Out, aber sexy – MMORPGs wie WoW, ESO oder FF14 in 2018
State of Play Anfang 2018 - Wo steht das MMORPG heute?

Das Genre MMORPG scheint mehr und mehr aus dem Mainstream zu schwinden. Aber ist das wirklich so? Unser Autor Schuhmann hadert. Dafür, dass MMORPGs wie WoW, The Elder Scrolls Online oder Final Fantasy XIV eigentlich out sind, geht es ihnen erstaunlich gut.

Als ich 2013 auf der Seite „Mein MMO“ angefangen haben, dachte ich, es wird vor allem eine MMORPG-Seite.

Damals steckte WoW ein bisschen in einer Krise, aber überstrahlte immer noch das Genre. WoW war der Platzhirsch, die große Nummer Eins, die jeder kannte, auch wenn er nichts mit MMORPGs am Hut hatte. Zwar war WoW nach dem enttäuschenden Cataclysm und dem plüschigen Mists of Pandaria schon nicht mehr so relevant wie zu Burning-Crusade- oder WOTLK-Zeiten, aber World of Warcraft war immer noch ein Gigant.

Dazu wirkte Guild Wars 2 frisch. Das war ja erst ein Jahr vorher erschienen. Ich dachte, Guild Wars 2 könnte das nächste richtig große Spiel werden und eine andere MMORPG-Kultur neben WoW etablieren: eine freiere Interpretation des Genres, ohne das stetige Höher, Schneller, Weiter von WoW.

Guild Wars 2 PvP

MMORPGs 2013: Goldene Zeit steht bevor

2013 war sowieso eine Menge los:

  • Final Fantasy XIV hatte gerade seine Wiedergeburt angetreten und tauchte auf dem Radar auf.
  • SWTOR konnte die Wende als Free2Play-Titel noch schaffen und sich prächtig weiterentwickeln mit der tollen Lizenz, dachte ich.
  • Außerdem standen WildStar und The Elder Scrolls Online vor der Tür – das waren sichere Hits in meinen Augen.
Chua in WildStar

Am Horizont warteten Spiele wie Titan von Blizzard oder Everquest Next von SOE. Ich dachte: Diese riesigen AAA-Titel würden die nächste goldene Ära der MMORPGs einleiten. Ich nahm an: Dieser Quatsch mit „WoW-Killer“ wäre nun zu Ende und es ginge mit innovativen und hochwertigen Games richtig los.

Dazu gab’s noch Klassiker in der Nische, die einen Blick lohnten, wie Herr der Ringe Online, Rift oder Star Trek Online. Mit Exoten wie Tera oder Dragon’s Prophet wollten wir uns auf der Seite unbedingt beschäftigen. In Asien hörte man schon von Perlen wie ArcheAge und Blade and Soul.

Keine Frage: Mein MMO würde vor allem MMORPGs als Schwerpunkt behandeln. Goldene Zeiten standen bevor. Das dachte ich 2013.

ZavalaDestiny

Schwerpunkt lag zwischen 2013 und 2018 aber auf anderen Online-Games

Wenn ich heute auf die letzten Jahre zurückblicke, sehe ich davon nur wenig.

Klar, wir haben fast jeden Tag ein paar WoW-News. Wir haben was zu Final Fantasy XIV und Black Desert, was zu Guild Wars 2 oder The Elder Scrolls Online. Wir covern auch die Asia-Spiele oder bringen was zu den Crowdfunding-MMORPGs, die seit Jahren interessant, aber noch lange nicht erschienen sind.

Crowfall Into the Breach

Doch das Interesse unserer Leser lag in den letzten Jahren meist woanders. Zum Großteil dominierten andere Spiele das Online-Gaming: Shooter wie Destiny, Warframe oder The Division, Games wie PUBG oder Fortnite, die wie für Twitch gemacht sind. Spiele, die auf eSports setzen, wie LoL oder Overwatch.

Dazu jüngst das Coop-RPG Monster Hunter: World, das Spieler als eine erfrischende Abwechslung wahrnehmen bei all dem Gerede von DLCs und Mikrotransaktionen, die das Online-Gaming sonst begleiten und runterziehen.

monster-hunter-world-gegner

So ein bisschen sind die MMORPGs in den letzten Jahren aus dem Fokus des Online-Gaming verschwunden.

Was ist in den letzten Jahren mit den MMORPGs passiert?

Keine Frage. Die goldene Ära, von der man 2013 geträumt hat, kam nie.

  • Titan wurde von Blizzard eingestampft, weil das Spiel wohl nicht mehr dem Zeitgeist entsprach. Aus den Resten hat Blizzard Overwatch gemacht und verdient damit Unsummen.
  • Everquest Next erblickte nie das Licht der Welt. Das scheint wohl überambitioniert gewesen zu sein und kam nie richtig zusammen.
  • Die Asien-Spiele sind fast alle in der Nische verschwunden. Böse Zungen sagen, Free2Play-Spieler verzehren MMORPGs wie ein Heuschrecken-Schwarm: Erst versammeln sich alle um ein neues Spiel, um es dann kurz darauf zu verlassen.
  • WildStar verpuffte damals praktisch. Danach wurde kein großes westliches MMORPG mehr angekündigt. Seit 4 Jahren wagt sich kein Publisher mehr so richtig an das Thema – wobei in letzter Zeit zarte MMORPG-Triebe sprießen.
MMORPG Zukunft

2015 war der Tiefpunkt für MMORPGs

Gerade Anfang 2015 sah die MMORPG-Welt ziemlich düster aus:

  • Die PC-Releases von WildStar und The Elder Scrolls Online stellten sich als Flops heraus
  • WoW war mit „Warlords of Draenor“ an einem Tiefpunkt angekommen
  • Es war kein greifbares, westliches MMORPG mehr da, auf das Fans wirklich warten konnten

Es sah mau aus – große Hoffnungsträger waren 2015 nicht zu erkennen.

