Free2Play-MMORPG erobert Steam – Tausende Spieler und 93% positive Reviews

Das MMORPG RuneScape ist zwar schon fast 20 Jahre alt, feiert derzeit aber sehr große Erfolge. Der Start auf Steam spielt hier eine wichtige Rolle.

Was meinen die Entwickler zum Stand von RuneScape? In einem Brief an die Community, meinten die Entwickler hinter dem Free2Play-MMORPG RuneScape, dass das Online-Rollenspiel derzeit so viele aktive Spieler besitzt, wie seit über 5 Jahren nicht mehr. Es sollen sehr viele Spieler wieder zurückkommen aber auch Neulinge probieren das MMORPG aus. Das sorgt für einen ständigen Zustrom an Spielern.

Darüber hinaus heißt es, dass diese Spieler sehr viel positives Feedback abgeben, was die Entwickler freut. Und das bei einem der ältesten noch aktiven MMORPGs.

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Der Steam-Start hat RuneScape sichtlich gut getan.

Steam sorgt für großen Erfolg bei RuneScape

Wie kommt es zu diesem Zustrom an Spielern? RuneScape startete am 14. Oktober 2020 auf Steam. Direkt zum Release spielten im Peak über 12.500 Spieler gleichzeitig. Inzwischen ist die Zahl laut Steamcharts zwar etwas gesunken, dennoch sind die Zahlen mit fast 8.200 gleichzeitigen Spielern noch recht hoch – vor allem gilt zu bedenken, dass RuneScape seit fast 20 Jahren über einen eigenen Launcher gespielt werden kann. Die eigentlichen Zahlen dürften also deutlich höher liegen.

Auch die Bewertungen sind sehr gut. Die Reviews der vergangenen 30 Tage liegen aktuell bei 93%. Die gesamten 10.158 Bewertungen bei 89% (via Steam).

RuneScape ist sogar noch erfolgreicher als gedacht: Jagex spricht im Brief an die Community über RuneScape 3, die aktuelle Version des MMORPGs, die auch über Steam gestartet ist.

Daneben existiert aber mit Oldschool RuneScape eine weitere Fassung, welche auf einer früheren Version des Onlinespiels basiert. Auch diese kann große Erfolge feiern. Im November gab das Entwicklerstudio bekannt, dass 157.445 Spieler gleichzeitig das MMORPG Oldschool RuneScape spielen würden.

RuneScape kann generell also derzeit große Erfolge verbuchen. Das MMORPG bietet eine sehr klassische Spielerfahrung und ist grafisch inzwischen nicht mehr auf der Höhe der Zeit. Doch das scheint die Spieler nicht zu stören. Es trifft bei den MMORPG-Fans einen Nerv und macht nach all den Jahren noch immer Spaß.

Was bedeutet das? Der Erfolg von RuneScape zeigt, dass MMORPGs nach wie vor beliebt sind. Wer sich die Entwicklung des Genres in den vergangenen Jahren ansieht, der könnte eigentlich zu dem Schluss kommen, das MMORPGs im Sterben liegen.

Bless Online musste knapp ein Jahr nach Release eingestellt werden. Die Spielerzahlen des 2018 gestarteten Revelation Online liegen laut Steamcharts bei aktuell 71 gleichzeitigen Spielern im Peak. Das Ende 2019 gelaunchte MMORPG Astellia hat Steamcharts zufolge 226 gleichzeitige Spieler im Peak.

Dass dies aber nicht bedeutet, dass wir ein Genre im Sterben liegen sehen, zeigt nun unter anderem RuneScape. Die Spielerzahlen und der Erfolg beweisen, dass es nach wie vor eine Nachfrage nach MMORPGs gibt. Das hat auch WoW Classic gezeigt, das große Erfolge feiert. Final Fantasy 14 ist ebenfalls noch extrem beliebt und auch das MMORPG The Elder Scrolls Online besitzt sehr viele Spieler.

Was haltet ihr von RuneScape? Findet ihr das MMORPG ebenfalls gut und könnt ihr den Erfolg nachvollziehen?

Jagex hat neben RuneScape noch weitere heiße Eisen im Feuer. Das Studio arbeitet auch an einem neuen Next-Gen-MMORPG

Quelle(n):
  1. MMORPG.org.pl

FIFA 21 TOTW 14: Predictions zum neuen Team der Woche – mit Messi

Am Mittwoch, den 30. Dezember, steht in FIFA 21 das neue Team of the Week 14 in den Startlöchern. Die TOTW Predictions zeigen, wer diesmal dabei sein könnte.

Was ist das Team der Woche? Für das Team der Woche wählt EA Sports in wöchentlichen Abständen 23 Spieler aus, die im realen Fußball starke Leistungen gezeigt haben. Diese Spieler erhalten dann verbesserte Inform-Karten, die eine Woche lang in Packs zu finden sind.

Das sind TOTW-Predictions: In jeder Woche wagt die FUT-Community Prognosen zum neuen TOTW. Die Leistungen der Spieler werden dabei genau unter die Lupe genommen und Predictions werden angefertigt.

Man sollte jedoch bedenken, dass diese Vorhersagen keine Garantie sind und durchaus vom richtigen TOTW abweichen können.

Sie verschaffen allerdings einen guten Überblick und können zudem hervorragend genutzt werden, um ein paar Münzen in FUT 21 zu verdienen. Hier verraten wir euch, wie das funktioniert:

Mehr zum Thema
FIFA 21: Trading Tipps – So verdient ihr in FUT schnell Münzen
von Max Handwerk

Die Vorhersage zum Team of the Week 14 in Ultimate Team

Der bekannte FIFA-YouTuber KieronSFF hat Vorhersagen zum nächsten Team der Woche getroffen.

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Torhüter

  • TW: Maignan (OSC Lille)
  • TW: Cakir (Trabzonspor)

Verteidiger

  • LV: Max (PSV Eindhoven)
  • RV: Cancelo (Manchester City)
  • IV: Lenglet (FC Barcelona)
  • IV: Skriniar (Inter Mailand)

Mittelfeldspieler

  • ZDM: Phillips (Leeds United)
  • ZDM: Casemiro (Real Madrid)
  • LM: Carrasco (Atletico Madrid)
  • ZDM: Caceres (AC Florenz)
  • ZOM: Calhanoglu (AC Mailand)

Stürmer

  • MS: Messias (Crotone)
  • RF: Kadewere (Lyon)
  • ST: Wadji (FK Haugesund)
  • ST: Dia (Stade Reims)
  • LF: Lang (Club Brugge)
  • RF: Canos (Brentford FC)
  • RF: Saka (Arsenal FC)
  • ST: Rodallega (Denizlispor)
  • ST: Linssen (Feyenoord Rotterdam)
  • ST: Soma (Al Ahli)
  • ST: Ghazi (Aston Villa)
  • MS: Messi (FC Barcelona)

Was ist mit Bundesligaspielern? Da die Bundesliga sich bereits in der Winterpause befindet, gibt es in dieser Woche keine TOTW-Optionen für die deutsche Top-Liga.

Falls ihr nach Abwechslung in Ultimate Team sucht, dann schaut mal in der Silber-Lounge vorbei. Hier findet ihr Spieler-Tipps für den beliebten Silber-Modus.

Ihr entscheidet: Was war das beste Online-Game oder Addon 2020?

2020 nähert sich rapide dem Ende. Welche MMOs und Multiplayer-Spiele, die dieses Jahr erschienen sind, fandet ihr am besten? Stimmt ab!

Darum geht’s hier: Kaum versieht man’s sich, ist schon wieder ein ganzes Jahr rum. 2020 war für viele turbulent und durchsät von Verschiebungen in der Gaming-Industrie, doch es gab auch diverse Online-Games und Erweiterungen, die dieses Jahr das Licht der Welt erblickt haben.

Auch wenn die wirklich riesigen Releases in 2020 eher rar waren, gab es bei den Genres einen bunten Mix aus MMORPG-Addons, neuen Battle-Royale-Games, Koop-RPGs, Survival- oder Strategie-Spielen.

Und ihr könnt jetzt in unserer Umfrage entscheiden, welche von ihnen zu den besten aus dem Jahr 2020 gehören.

So wurden die Games ausgewählt:

  • Es handelt sich um Online-Games und Erweiterungen, die 2020 erschienen sind
  • Sie sollen pro Tag mehr als 1.000 aktive Spieler haben und eine Wertung von mehr als 65 Punkten bei Metacritic. Die ungefähre Spielerzahl wurde über Steamcharts ermittelt.
  • Ports auf weitere Plattformen (PS5, Xbox Series X) stehen nicht auf der Liste
bless unleashed pc beta advertorial header
Auch wenn man bombastische Releases in 2020 mit der Lupe suchen muss, gab es dennoch viele neue Games

So könnt ihr abstimmen: Gebt eure Stimme in dem Umfrage-Tool unter dem Artikel. Jeder von euch kann genau eine Stimme vergeben, also überlegt gut, bevor ihr auf die Antwortmöglichkeiten klickt. Die Wahl kann nämlich nicht rückgängig gemacht werden.

Wenn ihr eins der wichtigen Multiplayer-Neuerscheinungen aus 2020 vermisst, dann könnt ihr das Spiel in den Kommentaren erwähnen.

Erzählt uns, wie euer Gaming Jahr 2020 so war. Hat eins dieser neuen Games euch langfristig überzeugen können? Was sind eure Hoffnungen für 2021? Schreibt es in die Kommentare unter dem Artikel!

Die Abstimmung endet am 31. Dezember.

WoW: Zwei der vier Pakte haben noch immer große Nachteile

Die Pakte in WoW: Shadowlands sorgen noch immer für Beschwerden bei den Spielern. Kyrianer und Venthyr fühlen sich deutlich benachteiligt.

Inzwischen ist World of Warcraft Shadowlands seit über einem Monat veröffentlicht und die Spieler haben sich auf die vier Pakte verteilt. Doch zwei der vier Pakte fühlen sich stark benachteiligt. Die Venthyr und Kyrianer beschweren sich, denn eines der großen Pakt-Features funktioniert bei ihnen nicht so gut wie bei den Nachtfae und Nekrolords.

Was ist das Problem? Es geht um das Abenteuer-Feature. Hier können die Spieler ihre Abenteurer auf Missionen schicken, um unterschiedliche Belohnungen zu bekommen. Das kann Ausrüstung sein, aber auch wichtige Ressourcen wie Seelenasche oder sogar Reittiere.

Aufgrund der zur Verfügung stehenden Helden, können Nekrolords und Nachtfae schon recht schwere Missionen bewältigen. Kyrianer und Venthyr schauen in die Röhre. An den Elite-Missionen, die Seelenasche gewähren, scheitern sie sogar oft, obwohl sie 10 Stufen oder noch höher über dem notwendigen Level sind.

Zum Vergleich: Es gibt Nachtfae- und Nekrolord-Spieler, die mit Helden auf Stufe 35 bereits Missionen für Stufe 60 abschließen und so an Reittiere und andere tolle Belohnungen kommen.

Is blizzard going to do anything about the broken adventure mode for Kyrian/Venthyr? from r/wow

Was hat Blizzard gesagt? Schon vor einigen Wochen äußerte Blizzard sich zu dieser Problematik. Das Problem hier war, dass man in der Beta die Abenteuer-Tische nur mit voller Ausstattung getestet habe – hier hatten alle Tester bereits sämtliche Abenteurer ihres Paktes zusammen.

In der Live-Version schalten die Spieler diese Abenteurer allerdings erst Stück für Stück frei. Es wird vermutet, dass erst nach rund 4 Monaten, wenn die Spieler Ruhm-Stufe 40 erreicht haben, sämtliche Abenteurer freigeschaltet sind.

Das Problem liegt also darin begründet, dass die Pakte aktuell noch sehr unausgewogene Abenteurer haben. Ein Problem, das sich mit der Zeit von alleine beheben sollte, wenn mehr und mehr Abenteurer zur Verfügung stehen.

WoW Shadowlands Kyrianer Pelagos TItel
Kyrianer haben es besonders schwer. Aber auch Venthyr haben wenig zu lachen.

