Gabe Newell (oft mit GabeN abgekürzt), der Chef von Steam und Valve, musste vor Gericht über sein Unternehmen und seine Plattform aussagen und erklärte dabei, warum Steam trotz der Beliebtheit kein Monopol ist.
Füge MeinMMO als bevorzugte Quelle bei Google hinzu.Warum musste GabeN vor Gericht? Seit 2021 läuft ein Rechtsstreit zwischen Wolfire Games und Valve. Die Firma erhebt Vorwürfe, Steam hätte ein Monopol und würde ihnen verbieten, ihren Titel auf anderen Plattformen zu einem niedrigeren Preis anzubieten.
Der Prozess führte so weit, dass das Gericht Gabe Newell, den Chef von Valve und Steam, vor Gericht lud und diesen zu einer Aussage zwang. Doch er ist der Meinung, Steam sei kein Monopol.
Was hat GabeN erklärt? Dass Steam beliebt ist, steht außer Frage. Doch ein Monopol soll die Plattform laut GabeN nicht sein. „Die Kunden haben eine riesige Auswahl“, sagte Newell in seiner Aussage laut einem Beitrag von Bloomberg, „wo sie ihre Spiele kaufen – sei es auf der Xbox, auf Steam, im Epic Games Store oder direkt bei den Softwareentwicklern.“
Des Weiteren verneinte er auch die Anschuldigung, es gäbe eine ungeschriebene Regel, die Entwicklern verbieten würde, ihre Titel woanders günstiger als bei Steam anzubieten und bestreitet damit deutlich den Vorwurf von Wolfire Games.
„Valve verfolgt weder eine Politik noch eine Praxis, Drittanbietern von Software auf anderen Plattformen Preise vorzuschreiben.“ Auf die Frage, wie Valve reagieren würde, sollte dies jemals geschehen, sagte Newell zunächst, er sei durch die Frage verwirrt, und fügte dann hinzu: „Viele unserer Partner und viele unserer Kunden sind mit dem Service, den wir bieten, sehr zufrieden.“
Hat Steam ein Monopol? Diese Frage ist nur schwierig zu beantworten. Auf dem PC ist Steam die größte Plattform für Videospiele. Gleichzeitig gibt es viele Konkurrenten wie GOG, Epic Games Store, Xbox/Microsoft Store, aber auch Publisher und Entwickler wie Ubisoft und EA, die ihre eigenen Stores betreiben.
Dass die Spieler sich für Steam entscheiden, entsteht nicht durch Kampfpreise, die andere aus dem Markt drängen sollen – das ist eher eine Taktik von Epic Games, die mit ihren Gratis-Titeln versuchen, Marktanteile zu erhalten.
Andererseits haben Entwickler kaum eine Wahl, ihr Spiel nicht auf Steam zu bringen, weil dort Millionen Gamer am liebsten spielen, weshalb die Entwickler nicht einfach auf die Plattform verzichten können. Steam ist also nah dran an einem Monopol, auch wenn es für die Konsumenten viel Auswahl gibt.
Gabe Newell wehrt sich stark gegen die Vorwürfe. Für ihn ist Steam einfach die beste Plattform und Valve würde nichts Verbotenes tun. Weitere Kritik und ähnliche Vorwürfe kommen aber im Zusammenhang mit einem sehr beliebten Shooter von Ubisoft, der angeblich von Steam fliegen sollte: Valve soll Ubisoft gedroht haben, ihr erfolgreichstes Spiel von Steam zu kicken, und ein Spar-Paket war schuld
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Communityhub, Spieleliste, Achievements, Freundesliste usw vom Steam-Shop unabhängig machen. Erst dann hätte man wirklich die freie Wahl.
Stattdessen kommt jetzt ein Controller, der nur mit Steam läuft. Was aus technischer Sicht gar nicht notwendig wäre. Nur ein weiterer Zwang, damit die Leute ja keinen anderen Launcher nutzen. 🙄
Als nächstes dann die Steam Machine, die wahrscheinlich den Shop als Startbildschirm hat.^^
“Communityhub, Spieleliste, Achievements, Freundesliste usw vom Steam-Shop unabhängig machen. Erst dann hätte man wirklich die freie Wahl.”
Warum das denn? Also warum muss man das voneinander trennen um wirklich die freie Wahl zu haben. Dan Gedanken verstehe ich nicht.
Naja, frag doch mal die Leute, warum sie bei Steam kaufen.
“Ich will meine Spiele alle in einer Liste haben.”
“Ich hab bei Steam meine Freundesliste.”
