So spielt sich das neue MMORPG Bless Unleashed auf dem PC

Vom 6. bis zum 9. November fand ein Beta-Test zu Bless Unleashed auf dem PC statt. MeinMMO-Redakteur Alexander Leitsch hat diesen genutzt, um das MMORPG anzuspielen.

Was ist das für ein Spiel? Bless Unleashed ist ein neues Free2Play-MMORPG, das nach eigener Aussage Wert auf actionreiche Kämpfe und schwierige Bosse legt. Ihr kämpft dabei gegen verschiedenste Feinde und folgt einer Story, die durch Quests erzählt wird.

Im Endgame erwartet euch neben vielen Feld-Bossen und Dungeons auch PvP.

Bless Unleashed erschien bereits im Frühjahr für die Xbox One und am 22. Oktober für die PS4. Auf dem PC liefen bisher nur Beta-Tests. Der vollständige Release ist für Frühjahr 2021 geplant.

Worauf basiert dieser Artikel? Ich habe rund 1 Stunde der Beta auf dem PC und im Anschluss nochmal mehrere Stunden auf der Xbox gespielt. Zudem habe ich mir einige Videos rund um das Spiel angeschaut, die ich in diesen Bericht einfließen lassen. Bless Online habe ich 2019 rund 20 Stunden gespielt.

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Warum wird Bless Unleashed so kontrovers gesehen? Die Brisanz des Spiels liegt vor allem darin, dass es von Round 8 Studios entwickelt wird. Das ist eine Tochterfirma von Neowiz, die wiederum für Bless Online verantwortlich waren.

Bless Online war 2018 einer der großen Hoffnungsträger für MMORPG-Fans. Das Spiel aus Asien versprach viel und wollte sich auch an die westlichen Fans anpassen. Doch technische Probleme, fehlender Content und auch nicht eingehaltene Versprechen führten zu einer raschen Einstellung. Nach nur einem Jahr war Bless Online tot.

Mit Bless Unleashed steht nun ein Nachfolger in den Startlöchern, der laut den Entwicklern aus den Fehlern von Bless Online gelernt haben soll. Doch ist das wirklich so? Wir haben uns das MMORPG angeschaut.

Race-Lock und PC-Portierung vermiesen den actionreichen Einstieg

So verläuft der Einstieg: Die ersten Schritte im Spiel sind meiner Meinung nach sehr elegant gelöst. Ich erlebe zuerst eine Art Traum, in dem ich direkt einen Max-Level Charakter spiele und darüber die Mechaniken des Spiels kennenlerne.

Ich schnetzelt mich durch etliche Feinde, bis am Ende ein großer Bosskampf auf mich wartet. Dabei zeigen sich schon früh die actionreichen Kämpfe, die viel Wert auf Combos legen.

Das System ermöglicht es mir auch, eine Klasse kennenzulernen. Wenn ich mit dieser auf dem Max-Level nicht zufrieden bin, kann ich den Charakter löschen und einen neuen erstellen.

Was bietet Bless Unleashed bei den Charakteren? Zum Start habe ich die Wahl aus 5 verschiedenen Klassen:

  • Crusader
  • Berserker
  • Priester
  • Magier
  • Ranger

Auf dem PC habe ich mich für einen Ranger entschieden, später an der Xbox habe ich den Berserker gespielt. Zur Verfügung stehen euch direkt 3 kostenlose Charakterplätze.

Auffällig bei der Charaktererstellung ist, dass Bless Unleashed einen Rassen-Lock hat, der teilweise auch mit einem Gender-Lock verknüpft ist:

  • Wer Berserker spielt, muss zwingend einen riesigen, männlichen Varg auswählen.
  • Ranger hingegen gibt es nur als männliche oder weibliche Elfen.
  • Bei den anderen 3 Klassen hat man zumindest die Wahl aus 2 verschiedenen Völkern – wahlweise Menschen, Elfen oder Ippin, einer kleinen, süßen Tier-Rasse.

