Bless Unleashed lockte auf Steam mehr Spieler an als ESO und FFXIV – Wie konnte das passieren?

Am Wochenende war das populärste MMORPG auf Steam das Action-MMO Bless Unleashed. Das Spiel ist eigentlich erst nur in der Beta und hat trotzdem schon Rekordzahlen auf Steam, wobei es etablierte Spiel wie ESO und FF14 hinter sich lies.

Wie steht Bless Unleashed bei Steam da?  Am vergangenen Wochenende vom 13. bis zum 17. Mai 2021 konntet ihr zum letzten Mal die Beta-Version von Bless Unleashed auf dem PC zocken.

Diese Chance nutzten viele Spieler. Sehr viele Spieler! Die Höchstzahl an gleichzeitigen Spielern lag bei stolzen 44.769 Spielern. Das ist eine Menge und lässt die Konkurrenz erstmal alt aussehen. Zum Vergleich:

  • FF14 brachte rund 34.000 Spieler auf die Server
  • ESO hatte zu dieser Zeit um die 30.000 Spieler als Höchststand
  • Black Desert Online, das dritte große MMORPG auf Steam, hatte „nur“ rund 20.000 Spieler
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Quelle: MMORPG.pl

Bless Unleashed hatte also dieses Wochenende gut 10.000 Spieler mehr als das bisherige Top-MMORPG auf Steam.

Bless Unleashed – Was ist daran so gut?

Was ist Bless Unleashed? Bless Unleashed ist ein neues Spiel, das in derselben Welt wie das unrühmlich gescheiterte Bless spielt. Im Gegensatz zum glücklosen Vorgänger spielt sich Bless Unleashed flotter und macht den Spielern mehr Spaß.

Was sind die Besonderheiten? Die aktuelle Beliebtheit von Bless Unleashed liegt zumindest Teilweise an den besonderen Features des Spiels:

  • Actionreiches Kampfsystem
  • Knackige Dungeon-Bosse, die schon von Beginn an vorkommen
  • Harte offene Weltbosse

Was sagen die Spieler? Auf reddit gibt es Feedback von Spielern, die erklären, was ihnen am Spiel gefällt:

  • Die flotten Kämpfe
  • Die Ausweichrollen, die hier besonders gut funktionieren
  • Gut ausgearbeitete und schöne Dungeons
  • Allgemein die Performance des Spiels

Was ist noch verbesserungswürdig: Unter anderem wird das Folgende bemängelt:

  • PvP-Content kommt zu spät in der Level-Range
  • Asynchrone Lippenbewegung bei NPCs
  • Boss, die aus ihrer Boss-Zone herauswandern und dann immer sofort ihr Leben resetten, wenn man ihnen folgt
  • Nicht alle Völker können alle Klassen spielen und nur Menschen haben alle Anpassungsmöglichkeiten bei der Erstellung.

Allerdings war die aktuelle Version noch die Beta und daher dürfte sich bis zum Release noch einiges verbessern.

Wer also auf flotte MMORPGs mit schicker, bunter Grafik steht, in denen es gleich gescheit zur Sache geht, der wird in Bless sicher seine Freude haben und das ist auch der Grund, warum so viele Spieler sich den Titel zur finalen Beta angesehen haben. Es ist neu und sieht interessant aus. Allerdings ist die Beta jetzt erstmal wieder vorbei und bis zum Release müssen die Bless-Fans jetzt wieder sich mit anderen MMORPGs begnügen.

Unseren Spielbericht von Bless Unleashed findet ihr übrigens hier auf MeinMMO.

Wann kommt das Spiel final auf dem PC? Die PC-Version von Bless Unleashed auf Steam wird voraussichtlich im August 2021 erscheinen.

Wer jedoch nicht primär auf dem PC zockt, kann Bless Unleashed jetzt schon uneingeschränkt spielen. Denn das Action-MMORPG ist schon seit einiger Zeit für die Xbox und die PlayStation der aktuellen und früheren Generation verfügbar. Wer also nicht bis zum PC-Release warten will, kann das Game schon jetzt auf den Konsolen spielen. Solltet ihr aber lieber auf dem PC bleiben, dann findet ihr hier die 10 besten MMORPGs auf Steam.

Quelle(n):
  1. MMORPG.pl

Swords of Legends: 9 Dinge, die ihr über das neue MMORPG wissen müsst

Swords of Legends Online erscheint im Sommer 2021 bei uns im Westen. Doch was steckt eigentlich hinter dem neuen MMORPG und auf welche Inhalte könnt ihr euch freuen? MeinMMO-Redakteur Alexander Leitsch verrät euch alles Wichtige.

Warum ist SOLO so interessant? Mit Swords of Legends Online kommt ein wunderschönes Buy2Play-MMORPG aus China zu uns, dass sich von den klassischen Asia-Grindern unterscheidet. Es ist ein Themepark-Spiel mit linearer Story, hat keine Zufalls-Effekte bei der Aufwertung von Ausrüstung und verzichtet auf PvP in der offenen Welt.

In diesem Special möchte ich euch erklären, was genau in Swords of Legends steckt und euch so verraten, ob sich das MMORPG für euch lohnt. Dazu habe ich bereits jetzt mehr als 30 Spielstunden in der Alpha verbracht und einige Inhalte in der originalen Version in Taiwan ausprobiert.

SOLO ist ein Themepark-MMORPG mit linearer Story und actionreichen Kämpfen

Wie ist SOLO aufgebaut? Zum Start in SOLO müsst ihr euch einen Charakter erstellen und spielt dann ein kurzes Tutorial. Im Anschluss an das Tutorial betretet ihr die Stadt Wolkenstieg, den zentralen Hub des Spiels.

Von hier aus könnt ihr die 9 verschiedenen Gebiete von SOLO betreten. Eine komplett offene Welt gibt es nicht. Stattdessen müsst ihr jedes Gebiet neu laden, wobei ihr in den jeweiligen Gebieten auf andere Spieler treffen werdet. Das System ist also ähnlich wie bei Guild Wars 2 oder Final Fantasy XIV.

Allerdings erlebt ihr mit jedem erstellten Charakter die komplett gleiche Geschichte und die komplett gleichen Quests, mit Ausnahme der Klassengebiete, in denen man insgesamt etwa 10 Quests erlebt. Es gibt nur ein Gebiet für die jeweilige Level-Stufe, anders als in WoW oder GW2, wo man beispielsweise die Startgebiete anderer Rassen besuchen kann.

Swords of Legends Map
So sieht die Map von SOLO aus. Jedes Gebiet hat einen Lade-Screen, doch darin könnt ihr auf andere Spieler treffen.

Worum geht es in der Story? Das MMORPG erzählt eine klassische Geschichte von Gut gegen Böse. Im Fokus stehen ein besonders mächtiges Schwert – das Ahnenschwert – und weitere ebenfalls sehr mächtige Schwerter. Sie verleihen dem Spiel seinen Namen.

Mit diesen Waffen kämpften vor 900 Jahren die fünf Schwertmeister der Menschen gegen eine dunkle und bösartige Armee. Zwar konnte die gute Seite gewinnen, doch nur mit schweren Verlusten. Das übriggebliebene Böse wurde daraufhin versiegelt und wird von der Qin-Liga bewacht. Als Spieler ist man einer der Auserwählten der Schwertherzen und schließt sich dem Kampf gegen das Böse an.

Mehr zu Story haben wir hier zusammengefasst: Wir erklären euch die Story von Swords of Legends Online.

Wie ist das Kampfsystem von SOLO? Swords of Legends bietet ein actionreiches Kampfsystem. Beim Wirken von fast allen Fähigkeiten könnt ihr euch frei bewegen. Zudem gibt es eine Ausweichrolle und verschiedene Fähigkeiten, mit denen ihr Angriffen entgehen könnt.

Das MMORPG setzt zudem auf eine Holy Trinity aus Tanks, Heilern und Damge Dealern, die vor allem in Raids und Dungeons gebraucht werden.

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Wie bewegt man sich im Spiel fort? Neben der klassischen Möglichkeit zu gehen, könnt ihr auch sprinten, springen, reiten und fliegen. Besonders cool an SOLO sind die Dreifachsprünge, die ihr mit der Zeit lernt. So könnt ihr Hindernisse überwinden und Berge hinauf springen.

Es stehen 6 Klassen zur Auswahl

Welche Klassen gibt es? Zum Start von SOLO im Westen wird es 6 Klassen geben, die jeweils Zugriff auf zwei unterschiedliche Spielstile haben:

  • Todesbringer – Ein Assassine mit Sensen, der im zweiten Pfad auch ein Heiler sein kann
  • Berserker – Ein klassischer Nahkämpfer, der Schaden verursachen oder tanken kann
  • Schwertmagier – Eine DPS-Klasse, die mit Schwertern im Nah- oder Fernkampf attackiert
  • Barde – Eine Klasse mit einem Saiteninstrument, die Schaden verursachen oder Heilen kann
  • Beschwörer – Ein Damage-Dealer im Fernkampf, der im zweiten Pfad auch heilen kann
  • Speermeister – Ein Nahkämpfer, der als Damage Dealer oder Tank agieren kann

Alle Klassen können sowohl als Mann oder als Frau gespielt werden. Einen Gender Lock gibt es nicht.

In China gibt es zudem bereits 3 weitere Klassen: ein Bogenschütze, ein Schwertkämpfer und eine Magierin. Diese Magierin ist die einzige Klasse mit einem Gender Lock, der jedoch mit der chinesischen Mythologie erklärt wird (dieser Fuchsgeist wird immer nur weiblich dargestellt).

Swords of Legends Schwertmagier Titel
Der Schwertmagier kann im Nahkampf mit Schwerten zuschlagen oder sie im Fernkampf werfen, je nach Spezialisierung.

Das Wechseln zwischen Spezialisierungen: Sobald ihr euch nicht im Kampf befindet, könnt ihr zwischen euren beiden Spezialisierungen frei hin- und herwechseln. Der Wechsel kostet lediglich 8 Sekunden Wirkzeit, in der ihr nicht unterbrochen werden dürft.

Zudem hat jede Spezialisierung 5 Speicherplätze für eigene Builds. Durch diese Speicherplätze könnt ihr ebenfalls mit einem Klick wechseln. Damit passen sich auch automatisch eure Fertigkeitsleisten an.

Das Leveln hat Höhen und Tiefen

Wie funktioniert das Leveln? Im Grunde folgt ihr eine Story-Quest, die euch durch die verschiedenen Gebiete führt. In den Gebieten gibt es dann weitere Nebenquests. Zudem gibt es in höheren Gebieten auch tägliche Quests, die wiederholt werden können.

Die Quests bestehen oftmals aus klassischen Aufgaben wie das Töten von Mobs oder das Sammeln von Items. Allerdings werden sie immer wieder durch besondere Elemente aufgebrochen, etwa durch Fahrzeug-Kämpfe oder eine Schleich-Mission.

Wirklich abwechslungsreich sind die Aufgaben jedoch nicht, sondern eher typische MMO-Kost. Positiv sind jedoch die vielen Tutorials, die nicht nur das Kämpfen, sondern auch Housing, die Holy Trinity oder Dungeons an sich erklären.

Swords of Legends Questlog
Bis zu 25 Quests könnt ihr in eurem Questlog haben.

Wo hat das Leveln Probleme? Zwischen Stufe 23 und 25, nochmal zwischen 32 und 34 und auch zwischen Level 36 und 37 werden euch die Quests ausgehen. Die jeweilige Story geht erst auf dem höheren Level weiter. Hier müsst ihr gezwungenermaßen tägliche Quests erledigen, Dungeons im Übungsmodus laufen oder aber auf die Bosse aus den Life-Skills zurückgreifen.

Das fühlt sich stellenweise etwas grindy an. Die effizienteste Maßnahme ist das Dungeon “Kühler Wind” mehrmals hintereinander zu laufen. Ein Durchgang dauert etwa 8 Minuten und bringt zwischen 5 und 15 % der benötigten Erfahrungspunkte.

Was ist das Max-Level und wie lange dauert das? Das maximale Level im Spiel ist 36+1. Ihr müsst also zuerst Level 36 erreichen und dann nochmal die gesamte XP-Bar füllen. Danach bekommt ihr eine Quest, mit der ihr von Schüler Level 36 auf Student Level 1 aufsteigt.

Das dauert nach meiner Erfahrung etwa 12 bis 30 Spielstunden, je nachdem wir effizient ihr spielt und wie genau ihr euch die Quests und Story durchlest.

In China gibt es inzwischen bereits die nächsten 36+1 Level. Dort levelt man von Schüler 1 bis Student 1 jedoch deutlich schneller, als das in unserer Version der Fall ist.

Wie wichtig ist das Max-Level? In SOLO ist der Weg zu Student 1 eigentlich nur sowas wie ein großes Tutorial. Erst mit dem Max-Level schaltet ihr die vielen Inhalte des Spiels frei, darunter:

  • Dungeons mit Gruppen
  • Raids
  • PvP
  • Housing
  • Einige der Life-Skills

Viele Inhalte lassen sich also nicht erleben, wenn ihr nicht das Max-Level erreicht habt.

7 Life-Skills, die frischen Wind ins Spiel bringen

Was bietet SOLO an Life-Skills? Life-Skills sind grob mit Berufen aus anderen Spielen vergleichbar. Hier bietet Swords of Legends gleich 7 Dinge, die sich jedoch teilweise stark von Inhalten aus anderen MMORPGs unterscheiden:

  • Kopfgeldjagd – Ein System, über das ihr Bosse auf der Weltkarte freischaltet. Diese gibt es in den Versionen Solo-Spieler, Team (1-5 Spieler) und Gruppe (ein klassischer Weltboss für eine größere Zahl von Spielern).
  • Träger der Smaragdlaterne – Über diesen Life-Skill kommt ihr in eine alternative Version der Karte. Dort befinden sich spezielle Geister-Bosse, die ihr besiegen könnt. Als Belohnung gibt es eine Währung, über die ihr bestimmte Cosmetics bekommen könnt.
  • Naturforscher – Ein Life-Skill, mit dem ihr spezielle Truhen in der Welt finden könnt, die Materialien fürs Crafting enthalten.
  • Sammeln – Über diesen Life-Skill erntet ihr Pflanzen und andere Dinge, die ihr für das Kochen benötigt.
  • Angeln – Ihr fangt Fische, die ihr für das Kochen von Buff-Food nutzen könnt.
  • Kochen – Als Koch könnt ihr Buff-Food herstellen, das für Dungeons, Raids, aber auch im PvP genutzt werden kann. Das richtige Buff-Food spielt eine wichtige Rolle, weil es verschiedene Stats verbessert.
  • Gast der Unendlichkeit – Ein Life-Skill rund um ein Kartenspiel im Spiel. Dabei muss man Karten der gleichen Farbe sammeln und damit besondere Effekte auslösen. Es lässt sich gegen NPCs, aber auch gegen andere Spieler spielen.
Swords of Legends Online Kopfgeldjagd 2
Über die Kopfgeldjagd schaltet ihr Bosse auf der Karte frei, die ihr allein oder in großen Gruppen besiegen könnt.

Im Endgame gibt es Dungeons, Raids, PvP und Gildenaktivitäten

Wie ist das Endgame aufgebaut? Neben den verschiedenen Life-Skills und den täglichen Quests bietet das Endgame von SOLO vor allem diese Dinge:

  • Dungeons und Raids
  • Instanziierte PvP-Schlachten, darunter kleine Arenen wie 3v3, aber auch größere Schlachten
  • Erfolge
  • Fashion-Endgame in Form von besonderen Skins, Reittieren und dem Housing
  • Ranglisten

Wie funktionieren die Dungeons? Dungeons kommen in mehreren Schwierigkeitsgraden: Übung, Normal, Schwer und Extrem. Übung kann dabei allein gespielt werden, für die anderen Schwierigkeiten benötigt man Mitspieler.