System hat noch mehr Probleme: Allerdings hat der Abenteuer-Tisch noch mehr Probleme. Eines davon betrifft die Truppen. Das sind quasi „Nicht-Helden“, mit denen man seine Truppe auffüllen kann, wenn nicht genug Abenteurer zur Verfügung stehen. Diese Truppen unterscheiden sich allerdings von Pakt zu Pakt massiv. So haben Nachtfae etwa extrem potente Heiler, die große Schadensspitzen gut auffangen können.

Doch noch etwas stört an den Truppen: Sie können rückwärts leveln. Die Truppen haben nämlich immer das Level, das dem Durchschnitt der eigenen Abenteurer entspricht. Erhält der Spieler einen neuen Abenteurer auf Stufe 1, dann kann dadurch das Durchschnittslevel der Truppen sinken und dadurch auch ihre Kampfkraft.

Ob Blizzard dieses Problem einfach „aussitzt“, bis die Spieler tatsächlich ihren ganzen Abenteurer-Pool zur Verfügung haben oder ob die Entwickler noch Anpassungen für Kyrianer und Venthyr vornehmen, bleibt abzuwarten.

Habt ihr auch unter dieser Problematik eures Paktes „zu leiden“? Oder macht es euch nichts aus, einfach etwas länger zu warten, bis die eigene Truppe stark genug ist?

Einige Änderungen gab es in der Vergangenheit schon – die Schwierigkeit von Seelenasche-Missionen wurde reduziert.

CoD Warzone: Das DMR 14 gilt aktuell als OP – Setup, Stärken & Schwächen

Black Ops Cold War brachte eine Menge neuer Waffen zur Call of Duty: Warzone und ein paar davon sind wirklich stark. Als Vorreiter gilt aktuell das Taktikgewehr DMR 14, das Feinde mal eben mit 2 Schüssen K.O. feuern kann. MeinMMO zeigt euch alles Wichtige zum neuen Überflieger.

Was ist das für ein Gewehr? Das DMR 14 ist dem US-amerikanischen Selbstladegewehr M14 nachempfunden und eine Weiterentwicklung des Weltkriegs-Gewehrs M1 Garand. Es wurde Ende der 1950er-Jahre vom Waffenhersteller Springfield Armory entwickelt und wird noch heute in den US-Streitkräften eingesetzt. (via Wikipedia)

Aufgrund seiner höheren Reichweite und Durchschlagskraft gegenüber vergleichbaren modernen Waffen gilt die M14 weiter als eine wichtige Stütze im US-Arsenal und zeigt seine Stärken als DMR 14 derzeit auch in Warzone, dem Battle Royale von Call of Duty.

Warum ist das DMR 14 aktuell so stark? Mit dem Start der Season 1 von Black Ops Cold War kamen mehr als 30 neue Waffen in die Warzone. Es dauerte ein paar Tage, doch dann erkannten Spieler das Potenzial dieser Waffe, das im Grunde auf 3 starke Eigenschaften zurückzuführen ist:

  • Gute Time-to-Kill (TTK) bei Brusttreffern – Überragende TTK bei Headshots
  • Starke Reichweiten-Werte gepaart mit kontrollierbarem Rückstoß
  • Das Taktikgewehr bedient sich bei der Sturmgewehr-Munition

Dank ihrer fantastischen TTK-Werte und des guten Handlings könnt ihr eure Feinde mit wenigen, gut platzierten Kugeln in die K.O.-Phase schicken. MeinMMO stellt euch das DMR 14 vor, zeigt ein starkes Setup, sowie die Stärken & Schwächen.

Warzone: DMR 14 Setup bringt Leistung auf allen Reichweiten

Wie sieht ein starkes Setup aus? Das DMR 14 konkurriert in der Warzone überraschenderweise mit den Allround-Gewehren, wie dem Sturmgewehr Kilo 141 oder dem leichten Maschinengewehr FiNN. Solche Waffen sind besonders auf mittleren Reichweiten stark, sind sehr stabil und bringen euch auch auf kurzen und langen Strecken Erfolge. Für das DMR 14 braucht ihr also ein ausgeglichenes Setup:

  • Mündung: Agency-Schalldämpfer
  • Lauf: 16,3″ Titan
  • Visier: Axial Arms 3x
  • Unterlauf: Feldagenten-Vordergriff
  • Griff: Schlangenumwicklung
cod warzone waffen dmr 14 setup

Was bringt dieses Setup? Entgegen der Beschreibung im Spiel bringen euch der Agency-Schalldämpfer und der Titan-Lauf Boni auf eure Kugelgeschwindigkeit. Das ist ein wichtiger Wert für “Cold War”-Waffen und diese beiden Aufsätze bringen euch auf knapp 900 Meter/Sekunde.

Der Schalldämpfer versteckt euch dazu beim Feuern auf der Minimap und verschafft euch etwas mehr Reichweite. Der Lauf erhöht neben der Kugelgeschwindigkeit auch eure Feuerrate, was die potenzielle TTK weiter verringert. Der Titan-Lauf des DMR 14 ist sehr stark, weil er euch alle Vorteile ohne Nachteile liefert.

Der Feldagentengriff steht bei vielen Waffen aus Cold War zur Verfügung und ist auch für das DMR 14 eine starke Alternative, um den Rückstoß der Waffe deutlich zu verringern. Mit dem Griff “Schlangenumwicklung” kommt ihr schneller ins Visier, was der Waffe eine angenehme Geschwindigkeit verleiht.

Was könnte ich noch ausprobieren? Je nachdem, ob ihr die Waffe eher für kurze bis mittlere oder mittlere bis hohe Distanzen verwenden wollt, könnt ihr euch auf andere Stärken der Waffe fokussieren.

Auf kürzeren Entfernungen wechselt das 3-fach-Visier gegen eine kleinere Variante oder lasst das Visier komplett weg. Dafür bietet sich ein größeres Magazin an, das euch 40 Schuss zur Verfügung stellt. Wollt ihr Visier und Magazin, dann verzichtet auf den Griff.

Für höhere Distanzen setzt lieber auf den Griff “Luft-Elastik-Umwicklung”. Hier bekommt ihr noch “Zuckungs-Resistenz”, was euch beim Zielen hilft, wenn ihr selbst beschossen werdet.

cod warzone beste waffen fal nahkampf setup
Das DMR 14 erinnert an die FAL in Warzone, aber mit höherer Reichweite.

Vor- und Nachteile des DMR 14

Das DMR 14 ist so beliebt, weil es auf allen Entfernungen spielbar ist, einen hohen Schaden bietet und guten Schützen ein 2-Schuss-Kill-Potenzial mitbringt. Auf den wichtigen Entfernungen bis 150 Meter habt ihr nur 3 TTK-Werte für das DMR 14 für Feinde mit voller Rüstung:

  • 5 Schuss nur Brusttreffer – 498 ms
  • 1 Headshot und 2 Brusttreffer – 249 ms
  • 2 Headshots – 124 ms

Diese Werte gelten jedoch nur dann, wenn ihr die Feuerrate des Einzelschuss-Gewehrs bis an die Grenze ausreizt. Hier liegt auch ihr großer Nachteil – das DMR 14 ist ein Einzelschuss-Gewehr. Das gefällt nicht allen Spielern und ist auch eine Sache der Gewöhnung.

Kommt ihr damit zurecht, kriegt ihr aktuell mit dem DMR 14 eine verdammt starke Alternative zu den normalen Allround-Waffen der Warzone, die Feinde schneller legen kann als die gewohnten vollautomatischen Gewehre und dabei ein kontrollierbares Handling mitbringt.

Pro
  • 2 Headshots für einen Kill
  • Hohe Zielgenauigkeit und Reichweite
  • Starke TTK-Werte, auch auf größeren Entfernungen
  • Bedient sich aus der Sturmgewehr-Munition
Contra
  • Einzelschuss-Gewehr
  • Auf kurzen Distanzen hohe Präzision nötig
  • Auf hohen Distanzen den Snipern unterlegen
  • Gilt aktuell als OP, kleiner Nerf könnte anstehen

DMR 14 – Neue OP-Waffe oder das Schießeisen für Profis?

Ist die Waffe wirklich OP? Besonders für gute Schützen ist die Waffe ein Segen in der Call of Duty: Warzone. Mit dem DMR 14, aber auch der “Cold War”-Alternative Type 63, gibt es aktuell nichts Besseres bei den Allround-Waffen.

Und genau hier könnte es tatsächlich ein Ungleichgewicht geben. Normale Spieler profitieren von den überragenden Leistungen der Waffen eher weniger, weil sie nicht so auf den Headshot-Schaden gehen und das Handling der Einzelschüsse durchaus schwierig ist. Dadurch, dass die Headshots auch auf großen Entfernungen in Rekordzeit einen Feind umhauen und ihr nur wenig Munition aus der Sturmgewehr-Reserve verbraucht, setzt sich das DMR 14 in manchen Situationen deutlich von der direkten Konkurrenz ab.

Auf der anderen Seite könnte dieser Skill-Vorteil auch Teil des Balancing sein, mit denen die Entwickler gutes Gameplay unterstützen wollen. Aktuell wirkt die Waffe tatsächlich aber ein wenig zu stark und könnte in Zukunft Opfer eines Nerfs werden.

Der CoD-Experte “Drift0r” schlägt in seinem englischen YouTube-Video zur Waffe zum Beispiel vor, dass sich das DMR 14 aus der Munitions-Reserve der Scharfschützen-Gewehre bedienen könnte. Dadurch müssten die CoD-Soldaten deutlich taktischer mit ihrer Munitions-Reserve umgehen, was es noch schwieriger machen würde, mit dem Einzelschuss-Gewehr klarzukommen, ohne das hervorragenden TTK-Potenzial aus dem Spiel zu nehmen.

Ein weitere starke Waffe aus dem “Cold War”-Arsenal, die sich in der Warzone durchsetzen konnte, ist die Maschinenpistole MAC 10. Hier findet ihr das Setup eines Profi-Warzoners.

WoW: Autor von beliebtem Addon baut Paywall ein, wird sofort getrollt

Das WoW-Addon „Mythic Dungeon Tools“ für WoW bekam eine Paywall. Die Spieler reagierten schnell und trollten den Entwickler.

Viele Spieler können sich World of Warcraft ohne Interface-Addons gar nicht mehr vorstellen. Egal ob irgendwelche BossMods, Erweiterungen für RP-Beschreibungen oder nützliche Verbesserungen beim Verkauf im Auktionshaus – Addons haben einen großen Nutzen und sind beliebt. Doch manchmal gibt es auch Drama um die Interface-Erweiterungen.

Was ist passiert? Das Addon „Mythic Dungeon Tool“ (MDT) war in den vergangenen Monaten extrem beliebt. Es erlaubte den Spielern, Dungeons auf hoher Schwierigkeit schon im Vorfeld zu planen und etwa eine genaue Route zu errechnen, um 100 % beim Abschluss eines „Mythisch+“-Dungeons zu erreichen und maximale Effizienz anzustreben. Beim Update auf die neuste Version stellten die Spieler jedoch fest, dass einige Funktionen des Addons nicht länger funktionierten. Stattdessen gab es den Hinweis, dass man die fehlenden Features durch Bezahlung freischalten könne.

MDT just went pay2use. Is this even legal with wow’s addon policy? from r/wow

Warum gab es die Paywall? Der Autor Nnoggie, den Spieler vielleicht von der Profi-Gilde Echo kennen, hat in einem Stream etwas die Beherrschung verloren. Während eines Raids forderten Zuschauer wiederholt, dass er doch endlich sein Addon updaten sollte. Die Zuschauer hatten hier eine klare Erwartungshaltung, dass das Addon rasch auf den neusten Stand gebracht wurde. Nnoggie hatte dort wohl ohnehin schon schlechte Laune und reagierte gereizt. Mit recht derben Worten erklärte er, dass er MDT von Curseforge (einer Addon-Datenbank) entfernen würde. Später fügte er an „dass er ihn doch bezahlen solle, um das Addon zu nutzen“.

Den Ausschnitt (mit einigen Schimpfworten) könnt ihr hier einsehen: Link zum Video auf Streamable

Genau so kam es dann auch. Das Addon hat einige Funktionen nun hinter einem zusätzlichen Download versteckt, etwa die genauen Daten der Trashmobs. So ist das Addon in seinen Funktionen eingeschränkt und benötigt den zusätzlichen Download, der kostenpflichtig ist.

