Ein YouTuber zu Call of Duty berichtet über die gesundheitlichen Probleme, mit denen er kämpft. Er lebt von seinen Ersparnissen und hat Angst, seine Stimme ganz zu verlieren.
Um wen geht es? Drift0r gehörte jahrelang zu den bekanntesten Content-Creatorn für Call of Duty. Mit über 1,43 Millionen Abos auf YouTube erreichte er mit seinen Videos regelmäßig Hunderttausende Spieler. Dabei zeigte er Gameplay, sprach sich gegen Cheater aus und veröffentlichte Guides sowie Wissenswertes zu den verschiedenen Teilen der Reihe.
Inzwischen ist sein Kanal vielseitiger aufgestellt. Er macht auch Videos zu anderen Spielen wie ARC Raiders und Bungies Marathon, reviewt neue Gaming-Hardware wie Headsets oder teilt Infos zu seiner gesundheitlichen Situation. Diese hat sich in den vergangenen Jahren nämlich stark verschlechtert.
Was ist bei dem Content-Creator los? Drift0r leidet seit einigen Jahren unter einer ungeklärten Erkrankung. In seinem neusten Video auf YouTube berichtet er, dass er aufgrund von Krämpfen und Schwäche in der Gesichts- und Kiefermuskulatur zunehmend seine Stimme verliere und seine Gelenke am gesamten Körper abschwächen. Die Gelenke seien teilweise so geschwächt, dass selbst minimalste Alltagsbewegungen zu Verstauchungen führen.
Der YouTuber beschreibt, dass er stetig Gewicht verliere, obwohl er vernünftig esse und sich ausreichend bewege. Insgesamt habe er das Gefühl, sein Körper würde zerfallen. Doch trotz verschiedener medizinischer Tests gäbe es weiterhin keine klare Diagnose.
Wegen erhöhter Entzündungsmarker wird eine stark atypische Autoimmunerkrankung vermutet, erzählt er, aber er müsse noch fünf Wochen auf einen Termin bei einem hochrangigen Spezialisten warten, der eventuell Immunsuppressiva verschreiben wird.
Zuletzt haben Arbeiten in seiner Wohnung, die wegen eines defekten Warmwasserboilers vorgenommen wurden, ein massives Schimmelproblem in seinem Badezimmer aufgedeckt. Er spekuliert nun, ob die ganze Zeit eine Schimmelpilzbelastung die Ursache für seine Symptome gewesen sein könnte.
Wie geht es für ihn jetzt weiter? Der YouTuber möchte weiterhin Videos produzieren, so gut wie es ihm möglich ist. Doch der Content auf seinem Kanal sei jetzt schon weniger, weil es ihm physisch nicht möglich sei, mehr Content zu machen. Da er aktuell kaum arbeiten könne, lebe er von seinen Ersparnissen. Er habe zudem Angst, zukünftig seine Hände nicht mehr nutzen oder sprechen zu können. Drift0r stellt fest: Auch wenn er nicht stirbt, fühle sich das nicht nach Leben an.
Deine Meinung ist uns wichtig!
Gefällt dir der Artikel? Hast du irgendwelche Kommentare? Sag uns, was du denkst!

Bitte lies unsere Kommentarregeln, bevor du kommentierst.