Dungeons können dabei flexibel mit 5 bis 10 Spielern gespielt werden. Je mehr Spieler dabei sind, desto mehr Lebenspunkte und andere Boni bekommen die Gegner im Dungeon. 

In den meisten Dungeons warten Zwischenbosse auf euch. Beim Endboss gibt es dann eine Truhe, die Crafting-Inhalte und mindestens einen Ausrüstungsgegenstand bringt. Manche Bosse bekommen im Extrem-Modus neue Fähigkeiten oder zufällige Mechaniken.

Allerdings gibt es Limits bei den Dungeons:

  • Ein normales Dungeon gibt einmal pro Tag Loot
  • Schwer und Extrem geben jeweils nur einmal pro Woche Loot
https://www.youtube.com/watch?v=k_VR7JLvFH0
Der offizielle Trailer zu den Dungeons.

Wie funktionieren Raids? Raids basieren auf dem gleichen Prinzip wie die Dungeons. Sie können flexibel mit 10 bis 20 Spielern betreten werden und geben ebenfalls nur einmal pro Woche Loot.

Mehr zum Thema Endgame in SOLO findet ihr in diesem Artikel: Neues MMORPG Swords of Legends kommt im Sommer – So sieht das Endgame aus.

Was bietet SOLO im PvP? Im PvP startet Swords of Legends mit zwei Arenen: 3v3 und 5v5. Diese können über eine Warteschlange betreten werden. Wenn ein Spieler in der Arena besiegt wurde, kann er nicht mehr belebt werden. Das Team, das als letztes einen lebenden Spieler hat, gewinnt.

Zudem gibt es einen Modus, in dem im 15v15 gegeneinander gespielt wird, eine Art Battle Royale für 30 Spieler und ein 10v10 Capture-Point-Match. Einen ersten Trailer und weitere Infos zum PvP haben wir hier für euch gesammelt.

In China wurden zudem schon einige weitere PvP-Inhalte integriert, darunter:

  • 100 vs 100 Schlachten, die immer samstags stattfinden.
  • Neue Maps, die PvEvP bieten.

Was weiß man bisher zu Allianzen? Allianzen lassen sich ganz einfach selber gründen, sobald ihr Level 20 erreicht habt und 10 Gold bezahlt. Sie haben zuerst eine maximale Mitgliederzahl von 50. Die lässt sich jedoch später anheben.

Über Allianzen lassen sich Boni erspielen, wie etwa mehr XP von Mobs, und zudem gibt es spezielle Allianz-Missionen, die man in Gruppen erledigen kann.

Was hat es mit den Ranglisten auf sich? SOLO bietet für verschiedene Bereiche Ranglisten, darunter die Spieler mit dem meisten Gold, die mit den meisten Erfolgspunkten oder die besten PvPler. Zwischenzeitlich hatte ich es sogar auf Platz 3 im Gold geschafft.

Swords of Legends Rangliste
Die Rangliste während der Alpha von Swords of Legends.

Ausrüstung kann beim Aufwerten nicht kaputtgehen

Wie funktioniert das Ausrüstungssystem?

  • Gute Ausrüstung bekommt ihr über Dungeons, Raids und Crafting. Hier spielt jedoch der Zufall eine Rolle, weil ihr die Ausrüstung und die Materialien gedroppt bekommen müsst.
  • Ihr könnt eure Ausrüstung in mehreren Stufen aufwerten, wobei es keine Fehlschläge wie in Black Desert gibt.
  • Bestimmte Ausrüstungen haben einen Sockel, in den ihr verschiedene Juwelen packen könnt.
  • Die PvE-Ausrüstung funktioniert im PvP nicht. Hier gibt es spezielle Rüstungen, von denen ihr direkt ein Set für den Abschluss der PvP-Tutorial-Quests bekommt.

Zwar habe ich mir bei Weitem noch nicht die beste Ausrüstung erspielt, doch nach meinen bisherigen Erfahrungen und den gesammelten Informationen wirkt das System vergleichbar einfach und ist nicht mit zu viel Glück und Stress verbunden.

Swords of Legends Charakterfenster
Im Charakterfenster seht ihr eure Ausrüstung, Attribute und könnt einen Titel auswählen, bei mir “Wirbelwind”.

Im Housing könnt ihr euch verlieren

Was bietet SOLO beim Housing? Mit dem Erreichen von Student 1 erhaltet ihr eine Quest für das eigene Haus. Dabei handelt es sich um eine eigene fliegende Insel, die ihr für 200 Gold kaufen könnt. Diese Insel kann von anderen Spielern besucht werden.

Auf der Insel gibt es dann einen großen Bau-Bereich, in dem ihr euch voll austoben könnt. So gibt es dutzende Häuser, Möbel, Mauern, Bäume und Dekorationen, die ihr frei platzieren könnt.

Swords of Legends Housing
Auf dieser Fläche kann ich bauen und habe bereits mit einer Mauer und einem Haupthaus angefangen. Das Bild ist mit dem Ingame-Foto-Modus erstellt worden.

Allerdings benötigen diese Gegenstände viele Materialien. Diese Materialien bekommt ihr, indem ihr sie selbst auf eurer Insel anbaut. So gibt es eine Art Steinbruch, Felder und Holz, das ihr aussähen und täglich sammeln könnt. Je nachdem was ihr anbaut, spezialisiert ihr euch für bestimmte Materialien.

Auf eurer Insel könnt ihr zudem bestimmen, welche Musik gespielt wird und wie das Wetter ist. Wer es eisig mag, kann für permanenten Schneefall sorgen. Es gibt aber auch die Option das Wetter regelmäßig wechseln zu lassen, sodass sich Sonnenschein und Schneefall immer wieder abwechseln.

Es gibt kein Pay2Win im Shop

Wie finanziert sich das Spiel? Bei Swords of Legends handelt es sich um ein Buy2Play-MMORPG. Ihr müsst also nur einmalig für 40 Euro (je nach Paket bis zu 100 Euro) kaufen und könnt es dann für immer kostenlos spielen. Auch zukünftige Updates und DLCs sollen kostenlos sein.

Allerdings gibt es einen Shop, in dem Gegenstände für Echtgeld verkauft werden, darunter:

  • Outfits
  • Frisuren
  • Waffen-Skins
  • Accessoires
  • Umskinnen des Charakters
  • Reittiere
  • Housing-Inhalte

Allerdings gibt es keine Pay2Win-Inhalte, die euch stärker machen. Auch auf XP-Buffs, Level-Boosts und zusätzliche Inventar- oder Charakterplätze verzichtet der Shop komplett. Die einzigen Komfort-Items, die es gibt, sind Namens- und Geschlechterwechsel.

Swords of Legends Shop
So sieht der Shop von SOLO in der Alpha aus.

Der Battle-Pass: Für die Zukunft ist ein Battle-Pass geplant, der in der kostenlosen Version Ingame-Items enthalten soll, in der kostenpflichtigen aber auch nur kosmetische Neuerungen bringt.

Wie genau der Shop aufgebaut ist, wie das Freischalten der Skins funktioniert und was hinter dem Battle-Pass steckt, haben wir euch hier erklärt: Ist das neue MMORPG Swords of Legends Pay2Win? Das steckt wirklich im Shop.

Die Beta startet schon im Mai

Wann kann man Swords of Legends spielen? Derzeit befindet sich das MMORPG in einer Alpha, zu der Mitglieder der Gaming-Presse, darunter auch wir, und einige Content Creator eingeladen wurden. Zudem wurden bereits erste Keys an Spieler verteilt, beispielsweise im offiziellen Discord zum Spiel (via Discord).

Am 21. Mai jedoch startet die erste Closed Beta zu SOLO. An dieser können alle Vorbesteller und Spieler mit einem Key teilnehmen. Beta-Keys sollen in den kommenden Tagen noch verlost werden.

Was denkt ihr nach den bisherigen Infos über Swords of Legends Online? Werdet ihr euch das MMORPG anschauen oder es auslassen? Schreibt es gerne in die Kommentare.

In den kommenden Tagen und Wochen werdet ihr etliche Artikel und Guides zum Spiel auf MeinMMO finden. Haltet dazu einfach ein Auge auf unsere Spiele-Seite zu Swords of Legends Online.

Ihr habt gewählt: Das sind die 3 besten neuen MMORPG, die 2021 noch kommen

Wir haben euch gefragt, auf welche MMORPGs ihr euch 2021 besonders freut und bei denen ihr an einen Erfolg glaubt. Hier präsentieren wir euch die Ergebnisse der Umfrage: Das sind aus eurer Sicht die besten MMORPG, die 2021 noch kommen sollen.

Worum ging es in der Umfrage? 2021 steht der Release oder zumindest Beta-Start von einigen interessante MMORPGs an. Daher haben wir euch in einer Umfrage gefragt, auf welche ihr MMORPG euch besonders freut.

Es gilt natürlich immer zu bedenken, dass es zu Verschiebungen kommen kann. Ob alle Spiele, für die ihr gestimmt habt, wirklich 2021 kommen, ist nicht klar. Zudem haben wir nur die MMORPGs in die Umfrage aufgenommen, bei denen die Entwickler und Publisher bereits eine offizielle Aussage zum Release getätigt haben.

Zum Zeitpunkt, zu dem dieser Artikel verfasst wurde (Stand 17. Mai um 10:30 Uhr), haben 1.754 MeinMMO-Leser abgestimmt. Jeder Teilnehmer an der Umfrage hatte eine Stimme.

Plätze 4 bis 10

So sieht die Platzverteilung aus: Die Stimmen für die Platze 4 bis 10 wurden so verteilt:

  • Platz 4: Swords of Legends (13 %)
  • Platz 5: Elyon (7 %)
  • Platz 6: Phantasy Star Online 2: New Genesis (5 %)
  • Platz 7: Project TL (5 %)
  • Platz 8: Corepunk (3 %)
  • Platz 9: Crowfall (2 %)
  • Platz 10: Bless Unleashed (2 %)
  • Platz 11: Virtueverse (0 %)

Platz 3: Ashes of Creation

Ashes of Creation Tank

Plattform: PC | Release: Unbekannt, 2021 startet die Alpha ohne NDA | Entwickler/Publisher: Intrepid Studios | Geschäftsmodell: Pay-to-Play | Genre: MMORPG | Website von Ashes of Creation

Das MMORPG Ashes of Creation bekam 16 % der Stimmen, wodurch es auf Platz 3 landete.

Auch 2021 warten die Spieler noch auf den Start der Alpha-One, die eigentlich schon 2019 hätte stattfinden sollen: Das ist dann die Alpha von Ashes of Creation, die ohne NDA auskommt und die man offen auf Twitch und YouTube zeigen kann. Sie gilt als wichtiger Meilenstein für das MMORPG.

Aufgrund von Verzögerungen bei der Entwicklung und dem Release von The Elder Scrolls: Blackwood sowie World of Warcraft: The Burning Crusade Classic, beginnt die Alpha-One nun erst am 14. Juli. Dann sollte endlich ein guter Einblick in das interessante MMORPG möglich sein.

Ashes of Creation macht nicht nur dank der beeindruckenden Grafik mit Unreal Engine 4 Lust, es zu spielen. Auch das Node-System, bei dem ihr Gebiete anhand eurer Taten entwickelt und verändert hört sich interessant an. Eroberungskämpfe und die Möglichkeit, Herrscher eines Landes zu werden, runden das spannende Onlinespiel ab.

Das MMORPG soll über kostenlose Addons erweitert werden:

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Ashes of Creation verspricht kostenlose Addons – Doch der Shop bereitet Spielern Sorgen
von Alexander Leitsch

Das sagen MeinMMO-Leser zu Ashes of Creation: Das MMORPG wird von der MeinMMO-Community stets heiß diskutiert. Viele freuen sich darauf, doch das Open-World-PvP bereitet dem einen oder anderen Kopfzerbrechen.

Es kommt auf eine gewisse gesunde Mischung an. Es ist schon ziemlich lange her, da habe ich Aion gespielt und es war bis zu dem Zeitpunkt, als ich aufgehört habe, eines der für mich besten PvP/E-Spiele. Manchmal ist es einfach ok, wenn man sich in ein Spiel einloggt und kein PvP spielen möchte und dann noch genug und guten PvE-Content hat. Man sollte nicht vergessen, dass man nach meiner Meinung kein PvP-Spiel kreieren kann, in dem die Community nicht toxisch wird. 

Kommentar von Abbadon unter dem Artikel “Wenn Ashes of Creation diese 4 Dinge richtig macht, wird es ein großartiges MMORPG

Das Verschieben der Alpha ist etwas, das die Community ein wenig spaltet. Manche finden es inzwischen ein wenig lächerlich, andere verstehen die Aufregung darum nicht so ganz.

Ach, die Alpha können sie gerne so weit verschieben wie sie wollen. Die, die es stört, wollen die Alpha eh nicht testen und dabei helfen, es besser zu machen, sondern sie wollen nur das Spiel spielen. Wäre es ein Release vom finalen Produkt, würde es mich auch stören aber bei AoC ist es halt ein ECHTER Alpha-Test und keine Demo wie bei 99 % der heutigen MMO-Alphas…

Kommentar von Donald unter dem Artikel “MMORPG Ashes of Creation verschiebt die Alpha – ESO und WoW sind schuld

Die Chancen, dass die Alpha im Juli dieses Jahres startet, stehen ganz gut. Dann sollten wir endlich sehen, welches Potenzial in Ashes of Creation wirklich steckt.

Auf Seite 2 geht es mit einem MMORPG weiter, auf das ihr noch mehr wartet als auf Ashes of Creation.

New World rechtfertigt Verkauf von Pay2Win-Items – WoW-Experte ruft „Bullshit“

Das neue MMO New World (PC) von Amazon ist in der Defensive: Infos zum Cash-Shop wurden geleakt. Dort war die Rede von kaufbaren Boostern. Für viele MMORPG-Spieler sind solche Items in einem Vollpreis-Spiel nicht tragbar. Während sich das Team rechtfertigt, kommt Kritik von Asmongold, dem größten WoW-Streamer auf Twitch. Der findet die Argumentation von New World scheinheilig.

Was regt die Leute bei New World so auf? Eigentlich weiß man über New World im Moment nur das, was Amazon uns mitteilt: Das Spiel läuft zwar in einer Alpha, die steht aber noch unter NDA. Alle Infos, die nach draußen dringen, sind unter der Kontrolle der Entwickler – eigentlich.

Doch ein Leak machte übers Wochenende nun richtig Ärger. Auf reddit hat ein Spieler ein Bild aus dem Forum der Alpha veröffentlicht. Dort waren von Boostern die Rede.

Ein Booster ist ein Item, das man kauft, und dadurch bestimmte Vorteile im Spiel erhält: Man bekommt etwa mehr EXP für eine Tätigkeit oder kommt schneller im Crafting voran.

Viele halten solche Items für „Pay2Win“-Items, weil sie einen klaren Vorteil in einem Spiel ermöglichen: Wer mit einem Booster levelt, kommt schneller voran als Leute, die keinen kaufen. New World als “Vollpreis“-Titel sollte solche Items nicht bieten, glauben viele in der MMO-Community.