“Ich hab schon soviel Zeit und Geld in meinem Account investiert (und will damit posen).”
Keiner sagt: “Ja, Steam ist halt billiger.”
Was ja auch nicht wahr wäre.
Die Kunden werden systematisch an den Shop gefesselt. Und zwar mit Dingen, die eigentlich gar nichts mit dem Verkauf zu tun haben.
Die Leute haben freiwillig einen Shop im Autostart, der dann auch jedesmal fleissig Werbung raushaut. Verrückt.
Aber das trifft ja auch auf fast alle anderen zu. Epic Games, EA, Ubisoft.. ist ja überall genau dasselbe.
Ich nutze ja auch Steam, ich sehe aber nicht wieso ich an den Shop gefesselt wäre. Es gibt so viele Alternativen, auch Seiten wo man nur Keys kauft wie MMOGA die man dann bei Steam aktivieren kann, man muss ja nicht unbedingt bei Steam kaufen.
Aber es ist ja genau dasselbe wie bei PayTV. Am liebsten hätten alle einfach einen Anbieter der alles hat, Realität ist dass man Netflix, Prime, Paramount, Disney etc. haben muss um alles zu sehen. Und im Gaming ist es halt Steam, EA, Ubisoft etc.
Also, wo ich dir zustimme ist das Argument, dass man alle Spiele in einer Liste haben will. Nur ist das heutzutage ja sowieso nicht mehr möglich. Viele Spiele werden ja gar nicht mehr bei Steam angeboten, sondern z.B. in den eigenen Shops der Publisher.
Ich z.B. hab ja auch den Ubisoft-Clienten, Epic Games Store, EA, Steam, Riot, Battle.net, alles auf dem Rechner, aber das nutzt man ja im Normalfall nur dann, wenn man es braucht. Ich hab ja nicht all diese Stores/Clients auf Autostart. Da kann ich aber natürlich nur von mir sprechen, kann natürlich sein dass der durchschnittliche PC-Spieler all diese Clients auf Autostart hat und sich mit Werbung zumüllen lässt.
Und auf all diese Clients der Unternehmen trifft ja auch das alles zu was auf Steam/Valve zutrifft. Ich kann ja auch kein WoW spielen ohne Battle.Net oder über Steam WoW spielen, mal als Beispiel.
Man kann jedes Spiel Steam hinzufügen.
Und kann dann sogar Spiele mit Controller zocken die gar keinen nativen Controller Support haben.
Und das auch mit deinem Xbox Playstation oder whatever controller
Klar, und damit bist du weiterhin im Steam Launcher und damit auch immer direkt mit einem Auge im Steam-Shop. Inklusive Werbung durch Pop-Ups, “deine Freunde spielen gerade dies und das” usw.
Hat Valve doch super hinbekommen. =)
Abgesehen davon wissen viele gar nicht, dass man fremde Spiele einfügen kann.
Das kannst du alles ausschalten und ich meine es gibt auch eine Einstellung die einen direkt in die Bibliothek launscht ohne den Shop.
Und es gibt bestimmt auch noch ein paar Altclients oder Playnite das ist ein UI welches verschiedene Launcher in eine Bibliothek kombiniert.
Also Community Hub kann genauso gut auch über discord oder anderen Spiele-Foren bewerkstelligt werden.
Was mit Spieleliste gemeint ist, verstehe ich leider nicht so ganz, aber es können beliebig viele ‘Nicht-Steam-Spiele’ auch in die Steam-Bibliothek eingefügt und darüber gestartet werden (falls das damit gemeint ist) und auch Launcher von Drittanbietern können genutzt werden um Spiele aus unterschiedlichen Quellen in einem Launcher zu bündeln.
Für die Synchronisation von Achievements (falls einem das so wichtig ist), gibt’s Tools von Drittanbietern, die das ermöglichen (manchmal mit ein wenig tinkerei).
Zudem liegt das eher bei den jeweiligen Spieleentwicklern, diesen Prozess zu vereinfachen und weniger an Steam.
Und Freundesliste sollten sich eigentlich auch mit vielen anderen Plattformen synchronisieren bzw. Verknüpfen lassen.
Mit dem Controller hast du evtl einen Punkt, allerdings würde ich da mal abwarten, was die Zukunft bringt.
Mein größtes Problem mit Steam und auch anderen Plattformen ist, dass es schwierig bis unmöglich ist, DRM-freie Spiele zu bekommen.
Und dass Anti-Cheat-Frameworks dafür sorgen, dass einige Spiele nicht oder fast nicht spielbar auf Linux-Systemen sind (bspw. Fortnite) und es in tagelange tinkerei ausartet, diese irgendwie zum Laufen zu bringen.
