Es wird Zeit für ein neues MMORPG, aber die Ära der WoW-Killer ist vorbei

Viele MMORPG-Veteranen warten auf ein neues MMORPG. Da fragen die Macher von League of Legends die Fans, ob sie ein neues MMO machen sollen. Unser Autor Schuhmann sagt: Die Zeit ist zwar reif für ein neues MMORPG, aber das wird eine andere Art von Spiel sein, als viele glauben. Einen WoW-Killer macht heute keiner mehr.

10 Jahre lang „WoW“-Killer

Der große Hype: Nach dem Erfolg von WoW, ab 2005 etwa, gab es fast 10 Jahre lang den Versuch, ein neues MMORPG diesen Ausmaßes zu schaffen.

Zwar stritten die Spiele selbst das immer wieder ab und vermieden den Vergleich mit World of Warcraft. Doch die Rede war ständig vom „WoW-Killer“, von dem Spiel, das WoW die Spieler abluchst und selbst Kalif anstelle des Kalifen wird.

WoW Grommash Hellscream
Mehr als ein Jahrzehnt: Unverwüstlich an der Spitze

Solche WoW-Killer kamen 10 Jahre lang verlässlich an und scheiterten ebenso verlässlich:

  • 2007: Herr der Ringe Online
  • 2008: Age of Conan, Warhammer
  • 2009: Runes of Magic
  • 2010: Allods Online, Star Trek Online, Aion (West-Release)
Aion-Asmodier
Aion – Das MMORPG mit den Flügeln! Aus der Reihe: Spiele auf der Suche nach einem Alleinstellungsmerkmal
  • 2011: Rift, Star Wars: The Old Republic
  • 2012: Guild Wars 2, The Secret World
  • 2013: Neverwinter, Final Fantasy XIV

MMORPG-Fans wussten: Immer war irgendwas geplant und in der Pipeline. Fast jeder hatte einen „zukünftigen Kracher“, den er herbeisehnte

Während die Spieler auf den eigentlichen Liebling warteten, wechselten sie mal zu diesem Spiel, mal zu jenem. Einige fanden einen frischen Liebling, andere kehrten wieder zu WoW zurück. Das geschah Jahr für Jahr. Doch dann kam 2014.

Guild-Wars-2-Charr-01
Vielleicht der größte Erfolg aus dieser Liste. Guild Wars 2 – gerade weil das Spiel so viel anders machte als WoW

Katastrophenjahr 2014 wirft das Genre zurück

2014 erwies sich als Katastrophen-Jahr für MMORPGs. Dabei waren alle Zeichen auf Erfolg gestellt:

  • Doch The Elder Scrolls Online scheiterte katastrophal auf dem PC. ESO sah lange wie ein Total-Flop aus, bis man später die Kurve bekam
  • WildStar verkaufte zwar viele Spiele, konnte aber kaum wen länger als einen Monat halten und brach zusammen
WildStar F2P Review
Schlimmes Jahr für WildStar damals
  • ArcheAge erzeugte als F2P-Titel einen riesigen Hype, aber auch diesem MMORPG ging rasch die Luft aus – der Höhenflug wurde zur Bruchlandung
  • Und mit „Warlords of Draenor“ erreichte WoW einen Tiefpunkt. Ein Jahr später würde Activision verkünden, künftig keine Abo-Zahlen mehr bekanntzugeben. Erst 2016 ging es mit Legion wieder aufwärts.
  • Für eine Weile sah es düster aus.

    Das westliche MMORPG ist tot und Ihr seid schuld

    Trotz viel Geld und toller Lizenzen kein Erfolg als WoW-Killer

    Nächste Generation abgesagt: Schon vorher waren große Unternehmungen wie Star Wars: The Old Republic und Final Fantasy XIV – zu ihrer Zeit – brutal gescheitert. Sie mussten ins Free2Play oder gar in einen aufwändigen Wiederaufbau. Das viele Geld, die tollen Lizenzen und Franchises, konnten keinen Erfolg garantieren.

    Nach dem schlimmen Jahr 2014 galten MMORPGs nicht mehr als „angesagt“. Das hatte Konsequenzen.

    Eigentlich war die Revolution des Genres, die „Next-Gen“, für 2015, 2016 oder spätestens für 2017 eingeplant. Die entsprechenden Hoffnungsträger waren seit Jahren in Entwicklung und trugen klangvolle Namen. Doch dann kamen die Hiobsbotschaften:

    Everquest Next MMORPG
    Everquest Next: Super KI, dynamische und zerstörbare Umwelt, Spieler bauen endlos viel Content! Wird die nächste Generation der MMORPGs einläuten … dachte man.

    Die Hype-Genre im Gaming sind seitdem andere:

    • Erst Mobas wie LoL oder DOTA 2
    • dann Survival-Spiele á la ARK: Survival Evolved
    • zwischendrin Helden-Shooter, da liegt Overwatch unverwüstlich an der Spitze
    • und seit etwa anderthalb Jahren Battle-Royale-Spiele wie PUBG und Fortnite
    PvP-Titel boomen auf Twitch! Warum klappt es bei MMORPGs nicht?

    Eine Industrie konsolidiert sich

    MMORPGs nach 2015: In den letzten Jahren haben wir den Status Quo, dass kein neues AAA-MMORPG erscheint. Jedenfalls kein westliches.

    Die bestehenden großen Titel halten ihre Spieler, kommen vielleicht noch auf neue Plattformen, aber viel tut sich nicht mehr. Die Spiele beschreiten Nebenwege, entwickeln Mobile- oder Konsolen-Versionen.

    Aber so schlimm ist es nicht: Das Genre wächst vielleicht nicht mehr, den einzelnen großen MMORPGs geht’s aber gut.

    Out, aber sexy – MMORPGs wie WoW, ESO oder FF14 in 2018

    Kleinere MMORPGs trifft es oft hart

    Für die kleineren sieht’s nicht so super aus:

    Kleinere MMORPGs:

    • werden eingestellt (Asheron’s Call, Devilian)
    • verschwinden nach und nach aus dem Rampenlicht (Anarchy Online, Age of Conan)
    • oder versanden bei Ankunft praktisch geräuschlos (ELOA, ASTA, Cabal Online 2).
    Chronicles of Elyria Screen neu 1
    Chronicles of Elyria: Gilt als RPG-Simulation

    Indie-MMORPGs stehen in den Startlöchern, hängen dort ein wenig fest

    Dazu existiert eine Reihe von Indie-Spiele, die neue Wege im MMORPG beschreiten wollen. Auf diesen Spielen ruhen aktuell die Hoffnungen der MMORPG-Veteranen. Es sind Titel wie:

    Doch all diese Projekte hängen seit Jahren in der Pre-Alpha fest. Viel Geld steckt nicht in diesen Games, die oft per Crowdfunding oder von Privat-Investoren finanziert werden. Nur selten erreichen mal die Aufmerksamkeit der allgemeinen Spiele-Presse. Von großen Artikel in der General Interest-Presse sind sie meilenweit entfernt. Da landet heute Fortnite.

    Crowfall Druide
    Crowfall – könnte 2019 erscheinen

    2018: Ein Markt hungert

    Nachfrage ist riesig: Dabei zeigen gerade diese Indie-Projekte, dass die Nachfrage nach einem neuen MMORPG riesig ist. Jahrelang hatten die Leute die Nase voll vom „nächsten MMORPG, das doch wieder enttäuschen würde“. Heute sehnen sie sich nach etwas Neuem.

    Über die letzten 20 Jahren gab es viele Spieler, die ein MMORPG geliebt haben, jetzt aber nach einem neuen suchen.

    ESO-Hircine-03
    Gilt seit 2015 als Hit unterm Radar: The Elder Scrolls Online

    Die Lust nach einem neuen MMORPG ist riesig: Das sieht man etwa an der Aufmerksamkeit, die ein Spiel wie „Bless“ erzeugt, wenn es auf Steam erscheint. Trotz aller Warnhinweise haben sich viele Bless gekauft und waren später enttäuscht.

    Auch das Engagement der Fans von einzelnen Indie-MMORPGs ist riesig.

    Bless-Online-Emote-Dance
    Bless zeigt 2018, wie viel Lust die Spieler auf ein neues AAA-MMORPG haben.

    Kann LoL diese Lust befriedigen?

