Pay2Win – der schwarze Fleck: Warum es so selten um Cash-Shops geht

Wie „Pay2Win“ ist ein neues Spiel? Warum wird darüber so viel diskutiert und so selten berichtet?

Das Thema kocht unter zahlreichen Artikeln zu Free2Play-Spielen immer wieder hoch: „Das ist doch ein Cash-Shop-Titel! Ohne richtig Geld in dem MMO zu lassen, kann man nicht mithalten!“ – „Nein“, sagen andere. „Das kommt dir nur so vor! Man kann das Spiel auch wunderbar genießen, ohne dafür viel zu bezahlen.“

Bei neuen MMOs stellen Spieler oft die Frage: „Wie wird denn der Cash-Shop hier bei Bless?“, „Kann ich das auch gut spielen, ohne Geld zu investieren?“

Bless-Trailer
Sieht toll aus, aber wie teuer wird der Spaß?

In der Diskussion meist abwesend: die eigentlichen Experten, die Spielejournalisten. Die müssten sich mit den Spielen doch auskennen, diese Fragen endgültig beantworten können. Warum sie es nicht tun, warum in Tests und Artikeln zu den Free2Play-Spielen der Cash-Shop meist ausgeklammert wird, das behandeln wir in diesem Artikel.

Der Kaninchenbau ist zu tief, die Falle zu raffiniert

Das Problem beginnt bereits damit, wie solche Games konzipiert sind. Die funktionieren wie eine „Falle“: Kein Spiel eröffnet mit „Haltet schon mal die Kreditkarte bereit, wir werden die richtig zum Glühen bringen![pullquote]Kein Spiel eröffnet mit „Haltet schon mal die Kreditkarte bereit, wir werden die richtig zum Glühen bringen![/pullquote]

„Erfolgreiche “ Cash-Spiele locken den Spieler tief in den Kaninchenbau hinein, bevor sie ihre wahre Natur offenbaren. Die Spieler sollen schon so tief im Spiel drin stecken und so viel Zeit investiert haben, dass der Reiz, Geld zu lassen, enorm hoch is. Die psychologische Situation: „Jetzt hab ich schon so viel Zeit investiert. Das wär ja alles umsonst gewesen, da bezahl ich halt etwas.“

Aus dem Grund geben clevere Games den Spielern etwa Lockboxes kostenlos. Für die Schlüssel, um die Boxen zu öffnen, bittet man sie dann aber zur Kasse. Die Idee „Ich hab mir die Box ja verdient … da bezahl ich auch das Geld für den Schlüssel, um etwas davon zu haben.“ Das sind die kleinen Tricks.

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Hereinspaziert!

Cash-Shops bei Free2Play-Spielen sind undurchschaubar und nebulös

Die Publisher und Studios tragen gerne dazu bei, die genauen Inhalte und Vorteile des Cash-Shops in Nebel zu hüllen. Zum einen heißt ein Item ja nicht „Trank des unfairen Vorteils“ oder „das Ding, das du brauchst, um ein Item garantiert upzugraden und dass es dir erspart, dir 500-Mal selbst in den Hintern zu beißen“, sondern es wird blumig umschrieben und vernebelt.

Schon allein herauszufinden, wie teuer das Ding ist, erfordert Mühe und das Umrechnen von „krummen Summen“ – das Item kostet 1200 Münzen, man kann aber nur entweder 1000 oder 2000 Münzen direkt für Euros kaufen. Wie teuer ist das Item jetzt?

Black-Desert-Cash-Shop

Aber es geht noch viel schlimmer: Durch umständliche Tricks und Kniffe lässt sich für „zahlende Kunden“ so mancher Vorteil erreichen, der nicht offensichtlich ist.

So ließ sich bei ArcheAge ein „Trank-Limit“ umgehen, indem man mit einem Zweitcharakter Tränke schluckte. Die brachten Vorteile, die sich auf den Hauptcharakter auswirkten. Alle Charaktere auf einem Account teilten sich in der Praxis dieselbe Ressource, haben aber unterschiedliche Cooldown-Timer für die Tränke, die diese Ressource erhöhten.

ArcheAge-Gilden
Wird uns noch öfter im Artikel begegnen: ArcheAge.

Der Presse hatte man noch gesagt: So viele Vorteile können sich Spieler gar nicht kaufen, da gibt es ja ein Limit! Ja, stimmt. Das gab’s. Das konnte man aber leicht umgehen. Solche Tricks zu erkennen, ohne tief im Spiel zu stecken, ist fast unmöglich.

Daher kann man als „normaler Spieler“ meist gar nicht absehen, wie stark ein Spiel in diese Cash-Shop-Richtung geht, bevor man nicht zig Stunden reingesteckt hat. Denn in den ersten Stunden sieht meist alles „fair“ aus.

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Journalisten müssten um die Spitze mitspielen, um ein Urteil zu fällen

Journalisten können nicht aus eigener Erfahrung beurteilen, wie „cashy“ ein Titel ist, weil meist die Zeit fehlt, ein einziges MMO derart intensiv zu spielen, dass sie an diese kritischen Stellen kommen, wo sich oft entscheidet: „Will ich oben mitspielen und den Anschluss halten? Dann zahle ich jetzt. Oder lasse ich das und leb damit, nie bis ganz nach oben zu kommen?“ Spieletester und Journalisten erreichen diesen Punkt normalerweise nicht. [pullquote]Will ich oben mitspielen und den Anschluss halten? Dann zahle ich jetzt. Oder lasse ich das und leb damit, nie bis ganz nach oben zu kommen?[/pullquote]

Hand aufs Herz: Die meisten Free2Play-Spiele, die zu solchen verpönten Maßnahmen greifen, sind Nischentitel, die relativ wenig Interesse generieren. Bei solchen Titeln scheuen Journalisten einen zu hohen Arbeitsaufwand. Top-Titel, in die hunderte Arbeitsstunden der Redakteure gesteckt werden, haben hingegen selten solche Cashshop-Mechanismen oder sie sind, wie bei den FIFA-Spielen oder bei Hearthstone, allen bekannt und transparent.

Meistens sind es aber Nischenspiele, etwa neue Titel aus Asien, bei denen solche „Cash-Shop“-Untersuchungen angebracht wären. Diese sprechen aber nur eine kleine Zielgruppe an. Da wär es unwirtschaftlich, da zweihundert Arbeitsstunden hineinzustecken.

Das gilt nicht nur für die „klassische Presse“: Auch der Youtuber mit riesiger Fangemeinde streamt lieber stundenlang den kommenden Shooter-Hit als sich mit einem obskuren Titel eines kleinen Publishers auseinanderzusetzen.

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In Destiny stecken wir jeden Monat hunderte von Arbeitsstunden – da fragt aber keiner nach dem Cash-Shop.

Die Spiele, die am meisten Arbeitszeit brauchen, bekommen am wenigsten

Das Problem ist daher, dass gerade die Titel, die am meisten Arbeitsstunden nötig hätten, um ihnen genau auf den Zahn zu fühlen, die wenigsten Stunden bekommen.

Während die richtig populären Titel, die in Geld schwimmen, es sich meist leisten können, auf solche Tricks zu verzichten. Die werden aber mit hunderten und aberhunderten Arbeitsstunden gecovert, weil sich diese Stunden durch eine Menge Leser-Interesse refinanzieren.

TESO-Cash-Shop1
Journalisten halten bei MMOs meist nur den Zeh ins Wasser

Wenn wir oder andere „Content-Creater“ MMOs anspielen und antesten wollen, sind Aussagen über den Cash-Shop also fast unmöglich, denn dafür müsste man erst tief ins Spiel einsteigen – Zeit jenseits der 40, 50, 60 Stunden investieren.