Das sagt Amazon dazu: Das Team von New World hat in einem Statement am 15. Mai versucht, Luft aus dem Konflikt zu nehmen (via twitter):

  • Man wolle nur Items in den Shop bringen, die so viel „Wert“ haben, dass Spieler sie gerne kaufen
  • Man wolle nie Items in den Shop bringen, bei denen Spieler das Gefühl haben, man müsse sie kaufen, um Spaß an New World zu haben
  • Jeder werde New World voll genießen können, ohne was im Shop zu kaufen
  • Es sei ohnehin noch alles in der Schwebe, man will vielleicht auch Rest-EXP einführend oder Schnell-Reisen und beides dann im Shop anbieten oder auch so, dass man es im Spiel erarbeiten kann
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von Alexander Leitsch

“Wir wollen Spieler unterstützen, die nicht so viel Zeit haben”

Das sagt New World konkret zu Boostern: Es gibt einige Statements von Amazon über Twitter, die Booster weiter rechtfertigen:

„MMOs brauchen ein enormes Zeit-Investment, das nicht jeder leisten kann. Boost können ein Weg für jemanden sein, der nicht genug Zeit hat und mehr aus seiner Zeit machen möchte. Sie können das Spiel auf eine andere Art spielen und die Community unterstützen.“

„Es geht nicht darum, Spieler ins Endgame rasen zu lassen. Es geht darum, Leute zu unterstützen, die nicht so viel Zeit zum spielen haben und ihnen dabei zu helfen, das Endgame zu erreichen, auch wenn sie weniger Zeit haben.“

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New World rechtfertigte sich auf Twitter zur Kritik.

Twitch-Streamer findet Argumentation scheinheilig, nennt sie “Bullshit”

Das ist die Kritik: New World ist für viele WoW-Spieler im Moment interessant und zielt darauf ab, Twitch-Streamer für ihr Spiel zu begeistern. Doch genau aus der Ecke kommt Kritik.

Der größte WoW-Streamer auf Twitch ist Asmongold, der hält die Argumentation von New World für Booster für scheinheilig.

„Was ich hier echt hasse, ist die Narrative, dass sie hier „zum kleinen Mann“ halten. Sie halten zu Bill, dem 31-jährigen Minenarbeiter und Papa. Seine Frau macht Ärger und er hat nur 2 Stunden Zeit, um New World zu spielen.

Die scheißen auf Bill! Sie wollen nur sein Scheiß-Geld.

Und wenn man solche Leute als Ablenkung oder als Schutzschild nutzt, um sich vor Kritik an diesem Bullshit zu schützen, will ich das echt nicht hören.“

Asmongold

Für Asmongold stehen solche Booster dem Spielspaß im Weg. Er nutzt hier WoW als Beispiel: Nur weil viele Leute nun durch Booster eher das Endgame von WoW erreichten, hätten die nicht mehr Spaß als beim klassischen Level-Prozess.

Spaß und das Erreichen des Endgames stünden in keiner Verbindung miteinander.

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Entwerten Booster-Abkürzungen die Zeit der “richtigen Spieler”?

Das steckt dahinter: Das ist eine ganz typische MMORPG-Diskussion um Cash-Shops. Was New World anbietet, sind sogenannte „Pay2Progress“ oder „Convenience“-Items: Sie machen das Leben leichter, sind aber nicht zwingend notwendig.

Während in Free2Play-Spielen solche Items noch akzeptiert werden, sorgen sie in Vollpreis-Titeln für Diskussionen. Denn es entwertet das Zeit-Investment der „normalen Spieler“, wenn andere in der Hälfte der Zeit das gleiche Level erreichen, nur weil sie dann einige Euro im Shop lassen.

New World ist für viele WoW-Fans eine interessante Alternative, auch wenn es so weit vom MMORPG weg zu sein scheint. Dieses Phänomen erläuterte Asmongold:

New World ist ein Hit auf Twitch, weil „MMO-Spieler einen WoW-Killer suchen“

Quelle(n):
  1. dexerto

Absurd: In Destiny 2 kann man dich jetzt fast 30 Sekunden lang einfrieren

Viele Spieler sind genervt und schimpfen über Stasis im PvP. Doch Destiny 2 brachte vor Kurzem noch eine weitere Einfrier-Möglichkeit ins Spiel. Wie sich das aktuell auf den Schmelztiegel auswirkt, hielt nun ein Streamer in einem Clip fest.

So steht es aktuell um Stasis in Destiny 2: Seit der Einführung von Stasis scheiden sich die Geister an diesem neuen Element. Im PvE kommen die Eis-Kräfte an sich ziemlich gut an und spielen sich recht spaßig.

Im PvP ist Stasis allerdings ein dickes Problem und verdirbt vielen Hütern den letzten Spaß in dem eh schon stark vernachlässigten Modus. Besonders verhasst sind dabei das Verlangsamen und vor allem das Einfrieren. Denn es bereitet niemandem wirklich Freude, regelmäßig von Feinden bewegungsunfähig gemacht zu werden, ohne dass man sich dabei wehren oder es irgendwie kontern kann.

Mehr dazu erfahrt ihr auch hier: Viele sind von Stasis im PvP genervt – Destiny 2 will nun Gunplay wichtiger machen

Das Absurde dabei: Auch wenn sich viele Spieler im Prinzip durchgehend über Stasis im PvP beklagen und Bungie nach eigenen Aussagen auch um das Problem mit dem Schmelztiegel weiß, hat das Studio mit der frischen Season 14 vor Kurzem nun sogar eine weitere Möglichkeit eingeführt, eure Gegner einzufrieren – und zwar mit der neuen exotischen Pistole Kryosthesie 77K.

Auch wenn dieses neue Waffen-Exotic im PvE durchaus Spaß macht – im PvP unterstreicht es erneut, wie problematisch das Stasis-Element im Alltag der Hüter-Duelle ist.

Was ist Stasis überhaupt? Stasis ist ein relativ junges Schadenselement, das mit der Erweiterung Destiny 2: Jenseits des Lichts eingeführt wurde, und ist sowohl als Fokus der Hüter-Kräfte, als auch als Schadensart auf wenigen Waffen im Spiel präsent. Es verkörpert dabei Eis und Frost. Diese eisigen Kräfte erhaltet ihr, wenn ihr die Kampagne von der Beyond-Light-Erweiterung durchgespielt und einige weitere Aufgaben gemeistert habt. Anschließend könnt ihr weitere Spezialisierungen dieser Kraft freispielen und Stasis so an euren Spielstil ausrichten. 

Gegner fast 30 Sekunden lang eingefroren – “Stasis ist gut so”

Der Destiny-Streamer und Twitter-User JOverrated hat das Ganze nun beispielhaft in einem Clip festgehalten und dafür eine Menge Zustimmung geerntet.

Das zeigt der Clip: Er war mit seinem Team in einem Trials-Match unterwegs und hat dort sehr bildlich darauf hingewiesen, wo die Probleme mit Stasis im PvP liegen. Mit der Pistole als zusätzliche Einfrier-Mechanik und unter Einsatz der Stasis-Fähigkeiten (inklusive Super) seines Warlocks war er in der Lage, den letzten verbleibenden Feind fast 30 Sekunden lang durchgehend einzufrieren – auf 5 verschiedenen Wegen:

  • neue Exo-Pistole
  • Stasis-Warlock-Nahkampf
  • Stasis-Granate
  • Rift mit Stasis-Aspekt
  • und Super des Schattenbinders

Passt jetzt also auch noch verstärkt auf die neue Pistole auf, wenn ihr generell im PvP und vor allem in den Trials unterwegs seid.

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So reagiert der Streamer: Im Clip kündigt er den sogenannten “fable 5-Freeze” bereits zu Beginn an und amüsiert sich dann im Verlauf des Ausführung zunächst über das absurde Treiben. Dann wird er aber wieder etwas ernster und meint zu seinen Kumpels: “Nein, so können wir doch nicht gewinnen”. Daraufhin verlässt er mit seinem Trupp das Match, verliert es also trotz deutlicher 4:1 Führung mit Absicht.

In seinem Tweet fasst er das Ganze dann knapp aber aussagekräftig und mit einer ordentlichen Portion Sarkasmus zusammen: “Mit der neuen Pistole kann man nun seine Gegner auf 5 verschiedene Weisen einfrieren. Stasis ist gut so.”

Wie reagieren andere? Gefühlt sehen aktuell viele Spieler Stasis im PvP ebenfalls als problematisch an. Doch es gibt durchaus auch Hüter, die sagen, dass man damit leben kann und einfach lernen sollte, sich anzupassen. Auch unter dem Tweet von JOverrated zeigen die Kommentare ein gespaltenes Bild.

Wie seht ihr das Ganze? Sollte Stasis in euren Augen weiter abgeschwächt/angepasst werden – und wenn ja, wie? Sollte das Element eurer Meinung nach vielleicht sogar komplett aus dem Schmelztiegel verschwinden oder sollte es zumindest Stasis-freie Modi geben? Oder seht auch ihr das Ganze etwas entspannter und könnt mit Stasis im PvP (mittlerweile) gut leben? Lasst es uns und andere Leser von MeinMMO doch in den Kommentaren wissen.

Eine neue Collector’s Edition zu Final Fantasy XIV kostet auf eBay so viel wie eine PS5

Die kommende Erweiterung Endwalker für das MMORPG Final Fantasy XIV ist offiziell ausverkauft. Doch auf eBay gibt es sie noch, aber zu absurden Mondpreisen. Teilweise nähern sich die Wucherpreise schon an die berüchtigte PlayStation 5 an.

Was verlangen die Wucherer? Eigentlich hätte die Collector’s Edition zum kommenden FFXIV-Addon Endwalker regulär nur um die 150 Euro kosten sollen. Doch die begehrte Box voller physischer und digitaler Goodies war schnell ausverkauft und viele interessierte Fans hatten keine Chance mehr, offiziell an eine solche Box zu kommen.

Doch auf Verkaufsplattformen wie eBay tauchten schnell wieder Collector’s Editions von Endwalker auf. Allerdings zu Preisen, die jenseits der ursprünglichen 150 Euro lagen:

  • Das absurdeste Angebot lag bei 800 US-Dollar
  • im US-eBay gab es günstigere Angebote, die um die 660 Euro kosten sollten
  • In Europa hingegen rangieren die Preise für die Collector’s Editions zwischen 304 und 557 Euro.

Es handelt sich hier aber um CE-Boxen, die nur die physischen Items umfassen und nicht das Spiel selbst enthalten. Dass wiederum bekommt man mit zusätzlichen Boni, wenn man es als digitale Collector’s Edition bestellt.

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Quelle: eBay

PlayStation 5 oder Endwalker?

Was kostet mehr? Die Situation um die teuren Collector’s Editions von Endwalker erinnert an die Preisexplosion der PlayStation 5. Die neue Sony-Konsole ist nach wie vor offiziell schwer zu bekommen und der Drittanbieter-Markt schockt mit deftigen Mondpreisen.

Selten sieht man bei eBay eine PS5 für unter 500 Euro. Preise von 800 Euro oder gar noch mehr sind ebenfalls nicht selten. Wer also eine Endwalkers Collector’s Edition haben will, kann sich womöglich auch erstmal eine neue PS5 kaufen und darauf hoffen, dass es bis zum Release des Addons doch noch bessere Angebote gibt.

Was steckt eigentlich in Endwalker? Für Sammler und Final-Fantasy-Fans bietet die Collector’s Edition von Endwalker durchaus einiges an coolen Goodies.

Das ist die Collector’s Edition: Die Inhalte der CE von Endwalker sind folgende:

  • Eine Statue des Kriegers des Lichts als Paladin
  • Ein Anstecker, der die Form vom Azem-Stein hat
  • Eine Reihe von Artwort-Prints
  • Ein Loporrit-Plüsch

Wer noch die digitale CE dazubucht, bekommt neben dem Spiel auch noch:

  • Ingame-Item Mount Arion
  • Ingame-Item Begleiter Porom
  • Ingame-Item Death Scythe

Das hier vorgestellte Mount ist aber nicht das berühmte Riesen-Flug-Mount. Dieser „Mondwal“ ist wirklich gigantisch und bietet gemütlich Platz für 8 Spieler. Außerdem kann der Wal fliegen und schwebt so majestätisch durch die Lüfte. Dafür kostet der Wal auch einiges. Ihr müsst stolze 33 Euro für ihn hinblättern. Doch im Vergleich zu den Mondpreisen für die Collector’s Edition von Endwalker ist das immer noch ein Schnäppchen.

Darum sollten Überlebende in Dead by Daylight niemals arrogant werden

Ein sicherer Sieg in Dead by Daylight verleitet Überlebende oft zur Arroganz. Doch das kann schnell nach hinten losgehen – und dann wird es peinlich.

Dead by Daylight ist ein Spiel, bei dem es häufig heiß hergeht. Oft herrscht Spannung bis zur letzten Sekunde, ob und wie viele Überlebende dem Killer-Spieler entkommen können – jedoch nicht immer. Manches Mal sind Überlebende auch arrogant und wollen den Killer noch ein bisschen demütigen, den sie gerade vernichtend geschlagen haben. Doch davor sollte man sich hüten, denn diese Arroganz kann am Ende doch noch den Sieg kosten.

Was ist das Problem? Wenn die Tore offen sind und die Überlebenden eigentlich fliehen könnten, gibt es immer wieder Fälle, in denen die Überlebenden genau das nicht tun. Anstatt das Match zügig zu beenden, damit alle in die nächste Runde können, warten sie am Ausgang noch ab. Damit versuchen sie den Killer dazu zu „zwingen“, noch am Ausgangstor vorbeizuschauen und ihn noch etwas zu demütigen. Im Regelfall geschieht das durch Teabagging oder die Benutzung der wenigen Emotes.

Wenn Arroganz zur Niederlage führt

Allerdings kann dieses Getrolle auch gehörig nach hinten losgehen, vor allem in Spielen gegen bestimmte Killer. Dieses Beispiel gegen Michael Myers (The Shape) zeigt eindrucksvoll, was überhebliche Überlebende sich selbst und ihrem Team antun. Es zeigt, wie Yui noch eine Weile „teabaggt“ anstatt das Match zu verlassen. Dadurch hat der Michi die Gelegenheit, seine Fähigkeit vollkommen aufzuladen und dank eines Addons die nächste Überlebende einfach im Laufen zu erwischen und per Mori zu töten. Selbst dabei trollt Yui noch weiter und teabaggt während der Mori-Animation – nur um kurz darauf selbst noch erwischt zu werden.

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Ein weiteres Beispiel zeigt der Clip von AsapKendrick. Der tritt als Deathslinger an und wird von einer Meg am Ende noch ein wenig getrollt. Die versteckt sich beim Ausgangstor und wird aufgescheucht. Anstatt allerdings nach dem ersten Treffer zu fliehen, positioniert sich die Meg erneut genau vor dem Ausgang und beginnt mit der Selbstheilung – offenbar vollkommen vergessend, gegen wen sie da eigentlich spielt. Wenige Sekunden später hängt sie am Haken:

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Fast genau so schön ist dieser Clip. Der zeigt den Killer als als Hexe. Eigentlich wäre die Überlebende ohne Probleme entkommen, doch pausiert sie kurz vor dem Ausgangstor. Der Schlag der Hexe lässt die Meg zu Boden gehen – doch sie erreicht nicht mehr den Fluchtweg. Der Grund dafür ist, dass ihr Bleed-Out-Timer bereits so weit vorangeschritten war, dass sie augenblicklich stirbt. Achtung, laut:

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Das letzte Beispiel ist noch einmal besonders amüsant. Das zeigt Jane, wie sie auf der Hatch steht (einem alternativen Ausgang für den letzten Spieler). Sie sieht, dass der Wraith kommt und teabaggt ihn einige Male, um ihn zu trollen. Was Jane dabei offenbar vergessen hatte: Der Wraith kann auch in seiner Tarnung mit der Umwelt interagieren. Kurzerhand schließt er einfach die Hatch und lässt die eben noch trollende Überlebende sicher mit einem ziemlich blöden Gesichtsausdruck vor dem PC zurück.