MMORPG Banner

2018 sieht es deutlich besser aus

Wenn wir heute auf das MMORPG-Genre blicken, hat sich die Perspektive wieder deutlich verbessert.

Von den neuen MMORPGs und Hoffnungsträgern, die wir 2013 auf dem Radar hatten, konnten sich letztlich zwei Spiele durchsetzen:

Black-Desert-Ran

Aber die beiden Spiele machen nicht alleine die Wende aus. Insgesamt ist der MMORPG-Markt breiter und interessanter geworden.

WoW hat sich erholt. Final Fantasy XIV hat sich vernünftig weiterentwickelt. Guild Wars 2 steht nach der Erweiterung „Path of Fire“ besser da, als nach dem schwachen Heart of Thorns.

Bestehende MMORPG-Hits kapseln sich ein

Nur wenige MMORPGs, die 2013 groß waren, sind 2018 wirklich verschwunden. Den meisten geht es nach wie vor gut. Doch sie sind nicht mehr das Phänomen von früher. Sie haben an Strahlkraft außerhalb ihrer Nische verloren.

Statt wie damals ein großes Leuchtturm-Spiel „World of Warcraft“ gibt es heute vier oder fünf MMORPG der ersten Reihe, die als „erfolgreich“ und „gut“ wahrgenommen werden. Und auch Spiele außerhalb dieser ersten Garde haben ihre Fans.

Die MMORPGs, die damals ein Hit waren, sind alle noch da: Sie bringen Erweiterungen und begeistern Spieler. Doch irgendwie sind MMORPGs aus der Mode gekommen.

Ihre Außenwirkung ist mit der Zeit kleiner geworden. Sie sind eher unter dem Radar des Mainstream-Gamings, dessen Fokus jetzt auf Spielen wir Fortnite liegt.

wow-legion-odyn

Die Publisher haben darauf reagiert. Man hat das Gefühl, dass Spiele wie WoW oder Guild Wars 2 nun mehr Wert darauf legen, bestehende Spieler zu halten oder alte zurückzugewinnen, als neue Spieler zu begeistern. Sie kapseln sich in sich selbst ein.

Denn heute werben sie um eine Spieler-Generation, die auf schnelles Gameplay und direktes Feedback steht. An die ist schwer heranzukommen mit dem Reiz von MMORPGs, die darauf setzen, dass Spieler auf Jahre in eine Welt versinken.

fortnite-scharfschuetzen

Gegenbewegung ist zu erkennen

Allerdings merkt man in den letzten Monaten, dass diese Ruhe auch etwas Anziehendes hat. Spiele wie Final Fantasy XIV oder The Elder Scrolls Online scheinen mit der ruhigen Taktik der Weiterentwicklung durchaus Spieler binden und neu gewinnen zu können.

Sie geben Erfolgsmeldungen aus:

Klar ist: MMORPGs sind vielleicht 2018 eher „out“ als 2013, aber in dieser Nische entwickeln sich ältere Titel zum Teil prächtig und florieren, machen ihre Fans glücklich, die nichts auf sie kommen lassen.

ESO-Schuppenruferin-03

Warten auf das nächste Ding – MMORPG-Fans sind zersplittert

Allerdings scheinen die ungebundenen MMORPG-Fans, die es da draußen gibt, alle auf das nächste große Ding zu warten.

Früher gab’s immer ein „nächstes MMORPG“, auf das man hinfiebern konnte. Das gibt es heute nicht mehr.

Seit es keine „großen, neuen westlichen MMORPGs“ mehr gibt, verteilt sich das Interesse der ungebundenen Fans auf die bestehende MMOPRGs. Manche betrachten sie als eine Art Platzhalter, mit der sie sich die Zeit vertreiben, bis das MMORPG herauskommt, auf das sie wirklich warten.

Final Fantasy XIV Heavensward Story

Welches Spiel letztlich diese ungebundenen Fans binden kann, ist die spannende Frage:

  • Wird’s ein Crowdfunding-Game sein wie Ashes of Creation oder Crowfall?
  • Wird ein Asia-MMORPG wie Lost Ark oder Bless das nächste große DIng?
  • Oder kann sich ein etabliertes Spiel noch mal hoch aufschwinge?

Interessante Kandidaten für das nächste große Ding stellen wir hier vor:

Klar ist, wenn man schaut, was sich bei den MMORPGs zwischen 2013 und 2018 verändert hat: MMORPGs sind vielleicht stärker zu einem Nischengenre geworden als früher Aber in dieser Nische geht deutlich farbenfroher und früher, als man 2015 noch hätte ahnen können.

Ich bin mal gespannt, wie die nächsten 5 Jahre werden.


In unserer unregelmäßigen Reihe „State of Play“ schauen wir auf den aktuellen Stand des MMORPG-Marktes. Der letzte Artikel aus der Reihe erschien vor etwa einem Jahr:

State of Play: Wo stehen die MMORPGs WoW, ESO, GW2, FF14 und Black Desert Anfang 2017?

Autor(in)
Deine Meinung?
2
Gefällt mir!

75
Hinterlasse einen Kommentar

Bitte Anmelden um zu kommentieren
Aktivität der MeinMMO Community
MeinMMO Kommentar-Regeln
Bitte lies unsere Kommentar-Regeln, bevor Du einen Kommentar verfasst.
  Abonnieren  
neueste älteste meiste Bewertungen
Benachrichtige mich bei
phreeak
phreeak
1 Jahr zuvor

mmorpg sind nicht out, ich finde nur, niemand schafft nen guten Mix um jeden zu bedienen für seinen Spielstil. Sind immer auf gewisse Leute zugeschnitten.

z.B Black Desert. Es ist nen Hammer Game, würde es jederzeit gern wieder spielen. Es ist nen Spiel, dass die richtige Richtung geht was freiheit angeht und das man das machen kann, was man will. Ist aber wirklich zu Grindig. Es gibt nichts in dem spiel, wo man nicht Stunden am Tag für Grinden muss… Dazu hat es nen Aufwetungssystem für Machochisten.

