Die Zukunft der MMORPGs entsteht gerade, aber sie wird vielen nicht passen

So langsam wird klar, wer die Impulse für neue MMOs und MMORPG setzt, glaubt unser Autor Schuhmann: die chinesische Firma NetEase und ihre Partner mit der Wundertechnik SpatialOS. Aber die Zukunft wird vielen nicht gefallen. Die Zeichen stehen auf Sandbox und PvP, nicht auf Themepark und PvE.

Der große MMORPG-Konflikt von 2018

Diese neuen MMORPGs kommen gerade: Wir erleben bei der Vorstellung fast jedes neuen „MMORPGs“ aktuell, dass Spieler ein Problem mit dem Spiel haben.

Das liegt nicht daran, dass es Indie-Games sind mit niedrigen Produktionswerten, sondern dass fast all diese Spiele auf „Sandbox“-Elemente setzen:

  • die Spiele haben Open-PvP
  • der Content soll von den Spielern mitgestaltet werden
  • Quests und Stories gibt es nicht oder kaum
  • sondern man will eine lebendige Welt schaffen, in denen Spielern bestimmen, was dort passiert
Das neue MMORPG Zeal verzichtet auf die Level-Phase – Steigt sofort ein

Viele Spieler wollen anderes: Die meisten MMORPG-Fans, die sich wütend äußern, wollen aber andere Spiele. Sie wollen:

  • eine Welt mit Story und Quests
  • hohe Produktionskosten, am besten alles voll-vertont
  • einen Fokus auf PvE; kein PvP oder nur in bestimmten Arenen
  • am liebsten die Zusicherung, dass stetig neuer PvE-Content nachgeschoben wird

Aber diese Spiele baut den Fans heutzutage keiner mehr oder nur noch vereinzelt. Die Produktionskosten und das Investment-Risiko sind zu hoch, nachdem diese Spiele in der Vergangenheit immer wieder gescheitert sind. Wenn was in der Richtung kommt, wie zuletzt Bless, dann erleidet es Schiffbruch.

Das westliche MMORPG ist tot und Ihr seid schuld

Aber das sind doch nur Indies! Jetzt kann man sagen: Gut, was wir zurzeit an neuen „MMORPGs“ sehen, sind ja oft nur Indie-Projekte, die über Kickstarter finanziert werden. Das kann ja wohl kaum die Zukunft des Genres sein.

Allerdings entsteht die Zukunft der MMORPGs gerade tatsächlich: in China. Und auch dort stehen die Zeichen klar auf Sandbox.

Worlds-Adrift
Worlds Adrift – ein SpatialOS-Spiel

In China entsteht die nächste Generation in MMOs

Wo entsteht die Zukunft der MMOs? Wenn man nach der Zukunft der MMORPGs Ausschau hält, dann sollte man der Spur des Geldes folgen. Und diese Spur führt klar nach China.

In China steckt das Geld: Der Gaming-Riese „NetEase“ hat in den letzten Jahren Milliarden an US-Dollars mit Mobile-Games für den chinesischen Markt und dem Vertrieb von US-Spielen wie WoW oder Hearthstone in Asien verdient.

NetEase ist zurzeit auf Einkaufstour im Westen:

destiny-titan-axt

SpatialOS als entscheidende Technik: Das Schlüssel-Element zur Zukunft ist sicher die Investition in Improbable und deren Technik SpatialOS.

Bei Improbable liegt das „Geld“ bei MMO-Investitionen in den letzten Jahr. Im Mai 2017 hatte Improbable schon 502 Millionen US-Dollar Investment erhalten. NetEase hat erst kürzlich weitere 50 Millionen US-Dollar in Improbable investiert.

Auch kleinere Firmen, die auf SpatialOS setzen, erhalten größere Investitionen –  wie zuletzt das MMOPG Seed aus Berlin

Seed hat jetzt richtig Kohle – Da entsteht ein ambitioniertes MMORPG in Berlin

Was will SpatialOS?

Improbable-Chef Herman Nerula spricht davon, die Stagnation im MMO-Genre aufzuheben. Sein Traum war es einst, Destiny mit seiner Technik in eine „lebendige Welt“ zu verwandeln.

Die Technologie hinter SpatialOS soll es möglich machen, dass auch „kleine Teams“ gewaltige und lebendige Welten erschaffen. Das will man mittels sich überlappender Server-Strukturen und der Cloud erreichen.

Bislang hat man nur Games auf dem Niveau eines „Indie“-Studios als Kooperationspartner gewinnen können. Mit NetEase steigt man allerdings in die Oberliga auf.

Es ist klar: NetEase will MMORPGs und MMOs in die Zukunft führen und dazu wird man auf SpatialOS setzen. Aber das wird eine Zukunft der Sandbox-Spiele sein.

Seed_Screenshot_1
Seed: MMORPG aus Berlin, entsteht ebenfalls mit SpatialOS

Technik für Sandbox ausgelegt – Kleine Teams erschaffen Welten, keine Storys

Wie wird die Zukunft? Die Technik von SpatialOS ist für Sandbox ausgelegt. Mit SpatialOS sollen Tausende von Spielern lebendige Welten bevölkern. Vorgefertigter Content wie Quests oder Story spielen hier nur eine geringe Rolle.

Die Technik ist ideal für eine Sandbox, in der Spieler miteinander interagieren:

  • SpatialOS wirbt damit, dass auch kleine Teams mit ihrer Technik riesige Welten erschaffen können.
  • Klassische Themepark-MMORPGs müssen Horden von Mitarbeitern beschäftigen, um genug Inhalte zu erschaffen.

Zusammengefasst: In der neuen Art der MMOs sollen die Spieler selbst der Content sein.

MMO-Wunderfirma will nächste Generation an Online-Games bauen

Mögen Spieler die Sandbox so sehr wie Investoren?

Wird das funktionieren? Es ist logisch, dass Investoren die Idee eines kleinen Teams, das was Neues erschafft, bevorzugen – im Vergleich zu dem Themepark-Modell, in denen hunderte Mitarbeiter Spiele produzieren, die dann ein hohes Risiko haben, zu scheitern.

Gegen Ende 2018 wollen NetEase und Improbable die ersten Spiele dieser Partnerschaft vorstellen. Man darf gespannt sein, wie MMORPG-Fans auf sie reagieren. Denn ob Spieler so sehr auf Sandbox stehen wie Investoren, scheint im Moment noch offen.

Es wird Zeit für ein neues MMORPG, aber die Ära der WoW-Killer ist vorbei
Autor(in)
Quelle(n): venturebeat
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Klarus
2 Monate zuvor

Ich würde mich über einen Artikel hier freuen, der mal ausschließlich die zukünftigen westlichen Projekte zum Thema MMORPG zusammenfasst. Oder gibt es den schon?
Überall liest man aktuell stark fokussiert von den Projekten aus Fernost. Gibt es denn keine Entwicklungen mehr, die westliche Spieler als Zielgruppe für ihre Ideen anpeilen? Dieser Frage entsteht bei mir nämlich, wenn ich grob die Artikel überfliege. Gefühlt sind 9 von 10 Spielen in diesem Bereich aus China, Korea, etc. erschienen oder portiert worden. Eine Übersicht von anderen Entwicklern, die westliche Spieler kennen und verstehen, würde mir ein wenig Hoffnung geben, die aktuell am versiegen ist.
MMORPGs sind für mich eine Visualisierung von all den guten Fantasybüchern, Pen&Paper Abenteuern oder Kinderfantasien (Ritter, Drache und Prinzessin).
Kreative Köpfe erschaffen eine stimmige interaktive Welt, in der man alleine oder mit anderen Spielern vordefinierte Abenteuer erlebt, Dungeons staunend durchforstet und schwere Bosse verprügelt, um sich dann am eigenen Kamin oder in einer Taverne davon zu erholen.
Ich möchte die Welt erleben, Überraschungen entdecken, mit anderen lustige oder spannende Situationen erleben und das ganze ungestört.
Keine marodierenden Spieler, die einem auflauern, weil sie mit ihrer Zeit sonst nichts anfangen können. Die ihre dunkle Seite im Spiel ausleben und sich dadurch toll finden, dass sie andere Spieler mit schlechterer Ausrüstung ihres Spielspaßes beraubt haben. PvP hat sicherlich Fans, aber dafür gab es früher schon immer die Arena und dessen Champion (bis dann jemand kam, der besser war).

Brainstorming für MMORPG-Inhalte (dürft gerne mit einsteigen smile )
– PvP in Arenen, wo regelmäßig der Champion gekürt wird
– verstärktes Augenmerk wieder auf das Design vom Loot: jeder soll sehen, was man Tolles erbeutet hat.
– Klassisches Buy2Play- Model: Ich will mir meinen Loot erspielen und nicht kaufen
– mehr Rollenspiel:
– Spieler könnten wichtige Positionen in Ortschaften oder Städten übernehmen (gewählt
werden)
– monatliche/jährliche Events, bei denen Spieler etwas beitragen können (Community-Aufgaben, je mehr
mitmachen, desto eher kann die Aufgabe erfüllt werden und das Event verschönern).
Vielleicht sogar eine Parade, bei der die besten Spieler in verschiedenen Kategorien geehrt werden.
– soziale Belohnungen: hilfsbereite Spieler bekommen eine Belohnung, die optisch am Charakter sehbar ist
(denn gefühlt gibt es genug Communities in Spielen, die eher flamen und ärgern, anstatt den Spielspaß zu
fördern).
– die Spielwelt:
– keine NPCs oder Gegner, die nur fest auf ihren Positionen stehen und warten
– geografische Highlights (warum nicht z.B. ein Gebirge aus Wasser, wo man bis nach oben schwimmen kann)
– den Gedanken von Phasing mag ich; eine sichtbare Veränderung der Umgebung je nach Fortschritt im Spiel
– sie muss nicht leicht sein; Darksouls-Spiele sind aufgrund ihrer Schwierigkeit beliebt, warum also nicht auch
eine schwierige MMORPG-Welt? Die Quests wären anspruchsvoller und damit eher ein Erfolgserlebnis als nur
eine Ansammlung von 2000+ Aufgaben, die man schnell abarbeitet.
– Größe ist nicht alles; wenn das Spiel an sich schwerer ist, benötigt man auch anfangs nicht direkt eine mega
große Spielwelt. Die kann mit Addons etc. zeitnah erweitert werden.

So, ich merke gerade, wieviel Text das schon ist. Viel Spaß beim Lesen XD.

schaican
schaican
1 Jahr zuvor

Mögen Spieler die Sandbox so sehr wie Investoren?

gute frage
wenn ich an meine letzte richtige Sandbox erfahrung mit open-PvP denke steigt mein „blutdruck“
denken diese Leute wirklich das es viele spieler geben wird die in einem spiel viel geld ausgeben wo alles was mann sich aufbaut jederzeit plattgemacht werden kann

Caliino Calii
Caliino Calii
1 Jahr zuvor

klar, siehe Arc, Conan Exiles und Rend um ein paar Beispiele zu nennen grin

schaican
schaican
1 Jahr zuvor

klaro das sind ja alles „richtige Sandbox-spiele“ und nicht nur welche mit Sandbox elementen
was ich das letzte mal in dieser richtung gespielt war mit full loot und permadeath ( pfählen, häuten, köpfen inbegriffen zb )

Caliino Calii
Caliino Calii
1 Jahr zuvor

Ein MMO(RPG) komplett ohne PvP wird es meiner Meinung nach NIE mehr geben – und selbst wenn – nur eine sehr kleine Zielgruppe ansprechen…

Auch wenn sich (mir eingeschlossen) viele ein neues und gutes Themepark-MMORPG wünschen, sowas wird eine Weile lang nicht geben. Die weltweite Masse – und davon machen wir Europäer nur einen kleinen Teil aus – stehen im Moment auf Battle Royale, Mobile und Sandbox Games. Der asiatische Raum hat die ganzen Mobile-Games im Fokus und der amerikanische Raum Battle Royale/Sandbox.

Selbst große Spieleserien wie ESO, Fallout und Co gehen immer mehr in Richtung Multiplayer bzw. kombinieren diesen mit ein wenig Story.

Kristian Steiffen
Kristian Steiffen
1 Jahr zuvor

Aufgezwungenes Open PvP kann sich meinetwegen jeder Spiele-Entwickler da hin schieben wo die Sonne nicht scheint, an solch einem Produkt habe ich definitiv keine Freude, und das als jemand der durchaus sich gerne mal in Battlegrounds etc. im PvP mit anderen misst. Aber PvP auf Kosten von Immersiver Lore, Quests und Story finde ich einfach zum Kotzen. Da kann ich mir auch gleich in (Hier bitte Battle Royale-Shooter eurer Wahl einfügen) das Hirn aus dem Schädel ballern. Aber vllt ist man ja mit 30+ auch eine andere Zielgruppe und die jüngeren Spieler stehen eher auf eine andere Art Spiele inzwischen, ist halt auch definitiv einfachere Kost – man sollte diesen Trend nur nicht auf das MMORPG Genre überschwappen lassen. Dabei sind doch eigentlich die Gamer, die damals noch am C64 im Keller der Eltern gesessen haben und sich mit Zac McCracken und Co durch Abenteuer geknobelt haben heute die, welche die zahlungskräftigste Kundschaft darstellen sollten smile

Fain McConner
Fain McConner
1 Jahr zuvor

Ich habe nichts gegen Sandbox ansich, ich habe was gegen aufgezwungenes PvP. Selbst die Mutter aller Sandbox-Spiele Ultima-Online hatte irgendwann eine gespiegelte Welt, wo nur PvE möglich war. Hat bis heute überlebt auf die Art.
Ich frage mich, warum eine Sandbox die auch PvP-Server anbietet so unvorstellbar sein soll.

IchhassePvP
IchhassePvP
1 Jahr zuvor

„- eine Welt mit Story und Quests
– hohe Produktionskosten, am besten alles voll-vertont
– einen Fokus auf PvE; kein PvP oder nur in bestimmten Arenen
– am liebsten die Zusicherung, dass stetig neuer PvE-Content nachgeschoben wird“

Und was genau hat Bless davon zu bieten?

Ich würde mal sagen abgesehen von Punkt 1, also Welt, Story und Quests praktisch so gut wie nix!

Wie kann also Bless:

„was in der Richtung“

sein?

Und China-MMO’s sind sowieso nicht mal ihrer Erwähnung wert!

Und Sancbox mag vieles sein, nur ist das ganz sicher kein MMORPG Content!

Fain McConner
Fain McConner
1 Jahr zuvor

Bless hat Zwangs-PvP, und das langt, um es für PvE’ler uninteressant zu machen, egal was es sonst hat.

Flo Gou
Flo Gou
1 Jahr zuvor

Es mag einen teil geben der so denkt aber darüber hinaus wollten sehr viele PVeler trotzdem Bless spielen, gescheitert ist eher an zu wenig Dungeons/schlechten Dungeons und einem furchtbaren Kampfsystem und es wirkte einfach extrem unausgereift und billig.

IchhassePvP
IchhassePvP
1 Jahr zuvor

Naja, der praktisch nicht vorhandene instanzierte PvE-Content ist eine Sache, nur hat er schon Recht, denn diese „PvP-Schutz-Items“ haben ja eine extrem geringe Dauer.

Somit ist es schon sowas wie Zwangs-PvP.

Egal was man jetzt für sich persönlich als den größten Schwachpunkt an Bless ausgemacht hat, ich finde für ein Triple A MMO ist es insgesamt eine absolute Lachnummer wie sie die Welt nur sehr, sehr selten zu sehen bekommt!

Scaver
Scaver
1 Jahr zuvor

Die Zukunft mag das in China sein, wird aber im Westen, wie bisher auch nicht, niemals funktionieren.
Denn wir Kunden entscheiden, was die Zukunft ist und nicht irgend eine Technik oder ein Anbieter. Die Masse von uns im Weste4n kauft und spielt kaum reine Sandbox MMORPGs und schon fünf mal nicht, wenn sie rein oder hauptsächlich auf PvP setzt.
Hat man ja bei Bless gesehen. Genau DAS (neben den Performance Problemen) haben das Spiel scheitern lassen! Und das war nicht das erste Game in der Richtung.

