Everquest Next: Entwicklung des Next-Gen-MMORPG ist offiziell eingestellt

Das MMORPG Everquest Next wird nicht weiterentwickelt.

Wie der Präsident von Daybreak Game Company Russel Shanks heute mitteilte, wird die Entwicklung von Everquest Next nicht fortgeführt.

Man habe beim Versuch, das Projekt zu stemmen, sehr hoch gezielt. Man habe Fortschritte auf dem Weg gemacht, die Industrie-Insider ins Staunen versetzt hätten. Aber als man die Teile zusammensetzt, sei den Entwicklern klar geworden: Es macht einfach keinen Spaß.

Everquest Next erfüllte nicht die Anforderungen, die man selbst hatte. Daher entschloss man sich dazu, die Entwicklung einzustellen. Everquest und Everquest II werden weitergeführt. Man sei weiter leidenschaftlich dabei, die Welt von Everquest wachsen zu lassen. Soviel von Daybreak.

Everquest Next Screenshot 4

Everquest Next – Die Hoffnung stirbt zuletzt, jetzt ist es soweit

Mein MMO meint: Everquest Next war mit großen Hoffnungen der Fans verbunden, ein Next-Gen-MMORPG zu werden mit revolutionären Design-Ideen wie einer zerstörbaren Umwelt, einer weiterentwickelten Künstlichen Intelligenz und innovativen Quest-Mechanismen. Außerdem war es wohl der letzte Hoffnungsschimmer auf ein „West-MMORPG mit hohem Budget und AAA-Ambitionen.“

In den letzten Jahren hatte man allerdings immer weniger über Everquest Next gehört. Auch mehrten sich schlechte Nachrichten, so trennte man sich von Schlüsselfiguren in der Entwicklung und auch von Partner-Firmen. Nachdem Sony Online Entertainment den Schoß Sonys verließ, mehrten sich auch Nachrichten, die Firma sei in einer finanziellen Schieflage.

Everquest Next

In den letzten Monaten setzte man eher auf kleinere Projekte wie H1Z1, das man jetzt sogar in zwei noch kleineren Einheiten geteilt hat. Es scheint, als könne oder wolle man sich das große Prestige-Projekt „Das MMORPG der Zukunft“ nicht länger leisten. Der Brief zur Einstellung von Everquest Next ähnelt stark den Worten, die Blizzard fand, als man das eigene „nächste große MMORPG“ Titan begrub.

Der ehemalige Präsident von Daybreak John Smedley hatte noch kurz vor seinem Rücktritt versichert, Everquest Next werde kommen und alle umhauen. Jetzt wissen wir: Nein.

Unklar ist nach dem Statement von Shanks noch die Zukunft des Worldbuilder-Spiels „Landmark.“ Das war eigentlich als eine Art „andauernde Alpha und Beta“ für Everquest Next gedacht. Die Spieler sollten mit den Tools spielen, mit denen die Entwickler auch die künftige Welt bauten. Da scheint man nun auch eine neue Ausrichtung zu benötigen.

Update: Zumindest die Zukunft von Landmark ist geklärt. In einem Interview mit mmorpg.com setzte Shanks den Launch von Landmark auf die To-Do-Liste seiner Firma. Im Frühling soll es soweit sein.

Quelle(n): Daybreak, mmorpg.com Interview
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Gorden858

Wow, wirklich schade. Aber gut, wenn man ehrlich ist, waren die Zeichen gegen Ende schon ziemlich deutlich. Denke ich habe da wirklich unrealistische Hoffnungen reingesteckt. Wird also vermutlich nicht den großen Umbruch bringen. Aber vielleicht entwickeln sich bestehende Spiele ja Schritt für Schritt in die Richtung der Vision, die das Spiel dargestellt hat, also Evolution anstatt Revolution. Ich denke sowohl das Potenzial, der Markt als auch die Technik sollten vorhanden sein, um ein Spiel zu realisieren, das wirklich die Idee einer Sandbox in den Mittelmpunkt stellt und in dem nur die Spieler die Entwicklung der Welt beeinflussen, es aber trotzdem Inhalte für Einzelgänger, PVE-Spieler und Nicht-Kämpfer gibt. Die Frage ist nur, ob man die Möglichkeiten komplex genug schaffen kann, um dauerhaft Abwechslung zu bieten. Dafür gibt es bestimmt Inspirationen in einigen der Vorreiterspiele des Genres. Alles auf deren Funktionsweise zurückzuschrauben, wird aber mit Sicherheit nicht die Lösung sein.

Bodicore

Ich denke das ist alles viel einfacher…
Das Grundproblem von Everquest Next sind die Voxel. Im Gegensatz zu Minecraft kann man nicht einfach eine Schaufel nehmen und einen geraden Graben ausheben sowas zieht sich durch das ganze Spiel ich zumindest will nicht einen Editor bemühen wenn ich was bauen will.
Ich denke man hat mit Landmark alles auf den Markt geworfen was man hatte. Wir sind meiner Meinung nach technisch noch mindestens 10Jahre zu früh dran für ein Spielkonzept in diesen Dimensionen.

Fain McConner

Ginge es um EQ3 würde mich das traurig machen – EQ-Next hatte aber für mich als EQ2 – Fan mit Everquest bis auf den Namen eh nichts zu tun.

KohleStrahltNicht

Sehe ich auch so.

mmogli

ne warum 🙂

Balmung

Keine überraschende News. Ich finds ganz gut, das Genre sollte eh erst ein mal richtig aussterben ehe es wieder richtig auferstehen kann und dann eine Menge Komfort Müll, den man in den letzten 10 Jahren eingeführt hat, über Bord wirft. Wird Zeit, dass das Genre sich ordentlich gesund schrumpft und das heißt sowohl weg mit all den alten schlechten MMORPGs (also gefühlte 99% der F2P Titel) als auch mit einem Großteil der heutigen MMORPG Spieler. Manchmal braucht es einen harten Cut um totes wiederauferstehen zu lassen, da helfen keine halbherzigen Versuche wie Everquest Next.

