ist großartig und lässt viele MMO weit hinter sich. Wirklich völlig cool in FF14 finde ich es mit einem Char alle Klassen/Jobs und alle Berufe (die in FF14 ja auch Jobs darstellen) machen zu können. Habe bei anderen MMO’s nie verstanden, warum ein Schneider nicht auch Lederwaren herstellen können sollen, oder auch das Schmieden meisten können sollte. Nicht so toll, ist dass wie in vielen anderen MMO’s die Mobs auch in FF 14 leblos wirken und eigentlich immer nur darauf warten, vom Spieler geschlachtet zu werden.

Ich fand es nicht so schwer ins Game zu kommen, mein Problem ist eher längerfristig Spaß dabei zu haben.
Mein höchster Char wurde Level 32 dann hat mich das Kampfsystem in die Flucht getrieben… Ich besitze alle Addons und bin doch noch nie über das erste Game hinaus gekommen.
Dabei wollte ich sehr gern den Machinisten ausprobieren, dafür muss man aber erst auf Level 50 kommen…

Das Kampfsystem kommt für meinen Geschmack direkt aus den Vorhöfen der Höhle, zu Beginn ist es einschläfernd repititv und an Ödnis kaum zu zu überbieten, dann wird es zunehmend immer komplexer bis man im weiteren Verlauf bis zu 15-20 Skills im Auge behalten soll. In beiden Richtungen extrem übertrieben. Bei 15-20 Skills bekomme ich vom Kampf nichts mehr mit, weil ich nur auf die Aktionsleiste starre, vor allem wenn man wie in FF 14 einen endlosen GCD hat. Auch bei SW-ToR frage ich mich immer, was 15 verschieden Angriffe sollen, wenn doch auch deutlich weniger reichen würden, um den selben Effekt zu erzielen. Für mich wird ein Kampf durch eine Unzahl an Fertigkeiten nicht spannender oder dynamischer, sondern einfach nur nerviger und unentspannter.
Ein Roman wird für meinen Geschmack auch nicht dadurch besser, dass ich ihn in aramäisch lesen…
Ich mag lieber ein Kampfsystem mit weniger Skills und dafür mit einem aktiven Blocken oder Ausweichen (wie z.B. in ESO)

Bothka

Final Fantasy ist schon immer eine Reihe mit viel Komplexität und vielen Skills gewesen. Das Spiel untaktisch mit nur 4 Skills zu spielen wäre einfach übelst handy game mäßig imho.

Wenn man sich erst einmal eingearbeitet hat, funktioniert das. Und mit lv 34 hast du nichtmal das Spannendste gesehen. Dann kommen erst anspruchsvollere Instanzen Bosskämpfe innerhalb von lv 35-50, wo das Kampfsystem dann erst richtig Spaß macht.

Imposante Kämpfe gegen die Final Fantasy typischen summons (hier Götter) wie Ifrit und co. Nur, weil es zu Beginn etwas komplex wirkt und man sich nicht einarbeiten mag, finde ich etwas schwach.

Damian

Es geht nicht um Komplexität an sich, sonderm um ein (für meinen Geschmack!) unnötiges Zuviel an Komplexität auf Kosten von Dynamik. Wenn ich bereits mit Level 32 vom Kampfsystem genervt bin, macht es doch wenig Sinn bis Level 80 zu spielen, nur um mich in meinem Genervtsein zu bestätigen. Wenn ich vom Kampf kaum etwas mitbekomme, weil ich nur auf die Aktionsleiste schauen muss, macht für meinen Geschmack ein Game etwas falsch. Ich will meinen Blick nur auf dem Kampf haben und schauen, wann ich unterbrechen, blocken oder ausweichen muss , da fühlt sich für mich ein Kampf dynamisch an.
Was Bosskämpfe in MMO’s angeht, mag ich die in der Regel (außer in ESO!) nicht besonders gern, die sind mir immer viel zu lang und damit langweilig… Auch hier wieder, nur weil ein Mob 1 Trillion Lebensenergie hat, wird der Kampf nicht zwangsläufig interessanter. Gerne erinnere ich mich an Boss-Kämpfe wie in WotLK, wo man im Kampf kontinuierlich flüchten musste, kurz kämpfte und weiter flüchtete… Das waren cool und spaßige Inszenierungen….