Sicher, solche Games haben auch im Westen ihre Liebhaber, aber hier kann man ganz klar von einer überschaubaren Nische sprechen!
und die letzten 5 Jahre zeigen… diese Nische wächst nicht, sie wird sogar an einigen Stellen kleiner!

Dabei ist weder Sandbox noch OpenPvP das Problem. Nur wenn das alles ist, was ein MMORPG zu bieten hat, kann man es nicht mehr MMORPG nennen, da es dem RPG nicht gerecht wird. Und zwar in keiner Weise!

Ordentliches PvE mit einer eigenen Story und Quests, zumindest als roter Faden, kombiniert mit einem Sandbox System, wo man NEBEN der Story tun und lassen kann, was man will… DAS wäre die Zukunft.
Und zum „tun und lassen was man will“ zähle ich dann auch OpenPvP. Dies muss aber ergänzend sein und nicht verpflichtend.

Ashes of Creation will ja mehr oder weniger genau diesen Weg gehen. Ich bin noch sehr skeptisch, ob AoC das auch liefern kann. Bisherige Infos was sie wollen und was man vom Game zu sehen bekommt, liegen doch weit auseinander… auch wenn es noch in einer frühen Alpha ist!
Aber eine Chance hat es verdient. Nicht durch Founder Packs, sollen erst mal was zeigen, aber wenn sie was zeigen, dann wird es gerne zum Release gekauft.

Nochmal: Am Ende entscheiden die Kunden, was die Zukunft ist. Und die mögen im Westen und im Osten anders aussehen. Denn was im Osten funktioniert, hat ohne Anpassungen im Westen NOCH NIE funktioniert!

Ich weiß nicht, wo es am Ende hin geht. Ob das Genre sich stark verändern wird, zurück zu seinen Wurzeln findet oder ganz von der Bildfläche verschwindet… aber Unternehmen bestimmten das nicht, sondern wir Kunden!

Und ich hoffe, Riot Games liest mit wink

ParaDox
ParaDox
1 Jahr zuvor

Ich finde den Artikel richtig gut, jedoch bezweifle ich dass die aktuelle Strömung die Zukunft MMORPG Genre repräsentieren soll.
Für mich klingt das im Grunde so als wollen die ein Spiel entwickeln und es MMORPG nennen, in Wirklichkeit sieht das alles mehr nach einem Minecraft 2.0 mit einigen MMORPG Elementen aus. Da wird an der Inszenierung gespart ohne Ende, gut das ist auch das was MMORPGs so teuer macht und der PvP Aspekt wird auch nur mitgenommen damit man so gut wie keinen Content nachreichen muss, da es ja bei einem DotA2 ja auch gut klappt.

Dass sich das Genre neu erfinden bzw. sich fit für die Zukunft machen muss mit frischen Ideen und Innovationen da stimme ich voll und ganz zu.
Man sieht ja dass sich die Großen anfangen einzuigeln und mehr auf ihre bestehende Kundschaft konzentrieren als auf Wachstumskurs zu gehen.
Mir persönlich fehlt einfach die Innovation im themepark.
Seit den Anfängen des Rollenspiels erzählen die mir immer die gleiche Story die grob gesagt immer ne klassische Heldenreise ist. Von einem einfachen Mensch, Ork, Elfen,… der am Anfang gar nichts kann und immer krasser wird mit der Zeit, unterwegs immer heftigere Höhlen ausräuchert bis der dicke Obermotz zum Schluss kaltgestellt wird und das alles dann in der Dauerschleife bei jedem AddOn.
Natürlich gibt es auch Innovationen im Genre zb 1 Charakter alle Klassen wie es ein FF14 oder Skyforge gezeigt haben oder ein Wachsen in die Breite mit dem Skillrad von The Secret World, obwohl das eher schlecht ankam.
Das heißt jetzt nicht das alles auf einmal schlecht ist. Blizzard schafft es noch heute gute Geschichten zu erzählen und auch gute Encounter in ihre Raids einzubauen. Bei mir bleibt jedoch der Nachgeschmack das man das alles schon irgendwie gesehen hat.
Für mich persönlich ist das was man recht entfernt als MMORPG 2.0 bezeichnen kann die Art Spiele die Richtung Warframe und/oder Anthem gehen. Die bedienen sich auch hemmungslos an den Mechaniken die Rollenspiele ausmachen und bieten Freiheiten und Individualisierungsmöglichkeiten die mir kein MMORPG am Markt derzeit geben kann.

Herr Kapitän
Herr Kapitän
1 Jahr zuvor

Kann ich für mich nicht bestätigen.
Was du beschreibst was Spieler nicht wollen ist für mich ein Traum von einem MMO.
Was du sagst was Spieler haben wollen ist für mich der Albtraum eines MMO’s.
Ich kann mich mit einer Mischung wie bei Destiny zufrieden geben. PvP driven MMO’s sind exakt was ich mir wünsche. Wenn ich Story will spiele ich Games wie Red Dead Redemption oder Cyberpunk. Auf die ich mich auch freue aber für PvE Games brauche ich keinen Multiplayer. Ich hoffe sie fügen das Anthem noch hinzu.

Übrigens meine großen MMO Hoffnungen kommen komplett nicht aus Asien.
Camelot Unchained, Crowfall und ich setze geheime Hoffnung in das neue CCP MMO.

Gerd Schuhmann
Gerd Schuhmann
1 Jahr zuvor

Dann gehörst du zur glücklichen Minderheit.

Ich denke auch, dass es Leute gibt, die Sabdnox spannend finden, die auch mal Worlds Adrift ausprobieren oder solche Spiele.

Aber die „Themepark“-Fans hört man halt sehr laut und da fühle ich auch eine wachsende Frustration.

Für Sandbox-Fans ist sicher aktuell eine gute Zeit mit vielen interessanten Projekten und da kommt sicher noch einiges, denke ich.

Scaver
Scaver
1 Jahr zuvor

Sandbox und Thempark müssen sich ja nicht ausschließen. Sie können sich sogar super ergänzen.
Ich frage mich nur, wieso alle das immer trenne wollen?
Es ist doch gut, wenn es eine Hauptstory gibt, die uns durch das Spiel führt, wie in den meisten MMORPGs.
Doch anstatt der vielen belanglosen Nebenquests oder sinnlosem Grind nach EP, kann die Sandbox hier viel mehr Möglichkeiten liefern.
Erze Abbauen und Handeln, dabei von Dieben ausgeraubt werden zu können, weswegen man Geleitschutz anheuern muss. Egal ob Diebe oder der Erz Schürfer mit dem Erz in die Stadt kommt, kauft es ein Händler, wo es dann von einem Schmied gekauft wird. Dieser stellt daraus Waffen, Rüstungen und Werkzeuge her, die er an den Händler verkauft, der diese dann an den Geleitschutz, die Räuber, den Erzschürfer usw. verkauft.
Nur EIN Beispiel, wo jeder frei entscheiden kann was er macht, davon sogar einen mehrfachen Nutzen hat und unterschiedliches Risiko.
So lassen sich hier für den Erzschürfer, Diebe und Geleitschutzt OpenPvP mit einbinden, wobei der Händler und der Schmied in der Stadt davon verschont bleiben, dadurch aber auf andere Spieler angewiesen sind.
Und trotzdem gibt es die Hauptquest, wo jeder als Klasse kämpfen, helfen kann und ggf. sogar manche Quests je nach Beruf anders zu erledigen sind.

Gerade SpatiolOS bietet genau solche Möglichkeiten.

Sicher, das wird nicht billig die Entwicklung, würde aber fast jeden MMORPG Fan abholen und hätte eine Immense Chance, die Zukunft zu werden.
Denn alleine mit meinem Beispiel oben werden PvE’ler und PvP’ler gleichermaßen angesprochen und hier auch unterteilt. PvE’ler in Kämpfer, Händler, Sammler, Liebhaber von Berufen usw.
PvP’ler können sich in Gut und Böse (was ggf. auch relativ sein kann) unterscheiden und sich gegenseitig gepflegt auf die Nase hauen… und der Bessere hat einen guten Vorteil daraus. Usw. usf.

am Ende noch jeweils auf den westlichen und östlichen Markt abgestimmt, könnte es eine gute Solide Basis haben, wo sich die Investition lohnt.
Doch wer will so etwas wagen.

Die großen Entwickler wollen meist schnell und viel Kohle machen ohne viel zu investieren. Reine Sandbox und OpenPvP funktionieren da aber auf Dauer nicht, im Westen schon gar nicht.
Kleine Indie Entwickler würden gerne, haben aber nicht das Kapital, müssen also Abstriche machen.

Meine Hoffnung diesbezüglich lag ja mal in Everquest Next. Vielleicht nicht ganz so wie oben beschrieben, aber als Anfang davon.

Vielleicht schafft es AoC, man wird es sehen.

Doch es bleibt bei einem großen Fakt, unabhängig davon, wie die Zukunft aussehen mag.
Will man Erfolg, egal wie groß, muss man auf die Kunden hören und liefern, was diese wollen und zwar so WIE sie es wollen!
Und da nicht alle das gleiche wollen, sucht man sich entweder eine Nische, die Masse oder versucht, wie oben als Beispiel beschrieben, alles zu kombinieren.
Aber am Ende muss man a) Liefern was versprochen wurde und es muss b) auch funktionieren und wenn mal nicht muss es c) schnell korrigiert werden.
Aus den genannten Gründen ist WoW auch heute noch so erfolgreich (Nein, keiner soll es mit WoW aufnehmen. Es gibt genug Platz neben WoW!).

Scaver
Scaver
1 Jahr zuvor

Sorry, aber PvE (mit Quests, Story, Leveln usw.) ist DAS Kernelement von MMORPGs. PvP hat da eigentlich NICHTS drin zu suchen. Richtig, man KANN es mit rein bringen, es ist aber nicht notwendig, damit es ein MMORPG ist.
Ohne PvE und nur PvP ist es aber defacto nur ein MMO ohne RPG, maximal mit kleinen RPG Elementen!

Sicher, ich habe Verständnis, wenn Leute solche Games haben und spielen wollen. Per Definition sind es aber eben KEINE MMORPGs!

Herr Kapitän
Herr Kapitän
1 Jahr zuvor

Sorry aber was ist mit einem der Gründerväter des Genre?
Dark Age of Camelot? Pures RvR Spiel und ein absoluter Meilenstein und Wegbereiter für 99% alles MMO’s.

Jedox
Jedox
1 Jahr zuvor

Das was vielen Spielern meines Erachtens bezüglich der offensichtlichen Entwicklung des MMORPG-Genres nicht passt, sind nicht die o.g. Dinge wie z.B. Open-PVP etc. Uns ist gewiss allen klar, das es das absolut perfekte MMO, in dem nur das implementiert ist, was uns gefällt, nicht gibt und auch nie geben wird. Ich denke, das die Spieler durchaus bereit sind auch bei diversen Features ein Auge zuzudrücken, auch wenn sie einem nicht passen.

Ich persönlich denke, das viel mehr die zukünftige Art der Vermarktung von MMORPG´s vielen Spielern nicht passt. Asia-MMO´s haben den westlichen Markt für sich entdeckt. Und insbesondere bei Asia-MMO´s sehe ich diesen Trend: In möglichst kurzer Zeit mit minimalen Aufwand größtmöglichen Gewinn erzielen. Ganz sachlich aus der Sicht eines Wirtschaftsunternehmens betrachtet, absolut legitim und sogar zu befürworten. Nur leider tritt dabei die Qualität eines Spiels oder die qualitative Verbesserung eines Spiels völlig in den Hintergrund. Manche asiatischen Entwickler bzw. Publisher machen sich noch nicht einmal die Mühe, dies unter irgendeinem Deckmantel zu verbergen.

Ich sehe Grafik-Blender, die im Grunde nichts anderes sind, als reine (wenn auch gut getarnte) Online-Glückspiele. Ich sehe PTW und dreiste Cash-Shops. Ich sehe, wie Bezeichnungen wie „Early Access“ oder „Beta“ so missbraucht werden, das es einer vorsätzlichen Täuschung bedenklich nahe kommt. Und…und…und…

Aber ich wage auch die Behauptung, das sich trotz dieser negativen Trends aus Asien, die uns westlichen Spielern zurecht nicht passen, sich langfristig doch Qualität durchsetzen wird. Diesen sog. „Games as a Service“-Trend müssen wir halt akzeptieren, nur das bei Asia-MMO´s i.d.R. mit Service nicht Content gemeint ist wink

Gerd Schuhmann
Gerd Schuhmann
1 Jahr zuvor

Warum reden wir denn über Asia-MMORPG? Weil es die einzigen neuen MMORPG sind, die es noch gibt seit 2014. Das hängt ja alles zusammen.

Das, was jetzt so „kommt“ waren in den letzten Jahren Asia-MMOs, die in Asien schon gescheitert sind. Bis auf wenige Ausnahmen wie „Blade and Soul“ oder „Black Desert“ – die in Korea erfolgreich laufen.

Aber die Spiele, die du meinst, die waren ja in Asien schon eingestellt, als sie hier nach Europa kamen. Das ist dann schlecht für den Ruf des Genres, ja – das sehe ich auch so.

Aber das Problem ist, dass der Markt so leergefegt ist, weil bei uns gar keine MMORPGs mehr kommen und in Asien Mobile-MMORPGs im Trend sind.

Jedox
Jedox
1 Jahr zuvor

Stimmt soweit. Aber so erfolgreich ist BDO in Korea gar nicht… aber das ist ein anderes Thema smile

Koronus
Koronus
1 Jahr zuvor

Ich Frage mich jedes Mal, was die Fans bei uns an BDO Finden.

Scaver
Scaver
1 Jahr zuvor

Warum kommen bei uns keine MMOROPGs mehr? Weil viele gescheitert sind. Und wieso? Weil sie nicht auf die Kunden gehört haben und Müll (Qualität und in Bezug auf was die Kunden wollen) abgeliefert haben.
Das fing ja nicht erst mit den Asia MMORPGs an!
Auch aus dem Westen kam oft nichts gutes und das haben die Kunden abgestraft.
Nun traut sich keiner mehr an das Genre, da man damit viel Geld verbrennen kann.

Wie hungrig die MMORPG Community dieser Welt aber auf etwas Gutes und Neues wartet, hat man unter anderem bei Bless und bei LoL nun gesehen.
Warum sind so viele extrem angepisst auf Bless? Weil viele so viel Hoffnung da drauf gelegt haben, weil sie endlich wieder etwas gescheites wollten. Klar kann man sagen, das war offensichtlich, dass das nichts wird. Ja, das war es wenn man es nüchtern betrachtet.
Aber viele hatten halt doch gehofft, dass sie sich nun ändern und im Westen noch mal durchstarten wollen. Dass es nur eine „Wir quetschen im Westen noch raus was geht, bevor das Game ganz untergeht!“ hatten viele nicht gehofft, eher das Gegenteil.

Und der Hype rund um eine LoL MMO? Eine kleine einfach Frage und es bricht ein WELTWEITER HYPE aus, der seines gleichen sucht (nur auf eine Frage ohne jede Ankündigung).
Wieso? Habt ihr ja auf MeinMMO selber beantwortet.
LoL ist ein Game, dass prima in ein MMORPG passen würde. Sicher heißt LoL MMO nicht automatisch MMORPG. Aber das zeigt doch, dass die Leute GENAU DAS wollen!
Und Riot Games traut man es zu. Man kann über LoL sagen was man will. Rein als Spiel ist es super, also von der Umsetzung her. Ob man das Genre mag, ist nicht wichtig. Es ist technisch nicht nur solide sondern super. Die Charaktere sind mit Liebe designed und sie und ihre Story sind glaubwürdig, so wie alles in LoL. Was viele an LoL nicht mögen, ist die Community, aber nicht das Game selber. Aber das lassen wir mal außen vor.
Riot Games traut man die Umsetzung sogar zu. Sie haben das Know How und auch das Kapital dafür! Und wie wir wissen, wollen sie ja weitere Games heraus bringen.
Und viel weiter aus dem Westen kann man nicht kommen als Riot Games, ohne wieder im Osten zu landen!

Sicher, hinter der Frage bzgl. eines LoL MMOs stand nicht mehr als das Interesse eines Mitarbeiters. Doch nun schaut sich Riot das ganze doch an und überlegt. Also eine Chance besteht und solange die Chance besteht, wird der Hype nicht abflachen!