MMORPGs brauchen eine gewisse Grund Qualität, die schon lange nicht mehr gegeben ist und eine richtige feste Zielgruppe, die dieses „eine“ MMORPG leben und nicht bloß spielen.

KohleStrahltNicht

Das halte ich für falsch.
Dann mußt du alle MMOs abschalten und nicht nur ein paar.
Trotzdem wird die Erwartungshaltung der MMO-Spieler eine andere sein als vor 15 Jahren.
Neuere aber auch einige ältere MMO-Spieler sind eigentlich keine MMO-Spieler und wissen es leider nicht.
MMOs sind zu schnell , zu grindig und unterhalten nicht mehr im ganzen.
Es werden nur einzelne Passagen des Spiels von den Spielern gemocht.
Entweder PvP oder nur den Schluß im Endgame.
Leider hat Blizzard die ersten MMO-Spieler umerzogen und nu haben wir den Salat ;o)

Balmung

Mit einer nur noch aussterbenden kleinen Gruppe von MMORPG Spieler kann man so einen Neustart durchaus machen, die ist zu klein als da Schaden anrichten zu können. Und dann muss eben ein MMORPG kommen das es direkt von Anfang an richtig macht. Späte Enthüllung kurz vor Release, klare Festlegung der Zielgruppe und klare Aussagen wie „lebt damit oder geht“ (also keine Anbiederung an die Spieler), Ausrichtung auf Community Play, Inhalte für die man Monate braucht und vor allem Pay2Play.

Dass das einem Großteil der heutigen MMORPG Spieler nicht gefällt, klar, interessiert mich aber nicht, genauso wenig wie den meisten auch nicht interessiert, das man das Genre für sie für mich ruiniert hat. Wüsste daher nicht warum ich auf diese egoistischen „ich will auch ein MMO Spielen, aber ich mag das, das und das nicht, ändert das!“ Spieler Rücksicht nehmen sollte.

Davon ab bin ich kein Spieler, der sagt das jedes verdammte MMORPG für mich gemacht sein muss. Egal in welchem MMORPG der letzten 10 Jahre, immer wieder hatte ich das Gefühl wenn es nach der breiten Masse der MMORPG Spieler geht wären alle MMORPG spielerische Klone, sobald ein MMORPG auch nur einen etwas anderen Weg geht geht das Rumgeheule der Spieler los „Aber X machte das viel besser“. Dieses ständige vergleichen mit anderen MMORPGs nervt einfach nur noch und darum wurde am Ende auch bei den Entwicklern nur noch kopiert, weil Feature X muss unbedingt(!) drin sein, weil es WoW zum quasi Standard ernannt hat (zumindest aus Sicht vieler Spieler).

Naja, lassen wir das, über das Thema werd ich mich wohl in 10 Jahren immer noch genauso aufregen. So ist das halt wenn einem ein Genre dermaßen am Herzen lag wie das MMORPG Genre mir selbst. Was für anderen Fußball ist, ist für mich das MMORPG Gerne. 😉

Damian

Als ob ein größerer Aufwand zwangsläufig einen erhöhten Spielspaß ausmacht.
Ich möchte die ganzen Komfort-Aspekte an einem MMO nicht missen und dennoch halte ich den MMO’s, die mir gefallen, die Treue.

Ich sehe eher das Problem, dass es kaum noch Entwickler gibt, die versuchen, mehr als eine kleine Gruppe von Spielern zu beglücken. Meiner Meinung nach wäre es viel sinniger, ein MMO’s zu schaffen, dass voller Optionen ist und neben dem normalen PvE, optionales PvP, Sandboxing mit tiefgehender Immersion und unbegrenzter Individualisierung anbietet. Questen sollte nicht nur Mittel zum Zweck sein, sondern ein wesentlicher Inhalt. Man muss nur schauen, was die großen MMO’s richtig machen und die Formel dahinter analysieren.

Balmung

Was den zweiten Teil angeht stimme ich dir zu, das ist ein wichtiger Punkt, zum ersten Teil kann ich nicht zustimmen.

Ein großer Teil der Bindung an ein Spiel liegt auch daran wie komplex dessen Einstieg ist. Eve Online hat auch gerade deswegen so eine treue Community, weil der Einstieg nicht ganz einfach ist und man nicht innerhalb von 1-2 Monaten durch die Inhalte gerauscht ist um den völlig überbewerteten Endcontent zu spielen.

Komfort bedeutet hier auch, dass die Spieler ständig mit Belohnungen zugeschmissen werden, weil sonst bei einem Großteil schon gar kein Spielspaß mehr aufkommt, da sie nur noch oberflächlich spielen und sich nicht wirklich richtig auf das MMORPG einlassen. Was auch kein Wunder ist, wenn man keine Quest Texte mehr lesen muss, weil das Ziel eh fett auf der Minimap markiert ist oder einem gleich auf dem Boden angezeigt wo man langlaufen muss.

Von diesem ganzen Müll muss man wieder weg kommen. MMORPGs müssen wieder das Zusammenspiel fördern. Wer meint ein MMORPG alleine spielen zu müssen, der muss entsprechend auch die Konsequenzen zu spüren kriegen. Früh hieß das einfach mal, dass man dann auf sehr viele Inhalte verzichten muss und nur einfachere/kleinere Sachen alleine machen konnte. Heute kann man bis auf Instanzen fast alles auch alleine schaffen. MMORPGs sind Community Spiele und keine „ich will auch spielen aber mit anderen Spielern nichts zu tun haben“ Spiele. Und MMORPGs sind Zeitaufwendig und keine „ich hab zwar keine Zeit für MMORPGs aber ich will auch erfolgreich spielen“ Spiele. Früher haben sich Gelegenheitsspieler einfach damit abgefunden vieles nicht machen zu können und dennoch haben sie ihren Spaß an dem MMORPG gefunden.