Sonst kann man nur mutmaßen oder Allgemeinplätze über den Cash-Shop tätigen wie „Ja, es sind halt eine Menge kosmetische Items drin“, „Hm, ob das noch okay ist, soll jeder selbst beurteilen“ oder „Es gibt schon Items, die den Fortschritt beschleunigen, aber ob man die zwingend braucht, das lässt sich schwer sagen …“ Das sind die Phrasen, mit denen sich Gaming-Journalisten behelfen, wenn sie das Thema nicht von vorneherein ganz umschiffen.

Um mehr über Cash-Shops zu sagen, müsste man eine Menge Zeit investieren. Oft weit mehr als 60 Stunden. Noch schlimmer: Das müsste man immer wieder machen. Denn bei einem MMO kann nach einem Patch alles anders werden.

Oft müsste man noch einmal 60 Stunden in ein MMO stecken, obwohl das kaum noch wer spielt. Denn genau dann ziehen viele Games im Cash-Shop die Schrauben an.

Black Desert Valencia Talking
Aus meiner Praxis: So war es bei Black Desert

Black Desert hab ich sicher 70 Stunden gespielt. Ich hab deutlich mehr Zeit investiert als ein „normaler Redakteur“ braucht, um einen vollständigen Test über einen konventionellen AAA-Titel zu schreiben. Da spielt man die Kampagne durch, macht ein bisschen Multiplayer und das war’s im Prinzip.

Was man so hört, gehen die Kollegen da so von 20 Stunden aus – eine Menge im Vergleich zu der Zeit, die ein Film-, Buch- oder Musik-Kritiker für sein Testobjekt braucht – aber bei einem MMO ist das nicht mal im Ansatz genug.

Jesus Template Black Desert

Ich habe Black Desert zwar 70 Stunden gespielte, aber war lange nicht dort, dass ich sagen könnte: Der Cash-Shop ist so und so wichtig. Und seit ich BD gespielt habe, sind schon wieder zig neue Patches und Updates herausgekommen – also kann das schon wieder komplett anders sein.

Kontroversen innerhalb der Community deuten daraufhin, dass es in der Tat anders wurde.

Trotz meiner 70 investierten Stunden, haben wir daher auf Mein MMO nie einen Test zu Black Desert veröffentlicht.

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Und so ging es mir bei ArcheAge

Bei ArcheAge hab ich deutlich linearer gespielt, bin auf das Max-Level hoch und dann ausgestiegen, als ich im ersten Monat nach mehr als 50, 60 Stunden gemerkt habe, wie stark dieser „Cash-Shop-Drall“ ist. Aber auch da könnte ich nicht mit Gewissheit sagen „So und so Cashshop-lastig ist ArcheAge definitiv“, dazu hätte ich noch mal 100 Stunden in ArcheAge verbringen müssen, um mit Bestimmtheit zu sagen: „Man kann auch ohne Cash-Shop Spaß am Spiel haben und mithalten“ oder „Nein, es geht einfach nicht. Es sind zu viele Barrieren im Spiel.“

Da hätte ich meine bis dahin aufgebaute Abneigung gegen den „Cash-Shop“ überwinden müssen, um dann selbst zu einem Urteil zu kommen, hinter dem ich voll stehen kann, um mehr als nur „Ich hab so das Gefühl“ und „Das kommt mir aber komisch vor“ zu sagen.

Hinzu kommt, dass bei den meisten Free2Play-Spielen da Interesses nur in der Anfangszeit hoch ist, dann sackt es massiv ein. In der Praxis müsste man also, damit es Spieler noch interessiert, schon in den ersten ein oder zwei Wochen zu fundierten Aussagen zu den Themen „Pay2Win“ und „Cashshop“ kommen. 

ArcheAge und Black Desert waren zwei Titel, die ich relativ ausgiebig gespielt habe, bei denen ich mir aber kein Urteil erlauben würde, wie „cashy“ die Titel sind. Auch deshalb hatten wir zu ArcheAge und Black Desert nie einen Test.

esokronenkisten
Auch AAA-Titel wie The Elder Scrolls Online haben Cash-Shop-Mechanismen eingeführt.

Warum dann nicht auf die Community hören?

Normalerweise könnte man sich in so einer Situation auf die Experten verlassen, auf diejenigen, die das Spiel wirklich an der Spitze spielen und wahnsinnig viel Zeit investieren: auf die Community.

Doch die Community ist bei all diesen „Cashy“-Titeln gespalten und diskutiert das mit Messern zwischen den Zähnen. Denn die „Schmerzgrenze“ und die Wahrnehmung der Shops sind extrem verschieden.

Bless-Reiter
Wie „cashy“ wird Bless?

Während manche „gebrannte Kinder“ sind, Cash-Shops generell ablehnen, auf die Barrikaden gehen und wettern, sind andere unglaublich tolerant bei solchen Mechanismen, verteidigen ihre Spiele und sagen, man könne auch ohne Brieftasche und dafür mit einer Menge Skill um die Spitze mitspielen.

Und das Problem ist: Sie haben je nach Titel damit Recht. Das kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen. Bei einem Browserspiel von Jagex war ich vor vielen Jahren mal einer derjenigen, die „oben mitspielen“ wollten, ohne Geld in die Hand zu nehmen. Das war möglich und gab einen speziellen Kick, es „dennoch zu schaffen.“ Aber das war damals auch ein wahnsinniger Aufwand, den ich mir nie wieder antun würde.

Das Pay2Win-Dilemma

Die Frage, ob es in einem Spiel funktioniert, „gegen den Cash-Shop-Strom zu schwimmen“, kann nie abschließend beantwortet werden. Denn die Frage hängt zu stark von den eigenen Kriterien ab: Will man „nur Spaß“ haben? Will man ganz oben dabei sein? Wie stark ist das eigene „Gerechtigkeitsempfinden“ ausgeprägt? Ist gerade das Schwimmen gegen den Strom der Reiz, den viele suchen?

Das eigentliche Problem ist es, dass es die Kernaufgabe des Journalisten wäre, zu beschreiben: „Wie stark ist denn die Strömung, gegen die ich anschwimmen muss?“ Dann könnte jeder Leser selbst zu einem Urteil kommen. Aber sogar diese Frage zu beantworten, ist in der Praxis fast unmöglich, weil es einen wahnsinnigen Arbeitsaufwand benötigt, so tief in die Spiele einzutauchen, dass es in keinem Verhältnis mehr zum Interesse an den Titeln steht.

Deshalb werden wir auch in Zukunft bei Artikeln und Tests zu Free2Play-Spielen häufig sehen, dass die entscheidenden Punkte für viele Spieler, der Cash-Shop und das Thema „Pay2Win“, nur angerissen oder mit Floskeln bedacht werden.