Doch WENN Riot da was bringen will, müssen sie auf die Fans und potentiellen Kunden hören und vor allem Qualität abliefern. Und keine PreAlpha als Early Access verkaufen und die Open Beta als Release tarnen. Denn dann wird auch ein LoL MMO(RPG) zu 98% floppen!

Und was Asia MMORPGs angeht. Sie sind a) immer im selben Setting, denn was aus Asien kommt, spielt meist auch in Asien und b) wollen die meisten uns nichts gescheites liefern und uns als langfristige Kunden, sondern nur schnell etwas Kohle machen, bevor sie wieder weg sind und mit dem nächsten Sch*** das Selbe wieder versuchen.

Hendrik Diel
Hendrik Diel
1 Jahr zuvor

Der Artikel hat hier wie ich finde eine sehr schwache Argumentationskette. Aus der Tatsache dass da jemand Geld hat und eine Platform für Sandbox MMOs baut wird gefolgert, dass das die Zukunft sei. Und das obwohl man selbst sagt, dass die Spieler eigentlich eher Themeparks haben wollen. Hier wird also einfach wie selbstveratändlich angenommen, dass die einfach nur durch ihre Technologie den Bedarf am Markt ändern könnten. Eine sehr gewagte These möchte ich meinen. Auch hat rinfach nur eine Menge Geld noch keinem MMO Erfolg gebracht und so wie ich das sehe haben diese chinesischen Firmen zwar viel Erfahrung darin, fremde Software auf Ihren Servern zu betreiben abr wenig Erfahrung im Designen von Spielen.

Gerd Schuhmann
Gerd Schuhmann
1 Jahr zuvor

Du übersiehst den Teil der Argumentation, in dem gesagt wird, dass keine Themepark-MMORPGs mehr entwickelt werden.

Es ist nicht so, als gibt es gerade x Firmen, die versuchen, mit viel Geld, die nächsten Themepark-MMORPGs zu machen. Der große Trend ist Sandbox und NetEase. Daneben gibt es noch einige Indies.

Ich weiß, dass viele das nicht hören will – deshalb steht es ja extra in der Überschrift. Es wird vielen nicht passen, aber das ist gerade die Situation.

Es werden gerade keine Themepark-MMORPGs mehr entwickelt – das ist der Stand seit 2014 ungefähr.

Scaver
Scaver
1 Jahr zuvor

Aber nur weil keine Thempark MMORPGs mehr entwickelt werden, ändert sich nicht der Bedarf am Markt. Zumindest nicht automatisch.
Da müsste man dann schon DAS Sandbox Game schlicht hin bringen, dass ALLE abholt und das alte vergessen lässt. Das ist aber mit einem unerfahren Entwickler, der einfach nur ne gute Software hat, zu 100% unmöglich!

Der große Trend ist NICHT Sandbox und/oder NetEase, zumindest nicht in Europa und den USA, sprich im Westen. Der Osten ist und war noch nie Trendsetter im Westen bzgl. MMORPGs. MMORPGs aus dem Osten müssen IMMER angepasst werden, damit sie überhaupt irgendwie funktionieren können.

Die Situation die Du beschreibst, setzt voraus, dass wir im Westen den Trend aus dem Osten einfach 1:1 übernehmen werden. Aber das werden wir nicht und haben wir noch nie!
Wenn halt nicht kommt, was wir wollen, bleiben wir bei den letzten großen MMORPGs oder spielen halt was ganz anderes!
Nur weil wir kein Themepark bekommen, werden wir nicht auf den Sanbox Trend der Aisaten aufspringen. Zumindest nicht grundsätzlich.

Gerade im Westen können wir auch gut verzichten. Gut, oft probieren wir es am Anfang, passt es aber nicht, lassen wir es halt sein.
Auch hier ist Bless wieder das beste und aktuellste Beispiel. Und da es das nur auf Steam gibt, kann niemand die Steam Statistiken schön reden!

Wie gesagt, soll NetEase damit in Asien erfolgreich werden. Gönne ich ihnen. Aber im Westen wird das nicht einfach 1:1 übernommen und auch ein Trend. Wer das annimmt ist schlicht verblendet und ignoriert die letzten 5 Jahre MMORPG Entwicklung bei uns im Westen!

Hendrik Diel
Hendrik Diel
1 Jahr zuvor

Nur spielt es keine Rolle, was entwicklet wird und was nicht. Insbesondere, da es nicht stimmt, dass im Themepark-MMORPG Bereich nichts neues rauskommt. Diesen Monat bringt der Platzhirsch im MMORPG-Markt eine neue Erweiterung raus, nachdem das letzte Addon die Spielerzahlen wieder in hohe Bereiche zurückgeholt hat. Neuentwicklungen sind im MMORPG -Markt nicht so bedeutend solange es Bestandsprodukte gibt, die kontinuirlich weiterentwickelt werden.

Das geht aber vollkommen an meiner eigentlichen Kritik vorbei. Es
ist einfach so, dass es sehr merkwürdig ist, wenn ein Artikel sagt,
dass für eine bestimmte Art von Produkt Nachfrage herrscht und
gleichzeitig behauptet, die große Zukunft sei jetzt aber eine andere
Produktart. Es ist einfach eine schwache Argumentation. Produkte
verkaufen sich aufgrund von Nachfrage und nicht aufgrund des Angebots.

Natürlich kann ein extrem Innovatives Produkt auch eine neue Nachfrage schaffen, davon ist im Artikel aber nirgends die Rede. Statdessen heisst es: „Wenn man nach der Zukunft der MMORPGs Ausschau hält, dann sollte man der Spur des Geldes folgen“. Die Erfahrung zeigt aber leider etwas Anderes. Einfach nur Geld auf MMOs zu werfen hat noch nie funktioniert und es ignoriert, wie gesagt, die eigene Aussage nach dem Themepark-Bedarf. Stattdessen erzählt der Artikel nur von der tollen Platform, die SpartialOS bietet. Ist ja auch alles toll und da ich selbst Entwickler bin, weiss ich auch wie wichtig eine gute technische Basis ist, aber trotzdem: Das hilft am Ende alles nur dabei Kosten zu sparen und erzeugt eben nicht auf wundersame Art und Weise einen Bedarf an Sandbox-MMORPGS. Der Artikel selbst endet sogar mit den Worten „Man darf gespannt sein, wie MMORPG-Fans auf sie reagieren. Denn ob Spieler so sehr auf Sandbox stehen wie Investoren, scheint im Moment noch offen.“. Zu einem gewissen Teil hat der Autor diesen Widerspruch in seinem Artikel also sogar selbst erkannt.

Und nur um das noch mal klar zu stellen, weil du folgendes behauptest:

„Ich weiß, dass viele das nicht hören will – deshalb steht es ja extra in
der Überschrift. Es wird vielen nicht passen, aber das ist gerade die
Situation.“

Hier wird suggeriert, dass ich (da der Kommentar sich als Reply ja direkt an mich richtet) aufgrund irgendwelcher persönlichen Gefühle eine Kritik äußern würde. Das möchte ich gerne weit von mir weisen. Ich habe überhaupt kein Problem damit, dass jemand andere Arten von MMORPGS herausbringt. Vor Allem weil das die bestehenden ja nicht schlechter macht sondern potenziell Bewegung in den in Markt bringt (ob das tatsächlich passiert wird sich zeigen – ich bin da skeptisch aber offen). Ich habe keinerlei Wertung bezüglich Sandbox oder Tehmepark geäußert sondern lediglich den Artikel an sich kritisiert.

Über etwas kritisch zu diskutieren bedeutet nicht, dass man es ablehnt. Das ist etwas, das in Internetdikussionen leider sehr oft nicht verstanden wird.

Gerd Schuhmann
Gerd Schuhmann
1 Jahr zuvor

Also „zu einem gewissen Teil hat der Autor diesen Widerspruch sogar selbst erkannt“ -> Also ich bitte dich. Der Text dreht sich um diesen Widerspruch.

Du unterstellst dem Text, er würde da eine „“glorreiche Zukunft der Sandbox-MMORPGs“ herbeischreiben und dem widersprichst du.

Dabei will das der Artikel überhaupt nicht.

In dem Artikel geht es darum zu sagen: Das passiert gerade.

Die Zukunft der MMORPGs wird gerade entwickelt, aber es sind Sandbox-MMORPGs. Da ist gerade das Geld, darin wird investiert.

Die unzufrieden Spieler wollen Themepark-MMORPGs, aber die macht ihnen keiner.

Das ist der Artikel. smile

Die Zukunft der MMORPGs sind aktuell Sandbox-MMORPG, weil keiner mehr Themepark-MMORPGs macht. Das ist keine „Wunschvorstellung“, das ist Realität grade.

Ich glaube, das ist vielen nicht klar.

Hendrik Diel
Hendrik Diel
1 Jahr zuvor

„Also ich bitte dich. Der Text dreht sich um diesen Widerspruch. [..]
Dabei will das der Artikel überhaupt nicht.“ Sorry aber das tut er
nicht. Er spricht den Widerspruch an, setzt sich damit aber nicht
ausseinander. Das was einen Artikel ausmacht ist nicht das, was sich der
Autor gedacht hat, sondern das, was bei den Lesern ankommt.
Und der
Text dreht sich eben viel mehr um SpartialOS, diese „wundersame“
Technik, die die Zukunft der MMORPGS schaffen soll. Dies kann aber, wie
gesagt, nur passieren, wenn SpartialOS einen ganz neuen Bedarf schaffen
kann. Also Ja ich sage: Der Artikel dreht sich darum, wie NetEase auf
wundersame weise nur mithilfe eines MMORPG-Frameworks nicht nur eine
ganze Industrie umkrempeln können soll sondern auch noch die Bedürfnisse
der Kunden ändern können soll.
Vielleicht war der Artikel nicht so
gedacht und es ist eine Fehlkommunikation. Das ist aber das Problem des
Autors nicht des Lesers. Vielleicht ist es auch doch so gedacht gewesen
und absichtlich provokativ. Das wäre ja ok und eine verständliche
Strategie aber dann sollte man nicht so tun, als hätte man das alles
nicht so gemeint.

„Die Zukunft der MMORPGs sind aktuell
Sandbox-MMORPG, weil keiner mehr Themepark-MMORPGs macht. Das ist keine
„Wunschvorstellung“, das ist Realität grade.“
Eine Wunschvorstellung
nicht aber auch noch lange keine Realität. In der Tat ist die Zukunft zu
keinem Zeitpunkt Realität sondern eben immer nur eine potenzielle
Zukunft. Was soll im übrigen überhaupt aktuelle Zukunft sein?
Ist es
jetzt Zukunft oder ist es aktuell? Und wie kann die Zukunft sogar gerade
Realität sein? Wie du siehst, lässt sich das alles erst wirklich sagen,
wenn die Zukunft zur Gegenwart geworden ist. Alles andere sind
Prognosen und über solche lässt es sich vorzüglich streiten (wie wir ja
auch gerade in diesem Moment am eigenen Leibe erfahren).

Entsprechend
wäre ich dafür, das ganze differenzierter darzustellen und mit weniger
absoluten Formulierungen. Leider gehst du eigentlich auch nicht auf
meinen Kommentar ein sondern bist defensiv, wiederholst ein paar Punkte
aus dem Artikel, die ich ja gerade kritisiert habe und setzt dann noch
einen absoluten und unbegründeten Satz darunter.

Schade, das wohl keine richtige Diskussion zustande kommt.

Viele Grüße

Gerd Schuhmann
Gerd Schuhmann
1 Jahr zuvor

Du beanspruchst die Deutungshoheit über meinen Text, interpretierst da Sachen rein, die nicht drinsthen, und sagst dann: Kommunikationsprobleme liegen am Sender.

Deine Aussage – der Text würde NetEase unterstellen, die können die Nachfrage ändern -> Die Aussage ist nicht im Text.

Die bringst du rein, um ihr zu widersprechen.

Der Text macht doch extra die Frage auf: „Werden Spieler die Sandbox so sehr mögen wie sie Investoren mögen?“

Die Aussage: der Fehler liegt da beim Sender, nicht beim Empfänger -> Ich hab die Erfahrung gemacht, dass die Empfänger oft mit einer Menge eigener Ideen an so Texte rangehen und dann einfach lesen, was nicht drinsteht.

Den Text werden so 20.000-30.000 Leute lesen am Ende. Die haben unterschiedliche Vorstellungen. Ich hab das Gefühl einige, die sehr „Pro Themepark“ sind, lesen hier einen Angriff auf ihre Position rein, der nicht drinsteht.

Mit Zukunft der MMORPGs -> MMORPGs brauchen so 4-6 Jahre, bis sie entwickelt werden. Es ist aktuell kein AAA-Themepark-MMORPG in Entwicklung – noch sieht es so aus, als plant das jemand.

Aber im Gegensatz dazu liegt das Geld gerade in Sandbox-Projekten. Da gehen die hohen Investitionen rein. 502 Millionen hier, 30 millionen da – das ist im Text aufgeführt.

Deshalb sind das für mich keine Prognosen, wie der Markt da aussieht, sondern das ist absehbar.

Wir wissen auch jetzt schon, wo die nächste Fußballweltmeisterschaft stattfindet – weil die da schon Stadien bauen.
Und wir wissen schon, wie die nächsten MMORPGs aussehen, weil sie gerade gebaut werden oder eben „nicht“ gebaut werden.

Du redest über die Nachfrage und wie sich verändert oder nicht.
Ich rede hier im Text über das Angebot und wie es sich verändert.

Über eine Änderung im Geschmack der Spieler ist keine einzige Aussage im Text. Nur über das Angebot.

Hendrik Diel
Hendrik Diel
1 Jahr zuvor

Zu Beginn erst mal: Ich finde es toll, dass du hier deinen Artikel verteidigst und dich auch für die Meinungen deiner Leser interessierst. Leider reden wir nur denke ich ein wenig aneinander vorbei und die Kernaussagen werden falsch verstanden. Manches wird auch schärfer aufgenommen als es gemeint war. Also im Vorraus schon mal: „no offence“ (auch rückwirkend).

„Du beanspruchst die Deutungshoheit über meinen Text, interpretierst da Sachen rein, die nicht drinsthen, und sagst dann: Kommunikationsprobleme liegen am Sender.“

Ich habe nicht die Deutungshoheit über deinen Text beansprucht sondern nur dargelegt, wie der Text bei mir, als Leser ankommt, wie ich die dort geschriebenen Aussagen verstehe und was ich daran kritisiere. Wenn du sagst, das Hauptthema des Artikels sei xy, dann kann ich wohl anderer Meinung sein und das auch begründet äußern. Das Argument war hier, dass es eben angesprochen wurde aber in Vergleich zu einem anderen Thema, nämlich NetEases SpartialOS, nicht das Hauptthema ist und man daher nicht davon sprechen kann, dass der Text sich daher „darum drehe“. Aber eine wirkliche Ausseinandersetzung fehlt für mich um das behaupten zu können. Dies ist meine Meinung und jeder Andere kann gerne eine andere Meinung haben. Ich beanspruche definitiv nicht die Deutungshoheit. Dennoch werde ich meine Meinung begründen und verteidigen wenn man sich darauf bezieht.

„Deine Aussage – der Text würde NetEase unterstellen, die können die Nachfrage ändern -> Die Aussage ist nicht im Text. Die bringst du rein, um ihr zu widersprechen.“

Nein tu ich ebenfalls nicht. Ich „unterstelle“ dem Text auszusagen, dass NetEase den MMO-Markt umkrempeln würde, obwohl eben noch nicht abzusehen ist, ob für Sandbox-MMOs überhaupt genug Nachfrage besteht. Da dies nicht sicher ist, müsste NetEase in der Lage sein, so tolle MMOs zu produzieren,
dass der Bedarf plötzlich steigt. Und das bezweifel ich. Dadurch bezweifel ich eben die Aussage des Textes, es sei sehr wahrscheinlich, dass NetEase die Zukunft der MMOs bringen würde.