Doch insgesamt ist die Vielfalt an Rassen und Klassen bei der Charaktererstellung überschaubar. Auch wenn der Editor an sich viele Optionen bietet, hebt sich Bless Unleashed damit nicht sonderlich ab. Durch die Einschränkungen bei der Rasse war ich sogar etwas enttäuscht.

Bless Unleashed Editor
Der Charakter-Editor von Bless Unleashed ist umfangreich, wird aber durch den Rassen-Lock etwas getrübt.

Kämpfe und Combos: Die Kämpfe in Bless Unleashed spielen sich auf dem PC nicht so gut wie erhofft. Das merkt man schon im Tutorial. Während das Button-Smashen auf der Xbox vergnügen bereitet hat, fühlt es sich auf dem PC nicht richtig an, dass alle Combos aus ewig langen Sequenzen aus rechten oder linken Mausklicks bestehen. Zwischendurch mischt sich mal die Taste „R“ dazwischen. Doch das Potenzial einer Tastatur wird überhaupt nicht ausgeschöpft.

Besonders nervig fand ich das Befreien aus einem Stun. Dafür soll ich abwechselnd linke und rechte Maustaste „smashen“. Auch das machte im Vergleich zum Controller keinen Spaß.

Bless Unleashed Combos
Links am Rand könnt ihr die Kombos des Spiels sehen.

Zudem fand ich auf beiden Plattformen die Kämpfe und das Zielen etwas hakelig. Die Steuerung ist nicht präzise genug. Zudem spielt es trotz Action-Kampfsystem keine große Rolle, wohin ich ziele, Hauptsache ich treffe in etwa den Feind.

Die teils langen Animationen bei den Angriffen führen dazu, dass Feinde meinen Angriffen oft durch ihre eigene Angriffs-Animation ausweichen.

Hinzu kommt ein Ausdauer-System für Ausweichrollen und Sprinten. Diese Leiste ist jedoch schnell aufgebraucht und sollte unbedingt etwas angepasst werden. Beim Bogenschützen muss außerdem darauf geachtet werden, das genug Pfeile im Köcher sind. Gehen die einem aus, ist man für kurze Zeit handlungsunfähig.

Die eigentlich actionreichen Kämpfe fühlen sich durch diese Punkte meist statisch und frustrierend an. Und das ist schade bei einem so auf Combos und Dynamik fixierten System.

Die Navigation mit der Maus: Ein weiteres Problem der PC-Beta war für mich die Navigation mit der Maus. Die zieht unheimlich hinter der eigentlichen Bewegung her, was schnelle Anpassungen unmöglich machte.

Manchmal befand sich der Mauszeiger optisch zwar schon beim nächsten Gegenstand im Inventar, aber das Spiel dachte weiterhin, er wäre noch beim alten. Der Klick wiederum aktivierte sich an der falschen Stelle.

Bless Unleashed Interface 2
Die Navigation durch das zugegebenermaßen eher hässliche Interface fühlte sich nicht gut an. Doch das lässt sich beheben.

Das sind jedoch Probleme, die während der Beta noch zu lösen sind. Anders als die Grafik, die mich auf beiden Plattformen nicht überzeugt hat.

Wunderschöne Grafik in den Trailern, Ernüchterung Ingame

Während Bless Unleashed in den Trailern optisch einen wunderschönen Eindruck gemacht hat, fand ich die Grafik Ingame deutlich schwächer. Besonders die Wasser-Animationen wirkten verwaschen und der Hintergrund unnatürlich Zweidimensional.

Einen großen Minuspunkt gab es bei mir auch für die Immersion, die durch unsichtbare Wände immer wieder zerstört wird.

In diesem Kampf im Anfangsgebiet brennt die Stadt. Doch das Feuer selbst kann man nicht berühren. Das steckt einfach hinter einer Wand.