GW2 ahnlich. angeblich kann man sich frei entfalten, machen was man will. Hat aber gefühlt 500 Archievments und aktivitäten die machen für besondere Gegenstände machen muss und auch Masterypunkte hat man mit hoT reingepackt. Es ist weg von dem „geh deinen weg und kommst auch da zum Ziel“ .. Jetzt ist es, willst du das, musst du dies machen.

Everquest Next war da wirklich die einzig große Hoffnung und es wäre wahrscheinlich eingeschlagen wie ne Bombe. Aber DBG musste es ja droppen für ihr H1Z1 was mittlerweile auch bald tot ist und kein schwein mehr interessiert. Ich gönne ihnen diesen miserfolg.

Saphy_Gaming
1 Jahr zuvor

Die 3 besten aufm Markt^^ Für mich bleibt TESO allerdings Platz 1 dicht gefolgt von WoW

Steven Wort
Steven Wort
1 Jahr zuvor

Was ist denn an TESO spannend? Irgendwie ist es langweilig und verworren. Laufe hier, laufe dahin…

Saphy_Gaming
1 Jahr zuvor

Hast es warscheinlich nicht einmal gesspielt,oder ? Klar hat man seine Quests wo man abläuft aber die Verpackung machts und die hat TESO ordentlich hinbekommen. Sag mir mal ein MMO wo das anders abläuft ? ;P

steven2903
steven2903
1 Jahr zuvor

Sorry das ich dich da enttäuschen muss, aber ich habe das Spiel selbstverständlich gespielt.

Habe sogar das Morrowind Addon, und 2 Charaktere.
Mehrfach versucht irgendwie gefallen am Spiel zu finden, beide Charaktere kamen nur so bis Level 25.

Irgendwie fehlt TESO etwas. Es fühlt sich nicht an wie ein MMORPG. Jeder NPC gibt auch schön fein nur eine Quest jeweils, damit man schön 30x hin und her laufen muss, anstelle mal mehrere Aufträge gleichzeitig zu verteilen.

Aber gut, so kann man natürlich auch die Zeit strecken.

Saphy_Gaming
1 Jahr zuvor

Ohja, bin sehr enttäuscht xD

steven2903
steven2903
1 Jahr zuvor

Das dachte ich mir ^^

Soldier224
Soldier224
1 Jahr zuvor

Also aus meiner Sicht ist das MMorpg Genre nicht out. Nur gibt es mittlerweile so viel Auswahl, dass die Zielgruppe sich immer mehr aufteilt und langsam das Genre einfach ausgereizt ist. So versucht man dann mit neuen Sachen wie diese MMO Shooter einen neuen Trend zu erschaffen was zum Teil ja auch geklappt hat. Aber nur weil ein neuer Trend existiert, heißt es noch lange nicht dass MMorpgs out sind. Jeder Trend ist halt irgendwann Geschichte. Und dann verschwindet es fast entweder komplett in der Versenkung oder es wird ein stabiles Genre. Letzteres dürfte auf MMorpgs zutreffen. Abseits davon macht es auch keinen Sinn für ein Publisher mehr MMorpg´s als eins zu betreiben. Denn dann macht man sich nur selbst Konkurrenz.

Guest
Guest
1 Jahr zuvor

Bei MMORPGs nervt mich mittlerweile das Setting sehr stark. Ich finde da hat sich seit Jahrzehnten nicht viel getan. Bei den großen Titeln geht es immer noch um Drachen, Schwerter, Elfen, Magie usw. Hier sollte mehr Abwechslung her! So etwas wie Fallout als MMO wäre doch mal eine schöne Alternative. Von mir aus auch mehr Science Fiction, jenseits von Star Wars fände ich cool. Also so etwas wie Mass Effect als MMO.
Also ich kenne wirklich keine Genre, die sich so erschreckend steif verhält, wie die MMORPGs. Auch in zehn Jahren wird es vermutlich nur darum gehen, dass ich mir einen Ritter oder eine Jägerin erstelle und damit irgendwelche Fabelwesen in Wäldern jage.

Snoop VonCool
Snoop VonCool
1 Jahr zuvor

So was gab es aber auch schon zb Defiance, The Secret World es gibt sicher noch andere, alles auch eine Sache der nachfrage.

Original Gast Chris
Original Gast Chris
1 Jahr zuvor

och nö bloss nicht noch ein shooter mmo, der baller kram kann da bleiben wo er ist^^

Guest
Guest
1 Jahr zuvor

weil es ja auch so viele Shooter MMOs gibt grin

HRObeo
HRObeo
1 Jahr zuvor

Science Fiction… Wildstar hat leider keinen Erfolg gehabt, auch wenn Lore und Setting ziemlich gut waren.

Soldier224
Soldier224
1 Jahr zuvor

Die Problematik ist dass Fantasy noch immer die meisten anspricht. Allerdings solltest du dir mal Eve Online ansehen.

AlexPi
AlexPi
2 Jahre zuvor

WER SCHNEIDET HIER SCHON WIEDER ZWIEBEL
:‘)
Schöner Artikel, hat mich einerseits wehmütig, nostalgisch, aber auch freudig und glücklich gestimmt, weil ich diese wilde Seefahrt hautnah miterlebt habe und die MMO-Spielerschaft nun in einem ruhigen Hafen rumschippert, wo es innerhalb der Mauern bunt zugeht, aber nur mehr wenig von draußen reinschwappt.

