Gabe Newell (oft mit GabeN abgekürzt), der Chef von Steam und Valve, musste vor Gericht über sein Unternehmen und seine Plattform aussagen und erklärte dabei, warum Steam trotz der Beliebtheit kein Monopol ist.
Füge MeinMMO als bevorzugte Quelle bei Google hinzu.Warum musste GabeN vor Gericht? Seit 2021 läuft ein Rechtsstreit zwischen Wolfire Games und Valve. Die Firma erhebt Vorwürfe, Steam hätte ein Monopol und würde ihnen verbieten, ihren Titel auf anderen Plattformen zu einem niedrigeren Preis anzubieten.
Der Prozess führte so weit, dass das Gericht Gabe Newell, den Chef von Valve und Steam, vor Gericht lud und diesen zu einer Aussage zwang. Doch er ist der Meinung, Steam sei kein Monopol.
Was hat GabeN erklärt? Dass Steam beliebt ist, steht außer Frage. Doch ein Monopol soll die Plattform laut GabeN nicht sein. „Die Kunden haben eine riesige Auswahl“, sagte Newell in seiner Aussage laut einem Beitrag von Bloomberg, „wo sie ihre Spiele kaufen – sei es auf der Xbox, auf Steam, im Epic Games Store oder direkt bei den Softwareentwicklern.“
Des Weiteren verneinte er auch die Anschuldigung, es gäbe eine ungeschriebene Regel, die Entwicklern verbieten würde, ihre Titel woanders günstiger als bei Steam anzubieten und bestreitet damit deutlich den Vorwurf von Wolfire Games.
„Valve verfolgt weder eine Politik noch eine Praxis, Drittanbietern von Software auf anderen Plattformen Preise vorzuschreiben.“ Auf die Frage, wie Valve reagieren würde, sollte dies jemals geschehen, sagte Newell zunächst, er sei durch die Frage verwirrt, und fügte dann hinzu: „Viele unserer Partner und viele unserer Kunden sind mit dem Service, den wir bieten, sehr zufrieden.“
Hat Steam ein Monopol? Diese Frage ist nur schwierig zu beantworten. Auf dem PC ist Steam die größte Plattform für Videospiele. Gleichzeitig gibt es viele Konkurrenten wie GOG, Epic Games Store, Xbox/Microsoft Store, aber auch Publisher und Entwickler wie Ubisoft und EA, die ihre eigenen Stores betreiben.
Dass die Spieler sich für Steam entscheiden, entsteht nicht durch Kampfpreise, die andere aus dem Markt drängen sollen – das ist eher eine Taktik von Epic Games, die mit ihren Gratis-Titeln versuchen, Marktanteile zu erhalten.
Andererseits haben Entwickler kaum eine Wahl, ihr Spiel nicht auf Steam zu bringen, weil dort Millionen Gamer am liebsten spielen, weshalb die Entwickler nicht einfach auf die Plattform verzichten können. Steam ist also nah dran an einem Monopol, auch wenn es für die Konsumenten viel Auswahl gibt.
Gabe Newell wehrt sich stark gegen die Vorwürfe. Für ihn ist Steam einfach die beste Plattform und Valve würde nichts Verbotenes tun. Weitere Kritik und ähnliche Vorwürfe kommen aber im Zusammenhang mit einem sehr beliebten Shooter von Ubisoft, der angeblich von Steam fliegen sollte: Valve soll Ubisoft gedroht haben, ihr erfolgreichstes Spiel von Steam zu kicken, und ein Spar-Paket war schuld
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Kommentare
Communityhub, Spieleliste, Achievements, Freundesliste usw vom Steam-Shop unabhängig machen. Erst dann hätte man wirklich die freie Wahl.
Stattdessen kommt jetzt ein Controller, der nur mit Steam läuft. Was aus technischer Sicht gar nicht notwendig wäre. Nur ein weiterer Zwang, damit die Leute ja keinen anderen Launcher nutzen. 🙄
Als nächstes dann die Steam Machine, die wahrscheinlich den Shop als Startbildschirm hat.^^
“Communityhub, Spieleliste, Achievements, Freundesliste usw vom Steam-Shop unabhängig machen. Erst dann hätte man wirklich die freie Wahl.”
Warum das denn? Also warum muss man das voneinander trennen um wirklich die freie Wahl zu haben. Dan Gedanken verstehe ich nicht.