Community reagiert schnell: Kurz nachdem MDT diese Paywall integriert hatte, wurde ein anderes Addon veröffentlicht. Das hatte genau die gleiche Funktion wie MDT, hieß nun aber „Manbaby Dungeon Tools“. Manbaby steht dabei für „Riesenbaby“ und soll den ursprünglichen Autor durch den Kakao ziehen.

Auch RP-Addon TotalRP3 wurde getrollt

Manchmal jedoch gibt es auch Streit zwischen einzelnen Erschaffern von Addons. Dann baut der Entwickler von Addon A etwa Code in sein Addon, das absichtlich die Funktionsweise von Addon B einschränkt und behindert. So ist es erst vor wenigen Stunden den Autoren des „TotalRP3“-Addons ergangen. Die stellen fest, dass der Erschaffer des Addons Altoholic/Datastore Code implementiert hatte, damit TotalRP3 nicht mehr funktioniert.

https://twitter.com/Solanya_/status/1342992364563017733

TotalRP3 ist ein Addon für Rollenspieler, mit dem sie etwa andere Rollenspieler sofort erkennen oder zusätliche Beschreibungen und Notizen für ihre Charakere anlegen können.

Laut einem der Erschaffer von TotalRP3 (Solanya) wurde entsprechender Code in den Addons Altoholic und Datastore gefunden, der Profile in TotalRP3 löschen soll. Das wurde von mehreren Seiten bestätigt. Kurz nachdem das über Twitter bekannt wurde, veröffentlichte der Entwickler von Altoholic/Datastore ein neues Update und der Code war aus den Zeilen verschwunden.

Brauchen Addon-Autoren mehr Regeln? Wie genau in so einem Fall damit umzugehen ist, ist wohl nicht ganz klar. Als einfacher Nutzer der Addons ist es quasi unmöglich zu erkennen, wenn ein Addon ein anderes absichtlich in seiner Funktion beeinträchtigt. Grundsätzlich dürfte so ein Verhalten wohl auch den Addon-Datenbanken nicht gefallen.

Was haltet ihr von dieser Sache?

Seid ihr ein Top-Trainer? Nur Profis in Pokemon GO schaffen dieses Quiz

Über 4 Jahre gibt es Pokémon GO schon und seitdem gibt es so einige Fragen, die nicht jeder beantworten kann. Wir stellen euch hier 10 Fragen, die besonders knifflig sind und nur von echten Experten beantwortet werden können.

Das wird hier gezeigt: In diesem Quiz haben wir uns auf echt schwere Fragen beschränkt. Wir haben bereits vor über einem Jahr ein Quiz zu Pokémon GO erstellt und dort auch Anfänger-Fragen gestellt. Das gibt es hier nicht mehr.

Ihr müsst also in allen Bereichen des Spiels top informiert sein, damit ihr die Fragen beantworten könnt.

So könnt ihr mitmachen: Wir binden euch hier das Quiz zu Pokémon GO ein. Es gibt insgesamt 10 Fragen und dabei jeweils 3 Antwortmöglichkeiten. Mit dem Klick auf eine Antwort loggt ihr sie auch gleich ein. Ihr müsst also gut überlegen, bevor ihr antwortet.

Danach wird immer die Lösung und eine kleine Erklärung dazu gezeigt, damit ihr auch wisst, ob ihr richtig geantwortet habt.

Ihr könnt das Quiz beliebig oft spielen und auch eure Freunde damit testen. Seid ihr besser als sie? Dann probiert es hier aus:

Dieses Quiz ist geschlossen.

Damit ihr wisst, wie gut ihr schlussendlich wart, zeigen wir euch hier noch alle Ränge, die ihr erreichen konntet:

  • 0-4 richtige Antworten: Gehilfe von Professor Willow
  • 5-7 richtige Antworten: Stolzer Fänger
  • 8-9 richtige Antworten: Pokémon-Experte
  • 10 richtige Antworten: Chef von Professor Willow

Wie viele Fragen habt ihr richtig beantwortet? Schreibt es uns in die Kommentare und tauscht euch dort mit anderen Trainern aus.

Wir haben noch ein Bilderrätsel rund um Pokémon GO für euch zusammengestellt. Ihr findet es hier:

Trainer-Quiz: Erkennt Ihr diese 15 Monster aus Pokémon GO?

Twitch: Die 5 größten deutschen Streamer nach Followern

Twitch hat weltweit riesige Streamer hervorgebracht und auch in Deutschland ist die Plattform beliebt. Wir stellen euch hier 5 deutsche Streamer vor, die die meisten Follower haben.

Das wird hier gezeigt: Auf Twitch tummeln sich tausende Streamer und nur wenige schaffen den richtigen Durchbruch. Wir zeigen euch hier 5 Streamer, die den Durchbruch schon geschafft haben. Sie sind in Deutschland am erfolgreichsten auf Twitch – zumindest bei den Follower-Zahlen (via Sullygnome).

Es kann also gut sein, dass andere Streamer zwar mehr Zuschauer haben, doch weniger Follower. Die hier gezeigten Streamer haben allesamt über eine Million Follower.

Platz 5: Gronkh – 1,27 Millionen Follower

Wer ist Gronkh? Erik “Gronkh” Range gilt als einer der Urväter der deutschen Gaming-Community. Groß und bekannt ist er auf YouTube geworden und ist dort schon seit über 10 Jahren aktiv.

Gronkh zeigt aber auch auf Twitch sein Gameplay aus unterschiedlichsten Spielen. In den letzten 90 Tagen waren seine beliebtesten Spiele auf Twitch Assassin’s Creed Valhalla und Watch Dogs: Legion. Aber auch dutzende andere Spiele zeigte der Streamer.

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Womit hat er von sich reden gemacht? Selbst 10 Jahre nach seinem Beginn ist Gronkh beliebt bei Gamern. 2020 wurde er von der gamescom als bester Streamer ausgezeichnet. Darauf reagierte er nur mit: “Wie ist das denn passiert?”.

Jetzt ganz aktuell begrüßt euch Gronkh auch im Spiel Cyberpunk 2077. Dort spielt er zusammen mit anderen deutschen Persönlichkeiten kleine Gastrollen.

Wie erfolgreich ist Gronkh? Neben den fast 5 Millionen Abonnenten auf YouTube läuft es auch auf Twitch sehr gut:

  • Im Schnitt schauten die letzten 90 Tage 17.220 Leute zu. In der Spitze waren es sogar fast 32.000 Zuschauer
  • Über 4,45 Millionen Views stehen zu Buche und 5,88 Millionen Stunden wurde sein Content in den letzten 90 Tagen angeschaut
  • In den letzten 90 Tagen war Gronkh 331 Stunden live – Das sind pro Tag im Schnitt 3,7 Stunden.

Was ist sein beliebtester Clip? Gronkh ist einer der vielen Streamer, der all seine alten Clips gelöscht hat, da er Angst um Copyright-Verletzungen hat.

Sein aktuell beliebtester Clip stammt aus Assassin’s Creed und zeigt einen alten Mann, der ihn originell beleidigt:

Empfohlener redaktioneller Inhalt

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Link zum Twitch Inhalt

Platz 4 findet ihr auf der nächsten Seite und damit einen Streamer, der vor allem mit Minecraft-Content punktet.

WoW: Boosting-Gruppen nehmen Überhand, Spieler fühlen sich machtlos

In der Gruppensuche von WoW: Shadowlands gibt es Probleme. Boosting-Angebote überschatten jede richtige Gruppensuche.

Wer in World of Warcraft eine Gruppe für Inhalte wie Raids oder Mythisch+ sucht, der benutzt das LFG-Tool. Doch das ist manchmal gar nicht so einfach, denn dort gibt es zahlreiche Angebote von irgendwelchen Boosting-Diensten, durch die man sich erst arbeiten muss. Das ist ein Problem, das langsam wieder Überhand genommen hat.

Was ist los? Wer in World of Warcraft nicht gerade den Dungeon-Finder nutzt, sondern etwas härtere Inhalte wie „Mythisch+“-Dungeons bewältigen will, der hat ein Problem. Denn die Gruppensuche wird massiv durch Boosting-Verkäufer behindert. Das sind Gruppen, die eine gewisse Leistung versprechen und dafür Gold haben wollen. So kann man sich etwa den Kill von allen 10 Bossen in Schloss Nathria kaufen oder einen bestimmten „Mythisch+“-Dungeon innerhalb des Zeitlimits. So sieht das aktuell oft aus:

So this is 90% of group finder right now, it’s getting beyond silly. Blizzard can you do something about this? from r/wow

Ist das überhaupt erlaubt? Nein. Schon vor einer ganzen Weile hatte Blizzard die Regeln so angepasst, dass reine „Boosting“-Gruppen ihre Angebote nicht mehr im LFG-Tool bewerben dürfen. Wer keine reguläre Gruppe aufbauen möchte, sondern eine Gegenleistung in Form von Gold will, der darf seine Gruppe dort eigentlich nicht platzieren. Das scheint allerdings nur wenig geholfen zu haben, wenn man in das LFG-Tool schaut.

Allerdings: Bedenkt bitte, dass das Bewerben solcher Verkäufe im Handelschannel vollkommen in Ordnung ist. Hier solltet ihr die entsprechenden Nachrichten nicht fälschlicherweise melden.

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Ist Blizzard machtlos gegen die Werbung?

Was kann man tun? Wer im LFG-Tool solche Gruppen entdeckt, kann sie ganz einfach melden. Dafür macht ihr einfach im LFG-Tool einen Rechtsklick auf die entsprechende Gruppe, wählt „Gruppe melden für:“ und könnt als Grund dann das zutreffende Auswählen. Im Regelfall ist das „Werbung“. Das sendet einen Bericht an Blizzard und gleichzeitig wird die Gruppe des entsprechenden Charakters für euch nicht mehr angezeigt, wodurch die Gruppensuche jedes Mal ein bisschen übersichtlicher wird.

Bringt das Melden überhaupt was? Darüber streiten die Spieler auch im Subreddit viel. Schaut man sich die aktuelle Menge an Verkaufsangeboten im LFR an, müsste man wohl „Nein“ sagen. Allerdings kann es auch gut sein, dass Blizzard die entsprechenden Werbe-Accounts tatsächlich bannt. Da es jedoch nur einen Charakter auf Stufe 50 benötigt, um ein LFR-Angebot zu schreiben, ist das kein großes Hindernis für diese Boost-Gruppen – sie machen einfach einen neuen Account und kaufen einen Boost für einen der Charaktere.

Entsprechend hitzig wird das Thema auch im Subreddit von World of Warcraft diskutiert. Dort gehen viele Spieler inzwischen davon aus, dass Blizzard dieser Problematik nicht Herr werden kann. Es wird deshalb vorgeschlagen, einen zusätzlichen Reiter im LFG-Tool zu öffnen. Hier könnten Boosting-Angebote ganz „legal“ gepostet werden, immerhin wird sowas von einigen Spielern genutzt und ist grundsätzlich auch erlaubt. Es stört nur massiv, wenn die Angebote die tatsächliche suche nach einer ernsthaften Gruppe erschweren.

Habt ihr auch mit der Problematik zu kämpfen? Oder stören euch die Boosting-Angebote nicht?

Aber vielleicht sollte man sich eh eine feste Raidgruppe suchen – denn Raiden ist super.

Fast 1 Jahr Stille: Dying Light 2 gibt endlich Lebenszeichen von sich

Das von der Survival-Community heiß erwartete Dying Light 2 wurde Anfang 2020 auf unbestimmte Zeit verschoben. Jetzt melden sich die Entwickler nach langer Stille zurück und versprechen mehr Updates für 2021.

Das war los: Dying Light gehört im Survival-Genre zu den Top-Titeln und hat in den letzten fünf Jahren eine große Fangemeinde aufbauen können. So wird der erste Teil noch immer von durchschnittlich 9.400 Spielern gespielt, mit einem 24h-Peak von 13.000 (via Steamcharts). Der polnische Entwickler Techland aktualisiert den Titel regelmäßig und fügt stetig neue Events oder Erweiterungen hinzu, um die Community bei Laune zu halten.