Verennia
Verennia
2 Jahre zuvor

Das „Warten auf das nächste Ding“ war immer so eine Art Schweben im Limbo. Man war zwar bereit, sein jetziges Spiel zu verlassen, aber irgendwie auch nicht, weil’s ja doch Freunde gab, die blieben, mal ganz abgesehen von der Bindung. Im letzten Jahrzehnt war das einfach ein Phänomen, wo man echt an einem Spiel hing und da auch lächerliche Mengen Zeit reingesteckt hat. Ich weiß nicht, ob das nochmal wiederkommt. Wenn die MMOs aber jetzt zu dieser Spielerschicht catern, ist das wohl ganz gut. Dass da auch Nachwuchs kommt ist eigentlich eine positive Überraschung.

Erzkanzler
2 Jahre zuvor

Guter Punkt, wir vergessen auch gern, dass es eben nicht nur Uralt-MMOler gibt. Für einen Beginner ist WoW ein unüberschaubarer Brocken Content. Sich da durchzubeißen schreckt sicher einige ab allein weil man das Gefühl hat eh nicht auf Augenhöhe spielen zu können. Um diese Generation neu zu begeistern, braucht es eben auch neue Spiele.

Gerd Schuhmann
Gerd Schuhmann
2 Jahre zuvor

WoW versucht echt alles, um Anfängern oder Wiedereinstieg den Einstieg/die Rückkehr ins Spiel leicht zu machen.

Darauf legt Blizzard wahnsinnig viel wert.

Ich hab eher das Gefühl: ESO oder Black Desert sind da brutal. Zu versuchen, wieder in Black Desert reinzukommen – woah. smile

Caya
Caya
2 Jahre zuvor

Definitiv, also in Eso als Neueinsteiger die Championpunkte zu ergrinden um im Veteranen Modus raiden zu können ist sicher kein Spaß. Bei Wow kannst halt bei jedem neuen addon neu einsteigen ohne Nachteile, da für alle das gear entwertet wird. Und Leveln geht außerdem sehr schnell, zudem bekommt man bei Kauf ja auch immer einen Char auf quasi maxstufe dazu.

Soldier224
Soldier224
1 Jahr zuvor

Najaa so schwer hineinzufinden in ESO ist es nicht. Für Neueinsteiger wurde es mit den letzten Updates immer übersichtlicher und leicht gemacht. Für Wiedereinsteiger ist es natürlich etwas anderes. Wenn man seit ESO Release nicht mehr spielte wird man logischerweise erstmal von den ganzen Neuerungen erschlagen. Was nicht negativ sein muss. Und gerade dass ESO ein bisschen komplexer ist und nicht alles bis zum Boden versimpelt wurde, als man es von anderen MMo´s gewohnt ist macht auch ein bisschen die Stärke aus.

steven2903
steven2903
1 Jahr zuvor

Übersichtlicher? Also ich weiß ja nicht was da übersichtlich ist…
Das ganze ist ein ziemliches durcheinander, man bekommt zwar nett verpackte Geschichten, aber man merkt gewaltig das dieses Spiel eigentlich eher für eine Konsolensteuerung entwickelt wurde.

Es spielt sich schon stark anders als andere MMOs, das beginnt bei „Es wird nur eine Quest in der Leiste angezeigt“, geht weiter über ständiges drücken von Tasten (Drücke E für dies, drücke X für das,…) und mündet in einer fehlenden Mini-Map.

Also ich habe schon viele MMOs gespielt, aber so eigenartig wie TESO hat sich noch keins gespielt.

Soldier224
Soldier224
1 Jahr zuvor

Was Tastendrücken allein mit Konsolensteuerung zu tun hat ist mir ein Rätsel. Die Steuerung in ESO ist ziemlich simpel nur eben kein System wo man stur nur auf 1-3 Tasten hämmert. Du hast ein Tagebuch und da kannst du deine Quest auswählen die du in der Leiste sehen willst. Oben am Bildschirm ist ein Kompass statt einer Minimap. Aber auch damit kann man spielendleicht den Questort finden. Man muss nur dem weißen Marker am Kompass folgen. Sicherlich gibt es auch noch unzählige Addons (die minimap z.B.) um es „typischer“ anzupassen. Aber nur weil es kein 0815 MMO System ist, ist es noch lange nicht unübersichtlich, kompliziert oder Konsolenhaft.

steven2903
steven2903
1 Jahr zuvor

Mag sein, meins ist es nicht, und da stehe ich auch zu smile

Gab noch kein MMO wo der Funke so wenig überspringen wollte wie in TESO.

Soldier224
Soldier224
1 Jahr zuvor

Jedem das seine wink Konsolenartig oder wie auch immer du es genannt hast, ist es jedenfalls nicht.

Urmom
Urmom
1 Jahr zuvor

Heul doch

Caya
Caya
1 Jahr zuvor

Naja, schwer einfinden würde ich nicht sagen. Ich spielte es eine zeitlang intensiver, so dass ich was Champions Punkte anging nie Probleme hatte. Aber bis wohin gehen Champions Punkte jetzt? 900? Also schon damals hätte meine Gilde nie bei Veteranen Raids jemanden mit nur z.b 500 Championpunkten mitgenommen. Nur max. Grinde dir die erstmal zusammen als Neueinsteiger! Da beherrschst du den Charakter schon lange, aber musst stumpf Punkte farmen. Kein gutes System.

Soldier224
Soldier224
1 Jahr zuvor

Irgendwann holt man das cap ein. Vorallem geht das CP Punkte erreichen immer schneller und mit den EXP Events kann man wirklich rasend das Cap erreichen. Bei 900 ist es noch lange nicht. Vllt. kommt nächstes Jahr ESO dort an. Man braucht zudem auch für einfach Raids und Vet Verliese nicht zwingend das cap. Ob es ein gutes oder schlechtes System ist, ist Ansichtssache wie so vieles. Wer aber ohnehin nur auf die CP schaut macht aus meiner Sicht ohnehin alles falsch.

Erzkanzler
1 Jahr zuvor

Schon richtig WoW war auch nur ein Beispiel, wobei es eher um das „gefühlte“ Einsteigen geht. Wenn die Spieler den Client bereits haben und es probieren, ist ja schon viel gewonnen.