    LoL als Hoffnungsträger? – Moment: Aktuell erscheint Riot Games wie ein Hoffnungsträger für Leute, die sich nach dem nächsten „MMORPG“ sehnen. Die Macher von LoL haben an ihrer Welt gearbeitet und die Lore auf die Reihe bekommen. Sie fragen jetzt: „Wollt Ihr, dass wir ein ein LoL-MMO machen?“

    Da frohlockt so mancher MMORPG-Spieler, denn Riot wäre in ihren Augen doch ideal, um das Genre neu zu beleben:

    • Der Markt ist mehr als reif dafür
    • Riot traut man außerdem zu, ein AAA-MMORPG auf die Beine zu stellen – immerhin hat man eine Menge Ressourcen und fähige Entwickler (darunter mit Greg „Ghostcrawler“ Street einen WoW-Experten)
    • Wenn jemand solange Geld auf ein Problem werfen kann, bis es weggeht, dann ist es Riot
    LoL Irelia Skin
    LoL kriegt seine Lore auf die Reihe – aber reicht das für ein MMO?
    • Außerdem sind Online-Games wie Fortnite ein Hit, da würde ein MMORPG doch sicher auch wirtschaftlich sinnvoll sein – bei all den Monetarisierungs-Möglichkeiten
    • Der Gaming-Markt verläuft zyklisch und MMORPGs als Trend wären mal wieder dran – immerhin hat man lange genug gewartet

    Die Sterne stehen günstig: Auf Mein-MMO haben wir gefragt „Würdest du ein LoL-MMO spielen?“. Mehr als 90% sagten: Ja, würde ich.

    Andeutung über ein LoL-MMO löst riesigen Hype aus, habt Ihr Bock drauf?

    Das nächste MMORPG wird anders sein

    Das Problem: Viele, die auf diese Frage antworten, stellen sich eine Art „modernes WoW im LoL-Skin“ vor. Das ist aber kaum denkbar.

    Sollte Riot wirklich ein MMO entwickeln, dann wird das wohl eher einem „Destiny“ ähneln als einem WoW. Das sieht man schon daran, dass LoL nach einem „MMO“ und nicht nach einem „MMORPG“ fragt.

    Destiny-2-Freude
    Destiny gilt als starker Einfluss für das Online-Gaming. Von 2014 bis 2017 wollten Publisher das „nächste Destiny“ haben und nicht mehr das „nächste WoW.“ Heute: „Macht uns das nächste Fortnite.“

    Es ist zwar richtig und sichtbar, dass die Lust nach einem MMORPG groß ist.

    Aber man kann sicher sein: Das nächste MMORPG, das ein Erfolg wird, wird vieles anders machen als die „WoW“-Killer von einst.

    Die 8 aussichtsreichsten neuen MMOs und MMORPGs für 2018

    MMORPGs werden sich weiterentwickeln müssen, um erfolgreich zu sein

    2018 braucht ein anderes MMORPG: Das Gaming ist zwar zyklisch, aber die einzelnen Genres entwickeln sich konstant weiter. Die RPGs von heute setzen auf Open-World und nicht mehr auf die Textwüsten von vor 15 Jahren. Auch MMORPGs werden sich ändern.

    Diesen Trend sieht man bereits:

    • Erfolgreiche MMORPGs im Westen wie Guild Wars 2, The Elder Scrolls Online oder Black Desert unterscheiden sich von WoW. Sie suchen ihren eigenen Weg, ob im Kampfsystem, der Grundstruktur oder der Erzählweise.
    • Sogar WoW selbst hat sich mittlerweile so stark von dem „Vanilla-WoW“ entfernt, dass Spieler beständig nach Classic-Servern rufen
    Lost-Ark-steampunk-dungeon-02
    Lost ARK: Neue Richtung für MMORPGs aus Korea?
    • In Asien laufen Action-MMORPGs wie Lost ARK gerade durch die letzten Beta-Phasen. Hier verknüpft man die ISO-Perspektive eines Diablo-3 mit der Tiefe eines MMORPGs zu etwas Neuem. Project TL, das nächste Lineage, geht in eine ähnliche Richtung.
    • Und frischen Spiele wie Ashes of Creation setzen auf eine dynamische Welt, die sich verändert und vom Spieler mitgestaltet wird.

    Spiele wie Ashes of Creation oder Lost Ark könnten die nächsten MMORPGs sein, auf die Spieler warten. Die Zeit ist in jedem Fall reif.

    Project-TL-Mann
    Project TL: Lange Tradition im neuen Gewand?

    Klar ist: Auch Riot Games mit all dem Geld, mit all der Erfahrung und dem Erfolg wird nicht versuchen, „einen neuen WoW-Killer“ auf die Beine zu stellen, nachdem so viele vor ihnen gescheitert sind. Das nächste MMORPG, das so viel Erfolg wie WoW haben kann, muss sich weiterentwickeln, um das zu erreichen.

    Das nächste große MMORPG ist hoffentlich, egal was es wird, für uns alles eines: eine Überraschung.

    Die aktuell besten MMORPGs in 2019 – Welches passt zu mir?
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    Julia Koelpin
    Julia Koelpin
    6 Monate zuvor

    sad #MMORPG

    *aufgebauschter* Asia-*Grinder*

    Die *besten* Völker *ohne* Bank im (1. Teil vom) *Start*gebiet:
    Twinks grinden *monatelang* für *ein* *accountweites* Gear-Item !

    https://worldofwarcraft.com

    Julia Koelpin
    Julia Koelpin
    6 Monate zuvor

    Mein *derzeit* sad MMORPG

    ist ein *aufgebauschter* Asia-*Grinder*

    bei dem die *besten* Völker *ohne* Bank sind
    im (ersten Teil) vom *Start*gebiet &

    *deshalb* *mehrere* Twinks für *jene* *accountweite* Gear grinden
    7 Tage lang lang vom 1. Sonntag im Monat an;
    *mehrere* Monate für *ein* derartiges Item!

    https://eu.battle.net/accou

    Julia Koelpin
    Julia Koelpin
    6 Monate zuvor

    Mein *derzeit* liebstes MMORPG

    *Wahrhaftig* Massive

    Denn es ist free2play

    Mulitplayer

    Freunden *oft* helfen bringt was für *beide* Seiten

    Online

    im Browser bzw. Launcher

    Role Playing Game

    Du bist eine Gottheit

    https://stonies-game.upjers

    Haha
    Haha
    1 Jahr zuvor

    Activision hat zuerst WoW gekillt und dann Blizzard. Etwas was bereits tot ist kann auch nicht gekillt werden. Allerdings ist objektiv Swtor besser als WoW und zwar schon seit mindestens MoP. Obwohl sie sich beide nicht viel nehmen, was den Kundenservice (hust) angeht oder den Intelligenzquotienten der sog. „Entwickler“. Da sind Bioware heute und auch Blizzard heute ungefähr auf einem gleich schlechten unterirdischen Level. Wie eigentlich die gesamte Videospielindustrie auf einem gleichgeschaltenen Level zu operieren scheint. Das Potential von WoW wurde auch von der besseren Version Activsion-Blizzards namens Blizzard niemals voll ausgeschöpft. Weil es auch Blizzard nie darum ging ein… Weiterlesen »

    Morgen
    Morgen
    1 Jahr zuvor

    Es wird niemals einen Killer geben, denn alles ist nur eine Nachmache. Das ist als wenn man ohne Grund eine Alternative für Facebook erfinden will. WARUM? WOW ist DAS MMORPG. Wenn man etwas neues will, dann muss man eine neues Genre erfinden.
    Der nächste logische Schritt wäre zum Beispiel VR.

    Gurvjgdd2laky
    Gurvjgdd2laky
    1 Jahr zuvor

    Ihr habt Fallout76 vergessen, mit etwas Glück könnte es das nächste MMORPG werden. OK, mit um 30 Spielern pro Map vielleicht nicht MMO aber die Spieler können ja Maps wechseln und im Kontakt bleiden, auch wenn sie auf unterschiedlichen Maps spielen.

    Gerd Schuhmann
    Gerd Schuhmann
    1 Jahr zuvor

    Ich glaube, die Leute, die auf sowas stehen, können jetzt schon mit Conan Exiles glücklich werden – oder mit ARK.

    Ich weiß, es gibt viele Fallout-Fans, die Lust auf so ein Spiel haben, aber ARK und Conan bieten eigentlich das, was Fallout bieten wird seit Jahren. So wie ich das sehe.

    Julia Koelpin
    Julia Koelpin
    6 Monate zuvor

    *Zumindestes* nach *meiner* Erfahrung um *genau* zu sein
    das *free*2play Age of Conan : Unchained
    in der *englischen* ( = *Original* – ) Version !

