CoD Warzone: Das DMR 14 gilt aktuell als OP – Setup, Stärken & Schwächen

Black Ops Cold War brachte eine Menge neuer Waffen zur Call of Duty: Warzone und ein paar davon sind wirklich stark. Als Vorreiter gilt aktuell das Taktikgewehr DMR 14, das Feinde mal eben mit 2 Schüssen K.O. feuern kann. MeinMMO zeigt euch alles Wichtige zum neuen Überflieger.

Was ist das für ein Gewehr? Das DMR 14 ist dem US-amerikanischen Selbstladegewehr M14 nachempfunden und eine Weiterentwicklung des Weltkriegs-Gewehrs M1 Garand. Es wurde Ende der 1950er-Jahre vom Waffenhersteller Springfield Armory entwickelt und wird noch heute in den US-Streitkräften eingesetzt. (via Wikipedia)

Aufgrund seiner höheren Reichweite und Durchschlagskraft gegenüber vergleichbaren modernen Waffen gilt die M14 weiter als eine wichtige Stütze im US-Arsenal und zeigt seine Stärken als DMR 14 derzeit auch in Warzone, dem Battle Royale von Call of Duty.

Warum ist das DMR 14 aktuell so stark? Mit dem Start der Season 1 von Black Ops Cold War kamen mehr als 30 neue Waffen in die Warzone. Es dauerte ein paar Tage, doch dann erkannten Spieler das Potenzial dieser Waffe, das im Grunde auf 3 starke Eigenschaften zurückzuführen ist:

  • Gute Time-to-Kill (TTK) bei Brusttreffern – Überragende TTK bei Headshots
  • Starke Reichweiten-Werte gepaart mit kontrollierbarem Rückstoß
  • Das Taktikgewehr bedient sich bei der Sturmgewehr-Munition

Dank ihrer fantastischen TTK-Werte und des guten Handlings könnt ihr eure Feinde mit wenigen, gut platzierten Kugeln in die K.O.-Phase schicken. MeinMMO stellt euch das DMR 14 vor, zeigt ein starkes Setup, sowie die Stärken & Schwächen.

Warzone: DMR 14 Setup bringt Leistung auf allen Reichweiten

Wie sieht ein starkes Setup aus? Das DMR 14 konkurriert in der Warzone überraschenderweise mit den Allround-Gewehren, wie dem Sturmgewehr Kilo 141 oder dem leichten Maschinengewehr FiNN. Solche Waffen sind besonders auf mittleren Reichweiten stark, sind sehr stabil und bringen euch auch auf kurzen und langen Strecken Erfolge. Für das DMR 14 braucht ihr also ein ausgeglichenes Setup:

  • Mündung: Agency-Schalldämpfer
  • Lauf: 16,3″ Titan
  • Visier: Axial Arms 3x
  • Unterlauf: Feldagenten-Vordergriff
  • Griff: Schlangenumwicklung
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Was bringt dieses Setup? Entgegen der Beschreibung im Spiel bringen euch der Agency-Schalldämpfer und der Titan-Lauf Boni auf eure Kugelgeschwindigkeit. Das ist ein wichtiger Wert für „Cold War“-Waffen und diese beiden Aufsätze bringen euch auf knapp 900 Meter/Sekunde.

Der Schalldämpfer versteckt euch dazu beim Feuern auf der Minimap und verschafft euch etwas mehr Reichweite. Der Lauf erhöht neben der Kugelgeschwindigkeit auch eure Feuerrate, was die potenzielle TTK weiter verringert. Der Titan-Lauf des DMR 14 ist sehr stark, weil er euch alle Vorteile ohne Nachteile liefert.

Der Feldagentengriff steht bei vielen Waffen aus Cold War zur Verfügung und ist auch für das DMR 14 eine starke Alternative, um den Rückstoß der Waffe deutlich zu verringern. Mit dem Griff „Schlangenumwicklung“ kommt ihr schneller ins Visier, was der Waffe eine angenehme Geschwindigkeit verleiht.

Was könnte ich noch ausprobieren? Je nachdem, ob ihr die Waffe eher für kurze bis mittlere oder mittlere bis hohe Distanzen verwenden wollt, könnt ihr euch auf andere Stärken der Waffe fokussieren.

Auf kürzeren Entfernungen wechselt das 3-fach-Visier gegen eine kleinere Variante oder lasst das Visier komplett weg. Dafür bietet sich ein größeres Magazin an, das euch 40 Schuss zur Verfügung stellt. Wollt ihr Visier und Magazin, dann verzichtet auf den Griff.

Für höhere Distanzen setzt lieber auf den Griff „Luft-Elastik-Umwicklung“. Hier bekommt ihr noch „Zuckungs-Resistenz“, was euch beim Zielen hilft, wenn ihr selbst beschossen werdet.

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Das DMR 14 erinnert an die FAL in Warzone, aber mit höherer Reichweite.