Dieser ganze „ich will auch, aber…“ Mist muss aufhören, dieses ganze Wunschkonzert- und Neid-Gehabe der Spieler hat das Genre über 10 Jahre hinweg immer mehr ruiniert. Und vor allem sollten Spieler mal wieder lernen das was man ihnen gibt zu schätzen und das Beste aus dem zu machen was man bekommt, anstatt ständig nur rumzunörgeln, das perfekte MMORPG zu wollen und mit ihrer Einstellung die Community zu vergiften. Da muss man sich nicht wundern wieso aus dem „offen für alle Spieler“ ein „geht bloß weg, ihr könntet mir den Spielspaß verderben“ wurde, weil es oft schon reicht zu sehen wie andere dieses MMORPG spielen um die Lust daran zu verlieren es überhaupt zu spielen.

Ich bin wahrlich kein RPler, aber die meisten Spieler könnten von diesen Spielern einiges lernen wie man ein MMORPG so spielt, das es nicht nur wie eine Beschäftigungstherapie aussieht sondern wirklich so als würde man ein RPG spielen, ohne das es direkt in RP ausartet. RPler haben aber schon eine völlig andere Grundhaltung, die interessiert die Spielwelt, die interessiert die Community und sie sind keine Egoisten, die nur an sich denken und dabei das eigentliche Spiel völlig aus dem Blick verlieren.

Damian

Mich schreckt ein MMO komplett ab, wenn es einen zu komplexen Einstieg bietet. EvE online habe ich einige Stunden gespielt und dann keinen Bock mehr gehabt (Mal ganz abgesehen davon, dass man ingame oft den Eindruck hat, einem Bildschirmschoner zuzusehen…).
Geht vermutlich vielen Spielern so, deshalb ist und bleibt Eve online auch ein Nischenspiel.

Ich bin in MMO’s ein eingefleischter Singleplayer, weil ich es hasse mich einem Gruppenzwang unterwerfen zu müssen.
Ich sehe auch nicht, warum sich die Qualität eines MMO’s dadurch erhöht, dass die Beschränkungen zu und die Optionen abnehmen. Ich sehe auch keinerlei Vorteil für den Spieler darin, sich zwanghaft einer Gruppe anschließen zu müssen, um Content erfahren zu können.
Meiner Meinung nach wird umgekehrt ein Schuh draus:
weniger Zwang und dafür deutlich mehr Optionen (PvE, PvP, Gruppen- und Singleplayer-Endgame, Housing, Sandbox, Crafting, packende Quests und Storylines etc.).

Wie ich das auch in den Kommentaren zum Sterben von Wildstar angemerkt habe, muss ein MMO eben allen Arten von Spielern intensive Erfahrungen und Optionen anbieten, anstatt nur für Gruppenspieler oder nur PvPler etc., ich verstehe nicht, warum es keine (westlichen!!) AAA-MMO-Titel mehr gibt, die genau das anbieten.

Balmung

Ein MMORPG spielen zu lernen gehört mit dazu, das bindet einen viel mehr und vor allem zeigt es das man wirklich Interesse an dem MMORPG hat. Wenn dich das abhielt Eve Online länger zu spielen, dann war es sowieso das falsche MMORPG für dich und genau darum ist es auch ein prima Filter Spieler auszusortieren, die es eh nicht so ernst mit dem MMORPG meinen.

MMORPGs sind Nischenspiele und dennoch ist Eve Online seit über 10 Jahren erfolgreich. So viel falsch kann es also nicht machen. Was es nämlich richtig macht ist, dass es eine ganz bestimmte Zielgruppe anspricht und nicht jeden Spieler der sich für Space Sims interessiert. Für mich ist Eve Online auch nichts, aber ich liebe Elite Dangerous und freue mich auf Star Citizen (alter Elite 1 und Wing Commander Fan), obwohl man schon diese beide Spiele kaum vergleichen kann.

Das Genre heißt aber MMO und nicht MSO, Gruppenspiel gehört zu dem Genre wie das leveln seines Charakters und ein Kampfsystem. Pure Singleplayer suchen in dem MMORPG Genre etwas was es nicht ist und was es über die Jahre aus Profitgier der Firmen erst gemacht wurde: ein RPG nur halt online. Das war aber niemals die Prämisse des Genres, sondern ein Genre zu erschaffen, bei dem das Hauptaugenmerk auf gemeinsame Erlebnisse mit anderen Spielern in einer persistenten Welt, mit allen sich daraus ergebenen Konsequenzen, lag. Wurde alles kaputt gemacht.

Da sind wir wieder beim Thema Wunschkonzert der Spieler, Jeder versteht etwas anderes darunter und Jeder will die Eierlegendewohlmilchsau das Jedem gefällt. Wie man es aber so schön sagt: will man es allen Recht machen, macht man es Niemandem Recht. Und genau das beweisen die MMORPG seit vielen Jahren. Sie sind weder Fisch noch Fleisch, weil die Entwickler sich selbst nicht entscheiden können was es eigentlich sein soll. Davon ab sollten die Spieler auch eine Sache endlich mal wirklich kapieren: das perfekte Spiel wird es NIEMALS geben.