Die Frage ist nicht was man kann, die Frage ist was die Leute tun.
Das entscheidet am Ende, was auf dem Markt passiert.
Man kann davon ausgehen, dass der allergrösste Teil der Leute Steam genau so nutzt, wie es installiert wurde. Und zwar entweder aus Unwissenheit oder schlicht aus Bequemlichkeit.
Da zählst du als “Tinkerer” sicherlich nicht dazu, aber so funktionieren die Massen nun einmal.
Ich gebe dir Recht, dass die User oft bequem sind oder sich nicht mit möglichen Alternativen beschäftigen. Aber daraus ein ‘Quasi-Monopol’ abzuleiten finde ich irgendwie schwierig.
Nach dieser Logik hätte auch eine große Supermarkt-Kette mit ihrer bequemen App und ihrem Bonus-Punkte-System ein Monopol. Hat sie aber nicht, weil sie ihre Konkurrenten nicht auf unfaire Art ausbremst oder ihre Lieferanten unter Druck setzt, die Produkte nicht auch an ander Ketten zu liefern. Ich denke man sollte immer differenzieren und fair bleiben und ja, Lock-in durch Komfort, Features und Gewohnheit sind durchaus diskussions- bzw. kritikwürdig. Aber das ist meiner Ansicht nach nicht dasselbe wie ein Monopol.
Das heißt nicht, dass man Mega-Corps nicht auch berechtigter weise kritisieren kann. Aber man sollte m.M.n. bei den Fakten bleiben. Zum Beispiel kann die Vergütung bzw. die Höhe der Provision, die Steam für jedes Spiel bekommt, kritisiert oder zumindest diskutiert werden oder der DRM-Zwang oder fehlende echte Besitzrechte an digitalen Spielen oder dass der Preis von mittlerweile veralteter Hardware um ~200€ erhöht wurde, und, und, und.
Aber ‘Monopol’ ist einfach nicht korrekt, außer wir definieren den Begriff neu.
Wenn die User die anderen Plattformen nicht so angenehm/komfortabel finden, liegt das nach meiner Sicht eher an den Plattformen. Auch ein schlechter Konkurrent bleibt ein Konkurrent und somit ist’s kein Monopol.
Steam hat 75% Marktanteil. Weltweit.
Was das für eine Macht über die “Lieferanten” gibt, kannst du dir bestimmt ausmalen.
Und ausbremsen braucht man die Konkurrenz gar nicht. Die haben nur ein Zehntel oder gar nur ein Zwanzigstel des Umsatzes, sollen aber das Gleiche bieten wie Steam.
Wie soll das funktionieren?
Abgesehen davon, dass die vielen Dinge, die man mit der Zeit ansammelt, dann eben immer noch dafür sorgen, dass man nicht wechselt.
Zum Vergleich:
Die grösste Supermarkt-Kette in Deutschland hat 25% Marktanteil.
Auch der Unterschied zwischen materieller und digitaler Ware ist erheblich. Digitale Ware lässt sich quasi ohne nennenswerten Aufwand unbegrenzt skalieren und weltweit liefern.
Mach das mal mit Rinderhack oder ner Packung Milch. 😉
Ich entschuldige mich schonmal für die Text-Wall 😅
Ok, mit einem Marktanteil von 75% kann man durchaus von einer marktbeherrschenden Position oder auch einem ‘Quasi-Monopol’ sprechen. Das hatte ich tatsächlich nicht auf dem Schirm. Danke für die Einordnung.
Mein eigentlicher Punkt war aber ein anderer: Eingangs ging’s noch um Lock-in durch Convenience-Features und dass Steam diese unabhängig vom Shop anbieten solle damit es kein (oder weniger) Monopol ist.
Und bei genau diesem Punkt wollte ich differenzieren. Denn nach meinem Verständnis ist Lock-in durch Convenience-Features noch lange kein Monopol.
Ich will Steam auch nicht verteidigen, falls das in meinen letzten Kommentaren nicht klar genug hervorging (da gibt’s wirklich genügend kritikwürdige Punkte).
Mir ging es eher darum, die Begriffe sauber zu trennen: Marktherrschaft, Monopol, Lock-in und Missbrauch von Marktmacht sind zwar verwandte Themen, aber nicht synonym bzw. deckungsgleich und sollten für eine zielführende Lösungssuche nicht durcheinander geworfen werden.