Mithrandir

Mir geht/ging es ein Stück weit wie Damian.

Ich habe das Gefühl, das FF XIV von einem erwartet, das man 32-Skill-Rotationen lernt und einübt, bis man sie auswendig nachts im Tiefschlaf kann…so das man diese Rotationen einfach ununterbrochen abfährt, ohne auf die Tasten dafür zu schauen. Und wenn DAS dann sitzt, schaut man, was der konkrete Boss eigentlich tut.

Ich finde Kampfsysteme mit Procs, mit situativem Reagieren (und dafür nicht 32 Skills) auch deutlich lieber. Ich sehe wo das System von FF XIV seinen Reiz hat, mich schreckt es auch unendlich ab.

Threepwood

Es stimmt, dass die Klassen ihre Rota haben und die sollte (und wird automatisch) irgendwann intuitiv sitzen. Dazu kommen dann eben CDs, Procs und das Ganze unterscheidet sich je nach Klasse sehr stark. Manche Klassen wirken langsamer, während andere viel dynamischer, stellungsabhängiger und schneller sind.
Sobald man die Jobs und Cross-Skills freischaltet, erledigen sich einige Skills auch oder weichen für andere, werden zusammengefasst usw.

An das Kampfsystem und die Geschwindigkeit muss man sich etwas gewöhnen. Wenn man parallel BDO oder GW2 daddelt, kann das ein wenig ausbremsen, sich darauf einzulassen.
Mit steigendem Anspruch in den Dungeons wird aber auch schnell klar, dass das Kampfsystem anders, aber nicht schlechter ist. Und glaubt mal, Stress und Hektik gibts genug irgendwann. Da feiert man den GCD. 😀

Mit um die Level 30 kann man gar nichts einschätzen, was das Spiel zu bieten hat. Die Devs haben aber auch genau den Einstieg und das Aufholen im Blick und arbeiten immer mal daran.

Mithrandir

Aber wenn einem die Rotas auf Stufe 30 schon nicht gefallen ist „Warte erstmal ab!“ kein Argument. Denn die werden vielleicht „cooler“ oder „diversifizierter“, aber nicht „leichter“ oder „Kürzer“ 😉

Threepwood

Natürlich ist es ein Argument. Wenn man das ganze Spiel kennt und weiß, wie sich die Jobs entwickeln, kennt man u.U. sogar das gleiche Gefühl wie du es beschreibst. Das ist ja oft ein Thema für Umsteiger, die anderes gewohnt sind und somit nichts Neues in den üblichen Foren.

Übrigens, was malst du dir da eigentlich für ein Tastatur-Ballett für die Rotas aus!? Das ist echt keine Raketenwissenschaft, kein Black Desert, Blade & Soul oder sowas und man muss nicht immer alles mit dem Adlerauge im Blick behalten. Sehr viele der Skills sind situativ, CDs usw.

Ansonsten wären da vielleicht Spiele wie GW2 oder ESO interessanter, wo kleine Builds/ limitierte Skill-Bars gespielt werden.

Mithrandir

Ich denke an solche Balletts:
comment image

Mithrandir

Komplex/aufwändig/kompliziert und „wenn man sie mal kann sind sie monoton“ schließen sich nicht aus 😉

Platzhalter

Sind den die anderen MMOs die auf tab Target setzten den anders?

Mithrandir

Ich hatte in WoW nie das Gefühl: „Was für eine Rota…WTF?!“ nicht einmal. Heißt nicht, das FF XIV deswegen „schlecht“ oder Wow „gut“ ist, aber „anders“? Klar.

N0ma

Es stimmt mit Lvl 30 kann mans noch nicht einschätzen. Allerdings was auch stimmt, was man am Anfang zu wenig skills hat hat man im Endgame zuviel. Zusätzlich hat Shadowbringers weitere Skills vom Low Level in den High Level verschoben wurden.

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