Damian

Zählt man die Spieler aller derzeitigen mehr oder minder erfolgreichen MMORPGs zusammen, gibt es vermutlich kaum ein Game-Genre, das erfolgreicher ist, selbst wenn der Primus in den letzten Jahren 7,5 Millionen Spieler verloren hat, die sich nun u.a. auf andere MMOs verteilen.
Ich schreibe das fast gebetsmühlenartig in jedem Gamer-Thread, wenn es um das Thema geht: MMO bedeutet eben nicht, dass Gamer in Gruppen spielen sollen bzw. müssen, sondern bloß, dass es die Option dazu gibt. Aus Entwicklersicht machen Gruppeninhalte auch Sinn, weil u.a. soziale Kontakte die Spielerschaft binden können, aber einen zwangsläufigen Mehrwert für den Spieler ergibt sich aus dem Gruppenspiel nicht. Ich mag ganz viele Aspekte an MMORPG’s, wie z.B. eine belebte, dynamische Welt ( wie wunderbar sind z.B. die spontanen Spieler-Konzerte in HDRO), nette soziale Kontakte, eine lebendige Wirtschaft und kontinuierlicher Quest etc.- Nachschub. Ich kenne kein Singleplayer-Game, welches auch nur annähernd ähnliches bietet.

Balmung

Mir geht es nicht darum, das alles nur noch in der Gruppe gehen sollte, aber es kann nicht sein das gefühlte 90% der Inhalte heutiger MMORPGs für Singleplayer ausgelegt sind und Gruppeninhalte nur noch in Instanzen statt finden, so das ein Singleplayer ein MMORPG quasi von Anfang bis Ende allein durchspielen kann ohne jemals in arge Bedrängnis zu geraten (noch so ein Thema: es ist auch noch viel zu leicht, damit der Spieler ja nicht stirbt, weil das könnte ihm ja keinen Spaß machen und in vom Spiel weg bringen – Weicheier…). Mindestens 50% des Spiels sollte auf Multiplayer ausgelegt sein. Somit ein ganz klares nein: Gruppen-Spiel sollte niemals rein optional sein.

Und mir ist es völlig egal was ein reiner Singleplayer an MMORPGs findet, solche Dinge mögen zwar auch toll sein, aber es sind Community Spiele und keine „Ich geh wenn ich will Jedem aus dem Weg“ Spiele. Wem das nicht passt kann sich andere Spiele suchen. Nur genau das zu sagen trauten sich die Betreiber nie, lieber auch noch die Singleplayer rein holen, mehr Geld…

KohleStrahltNicht

Die Spielerkonzerte sind sind HDRO auch einmalig und der MMO-Primus hat viele Spieler verprellt , er nichts außer Raids bietet.
Er hat die Quest bzw. Levelgebiete zerstört indem er Flugmounts eingeführt hat.
Das Miteinander wurde durch zu leichte und zu schnell Dungeonsruns zerstört.
Zuviel XP …..usw…..
Kein Housing , sinnlose Berufe , alte und tolle Gebiete zerstört.

Nirraven

—„gibt es vermutlich kaum ein Game-Genre, das erfolgreicher ist“—

MOBAS, um mal ein deutlich erfoglreicheres Genre zu nennen.

En Grosse

GW2 verliert seinen Game Director, EQNext wird getrichen, Zarhym verlässt Blizzard und zu allem Unglück feuert Carbine ne ganze Horde Mitarbeiter. Für das MMORPG-Genre im Westen sieht es in Sachen AAA langsam zappenduster aus. In Fernost gab es auch einen Trend zu Mobile-MMOs, der Markt ist aber schon so gesättigt, dass jetzt ne ganze Latte an neuen PC-Titeln, von denen hier sicher auch bald zu lesen sein wird, in der Mache ist.
MMORPG-Spieler sollten sich langsam an Asia-Ports gewöhnen, wie es aussieht.

Gerd Schuhmann

GW2 verliert seinen Game Director, EQNext wird getrichen, Zarhym verlässt Blizzard und zu allem Unglück feuert Carbine ne ganze Horde Mitarbeiter.

Das ist ja eine Liste wie:
„Die großen Katastrophen Deutschlands“ – Die Pest, der erste Weltkrieg, der zweite Weltkrieg und der Holocaust, Erich Ribbeck wird Bundestrainer.

En Grosse

„Erich Ribbeck wird Bundestrainer“

Oh Gott, das hatte ich schon verdrängt o.0

mmogli

Ist Asta nicht in der Beta ?

N0ma

Nur das die zum Teil besser waren als WoW wie Rift am Anfang. Sorry aber wer diese Diskussion immer noch führt hat nichts gelernt.

N0ma

MMO Baukasten, WoW Klon, … wieviele MMOs wurden damit belegt? Lass mich nachdenken.. ne zuviele.

N0ma

Das Projekt an sich war sehr interessant, allerdings gefiel mir die Comicgrafik nicht. Für MMO’s an sich ist es schon ein herber Rückschlag. Die Ursache ist aus meiner Sicht Sony die das Projekt finanziell zu kurzfristig betrachtet haben, was perspektivisch nicht für Sony spricht. Mit der Weitergabe an eine Investmentfirma war das Ende aus meiner Sicht schon besiegelt, was leider auch nicht für Sony spricht.

Larira

Was für ein Zufall, dass es heute Nacht einen Stream von Pantheon gab.

https://www.twitch.tv/visio

Gut, das Ding hat noch nicht mal Alpha-Status aber da tut sich doch was. Die könnten sehr viele EQ-Fans einsammeln.

Grüße

Theo Dorand

Wie wäre es mal mit nen Artikel über Asta online tolles simples tab targeting mmo ala wow ohne 24 stunden online zwang (black desert ) und ödes mainstream shooter erlebnis wie zb the division 😀 ?

Gerd Schuhmann

Wir hatten doch einige Artikel über Asta Online. Da war die Resonanz jetzt nicht so gewaltig, dass wir alles stehen und liegen lassen, um das intensiv zu covern.

Wenn’s danach ginge, müssten wir jemanden mit Koreanisch-Kenntnissen anheuern und ihn 24/7 über Monster Hunter Online schreiben lassen.