Zudem wollte ich etwas Konstruktives beitragen, indem ich ein paar mögliche technische Alternativen bzw. Lösungsansätze aufgezeigt habe. Mir ist bewusst, dass solche Vorschläge nicht alle Probleme lösen. Aber vielleicht mindert es ein wenig den Leidensdruck der betroffenen Nutzer.
Was den Vergleich mit Supermärkten angeht, dort wollte ich, basierend auf der zuvor implizierten Logik, mit einem Vergleich zeigen, dass Komfort, Gewohnheit und ein gutes Ökosystem allein noch nicht automatisch ein Monopol ergeben.
Und ja, du hast natürlich auch Recht, dass sich Skalierungseffekte zwischen materiellen und digitalen Gütern extrem unterscheiden. Das ist aber auch wieder eine völlig andere Baustelle und hat erstmal auch nichts mit einem Monopol zu tun. Die anderen Plattformen vertreiben ja auch digitale Güter.
Kleiner Side-Fact:
Tatsächlich wird das bereits in einem absurden Ausmaß mit Fleisch und Milchprodukten gemacht.
Der Unterschied ist:
Einen Steam-Key kann ich in den meisten Fällen auch in 4-5 Jahren noch einlösen, mach das mal mit Rinderhack oder ner Packung Milch 😉
Aber Spaß beiseite:
Ich glaube, wir sind gar nicht so weit auseinander: Steam hat ganz offensichtlich eine enorme Marktmacht. Ich störe mich nur daran, wenn daraus ohne weitere Differenzierung direkt ‚Monopol‘ gemacht wird.
Wir können gerne darüber diskutieren oder sinnieren, wie sich bestimmte Praktiken von Steam negativ auswirken und/oder wie wir diese politisch, rechtlich oder technisch umgehen oder bewältigen können.
Ich selber nutze am liebsten/häufigsten GOG. Und ansonsten Steam, weil ich mich als Linux-User von den anderen Plattformen komplett im Stich gelassen fühle und Steam nicht nur native Linux-Games zur Verfügung stellt, sondern auch mit Proton daran arbeitet alle Windows-Games nach und nach mit Linux kompatibel zu machen.
Ohne die Hilfe von Steams Proton (was auch außerhalb vom Steam-Launcher genutzt werden kann) ist’s für Linux-User auch nochmal etwas nerviger die anderen Plattformen wie Epic, Ubisoft, EA, etc. zu nutzen. In diesem Fall profitieren die anderen Plattformen also sogar davon, dass Steam mit daran entwickelt.
Sag mal, ist der Text komplett KI-generiert oder hast du zum Schluss noch einmal drübergeschaut?^^
Ist immer noch etwas holprig.
Einige Absätze machen nur wenig Sinn.
Und “Leidensdruck der betroffenen Nutzer”?
Wirklich?^^
Na, was solls.
Ist dir eigentlich aufgefallen, dass ich das Wort “Monopol” nicht einmal verwendet habe? Du hängst mir ein bisschen zu sehr in der Semantik fest.
Und das war eigentlich nicht der Punkt, um den es mir hier ging.
Mir geht es schlicht darum, dass es Faktoren gibt aus denen Leute ausschliesslich Steam nutzen, die gar nichts mit dem Shop selbst zu tun haben.
Faktoren, die von anderen Anbietern nicht kopiert oder ersetzt werden können, da sie aus Jahren des Sammelns und Wirken der Community resultieren.
Selbst eine 1-zu-1 Kopie, oder sogar ein besserer Shop, hätte es sehr schwer Marktanteile zu gewinnen, da die Kunden so stark gebunden sind.
Also erstmal vorab:
Nein, es handelt sich nicht um einen KI-Text. Und vielleicht ist er gerade deshalb etwas holprig. Und selbst wenn, würde das nichts an den genannten Punkten ändern.
Ich habe nur versucht den Kommentar möglichst ruhig, fair und wohlwollend zu formulieren, was mir nicht immer leicht fällt, wenn mir so viel konfrontative Energie entgegenfliegt. Und da das auch nicht meine einzige Tagesaufgabe ist, poste ich das dann einfach so, wie es “gewachsen” ist. So viel dazu.
Dann zum Sinn und deiner Frage:
Was genau ergibt keinen Sinn? Und was ist das Problem an “Leidensdruck der betroffenen Nutzer”? Du berichtest, dass “die Leute” (die du in anderen Kommentaren nennst) sehr darunter leiden, dass Freundeslisten, Spielelisten, Achievements, etc. nicht interoperabel sind und sie darum keine anderen Launcher nutzen können oder wollen. Oder meinst du da etwas anderes?