    Julia Koelpin
    Julia Koelpin
    6 Monate zuvor

    Denn *ich* es *seinlasse* auszugeben *G€ld für *Kampf*-Spiele!

    Naska
    Naska
    1 Jahr zuvor

    Die Sicht von oben bzw Iso Perspektive ist doch früher absolut normal in MMORPGs gewesen…
    Auch Action lastigeres Gameplay ist nichts wirklich neues, es wurde nur von WoW ein Stück weit verdrängt durch den Erfolg und all den Einfallslosen hinter her laufenden.
    Mir kommt es so vor als will man das Rad neu erfinden weil es lange her ist das man es erfunden hat obwohl es schon funktioniert… und dann stellt man fest man könnte es ja mal mit rund Versuchen obwohl das schon ewig so war.

    Lars König
    Lars König
    1 Jahr zuvor

    wenn eso nicht ein für meinen geschmack vollkommen bescheuertes kampfsystem hätte wärs echt ne schöne alernative. ansonsten war ich wildstar von closed beta an dabei und habs geliebt aber die ganzen ex-wowler die sich soooooo sehr auf langfristigen harten oldschool-content a la classic/bc mit pre-quests und schlüsseln plus extrem-dungeons auf platin war dann urplötzlich doch nicht cool (weswegen die classic server auch vermutlich nur zum melancholieschwelgeurlaub zwischendurch ihr dasein fristen werden) und die leutwarn wie im artikel beschrieben zügig wieder weg. das ganze ist eine genauso schwierige wie müßige geschichte von wegen wow killer blablablub. wow alternative wäre generell mal… Weiterlesen »

    Gerd Schuhmann
    Gerd Schuhmann
    1 Jahr zuvor

    Ich hatte bei WildStar das Gefühl, die „WoW-Hardcore-Raider“ waren weg, als sie das Gefühl hatten: Das Spiel bringt mir keinen Fame.

    Für diese Hardcore-Raider ist es unheimlich wichtig, dass Ihre Leistung anerkannt wird. Dass jeder sagt „Wow“, wenn sie sagen: „Ich hab World First Raid X in MMO Y.“

    Und als klar wurde: Mit Erfolgen bei WildStar kriegt man keine „Creds“ in anderen Spielen, war da schon der Wurm drin.

    Ich glaube dieses „Creds bekommen für etwas“ ist ein sehr wichtiger Antrieb für diese Powergamer, obwohl da selten drüber gesprochen wird.

    Seska Larafey
    Seska Larafey
    1 Jahr zuvor

    In Everquest z.b. hat eine Fanseite eine art Enzyklopädie von allen arten von Item Drops im Spiel geführt und glaub auch mit dem namen des entdeckers. Später wurde das Standard nur ohne namen. Ich glaube diese Fan-tool hat auch einen sehr grossen schub damals dem Spiel gegeben, es war so ne art „Server wide first boss Kill“ ersatz. Ja das mit dem „Fame“ kann ein starker antrieb sein für die Gamer, da haste recht

    z.b. die beste Gilde, die meisten kills usw… einen digitalen e-enis ersatz um zu prahlen..

    Ray
    Ray
    1 Jahr zuvor

    „Das Rad kann man net nochmal neu erfinden“, somit wird es nie ein WOW Killer mehr geben!

    Triky313
    Triky313
    1 Jahr zuvor

    Schwieriges Thema.Ich glaube da muss mal wieder so ein richtiger Kracher kommen. Alles was den aktuellen MMOs ähnelt ist doch nicht zu gebrauchen. Auch WoW mag toll sein und ich spiele es auch gerne aber es ist nichts neues. Das muss wohl schon in Richtung Sword Art Online gehen, damit die Leute den Studios die Türen eintreten. Zurzeit fällt mir sonst nichts ein, was ein MMO haben sollte damit ich immer da bleibe. Es ist ja schon fast unmöglich soviel Content wie WoW anzubieten. Kampfsystem auch immer das selbe. Ich denke nicht, dass in den nächsten 2-3 irgendetwas kommt was… Weiterlesen »

    KohleStrahltNicht
    KohleStrahltNicht
    1 Jahr zuvor

    WoW kann auch nicht mehr vom MMORPG-Thron gestossen werden , weil das Spiel dort schon lange nicht mehr ist.
    Blizzard hat WoW selber heruntergestossen und ein neues MMORPG aus dem Hause Blizzard wäre toll gewesen , denn welche Spielefirma hat wie eben genannte soviele Finanzielle Möglichkeiten?
    Das Angebot an MMORPGs ist inzwischen riesig und für jeden Geschmack ist etwas dabei.
    Das nächste große MMORPG kommt ja aus dem Hause Amazon!
    Bin da sehr gespannt und natürlich auf Pantheon.
    Nur schade das mein LieblingsMMORPG Everquest2 nicht mehr spielbar für mich ist , wegen dem entfernten deutschen Clienten.

    Bodicore
    Bodicore
    1 Jahr zuvor

    WoW sitzt nicht mehr auf dem Thron ? Wer sitzt den nun da ? In meinen Augen gibt es gar nichts das WoW nur ansatzweise ankratzen könnte und solange nur MMO mit PvP Schwerpunkt rauskommen lacht sich Blizz schlapp. Die haben Titan auch nur fallen lassen weil die gemerkt haben das Ihnen die nächsten 10Jahre keiner das Wasser reichen kann im MMO Bereich.Overwatch aus den Trümmern zu stampfen war eine strategische Meisterleistung. Wenn das wirklich so geschehen ist vielleicht war das nur ein Gerücht und Titan ist weniger tot als alle denken. Sollte wirklich jemals ein WoW-Killer kommen, macht Blizz… Weiterlesen »

    KohleStrahltNicht
    KohleStrahltNicht
    1 Jahr zuvor

    Sehe ich anders.
    Den Thron gibt es schon lange nicht mehr und Blizzard sind die Einzigen die WoW eben von der obersten Stufe gestossen haben.
    Die vordersten Plätze teilen sich viel MMos.
    Blizzard hat WoW durch falsche Designentscheidungen und durch wenige laute Schreihälse in der Community gekillt , indem sie auf diese eben gehört haben.
    Kaputte Levelphase , Diablokämpfe ……

    Nicht umsonst sind Millionen von Spielern abgewandert.

    Koronus
    Koronus
    1 Jahr zuvor

    Nun nach der Expertenmeinung bleibt die Abonnentenzahl stabil auf 5,5 Millionen.
    Die letzten Zahlen zu FF XIV die ich gefunden habe war diese Zahl insgesamt in der Dauer des Spiels.

    KohleStrahltNicht
    KohleStrahltNicht
    1 Jahr zuvor

    Ich meinte jetzt auch nicht speziell nur FF14.
    Offizielle Zahlen gibt es von Blizzard nicht mehr und Vermutungen traue ich nicht.
    Aber von 12 auf 5 Millionen Abonennten abgesackt , ist für mich ein Zeichen das Blizzard sehr viele schwerwiegende Designfehler gemacht hat.

    mmogli
    mmogli
    1 Jahr zuvor

    Komm mal bisserl runter von deinem hoch heiligen Schneesturm wink

    Bodicore
    Bodicore
    1 Jahr zuvor

    Warum ? Ich zolle denen nur den Respekt den sie verdienen…
    Ist ja nicht so dass ich nicht mindestens 1x am Tag über Blizz fluche smile

    Luigee
    Luigee
    1 Jahr zuvor

    FF14 hat viel mehr Spieler und generiert auch viel mehr Geld sls WoW.

    Bodicore
    Bodicore
    1 Jahr zuvor

    Aber nicht in Europa.

    Im Vergleich zu Europa ist der asiatische Raum Spieletechnisch quasi eine andere Welt
    Ich mein sicher gibt es sogar Spiele die ich nicht mal kenne die mehr Umsatz machen.

    Koronus
    Koronus
    1 Jahr zuvor

    Nein. Die Zahlen zu FF XIV geben an, dass sie insgesamt genau so viele Abonnementen hatten wie WoW derzeit aktiv hat.

    KohleStrahltNicht
    KohleStrahltNicht
    1 Jahr zuvor

    Blizzard gibt aber keine aktuellen Zahlen heraus ;o)
    Da hinkt dein Vergleich leider…
    Du hast mich leider immer noch nicht verstanden aber gut.

