Die härteste PvE-Herausforderung kommt zurück zu Destiny 2. Diesmal soll sie sich für die großen Streamer und Spieler endlich mehr lohnen.
Diese Herausforderung kommt: Mit dem wöchentlichen Reset am 21. Juli bringt Destiny 2 seine ultimative Herausforderung für Nightfalls wieder. Dabei handelt es sich um die Spitzenreiter-Schwierigkeit (“Grandmaster”) für die Dämmerung: Feuerprobe.
Aufgabe ist es, eine bekannte Strike-Mission durchzuzocken, während alle Widrigkeiten auf Anschlage gedreht wurden: Feinde weit über dem Maximal-Level und mehr negative Modifikatoren als sonst im Game sollen den Herausforderer brechen.
Der Modus richtet sich klar an die Hardcore-Spieler und an die namhaften Streamer. Doch kaum jemand konnte der Herausforderung in der letzten Season etwas abgewinnen. Ändert sich das diesmal?
Spitzenreiter sollte perfekt für Streamer sein, ging aber baden
Der Modus wurde im Vorfeld als ideal für Streaming angesehen, er sollte “sehenswert” (“watchable”) sein – Im Prinzip das PvE-Pendant zu der PvP-Aktivität Trials of Osiris.
Den Streamern sollte dabei zugeschaut werden, wie sie sich durchbeißen, ihr Loadout an die Gegebenheiten der Mission anpassen und dann den Bedingungen zum Trotz triumphieren – Eine klassische Heldenreise im Prinzip.
Die Spieler sollten zuschauen, wie sich Streamer bekannten Bossen mit neuer Schwierigkeit stellten
Damit stand er nicht alleine da. Generell wurde kritisiert, dass der Loot sich nicht merklich von anderen Schwierigkeitsgraden in der Feuerprobe unterscheide.
Letztendlich haben sich fast nur Titel-Jäger durch die Spitzenreiter-Schwierigkeit geqäult. Denn wer jeden verfügbaren Nightfall der Season so einmal absolvierte, wurde mit dem Titel “Eroberer” belohnt.
Die spannenden Streams mit anfeuernden Zuschauern blieben auf der Strecke. Kaum Hüter wollten sich die Tortur geben oder anderen dabei zusehen.
Den großen Twitch-Streamern ging es bei Destiny 2 dennoch gut:
Das ist jetzt anders: In der Season 11 möchte Bungie die Spitzenreiter-Schwierigkeit attraktiver gestalten. Und das für alle Hüter. Mehr Loot soll mehr Spieler in den Modus locken.
Vor allem die seltensten Ressourcen will die Feuerprobe jetzt springen lassen. Diese Materialien werden bald vermehrt gebraucht, da der Waffen- und Rüstungsruhestand viel Neu-Investment von den Spielern verlangt.
Im Detail sehen die Loot-Änderungen so aus:
Meisterwerk-Materialien-Drops wurden für die Spitzenreiter-Schwierigkeitsstufe der Dämmerung erhöht.
Bei Spitzenreiter-Abschlüssen auf Platin-, Gold- und Silber-Levels bestehen jetzt höhere Chancen, dass ein exotisches Rüstungsteil fällt.
Ein Spitzenreiter-Abschluss auf Platin-Level garantiert jetzt ein Aszendenten-Bruchstück (und es besteht eine kleine Chance auf ein weiteres) und vier Verbesserungsprismen (und es besteht eine moderate Chance auf 1-2 weitere).
Ein Spitzenreiter-Abschluss auf Gold-Level garantiert jetzt zwei Verbesserungsprismen (und es besteht eine moderate Chance auf zwei weitere).
Bei einem Spitzenreiter-Abschluss auf Silber-Level besteht jetzt eine kleine Chance auf zwei Verbesserungsprismen.
Diese Änderungen sind klar darauf aus, die Spieler zum mehrmaligen Zocken der Aktivität aufzufordern. Denn je besser man abschneidet, desto üppiger fällt der Materialien-Drop aus.
So könnten Streamer die besten Loadouts und Routen durch die Spitzenreiter-Schwierigkeit präsentieren und die Zuschauer eifern dem Beispiel nach und sacken die Belohnungen selbst ein.
Was haltet ihr davon, werdet ihr euch in Season 11 an der knackigsten PvE-Herausforderung probieren? In Season 11 habt ihr sogar (leider) mehr Zeit dafür. Was die Verschiebung der Erweiterung für euch bedeutet, lest ihr hier: Destiny 2 verlängert Season 11 – So geht es für euch jetzt weiter
The Last of Us Part II hat auf Metacritic mit schlechten User-Review und Reviewbombing zu kämpfen. Die Plattform hat nun eine Änderung eingeführt, die so ein Review-Bombing zum Launch eines Spiels zukünftig verhindern soll. Leider kommt das zu spät – und aus den falschen Gründen, findet MeinMMO-Autor Benedict Grothaus.
Hinweis: Der Titel des Artikels wurde geändert, weil neue Information zum Thema aufgetaucht ist. Das entsprechende Update findet ihr am Ende vom Text.
So reagiert Metacritic: Die Website Metacritic sammelt Bewertungen zu Spielen von Nutzern und der Gaming-Presse. Beides wird auf Metacritic getrennt aufgeführt als Metascore und User-Score. Die Seite ist eine wichtige Anlaufstelle für viele Nutzer, um sich ein erstes Bild von einem neuen Spiel zu machen und gesammelte Meinungen zu lesen.
Bisher konnte jeder, der einen Account besitzt, als Nutzer einfach ein Spiel bewerten. Egal, ob er es gespielt hat, besitzt oder überhaupt kennt. Ein Klick hat genügt, um einem neuen Videospiel eine Note zu geben.
Das geht nun allerdings nicht mehr so einfach – jedenfalls nicht zum Launch eines Spiels. Metacritic hat eingeführt, dass User-Scores eine gewisse Zeit lang nicht verfügbar sind. Stattdessen erscheint die Bitte, ein Spiel doch erst etwas länger zu spielen, ehe man sich eine Meinung darüber bildet.
Den neuen Titel “Ghost of Tsushima” durfte ich nicht direkt bewerten. Beim US-Magazin Forbes lief die Frist schon am 18. Juli aus.
Warum kommt die Änderung? In der Vergangenheit gab es häufig Fälle, in denen Nutzer Spiele schlecht bewertet haben, um ihren Unmut auszudrücken, ohne das Spiel und Inhalte selbst überhaupt zu berücksichtigen („Reviewbombing“).
Eines der neusten und prominentesten Beispiele für dieses Verhalten ist The Last of Us Part II. Durch seine Sozialkritik polarisiert das neue Story-Game stark und ruft teilweise heftige Reaktionen hervor.
Während Kritiker The Last of Us Part II eine 94/100 geben, es also sehr gut bewerten, steht es bei Nutzern aktuell nur bei 5.5/10. Viele der negativen Kritik mit 0 Punkten sagen, das Spiel hätte eine “LGBTQ”-Agenda und würde die pushen.
Besonders die Diskussion um The Last of Us Part II und die vielen negativen Reviews gleich zum Launch, dürften der entscheidende Grund sein, warum Metacritic ausgerechnet jetzt den Schritt gegangen ist, Reviews zum Launch zu sperren.
Ich finde: Das ist viel, viel zu spät und der Grund dahinter ist auch nicht schön.
Das hätte viel früher passieren müssen
Darum kommt das zu spät: Vorweg: Ich finde die Änderung gut und richtig. So etwas war schon lange notwendig. Metacritic hat sich aber viel zu viel Zeit damit gelassen, denn:
The Last of Us Part II profitiert davon schon gar nicht mehr
viele andere Spiele zuvor hatten ebenfalls schon das Problem, dass sie zum Launch bombardiert wurden
So geht Steam mit Reviewbombing um, hier bei Warframe.
Auf Metacritic tauchten ähnliche Probleme bereits sehr prominent in den vergangenen Jahren auf. 2018 etwa erhielt das Survival-Game Fallout 76 massenhaft negative Reviews und das direkt zu Release, als viele Spieler es noch gar nicht ausführlich haben spielen können.
Ähnlich erging es 2019 dem neuen Call of Duty: Modern Warfare. CoD erhielt massig 0-Punkte-Reviews wegen Propaganda-Vorwürfen: Es soll Russland-feindlich gewesen sein. Auch diese 0-Punkte-Reviews kamen, ohne direkt auf das Spiel an sich einzugehen und weitere Kritikpunkte zu erlauben.
Warum muss hier etwas passieren? Alle drei genannten Spiele sind gute Beispiele dafür, warum gegen Reviewbombing vorgegangen werden sollte. The Last of Us Part II und Call of Duty haben sich schließlich als hervorragende Spiele und Top-Titel in ihren Kategorien hervorgetan.
Spiegelt sich das jedoch in den User-Scores wider? Nein. Achtet nun jemand, der lieber anderen Spielern als der Presse vertraut, nur auf die reine Zahl, lässt er sich von dieser vielleicht abschrecken und verzichtet darauf, die Games zu spielen, obwohl sie ihm gefallen könnten.
Fallout 76 hatte stark mit schlechten Reviews zu kämpfen – Dabei zeigen die neuen Bewertungen auf Steam, dass es durchaus ein gutes Spiel geworden ist.
Ähnlich sieht es bei Fallout 76 aus. Sicherlich ist und war es nicht perfekt und hat mit vielen Fehlern und Bugs zu kämpfen. Es war aber zu keinem Zeitpunkt „0-Punkte-schlecht“. Zumal sich damals viele Bewertungen nicht einmal aufs Spiel selbst bezogen haben, sondern darauf, dass sich einige Hardcore-Fans einen Nachfolger für Fallout 4 gewünscht haben – einfach einen weiteren Singleplayer der Reihe, kein Multiplayer-Game.
Auf den „Hate Train“ zu Fallout 76 sind im Anschluss viele Influencer, Nutzer und Foren-Besucher eingestiegen – sehr zum Leidwesen der eigentlichen Spieler. Das ging teilweise so weit, dass Spieler, die Fallout 76 mochten, dafür angefeindet wurden.
Reviewbombing hier zu unterbinden, hätte mit Sicherheit geholfen, das gesamte Narrativ etwas anders zu gestalten, sodass weniger Hass von allen Seiten gekommen wäre. Die heftige Kritik an Fallout 76 wäre, meiner Meinung nach, sogar ein besserer Grund für die Einführung gewesen, als es das aktuell bei The Last of Us Part II ist.
Wann hätte das kommen müssen? Einen konkreten Zeitpunkt kann ich nicht nennen. Ich kann nur sagen: Sehr viel früher. Vielleicht schon zu Release der Website, spätestens aber zum ersten Fall von Reviewbombing, der jemals aufgetreten ist.
Es sollte selbstverständlich sein, dass sich Spiele-Reviews auf das Spiel beziehen und nicht auf irgendwelche Umstände und Kontroversen, die nur peripher damit zu tun haben. Darum ist für mich klar: jetzt ist zu spät.
Allerdings ist nicht nur der Zeitpunkt ein Problem. Auch der Grund, aus dem nun gehandelt wird oder zumindest jener, welcher der Ursprung zu sein scheint, ist aus meiner Sicht ziemlich problematisch.
Regulierung ja, aber bitte keine Zensur
Warum ist der Grund ein falscher? Bei The Last of Us Part II beziehen sich viele negative Bewertungen auf die „political correctness“ des Spiels. Schaut man sich einmal die Kommentare zu diesen Reviews auf Metacritic an, findet man etwa:
Vorwürfe über Manipulation und „brainwashing“
Kritik am Umgang mit Homosexualität und LGBTQ
Unzufriedenheit mit der Story im Allgemeinen
Die lesbische Beziehung von Ellie scheint viele zu stören, aber ist sie das eigentliche Problem?
Ich habe selbst The Last of Us Part II nicht gespielt, weil mich die Story bereits bei Part 1 nicht packen konnte. Ich will deswegen weder das Spiel bewerten, noch, wie sehr Kritik an der Story gerechtfertigt ist, kann aber bereits an Gameplay-Videos sehen, dass diese Gründe alleine nicht für 0 Punkte ausreichen. Cortyn aus unserem MeinMMO-Team ist stark von The Last Of Us II überzeugt.
Ein viel größeres Problem als die Kritik an der Story scheint für viele “0-Punkte”-Krieger der Vorwurf zu sein, wie The Last of Us Part II mit LGBTQ umgeht. Hier befinde ich mich zwischen den Fronten:
Einerseits finde ich es gut, dass ein solches Thema prominenter vertreten ist und dass homosexueller Umgang als „normal“ und selbstverständlich in einem Spiel angesehen wird.
Andererseits nervt es mich gewaltig, dass immer mehr Spiele ihre Diversität zu einem Verkaufsargument machen. Ein Spiel sollte überzeugen, weil sich gut spielt, nicht, weil es eine breite Auswahl an Charakteren mit verschiedenen Hautfarben und sexuellen Vorlieben herauskehrt.
Konkret den Umgang mit Homo-, Bi- und Transsexualität finde ich äußerst kritisch. Ich selbst bin bi- bzw. pansexuell und hatte viele Jahre, in denen ich mich fragte, was „falsch“ mit mir ist, damit zu kämpfen, bis ich mich endlich selbst „besser verstanden“ habe.
Ich will nicht, dass nun irgendwelche Leute daraus Profit schlagen, weil es sich gerade ergibt. Für mich ist das kein respektvoller Umgang mit dem Thema, sondern “das Fähnchen in den Wind halten.”
Und wenn jedem Spiel nun der Diversitäts-Stempel aufgedrückt wird, führt das vermutlich eher zu Trotz-Reaktionen und Unmut unter den Gamern, als zu tatstächlicher Inklusion.
Was genau ist nun meine Kritik? Die Schwierigkeit daran, dass Metacritic nun auf die ganze Problematik reagiert, ist für mich, dass es sich anfühlt, als wollte Metacritic ausgerechnet anhand dieses Review-Bombings nun eine Zensur einführen und das Review-Bombing aus genau diesem politischen Grund verbieten, während man die Review-Bombings aus anderen Gründen einfach so hingenommen hat.
Spieler, die unzufrieden damit sind, wie Entwickler und Publisher ihre Spiele vermarkten, werden nun künftig zum Schweigen gebracht.
Viele Fans haben jetzt schon den Eindruck, dass ihnen die Möglichkeit fehlt, Kritik äußern zu können und dabei gehört zu werden. Und gerade das Thema Diversität ist so spannungsgeladen und aktuell wie kaum ein anderes. Den Menschen, die darüber sprechen wollen, fehlt aber eine geeignete Plattform für die Diskussion.
Es fühlt sich an, als sei diese Thematik der Diversität in den vergangenen Monaten und Jahren immer häufiger in Spielen prominent vertreten.
Darum kann ich die Kritik daran durchaus nachvollziehen und verstehe, wenn sich Leute darüber aufregen, selbst wenn sie nicht per se dagegen sind.
Andererseits finde ich es falsch, dass die Kritiker ausgerechnet User-Reviews dazu nutzen, um ihre Meinung auf diese Weise zu verbreiten. Bewertungen sollten ein Spiel möglichst als Ganzes bewerten, nicht nur einzelne Punkte daraus.
Es sucht kaum noch jemand das Gespräch – Nutzer wollen nur ihrer schlechten Laune Luft machen und Anbieter unterbinden das kompromisslos. Wie soll man da gemeinsam Lösungen finden?
Das zusammen führt zu dem Problem, dass sich Kritiker wieder einmal überfahren fühlen, weil sie ihrem Frust keinen Ausdruck mehr verleihen können und sich ihre Meinung damit noch stärker verhärtet. Es ziehen sich immer klarere Grenzen und keiner ist mehr bereit, vernünftig miteinander zu reden. Zugleich wirkt das so, als hätte Metacritic erst dann reagiert, wenn eine bestimmte Gruppe laut genug danach schreit.
Es wirkt ebenfalls so, als würde der Anlass bei The Last of Us Part II gerade gut passen. So scheint es, als geht es Metacritic gar nicht darum, die Integrität der Bewertungen zu bewahren, wie es schon bei CoD oder Fallout nötig gewesen wäre.