Dake
Dake
1 Jahr zuvor

Bei Black Desert gibt es fürs tägliche einloggen sehr viel Items. Außerdem wird man erschlagen von den ganzen XP Bonus Events und das anheben des Soft caps fürs level ist auch sehr einsteiger freundlich. Sehe da überhaupt kein Problem für neue Spieler.

ps. bitte die letzten 2 Sätze nochmal durchlesen. Entweder hab ich ein knick in der Optik oder die lesen sich wirklich „sehr“ komisch.

Gerd Schuhmann
Gerd Schuhmann
1 Jahr zuvor

Es geht nicht darum, da „mitzuhalten“ mit Bonus-XP.

Es geht darum, in das Spiel wieder hineinzufinden und die Systeme zu verstehen. Das ist bei ESO oder Black Desert „brutal.“

Ich hatte da mal einen Artikel zu: http://mein-mmo.de/wiederei

Dake
Dake
1 Jahr zuvor

Also bitte…. es ist ja nicht so als ob man ne Doktor Arbeit schreibt.

Gerd Schuhmann
Gerd Schuhmann
1 Jahr zuvor

Wenn du 2 Jahre ein MMORPG nicht mehr gespielt hast, loggst da ein und sollst 60 Skill-Punkte verteilen und dein Inventar aufräumen, weil du 30 Sachen in der Post hast – ist das halt eine denkbar ungünstige Art, um wieder mit einem Spiel anzufangen.

Damit beschäftigen sich Spiele-Entwickler und sehen das in Statistiken. Das ist für Leute ein Problem. Und manche Spiele machen das sehr gut, Ex-Spieler wieder zurückzuholen. Und manche machen das nicht so gut.

Wenn das für dich kein Problem ist, ist das okay. Aber für viele ist es ein Problem.

mmogli
mmogli
1 Jahr zuvor

WoW ist für mich gestorben …leider

Koronus
Koronus
2 Jahre zuvor

Was mir bei Ruhe wirklich fehlt ist das sich WoW Spieler teilweise schon sehr auf Classic WoW freuen da ihnen mit Legion WoW viel zu sehr Diablo Action Like geworden ist.

Keupi
Keupi
2 Jahre zuvor

Ein westliches Fantasy-MMORPG, mit Fokus auf PvE und Open-PvP, ähnlich wie WoW Vanilla hätte momentan sehr gute Chancen auf Erfolg. Die Welt muss unbedingt zusammenhängend und persistent sein, das Kampfsystem nicht überladen, aber taktisch und strategischen Gruppenkampf erfordern.

Egal, es traut sich keiner. Lieber wird ein neuer Destinyabklatsch entwickelt oder MMO-ähnliche Spiele ohne dedizierte Server. Es ist wie im TV. Talkshows, Gerichtsserien, Kochsendungen, egal was läuft, bitte überschüttet uns damit. Moba’s, Heldenshooter, Openworld-Shooter lassen grüßen. Nichts gegen die Spiele, die durchaus gut sind, aber die Vielfalt macht es doch.

ParaDox
ParaDox
2 Jahre zuvor

Ich finde die Frage ob MMORPG´s out sind und ihnen das gleiche Schicksal droht wie der Echtzeitstrategie oder den Point and Click Adventures schwer zu beantworten.
Es gibt ein wirklich großes Überangebot auf dem Markt und deshalb fällt es auch nicht leicht einen Spielerschwund über das gesamte Genre auszumachen.
So lange Blizzard und SquareEnix ihre kostenpflichtigen AddOns millionenfach unter die Leute bringen sieht es mal nicht so schlecht aus.
Ich geb jedem recht der sagt dass das Trendbarometer für MMORPG´s mittelfristig und langfristig nach unten zeigt jedoch so lange nicht „die Ablöse“ für das Genre auf den Markt gebracht wird, wie es die MOBAs waren für die Echtzeitstrategie, bleibt uns das Genre noch lange in der heutigen Größe erhalten.
Ein Overwatch, Fortnite, PUBG,… haben das jedenfalls nicht geschafft.

Gerd Schuhmann
Gerd Schuhmann
2 Jahre zuvor

Ich glaube nicht, dass sie out sind wie Echtzeitstrategie. Aber sie sind out wie MOBAs oder Survival-Spiele.

So im Sinne von „früheres Trend-Genre“, das sich konsolidiert hat.

ParaDox
ParaDox
2 Jahre zuvor

Ich hab das schon verstanden nur ist mir der Begriff Out ein wenig extrem für meinen Geschmack da nach meinem Empfinden der knapp vor aussterben liegt. Interessant wie jeder was anderes mit dem Wort verbindet.
Ich bin auch kein Fan von dem Wort Trend, da es auch gerne inflationär verwendet wird, vor allem von diversen Marketingabteilungen.
Heldenshooter waren auch meiner Meinung nach nie ein Trend. Der Trend bestand darin dass das das neue Blizzard Ding war mit nem gigantischen Marketingbudget.
Alle anderen Spiele in diesem Segment sind ja total untergegangen außer Paladins, was vom Overwatchsog dank f2p Variante mitgenommen worden ist.

Zaccar
Zaccar
2 Jahre zuvor

„Leider“ braucht man sich auch keine gedanken machen, wenn mann ein MMO mit vielen Mitspielern sucht, bleibt WoW das beste =)
Hab selbst schon viele MMOs gespielt traurigerweiße sucht man aber bei vielen ewig für eine Runde PvP oder Dungeons =(

Bodicore
Bodicore
2 Jahre zuvor

Ja ? Ich finde als DD wartet man immer etwa gleich lang 20-30min
schneller gehen die Spiele ohne Heiler/Tank aber wer will schon Spiele ohne Heiler und Tank spielen wink

Aber klar als PvE Spieler führt an WoW oder FFXIV derzeit nix vorbei.
Ich hoffe halt dass das PvE in Bless gut kommt, aber ein WoW wird es kaum schlagen.

vanillapaul
vanillapaul
1 Jahr zuvor

Das habe ich bei Skyforge erlebt. Wenn man als Sup oder Tank reingegangen ist kam gleich ’ne Nachricht das man auf DD wechseln soll, weil man so den Boss schneller legen kann. Hat man dann gewechselt und die „Mates“ sind umgekippt wie die Fliegen weil kein Tank zum Aggro ziehen da war oder Sup um die Schilde zu verbessern wurde man wieder von jemand anderes vollgenölt wieso man gewechselt hat.
Durch soetwas verlier ich dann ganz schnell die Lust an einem Spiel.