Hoffentlich halten sich solche Diskussionen um Cash-Shops und Pay2Win bei den 7 Spielen in Grenzen, die auf dieser Liste stehen:

Die 7 aussichtsreichsten MMOs und MMORPGs in 2017

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Ralf Zausch
Ralf Zausch
1 Jahr zuvor

Ich habe nichts gegen die Cashshops, solange man sich die Sachen auch alle erspielen kann und dass aber nicht so schwer, dass man später nach hunderte Stunden doch eher zum Cashshop greift anstatt weiter auf das Item zu spielen. Es geht aber auch viel versteckter un heikler wenn es darum geht Spielern Geld aus der Tasche zu saugen. Der Artikel hier ist zwar gut, doch was sagt er im Inhalt aus? Das der Schreiber nicht wirklich etwas über eines dieser Spiele sagen kann, da ihm die redaktionelle Zeit einfach nicht gegeben ist. Ein Beispiel: Ich habe neu mit FF14 angefangen. Und ja ich habe es gesuchtet. Nach 15 Jahren MMO´s und immer dem gleichem Inhalt, war es mal was neues. Nun nach 5 Wochen und über 1000 Stunden Spielzeit, denke ich kann ich bereits etwas über das Spiel sagen, wobei ich da nur bis Stormblood etwas sagen könnte und auch hier nicht alle Aspekte. Also in wie weit kann man also einem Artikel auf Seiten wie dieser hier oder anderen großen Seiten überhaupt glauben wenn es einen Titel lobt? Wenn ich nach über 1000 Stunden nicht mal die Hälfte eines Spieles bewerten könnte, wie soll das nach 70 Stunden gehen? Wir Deutschen lieben Statistiken, vor allem aber Presse und Medien. Wenn es also darum geht auf die Community zu hören, so wäre es ein Leichtes hier eine Statistik zu erfassen, die annähernd die Richtung erfasst. Spannend es gibt so kleine Gruppen die sich sogar für manches Spiel die Mühe machen und deren Webseiten auswerten. Aber seien wir mal ehrlich, der Schreiber dieses Artikel macht seine Arbeit nicht kostenlos, warum sollte er auch. Überall wo Geld im Spiel ist, ist der Mensch manipulierbar. Etwas zum Nachdenken, wenn mein Bäcker mir ständig 2 Brötchen kostenlos mit in die Tüte packt, weil ich ihn so lobe und die anderen Kunden dies auch nennen, dass ich ihn so lobe, so wird er sicherlich damit aufhören, wenn ich anfange die Qualität seiner Brötchen anzuprangern indem ich näher ins Detail gehe. Solange ich Freunden und Bekannten aber sage, bei dem Bäcker kannst gut einkaufen, günstig immer freundlich und schmeckt auch, ist alles ok, wenn ich aber nun anfange diverse Produkte von ihm genauer zu Beschreiben, und dabei das ein oder andere Teilchen schlecht rede, ist aus mit den extra Brötchen. So funktioniert unsere Welt nun mal. Da muss man sich mit abfinden! Jedem bleibt es selber überlassen was er macht und was nicht. Vor allem bei dem Geschmack von Spielen. Neuerscheinungen oder auch bereits bekannte Titel benötigen die Presse (Werbung), als erstes natürlich in den Fachzeitschriften und Blogs. Danach gefolgt Youtube und Twitch. Wer sich mal mit einem solchen Youtuber oder Twitcher privat unterhalten hat, kennt die Annehmlichkeiten die er bekommen hat, auch wenn er selber gar kein Bock mehr auf das Spiel hat, so zieht doch die ein oder andere Annehmlichkeit denn es macht aus einem Spaß einen Job! Also wem ein Spiel nicht gefällt, der spielt es einfach nicht mehr! Siehe Wildstar, welches zum Schluss nur noch 200 aktive Spieler weltweit hatte. Auch dieses Spiel wurde monatelang in der Fachpresse und Videos hochgelobt. Doch geholfen hat es am Ende auch nicht. Irgendwann ist ein Spiel ausgelutscht und dann ist keine Kohle mehr mit zu machen. Solche Spiele landen dann in der Mülltonne. Das ist das Einzige was mich pers. ein wenig ärgert. Man könnte sie auch verschenken.

KasuyaT
KasuyaT
3 Jahre zuvor

Wenn Mann es mit denn Crash-Shop nicht übertreibt kann ich damit leben . ich meine die Sachen die darin sind nicht die Kaufes Lust der Spieler . zb Schlüssel Kaufen zu MÜSSEN damit man die verdiente Kiste auf bekommt und es kein andern weg gibt auch wenn er länger dauert oder Herausfordernd ist, ist Scheiße. Aber Mann darf sich das Spiel angucken ob es ein Gefällt oder nicht und muss sich nicht über zb Steam oder im Laden ein Spiel KAUFEN für ca 50€ mehr oder weniger um dann festzustellen das spiel ist scheiße . Und das müsste JEDEN klar sein das die Betreiber von FreetoPlay auch hohe Kosten haben damit Mann das überhaupt spielen kann, und niemand würde es für immer Kostenlos anbieten die Harte Arbeit der Entwicklung und Aufrechterhaltung und wollen damit Geld verdienen , ohne die Cash-shop würden viele Spiele gar nicht erst Existieren und das wäre schade meiner Meinung nach weil ich ihn einigen sehr Großen Spaß hatte . Spiele wo Mann Kaufen MUSS zb für Quest usw wie bei LotR hab ich sehr schnell wieder aufgehört . Spiel wie paytowin ohne andern weg oder spiele die Mann kaufen muss und sie trotzdem ein cash-Shop oder ein PaytoWin-Shop machen meckere ich zwar auch drüber, aber ich würde es nicht anders machen . Und wie im Artikel schon gesagt muss das jeder für sich selber entscheiden . ich spiele Black Desert und Meckere auch mal über die Hohen Shop preise die eher kosmetische Natur sind und Mann sie NICHT zwingend braucht . Und Mann sich Genug selber machen und erwirtschaften kann (auch Kleidung) ist halt nur mehr zeit erforderlich und eine Herausforderung, für Leute mit wenig zeit etwas schade aber shit happens. Die ganzen Glücks spiele und so gut wie jede Woche Events sind auch alle Kostenlos, auch wenn dadurch viele wieder meckern das sie nicht das Kriegen was sie wollen . Aber irgendwer ist immer am Meckern, wenn ein Spiel ohne zu kaufen kein Spaß macht sohlte Mann es aufhören. Solange es Spaß macht ist es doch scheiß egal das es sowas gibt niemand Zwingt euch doch es machen zu müssen, wenn man ein spiel sehr sehr mag kann man es auch ab und an mit was aus den Shop unterstützen wie ne Art Sponsor, nur das man dafür schöne Belohnungen Kriegt weil ohne das würde dein Geliebtes spiel verschwinden weil niemand umsonst arbeiten will. Für WOW hab ich jahre lang 13 euro im Monat bezahlt. Und die erweiterungen bezahlt und ein Item Shop hat er auch . So kannte selbst entscheiden was wann und wie viel du machst.

Roose Winterfell
Roose Winterfell
3 Jahre zuvor

Ich kann diesen Kommentar nur voll und ganz unterschreiben.

Ich habe schon eine lange MMO-Karriere hinter mir und muss sagen, mir sind die meisten F2P-Titel mittlerweile weit lieber als Abo-Modelle. Denn ich habe gerne was davon wenn ich Geld investiere (und probiere das Spiel lieber lange Zeit bevor ich dafür bezahlen muss). Und sei es nur für ein optisches Accessoire, ein Pet oder ein Mount. Versteht mich nicht falsch, ich unterstütze keine Geldfresser, wo man für quasi jeden Schritt bezahlen muss damit man überhaupt weitermachen darf. Das ist für mich ein NoGo, aber stößt es mir doch mittlerweile sehr negativ auf, dass Spiele mit Abo-Gebühren schon ebenfalls Zusatzinhalte für Geld verkaufen (meist Mounts, Pets, Cosmetics). Natürlich kann man sagen: Ja, du musst das ja nicht kaufen. Richtig – andererseits zahlt man monatlich dafür, dass man das Spiel spielen darf und da erwarte ich dann eben doch dass es „komplett“ ist und nicht noch Extras bezahlt werden müssen, meist ZUSÄTZLICH noch Kosten für Addons anfallen… Mag sein dass da der ein oder andere das anders sieht, ist auch jedermanns Recht, aber ich persönlich finde das nicht richtig wenn ich ein Spiel kaufen muss, monatlich zahlen muss, Addons kaufen muss und dann noch um das Spiel sozusagen vollständig zu erleben, noch Extras kaufen müsste. Das ist dann doch etwas zu viel des Guten.