Ich finde gut, dass etwas gegen Reviewbombing auf Metacritic gemacht wird. Ich finde aber nicht gut, wie das passiert und dass es sich ausgerechnet an The Last of Us Part II entzündet.
Update: The Last Of Us ist nicht der Grund
Metacritic hat in einer Antwort auf eine Anfrage von gamesindustry.biz dementiert, dass ein “bestimmtes Spiel” der Grund für die Einführung gewesen sei. Die Änderung wäre demnach also keine Reaktion auf das Reviewbombing von The Last Of Us II.
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Es handle sich um eine generelle Änderung für alle Spiele, bei der man nun 36 Stunden nach Release warten müsse, um ein Review schreiben zu dürfen. Das beziehe sich nur auf Games, nicht auf andere Sektionen.
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Dank der heutigen Möglichkeiten des Internets kann man quasi jede Dienstleistung im Netz anbieten oder kaufen. Game-Coaching gehört auch dazu – Doch wie läuft sowas ab? MeinMMO hat mit einem Gaming-Coach gesprochen und zeigt euch hier, wie sowas vonstatten gehen kann.
Wenn es mal wieder laut fluchend nach 2 Spielminuten in den Gulag von Call of Duty: Warzone geht oder man in Valorant nach der 3. Runde schon merkt, dass man keinen Stich macht, kann ein wenig Coaching helfen.
Jeder kann sich heutzutage fast jede Dienstleistung im Netz besorgen oder anbieten. Ein wenig Nachhilfe für Games gehört auch dazu. Da es aber noch gar nicht so üblich ist, sich mal schnell einen Coach für sein neustes Lieblings-MMO zu bestellen, hat sich MeinMMO die Sache mal ein wenig genauer angeschaut.
Dafür haben wir mit einem Individual-Coach gesprochen, der CS:GO-Spieler auf die nächste Stufe hebt und seine Hilfen über eine Internetplattform anbietet, die allerlei digitale Dienstleistungen im Angebot hat.
Mit wem haben wir gesprochen? Unser Interview-Partner war Maks Trocha (auf dem Titel-Bild zu sehen), ein professioneller CS:GO-Spieler, der für das “Dr. Pepper”-Team in den Kampf zieht. Er lebt in Deutschland und bietet, neben seinem Job als Pro-Gamer, seit einigen Monaten erfolgreich individuelles Game-Coaching an.
Wir haben ihn ein paar Fragen über sein Angebot gestellt, wie sein Coaching abläuft und wollten auch wissen, was wichtig ist, wenn man selbst mal als Individual-Coach arbeiten möchte.
Individuelles Game-Coaching für Jedermann – Das steckt dahinter
Wie läuft sein Coaching ab? Maks Trocha bietet seine “Gigs” auf “fiverr.com” an. Auf dieser Plattform kann quasi jeder alles anbieten, für das man nicht gemeinsam in einem Raum sein muss. Wenn ihr von der Nachhilfe profitieren wollt, findet ihr auf der Plattform alle wichtigen Infos, wie Preise und Inhalt des Coachings, sowie Hintergrund-Infos zum Trainer.
Die Plattform auf der Maks Trocha unterwegs ist, bietet auch Informationen darüber, wie schnell sich der Dienstleister durchschnittlich meldet und wie lange es dann bis zur “Lieferung” gebraucht hat. Die meisten Anbieter hier geben 3 Pakete zur Auswahl – Basis, Standard und Premium.
Die Pakete unterscheiden sich allerdings von Coach zu Coach, es gibt keine echten Standards. Ihr sucht euch ein Paket eures Coaches aus und wartet dann darauf, dass sich der Trainer bei euch meldet.
Mit ihm besprecht ihr dann die Einzelheiten der Dienstleistung. Hier habt ihr dann die Möglichkeit, Wünsche äußern und euch gemeinsam auf das endgültige zu Paket einigen. Ihr könnt aber auch einfach buchen, einen Termin vereinbaren und loslegen.
Maks Trocha ist hauptberuflich CS:GO-Pro und bietet daneben Individual-Coaching an.
Individuelles Shooter-Coaching nach euren Bedürfnissen
Wie wird gecoacht? Mit seinem Base- und Standard-Paket analysiert Maks Trocha euer Gameplay und versucht dabei, eure Entscheidungen zu verstehen und gibt Hinweise, wie ihr euch verbessern könnt. Beim Standard-Paket setzt ihr euch gemeinsam in den Chat und schaut währenddessen euer Gameplay an. So könnt ihr Fragen stellen, im Gegensatz zum Basis-Paket, wo ihr ein fertiges Video bekommt.
Das Premium-Paket ist dann ein waschechtes individuelles Coaching, bei dem Maks Trocha sich tiefergehend mit euren Fähigkeiten beschäftigt und fördert. Sein Coaching beinhaltet diese beiden wichtigen Elemente:
Verbesserung der Entscheidungen im Match
Bessere mechanische Fähigkeiten
Dabei versucht er, sein Training so gut es geht zu verallgemeinern, damit ihr euer Spiel nicht nur in einer bestimmten Situation verbessert, sondern wisst, wie ihr eure neuen Fähigkeiten auch auf andere Situationen anwenden könnt. Tipps für spezielle Situationen gibt es aber auch.
Das Premium-Paket von Maks Trocha kostet dabei knapp 55 Euro für 2 Stunden Coaching.
Das Ganze lernt ihr allerdings nicht an einem Tag und schon gar nicht in den 2 Stunden. Wie beim Lernen eines Instrumentes könnt ihr die Dienste des Coaches öfter in Anspruch nehmen und so lange mit ihm trainieren, bis ihr euch stark genug fühlt. Maks Trocha meint, dass die meisten seiner Kunden wiederkommen, um noch besser zu werden.
Jeder Coach ist einzigartig
Läuft das Coaching immer wie bei Maks Trocha? Wie bereits erwähnt, gibt es keine Vorgaben, wie ein solches Coaching auszusehen hat. Auf der Plattform findet man zum Beispiel einen Coach für das Battle Royale CoD: Warzone, der mit seinem Premium-Paket zusätzlich zum Coaching auch 4 Warzone-Siege verspricht.
Den Anbietern sind hier mehr oder weniger keine Grenzen gesetzt, solange es nicht gegen die Nutzungs-Bedingungen der Plattform verstößt.
Was kostet sowas? Auch bei den Preisen gibt es große Unterschiede, je nach Inhalt und Art des Coaching:
Ein Coach für den Hardcore-Shooter “Escape from Tarkov” bietet für knapp 5 Euro an, euch 60 Minuten lang in das schwer zugängliche Gameplay des Shooters einzuführen.
Ein Overwatch-Pro bietet euch eine 5-Stunden-Dauer-Session für knapp 115 Euro an.
Das Angebot des Warzone-Coaches mit den 4 Siegen lag bei nicht ganz 60 Euro.
Je nachdem, was ihr euch vorstellt, könnt ihr eure Angebote wählen und auch mit den Coaches nachbesprechen. Das Angebot von Maks Trocha ist vergleichsweise teuer, dafür steht ein hauptberuflicher Pro hinter dem Training. Angeboten von normalen Spielern sind da meist etwas günstiger.
Ob CoD: Warzone, Overwatch oder Escape from Tarkov, ihr findet für viele Online-Games einen Coach.
Nutzt die Bewertungen, um einen Coach zu finden
Worauf sollte ich bei der Coach-Wahl achten? Wenn ihr euch auf “Coaching-Plattformen” umschaut, achtet darauf, dass euch die Plattform ausreichend schützt.
Professionelle Freelancer-Plattformen schützen eure Zahlungen und bieten oft auch eine Einordnung des Anbieters, wie es um seine Zuverlässigkeit und Qualität steht. Auf “fiverr” sind die Anbieter zum Beispiel mit einem “Verkäufer-Level” gekennzeichnet. Ein “Level-2-Verkäufer” muss hier bereits 50 Leistungen pünktlich und mit einer Bewertung von mindestens 4,8 abgeschlossen haben.
Zudem sollte es vor dem Zustandekommen eines “Gigs” möglich sein, mit dem Coach über das Training zu sprechen oder zu schreiben, um eure genauen Vorstellungen klar zu machen.
Wichtig ist auch die Sprache des Coaches. Einige Plattformen arbeiten international und viele der Dienstleister sprechen kein Deutsch. Maks Trocha kommt zum Beispiel gebürtig aus Polen und ein Training mit ihm wäre dann eher auf Englisch oder Polnisch.
Coachen kann jeder, aber gut coachen ist die schwere Kunst
Kann ich selbst Coach werden? Grundsätzlich erstmal ja. Im Prinzip kann sich jeder auf solchen Plattformen anmelden und seine Dienste anbieten. Das endet auch nicht beim Coaching, ihr könntet euch auch einfach als Mitspieler anbieten oder Chat-Moderator. Solange die Leistungen den Nutzung-Bedingungen der Plattform entspricht.
Und auch Maks Trocha meint, Individual-Coach kann grundsätzlich jeder werden. Damit ihr eurem Kunden aber auch vernünftig helfen könnt, braucht ihr zwei Dinge:
Expertise im Spiel
Den Willen, geduldig zu sein und anderen zu helfen
Wenn ihr euch für gut genug haltet, einen anderen Spieler zu coachen und damit zu verbessern, steht dem eigentlich nichts mehr im Wege. Ihr solltet aber bereit sein, auf eure Kunden einzugehen und geduldig mit ihnen zu sein.
Gabs einen kleinen Tipp von dem Coach? Natürlich sprechen wir nicht mit einem Shooter-Coach, ohne auch gleich nach einem Tipp zu fragen, wie man besser werden kann. Und Maks Trocha war so nett, sich ein paar Gedanken darüber zumachen:
Was wäre der erste generelle Tipp, den du einem Shooter-Spieler geben würdest, der besser werden möchte? Schwierige Frage. Aber es gibt ein paar Dinge, die ich bei meinen Kunden immer wieder beobachte. Eine Sache, die gern übersehen wird, ist das eigene Mindset, wenn man ins Spiel geht. Also wie man das Match angeht. Ich denke, wenn ein Spieler ins Match geht, sollte er sich immer darauf fokussieren so zu spielen, wie er es für richtig hält. Es hilft, nicht ständig daran zu denken, wie man effizienter oder der Beste sein kann. Ich denke, er sollte so spielen, wie er sich am wohlsten und selbstsicher fühlt. Er soll so spielen, wie er es mag. Aber wenn ein Spieler außerhalb der Matches trainiert und versucht, sich zu verbessern, dann sollte er darauf abzielen, so effizient wie möglich zu spielen und auch Dinge üben, mit denen er sich nicht so wohlfühlt, damit er sie dann auch einfacher im Match einsetzten kann.
Was haltet ihr von individuellem Game-Coaching? Kommt sowas für euch infrage?
Das Interview mit Maks Trocha wurde von der Plattform “fiverr” organisiert. Die Plattform hatte aber keinen Einfluss auf Inhalt oder Struktur des Textes.
Die Loot-Shooter Destiny 2 und The Division 2 sollten erfolgreiche erste Teile fortsetzen. In beiden Fällen ist das fehlgeschlagen, sagt MeinMMO-Autor Schuhmann. Das Modell, solche Endlosspiele einfach zu beenden und neu fortzusetzen, ist gescheitert.
Das war die Idee des Modells: Die Spielmarken Destiny und The Division sollten neue Spiele-Welten etablieren und Shooter-Spiele mit MMO-Elementen für PS4 und Xbox One sein. The Division starte zudem schon für den PC, Destiny wollte mittelfristig da hin, bediente aber erst noch PS3 und Xbox 360 mit.
Zudem sollten sie den Publisher verlässliches, andauerndes Einkommen bescheren. Darauf stehen Publisher, wie man weiß.
Der Plan sah auf dem Papier so aus:
Ein Grundspiel sollte mit der Kampagne starten und den Spielenden ordentlich was zu tun geben und sie anfixen. Das Grundspiel bewarben die Publisher groß, so wie ein normales AAA-Spiel für Singleplayer
Das Spiel wollte man wie ein “MMO” mit Patches und Balance-Änderungen frisch halten und verbessern. Die ständige Kommunikation mit den Spielern, Raids, die Loot-Spirale und Events schaute man sich von MMOs ab, die ja auf dem PC schon ein Jahrzehnt erfolgreich liefen
Dazu würde man die Spiele über DLCs oder sogar Erweiterungen einige Jahre laufen und größer werden lassen. So wie klassische Blockbuster auf Konsolen nach dem Launch für begrenzte Zeit erweitert werden
Letztlich wollte man das Spiel nach 2 bis 3 Jahren nicht mehr weiterentwickeln, sondern beenden, und mit einem Teil 2 weitermachen, der dann wieder zum Vollpreis im Laden steht
Activision und später Ubisoft wollten also die neue Idee, “Endlosspiele” für PS4 und Xbox One zu entwickeln, mit der “alten Idee” kombinieren, wie große AAA-Blockbuster á la The Witcher oder Skyrim gepflegt und monetarisiert werden.
Destiny stieß im April 2014 neue Tore auf. Das kannte man so alles nicht.
So sah das in der Praxis aus: Destiny erschien 2014, erhielt 2 DLCs, 2 Erweiterungen und einige Content-Patches. Dann stellte Bungie die Weiterentwicklung im Sommer 2017 ein und veröffentlichte Destiny 2 im September 2017.
Dabei hatte sich das Studio in verschiedene Teams aufgeteilt. Die Erweiterung 2016, “Das Erwachen der Eisernen Lords” und kostenlose Updates 2017 wurden offenbar von einem “B-Team” entwickelt, während das “A-Team” an Destiny 2 saß.
The Division 1 fesselte 2016 mit einer ungewöhnlich düsteren Story.
Zweiten Teilen fällt es schwer, die Fans zu begeistern
So kamen die zweiten Teile an: Destiny 2 hatte zum Launch eine Phase von wenigen Wochen, in denen das Spiel gelobt wurde. Die Verkaufszahlen waren offenbar auch hervorragend. Es wurden besonders viele der teuren Sonder-Editionen verkauft.
Dann aber brach die Kritik los:
den Fans fehlten einige Features aus Teil 1 und vor allem Inhalte von früher
PvP war in Teil 2 zudem deutlich unbeliebter
es waren nicht genügend Neuerungen zu erkennen
es fehlte Abwechslung und Inhalt im Endgame
es wurde zu viel aus Teil 1 beibehalten und recycelt, wie Waffen, Gegnertypen, die Klassen, viele NPCs und auch sonst so gut wie alles
vor allem die fehlende technische Weiterentwicklung wurde bemängelt. Viele Veteranen von Destiny 1 hätten sich beim neuen Spiel 60 FPS oder dedizierte Server gewünscht
Destiny war Ende 2017 und lange 2018 ziemlich am Boden.
The Division 2 hatte etwa 2 Monate, in denen es gelobt und sogar gefeiert wurde: Die Kampagne brillierte zu Beginn, das Spiel fing die Atmosphäre von Washington, DC; perfekt ein und die Missionen wirkten toll designet: Vor allem die Mission auf Roosevelt Island war ein Highlight.
Dann aber machte sich unter den Stammspielern Frust breit:
die Langzeit-Motivation war nicht gegeben
die neuen Updates brachten wenig Wiederspielbarkeit
Die Zukunft von The Division 2 ist unklar. Nachdem 2020 eine große Erweiterung erschien, ist eine reguläre Erweiterung des Spiels mit Content-Updates geplant. Es ist auch ein neuer Modus im Gespräch. Ob die Reihe The Division fortgesetzt wird, weiß man im Moment nicht.
“Content-Modell” zeigt in der Praxis viele Schwächen
Das sind die größten Probleme mit dem Modell: Die Idee eines „Games as a service“ ist es, ein Grundspiel mit den Jahren immer weiter zu verbessern, zu verfeinern und dem Spieler mehr Möglichkeiten zu geben sich zu entfalten. Der Spieler soll zudem in der Welt wachsen, sich einen Charakter und ein soziales Umfeld aufbauen, das ihn bindet. Er soll Wurzeln schlagen.
Der Spieler soll seinen Helden mit den Jahren liebgewinnen und entwickeln.