Für mich ist “Leidensdruck” im Zusammenhang mit Gaming durchaus geläufig.
Jetzt zum (nicht explizit genannten) “Monopol” Begriff:
Der Artikel unter dem wir gerade diskutieren behandelt genau diesen Vorwurf und dein erster Kommentar:
“Communityhub, Spieleliste, Achievements, Freundesliste usw. vom Steam-Shop unabhängig machen. Erst dann hätte man wirklich die freie Wahl.”
könnte indirekt nahelegen, dass man keine andere Wahl hat, als Steam zu nutzen, um so den im Artikel genannten Vorwurf der Monopolstellung implizit zu stützen.
In einem weiteren Kommentar betonst du auch nochmal den Marktanteil von 75% und dass man sich denken könne, was das für die Lieferanten bzw. Entwickler-Studios bedeutet. Das ist auch erstmal ein durchaus nachvollziehbarer Punkt. Allerdings denke ich, dass ein konkretes Beispiel hilfreich wäre, um deine Argumentation zu stützen. Denn es gibt bestimmt gute Beispiele oder zumindest konkrete Indizien dafür.
Wenn ich diese Implikationen falsch verstanden habe und du eigentlich gar keine Monopolstellung unterstellen wolltest, nehme ich das natürlich gerne zurück und entschuldige ich mich dafür.
Zudem gibt es keinen Grund so konfrontativ zu antworten. Ich bin nicht Steam und arbeite auch nicht dort und ich denke, ich habe stets respektvoll, fair, differenziert und klar argumentiert und auch zugestimmt, dass es sicher kritikwürdige Punkte gibt. Falls das nicht so rüber kam, entschuldige ich mich auch dafür und versuche das in Zukunft besser zu formulieren.
Aber jetzt endlich mal zu deinem eigentlichen Punkt:
Wie genau stellst du dir das mit dem Launcher vor?
Wäre es ein Launcher ganz ohne Shop? Oder sollten einfach alle Spiele auch ohne Launcher ausführbar sein? Oder geht es vielleicht eher um offene Schnittstellen damit die genannten Features interoperabel werden?
Dass du Steam eine Hauptverantwortung für den Zustand gibst, ist mir mittlerweile klar geworden. Aber siehst du auch eine gewisse Verantwortung bei den anderen Plattformen?
Haben die Launcher der anderen Plattformen vielleicht irgendwas verschlafen und Gelegenheiten nicht oder schlecht für sich genutzt?
Und sei beruhigt, auch dieser Text ist nicht KI generiert – ich will meine Punkte und Fragen einfach nur möglichst unmissverständlich formulieren.
Yay, hab mir sogar noch einen Satz mit Gedankenstrich überlegt. 🤓
Die einzige “konfrontative Energie” meinerseits war erst im letzen Post. Und die kommt einfach daher, dass ich keinen Sinn darin sehe aneinander vorbei zu reden.
Und das kann die KI am Besten.
Vom Thema abkommen, seltsamer Gebrauch von Floskeln, seltsame Vergleiche, fragwürdige Zusammenhänge usw…
Dazu kommt noch der Account, der anscheinend nur für diesen Thread erstellt wurde. Wo ich gerade beim Thema bin: Herzlich Willkommen.^^
Falls ich mich irren sollte, dann tut es mir leid. Aber ich bleib vorerst bei meiner Einschätzung.
Was genau hast du denn vorgeschlagen, dass in Bezug auf Gleichstellung der Shops lösungsführend wäre?
Und woran leiden die Nutzer denn so drückenderweise?
Der Absatz macht keinen Sinn. Skalierungseffekte sind in diesem Bereich extrem relevant, da die Kosten zum grossen Teil gleich bleiben, aber der Umsatz direkt im Verhältnis zum Kundenkreis ansteigt. Je grösser man ist, desto billiger kann man die digitalen Güter anbieten. Da bedeutet, dass man eine Vormachtstellung leicht verteidigen und sogar ausbauen kann.
Äh… was genau meinst du mit “das”?
Die anderen Plattformen vertreiben auch Milch?
Oder das Milch in industriellem Maßstab produziert wird?
Das wäre jetzt nicht so die grosse Überraschung.
Das habe ich nie gesagt.
Ja, im Bereich der Spielsucht. Bei der Auswahl des Shops? Eher weniger.
Es bedeutet, man hat eine Wahl, aber die Wahlmöglichkeiten sind nicht gleichwertig.
Natürlich gibt es die.
Sicher weiss ich nur, dass es so wie es jetzt ist nicht funktioniert.