Angetan bin ich dafür von F2P Modellen die Cosmetics, Kostüme, Pets, Mounts, Farbstoffe, Frisuren und so weiter im Shop anbieten, von mir aus auch EXP-Tränke für Crafting oder Grinding und auch so eine Art „freiwilliges Abo“. Das sehe ich mittlerweile oft. Das ist selten teurer als die Pflicht-Abo-Gebühren der MMORPG-Riesen aber es bringt oft schöne Vorteile, keine allzu krassen aber meist etwas mehr Inventarplatz, schnellerer Levelspeed, kürzere Cooldowns für Farming/Crafting etc. Sowas finde ich persönlich ansprechend, da man dafür belohnt wird das Spiel zu unterstützen. Ja, ich spreche hier auch, wie mein Vorredner gewollt von „unterstützen“, denn ich sehe es auch so. Wenn ich in ein Spiel dass mir gefällt Geld investiere, nutze ich der Community, den Entwicklern und dem Spiel selbst weil ich einen Teil der Kosten decke und ihnen sage: „Hey, ich zahl‘ gern was für eure Leistung. Weiter so!“ – und bewusst gerne, weil ich es nicht muss sondern freiwillig tue.
Klar, möchte jeder möglichst „billig“/“günstig“ wegkommen. Ich auch. Aber ich habe bisher selten bereut in ein Spiel Geld investiert zu haben wenn es mir Spaß gemacht hat, aber viele Pflicht-Abo-Gebühren bereue ich zutiefst wenn ich zurückschaue.

Gerd Schuhmann
Gerd Schuhmann
3 Jahre zuvor

in Artikel über Punkte wie:
– Kann man sich durch Perlenitem’s ein Vermögen anhäufen?
– Ist der Vorteil des Value-Paket tatsächlich so gravierend?
werden die definitiv lesen.
—–
Nein, werden sie nicht.

Wir haben ja neulich erst diese große Analyse von BD gemacht zum Google-Interesse. Zum Zeitpunkt, wo da Value-Abo kam, war das allgemeine Interesse schon stark abgeflaut.

Generell bräuchte man für „Kann man durch Perlenitems ein Vermögen anhäufen“ jemanden, der das Spiel selbst intensiv spielt zu diesem Zeitpunkt noch und sich tief damit auseinandersetzt. Das ist ja genau das, was ich hier beschrieben habe in dem Artikel.

Und das Interesse ist ein halbes Jahr nach Release, wenn diese Änderungen kommen, einfach nicht mehr so groß, dass sich das „rentiert.“
Wir reden da von zig Stunden Spiel- und Arbeitszeit. Da müsste ein Artikel dazu wahnsinnig viele Aufrufe bekommen. Und das tun die definitiv nicht.

Das könnte „vielleicht“ eine englische Seite machen, die sich auf BD spezialisiert hat, also eine Fanseite. Aber die machen das in der Regel nicht, weil die nicht so arbeiten, sondern „nur“ Guides und Infos bringen und nichts Kritisches oder Kommentare. Denn die bedienen ja die Hardcore-Fans ihres Spiels und werden denen nicht erzählen wollen, wie doof da manche Sachen laufen.

Es gibt tolle Fanseiten, die alle Infos und alle Service-Artikel abdecken, die auch wahnsinnig erfolgreich sind … aber so was machen die da nicht, jedenfalls nicht, dass ich das wüsste.

OstseeRebel
OstseeRebel
3 Jahre zuvor

Hmm .
Es gibt da son Browsergame
Da muss man son Obdachlosen an die Spitze führen . Flaschen sammel , Plunder sammeln und daraus was basteln usw .
Genau hier schlägt sich für mich die Brücke . Ich Spiele das seit knapp 7 Jahren . Und obwohl die Community und das Spiel so gut wie tot sind , bringe ich es ncht übers Herz meinen Penner dort sterben zu lassen .
Stattdessen investiere ich regelmässig Euros wenn ich in Rückstand gerate , durch angesprochenen zeitmangel . Natürlich kennt man da auch viele nette Leute durch die ganzen Jahre . Ich denke aber eher. Ich bin zu labil oder anfällig für solche art Spiele

doc
doc
3 Jahre zuvor

Die eingeschränkte Zeit ist selbstverständlich ein Grund, aber es gibt ja auch andere Wege. Ihr habt z.B. ProNDC (so hießen die glaub ich) die für euch u.a. über ESO extrem berichten können und es auch von Anfang an getan haben.
Gerade in der Sparte MMO muss man wohl auch so öfters „outsorcen“.

Das man über eventuelle gravierende zukünftige Kosten im Shop gar nicht bericchtet, oder nur extrem knapp mit einem Halbsatz, würde ich inakzeptable finden.
Auch wenn nicht alle Informationen komplett sind oder es nicht als „Fakt“ für einen Testartikel reicht, würde sowas dennoch mitlesen wollen.

Auf mein-mmo wird dies auch, meines empfinden nach, gut gemacht.
Da gibt es schon ganz andere, weitaus größere Redaktionen…

Soca
Soca
3 Jahre zuvor

Also Ich für meinen Teil bin nicht auf upgraids usw angewiesen. Ich bin da gut genug diese Spiele auch so zu schaffen. Und sterben beim boss? 10, 20 oder vielleicht 50 mal? Scheiß drauf, gerade das macht doch Spaß,dieser triumpf wenn man es endlich geschafft hat ^^
p2w fängt für mich beim Auktionshaus an. Man sollte für so ein wichtiges Spielutensiel nicht zahlen müssen. Das ist leider in manchen Spielen oft der Fall (mir aber bisher nur in Aion und AA bekannt). Diese Spiele spiel ich dann auch nicht mehr weiter.

Letztenendes ist es aber so, und das sind meine persönlichen Erfahrungen, dass Spieler generell immer mekern, wenn ein Itemshop nichts bietet. Sie geben Vorschläge und Wünsche ab.
Diese werden dann natürlich von den Entwiklern integriert. Sind die dann drinne mekern die Leute rum, kaufen tut es der großteil dann aber doch. Und das ist mit ein Grund warum vieles so ist wie es ist. Es kann noch so viel scheiße im Shop sein. Irgend ein Europäer kauft es trotzdem ^^

Ninja Above
Ninja Above
3 Jahre zuvor

leg dir lieber mal dark souls zu, da kannst du auch mal 50 mal an nem boss sterben wenn du auf sowas stehst xD und mit echtgeld kannste da garnix kaufen.

Soca
Soca
3 Jahre zuvor

Naja ich brauche herausvorderungen. Und wenn man wo nich draufgehen kann weil zu einfach…. urg ab in die tonne damit razz

Caldrus82
Caldrus82
3 Jahre zuvor

Ich finde in den meisten MMOs kann man doch relativ schnell feststellen ob es auf p2w rausläuft oder nicht. Oftmals haben diese sogenannten „f2p“-Titel ein Aufwertungssystem für Waffen+Rüstungen. Sobald ich sowas sehe und im Cashshop items sehe die es möglich machen diese Aufwertungen über die Maße schnell zu pushen, fang ich erst garnicht an mich in das Spiel zeitlich zu investieren.

Erzkanzler
3 Jahre zuvor

Hat BDO z.B. einfach erst nach 3 Monaten in den Shop geworfen wink
Publisher lernen auch dazu.