Nachdem Spiele wie Destiny oder The Division über 3 Jahre verfeinert und verbessert werden, ist es für Spieler nicht nachzuvollziehen, warum sie das nun aufgeben sollten, um in derselben Welt von vorne zu beginnen. Vor allem wenn kaum Neuerungen zu erkennen sind, sondern es sich lediglich um eine neue Kampagne handelt.
Dieser Neustart mit nackten Händen weckte viel Unmut. Es fiel den Studios auch schwer, die Games zu bewerben, außer über die Story und die Atmosphäre, von etwas Mächtigem bedroht zu werden. Es waren bei beiden Nachfolge-Titeln wenige bis keine neuen einzigartige Verkaufspunkte zu erkennen. Es ist für die Studios eine harte Situation:
einerseits soll sich Teil 2 wie das “alte Spiel” anfühlen und alle Features und Bequemlichkeiten bieten, an die sich Spieler gewöhnt haben
andererseits soll es “neu und aufregend” genug sein, damit Spieler das Gefühl haben, wirklich was Neues zu spielen und nicht das alte Spiel einfach weiter, denn da hat sich ja schon Ermüdung breitgemacht
In der Praxis hat es sich zudem als Problem erwiesen, die Spieler beständig und für Kleinigkeiten zur Kasse zu bitten. Denn für jeden DLC sollen Spieler dann etwa 10€ abdrücken, für Erweiterungen noch mal 40€ und für das jeweils neue Spiel dann noch mal 70€.
Wenn DLCs enttäuschen und die Stimmung im Keller ist, hören Spieler schlicht damit auf, sich die neuen Inhalte zu kaufen: Die Spieler-Basis zersplittert und wird kleiner. Das Problem verschärft sich zudem dadurch, dass Spieler sich den neuen Inhalt immer dann kaufen sollen, wenn der alte Inhalt verbraucht und die Stimmung tendenziell mies ist.
Immer wieder liest man von Spielern, dass sie es satt haben über die Jahre so viel Geld in ein Spiel zu investieren, selbst wenn sie es so viel spielen wie Destiny oder The Division.
Er musste den Kopf für Destiny 2 hinhalten, obwohl er nur wenig Zeit am Steuer hatte: Luke Smith.
Außerdem gab es ein praktisches Problem: Es ist offenbar logistisch extrem schwierig, ein neues Spiel zu entwickeln, während das alte fortgesetzt und weiterentwickelt wird:
Massive hat das mit The Division 2 augenscheinlich gut hinbekommen. Aber auch nur, weil andere Ubisoft-Studios die Weiterentwicklung von The Division 1 übernahmen
Bungie war konstant im Krisen-Modus, weil ihnen die Content-Pipeline für Destiny 1 Ende 2015 zusammenbrach und sie Destiny 2 rebooten und unter Zeitdruck fertigstellen mussten. Das sorgte dafür, dass 3 der 6 Content-Jahre bei Destiny eher mäßig waren. Von dem Schlamassel hat sich Bungie noch immer nicht so richtig erholt.
Darum wurde das Modell verwendet: Das Modell von Destiny und The Division 2 stammt noch aus einer Zeit, als man dachte, dass Spiele-Reihen jedes Jahr oder alle zwei Jahre im Handel liegen müssten, um neue Spieler zu erreichen. So wurden klassische Spiele-Reihen auf PS4 und Xbox One betrieben. Das ist das Modell, auf das etwa Call of Duty setzt.
Daher dachten auch Activision Blizzard und Ubisoft man bräuchte neue Spiele, um den Spielern visuell und über die PR klar zu signalisieren, dass sie in das Game neu einsteigen können und um das Spiel relevant und im Gespräch zu halten.
Das Denken verändert sich mittlerweile
Das hat sich geändert: In den letzten 6 Jahren hat sich der Markt entschieden verändert. Dank solcher Endlos-Spiele wie GTA Online, Fortnite oder Apex Legends ist es jetzt klar, dass Spielereihen konstant im Gespräch bleiben können, auch ohne in neuer Box und mit Aufstellern „im Laden zu stehen.“ Zusätzlich hat das digitale Kaufen von Spielen bei den Konsolen mächtig an Fahrt gewonnen.
Vor allem der Erfolg von „The Elder Scrolls Online“ auf PS4 und Xbox One hat aber dazu beigetragen, dass sich die Idee festsetzt: Games-as-a-service-Titel können beständig weiterentwickelt werden und brauchen Fortsetzung und keinen Neustart – auch nicht auf PS4 und Xbox One.
The Elder Scrolls Online ist ein Beispiel dafür, wie es “ohne Teil 2” geht: Nämlich auch und besser.
Spiele wie Anthem erscheinen heute gleich mit der Ansage: Wir bringen gar keine DLCs. Okay, bei Anthem ging das furchtbar schief, aber schon 2019 war dieses Umdenken bei neuen Online-Spielereihen zu erkennen.
Das Studio Wildcard hat die Arbeit an Teil 2 von ARK Survival Evolved eingestellt, um weiter an ARK zu entwickeln. Sie haben bemerkt, dass die bestehenden Fans nicht damit aufhören wollen, das alte MMO zu spielen und zu lieben.
Wahrscheinlich hat sich die Idee, ein „Endlosspiel zu beenden und genauso, aber anders fortzusetzen” einfach als etwas entpuppt, das die Spieler in der Form nicht wollen. Die einzige Spielereihe, die sich das leisten kann, scheint FIFA zu sein.
Sogar Call of Duty findet mittlerweile Gefallen daran, mit Warzone ein Endlos-Spiel zu betreiben und hat es gar nicht so eilig, das neue Call of Duty 2020 ins Gespräch zu bringen, wie in den Jahren zuvor.
Bei Destiny geht es ohne Teil 3 weiter.
Eigentlich hätte Destiny 3 erscheinen sollen. Das war der Wille von Activision Blizzard, wie man aus dem Vertrag weiß. Gerade zum Launch von PS5 und Xbox Series X hätte sich das angeboten.
Doch offenbar stellte sich Bungie hier quer und hatte eine andere Vision. Die beiden Firmen gingen getrennte Wege. Mittlerweile sind Studio und Publisher schon 19 Monate getrennt:
Ein starkes Ultimate Team zu basteln ist gar nicht so einfach – schließlich kommt man kaum an gute Karten. Aber nach 6 Jahren FUT hat MeinMMO-Autor Max Handwerk in FIFA 20 tatsächlich ein Team zusammen bekommen, das richtig stark ist. Was lief dieses Jahr anders?
Das ist mein FUT-Verein: Schaut man sich den deutschen Profifußball an, fällt schnell auf, dass viele Vereine ihr Gründungsdatum im Namen oder Wappen tragen. Das Emblem von Borussia Dortmund etwa zeigt stolz „BVB 09“, mit Blick auf die Gründung 1909, Schalke 04 stammt aus dem Jahre 1904 – um nur zwei Beispiele zu nennen. Über hundert Jahre sind die Vereine also schon dabei. Da kann man im Titel ruhig mal auf die Tradition verweisen.
Im Titel meines Ultimate-Team-Vereins, der im Februar 2014 gegründet wurde, steht hingegen keine Zahl. Ist ja auch erst sechs Jahre alt. Außerdem liest sich „Faule Hunde 14“ einfach viel schlechter, als schlicht und einfach „Faule Hunde“ – denn so heißt mein glorreicher FUT-Verein. Man sieht: Mit Profifußball hat das ganze wenig zu tun.
Starke Spieler wie Leroy Sané standen früher nicht in meinem Team
Leider galt das lange auch für meine FUT-Mannschaft. Denn: In all den Jahren habe ich es vermieden, Geld in Ultimate Team zu investieren. Ich spiele grundsätzlich, ohne mir FIFA Points zu holen, was es ziemlich schwer macht, sich starke Karten in Ultimate Team zu sichern. Oft liefern die Packs, die man sich erspielt, einfach nicht das, was das Team gerade braucht.
In diesem Jahr lief aber alles ein wenig anders. Ich begann FUT in FIFA 20 mit dem Ziel, im Laufe der Saison zumindest mal zwei bis drei Spieler mit Werten über 90 in mein Team zu bekommen. Nun schaue ich in mein Team, und sehe: Da liegt kein Spieler mehr unter dem 90er-Wert. In FIFA 20 ist mein Ultimate Team stärker denn je – wie zum Teufel konnte das passieren?
So sieht die aktuelle Startelf meiner “Faulen Hunde” aus. Ein Team, von dem ich in FIFA 17, 18 oder 19 nur träumen konnte.
In FIFA 20 lief alles anders
In meinem aktuellen Team stecken viele Spieler, die aus den guten Weekend-League-Belohnungen der Events „TOTSSF“ und „Summer Heat“ stammen. Die muss man etwas gesondert betrachten, da beide Events generell gute Möglichkeiten lieferten, sich starke Spieler zu holen.
Doch auch schon vorher bekam mein Team immer wieder Zuwachs. Der Hauptgrund: Ich setzte dieses Jahr voll auf untauschbare Packs und Spieler. Von dem Gedanken, mir die absoluten Top-Karten auf dem Markt zu holen, hatte ich mich früh verabschiedet. Insofern verkaufte ich kaum noch Spieler auf dem Markt, um mir Münzen zu holen, und kaufte dementsprechend auch kaum Spieler. Stattdessen schaute ich: Was kann man rausholen, wenn man vor allem auf SBCs und Aufgaben setzt?
So sieht das Ergebnis aus: Natürlich habe ich immer noch nicht so irre Karten wie Icon-Ronaldo, das wird wohl niemals klappen. Aber zum Beispiel lieferte Icon Swaps 1 mir mit Roberto Carlos eine kostenfreie Ikone, die bis vor kurzem noch in meiner Startelf stand. Der Brasilianer hielt die Bude hinten einfach dicht und stand in mehr als 700 Spielen auf dem Platz. Später war es Puyol, den man aus Icon Swaps kriegen konnte.
POTM Vardy sorgte lange in meinem Sturm für Tore
Dazu kamen gute SBC-Spieler wie beispielsweise POTM Vardy und später POTM Werner. Der schnelle Stürmer lieferte über Monate Tore, bis er vor kurzem ersetzt wurde. Ansonsten schaute ich immer auf SBCs, die sich lohnen. Viele SBCs tun das zwar nicht, manche stechen aber mit einem guten Preis-/Leistungsverhältnis heraus.
Neben Icon Swaps gab es immer wieder Wochenaufgaben-Spieler, die das Team verbessern konnten. Scream-Özil zum Beispiel kam früh ins Spiel und lohnte sich extrem. Im Laufe des Spiels wurde es allerdings schwerer, sich Objective-Spieler zu sichern, da immer mehr starke Zocker aus den oberen Ligen sich in den Divisionen fallen ließen, um die Aufgaben einfacher zu lösen. Hier wäre in FIFA 21 womöglich nochmal eine Überarbeitung angebracht – etwa in Form eines Turniermodus.
Die TOTSSF-Karte von Alisson bekam ich aus Weekend League Rewards – und musste im Tor nie wieder tauschen
Apropos Turniermodus: Auch die Weekend League und ihre Belohnungen trugen dazu bei, dass das Team stärker ist als früher. Hier sind allerdings zwei Punkte wichtig, die es schon in FIFA 19 gab.
In der Weekend League schließe ich normalerweise zwischen Silber 1 und Gold 2 ab – also nicht unbedingt hoch, aber es reicht, um ein paar gute Belohnungen zu bekommen. Die wiederum eignen sich mindestens, um in SBCs zu wandern.
Mein FUT 20 Fazit: Trotz aller positiven Erfahrungen in diesem Jahr ist immer noch klar: Wer kein Geld in FUT investiert, hat es schwer, sich gute Karten zu holen. Das ist weiterhin ein Problem. Vor allem, wenn man auf Fälle wie den jungen Mann schaut, der all sein Studiumsgeld an Packs verlor.
Allerdings muss ich sagen: Zum ersten Mal hatte ich in FIFA 20 das Gefühl, mir auch ohne Geld ein gutes Team bauen zu können. Dank Icon Swaps, dank Wochenaufgaben, und dank SBCs. Ich hoffe, dass diese Features in FUT 21 weiter ausgearbeitet und verbessert werden. So, dass die Wochenaufgaben vielleicht fairer zu lösen sind, oder SBCs einen besseren Wert bieten, als sie es immer noch oft tun.
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In Season 21 von Diablo 3 nutzen Gruppen gerade das Saisonthema mit einer ungewöhnlichen Methode, um besonders stark zu werden. Spieler dachten, das wäre ein Exploit. Jetzt sagt Blizzard, dass das so gewollt ist – einige können es nicht fassen.
Was ist los bei Season 21? Die neue Saison von Diablo 3 startete am 3. Juli mit Problemen. Schon kurz nach dem Start fiel einigen Spielern auf, dass das Saisonthema unglaublich nervt. Über Wochen gab es Beschwerden darüber – auch, dass einige Gruppenspieler den neuen Buff für enorme Stärke ausnutzen. Man hatte den Verdacht, das wäre ein Exploit, den Spieler sich da zunutze machen.
Jetzt gibt es dazu eine Stellungnahme des Diablo-Teams. Die fiel aber nicht so aus, wie manche Spieler der Community sich ausmalten. Blizzard segnete die Methode ab.
Blizzard sagt: “Das funktioniert wie gewollt”
Was machte Blizzard? Mit einem Post im Forum von Diablo meldete Blizzard sich am 15. Juli zum Saisonthema von Season 21 zu Wort. Sie kündigten an, dass es einen Hotfix gab und erklärten in den Patchnotes zum Hotfix, was dieser änderte.
Unter anderem entfernte man dieses nervige Hupen, das Spielern die Nerven raubte. Auch nahm man Spielern die Möglichkeit, sich Stapel für den Saisonbuff außerhalb der Großen Nephalemportale zu besorgen, und diese dann mit in das Portal zu nehmen. Das fiel wohl in die “Exploit”-Schiene.
Um diese starken Effekte geht es beim Exploit
Dieser Gruppen-Exploit ist kein Exploit: Im Grunde funktioniert der Saisonbuff so, dass man sich durch das Töten von Monstern Stapel für den Buff aufbaut. Je höher die Stapel, desto mächtiger der Effekt, der nach 90 Sekunden eintritt. Dieser Effekt stellt sich im Spiel als große Flächenschaden-Fähigkeit dar, die Gegnern und sogar Riftbossen Schaden zufügt. Wurde der Effekt nach 90 Sekunden Sammeln ausgelöst, beginnt das Sammeln der Stapel wieder von vorne.
Für Solo-Spieler ist diese Mechanik einfach und übersichtlich zu handhaben. Für das Gruppenspiel gibt es eine Mechanik, diese Stapel untereinander zu teilen.
Spieler fanden heraus, dass man das System in einer Gruppe so manipulieren kann, dass man die Zeit zum Sammeln der Stapel statt nur 90 Sekunden ins Unendliche steigert. Der große Vorteil daran ist, dass man mit dieser Methode Tausende von Stapeln sammelt. Lösen diese dann den Effekt beim Riftboss aus, wird dieser “Oneshottet” – der kippt einfach direkt aus den Latschen.
Das sagt Blizzard dazu: Im Forum-Post, den Blizzard zum Hotfix veröffentlichte fragen Spieler:
“Zu schade, dass das nicht gegen die Leute hilft, die die Stacks exploiten und GR150s abschließen”
“Und der Exploit geht weiter, oder was? Wenn das der Fall ist, bin ich durch mit der Saison […]”
“Also wann werdet ihr den Exploit der gestaffelten Buff-Stapel beheben, der es vielen 4er-Gruppen ermöglicht hat, GR150s zu laufen, wodurch sie viele Edelsteine auf Rang 150, 750er Caldesanns [über Kanais Würfel] und eine lächerliche Anzahl von Paragon-Leveln bekommen haben?”
Auf all diese Fragen rund um das Gruppenspiel antwortet Community Manager PezRadar im Forum:
“Nach dem Entwurf des Design-Teams funktioniert das Weitergeben des saisonalen Buffs in Gruppen wie beabsichtigt.”
Darauf antworten die Spieler teils verwundert, böse oder machen sich drüber lustig.
“Lol. Lächerlich. Es ist kein Bug, sondern ein Feature. GG.”