„Der Text macht doch extra die Frage auf: „Werden Spieler die Sandbox so sehr mögen wie sie Investoren mögen?““

Das ist richtig. Das habe ich ja auch in meinem ersten Kommentar direkt angesprochen. Klang vielleicht etwas harsch, wie ich das dort geschrieben habe, das war nicht so scharf gemeint. Aber eben weil dise Frage ja im Artikel auftauchte wurderte ich mich eben um so mehr, dass du die Meinung vertrittst das EaseNet die Zukunft der MMOs schafft.

„Die Aussage: der Fehler liegt da beim Sender, nicht beim Empfänger -> Ich hab die Erfahrung gemacht, dass die Empfänger oft mit einer Menge eigener Ideen an so Texte rangehen und dann einfach lesen, was nicht drinsteht.“

Natürlich entsteht die Meinung beim Leser aufgrund seiner eigenen Idee, Erfahrungen und vielem Weiterem mehr. Wäre das nicht so, bräuchten wir ja auch keine Diskussionen, weil eh jeder die gleiche Meinung zu einem Text hätte. Dennoch ist es ja der Autor, der einen Text veröffentlicht und dadurch versucht Informationen zu vermitteln. Und wenn der Artikel nicht das herüberbringt, was er sollte ist dies natürlich erst einmal ein Problem, dass der Autor hat. Ob er das rüberbringt, was er soll war ja gerade dire Frage in meinem Absatz und die Bezeichnung als Kommunikationsproblem eben nur für den Fall gültig, dass der Artikel nicht das rüberbringt, was er soll. Wenn das dann kein Kommunikationsproblem wäre, wüsste ich nciht, was sonst.

„Den Text werden so 20.000-30.000 Leute lesen am Ende. Die haben unterschiedliche Vorstellungen. Ich hab das Gefühl einige, die sehr „Pro Themepark“ sind, lesen hier einen Angriff auf ihre Position rein, der nicht drinsteht.“

Ja natürlich werden da immer, egal wie gut der Text geschrieben ist, Leute dabei sein, die ihn fehlverstehen. Bei einem guten Artikel werden das aber weniger sein und bei einem weniger guten eben mehr. Vielleicht ist der Artikel ja makellos und ich bin ein Fehlversteher. Deshalb versuche ich meine Meinung zu begründen und darüber zu diskutieren.

„Mit Zukunft der MMORPGs -> MMORPGs brauchen so 4-6 Jahre, bis sie entwickelt werden. Es ist aktuell kein AAA-Themepark-MMORPG in Entwicklung – noch sieht es so aus, als plant das jemand.“

Das wird, meiner Meinung nach, nichts daran ändern, dass der Großteil die Themepark-Fans eher bei WoW, Gw2, TESO usw.. bleiben wird. Außer EaseNet würde da jetzt ein so tolles MMORPG entwickeln, dass dieses den Bedarf ändert (was, wie gesagt eben nicht heissen soll, dass die das könnten. Ganz im Gegenteil: Es soll zeigen, dass es unwahrscheinlich ist, dass EaseNet die Zukunft der MMORPGS gestaltet).

„Aber im Gegensatz dazu liegt das Geld gerade in Sandbox-Projekten. Da gehen die hohen Investitionen rein. 502 Millionen hier, 30 millionen da – das ist im Text aufgeführt.“

Und wie gesagt, bin ich nicht der Meinung, dass Geld der entscheidende Faktor ist. Geld ist zwar notwendig um im MMORPG Bereich Erfolg zu haben aber nicht ausreichend.
Als Autor auf dieser Webseite hast du ja bestimmt auch genug teure MMOs gesehen, die nicht erfolgreich waren.

„Deshalb sind das für mich keine Prognosen, wie der Markt da aussieht, sondern das ist absehbar.“

Es ist eine Aussage über etwas in der Zukunft und somit ist es per Definition eine Prognose. Und die Absehbarbeit in der Änderrung des Marktes teile ich, wie jetzt schon einige male gesagt, nicht. Denn Marktanteile bekommt man daher, dass man Bedarf mit PASSENDEM Angebot erfüllt. Es besteht aber wenig Bedarf an Sandbox. Entsprechend wird EaseNet eben die Zukunft nicht gestallten sondern Dinge anbieten, die keiner oder wenige haben wollen. Das ist meine Grundaussage. Um jetzt aber eben doch noch mal eine Chance zu nennen, wie EaseNet es theoretisch (auch wenn ich es unwahrscheinlich finde) schaffen könnte, den Markt umzukrempeln wäre, indem EaseNet MMORPGs baut, die so gut sind, dass Leute plötzlich doch Lust drauf haben obwohl sie ursprünglich keinen Bedarf daran hatten. Mir ist klar, dass dieser letzte Teil NICHT im Text steht. Im Umkehrschluss zeigt es aber, wie unwahrscheinlich die vom Artikel dargestellte Zukunfsvision meiner Meinung nach ist.

„Wir wissen auch jetzt schon, wo die nächste Fußballweltmeisterschaft stattfindet – weil die da schon Stadien bauen. Und wir wissen schon, wie die nächsten MMORPGs aussehen, weil sie gerade gebaut werden oder eben „nicht“ gebaut werden.“

Das heisst noch lange nicht, dass wir wissen, dass diese Fußballweltmeisterschaft auch ein tolles Event wird und nicht „Floppt“. Ich habe ja nicht gesagt, dass EaseNet es nicht schaffen wird irgendwelche MMORPGS zu produzieren. Das schaffen die bestimmt mit ihrem ganzen Geld. Sondern dass die jemand haben will.

„Du redest über die Nachfrage und wie sich verändert oder nicht. Ich rede hier im Text über das Angebot und wie es sich verändert.“

Angebot und Nachfrage sind verwoben und das Angebot muss sich nach der Nachfrage richten. Zumindest wenn man auch was verkaufen will. Die Zukunft wird also durch die Nachfrage bestimmt. Es gibt da nur wenige Ausnahmen. Der Artikel versucht, meiner Meinung nach aber, die Zukunft mithilfe zukünftiger Angebote zu prognostizieren. Das habe ich versucht dargzulegen.

„Über eine Änderung im Geschmack der Spieler ist keine einzige Aussage im Text. Nur über das Angebot.“

Ja und das ist mein Hauptkritikpunkt. Das sich verändernde Angebot ist doch unwichtig. Die Nachfrage muss sich ändern, damit der Markt sich ändert und EaseNet Erfolg haben kann. Und das ist es doch was du sagen willst (zumindest kommt es bei mir so an): EaseNet wird erfolgreich sein wird und daher liegt die Zukunft des MMORPG-Marktes bei Sandbox MMORPGs.
Wenn du nur sagen willst: In Zukunft werden viele Sandbox-MMORPGs rauskommen weil EaseNet eine Technologie rausbringt, mit der man die billig oder günstig (was von beidem wird sich noch zeigen) produzieren kann: Dann okay, das würde ich sofort auch unterschrieben. Aber die Folgerung, das die nur deshalb jetzt wahrschenlich die Zukunft sein werden, kann ich überhaupt nicht teilen.

Grüße

Fronke
Fronke
1 Jahr zuvor

Ich versteh den Artikel bzw die Analyse nicht ganz?

Die größten und erfolgreichsten MMORPGs sind immer noch Themepark-MMOs. Sandbox- PvP sind meist nur altbackene Indie/Nischengames. Man sieht auch am Interesse von Bless, Ashes of Creation oder Phanteon dass viele immer noch auf ein gutes neues Themepark-MMORPG warten..Und wenn es endlich mal ein Entwickler gebacken bekommt und ein cooles modernes neues Themepark-MMO bringt, wird es auch gut laufen!

Gerd Schuhmann
Gerd Schuhmann
1 Jahr zuvor

Es entwickelt aber keiner ein Themepark-MMORPG.

Das letzte „coole, moderne, neue“ Themepark-MMORPG war WildStar und das war ein katastrophaler FLop.

Das ist ja genau das, worum es im Artikel geht: Es warten viele auf ein neues Themepark-MMORPG. Und das Geld steckt aktuell in Sandbox-MMORPG. Das ist ja der Konflikt, den der Artikel beschreibt.

Fronke
Fronke
1 Jahr zuvor

Wildstar war nicht cool!!!

Das Setting und der ganze Style war schonmal komisch und an Gameplay orientierte es sich an WoW und Co….deshalb ist es gefloppt!

Fronke
Fronke
1 Jahr zuvor

Es hatte also auch nichts neues zu bieten.

Koronus
Koronus
1 Jahr zuvor

Es hatte etwas altes zu bieten. Nämlich die alten Zeiten wo WoW noch hart war. Das Problem war zu diesem Zeitpunkt war der Markt noch nicht reif da die, die älter härter Content haben wollten zu dem Zeitpunkt noch eine kleine schreiende Minderheit waren.

Gerd Schuhmann
Gerd Schuhmann
1 Jahr zuvor

Genau das ist halt das Problem. WildStar war x Jahre in Entwicklung, hat x Millionen Dollar gekostet – das sollte genau das Spiel werden, das jetzt alle fordern. Und es hat nicht funktioniert.

Das macht’s halt schwer, dass der nächste hinkommt und sagt: „Ich mach jetzt das Spiel, das schon so oft gescheitert ist, aber meins klappt!“ grin

Joker#22737
Joker#22737
1 Jahr zuvor

Ist Wildstar eigentlich noch spielbar ? Habs zu Release kurz gespielt und fand Grafik und Humor ganz cool, wenn keiner mehr was entwickelt werden vielleicht die Flops doch noch attraktiv smile

Scaver
Scaver
1 Jahr zuvor

Es hat nicht funktioniert, weil die Entwickler nicht das geliefert haben, was die Spieler wollten.
Das ist es, wenn man eine eigenen Idee hat und diese ums verrecken durchsetzen will, komme was wolle.
Und am Ende dünner oder fehlender Endgame Content und technische Probleme… und geändert wird dann auch nichts oder zu langsam.
Bei jedem anderen Produkt oder Dienstleistung wären die Kunden dann auch weg, nicht nur bei Games!

Fast jedes MMORPG, grade aus dem Westen, wollte einfach nur eines: Es WoW gleich tun, bzw. ein WoW Killer sein (wenn auch nicht jedes Game offiziell).
Richtig eigene Wege gehen, dabei dann aber auf die Wünsche der potentiellen Kunden zu hören, das gab es leider kaum.
WildStar hatte eine für mich tolle Grafik und ne interessante Story, aber zu viel bei WoW, Tera und Co. geklaut und NICHTS Eigenes und Neues dabei.
Technische Probleme zum Launch, dann ein überholtes Abo System und dann dünner/fehlender Endgame Content.
Und dann wundert man sich, dass eine eigentlich tolle Idee die einen riesen Hype hinter sich hatte floppt?
Qualität geht anders! Kundenwünsche befriedigen geht auch anders!

Und bei vielen Games danach, aktuelles Beispiel nun Bless: Nichts anderes!

Scaver
Scaver
1 Jahr zuvor

Ja und wie schon geschrieben, dann warten die Leute halt weiter auf ein Thempark MMORPG. Die Masse, gerade im Westen, wechselt deswegen trotzdem nicht zu Sandbox MMORPGs.
Wir warten einfach weiter und vertreiben uns auch die nächsten 5 Jahre mit den Klassikern WoW, FFXIV, GW2 und Co. die Zeit oder machen Ausflüge in andere Genres!

Lygras Hypocrit
Lygras Hypocrit
1 Jahr zuvor

Spatial OS muss sich erst noch beweisen, da bin ich allerdings relativ skeptisch. Dieses one size fits all Konzept kann sich glaube ich wenn dann wirklich nur für sehr kleine Studios lohnen, wobei die dann wieder das Problem haben die regelmäßigen Gebühren für die Infrastrukturnutzung von Spatial zu bezahlen. Das Geld muss monatlich erstmal verdient werden werden. Chronicles of Elyria hat darum unter anderem die Arbeit mit Spatial eingestellt. Ich persönlich glaube nicht dass das die MMO Hoffung wird auf der Systemseite.

Scaver
Scaver
1 Jahr zuvor

Sehe ich anders. Es gibt aktuell kein mächtigeres Werkzeug für MMORPGs. Damit ist faktisch alles möglich, was man sich aktuell nur vorstellen kann.
Das bringt aber nichts, wenn man damit Müll produziert… oder es sich eben nicht leisten kann.

Lygras Hypocrit
Lygras Hypocrit
1 Jahr zuvor

Das mächtigste Werkzeug ist immer noch das was man abgestimmt für seine Plattform selbst entwickelt. Sieht man übrigens gut bei Camelot Unchained, im guten wie im schlechten. Eigene Engines und Backbone Systeme zu entwickeln kostet Entwicklungszeit (und Geld) bietet aber natürlich die beste Integration und Kompatibilität zum Frontend. Insofern kann Spatial gar nicht das „mächtigste“ Werkzeug sein, es ist allerdings sicher das mit dem man am schnellsten Ergebnisse erzielt. Ob das für Studios eine Option ist oder nicht wird sich halt erst noch zeigen müssen, im Moment ist die Anzahl der Kunden ja noch sehr sehr überschaubar.

HuskHusk
HuskHusk
1 Jahr zuvor

Also ich habe schon lange die Nase voll von WoW Klonen. Anfangs war es wirklich toll, aber neue MMORPGs ziehen mich einfach nicht in den Bann, wenn dann würde ich eher WoW oder GW2 spielen.

Ich wünsche mir schon lange die neue Art MMORPGs weil sie echte Abwechslung bieten konnen.

Caliino Calii
Caliino Calii
1 Jahr zuvor

Ich sehe dennoch das größte Problem der heutigen Spiele (nicht nur MMO’s) an den Entwicklern bzw. den Spielern selbst:

Die Entwicklung von Spielen ist in den letzten Jahren massiv teurer geworden, die Spiele an sich hingegen kaum….

Gerade durch den ganzen 4K/VR-Hype muss immer mehr Augenmerk auf die Grafik/Engine gelegt werden, da die Entwicklung der Technik immer mehr in diese Richtung tendiert und sonst „matschige“ Texturen oder miese Performance das Endergebnis (Spiel) beeinflussen.
(Als Beispiel: Ein „Full-HD“-Monitor stellt ~2,07 Millionen Pixel da, ein „4K“-Monitor kommt schon auf ~8,85 Millionen Pixel und kann/muss somit mehr als das 4-fache darstellen)

Nun wird die Entwicklung dadurch auch um einiges teurer und zeitaufwändiger, woraufhin dem Entwickler nur ein logischer Schritt bleibt:
Die Spiele kann/will er nicht teurer machen da die sonst niemand kauft, also muss er beim Content/Gameplay usw. einsparen….

Gerade deshalb sind meiner Meinung nach Spiele wie Fortnite/PUBG/Overwatch usw. so beliebt – es gibt zwar nicht die „4K-Ultra-High“-Grafik, dafür stimmt aber das Gameplay.

Ich für meinen Teil wage auch folgendes zu behaupten:
Das einzige was WoW, GW, FF, TESO usw. am Leben erhält ist die riesige Fanbase die sie von Anfang an haben. Die ganzen Möglichkeiten/Content unterscheidet sich meiner Meinung nach nicht wirklich von anderen Spielen der heutigen Zeit.

Erzkanzler
1 Jahr zuvor

„Die Entwicklung von Spielen ist in den letzten Jahren massiv teurer geworden.“

Und die Käuferschicht ist massiv größer geworden.

Sorry aber das Argument war schon ziemlich kurzsichtig als es Finanzanalyst Evan Wingren damals rausposaunt hat. Nen Iron Man 2 Film hat auch 200 Milionen gekostet und keine würd deswegen 100 Euro für´s Kino bezahlen…

Joker#22737
Joker#22737
1 Jahr zuvor

Finde das Argument ganz und gar nicht kurzsichtig, der (im Vergleich zu früher) enorm hohe Aufwand in der Entwicklung resultiert in Gold Versionen, Season Pass etc.. Eine logische Konsequenz wie ich finde, irgendwie müssen die Menschen dahinter bezahlt werden, dass dabei noch viel Geld für Werbung und Investitionen für optimierte Arbeitsvorgänge fließen muss, ist ebenfalls verständlich.