Auch wir haben Dying Light 2 in die 25 Spiele gewählt, die ihr 2020 definitiv im Auge behalten solltet.

Ein zweiter Teil wird heiß erwartet und wurde bereits 2018 auf der E3 angekündigt. Seit Anfang 2020 ist es aber sehr still geworden, nachdem Entwickler Techland Dying Light 2 auf unbefristete Zeit verschoben hat.

Techland meldet sich nach 1 Jahr Stille via Discord

Das ist passiert: Nur für die eigene Community auf dem Dying Light Discord-Server haben die Entwickler die Stille gebrochen und eine Nachricht veröffentlicht:

Dying Light 2 ankuendigung

Demnach plant Techland im nächsten Jahr wieder aktiver über den Entwicklungsfortschritt zu berichten. Bei den News könnte es sich auch um ein neues Release-Fenster handeln.

Techland hatte bereits zuvor bestätigt, Dying Light 2 über Jahre hinweg mit neuen Inhalten zu versorgen. So wie sie es mit Teil 1 getan haben. Das würde auch bedeuten, dass sie eine Next-Gen-Version für PS5 und Xbox Series X|S entwickeln. Bisher war Dying Light 2 lediglich für den PC, der Xbox One und PS4 angekündigt.

Was uns die Entwickler sagen möchten, werden wir dann erst 2021 erfahren. Seid ihr schon gespannt darauf, was uns erwartet?

Quelle(n):
  1. comicbook

2020 war ein tolles Jahr für Gaming-Hardware – Aber ich bin enttäuscht

Mit PS5, Xbox Series X, Grafikkarten und Prozessoren bot 2020 eigentlich jede Menge Highlights bei neuer Gaming-Hardware. MeinMMO-Autor Benedikt Schlotmann ist dennoch von 2020 enttäuscht. Das hat verschiedene Gründe.

So sah das Jahr 2020 aus: Das Jahr 2020 neigt sich dem Ende zu und eigentlich könnte man behaupten, zumindest aus Perspektive eines Hardware-Fans: 2020 war ein ein gutes Jahr. Denn es gab jede Menge spannende Sachen, die vor allem für Gamer interessant sind. Hier die wichtigsten Veröffentlichungen im Überblick:

  • Intel veröffentlicht im Sommer seine 10. Generation von Gaming-Prozessoren, unter anderem den Intel i9 10900K.
  • Im September veröffentlicht Nvidia seine RTX-3000er Serie und bietet damit jede Menge Leistung für 4K-Gaming zu fairen Preisen
  • Am 5. November veröffentlicht AMD seine neuen Ryzen-5000-Prozessoren.
  • Mitte November starten mit PS5 und Xbox Series X|S die Next-Gen-Konsolen.
  • Ende November/ Anfang Dezember veröffentlicht AMD mit seiner RX-6000er-Serie seine Highend-Serie im Grafikkartenbereich, um Nvidia Paroli bieten zu können.

In der Theorie also ein durchaus gutes Jahr. Doch in der Praxis wird jede Veröffentlichung und jeder Release von einer Reihe Problemen begleitet. Am Ende von 2020 bleiben wenig Hardware-Neuerscheinungen übrig, über das man sich tatsächlich und so richtig freuen konnte.

Titelbild PS5 und Xbox Series X
Xbox Series X|S und PS5 beschäftigten 2020 viele Spieler.

PS5 und Xbox Series X: Lieferbarkeit ist das Problem 2020

Im November 2020 starten PlayStation 5 und Xbox Series X|S in den Handel. Schon von Beginn an ist klar, dass sie technisch im Vergleich zu den Vorgängern einen enormer Sprung nach vorn darstellen. Extrem schnelle Ladezeiten, hohe FPS-Zahlen und Dinge, wovon Konsolen-Spieler jahrelang nur träumen konnten oder neidisch auf PC-Spieler blicken konnten.

Das ist das Problem: Der Vorverkauf der Konsolen startet chaotisch. Bei der PS5 läuft der Verkauf viel zu früh an und Sony entschuldigt sich später für das Vorbestell-Chaos. Bei Microsoft beginnt der Vorverkauf wie geplant, ist aber ebenfalls völlig ausverkauft.

Nach dem Release bessert sich die Lage nicht wirklich: PS5-Pakete von Amazon enthalten statt einer Konsole Drogerieartikel. Paketboten stehlen auf halbem Weg die sehnlichst erwarteten Geräte. MediaMarkt, Saturn, MediMax und Co benötigen eine gefühlte Ewigkeit, bis die Geräte beim Endkunden ankommen oder verschieben die Auslieferung auf 2021. andere Verkäufer wie Otto stornieren Bestellungen der 3. Welle.

Teile der Lagerbestände werden außerdem von Scalpern aufgekauft, die auf einen großen Gewinn hoffen. Scalper sind Leute, die Produkte mit begrenzter Stückzahl zum Release erwerben, um sie dann zu Wucher-Preisen an ehrlich Interessierte weiterzuverkaufen. Das Produkt selbst interessiert sie nicht, sondern nur der Gewinn.

Am Ende sind die Leute empört und wütend: Einerseits, weil die Verkäufe so chaotisch ablaufen, andererseits, weil viele User in dem Verkaufschaos weder Freund noch Feind kennen und Scalper mit hohen Preisen verschiedene Plattformen überschwemmen.

So schreibt beispielsweise CandyAndyDE auf MeinMMO.de:

Ich hoffe, dass Sony und Microsoft dagegen vorgehen und Ebay die Angebote löscht, damit die Leute auf ihren Konsolen sitzen bleiben. So ein unverschämtes Verhalten sollte bestraft werden.

Viele wünschen sich, dass Ebay und andere Plattformen die Wucherpreise unterbinden, doch die Plattformen sehen keinen Grund zum Eingreifen, da es sich nicht um Güter des täglichen Bedarfs handelt.

Diesen Lichtblick gibt es: Trotz all der Probleme gibt es dennoch auch kleine Geschichten, die berühren. Ein Vater drückt 13 Stunden lang F5, um eine PS5 für seinen Sohn zu bekommen, worüber sich viele Leute freuen, die keine Konsole bekommen haben.

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MeinMMO-PCs mit Radeon 6900XT kaufen

MeinMMO-PCs mit Ryzen 9 5900X & Radeon RX 6900XT für Multitasking, 4K-Gaming mit hohen Frameraten und anspruchsvolle Anwendungen. Die Verfügbarkeit der 6900 XT ist jedoch begrenzt.

AMD vs Nvidia: Das Wettrennen scheitert an Lieferengpässen

Sowohl AMD als auch Nvidia bringen im Herbst 2020 jede Menge spannende Hardware:

  • Nvidia veröffentlicht seine RTX-3000er-Serie
  • AMD folgt etwas später mit seiner RX-6000er-Serie

Zuerst liefert Nvidia mit seiner 3000er-Serie jede Menge Leistung für einen fairen Preis ab. 4K-Leistung für 700 Euro? Nvidias GeForce RTX 3080 macht es möglich. Die RTX 3090 bietet noch mehr Leistung, ist für Gamer aber kaum noch empfehlenswert.

AMD folgt etwas später mit seiner RX 6000er-Serie und zeigt, dass man die gleiche Leistung bieten kann, nur effizienter und leicht unter Nvidias Preisen angesiedelt.

Das ist das Problem: Nvidias Grafikkarten sind in wenigen Augenblicken ausverkauft. Wenige Tage später findet man die RTX-Grafikkarten bereits auf Ebay – für den doppelten Preis. Bots kaufen die GPUs auf und versuchen sie teuer zu verkaufen.

Bei AMD sieht es kaum besser aus: Konnte AMD sich noch über Nvidias Lieferschwierigkeiten freuen, hat man beim Release der RX 6000er-Serie die gleichen Probleme, denn auch hier sind die Karten rasch ausverkauft. 

Zu allem Überfluss treiben die geringen Lagerbestände die Preise in die Höhe. Im Vergleich zu den Konsolen, wo der Preis relativ starr bei 500 Euro angesiedelt ist, zahlt man bei den Prozessoren und Grafikkarten gern einmal 200 Euro mehr als die UVP des Herstellers.

Diesen Lichtblick gibt es: Trotz knapper Lagerbestände und hohem Bedarf gibt es dennoch etwas Positives zu bemerken: Auch der Konkurrenz durch AMD für Nvidia haben wir es zu verdanken, dass die Preise im Vergleich zur vorherigen Grafikkartengeneration niedriger liegen. Bezahlte man vor ein, zwei Jahren noch über 1000 Euro für 4K-Leistung, verlangen AMD und Nvidia im Jahr 2020 “nur” rund 700 Euro für die fast die doppelte Leistung wie noch im Jahr 2019.

Lieferbarkeit überschattet alle Hardware-Veröffentlichungen im Jahr 2020

Preise und Lieferbarkeit gilt nicht nur für neue Hardware

Wer nun denkt „dann setze ich doch lieber auf ältere Hardware“, hat 2020 keinen Grund zur Freude. Denn hier gilt: Die Preise ziehen kräftig an.

Als Beispiel ist hier die Powercolor Radeon RX 5700 XT Red Devil zu nennen. Lag der Preis hier im Oktober noch bei gut 400 Euro, stieg der Preis aktuell um etwa 100 Euro auf 500 € an (via idealo.de). Und das gilt für fast alle Grafikkarten und Prozessoren.

Die Preise steigen am Ende des Jahres kräftig an (hier: Powercolor Radeon RX 5700 XT Red Devil) – pünktlich zum Release der neuen Grafikkarten.

Die Preise für fast alle Grafikkarten von AMD und Nvidia sind zum Jahresende hin stark angezogen. Sogar vor vergleichsweise alten Grafikkarten, wie die RX 400er und 500er Serie von AMD, machen die Preissteigerungen nicht halt. So kosten verschiedene Modelle der RX 580 rund 30 Euro mehr als im September/Oktober. Dabei waren die Preise über Monate hinweg stabil.

Der Gaming-Prozessor Ryzen 5 3600 im Preisvergleich: Auch hier steigen seit Ende des Jahres die Preise.

Das ist das Problem: Wer aktuell “nur” einen alten PC aufrüsten oder wieder ansatzweise fit machen möchte, der zahlt auch für drei, vier Jahre alte Hardware momentan deutlich mehr. Für Selbstbauer oder Aufrüster bedeutet 2020, mit vielen Leuten um einen kleinen Bestand an Produkten zu kämpfen.

Der Blick nach vorn: Darum hoffe ich auf 2021

2021 kann doch eigentlich nur besser werden. Microsoft und Sony hatten erklärt, ab 2021 wieder ihre PS5 und Xbox Series X/S liefern zu können und auch die Lagerbestände der Grafikkarten sollen sich wieder erholen. Dann dürften auch die Preise wieder einen fairen Rahmen erreichen.

Vom neuen Jahr wünsche ich mir, dass die Hardware-Hersteller ihre Engpässe in den Griff bekommen, damit Interessierte ihre Hardware erhalten und das zum fairen Preis.

Und nicht zu dem Preis, den derzeit Scalper und Bot-Nutzer versuchen, von Kunden für eine PS5 oder Xbox Series X zu verlangen. Denn Hardware und Next-Gen-Gaming kann noch so stark und toll sein, wenn es keine Ware gibt, die man kaufen kann.

Falls euch neben Hardware auch Spiele interessieren: Welche Spiele uns abseits von Hardware im Jahr 2021 erwarten, das könnt ihr hier nachlesen:

Neue Spiele 2021: Releases von MMOs und Multiplayer-Games

Luxusmarke Gucci in Pokémon GO? Niantic kündigt ungewöhnliche Kooperation an

Pokémon GO ist eine ungewöhnliche Kooperation eingegangen. Zusammen mit der Luxusmarke Gucci und der Outdoor-Marke The North Face wird wohl an einem Projekt gearbeitet.

Das wurde bekannt: Bereits am 23. Dezember teilte Gucci auf Twitter ein Bild, was unter anderem eine Fahne mit dem Logo von Pokémon GO gezeigt hat.

