Wer das Chaos der GTA-Spiele liebt, muss sich um GTA 6 keine Sorgen machen. Dafür sorgen das Florida-Setting und die absurden Verbrechen der Einheimischen bereits selbst, bevor irgendjemand sich eigene Geschichten ausdenken muss.
GTA 6 wird im Vergleich zu seinem Vorgänger einen anderen amerikanischen Staat zum Vorbild des eigenen Settings machen. Vom an Los Angeles angelehnten Los Santos aus GTA 5 geht es in GTA 6 nach Vice City, das bereits aus dem 2002 erschienenen Grand Theft Auto: Vice City bekannt ist.
Diese Stadt und dessen fiktiver US-Bundesstaat Leonida sind der Stadt und dem Staat Miami und Florida nachempfunden. Also trotz Sonne, Strand und amerikanischem Flair trotzdem ein ganz anderes Setting im Vergleich zum Vorgänger.
Anhand des Trailers zu GTA 6 wird deutlich, dass sich das Open-World-Action-Game dabei gerne der absoluten Klischees bedient, die einem bei dem Wort Florida in den Kopf kommen: Schwüle Hitze, Marschland, überfüllte Strände, Alligatoren und exzentrische Persönlichkeiten.
Anhand des Archetyps des sogenannten „Florida-Manns“, auf dessen Namen in großen News-Headlines immer absurder klingende Verbrechen folgen, wird jedoch klar: Die wildesten Geschichten in GTA 6 schreiben sich durch die Realität von selbst.
Und ja, richtig gelesen: Die folgenden Fälle mit Männern aus Florida sind alle real und wirklich passiert. Falls ihr wirklich jemals daran gezweifelt habt, ob sich Florida als Ort für einen Grand-Theft-Auto-Titel eignet. Der Favorit der Autorin, MeinMMO-Redakteurin Caro, befindet sich ganz am Schluss …
Florida-Mann verlässt Stripclub, fällt aus seinem Pick-up und überfährt sich selbst das Bein
An einem regulären, sehr frühen Dienstagmorgen in der Nacht machte sich ein Stripclub-Besucher auf den Heimweg, als er – wie auch immer – aus seinem eigenen Pick-up-Truck fiel, der ihn dann über die Beine fuhr und schließlich in ein Haus krachte.
Der Fahrer flüchtete, doch ließ er im Wagen seinen Ausweis zurück, wodurch die Polizei den Mann ausfindig machen konnte. Wie das passieren konnte, weiß niemand. (Quelle: CBS News)

Florida-Mann stiehlt den Pfau seines Nachbarn und wird von wütenden Vögeln verfolgt
Diese Nachricht erhielt ihren eigenen Platz im Fernsehen, bei der auch die Moderatorin klarstellen musste, dass es sich um keinen Witz handelte – auch wenn sie und ihr Kollege nach wenigen Momenten lachen mussten.
Eine Sicherheitskamera hat den Vogeldieb auf frischer Tat ertappt, wie sich der Mann den Pfau griff, unter den Arm klemmte und lossprintete und die Artgenossen des entführten Pfaus die Verfolgung aufnahmen.
Hier könnt ihr den Bericht auf YouTube sehen:
Florida-Mann soll Steak und Hummer gestohlen und sich das Essen in die Hose gesteckt haben
Nach Angaben der Polizei hat ein 57-jähriger Mann in einem Walmart Steaks und Hummer gestohlen … und die Lebensmittel in seine Hose gesteckt.
Es soll sich um sechs Packungen Steak und zwei Packungen Hummerfleisch gehandelt haben, die gemeinsam einen Wert von satten 172,98 US-Dollar entsprachen. Und wie auch immer haben all die Dinge in seine Hose gepasst. Der Mann wurde gegen eine Kaution von 2.000 US-Dollar festgehalten. (Quelle: News 2, via wdtn.com)
Florida-Polizist behauptet, Burger King habe ihm Essen mit „Dreck“ darin serviert – es handelte sich um Gewürze
Ein Polizist in Florida beschwerte sich über den Inhalt seines Burgers, den er als „Dreck“ wahrnahm. Auf Facebook veröffentlichte dieser einen Beitrag, in dem er die Burger-King-Filiale nannte, um andere Menschen zu warnen. Diese reagierten verständlicherweise empört.
Eine umfassende Untersuchung wurde von Burger King eingeleitet, um die Filiale zu überprüfen. Da keine Auffälligkeiten erkannt werden konnten, wurde die Gewürzmischung des Fleisches untersucht, mit der die Patties vor dem Grillen gewürzt werden. Was der Polizist als Dreck wahrgenommen hat, war die Reaktion von Salz und Pfeffer auf die Flammen des Grills. Daraufhin verschwand der Beschwerdebeitrag auf Facebook sehr schnell. (Quelle: Independent)