Wobei ich aber bis heute nicht verstehe, warum richtige Addons für Erfolgsgaranten so rar gesät sind.
Lieber würde ich eine teure Erweiterung für ein Spiel kaufen welches mir gefallen hat, anstatt eine Fortsetzung mit risikoreichem Gamedesign zu kaufen.

Erzkanzler
1 Jahr zuvor

Addons halten Bestandsspieler, Fortsetzungen haben das Potenzial Neukäufer zu erreichen und Bestandsspieler zu übernehmen wink

Ob Goldversionen, Season Passes etc. dem Wunsch nach besserer Bezahlung der Angestellten und Mitarbeiter oder der Gewinnmaximierung und Befriedigung der Aktionäre enstanden sind, kann man zumindest kritisch hinterfragen.

Joker#22737
Joker#22737
1 Jahr zuvor

Gut beschrieben, damit hast du absolut recht, kritisch hinterfragen ist immer gut, kannst du dir auch vorstellen dass diese Methoden eine Realisierung des Titels erst ermöglichen?
Solche Spiele benötigen ein wahnsinniges Budget, vergleichbar mit der highend Filmindustrie.

Joker#22737
Joker#22737
1 Jahr zuvor

Zum Ausgangspunkt, warum teure Spiele nicht länger nachhaltig pflegen? Blizzard wird von den Spielern sehr geschätzt, deren Spiele werden gut betreut und werden deswegen auch gern gekauft und empfohlen, weil das Gameplay sehr durchdacht ist und die Grafik viel Liebe zum Detail hat.
Andere Titel scheitern oft an mangelnder Immersion oder grottigem Gameplay.
Gewisse Studios arbeiten einfach sehr hochkarätig.

Scaver
Scaver
1 Jahr zuvor

Man muss aber auch bedenken, und da kommen wir wieder zu einem ganz anderen Thema, dass da oft die Entwickler Studios selber nichts zu sagen haben.
Denn diese verfügen oft nicht über das Geld, um eine Entwicklung zu finanzieren.
Da kommen dann Publisher ins Spiel, die als Geldgeber fungieren und dafür Bedingungen diktieren.
Und diese sind nicht an dem Spiel und den Spielern interessiert, sondern alleine am Gewinn.

Das Beste Beispiel ist Destiny.
Entwickler Bungie hat sich als Publisher Activision geholt. Und im Vertrag steht, dass es ein Destiny 2, 3, 4, 5 usw. geben MUSS.
Die Bedingungen, um überhaupt Teil 1 heraus bringen zu können besagen, dass man das Game irgendwann zu Gunsten eines Nachfolgers fallen lassen MUSS! Ergo erschien Destiny 2.
Und schon heute steht fest, dass sollte Destiny 2 weiter laufen, irgendwann ein Teil 3 kommen MUSS, da Bungie sonst Vertragsbruch begeht und dann können die dicht machen.

Früher machte das auch Sinn, heute wäre es als Game-as-a-service vielleicht besser. Im Vertag steht aber etwas anderes. Und sofern dieser nicht geändert werden kann, also beide Parteien einer Änderung zustimmen, muss Bungie irgendwann Destiny 2 zugunsten von Destiny 3 fallen lassen.

Und so sieht es bei sehr sehr vielen Spielen aus!

Joker#22737
Joker#22737
1 Jahr zuvor

So siehts wohl aus, die Gaming Industrie funktioniert unterm Strich gleich wie Politik, Bau usw.. Die die entscheiden, haben nur wenig Ahnung von der Marterie wink

Scaver
Scaver
1 Jahr zuvor

In deiner Ausführung liegt ein Fehler:
Spieler WÜRDEN GERNE mehr bezahlen, WENN es das Geld auch WERT ist.
Aktuell sind 99% der Spiele aber das Geld was sie kosten, nicht Wert!

Viele Spiele werden zu Preisen zwischen 50 und 80 Euro verkauft, wo aber Experten auch in der Entwicklung nur einen Wert von 20 – 40 Euro ausmachen können. Und ja, oft liegt diese dann zu 75% und mehr nur in der Grafik, also so genannten Grafikblendern!

Gute Grafik + guter Content + gutes Gameplay und noch gute Story und viele wären bereit, eher 80 als 50 Euro zu zahlen. Sicher nicht jeder, aber genügend!

Zudem kaufen heute auch mehr Spieler das selbe Game als früher. Waren Games früher eine Nische und nur wenige kauften ein Game, kaufen heute ein Vielfaches das selbe Game, wenn es gut ist und/oder einen großen Hype erzeugen konnte.
Und bei solchen Games ist die Anzahl der Käufer oft stärker gestiegen, als die Produktionskosten.

Mit deiner Annahme bzgl. WoW, GW und Co. hast Du mehr oder weniger Recht. Aber WARUM haben diese so eine treue Fanbase? Sicher nicht, weil sie die „Fans“ dafür bezahlen, sondern weil sie wohl einiges (und das heißt das Meiste) richtig machen.
Und nein, gerade bei WoW sind es eben NICHT die Spieler, die von Anfang an (das heißt für mich ab Release und die ersten Monate danach) dabei waren. Die Masse setzt sich aus Spielern zusammen, die im Grundspiel und den ersten beiden AddOns dazu gekommen sind.

Morgenes
Morgenes
1 Jahr zuvor

Also ich mag Sandbox mit Open PvP eigentlich viel mehr als Themenparks.

Die Geschichten die dadurch entstehen sind einfach viel persönlicher. Wenn die eigene Gilde/Allianz einen Teil der Karte beherrscht, wenn es zum Krieg kommt, oder wenn es in Friedenszeiten nur gegen marodierenden Banditentruppen geht.
Das alles ist einmalig und einzigartig.
Es kommt zu Spannungen, Verrat, neue Bündnisse werden geknüpft und andere brechen auseinander.
So viel Abwechslung hab ich in Themenparks nicht gehabt. (Und wenn dann haben vor mir schon tausende das gleiche durchlebt)

Damit sowas aber funktioniert müssen ein paar Gegebenheiten da sein. Sowohl vom Spiel, als auch von den Spielern.

– Mann muss sich selbst unterordnen können. Nein man ist nicht mehr der alleinige Held sondern Teil eines großen Ganzen.
Mann hat sowohl die persönlichen Erfolge, wenn z.B dein Trupp der ist, wo die gegnerische Streitmacht flankiert und der Armee zum Sieg verhilft. Als auch gemeknsame, wenn die eigene Allianz eine Schlacht gewinnt.
– Das Spiel darf kein zu großen Powergap haben. Nichts ist schlimmer ein pures Opfer zu sein, nur weil man in der Woche nur 10 Std Zeit zum zocken hat.

Gerade Powergaps sind meiner Meinung nach der Hauptgrund, warum die meisten Open PvP Sandboxes scheitern. Niemand mag es chancenlos zu verlieren.
Der zweite Grund ist das bereits beschrieben Mindset der Spieler sich nicht unterordnen zu wollen, und/oder MMOs als Singleplayer zu spielen und den Massive-Teil nur zu nutzen um anderen zu zeigen wie Toll sie doch sind und was für einen großen E-Peen sie doch haben.

Scaver
Scaver
1 Jahr zuvor

Man kann argumentieren, dass so eine Gesichte viel Abwechslungsreicher sein kann.
Man kann aber auch argumentieren, dass man dann niemals wieder in der Lage sein wird, die selbe Geschichte noch mal zu erleben (z.B. mit einem Twink zusammen mit einem Freund der neu anfängt).
Das ist wie ein Buch dass nach dem ersten mal Lesen den Inhalt und die Geschichte verändert. Man kann nie wieder die selbe tolle Geschichte erleben, die man schon mal erlebt hat.

Das Ziel eines MMORPGs ist es, eine Geschichte zu erzählen, die man dann als Protagonist mit erlebt und ggf. etwas mitgestalten kann.
Aber die Story alleine zu erschaffen, dass ist eigentlich kein Teil eines MMORPGs. Deswegen landet es ja auch in dem Subgenre Sandbox.

MMORPGs sind nun mal Primär RPGs und das MMO ist ein Zusatz, nicht umgekehrt! Es ist ein RPG das in einer MMO Welt gespielt wird. Und KEINE MMO Welt, in der man etwas RPG machen kann!
Und da MMO nur ein Zusatz ist, ist es legitim, dort auch Solo etwas machen zu wollen und zu können.
Trotzdem ist MMO so wichtig, dass man eben die wichtigsten Sachen, meist das Endgame, solo eben nicht erleben und bestreiten kann.

Themepark ist halt, was die Masse im Westen will. Sie wollen eine fertige Geschichte, die sie erleben können.
Sie wollen nicht die Erschaffer ihrer eigenen Geschichte sein, wo man auch verlieren kann. Das hat man im RL schon mehr als genug. Und Hobby, egal welches, ist IMMER dazu da, etwas Distanz zur eigenen alltäglichen Realität zu bekommen.
Die meisten WOLLEN der EINE große Held sein. In der MMO Masse wo das aber jeder ist, fühlt es sich halt nicht mehr immer so besonders an für einige (vor allem wenn man sich nur alleine sieht und nicht als Teil des Ganzen).
Das heißt aber nicht, dass diese Leute nicht mehr der große Held sein wollen. Sicher, manche wollen das nicht… aber wir reden von der Masse.
Wenn man nun mal die Welt schon mehrmals vor dem sicheren Untergang gerettet hat, dann ist man nun mal der Held, ob man will oder nicht!

Dafür
Dafür
1 Jahr zuvor

Sandbox OpenPvP Krempel landet bei mir sowieso nur sofort auf der ignore Liste.

Da zock ich doch lieber weiter WoW Classic oder FF14, ehe ich mit sowas anfange.

Neu ist daran ja auch nichts, billig Indie MMOs von kleinen Teams gibts wie Sand am Meer, vor allem aus Asien. Eine größere Welt durch das dolle Spatial OS würde bei denen auch nichts mehr retten, an der größe der Spielwelt liegt es nicht, das die Schrott sind.
Sandboxen, die meinen nur auf PvP setzen zu können, gibts auch längst genug. Alles eher Nischenprodukte mit geringen Spielerzahlen. Selbst die mit AAA Produktionskosten und riesiger Spielwelt.

TukTukTeam[OGC]
TukTukTeam[OGC]
1 Jahr zuvor

Mmh was ist mit New World von Amazon? Viel weiß man ja noch nicht außer das es auch Sandbox sein soll. Ist nicht Alibaba sondern Seatle ;).

Scaver
Scaver
1 Jahr zuvor

Es macht einen Unterscheid, ob es NUR Sandbox ist, oder AUCH Sandbox.
Denn wie oben bereits geschrieben, müssen sich Sandbox und Thempark nicht ausschließen. Sie können sich sogar super ergänzen, auf so viele verschiedene Art und Weisen (ich habe oben nur mal ein Beispiel genannt, welches mir gefallen würde).

Hoffe wir sehen ein bisschen auf der GamesCom… denke aber eher erst nächstes Jahr.

TestP
TestP
1 Jahr zuvor

Hi,

der Artikel ist zwar hart aber ehlich. smile

Ich glaube viele Spielehersteller haben den MMORPG-Markt nicht verstanden. Da reicht es nicht irgendwas Erfolgreiches zu kopieren. Deshalb sind die ganzen WoW-Klone ala Swtor oder Rift abgeschmiert. Da wechselt keiner das Spiel wenn er Pets, Mounts und Bekanntschaften hat. Das neue Spiel müsste schon viel besser sein als WoW und das waren sie alle nicht. Der Witz ist, selbst Blizzard ist nicht in der Lage WoW abzulösen wie man am gescheiterten Titan-Projekt sieht.

Also wenn PvE-MMORPGs dann sollten sie sich schon sehr von WoW unterscheiden. Da habe ich meine Hoffnungen in Pantheon oder Ashes of creation. Wobei es witzig wäre wenn Blizzard diese Spiele mit Classic WoW unten halten könnte.

MfG

Scaver
Scaver
1 Jahr zuvor

Sehr von WoW unterscheiden ja, aber mehr vom heutigen WoW.
Sehr viele Spieler und wir reden hier alleine im Westen von einigen Millionen, wünschen sich einen echten Klassiker wie WoW Classic.
Ob WoW Classic oder ein anderes Spiel wie dieses, auch ALLE diese Spieler dann ansprechen würde, ist ein anderes Thema. Aber genug Potential für „Back to the Roots“ ist ebenfalls da.
Wie viel man davon dann für sich gewinnen kann, ist ein anderes Thema.

Oldskool
Oldskool
1 Jahr zuvor

Naja die größten und erfolgreichsten MMORPGs sind Themeparks mit Fokus auf PvE. WoW, TESO, FF, GW oder Neverwinter laufen gut und entwickeln sich stetig weiter. Der Wandel beruht wohl eher darauf dass es für Entwickler viel einfacher und günstiger ist PvP-Sandbox-MMOs zu entwickeln wo sich die Spieler selbst beschäftigen. In Sachen Spielerzahlen bleiben die aber weit hinter den oben genannten Themepark-MMOs zurück!

Soldier224
Soldier224
1 Jahr zuvor

Die derzeit am liebsten gespielten MMO´s sind zumindest bei uns im Westen immer noch die Themeparkmmo´s. WoW, ESO, GW2, FF14… etc. Klar manche haben mittlerweile den Ansatz auch etwas Sandbox hineinzubringen durch Housing und andere Sachen z.B. aber reine Sandboxspiele waren oft nie lange oben im Rennen dabei, wenn man mal die ganzen Survival Spiele außen vorlässt.

Aber viele Sandbox Spiele haben natürlich einen Vorteil. Sie sind billiger und damit braucht man auch nicht unbedingt viele Spieler die es weiter finanzieren und die Finanzierung ist ansich womöglich weniger Risikoreich. Den richtig großen Wurf landet man so aber mit Sicherheit auch nicht.

Mir persönlich wird in den letzten Jahren allmählich etwas zu blöd, laufend irgendwelche Prognosen lesen zu müssen, die sich am Ende dann doch nicht bewahrheiten.

Gerd Schuhmann
Gerd Schuhmann
1 Jahr zuvor

„Laufend irgendwelche Prognosen“ gibt’s ja nicht.

Es gab 2015 die Prognose: Es kommen keine westlichen AAA-MMORPGs mehr.
Es gibt seit 2016 die Prognose: In Asien schwenken sie auf Mobile um und machen weniger PC-MMORPGs. Und die MMORPGs, die sie noch machen, werden andere sein (wie Lost ARK)
Und seit 2017 ist die Prognose: „SpatialOS ist eine Milliarde US-Dollar wert und die wollen, die Zukunft der MMOs verändern.“
Und jetzt seit 2018 ist neu: „NetEase mischt da mit und hat richtig Kohle.“

Das sind die großen Entwicklungen der letzten Jahre. So viel ist das wirklich nicht – und das sind auch eigentlich keine „Prognosen“, sondern das ist Realitäts-Beschreibung. Seit Titan und Everquest Next tot sind, gibt’s halt keine westlichen AAA-MMORPGs in Entwicklung mehr.

Ich denke das Problem ist eher, dass vielen Leuten die Richtung nicht gefällt und sie das nicht hören wollen. Das kann ich auch gut verstehen. Aber man muss sich halt fragen: Will man gar nicht mehr über MMORPGs reden? Oder will man ehrlich darüber reden, was gerade passiert.

Soldier224
Soldier224
1 Jahr zuvor

Es geht mir nicht nur um Prognosen was die MMorpg´s betrifft, sondern auch viele andere Sachen.. 3D wird das neue Fernsehen, Vr wird keine Ahnung was alles ersetzen, Der PC ist tot, der PC ist nicht tot, die Konsolen sind tot, der PC ist tot, Er ist es nicht, er ist es doch…

Eine Prognose ist eine Prognose und keine Realitätsbeschreibung. Eine Prognose ist die Annahme einer Zukunft aufgrund einer gewissen Wahrscheinlichkeit aufgebaut auf Fakten die ich hier nicht wirklich erkennen kann.

Bisher war Spatial OS nicht erfolgreich, sondern wird noch beworben und die Spiele die darauf bauen befinden sich noch in der Entwicklung. Spatial OS muss sich also erstmal beweisen. Auch spricht dagegen, dass viele es ablehnen würden wenn es nach dem Artikel geht. Denn wenn diese Ablehnung nicht die typische Heuchelei ist, kann man schon sagen dass die Spiele, wie ich erwähnt hatte, womöglich mit wenig Spielern stabile Einnahmen generieren werden. Aber keine hohen.