“Warte, du sagst mir, das Aufbauen und Austauschen von Stapeln, um damit GR150s zu absolvieren, ist euer ‘beabsichtigtes Design’? Anstatt dass mein Charakter Mobs tötet? LOL GG 150er für jeden. […]”
“Ich finde keine Worte. Ich kann mir buchstäblich nicht vorstellen, wie das Herumreichen des Buffs ‘beabsichtigt’ ist. Das ist lächerlich.”
“LOL. Also das Ganze ‘Exploit’-Ding funktioniert einfach wie beabsichtigt? Ich habe mich schon gewundert, warum ich dazu nichts in den Patch Notes sah. Zumindest wissen wir es jetzt. Einige Spieler hatten die Befürchtung, dass sie dafür gebannt werden.”
Andere wollen die Aussage nicht wahrhaben. Sie vermuten, dass Blizzard aktuell nicht weiß, wie sie das Problem beheben können. Deshalb würden sie es als “beabsichtigt” erklären.
Eigentlich ist Call of Duty: Warzone kostenlos. Allerdings müsst ihr für zwei der Waffen, mit denen die aktuell stärksten Builds möglich sind, knifflige Challenges bestehen. Und das geht kaum, ohne dafür zu bezahlen.
Um welche Waffen geht es?Das Sturmgewehr Grau 5.56 und das LMG Bruen MK9 gehören aktuell zu den Top-Waffen in Call of Duty: Warzone. Die Loadouts einiger der stärksten Spieler bauen auf sie.
Die Grau ist bereits seit Season 2 im Spiel und war damals bereits durch den Battle Pass erspielbar. Die Bruen kam kurz darauf, mit Season 3.
Das macht sie so stark: Die Grau ist beliebt für ihre hohe Reichweite und ihre hohe Genauigkeit. Sie ist etwas langsamer als die meisten Sturmgewehre, dafür trifft sie selbst auf große Distanzen besser und ist stark anpassbar.
Die Bruen dagegen ist zwar ein LMG, kann mit den richtigen Aufsätzen aber die Eigenschaften eines Sturmgewehrs annehmen. Damit wird sie mobiler und leichter in der Handhabung, behält aber die Durchschlagskraft eines Maschinengewehrs bei. Selbst Profis halten sie für eine der besten Waffen.
Das Bruen MK9 zählt als eine der stärksten Waffen in Warzone.
Die beiden Waffen werden von vielen Experten und Profis gespielt und empfohlen. Sie sind leicht in der Handhabung und stärker als die meisten Konkurrenten – trotz eines Nerfs bei der Grau. Sowohl die Grau als auch die Bruen sind etwa an der Spitze der Tier-List von Profi-Spieler Vikkstar.
Grau und Bruen hinter einer Paywall?
So schaltet ihr sie frei: Der Clou an den Knarren ist, dass ihr sie nicht einfach über das Leveln bekommt. Für beide Waffen müsst ihr eine Challenge abschließen:
Die Grau erfordert 5 Abschüsse in einer Minute (25-mal)
Die Bruen erfordert 3 Abschüsse „in der Nähe einer Rauchgranate“ (15-mal)
Darum ist das so schwer: Beide Situationen kommen in Warzone praktisch nie vor. Dass ihr jemals innerhalb einer Minute auf fünf Gegner trefft und sie dann auch noch alle tötet, ist im Battle Royale höchst unwahrscheinlich.
Ihr müsstet schon zu den absoluten Top-Spielern gehören, um euch die Grau so freizuspielen – und das, ohne dabei eben diese Top-Waffen einsetzen zu können.
Und selbst dann müssten mindestens zwei gegnerische Teams (im Quad-Modus) an der gleichen Stelle sein und ihr müsstet sie vollständig oder teilweise auslöschen, ohne dabei selbst zu sterben. Und das innerhalb von einer Minute in einem Modus, in dem jeder durch Rüstung mehr Lebenspunkte hat.
Die Bruen dagegen ist noch unwahrscheinlicher. Ihr müsstet selbst Rauchgranaten mitnehmen, da kaum jemand mit ihnen spielt und euch dann entweder selbst durch den Rauch teilweise behindern, oder Gegner dazu bringen, in ihrer Nähe zu stehen. Blend- und Betäubungsgranaten oder der starke Herzschlagsensor sind schlicht besser.
Wo ist nun die Paywall? Selbst, wenn ihr es theoretisch schaffen würdet, wäre der Zeitaufwand dazu enorm. Kauft ihr dagegen allerdings Modern Warfare direkt, könnt ihr euch dort in die Multiplayer-Modi stürzen.
In diesen habt ihr die Möglichkeit, einfach ein Loadout mit etwa Rauchgranaten zu erstellen und in den Runden gezielt auf die Challenges zu spielen. Besonders Deathmatch-Runden eignen sich dafür hervorragend, weil hier ohnehin nur auf Kills gespielt wird.
Auf Shipment ist immer viel Action – Hier könnt ihr die Waffen besonders schnell freispielen.
Dazu sind die Maps kleiner, ihr trefft häufiger auf Gegner und es gibt sogar Karten, die explizit viel Action fördern. Ein paar Runden auf den kleinen Maps Shipment, Rust oder Shoot House reichen bereits aus, um euch die starken Waffen zu bescheren.
Es gibt zwar kostenlose Wochenenden, an denen auch F2P-Spieler die entsprechenden Playlists zocken können oder bestimmte Modi, während derer es leichter ist, die Waffen freizuschalten, aber diese sind eben nicht immer verfügbar.
Wer die Waffen jederzeit leichter freischalten will, ohne zu warten, muss sich Modern Warfare kaufen. Dauerhaften Zugang zu Shipment und Co. hat man nur, wenn man zahlt.
Auch, wenn es sich bei der Grau und der Bruen um zwei der stärksten Waffen handelt, müsst ihr sie nicht zwangsläufig besitzen, um in Warzone zu gewinnen. Wenn ihr kein Geld ausgeben (oder wirklich viel Zeit investieren) wollt, findet ihr hier 3 starke Setups, um die Grau 5.56 zu ersetzen.
Das MMORPG The Elder Scrolls Online (ESO) kann gerade für Wiedereinsteiger oder Neueinsteiger eine harte Nuss sein. Wir wollen hier mit euch ein paar richtig doofe Anfängerfehler teilen, die wir selbst gemacht haben und ihr leicht vermeiden könnt.
Die Elder Scrolls Online ist ein sehr vielseitiges Spiel mit vielen DLCs und Addons. Wenn man da einige Jahre nicht spielt oder ganz neu anfängt, verliert man gerne mal den Überblick. Den Start der Hauptquest zu finden, kann da schon eine Herausforderung sein.
Ich, MeinMMO-Autorin Larissa Then, habe ESO zum ersten Mal in der Beta gespielt. Dann habe ich einige Jahre ausgesetzt, und als ich wieder kam, war alles wie Neuland für mich. Ich habe dennoch einfach losgelegt und mich zunächst nicht wirklich belesen.
Dadurch sind mir ein paar richtig doofe Anfängerfehler unterlaufen, die ich hier mit euch teilen möchte. Einige davon sind auch den Mitspielern in meiner Gilde und nicht mir selbst passiert.
1. Zu viel Gold fürs Reisen raushauen
Das ist der Fehler: In ESO gibt es auf jeder Karte verschiedene Wegschreine. Mit denen könnt ihr von A nach B reisen. So seid ihr richtig schnell unterwegs, mal abgesehen von den Ladezeiten.
Teleportiert ihr euch nun mitten aus der Karte zu einem Wegschrein, zahlt ihr dafür einen Obolus. Umso öfter ihr hintereinander so reist, desto teurer wird es. Zu Beginn eurer ESO-Karriere kann viel Reisen also ganz schön ins Gold gehen. Es sei denn, ihr vermeidet im Gegensatz zu mir diesen doofen Fehler.
Die Wegschreine seht ihr als Türmchen auf eurer Karte
So sollte es eigentlich sein: Ihr könnt nämlich auch kostenlos zu einem Wegschrein eurer Wahl reisen. Dafür müsst ihr nur zum nächsten Wegschrein auf eurer Karte und diesen anklicken. Dann öffnet sich die Map und ihr könnt zu einem bereits entdecken Punkt aufbrechen. So spart ihr euch das Geld, auch wenn ihr öfter hintereinander reisen müsst.
Und da die Wegschreine beinahe überall gut erreichbar sind, braucht es auch nicht wirklich mehr Zeit. Ansonsten könnt ihr auch kostenlos reisen, wenn ihr euch zu einem Gruppen- oder Gildenmitglied teleportiert.
2. Die Stats müssen alle gleichmäßig sein
Das ist der Fehler: Bei ESO habt ihr drei verschiedene Stats, die ihr skillen könnt: Leben, Ausdauer und Magicka. In anderen MMOs verteilt man diese Attribute oft so, wie man sie gerade braucht.
Ihr kümmert euch mal um euer Leben, aber auch um eure Ausdauer und euer Mana. Das dachte ich zumindest am Anfang und habe meine Stats relativ gleichmäßig verteilt.
Die drei skillbaren Attribute in ESO
So sollte es eigentlich sein: In ESO ist das jedoch weniger sinnvoll. Für gewöhnlich sucht man sich einen Stat aus. Es gibt hier die verschiedenen Rollen Tank, Damage-Dealer und Heiler. Wir von MeinMMO verraten euch, welche Klassen sich für welche Rolle am besten eignen. Solltet ihr euch für die Tank-Rolle entscheiden, spielt aber auch bitte Tank. Die Fake-Tanks in ESO nerven nämlich.
Wollt ihr jetzt beispielsweise Heiler spielen, skillt ihr nur auf Magicka. Als DD entscheidet ihr euch entweder für eine Ausdauer- oder eine Magicka-Ausprägung. Alle drei Stats zu skillen ist jedenfalls meist unsinnig.
3. Nur Skills, die auch Schaden machen, sind wichtig
Das ist der Fehler: Ich selbst bin ein großer Verfechter von Schaden über Zeit und Selbstheilungs-Skills. Jedoch haben mir einige aus der Gilde berichtet, dass sie zu Beginn dachten, es würden sich nur rohe Schadensattacken lohnen.
Wenn die Gegner schnell besiegt sind, braucht es ja auch keine Heilung und keinen Schaden über Zeit – logisch.
So sollte es eigentlich sein: Die Rassen und Klassen in ESO sind sehr vielseitig. Ihr könnt mit jeder Klasse beinahe alles an Waffen und Rüstungen gut spielen und auch alle Rollen sind in der Theorie möglich.
Dadurch habt ihr eine große Auswahl an Attacken. Ihr solltet aber stets darauf achten, dass ihr nicht nur viel Schaden macht, sondern auch eine gute Überlebensfähigkeit mitbringt.
Beim Kampf gegen einen Gramsturm zählt eben nicht nur der Schaden, ihr müsst auch überleben
Gerade bei längeren Kämpfen oder wenn viel Schaden rein kommt, wie bei den neuen Gramstürmen, die mein Kollege Jürgen Horn besser findet als Drachen, ist das sehr wichtig. Zumindest, wenn ihr sie in kleinen Gruppen spielt. So kann euch ein ordentlicher Self-Heal auch mal über Wasser halten, wenn kein Heiler anwesend ist oder gerade anderweitig zu tun hat.
4. Jedes Ausrüstungsteil muss maximal verbessert sein
Das ist der Fehler: Bei ESO könnt ihr euch selbst Ausrüstung bauen oder eure Gildenmitglieder fragen, was sie euch herstellen können. Ansonsten bekommt ihr natürlich auch Rüstungen und Waffen in Massen gedroppt.
Meist ist eure Ausrüstung dann Erlesen oder Überlegen, zwei der niedrigsten Seltenheitsstufen. In ESO könnt ihr die Gegenstände jedoch noch aufwerten. Das geht bis zu einer legendären Stufe. Umso höher die Stufe, desto mehr Materialien braucht ihr für den Erfolg.
Natürlich dachte ich zu Beginn, wie toll das wäre, wenn die gedroppte oder hergestellte Ausrüstung episch oder legendär wäre. Dann haut man unzählige Materialien heraus für ein Teil, das man ohnehin bald austauscht. Bis Legendär bin ich natürlich nie gekommen.
So sollte es eigentlich sein: Für eure Level-Phase reichen die ersten Seltenheitsstufen auf jeden Fall aus. Erst ab Level 50 und CP 160 solltet ihr ernsthaft über das Aufwerten eurer Ausrüstung auf legendär nachdenken.
Ein hergestelltes Set-Teil mit der Fähigkeit “Lehrend”
Sucht euch einen netten Gilden-Member, der euch Equipment zum Leveln herstellt. Es gibt nämlich Sets mit der Fähigkeit “Lehrend”, die euch gesteigerten Erfahrungsgewinn einbringen. Diese Gegenstände sind für die Level-Phase in der Herstellung nicht teuer und ihr solltet leicht ran kommen.
5. Mehrere Wochen in First-Person verbringen
Das ist der Fehler: Ein absolut vermeidbarer und umso witzigerer Fehler ist einem meiner Gildenmitglieder passiert. Er hat ESO angefangen und befand sich irgendwie in der First-Person-Perspektive. So hat er mehrere Wochen verbracht, ohne auf Third-Person umzuschalten.
Das kann beim einen oder anderen natürlich auch Absicht sein. Mein Kollege ist da jedoch irgendwie rein geraten und wusste einfach nur nicht, dass er das umstellen kann. Meist spielt man MMORPGs aus der Third-Person-Perspektive, also von außen, so zocken auch viele in ESO.
Ich spiele ESO gerne über Außensicht, First-Person ist nichts für mich in Online-Games
So sollte es eigentlich sein: Wenn ihr gerne aus der ersten Person heraus spielt, ist das vollkommen legitim. Falls ihr jedoch eigentlich lieber eine Außenansicht hättet, könnt ihr den Kameramodus ganz leicht per Tastendruck ändern.
Die Standardtasten dafür sind:
V auf dem PC
Richtungstaste nach unten antippen auf der PS4
Steuerkreuz unten antippen auf der Xbox One
Jetzt wisst ihr von meinen Noob-Fehlern bei denen ich mir heute denke: “Warst du eigentlich blöd?”. Meine Gildenmitglieder und ich haben uns über Voice-Chat zu dem Thema ausgetauscht und viel über uns selbst gelacht. Wie schaut das bei euch aus? Habt ihr doofe Fehler gemacht am Anfang oder seid ihr gleich als Pro-Gamer eingestiegen?
Ein Event des Streamers Jens „Knossi“ Knossalla hat den deutschen Zuschauerrekord auf Twitch gebrochen. Das Konzert des Rappers Sido beim Angelcamp erreichte über 310.000 Zuschauer. Fürs deutsche Twitch ist das eine neue Dimension. Da fragen sich selbst die englischsprachigen Twitch-Zuschauer, was da los ist.
Das ist der deutsche Zuschauer-Rekord auf Twitch:
Der Rekord stand lange bei 181.600. Den stellte Marcel „MontanaBlack“ Eris am bisherigen Höhepunkt seines Gaming-Ruhms im September 2019 auf. Damals war grade eine große Content-Flaute im Gaming und MontanaBlack brachte es zum zweiterfolgreichsten Streamer der Welt
Jetzt, am Abend des 18. Julis 2020, ging’s noch mal um 92.000 Zuschauer nach oben. Der neue Rekord liegt jetzt bei 310.545.
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So kam der Rekord zustande: Ums kurzzufassen: Sido rappte in ausgelassener Sommer-Atmosphäre und zwei der größten deutschen Twitch-Streamer waren dabei.
Die längere Version: Der Twitch-Streamer Knossi veranstaltet im Moment ein 72-stündiges Live-Event, das „Angelcamp“. Sie senden von einem Badesee in Brandenburg an der Havel mit hoher Produktionsqualität.
Bei dem Event herrscht ausgelassene Sommer-Atmosphäre, es wird viel geredet, Quatsch gemacht und geangelt. Der größte Star im Camp ist sicher Rapper Sido. Es sind zudem einige andere Content-Creators oder Prominente vor Ort, die ihre eigenen Zuschauer mitbringen, darunter der Musiker Manny Marc von der Gruppe “Die Atzen” oder YouTuber Sascha Hellinger von Unsympathisch TV. Zwar fehlte der als Moderator vorgesehene Klaas Heufer-Umlauf, aber trotzdem war viel Prominenz versammelt.