Dazu schrieb die Luxusmarke: “Bald in Pokémon GO. #TheNorthFacexGucci”

Die Spekulationen gehen bereits los. Was könnte hinter der Kooperation stecken? Wir zeigen euch die Vermutungen.

Was könnte Pokémon GO mit Gucci erwarten?

Das vermuten Spieler: Die Spekulationen gehen weit auseinander. Ein oft geteiltes Bild, was wohl nicht ganz ernst gemeint ist, zeigt ein Pikachu mit Gucci-Outfit:

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Es gibt auch noch zahlreiche weitere Vorschläge, wie ein Pikachu mit Gucci-Outfit aussehen kann. Die Idee kommt daher, dass Niantic gerne mal ein Pikachu in ein besonderes Outfit steckt, um etwas zu feiern. Beispielsweise findet man im aktuellen Weihnachtsevent ein Pikachu im winterlichen Look.

Was könnte noch dahinter stecken? Pokémon GO hatte vor einigen Wochen bereits eine Kooperation mit Verizon. Damals gab es kostenlose Avatar-Kleidung für alle Spieler. Etwas Ähnliches könnte uns diesmal ebenfalls erwarten. So könnten Gucci und TheNorthFace ihre Kleidungsstücke dadurch in Pokémon GO bewerben.

Die Kooperation der beiden Mode-Riesen sollen Zelte, Kleidung und Rucksäcke im Stile der 70er-Jahre bringen. Rucksäcke und Kleidung könnten also auch dadurch zu Pokémon GO kommen.

Bisher gibt es noch keine weiteren Infos darüber. Es bleibt also abzuwarten, bis weitere Details zur Kooperation veröffentlicht werden.

Bekannt ist auf alle Fälle der Community Day im Januar. Alle Infos dazu findet ihr hier:

Pokémon GO: Community Day im Januar mit Machollo und diesen Boni

Bespuckt mich, aber Destiny 2 steht Ende 2020 besser da, als die Jahre zuvor

Auch wenn aktuell wieder viel gemeckert wird – MeinMMO-Autor Sven Galitzki blickt Ende 2020 auf Destiny 2 zurück und stellt für sich fest: Das Action-MMO von Bungie steht jetzt besser da, als in all den Jahren zuvor. Erfahrt hier, warum.

Was hat es mit dem Meckern auf sich? Das Ende des Jahres kommt langsam näher. Zu dieser Zeit wird es bei Destiny 2 traditionell ruhiger. Es gibt weniger zu tun, bisherige Inhalte sind meistens schon durch, neue lassen aber bis zum neuen Jahr auf sich warten.

Aktuell läuft zwar noch das Winter-Event “Der Anbruch”, doch sonst hat Bungies Action-MMO relativ wenig frischen Content zu bieten. Diese Zeit des Jahres wird von so manch einem gerne dafür genutzt, um auf das auslaufende Destiny-Jahr zurückzublicken und sich den aktuellen Status Quo des Spiels mal genauer anzuschauen.

Und da die Spieler gerade weniger zu tun haben, wird traditionell gerne mehr gemeckert.

Was wird kritisiert? Im Prinzip fällt die Kritik um diese Zeit Jahr für Jahr gleich aus:

  • Es gibt zahlreiche Wunschlisten, was Destiny denn bitte schnellstmöglich besser machen sollte, sonst hört man damit auf.
  • Immer wieder liest man, es geht nur noch bergab und wenn Destiny nicht sofort X oder Y macht, dann ist es bald tot.
  • Sterben tut der Shooter sowieso seit Jahren, nach der neuen Erweiterung Beyond Light aber wieder besonders endgültig und dramatisch.
  • Und was man immer wieder hört: Dem Spiel geht es so schlecht, wie nie zuvor. Die meisten Entwickler-Entscheidungen sind schlecht, gehen an der Community vorbei und schlimmer kann es doch gar nicht mehr werden.

Das ist auch 2020 nicht anders. Besonders die Beyond-Light-Erweiterung muss einiges an Kritik über sich ergehen lassen.

Doch ich sage: Auch wenn es längst nicht alle so sehen dürften – Trotz all dieser oftmals durchaus berechtigten Kritik steht Destiny 2 Ende 2020 in meinen Augen viel besser da, als in all den Jahren zuvor. Doch lasst mich erklären, warum.

Zeit sich zurückzulehnen und das Destiny-Jahr Revue passieren zu lassen

Wo steht Destiny 2 Ende 2020?

Hier die wichtigsten Eckpunkte: Bei Destiny 2 ist im November die neue Erweiterung Jenseits des Lichts erschienen. Diese brachte allerlei neue Inhalte mit sich – unter anderem einen neuen Schauplatz, ein neues Schadenselement und damit einhergehende neue Kräfte für die Hüter sowie einen neuen Raid.

Bei Beyond Light handelt es dabei um die erste von insgesamt 3 großen Erweiterungen, die Destiny 2 bis ins Jahr 2022 und wohl auch darüber hinaus mit neuen Inhalten versorgen sollen. Beyond Light wurde dabei mit gemischten Gefühlen aufgenommen. Es gab durchaus Lob aber auch einiges an Kritik.

Zudem läuft aktuell parallel noch die nunmehr 12. Saison, die Saison der Jagd. Neben großen jährlichen Erweiterungen wie Beyond Light sorgt also das saisonale Modell mit seinen Seasons im Verlauf eines Jahres für weiteren Content-Nachschub.

Außerdem ist Destiny 2 mittlerweile viel kleiner geworden. Das Spiel konnte nicht unendlich lang wachsen und so sind zahlreiche Inhalte mit Erscheinen von Beyond Light in die sogenannte Destiny Content Vault wegrotiert – darunter zahlreiche Schauplätze und damit verbundene Aktivitäten. In der Vault befinden sich alle Inhalte aus beiden Destiny-Teilen und die Entwickler können sich hier der entsprechenden Ressourcen für den weiteren Verlauf von Destiny 2 bedienen.

Die Marschrichtung ist gesetzt

Deshalb steht Destiny 2 jetzt besser da, als zuvor

Das mag sich jetzt so manch einer fragen: Jetzt kann man sich natürlich fragen: Was ist nun anders, als in den Jahren zuvor? Mit Ausnahme von Stasis und der Content Vault klingt’s doch im Prinzip wie am Ende der bisherigen Jahre auch: Eine neue Erweiterung, Seasons, das übliche Gemecker zum Jahresende.

Zudem ist dieses Jahr auch noch eine Menge Content weggefallen, ferner ist viel von der hart erarbeiteten und liebgewonnenen Ausrüstung durch das Sunsetting (fürs Endgame) komplett irrelevant geworden. Wie kann das Spiel das überhaupt besser dastehen?

Es gibt endlich einen Masterplan: Nun, der Grund, warum Destiny 2 für Ende 2020 für mich so gut, wie eigentlich noch nie da steht, ist ganz einfach:

Man weiß jetzt genau, wohin die Reise geht und was man grob dabei zu erwarten hat, und zwar über 2022 hinaus. Es gibt endlich einen großem Masterplan für das Spiel, der große Rahmen für die Zukunft steht fest. Und genau das war in den Jahren zuvor anders und wurde von vielen stark kritisiert.

Der Plan bis 2022

Ob nun am Sunsetting, an den saisonalen Inhalten oder am entfallenen Content – ja, es gibt durchaus berechtigte Kritik. Doch das sind in meinen Augen alles Kleinigkeiten im Vergleich dazu, wenn das Spiel keine klare Philosophie, keine klare Richtung hat, in die es sich entwickeln will und selbst nicht weiß, was und wie es letztendlich sein will.

Genau das hat schon dazu geführt, dass Destiny 2 in einem Zustand erschienen ist, wo jeder nur mit den Schultern zuckte und sich fragte, wie es nur dazu kommen konnte.

Hier herrschte Unsicherheit: Dazu kamen Jahre voller Unsicherheiten und Selbstfindung:

  • Forsaken war gut, aber wie geht es mit dem saisonalen Modell weiter?
  • Wie geht es nach der Trennung von Activision nun tatsächlich weiter?
  • Was kann Bungie alleine stemmen?
  • Kommt nun ein Destiny 3 oder setzt man weiterhin auf Destiny 2?
  • Was hat Bungie generell mit Destiny in Zukunft vor?

Auf diese und zahlreiche andere, grundsätzliche Fragen gab es bis 2020 keine richtige Antwort. Doch Bungie konnte sich mittlerweile offenbar neu ordnen und dieses Jahr haben wir viel darüber erfahren.

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Jetzt wissen wir Bescheid

Wir wissen jetzt endlich

Kurzum: Wir wissen jetzt im Prinzip sicher, was uns bei und mit Destiny 2 bis ins Jahr 2023 ungefähr erwartet. Das muss nicht jeder mögen, das muss nicht jeder mitgehen, das alles kann auch durchaus kritisiert werden – gerade die Details. Doch das ändert nichts daran, dass man jetzt endlich ein Bild vom großen Ganzen und eine genaue Vorstellung davon hat, was Destiny ist und was es in den kommenden Jahren vorhat.

Ob man ein Teil davon sein will – das muss jeder für sich entscheiden. Doch meiner Meinung nach kann man genau das nun viel besser, als in all den Jahren zuvor.

Wie seht ihr das Ganze? Wie blickt ihr aktuell auf Destiny 2? Lasst es uns und andere Leser von MeinMMO in den Kommentaren wissen.

Genshin Impact: Alle Drachengrat-Tafeln und ihre Fundorte

Im Koop-RPG Genshin Impact trefft ihr früher oder später auf ein Rätsel im Drachengrat. Dort sollt ihr alle 8 Drachengrat-Tafeln aktivieren, um das 4-Sterne Zweihandschwert “Unter Schnee begrabenes Sternsilber” zu erbeuten. Wir sagen dir, wo sich die Tafeln befinden.

Das sind die Drachengrat-Tafeln: Das neue verschneite Gebiet Drachengrat erschien im Koop-RPG Genschin Impact mit Update 1.2. In der Nähe der Statue der Sieben befindet sich eine verschlossene Tür, die ihr nur öffnen könnt, wenn alle Tafeln im Drachengrat aktiviert sind.

Bei den Tafeln handelt es sich um Antike Inschriften (Ancient Carvings), die ihr zum Aktivieren lediglich anklicken müsst.

Hier findet ihr die Drachengrat-Tafeln

Insgesamt gibt es im Drachengrat 8 versteckte Tafeln. Die erste findet ihr recht einfach in der Nähe der Statue der Sieben, direkt vor der verschlossenen Tür. Der Rest ist ebenfalls einfach zu finden, wenn ihr die Augen offen haltet. Reddit-User TriNity696 hat alle Fundorte auf einer Karte markiert:

Insgesamt gibt es 8 versteckte Tafeln

Darauf müsst ihr achten: Für eine der acht Tafeln, direkt südlich der Statue der Sieben, müsst ihr ein weiteres Rätsel lösen. Die Tafel befindet sich hinter einer weiteren verschlossenen Tür, für die ihr 3 Boxen benötigt, um sie zu öffnen.

Diese 3 Boxen lassen sich aber in wenigen Minuten Sammeln. YouTuber ON Game hat dazu ein kleines Video erstellt:

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Das ist das “Unter Schnee begrabenes Sternsilber”

Das ist eure Belohnung: Habt ihr erfolgreich alle 8 Steintafeln aktiviert, öffnet sich die verschlossene Tür und ihr könnt in den geheimen Raum hineingehen. Dort findet ihr eine Truhe und lernt das Rezept zum Craften des 4-Sterne Zweihandschwerts “Unter Schnee begrabenes Sternsilber”.

Zündet ihr außerdem alle 4 Fackeln im Raum an, erhaltet ihr direkt das “Unter Schnee begrabenes Sternsilber”-Zweihandschwert.

Um das Zweihandschwert anschließend herzustellen, benötigt ihr 50 Brocken Kristall sowie 50 Sternsilbererz, die ihr in der neuen Region findet.

Das sind die Grundwerte des Schwerts:

  • Angriff: 44
  • +7,5 % physischer Schaden
  • Spezialeffekt: 60 % Chance, bei normalen oder aufgeladenen Angriffen über dem Gegner einen Eiszapfen entstehen zu lassen, der 80 % AOE-Schaden in Höhe deines ANG-Werts verursacht. Eingefrorene Gegner erhalten zusätzlich 200 % Schaden.