Naja, frag doch mal die Leute, warum sie bei Steam kaufen.
“Ich will meine Spiele alle in einer Liste haben.”
“Ich hab bei Steam meine Freundesliste.”
“Ich hab schon soviel Zeit und Geld in meinem Account investiert (und will damit posen).”
Keiner sagt: “Ja, Steam ist halt billiger.”
Was ja auch nicht wahr wäre.
Die Kunden werden systematisch an den Shop gefesselt. Und zwar mit Dingen, die eigentlich gar nichts mit dem Verkauf zu tun haben.
Die Leute haben freiwillig einen Shop im Autostart, der dann auch jedesmal fleissig Werbung raushaut. Verrückt.
Aber das trifft ja auch auf fast alle anderen zu. Epic Games, EA, Ubisoft.. ist ja überall genau dasselbe.
Ich nutze ja auch Steam, ich sehe aber nicht wieso ich an den Shop gefesselt wäre. Es gibt so viele Alternativen, auch Seiten wo man nur Keys kauft wie MMOGA die man dann bei Steam aktivieren kann, man muss ja nicht unbedingt bei Steam kaufen.
Aber es ist ja genau dasselbe wie bei PayTV. Am liebsten hätten alle einfach einen Anbieter der alles hat, Realität ist dass man Netflix, Prime, Paramount, Disney etc. haben muss um alles zu sehen. Und im Gaming ist es halt Steam, EA, Ubisoft etc.
Also, wo ich dir zustimme ist das Argument, dass man alle Spiele in einer Liste haben will. Nur ist das heutzutage ja sowieso nicht mehr möglich. Viele Spiele werden ja gar nicht mehr bei Steam angeboten, sondern z.B. in den eigenen Shops der Publisher.
Ich z.B. hab ja auch den Ubisoft-Clienten, Epic Games Store, EA, Steam, Riot, Battle.net, alles auf dem Rechner, aber das nutzt man ja im Normalfall nur dann, wenn man es braucht. Ich hab ja nicht all diese Stores/Clients auf Autostart. Da kann ich aber natürlich nur von mir sprechen, kann natürlich sein dass der durchschnittliche PC-Spieler all diese Clients auf Autostart hat und sich mit Werbung zumüllen lässt.
Und auf all diese Clients der Unternehmen trifft ja auch das alles zu was auf Steam/Valve zutrifft. Ich kann ja auch kein WoW spielen ohne Battle.Net oder über Steam WoW spielen, mal als Beispiel.
Man kann jedes Spiel Steam hinzufügen.
Und kann dann sogar Spiele mit Controller zocken die gar keinen nativen Controller Support haben.
Und das auch mit deinem Xbox Playstation oder whatever controller
Klar, und damit bist du weiterhin im Steam Launcher und damit auch immer direkt mit einem Auge im Steam-Shop. Inklusive Werbung durch Pop-Ups, “deine Freunde spielen gerade dies und das” usw.
Hat Valve doch super hinbekommen. =)
Abgesehen davon wissen viele gar nicht, dass man fremde Spiele einfügen kann.
Das kannst du alles ausschalten und ich meine es gibt auch eine Einstellung die einen direkt in die Bibliothek launscht ohne den Shop.
Und es gibt bestimmt auch noch ein paar Altclients oder Playnite das ist ein UI welches verschiedene Launcher in eine Bibliothek kombiniert.
Die Frage ist nicht was man kann, die Frage ist was die Leute tun.
Das entscheidet am Ende, was auf dem Markt passiert.
Man kann davon ausgehen, dass der allergrösste Teil der Leute Steam genau so nutzt, wie es installiert wurde. Und zwar entweder aus Unwissenheit oder schlicht aus Bequemlichkeit.
Da zählst du als “Tinkerer” sicherlich nicht dazu, aber so funktionieren die Massen nun einmal.
Steam hat 75% Marktanteil. Weltweit.
Was das für eine Macht über die “Lieferanten” gibt, kannst du dir bestimmt ausmalen.
Und ausbremsen braucht man die Konkurrenz gar nicht. Die haben nur ein Zehntel oder gar nur ein Zwanzigstel des Umsatzes, sollen aber das Gleiche bieten wie Steam.
Wie soll das funktionieren?
Abgesehen davon, dass die vielen Dinge, die man mit der Zeit ansammelt, dann eben immer noch dafür sorgen, dass man nicht wechselt.