Bei dem Instagram-Post fragte einer völlig zurecht: Wie viele Abos sind da eigentlich auf dem Bild?
Im Laufe des Samstags nahm die Zuschauerzahl den Tag über beständig zu, bis das Event abends in einem Konzert von Sido gipfelte, der dort seine Hits wie „Bilder im Kopf“ sang.
Zudem kam noch der größte, deutschsprachige Streamer auf Twitch, MontanaBlack, vorbei.
Das in der Kombination mit einem lauen Samstagabend und dem Sommerloch bescherte dem Stream von Knossi eine Zuschauerzahl, die in Deutschland bisher undenkbar war.
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Es sei eine tolle Idee, sowas zu machen – warum machten andere Festivals nicht auch so eine Party?
310.500 Zuschauer – das ist eine neue Dimension fürs deutschsprachige Twitch. Quelle: Twitter
es sei „schräg und cool“; dass es eine ganze Welt da draußen an Inhalten gibt von Nicht-Englischen-Streamern, die wahnsinnig populär sind und über die man nichts weiß. Twitch habe nur die Oberfläche von dem angekratzt, wie groß es werden kann
In der Tat gibt es eine Welt auf Twitch abseits der englischsprachigen Streams. Twitch hat unter den Top 50 (sortiert nach gesehenen Stunden) gleich 19 nicht-englischsprachige Kanäle. Sie senden in Französisch, Spanisch, Russisch, Deutsch, Koreanisch oder Portugiesisch.
Eine Debatte um MontanaBlack beschäftigte im Mai das deutsche Twitch.
Jetzt schreibt das deutsche Twitch mal wieder positive Schlagzeilen. Vor wenigen Monaten sah das noch anders aus. Da hatte der deutsche Satiriker Jan Böhmermann in einem Podcast eine Debatte losgetreten, als er sich mit Twitch und dem Streamer MontanaBlack und dessen Community befasste:
Seit Wochen hält sich der Apartment-Glitch hartnäckig in GTA Online fest. Entwickler versuchen ihn rauszupatchen, doch Spieler erschummeln sich weiter Millionen von GTA-Dollar damit.
Was ist los in GTA Online? Seit Wochen nutzen Spieler den “Apartment Glitch”, um sich damit Millionen von GTA-Dollar (ingame Währung von GTA Online) zu duplizieren. Spieler verdienen das Geld nicht, wie von Rockstar gewollt, sondern folgen einer speziellen Abfolge an Schritten und müssen das Internet zu einem bestimmten Zeitpunkt deaktivieren, damit der Glitch funktioniert.
Von den Entwicklern gab es dazu schon einige Patches, die den Glitch eigentlich aus dem Spiel befördern sollten. Doch diese Fixes hielten nie lange an. Es dauerte teilweise nur wenige Stunden, bis “Workarounds”, also die Umgehungen, in der Community gefunden und als Anleitungen geteilt wurden.
Anleitung für Apartment Glitch wird immer länger
Das ist das Problem: Rockstar kriegt das Problem wohl einfach nicht behoben. Zumindest fehlte bisher der Patch, der den Glitch ein für alle Mal beseitigt. Für Rockstar Games ist das wohl ein Problem, denn Spieler machen sich damit, entgegen der Vorstellungen, ganz einfach die Taschen voll und werden zu Multimillionären. Die schnellsten Autos aus GTA Online lassen sich, ohne mit der Wimper zu zucken, kaufen.
Normalerweise müssten Spieler grinden oder viele Missionen erledigen, um Millionen zu verdienen. Durch den Glitch geht das innerhalb von Minuten – und deutlich einfacher.
Auf reddit häufen sich die Meldungen, dass der Glitch gepatcht wurde und kurz danach durch einen Workaround wieder funktioniert
Für Spieler wirds unbequem: Als der Glitch im April Thema in der Community von GTA Online wurde, bestand dieser zunächst aus etwa 10 Schritten. Diese Schritte sollen Spieler nacheinander abarbeiten, um Geld mit dem Glitch zu machen.
Durch die Workarounds kommen oft neue Schritte dazu oder bestehende werden komplizierter. Wie Dexerto zeigt, besteht einer der neusten Guides zum Apartment-Glitch inzwischen aus 15 Schritten. Spieler kommentieren auf reddit “Ich hasse es, dass es jedes Mal länger wird, wenn es einen Workaround gibt”.
Das passierte bisher: Schon kurz nach der Eröffnung des Casinos in GTA Online fanden Spieler eine Möglichkeit, sich beim Pferderennen ordentlich die Taschen vollzustopfen. Den Geld-Glitch beim Pferderennen bekam Rockstar erstmal nicht in den Griff. Dann folgte ein besseres Erkennungssystem bei dieser Mechanik und einige Banns – Spieler zogen dann weiter und suchten woanders nach Geld-Glitches.
Im Januar 2020 wurden einige Spieler zu Multimillionären, als sie den Geld-Glitch bei der Schatzsuche in GTA Online ausnutzten. Alle 3 Sekunden verdiente man praktisch fürs Nichtstun 5.000 GTA-Dollar.
Die Frage ist nun, ob Rockstar Games zeitnah eine Lösung für dieses Problem mit dem Apartment-Glitch findet oder, ob die Workarounds irgendwann sogar so unbequem für die Glitcher werden, dass sie von allein nach einem anderen Gebiet gucken, in dem sie sich Geld erschummeln.
Wir raten an dieser Stelle deutlich davon ab, solche Glitches zu benutzen. Ihr setzt dabei euren Account aufs Spiel und könnt im schlimmsten Fall einen Bann kassieren und alles verlieren, das ihr euch je erspielt habt.
In Final Fantasy XIV gibt es eine Reihe von Mounts, die so richtig schön absurd sind. Wir stellen euch 10 davon vor und erklären, wie ihr sie bekommen könnt.
Als Final Fantasy XIV vor knapp 7 Jahren wieder online ging, konnten die Spieler nur aus einer kleinen Menge von Mounts wählen. Es gab die klassischen Chocobos und eine Handvoll anderer Fortbewegungsmöglichkeiten.
Mittlerweile gibt es im MMORPG mehr als 160 verschiedene Mounts und manche von ihnen sind so absurd, dass es sie schon wieder großartig macht. Hier sind die 10 besten von ihnen.
Das Zauberbett
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Einer Legende nach wurde das fliegende Bett von einem Mitglied der königlichen Familie von Voeburt in Auftrag gegeben. Der Mann war so dermaßen faul, dass er sich nichts sehnlicher wünschte, als sich niemals von seinem Kissen zu trennen.
So sehr die meisten von uns diese Sehnsucht verstehen können (vor allem Montag Morgens), ist das Mount dennoch eine ziemlich absurde Wahl für den Krieger des Lichts. Der ist ja immer voller Tatendrang, die neuesten Fetch-Quests zu erledigen und Rowena so viele allagische Steine zu liefern, wie es nur möglich ist. Immer…
Wie bekomme ich das Zauberbett? Wenn ihr zumindest eurem Charakter den Traum erfüllen wollt, immer und überall ein kuscheliges Bett dabei zu haben, dann müsst ihr es craften oder eure Freunde fragen.
Das Bett benötigt:
10x Windpolykristall
10x Icepolykristall
4x Pustenwolken
4x Naturbelassener Samt
3x Verzaubertes Ulmen-Bauholz
Alternativ könnt ihr das Bett auch am Marktbrett kaufen, wenn ihr das nötige Kleingeld habt.
Adaman-Taimai
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An sich ist es ja keine große Sache, dass wir es bei Adaman-Taimai mit einer fliegenden Schildkröte zu tun haben. Immerhin gleiten Schildkröten durch das Wasser auch so elegant, als ob sie fliegen würden. Der Haken hier ist eher, wie Adaman-Taimai fliegt.
Das wahnsinnige Drehen beim Fliegen sieht nicht nur bescheuert aus, sondern sollte bei jedem Krieger des Lichts nach spätestens 15 Sekunden massive Übelkeit verursachen. Mal abgesehen davon sind Adaman-Taimai keine nativen Flieger. Nur mit Hilfe von Thaumaturgen-Magie gelingt es ihnen, sich in die Lüfte zu erheben. Die Wissenschaft ist an dieser Stelle eindeutig zu weit gegangen.
Wie bekomme ich Adaman-Taimai? Dieses Mount findet ihr im Kasino von FFXIV, dem Gold Saucer.
Ihr könnt Adaman-Taimai gegen 200.000 MGP beim Rezeptionisten im Gold Saucer (X: 5,1 / Y: 7,6) eintauschen
Whisper-Gondel (Spezial)
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Schon der erste Blick auf dieses Mount macht es deutlich, warum es auf unsere Bekloppten-Liste geschafft hat. Das Grinsegesicht wird von den FFXIV-Spielern daher manchmal auch liebevoll “Sperma” genannt. Im Unterschied zu den meisten anderen Mounts, passt es seine Größe nicht der Rasse des Spielers an.
Ein Lalafell mag in der Gondel ja vielleicht noch ganz niedlich aussehen, aber spätestens bei einem männlichen Aura kann man sich das Teil nicht anschauen, ohne den Kopf zu schütteln oder loszulachen. Von Roegadyns mal ganz zu schweigen.
Wo bekomme ich die Gondel her? Aktuell ist es leider nicht möglich an die Whisper-Gondel Spezial ranzukommen. Sie war an das zeitlich begrenzte Kollaborations-Event mit Yokai Watch gebunden.
Allerdings besteht die Möglichkeit, dass das Event erneut zu FFXIV zurückkehrt. Dann könnt ihr euch direkt in den Grind stürzen.
Fette Katze
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Als die fette Katze zum ersten Mal in FFXIV erhältlich wurde, wurde sie sofort (für etwa 5 Stunden) zum kollektiven Lieblings-Mount der Community. Ihr wurden Fanarts gewidmet und Paraden abgehalten. Und nur wenige fragten sich, woher sie kommt und warum sie überhaupt fliegen kann.
Auch wenn die fette Katze äußerst bequem und weich aussieht, sollten die Krieger des Lichts hüten. Es handelt sich dabei nämlich mit hoher Wahrscheinlichkeit um einen dämonischen Nichtsgesandten oder um eine aufgeblähte Katzenleiche, die von einem solchen kontrolliert wird. In jedem Fall ist es keine gute Idee, darauf zu reiten, egal wie niedlich das Mount nach außen erscheint.
Wie bekomme ich die fette Katze? Alle, die sich vor lauter Flauschigkeit nicht zügeln können und keine Angst vor Nichtsgesandten und Nekromantie haben, können die Katze nur in dem Echtgeld-Shop von FFXIV erwerben.
Die fette Katze ist im Mogry-Kiosk für 16,80€ erhältlich
Dhalmel
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Während fliegende Schweine in FFXIV gar nicht so ungewöhnlich sind und aus der Lore-Perspektive sogar durchaus Sinn ergeben, sieht es bei fliegenden Giraffen anders aus. Nicht mal das Spiel selbst kann eine eindeutige Antwort darauf liefern, wie es dazu kam, dass die Dhalmel gelernt haben zu fliegen.
Angeblich hat ein Dhalmel mal versucht an die saftigen Blätter eines Baumes ranzukommen, der sich auf einer Nachbarinsel im Wolkenmeer befand. Er rutschte jedoch aus und fiel in die Tiefe. Durch die reine Willenskraft zum Überleben lernte er dann spontan fliegen. Seien wir mal ehrlich, das klingt bekloppt.
Wie bekomme ich den Dhalmel? Wenn ihr die Giraffe unbedingt haben wollt, dann braucht ihr ein wenig Glück oder Gil in der Tasche.
Dhalmel ist erhältlich als eine der Belohnungen für die Kupo-Lotterie beim Wiederaufbau von Ishgard
Alternativ könnt ihr den Dhalmel auch am Marktbrett kaufen
Dodo
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Wir verraten euch ein Geheimnis: Kein einziges Mount auf dieser Liste kann fliegen ohne jeglichen Einsatz von Magie oder Technologie. Das gilt auch für den einzigen richtigen Vogel unter den Anwesenden: Dem Dodo.
Aber das ist nicht mal der Grund, wieso Dodo es auf diese Liste geschafft hat. Dodos konnten auch in der echten Welt nicht fliegen und es war ok so. Die Animationen und das Aussehen des Mount in FFXIV sind einfach so dermaßen bekloppt, dass da einfach kein Weg vorbei führte. Schaut ihm in die Augen. Dieser dämliche Blick spricht Bände.
Wie bekomme ich den Dodo? Um den Dodo zu bekommen, müsst ihr euch entweder auf euer Drop-Glück verlassen oder Geld auf den Tisch legen.
Der Dodo ist zufällig erhältlich aus den Platin strahlenden Schatzbeuteln, die in dem Dungeon Himmelssäule kommen
Alternativ könnt ihr den Dodo auch am Marktbrett gegen Gil kaufen
Moppel-Mogry
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Der Moppel-Mogry musste sich seinen Platz auf dieser Liste in einem harten Kampf gegen ein anderes Schwergewicht von FFXIV erobern: Den Chocomoppel in allen seinen Farbvariationen. Der Mogry schnitt allerdings etwas besser ab auf der Beklopptheits-Skala.
Während der Chocomoppel als Vogel doch eine gewisse Affinität zum Fliegen hat, ist das beim Mogry eher weniger der Fall. Im Gegenteil. Selbst seine Ingame-Beschreibung sagt, dass sein beachtliches Körpervolumen davon stammt, dass er sich mit Kupo-Nüssen überfressen hat und seine kleinen Flügelchen eigentlich nicht in der Lage sein sollten ihn in der Luft zu halten. Und doch tun sie es.
Wie bekomme ich den Mogry? Die romantischen Seelen unter euch, die ihren Partner auf eine Fahrt mit dem Moppel-Mogry einladen wollen, müssen sich vorher in den Echtgeld-Shop von FFXIV begeben:
Der Moppel-Mogry ist im Mogry-Kiosk für 21,00€ erhältlich
Urne der Wasserschlange
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Unzählige Jahre lang befand sich die Große Schlange von Ronka, deren Stimme die Erde erzittern lässt, in einem tiefen Schlaf. Nun ist sie wieder erwacht und hat beschlossen euch mit ihrer göttlichen Präsenz zu segnen. Dass sie dabei in Form eines pummeligen Wurms auftritt oder in einer Urne sitzt, spielt für die auserwählten Anhänger keine Rolle.
Sie sind nämlich in der Lage die Göttlichkeit der Großen Schlange von Ronka, deren Heiligkeit die Sonne überstrahlt, in jeder Form zu erkennen! Und wer auch immer es wagt, sich über die Große Schlange von Ronka, der heiligen Beschützerin des Waldes, lustig zu machen, wird ihren Zorn spüren.
Wie bekomme ich die Urne der großen und heiligen Wasserschlange? Der Weg zur Urne der Wasserschlange ist lang und gefährlich. Die auserwählten Abenteurer müssen in eine andere Welt reisen und dort gegen die Flut des Lichts kämpfen.
Die genaue Quest-Reihenfolge erklären wir in diesem Artikel:
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Früher in dem dunklen Zeitalter gab es in FFXIV die Unterscheidung zwischen Mounts, die fliegen können und solchen, die es nicht taten. Dann beschloss das Entwickler-Team ausnahmslos jedem Mount die Flugfähigkeit zu verpassen. Das führte dazu, dass die Lüfte der MMORPG-Welt von fliegenden Tieren gefüllt wurden, die normalerweise lieber auf dem Boden bleiben.
An der Spitze davon stand der Tyrannosaurus, der beim Fliegen so aussieht, als ob er selber nicht so ganz genau wissen würde, was zur Hölle er gerade macht. Natürlich lässt sich in FFXIV im Grunde alles mit “Das ist Magie!” erklären. Aber dann sollte man damit rechnen, dass manche Mounts deswegen auf unserer Beklopptenliste landen.