Bless Unleashed Immersion
Weiter als bis zu diesem Punkt konnte ich nicht laufen. Und solche Wände fand ich recht häufig im Spiel.

Auch beim Thema Farben bleibt Bless Unleashed in meinen Augen sehr blass. Alles wirkt durch die Filter irgendwie aufgehellt und das find ich persönlich nicht schön.

Wirkliche schicke Rüstungen: Ein optischer Aspekt, der mir in Videos und Reviews jedoch positiv aufgefallen ist, ist jedoch die visuelle Entwicklung der Charaktere.

Je bessere Ausrüstung man sammelt, desto cooler sieht man aus. Dabei gibt es auch deutliche Unterschiede in den Ausrüstungen, was mir – obwohl ich kein „Fashion Addict“ bin – gefällt.

Dazu gibt es Kostüme und die Möglichkeit Ausrüstung mit anderen, bereits vorhandenen Skins zu überziehen und die Farben dieser anzupassen. Hier kann Bless Unleashed überzeugen.

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Viel Grind, sogar im Midgame

Wie ist der Gameplay-Loop des MMORPGs? In Bless Unleashed dreht sich viel um Quests und Aufgaben in der offenen Welt. Die ist sogar gut gelungen. Immer wieder tauchen Events und Weltbosse auf, die es zu erledigen gilt. Zudem fühlt sie sich tatsächlich belebt an, anders als in vielen anderen MMORPGs.

Allerdings spielt in Bless Unleashed der Grind eine wichtige Rolle:

  • Ihr sammelt XP zum Leveln
  • Ihr sammelt XP für bestimmte Fertigkeiten
  • Ihr benötigt ständig einen höheren Gearscore, um Inhalte zu erleben

Dies tut ihr vor allem zu Beginn über Quests. Die teilen sich in zwei Typen – Blau für Story-Quests und Gelb für Nebenquest – sind jedoch sehr uninspiriert und bieten kaum Abwechslung. Vor allem in den ersten Abschnitten besteht vieles aus dem Rennen von NPC zu NPC und dem stumpfen Besiegen von Monstern.

Allerdings fühlt sich das Quest-System von Bless Unleashed generell nicht ausgereift an. Die Quests belohnen euch oft mit weniger und schwächerer Ausrüstung, als ihr es für euren Fortschritt tatsächlich brauchen würdet. Das merkt man sogar schon in den ersten Stunden.

Bless Unleashed Gearscore
Der Gear Score wird prominent im Interface gezeigt und spielt eine wichtige Rolle.

Wie grindet man? An diesem Punkt kann ich mich nur auf die Aussagen von Spielern und andere Reviews verlassen. Diese bemängeln jedoch vor allem zwei Dinge:

  • Man braucht ständig neue Ausrüstung, um die neusten Inhalte zu erleben. Der Gearscore soll meist zu niedrig sein.
  • Dafür grindet man häufig Weltbosse und hofft dort auf einen seltenen Drop von neuer Ausrüstung. Doch das ist sehr vom Glück abhängig.
  • Alternativ nutzt man das Aufwertungssystem für Ausrüstung.

Bei den Aufwertungen soll jedoch irgendwann der Punkt erreicht sein, an dem die Aufwertungen auch schiefgehen können. Danach müsst ihr die Ausrüstung reparieren, bevor ihr erneut versuchen könnt, diese aufzuwerten.

Ihr könnt außerdem Star Seeds für diese Aufwertungen nutzen. Dabei handelt es sich um eine seltene Ressource, die ihr euch im Spiel verdienen könnt. Jedoch könnt ihr auch nur diese eine Ressource nutzen, um mit anderen Spielern zu handeln und so ebenfalls an Ausrüstung zu kommen.

Das verdiente Gold im Spiel lässt sich lediglich einmal am Tag in einer bestimmten Menge in Star Seeds tauschen. Ansonsten wird das Gold vor allem für Händler genutzt. Dadurch soll sich die Währung recht überflüssig im Mid- und Endgame anfühlen.