Bodicore
Bodicore
1 Jahr zuvor

Lernen durch Schmerz…
Ich bleibe da jeweils hart, wenn ich Tank spielen will dann spiele ich Tank.
Da müssten die mich schon aus der Gruppe werfen wenn sie lieber einen DD wollen.

Einzig In Raids da passe ich mich an aber da ist es ja auch eine Gildenstrategie und nicht die Hirnfürze irgendwelcher 14 Jahrigen pseudostresser.

Die Leute haben einfach verlernt sauber zu spielen. Als ob es einen Unterschied macht im Leben ob man eine Instanz mehr pro Woche schafft oder nicht, wenn man das Spiel wegen Frustration sowieso nach 2 Monaten deinstalliert.

vanillapaul
vanillapaul
1 Jahr zuvor

Das Problem sind nicht mal die 14 Jährigen Hosenscheißer, sondern die „Stumpf nach Guide x Spieler“. Eigene Spielerfahrungen sammeln scheint bei vielen mittlerweile out zu sein. Wenn etwas nicht genau so gemacht wird wie im Guide x wird gleich rumgeheult wie schlecht man doch sei. Das ist doch kein selber spielen mehr.
Payday 2, zwar kein MMO, aber ein wunderschönes Beispiel für die Belohnung z.B. Schattenraub nach dem 30. Versuch endlich geschafft zu haben.

Beim letzten Absatz bin ich voll und ganz bei dir.

Damian
Damian
2 Jahre zuvor

Ich warte seit endlosen Zeiten auf ein Cyberpunk-Themepark- AAA-MMO (z.B. Shadowrun online) und/oder ein World of Darkness-Themepark-MMO.
Derzeit scheinen im Westen nur noch Low Budget Sandbox-, Shooter- und/oder PvP-MMO’s und in Asien Sexy-Kleinkind-Dolly mit Riesen-Augen und -Möpsen F2P-MMO’s produziert zu werden. Ich fühle mich zunehmend wie ein Dinosaurier…
So lange muss ich wohl abwechselnd bei ESO und WoW bleiben…

Daniel
Daniel
2 Jahre zuvor

Seit dem es nicht mehr so viele MMORPG´s gibt, (ich spiele seit 10 jahren WoW aber abwechselung muss mal sein) spiele ich einfach Shooter, wie CS-GO oder RPG´s wie Divinity um meine Abwechselung zu bekommen.

Ich finde diese „Wüste“ also garnicht schlimm. Solange WoW läuft brauch ich mir keine Gedanken machen ^^
Neue MMORPG´s brauch es glaube ich auch einfach nicht. Es gibt doch so viele smile

John Wayne Cleaver
John Wayne Cleaver
2 Jahre zuvor

Seit 2013 ist der Konsolen-Markt enorm gewachsen. Ich denke auch das ist ein Grund, dass es eigentlich keine neuen westlichen MMORPGS mehr gibt.
Die Entwickler/Publisher investieren ihr Geld und die Zeit lieber in Spiele mit weniger Entwicklungsaufwand und Pflegebedürfnis als ein großes MMORPG.
Es wird versucht Spiele zu erschaffen die man oft mit Fortsetzungen etc versorgen kann und die sich gut auf viele Plattformen verteilen lassen.
Die Spielerschaft hat sich eben verändert und das merken auch die Studios.
Die ganz große Zeit der MMORPGS scheint wohl vorbei zu sein.

P.s.:“ Aber in dieser Nische geht deutlich farbenfroher und früher, als man 2015 noch hätte ahnen können.“

Wie bitte?! Das klingt arg verdreht und verwirrt das ganze. ????

marty
marty
2 Jahre zuvor

Also auch der Konsolen Markt hat ein Ablaufdatum. Es gibt vl noch eine neue Generation von PS und Xbox und dann wird’s wohl ein System direkt über den Fernseher geben – jedenfalls denk ich mir das wink

vanillapaul
vanillapaul
2 Jahre zuvor

Der Konsolenmarkt war vor 2013 schon riesig. Grob aus dem Gedächtnis gab es ca 300mio verkaufte Konsolen auf drei Anbieter verteilt. Da ist die aktuelle Gen noch lange nicht.
Seit 2013 macht allerdings eine Konsolenumsetzung Sinn, da die Technik dem eines durchschnittlichen PCs gleichkommt.

Mit dem Thema Fortsetzungen hast du leider recht. Wobei eigentlich ein gutes Add-on als Fortsetzung angesehen werden kann, nur halt ohne Wipe. Wodurch man auch die Technik, wie z.B Grafik auf den aktuellsten Stand bringen kann. Das scheint nur noch nicht ganz so angekommen zu sein.