    Koronus
    Koronus
    1 Jahr zuvor

    Blizzard gibt an UNS keine aktuellen Zahlen heraus. An diejenigen die die Aktien bewerten werden schon genauere Daten herausgegeben.

    Molle204
    Molle204
    1 Jahr zuvor

    Welches ist denn dann auf dem Thron?

    KohleStrahltNicht
    KohleStrahltNicht
    1 Jahr zuvor

    Habe ich gerade schon Bodicore unten geantwortet.
    Die oberen Plätze teilen sich viele MMORPGs inzwischen.
    Allen voran ESO , GW2 , BD , FF14……
    WoW ist schon lange nicht mehr DAS MMO.

    Molle204
    Molle204
    1 Jahr zuvor

    Alle genannten kommen von der Qualität ihres Gesamtpaketes nicht annähernd an WoW ran…

    Ray
    Ray
    1 Jahr zuvor

    Totaler Blödsinn.. WOW wird und bleibt weiter auf dem Thron sitzen. Deine reine Empfindung urteilt nur darüber und keine Fakten!

    Und nur nebenbei, laut ungefährer Errechnungen hatte Addon Legion über 13 Mille Abbos..
    Selbst wenn es jetzt gerade am Ende des Addons nur noch 5 Mille hat. Reicht es vollkommen aus und nix da „schwerwiegende Designfehler“ ! Es ist Ende des Addons!!!!

    Weil BFA wird auf jedenfall wieder um die 10-12 Mille haben.

    KohleStrahltNicht
    KohleStrahltNicht
    1 Jahr zuvor

    Ich glaube deine rosarote WoW-Fanbrille sitzt zu eng ;o))))

    Fain McConner
    Fain McConner
    1 Jahr zuvor

    Ich habe eh nie viel darum gegeben, wer auf welchem Thron sitzt. WoW kam zur richtigen Zeit raus (vorher hatte nicht jeder Haushalt eine Internet-Flatrate) und war ansonsten ein Everquest-Klon, bei dem man sich auf die Action-Teile des Spiels beschränkte, den Spielfluss beschleunigte, und das Spiel vereinfachte.
    Bin auch ein EQ2-Fan der ersten Stunde und habe aufgehört als es ftP wurde, da ich ftP – Systeme aus Prinzip nicht unterstütze.

    MMORPG
    MMORPG
    1 Jahr zuvor

    Fragt jemand, nenne mir ein MMORPG.. ich glaube 80% der gefragten, die sich damit auskennen, würden sich sofort World of Warcraft ausdenken oder sagen. xD WoW ist ja schon fast MMORPG Kult. ^^ WoW ist ein Vorbild für viele anderen MMORPGs. ^^ Nunja WoW ist und bleibt da oben.. das kann man entweder als traurig oder als glücklich betrachten.. aber wow ist auf den MMORPG Thron ^^
    Peace! ^^

    Sina Tyler
    Sina Tyler
    1 Jahr zuvor

    ich hätte mir bei wow gewünscht, dass sie sich weiterhin auf die story konzentrieren….denn das ist es, was für mich ein mmorpg ausmacht: inhalt, story, auch handwerk…sie haben sich meiner meinung nach auf ihren lorbeeren ausgeruht und wohl gedacht, ihnen könnte so schnell nicht passieren (spielerverlust z.b.), was in dieser branche aber ein fataler gedankenfehler sein kann. ich habe auch swtor, gw2, rift, aoc und everquest 2 gezockt sowie auch everquest next…ansatzweise fand ich die story in swtor noch vergleichbar zu der von wow (vom umfang!), alle anderen konnten da nicht mithalten..dieses gebrülle mit wow-killer hat mich schon immer genervt,… Weiterlesen »

    Soldier224
    Soldier224
    1 Jahr zuvor

    Wenn du sehr Story magst und viel Inhalt willst, wäre vielleicht ESO mal ein Blick wert.

    Sina Tyler
    Sina Tyler
    1 Jahr zuvor

    das habe ich auch…nur warte ich noch auf freunde…allein ist so was immer doof….teso gefällt mir sehr!

    Luriup
    Luriup
    1 Jahr zuvor

    Hehe Runes of Magic ein WoW Killer?Ich weiss ja nicht wie groß Runewaker Anno 2008 war,aber wohl eher Indie Studio Größe.Das sah man der Beta auch an.Vieles funktionierte nicht,die Übersetzung war nur für die ersten Gebiete fertig etc.Um das Neujahrsfest rum lief bei denen gar nix. Es war f2p und hatte viel bei WoW abgeschaut,ein AAA MMORPG war es aber ganz bestimmt nicht.Frogster hat sicherlich gut verdient dran,denn es war das erste f2p MMO hier,was auch von der breiten Masse gespielt wurde. Bei Allods Online ist es ähnlich.Viel zu kleines Studio,kaum Werbung,WoW Anleihen aber kein WoW Killer. Eigentlich könnte man… Weiterlesen »

    RoM
    RoM
    1 Jahr zuvor

    Runes of Magic war eine zeitlang sehr groß mit Hunderten Servern, wo man die Spielerzahlen erahnen konnte. Gab ständig TV-Werbung und auf meiner Schule haben es sehr viele gespielt

    Luriup
    Luriup
    1 Jahr zuvor

    Ja ich weiss aber es ging nicht an den Start um WoW vom Thron zu stossen.
    Dazu war es viel zu klein/unfertig.
    Als „erstes“ annehmbares f2p Spiel hatte es aber eine grosse Fanbase.

    Vergleich mal mit Warhammer Online,was ich vor RoM spielte,
    was es da für eine Masse an Artikeln in der Fachpresse gab.
    Auf die Beta von RoM bin ich nur durch Zufall gestossen,
    nicht durch einen Artikel auf Gamestar oder mmorpg Seite.

    Streifenraupi
    1 Jahr zuvor

    Ihr habt eve online völlig vergessen

    Herr Kapitän
    Herr Kapitän
    1 Jahr zuvor

    Die fangen doch nicht jetzt erst an mit einem MMO als er danach fragt. Ich kann mir sehr gut vorstellen das sie Ghostcrawler deshalb geholt haben. und bereits seit seinem erscheinen bei Riot an diesem MMO arbeiten. Bin kein LoL Spieler aber das stelle ich mir interessant vor-

    Gorden858
    Gorden858
    1 Jahr zuvor

    Ich bin ein einfacher Mann. Gebt mir ab und zu mal neuen Content für mein WoW, sodass ich immer wieder reinschauen, aber zwischendurch noch Zeit für den ein oder anderen Offline Titel habe und ich bin glücklich wink

    Bodicore
    Bodicore
    1 Jahr zuvor

    So soll es sein….

    smile

    Scaver
    Scaver
    1 Jahr zuvor

    „und selbst Kalif anstelle des Kalifen wird.“ – Ich liebe euch von Mein MMO einfach, genau wegen solcher Zitate ^^ „2010: … Star Trek Online …“ – Ich belgleite STO seit der ersten Closed Beta Phase und bin ein großer Liebhaber und Verteidiger dieses Games. Aber „WoW Killer“ habe ich im Zusammenhang mit dem Game noch nie gehört oder gelesen. Es ist einfach etwas ganz anderes und richtete sich, gerade zum Release, gar nicht an die Masse, sondern ausschließlich an die Star Trek Fans auf dieser Welt. Die Einstellung von Everquest Next werde ich den Studios nie verzeihen und daher… Weiterlesen »

    Seska Larafey
    Seska Larafey
    1 Jahr zuvor

    – Die Entwickler müssen auf die Spieler hören = Fortnite (oder meine Stimme wird gehört)

    – Versprechen müssen gehalten werden .. Nun ja, gebt nun dem Spiel (ja ich weiss welcher gemeint ist) eine 2te Chance. Die haben ihr Lehrgeld bezahlt

    – Spiel erst erscheinen wenn es fertig ist.. Nun ja, Okay.. ein MMo sollte niemals fertig sein, aber es soll doch Stabil, spass und genug Stunden zum versenken haben

    Luigee
    Luigee
    1 Jahr zuvor

    Wenn Entwickler eines nicht machen sollten, ist es auf die Spieler zu hören… Es braucht einfach Entwickler, die genau wissen was richtig ist.

    Wenn auf die Spieler gehört wird, sind das immer die weinenden Casuals, die jedes Spiel so einfach wie möglich haben wollen. Immer leidet der Schwierigkeitsgrad drunter und dann gehts bergab.