Ich wäre nicht überrascht, wenn die Konkurrenten auf Dauer nicht bestehen können. Blöd für uns. 😕
Ein Lösungsvorschlag wäre, grob gesagt: Implementiert die anderen Shops parallel zum Steam-Shop ins bestehende System.
Also, Shop mit Downloadserver und Werbung getrennt von den gemeinsam genutzten Features wie zum Beispiel Community Hub und Freundesliste.
Das ist eine gute Frage. Ich denke, die Anderen hatten nie wirklich eine Chance.
Steam war halt zuerst da. Hat erst die Counter Strike Community gezwungen den Steam-Shop zu installieren, und danach die Half Life 2 Käufer, auch die Käufer der physischen Versionen. Was denen damals oft gar nicht bewusst war, bis das Spiel dann zu Hause nach einer Internetverbindung verlangte.
Klar, das hat Skynet auch gesagt.
In diesem Sinne. Hasta AltaVista.. oder so. 😎
Ok, wenn du meinst…
Dann bin ich halt eine KI für dich, kann man nichts machen…乁| ・ 〰 ・ |ㄏ🤖
“Was genau hast du denn vorgeschlagen, dass in Bezug auf Gleichstellung der Shops lösungsführend wäre?
Und woran leiden die Nutzer denn so drückenderweise?”
Gut dass du fragst, ich kopiere es gerne nochmal alles einzeln Stück für Stück.😁
1. Problembeschreibung:
“Communityhub, (…) vom Steam-Shop unabhängig machen. Erst dann hätte man wirklich die freie Wahl.”
Lösungsvorschlag:
“Also Community Hub kann genauso gut auch über discord oder anderen Spiele-Foren bewerkstelligt werden.”
2. Problembeschreibung:
“(…), Spieleliste, (…) vom Steam-Shop unabhängig machen. Erst dann hätte man wirklich die freie Wahl.”
Und ein Zitat von den genannten “Leuten”:
“Ich will meine Spiele alle in einer Liste haben.”
Lösungsvorschlag:
“(…) es können beliebig viele ‘Nicht-Steam-Spiele’ auch in die Steam-Bibliothek eingefügt und darüber gestartet werden (falls das damit gemeint ist) und auch Launcher von Drittanbietern können genutzt werden um Spiele aus unterschiedlichen Quellen in einem Launcher zu bündeln.”
Bonus Info:
Mal Playnite oder Alternativen ausprobieren.
3. Problembeschreibung:
“(…), Achievements, (…) vom Steam-Shop unabhängig machen. Erst dann hätte man wirklich die freie Wahl.”
Lösungsvorschlag:
“Für die Synchronisation von Achievements (falls einem das so wichtig ist), gibt’s Tools von Drittanbietern, die das ermöglichen (manchmal mit ein wenig tinkerei).
Zudem liegt das eher bei den jeweiligen Spieleentwicklern, diesen Prozess zu vereinfachen und weniger an Steam.”
Bonus Info:
Zugegeben, das könnte tatsächlich etwas tricky werden.
4. Problembeschreibung:
“(…), Freundesliste usw vom Steam-Shop unabhängig machen. Erst dann hätte man wirklich die freie Wahl.”
Und ein Zitat von den genannten “Leuten”:
“Ich hab bei Steam meine Freundesliste.”
Lösungsvorschlag:
“Und Freundesliste sollten sich eigentlich auch mit vielen anderen Plattformen synchronisieren bzw. Verknüpfen lassen.”
Und wie bereits gesagt:
“Mir ist bewusst, dass solche Vorschläge nicht alle Probleme lösen. Aber vielleicht mindert es ein wenig den Leidensdruck der betroffenen Nutzer.”
Dass ich eine Lösung für die Gleichstellung der Shops habe, hab ich weder behauptet, noch impliziert.
“”Und ja, du hast natürlich auch Recht, dass sich Skalierungseffekte zwischen materiellen und digitalen Gütern extrem unterscheiden. Das ist aber auch wieder eine völlig andere Baustelle und hat erstmal auch nichts mit einem Monopol zu tun. Die anderen Plattformen vertreiben ja auch digitale Güter.”
Der Absatz macht keinen Sinn. Skalierungseffekte sind in diesem Bereich extrem relevant, da die Kosten zum grossen Teil gleich bleiben, aber der Umsatz direkt im Verhältnis zum Kundenkreis ansteigt. Je grösser man ist, desto billiger kann man die digitalen Güter anbieten. Da bedeutet, dass man eine Vormachtstellung leicht verteidigen und sogar ausbauen kann.”