Matthias W (Ayato)
Matthias W (Ayato)
2 Jahre zuvor

Der trend wird wieder kommen wenn blizzard ein neues mmo ankündigt. Dann werden die Publisher neidisch auf blizzard gucken und ein mmo nach dem anderen raus werfen. So lange blizzard kein neues mmo raus bringt wird es auch kein neuer trend oder es wird “ besser “ werden

Momo
Momo
2 Jahre zuvor

Ich wünschte ich wäre nochmal Schüler und hätte für die ganzen tollen mmorpgs wieder mehr Zeit sad

Chiefryddmz
Chiefryddmz
2 Jahre zuvor

Momo hieß unser Hund, als ich noch in der Grundschule war sad

Luriup
Luriup
2 Jahre zuvor

Finde die allgemeine Lage war 2013 nicht viel besser als heute.
ToR,GW2 und Tera waren schon 2012 durchgespielt,man brauchte erstmal bißchen Abstand zu den drei.
ARR wäre sicherlich eine Überlegung wert gewesen,
allein der Schock von 2010 sass noch zu tief.
Die Beta bis level 15 konnte mich nicht überzeugen.
ESO lag noch in weiter ferne,Wildstar interessierte mich null.

So blieb das einzige Spiel woran ich mich in 2013 erinnere Neverwinter.
Das sagt wohl schon eine Menge über das MMO Jahr 2013 aus.^^

Coreleon
Coreleon
2 Jahre zuvor

Inzwischen dürfte den Publishern halt die Lust vergangen sein MMO zu Produzieren. Die Spiele verschlingen unsummen an Zeit und Geld und ob man davon was wiedersieht kann keiner garantieren. Dazu kommen dann noch Kosten für das Live Team, Support, Server .ect da muss das Spiel schon echt erfolgreich sein.
Das ist dann auch gleich der Grund warum es da nichts wirklich innovatives gibt, das Risiko dürfte den meisten Studios einfach zu groß sein damit zu scheitern ,was dann auf nen WoW Clon hinausläuft, was dann nicht gut ankommt und das Spiel dann verstirbt.
Glaube in nächster Zeit wird keiner mehr so schnell versuchen nen AAA MMO auf den Markt zu bringen, die Risiken sind da einfach zu groß.

MfG

Erzkanzler
2 Jahre zuvor

Uhm also Amazon bastelt gerad an einem grin

Coreleon
Coreleon
2 Jahre zuvor

Abwarten! Hab bei den MMO Spielen so viele gesehen aus denen dann was völlig anderes wurde . Krassestes Beispiel wäre zb EC wink

Erzkanzler
2 Jahre zuvor

Krassestes Beispiel: Blizzards Titan

Coreleon
Coreleon
2 Jahre zuvor

Naja da wurden die Reste mit Overwatch dann ja noch zu was ganz brauchbaren gemacht. EC ist halt völliger Müll und dürfte wohl spätestens nächstes Jahr dann abgeschaltet werden. wink
Somit hätten wir dann Positiv und Negativ Beispiel aber zusammen. grin

Saigun
Saigun
2 Jahre zuvor

Ich mochte WoW WoD, Legion wiederum finde ich voll nich dufte. GW2 das neue Addon geht mir ebenfalls extrem gegen den Strich, mehr noch als HoT. Das einzige MMO das ich noch auf offiziellen Servern spiele ist Teso und das auch nur wegen der Story. Rein Gameplay technisch überzeugt mich kein einziges der aktuellen MMO’s mehr und Gameplay bedeutet in meinen Fall einfach alles um bei einem Game zu bleiben. Meine Favoriten waren Classic Rift, WoW WotlK, GW1 alle Teile. GW1 kann man zwar prinzipiel heute noch spielen, aber während den PvP Wartezeiten kann man in aller Ruhe eine Weltreise unternehmen… :/

Leyaa
Leyaa
2 Jahre zuvor

Ich habe mich aufgrund des mangelnden Angebots dem MMORPG-Genre abgewandt und vergnüge mich stattdessen mit Anno 1404 sowie diversen RPGs (Baldurs Gate 2, Dragons Age:Origins, etc). Mitunter ein Grund, warum ich nicht mehr häufig auf MeinMMO bin (die Berichterstattung von Online-Shootern & Co. interessiert mich nicht).

Die meisten MMORPGs, die derzeit in Entwicklung sind haben leider PvP im Fokus, sind für mich daher nicht interessant. Ich hoffe derzeit auf das unangekündigte Magic:The Gathering MMORPG sowie Bless (für den Fall, das dort Open-World-PvP optional wird).

Pako0711
Pako0711
2 Jahre zuvor

Ich gehe davon aus, dass Blizzard zur E3 die Bombe platzen lässt und WOW Classic auch für Konsolen ankündigt. Die Netzwerke der Konsolen sind mittlerweile stabil. ESO und FF14 haben gezeigt, dass MMOs auf Konsole funktionieren können. FF14 läuft sogar großartig trotz Abo. Inhalte für die kommenden Jahre sind bereits reichlich vorhanden. Das Geld muss von Activision nur eingesammelt werden.

Alzucard
2 Jahre zuvor

Nicht zu vergessen Star Treck

Gerd Schuhmann
Gerd Schuhmann
2 Jahre zuvor

Das wär echt ein Ding.

Ich glaube auch, dass Activision Geld einsammeln wird – allerdings eher mit einer Warcraft-Variante von Clash-Royale für die Mobile-Geräte … da liegen Millionen auf der Straße.

Aber Classic WoW für die Konsolen wär schon heftig, jo.

Keupi
Keupi
2 Jahre zuvor

Theoretisch könnte Vanilla ja normal mit Maus und Tastatur funktionieren. Und eine Controllersteuerung oben drauf. Für Classic müsste die Rechenpower der PS4/Xbox One vollkommen reichen. Ja, das wäre ein Hit.

Btw warum bringt eigentlich keiner LoL, DotA und HotS auf die Konsolen ? Wer hat Geld zu verschenken ?

Coreleon
Coreleon
2 Jahre zuvor

Der Gag ist ja das es schon diverse Tools gibt um WoW mit Controller zu spielen. Hab das mal ne weile ausprobiert und ist sogar mal ganz witzig aber bei der mehrfach Belegung wär ich spätestens bei Raids echt raus, da bräuchte ich dann nen REHA Wagen zum Bossfight. grin

Erzkanzler
2 Jahre zuvor

Superschöne Bestandsaufnahme! Danke dafür.