Man könnte ansonsten aber auch allgemein sagen, dass die Prognose schon deshalb falsch ist weil Sandbox MMO´s längst den Markt von der Masse her im MMorpg Bereich beherrschen. Fast alle Survival Spiele sind im Grunde nichts anderes als Sandbox MMorpgs.

Scaver
Scaver
1 Jahr zuvor

Bis auf den letzten Absatz stimme ich dir zu.

Aber Survival MMOs sind eben „nur“ MMOs und KEINE MMORPGs. Die Kernelemente eines RPGs fehlen da eigentlich immer vollständig. Sie haben oft nur einige wenige kleine RPG Elemente, aber das reicht nicht, um ein RPG zu sein!

Viciskander
Viciskander
1 Jahr zuvor

Also das keine westlichen AAA MMORPGs in Entwicklung sind, ist eine gewagte These wink
mit dem Amazon game und SC sind es zumindest schonmal 2. Ohne da jetzt groß ne Diskussion zum Thema SC vom zaun zu brechen. fakt is da bei der Kohle ist es ein westliches Triple A, ob es jemals fertig wird, ist dabei irrelevant.

zum Thema Sandbox und gescheiterte Spiele: Spiele können ja aus den unterschiedlichsten Gründen scheitern und gerade die spiele in den letzten 5 Jahren haben so dermaßen viel falsch gemacht, gerade in hinblick auf P2W, technische Mängel etc. Da waren von den Spielsystemen ja ganz ordentliche Spiele dabei. gerade im Sandbox Bereich. Eigentlich müsste man jedes Spiel einzeln beurteilen, wenn es um das Scheitern geht. es zu verallgemeinern ala „war halt ein Sandbox“, „hatt open PVP“ oder „war ein Themepark, wird dem ganzen nicht gerecht.

Hinzu kommt etwas was mir gerade in den letzten 2-3 Jahren aufgefallen ist. Egal was für ein Spiel angekündigt wird, es kommt schon mit der ersten News der Hate von Spielern, weil dies (PVP) oder das (Asia) im Spiel ist. Ich glaube einfach es gibt unzählige zutiefst enttäuschte Spieler, die würden gegen jedes MMORPG schiessen, egal wie es heißt, egal woher es kommt und egal was es an Inhalten hat.

Gerd Schuhmann
Gerd Schuhmann
1 Jahr zuvor

Star Citizen als „MMORPG“ – tu ich mir schwer mit.

„New World“ als AAA-Titel … wäre ich auch skeptisch. Sehen wir dann, ob da 150-300 Entwickler dahin setzen. Da weiß man noch sehr wenig. Das 1 Spiel von Amazon ist ja schon weg, das Breakaway.

Cryptic macht ja auch ein Action-MMO nach Magic – aber da ist auch die Frage, welche DImensionen hat.

Da würde ich bei allen 3 schon in Zweifel ziehen, ob das unter „AAA-MMORPG“ fällt. Ich seh bei Star Citizen nicht, dass sich da MMORPG-Spieler für begeistern – das ist auch eine andere Zielgruppe dann. Ich glaube, sie selbst würden das auch nicht „MMORPG“ nennen, sondern maximal MMO. Ich glaube sie nennen es „Space Sim MMO.“

Scaver
Scaver
1 Jahr zuvor

Kurz: AAA-Titel besagt wie viele Finanzmittel drin stecken, nicht wie viele Entwickler da dran arbeiten!
Und Amazon wird New World sicher nicht mit einem Mini Budget ausstatten und dann so ein riese Geheimnis drum machen.
Amazon wird auch keine Investitionen scheuen. Denn floppt das Teil, gewinnt Amazon damit auch noch, und zwar Steuerersparnisse!

Was Star Citizen angeht, so soll es eine Art MMORPG werden, zumindest mehr Elemente davon enthalten, als die meisten Sandbox MMORPGs es hatten.
Aber richtig, sie nennen es Space Sim MMO, was am Ende heißt, MMORPG in Space!

Bei Cryptic tue ich mich auch schwer es jetzt schon AAA zu nennen, da Cryptic schon AAA geliefert hat, aber auch Billigheimer.

Zapbi
Zapbi
1 Jahr zuvor

Spiele wie WoW und FF14 machen es vor, wie gut sie ihr Spiel inszenieren können und Erfolg haben. Das Konzept wollen die leute weiterhin. PvP-MMORPGs wie Bless zeigt, dass nicht jeder mit dem „neuen Konzept“ einverstanden ist.

Übrigens Schuhmann: Im anderen Kommentarbereich hat man dir deutlich gemacht, dass niemand voll-vertonte Quests erwartet. Niemand erwartet das. Du hast das trotzdem hier aufgelistet und implizierst indirekt dass PvE-Spieler „immer das Gelbe vom Ei“ wollen. Das war nie so.

Bless ist nicht gescheitert weil es den PvE-Spieler recht machen wollten (hä? Oder hab ich das falsch verstanden?) sondern wegen dem offensichtlichen Betrug seitens Publisher an den Spieler, zumal erst viel später bekannt wurde dass das Spiel ihren Fokus auf PvP setzen wollte aber es nicht viele Käufer das noch mitbekommen haben die sich nicht regelmäßig informieren.

Gerd Schuhmann
Gerd Schuhmann
1 Jahr zuvor

„In anderen Kommentarbereichen hat man dir deutlich gemacht, dass niemand das erwartet“ -> Lies doch mal, was Leute in den letzten Jahren FF14 vorgeworfen haben. Da ist eine der Hauptkritikpunkten: „Die Quests sind ja gar nicht vertont.“

Ich bezieh ja meine Meinung nicht ausschließlich darauf, was 2 Leute in den letzten Kommentaren gesagt haben. – sondern aus meinen Beobachtungen von vielen Jahren.

Ich glaube, die Fans von Themepark-MMORPGs haben schon sehr genaue Vorstellungen, wie Ihr „Traum-MMO“ sein sollte bezüglich: Kampfsystem, Inventar, Qeust-Führung, Lokalisierung, Quest-Vertonung usw.

Das konnte man zum Release jedes MMORPGs verfolgen. Wir machen das ja schon eine Weile.

„Bless ist nicht gescheitert wegen PvE“ -> Bess ist ein 60 Millionen Dollar-Projekt und gescheitert. So wie vorher x andere MMORPG mit 3-stelligem Budget und Themepark-Ansatz – wie SWTOR, WildStar, TESO zum Release, FF14 zum Release usw. – Wir sind die Liste neulich durchgegangen.

„Bless“ ist zwischen 2016 und 2018 das einzige MMORPG, das einem „klassisches Themepark-MMORPG“ nahe kommt. Ich weiß, viele wollen das nicht hören, aber ist halt so. smile Es hat für viele nicht so richtig ins Muster gepasst, aber es war noch am nächsten dran. In der Zeit kamen noch Black Desert und Revelation Online – die sind noch weiter weg von diesem Muster, denke ich.

Wir hatten ja neulich den großen Artikel, warum es keine Themepark-MMORPGs mehr gibt – das wollte ich jetzt nicht noch mal hier ausführen.

Nareshh
Nareshh
1 Jahr zuvor

Bless ist gescheitert, weil der Entwickler Bockmist gebaut hat, nicht weil das Budget zu groß oder zu klein war, einfach Bockmist beim Entwickler.

Ein Spiel multilingual anzuwerben und dann mit einer grauenvollen Übersetzung ins englische sowie nur partielle Übersetzungen ins deutsche oder französische etc. in den EA zu schicken ist nur einer der Punkte. Log-In Probleme bei Release oder EA gehören ja schon zu den Standarderwartungen bei einem neuen Spiel, gravierende Bugs ebenso oder wenigstens Day-One-Patches im Umfang einer Neuinstallation. Fehlende Ballance, ständig gleiche Quests, und „immer gleiche Spielmodi“ sind dann natürlich die Sargnägel. Aber der Großteil dieser Punkte, welche nicht nur auf Bless sonder auch auf viele andere Release-Spiele zutreffen, ist nichts, was Millionen erfordert. Es sind Kleinigkeiten, welche alle zusammen ein Spiel seitens des Entwicklers zerstören und das nicht mal, weil das Spiel an sich schlecht ist.

Wenn ich ein MMO, egal ob RPG oder Action, Sport oder sonst was, in einen Release bringe, dann sollte ich eben abschätzen, wie viel Ansturm ich wann wo haben werde und dann 30% Server on-top packen.
Wäre amüsant, wenn wir in der Luftfahrt das sonst genau so machen würden. „Flugzeug XY ist für 299 Passagiere plus 6 Crewmitglieder ausgelegt.“ würde dann bedeuten, sobald die Mischung zwischen Erwachsenen und Kindern, Untergewichtigen und Übergewichtigen nicht stimmt, dann würde das Flugzeug abstürzen … Wäre der Todesstoß für meine Zunft…
Wenn ich im Vorverkauf 1 Million Spiele verkauft habe, dann muss ich meine Server auf mehr als 1 Million auslegen und nicht sagen „Die werden ja nicht alle gleichzeitig online kommen wollen… nehmen wir 500k …“. Das kostet zwar, aber wenigstens keine Kunden in den ersten Stunden.

Und wenn ich im Voraus mehrere Stresstests sowie Closed und Open Alphas und Betas gefahren habe, die Ergebnisse anschließend zusammengetragen habe und die gefundenen Bugs in der Release-Version beseitige, dann habe ich schon viel gewonnen, indem ich einen Day-One-Patch verhindere und die Spieler von der ersten Minute an spielen lasse. Natürlich werden bei Release immer Bugs gefunden. Bei Clash Royal wurde das vor kurzem bezüglich Balance sehr schön gesagt: „Ehrlich gesagt, selbst wenn ich selbst 10,000 Spiele mit den Königsrekruten getestet hätte, hätte die Community bereits in wenigen Minuten nach der Veröffentlichung der Herausforderung mehr als 10,000 Spiele gespielt gehabt.“ Ich finde das Zitat von einem Entwickler bei Supercell sehr passend für jeden Bug, den man findet. Jedoch darf es nicht sein, dass Bugs, welche 90% der Spieler passieren in die Release Version gelangt. Um es wieder auf meine Situation in der Luftfahrt zu bringen: Wenn ein solcher Fehler passieren würde, gerade im Bereich Steuerung, dann hätten wir schlagartig zwischen 100 und 500 Tote pro Flieger. Und dieser Fehler würde bei 90% aller Flugzeuge auftauchen … Sehr ungünstig, ich weiß…
Solche Bugs zeigen, dass es keine/wenig Kontrolle seitens der Entwickler gab. Sowas spricht absolut nicht für die Entwickler.

Und damit wären wir wieder bei meiner ersten Aussage: Der Entwickler hat Bockmist gebaut.

PS: Bezüglich der Zahlen in meinem Text: 90% davon sind aus der Luft gegriffen und nur zu Veranschaulichung gedacht. Nagelt mich nicht darauf fest, ob ein Spiel am Release-Tag 1 Million, 10.000 oder 100 Million Spieler hätte, Die Rechnung ist immer die gleiche.

Scaver
Scaver
1 Jahr zuvor

Richtig, wir Fans von Tehempark-MMORPGs haben eine SEHR GENAUE Vorstellung von unserem Traum-MMORPG.
Wer hat das nicht von seine/r Traumfrau/-mann, seinem Traumauto, Traumjob, Traumwohnung/-haus, Traumurlaub.
ABER: Wie im echten Leben sind die meisten auch realistisch und wissen, dass es das perfekte Traum-MMORPG nicht gibt. Und daher auch bereit, Abstriche zu machen.
WoW hat Schätzungsweise aktuell 6,5 Millionen aktive Spieler (Expertenschätzungen). Darunter wird man kaum ein Dutzend Spieler finden, für die WoW das absolute Traum-MMORPG ohne jeden Abstrich und Kompromiss ist!

Sicher, neue Games werden kritisch beäugt und an den eigenen Traum-Vorstellungen gemessen. Aber 100% erwartet niemand. Aber in der Mehrheit und je nach Spieler bei einigen Punkten die „unverhandelbar sind“, muss es passen. Dann macht man bei anderen Sachen auch gerne mal Abstriche… so wie ich in WoW und AION früher beim OpenPvP!

Hätte Bless die technischen Mängel behoben und das OpenPvP wäöre früher und richtiger kommuniziert worden und wäre von Anfang an ein Release mit allen Inhalten und auch genug PvE Content da gewesen (und nicht dieses Early Access Häppchen Release Dingen), dann wäre es ein riesen Erfolg geworden, trotz OpenPvP für PvE Spieler und trotz PvE für PvP Spieler!
Aber Lügen, technisch Mangelhaftes herausbringen, was eigentlich schon 2 Jahre alt ist und dann in Häppchen und die Leute haben im Endgame nichts zu tun… so etwas, ob AAA, Indie oder Billig F2P Produktion, kann nur floppen!

Viciskander
Viciskander
1 Jahr zuvor

ich wage mal deiner These zu wiedersprechen das bless unter den von dir genannten Gesichtspunkten erfolgreich geworden wäre.
die technischen mängel haben dafür gesorgt das viele viele spieler direkt zum release bzw kurz danach weg sind. das open pvp hatt evtl ein paar leute vor release abgeschreckt, obwohl es sinnlos war, da es in dem game kaum pvp gibt. selbst wenn sie alles drin gehabt hätten, was es jetzt gibt, hätte sich nicht viel geändert. vllt wäre die abwanderungswelle etwas später gekommen, aber glaub mir das spiel ist einfach auf dauer totlangweilig, gerade wegen dem pve. das liegt einfach daran, das die Instanzen viel zu lange brauchen und nen keinen Schwierigkeitsgrad haben. man braucht nur so lange, weil man sich ewig durch mobgruppen durchprügeln muss. es liegt aber auch daran das ein anderer pve Inhalt, die Hunting Raids, ein muss sind und nach spätestens 3 Wochen dauergrinden so müde machen, das man unentwegt einschlafen will. und als Krönung des ganzen muss man das fast ununterbrochen machen, da man nur so mit viel glück gaaaanz langsam voran kommt.
Fazit: neben den erwähnten Problemen zum start, den technischen mängeln, sind da einfach haufenweise falsche design Entscheidungen gefallen. Und weil die Probleme in dem spiel so vielfältig sind, ging … geht das spiel auch in Rekordzeit den Bach runter. da reicht halt eine gute Entscheidung (das es kein p2w ist) eben nicht aus.

Nomad
Nomad
1 Jahr zuvor

Bless hätte alle Möglichkeiten gehabt, erfolgreich zu sein. Die Ansätze waren gut und auch so weitgehend angekündigt. Nur die Umsetzung, Programmierung und Technik war miserabel. Sie haben die Zeit nicht genutzt, die bekannten Fehler und Mängel zu beseitigen, sondern den gleichen Kram zu veröffentlichen, wie er bereits gescheitert ist anderswo. Alle hatten auf sowas gewartet, weil die etablierten MMORPGs eigentlich ausgelutscht sind.

Viciskander
Viciskander
1 Jahr zuvor

Also Bless als PVP MMORPG zu bezeichnen halt ich für ne gewagte These wink
Es hat sicherlich PVP Inhalte, aber da läuft fast absolut gar nix. Das meiste im game ist stumpfsinniger, sinnloser PVE Grind (die selben 3 Instanzen jeden Tag), huntingraids, jeden tag die selben 1k Mobs killen und ein wenig taming und crafting. die meisten der Spieler die die letzten 2 Wochen aufgehört haben, haben dies, weil es dermaßen stumpfsinnig und langweilig ist, jeden tag den selben mist zu machen ohne dafür irgendwas sinnvolles zu bekommen. PVP … ja solls in den Spiel geben, irgendwo in einer Arena und alle Jubeljahre mal in der open world.
der ganze Aufstand zum Thema Open PVP, war dermaßen übertrieben, für das was da tatsächlich stattfindet, das im nachhinein die Diskussion dazu betrachtet, einfach nur lächerlich war und ist.

