Destiny 2 angeblich nach hinten verschoben

Destiny 2, ein geplantes Sequel zum MMO Shooter Destiny, soll angeblich nach hinten verschoben worden sein.

Die US-Seite Kotaku hatte vor wenigen Monaten einen Enthüllungsbericht zur Entstehungsgeschichte von Destiny herausgegeben. Dort führte man mehrere anonyme Quellen an, die aus dem Umfeld des Spiels stammen sollten. Herauskam eine interessante und durchaus schlüssige Geschichte, zu der man bei Bungie eisern schwieg.

Offenbar hat man nach wie vor engen Kontakt zu diesen Quellen. Denn schon wieder gibt es eine vermeintliche Enthüllung, über die Kotaku exklsuiv berichtet. Man bezieht sich wieder auf anonyme Quellen und Insider.

Update vom 11.02.2016: Destiny 2 für 2017 angekündigt, 2016 kommt Erweiterung, Frühling nächstes PvE-Update.

Angeblich hätte die Führung von Bungie beschlossen, die große September-Erweiterung, die man unter dem Name „Destiny 2“ kennt, nach hinten zu verschieben. Das hätten die „Higher Ups“, die Führungskräfte, erst in der letzten Woche beschlossen. Es wär noch nicht mal bei allen Destiny-Mitarbeitern angekommen.

Überraschung!

Überraschung!

Angeblich hätten sie dann dem Live-Team, das für Events und den laufenden Betrieb zuständig ist, gesagt, die sollten sich jetzt um Inhalte, um DLCs für 2016 kümmern. Mit diesen Inhalten soll das Live-Team die Lücke füllen, die durch die verzögerte Erweiterung Destiny 2 entstehen. Doch sei das Team dafür nicht ausreichend bestückt.

Das Pikante ist: Activision hat bislang Destiny 2 noch nicht angekündigt oder irgendeine Entsprechung. Man weiß offiziell noch nichts darüber. Fans und Journalisten rechneten mit einem Destiny 2 im September, weil das aus einem Vertrag hervorging, der im Zuge eines Rechtsstreits publik wurde. Dabei geht man davon aus, dass sich hinter Destiyn 2 eine große Erweiterung verbirgt im Stile von „König der Besessenen.“

Pläne ständig im Fluss

Laut den Quellen von Kotaku sei die Entwicklung von Destiny ständig im Fluss. Deshalb könne Bungie im Moment nichts über die Zukunft verraten, so sehr die Fans das auch möchten. Denn immer wieder warf man bei Bungie Pläne über den Haufen.

Die Führungsriege von Bungie wolle nichts ankündigen, auch keine Hinweise auf etwas geben, von dem man nicht absolut überzeugt sei, es auch liefern zu können.

Die Zukunft stehe einfach noch nicht fest, Pläne änderten sich ständig, man arbeite Feedback ein, wolle nichts andeuten.

Destiny-Trio

Diese beiden Ideen könnten umgesetzt werden

Destiny-Cabal-AttackeLaut weiteren Informationen von Kotaku gibt es etwa Pläne, in Destiny die Sektion „Pyramidion“ zu bringen, das ist ein Bereich auf dem Mars mit einem neuen Strike und Raid.

Angeblich habe man aus „König der Besessenen“ auch die Aktivität „Dares of the Nine“ entfernt, eine Art Custom-Game, wie man es aus Halo kennt. Die Spieler hätten dort in dynamischen Szenarien bestimmte Aufgaben erledigen müssen.

Aber ob sowas nun als Überbrückung komme oder etwas anderes, wisse man nicht. Das seien nur Spekulationen. Kotaku weiß nichts Konkretes über die Zukunft von Destiny und wie es weitergeht.

Berichte über etwas, das wir erst im Sommer erfahren werden

Mein MMO meint: Das sollte man alles mit Vorsicht genießen. Das ist so eine Story, die den Spielern aktuell das erzählt, was sie vermuten und hören wollen. Warum sagt uns Bungie denn nichts? Das ergibt keinen Sinn, dafür muss es doch einen Grund geben. Irgendwas stimmt hier nicht. Mit der Geschichte von Kotaku erklärt man das, was die Spieler ahnen und fühlen.

Aber: Ein Destiny 2 hätte man frühestens auf der E3 angekündigt. Die ist noch lange hin. Die wird vom 14. bis zum 16. Juni 2016 laufen. Ob es wirklich Probleme mit einem Destiny 2 gibt (oder eben mit einer Herbst-Erweiterung), wie hier von Kotaku berichtet, werden wir also wahrscheinlich erst in 5 Monaten erfahren, sollte Bungie auf der Messe dann wirklich ruhig bleiben oder etwas „Kleines“ ankündigen.

Destiny-Queen

Destiny-FallenDie Berichte zeigen jetzt in jedem Fall, dass sich die Fans dringend „konkrete Äußerungen“ zur Zukunft von Destiny wünschen. Denn die Hüter versenken viele Stunden ins Spiel und wollen endlich wissen, wie es weitergeht, ob da noch was kommt.

Da kann so ein Artikel, der gehörig auf den Busch schlägt, wie der von Kotaku, vielleicht ein offizielles Statement hervorrufen. In den letzten Monaten hatten die Entwickler mehrfach die Spieler zu beruhigen versucht: Es sei alles in Ordnung. Es komme noch eine ganze Menge. Man werden schon bald darüber reden.

Scheint so, als reichten diese Vertröstungen aktuell vielen nicht mehr.

Autor(in)
Quelle(n): Kotaku
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