Eine angeblich noch unveröffentlichte Smartwatch von Google wurde auf dem Grund des Meeres entdeckt. Die Geschichte klingt so ungewöhnlich, dass einige bereits vermuten, dahinter könnte eine perfekt inszenierte Werbeaktion stecken.
Wie kam eine unveröffentlichte Smartwatch auf den Meeresgrund? Randy Pitchford, der Schöpfer der Borderlands-Reihe, veröffentlichte auf Xmehrere Bilder einer Smartwatch, die ein Freund beim Tauchen nahe der Karibikinsel Saint Martin entdeckt haben soll. Laut Pitchford habe sein Bekannter die Uhr unter Wasser gefunden und anschließend genauer untersucht. (The Verge)
Auf der Rückseite soll laut Pitchford „Google Pixel 5“ abgedruckt sein, die geteilten Bilder bestätigen das. Am oberen Rand der Smartwatch lässt sich die Inschrift erkennen. Gemeint ist damit offenbar die bislang noch nicht angekündigte Pixel Watch 5.
Die veröffentlichten Bilder zeigen eine runde Smartwatch mit einem hellen Armband. Auf den Fotos ist die Vorderseite ausgeschaltet, während die Rückseite mit den bekannten Sensoren für Gesundheits- und Fitnessfunktionen zu sehen ist. Viel mehr lässt sich aus den Aufnahmen allerdings nicht ableiten.
Pitchford schrieb zum vermeintlichen Zustand: „Die Anzeige zeigt zwar einen leeren Akku, dennoch scheint noch genug Energie vorhanden zu sein, um die korrekte Uhrzeit darzustellen.“
Alles nur PR?
Was denkt die Community darüber? Genau diese Frage, ob eben alles nur ein Werbemove ist, stellen sich inzwischen viele kritische Beobachter aus der Community:
- Unter einem Beitrag von 9to5google schrieb der Nutzer:
Das Google-Marketingteam liegt mit den Leaks voll im Zeitplan. Der Schauplatz am Meer ist neu.
- Unter dem Post von Pitchford schrieb Nutzer PebbleOfTexas: „Ich wette, das ist Engagement-Farming.“, und erhielt tausende Likes.
- YouTube-Tech-Ikone MKBHD alias Marques Brownlee kommentiert bei X nur:
Das ist vielleicht das Google-typischste Ereignis aller Zeiten.
Gleichzeitig bezichtigen einige Nutzer Pitchford der schlichten Lüge. Und auch das Branchen-Magazin Kotaku äußert seine Bedenken zum Wahrheitsgehalt der Geschichte. Wobei Redakteur Zack Zwiezen anzweifelt, dass Google ausgerechnet Randy Pitchford für einen derartigen Marketingmove anheuern würde – war er doch in der Vergangenheit nicht immer für wahrheitsgetreue Aussagen bekannt.
Was meint ihr? Glaubt ihr der Geschichte vom Borderlands-Mastermind oder seid ihr eher skeptisch? Schreibt es uns gern in die Kommentare!
Randy Pitchford ist eine durchaus polarisierende Persönlichkeit. Zum einen wegen etwaiger Falschaussagen gegenüber Spielerinnen und Spielern als auch wegen kontroverser Takes. Vergangenes Jahr sagte er in einem Interview, wie viel Borderlands 4 wirklich wert sei und warum er das Spiel dennoch am liebsten verschenken würde.
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