Caldrus82
Caldrus82
3 Jahre zuvor

Ja, dass war natürlich die ganz linke tour :-/

Bodicore
Bodicore
3 Jahre zuvor

Ich habe mich damals von Archage hinreissen lassen und einen vierstelligen Betrag investiert.
Jedoch weniger um gut da zu stehen sondern eher wegen den Berufen und Schiffen,
Da ich keine Geldsorgen habe und mir absolut bewusst war das ich zuviel Geld ausgebe ist das jetz nicht so schlimm für mich.
Ausserdem war es das Geld schon wert eingen Leuten bei meinem Abgang den ganzen Plunder zu schenken, das war wie eine Kinderhorde an Weihnachten ;)=

Mir ist egal wer besser ist als ich, zumal es davon zu viele gibt als das ich das mit Geld ausgleichen könnte. Ich sehe das grösste Problem eher bei labilen Leuten die für solche Spiele Schulden machen nur weil sie mithalten wollen.
Nach meiner Meinung gehören Casshops verboten oder stark Reglementiert.

En Grosse
En Grosse
3 Jahre zuvor

„Ich habe mich damals von Archage hinreissen lassen und einen vierstelligen Betrag investiert.“

Damit bist du noch gut bedient. Die Wale treten Trion (und XLGAMES) schon seit Jahren ihren Monatsverdienst und mehr ab. ^^

Geht aber auch anders rum. Gibt Leute auch in EU/NA, die mit ArcheAge ihren Lebensunterhalt bestreiten (Verkauf von Gold/APEX)

VoidX86
VoidX86
3 Jahre zuvor

Ich kenne das von RoM, damals in einer Hardprogress Gilde gewesen. Unser damaliger Mage bekam den Stab der Leere, wollte den mit sauberen Werten Upgraden bis T13, hat ihn 200 Euro gekostet. + die Durahämmer dir er regelmäßig kaufen musste für die Boni.
Da war für mich Schluss, und seid dem mache ich große Bögen um F2p Spiele.
Und selbst wenn jemand nicht labil ist.
In Cashshop Games, hast du kaum bis überhaupt keinen Überblick über das Geld was du da reinsteckst.
Viele sehen aber nur das f2p.
Ich bin Abo Verfechter, für mich das fairste Mmo Bezahlmodel.
Lieber 10 Euro im Monat. Als an nem Cashshop gebunden zu sein.
Die Kosten hat man im überblick und dafür volles Spielerlebnis.

Bodicore
Bodicore
3 Jahre zuvor

Sehe ich auch so.
Ich hab keine Ahnung warum die Leute für ein Abo kein Geld haben um dann im Shop das vielfache auszugeben…

Erzkanzler
3 Jahre zuvor

Ich kenne ein Mädl das für BDO so viel Geld ausgegeben hat, dass sie in einem Monat ihre Miete nicht mehr zahlen konnte… zum Glück hat sie das wachgerüttelt und sie hat das Spiel umgehend verlassen.

Natürlich liegen die Probleme solcher Spieler oft eher in der mangelnden Umgangsfähigkeit mit Geld, aber die Gefahr besteht. Im Umkehrschluss, hätte Sie das Geld für Schuhe ausgegeben, würden wir dann Schuhläden reglementieren? Ist ein schweres Thema, ich mag Cash-Shops von Grund auf nicht, für Publisher ist es aber eine Goldgrube.

Nur wenn Spieler die Shops nicht nutzen sind Publisher gezwungen sich neue, vielleicht angenehmere Formen der Bezahlung einfallen zu lassen. Und das seh ich aktuell leider nicht. Beginn mal eine Pay2win Debatte (Spiel kannst du dir aussuchen, ist fast schon zweitrangig) … dann erzählen dir ganz viele Menschen plötzlich das all die kleinen Helferlein aus dem Shop ja voll harmlos sind…

Badoldy
Badoldy
3 Jahre zuvor

Schön geschrieben und habe ich sehr gerne gelesen. Auch die wunde Punkte angesprochen, die genau das Thema betreffen.

Ich würde in Zukunft dennoch wünschen wenn man sich, in deinem Fall z.B. BDO oder AA solange gespielt hat und einige Items entdeckt wobei dein Magen sich ein wenig verdreht, ruhig anmerken: Leute da würde ich ein Auge drauf werfen. So hast du keinen Urteil gefällt jedoch dein Bedenken ausgesprochen.

Der Punkt welches auch wichtig ist: Ich spiele etwas als „Hobby“ und wie viel bin ich bereit dafür auszugeben? Manche gehen jedes WE weg und geben pro Abend ca. 50-100 € aus. Manche gehen jedes WE ins Kino und geben dort 20-30 € aus. Die Schichten sind auch natürlich unterschiedlich… wenn es für mich ok weil ich bereit bin mehr aus zu geben als du, ist es dann für dich p2w und für mich nicht?

Ich glaub man wird nie ein Spiel sehen wo 100% der Community sagt ja oder nein. Und auch wenn ich es mir immernoch wünsche, dass die Spiele wieder mit Abo anfangen, wird es nicht passieren. F2P bringt halt mehr Einnahmen und es ist und bleibt für uns Gamer ein Spiel, für Publisher ein Produkt auf dem Markt.

Peacebob
Peacebob
3 Jahre zuvor

Ich spiele Archeage nun schon hunderte von Stunden und kann die Frage ob es P2W ist noch immer nicht richtig beantworten… Man kann inzwischen sehr gut ohne Cashshop mithalten aber um ganz oben mitspielen zu können bräuchte man wirklich verdammt viel Zeit, welche ich leider nicht habe.
Wobei ich hier nur von OP-Gear rede, alles andere (auch en Gear mit dem man High-GS Spieler ausmanöverieren und plätten kann) kann man sich ohne Probleme erspielen. Wir haben in der Gilde mal ausgerechnet das man Mit etwas Vorlauf 4 Accs + Stammspieler bräuchte und mit diesen sowohl auf EU als auch NA insgesammt täglich etwa 4h bestimmte traderunns machen müsste (die Zeit für Vorarbeit durchschnittliche Verluste durch PK usw mit eingerechnet) So könnte man sich nicht nur sämtlicher der Stammspieler refinanzieren sondern würde auch über zig tausende an Gold machen. Genug um sich ein ziemliches OP-Gear zu kaufen… aber das würde schon an arbeit grenzen.

Gerd Schuhmann
Gerd Schuhmann
3 Jahre zuvor

Ich spiele Archeage nun schon hunderte von Stunden und kann die Frage ob es P2W ist noch immer nicht richtig beantworten… Man kann inzwischen sehr gut ohne Cashshop mithalten aber um ganz oben mitspielen zu können bräuchte man wirklich verdammt viel Zeit, welche ich leider nicht habe.
——
Das ist so typisch, finde ich.

Man muss sich schon richtig auskennen, um überhaupt, die Frage zu verstehen. Und über die Antwort und Methoden kann man dann noch mal ewig streiten.

Das sind dann auch immer ganz unterschiedliche Einzelfälle oft, die dann noch von persönlichen Vorlieben abhängen.

Derdon
Derdon
3 Jahre zuvor

Archeage ist auch so ein Spiel das sich jetzt in den 2 Jahren ganz schön geändert hat, gerade mit 3.0. Ob und wie AA nun p2w oder nicht ist habe ich ja auch schon oft mitdiskutiert und ja ich weiß es nicht.
Aber warum ist z.B. Albion hier nicht mit aufgeführt ?

Gerd Schuhmann
Gerd Schuhmann
3 Jahre zuvor

Genau aus den Gründen, die im Artikel beschrieben sind.

Ich bin null in Albion Online drin, um da was über den Cash Shop schreiben zu können. Mit ArcheAge und Black Desert hab ich mich hingegen viele Stunden beschäftigt.

Gerd Schuhmann
Gerd Schuhmann
3 Jahre zuvor

Der Ruf eines Spiels bzw. dessen Ingame Shop hat auch stark mit der Berichterstattung darüber zutun. Ich weiß das ihr bei Black Desert häufig über Negatives berichtet hattet. Das Negative waren aber meist nur Befürchtungen der Fans bzw. deren Hiobsbotschaften.
——-
Wir haben bei Black Desert über Änderungen im Cash-Shop und die Reaktion der Fans geschrieben, jo. Das sind dann schon dominante Themen in den Foren zum Spiel, die dort die weitaus meisten Antworten erhalten. Und die sind in aller Regel negativ, ja.