TimTaylor
TimTaylor
1 Jahr zuvor

Ich finde das Thema schon irgendwie interessant, jedes neue MMORPG ist bisher gescheitert, alle meinen immer das sie das MMORPG rausbringen und das wie vielte „AAA“ Super China Grinder Game ist hier nun zum Erfolg geworden?

Bisher gab es noch nichts aus der Richtung was irgendwie an WoW herangereicht hat, und die Spielerschaft zeigt ja anhand WoW und FFX14 was man sehen will um erfolg über Jahre zu haben ????. Das Spieler Selbst Content erschaffen sollen ist die neue Ausrede für keine anständige Story haben und den Spieler nicht zu fesseln.

Mit der aktuellen Entwickling wird WoW in 10 Jahren der Platzhirsch sein ????

Viciskander
Viciskander
1 Jahr zuvor

naja ich denke es ist keine gewagte prognose zu sagen WoW wird von niemanden vom Thron gestossen. wie will man auch ein 15 Jahre altes Spiel in dem noch mehr zeit in die Entwicklung geflossen ist mit einem Spiel vergleichen das vllt 3-4 Jahre in Entwicklung war. solange es keinen neuen Quantensprung bei der Technik gibt, solange wird auch niemand WoW ablösen. wink

Scaver
Scaver
1 Jahr zuvor

Da stimme ich dir zu. WoW bleibt im Genre auf Platzt 1 bis entweder a) Blizzard keinen Bock mehr auf WoW hat (was bei der Gelddruckmaschine so schnell nicht passieren wird) oder b) Blizzard pleite geht (siehe a wegen Gelddruckmaschine und das Gleiche bei Overwatch und Co.) oder c) niemand sich mehr für das Genre MMORPGs generell interessiert.

Aber solange es Blizzard und das MMORPG Genre geben wird, wird WoW auf Platz 1 sein und bleiben.

Wenn man DAS akzeptiert und gar nicht da mit konkurrieren will, sondern eine Existenz trotz und neben WoW anstrebt, dann kann es was werden.
Man muss nicht auf Platz 1 oder 2 sein, um Erfolgreich zu sein und Gewinn damit zu machen.

Viciskander
Viciskander
1 Jahr zuvor

naja wenn man sich die Entwicklung anschaut, so bleibt halt festzustellen, das sich geschichte wiederholt. Als wow raus kam, war es genau das richtige Spiel zur richtigen zeit und seitdem ist es einbetoniert auf platz 1 in der Sparte. Dann gabs die Mobas als nächste Sparte. riot kam zur richtigen zeit mit dem richtigen Spiel und tara lol einbetoniert auf platz 1. und nun die Battle Royal Sparte. Fortnite kam, staubte ab, war also genau das richtige spiel zur richtigen zeit und na wir kennen es schon, einbetoniert auf platz 1.

eine ablösung im mmorpg Bereich ist nicht in sicht. ergo wird’s wohl weitergehen wie bisher. es wird irgendwann wieder das richtige spiel zur richtigen zeit kommen und eine neue sparte begründen und es wird auch dort dauerhaft platz 1 belegen.

Wie es in den sparten weitergeht … schwer zu sagen, den bei den mmo waren die mmorpg die erste sparte. es gibt einfach keine Vergleichswerte aus anderen Genres um vllt etwas ableiten zu können. Es gibt halt immer den Platzhirsch und dann ist noch platz für eine Handvoll gut laufender games, der rest fristet ein nischendasein bis zum Ende.

N0ma
N0ma
1 Jahr zuvor

Zum Thema SpatialOS:
SpatialOS macht eins – die Serverarchitekur, um die 3D Engine, die Welt usw muss man sich nachwievor selbst kümmern.
Das Hauptproblem in meinen Augen ist allerdings das das nur auf deren Servern läuft. Man macht sich als Entwickler also komplett abhängig. Wenn man den Weg einmal gewählt hat kommt man nachträglich nicht mehr davon los und die können die Kostenschraube beliebig anziehen. Sowas ist eher nur für kleinere Spiele interessant. Davon abgesehen entwickeln grössere Firmen da bereits eigene Systeme die auch sowas bieten.

Keupi
Keupi
1 Jahr zuvor

Ach Quatsch. Sorry, aber wenn die Spieler das System nicht annehmen, dann hat egal welches Spiel keinen Erfolg. Ob da genügend Geld hintersteckt oder nicht.

Das viele MMORPG-Spieler nach einem neuen Spiel lechzen dürfte mittlerweile bekannt sein. Vielleicht traut sich ja doch mal jemand im westlichen Raum.

Open PvP finde ich persönlich gar nicht schlecht. Aber bitte mit Quests und Dungeons. Vielleicht etwas aktionbetonter. Oder eine Mischung aus MMO und H&S. Ich bin gespannt was das nächste große Ding wird. Der Fortnite-Hype geht komplett an mir vorbei und ich wünsche mir gerne mal wieder ein stimmiges Game mit gewisser Tiefe. Solange bin ich Singleplayer und Rocket League Fanatiker .

Original Gast Chris
Original Gast Chris
1 Jahr zuvor

wäre ein schlaues konzept.. mal alles anders zu machen als spiele die über jahre bestanden haben WOW, Aion und 2-3 andere…. blizzard wird sich freuen in zukunft mehr WoW spieler zu haben^^

Scaver
Scaver
1 Jahr zuvor

Naja anders muss nicht schlechter heißen, aber auch nicht besser.
Ich spiele WoW und da bekommt mich keiner Weg, zumindest nicht dauerhaft.
Aber ich habe Zeit und Lust auf ein zweites MMORPG nebenher, WENN es das richtige für mich bietet. Sandbox kann ein Element davon sein, aber nicht ausschließlich. Aber das fehlt halt in WoW. Sanddbox und auch kleine Sandbox Elemente wie z.B. Housing sind mit der Engine von WoW nicht möglich und wird es auch niemals. Wow müsste die Engine wechseln und das wird nicht passieren!
Also etwas was anders als WoW ist, wäre nebenher schön. Aber rein Sandbox… ich habe neben WoW nicht die Zeit und Lust, meine eigene Welt und Geschichte zu erschaffen. Vielleicht einzelne kleine Bereiche, aber eben nicht das ganze Spiel.

Nomad
Nomad
1 Jahr zuvor

Volltreffer der Artikel, sehr gut !
Ja, diese Themapark-Entwicklungen haben sich mittlerweile als Irrweg herausgestellt.
Eine ganze Zeit lang, war das ok. Mittlerweile ist das, was man den Spielern als Quests und Story
vorsetzen kann eine überholte und langweilige Kost. Zu schnell sind die geübten Spieler damit durch.
Welche Alternativen kann es geben ? PvP, der Spieler „geilt“ sich daran auf, anstatt NPCs andere Spieler
zu schlachten ? Hat sicher für eine begrenzte Zielgruppe seinen Reiz, die Masse turned es ab.
Sandbox ? der Spieler bestimmt das Geschehen im Spiel ? Grundsätzlich eine gute Idee, aber schwierig umzusetzen.
Um das Spiel in einem Gleichgewicht zu halten, bedarf es einer extrem klugen Planung und/oder KI. Daran
sind bisher alle Sandbox Spiele gescheitert. Das „Sandboxing“ war einfach viel zu primitiv.
Teilwiese auch, weil die Welt einfach nur stark eingeschränkt war, wie auf einer klassischen Themepark-Map.
Mit einer dynamischen, beliebig großen Welt, wird das anders (siehe NoMansSky).
Was jetzt noch fehlt ist, dass sich die KI in der Welt ebenso dynamisch entwickelt.
Und natürlich die „Server-Technik“. Eine Begrenzung der Anzahl Spieler auf einen Server ist ein Anachronismus.
Eine dynamsische Verteilung aller Ereignisse ist mit modernen Entwicklungstechnicken (Parallel, Cluster, ..)
schon möglic. Es fehlen nur Entwickler, die das beherrschen.

N0ma
N0ma
1 Jahr zuvor

Naja bei EvE funktionierts und das seit etlichen Jahren. (auch ohne KI)
Mich wundert immer das das noch keiner zum Vorbild genommen hat.

Scaver
Scaver
1 Jahr zuvor

Naja „funktioniert“ ist auch relativ. Hat auch seinen Grund, wieso es teilweise Free2Play wurde!
Allerdings kommen hier noch mehrere Sachen zusammen. So liefert man nicht einfach nur ne Sandbox, sondern eine mit Qualität und in einem Setting, für das es keine Konkurrenz auf dem Markt gibt.

Erzkanzler
1 Jahr zuvor

„diese Themapark-Entwicklungen haben sich mittlerweile als Irrweg herausgestellt.“

Immer dieses schwarz/weiss Denken… Themepark-MMOs haben ihre Berechtigung, ihre treue Fanbase und sind (teilweise) wirtschaftlich erfolgreich. Aktuell gibt es wenig was im westlichen Raum auch nur annähernd an WoW heranreicht, ganz so schlimm kann sich Blizzard also auf dem Weg nicht verirrt haben.

Ob du persönlich diese Art der Spiele magst, sei dahingestellt.

Nomad
Nomad
1 Jahr zuvor

Das hat doch nichts mit schwarz/weiss Denken zu tun. Bist ein bischen angefressen, wegen meiner Bless Kommentare, was ?
Ich mag Thema-Park Spiele, wenns nicht grad WoW ist.
Aber der Aufwand, den die Publisher/Entwickler betreiben müssen, ist halt sehr hoch. Die Spielerschaft ist einfach schneller und geübter geworden und spielt die Inhalte immer schneller weg. Das kann und will sich auf Dauer keiner mehr leisten. Und wenn, dann kommen sie aus Asia, wo die Gehälter noch geringer sind. Deswegen Irrweg ! Es ist ein wirtschaftliches Kalkül.

Erzkanzler
1 Jahr zuvor

Keine Angst, ich kann themenbezogene Kommentare ziemlich gut trennen wink

WoW, TESO, FF, GW2 sind wirtschaftlich erfolgreich. Ob der Aufwand dafür hoch ist oder nicht, ändert daran erst einmal nichts.

Natürlich wünschen sich Publisher sie könnten mit MMO 2.0 einfach eine Umgebung schaffen und die Spieler würden sich den Content schon selber über PvP und Ähnliches erzeugen. Kann ich ja nachvollziehen, jedes Unternehmen wünscht sich im Idealfall Geldeingang ohne eigene Arbeit und Ausgaben.

Du hast recht, die Spielerschaft ist schneller und geübter geworden im „abarbeiten“ neuer Inhalte, nur darfst du nicht den Fehler machen, deswegen davon auszugehen sie würden es nicht gerne machen oder das Modell wäre überholt.

Ich denke der Ansatz ist einfach derzeit unsinnig. Man versucht mit allen Mitteln die Spieler zu „neuen“ Ideen wie „PvP“ und „Sandbox“ zu überreden, weil man Angst vor wirtschaftlichem Risiko hat, nicht weil die Spieler es einfordern. Publisher täten vielleicht gut daran eher fokussiert auf Modelle wie etwa die Foundry von Neverwinter oder effektivere inhouse-Systeme zur Contententwicklung zu setzen.

Es gibt nachweislich (WoW) einen Markt für Themepark-MMOs. Nur weil entsprechende Spiele die „unbequemere und aufwendigere“ Art an Produktionsprozess voraussetzt, ist es kein Irrweg.

Nomad
Nomad
1 Jahr zuvor

Natürlich gibt es eine (begrenzte) Spielerschaft, die Themapark-Spiele mögen. Aus Sicht eines Investors ist das trotzdem ein „Irrweg“, denn man benötigt einen hohen Aufwand für eine immer kleiner werdende Menge an Spielern, die dazu auch noch immer unzufriedener werden, wenn der Content nicht in der Geschwindigkeit kommt, wie sie ihn gerne hätten. Deswegen befindet sich doch kaum noch ein großes MMORPG in der Entwicklung. Wenn dann eben mit Zwang zu PvP, um das Inhaltsloch auszugleichen, und das reisst es eben nicht heraus, wie man erlebt. Die Alternative, Zwang zu „Sandbox“ ist quasi das gleiche. Die Spieler sollen sich selbst ihr „Erlebnis“ schaffen. Das klappt eben nicht. Ihnen die Inhalte aber in immer schnellerer Form zu präsentieren klappt aber auch nicht, das ist zu teuer. Also wird es so oder so darauf hinauslaufen, dass automatisch
generierter Inhalt oder eben eine gute KI das Erlebnis scaffen wird.
Aber da sind die Entwickler noch nicht, mit ihren Fähigkeiten.
So entsteht also die Menge an BR-Spielen, Shootern, usw.. Relativ wenig Aufwand, viele Spaß, für eine kurze Zeit. Zwar keine Langzeitbindung, aber zwischenzeitlich jede Menge Kohle.
Irgend wann, wird die MMO-Entwicklung wieder was zu bieten haben, das Spieler längerfrsitig ein Erlebnis bieten kann.

Scaver
Scaver
1 Jahr zuvor

Eine begrenzte „begrenzte) Spielerschaft, die Themapark-Spiele mögen“? Echt jetzt? Bei WoW werden aktuell 6,5 Millionen aktive Spieler angenommen. So viel haben ALLE Sandbox MMORPGs zusammen nicht an aktiven Spielern!
Und die Menge der Spieler wird keines Wegs kleiner, sie verlagert sich nur. Nimmt man neben WoW noch die aktiven Spieler von FF14, GW2 und einige andere „großen“ MMORPGs zusammen ist das ein Potential, von dem die meisten anderen Genres nicht mal träumen dürfen!

Sicher, es wird niemand schaffen, mit einem Spiel ALLE MMORPG Spieler für sich zu gewinnen. Für einen finanziellen Erfolg muss man das auch gar nicht.

Das Problem ist, dass viele Entwickler Studios erkannt haben, wo der Weg lang gehen müsste. Und sicher, ein Risiko gibt es immer. Gab es auch früher und gibt es in JEDEM anderen Genre auch!
Aber hier sieht man als Investor und Publisher 2 Möglichkeiten und zieht die Variante, die etwas risikoreicher, aber bei Erfolg auch ertragreicher ist, erst gar nicht in betracht.
Und das hat einen Grund und das ist nicht mal unbedingt das Risiko: Es ist die Dauer bis Gewinn kommt. Denn bei vielen Investoren ist ein schneller kleiner Gewinn viel wichtiger geworden als ein großer Gewinn, der dafür etwas länger auf sich warten lässt.
Und leider geben die Investoren den Takt an und nicht die Entwickler.

Und wieso hat Blizzard das Problem nicht… die brauchen keine externen Investoren und Publisher! Und schon funktioniert es, auch bei Sachen mit höherem Risiko.

Scaver
Scaver
1 Jahr zuvor

Trotzdem wollen die geübten Spieler, zumindest die Masse im Westen, nichts anderes!
Das ist auch wie mit einer Beziehung, dem Job oder mit dem Autofahren. Am Anfang beim ersten mal super aufregend, alles neu und viele Herausforderungen. Doch nach Jahren ist es Normalität und die Herausforderungen von einst sind es nicht mehr und werden es auch nie wieder.
Selbst in einem neuen Job oder Beziehung wird es nie wieder, wie beim ersten mal. So ist halt das Leben an sich!

Und wenn Du dich mal umschaust… die meisten wollen im Westen doch Themepark. Es ist also KEIN Irrweg. Manche sind nur mit ihrer Art dies anzugehen und umzusetzen auf einem Irrweg.

N0ma
N0ma
1 Jahr zuvor

Asia MMO’s setzen aufgrund deren Community auf Endlosgrind, das kommt hier aber nicht so überragend an. Solange sich das nicht ändert seh ich da eher andere MMO hier.

Sandbox sebst seh ich schon als Zukunft, nur nicht in Verbindung mit Endlosgrind. Dazu ist es am besten wenn auch neue Spieler schon sinnvoll am PvP mitspielen können. Den meisten Leuten wird doch PvP verleidet durch OP Ganker.
Reines PvE wirds aber auch immer geben. Zur Not durch Indie MMO wenn die grossen das nicht begreifen.