    Seska Larafey
    Seska Larafey
    1 Jahr zuvor

    Du hast recht, aber die Spieler ignorieren ist auch nicht das richtige. Man kann es als Stimmung ansehen

    Events erstellen und durchführen, kleine kosmetische Items setzten und so, ist kein grosser eingriff in den Spielcode, aber es gibt den Spielern ein feedback das sie gehört werden (natürlich nicht jeden scheiss)

    Zokc
    Zokc
    1 Jahr zuvor

    muss ich leider recht geben. Habe faste alle mal angespielt und keiner hat mich so lange gehalten wie WOW aber Warhammer Online war damals sehr nah dran…. vermiss das Spiel irgendwie

    SprousaTM
    SprousaTM
    1 Jahr zuvor

    Dann spiel das Game doch wieder. wink Mit „Return of reckoning“ hat eine kleine Gruppe von Leute vor einer ganzen Weile einen Privatserver geschaffen und dort werden viele Sachen gepatched und gebalanced . Es fühlt sich an wie das Warhammer von damals, ist aber deutlich weniger unbalanced. Einfach reinschauen .Ist kostenlos.

    DxDNightcore “AniPix”
    DxDNightcore “AniPix”
    1 Jahr zuvor

    Ich glaube bis das nächste große MMORPG kommt dauert es noch min. 2-3 Jahre aber was mich interessieren ( ich bin Anime Fan also nich wundern) ob man ein MMORPG a la SAO schaffen kann das ist eventuell genau das richtige was Wow Konkurrenz machen könnte

    Zerberus
    Zerberus
    1 Jahr zuvor

    Das Franchise gibt es sicher her. Die Lore hinter Aincrad, Alfheim und Gungale ist ja jetzt schon umfassender als so mancher AAA-Titel.
    Nur der bisherige Entwickler von SAO-Spielen hat auch nicht mehr als solide Spiele rausgebracht. Ein großes MMO wäre da ne ganz andere Nummer die die zu stemmen hätten.

    Und wenn es der klassische Asia-Stil bleibt wird es in Europa eh Probleme haben mit der Spielerschaft haben^^

    Seska Larafey
    Seska Larafey
    1 Jahr zuvor

    Nun ja, es gibt einige „Anime“ ähnliche MMos wo Kinder die Zielgruppe sind.. Z.b. gab es doch Ragnarok Online.. ist das nicht so was ähnliches? oder ein 2D Scroller spiel, dessen namem mir nicht einfällt?

    Sicherlich würde ein „Naruto“ MMO jemanden finden, aber leider kann niemand sagen was die Zukunft bringt. Es verändert sich alles schneller. z.b. wie würde Fortnite ohne diese Wochen events dar stehen? Die wollen „belohnungen“ haben

    Ja.. Blade & Soul.. ist ja so ein „Problem fall“.. Hust..Hust…
    Es gibt ausnahmen

    Alex Lein
    Alex Lein
    1 Jahr zuvor

    Ich wünsche mir ein neues MMORPG das verdammt nochmal im Jahre 2018+ nicht mit einem Tab Target Kampfsystem daherkommt.
    Ashes of Creation ist in vielen Punkten ein Spiel das mir zusagt, bis auf das Kampfsystem.
    Aber ich verstehe das einfach nicht. Was geht in den Köpfen der Leute vor, die heute noch ein Spiel mit Tab Target entwickeln?
    Man müsste doch als Spiele Entwickler/Publisher verstehen können, dass sich die Spiele am besten vermarkten und bewähren, die das beste und abwechslungsreichste Gameplay zu bieten haben.
    Man sollte hier klar Fokus auf Plattformen wie Twitch/Youtube legen.

    Seska Larafey
    Seska Larafey
    1 Jahr zuvor

    Nun ja, Wildstar war so ein Spiel, aber anscheinend war die Zeit noch nicht reif oder Sie haben zuviel auf einmal gewollt

    Andy Boultgen
    Andy Boultgen
    1 Jahr zuvor

    Vor allen hat Wildstar zuviel Farbe ????

    Gerd Schuhmann
    Gerd Schuhmann
    1 Jahr zuvor

    WildStar hatte ganz eigene Probleme. Die wollten vorm Release schon auf Jahre hinaus den Content planen und gleichzeitig an x verschiedenen Updates arbeiten, um eine sichere Content-Pipeline fertigzustellen. Und dieses Konzept ist ihnen dermaßen um die Ohren geflogen, dass sie sich davon nie erholt haben. Weil die durch dieses Konzept Schwierigkeiten hatten, überhaupt was fertig zu stellen und Bugs zu fixen. Es gab später genaue Postings, warum das alles nicht funktioniert hat. Im Nachhinein sagen viele: Das Setting, der Hardcore-Ansatz usw. Das hat sicher alles mit reingespielt. Aber ich glaube diese Planung hat WildStar einfach gekillt. Die haben den Wechsel… Weiterlesen »

    Soldier224
    Soldier224
    1 Jahr zuvor

    Aber auch mit Anlaufschwierigkeiten. Aber ZOS hat nicht aufgegeben und wie es jetzt ist, ist ESO ein Top Spiel geworden das nach 4 Jahren wächst und wächst.

    Ich glaube gerade das nicht aufgeben ist sehr wichtig geworden. Ein MMO kann nunmal am Anfang nicht das alles bieten was ein MMO bieten kann das schon über 10 Jahre auf dem Markt ist. Wobei man natürlich auch die finanzielle Rückendeckung haben muss und Zenimax Media ist ja nicht so arm. Da hatte ZOS einen großen Vorteil.

    Luriup
    Luriup
    1 Jahr zuvor

    Was wurde denn grossartig verändert seit dem Release?
    Tamriel Unlimited macht es causal freundlicher,
    so das die Gegner einfacher sind und man questen kann wo man will.
    Ansonsten spiele ich heute noch genauso wie zum Release.

    Soldier224
    Soldier224
    1 Jahr zuvor

    In der Theorie kann man das ja auch, ändert aber nichts daran dass man die Welt wirklich sinnvoll erweitert hat stetig seit dem Release für die Konsolen und Viel mehr Rollenspiel und TES Elemente einführte. Wo fang ich an? – Diebessystem (Lug und Trug + Diebesgilde, Endlich Dieb sein oder Mörder und dafür auch sinnvoll belohnt werden oder bestraft) – Tamriel Unlimited (Hob übrigens auch die Fraktionsgrenzen auf und macht viele Regionen auch für Endgamer wieder lukraktiv) – Housing (Mit viel Freiheit beim einrichten, viele Einrichtungsgegenstände die man selbst herstellen kann und auch verkaufen, viele neue Materialien, schön eingebunden alles… Weiterlesen »

    IchhassePvP
    IchhassePvP
    1 Jahr zuvor

    Also die Planungen und die letztliche Herangehensweise bei der Entwicklung von neuem Content und das Scheitern daran hat z.B. für mich persönlich absolut keinerlei Einfluss auf das Scheitern von Wild* gehabt, denn wenn mich als Spieler schon das Setting von vornherein dermaßen abschreckt wie im Fall von Wild*, dann ist der Rest einfach nur völlig egal.

    Gerd Schuhmann
    Gerd Schuhmann
    1 Jahr zuvor

    Wenn WildStar ein Erfolg gewesen wäre, dann hätte sich das rumgesprochen und durch Mund-zu-Mundprogpanda wären neue Leute dazugekommen, die das Setting am Anfang abgeschreckt hätte. Da bin ich mir sicher: Es haben sich sehr viele Leute das Ding gekauft. Man konnte die nur nicht halten. Dass es einige Leute abgelehnt haben, stimmt. Aber das ist bei jedem Spiel so. Andere sagen dann: „Schon wieder Ritter! -> Das brauch ich nicht.“ Das Setting war polarisierend – aber viele fanden es auch gerade deshalb gut. Solche „Vorbehalte“ werden oft überwunden, wenn Leute dann wirklich von einem Spiel schwärmen, wenn’s mal raus ist.… Weiterlesen »

    IchhassePvP
    IchhassePvP
    1 Jahr zuvor

    Mag sein dass einige Leute da über ihren Schatten gesprungen wären und in einem erfolgreicheren Wild* sich das Setting eventuell wenigstens mal zu Testzwecken angetan hätten.
    Kann es aber nur nochmal wiederholen, für mich persönlich ist der komplette Rest völlig irrelevant wenn mich schon das Setting dermaßen abschreckt wie eben im Fall von Wild*.

    Dieses kunterbunte pseudo Science-Fiction Zeug war und ist für mich einfach ein absolutes No-Go.