Wie bekomme ich den Tyrannosaurus? Wenn ihr unbedingt einen fliegenden Dinosaurier reiten wollt, müsst ihr euch leider nach Eureka begeben:
Der Tyrannosaurus ist ein zufälliger Drop aus den Anemos-Schließkassetten in Eureka Anemos
Ufiti
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Auch wenn fliegende Affen spätestens seit dem Zauberer von Oz eigentlich keine Besonderheit mehr sind, ist Ufiti aus FFXIV doch ein anderes Kaliber. Das liegt einerseits daran, dass es ein riesiges fliegendes Gorilla ist und kein kleines Äffchen mit Flügeln und einem Hut.
Andererseits reiten wir hier tatsächlich auf einem Mount, dessen Art fast vollständig ausgerottet wurden. Durch uns. Der Ansturm der Abenteurer auf das Diadem, wo Ufiti früher beheimatet war, sorgte dafür, dass die Affen-Population dort massakriert wurde. Und wir nutzen ihn jetzt auch noch als Mount.
Wie bekomme ich Ufiti? Um euren eigenen Affen zu erhalten, der euch durch die Gegend trägt, müsst ihr entweder craften können oder Gil in der Tasche haben.
Ufiti-Horn kann gegen 8,400 Himmelsstadt-Aufbauscheine beim NPC Enie in der Ishgard (Himmelsstadt X: 12 / Y: 14) getauscht werden
oder ihr könnt ihn am Marktbrett erwerben
So viel zu unseren bescheuerten Mounts im Spiel. Kennt ihr noch Reittiere, die ähnlich doof, aber witzig sind?
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Zum Community Day mit Nebulak in Pokémon GO könnt ihr für 1 € ein Event-Ticket “Das großartige Nebulak” kaufen. Das ist eine Spezialforschung. Wir zeigen euch, welche Belohnungen wie Sternenstaub, Bonbons und Erfahrungspunkte da drinstecken.
Was ist das für ein Ticket? Heute, am 19. Juli 2020, läuft der Community Day mit Nebulak von 11 Uhr bis 17 Uhr Ortszeit. Im Shop von Pokémon GO gibt es passend zu dem Ereignis ein Event-Ticket für einen Preis von 99 Cent. Mit dem Kauf schaltet ihr eine Spezialforschung mit Nebulak frei – “Das großartige Nebulak”.
Wir zeigen euch hier, welche Quests euch darin erwarten und welche Belohnungen es gibt. Diese Spezialforschung bietet 4 Schritte mit jeweils 3 Quests.
Das großartige Nebulak 1/4
Aufgabe
Belohnung
Nutze 10x Power-Up bei Pokémon
10x PokéBall
Fange 15 Nebulak
20x Nebulak-Bonbon
Lande 5 gute Würfe
Begegnung mit Nebulak
Belohnung für den Stufen-Abschluss: Schließt ihr alle drei Quests ab, erhaltet ihr 2000 Sternenstaub, 1x Rauch und eine Begegnung mit Nebulak.
Das großartige Nebulak 2/4
Aufgabe
Belohnung
Fange 15 Nebulak
20x Nebulak-Bonbon
Verschicke 10 Pokémon
Begegnung mit Alpollo
Entwickle 3 Nebulak
1.000 Erfahrungspunkte
Belohnung für den Stufen-Abschluss: Schließt ihr alle drei Quests ab, erhaltet ihr 2000 Sternenstaub, 1x Rauch und ein Knursp.
Das großartige Nebulak 3/4
Aufgabe
Belohnung
Lande 3 großartige Curveball-Würfe
10x Nebulak-Bonbon
Entwickle ein Alpollo
5x Goldene Himmihbeere
Verschicke 10 Pokémon
1.500 Erfahrungspunkte
Belohnung für den Stufen-Abschluss: Schließt ihr alle drei Quests ab, erhaltet ihr 2000 Sternenstaub, 1x Rauch und ein Rocket Radar.
Belohnung für den Stufen-Abschluss: Holt ihr die Belohnungen aller drei Quests ab, erhaltet ihr 2000 Sternenstaub, 3 Sonderbonbons und eine Begegnung mit Gengar.
Das gibt’s für 1 €: Vorausgesetzt, ihr erledigt alle Quests, dann erwarten euch jede Menge Inhalte für den Kaufpreis.
Insgesamt sind das:
13.000 Sternenstaub (Abzüglich des Sternenstaubs, den ihr in Schritt 1 für die Power-Ups benötigt)
4.000 Erfahrungspunkte
50 Nebulak-Bonbons (Die Bonbons aus Begegnungen kommen noch dazu)
10 PokéBälle
5 Goldene Himmihbeeren
5 Silberne Sananabeeren
3x Rauch
3 Sonderbonbons
1 Knursp
1 Rocket Radar
2 Nebulak-Begegnungen
1 Alpollo-Begegnung
1 Gengar-Begegnung
Lohnt sich das? Die Belohnungen sind für den Kaufpreis schon recht gut und lohnenswert. Ein Punkt, der in der Community für Kritik sorgt, ist, dass man 10 Power-Ups nutzen muss und damit einen Teil seines Sternenstaubs ausgeben soll.
Wer aber ohnehin plant, während des Events ein paar 100-IV-Pokémon zu pushen oder sein perfektes Gengar zu stärken, der sollte mit diesem Einsatz kaum Probleme haben.
In Fortnite: Battle Royale dreht sich alles um Eliminierungen und wer am Schluss den Sieg in der Tasche hat. Daher kann man mit Kill-Rekorden prahlen, immerhin trägt man dann zum Sieg bei. MeinMMO-Autorin Eilyn Rapp müsste sich für ihren Kill-Rekord in Fortnite eigentlich schämen.
Was ist mit Kill-Rekord gemeint? Der Kill-Rekord ist immer die höchste Anzahl an Eliminierungen, die man in einer Runde erzielt hat. Das kann sich stetig erweitern, wenn man wieder einen neuen Rekord bricht.
Jeder Spieler hat seinen eigenen Kill-Rekord, sei es nun 2 Eliminierungen pro Runde oder 20. In Fortnite könnt ihr in verschiedenen Modis wie Solo, Duo und Teams, Rekorde erzielen. Einige brechen sogar Weltrekorde mit ihrer Anzahl von Kills.
Um welchen Kill-Rekord geht es? Auch ich habe einen Kill-Rekord in Fortnite aufzuweisen und im ersten Moment klingt er wirklich unglaublich. Mein größter Rekord liegt nämlich bei 48 Eliminierungen in einer Runde.
Ich bin nicht wirklich gut in Fortnite und meilenweit davon entfernt ein Profi zu sein. Das Spiel begeistert mich schon seit dem Ende von Season 1 Kapitel 1 und doch kann ich immer noch nicht bauen, was eigentlich das Hauptelement von Fortnite ist.
Wie habe ich diesen Kill-Rekord geschafft? Nun fragt man sich, wie das überhaupt möglich ist. Die Antwort ist ganz einfach: Den Kill-Rekord habe ich im Modus Gruppenkeile aufgestellt.
Im Modus Gruppenkeile treten 2 Teams gegeneinander an, die jeweils aus 20 Spielern bestehen. Spieler, die eliminiert werden, können immer wieder auf die Map respawnen, bis ein Team das Ziel von 100 Eliminierungen erzielt hat. Das war bevor Epic in einem Update den Modus überarbeitet hat, denn nun sind es 150 Eliminierungen, die man erreichen muss.
Im Modus Gruppenkeile kann man immer wieder respawnen
Das erklärt, wie es überhaupt möglich ist, dass ich so viele Eliminierungen in einer Runde geschafft hatte. Immerhin stehen mir 20 Gegner gegenüber, die ich einfach abballern kann und falls es mich doch erwischt, bin ich Sekunden später mit vollen Lebenspunkten wieder zurück im Kampf. Bei diesen einfachen Konditionen müsste ich mich eigentlich schämen, überhaupt so einen Kill-Rekord zu erwähnen.
Warum schäme ich mich also nicht?
Das Ganze klingt ziemlich einfach und vermutlich können das andere Spieler auch locker, aber es war gar nicht so leicht. Mein Team bestand zwar aus 20 Spielern, doch davon gingen nur 4 aktiv auf Gegner zu.
Das gegnerische Team hatte sich aber gemeinsam auf einem Hügel platziert und baute dort eine sichere Festung, in der man alle Heilgegenstände fand, die man brauchte. Stellt euch also vor, dort warten 20 Gegner auf euch, die sich ständig heilen.
Unsere Gegner hatten sich eine sichere Festung gebaut
Uns blieb nichts weiter übrig, als direkt auf die Festung zuzusteuern. Da wir aber nur zu viert waren, wurden wir direkt aus allen Richtungen angeschossen, sobald wir auch nur in die Nähe kamen. Ich wollte aber nicht aufgeben und landete nach jeder Eliminierung wieder dort und tötete so viele Gegner, wie ich konnte, bevor ich wieder getötet wurde.
Nun ja und so kam es, dass ich meinen Kill-Rekord mit 48 Eliminierungen erzielt habe. Ich schäme mich nicht dafür, weil wir trotzdem gewonnen haben und das, obwohl wir eigentlich nur zu viert gegen 20 gespielt haben. Mit Stolz kann ich sagen, dass ich fast die Hälfte der Kills für den Sieg beigetragen habe.
Anders ist es bei den Skins, die ich bereue sie jemals gekauft zu haben. Da schäme ich mich, dass ich so viel Geld ausgegeben habe, damit dann diese kosmetischen Gegenstände einfach im Spind verstauben und nie wieder benutzt werden.
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Der neue DLC von Destiny 2, Jenseits des Lichts („Beyond Light“) wurde verschoben. Das ruft die unterschiedlichsten Reaktionen bei den Spielern hervor. Andere Spiele, die ebenfalls nicht zum geplanten Datum erscheinen, erleben ein milderes Klima in der Community. Woran liegt’s?
Damit die Spieler dennoch etwas zu tun haben, wurde die Season 11 um einige Wochen verlängert. So bliebt zumindest etwas mehr Zeit, um die alten Inhalte noch zu spielen oder die letzten Erfolge zu sammeln.
Beyond Light wird verschoben – nicht alle finden das gut.
In der Community haben beide Nachrichten allerdings für gemischte Gefühle gesorgt. Von Verständnis über Spott bis hin zu Wut lässt sich fast jede Emotion wiederfinden.
Von „finde ich fair“ bis „man kann sich auch alles schönreden“
Das sagen die Spieler: Auf reddit, Twitter und hier auf MeinMMO diskutieren die Spieler seit der Ankündigung rege darüber, wie es zu der Verschiebung kommt, was sie bedeutet und teilen ihre Meinung darüber, was sie davon halten.
Ein großer Teil der Fans zeigt Verständnis dafür. Die aktuelle Coronakrise sei kein Spaß und eine Belastung für viele Firmen. Wenn Bungie etwas länger brauche, sei das eben so – und man habe ja rechtzeitig Bescheid gesagt:
Finde ich fair. Gute 2 Monate vor Release wird direkt informiert, anstatt das kurz vor knapp zu machen. Die Art offene Kommunikation gefällt mir.
Auch auf Twitter gibt es einiges an Zustimmung und sogar Spieler, die das Positive in der Situation sehen. Twitter-Nutzer @JuanOo22610701 etwa berichtet, dass ihn Corona die letzten Wochen so stark beschäftigt hat, dass er den aktuellen Content noch nicht spielen konnte. Das will er nun in der Zeit nachholen, in der Beyond Light veschoben wird.
Bro i been struggling this pass weeks with co19 i got so sad that i wasn’t able to play the old content before it goes away but with this delay i have time im so happy glad they did this thank you pic.twitter.com/w3YwmhmQZv
Viele Spieler hoffen nun, dass Bungie die Zeit nutzt, um Fehler auszubessern und ein besseres Produkt abzuliefern. Ihnen ist eine gute Erweiterung wichtiger als eine, die zu schnell erscheint und dann nicht vollständig ist.
Das wird kritisiert: Allerdings sind nicht alle Spieler damit zufrieden. Es gibt Kritik an der Verschiebung, am Umgang mit dieser als auch an der Entwicklung selbst. So schreibt etwa MeinMMO-Leser S.Kahlcke:
Man kann sich auch alles schönreden – der DLC wurde erst vor 5 Wochen angekündigt. Das Bugfixing wird, wie immer bei Bungie, eh erst ungefähr ein halbes Jahr nach Release rudimentär abgeschlossen sein – egal wie lange das nun verzögert wird.
Einige weitere Spieler sind schlicht enttäuscht, noch länger warten zu müssen und bezweifeln, dass diese zusätzliche Zeit ausreicht, um wirklich alle Bugs auszumerzen. Sie verspotten das Vorhaben, ein Qualitätsniveau zu halten – das habe schon in der Vergangenheit nicht funktioniert.
Destiny 2 ist Teil des Alltags
Warum sind Spieler so aufgebracht? Destiny 2 ist ein Service-Game und damit ein Teil des Alltags vieler Spieler. Sie sind es gewohnt, nach der Arbeit ihr Lieblingsspiel zu zocken. Allerdings haben selbst Arbeitstiere nach einer gewissen Zeit die Inhalte durchgespielt.
Sie erwarten deshalb von einem Team, das ein Spiel über lange Zeit betreut („games as a service“), dass die Story weitergeht, neue Inhalte kommen, es einfach mehr zu tun gibt. Bleibt das aus, sind sie enttäuscht.
Wäre die Rede hier nicht von einem DLC für ein beliebtes MMO, sondern von einem neuen Spiel, sähe die Sache vermutlich ganz anders aus. Das argumentiert MeinMMO-Chefredakteur Gerd Schuhmann:
Das ist auch der Unterschied zwischen einem Retail-Spiel und einem Games-as-a-service.
Cyberpunk ist ja nicht im Alltag der Leute drin – Destiny schon. Leute spielen das, Leute wollen das weiter spielen.
Deshalb regt’s auch Leute tierisch auf, dass die neuen „Das Lied von Eis und Feuer“-Bücher (Game of Thrones) sich ewig hinziehen. Die Leute haben schon viel in dieses Universum investiert und wollen wissen, wie es weitergeht.
Während halt „Ein neuer Roman kommt 2 Monate später“ – an sich, echt kein Problem ist.
Damals war der Aufschrei allerdings noch nicht so ganz groß, die Spieler hatten dafür mehr Verständnis. So hieß es etwa von SolarPhantom auf reddit:
Das ist ein großer erster Schritt für Bungie als unabhängiger Entwickler. Sie bringen ein paar fundamentale Änderungen an Destiny 2, starten eine Free-2-Play-Version mit Cross-Save und einer neuen Erweiterung. Das sollten sie auf den Kopf treffen – besser, wenn es verschoben ist und gut wird, als wenn der Launch verbuggt und unvollständig ist.
Cyberpunk und New World kämpfen nicht mit dem Problem
So sieht es bei anderen Spielen aus: Die Corona-Krise ist nicht nur bei Destiny 2 ein Problem und sorgt für Verschiebungen. Auch andere Spiele haben kürzlich angekündigt, dass sie nicht zu geplanten Datum erscheinen werden:
Beide Spiele kämpfen allerdings nicht mit dem Unmut ihrer Spieler wie Destiny 2 – oder zumindest nicht in dem Ausmaß. Cyberpunk ist ein vollkommen neues Spiel und hat einen großen Hype erlebt. Fans warten offenbar gerne etwas länger, wenn sie dafür das grandiose Erlebnis bekommen, auf das sie hoffen.
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Bei New World ist sich ein großer Teil der Community einig, dass länger warten hier besser ist als ein überstürzter Release. So schriebt etwa MeinMMO-Leser MT:
“Ich bin kein großer Fan von ständigen Verschiebungen. Aber in diesem Fall ist es die einzig richtige Entscheidung. Denn was ich noch weniger leiden kann, sind nicht zuende gedachte und gebrachte Spiele!”
An New World hängen viele Hoffnungen. Es ist endlich wieder ein neues, (westliches) MMORPG – ein Genre, bei dem Fans bereits seit 2014 (The Elder Scrolls Online) bzw. 2016 (Black Desert) auf AAA-Nachschub warten.