PvP in der offenen Welt: Wer Lust hat, kann in Bless Unleashed im Interface PvP aktivieren und andere Spieler außerhalb von Städten und Anfangszonen attackieren. Alle Zonen ab Level 20 gelten als PvP-Zonen. Allerdings gibt es hier die Restriktion, dass nur Spieler innerhalb von +-5 Level attackiert werden können.

Falls ihr Spieler attackiert, die kein PvP aktiv haben, gibt es ein Karma-System. Das führt dazu, dass euch ab einem bestimmten Level Wachen attackieren und andere Spieler ungestraft töten können.

Neben dem Open-PvP gibt es auch einen Battleground für 30v30.

Wirklich in Berührung bin ich bisher mit dem PvP aber nicht gekommen.

Ist es besser als Bless Online?

Von der Performance her schlägt sich Bless Unleashed deutlich besser als sein Vorgänger. Ich hatte schon in der Beta nahezu keine Probleme und konnte flüssig spielen. Allerdings muss Round 8 Studios noch etwas an der Steuerung am PC feilen, da es dabei, meiner Meinung nach, noch viele Macken gab.

Im Gameplay selbst sehe ich noch immer viele ähnliche Probleme. Uninspirierte Quests, viel Grind, PvP in der offenen Welt und hakeliges Kämpfen. Da hat für mich keines der beiden MMORPGs wirklich überzeugt.

Tatsächlich ist sogar der starke Rassen-Lock ein kleiner Rückschritt im Vergleich zu Bless Unleashed.

Fazit zu Bless Unleashed

Pro
  • Sehr guter Einstieg
  • Spannende Bosskämpfe
  • Eine wirklich offene Welt ohne Ladezeiten und mit vielen Aufgaben
  • Coole optische Möglichkeiten für Charaktere
  • Die Performance ist deutlich besser als bei Bless Online damals
Contra
  • Recht starker Rassen-Lock
  • Das Kampfsystem ist hakelig und durch die langen Animationen statisch
  • Die Quests sind uninspiriert und einfach gehalten
  • Grindiges Ausrüstungs-System mit möglichen Fehlschlägen
  • Die Portierung für den PC ist noch eine Beta

Solides Free2Play-MMORPG mit viel Potential, das leider kaum abgerufen wird.

Nach rund 5 Stunden Bless Unleashed insgesamt ist mein Fazit eher ernüchternd. Das MMORPG kann in der Performance, dem sehr guten Einstieg und den interessanten Bosskämpfen bei mir punkten. Außerdem macht es Spaß durch die Welt zu laufen und diese zu erkunden.

Allerdings gefiel mir schon zum Start das Kampfsystem auf dem PC überhaupt nicht. Die Combos wirken uninspiriert und die langen Animationen nehmen jedes Gefühl von Dynamik und Action. Auch die eintönigen Quests und der Rassen-Lock sind zwei Minuspunkte auf meiner Liste.

Zwar bin ich selbst noch nicht tief in das Grinding vorgestoßen, doch das, was ich bisher gehört habe, klingt nicht wirklich verlockend.

Das Problem, das ich bei Bless Unleashed sehe, ist die geringe Chance auf Besserung. Denn ähnliche Probleme wurden bereits bei Bless Online vor 2 Jahren und zum Start des Spiels auf der Xbox One bemängelt. Doch daraus wurde anscheinend nur wenig gelernt. Auch wenn Unleashed besser als Bless Online ist, würde ich mir wirklich wünschen, dass das MMORPG noch eine Schippe drauflegt und sich bei der Portierung zum PC und dem Kampfsystem noch verbessert. Denn grundsätzliches Potential hat das Spiel. Doch es ruft sehr wenig davon ab.