Florida-Waffenbesitzer wollen den Hurrikan Irma mit Waffen „niederschießen“
Zehntausende Waffenbesitzer aus Florida verabredeten sich auf Facebook, einem Hurrikan entgegenzutreten, um „Irma zu zeigen, dass wir zuerst schießen“.
Der 22-jährige Veranstalter auf Facebook, der die Aktion ins Leben gerufen hat, habe das aus „Stress und Langeweile“ getan und nicht damit gerechnet, so viele Freiwillige zu motivieren.
Letztendlich wurden mehr als 5 Millionen Menschen aus ihren Häusern evakuiert, bevor der Sturm sie erreichen konnte. (Quelle: Independent)
Florida-Mann mit gefälschtem „MCLOVIN“-Nummernschild verwickelt die Polizei in eine Verfolgungsjagd mit 180 km/h – in einer 70-km/h-Zone
Ein 30-jähriger Florida-Mann wurde mit über 180 km/h in einer 70-km/h-Zone erwischt, wie er mit einem gefälschten Nummernschild mit der Aufschrift „MCLOVIN“ durch die Nacht raste. Er lieferte sich eine Verfolgungsjagd mit der Polizei, bis ihm der Weg von einem Patrouillenfahrzeug versperrt wurde. (Quelle: New York Post)
Das Schild und der Name McLovin sind eine Anspielung auf den Film „Superbad“, in dem sich der Schüler Fogell einen falschen Ausweis besorgte, um Alkohol kaufen zu können. Dabei verzichtete er auch auf einen Vornamen und machte sich deutlich mehr Jahre älter als nötig.

Florida-Mann droht laut Polizei, alle mit einer Armee von Schildkröten zu vernichten
Wegen einer Ruhestörung durch einen Obszönitäten schreienden 61-jährigen Mann in einem Starbucks wurde dieser von mehreren Beamten festgenommen.
Seine Schreie beinhalteten unter anderem, dass er selbst ein Heiliger sei, und damit drohte, seine Armee von Schildkröten in die Welt zu entsenden, um alle zu vernichten. Das bestätigte ein Polizist unter eidesstattlicher Erklärung (Quelle: News 6, via clickorlando.com).
Florida-Mann wegen Werfens eines Alligators durch ein Drive-in-Fenster festgenommen
Ein 23-jähriger Mann wurde festgenommen, weil er einen lebenden Alligator durch das Drive-in-Fenster eines Wendy’s in Florida geworfen haben soll. Er habe nach der Festnahme den Beamten gegenüber zugegeben, dass er das Tier am Straßenrand aufgelesen und aus seinem Pick-up-Truck durch das Fenster in die Küche des Restaurants geworfen habe – aber erst, nachdem er ein großes Erfrischungsgetränk bestellt hatte.
Dafür wurde er mit einer Kaution von 6.000 Dollar festgesetzt und erhielt Hausverbot auf sämtliche Wendy’s-Filialen.
Der Alligator wurde von der FWC (Florida Fish and Wildlife Conservation Commission) gerettet und in einem nahegelegenen Kanal wieder freigelassen.
Hierzu gibt es auch einen News-Bericht, der im Fernsehen ausgestrahlt wurde:
Was haltet ihr von den Aktionen der Florida-Männer? Habt ihr das Gefühl, dass sich GTA 6 an derartigen Fällen orientieren wird? Lasst es uns gerne in den Kommentaren wissen!
Chaos ist in der GTA-Reihe eigentlich vorprogrammiert. Dabei gibt es einen Spieler, für den zu viel Chaos oder derartige Exploits einfach nervig sind. Die Community sieht das allerdings anders: Wie soll GTA 6 chaotische „Exploits“ verhindern? Die Community sagt: gar nicht
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