    Kutomekari
    Kutomekari
    1 Jahr zuvor

    Der Bericht ist genau das worüber ich mit meinen Kollegen seit Mitte/Ende Legion rede, hätte ich nicht besser schreiben können. Nur nachdem ich jetzt vermutlich jedes halbwegs relevante MMORPG ausprobiert habe (am Ende aber immer wieder zu WoW zurück finde…) und auch mit vielen Leuten immer wieder darüber gesprochen habe verstehe ich eine Sache nicht. In jedem dieser Spiele habe ich mit verschiedenen Leuten schon Nachts um 2 irgendwas langweiliges gegrindet und dabei darüber geredet was uns bei Spiel X auf die Nerven geht. Jedes Mal sind uns dabei einige Ideen eingefallen wie man massive Probleme ganz einfach lösen kann:… Weiterlesen »

    IchhassePvP
    IchhassePvP
    1 Jahr zuvor

    Weil die letzten noch bekannten Verluste angeblich mehrheitlich in Asien verloren gingen, die Spieler dort auf dieses endlos gegrinde ohne jedes je erreichbare Ziel stehen und obendrein ein „nichts mehr zu tun zu haben“ mehr oder weniger völlig ausgeschlossen werden kann und dadurch der Spieler vermeintlich das gesamte Addon sein Abo bezahlt.

    Ob es der Qualität des Spiels schadet oder nicht spielt dabei keine Rolle, Hauptsache der Rubel rollt.

    Leider.

    Seska Larafey
    Seska Larafey
    1 Jahr zuvor

    WoW war oder ist noch für viele Spieler die erste Liebe und die erste liebe vergisst man nicht man vergleicht sogar den neuen freund oder freundin mit dem „ersten mal“ Ich gebe es zu, mein erster „MMORPG“ Kontakt war Meridian 59 und danach ist es mit einer Vodoo 3Dx und Everquest durchgestartet. Aber der Raider wurde ich jahre später. Nun aber kann ich mit diesen „Gegner mit TAB anvisieren oder „Assist auf dem Main Tank! und haut zeitverzögert DPS raus, aber outDPS den tank nicht!“ Spielstil nichts mehr anfangen. Den ich bevorzuge nun eher einen aktivieren Gegner anvisierung wo man… Weiterlesen »

    Pika
    Pika
    1 Jahr zuvor

    Die Spieler möchten ein PvE-MMORPG. Sie möchten unterhalten werden und möchten eine gewissen Grad von Inszenierung. Sie möchten kein zwangshaftes PvP und sie möchten regelmäßig PvE- und Lore-Content. Zu oft habe ich von Spieler gelesen dass sie enttäuscht sind dass der Fokus von Bless beim PvP liegt. Oder beim kommenden Spiel X. Wenn ich sowas lese wie „Gestalte deine eigene Spielwelt“ -> dann weiss ich schon, dass das Spiel vorrangig auf PvP- und Contentarmut fokusiert ist. Pauschalaussage, die meistens tatsächlich (aber nicht immer!) zutrifft. Das, was in den letzten Jahren kam, bislang gekommen ist und noch kommen wird, waren großteils… Weiterlesen »

    Alex Lein
    Alex Lein
    1 Jahr zuvor

    Das Problem liegt sicher nicht am PvP selbst, sondern mehr wie es in einem MMORPG umgesetzt wird.
    Denn PvP ist und wird immer die Nummer 1 sein, wenn es um Online Gaming geht.
    Fortnite, LoL, Overwatch und co. sind ja der Beweis dafür, dass die große Masse sich mehr für PvP begeistert.

    Man müsste in einem MMO mit einem Konzept kommen, wo sowohl PvP als auch PvE stark fokussiert wird – ohne das man das Gameplay der jeweiligen Parteien kaputt macht.

    Vallo
    Vallo
    1 Jahr zuvor

    In einem MMO würde ich dir recht geben. Doch würde man bei einem MMORPG wie Wow oder anderen Titeln heute sagen, es würde nur noch Open-World-PVP geben und der Fokus steht bei PVP, dann sieht es anders aus. Bless habe ich auch aus diesem Grund nicht gekauft. Im MMORPGs klappt so ein Konzept einfach nicht. Ich habe auch nie eins gesehen welchen ausbalanciert war. Das einzige was klappt sind eigene Instanzen wo du PVP machen kannst und dann wenn du es möchtest und nicht gezwungen wirst.

    Viciskander
    Viciskander
    1 Jahr zuvor

    Fokus bei Bless auf PVP ? ich bitte dich, nur weil es möglich ist, pvp zu machen, ist es weder gut noch im Fokus des Entwicklers und Spielers. Ich verstehe einfach nicht, was ihr so abstossend am PVP findet. Für mich ist ein Spiel ohne PVP einfach nur tot langweilig. Jeden Tag den sinnlosen selben Scheiss machen. Die selben Instanzen, die selben Dailys und manchmal noch Weeklys. Du weist beim einlogen schon das du den selben Mist wie gestern und den selben Mist wie morgen machst. Abwechslung ? Spannung ? NothingJa open PVP muss gut gemacht sein. Es darf halt… Weiterlesen »

    Fain McConner
    Fain McConner
    1 Jahr zuvor

    Das funktioniert dann am Besten, wenn man ein extra Spiel für PvP’ler und PvE’ler macht. Alleine die allgemein üblichen Zwangsfraktionen sind dem PvP geschuldet, und bedeuten für PvE’ler schon mal den Wegfall von 50% potentieller Mitspieler.

    Sina Tyler
    Sina Tyler
    1 Jahr zuvor

    absolut auch meine meinung! es ist mir schleierhaft, wieso überall open-pvp reingefriemelt werden muss….man kann es nun mal nicht allen seiten recht machen…ein pvp-spiel wie overwatch, lol etc für die pvpler und ein mmorpg für die pveler…beides zusammen wird murks….zumindest ich steige da gar nicht erst ein.

    Fain McConner
    Fain McConner
    1 Jahr zuvor

    Bei mir ist Zwangs-PvP auch ein Ausschlusskriterium. Aber auch in Spielen, die damit werben, dass es kein Zwangs-PvP gibt, scheinen es die Entwickler sich auf die Fahnen geschrieben zu haben, PvE’ler irgendwie ins PvP zu ziehen, das hat mich bei SWTOR sehr genervt.

    IchhassePvP
    IchhassePvP
    1 Jahr zuvor

    Den Verlauf des Genres in den letzten rund 10 Jahren fasst der Artikel meiner Meinung nach sehr, sehr gut zusammen. Nur denke ich sind die Schlussfolgerungen völlig daneben. Projekte wie Blizzards offizielle Classic-Server und Pantheon – Rise of the Fallen von Visionary Realms und das große Interesse an diesen Projekten zeigen für mich sehr deutlich dass es genug Spieler gibt die es gerne wieder sehr viel klassischer hätten in zukünftigen MMORPG’s. Pantheon z.B. räumte auf mmorpg.com den Titel für das meist erwartete MMORPG 2018 ab.Da war eben nicht der insbesondere Anfang dieses Jahres hier auf Mein MMO stark gehypte „AAA-Riese“… Weiterlesen »

    Gerd Schuhmann
    Gerd Schuhmann
    1 Jahr zuvor

    Dieses „MMORPG.com Titel als meist erwartetes MMORPG“ ist: „Hey, Leute, stimmt mal alle für uns da ab, wir wollen dringend diesen Titel gewinnen. Das ist die beste Werbung für uns und wir können uns keine andere Werbung leisten“ Der Macher von Pantheon ist ja schon damit aufgefallen, dass er Leute aggressiv gedrängt hat, mehr Werbung für ihr Spiel zu machen. Das sind so die Schattenseiten des „Crowd-Fundings“, dass Backer zu einer Art „PR-Agenten“ werden, die ich sehr kritisch sehe. Das ist ja nicht nur bei Pantheon so, sondern auch bei anderen Crowd-Funding-Spielen. Das meine ich mit „hohes Engagement“ hier im… Weiterlesen »