Alexander Leitsch

MMORPG-Experte bei Mein-MMO

Wie sind eure Erfahrungen mit Bless Unleashed? Habt ihr das neue MMORPG bereits auf der Xbox oder dem PC ausprobiert? Wo liegen eure Kritikpunkte? Und hattet ihr die Hoffnung, dass es deutlich besser wird als Bless Online? Lasst es uns gerne in den Kommentaren wissen!

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DrHerr

Es ist genau der selbe Grafische Unfall wie die erste Version die Geschlossen wurde , absolute Katastrophe die Spieler abzocken und dann noch die Frechheit besitzen noch einmal den selben Müllhaufen online zu bringen

Scaver

Rassen- und Gender-Lock… bin ich auch wieder raus.
Hab sogar nen Beta Zugang, konnte aber nicht testen (aus beruflichen und privaten Gründen keine Zeit für gehabt).
Aber das ist nen NoGo und KEIN Spiel bekommt jemals wieder bei mir ne Chance, die das meinen im Westen bringen zu müssen.
Vielleicht ändern sie es ja noch bis zum Release… aber ich denke es wird genauso untergehen wie das andere Bless.

Und die Grafik… geht GAR NICHT. Grafik ist zwar nicht alles, aber jedes 08/15 Indie Studio bekommt das heute hübscher hin.

BlackMilan

Meine Erfahrungen beruhen auf beiden Tests(Stress und CBT) für den PC + XBox Release. Habe Priester und Magier gespielt und spiele Magier.

Mich stört der Rassenlock nicht. Es ist teil der Geschichte/des Konzepts wenn man so möchte. Hab es bis jetzt nicht verstanden was daran so schlimm ist.
Ein Ippin mit einem Beid-/Zweihänder? Was trägt er dann? Ne 100kg schwere Axt?
Ich mag es wenn nicht jede Rasse alles kann, sondern spezifische Eigenschaften aufweisen. Find es schon seltsam genug das ein Ippin Ritter sein darf.

Das Kampfsystem mag für den PC, also Maus und Tastatur nicht konzipiert sein.
Mit Maus und Tastatur ist man schneller. Die Reaktion ist eine andere als mit Controller und dementsprechend passt es vielen nicht. Dazu kommt dass viele fastpaced combat unter action combat verstehen.

Ich empfinde den Kampf trotzdem nicht als hakelig/clunky. Auch ist er für mich nicht statisch, sondern taktisch. Frustrierend ist er für mich auch nicht, da ich es als entschleunigt empfinde.

Bei mir weichen Mobs aus, wenn sie ihren Mechaniken folgen. Sprich wenn ein Bogenschütze von mir bedrängt wird, dann nutzt er eine Attacke die ihn auf Distanz bringt. Find ich gut.

Dass ein Angriff mit einer schweren Axt auch mal dauern darf und auch mal daneben gehen darf find ich klasse.

Dass die Ausweichrolle eine Ausdauerleiste besitzt finde ich gut. So kann man nicht dauerhaft ausweichen sondern sollte sich den Umständen entsprechend anpassen und somit auch einkalkulieren wann welche Kombo sinnvoll ist.

Ich breche viele Kombos mitten im Kampf ab wenn ich sehe dass der Mob, Boss mich anvisiert und mir das Leben aushauchen möchte. Bzw. reagiere langsamer im Drücken der Kombo um zu sehen was mich erwartet. Denn aus jeder Kombo kommst du mit ner Ausweichrolle heraus.

Ich persönlich finde das Kampfsystem mit den Mechaniken der Mobs und Bosse bis jetzt sehr ansprechend.
Wenn man seine Kombo auf Biegen und Brechen schnell noch durchdrücken möchte und immer erst im allerletzten Moment ausweichen möchte oder die Attacke abbrechen möchte weil es mittlerweile viele Spiele so gestalten und das am besten noch 3 mal nacheinander, dann kann ich es nachvollziehen.
War in Monster Hunter World allerdings auch nicht so. Da bekommst auch Schaden wenn du im Angriff des „Bosses“ selber angegriffen hast. Und abbrechen kannst die Attacke auch nicht.