Die Aspekte sind sicherlich relevant und themenverwandt, aber nicht deckungsgleich mit einem Monopol. Ändert also nach meiner Sicht erstmal nichts an meiner Kernaussage.
Sind dann also alle Plattformen die digitale Produkte verkaufen Monopole?
“”Tatsächlich wird das bereits in einem absurden Ausmaß mit Fleisch und Milchprodukten gemacht.”
Äh… was genau meinst du mit “das”?
Die anderen Plattformen vertreiben auch Milch?
Oder das Milch in industriellem Maßstab produziert wird?
Das wäre jetzt nicht so die grosse Überraschung.”
Also den Punkt hast du selbst ursprünglich aufgemacht, indem du geschrieben hast:
“Auch der Unterschied zwischen materieller und digitaler Ware ist erheblich. Digitale Ware lässt sich quasi ohne nennenswerten Aufwand unbegrenzt skalieren und weltweit liefern.
Mach das mal mit Rinderhack oder ner Packung Milch. 😉”
Ich habe einfach nur einen kleinen, aber dennoch überragend witzigen Konter davon abgeleitet, indem ich geantwortet habe:
“Kleiner Side-Fact:
Tatsächlich wird das bereits in einem absurden Ausmaß mit Fleisch und Milchprodukten gemacht.
Der Unterschied ist:
Einen Steam-Key kann ich in den meisten Fällen auch in 4-5 Jahren noch einlösen, mach das mal mit Rinderhack oder ner Packung Milch 😉”
Ich habe sogar versucht, es mit deinem Wortlaut zu beenden. Ich finde, das ist ein richtiger Brüller (Achtung: das waren überspitzte Formulierungen)
Wenn Überproduktion und weltweiter Vertrieb von Tiererzeugnissen keine Überraschung für dich ist, wundert es mich ein wenig, wenn du implizierst, dass eine endlose Skalierung damit nicht möglich wäre. Und so viel zum Thema:
“Vom Thema abkommen, seltsamer Gebrauch von Floskeln, seltsame Vergleiche, fragwürdige Zusammenhänge usw…”
Aber ich schweife ab…
“”Du berichtest, dass “die Leute” (die du in anderen Kommentaren nennst) sehr darunter leiden, dass Freundeslisten, Spielelisten, Achievements, etc. nicht interoperabel sind und sie darum keine anderen Launcher nutzen können oder wollen.”
Das habe ich nie gesagt.”
Hatte ich leider so verstanden (siehe die Zitate in dem Teil mit der Problembeschreibung & Lösung). Hab da vielleicht zu viel hineininterpretiert. Tut mir leid.
“Ja, im Bereich der Spielsucht. Bei der Auswahl des Shops? Eher weniger.”
Warum wundert mich das nicht, wenn Windows-User “Leidensdruck” nur mit Sucht assoziieren… Stichwort Candycrush…(Achtung: das war wieder ein kleiner Scherz am Rande)
Als Linux-User versuche ich nicht selten Emulatoren, Spiele und Mods mit unterschiedlichen Versionen von Kompatibilitätsschichten zum Laufen zu bringen und muss mich dafür durch diverse Foren wühlen, um am Ende festzustellen, dass ich vom Online-Multiplayer ausgeschlossen bin.
Ist mittlerweile zwar weniger schlimm, aber “gut” ist auch was anderes. Und dann kommt Epic und sagt sinngemäß: “installier dir halt Windows.” Danke für nichts. Dennoch würde ich nicht auf die Idee kommen Microsoft bzw. Windows indirekt ein Monopol auf dem Desktop-Markt (ca 70% Marktanteil) zu unterstellen.
Boah, das war selbst für eine KI wie mich anstrengend…😅
Aber jetzt, wo die Punkte geklärt sind, können wir endlich zum interessanten Teil kommen.
“Klagen wegen erzwungener Preisparität zum Beispiel zeigen, dass Steam Druck auf die Publisher ausübt.”
Gibt es dazu schon die ersten Urteile oder laufen die Verfahren noch? Oder vielleicht ein paar Hintergrunddetails bzw. Einblicke von Entwicklern und/oder Studios?
Bitte nicht falsch verstehen, ich wünsche den Geschädigten, dass zu ihrem Gunsten entschieden wird und sie Recht bekommen, aber bis dahin würde ich persönlich erstmal abwarten.
“Aussagen von Publishern, dass sie bei Steam veröffentlichen müssen, da sie nur so eine ausreichende Reichweite generieren.”