Änderungen am Cash-Shop polarisieren enorm die Spielerschaft.

Es gibt dann immer Fans eines Spiels, die sagen: Darüber sollte gar nicht so gesprochen werden. Das ist aufgebauscht. Das ist unfair, jetzt so darüber zu berichten – aber ich hab immer das Gefühl, das läuft dann wie:

https://static01.nyt.com/im

Ich find’s unfair gegenüber „neuen Spielen“ solche Konflikte totzuschweigen. Das sind dann ja auch Sachen, bei denen Publisher einem solchen Druck dann nachgeben.

Die Kernbotschaft bei Black Desert war zu Beginn: Einmal kaufen, immer spielen. Wir machen das ganz fair.

Also wenn dann irgendwann Monate später übers Hintertürchen „Quasi-Abos“ eingeführt werden, ist das schon ein wichtiges Thema, weil dann der „Standard“ verschoben wird. Der Standard ist dann nicht mehr „Ich geb nichts aus“, sondern der Standard ist auf einmal „Ich bin Value-Spieler, ich hab Vorteile.“ Und dass regt Spieler auf und beschäftigt sie – und dann wird darüber diskutiert und wir berichten natürlich darüber.

Ich glaube nicht, dass das „Hiobsbotschaften“ sind, die wir da forciert haben. Sondern das war ein Backlash, der insgesamt da lief gegen die Änderungen bei Black Desert, der kommt aber aus der Community und wird nicht von außen da hinein getragen.

Das sind Muster, die sich dann wiederholen, dass man sagt: Die böse Presse hat das Spiel so runtergeschrieben: Spiele wie Black Desert oder auch ArcheAge spielen „in der Presse“ fast gar keine Rolle. ArcheAge war schon immer ein Nischentitel, über den nur wenige berichtet haben. Black Desert hatte zum Release wegen der Grafik viel Interesse, aber das war dann schnell weg. Mainstream-Gamingseiten begleiten solche Spiele nicht.

Die „Hardcore-Fans“ von Black Desert lesen doch auch nicht die GameStar, sondern die sind in den Foren zum Spiel und gehen im Prinzip nur außerhalb, um mehr Leuten zu sagen, wie toll ihr Spiel ist. Das ist bei MMORPGs so.

Die Diskussion über die Spiele findet fast immer in Foren zum Spiel selbst statt. Und die Entwickler haben die Kontrolle über diese Gespräche. Wenn in den Foren zu einem Spiel der Baum brennt, dann ist nicht die böse Presse daran Schuld, weil die Hiobsbotschaften verbreitet. smile

Und so „harmlos“ und „aufgebauscht“ ist das in der Regel nicht, wenn’s da solche Reaktionen gibt, sondern das ist dann auch ein Zeichen von Misstrauen und Argwohn, die aus genau solchen Erfahrungen bei anderer Publishern stammen.

N0ma
N0ma
3 Jahre zuvor

„Trotz meiner 70 investierten Stunden, haben wir daher auf Mein MMO nie einen Test zu Black Desert veröffentlicht.“
Sehe eigentlich keinen Grund auf den Artikel zu verzichten. Ich denke keiner erwartet hier irgendeine endültige P2W Aussage mit Gewähr dabei. Finde das Thema wird auch oft übertrieben, zumindest kann ich das für die MMO sagen die ich bis zum Endgame gespielt habe wie GW1,GW2,Teso,Rift (ja Rift).

Plague1992
Plague1992
3 Jahre zuvor

Ich finde zwar dass Tests generell toaler nonsense sind, aber gegen eine Art Ersteindruck, Erfahrungsbericht oder eine Art Tagebuch hätte ich trotzdem nichts gehabt.

Erzkanzler
3 Jahre zuvor

Puh, mit GW1, GW2, Teso hast du aber auch die Paradebeispiele für vertägliche Monetaresierung herausgegriffen. Spiel mal ein BDO oder SWToR dann wirst du dich umschauen…

N0ma
N0ma
3 Jahre zuvor

Gejammert wird aber auch in diesen Spielen, und Rift sowieso.

SWTor würde ich auch eher als Demo bezeichnen und nicht F2P, bis auf die Lore die kann man ja so spielen.

Sucoon
Sucoon
3 Jahre zuvor

Bei Archeage ist der pay2win fast überall deutlich. Wenn man auf endlevel ist. Sich Ausrüstung besorgen will und noch paar Häuser und Gärten hat. Ich habe mit allen twink die Arbeitstränke getrunken und trotzdem nicht genug AP gehabt. Um die ganze Zeit spielen zu können. Items aus dem Shop um Rüstungen und Waffen upzugraden. Einmal versucht eine Waffe upzugraden. Dabei Übel gefeilt und 200€ gebraucht um nur den ausgangszustand wieder zu erreichen. Rückblickend betrachtet ist das Spiel eine einzige verarsche

Peacebob
Peacebob
3 Jahre zuvor

Naja… wenn du ein ASIA-MMO anfängst solltest du dich immer schon mal darauf gefasst machen dem rng-jesus zu huldigen, das ist nämlich ein ziemlich beliebter Gott in Asien und wird folglich in fast jedes Spiel von dort eingebaut.
Zum glück bietet Archeage viele Möglichkeiten diese Mechanik zu umgehen, leider wissen viele Spieler, wie ich diesem und anderen Kommentaren entnehme, nichts von anderen Wegen. Lieber wieder einige Monate das neue Gear in WoW farmen…
Und die Regulierung durch die AP hat jeder sowohl Stammspieler als auch F2P-Spieler (man kann keine AP Tränke mehr für € kaufen) und wenn man sich denn Stammspieler erst mal erspielt hat, behält man ihn ohne Probleme.

Haui
Haui
3 Jahre zuvor

Ich hab nix gegen vereinzelte kosmetische Items, leichte exp booster, Teleporterrollen, (semiwichtige)Taschenerweiterungen, Mounts (mit gleichem speed). Aber alles was in Richtung, Buff-Tränke, Ingamewährung<->Echtgeld-Tausch(auch items), Chancenerhöhungen, Dungeon-Zugänge, oder sonstige unfaire Vorteile angeht, ist bei mir Schluss ->uninstall! Und das kann man schon direkt im Shop sehen und ansprechen, so ist es ja nicht wink
Für mich ist es auch kein Argument zu sagen: „Ja das ist ja nur ein Zeitvorteil“ …ein MMO ist nun mal auf viel Zeit ausgelegt, gerade der Zeitwert eines Chars muss für alle gleich sein.
Klar muss der Betreiber auch was verdienen und es gibt auch gute Beispiele, wie LoL, Path of Exile, Dungeon Defenders 2, „Warframe“, das sind zumindestens die, die ich kenne. Diese zeigen, dass es auch ohne Gier und Verarschen geht.
Mir wäre das gute alte b2p + Abo Model lieber! Denn Free2Play + Gier = Drecksspiele!
Und somit sind leider 99% aller f2p Titel in meinen Augen Dreck!