Das Kampfsystem erinnert mich stark an Monster Hunter World.

Ich würde jedem raten der Spaß an Bless Unleashed hat, mit dem Controller zu spielen oder einfach zu chillen. Lernt man schnell. Das Spiel ist in meinen Augen anfängerfreundlich und es ist einfach kein Maus-Tastatur-Spiel.

Die Questbelohnungen geben durchaus sinnvolle Items. Rüstungen sollte man sich craften oder durch Weltbosse erfarmen. Die Mainstory und die Belohnungskisten geben gutes Gear. Was man in Nebenquests an Gear bekommt ist zum zerlegen geeignet. Das einem nicht alles hinterher geschmissen wird find ich fast innovativ in der heutigen Spielwelt.
Dazu kommen Bufffood + Tränke.

Wenn ich mir etwas erarbeite freue ich mich mehr darüber als wenn ich zu nem NPC renne der mich mit Endgear für den anstehenden Content ausrüstet nur weil ich 5 Äpfel gesammelt, 10 Wölfe/Pferde/Käfer whatever gekillt hab.

Allgemein hab ich bei dem Spiel das Gefühl es entschleunigt viele Dinge. Ich hab auch gar nicht das Verlangen schnell zu lvln.

Man sollte sich bewusst sein dass Bless Unleashed von der Konsole zum PC kommt.
Ich hab nicht die Hoffnung dass sie das Kampfsystem(auf fastpaced) für den PC verändern werden. Ich kann mir eher vorstellen dass sie in nem halben bis ganzem Jahr in Erwägung ziehen das ganze als Crossplattform MMORPG a la DCUO zu gestalten.

Es ist für mich ein Spiel was mal kein Klon von den unzähligen anderen MMO’s ist. Es spricht eine bestimmte Zielgruppe an. Ich hoffe wirklich dass sie ihrem Konzept treu bleiben und nicht auf den berühmt berüchtigten König(„Kunde“) hören und so alle Spieler verprellen. Von mir aus können se auch ne PC-Version entwickeln und es damit nochmal probieren.
Es ähnelt für mich Monster Hunter World in vielen Dingen. Ich mag das Kampfsystem mit allen Facetten. Die Kombination aus Kombo und Fähigkeiten, die unterschiedlichen Befreiungsaktionen, das taktische Element in den Kämpfen. Ich mag die Story. Ich finde die Mechaniken und Skalierungen sehr interessant. Crafting + Buffen. Ich habe seit langem mal wieder Spaß an einem MMORPG. Entdecke immer wieder neues was mir gefällt. Und kann dementsprechend auch über einiges Hinwegsehen.
Kann allerdings die PC-Spieler verstehen wenn sie andere/größere/höhere/schnellere Erwartungen hatten und nun enttäuscht sind. So ist das Leben. Meist sind es die Gewohnheiten, Erwartungen und Vergleiche. 😉

Grüße

Skyzi

Bei Deutsche geht das definitiv in der Hose… Asiatisch und Russland, Wird es auch noch lange bleiben.

Skyzi

Das stimmt da hast recht. Abwarten 🤗

Robin

Optisch nicht schlecht aber habe es nach einer halben Stunde wieder ausgemacht. Es fehlt einfach ein geschmeidiges Gameplay. Irgendwie clunky und nicht gut optimiert. Eine Beta ist aber zum testen da, also Hoffnung gibt es mM. noch.