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Was kann man daraus lernen? Das ist recht simpel: Geht, sobald sichergestellt ist, dass alle Überlebenden entkommen können. Das sorgt nicht nur dafür, dass alle Spieler rasch in die nächste Runde kommen, sondern beseitigt auch diese peinlichen Momente, in denen man das eigene Überleben weggeworfen hat, nur um den Killer noch etwas zu trollen und zu demütigen. Außerdem zeigt es, dass ihr damit euch und euren Mitspielern, dass ihr gute Gewinner seid – und keine Flachpfeifen, die unterlegene Spieler auch noch demütigen müssen.

Kennt ihr auch solche nervigen Überlebenden? Oder gehört ihr gar selbst zu dieser Sorte?

Destiny 2 deaktiviert neue Artefakt-Mod aus Season 14 – War zu heftig im PvP

Eine Mod aus dem neuen saisonalen Artefakt von Season 14 war in Destiny 2 so kaputt, dass Bungie sie kurzerhand deaktiviert hat. Doch was ist der genaue Grund?

Was hat es mit der Deaktivierung auf sich? Wie der offizielle Help-Account von Bungie am 16. Mai per Twitter mitteilte, hat das Studio eine Mod aus dem neuen saisonalen Artefakt der Season 14 bis auf Weiteres komplett deaktiviert. Weitere Infos sollen folgen.

Um diese Artefakt-Mod geht’s: Dabei handelt es sich um die Mod Energie-Beschleuniger (englisch: Energy Accelerant). Diese Mod bewirkt an sich, dass Explosionen durch die Explosions-Perks Libelle, Kettenreaktion und Glühwürmchen mehr Schaden verursachen.

Die Explosionen der Telesto-Bolzen waren mit der kaputten Mod “etwas” zu heftig

Mod bricht mit Telesto und Symmetrie das PvP

Was genau war jetzt das Problem mit Energie-Beschleuniger? Kurzum: Die Mod war verbuggt und hatte nicht nur Auswirkungen auf die 3 vorgesehenen Perks, sondern erhöhte auch den Schaden anderer Explosions-Waffen – so beispielsweise bei dem berühmt-berüchtigten, exotischen Fusionsgewehr Telesto. Durch die Mod haben Telestos Bolzen rund doppelten Schaden angerichtet – auch im PvP.

Doch während es bei der Telesto mittlerweile Tradition ist, das Spiel zu brechen, spielten auch andere Waffen durch die Mod verrückt. Bei dem exotischen Scoutgewehr Symmetrie wurde mit der Mod der Schaden der zielsuchenden Geschosse auf 100 angehoben, wodurch es im PvP möglich war, einen Gegner mit nur 2 Schüssen aus der Waffe niederzustrecken – dafür musste man nicht einmal durch das Visier zielen.

Das Ganze war so von Bungie nicht beabsichtigt und wurde – wohl auch angesichts der Trials of Osiris – kurzerhand deaktiviert.

Auch das Scoutgewehr Symmetrie wurde durch die kaputte Mod zu mächtig

Auch ein möglicher Grund: Einige sind auch der Meinung, dass nicht nur das PvP, sondern auch der anstehende Raid Vault of Glas inklusive World-First-Rennen mit Start am 22. Mai ein weiterer, möglicher Grund für die Deaktivierung sein könnten. Denn sollte Bungie es nicht schaffen, bis dahin einen Fix auf die Beine zu stellen, wäre ein fairer Wettstreit um den World-First-Clear unter Umständen nicht gewährleistet.

Wie geht’s mit der Mod weiter? Laut Bungie bleibt die Mod vorerst deaktiviert, bis die Entwickler einen Hotfix dafür veröffentlichen. Wann genau das passiert, verriet man nicht.

Mal von diesem kaputten Ausreißer abgesehen: Was haltet ihr bisher von den Mods des neuen saisonalen Artefakts aus der Season 14? Und von der Season generell? Lasst es uns und andere Leser von MeinMMO doch gerne in den Kommentaren wissen.

Quelle(n):
  1. GameRant

Großer WoW-Streamer fordert, dass ihr aufhört, Blizzard zu lieben

Laut dem YouTuber und Streamer Bellular sind einige WoW-Fans nicht nützlich für das Spiel. Sie sollten dringend aufhören, Blizzard so zu lieben.

Die Entwicklung von Blizzard in den letzten rund 10 Jahren sehen viele Spieler kritisch. Das nahezu makellose Image des Unternehmens, das Spieler zufriedenstellen will und in erster Linie gute Spiele entwickelt, die Spaß bereiten, zugänglich sind und angemessene Preise haben, geriet ins Bröckeln.

Der letzte Stein des Anstoßes war die teure Charakter-Kopie in WoW Classic, bei der Blizzard den Preis nach massiver Kritik senkte. Manche feiern das als Erfolg und loben Blizzard, doch so manch einer warnt auch, wie etwa der YouTuber Bellular.

Was war passiert? Wer in WoW Classic einen Charakter sowohl in Classic als auch in BC Classic spielen will, muss eine Charakter-Kopie kaufen. Der Preis lag zuerst bei 35 $, was zu massiver Kritik der Spieler führte. Blizzard lenkte ein und reduzierte den Preis nachträglich auf 15 $.

Wer spricht da? Auf das Thema ging der Streamer und YouTuber Bellular ein. Der ist vor allem auf YouTube aktiv und erreicht mit seinen Videos rund um World of Warcraft zwischen 100.000 und 400.000 Zuschauer. Er analysiert dabei nicht nur den aktuellen Zustand des Spiels, sondern zeigt auch generelle Probleme und Entwicklungen bei Blizzard auf oder spinnt interessante Theorien zur Zukunft der Story von Warcraft.

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Was hat er gesagt? Bellular beleuchtet zu Beginn seines Videos die Reduktion des Preises zur Charakter-Kopie. Er geht kurz auf den Blizzard-Post ein, meint aber, dass man den „nicht lesen braucht“, denn das wäre nur „PR-Blabla“. Tatsächlich sieht er die ganze Sache so:

35 $ ist der Preis, den sie am Anfang gesetzt haben, denn das ist, was sie verkaufen wollten. Richtig? Sie wollten damit durchkommen, wenn sie gekonnt hätten. Das ist kein Fall, in dem sie gut, nett oder fürsorglich gehandelt haben. Sie haben nicht auf die Community gehört. Nein, vergesst das. Das ist ein Fall, in dem sie bei ihrem Bullshit erwischt und dann deutlich darauf hingewiesen wurden.

Weiter erklärt Bellular dann:

Also an all die Leute, deren Antwort war: „Oh, es ist ein Unternehmen. Unternehmen wollen Geld machen. Mir ist das egal, mich betrifft das nicht.“ Denkt mal darüber nach. Ihr seid dann wie ein kleines Unternehmenshaustier. So etwas wie ein nützlicher Idiot. Das ist die Situation. Ich meine, wenn alles, was ihr tut, ist, geeignet und nützlich für ein großes Unternehmen zu sein, dann … ich meine, kommt schon!

Liebt die Entwickler, liebt die Kunst, liebt die Arbeit, liebt das Spiel. Ja! Aber liebt nicht das Unternehmen.

Vielleicht hätten wir vor 15 Jahren etwas anderes gesagt. Aber jetzt? Nein.

Für Bellular scheint damit klar zu sein, dass die „Ja-Sager“, die jeden Preis und jede Forderung von Blizzard akzeptieren, nicht zur Verbesserung des Spiels für alle beitragen. Obwohl man ein Spiel liebt, sollte man dennoch wachsam gegenüber dem Unternehmen sein, das dieses Spiel auf den Markt bringt. Denn wenn man das aus den Augen verliert, geht es am Ende allen Spielern schlechter.

Was haltet ihr von Bellulars Forderung? Wahre Worte, an denen man sich orientieren sollte oder einfach nur Unsinn?

Final Fantasy XIV wird immer mehr casual und ihr könnt nichts dagegen tun

Die Fans von Final Fantasy XIV konnten sich am Wochenende über richtig dicke Infos zu dem neuen Addon Endwalker freuen. MeinMMO-Autorin Irina Moritz ist allerdings der Meinung, dass die Hardcore-Spieler des MMORPGs ihre Vorfreude auf Endwalker zügeln sollten. Denn das MMORPG wird immer mehr casual. 

Jeder MMORPG-Spieler wird es kennen: Jedes große Addons bringt große Hoffnungen für die Spieler. Man hofft, dass das Spiel besser wird, coole neue Inhalte bekommt und einen langfristig fesseln kann. 

So ist es aktuell auch bei dem neuen FFXIV-Addon Endwalker. Doch für die Hardcore-Spieler wird die Erweiterung keine allzu großen Geschenke mit sich bringen. Seit Jahren schon pumpt das MMORPG von Square Enix immer mehr leichten und lockeren Content wie neue Features für den Foto-Modus oder die Relikt-Waffen raus, um die Mehrheit seiner Spieler glücklich zu stimmen. 

Ich erwarte daher, dass auch in Endwalker die Hardcore-Spieler keine oder nur wenige Inhalte bekommen werden, die auf sie zugeschnitten sind. Die Gelegenheits-Spieler werden hingegen weiterhin den größeren Teil vom Kuchen erhalten. 

Wie alles begann: Die ersten Nerfs

An den ersten Nerf des Pflicht-Contents kann ich mich noch gut erinnern. Jeder, der in der Story von FFXIV bis zum Endgame vorankommen will, muss auf Level 15 an einem Solo-Kampf teilnehmen. 

Darin kämpft man gegen einen Dämon, der die Spieler mit Gift belegt. Zum Release von “A Realm Reborn” 2013 hat dieses Gift richtig reingehauen. Der Trick in dem Kampf war, ein Antidot zu nutzen und den Status zu entfernen. Die Tränke konnte man beim NPC für paar Gil kaufen oder in einer Quest erhalten. 

Spieler sind in dem Kampf gestorben wie die Fliegen. In Foren gab es Fragen, wie man den Kampf schaffen soll und Beschwerden über den Schwierigkeitsgrad, der für eine Pflichtquest zu hoch sei. Als Reaktion darauf nerften die Entwickler den DoT-Tick, der nun sehr gering ist. 

Weitere Beispiele solcher Nerfs und Änderungen sind außerdem:

  • In dem Level-35-Dungeon Versunkener Tempel von Qarn und den Level-50-Dungeon Ampdapor-Festung und Pharos Sirius wurden diverse Bosse generft und die Menge der Gegner reduziert.
  • Der Bosskampf gegen Vishap in Steps of Faith wurde stark generft
  • Der Level-57-Dungeon Vault wurde ebenfalls aufgrund von Beschwerden generft 
  • Der Echo-Buff wurde für ältere Inhalte wie normale Raids eingeführt, um sie leichter und für mehr Spieler zugänglich zu machen, was ein indirekter Nerf ist. 
FFXIV_Vishap
Vishap ist ein riesiger Drache, den die Spieler auf ihrem Weg zum Endgame bekämpfen müssen. Zum Release galt er bei vielen FFXIV-Spielern als viel zu schwer.

In den Addons nach Heavensward, also ab etwa 2017, waren diese Nerfs allerdings seltener geworden. Die Entwickler haben zu dem Zeitpunkt wohl ihre “goldene Mitte” gefunden. Dank mehr Erfahrung konnten sie besser einschätzen, was für den durchschnittlichen FFXIV-Spieler als “schwer” gilt. 

Einige Stolpersteine gab es aber dennoch. So hat im Addon Stormblood der Boss Donnergott im 24-Mann-Raid Orbonne die Spieler Reihenweise zerlegt. 

Was bedeuten diese Nerfs? Wenn man sich nun die sehr lange Liste an Content-Nerfs anschaut, die in FFXIV im Laufe der Zeit umgesetzt wurden, ergibt sich ein Muster. Es sind so gut wie nie schwere epische oder gar ultimative Raids dabei. Stattdessen wurden fast ausschließlich Inhalte für Gelegenheitsspieler oder Pflicht-Content generft. 

Es sind Dungeons, die die Spieler für ihre Dailies oder zum Leveln laufen und die normalerweise zwischen 15 und 30 Minuten benötigen. Was man hier sieht, ist also eine weitere Reduzierung des Schwierigkeitgrads jenes Contents, der eigentlich bereits als einfach designt wurde.

Die Entwickler versuchten damit dem großen Teil ihrer Spielerschaft entgegenzukommen und das Spielen für sie so angenehm und barrierenlos zu gestalten, wie es nur geht. Es ist ein Trend, der sich sichtbar seit dem Release von “A Realm Reborn” wie ein roter Faden durch die Patch Notes zieht. 

Das steht in einem Kontrast zu etwa WoW, wo Nerfs in mythischen Raids normal und gängig sind (via WoWhead). Es wird am Scaling und den Zahlen gedreht und geschraubt. Es ist etwas, das vielen FFXIV-Raidern völlig fremd ist. Im Gegenteil: sie schwärmen davon, wenn ein Boss sie an der Nase herumführt.

Wenn epische und ultimative Raids in FFXIV, die mit Abstand schwierigsten Inhalte, erscheinen, bleiben sie meistens so, wie sie sind. Sogar bei den Prüfungskämpfen gegen Primae und andere Bosse, die mittlerweile eigentlich als “midcore Content” gelten, wird so gut wie nie etwas geändert. 

final fantasy xiv alexander ultimate header
Ultimative Raids wie etwa Alexander sind ein Highlight in FFXIV, bei dessen Release die Zuschauerzahlen des MMORPGs auf Twitch drastisch steigen. Die Prozentzahl der Spieler, die sie meistern, liegt allerdings im einstelligen Bereich.

Der “Jetzt”-Stand der Inhalte

Der Status quo des MMORPGs setzt sich daher zusammen aus den Änderungen in der Vergangenheit und der grundlegenden Philosophie des Spiels. FFXIV ist ein Live-Service-Game, das in sehr regelmäßigen Abständen neuen Content erhält. Die Zusammensetzung dieses Contents ist fast immer gleich, wobei die Casual-Inhalte stark überwiegen. 

Es sind Inhalte, die keinen hohen Skill-Level benötigen. Man muss keine Rotationen oder Opener lernen und hohe Zahlen fahren, um durch diesen Content zu kommen. Dazu gehören zum Beispiel die Schatz-Dungeons Lyhe Ghia, wo Spieler pro Raum gegen eine Handvoll von Gegnern oder einen schwächeren Boss kämpfen und Belohnungen erhalten. 

Als Opener bezeichnen man in FFXIV eine festgelegt Abfolge von Fähigkeiten, die zu Beginn eines Kampfes eingesetzt wird. Opener sind oft darauf ausgelegt, möglichst viel Schaden innerhalb kurzer Zeit rauszufeuern und sind vor allem für die DDs extrem wichtig.

Auch die 24-Mann-Raids sind keine große Herausforderung, da die Bosse darin zum Beispiel meistens keinen Enrage-Timer haben. Es spielt daher keine Rolle, wie niedrig der Schaden der Raid-Gruppen ist. Diese Art von Raids dient primär dazu, dass die Gelegenheitsspieler ihre Ausrüstung auf die höchste Gear-Stufe aufwerten können. So bleiben sie nicht hinter den Raidern hängen und müssen keine schweren Raids erledigen, um gute Ausrüstung zu erhalten. 