Wer noch gute/faire f2p MMOs kennt, kann sie mir gerne mal mitteilen, bin immer noch suchen wink

N0ma
N0ma
3 Jahre zuvor

GW1

Erzkanzler
3 Jahre zuvor

GW2, hat nen Shop aber der ist bedeutungslos wink

Haui
Haui
3 Jahre zuvor

GW1 hatte ich früher gespielt, ist mir zu alt bzw. nix neues wink

doc
doc
3 Jahre zuvor

So einfach ist manchmal dann doch nicht. In manchen Fällen wie z.B. ESO gibt es zwar auch Tränke und Powerups etc, aber die durch Berufe ingame erstellten Powerups sind alle gleichwertig (exp-Bufffood) bzw sogar meist ungleich stärker (Bufffood, Tränke, etc).
Von deiner subjektiven Meinung abgesehen, hätte ein Journalist einfach nur den Shop betrachten, wäre ESO Pay2Win.

Erzkanzler
3 Jahre zuvor

Die Idee in welche Richtung Cashshops im einzelnen gehen ist aus Marketingsicht ja auch etwas das möglichst nicht gleich ersichtlich erscheint. Es sei denn man plant wirklich nie kontroverse Güter darüber anzubieten.

Journalisten die kritisch berichten könnten sind eine nicht zu unterschätzende „Gefahr“ für ein MMO. Spieler kann man zumindest erst einmal an das Spiel binden und ihnen dann erst im Highlevel das Geld abnehmen. Hat jemand nämlich erst einmal 200 oder mehr Stunden Spielzeit gibt er viel eher Geld aus als wenn er das schon nach 10 oder 20 Stunden tuen müsste. Die „Absprungrate“ ist kleiner.

Also ist es nur logisch die Bewertbarkeit der Wichtigkeit eines Cashshops so lang wie möglich herauszuzögern. Nachvollziebare Taktik.

Haui
Haui
3 Jahre zuvor

Ein kurzer Blick in den Shop reicht meißtens schon.
Es müsste in Zukunft einfach zur journalistischen Routine werden, nur ein paar Screenshots/Video zum Shop zu veröffendlichen. Jeder kann sich dann seine eigene Meinung bilden. Und ich müsste dann nicht ewig in Foren oder auf Youtube danach suchen. Nach einer extra Kategorie mit einer Pay2Win Berwertungsmatrix(->“Das MMO hat 7/10 Punkte in Bezug auf Pay2Win“) frag ich erst gar nicht, aber ich vermute und hoffe, dass wird bald Standard werden.

Erzkanzler
3 Jahre zuvor

Ja würde ich mir auch wünschen, aber spätestens wenn das üblich wird, werden die Items eben nen Monat nach Release in den Shop entlassen.

So würde ich das dann zumindest machen wink

Aber wo ich gerad nen MMO-Shop auf dem anderen Monitor offen habe:

Flammende Schwingen: Diese Feder stammt vom Flügel eines äußerst seltenen Vogels: eines Phönix.

Ende der Beschreibung. Ohne sich jetzt schlau zu machen was und wofür man das braucht und ob man es vielleicht erspielen kann ist nicht ersichtlich. Vielleicht ein Allerweltsgegenstand, vielleicht extrem seltenes Aufwertungsmaterial für Highendwaffen das es nur über den Shop gibt… beides möglich.

Da reicht ein kurzer Blick leider nicht.

Gerd Schuhmann
Gerd Schuhmann
3 Jahre zuvor

Ja, das ist das Problem. Deshalb würde z.b. ein „Screenshot“ oder die Auflistung der Inhalte wenig bringen.

Zu mal: Das kann sich halt jederzeit auch ändern, wie man bei Black Desert z.b. gemerkt hat.

Setoy
Setoy
3 Jahre zuvor

„Deshalb werden wir auch in Zukunft bei Artikeln und Tests zu
Free2Play-Spielen häufig sehen, dass die entscheidenden Punkte für viele
Spieler, der Cash-Shop und das Thema „Pay2Win“, nur angerissen oder mit
Floskeln bedacht werden.“

BDO ist kein Free2Play Spiel, sondern Buy2Play!
Und es ging bei BDO nicht unbedingt um pay2win, sondern wie der Publisher geschickt mit Halbwahrheiten umhergeworfen hat und leere Versprechungen gemacht hat und dann die Spieler nur gemolken hat. Mit geht es auch um Glaubwürdigkeit und um die Kommunikation mit den Spielern und die wird immer schlechter. But hey its alll about the money.

Fain
Fain
3 Jahre zuvor

Mal nen interessanter Artikel, wobei ich der Meinung bin das man nach ner gewissen Spieldauer schon tendenziell beurteilen kann (sollte) in welche Richtung der Cashshop geht. Wobei das schon stimmt, nach nem Patch / Publisher wechsel kann sich da viel ändern.

Selbst schon erlebt, nen richtiges gutes Browsergame was durch die Geldgeilheit der Entwickler kaputt gemacht wurde. Anfangs wars nur bisschen Pay2Win, ab und zu mal ein Event wo man fürs Aufladen nen Bonus bekommen hat. Irgendwann hats dann damit aufgehört das man exklusive Teile nur noch über Aufladeevents bekommen hat (130 Euro für eine Blaupause) und diese dann auch nicht Ingame erspielbar waren. Und wenn man diese Blaupausen nicht hatte war man Fischfutter ^^
Seitdem spiel ich keine Browsergames mehr, und wenn ich doch mal ein Free2Play Game spiele ist mein erster Blick in den Shop. Da kann man schon meistens tendenziell erkennen was Sache ist.

Koronus
Koronus
3 Jahre zuvor

Endwar Online machte zu weil sie schon sofort zeigten, dass man eine glühende Kreditkarte braucht. Ansonsten ein anderes gutes Beispiel ist O-Game

Fain
Fain
3 Jahre zuvor

Endwar hatte ich auch mal angespielt, fand das Spiel eigentlich ganz nett. Wollte das vor kurzem mal wieder spielen und hatte mich schon gewundert wieso die Server offline sind grin
Ich sags mal so, solang ich nen Spiel nur aus Langeweile mal bisschen Spiele ist mir relativ egal ob das p2w ist oder nicht. Sobald ich merke ich komm nicht mehr ohne Money weiter wird das rote X oben geklickt ^^
Wenn ich aber nen Spiel ernsthaft spielen will, da achte ich dann schon drauf ob das p2w ist oder nicht.

Moritz Paffrath
Moritz Paffrath
3 Jahre zuvor

nennt sich auch skinner-box….ich hing auch jahrelang am haken bei diversen browsergames; zuletzt demonslayer…aber nun bei black desert gelandet und da ist der cashshop zu 85% kosmetischer natur. die kostüme sind zwar nicht billig, aber geben maximal einen 15% bonus xp bonus und sind zudem ingame kaufbar ( die leute die sie verkaufen sind im gegenzug auf 5 verkäufe in der woche begrenzt und die silber ausbeute ist mehr als dürftig, aber hey, wer 130 euro in der woche für nichtmal 100 mio silber ausgeben will, gerne. dadurch hab ich über 13 kostüme für ingame währung im ah gekauft^^ und 100 mio silber ist zudem nicht gerade viel in bd. natürlich kann man auch inventar und traglasterhöhung kaufen, das kann man sich aber auch durch quests und loyality verdienen.

N0ma
N0ma
3 Jahre zuvor

denke auch gegen Browsergames ist der MMO Bereich zum Glück recht harmlos

Zerberus
Zerberus
3 Jahre zuvor

Hmmm das man keine tiefgreifende Analyse des Cashshops und seinen Einfluss aufs Gameplay nach 20 Stunden machen kann ist klar

Aber Indikatoren, wie hoch die Paywall tatsächlich ist, und wo sie ansetzt kann man meistens trotzdem sehen.
Erschreckend offensichtlich nicht asiatisches Beispiel war für mich immer SwtoR

Im Kartellmarkt konnte man von Anfang an sehen, dass die genau am Endcontent ansetzte.

Loot-Befugnisse, Berechtigung zum tragen von Artefaktkleidung, Begrenzung des Konto…usw.