Theo Dorand

genau das ist das problem durchschnittliche spiele wie division werden gehypt ich frag mich nur warum …..

Gerd Schuhmann

Ich find The Division nicht durchschnittlich und das Interesse der Leser ist eben da. Für uns ist da Leser-Interesse entscheidend. Wie viele Leute interessiert das? Das ist objektiv messbar. Während subjektive Einflüsse „Ich finde das Spiel sehr gut und es sollten sich mehr Leute dafür interessieren“ – das spielt schon eine Rolle, aber eine sehr untergeordnete. Wir haben 2 Jahre lang versucht und werden das weiter tun, den Leuten Spiele wie The Secret World oder Final Fantasy XIV nahezubringen, indem wir mehr darüber berichtet haben, als es vom Leser-Interesse her angemessen wäre, weil wir sagen: Das sind wirklich gute Spiele, die MMORPG-Fans kennen sollten.

Beide Spiele sind trotzdem „Nische“ und da gibt’s keinen riesen Hype drum, weil die Leser sich dazu entscheiden: Nein, das interessiert mich nicht.

Ist Asta nicht im Heimatland Korea schon eingestellt worden? Das ist auch gerade erst in eine Beta gekommen hier im Westen. Man könnte da sicher mehr drüber machen, aber – das ist jetzt wirklich kein Titel, der sich für eine tiefere Berichterstattung aufdrängt.

Da wären andere Spiele aus Asien im Moment viel interessanter – wie Monster Hunter Online, Riders of Icarus, Blade and Soul oder Black Desert.

Zord

Finde es auch sehr schade das es TSW nie geschaft hat die Nische zu verlassen, das ist für mich immer noch das beste Themepark MMO das ich bislang gespielt habe

En Grosse

Koreanisch für Monster Hunter Online? o.0

Ich denke, chinesisch wäre hier die bessere Wahl.

Es sei denn, du hast von Monster Hunter Frontier Online gesprochen. Das ist aber doch schon ein bisschen in die Jahre gekommen ^^

Gerd Schuhmann

Soll er sich Chinesisch als Zweitsprache aneignen!

En Grosse

xD
Respekt an den, ders kann. Mir persönlich reicht schon Koreanisch ^^

N0ma

Asta ist ja derzeit noch beta. Hat auch noch leichte Grafikprobleme. Generell spielt sichs recht fluffig, allerdings ist mir die Open World zu schlauchig. Skillsystem ist an Wotlk angelehnt, was eine gute Idee ist. Muss man mal schauen wie die Dungeons und Raids werden. Das es Trinity hat finde ich positiv.

En Grosse

Asta Online? Das war in KR sogar ne zeitlang beliebt. Dann kam ein – sagen wir mal – einschneidender Patch für das Endgame/PvP. Und wie man schon bei AA oder BD in Korea sehen konnte: Koreanische Spieler verzeihen schwer bis nie, dafür gibt es zu viel Alternativtitel.

Guybrush Threepwood

Richtige Entscheidung. Ich glaube das nächste große Ding sind die Survival Games. Mit MMO’s kann man so richtig nicht mehr verdienen denk ich. Hat aber auch sehr lange gehalten der Trend

Derian

Ich denke mal MMORPG´s sind immer noch sehr Lukrativ vorausgesetzt sie haben eine solide Basis.

Erschwerend kommt hinzu das sich die Spielerschaft in den letzten Jahren nicht gerade Positiv entwickelt hat was Zahlungsmoral anbelangt. F2P/B2P/Freemium und wie sie alle heißen, haben denke ich ein gewisses Zeitliche Limit und dann geht es steil bergab.

Abo ist ja in der heutigen Zeit total verpöhnt und den Entwicklern wird der Zeigefinger sofort gezeigt wenn sie doch auf solch ein Zahlungsmodell einsteigen. Obwohl genau dieses Modell das einzige Stabile ist. Aber wie gesagt voraussetzung ist und bleibt eine grundsolide Basis mit ein paar Neuerungen die man stetig ausbauen sollte und muss!

Sonst geht es wie vielen MMO(RPG)s, sie werden eingestampft.

Und Survival Games haben ihre beste Zeit finde ich schon längst hinter sich. Mich z.b interessiert gar kein Survival mehr. Weil es immer und immer das gleiche ist. Egal ob es ein anderes Setting ist. Es wiederholt sich immer wieder. Mich kann solch ein Game nicht mehr halten.

Grüße

Shiv0r

Sie sind eben nicht stabil die meisten MMOs die auf p2p gesetzt haben,haben Kunden verloren und nicht dazu gewonnen oder konnten sie halten., Die hätten das gleiche Schicksal wie Warhammer geteilt wären sie nicht auf F2P oder B2P umgestiegen. Die meistens MMOs die aus kamen hatten eine gute Basis, aber das ist genau der Punkt das reicht der Kundschaft mittlerweile nicht mehr aus.

NoName

Ich finde nicht das F2P die hauptschuld trägt, mehr wie die heutigen publisher mit ihren Spielen und der community umgehen.
Da wird fast nur über den köpfen der comm entschieden, sachen in die Spiele gebaut die in erster linie auf das geld abzielen und ja ein Publisher muss geld verdienen, aber die eigentliche frage ist doch wie man es macht, und viele machen es falsch.

Zord

Du merkst aber schon das du dir selber wiedersprichst? Natürlich ist F2P daran Schuld das die Publisher sich immer wieder neue Methoden ausdenken müssen um überhaupt Geld einzunehmen. Wenn die Spiele nur mit Abo Gebühren überleben könnten, dann könnte auch die ganze Arbeit in ein besseres Spiel gesteckt werden. Für mich sind die Ingame Shops das größte Übel der derzeitigen Spiele Generation. Wenn man vernünftig aussehen will ist man inzwischen in so ziemlich jedem neuen MMO gezwungen zusätzliches Geld auszugeben, egal ob F2P oder Vollpreisspiele.