Oft ist beim Casual-Conten das Kämpfen auch gar nicht involviert. Gerade bei den kreativen Features von FFXIV können Spieler Unmengen von Stunden verbringen. Um den beliebten Screenshot-Modus /gpose hat sich im Laufe der Zeit eine riesige Community gebildet. 

Entsprechend bekommt /gpose auch mit fast jedem großen Update neue Features. Eins der neuesten ist der Dungeon-Erkundungs-Modus, der das Betreten von Dungeons und Einsatz von spektakulären Skills wie Limitbreak für Screenshots ermöglicht. 

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Gposers sind eine Community, die sich auf das Schießen von coolen Screenshots spezialisiert hat

Selbses gilt für das Housing. Die Inneneinrichtung der Häuser nimmt in FFXIV manchmal richtig unglaubliche Ausmaße an. Spieler moderieren ihre Heime wie moderne Wohnungen, Bars, Boutiquen oder bauen sich Riesenroboter aus Möbel.

Es ist die Art von Content, auf der in FFXIV der Fokus liegt. Er kann natürlich auch von den Hardcore-Spielern erledigt werden und ich bin mir sicher, viele von ihnen haben Spaß daran. Wenn man in dem MMORPG aber Herausforderung sucht, sieht die Situation eher ernüchternd aus: 

  • Alle 6 Monate ein epischer Raid mit 4 Bossen
  • 2 Mal pro Addon ein ultimativer Raid mit einem Bosskampf
  • Ein extremer Prüfungskampf pro Patch (also alle 3-4 Monate)
  • Besondere Dungeons wie Delubrum Reginae (episch) ein mal pro Addon.

Die 4 Bosse der epischen Raids werden von den Top-Spielern in weniger als einer Woche besiegt und danach gefarmt. Midcore-Spieler wie ich brauchen bei langsamem Tempo 1-3 Monate, um das komplette Tier zu legen. 

Der Progress in Ultimate, die schwersten Art von Kämpfen in FFXIV, benötigt im Schnitt etwa eine Woche Dauerzocken bei den Top-Gilden. Extrem-Bosse brauchen selten länger als einige Stunden und sind für viele Top-Spieler eigentlich auch gar nicht der Rede wert.

Zahlen bitte 

Darum ist die Player-Base von FFXIV casual: Wenn man sich die Entwicklung der Nerfs und den Jetzt-Zustand in FFXIV anschaut, dann wird der Kurs des Direktors Naoki Yoshida sehr klar sichtbar. Er tut sein Bestes, um die Zielgruppe der Gelegenheits-Spieler für sein MMORPG zu gewinnen. 

Und aus gutem Grund. Sie sind die absolute Mehrheit in Final Fantasy XIV. Es gibt zwar keine offiziellen Zahlen für die Raid-Clears innerhalb des Spiels, man kann es aber anhand vom inoffiziellen Spieler-Census abschätzen. 

Der japanische Spieler Lucky Bancho (via Lodestone) ist in der FFXIV-Community für seine Statistiken bekannt. Basierend auf den Charakter-Daten der offiziellen Seite Lodestone erstellt er regelmäßig Census-Statistiken, die verzeichnen, wie viele Spieler bestimmte Meilensteine innerhalb des Spiels erreicht haben. Zum Beispiel viele Level-80-Charaktere es gibt oder wie viele von ihnen den aktuellsten Patch erreicht haben.

Diese Schätzung wurde mithilfe der FFXIV-Seite Lodestone gemacht. Jeder registrierte Charakter aus dem Spiel kann dort in der Datenbank gefunden werden. Sichtbar sind auch seine Gildenzugehörigkeit, seine Begleiter und vor allem seine Mounts. 

Anhand der Mounts hat Lucky Bancho seine Schätzung erstellt. Epische Raid-Tiers haben als Belohnung für den letzten Bosskampf seit einigen Addons immer ein Mount. Bancho zählte die Menge der Mounts bei allen Lodestone-Charakteren und erstellte daraus seine Statistik. 

Den Besitz der Mounts wurde in einer Grafik so dargestellt, dass es auf die verschiedenen Datenzentren des MMORPGs verteilt ist (Stand: 7. Februar 2021). Demnach haben auf den Datezentren mindestens folgende Prozentzahl an Spielern den letzten Kampf des epischen Eden-Raids gelegt: 

  • Mana: 30,1 % (japanische Region)
  • Gaia: 26,0 % (japanische Region)
  • Elemental: 24,3 % (japanische Region)
  • Aether: 15,4 %  (US-Region)
  • Chaos: 14,8 % (europäische Region)
  • Primal: 12,6 %  (US-Region)
  • Light: 11,4 % (europäische Region)
  • Crystal: 7,8 % (US-Region)

Die eigentliche Ziffer wird etwas höher liegen. Einerseits, weil bei einem Kill nur ein Spieler aus der Gruppe das Mount bekommt und andere müssen eine Woche warten. Andererseits weil seine Statistik bereits 3 Monate alt ist. Aber die Ziffer wird nicht so hoch, um einen großen Unterschied zu machen. 

Grundsätzlich sieht man deutlich, dass selbst auf den vergleichsweise sehr erfolgreichen japanischen Servern höchstens ein Drittel der Spieler den Hardcore-Content legen. In USA und Europa fällt diese Zahl noch ein gutes Stück. 

Die Zukunft: Verschiebungen und Ankündigungen

Auch in den News zum MMORPG und dem neuen Addon Endwalker zeichnet sich dieser Kurs ab. So sollte mit dem Patch 5.5 am 13. April der von den Hardcore-Spielern heiß erwartete ultimative Raid gegen die Ritter der Runde kommen. 

Die Enttäuschung war entsprechend groß, als eine Verschiebung des Raids angekündigt wurde. Und zwar nicht nur um einige Monate, sondern direkt bis zum Patch 6.1. Also nach dem Release des Addons Endwalker, der am 23. November 2021 erscheinen wird. Frühestens können die Spieler als erst im Februar 2022 mit dem Raid rechnen. Das ist ein Jahr ohne neuen Hardcore-Content.

Begründet wurde die Entscheidung vom Direktor Yoshida damit, dass die Entwicklung aufgrund von Corona verzögert wurde. Bei der Priorisierung, an welchem Content gearbeitet wird, entschied man sich gegen den Raid. Wohl deswegen, weil er von einem nur sehr geringen Teil der Spieler genutzt wird. 

Parallel dazu wurde für das Addon Endwalker neuer besonderer Content namens Sanctuary Island angekündigt. Es soll laut Yoshida entspannter und ruhiger Solo-Inhalt sein, der an Anima Crossing oder Stardew Valley erinnert. 

Die Spieler werden sich dort um Tiere kümmern und Pflanzen anbauen können. Begleiter und Mounts, die sie beim Spielen ergattern konnten, werden auf der Insel frei laufen. Yoshida sagte dazu im Interview mit MeinMMO:

Auch wenn dieser Content für ein MMORPG designed wurde, ist die Absicht dahinter, dass die Spieler sich die Zeit vertreiben, während sie Solo-Aktivitäten ausleben. Sie müssen dabei nicht auf den Progress anderer Spieler achten.

Es gibt keinen Grund, sich zu beeilen und es gibt auch keine Elemente, die die Spieler unter Druck setzen würden. Unser Ziel hier ist es, dass die Spieler das langsame Leben genießen, indem sie sorglos mit ihren Begleitern spielen, Screenshots in ihren Lieblings-Locations machen und so weiter.

Direktor Naoki Yoshida
ffxiv island sanctuary insel artwork
Das Key Artwork zu Sanctuary Island hätte auch aus einem Farming-Game stammen können

Sanctuary Island ist das erste völlig neue Feature, das für das Addon Endwalker angekündigt wurde. Mit anderen Ankündigungen wie neue Jobs oder neue Dungeons und Raids haben die Spieler bereits gerechnet. Auch hier zeigt sich, dass die Prioritäten der Entwickler auf Casual-Content liegen. 

Zudem betonte Yoshida in der Vergangenheit, dass FFXIV nicht nur mit anderen MMORPGs konkurriert, sondern mit allen Arten von Entertainment. Die Spieler haben wenig Zeit und müssen sie gut einplanen, so Yoshida. 

Ich denke, dass alle Formen der Unterhaltung als Konkurrenz betrachtet werden sollten. Die modernen Gamer sind sehr beschäftigt – Sie müssen ihre begrenzte Zeit auf die verschiedenen Arten der Unterhaltung aufteilen, die sie neben dem Gaming konsumieren.

Direktor Naoki Yoshida

Der Direktor glaubt, dass es der Grund ist, wieso MMORPGs es schwer haben, in unserer Zeit Fuß zu fassen. Und er passt den Content seines Spiels entsprechend an. Viele Inhalte in Final Fantasy XIV kommen in schnellen leicht verdaulichen Häppchen oder in Form von ausgedehnten Aufgaben, die man über längere Zeit entspannt erledigen kann wie etwa die Relikt-Waffen. 

Ich denke daher, dass Yoshida und sein Team den aktuellen Kurs weiterhin halten werden. Das bedeutet nicht, dass Hardcore-Inhalte irgendwann mal völlig aus FFXIV verschwinden werden, ihre Priorität liegt allerdings deutlich unter den Inhalten, die von dem größeren Teil der Spieler bevorzugt wird. 

Ist es gut? Ist es schlecht?

Ich möchte an dieser Stelle übrigens anmerken, dass ich den Begriff “Casual-Spieler” nicht negativ verwende. Das Wort “Casual”, also Englisch für sorglos oder zwanglos, wird im Gaming-Kontext oft mit “schlecht” gleichgesetzt. Gerade Gamer der älteren Generation schauen auf die Gelegenheitsspieler häufig herab, weil sie eben nicht “harcore” genug sind. Sie würden für ihr Hobby nicht brennen, stecken keine Mühe rein und wollen, dass ihnen alles vorgekaut wird. 

Für mich ist es lediglich eine Beschreibung für Spieler, die entweder nicht viel Zeit ins Gaming investieren oder nur entspannt spielen wollen, ohne dabei viel Wert auf Leistung zu legen.  

Was Final Fantasy XIV angeht: Das Spiel wird durch den Fokus auf leichten Content für Gelegenheitsspieler definitiv weiter wachsen und mehr Einnahmen generieren. Es ist eine Strategie, die bis jetzt aus rein finanzieller Sicht gut funktioniert hat. Die Finanzberichte der Investoren von Square Enix verzeichnen seit Jahren ein stetiges Wachstum der MMO-Abteilung, was größtenteils den Verkäufen und Abos von FFXIV zu verdanken ist (via cogconnected).

Für casual Spieler, die FFXIV in ihrem eigenen Tempo spielen und keinen Gameplay-Druck erleben wollen, sind das wohl gute Nachrichten. Sie werden in Zukunft weiterhin viel Content erhalten, der auf ihre Zielgruppe zugeschnitten ist und den sie entspannt spielen können. 

Die hardcore und vielleicht auch midcore Spieler werden davon wenig begeistert sein. Beschwerden darüber, dass Final Fantasy XIV immer mehr casual wird, die Jobs keine Vielfalt an Skillungen bieten und der Hardcore-Content generell eher dünn ist, lese ich auf Social Media regelmäßig.

Allerdings ist es ein Kurs, der sich so bald nicht ändern wird.

Der Boss von Final Fantasy XIV erklärt, wie eines der besten MMORPGs der Welt entsteht.

Ich freue mich auf BC Classic, aber der Zeitpunkt ist für WoW-Fans echt mies

Die erste Erweiterung von WoW Classic erscheint bald und MeinMMO-Autor Benedict Grothaus hat richtig Lust drauf. The Burning Crusade ist eine seiner besten Erinnerungen ans Gaming. Nur der Release-Zeitpunkt trübt die Freude.

Als Blizzard zur BlizzCon 2020/2021 angekündigt hat, dass sie The Burning Crusade neu auflegen, war ich total aus dem Häuschen. WoW Classic war schon eine coole Sache, aber Burning Crusade ist für mich der Anker für WoW und wird es auch immer bleiben.

In dieser Erweiterung habe ich meine ersten richtigen Erfahrungen mit Raids gemacht und Leute kennengelernt, mit denen ich bis heute Kontakt habe. An TBC hängt enorm viel Erinnerung und emotionaler Wert für mich.

Karazhan ist meiner Meinung nach der beste Raid, den WoW je hatte und selbst die Dungeons habe ich damals fast täglich gefarmt, selbst wenn ich nichts mehr brauchte. Ich weiß natürlich, dass die „alte Zeit“ nicht zurückkommen wird, aber das muss sie auch gar nicht.

Mir reicht es, noch einmal in Erinnerungen schwelgen zu können. Und bald ist es so weit, bald kann ich erneut durch das Dunkle Portal schreiten und die Brennende Legion bekämpfen.

WoW Classic The Burning Crusade Key Art titel title 1280x720
Illidan, Kael’thas und Lady Vashj sind die großen Antagonisten von TBC.

Wann erscheint TBC Classic? Am 2. Juni geht es los und TBC Classic öffnet seine Pforten. Zwei Wochen zuvor, am 19. Mai, startet bereits der Pre-Patch, bei dem ich mir meine Draenei hochleveln werde, genau wie damals.

Eigentlich freue ich mich total auf das alles. Als ich allerdings das Release-Datum gehört habe, war ich erst irritiert, dann etwas enttäuscht. Das Zeichen, das Blizzard damit setzt, ist alles andere als gut.

Patch 9.1 wäre viel wichtiger für WoW

Darum ist das Datum so schlecht: In der World of Warcraft sind der neue Patch 9.1 für Shadowlands und Burning Crusade gleichzeitig in Bearbeitung. Bis vor der Release-Ankündigung war dabei noch sehr unklar, was davon als erstes erscheinen wird.

Der WoW-Chaf, Ion Hazzikostas, sagte bereits vorab, dass 9.1 und Burning Crusade nicht gleichzeitig erscheinen werden. Eine Umfrage von wowhead ergab dazu, dass mehr Spieler sich den neuen Patch wünschen und nicht den alten Content neu aufgelegt.

Die Hoffnung vieler Spieler – inklusive mir – war, dass Patch 9.1 früher erscheint. Das klingt auch logisch, schließlich spielen mit Sicherheit mehr Leute Retail als Classic. Zudem können dann diejenigen, die den Content von 9.1 durch haben, anschließend Zeit in TBC verbringen.

Diese „Lückenfüller“-Funktion dient als Beschäftigung, um eine längere Content-Dürre zu überbrücken. Das Zeichen, das Blizzard nun damit setzt, ist: Auf Patch 9.1 werdet ihr noch eine ganze Weile warten müssen. So lange könnt ihr ja Classic zocken.

Warum ist Patch 9.1 so wichtig? Viele Spieler sind jetzt schon frustriert von Shadowlands. Das neue Pakt-System eckt immer wieder bei einem Teil der Spieler an und viele sind mit dem Content für sich bereits fertig. Selbst bei Cortyn ist die Luft raus nach dem Kill auf den Endboss.

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Graf Denathrius dürften viele von euch schon in den Staub getreten haben.

Es gibt im Moment schlichtweg nicht viel zu tun, wenn man nicht noch am mythischen Endboss knabbert oder PvP betreibt. Trotzdem wird der Content irgendwie gestreckt, findet auch der größte WoW-Streamer der Welt. Schade, denn Shadowlands hat bisher echt Spaß gemacht.