Malgucken
Malgucken
1 Jahr zuvor

PVE mit guter Story und guten Quest ist mein Schwerpunkt, aber wie auch schon andere schreiben gibt es für jedes Spiel seine Spieler. Was sich durchsetzen wird, wer will das den jetzt zu 100% sagen? D2 zb sollte der große Supertitel werden, ist aber bei den meisten D1 Fans abgestürzt. Dafür sind aber andere nachgerückt, die D2 super finden. Von daher wird es immer mehere Spiel-Varianten geben.

Keragi
Keragi
1 Jahr zuvor

D2 ist doch eine gewaltige steierung gewesen gerade mit dem addon LoD wars ein super Spiel.

Alvizz
Alvizz
1 Jahr zuvor

Ich vermute er meinte Destiny 1 & 2 und du Diablo 2 was für mich auch eher das synonym D2 trägt.

Hab beide Titel gerne gespielt und auch die Vorgänger. Sie habe mich alle eine ganze Weile beschäftigt deswegen waren sie alle ihr Geld wert auch wenn jedes natürlich individuelle stärken und Schwächen hat.

Keragi
Keragi
1 Jahr zuvor

Achso ^^ ich hätte dabei nie an Desteny gedacht, naja an einander vorbei geredet.

Keupi
Keupi
1 Jahr zuvor

Für Diablo was neues wäre aber auch sehr cool.

IchhassePvP
IchhassePvP
1 Jahr zuvor

Wenn es da anknüpft wo D2 aufgehört hat gern, irgendeinen D3 Stumpfsinn brauch ich ganz sicher nicht.

IchhassePvP
IchhassePvP
1 Jahr zuvor

Ging mir auch so, war auch bei Diablo 2 und Lord of Destruction.

Malgucken
Malgucken
1 Jahr zuvor

Sorry für mich die größte Enttäuschung und in der Schublade gelandet!

Christian Zimmermann
Christian Zimmermann
1 Jahr zuvor

es gibt aber auch viele wie mich denen vollvertonung egal ist, die keine 100te quest brauchen, denen endloser grind für gear auf die nüsse geht und die sandbox und open pvp sehr begrüßen. gibt nun mal von allen aspekten eine fanbase und man kann es nie allen recht machen.

Nareshh
Nareshh
1 Jahr zuvor

Deswegen gibt es doch auch unterschiedliche Spielegenres. Nur werden derzeitig vorwiegend PvP, Sandbox und Survival Spiele erstellt. Schöner wäre es, wenn es Entwickler für jedes Genre gäbe. Man muss es nämlich nicht jedem Recht machen. Sonst wäre unsere Automobilindustrie ziemlich arm dran….

Scaver
Scaver
1 Jahr zuvor

Da gebe ich dir Recht. Doch was ist für die Zukunft auschlaggebend. Die Masse oder die kleinen Nischen.
Und fakt ist, im Westen ist Themepark PvE das, was die Masse will und Sandbox und OpenPvP eine doch überschaubare Nische.
In Asien ist es aktuell tatsächlich fast umgekehrt (aber nur fast). Aber wir reden hier von UNS, also im Westen!

Bodicore
Bodicore
1 Jahr zuvor

Mir ist wurst welche Zukunft sie mir vorsetzen. Ich werde ein Happen probieren und den Teller zur Seite schieben wenn es mir nicht schmeckt.

Ob das PvP Ding dann Zukunft hat entscheidet nicht ich sondern die Masse.
Für Junkfood gibt es ja auch einen Markt

Scaver
Scaver
1 Jahr zuvor

Bisher war die Masse bei uns im Westen aber nicht sehr angetan von Sandbox und/oder OpenPvP!
Ist ja nicht so als wäre eines davon, oder die Kombination, nun etwas neues. Gibt es beides schon seit sehr vielen Jahren!

Bodicore
Bodicore
1 Jahr zuvor

Jo das sehe ich auch so Sandbox PvP zieht nicht bei uns. Nicht dass es zu wenig PvP-Fans gibt sondern das Problem liegt in der fairnes.

Ashes of Creation könnte interessant werden aber ich denke das open PvP funktioniert wirklich nur dann wenn das Game ein Abo hat und man ohne Kreditkarte in der Rotation spielen kann.

Erzkanzler
1 Jahr zuvor

Find´s ja witzig wie die Headline doch schon eigentlich vorhersagt was passieren wird: „Die Zukunft der MMORPGs entsteht gerade, aber sie wird vielen nicht passen“

Konsequenz? Viele werden sich in dieser Zukunft nicht wiederfinden.
Resultat? Tja da wird´s dann interessant, wäre nicht das erste Mal, dass die Big Player eine Käuferschicht unterschätzen. Wenn niemand mehr diese potenziellen Käufer bedient, finden sich erst kleinere Nischenentwickler und wenn sich abzeichnet, das es weiterhin Bedarf gibt, werden auch die großen Studios wieder hungrig.

Die Geschichte zeigt, auch vor WoW gab es bereits viele kleinere „Indi“-MMOs (ja ja nicht eskalieren, ich nenne sie Indi um den Bezug zum Artikel zu erhalten). Blizzard war hungrig und klug genug sie auch entgegen des Trends zu bedienen und zu sammeln. Mir scheint, mit Erfolg.

Es kann aber auch ganz anders kommen, die Spieler resignieren und WoW wird weiterhin einzig und allein mit wenigen kleinen MMOs die Bühne bespielen. Für NetEase bleiben dann die MMO-Hopper, also Business as usual. Die Idee von NetEase und Co. klingt für Anleger großartig, für einige Spieler eher nicht.

Und, auch wenn der Artikel anderes nahelegt, unterm Strich entscheidet über kurz oder lang eben doch der Käufer.

Gerd Schuhmann
Gerd Schuhmann
1 Jahr zuvor

Ich weiß nicht, was passiert. Ich hab nur das Gefühl, dass viele Leute, die ein neues MMORPG suchen, ein neues Themepark-MMORPG suchen.

Und ich hab das Gefühl, dass sie das nicht bekommen werden und schlimmer noch: Das die Industrie in eine andere Richtung zieht.

Und das große Geld nicht mehr in Themeparks fließt, wie die letzten Jahre, sondern in Sandbox-Games.

Ich bin gespannt, wie das passiert.

Die nächste Frage ist dann: Wenn Lost Ark kommt – werden das MMORPG-Fans überhaupt als „MMORPG“ akzeptieren? Oder ist das für sie kein MMORPG.

Zindorah
Zindorah
1 Jahr zuvor

Für mich ist es eher ein „erweitertes“ Diablo oder Devlian. Als MMORPG seh ich es z.B. nicht.

Erzkanzler
1 Jahr zuvor

Das deckt sich auch mit meinem Eindruck, ein „gutes“ neues Themepark-MMORPG hätte Potenzial.

Publisher fürchten aber zu Recht auch die teilweise überzogenen Ansprüche der Nutzer. Man muss also schon ziemlich mutig sein, ein neues Produkt in diesen Markt zu bringen. Hohes Anfangsinvestment und hohes Kapitalrisiko sind nicht die besten Argumente für einen Business-Plan razz

Aber je weniger Mitbewerber und je ausgehungerter die potenzielle Käuferschicht, desto eher gibt es auch Investoren die bereit sind sich auf so etwas einzulassen.

Leider sind die Schwergewichte der Gamingindustrie gerade eher Herdentiere und rennen wie bekloppt jedem Trend hinterher anstatt sich über sinnvolle neue Lösungen Gedanken zu machen.

Stichworte wie „dynamische Themepark-Quests die durch Spielerverhalten beeinflusst werden“ oder „Dungeon-Bosse die durch Spieler gespielt werden und so jedes Mal erneute Herausforderungen bieten“ usw. um den Wiederspielfaktor zu multiplizieren. Es gibt genug mögliche Denkmodelle aber man macht dann doch lieber das 200ste Battle Royale, welches absehbar mäßig erfolgreich wird, aber eben auch nur mäßig teuer und hofft insgeheim auf den Fortnite-Effekt als Lottogewinn.

Nareshh
Nareshh
1 Jahr zuvor

„Leider sind die Schwergewichte der Gamingindustrie gerade eher Herdentiere und rennen wie bekloppt jedem Trend hinterher „
Faszinierend, dass mir direkt drei Entwickler einfallen, welche genau das Gegenteil machen und in all drei Spielen Marktbeherrscher sind:
CCP mit EVE
Blizzard mit WoW und
Riot Game(s) mit LoL
Und auch bei den Battle Royal sowie Survival Spielen wird es ein oder zwei Überlebende geben, welche den Reibach machen und die anderen werden Nischenspiele produzieren oder der Herde folgen…

Erzkanzler
1 Jahr zuvor

CCP, Blizzard und Riot setzen auf ihre langjährigen Zugpferde mit denen sie großgeworden sind. Wo sind denn die neuen Spiele dieser Publisher?

Ach und Activision Blizzard mit Battle Royal Modus in CoD ist eh raus. Bleiben CPP mit Eve von 1997 und Riot mit LoL von 2009. Sorry aber die sehe ich derzeit als Vermarkter nicht als aktive Entwickler wink

Aber ich stimme dir zu, wer eigene Wege geht und nicht dem Trend folgt, kann erfolgreich sein weil er Risiken eingegangen ist, das haben alle drei von dir genannten Studios zu ihrer Zeit getan.

Nareshh
Nareshh
1 Jahr zuvor

Das stimmt mit dem Vermarkter, keine Frage, leider werden sie deshalb auch erstmal nichts neues in die Wege leiten. Würden sich ja selbst bedrängen. Und als kapitalistischer Mensch kann man es ihnen noch nicht mal verübeln.

Hoffe trotzdem auf jemanden mit Geld in der Hand und dem Wunsch, ein modernes PvE-orientiertes MMORPG zu entwickeln, ähnlich wie es Steven Sharif ja mit AoC macht. Er will das Spiel selbst spielen, also entwickelt er eins. Und Geld verdient er damit auch noch….

Ob ein großer Entwickler hingegen soviel Geld in die Hand nimmt wie etwa Sharif oder Roberts (jeweils ja auch von den Spielern in die Hand gedrückt bekommen), das ist zu bezweifeln.

Scaver
Scaver
1 Jahr zuvor

Diese Kommentar von Dir ist das schlauste in dem ganzen Artikel.
Doch nun ziehe mal das realistische Fazit:

„Dass viele Leute, die ein neues MMORPG suchen, ein neues Themepark-MMORPG suchen.“ – Richtig
+
„Das die Industrie in eine andere Richtung zieht.“ – Richtig
=
Die Industrie bleibt auf ihrem S……pielen sitzen! Denn die Spieler werden nicht kaufen, was ihnen vorgeschrieben wird, sondern das, was sie haben wollen.
Ich kaufe mir ja auch kein Motorrad, wenn ich ein Auto haben will!

Und zu Lost Ark. Hat wegen der Isometrischen Ansicht bei mri schon verloren. Mag das nicht. Ob man es als MMORPG sehen kann oder nicht… wird man sehen. Aber ich bin da rau. Bei Iso Ansicht mache ich nur bei Diablo eine Ausnahme!

Corbenian
Corbenian
1 Jahr zuvor

Seien wir ehrlich: der Einzige, der vermutlich WoW ablösen kann und der neue König im MMO-Markt wird, ist Blizzard selbst wink

Wenn WoW nur noch eine Randerscheinung ist und Addons nicht mehr lohnen zu produzieren, wird es in einiger Zeit danach ein „WoW 2“ geben.

Letztlich wollen alle (natürlich nicht alle, aber die überwältigende Masse) ein WoW spielen. Solange WoW aber noch rentabel ist und noch nicht lediglich zu einem Fanservice degradiert wurde, wird es kein „WoW 2“ geben.

Die große Frage ist aber auch: wird das „WoW 2“ auch im Warcraft Universum spielen? Als vielversprechende Alternativen hat man Starcraft (allerdings starke thematische Konkurrenz von allen Seiten), Diablo (dürfte in eine gute Nische einschlagen. Düster, erwachsen und unverbrauchter) und dann auch noch Overwatch (die Wiedergeburt des einstigen Titanen ;))

Keragi
Keragi
1 Jahr zuvor

Also ich würde ein WoD(iablo) feiern, ich sagt mir mehr zu als Zwerge Elfen Menschen.

N0ma
N0ma
1 Jahr zuvor

Da Blizzard die Entwicklung abgebrochen hat wirds WoW2 in den nächsten 10 Jahren eher nicht geben. Dazu wirft WoW1 denke ich auch immer noch zuviel gewinn ab.

Gerd Schuhmann
Gerd Schuhmann
1 Jahr zuvor

Blizzard geht in eine ganz andere Richtung, wenn man das mal liest.

Blizzard wird mit Mobile-Titeln und ihren starken IPs Geld drucken die nächsten Jahre.

Das zeichnet sich schon länger ab … Ich glaube das werden für die „Core-Blizzard“-Fans harte Jahre auf den nächsten Blizzcon. Wenn man da mal liest, was in den Geschäftsberichten steht: Klare Bekenntnis zu Mobile-Games.

Hier „Priorität von Blizzard“ aus dem letzten Geschäftsbericht:

invest in key growth initiatives including the Overwatch League, MLG Network, Battle.Net, & mobile incubation

„Mobile Incubation“ und eSport – das ist seit Jahren das Riesenthema da.

Naska
Naska
1 Jahr zuvor

Wenn vielen das nicht gefallen wird dann wird es sich in den Zahlen schon zeigen und es ist ja nicht so das Bless „nur“ an Dingen wie PvE Fokus starb.
Ich mag PvP selten, gewisse Parts und Teile von Open World bzw Spieler generiert kann ich aber mir gut vorstellen… da aber PvP ja voll trendy ist wird da also wenig für mich je bei sein.

Bodicore
Bodicore
1 Jahr zuvor

Nein Bless starb an sicherlich 10-20 Baustellen aber das haben wir zur genüge analysiert. Man hätte was draus machen können wenn…

Und das ist halt meistens so.

Keragi
Keragi
1 Jahr zuvor

Die Firmen machen eben das was die große Masse an Nachfrage bestellt. Naja aber nur noch Sandbox Spiele, also eine Welt die wir selber gestalten ist auch nichts ohne Geschichten die dich in eine Welt eintauchen lassen fühlt es sich an als würde ich ins Kino geh’n und 120min Werbung schauen und dann wieder gehn.

Alzucard
1 Jahr zuvor

Ich Persönlich mag sandbox. Story ist für mich eher für Offline Spiele.
MMORPGs waren für mich noch nie die Story. Mna könnte das ganze was kommt ja MMOOWG nennen ^^
Massive multiplayer online open world games

Namma
Namma
1 Jahr zuvor

Wenn die meinen das es klappt , wünsche ich Ihnen viel Erfolg und den Spielern denen es gefällt viel Spaß.
Ich hoffe solange einfach das wow , ff14 usw noch lange laufen und versorgt werden smile

Ectheltawar
Ectheltawar
1 Jahr zuvor

„Wenn was in der Richtung kommt, wie zuletzt Bless, dann erleidet es Schiffbruch.“
Welches MMORPG ist den Bless? Ich hatte hier immer nur mehrfach von Bless Online gelesen und das kann wohl kaum gemeint sein, das war ein PvP-Spiel und es war schon vorher bekannt es es gerade die hungernden PvE-Spieler nicht abholen würde. Hat also hier als Vergleich eines gescheiterten Titel keinen Nennwert da es eben kein PvE-MMORPG ist, wie viele es sich aktuell wünschen.

Sandbox schlisst das ganze aber nicht aus, die Pläne für zB Everquest 3 wären auch in diese Richtung gegangen und ich denke die wenigsten hätten etwas gegen eine tolle PvE-Sandbox als MMORPG. Leider scheinen aktuell alle Sandbox zwanghaft mit PvP verbinden zu wollen und zumindest für mich fällt diese Kombination durch.

Wie die Zukunft nun aussieht bleibt abzuwarten, auch wenn die Investoren hier natürlich gerne eine Richtung vorgeben die für sie am günstigsten daher kommt, heißt das nicht, das es auch zwangsmäßig ankommt. Mal abwarten wie es sich wirklich entwickelt.

Alzucard
1 Jahr zuvor

Ich würde dann sagen zurück zum Anfang.

Naska
Naska
1 Jahr zuvor

Ultima Online? Kann ich mit leben, Sandbox style Haus bauen gab es doch da auch? Also passt es.

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