MMO-Wunderfirma will nächste Generation an Online-Games bauen

Improbable, die Firma hinter der Wundertechnik SpatialOS, arbeitet jetzt mit dem China-Riesen NetEase zusammen. Man will die nächste Generation an MMOs und Online-Spielen bauen. Damit könnte Improbable CEO Herman Narula seinem Traum näher kommen: So was wie Destiny mit einer riesigen, lebendigen Welt.

Das ist ein bisschen so, als tun sich Goliath und Goliath zusammen.

Improbable gilt als Wunder-Startup. Sie haben im Jahr 2017 eine riesige Investition erhalten und sind seitdem als Startup über eine Milliarde US-Dollar wert.

Improbable arbeitet an der Entwicklungs-Plattform SpatialOS, die soll lebendige und riesige Online-Welten erschaffen, in der tausende von Spielern und NPCs miteinander interagieren. Dabei will man die Power der Cloud nutzen.

Bisher gehörten zu den Partnern von Improbable vor allem kleinere Indie-Teams, die mit Hilfe von SpartialOS ihre großen Visionen eines MMOs oder MMORPGs umsetzen wollten. Das sind Spiele wie:

Aber man weiß, dass der Chef von Improbable eigentlich in größeren Dimensionen denkt. Sein Traum wäre es, dass ein Blockbuster wie Destiny durch seine Technik in einem riesigen, lebendigen Universum spielt.

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Improbable und NetEase geben Partnerschaft bekannt

Jetzt gibt Improbable eine Kooperation bekannt, die eine solche, andere Dimension erreichen könnte: Man arbeitet fortan mit dem China-Riesen NetEase zusammen.

NetEase ist die Firma hinter MMORPGs wie Revelation Online. Deutlich mehr Erfolg hat man aber mit Mobile-Games wie Knives Out oder Fantasy Westward Journey. Außerdem gibt NetEase in China die Spiele von Blizzard heraus und verdient damit ein Vermögen.

NetEase ist eine der größten Firmen im Online-Gaming Chinas und damit wahrscheinlich weltweit.

Revelation-Boss

Der Chef von Improbable, Herman Narula, hat mit Netease Peking eine Partnerschaftsvereinbarung unterschrieben. Improbable will zusammen mit NetEase nun Spiele entwickeln und herausbringen, die auf SpatialOS, ihrer Cloud-basierten Plattform beruhen.

Improbable überlegt jetzt Büros in China zu öffnen und dort Leute zu rekrutieren. Man ist gespannt auf die Zusammenarbeit und was für Früchte die Kooperation tragen wird. Die Partner wollen im Laufe des Jahres Neuigkeiten verkündigen.

Man rechnet mit weiteren Informationen zum Deal und seinen Auswirkungen während der Game Developer Conference (GDC), die findet vom 19. bis zum 23. März in San Francisco statt.


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Quelle(n): improbablemcvuk
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