Und ich bin der ausbleibenden Schwemme an halbausgereiften MMO-Massenware fast schon dankbar sonst hätte ich wohl nicht wieder den Weg in FF14 gefunden.

Letztlich sind wenige, qualitativ gepflegte MMOs mit hohen Nutzerzahlen für das Genre wohl auch sinnstiftender als zig unterschiedliche Neuerscheinungen über die sich die doch limitierte Spielerschaft verteilen würde. In den angeblich „goldenen Zeiten“ habe ich viele Gilden und Gemeinschaften an Neuerscheinungen zerbrechen sehen. Oftmals war aber doch die Gemeinschaft eben das tragende Bindeglied, das MMOs doch so unverwechselbar zum Lebens- und Spielgefühl gemacht haben.

Und wer auch immer die Seite MeinMMO genannt hat, dem sei gedankt. Denn egal wie sich der Schwerpunkt der Nutzer auch verschiebt…so ganz ohne MMO-Berichterstattung wirds schwer dem Namen gerecht zu werden. Partnerprojekte wie MeinLootshooter schon in Planung? grin

Dawid
Dawid
2 Jahre zuvor

Das war bei der Gründung bewusst kein „MMORPG“ damals. Ich habe bei den ersten Schritten viel Unterstützung von meinem Kumpel Björn bekommen, einem damaligen Kollegen aus einer SEO-Agentur. Mit ihm hatte ich auch längere Zeit über den Domainnamen gesprochen. Er war ein großer Fan von MMO-Shootern und hatte mich damit angefixt. Wir wollten uns nicht so einengen lassen und eine Alternative zu den anderen Seiten bieten, die zu dieser Zeit nur über MMORPGs berichteten. Beim Namen spielte auch eine Rolle, dass wir näher zur Community sein, eine Leidenschaft mit den Lesern teilen und mehr auf das Interesse schauen wollten (mit Hilfe von Google und Co), als es andere Seiten zu dieser Zeit taten. Daher kommt das „Mein“. Und weil leider viele andere Namen bereits besetzt waren.

Wir haben gleich zu Anfang, also Ende 2013, mit Defiance, Planetside, WoT und Co angefangen. Im Januar 2014 gab es sogar eine News zu The Division, den wir schon zu der Zeit „MMO-Shooter“ nannten smile Cortyn ist mittlerweile die DIENSTälteste Mitarbeiterin und sie schrieb schon in 2013 News und einen Test zu Hearthstone.

Aber klar, MMORPGs hatten wir uns trotzdem größer vorgestellt. Als Schuhmann am 31.12.2013 angefangen hatte und sich immer mehr zu einer tragenden Rolle entwickelte, wollten wir mit MMORPGs voll durchstarten. In 2014 gab es echt viele hochkarätige Titel am Horizont. Cortyn entwickelte zu der Zeit auch ein größeres Interesse für WildStar, wo wir dachten, das würde das nächste große Ding werden razz

So im Nachhinein hätte wohl OnlineWelten am besten gepasst wink

Erzkanzler
2 Jahre zuvor

Cortyn ist die DIENSTÄLTESTE Mitarbeiterin… man man der Dawid und die Frauen, nix gelernt razz

Der Name OnlineWelten war aber damals hart besetzt. Nun gut, Andreas Weidenhaupt hat sich dann ja mit Infernum und Dragon’s Prophet von der Bühne verabschiedet wink

Dawid
Dawid
2 Jahre zuvor

OnlineWelten.com geht ja jetzt auf Mein-MMO:de

Ja, das mit den Frauen könnte ich manchmal tatsächlich besser machen. Dienstälteste natürlich! grin Wobei als Dämon hat sie bestimmt schon so einige Jahre hinter sich.

Erzkanzler
2 Jahre zuvor

Ach schau ma einer an… das ist ja witzig. Wie das Leben so spielt.

Habt ihr den Forencontent auch übernommen? Ich hätt da noch diverse Guides die ich gern noch gesichert hätte *grins* Ne Spaß bei Seite und lassen wir OnlineWelten in Frieden ruhen. Obwohl außer uns beiden kennt das wohl eh keiner mehr.

Coreleon
Coreleon
2 Jahre zuvor

Naja gibt hier noch ander „Gaming Rentner“ und da kennt man die Seite tatsächlich noch! razz
Oder auch Blasc und was es da noch alles gab grin

Bodicore
Bodicore
2 Jahre zuvor

Najoo Blasc ist ja Buffed die gibt es auch noch wink

Coreleon
Coreleon
2 Jahre zuvor

Ja schon…zumindest so irgendwie halt. Weiß gar nicht ob von den alten Leuten da noch einer dabei ist. grin

HRObeo
HRObeo
2 Jahre zuvor

Muss man sich wirklich schon alt fühlen, wenn man mit dem Namen „OnlineWelten“ etwas verbindet?

Erzkanzler
2 Jahre zuvor

Na ja ist immerhin noch aus Frogster-Zeiten glaub die Übernahme durch IDG war etwa. 2011. In heutigen Internetzeiten ist man alt wenn man RoM noch aktiv miterlebt hat. Das ich schon mit nem 56k Modem Onlinespiele gespielt hab, das erwähn ich lieber gar nicht mehr. Oft gibt´s nur fragende Blicke und die Frage ob die denn damals schon in Farbe waren….

HRObeo
HRObeo
2 Jahre zuvor

Auf die Seite bin ich auch erst durch Cortyn gestoßen. Als W* auf f2p umgestellt wurde hat sie kurz im RP-Channel reingeschaut und ein wenig Eigenwerbung für diese Seite gemacht. Seitdem schaue ich hier jeden Tag herein und lese alles, was mein Interesse weckt.

Passwort vergessen

Bitte gib Deinen Benutzernamen oder Deine Email-Adresse ein. Du erhälst einen Link, um ein neues Passwort per Email zu erstellen.