    IchhassePvP
    IchhassePvP
    1 Jahr zuvor

    Ich habe mit keinem Wort gesagt dass ich bei Pantheon einen ähnlichen Erfolg sehe wie ihn WoW bis etwa 2010/2011 hatte, danach ging es bekanntlich stetig und teils sehr rasant bergab, bis zum Tiefpunkt und der damit verbundenen Entscheidung künftig keine Spielerzahlen mehr zu veröffentlichen, weswegen auch jede Annahme dass es mit Legion wieder bergauf ging eine reine Spekulation ist, da man schließlich nicht vom Umsatz 1:1 auf die Spielerzahlen schließen kann, denn bekanntlich hat auch WoW einen Shop der zusätzliche Einnahmen generiert. Und auch wenn es von ihnen selbstverständlich anders gesehen werden wird Herr Schuhmann, manche Formulierung in Bezug… Weiterlesen »

    Sina Tyler
    Sina Tyler
    1 Jahr zuvor

    ich glaube auch nicht, dass das überhaupt noch ein kommendes spiel erreichen kann. damals war der zeitpunkt richtig und sie haben voll den nerv getroffen. das rad neu erfinden wird in diesem bereich wohl keiner mehr.

    die, die damals mit wow angefangen haben, sind heute diejenigen, die ein vergleichbares spiel wollen…

    Tino Meier
    Tino Meier
    1 Jahr zuvor

    Schade dass Black Desert Online mit seinen mehreren Millionen aktiven Spielern in diesen Artikel keine Erwähnung findet. Denn dass ist definitiv ein Kandidat der mehr als das Potenzial dafür hat

    Gerd Schuhmann
    Gerd Schuhmann
    1 Jahr zuvor

    Black Desert wird genauso am Rande erwähnt wie ESO oder GW2. Hier: Erfolgreiche MMORPGs im Westen wie Guild Wars 2, The Elder Scrolls Online oder Black Desert unterscheiden sich von WoW. Sie suchen ihren eigenen Weg, ob im Kampfsystem, der Grundstruktur oder der Erzählweise.

    Black Desert ist auch später gemeint, wenn da steht: Die Spiele beschreiten Nebenwege, entwickeln Mobile- oder Konsolen-Versionen.

    Black Desert hat aber keinen größeren Absatz in dem Kontext. In dem Artikel „out, aber sexy“ – der hier verlinkt ist, spielt Black Desert eine größere Rolle.

    Sina Tyler
    Sina Tyler
    1 Jahr zuvor

    sehe ich nicht so. BD nennt sich zwar mmorpg ist es aber nicht, sondern dauergrind und mit einer story, die so dünn ist, dass sie auf eine seite passt.

    Kendrick Young
    Kendrick Young
    1 Jahr zuvor

    Tja ich denke die Zukunft von MMORPG´s ist sowieso nicht groß, es geht alles in Richtung MMO – halt Spiele wo man zwar mal was zusammen macht, aber hauptsächlich den großteil solo macht und dazu sollte noch alles Sehr einfach sein. Ich wäre endlich mal für ein MMORPG was nicht zich server am anfang hat sondern 2 große. 1ner für Spieler die es gerne einfacher haben, und dann ein Server für richtige MMORPG Fans. Allgemein fehlen wie ich finde die Tugenden die ein MMORPG ausmachen heutzutage – nicht zu schnell leveln so das man in paar Tagen oder maximal 2… Weiterlesen »

    Scaver
    Scaver
    1 Jahr zuvor

    Was bleibt denn noch außer Dungeons und Raids? Nur PvP und Quests.
    Und gerade Quests müssen, bis auf Ausnahmen, einfach alleine machbar sein. Denn nicht jeder will bei kleinen Quests immer erst groß Gruppen sichen.
    Und vor allem muss man dann auf dem selben Stand sein, sonst sucht man für jede Quest erneut. Die Zeit und Lust hat doch niemand mehr!

    Fain McConner
    Fain McConner
    1 Jahr zuvor

    Und wenn Quests eben einfach alleine machbar sein müssen, müssen sie halt so einfach sein, dass sie wirklich jeder hinkriegt, da es sonst Kunden kostet. Grind darf auch nicht mehr vorkommen, Erfolge sollen im Sekundentakt erreichbar sein. Auf etwas warten müssen im Spiel – undenkbar. Eigeninitiative um Gruppen zu finden, oder gar Stamgruppen zu bilden, sowas darf man vom Spieler nun wirklich nicht mehr erwarten.Wie du so schön schreibst, die Zeit und Lust hat doch niemand mehr. Dem stimme ich zu – und finde das verdammt schade. Genau deshalb gibts jetzt halt Zwangs-PvP, denn 5000 neue Quests jeden Monat, die… Weiterlesen »

    Elyth
    Elyth
    1 Jahr zuvor

    Herr der Ringe Online wollte niemals ein “ WoW Killer “ sein. Höchstens haben die Medien wie ihr es so genannt. In HDRO gibt es noch echtes ingame RP, Story und schöne Atmosphäre

    Soldier224
    Soldier224
    1 Jahr zuvor

    Nicht nur in Hdro. Ja viel wurde auch von der Presse aufgebauscht oder von den Spielern selbst.

    Scaver
    Scaver
    1 Jahr zuvor

    Aber von den Entwicklern nie dementiert oder richtig gestellt, also haben sie es mitgetragen.

    Soldier224
    Soldier224
    1 Jahr zuvor

    Haben sie nicht.

    Gerd Schuhmann
    Gerd Schuhmann
    1 Jahr zuvor

    Es gibt einen Bericht von jemandem, der an Herr der Ringe Online mitgearbeitet hat: Die Rivalität zu WoW zu der Zeit war jedem klar und spürbar. Ich weiß, dass Fans das nicht so sehen.

    https://lotrocommunity.com/

    Aber die Mitarbeiter hatten das Gefühl: „Blizzard sieht uns als Konkurrenz und will uns unten halten.“

    Auch wenn die Entwickler und Fans keine solchen Gedanken haben – die Geldgeber hinter dem Projekt machen sich da schon Gedanken.

    Soldier224
    Soldier224
    1 Jahr zuvor

    Kann gut sein dass Blizzard das wirklich wollte. Aber die Befürchtungen haben sicher nichts damit zu tun dass man glaubte Hdro wird wirklich so erfolgreich wie WoW.

    Auch kleine Konkurrenz ist Konkurrenz.

    Gerd Schuhmann
    Gerd Schuhmann
    1 Jahr zuvor

    Ich glaube Blizzard hatte am ehesten Respekt vor solchen großen Lizenzen: Vor Herr der Ringe und Star Wars. Heute weiß man ja, wie es gelaufen ist. Aber 2007 war „Da kommt ein Herr der Ringe MMOPRG“ sicher extrem bedrohlich. Genau wie „EA macht da ein Star Wars MMORPG mit BioWare.“ Ich glaube da hatte man schon Respekt, allein von dem Pitch. Ich hab neulich das Google-Buch gelesen. Und Google hatte immer Angst vor Microsoft und Bing -> Das war immer die Motivation „Wir müssen noch besser werden, sonst überholt uns Microsoft.“ Das kann man sich heute kaum noch vorstellen. Aber… Weiterlesen »

    Scaver
    Scaver
    1 Jahr zuvor

    Sorry, aber bei HdRO wurde IMMER vom nächsten WoW Killer gesprochen. Wie im Text steht, vielleicht nicht von den Entwicklern selber, aber von jedem anderen!
    Selbst in den offiziellen Foren war es klar zu lesen und wurde von den Entwicklern nie dementiert.
    Und die Entwickler wussten, dass sie Spieler von WoW weg locken müssen, um bestehen zu können. Kaum jemand wird beides spielen. Und so war es ja auch, deswegen wurde es ja Free2Play, wenn auch sehr eingeschränkt.

    Soldier224
    Soldier224
    1 Jahr zuvor

    Nur weil ein Entwickler etwas nicht dementiert ist es keine automatische Zustimmung.

    Damian
    Damian
    1 Jahr zuvor

    Alle bisherigen AAA-MMO’s, die in den letzten Jahre gescheitert sind, haben konkret im Detail Fehler im Design oder Gameplay gehabt. Star Wars-The Old Republic ist sehr erfolgreich gestartet und letztendlich über eine miserable und nicht wirklich MMO-geeignete Engine gestolpert, die zu extrem sterilen, leblosen Welten geführt hat (und schneller gealtert ist, als die der meisten anderen MMO’s) und einem Kampfsystem, dass zum einen zu komplex und gleichzeitig zu langweilig war. Wildstar hatte ein zu witziges, cartooniges, fast albernes Design bei einem im Verhältnis dazu sehr schnell, sehr hart werdenden Kampfsystem, das enorme Reaktionsfähigkeiten vom Spieler voraussetzte und damit einen starken… Weiterlesen »

    Nookiezilla
    Nookiezilla
    1 Jahr zuvor

    Die Quests und die Welt von Secret World sind sooo gut aber ja, das Kampfsystem ist furchtbar! Ebenso die meisten Animationen während den Kämpfen. Schade schade.