Damit ist es ein sehr gutes Schwert für den 4-Sterne-Cryo-Charakter Chongyun.

Habt ihr das Rätsel schon gelöst und konntet das Schwert schmieden? Wenn ihr aktiv im Drachengrat unterwegs seid, solltet ihr unbedingt das “Kreide und Drachen”-Event bestreiten, um weitere coole Belohnungen abzustauben.

Quelle(n):
  1. pcgamer

CoD Warzone schenkt euch Sniper-Bauplan & 4 weitere Geschenke – So holt ihr sie

Call of Duty: Warzone und Cold War haben passend zu Weihnachten einige Geschenke für euch. So gibt es einen kostenlosen Bauplan für eine Sniper und 4 weitere Geschenke.

Das könnt ihr einsacken: Seit dem 24. Dezember gibt es das kostenlose Bundle in der Warzone. Ihr bekommt alle Items, ohne das ihr viel dafür tun müsst. Im Bundle enthalten sind:

  • Eingefroren: Bauplan für Scharfschützengewehr
  • Winterangriff: Visitenkarte
  • Kleiner Schneemann: Talisman
  • Fröhliche Glocke: Talisman
  • Schmelzbombe: Emblem
cod warzone cold war free festtagsbundle 2020

So kassiert ihr den Sniper-Bauplan und die kostenlosen Items

Das müsst ihr machen: Die kostenlosen Items sind ganz leicht einzusammeln. Folgende Schritte müsst ihr dafür ausführen:

  • Öffnet Call of Duty: Warzone oder CoD: Cold War
  • Geht auf den Store-Tab
  • Scrollt nach unten zur Kategorie “Individuell”
  • Sucht hier nach dem “Holiday Bundle” mit der grünen Markierung “Free”
  • Drückt auf “Bundle anfordern” und holt euch die Items ab

Wie lange gibt es das Angebot? Weihnachten ist zu Ende, dennoch kann man das Bundle einsacken. Wir von MeinMMO haben das kostenlose Paket am 27. Dezember gegen 10:00 Uhr abgeholt. Es ist bisher nicht bekannt, wie lange das Paket noch verfügbar ist. Ihr solltet euch also beeilen.

Lohnt sich das Bundle? Es gibt hier kosmetische Items, die euch keinen großen Spielvorteil bringen. Das Bundle ist allerdings kostenlos, sodass ihr bei der Abholung sowieso nichts falsch macht.

Wir empfehlen euch also, dass ihr das Bundle einkassiert und möglicherweise im Sommer mit einem winterlichen Talisman etwas für Verwirrung bei Gegnern sorgt.

Es gibt noch weitere Waffenskins, die Gegner verwirren können. So gibt es ein Raketen-Skin für ein Sturmgewehr, bei dem euch die Waffe fast aus den Händen fliegt: CoD Cold War: Leak zeigt explosiven Waffenskin, der euch fast aus den Händen fliegt

Quelle(n):
  1. Charlie Intel

Mein Zocker-Ich schämt sich: Ich habe 2020 nur ein neues Game gezockt

MeinMMO-Autor Philipp Hansen hat gerade im Zocker-Jahr 2020 kaum gespielt und nur schwer ein virtuelles Zuhause gefunden.

Gerade dieses verflixte Jahr 2020, das die sozialen Kontakte auf ein Minimum reduzierte, gemeinsame Abende mit Freunden oder cineastische Abenteuer auf der großen Leinwand wegrationalisierte und Besuche bei der Familie größtenteils strich, gerade 2020 müsste doch die Gelegenheit zum Vielzocken gewesen sein.

Warum war 2020 das Zocker-Jahr? Was soll man anderes tun, als sich vor den Bildschirm zu setzen und schnurstracks in die virtuelle Welt zu flüchten? Die Welten, die wir digital retten, sind zwar auch nicht heil, aber wir und unsere Avatare können sie wenigstens ein wenig besser machen. Ich denke: Es ist kein Zufall, das gute-Laune-Games wie Animal Crossing 2020 so durch die Decke gingen (via GamePro).

Na ja, und notgedrungen hatten viele Leute 2020 einfach deutlich mehr Zeit zu Hause vor den Konsolen oder PC. Bedingt durch die Corona-Krise war 2020 aber auch das Jahr der Spieler-Verschiebungen.

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Also egal, ob zur Zerstreuung oder in Ermangelung von Alternativen, zocken erlebte wohl einen der größten Booms in der Geschichte. Das spiegeln auch beispielsweise die Rekorde des Jahres wider. Unzählige Titel knackten ihr Allzeithoch und selbst alte Games waren plötzlich so gut besucht wie seit Jahren nicht.

Ich habe mich ein Jahr für den Krieg verpflichtet

Ich selbst habe aber so wenig gezockt wie … noch nie. Von allen erschienen Games habe ich 2021 nur ein neues Spiel intensiv gedaddelt und wirklich länger die Treue gehalten oder “durchgespielt”. Seit März 2020 besuche ich regelmäßig die Call of Duty: Warzone.

Heute macht das Team zusammen eine Heli-Spritztour in der Warzone

Der diesjährige “Battle Royal”-Anstrich verpasste dem angestaubten Call of Duty einen ganz neuen Glanz. Die Warzone ist für mich das bisher rundeste BR-Erlebnis. Ich habe auch schon einige Abschüsse in Blackout oder Apex Legends gesammelt. Aber was Infinity Ward und Raven Software da auf die Spieler losgelassen haben – Hut ab.

Weswegen hat mich Warzone so eingenommen? Ich kann die Abende kaum noch zählen, die ich mit Freunden in Verdansk verbrachte. Durch den Zocker-Boom war ich nämlich nie alleine unterwegs dort. In den Spiele-Partys stand der Sieg meist nicht an erster Stelle.

Es ging darum, doch irgendwie mit den Freunden in Kontakt zu bleiben. Die Stimme im Ohr und ein grimmiger Soldaten-Avatar auf dem Bildschirm sind kein perfekter Ersatz für den Kontakt mit Freunden im echten Leben, aber bei weitem besser als nichts.

Dabei muss ich sogar zugeben, dass Warzone mich nicht so sehr “interessiert”. Ich spiele das Battle Royale tatsächlich richtig casual: kümmere mich nicht um die Meta und weiß auch nicht haargenau, was welcher Waffenaufsatz nun ändert. Gerade dieses tiefe Durchdringen ist sonst typisch für mein Destiny-Verhalten, wo ich jede Kleinigkeit aufsauge, wie ein Schwamm.

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Das sind die Gründe für den Warzone-Erfolg: Noch nie wirkte so eine große Map so poliert und einsteigerfreundlich. Durch sinnige Elemente kam frischer Wind ins bekannte Genre.

  • Der Gulag ermöglichte einem eine 2. Chance: Selbst wenn man einen miesen Start hatte, kann man das Blatt nochmals wenden.
  • Durch die eigenen und levelbaren Loadouts konnte man in den sonst abgeschlossenen BR-Matches auf etwas hinarbeiten. Denn wer eine fein justierte Waffe sein eigenen nennt, hat gleich viel bessere Chancen. So kommt Langzeitmotivation auf.
  • Das Team-Play funktioniert super in Warzone, auch wenn es auf Versatzstücken anderer Games fußt: Das Ping-System aus Apex ist sinnvoll integriert, Aufträge oder die Möglichkeit, zurück ins Match gekauft zu werden, sorgen dafür, dass man auch nach dem 2. Ableben noch am Ball bleibt.
  • Zudem ruhte sich CoD nicht auf dem Erfolg aus. Stets wurde merklich geschraubt und kleinere Events oder frische Idee lockerten den Soldaten-Alltag in Verdansk auf.

Dabei muss jedoch gesagt sein, dass auch Warzone nicht perfekt ist und auch heute noch große Baustellen hat.

Gab es 2020 keine Alternativen für mich?

Sonst habe ich also nichts gezockt? Doch, klar! Fast den halben November und Anfang Dezember habe ich in Destiny 2 verbracht. Da hatte die Warzone Sendepause. Freunde konnten mich so oft sie wollten mit Party-Einladungen aus Verdansk bombardieren.

Europa, die neuen Exotics, das frische Stasis-Element und vor allem der wohl schönste Raid haben mich gut einen Monat voll vereinnahmt. Aber ich würde Destiny 2: Beyond Light nicht als “neues” Spiel bezeichnen.

Stasis Titel Destiny 2 Beyond Light.png
Stasis macht aus den Hütern dunkle Eis-Krieger

So zocke ich sonst eigentlich: Ich rette regelmäßig das Universum von Destiny. Schon aus beruflichen Gründen, denn auf MeinMMO bin ich der Fachidiot für Bungies MMO-Shooter. Aber auch privat ziehe ich seit 2014 immer wieder die Rüstung eines Hüters an und tobe mich im Schmelztiegel aus oder raide mit meinem Einsatztrupp.

Da Destiny 2 einem jedoch viel Freizeit lässt, wildere ich auch in anderen Gewässern. Okay, das ist eine nette Umschreibung dafür, dass Destiny 2 den dünnen, saisonalen Inhalt wie zu wenig Butter auf einer großen Scheibe Brot verstreicht.

Wann immer alle Exotics gejagt und alle Quests erledigt sind, zieht es mich in andere Games.

  • Als Hüter-Alternative streifte ich mir einen Warframe über oder schloss mich der Division an. Ich habe auch eine ruhmreiche Karriere als Saurier-Schrecken in Monster Hunter hinter mir oder habe irre Waffen in Borderlands gesucht.
  • Aber auch in Single Player Games hatte ich immer viel Spaß: Egal ob Final Fantasy, Resident Evil oder die Souls-Titel, ich bin viel rumgekommen.
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MMO-Shooter in der Krise: So steht’s um Destiny 2, Anthem, Division 2 vor 2021

Bin ich zu alt oder nur in der “Gaming-Midlife-Crisis”?

2020 war irgendwie anders: Titel wie Final Fantasy 7: Remake oder The Last of US Part 2 sowie Ghost of Tsushima passen eigentlich genau in mein Beuteschema. Auch Addons wie Monster Hunter Wolrd: Iceborn oder die Erweiterung von Remnant waren eigentlich Pflicht-Titel.

Irgendwie war ich es aber überdrüssig. Oftmals fehlte mir jeglicher Antrieb die Konsole anzuwerfen. So ging die Freizeit vor dem Bildschirm beispielsweise eher für Streaming-Dienste drauf. Nur, wenn die Freunde in Warzone riefen oder mein Hüter ein klares Ziel vor Augen hatte, startete die PS4.

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Mich hat wohl die “Gaming-Midlife-Crisis” ereilt. Und das war auch an der Zeit, ich zocke immerhin seit nunmehr 25 Jahren intensiv – seit ich zur Einschulung einen klobigen Gameboy bekam.

Ich habe es meiner Kindheit zur Liebe kurz mit Pokémon Go versucht und in TemTem versucht, 20 Jahre jünger zu werden – alles vergebens.

Trauert nicht um mich: Kürzlich spürte ich die Gaming-Flamme wieder lodern. Zu alt bin ich also noch lange nicht, noch immer kann ich mich wie ein kleiner Schuljunge beim Daddeln freuen.

Als die Ära der PS5 endlich anstand, da hatten meine Finger wider das verlangen zu zocken. Ich wollte das Monster Hunter Addon nachholen, Destiny 2 mit butterweichen 60-120 FPS erleben und so viel mehr tun.

Aber die Flamme der Inbrunst wurde erstickt: Meine PS5 kommt nun leider erst 2021…

Destiny 2 Xbox vs PS5 Titel
Die Next-Gen beginnt für mich erst 2021

Doch bis die PS5 endlich kommt, kann und muss ich mich gedulden. Auf jeden Fall hat mir das Verlangen nach der PlayStation 5 gezeigt, dass mein Gamer-Herz noch schlägt. Mit großer Sicherheit muss ich meine Gaming-Karriere noch nicht an den Nagel hängen.