Mit 9.1 wäre endlich etwas Neues passiert. Ein neuer Raid, endlich ein Kampf gegen Sylvanas und neue Legendarys. Alles Dinge, auf die ich mich freue und die ich gerne sehen möchte. Shadowlands hatte einen starken Start, aber ließ für mich auch schnell nach. 9.1 wäre die Chance gewesen, den Funken vom Release neu zu entfachen. Jetzt wird es aber offenbar noch eine Weile dauern.

TBC macht das Warten kürzer, aber an falscher Stelle

Was noch viel wichtiger gewesen wäre, ist die Wartezeit auf den späteren Patch 9.2. Die Zeit bis 9.1 wurde bereits mit einem seltsamen Zwischen-Patch verlängert, der ein paar neue Inhalte, aber auch nicht wirklich viel gebracht hat.

In Patch 9.0.5 steckt zwar alles, was PvE-Spieler hören wollten, aber ewig lässt sich das eben auch nicht melken. Das Update kam immerhin im März und der nächste Patch kommt sicherlich nicht vor Juli. Das sind mindestens vier Monate.

Mit TBC wird das Warten zwar kürzer, ich hätte mir das aber lieber für nach Patch 9.1 gewünscht. Schließlich kommen später endlich Klassen-Sets zurück, die uns in BfA gestohlen wurden – etwas, auf das ich mich mindestens so sehr freue wie auf Burning Crusade.

TBC Classic wäre ideal gewesen, um die Zeit zwischen 9.1 und 9.2 zu überbrücken. Diese Brücke fehlt mir dann jetzt aber auch, schließlich kommt Burning Crusade zu früh …

WoW Classic Netherstorm
Ich hätte Nethersturm auch gerne später erkundet. Muss nicht jetzt schon sein.

Nach 14 Jahren hätte ich auch noch etwas warten können

Wäre Patch 9.1 vor TBC erschienen, hätte ich gesehen, dass Blizzard sich um den aktuellen Content bemüht und uns nicht irgendwie bei Laune halten will. Natürlich habe ich keine Einsicht in die Entscheidungen der Entwickler, aber so, wie es gerade ist, hinterlässt das alles einen sehr faden Nachgeschmack.

Burning Crusade erschien 2007 – also vor 14 Jahren. Ich hätte mich ohne Probleme noch etwas gedulden können, um die Scherbenwelt noch einmal zu besuchen. Die paar Wochen oder Monate mehr oder weniger, was macht das schon?

Mehr zum Thema
WoW Classic The Burning Crusade: Alles zu Release, Pre-Patch und Content-Phasen
von Alexander Leitsch

To BC or not to BC?

Trotzdem gehöre ich nicht zu den Spielern, die nun bockig ganz mit WoW aufhören und dem Spiel den Rücken kehren. Ich werde Burning Crusade spielen und begrüße sogar die Änderungen, die gemacht werden – etwa die erhöhte Sichtweite für Namensplaketten.

Für mich geht es nicht darum, das originale Burning Crusade zurückzubekommen, sondern eine Version, mit der ich genau so viel Spaß haben kann wie früher. Wenn das bedeutet, dass mir das Spiel einige Sachen leichter macht, dann ist es eben so.

Nichtsdestotrotz würde ich mir wünschen, dass Retail-WoW etwas mehr Liebe bekommt. Ich verbringe immer noch einen großen Teil meiner Freizeit in Azeroth und würde das auch in Zukunft gerne tun. Aber wenn ich als einzige wirkliche Beschäftigung habe, in Oribos im Kreis zu reiten, ist das eben auch nicht das Wahre.

Direktor von Ashes of Creation verspottet New World, rudert jetzt zurück

Der Creative Director von Ashes of Creation, Steven Sharif, hat sich auf Discord mächtig über das kommende MMO New World von Amazon aufgeregt. Nun entschuldigt er sich für die “unprofessionelle” Äußerung.

Das sagte der Chef: In einem Post auf Discord hat sich der Creative Director von Ashes of Creation zu dem MMO New World und seinem Ingame-Shop geäußert. Es wurde über einen Leak bekannt, dass der Shop mögliche Pay2Win-Elemente in Form von Boosting-Items für Erfahrung und Crafting enthalten würde.

Dabei hielt er seine Aufregung über den Shop nicht zurück:

Ich fand es wirklich toll, wie gesagt wurde, dass sie “Quality of Life”-Items hinzufügen würden wie LeVEl BOOsTs AnD TRadE SkilL BOoSTs, aber nichts, was die kompetitiven Aspekte des Spiels beeinflussen würde… ?!?!? Warum macht ihr das, Amazon? Ich war geschmeichelt, als sie sich von einigen meiner Designs haben inspirieren lassen, aber ganz ehrlich, wer hat diese Entscheidung getroffen? Ich will einfach nur etwas Neues in dem Genre, verdammt nochmal.

steven-ashes-new-world

Auffällig dabei ist, dass der Direktor das “Mocking Spongebob Meme” verwendet. Das Meme-Bild wird normalerweise vom Text begleitet, der etwas bereits gesagtes zitiert und abwechselnd klein und groß geschrieben wird.

Diese Schreibweise hat sich im Internet irgendwann verselbstständigt und wird nun auch ohne das dazugehörige Bild genutzt. Es ist grundsätzlich als spöttisch oder beleidigend zu verstehen.

spongebob meme

Das war die Entschuldigung: Auch wenn einige Fans von Ashes of Creation dem Direktor zustimmten und seine Aussage feierten, ruderte er kurze Zeit später dennoch zurück und entschuldigte sich. In einem reddit-Thread schrieb er folgendes (via reddit):

Ich gebe zu, dass mein Kommentar unprofessionell war und ich werde mir Mühe geben, bei Antworten auf Dinge, die mir sehr wichtig sind, weniger temperamentvoll zu sein. Manchmal ist es schwierig, wenn man sich als Spieler auf ihr MMO gefreut hat und auf alles, was es in das MMO-Genre mit sich bringt. […]

Weiterhin gibt Sharif zu, dass auch sein MMO nicht frei von Fehlern sei. So erwähnt er zum Beispiel, dass es Ärger wegen dem Vorbesteller-Systen von Ashes of Creation gegeben habe, das er persönlich den Spielern erklären musste. Am Ende betont Sharif, dass es wichtig sei, dass die Firma in ihrer Kommunikation zu Monetarisierung immer direkt und offen sein sollte.

Das sagt Amazon: Mittlerweile ist Amazon auf den Leak eingegangen und veröffentlichte dazu ein Statement. Der Studio-Direktor Rich Lawrence betonte, dass es im Shop zum Release nur kosmetische Gegenstände geben wird. Dazu gehören Skins, Farben und besondere Items für die Gilden.

Unser Ziel mit allen Gegenständen jeder Art ist es, dass sie keine Vorteile bringen, die für eine schlechte Balance im Spiel sorgen. Wir verstehen, dass das eine Sache der Interpretation der Spieler ist. Darum bitte wir um eure Geduld, während wir in der Alpha testen und auf euer Feedback hören.

Auch über ein “Battle-Pass-ähnliches” Programm würde man bei Amazon nachdenken, so Lawrence. Diese Änderungen im Shop werden aber im Vorfeld getestet, um sicherzustellen, dass sie hohen Wert bieten und das Gameplay nicht zu stark beeinflussen.

MMORPG Ashes of Creation verschiebt die Alpha – ESO und WoW sind schuld

Transmog ist endlich in Destiny 2 aber kostet über 24 Stunden Arbeit pro Outfit

Destiny 2 hat mit Season 14 endlich Transmog bekommen, doch der Grind ist aufwendiger, als die Hüter befürchteten. Wer im MMO-Shooter schön sein will, muss richtig ackern, und zwar bis zu 180 Stunden pro Season.

Das ist schlimmer als befürchtet: Destiny 2 läutete am 11. Mai die neue Season 14 ein. Eines der Zugpferde der Saison des Spleißers ist Transmog – was auch im coolen Trailer eine prominente Rolle einnimmt. Die Hüter waren richtig gespannt darauf, denn seit 2014 wünschen sie sich Transmog wie in anderen MMOs.

  • Je mehr dann über das kosmetische Feature bekannt wurde, desto schlimmer wurden die Befürchtungen. Transmog hatte schon vor der Veröffentlichung den Ruf zu komplex und durch künstlichen Streckung und Grenzen zu teuer zu werden.
  • Jetzt testen die Hüter Transmog und stellen fest, die künstlichen Grenzen sind das kleinste Problem, denn der Grind ist unverhältnismäßig viel Arbeit.
  • Bis zu 180 Stunden soll es dauern, die Grenze des – äh -Transmogrifizierbaren in Season 14 zu erreichen. Pro Item soll ein ganzer Spieleabend draufgehen und ein komplettes Outfit verlangt locker 24 Stunden Spielzeit.
Was ist Transmog? Hinter Transmogrifikation (kurz Transmog) versteht man ein System, bei dem Rüstungen und Klamotten optisch verändert werden. Ausrüstungsstücke können den Look von anderen erspielten Items erhalten.
Nützlich ist Transmog, wenn die neue Rüstung stärker oder ein höheres Level hat, aber einem vom Aussehen nicht zusagt. So können Spieler herumlaufen wie es ihnen gefällt, müssen aber nicht auf die Power neuer Items verzichten.

“180 Stunden Qual pro Season”

Warum dauert das so lange? Der hohe Stundenaufwand geht Hand in Hand mit dem anderen Kritikpunkt: Transmog sei zu komplex. Um auch nur 1 Item umzuwandeln und den Lieblingslook dauerhaft freizuschalten, müsst ihr richtig ackern.

Denn Rüstungssynthese, so der Destiny-Fachwort für Transmog, erfordert für jedes Item 3 neue Ressourcen, einen Beutezug und einen Besuch bei einer riesigen Nähmaschine.

Ein Besuch beim raumfüllender Synthese-Weber und natürlich Beutezüge sind für Transmog Pflicht

Hier alle Schritt und wie lange sie etwa dauern:

  • Besiegt Feinde, um Synthetikfäden zu verdienen. Hüter haben herausgefunden, dass diese Syntheikfäden zwar überall droppen, aber quasi hinter einer Art Zeitschloss stecken.
  • Gut alle 2 Minute beschert euch ein Kill solch ein Faden und ihr braucht 150 davon – macht also 300 Minuten oder 5 Stunden. Die Rechnungen stammen von den eifrigen Hütern auf Raidsecrets (via reddit).
  • Nach 5 Stunden wie ein Berserker Gegner zu killen, holt ihr euch dann einen Beutezug bei Ada-1 im Turm ab, der 150 Synthetikfäden kostet und euch weiteres Material zur Synthese gibt.
  • Doch stopp, diese Beutezüge haben es sich. Solche Aufgaben wie erledige 40 Champions oder nimm 30 Zonen im Schmelztiegel ein wollen gemeistert werden – manche davon dauern selbst mehrere Stunden (die Aktivität wählt ihr aber selbst).
  • Nach dem Grind von locker 6 Stunden besucht ihr dann Adas übergroße Nähmaschine im Turm und wandelt alles in das finale Material “Synthetikgewebe-Platte” um, das dann nur für die Klasse ist, mit der ihr es umgewandelt habt.
  • Benutzt endlich Synthetikgewebe, um ein einziges freigeschaltetes Rüstungsteil aus euren Sammlungen in ein universelles Rüstungsornament umzuwandeln. 

Gehen wir von mindestens 6 Stunden Grind für ein Item aus, kommen wir auf über 24 Stunden Spielzeit für ein Outfit, also ein Set aus 5 Rüstungsteilen.

In einer Season kann man regulär bis zu 10 Synthesen über Beutezüge erspielen. Das macht 60 Stunden pro Charakter – also 180 Stunden pro Season wenn man mit allen 3 Charakteren das Transmog-Cap ausreizen möchte. Doch das Cap dürfte für die meisten Spieler eh in weiter Ferne liegen.

Deswegen fällt der harte Grind erst später auf

So schön ist’s zum Start: Um die Hüter ordentlich anzufixen, bekommt man durch die saisonalen Quest direkt genug Synthese-Material um sich 11 Transmog-Vorgänge pro Charakter leisten zu können. Sogar der erste, eigentlich sehr teure Beutezug geht aufs Haus.

Und Transmog an sich, weiß richtig zu überzeugen. Man sieht fein säuberlich alle verfügbare Items in einem neuen Menü. Kann endlich Shader als Vorschau für das gesamte Outfit anwenden und hat viele Optionen, um seinen Hüter schick zu machen.

Verschiedene Vorschau-Optionen für jedes Rüstungsteil lassen euch am Look feilen

Doch will man dann mehr vom Transmog, steht man vor dem monströsen Grind, den wir oben beschrieben haben. Oder man greift zum Silber-Geldbeutel. Denn mit der Echtgeldwährung erspart man sich massig Zeit. Diese Abkürzung im Cash-Shop ist zwar Verständlich, doch das Everversum hat seit jeher einen schlechten Stand bei den Spielern.

Ist der Ärger übertrieben? Bei all der Kritik darf man jedoch 2 Punkte nicht vergessen:

  • Transmog ist rein kosmetisch, hat also keinen Vorteil oder gar Einfluss aufs Gameplay. Obwohl manche Hüter natürlich darauf schwören, dass man besser kämpft, wenn man unschlagbar aussieht.
  • Die Transmog-Kostproben reichen sicher für so manchen Hüter locker aus, um sich pro Charakter 2 schicke Looks zu basteln, die sie ja dann auf jede legendäre Rüstung übertragen können.

Begnügt man sich dann mit einem Beutezug pro Season, denn man über mehrere Sitzungen nebenher erspielt, fällt einem all der Grind eventuell kaum auf.

Was haltet ihr von Transmog in Destiny 2? Seht ihr es wie ein Großteil der Hüter und sagt, dass der Grind absolut übertrieben ist und Bungie so zur Abkürzung über das Everversum motivieren will? Habt ihr euch auf das kosmetische Feature gefreut und wisst gar nicht, was ihr als Erstes anziehen wollt oder ist der Look des Hüters eh nur zweitrangig? Sagt es und doch in den Kommentaren.

Blizzard-Mitarbeiter geht – Er schuf die größten Kunstwerke von WoW und Diablo

Blizzard verliert einen weiteren Mitarbeiter. Der ehemalige Lead Artist von World of Warcraft und Diablo Immortal, Glenn Rane, wechselt zu einem neuen Studio. Ranes Werke hat vermutlich jeder von euch schon mindestens einmal gesehen.

Wer ist der Mitarbeiter? Glenn Rane arbeitete über 19 Jahre lang erst bei der bei Mutterfirma Vivendi und anschließend bei Blizzard direkt. Angefangen hat er als Concept Artist, bis er später Supervisor und sogar Lead Artist wurde.

Welche Kunstwerke hat er erschaffen? In seiner Zeit hat er an fast allen Projekten von Blizzard mitgearbeitet. Seine Kunstwerke kennt ihr aus vielen Spielen, von der BlizzCon und das Box-Cover von The Burning Crusade. Zu seinem Portfolio gehören unter anderem:

  • Key-Arts verschiedener WoW-Erweiterungen wie Battle for Azeroth und Mists of Pandaria
  • etliche Lade-Bildschirme aus WoW
  • die Helden-Portraits in Hearthstone
  • Klassen-Artworks aus Diablo
  • Karten aus dem WoW-Sammelkartenspiel

Eines seiner bekanntesten Werke dürfte der Lichkönig Arthas Menethil sein, wie er auf seinem Frostthron sitzt mit seinem Schwert Frostmourne im Eis vor ihm (Titelbild). Auch den späteren Lichkönig Bolvar Fordragon und den Kriegshäuptling Garrosh Höllschrei hat er verewigt. Ihr findet seine Galerie auf seiner offiziellen Website (via glennrane.com).

