Willkommen beim MeinMMO-Format „Das spielen wir an diesem Wochenende“. Wir verraten euch, was wir in den freien Tagen spielen und warum ihr genau dieses Spiel aktuell ebenfalls auf dem Schirm haben solltet. In dieser Ausgabe schlüpft MeinMMO-Redakteur Karsten Scholz mal wieder in die Haut von Geralt.
Das beschäftigt mich dieses Wochenende: Genau das Spiel, das ich auch schon vergangenes Wochenende hoch und runter gespielt habe: „The Witcher 3“, mit den beiden DLCs „Hearts of Stone“ sowie „Blood and Wine“. Warum gerade jetzt? Die überraschende Ankündigung der neuen Erweiterung „Songs of the Past“ ist schuld.
Wenn der DLC irgendwann 2027 erscheint, möchte ich mich mit meinem eigenen Geralt sofort in das neue Abenteuer stürzen können. Und für „The Witcher 4“ kann die Auffrischung sicherlich auch nicht schaden.
Meine bisherigen Erfahrungen mit „The Witcher 3“ waren nämlich leider sehr zerfasert, weil ich beispielsweise für meinen Test von „Blood and Wine“ auf einen von CD Projekt Red gestellten Zugang ausweichen musste, auf den ich heute keinen Zugriff mehr habe.
Auf meinem GOG-Account schlummert indes zwar das Hauptspiel mit ordentlich Spielzeit auf dem Buckel, doch fehlen dort die DLCs. Zudem missfiel mir der Gedanke, so ein großes RPG wie „The Witcher 3“ über den Sommer am PC anzugehen. Die Couch wirkt gerade nach der Arbeit viel freundlicher.
Doch ich hatte Glück: Für meine PlayStation 5 konnte ich das Hauptspiel sowie die beiden DLCs für nur ein paar Euro sichern (Sorry, die Aktion ist mittlerweile vorbei). Also schlug ich spontan zu und installierte mir die wilde Jagd, um einen erneuten, dieses Mal vollständigen Durchlauf zu starten.
Ein Meilenstein des RPG-Genres
Was macht „The Witcher 3“ aus? Es gibt allerlei gute Gründe, warum sich der dritte Teil der Reihe zu einem der erfolgreichsten und am besten bewerteten Rollenspiele aller Zeiten gemausert hat. Ich persönlich mag Geralt einfach als Hauptfigur. Die Welt des Hexers ist einerseits angenehm geerdet und rau, andererseits aber auch magisch und voller märchenhafter Elemente.
Es macht zudem einfach Spaß, mit Plötze die Open World zu erkunden und dort Geheimnisse aufzuspüren oder Monsternester zu sprengen. Zwischendurch stolpert man immer wieder in einige der besten Quests des Genres, die emotional packen, durch ihre launigen Dialoge unterhalten und einen vor knifflige Entscheidungen stellen.
Mit den bisher 24 Stunden Spielzeit im aktuellen Durchlauf bin ich noch ein gutes Stück von den Abenteuern aus „Blood and Wine“ entfernt, aber ich freue mich schon jetzt riesig auf die Rückkehr nach Toussaint. Für mich haben die Entwickler hier einen der besten DLCs der Gaming-Geschichte erschaffen, und das für einen damals schon fast unverschämt fairen Preis.
Unsere Empfehlung: Auf PlayStation 5 ist die jüngste Aktion zu „The Witcher 3“ leider am 11. Juni ausgelaufen, und auch auf Steam und GOG gibt’s derzeit leider keinen Rabatt, den ich euch empfehlen könnte. Das sollte aber kein Problem sein. Bei großen Steam-Sales ist der Hexer erfahrungsgemäß ein Dauergast und damit häufig für nur ein paar Euro zu haben.
Aber auch wenn ihr irgendwo die 50 Euro für die Edition mit allen Inhalten ausgebt, lohnt sich das aus meiner Sicht. Geralt ist wie ein Wein ganz wunderbar gealtert und es macht mir gerade super viel Spaß, die immer noch sehr schöne sowie detaillierte Welt als weißer Wolf unsicher zu machen.
Und der Umfang ist eh über jeden Zweifel erhaben. Wer bis zum Release von „Songs of the Past“ oder als Vorbereitung auf „The Witcher 4“ alle wichtigen Quests nachgeholt haben will, kann sicherlich locker 150 Stunden einplanen. Apropos: The Witcher 4 soll ebenfalls schon nächstes Jahr erscheinen, wird zu einem der teuersten Spiele weltweit
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