SaphyGaming

Da wird sich nicht viel ändern. Bin ich mir ziemlich sicher^^

Dimpfelmupser

Ich habe nur den 1ten Drittel gelesen, aber das reichte mir schon aus um den Gedanken „Das kann BDO viel besser!“ zu bekommen

und wie „Alt“ ist BDO? Es scheint das Bless Unleased einfach nicht in 2018-2020 angekommen ist, sondern kurz davor feststeckt. Diese Maus Combos, erinnern stark an „Vendictus“ und das nutzt HL2 Engine…

Wie die Jugend heute sagen würde: „Das ist so was von 1980iger“

Zuletzt bearbeitet vor 20 Tagen von Dimpfelmupser
Namma

Ich fand es optisch ganz ok, der Editor war nett, aber irgendwie sprang da gar kein funke über 🤷🏻‍♂️ hab bis jetzt ebend nicht mehr dran gedacht 😅

Zur Info, die varg als Berserker haben auch eine frau zur Auswahl 😉

Fire-fall

Da Spielen die Leute lieber BDO als das hier Bless online war besser.

Caliino

Ich hab es bis Lv 18 auf dem PC getestet und komme auf die gleiche Meinung.

In Sachen Gear hatte ich oftmals Glück, aber das ganze Quest Gear ist fast alles Müll. Das blaue Zeug kann beim verbessern fehlschlagen, was eine Abstufung und den Status „beschadigt“ (ebenfalls eine dauerhafte verschlechterung) zu Folge hat welcher nur mit einem Hammer/Item repariert werden kann. Wo es diesen gibt habe ich nicht herausgefunden obwohl ich alle Händler und Handwerker durchgeschaut habe….

Die beiden größten Kritikpunkte sind aber immer noch das Interface/Steuerung (welches sicher noch angepasst wird) und das Kampfsystem:
Ja es ist schon ein wenig Action Combat und die Idee mit den Kombos gut, aber diese ganzen Animation-Locks gehen tierisch auf die Nerven…
Zum einen unterbrechen die den kompletten Flow, zum anderen stehst du deshalb oftmals einfach in den gegnerischen Attacken drin und musst quasi schon ein paar Sekunden vorher reagieren um auszuweichen…

Das große Problem sehe ich dabei allerdings nicht primär bei der Sache mit „Bless Online“/dem Entwickler sondern eher beim geplanten Crossplay mit den Konsolen. Somit werden die sicher keine zwei Versionen haben wollen und auf dem PC müsste halt leider gerade das Kampfsystem angepasst werden….

Karcai

Ich habs nur ne Stunde ausgehalten. Performance von Unleashed ist deutlich besser als beim Vorgänger…das wars aber auch schon. Ich kann nicht sehen, dass man von Bless Online wirklich etwas gelernt hat. Allein das Kampfsystem in Unleashed…fühlt sich wie auf Schienen an, geht garnicht für mich. Wie im Artikel beschrieben ist das Potential auf jeden Fall vorhanden, aber mit noch sehr sehr viel Luft nach oben. Wenn das so bleibt gehts auf dem PC genauso Baden wie der Vorgänger.

Zuletzt bearbeitet vor 21 Tagen von Karcai
CptnHero

habs auch nur ne stunde ausgehalten…wie gesagt..performance okay.
aber der Rest? fühlt sich so langweilig an. Theorycrafting scheint es kaum bis gar nich zu geben.
Und der Rest entspringt jedem x-beliebigen Asia action mmorpg.
Wer halt aufgewärmten Eintopf mag, wird definitiv zufrieden sein

SaphyGaming

Nach 2-3 Stunden hatte ich genug vom Game^^ (PC)

Messeryocke

Ich habs nach einer Stunde von der Platte geputzt. Haut mich nicht wirklich vom Hocker und das Kampfsystem – oh weh. Hatte eine Priesterin angefangen doch 3x LMT, dann kommen die Kombos mit R drücke oder RMT. Gut man kann dann noch 1 und 2 drücken. Wem’s gefällt – auch grafisch hatte ich da jetzt mehr erwartet weil ja mit Unreal Engine 4 geworben wurde und auch da kann ich dem Artikelschreiber recht geben. Bleibt gesund

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