Mitarbeiter verlassen Blizzard und gründen eigene Studios

Wo ist Rane jetzt? Am 12. Mai hat Glenn Rane verkündet, dass er als Art Director und Mitgründer bei Lightforge Games arbeiten wird (via Twitter). Lightforge Games ist ein Indie-Studio, das verschiedene Ex-Mitarbeiter von Blizzard und Epic gründeten.

Das Studio plant aktuell ein neues Rollenspiel, bestehend aus Elementen von Minecraft oder Roblox und Tabletop-Rollenspielen. Die Entwickler versprechen sich eine „Revolution“ des RPG-Genres.

Zu ihren Erfahrungen im Gaming-Bereich zählen Mitarbeit bei WoW, SWTOR, Overwatch, Fortnite und The Elder Scrolls Online (via PCGamer).

Was ist gerade los bei Blizzard? Rane ist nur der neuste einer Reihe von bekannten Mitarbeitern, die Activision Blizzard in letzter Zeit verließen. Vor ihm gingen bereits:

Viele der Mitarbeiter, die Blizzard kürzlich verlassen haben, arbeiteten zuvor seit weit mehr als 10 Jahren bei der Spieleschmiede. Nach einer solchen Zeit ist es relativ normal, sich neu zu orientieren. Dennoch sind viele Fans und Spieler betrübt darüber, bekannte und beliebte Gesichter gehen zu sehen.

Bei Blizzard selbst gibt es indes ebenfalls eine eher negative Entwicklung in den letzten Jahren:

WoW, Overwatch, Diablo 3: Blizzard hat fast jeden 3. Spieler verloren

Quelle(n):
  1. wowhead
  2. massivelyOP

Fortnite fühlt sich jetzt mehr nach MMORPG als Battle Royale an

Fortnite: Battle Royale war einst das Lieblingsspiel von MeinMMO-Autor Jürgen Horn. Doch lange blieb er dem Spiel fern und hat jetzt nach vielen Monaten wieder reingesehen. Doch was früher ein buntes Battle-Royale war, erinnert ihn jetzt mehr an ein MMORPG. Und löst gemischte Gefühle aus.

Wie lange war Jürgen nicht mehr in Fortnite? Als im August 2020 Season 4 von Kapitel 2 auf die Server kam, beschloss ich, nochmal Fortnite zu spielen. Denn mein Lieblings-Marvel-Held Thor war dabei und den wollte ich mir nicht entgehen lassen. Allerdings blieb es bei der Stippvisite, denn ich hatte andere Prioritäten bei meinen Games und mochte insgesamt flottere Battle-Royale-Shooter ohne Bauen. Wie Apex Legends, das auch in der aktuellen Season noch hart rockt.

Fortnite hingegen fühlte sich damals zunehmend altbacken und träge an und konnte mich nicht mehr so sehr fesseln wie damals zum Launch.

Dennoch wollte ich gut 9 Monate nach meinem letzten Abstecher in Fortnite mal wieder reinsehen. Doch dieses Mal fiel die Rückkehr reichlich bizarr aus, denn ich erkenne „mein“ Spiel nicht wieder.

Buntes Chaos, tote Bananen und nerviger Shop

So ging meine Rückkehr los: Schon kurz nach dem Start von Fortnite wird es reichlich verwirrend. Denn es läuft ein bizarrer Trailer zu einem Event in Season 6 von Kapitel 2, das in mir mehrfach die Gedanken „WTF, was ist das denn?“ aufkommen lässt.

Der mir noch bekannte Bananenfreund Jonesy im Rambo-Look fliegt auf eine Art Turm zu und dann passiert sehr viel auf einmal. Es erscheinen plötzlich Xenomorphe aus Alien, Terminator-Roboter, der Predator und die arme Banane Schali, die daraufhin von Ryu aus Street Fighter brutal zermatscht wird. Ähm … ja?

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Danach kommt der schon aus den Fortnite-Urzeiten bekannte Asteroid vom Himmel gefallen und erneut steigt ein komischer Space-Typ daraus hervor, der irgendwas macht. Was zum Teufel ist da los? Ich ertappe mich dabei zu sagen „Ich bin zu alt für diesen Scheiß“.

So ging’s weiter: Nahtlos nach diesem Chaos-Video startet dann eine Mission, die ich aber aus Versehen abbreche, weil die verdammte Katze mal wieder auf den Reset Button springt! Böse Cleo, aus!

Nach dem Neustart des Systems und der Katzensicherung komme ich dieses Mal gleich in die Menüauswahl und dort sieht alles anders aus, als ich es noch in Erinnerung habe. Ich muss einer Weile suchen, bis ich überhaupt ins Hauptmenü komme und dem Spiel klar mache, das ich weder den Battle-Pass, noch irgendwelche komischen Batman-Spezial-Skins oder sonst was kaufen will.

Derart aufdringlich war der Shop letztes Jahr noch nicht. Ich will doch nur spielen!

Fortnite 2021 – Ist das überhaupt noch ein Battle-Royale?

So viele Quests: Ich habe absichtlich nichts zur aktuellen Season 6 in Fortnite gelesen, um die reine Newcomer-Experience zu erleben. Doch die fällt erstmal als große Verwirrung aus. Schon im Hauptmenü werde ich massiv mit einem Wust an Aufgaben zugetextet. Jeder Honk scheint was von mir zu wollen. „Treff X Sachen mit dem Hammer an der Schwachstelle“, will ein Typ haben. Ein anderer Kerl will drölf Headshots und wieder ein anderer verlangt, dass ich mich heile, während ich im Sturm stehe. Is’ klar …

Gut, die wöchentlichen Challenges kenne ich noch aus meinen alten Fortnite-Tagen, doch so aufdringlich und lästig waren sie damals nicht. Die schiere Menge an Quests überfordert mich. Ich will echt nur spielen!

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So. Viele. Quests!

Das war meine erste Session: Irgendwann reiße ich mich von der endlosen Liste der Quests los und starte eine Solo-Runde. Mein geliebter Thor-Skin samt Hammer ist zum Glück noch da. Ich lande irgendwo auf der mir unbekannten, aber seltsam vertraut wirkenden Map und suche erste Waffen.

Die sind ebenfalls überraschend vertraut. Die aktuelle Season scheint eine Art Retro-Thema zu haben, ich finde alte Lieblinge wie die Pump-Gun und die alte Maschinenpistole.

Damit halte ich blutige Ernte unter den Gegnern. Die sind – wie ich seit meinem Besuch vor 9 Monaten noch weiß – größtenteils strunzblöde Dumm-Bots, die echt nix können. Sie sind derart berechenbar, dass ich nur stehen bleiben muss und warte, bis sie ihren obligatorischen Ausweich-Sprung gemacht haben. Dabei schießen sie regelmäßig in die Luft über mir und wenn sie wieder landen, setze ich den perfekten Headshot mit der Pumpe. Jedes Mal!

Da von diesen Gegnern keinerlei Gefahr droht, lasse ich jede Vorsicht fahren und laufe einfach planlos herum und erkunde die Map. Dass man jetzt die Hot-Spots erst erkunden muss, bevor sie auf der Karte zu sehen sind, gefällt mir gut. Erkunden macht einfach Spaß.

Quests in einem Battle-Royale? Doch die nervigen NPCs, die mir im Hauptmenü zig Quests andrehen wollen, gibt es jetzt wohl auch im Spiel. Allen Ernstes rennt mir in einer Farm ein Bauer nach, der mir irgend ne Quest geben will! Ich will aber nicht! Ich will Gegner abballern und nicht noch irgendwelchen Schmarrn für Bauernlümmel erledigen.

Aber der Kerl verfolgt mich und ich renne in einen Schweinestall, wo mich das Borstenvieh anfällt! Sterbt, ihr Säue! Dabei kommt noch ein Bot daher und will’s ebenfalls wissen. Fast erwischt er mich, weil ich mit der Schweinebande zu tun habe. Aber die bewährte „Nichts-tun-und-Headshot-geben“-Taktik hilft auch hier grad noch und ich siege erneut.

fortnite rückkehr - 13
Sterbt, ihr Schweine!

Doch die Questgeber fallen mir immer wieder auf und ich meide schließlich Orte, in denen die Icons dieser lästigen Gesellen zu sehen sind. Es kann ja gut sein, dass die Quests irgendwas Tolles freischalten, aber ich will ehrlich gesagt in einem Battle-Royale-Shooter vor allem ballern und Gegner killen. Nicht irgendwelche Aufgaben lesen und verfolgen.

Die kaschieren nämlich eigentlich nur ein Problem, das Fortnite seit jeher hat: Langeweile im Mid-Game. Denn nach wie vor laufe ich minutenlang durch die Pampa und niemand begegnet mir. Klar könnte ich jetzt Quests machen, aber wenn ich nervige Sammelaufgaben erledigen will, dann spiele ich ein MMORPG und grinde gemütlich. Ein Battle-Royale-Game ist für mich aber ein Genre, in dem es um Spannung und nervenaufreibende Action geht und da helfen mir solche MMORPG-Elemente leider gar nicht.

In den richtigen Momenten macht Fortnite immer noch Spaß!

Ist Fortnite jetzt für Jürgen ein schlechtes Spiel? Nein, denn nach der Durststrecke im Mid-Game wird es im Endgame wie gewohnt sehr spannend. Die Zone ist jetzt klein genug, dass die letzten verstreuten Gegner zwangsläufig zusammenkommen.

Und da kracht es ordentlich. Die letzten Gegner – womöglich waren das gar keine Bots mehr – bauen wie irre absurde Festungen und liefern mir eine harte Schlacht. Nach wie vor verweigere ich das Bauen, damit wurde ich in Fortnite noch nie warm. Meine Gegner bauen zwar wie doof, aber ich ballere ihre Festung zu Klump und meine Gegner purzeln nacheinander runter und werden von ein paar Ladungen Schrot empfangen.

fortnite rückkehr - 21
Statt zu bauen, schieße ich lieber!

Ich gewinne also meine allererste Runde nach 9 Monaten Abwesenheit mit einem epischen Sieg. Wow! Am Ende macht das alles dann doch mehr Spaß, als ich anfangs dachte. Ich glaube, ich werde Fortnite noch ein paar weitere Chancen geben. Als bunte Alternative zu Apex Legends macht es allemal Spaß und ich muss mir dann doch mal in Ruhe die Quests und NPCs anschauen. Neugierig macht’s mich ja schon irgendwie, auch wenn ich nach wie vor meine Battle-Royale-Spiele lieber als Shooter denn als MMORPGs spiele.

Fühlt ihr euch von meinem Text angesprochen oder seht ihr das ganz anders? Dann schreibt es in die Kommentare! Und wer – wie ich – wieder mit Fortnite loslegen will, dem gefällt sicherlich unser Artikel für neue Fortnite-Einsteiger. Lest hier, ob es sich 2021 überhaupt noch lohnt, in den bunten Battle-Royale Fortnite einzusteigen. Viel Spaß!

Pokémon GO: Wie stark sind Pam-Pam und Pandagro?

In Pokémon GO ist das kleine Panda-Monster Pam-Pam aufgetaucht und hat seine Entwicklung Pandagro direkt mitgebracht. Doch wie stark sind sie und was hat das Duo drauf?

Das ist Pam-Pam: Pam-Pam kam im Laufe des Xerneas-Events ins Spiel und ist dort aktuell in Stufe-1-Raids anzutreffen. Ab dem Start des Yveltal-Events wird es in 12-Kilometer-Eiern zu finden sein.

Es stammt aus der sechsten Spielgeneration der Hauptreihe und ist ein Pokémon vom Typ Kampf. Pam-Pam selbst, so viel kann man schonmal vorwegnehmen, ist keine wirkliche Hilfe in Raids, Arenen oder im PvP. Aber wie sieht es mit seiner Entwicklung aus?

Das ist Pandagro: Pandagro bekommt ihr mithilfe der speziellen Entwicklung von Pam-Pam, bei der ihr es als Kumpel auswählen und dann mehrere Unlicht-Monster fangen müsst. Habt ihr das geschafft, erwartet euch der deutlich größere Panda – und bringt eine kleine Typ-Veränderung mit. Im Vergleich zu Pam-Pam ändert sich, dass Pandagro neben dem Typ Kampf auch noch den Typ Unlicht besitzt.

Pam Pam Pandagro
Pam-Pam entwickelt sich zu Pandagro – was hat es drauf?

So stark ist Pandagro in Pokémon GO

Diese Werte hat Pandagro: Pandagro kann einen Angriffswert von 226 erreichen, was etwa den Werten von Monstern wie Brockoloss, Togekiss oder Melmetal entspricht. Sein Defensivwert von 146 entspricht etwa dem Wert von Monster wie Mamutel oder Fasasnob. Sein KP-Wert liegt maximal bei 216 und ist somit vergleichbar mit Werten Monstern wie Kokowei, Morlord und Mewtu. Es kann bis zu 3281 WP erreichen.

Wie erwähnt bringt Pandagro die Typen Kampf und Unlicht mit, was eine interessante Kombination ist. Es verfügt über Resistenzen gegen Unlicht-Monster, sowie Geist-, Psycho und Gestein. Probleme kriegt es allerdings besonders gegen Feen-Typen, sowie Kampf- und Flug-Monster.

Insgesamt handelt es sich um ein eher mittelmäßiges Pokémon. Man kann Pandagro in Arena- oder Raid-Kämpfen zwar als Angreifer, der auch ein bisschen was einsteckt, einsetzen. Grundsätzlich wird es aber von den besten Angreifern in Pokémon GO überschattet.

Etwas interessanter ist Pandagro hingegen in der PvP-Liga.

Wie gut ist Pandagro im PvP? Mithilfe der auf Simulationen basierenden Rankings von PvPoke lässt sich feststellen, dass Pandagro eine ganz ähnliche Nische wie Irokex füllt, das ebenfalls mit Unlicht- und Kampf-Typus daherkommt.

In der Super- und Hyperliga kann Irokex auch die bessere Wahl sein. Dort erreicht es im PvP-Ranking die Ränge 13 und 38, während Pangoro auf 174 respektive 98 landet (via PvPoke).

Doch während Irokex in der Super- und Hyperliga eine gute Wahl ist, kann es aufgrund zu niedriger WP in der Meisterliga nicht mehr wirklich mithalten. Und hier kommt Pandagro ins Spiel.

In der Meisterliga kann Pandagro mit einem Moveset aus der Sofortattacke Standpauke, sowie den Ladeattacken Nahkampf und Nachthieb überzeugen. Diese Moves werden alle aufgrund von Pandagros Typen verstärkt und können einigen der beliebtesten Monster in der Meisterliga ziemlich zusetzen.

Unter anderem besiegt es die starken Stahl-Monster Dialga und Metagross, holt außerdem Siege gegen die Giratina-Formen und Relaxo – alles Monster, die im PvP-Ranking eigentlich über Pandagro stehen. Im Gesamtvergleich erreicht Pandagro Platz 53 im PvP-Ranking der Meisterliga. Damit gehört es zwar nicht zu den absoluten Top-Monstern, aber kann ein überraschendes Hindernis für eure Gegner sein.