NoName

wo wiederspreche ich mir da bitte?

Und wo ist bitte F2P dran schuld?

Es ist wie ich gesagt hab eine sache mit bestimmten sachen geld zuverdienen und eine andere faire sachen an zu bieten!

GW2 zeigt das ein ingame shop sowohl fair als auch preislich ok sein kann.

AA hingegen zieht ein das Geld aus der tasche!

Es gibt viele beispiele wie ein ingame shop funktionieren kann, es fragt sich nur wie viel der Publisher in kurzer zeit verdienen will. Er bestimmt was rein kommt, gerade trion und GF zeigen wie ein shop nicht aussehen sollte.

Ich bin übrigens auch kein Freund von F2P aber nicht wegen den shop sondern mehr wegen der community die sich bei F2P spielen wie der letzte rotz benehmen!

Manchmal wünschte ich mir das Internet wäre nicht anonym das würde das inet stellenweise zu einen besseren ort machen!

Fain McConner

Ja ja, der faire Shop – das Zeug darf nicht zu teuer sein und darf absolut keinen spielerischen Vorteil bringen. Man soll nicht davon belästigt werden und bequem spielen können ohne zu zahlen.
Das Spiel sollte aber reichlich Content, am besten wöchentlich neu.
Und bitte kein Grind!
Und die Spielebetreiber sind mittlerweile (wenn auch nicht ganz schuldlos) in der Situation eines Straßengauklers der den Hut aufhält um das ganze zu finanzieren.
Wobei fast alles was im Shop zu kaufen ist in Zeiten wo es noch keine Shops gab ja Content war.
Kein Wunder, dass die Qualität leidet – nur gewöhnen sich die Spieler daran.

KohleStrahltNicht

Spieler meinen wirklich das ein F2P-MMO nichts kostet.
Weder dem Betreiber noch dem Spieler…..;o)

Balmung

Dito, mich stört auch primär die Community bei F2P als der Shop an sich. Aber es lässt sich halt auch nicht von der Hand weisen, dass die Betreiber auf diesen Shop angewiesen sind und wenn es nicht so gut läuft sie das Geld nicht für die Weiterentwicklung des MMORPGs an sich nutzen können, sondern für neue Inhalte im Shop einsetzen müssen.

P2P hat eben den Vorteil für die Betreiber, dass sie das Geld vorab bekommen und die Zahlen monatlich auch nicht so stark variieren, damit können sie wesentlich sicherer Planen und das merkt man den MMORPGs auch einfach an. Bei F2P kommt das Geld völlig unregelmäßig rein, da kann auf einen sehr guten Monat ein völlig katastrophaler folgen und das müssen die Betreiber abfedern können, womit so auch keine sichere Planung möglich ist um das MMORPG vorwärts bringen zu können. Und genau darum ist auch die Weiterentwicklung von F2P MMORPGs meist alles anderes als rosig und oftmals sind Inhalts Updates dann eben auf den Shop begrenzt.

Einfach gesagt kann man auch sagen: F2P funktioniert nur dann, wenn ein MMORPG auch ordentlich Geld einbringt. Läuft es nicht so gut hat man die gleichen Probleme wie bei P2P. Da die Spieler aber grundsätzlich nichts zahlen müssen, sind die meisten Spieler eben generell weniger kritisch eingestellt und entsprechend weniger ernst nehmen sie ein MMORPG auch, womit wir dann wieder am Anfang wären: schlechte Community.

Gorden858

Ich glaube nicht, dass die Einnahmen bei F2P-Titeln wirklich so viel stärker schwanken. Das wird sich über die tausenden Spieler sicher einigermaßen ausgleich. Einige geben eben mehr aus in einem Monat, andere weniger. Genauso können in einem P2P-Titel von einem Monat auf den anderen zig Spieler entscheiden auszusteigen oder eine Pause einzulegen.

Balmung

Dann solltest du mal diverse Berichte zu F2P Einnahmen sehen, das schwankt teils extrem, eben auch weil solche Spiele oftmals nur sehr wenige Spieler dauerhaft an das Spiel binden, der Rest spielt nur wenige Tage/Wochen und dann sind sie wieder weg. Für viele sind F2P Spiele prima um Wartezeit zu überbrücken. Außerdem gibt ein Spieler selten immer gleich viel im Monat für ein F2P Spiel aus, mal ist es mehr, mal ist es weniger. Man sieht wie es läuft auch immer sehr gut daran wie aggressiv der Betreiber Werbung macht und neue Items in den Item Shop bringt, das schwankt sehr stark je nach dem wie der vorherige Monat lief.

P2P schwankt niemals auch nur annähernd so start wie F2P. Wer sich normal für ein P2P Spiel entscheidet, der entscheidet sich nicht nur dafür um es mal wenige Wochen zu spielen sondern spielt länger, vorausgesetzt das Spiel bietet auch Inhalte für Monate an (wie FF XIV). Und als Betreiber sieht man meist schon vorher wie viele Leute ihr Abo gekündigt haben. Dazu ist bei P2P nicht ständig so ein großes kommen und gehen der Spieler vorhanden wie bei F2P.

KohleStrahltNicht

Der shop in GW2 ist aber nur fairer das GW2 ein B2P Spiel ist und in AA ist der shop unfairer da es ein reines F2P Spiel ist.
Der shop wird unfairer je weniger die Spieler bereit sind zu bezahlen.

Balmung

Eben, F2P ist ein Übel, wollen aber viele natürlich nicht wahr haben, weil sie in F2P weniger ausgeben. Außerdem ist es scheinbar in sich direkt genötigt zu fühlen spielen zu müssen, weil man hat ja ein Abo gezahlt. Frag mich ob die Leute auch so über ihren Internet Abo Zugang denken.