Und mit großer Sicherheit müsst ihr 2021 nicht wieder solch einen Besinnungs-Aufsatz wie diesen Artikel lesen. Zum Abschluss ein Dankeschön für alle, die am Ball blieben und einen guten Start ins neue Jahr 2021!

Nach Perma-Bann: Twitch hat einen seiner größten Streamer wieder entbannt

Der Streamer Sebastian “forsen” Fors wurde auf Twitch entbannt. Eigentlich war er auf unbestimmte Zeit von Twitch gebannt, doch nun darf forsen wieder streamen.

Das war passiert:

Wer ist forsen überhaupt? Der schwedische Streamer gehört zu den größten Persönlichkeiten auf Twitch. Er hatte vor seinem Bann 1,4 Millionen Follower und gehörte zur Top 100 auf Twitch. Dort zeigte er unterschiedlichste Spiele und interagierte viel mit seinen Zuschauern.

forsen kündigt Comeback für heute an

Das postete forsen: Der Streamer hält sich auf Twitter kurz. Dort schreibt er gestern, also am 26. Dezember: Ich bin anscheinend entbannt! Wir sehen uns morgen um 19:00 Uhr. Das ist alles.”

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Das Comeback von forsen findet also heute, am 27. Dezember, statt. Dort möchte er wieder für seine Zuschauer auf Twitch streamen.

Warum gibt es um den Bann so viel Trubel? Es gab große Diskussionen rund um den Bann von forsen. Immerhin hatte der Streamer das Bild mit der Sodomie nicht bewusst gezeigt, sondern ist auf einen fiesen Zuschauer reingefallen.

Treue Fans von forsen äußerten dann scharfe Kritik. Twitch würde mit zweierlei Maß messen. Andere Streamer, hier viel oftmals der Name von Pokimane, dürfen sich viel mehr auf Twitch erlauben und bekommen höchsten eine Ermahnung. forsen hingegen wird für diese Aktion unbefristet gebannt.

Die Bann-Politik von Twitch ist schon lange ein leidiges Thema. Twitch hatte zwar einmal ganz genau festgelegt, wann man für Nacktheit gebannt wird, doch andere Fälle sind nicht so klar definiert. Hier ist es oftmals eine Ermessensfrage von Twitch-Verantwortlichen. Mit diesen Entscheidungen sind manche Zuschauer dann nicht einverstanden.

Twitch-Missbheavin
Die Streamerin MissBehavin zeigte sich nackt auf Twitch.

Zuletzt gab es vor allem Diskussionen rund um die Streamerin MissBehavin. Sie zeigte sich auf Twitch nackt und posierte für eine Sex-Show. Twitch bannte sie allerdings nur für 4 Tage – in den Augen vieler Zuschauer viel zu kurz. Sie forderten einen permanenten Bann.

Für forsen kann es jetzt allerdings weitergehen auf Twitch. Es bleibt abzuwarten, ob sich der schwedische Streamer erneut in ein Fettnäpfchen setzt oder sich nun streng an die Twitch-Regeln hält.

Quelle(n):
  1. Gamerant

Fallout 76 hat sich 2020 richtig gut entwickelt – Wie geht es nun weiter?

Nach einem schwierigen ersten Jahr hat Fallout 76 2020 noch einmal richtig nachgelegt. Die allgemeine Stimmung ist deutlich besser geworden, so wie es MeinMMO-Autor Benedict Grothaus prophezeite. Schauen wir uns mal an, ob es 2021 noch besser werden kann.

So lief 2020 für Fallout 76: Bereits Ende 2019 sagte ich für Fallout 76 ein starkes Jahr 2020 voraus – und ich sollte Recht behalten. Trotz Verschiebungen erschien im Frühjahr Wastelanders, das große Update, auf das alle gewartet haben.

Das allein hat schon dafür gesorgt, dass Fallout 76 einen besseren Stand hatte als noch zu seinem Release im November 2018. Der war geplagt von Bugs und Performance-Problemen und viele Spieler waren der Ansicht, das Spiel hätte noch mehr Zeit in der Entwicklung verbringen sollen.

Während Wastelanders wurde die Stimmung immer besser und schließlich erschien im Spätsommer/Herbst Ein Ödland für alle („One Wasteland“), das Update, das Fallout 76 retten sollte. Hier veränderte Bethesda grundlegend, wie sich Fallout 76 spielt und wollte vor allem das Gruppenspiel stärken.

Auch, wenn One Wasteland für Solo-Spieler nicht so gut funktionierte, hat das Update einen Grundstein gelegt für das, was danach kommen sollte: Die Stählerne Dämmerung („Steel Dawn“). In diesem Update befinden wir uns gerade und Fallout 76 geht es so gut wie nie zuvor.

Die drei großen Updates 2020 haben dem Survival-MMO wirklich sehr geholfen. Aber was macht sie eigentlich so besonders und wie haben sie Fallout 76 gerettet?

Wastelanders – Darauf haben alle gewartet

Die größte Änderung in Wastelanders: Das Wastelanders-Update hat Nichtspieler-Charaktere (NPCs) eingeführt und damit einen der größten Kritikpunkte behoben, den Spieler zu Beginn des Spiels hatten.

Zusammen mit den NPCs erschienen zwei Fraktionen, die Raider und die Siedler, denen sich Spieler seither anschließen können. Die Story wurde weitergeführt und neue Systeme eingeführt, wie etwa die farmbaren Goldbarren für neue Spitzen-Ausrüstung.

Wastelanders wurde dabei so konzipiert, dass neue Spieler das erste Jahr einfach „verschlafen“ haben und nun neu anfangen, während Veteranen in der Story bereits die ganze Vorarbeit geleistet haben.

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NPCs und Dialoge – Darauf haben die Spieler gewartet.

So hat es Fallout 76 verbessert: Durch die neuen NPCs, ihre Quests und die veränderten Gebiete hat sich die bis dahin öde, tote Welt von Fallout 76 mit Leben gefüllt. Wo vorher nur Monster, Ghule, Verbrannte oder höchstens einmal Supermutanten herumliefen, findet man jetzt endlich menschliche NPCs und lebendige Charaktere, mit denen man interagieren kann.

Die NPCs verliehen Fallout 76 eine Tiefe, die zuvor in dieser Form nicht vorhanden war. Neue Spieler konnten gleich in eine reichere Welt eintauchen und für Veteranen gab es wieder Neues zu entdecken – etwa ein Horror-Hotel, das vor Wastelanders nur einfach ein Haus im Nirgendwo war.

Wastelanders schenkte Fallout 76 etwas, was Fans der Reihe am Spiel vermisst haben: Interaktion mit der Welt. Vor dem Update lernten Spieler nur über Holobänder, Terminals oder Roboter mehr über die Story. Seit Wastelanders erzählen „echte“ Menschen ihre Geschichte.

Der Einfluss zeigte sich auch auf Steam, wo Fallout 76 mit Wastelanders erschien. Nach einem erst schwachen Start dort kletterten die Bewertungen schnell nach oben und machten Fallout 76 zu einem „größtenteils positiven“ Spiel.

One Wasteland – Die Vorbereitung für etwas Großes

Die größte Änderung in One Wasteland: Nach Wastelanders und der riesigen Story darin brachte One Wasteland dann schließlich die größte Veränderung im Gameplay von Fallout 76 bisher: dynamische Stufen.

Jeder Gegner in der gesamten Welt passt sich seit One Wasteland dem Level des Spielers an – mit bestimmten Grenzen nach unten, damit Herausforderung bestehen bleibt. Das hat mehrere Vorteile:

  • Belohnungen passen sich der Stufe an – kein „sinnloses“ Farmen mehr
  • das Gruppenspiel wird gestärkt, schließlich profitieren nun Veteranen auch von „kleineren“ Herausforderungen
  • Inhalte bleiben frisch und relevant, weil nahezu jeder Spieler sie jederzeit erledigen kann

Die Charakter-Entwicklung bleibt dabei bestehen. Durch Endgame-Ausrüstung und die neuen legendären Perks werden Spieler noch immer stärker, selbst wenn sich die Gegner an sie anpassen.

Fallout 76 Tägliche Operationen Belohnungen
Mit “One Wasteland” fanden auch die täglichen Operationen mit tollen Belohnungen ihren Weg ins Spiel.

Es gab da ein Problem: Die Anpassung der Gegner führte allerdings dazu, dass sich besonders neue und Solo-Spieler nicht mehr in der Lage sahen, alleine Inhalte des Spiels abzuschließen. Gruppen oder die Hilfe stärkerer Spieler wurden fast obligatorisch.

Features, die das leichter machen, wie legendäre Perks, sind erst später im Spiel verfügbar und bis dahin müssen sich Neulinge durchbeißen. In unserem Special auf MeinMMO erklärt Autor Florian Franck, warum One Wasteland bei Solo-Spielern nicht gut ankommt.

Ich forderte im Dezember 2019 5 Dinge, die Fallout 76 braucht, um gut zu werden. Darunter waren Spezialisierungen und bessere Dungeons. Mit den legendären Perks erschien etwas, das als „Spezialisierungen“ durchgeht und mit den täglichen Operationen gibt es spannende Dungeons für bis zu vier Spieler. One Wasteland brachte also bereits zwei der Dinge, die ich forderte.
Später, mit Steel Dawn, kamen aus meiner Liste weitere Bauplätze über die neuen C.A.M.P.-Unterschlüpfe dazu. Damit fehlen nur noch ein Schrift-Chat und mehr Musik, aber die Änderungen bisher haben Fallout 76 bereits gut geholfen.

Steel Dawn – Der Anfang einer neuen Ära

Die größte Änderung in Steel Dawn: Mit Steel Dawn, dem letzten großen Update für Fallout 76 im Jahr 2020, kam schließlich die Stählerne Bruderschaft ins Spiel. Das ist eine der bekanntesten und wichtigsten Fraktionen des gesamten Franchise.

Bisher waren die Ritter, Paladine und Gelehrten nur als Leichen zu finden. Jetzt haben sie ihren eigenen Stützpunkt und Spieler können mit ihnen interagieren, ihr Vertrauen gewinnen und sie kennenlernen.

Da Fallout 76 zeitlich vor allen anderen Fallout-Teilen spielt, können Spieler mit Steel Dawn live miterleben, wie die Stählerne Bruderschaft zu einer der wichtigsten Größen wurde, die die Welt nach dem Großen Krieg kennt.

Fallout 76 Steel Dawn Cover Titel
Die Stählerne Bruderschaft ist eine der bekanntesten Fraktionen des Fallout-Universums.

So hat es Fallout 76 verbessert: Die Stählerne Bruderschaft ist eine Fraktion, über die sich besonders Fans der Reihe freuen. Sie war bisher in jedem Fallout-Teil vertreten und hat bereits einen legendären Status erreicht.

Dazu bekam Fallout 76 allerdings noch etliche Gameplay-Änderungen, wie mehr Waffen und Rüstungen, eine verbesserte Überlebens-Mechanik oder C.A.M.P.-Unterschlüpfe – eure eigenen Vaults, die ihr im Untergrund bauen könnt.

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Damit wird Fallout 76 ein angenehmeres Erlebnis, das mehr Freiheiten und Inhalte für die Spieler bietet, um sich in verschiedenen Bereichen zu entfalten.

Der Meinung sind offenbar auch die Spieler. Kurz nach dem Release von Steel Dawn kletterten die Reviews auf Steam auf 85% positiv, dem höchsten Stand bisher. Das ist ein deutlicher Unterschied zu den miserablen Metacritic-Scores zum Release.

Ich forderte im Dezember 2019 5 Dinge, die Fallout 76 braucht, um gut zu werden. Darunter waren Spezialisierungen und bessere Dungeons. Mit den legendären Perks erschien etwas, das als „Spezialisierungen“ durchgeht und mit den täglichen Operationen gibt es spannende Dungeons für bis zu vier Spieler. One Wasteland brachte also bereits zwei der Dinge, die ich forderte.

Mit Steel Dawn, kamen aus meiner Liste weitere Bauplätze über die neuen C.A.M.P.-Unterschlüpfe dazu. Damit fehlen nur noch ein Schrift-Chat und mehr Musik, aber die Änderungen bisher haben Fallout 76 bereits gut geholfen.