Theoretisch war auch alles über das Handelnetzwerk erspielbar…nur wurden Sachen wie die Artefaktberechtigung für das komplette Konto äußerst selten angeboten.
Jetzt ist es eigentlich noch schlimmer….Lootbegrenzung weg, aber Endcontent (Story/Kommandosystem) nur noch mit Abo spielbar.

Perfektes Gegenbeispiel für Pay2Win ist übrigens WoT….hier kriegst du mit Skill alles kompensiert

Fain
Fain
3 Jahre zuvor

Auf den niedrigen Tiers magst du mit deiner Aussage über WoT recht haben, aber auf den highlevel Tiers / Clanfights läuft nichts ohne Goldmuni. So wars zumindest vor paar Jahren wie ich das letzte mal gespielt hatte, oder hat sich das mittlerweile geändert ? wink

Koronus
Koronus
3 Jahre zuvor

Ich glaube er meint Goldmunition ist mittlerweile auch ohne Gold zu erwerben.

Calindrill
Calindrill
3 Jahre zuvor

Nach meinen ca. 1000 aktiven Stunden in Black Desert kann ich sagen, ja, man sollte etwas Geld in die Hand nehmen um zumindest den Main Char “ordentlich“ auszustatten. Das gilt vor allem für Taschenplatz, Tragkraft, ein paar Pets zum Looten und ein hübsches Kostüm kann natürlich auch nicht schaden, zu mal Black Desert wirklich eine große Modenschau ist.
Aber das halte ich insgesamt dennoch für einen überschaubaren Rahmen – einiges muß halt sein, aber vieles ist halt optional und wird nicht wirklich gebraucht.
Natürlich laufen trotzdem genügend Leute Amok im Cash Shop und geben da locker ein paar tausend Euros aus, notwendig ist das jedoch nicht, zu mal BDO einem ja mit den Dauer-Events auch jede Menge Kram umsonst hinterher wirft.
Und um zu den 1-2% der Besten auf dem Server zu gehören, braucht man eh Nerven aus Stahl um die RNG-Maschine auszuhalten, und muß quasi wie in Trance stundenlang grinden können, was aber alles nix für mich ist.

Koronus
Koronus
3 Jahre zuvor

Wieso hast du auf meinen Kommentar zur Goldmunition in WoT mit BDO geantwortet?

Zerberus
Zerberus
3 Jahre zuvor

Premium-Muni ist inzwischen auch für Ingamewährung erhaltbar. Deswegen nutzt es gerade im Hightier-Bereich fast jeder :S

Selbst in den High-Tiers ist es ab kein Must-Have. Mann nimmt es halt mit, weil es etwas einfacher macht…. Wobei man sagen muss, dass die Spieler die die Weakpoints kennen keinen wirklichen Nachteil haben wenn sie ohne Gold spielen. Nen wirklichen Vorteil hast du halt nur bei wenigen Matchups….beim IS-7 würde ich immer ein paar Schuss dabei haben

Wenn der Panzer Heat, statt APCR als Gold-Muni hat spiele ich zum Beispiel die äußerst ungern…rutscht ja doch manchmal ein Schuss in die Ketten^^

Viel wichtiger find ich bei den Premium Gegenständen inzwischen den Feuerlöscher und Schokolade^^

Butterbohne
Butterbohne
3 Jahre zuvor

Achja WoT, schön war die Zeit als die „Gold“-Munition nur für Bares gab. Was habe ich die Forenposts dazu geliebt.

LoL, Dota2, Path of Exile z.B. dort gibt es kein Pay2Win/Pay2Progress.

Gerade BD mit seinen gewaltigen Vorteilen durch ein höheres Level im PvP stören mich dann gewaltigt. Ich hab dort einen Char bis 54 gespielt und ein Bekannter in etwas weniger Spielzeit + Kostüm knapp 57 erreicht. Diese Pay2Progress was auch noch von den „Fans“ verteitigt kann ich nicht verstehen.

Swtor war ich sehr lange (als Abonnent ab Release) gespielt habe, fand die F2P Umstellung ziemlich bedenktlich. Aber es hat dem Spiel wohl gut getan da es jetzt nach 5 Jahren immer noch läuft. Ich hab das F2P bei Swtor immer als eine Art „Demo“ gesehen, quasi spiele bis zum Level xy (bzw. Maxlevel dort) kostenlos.

Für mich steht nach x-F2P fest da ich immer die Abospiele bevorzugen werden. Es wird nie ein FAIRES MMO geben, das pay2win/pay2progress ist mittlerweile so gut in den Spielen versteckt das den 0815 Internetheinz nichtmal mehr auffällt. Sie merken garnicht wie ihnen der € aus der Tasche gezogen wird und immer noch im Forum „Ihr“ Spiel verteidigen.
Gerade die Spieler würden mit einem Abospiel wesentlich besser bedient sein.

Flo Gou
Flo Gou
3 Jahre zuvor

Ich hab viele MMos gespielt aber bei BD finde ich den Pay2Win Faktor nicht erwähnenswert das sind geringe erleichterungen wie z.B. etwas mehr xp es ist kein Spiel das du dir erkaufen kannst (Equip, Waffen, Steine usw.) den der größte Faktor in diesem Spiel ist Zeit sehr sehr viel Zeit die du als normal beschäftigter Mensch nicht hast um oben mitzuspielen. Du kannst zwar massig Geld investieren das wird dir aber nur sehr wenig bringen, daher habe ich für mich sehr früh beschlossen nicht an der Spitze mitspielen zu können und es ist ok. Seitdem habe ich eine unglaubliche Ruhe wie in keinem anderen MMO ;D

Gerd Schuhmann
Gerd Schuhmann
3 Jahre zuvor

Ja, bei SWTOR stimmt das. Die Frage ist aber dann: Wie weit können die „Nachteile“ ausgeglichen oder durch ein Abo ganz vermieden werden.

Ich hab mal HdRO gespielt und wollte das unbedingt machen, ohne einen Cent auszugeben. In HdRO kannst du dir sogar „Erweiterungen“ erspielen – du musst dazu halt wie ein Irrer auch mit Twinks grinden und bestimmte Achievements erspielen.

Wenn du mit 5 Chars die AVs in der Zone machst, dann hast du genug „Turbine Punkte“, um die nächste Zone freizuschalten und da AVs zu machen. Da ist halt die Frage, wie realistisch die Option ist, das so zu machen.

Bei SWTOR fand ich das damals auch heftig mit den F2P-Einschränkungen – da müsste man dann gucken: Wie weit ist das Spiel genießbar, wenn ein Abo läuft oder muss ich dann noch zusätzlich was „dazukaufen.“

Zord
Zord
3 Jahre zuvor

Bei SWTOR ist das FTP eigentlich nur eine Demo, so richtig vernünftig spielen konnte man das nie ohne Abo. Hat mich aber nie gestört da ich das halt als Abo Spiel angesehen habe. Schlimm finde ich dagegen das trotzdem praktisch alle Kosmetischen Items (Rüstungen, Mounts und Housing Deko) nur über die extrem teuren Zufallskisten zu haben sind. Es gibt seit mehreren Erweiterungen eigentlich nur wenig anreiz nach dem Durchspielen der Story weiter zu spielen.

Zerberus
Zerberus
3 Jahre zuvor

Ja die Twinkvariante geht bei SwtoR nicht wirklich, das machts unter Umständen nur teurer, weil du Berechtigung für alle Chars brauchst^^
Wir sind damals zu dem Schluss gekommen…einmalig 10€ ausgeben, Artefaktberechtigung fürs Konto kaufen, bevorzugter Spieler sein, und dann nur noch die Add-ons zum Release…damit kam man dann ganz gut durch.

Alles andere war dann durch Ingamewährung erwerbbar.

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