Vor- und Nachteile des DMR 14

Das DMR 14 ist so beliebt, weil es auf allen Entfernungen spielbar ist, einen hohen Schaden bietet und guten Schützen ein 2-Schuss-Kill-Potenzial mitbringt. Auf den wichtigen Entfernungen bis 150 Meter habt ihr nur 3 TTK-Werte für das DMR 14 für Feinde mit voller Rüstung:

  • 5 Schuss nur Brusttreffer – 498 ms
  • 1 Headshot und 2 Brusttreffer – 249 ms
  • 2 Headshots – 124 ms

Diese Werte gelten jedoch nur dann, wenn ihr die Feuerrate des Einzelschuss-Gewehrs bis an die Grenze ausreizt. Hier liegt auch ihr großer Nachteil – das DMR 14 ist ein Einzelschuss-Gewehr. Das gefällt nicht allen Spielern und ist auch eine Sache der Gewöhnung.

Kommt ihr damit zurecht, kriegt ihr aktuell mit dem DMR 14 eine verdammt starke Alternative zu den normalen Allround-Waffen der Warzone, die Feinde schneller legen kann als die gewohnten vollautomatischen Gewehre und dabei ein kontrollierbares Handling mitbringt.

Pro
  • 2 Headshots für einen Kill
  • Hohe Zielgenauigkeit und Reichweite
  • Starke TTK-Werte, auch auf größeren Entfernungen
  • Bedient sich aus der Sturmgewehr-Munition
Contra
  • Einzelschuss-Gewehr
  • Auf kurzen Distanzen hohe Präzision nötig
  • Auf hohen Distanzen den Snipern unterlegen
  • Gilt aktuell als OP, kleiner Nerf könnte anstehen

DMR 14 – Neue OP-Waffe oder das Schießeisen für Profis?

Ist die Waffe wirklich OP? Besonders für gute Schützen ist die Waffe ein Segen in der Call of Duty: Warzone. Mit dem DMR 14, aber auch der „Cold War“-Alternative Type 63, gibt es aktuell nichts Besseres bei den Allround-Waffen.

Und genau hier könnte es tatsächlich ein Ungleichgewicht geben. Normale Spieler profitieren von den überragenden Leistungen der Waffen eher weniger, weil sie nicht so auf den Headshot-Schaden gehen und das Handling der Einzelschüsse durchaus schwierig ist. Dadurch, dass die Headshots auch auf großen Entfernungen in Rekordzeit einen Feind umhauen und ihr nur wenig Munition aus der Sturmgewehr-Reserve verbraucht, setzt sich das DMR 14 in manchen Situationen deutlich von der direkten Konkurrenz ab.

Auf der anderen Seite könnte dieser Skill-Vorteil auch Teil des Balancing sein, mit denen die Entwickler gutes Gameplay unterstützen wollen. Aktuell wirkt die Waffe tatsächlich aber ein wenig zu stark und könnte in Zukunft Opfer eines Nerfs werden.

Der CoD-Experte „Drift0r“ schlägt in seinem englischen YouTube-Video zur Waffe zum Beispiel vor, dass sich das DMR 14 aus der Munitions-Reserve der Scharfschützen-Gewehre bedienen könnte. Dadurch müssten die CoD-Soldaten deutlich taktischer mit ihrer Munitions-Reserve umgehen, was es noch schwieriger machen würde, mit dem Einzelschuss-Gewehr klarzukommen, ohne das hervorragenden TTK-Potenzial aus dem Spiel zu nehmen.

Ein weitere starke Waffe aus dem „Cold War“-Arsenal, die sich in der Warzone durchsetzen konnte, ist die Maschinenpistole MAC 10. Hier findet ihr das Setup eines Profi-Warzoners.

Quelle(n): YouTube - JGOD, YouTube - Drift0r
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Gaaschi

Klar ein kleiner Nerf wäre hilfreich.
Zusammen mit der Mac-10 sind hier gleich zwei Waffen die das Spielerlebnis komplett ruinieren.
Beide Waffen sind dermaßen Overpowered, das man direkt das Spiel verlassen und eine neue Runde starten kann, wenn man diesen Waffen über dem Weg läuft.
Da hilft kein kleiner Nerf, diese Waffen sollten gänzlich aus dem Spiel entfernt werden.
Mit diesen Waffen haben die Entwickler einfach mal in den Mist gegriffen.
Bis dahin, Cheerio

Agravain

Finde ich auch, zumal die DMR-14 die Munition von Sturmgewehren nimmt, während die EBR-14 Sniper Munition braucht.
Als ob irgend jemanden mal die Munition für die DMR ausgehen würde. Man ist eh mit 2 Schüssen im Kopf sofort weg.
Mac-10 finde ich auch ziemlich strong aber da sollte nur ein wenig am Damage geschraubt werden.
Reichweite geht klar nur eben haut man jeden auf close Range damit weg selbst gegen eine Vector oder MP7 gewinnt man gefühlt immer außer man hat keine Hände.

Und es macht am Ende des Tages einfach keinen Spaß wenn man die Meta Waffen spielen muss um überhaupt mithalten zu können.
Da kann nicht mal mehr die Kilo mithalten finde ich.

Zuletzt bearbeitet vor 23 Tagen von Agravain
d-lYx

Eine gute Alternative zur Mac10 ist die AK74u. Kann man gut mit ner Kar/SP-R kombinieren. Leider sind zu viele DMR14 unterwegs… spiele ich aktuell auch lieber um überhaupt ne Chance zu haben.

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