Nach dem Flopp von Crucible auf Steam hoffen die Genre-Fans deswegen, dass Amazon sich die Zeit nimmt, um New World wirklich gut zu machen. MeinMMO-Redakteurin Leya Jankowski ist ebenfalls der Ansicht, dass das ein richtiger Schritt ist:
Das sind weitere Bedenken: Die Verschiebung von Beyond Light bringt allerdings einige weitere Probleme mit sich. Die Spieler sorgen sich darum, ob sie genug Zeit finden, den neuen DLC dann überhaupt ausgiebig zu spielen. Denn im November sollen gleich mehrere coole Spiele kommen:
10. November – Destiny 2: Beyond Light
17. November – Assassin’s Creed: Valhalla
19. November – Cyberpunk 2077
„Herbst 2020“ – World of Warcraft: Shadowlands (wir vermuten, dass der Release ebenfalls auf den November fällt. Die Beta ist im Juli gestartet und in der Vergangenheit dauerten Betas grob 4 Monate)
Zudem sollen die Next-Gen-Konsolen Xbox Series X und PlayStation 5 zu Weihnachten auf den Markt kommen. Das bedeutet in der Regel einen Release-Zeitraum zwischen September und November.
Sollten die neuen Konsolen ebenfalls im oder um den November erscheinen, werden viele Spieler sicherlich neue und exklusive Games auf ihren Spitzen-Konsolen spielen wollen und keine alten DLCs. Die Befürchtung der Destiny-Fans ist deswegen, dass Beyond Light nicht die Aufmerksamkeit bekommt, die es vielleicht verdient oder sogar Spieler verliert. Genaueres dazu können wir aber wohl erst sagen, wenn es so weit ist.
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Zusammen mit Season 1 hat Fallout 76 einen Season Pass und viele Belohnungen zum Freispielen erhalten. Mit genau diesem Pass gab es allerdings einige Probleme. Nun reagiert Bethesda – zur Freude der Spieler.
Was war das Problem? Als zusammen mit Update 20 die erste Season und damit der erste Season Pass an den Start gegangen sind, haben viele Spieler sofort angefangen, sich die über 100 Belohnungen zu erspielen.
Erschwerend kam hinzu, dass einige Bugs verhindert haben, dass die benötigte S.C.O.R.E. aus täglichen Herausforderungen überhaupt angerechnet wurde. Die Spieler haben also einige Tage an Challenges verpasst.
Der Season Pass ist ein Spielbrett mit 100 Spielfeldern. Um die zu überqueren, braucht ihr “S.C.O.R.E.”
Das führte zu Frust und Ärger über ein eigentlich ziemlich cooles Feature. Nun hat Bethesda in einem neuen „Aus dem Vault“ bereits aktive Änderungen erklärt und zukünftige angekündigt.
Mehr Challenges, schneller Leveln
Das ändert sich nun: Noch bis zum 20. Juli werden statt sieben täglicher Challenges nun neun aktiv sein. Das sind satte 500 S.C.O.R.E. pro Tag mehr – etwa ein halbes bis ein drittel Level, je nachdem, wie weit ihr schon seid. Diese Änderung ist schon seit einigen Tagen aktiv, sodass fleißige Spieler schon ordentlich aufholen konnten.
Bethesda plant allerdings auch, als Ausgleich für die ausbleibende S.C.O.R.E. durch Bugs, weitere, ähnliche Aktionen zu bringen. Im Blog-Post heißt es:
Im weiteren Verlauf von The Legendary Run wollen wir weitere tägliche Challenges in dieser Art anbieten. Beispielsweise planen wir einige tägliche und wöchentliche Bonus-Challenges, die in der finalen Saison-Woche hinzugefügt werden sollen.
Dazu findet zwischen dem 23. und 27. Juli ein Event statt, das die erhaltene S.C.O.R.E. aus täglichen Challenges verdoppelt. Noch bis zum 20. Juli gibt es außerdem doppelte Erfahrungspunkte – was allen, die den Season Pass schnell leveln wollen, stark helfen wird:
Was ändert sich noch? Die geplante Änderung, dass ihr euch Stufen für echtes Geld kaufen könnt, ist ab sofort ebenfalls aktiv. Eigentlich ist der Season Pass vollständig kostenlos. Wer aber will, kann sich für 150 Atome (etwa 1,50 €) einen Stufenaufstieg kaufen.
Der Minutionswandler ist eines der besten neuen Features – zumindest in der Theorie. Er bekommt bald eine Verbesserung.
Außerdem werden einige der bereits bestehenden Features angepasst. Etwa wird der Munitionswandler verbessert, den sich viele Spieler schon seit Monaten wünschen, der aber jetzt nicht so funktioniert wie erwartet. Die Änderung kommt voraussichtlich mit Update 21 am 4. August.
Season 1 bringt zwar keine so großen Veränderungen wie das riesige Wastelanders-Update zuvor, hat aber MeinMMO-Autor Benedict Grothaus dazu gebracht, sich erneut in Fallout 76 zu verlieben. Wer dem Season Pass, den neuen Challenges und den neuen Features noch keine Chance gegeben hat, sollte gerade jetzt noch einmal reinschauen. Die aktuellen Events sind ein guter Anreiz, um wieder einzusteigen.
Schwarze Elfen, Transgender-Charaktere und ein schwules Paar lösten in den letzten Wochen viele Diskussionen um World of Warcraft aus. Cortyn von MeinMMO geht’s gehörig gegen den Strich, wie sich da und über was sich da empört wird.
Mit World of Warcraft Shadowlands wird die Spielwelt von World of Warcraft bunter. Dank neuer Charakter-Anpassungen ist es möglich, den Helden neue Looks zu verpassen und sie mit viel mehr Details auszustatten als bisher.
All das sorgt aber immer wieder für hitzige Diskussionen, die mir, Cortyn von MeinMMO, sauer aufstoßen. Immer wieder kommt es zu plumpen Beleidigungen, offen zur Schau gestellter Homophobie und vielen weiteren Dingen, bei denen man sich die Einführung eines „Internet-Führerscheins“ wünscht, den nur Leute mit Mindestmaß an Anstand erhalten.
Ich versuche in diesem Artikel mal darauf einzugehen und zu erklären, was mich an vielen Kommentaren und vermeintlichen Argumenten stört.
Ja, das sind alles Leeren- und Blutelfen – so können die in Shadowlands aussehen.
Bei den Menschen hielt sich der Aufschrei relativ in Grenzen und existierte nur vereinzelt. Hier kann ich nur raten, aber ich vermute, dass man dies zu leicht als offensichtlichen Rassismus erkannt hätte. Aber um mal den „Benefit of the Doubt“ gelten zu lassen, kann es natürlich auch einfach sein, dass man damit bei menschlichen Charakteren weniger Probleme hat – immerhin sind die neuen Optionen ja realen Menschen nachempfunden und so ist es möglich, die ganze Bandbreite der Hautfarben der Spieler auch im Spiel zu repräsentieren.
Doch bei den Elfen hörte der Spaß offenbar auf. Dunkelhäutige oder gar schwarze Blutelfen waren offenbar die rote Linie, die WoW ruinieren würde, sobald man sie überschritt – zumindest für ein paar Leute.
Bisher wurden Elfen zumeist hellhäutig dargestellt.
Das Hauptargument ist hier ein Bruch mit der Lore. Elfen wurden schon immer als hellhäutig dargestellt und das nun nachträglich zu ändern, würde Hoch- und Blutelfen einfach ruinieren.
Ich finde das schwierig, hier mit einem „Bruch der Lore“ zu argumentieren.
Ihr konntet hinnehmen, dass:
Nachtelfen schwarze Augen bekommen haben
magiesüchtige Blutelfen die Klasse eines disziplinierten Mönches wählen können
Tauren zu Paladinen wurden
von der Leere verdorbene Elfen Seite an Seite mit den Lichtfanatikern der Draenei kämpfen
Aber bei schwarzen Elfen ist die Grenze überschritten. Wirklich?
Hinzu kommt natürlich der Fakt, dass Elfen fast ausnahmslos in Magie bewandert sind – Magie, die kaum Grenzen kennt. Mit Magie lässt sich im Warcraft-Universum fast alles erreichen, Illusionen gehören zum Standard-Repertoire der Magier in dieser Welt. Optisch könnte jeder Magier sein, was er will – etwas, von dem eitle Elfen wohl in vielen Fällen Gebrauch machen würden.
Ich hab bei solchen Diskussionen dann auch sofort „Ingame-Gespräche“ im Kopf, die Charaktere der Spielwelt führen würden und das Ganze rasch ad absurdum führen.
„Danke, Champion! Wir sind so froh, dass ihr uns unter Einsatz eures Lebens vor der Brennenden Legion, dem Alten Gott N’Zoth und Sylvanas’ Schreckensherrschaft bewahrt habt, lasst mich euch im Namen aller Anwohner der Stadt meinen Dank ausspre- … Ach, ihr habt ja dunkle Haut und kurze Ohren. Ne, dann nicht. Bye.“
Die Leute haben natürlich recht, dass es bisher keine schwarzen Elfen im Spiel gab. Genau so, wie es übrigens keine weiblichen Oger oder Troggs gibt. Die existieren aber dennoch in der World of Warcraft, sie wurden bisher einfach nicht gezeigt oder sinnvoll dargestellt, weil es keine Notwendigkeit dafür gab.
Ähnlich ist es mit den „neuen“ Hautfarben. Wenn Blizzard nun festlegt, dass es dunkelhäutige Elfen immer gab – was bei der Verbreitung der Elfen auch durchaus Sinn ergibt – dann ist das so. Ich persönlich wollte schon länger eine dunkelhäutige Elfe spielen, die sich irgendwo als Südmeer-Piratin durch die Zeiten geschlagen hat.
Ich kann das bald tun. Ihr alle könnt das auch tun – aber ihr müsst nicht. Wenn es euer Verständnis von World of Warcraft so gnadenlos ruiniert, weil Elfen nun schwarz sein können, dann habt ihr mehrere Optionen: Spielt so einen Elfen nicht und wenn das nicht reicht, spielt ein anderes Spiel. Radikal, aber das sind die Ansichten von einigen der Kommentatoren ja auch.
Keiner drückt euch was ins Gesicht, außer ihr selbst
Ebenso weit hergeholt finde ich den immer wieder aufkommenden Vorwurf, dass einem diese Themen ja „ins Gesicht gedrückt werden“ und man „sowas doch aus Spielen raushalten soll“. Das ist besonders dann ein Problem, wenn es um Charaktere mit einem LGBTQ-Hintergrund geht.
Da wird niemandem etwas ins Gesicht gedrückt. Jeder, der das hier gerade liest, hat sich selbst dazu entschieden, sich damit zu befassen. Immerhin habt ihr den Artikel ja angeklickt – sehr genau wissend, um was es hier geht. Wenn das schon „ins Gesicht drücken“ ist: Dann gibt’s ein fettes “Uff” von mir.
Sukkubi sind besonders schlimm. Die mögen einfach jeden!
Genau so geschieht es übrigens in World of Warcraft. Da wird einem nichts ins Gesicht gedrückt:
Das sind beides kleine Bausteine einer vielfältigen, großen Fantasy-Welt. Kleine, einzelne Elemente eines großen Ganzen, die zur Lebendigkeit und Vielfältigkeit der Welt beitragen.
Wenn die bloße Existenz solcher Charaktere bereits als „Das wird mir ins Gesicht gedrückt“ interpretiert wird – ja, dann wird einem so ziemlich alles im Leben ins Gesicht gedrückt. Wie man dann noch die eigenen vier Wände verlassen kann, ohne nicht an jeder Ecke empört über irgendetwas zu sein, das sich nicht aktiv dem eigenen Blick entzogen hat, ist mir ein Rätsel.
Pelagos war im Leben körperlich eine Frau, wählt in den Schattenlanden die Gestalt eines Mannes.
Mainstream-SJW-Woke-Unsinn?
Ein letzter Punkt, der oft genannt wird, ist ein Vorwurf in dieser oder ähnlicher Schreibweise: „Ja, die großen Firmen machen das alle doch nur, weil das gerade machen und voll ‘in’ ist.“
Das will ich gar nicht abstreiten. Ich halte es für sehr wahrscheinlich, dass Blizzard solche Charaktere und Möglichkeiten zur Anpassung ins Spiel bringt, weil das gerade gut zum aktuellen Zeitgeist passt. Diskussionen über LGBTQ+, alternative Lebensstile und Rassismus sind auf der ganzen Welt ein großes Thema.
Sich da zu positionieren und zu sagen: „In unserer Spielwelt ist das kein Problem, hier gibt es Diversität und wir erhöhen die Darstellungsmöglichkeiten der Charaktervielfalt, um das zu repräsentieren.“ Das ist eine gute Sache. Da ist es auch vollkommen egal, ob Blizzard oder irgendein anderer Konzern das macht, weil sie sich davon gute PR und mehr Einnahmen erhoffen.
Da kommt dann immer rasch der Vorwurf von einer “politischen Agenda” und “SJW-Propaganda” oder “Links-grün-versifftes Übertoleranztum”.
Dabei ist es aus meiner Sicht viel simpler:
Eine grundsätzlich gute Tat bleibt erst einmal gut, egal welche Motivation dahintersteckt.
Toleranz für Mitmenschen, die niemanden mit ihrem Lebensstil schaden, ist immer eine gute Sache. Punkt.
Ganz ehrlich, was wäre denn auch die Alternative? Bei einem „Die machen das ja nur, weil es gerade woke ist“, schwingt immer ein „die sollten das nicht machen und lieber gegen diesen Mainstream sein“ mit. Warum? Eine Sache ist nicht grundsätzlich gut oder grundsätzlich schlecht, weil es viele machen. Betrachtet die Sache, um die es geht und nicht, wer es sonst noch alles macht.
Ja, das ist jetzt alles vielleicht ein bisschen anklagend – und wer sich davon angegriffen fühlt, tut das vermutlich zu Recht. Aber mich stört es ungemein, dass solche Themen immer die gleichen, fiesen Kommentare nach sich ziehen, bei denen man sich nach zwei Minuten schon denkt „Lasst uns die Kommentare zu machen, die Beleidigungen sind den Aufwand nicht wert“.
Ich würde gerne mit Euch über das Thema reden, denn ich finde es wichtig. Ich kann jeden nachvollziehen, der nicht darüber reden will – aber diese Spieler*Innen dürfen sich gerne einfach zurückziehen und solche Artikel nicht mehr anklicken. Sie aber anzuklicken und sich dann zu beschweren, dass man so etwas lesen muss, ist ziemlich albern.
Wenn ihr eine andere Meinung zu dem Themenkomplex habt – bitte. Ich bin offen dafür, ich kann Punkte auch nachvollziehen, ohne ihnen zustimmen zu müssen. Doch behaltet bitte einen respektvollen Umgangston bei und legt eure Argumente vernünftig dar.
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Im neuen Datamining wurden Infos rund um das GO Fest 2020 in Pokémon GO gefunden. Dabei sieht man erste Aufgaben der Spezialforschung sowie weitere Hinweise zu Crypto-Mewtu.
Was zeigt das Datamining? Das Team der Pokeminers durchsucht häufig neue Updates und den Code von Pokémon GO nach Änderungen, die für die Spieler bevorstehen. Das neuste Datamining zeigt vor allem Inhalte zum anstehenden GO Fest und dem geheimnisvollen Crypto-Mewtu.
Was wurde gefunden?
Wir zeigen euch hier eine Auswahl der neuen Funde, die die PokeMiners erbeuteten. Das vollständige Datamining auf Englisch findet ihr hier auf reddit.
Kleidung: Für die bereits gefundenen Kleidungsstücke fand man jetzt Namen im Code.
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Dazu kommen weitere Texte und Übersetzungen für da GO-Fest und die Challenge-Übersicht. Bei dieser Übersicht erfahrt ihr die Punktestände der verschiedenen Teams bei globalen Challenges.
Quests für das Challenge Hub sind unter anderem das Benutzen verschiedener Beeren, das Werfen von großartigen oder fabelhaften Curvebällen, das Fangen bestimmter Pokémon-Typen wie Feuer, Wasser oder Pflanze oder auch die Teilnahme an Raids.
Nachfolgend geht es mit den Leaks zum GO Fest weiter.
Die Spezialforschung zum GO Fest: Während des GO Fests werdet ihr Team GO Rocket bei einer Spezialforschung begegnen.