Zum Vergleich:
Die grösste Supermarkt-Kette in Deutschland hat 25% Marktanteil.
Auch der Unterschied zwischen materieller und digitaler Ware ist erheblich. Digitale Ware lässt sich quasi ohne nennenswerten Aufwand unbegrenzt skalieren und weltweit liefern.
Mach das mal mit Rinderhack oder ner Packung Milch. 😉
Sag mal, ist der Text komplett KI-generiert oder hast du zum Schluss noch einmal drübergeschaut?^^
Ist immer noch etwas holprig.
Einige Absätze machen nur wenig Sinn.
Und “Leidensdruck der betroffenen Nutzer”?
Wirklich?^^
Na, was solls.
Ist dir eigentlich aufgefallen, dass ich das Wort “Monopol” nicht einmal verwendet habe? Du hängst mir ein bisschen zu sehr in der Semantik fest.
Und das war eigentlich nicht der Punkt, um den es mir hier ging.
Mir geht es schlicht darum, dass es Faktoren gibt aus denen Leute ausschliesslich Steam nutzen, die gar nichts mit dem Shop selbst zu tun haben.
Faktoren, die von anderen Anbietern nicht kopiert oder ersetzt werden können, da sie aus Jahren des Sammelns und Wirken der Community resultieren.
Selbst eine 1-zu-1 Kopie, oder sogar ein besserer Shop, hätte es sehr schwer Marktanteile zu gewinnen, da die Kunden so stark gebunden sind.
Die einzige “konfrontative Energie” meinerseits war erst im letzen Post. Und die kommt einfach daher, dass ich keinen Sinn darin sehe aneinander vorbei zu reden.
Und das kann die KI am Besten.
Vom Thema abkommen, seltsamer Gebrauch von Floskeln, seltsame Vergleiche, fragwürdige Zusammenhänge usw…
Dazu kommt noch der Account, der anscheinend nur für diesen Thread erstellt wurde. Wo ich gerade beim Thema bin: Herzlich Willkommen.^^
Falls ich mich irren sollte, dann tut es mir leid. Aber ich bleib vorerst bei meiner Einschätzung.
Was genau hast du denn vorgeschlagen, dass in Bezug auf Gleichstellung der Shops lösungsführend wäre?
Und woran leiden die Nutzer denn so drückenderweise?
Der Absatz macht keinen Sinn. Skalierungseffekte sind in diesem Bereich extrem relevant, da die Kosten zum grossen Teil gleich bleiben, aber der Umsatz direkt im Verhältnis zum Kundenkreis ansteigt. Je grösser man ist, desto billiger kann man die digitalen Güter anbieten. Da bedeutet, dass man eine Vormachtstellung leicht verteidigen und sogar ausbauen kann.
Äh… was genau meinst du mit “das”?
Die anderen Plattformen vertreiben auch Milch?
Oder das Milch in industriellem Maßstab produziert wird?
Das wäre jetzt nicht so die grosse Überraschung.
Das habe ich nie gesagt.
Ja, im Bereich der Spielsucht. Bei der Auswahl des Shops? Eher weniger.
Es bedeutet, man hat eine Wahl, aber die Wahlmöglichkeiten sind nicht gleichwertig.
Natürlich gibt es die.
Sicher weiss ich nur, dass es so wie es jetzt ist nicht funktioniert.
Ich wäre nicht überrascht, wenn die Konkurrenten auf Dauer nicht bestehen können. Blöd für uns. 😕
Ein Lösungsvorschlag wäre, grob gesagt: Implementiert die anderen Shops parallel zum Steam-Shop ins bestehende System.
Also, Shop mit Downloadserver und Werbung getrennt von den gemeinsam genutzten Features wie zum Beispiel Community Hub und Freundesliste.
Das ist eine gute Frage. Ich denke, die Anderen hatten nie wirklich eine Chance.
Steam war halt zuerst da. Hat erst die Counter Strike Community gezwungen den Steam-Shop zu installieren, und danach die Half Life 2 Käufer, auch die Käufer der physischen Versionen. Was denen damals oft gar nicht bewusst war, bis das Spiel dann zu Hause nach einer Internetverbindung verlangte.
Klar, das hat Skynet auch gesagt.
In diesem Sinne. Hasta AltaVista.. oder so. 😎