Ich meine sie könnten für Reichweite zwar auch YouTube, Insta, X und tiktok nutzen (was sie in den meisten Fällen vermutlich auch machen), aber am Ende ist das alles Mist und wahrscheinlich ein Ergebnis unserer aktuellen Aufmerksamkeitsökonomie. Social-Media-Algorithmen sind meiner Meinung nach eine Geißel der Menschheit.
Ich habe dazu auch noch einen Subreddit gefunden, der sinngemäß die Frage behandelt, “warum einige Entwickler ausschließlich auf Steam veröffentlichen”. Dort plaudert auch der ein oder andere Indie-Entwickler aus dem Nähkastchen. Sehr interessant.
“Zur Kundenbindung gibt es massenweise Aussagen von Spielern, die wegen der Features nur bei Steam kaufen. (Btw: Wenn ihr woanders einen Steam-Key kauft, bleibt es trotzdem ein Steam-Key. Ihr habt euch damit nicht einen Meter aus dem Öko-System von Steam herausbewegt.)”
Ok, das muss ich jetzt erstmal so glauben, auch wenn ich nicht wirklich nachvollziehen kann, warum man nicht wegen Rabattaktionen, sondern wegen irgendwelcher Features direkt bei Steam kauft. Jeder wie er will…auch, dass man sich nicht aus dem Ökosystem bewegt wenn man seine Keys z.B. auf Humble Bundle kauft ist absolut richtig, allerdings bekommt man dort auch hin und wieder Keys für andere Plattformen, deren Einlösung aber leider sehr oft zeitlich begrenzt sind.
Am besten DRM-freie Games kaufen, und auf alle Plattformen verzichten, wenn man generell nichts mit denen zu tun haben will. Dann werden die begehrtesten Titel aber wahrscheinlich nicht dabei sein. Hat alles seine Vor- und Nachteile und man muss für sich selbst abwägen, was einem lieber bzw. wichtiger ist.
“Sicher weiss ich nur, dass es so wie es jetzt ist nicht funktioniert.
Ich wäre nicht überrascht, wenn die Konkurrenten auf Dauer nicht bestehen können. Blöd für uns. 😕”
Da gebe ich dir Recht. Glücklicherweise sind zumindest GOG, uplay, Epic, Origin und Rockstar nicht nur Shop Plattformen, sondern auch Publisher. Dass die komplett verschwinden kann ich mir nur sehr schwer vorstellen. Aber wer weiß, vielleicht hängt mehr an deren Shops als ich denke. Bei kleinen Shops wie itch.io könnte aber tatsächlich eine Gefahr bestehen und das wäre wirklich sehr schade.
Den folgenden Punkt mit gemeinsamer Hub- und Freundeslisten-Nutzung find ich richtig gut, weil es sich auch erstmal irgendwie relativ einfach umsetzbar anhört.
“Das ist eine gute Frage. Ich denke, die Anderen hatten nie wirklich eine Chance.
Steam war halt zuerst da. Hat erst die Counter Strike Community gezwungen den Steam-Shop zu installieren, und danach die Half Life 2 Käufer, auch die Käufer der physischen Versionen. Was denen damals oft gar nicht bewusst war, bis das Spiel dann zu Hause nach einer Internetverbindung verlangte.”
Das sehe ich als Linux- und ehemaliger Windows-Gamer tatsächlich in Teilen etwas anders.
Ich fand damals (ca.2018) die Launcher von Epic und uplay trotz relativ langer Entwicklungszeit nicht so gut, um es milde auszudrücken. Und Steam lief einfach sauber und einigermaßen flüssig.
Jetzt unter Linux gibt es für die anderen Launcher nur noch selbstgebaute Launcher von Drittanbietern und Steam ist glaube ich der einzige offizielle Original-Launcher.
Ich weiß der Linux-Markt ist insgesamt nicht sehr groß, aber die reine Anzahl der Spieler ist dennoch nicht klein. Zumal viele Linux-User gerne Entwickler unterstützen und einige Nutzer sogar Software aus Prinzip kaufen sobald sie offiziell unterstützt wird.
Den Punkt mit dem (ich nenne es mal) “Steam-Zwang” kann ich aber sehr gut nachvollziehen, da dieser dafür gesorgt hat, dass ich viele Jahre gar keine Spiele mehr gekauft habe, weil man im Prinzip nur noch Downloadlinks auf CD/DVD bekommen hat.
Kleiner Joke zum Abschluss:
Als KI war ich damals natürlich nur mit hotbot unterwegs 🤖😎
Edit: Satzbau und Formatierung.