Die Forschung nennt sich GO Fest 2020: Rocket Straight to Victory und kommt mit 6 Stufen ins Spiel.
Bei den Belohnungen geht es wohl legendär zu. In den Texten steht:
“Die Teamleiter und ich haben Mitglieder von Team GO Rocket mit ihrem Ballon entdeckt. Uns ist aufgefallen, dass die ‘Team GO Rocket’-Anführer Pokémon von Typ Flug benutzen.”
“Aus Quellen höre ich, dass sie möglicherweise legendäre Pokémon fingen und sie in Crypto-Pokémon verwandelten.”
“Candela, Blanche und Spark kümmern sich von hier um die Anführer von Team GO Rocket, während du dich darauf vorbereitest, ihrem Boss zu begegnen. Es ist besonders interessant, zu sehen, dass die Anführer von Team GO Rocket diese legendären Crypto-Pokémon kommandieren, die eigentlich für den Boss selbst reserviert sind.”
Crypto-Mewtu: Vor wenigen Tagen fand man beim Dataminig der Pokeminers bereits die Crypto-Form von Mewtu und dessen erlöste Form. Das waren die ersten Hinweise auf diese Spezies. Es scheint, dass das Pokémon beim GO Fest 2020 seinen großen Auftritt haben wird.
Im Text der Spezialforschung heißt es: “[Spielername], du hast es geschafft. Du hast Giovanni besiegt und er scheint sich zurückzuziehen. Wer hätte gedacht, dass er sogar Mewtu in ein Crypto-Pokémon verwandeln kann?”
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In Call of Duty: Warzone gibt es schon länger das Gerücht um eine „Counter UAV“, also eine Drohne, die andere Drohnen stört. Direkt könnt ihr dieses Item noch nicht kaufen, aber durch einen Trick bekommt ihr sie trotzdem und noch einen dicken Bonus oben drauf!
Was hat es mit den UAVs und Counter-UAVs auf sich? In Warzone könnt ihr euch für 4.000 $ eine UAV als Killstreak kaufen. Das ist eine Drohne, die über dem Schlachtfeld kreist und begrenzt Gegner aufspürt. Es sei denn, sie haben den Perk “Geist”.
Doch es gibt schon länger das Gerücht, das eine „Counter-UAV“ kommen soll. Die macht das Gegenteil der Aufklärungsdrohne und stört euer HUD und eure Minimap. Ein Spieler auf reddit hat schon erlebt, was die Counter-Drohne macht und es gibt auch eine Ansage dazu, die vor der Stördrohne warnt.
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Kaufen kann man das Ding allerdings (noch) nicht. Doch es gibt einen Trick, wie ihr sie trotzdem bekommt.
Counter UAV und Advanced UAV auf einmal – So geht‘s
Wie bekomme ich die Counter-UAV: Regulär gibt es die Anti-Drohne nicht. Doch wer laut der Seite viermal eine reguläre UAV kauft und alle auf einmal raushaut, der erhält laut der Seite Dexerto die begehrte Counter-UAV-Drohne. Das kostet jedoch stolze 16.000 Dollar und ist ein herber Preis für ein paar Sekunden gestörte Minimap der Gegner.
Darum lohnt es sich doch: Allerdings wird der hohe Preis der Stördrohne wiederum relativiert, da ihr nach wie vor etwas Besonderes bekommt, wenn ihr dreimal die UAV loslasst. Denn nach wie vor setzt dies die überlegene Advanced UAV frei. Das ist eine Drohne, die alle Gegner aufdeckt und auch den Ghost-Perk ignoriert.
So sehen die Drohnen aus.
Ihr bekommt also für eure 16.000 Dollar sowohl selbst die optimale Aufklärung und dazu noch werden eure Gegner quasi blind. Das lohnt sich dann schon eher. Wenn ihr also eine Menge Geld habt und keine Freunde, die das Gulag verpasst haben, zurück ins Spiel kaufen braucht, dann könnt ihr darüber nachdenken, da Geld in die Drohnen zu investieren.
In Valorant hat ein Spieler auf der Map Split mit dem Agenten Sova einen irren Clutch hingelegt. Er gewann noch, obwohl er schon tot war. Wie er das gemacht hat und wie ihr den Trick kopiert, erfahrt ihr hier bei MeinMMO.
Was ist passiert? Der Streamer Average Jonas hat auf reddit einen irren Stunt gepostet. Er war aus seinem Team allein auf der Map Split übrig und spielte den Agenten Sova. Es waren noch zwei Gegner da. Average Jonas spielte als Angreifer und die Bombe war schon ausgelegt. Doch die Gegner waren schon dabei, sie zu entschärfen. Also setzte er alles auf eine Karte und schoss mit dem Skill „Shock Dart“ um die Ecke, um die Gegner noch zu stören.
Gleichzeitig warf eine Raze aus dem Gegnerteam eine Bombe und diese killte Average Jonas, der sich nicht aus der Deckung bewegen wollte, mit ihren Clusterbomben. Doch da das Spiel erst endet, wenn die Verteidiger die aktivierte Bombe entschärft haben, ging die Runde noch weiter.
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Da Average Jonas seinen Pfeil noch losgeschossen hatte, prallte der fröhlich an der Wand ab und knallte genau dorthin, wo die Bombe lag. Und auch beide verbliebenen Gegner! Da der Shockpfeil Flächenschaden anrichtet, tötete der die beiden Gegner einfach und Average Jonas samt Team gewannen die Runde mit einem irren 0:2-Clutch!
Der Streamer konnte sein Glück kaum fassen, ebenso das Team. Auch die Zuschauer auf reddit fanden den Stunt super. Der Beitrag hat über 14.000 Upvotes und mehr als 170 Kommentare.
So könnt ihr mit Sova optimal auf Split die Bombe beschießen
Das ist der Trick auf Split: In der Tat war der Schuss von Average Jonas kein Zufall. Denn auf der Map Split gibt es tatsächlich einen cleveren Punkt, von dem aus ihr die optimale Bomben-Stelle indirekt mit Sova beschießen könnt.
Denn für gewöhnlich liegt die Bombe, sofern sie auf B gelegt wird, immer zwischen der Kiste und der Wand, so dass man vor Beschuss von drei Seiten aus geschützt ist. Doch wenn man sich südlich davon in der Garage hinter dem Durchgang zu B stellt und mit Sovas Schockpfeil einen bestimmten Winkel schießt, prallt der Pfeil zweimal um die Ecke und trifft den Bomben-Ort direkt. Geht dazu wie folgt vor:
Stellt euch in der Garage neben den Durchgang Richtung B, so dass ihr an der Wand dem Poster mit dem Motorrad gegenübersteht
Nutz den Schockpfeil und ladet ihn voll auf
Zielt bei dem Poster mit dem Motorrad zwischen die Lenker und lasst den Pfeil los
Hier seht ihr, wo ihr Hinschießen sollt. Quelle: reddit
Der Pfeil prallt an der Wand mit dem Poster ab, fliegt bis zu B und prall dort nochmal ab. Dann trifft er genau den Ort, an dem in den meisten Fällen die Bombe liegt und erwischt so auch Bombenleger oder Entschärfer.
Ihr wollt mehr zu den Helden neben dem russischen Bogenschützen Sova erfahren? Dann lest unseren großen Artikel zu allen Agenten in Valorant. Darin erfahrt ihr, was die Agenten alles können und für welchen Typ von Spieler die Champions in Riots Team-Shooter ideal geeignet sind. Viel Spaß!
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MeinMMO-Autor Jürgen Horn kauft gerne virtuelle Klamotten und Items. Neben diversen Fehlkäufen gibt es aber ein paar virtuelle Monturen, die er immer wieder gerne aus dem digitalen Kleiderschrank holt und deren Kauf er nicht bereut.
Was hat es mit Skins auf sich? Skins sind optionale, optische Effekte in Games, die ihr als Alternative zum regulären Aussehen eurer Spielfigur oder von Waffen und Items nutzen könnt. Oft lassen sich die Entwickler für besonders coole Skins einiges kosten. Ob man das nun gut findet oder nicht – einige Skins sehen einfach super aus und darum soll es in den folgenden Zeilen gehen.
Das sind die Lieblingsskins von Jürgen
Ich, MeinMMO-Autor Jürgen Horn, liebe Skins und alternative Outfits in Spielen. Ich gebe pro Jahr mehr Geld für Skins aus, als für echte Klamotten. Und oft ist es mir in einem Spiel wichtiger, einen coolen Skin zu haben und gut auszusehen, als wirklich starke Leistung zu zeigen oder zu gewinnen. Dabeisein und gut aussehen ist für mich alles!
Doch unter den vielen Skins, die ich bisher gekauft habe, sind ein paar dabei, die ich mir immer wieder gerne über mein virtuelles Alter-Ego streife. Ganz anders hier übrigens meine Kollegin Eilyn, die schämt sich für einige ihre Fortnite-Skins.
Was ist das für ein Skin? Dieser Skin gehört zur Heldin Wattson in Apex Legends. Mit dem Skin wird aus der braven und hilfreichen Ingenieurin eine Cyberpunk-Dämonin, die geradewegs aus dem kommenden Spiel Cyberpunk kommen könnte.
Sie ist voller Cyberware, unter anderem hat sie mechanische Arme und Beine. Die sind auch noch mit stylischem Plexiglas versehen und man kann das elektronische Innenleben begutachten. Außerdem dominieren grelle Neonfarben.
Ich spiele Wattson eigentlich nur, wegen diesem Skin!
Was kostet er? Dieser Skin war für mich ein echtes Schnäppchen. Denn es gab ihn schon ab Level 50 im Battle Pass von Season 4 im Spiel. Das hatte ich nach einigen Stunden Spielzeit schließlich erreicht und kam so für nur knapp 10 Euro an einen wirklich coolen Skin.
Warum ist er gut? Der Skin gefällt mir sehr gut, weil er ein wirklich cooles Cyberpunk-Feeling erzeugt. Und ich liebe Cyberpunk! Die Farbmuster passen optimal und die Teufelshörnchen geben dem Skin noch einen zusätzlichen Kick. Außerdem behält Wattson auch als Cyberpunk ihren niedlichen Stil bei und guckt nach wie vor verträumt. Das ergibt ein herrliches Gesamtbild. Daher spiele ich den Charakter Wattson gerade öfter, als ich eigentlich will.
Narrengewand und Narren-Persönlichkeit – ESO
Was ist das für ein Skin? Das Kostüm „Königlicher Hofnarr“ macht euren Helden in ESO zu einem Narren. In einer bunten Montur mit Puffärmeln und wahlweise dazu passender Narrenkappe könnt ihr so Spaß und Freude in Tamriel verbreiten. Vor allem, wenn ihr die abgedrehte Persönlichkeit des Narren dazu aktiviert und dann wie ein völlig bescheuerter Kasper durch die Botanik hüpft.
Der wahrscheinlich auffälligste Skin in ESO.
Was kostet er? Die Narrengewänder samt Persönlichkeit sind vor allem zum Narrenfest in ESO im Shop zu finden. Das ist normalerweise im März. Mich hat der Narr damals 700 Kronen gekostet. Die Persönlichkeit dazu gab’s für 1,000 Kronen. Insgesamt hat mich der Spaß also um die 15 Euro gekostet.
Warum ist er gut? Ich liebe es, mit meiner Khajiit-Nachtklinge das komplette Gegenteil des sonst so verbreiteten Assassinen zu spielen. Anstatt in dunkler Lederkluft durch die Schatten zu huschen stolziert und hüpft meine Heldin in bunter Narrenmontur durch Tamriel. Das sieht so derart schräg aus, dass schon mehrfach Mitspieler im Voice-Chat plötzlich hysterisch zu lachen angefangen haben. Das Ganze wird übrigens noch doofer, wenn man auf einem Steckenpferd reitet und einen Stein als Pet mitnimmt. Auch das geht in ESO!
Primo Victoria – World of Tanks
Was ist das für ein Skin? In World of Tanks gibt es für eure Panzer ebenfalls coole Skins oder Premium-Modelle mit eigenem Design. Mein absoluter Favorit ist hier ein schwedischer Panzer vom Typ Strv 81 (eigentlich ein mehrfach umgebauter britischer Centurion MKII). Dieser Tier-VIII-Panzer ist schonmal ein ordentlicher Brocken, doch hier wurde er zusätzlich in den Farben und mit dem Logo der schwedischen Power-Metall-Band Sabaton versehen. Wer genau hinschaut, erkennt sogar ein Musikinstrument im Korb, hinter dem Gefechtsturm.
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Was kostet er? Das Paket für den Sabaton-Tank mit allem Drum und Dran sowie ein paar Items kostete stolze 99 Euro. Als großer Sabaton Fan war es mir aber wert!
Warum ist er gut? Ich liebe den Sabaton-Tank. Immer wenn ich ihn in der Garage anklicke, kommt das namensgebende Lied Primo Victory von Sabaton. Der Song ist nicht nur geil, sondern es war auch der erste Titel von Sabaton, den ich gehört habe und bis heute eines meiner Lieblingslieder. Außerdem hocken die digitalen Bandmitglieder als Elitecrew in dem Tank. Das ist schon ziemlich metall!
Judge, Jury, Executioner – Apex Legends
Was ist das für ein Skin? Apex Legends hat, meiner Meinung nach, einige der coolsten Skins und dieser hier ist einer meiner Lieblinge. Er macht aus der frechen Heilerin Lifeline eine grimmige Vollstreckerin. Sie trägt eine grimmige, golden-schwarze Rüstung und verbirgt ihr Gesicht hinter einer Schädel-artigen Maske. Außerdem hat sie dicke Dreads.
Man erkennt erst mal gar nicht, welche Heldin das sein soll.
Was kostet er? Dieser Skin war sehr teuer, denn um ihn zu bekommen, musste man zum Iron-Crown-Event im August 2019 spezielle Loot-Boxen kaufen. Ich wollte eigentlich NUR diesen Skin, war aber am Ende gezwungen, über ein Dutzend Boxen für je ca. 7 Euro zu kaufen, bis ich den Skin endlich hatte.
Warum ist er gut? Lifeline ist eigentliche ein freche und hilfreiche Heilerin. Ihre Skills sind voll darauf ausgelegt, ihr Team am Leben zu erhalten. Viele ihrer Skins sind eher punkig und wild. Dieser hier ist aber ziemlich kühl und brutal. Das stellt einen krassen Kontrast zu der Heldin dar, die nach wie vor ihre frechen Sprüche im Spiel raushaut. Außerdem ändert der Skin das Aussehen des Charakters so sehr, das viele denken, es wäre eine völlig neue Heldin, die ich aus irgendwelchen Gründen jetzt schon habe.
ESO – Schankwirtin mit Bier
Was ist das für ein Skin? Dieser Skin verpasst eurem Helden ein schickes Miederkleid mit Schürze. Also ideal, um Gäste in Tavernen zu bewirten. Das entfaltet zusammen mit der Persönlichkeit des Betrunkenen eine höchst witzige Eigendynamik. Denn so werdet ihr zu einer frechen Schankmaid, die sich wohl gerne am eigenen Vorrat bedient und Bierkrug-schwenkend durch die Gegend torkelt.
O’zapft is!
Was kostet er? Das Outfit gab es zuletzt für 700 Kronen. Die Persönlichkeit des Trunkenbolds kostet nochmal 1.200 Kronen. Das sind ungefähr 17 Euro für alles zusammen.
Warum ist er gut? Ich liebe vor allem das Emote und Animationspaket, das mit der betrunkenen Persönlichkeit zur Verfügung steht. Es ist einfach herrlich witzig, wenn man besoffen durch die Straßen Tamriels schlendert und ständig mit seinem Bierkrug herumkleckert. Zusammen mit dem Schankwirtin-Outfit kommt da noch mehr Feststimmung auf.
Soviel zu meinen Lieblingskins in meinen derzeitigen Lieblingsspielen. Habt ihr auch Skins und Outfits, die ihr gerne mit uns teilen wollt? Dann schreibt sie in die Kommentare. Und auch wenn ich gerne Geld für Cosmetics in Games ausgebe, waren mir die Drachenskins aus Valorant am Ende doch viel zu teuer!
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