Allerdings ist es nicht das einzige Übel, das ganze Genre ist von allein Seiten inzwischen dermaßen zugewuchert von Übel, dass nur noch niederbrennen und ein kompletter Neuanfang etwas bringen könnte. Ansonsten ist jeder neue Versuch direkt zum Scheitern verurteilt.

Das Final Fantasy XIV so ein Erfolg ist und das trotz dem ach so nicht mehr Zeitgemäßen Abomodell, liegt wohl eher auch mit an der Marke Final Fantasy, daneben bietet es aber auch deutlich mehr Qualität. SE tut einiges für ihr MMORPG und auch wenn ich es selbst nicht mehr aktiv spiele, kriege ich doch deutlich mit wie viel Mühe sie sich mit der Community Pflege geben, aber ohne ihr MMORPG völlig für diese oder gar für die Einnahmen zu verbiegen. Und das obwohl ich an FF XIV selbst als MMORPG schon genug auszusetzen hätte, aber bei dem Stand der heutigen allgemeinen Qualität des Genres ist FF XIV ein absolutes Top MMORPG, verglichen zu den MMORPGs vor 10+ Jahren und auch verglichen mit seinem Vorgänger FF XI, ist es nur Durchschnitt (von der spielerischen Seite, Grafik ist natürlich Top) und das ist das eigentlich traurige dabei.

Derian

Ähm ich glaube du hast da was falsch verstanden. Mit Stabil meinte ich die Einnahmen die Monatlich in die Kasse der Firma reingespült werden. Die ist solange Stabil, solange es eine gewisse Spieleranzahlt existiert.

Ergo macht die Spielefirma permanent schwarze Zahlen ist das ebenfalls gut für uns. Dadurch können sie das Spiel weiterentwickeln.

Grüße

N0ma

Halte Survival in er aktuellen Form eher für short burner. Wenn man die irgendwann mal richtig ausbaut ist es im Prinzip ein MMORPG. Da schliesst sich dann der Kreis.

KohleStrahltNicht

Nun begeistern sie keinen mehr…

KohleStrahltNicht

Ich habe alle paar Monate einen nostalgischen Anfall und queste dann dort etwas…
Ich finde es episch aber alt.
Die Musik ist toll , richtiges housing.
Und so riesig…
3Monate älter als WoW aber jedes Jahr eine große Erweiterung mit tollen Gebieten , neuen Dungeons , Raids und einen offiziellen ClassicServer.

Gerd Schuhmann

Release im Frühling, haben sie heute bekanntgegeben.

KohleStrahltNicht

Da bin ich mal gespannt…
Auch ob weiter daran gearbeitet wird.

KohleStrahltNicht

Ich werde gleich EQ2 starten , mir die Startmusik anhören und mich dann in den Schlaf weinen.

Elikal Ialborcales

Aww *hug* 🙁

KohleStrahltNicht

Sie hätten quasi MMO- Spieler holen können und Minecraftfans on the top.

KohleStrahltNicht

Mir hat die Grafik richtig gut gefallen aber auch die Laufanimationen waren gut.
Landmark als Housingzone wäre schon geil gewesen.

KohleStrahltNicht

Da wird wohl nicht mehr weitergewerkelt…ich wollte es mir vor kurzem mal anschauen.
Glück gehabt…

KohleStrahltNicht

Ich bin als Everquestfan geschockt und enttäuscht.
Der Abend ist für mich gelaufen …..
Warum haben sie nicht einfach ein EQ3 herausgebracht mit aktueller Comicgrafik und besserem Kampfsystem ?

Elikal Ialborcales

Das habe ich mich auch gefragt, wobei ich eher realistische high end Grafik wollte. Aber ich denke, es würde wohl sehr stark an den vorigen Plänen gemessen werden. Ich denke, der Fehler lag – wie so oft – bei Smedley. Ein „normales“ MMO Everquest 3 gab es mal in der Planung, und plötzlich hatte Smedley diesen Wahn alles neu, alles anders total vom Wahn berotzt alles auf einmal zu wollen. Wäre man mal bei der ursprünglichen Idee geblieben. Das Spiel wäre 2016 raus und darauf hätte man gut aufbauen können ohne größenwahnsinnige Ideen a la Smed zu haben.

KohleStrahltNicht

Mir fehlen jetzt auch einfach die Worte…
Ein EQ3 war mein größter Wunsch…
Ich mag auch realistische Grafik sehr aber ein MMO wie EQ mit moderner Grafik und toller Atmosphäre.
Ausgeträumt……

Elikal Ialborcales

Ja meiner auch. 🙁

Larira

Dann wird vielleicht Pantheon was für sich. :>

Grüße

KohleStrahltNicht

Habe deinen Bericht oben schon gelesen und schaue es mir gleich an.
Hoffe es wird nicht so PvP-lastig.

Zunjin

Die Chance ist jedoch groß, dass Pantheon nicht lokalisiert wird und unser KohleStrahltNicht spielt nur Spiele in seiner Muttersprache… Ruhrdeutsch. 🙂

Und selbst wenn es lokalisiert wird, wie etwa Camelot Unchained, dann wird es wohl dennoch nur internationale, englisch bzw. gemixt sprachliche Server geben.

mmogli

Kopf hoch Kohle …..es gibt und kommen ja noch Korea MMO 😉

KohleStrahltNicht

Die spiele ich nicht….

mmogli

In Wildstar geht’s auch drunter und drüber… wieder Entlassungen .

Elikal Ialborcales

Naja, ich kann nicht sagen, dass es mich überrascht. Mit Voxeln – einer total veränderlichen Welt und intelligent migrierenden Mobs hatte man sich von Anfang an übernommen. Auch beim ersten Reveal 2014 mit David Georgeson war ich von der Grafik gar nicht begeistert, die doch arg comichaft primitv wirkte.