2021 und die Stählerne Bruderschaft – So geht‘s weiter

Steel Dawn und die Stählerne Bruderschaft sind nur der Anfang eines neuen, großen Story-Bogens, der Ende 2020 beginnt und sich über 2021 spannen soll.

Im Gespräch mit Project Lead Jeff Gardiner und Lead Quest Design Brianna Schneider hier auf MeinMMO erfuhren wir bereits ein wenig darüber, wie es 2021 mit der Geschichte weitergeht. Die Stählerne Bruderschaft wird für die Spieler noch ein wichtiger Faktor.

Fallout 76 Gardiner Titel
Jeff Gardiner sprach mit uns über die Zukunft von Fallout 76.

Einige weitere Inhalte sind ebenfalls schon angekündigt, die teilweise die Kritik bedient, die Spieler noch immer üben:

  • der Lagerplatz wird größer
  • das Inventar wird übersichtlicher
  • auf der Map ist detaillierter aufgeführt, was in entsprechenden Verkaufsautomaten zu finden ist
  • Perk-Loadouts kommen, mit denen ihr eigene „Klassen“ zusammenstellen könnt

Zuvor kommen mit Season 3 bereits neue Begleiter ins Spiel, die sogenannten „Companions lite“. Yasmin Chowdhury versorgt euch mit Essen und Trinken und verkauft euch seltene Kochrezepte. Solomon Hardy hat medizinisches Material im Angebot und kann euch gegen Bezahlung heilen.

Die Änderungen, die bisher für 2021 bekannt sind, versprechen ein noch besseres Jahr als 2020. Da Fallout 76 bereits auf den starken Neuerungen aufbauen kann, hat es nun die Chance, sich zu einem Top-Titel im Genre zu entwickeln.

MeinMMO-Autor Florian Franck ist bereits jetzt der Meinung, dass Fallout 76 nun nach 2 Jahren endlich ein vollwertiges MMORPG ist.

FIFA 21 hatte schon 7 Updates – Ist es dadurch wirklich besser geworden?

Stolze 7 Title Updates sind bereits für FIFA 21 erschienen, obwohl der neueste FIFA-Ableger noch keine 3 Monate alt ist. Doch haben die ganzen Updates das Spiel wirklich verbessert?

Wie schon im letzten Jahr sind auch im neuesten FIFA-Teil zahlreiche Patches erschienen. Diese brachten einige Gameplay-Veränderungen und verbesserten haufenweise Fehler.

Wir schauen uns die größten Gameplay-Änderungen an und klären, ob das Spiel jetzt wirklich besser ist, als zum Release.

Welche Updates gab es? In recht kurzen Abständen sind seit Release (6. Oktober 2020) zahlreiche Updates erschienen:

Zählt man hier die ergänzenden Updates 3.1 und 6.1 mit, kommt man sogar auf insgesamt 9 Patches in ca. 8 Wochen. Zum Vergleich: FIFA 20 erhielt in den ersten 8 Wochen nach dem Release insgesamt 7 Title Updates.

Haben die Updates FIFA 21 nun wirklich besser gemacht?

Was hat sich mit den Updates verändert? Die ersten größeren Gameplay-Änderungen brachte Title Update 3. Hier wurden vor allem verschiedene Skill Moves angepasst:

  • Der zu starke “Elastico” wurde etwas abgeschwächt und
  • weitere Tricks wie der „Sombrero-Flick“ und “Ball-Rolle/Scoop-Turn“ wurden korrigiert, da sie nicht richtig funktioniert haben.

Title Update 4 verbesserte dann endlich ein großes Gameplay-Ärgernis – die Schiedsrichter. Die haben vor dem Update viel zu viele gelbe Karten verteilt und Spiele zu früh abgepfiffen. Der Patch verbesserte diese Problematik.

Die Schiedsrichter sorgten für viel Frust in FIFA 21

Danach folgte Title Update 5, was sich hauptsächlich um die D-Pad-Taktiken kümmerte.

  • Die Taktiken „Druck nach Fehlern“, „Pressing nach Ballverlust“ und „Ständiger Druck“ sind effektiver geworden.
  • Zudem wurden die zu starken Taktiken „Überzahl auf Ballseite“ und “Team Pressing” generft.

Richtig wichtig war dann Title Update 6, welches sich endlich um die automatischen KI-Blocks der Verteidigung gekümmert hat. Diese waren einfach zu stark und verhinderten viel zu viele Torschüsse im Sechzehner. Außerdem wurde der Speed-Boost nach einem Übersteiger deutlich verringert.

Zuletzt erschien dann das Title Update 7. Dieser Patch ging erneut die Schiedsrichter-Logik an, sodass gelbe Karten sinnvoller verteilt werden und Letzter-Mann-Fouls logischer bewertet werden. Außerdem wurde die scharf geschossene flache Flanke verlangsamt und ein weiterer Speed-Boost entfernt. Diesmal traf es den Boost nach dem Antäuschen eines Schusses.

Das muss jetzt noch besser werden: Trotz der vielen Gameplay-Änderungen gibt es immer noch Baustellen in FIFA 21, die der Community (via reddit) wichtig sind. Dort ist die Rede von Problemen mit

  • zu langsamen Gameplay,
  • der manuellen Verteidigung,
  • Torhütern, die zu schwach halten und
  • vor allem Server-Problemen, die das Gameplay beeinträchtigen.

Ist FIFA 21 jetzt besser, als zum Release? Ob FIFA 21 tatsächlich besser ist, als zum Release, muss jeder FIFA-Spieler selbst entscheiden. Fakt ist jedoch, dass EA an wichtigen Stellen das Gameplay angepasst und grobe Fehler korrigiert hat. Zu starke Tricks und Taktiken wurden geschwächt und die Schiedsrichter wurden fairer.

Außerdem hat sich an der aktuellen Meta sowie an Torschüssen kaum etwas verändert. Das Spiel spielt sich ähnlich wie zum Release, nur etwas fairer und ohne übertriebene KI-Blocks, die das Verteidigen zu einfach gemacht haben. Wenn jetzt noch die vorhandenen Baustellen angegangen werden, befindet sich FIFA 21 spielerisch auf einem guten Weg.

Was haltet ihr aktuell von FIFA 21? Könnt ihr das Gameplay genießen? Falls ihr noch Verstärkungen für euer Team sucht, dann haben wir hier ein paar günstige Vorschläge für euch.

Hardcore-Shooter bringt zu Weihnachten großes Update und Neustart für alle

Der Hardcore-Shooter Escape from Tarkov bringt zur Weihnachtszeit mit dem Patch 0.12.9 neue Inhalte. Neben vier neuen Waffen wurden auch die Karte “Woods” überarbeitet und ist jetzt doppelt so groß. Für neue Spieler war der Einstieg in Escape from Tarkov noch nie so interessant wie jetzt.

Das ist im neuen Update enthalten: Mit dem Update 0.12.9 wird der Fortschritt aller Spieler gelöscht. Der Wipe kommt für viele Spieler überraschend, da das Entwicklerstudio “Battlestate Games” Wipes in der Vergangenheit früher angekündigt hatte und “Pre-Wipe-Events” veranstaltete. Bei den Events gab es mehr Ausrüstung und Spieler konnten High-End-Equipment ohne Angst vor Verlusten testen.

Das neue Update ist besonders, da nicht nur vier neue Waffen ihren Weg ins Spiel fanden, sondern auch Fußschritte, Waffensound und Geräusche überarbeitet wurden. Als neue Fähigkeit ist “Immunität” hinzugefügt worden und der Metabolismus wurde in diesem Schritt ebenfalls angepasst. Bestimmte Munitionsarten haben eine höhere Chance Bluten zu verursachen. Dabei wird zwischen schweren und leichten Blutungen unterschieden. Escape from Tarkov fühlt sich durch die Änderungen fast wie ein neues Spiel an und bietet sowohl Veteranen als auch Anfängern eine neue Herausforderung.

Die Karte “Woods” wurde mit dem Update ebenfalls komplett überarbeitet

Überarbeitung der Karte Woods: Eine der ältesten Karten “Woods” wurde mit dem Update komplett überarbeitet und ist jetzt doppelt so groß.

Bonus für neue Spieler: Neue Spieler erhalten in den ersten 7 Spieltagen ein Lieferpaket von Lieferanten. Dadurch wird der Start in den Hardcore-Shooter für alle Spieler ein wenig leichter gemacht. 

Warum der Einstieg für neue Spieler jetzt so interessant ist: Durch den Wipe fangen alle Spieler bei null an. Escape from Tarkov ist ein PvPvE-Hardcore-Shooter und setzt dabei auf hohen Realismus. Als Neuling kann es vorkommen, dass ihr gegen stark gepanzerte und äußerst gut ausgerüstete Veteranen antreten müsst. Durch die Panzerung und bessere Bewaffnung haben diesen Spieler einen enormen Vorteil im Kampf. In den ersten Wochen nach den Wipe haben alle Spieler die gleichen Chancen. Die PMC-Anfangsausrüstung wurde überarbeitet und optimiert. PMC steht in Escape from Tarkov für euren Hauptcharakter. Zusätzlich gibt es einen Bonus in den ersten 7 Spieltagen und Spieler erhalten täglich ein Lieferpaket mit Ausrüstung und Waffen.

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Das sind die vier neuen Waffen in Escape from Tarkov

Die neue Version bringt außerdem vier neue Waffen ins Spiel. Wir stellen euch diese im Einzelnen vor.

Die KRISS Vector kommt in zwei Varianten ins Spiel.

Die Vector kommt in zwei Varianten: Die KRISS Vector findet sich ab sofort mit 9x19mm Munition und zusätzlich mit dem Munitionstyp .45 ACP. Beide Varianten lassen sich auf Einzel-, Doppelschuss und Vollautomatisch einstellen. Die .45 ACP-Version hat eine Feuerrate von 1100 Schuss, die 9x19mm-Variante hat eine Feuerrate von 950 Schuss pro Minute.

Die UMP45 ist eine vollautomatische Maschinenpistole.

UMP45: Die UMP45 von Heckler & Koch ist eine vollautomatische Maschinenpistole. Wie die Vector wird die UMP mit .45 ACP-Munition geladen. Ihr könnt zwischen Einzelschuss und Vollautomatik wechseln. Die Feuerrate liegt bei 600 Schuss pro Minute.

Das Scharfschützengewehr Mk-18 .338LM ist neu in Escape from Tarkov

Scharfschützengewehr Lapua: Das Scharfschützengewehr Mk-18 .338LM ist mit einem .338 Lapua Magnum Magazin ausgestattet. Dadurch eignet sich das Gewehr hervorragend für lange Distanzen und ist dabei äußerst präzise und tödlich. Durch die modulare Bauweise ist das Scharfschützengewehr für jeden Spieltypen geeignet.

Das sind weitere Highlights des Updates

Die Patch-Notes sind sehr umfangreich und können im offiziellen Forum nachgelesen werden. Die Highlights des Patches stellen wir im Detail vor.

  • Faceshields und Brillen können den Effekt von Blendgranaten verringern. Dadurch habt ihr im Gefecht bessere Chancen zu überleben.
  • Neue Ausrüstung: PMC-Ober- und Unterteile, Körperschutz, Tragesysteme, Sturmhaube und Oberteile für Scavs
  • Zahlreiche Änderungen für Waffenmods
  • Vereinfachung der Jaeger-Quests
  • Übergewicht beim Charakter von 40kg auf 35kg reduziert.

Vielleicht kehrt mit dem neuen Update auch ein großer Twitch-Streamer zu Escape from Tarkov zurück, der es nicht mehr spielen wollte.

2020 war ein gutes Jahr für Escape from Tarkov

Escape from Tarkov erschien am 27. Juli 2017 im Early Access und wird von Battlestate Games entwickelt. Über einen eigenen Launcher erfreut sich der Hardcore-Shooter auch 2020 noch großer Beliebtheit. Die Spielerzahlen stiegen 2020 deutlich und schaffte es im Juni 2020 auf Platz 1 der Spiele-Charts auf Twitch. 

Für neue Spieler bietet sich die Weihnachtszeit und das große Content-Update ideal an um den besten Loot nach dem Wipe für sich zu beanspruchen.

Quelle(n):
  1. Offizielle Website