Insgesamt ist Pandagro also durchaus ein interessantes Monster für das PvP – vor allem in der Meisterliga.

Pam-Pam ist nicht das einzige Pokémon, das zuletzt mit einer speziellen Art der Entwicklung in Pokémon GO landete. Unter anderem tauchte Parfi auf, das ein wenig Extra-Mühe beim Entwickeln braucht – aber es gibt einen Trick, wie ihr Parfi zu Parfinesse entwickeln könnt.

Gameplay zum MMORPG Swords of Legends zeigt, was euch in Dungeons erwartet

Das chinesische MMORPG Swords of Legends Online soll bald bei uns erscheinen. Nun gibt Entwickler Gameforge einen Einblick in die Dungeons in Form von neuem Gameplay und Screenshots. MeinMMO zeigt euch, was euch dort erwartet.

Was ist das für ein Spiel? Bei Swords of Legends handelt es sich um ein chinesisches MMORPG, das dort bereits 2019 erscheinen ist. Nun kommt es auch nach Europa. Das Spiel legt Wert auf Story und Quests, wobei sich beides stark an der chinesischen Sagenwelt und Mythologie orientiert.

Dazu gibt es Dungeons, Raids, verschiedene PvP-Inhalte und Housing.

Nun wurde erstes Gameplay zu den Dungeons des Spiels veröffentlicht, das aus der Alpha stammt. Das Gameplay gibt Einblick in die Atmosphäre und die Kämpfe, die euch dort erwarten. Dazu gibt es auch einige Screenshots.

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Düstere Atmosphäre, Gegner und Bosskämpfe

Das zeigt das Gameplay: Im Video von MMORPG.com sieht man den Dungeon “Raging River Ruins” auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad. Die Spieler kämpfen sich durch Gegnergruppen und dringen dabei immer tiefer in eine düstere Ruine vor. Dabei rasen die Effekte nur so über dem Bildschirm.

Das Ganze erinnert stark an klassische MMORPGs. Es gibt Buffs, Debuffs, Flächenangriffe und die Gegner scheinen einiges wegstecken zu können. Gerade gegen Bosse kann es Minuten dauern, bis diese schließlich umfallen.

Es gibt mehrere Etappen mit jeweils einem Miniboss, bis ihr zum Schluss gegen den Endboss des Dungeons antretet. Für jeden erlegten Boss gibt es Belohnungen im Form von Ausrüstung.

In einem anderen Video von Entwickler Gameforge (via YouTube.com) sieht man den Dungeon “Nightmare Temple of Mercy”, der sehr ähnlich abläuft.

  • Offenbar ist jeder Dungeon in drei Etappen aufgeteilt.
  • Die ersten zwei haben jeweils einen Zwischenboss.
  • In der dritten Etappe wartet der Endboss des Dungeons.

Auf der offizielle Website hat Entwickler Gameforge zudem einen PvE-Trailer zu den Dungeons veröffentlicht:

https://youtu.be/k_VR7JLvFH0

Swords of Legends stellt 5 Dungeons vor

Diese Dungeons sind bisher bekannt: Auf der offiziellen Website haben die Entwickler zusätzlich noch einige Details und Beschreibungen zu den Dungeons veröffentlicht (via gameforge.com).

Insgesamt werden dort 5 Dungeons vorgestellt:

  • Yemo City in Wuzhao
  • Nightmare Temple of Mercy
  • Frostbitten Path
  • Chou Prison
  • Raging River Ruins

Jeder Dungeon unterscheidet sich dabei vor allem in der Optik und den Gegner-Typen und hat eine eigene Hintergrundgeschichte.

Yemo City (via gameforge.com)

Yemo City in Wuzhao hat beispielsweise eine düstere Vergangenheit, in der die gleichnamige königliche Familie Wuzhao dem Gott des Todes huldigte.

Wann erscheint das Spiel? Swords of Legends soll im Sommer 2021 bei uns erscheinen und dann über einen eigenen Client, Steam und den Epic Games Launcher spielbar sein.

Wann starten Alpha und Beta? Die Alpha läuft bereits seit dem 14. Mai. Um sie zu spielen, benötigt man aber Keys, die für “normale” Spieler kaum noch zu bekommen sind.

Die erste Beta läuft vom 21. bis 25. Mai. An der können alle Spieler teilnehmen, die einen Key besitzen, die bereits von Gameforge und einigen Content Creators verlost wurden. Außerdem ist jeder Spielberechtigt, der Swords of Legends vorbestellt hat. 

Alle wichtigen Infos dazu findet ihr in unserer Übersicht zu Swords of Legends: Alles zur bald startenden Beta und den Beta-Keys

Quelle(n):
  1. mmorpg.org.pl

Leak zu The Division: Heartland zeigt 20 Minuten Gameplay, erinnert stark an Scavengers

Ein Spieler vom neuen The-Division-Spiel Heartland hat seine Schweigepflicht gebrochen. Er zeigt über 20 Minuten Gameplay und was darin zu sehen ist, erinnert stark an das neue PvEvP-Survival Scavengers, nur mit gleich zwei Spielmodi.

Was zeigt der Leak? Eigentlich befindet sich Heartland noch in der geschlossenen Alpha. Nur wenige Spieler haben Zugang und es steht unter striktem NDA, also einer Verschwiegenheitspflicht. Dennoch ist nun Gameplay aufgetaucht (via Vimeo).

Dort ist zu sehen, wie ein SHD-Agent sich durch die kleine, amerikanische Stadt Silver Creek schlägt und versucht, zu entkommen. Das Gameplay zeigt sowohl das Tutorial als auch den Spieler-Hub mit Battle Pass, einige Optionen sowie eine vollständige Runde im PvE-Modus „Expedition“.

Grafik und allgemeines Gameplay erinnern dabei vorrangig an The Division 2. Der Spieler geht häufig in Deckung, Loot und Waffen sind anscheinend vom Cover-Shooter übernommen.

Worum geht es in Heartland? Die Luft von Silver Creek ist verpestet und überall sind Plünderer, die den Agenten feindlich gesinnt sind. Ihr müsst als Spieler dort also wieder entkommen. Es gibt zwei Spielmodi:

  • Expedition: Reines Koop-PvE mit Teams zwischen einem und drei Spielern
  • Storm: Ein PvEvP-Spielmodus mit 45 Spielern (15 Teams à 3 Spieler)

Über die beiden Modi spricht der Lead Game Designer Tayler Epperly bereits in einem vorhergehenden, kleineren Leak. Die Beschreibungen als auch das Gameplay erinnern dabei stark an das neue Survival-PvEvP-Spiel Scavengers.

https://twitter.com/SkyLeax/status/1393581622998470657

Heartland sieht fast aus wie Scavengers

Was ist gleich? Einige Mechaniken aus Heartland könnten euch bekannt vorkommen, wenn ihr bereits Scavengers gespielt habt. Dabei geht es nicht nur um den PvEvP-Aspekt, von dem im Leak noch nichts zu sehen ist, sondern mehr um einige der Features:

  • Crafting: In beiden Spielen könnt ihr Dinge herstellen, in Scavengers sogar in den Runden. Wie Heartland das implementiert, ist aber noch nicht zu sehen
  • Klassen: „Assignments“ in Heartland und „Explorer“ in Scavengers sind Klassen mit einzigartigen Fähigkeiten und Perks, die sich leveln lassen
  • Vorbereitung: Vor einem Match könnt ihr eine Reihe an Gegenständen aussuchen, die ihr mitnehmen oder in der Runde craften möchtet
  • Survival: In Heartland geht euer „Filter“ zur Neige, der den Virus aus der Atemluft filtert. Geht er aus, nehmt ihr Schaden. Scavengers hat eine ähnliche Mechanik mit Kälte
  • Sturm: Der Modus „Storm“ hat offenbar einen kleiner werdenden Kreis, oder eine Virus-Wolke, wie in einem Battle Royale. In Scavengers ist das ein Schneesturm
Scavengers bietet verschiedene Charaktere, Heartland lediglich „Assignments“ – Beides sind jedoch eine Art Charakterklasse.

In Heartland werdet ihr allerdings auch richtig looten können, ähnlich wie in Outriders etwa. Die Beute könnt ihr mit in die Basis nehmen und dort als Loadout ausrüsten, wobei dieses Feature nicht genauer beleuchtet wurde.

Bedenkt dabei, dass es sich hier um eine frühe Alpha des Spiels handelt. Es kann sich noch vieles ändern und es steht nicht fest, ob alles genau so bleibt. Mehr zu Scavengers erfahrt ihr in unserem Anspielbericht: Scavengers ist das Fortnite für alte Leute – Langsam und strategischer

Wann ist der Release von Heartland? Heartland soll Ende 2021 oder Anfang 2022 erscheinen. Ein konkretes Datum für den Release ist bisher noch nicht bekannt. Zumindest ist nun jedoch offenbar klar, dass es sich um einen Shooter und nicht um ein Sammelkartenspiel handelt.

Wenn ihr an den Tests teilnehmen wollt, findet ihr auf der offiziellen Seite von Ubisoft das Formular zur Anmeldung. Im Leak heißt es, dass erspielte Inhalte aus dem Battle Pass in alle Tests und sogar bis in den Release übernommen werden.

Wer an den Tests teilnimmt, soll sogar einen exklusiven „Alpha Dog“-Skin für seinen Rucksack bekommen. Mehr ist allerdings zu Kosmetika und Ähnlichem noch nicht bekannt. Mehr zum neuen Teil von The Division erfahrt ihr in unserem Special:

Was ist eigentlich The Division: Heartland? Alles, was wir bisher wissen

3 neue MMORPGs waren in dieser Woche spielbar, eins hat Ärger mit Pay2Win-Vorwürfen

In der Woche vom 10. bis zum 16. Mai konnten die ersten die neuen MMORPGs Elyon, PSO 2 New Genesis und Bless Unleashed spielen. New World hat außerdem Gameplay zu den Dungeons gezeigt. Wir von MeinMMO fassen euch alle wichtigen News der Woche zusammen.

Die Highlights der Woche: 

Zudem konnten wir von MeinMMO bei New World das erste Dungeon ausprobieren und wurden positiv überrascht.

Der Aufreger der Woche: New World bekommt einen Shop und für diesen sind in Zukunft Booster und Quality of Life-Items geplant. Das kam nicht bei allen gut an und sorgte sogar für Pay2Win-Vorwürfe.

Die Diskussion der Woche: WoW Classic hat die Preise für den Charakter-Boost und die Deluxe-Edition ziemlich hoch angesetzt. Das fanden viele Spieler nicht gut. Inzwischen ist Blizzard jedoch eingeknickt und hat die Preise gesenkt.

Final Fantasy XIV stellt neue Erweiterung und Release-Date vor

Das passierte diese Woche bei den großen MMORPGs:

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Das ultimative Kompendium zu ESO Blackwood

148 Seiten Guides für Neu- und Wiedereinsteiger, inklusive Gratis-Extra: ESO-Hauptspiel, Morrowind und 25% Rabatt auf Blackwood bei Gamesplanet.

Das passierte bei den kleineren MMORPGs:

Das passierte bei den MMORPGs in der Entwicklung:

Das waren die News dieser Woche aus der Welt der MMORPGs im Überblick. Was war euer persönliches Highlight? Habt ihr etwas Spannendes diese Woche erlebt? Oder haben wir etwas Wichtiges vergessen? Schreibt es uns doch in die Kommentare.

PS5-Beta von Final Fantasy XIV läuft so gut, dass der Release schon im Mai ist

Seit Mitte April läuft die PS5-Beta von Final Fantasy XIV. Nun hat der Chef des MMORPGs, Naoki Yoshida, das Release-Datum für die PS5-Version angekündigt und es erscheint noch im Mai.

Wann ist Release? Die PS5-Version von FFXIV erscheint bereits am 25. Mai, also in weniger als zwei Wochen. Sie bietet grafische sowie Performance-Updates wie:

  • Schnellere Ladezeiten
  • 4K Auflösung
  • Mehr FPS, auch wenn es in Zonen mit sehr vielen Spielern dennoch zu Einbrüchen kommen wird
  • Ein überarbeitetes Interface mit scharfen Texturen
  • 3D-Audio

Zum Start der PS5-Beta am 13. April kündigte Yoshida an, dass die Dauer des Beta-Tests noch nicht festgelegt sei. Man würde so lange testen, bis alle Probleme beseitigt seien und man für den Launch bereit sei.

Seitdem war das Feedback zu der Beta überwiegend positiv. So schrieben die Kollegen von mmorpg.com, die Beta spiele sich “wie ein Traum” (via mmorpg.com). Der Test verlief also so glatt, dass die PS5-Version nach etwas mehr als einem Monat bereits reif für den Release ist.

Das ist für die PS4-Spieler drin: Für die Besitzer der PS4-Version von FFXIV gibt es an der Stelle gute Nachrichten. Falls sie Glück hatten und eine PS5 ergattern konnten, können sie ihre PS4-Version des Spiels kostenlos upgraden.

Das kommt in Zukunft: In einem Interview erklärte der Lead Project Manager von FFXIV, Shoichi Matsuzawa, dass die PS5-Version der erste Schritt in einer Reihe grafischer Upgrades ist (via PlayStation-Blog). In Zukunft soll die Optik des MMORPGs nach und nach aufpoliert werden.

Vor allem die Ingame-Texturen, die in FFXIV aufgrund ihres Alters nicht sehr hübsch aussehen, sollen verbessert werden. Wann genau weitere grafische Updates kommen werden, hat Matsuzawa aber nicht gesagt.

Die PS5-Version kommt mit dem Patch 5.55

Was passiert noch am 25. Mai? Neben dem Release der PS5-Version kommt am 25. Mai auch der Patch 5.55 von FFXIV. Er bringt neue Quests, die die Story des MMORPGs fortsetzen und bildet den Übergang aus dem aktuellen Addon Shadowbringers in den kommenden namens Endwalker. Die Spieler können sich also auf einen saftigen Cliffhanger gefasst machen.

Außerdem erscheint der letzte Teil der Quest-Reihe um die Königinnenwaffen. An der Front von Bozja geht es nun in das Gebiet Zadnor, das sich an der Grenze zu dem Königreich Dalmasca befindet. Dort werden die Spieler ihren Rang weiterleveln und auf 25 bringen können.

Es erwarten dort außerdem neue Bosskämpfe und natürlich die Quest-Reihe, die euch die höchste Stufe der Waffen der Königin beschert. Für eure erste vollständig ausgebaute Waffe werdet ihr arbeiten müssen, aber die Upgrades für weitere Waffen werden leichter sein, so Direktor Naoki Yoshida.

Wie geht es danach weiter? Nachdem der Patch 5.55 Shadowbringers abschließt, bleibt bis zum Release des nächsten Addons Endwalker am 23. November noch ein halbes Jahr Zeit. FFXIV hat für diese Monate einen Zeitplan mit Events veröffentlicht:

  • Juni bis Juli – Patch 5.57
  • Juli – das Gold-Saucer-Event
  • Juli bis August – Patch 5.58
  • August – Feuermondreigen-Event und das Jubiläums-Event
  • September – Das Coop-Event mit FFXV kehr zurück
  • September oder Oktober – Die Presse-Tour mit neuen Infos zum Addon Endwalker
  • 19. November – Early Access zum Addon Endwalker für Vorbesteller
  • 23. Novemer – Release von Endwalker

Bis zum neuen Addon ist also jede Menge Zeit, um sich in FFXIV einzuspielen:

Warum ihr jetzt in Final Fantasy XIV einsteigen solltet, bevor das Addon Endwalker kommt