Dennoch, MMOs haben sich sehr von mir weg entwickelt. So hatte ich die Hoffnung, diese Amerikanische Investor-Firma würde Everquest Next einen Neuanfang ermöglichen. Irgendwie ein normaleres MMO vielleicht. So war es eine meiner letzten Hoffnungen nochmal „gute, alte MMOs“ zu sehen.

Bitter. Norrath, die Welt von Everquest, hätte ein neues MMOs verdient, war es doch immerhin auch meine erste MMO Erfahrung. So kann man sich des Verdachtes nicht erwehren, dass hier doch nur ein US Investor als Heuschrecke Everquest ausgeschlachtet hat und nie wirklich Geld investieren wollte in etwas, dass Gamer möchten.

Derian

Ich muss zugeben ich bin wirklich enttäuscht was das anbelangt. Ich hatte wirklich die Hoffnung die reißen das Ruder irgendwie noch rum und überraschen uns haushoch. So wie es aussieht, wird ein eventueller guter Titel mit guten Ideen wieder begraben.

Aber ich denke es war abzusehen, so wie es sich entwickelt hat.

Dennoch schade darum, hätte es gerne angezockt wenn es soweit gewesen wäre.

Grüße

Real

Noooooooooooo!

Longard

Welche Überraschung.

Darkkonator

Ob das gleiche wohl mit Planetside 2 passieren wird? Sie hauen ja endlich die lange versprochenen Features un mehr in PS2 endlich raus.. das koennte den Erfolg fuer PS2 doch noch sichern.. *vielleicht* Sanctuary, Commander tool, ANT vehicle, Abbaubare Ressorcen u. Basenbau. Sind alles grossartige Features. Die dieses Game aber eig. schon lange haette haben muessen…. Hoffentlich wirds nicht wie mit den F2P Games von Ea enden.. das alle abgeschaltet werden muessen.. Game hat einfach ein unglaubliches Potential. Wuerde sogar behaupten wenn sie es richtig machen.. koennte das zum besten MP Shooter der letzten Jahre werden.

PS2 2012/ 2016 R.I.P???

Gerd Schuhmann

Jo, denke das mit Storybricks und auch Georgeson war ein deutliches Signal irgendwie. Dass bei Landmark so verhältnismäßig wenig ging … tja. So im Nachhinein waren es eine Menge Warnzeichen. Hat sich vielleicht schon mit dem Weggang von Sony abgezeichnet, dass es einfach nichts werden würde.

Nookiezilla

War soo klar :< Sehr schade.

Nomad

So siehts aus. Smedley war einfach nur ein Schwätzer, und Daybreak hats einfach nicht drauf. Das konnte man bei allen ihren Entwicklungen, bzw. Nicht-Entwicklungen, sehen.
Schade auch, Sind wir wohl drauf reingefallen.
Ist nur noch ne Frage der Zeit, bis Daybreak von der Bildfläche verschwindet, prophezeihe ich mal.

Gerd Schuhmann

Na ja, „drauf reingefallen.“ Das war ja kein Scam. Die haben da sicher Millionen versenkt. Genau wie Blizzard in Titan.

Ich denke, beide sind Projekte mit Leidenschaft und Herzblut und Ambition. Nur hat sich dann der Markt gegenteilig entwickelt – und das Risiko, dass so gewaltige Spiele scheitern, ist einfach hoch.

Ich denke, „getäuscht“ wurden wir da nicht. Ich denke, man hat da Leuten kreative Freiheit gelassen, was zu wagen. Und dann hat man irgendwann festgestellt: Es wird einfach nichts. Es ist wirtschaftlicher Wahnsinn, jetzt noch mehr Geld reinzustecken. Das war bei Titan ja offenbar ganz genauso.

Der Markt will (oder man glaubt, dass er es will) so ganz kleinteilige, einfache, transparente Spiele mit „wenigen“ Ideen – sollen übersichtlich sein – , nicht so gewaltige, verzweigte Juggernaughts. Ich empfinde da jetzt keine Schadenfreude, sondern das ist dann eher Traurigkeit.

NoName

Black Desert zeigt ja ein wenig das große MMOs noch funktionieren können, server sind immer noch rappel voll. Wie es in ein monat aussieht ka, aber aktuell scheint da eigentlich für nen gutes west mmo luft nach oben zusein!

KohleStrahltNicht

Ein Everquest hätte BD in den Schatten gestellt.
Everquest ist Kult ;o)

EverHater

Hätte Hätte Fahrradkette …:) BD ist releast und Spielbar, EQ3 ist tot. Schade, hatte mich gefreut …

KohleStrahltNicht

BD ist aber kein Everquest…schluchz

Talanor

Ich würde noch nicht von „funktionieren“ sprechen, wenn ein MMORPG gerade mal (zumindest im Westen) zwei Wochen draußen ist. 😉 Einen ersten Meilenstein was die Größe und Konstanz der Spielerschaft angeht, würde ich persönlich frühestens nach einem Vierteljahr setzen.

Aber wir leben wohl einfach in schnelllebigen und immer schnelllebigeren Zeiten.

Darkkonator

Liegt nicht an Daybreak, sondern eher an SOE… die habens verkackt. Mit ihren achso versprochenen Features die nie bzw jz erst umgesetzt werden.. SOE war ein fail. Daybreak versucht wenigstens sein bestes… was man von anderen Firmen nicht behaupten kann.

Gerd Schuhmann

Daybreak und SOE sind doch ein und die selbe Firma – nur zu verschiedenen Zeiten.

Darkkonator

Trotzdem sieht man das die Firma unter Daybreak deutlich mehr tut als es SOE jemals getan haette. Nur leere versprechungen.. das konnten sie gut.. bestes beispiel Smedly und Matt Higby. Haetten schon viel eher gehen sollen..

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