    Soldier224
    Soldier224
    1 Jahr zuvor

    Die Frage wäre ab wann ist ein MMorpg gescheitert. Viele AAA MMO´s waren im Nachhinein durchaus erfolgreich. Auch Swtor eine Zeitlang wieder bevor man mit dem Stunden Story Content Kram anfing. Aber aufgeben tut man es immer noch nicht also bringt es genug Geld ein. Wie bemisst man also Erfolg?

    Scaver
    Scaver
    1 Jahr zuvor

    Also ganz ehrlich, über das Kampfsystem bei SWToR hat sich kaum jemand beschwert und das hatte auch NICHTS mit dem Niedergang zu tun.
    Zudem gab es bis dato ja nicht mal wirklich Alternativen.
    Action Kampfsysteme gab es ja noch nicht groß. Glaub Tera waren die einzigen und bei der Masse der MMORPG Spieler sogar verlacht.
    Erst WildStar ebnete den Weg, wenn sie auch selber nicht viel davon hatten.
    SWToR hatte ganz andere Probleme, wie die Engine und den EndGame Content.

    Soldier224
    Soldier224
    1 Jahr zuvor

    Aus meiner Sicht ist der MMorpg Markt übersättigt. Es gibt genug MMo´s, dass es kein Wunder ist, dass sich die Trends auch in ganz „neue“ Formate gehen wie Survival, Battleroyal und dieser Kram, die dann teilweise auch noch MMorpg Anleihen haben… Mag sein dass 90% hier auf mein MMo ein neues MMorpg sehnlichst erwarten aber darunter sind sicher viele die einfach noch nicht das MMO gefunden haben das sie suchen (und hoffentlich irgendwann finden). Für Große Erfolge wird es jedenfalls schwer in einem Genre dass übersättigt ist und wo man schnell die Hating Keule auspackt. Die größten Chancen denke ich… Weiterlesen »

    Koronus
    Koronus
    1 Jahr zuvor

    Ich glaube er es ist nicht übersättigt sondern so gut wie gesättigt. Die Spieler hoppen ja gerade von einem MMORPG zum nächsten wenn es Mal was im anderen aber nichts im aktiven gibt. Ich glaube es gibt da höchstens noch die Old-school Gamer zum abgreifen die Classic WoW und DAoC haben wollen sowie Everquest Next.

    FaveHD
    FaveHD
    1 Jahr zuvor

    Das las sich, wie aus tiefstem Herzen geschrieben. Habe seit dem ersten Satz an den Zeilen gehangen. Danke Gerd.

    Stimme dem Thema voll zu, ich habe auch sehr viel nach links und rechts geschaut, kehrte aber schlussendlich doch immer wieder zu WoW zurück.

    TestP
    TestP
    1 Jahr zuvor

    Hi,

    das Problem dieser „Wow-Killer“ war, dass sie WoW viel zu ähnlich waren. Da haben die Leute, die auf ein WoW-artiges Gesamtpaket standen schlicht keinen Grund gehabt zu wechseln. Man hatte Bekanntschaften, Twinks, Pets etc. und das wäre alles weg gewesen. Und die Anzahl der „wie WoW aber bitte kein WoW“-Spieler war halt offenbar winzig. Man ist aufg den Hypetrain aufgersprungen und hat verloren.

    Ein MMORPG hat wohl nur dann eine Chance wenn es gut und halbwegs einzigartig ist. Es wird wohl bissl nischenartiger aber lieber ein Spiel mit 200k Spielern, welches lebt als ein Pseud-Massenspiel, das abgeschaltet wird.

    MfG

    Plague1992
    Plague1992
    1 Jahr zuvor

    Denke es ist eher der Gegenteilige Effekt. Die Spieler wollen ein Spiel wie WoW. Es ist glaube kein Zufall dass die größten MMOs seit WoW immer diese typische WoW Formel beinaltet haben. Das immer gleiche HUD, das immer gleiche Gameplay, High Fantasy-Setting, themepark ansätze. Im Artikel heißt es zwar dass z.B. GW2 sich ganz anders spielt wie WoW, aber grob gesehen ist es eben doch WoW mit dodgen und ohne trinity. So eigentlich war nie ein anderes MMO bei uns im Osten wirklich erfolgreich was wirklich versucht hat anders zu sein. EVE so ein wenig, das war aber auch eher… Weiterlesen »

    Corbenian
    Corbenian
    1 Jahr zuvor

    Verwechselst du nicht Osten mit Westen? Gerade im Westen war WoW der Erfolg schlecht hin und gerade im Westen will man einen WoW-Klon als neues MMORPG. Im Osten wollen sie vor allem Grind.

    TestP
    TestP
    1 Jahr zuvor

    Hi, sorry aber das sehe ich nicht so. Die Spiele, die die „WoW-Formel“ kopierten/beinhalten sind fast alle F2P und von Erfolgen kann man gar nicht reden. Wie im Artikel schon geschrieben, Erfolg haben nur die Spiele, die von der WoW-Formel stark abweichen. Es gibt nämlich für die Leute, die die WoW-Formel mögen kaum einen Grund WoW nicht zu spielen bzw. es gibt kaum einen Grund sich ein sehr ähnliches Spiel zu suchen. Deshalb sind Rift, Aion, Swtor & Co. baden gegangen. Rift war qualitativ sogar sehr hochwertig. Aber schon in der Beta störte es mich, dass sie wirklich fast alles… Weiterlesen »

    Plague1992
    Plague1992
    1 Jahr zuvor

    Es war hierzulande noch nie ein MMO wirklich groß was sich nicht im groben wie WoW spielte. Hier hat noch nie ein Maplestory, ein Ragnarok, ein Lineage oder dergleichen funktioniert, sondern immer nur die die sich im groben wie WoW anfühlen. Die Leute im Westen ( Danke Corb ) assoziieren das Genre MMO mittlerweile automatisch mit WoW, das kennen sie, damit sind sie vertraut, soetwas erwarten sie. Man kann vielleicht Details ändern ( ein leicht aktivieres Kampfsystem, mehr Story dort, anderes Setting hier ), aber das Grundgerüst ist in jedem erfolgreichen MMO gleich. Wenn man zuviele Sachen ändert wirkt es… Weiterlesen »

    Gerd Schuhmann
    Gerd Schuhmann
    1 Jahr zuvor

    Das stimmt schon. Das liegt aber auch daran, wie wir die Genre-Grenze ziehen.

    Wenn was zu weit von WoW weg ist, sagen wir: „Das ist irgendwas anderes, aber kein MMORPG mehr!“

    Die Grund-Idee von MMORPGs im Sinne von „Massive“ mit 50, 100 oder mehr Spielern auf einem Bildschirm, die miteinander interagieren, ist ja mit WoW gestorben.

    Der Gegenentwurf ist sowas wie EVE Online. Aber bei MMORPG denkt ja kaum wer an „EVE Online“, sondern eben an WoW. Auch sowas wie „Second Life“ könnte man ja als MMORPG betrachten.

    Corbenian
    Corbenian
    1 Jahr zuvor

    Viel Gerede und wenig Information – und dennoch sehr lesenswert und gut geschrieben!

    Und hey, es wurde auf Isnogud angespielt, allein deswegen ist der Artikel lesenswert! ^^

    https://uploads.disquscdn.c

    HRObeo
    HRObeo
    1 Jahr zuvor

    Hach ja, der gute Isnogud und sein treuer Tunichgud. Die Zeile im Artikel hat mich zum schmunzeln gebracht.

    Belpherus
    Belpherus
    1 Jahr zuvor

    Keine Ahnung ob das was werden kann. Vor allem weiß ich nicht ob Riot das wirklich will. Wenn sie erstmal ein MMO gebaut haben dann sind solche Retcons wie mit Trundel nicht mehr so möglich

    Alexander Ostmann
    Alexander Ostmann
    1 Jahr zuvor

    „Age of Conan“ hätte es werden können, wenn man es 1 Jahr später released hätte.

    Soldier224
    Soldier224
    1 Jahr zuvor

    Age of Conan fand ich gar nicht so schlecht als ich es mal gespielt hatte. Allerdings war die Community in meinen Augen viel schlimmer als die in Eve Online… und ein Grund schnell abzuhauen wieder.

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