Destiny: Bungie hat einen neuen Chef: „Ihr habt noch nicht unsere beste Arbeit gesehen“

Wie Bungie, das Studio hinter dem MMO-Shooter Destiny, bekanntgab, hat man einen neuen CEO und verlor einen Präsidenten.

Gestern Abend hat Bungie über die Webseite mitgeteilt, dass der langjährige Präsident des Studios, Harold Ryan, zurücktritt. Dafür wird Pete Parsons in die Rolle des Chief Executive Officer (CEO) treten. Das ist der Chef des Studios. Da wechselt man an der Führungsspitze nicht nur das Personal, sondern auch die Management-Form von „President“ zu „CEO.“

Parsons ist auch schon seit 2002 an Bord und war bisher in einer Rolle als „Chief Operating Officer“ (COO) tätig – das ist sozusagen der Betriebsleiter.

Ihr habt noch nicht unsere beste Arbeit gesehen

Parsons dankt in einem Brief Ryan für seine Arbeit und Leidenschaft. Zu den Destiny-Spielern sagt er konkret, sie sollten wissen, dass er es als seine oberste Aufgabe sehe, tolle Spiele zu machen, die man gemeinsam teile. Parsons glaube, Destiny sei eine einzigartige Erfahrung. Aber man glaubt auch: Die Spieler hätten noch nicht die beste Arbeit von Bungie gesehen.

Und dass man die noch liefern wird, verspricht Parsons.

Destiny-Trio

Der scheidende Präsident hätte Euch sagen können, ob es eine 6. Truhe gab – hat er aber nicht

Über die Führungsriege bei Bungie hatte man in den letzten Jahren wenig gehört. Den „höchsten Posten“, den man da zu Gesicht bekam, war normalerweise Jason Jones, den Projektleiter von Destiny. Harold Ryan wurde etwas scherzhaft einmal als die Person genannt, die alle Geheimnisse kennt. Nur er hätte Spielern, scherzte man bei Bungie, etwa sagen können, ob es eine sechste Truhe in der Gläsernen Kammer gab. Hat er natürlich nie gemacht.

In den „großen Stories“ um Destinys Entstehung oder Geschichte tauchen Parsons oder Ryan nur am Rande auf, wenn es um Verhandlungen mit Activision geht.

Destiny-HueterOb Ryan, der seit 2000 bei Bungie ist, weiter in der Firma bleibt, weiß man im Moment noch nicht. Auch die Hintergründe des Führungswechsels sind unbekannt. Dass man nur Parsons, den „Neuen“, zu Wort kommen lässt, deutet daraufhin, dass Ryan vielleicht nicht freiwillig gegangen ist. Erste Vermutungen gehen in die Richtung, dass man die Organisationsform von Bungie umstrukturiert, von einem Präsidenten-Modell auf ein CEO-Modell wechselt, auch weil sich zuletzt Schwierigkeiten andeuteten. 

Die Herausforderungen, ein Live-Spiel wie Destiny zu betreuen, hatten schon im letzten Jahr zu erheblichen Änderungen in der Struktur von Bungie geführt, wobei darüber nur wenig nach außen drang.

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Quelle(n): Bungie
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