Die ganze Story von Fallout 76 leicht erklärt – Das alles ist bis heute passiert

Das Survival-MMO Fallout 76 ist mittlerweile zwei Jahre alt. In der Zeit hat sich einiges getan. MeinMMO hat für euch pünktlich zum Geburtstag des Spiels deshalb leicht verständlich zusammengefasst, was in der Story eigentlich passiert ist.

Warum jetzt die ganze Geschichte? Am 14. November 2018 erschien Fallout 76. In den zwei Jahren hat sich im Spiel viel getan. Nicht nur, was Gameplay angeht, sondern auch die Story ist gewachsen. Überhaupt bietet Fallout 76 viel Geschichte, die gerade neue Spieler schnell verpassen können.

Das wäre allerdings schade, denn die Lore von Fallout ist einzigartig und die Story von Fallout 76 erzählt die Ursprünge der gesamten Reihe. Das MMO spielt zeitlich vor allen anderen Teilen und legt damit quasi den Grundstein.

Falls ihr die Story verpasst habt oder mit Fallout 76 neu anfangen wollt, haben wir in diesemA rtikel für euch alles zusammengefasst, was bisher passiert ist.

Der Große Krieg und das Ende der Welt – Vorgeschichte zu Fallout 76

Bevor Fallout überhaupt losgehen kann, ein kurzer Sprung zurück zu den Ursprüngen. Warum ist die Welt von Fallout überhaupt eine Postapokalypse und was hat diese Welt zerstört?

Die Kurzfassung ist: In Fallout 76 gab es nie Transistoren, oder zumindest wurden sie nie im großen Stil genutzt und weiterentwickelt. Damit sind viele Errungenschaften, wie die Digitalisierung, nie geschehen und die Menschen verließen sich immer mehr auf Atomkraft. Das führte aber auch zu Spannungen.

Zwischen dem kommunistischen China und den kapitalistischen USA gab es immer mehr Konflikte, bis diese schließlich am 23. Oktober 2077, dem „Bombs Drop Day“, im Großen Krieg gipfelten – das waren mehrer Einschläge von Atomsprengköpfen, welche die ganze Welt verbrannten.

fallout 76 nuke
Am 23. Oktober 2077 endete die Welt mit vielen Knalls.

Der Krieg dauerte nur wenige Stunden und anschließend war das Leben, wie man es bisher kannte, weitgehend ausgelöscht. In den USA, wo Fallout spielt, konnten sich einige Menschen jedoch Bunker flüchten, die sogenannten Vaults.

Viele der Vaults der Firma Vault-Tec waren nicht sichere Zufluchten, sondern nur Stationen für Experimente, die das Unternehmen an Menschen durchführen wollte, um die Gesellschaft neu zu definieren. Die wenigsten Bunker haben tatsächlich eine reine Schutzfunktion. Vault 76, in dem ihr in Fallout 76 startet, ist einer davon, in dem Top-Absolventen der VaultTec-Universität untergebracht wurden, um die Welt wieder aufzubauen.

Aus den Trümmern gingen neue Parallel-Regierungen wie die Republik Neukalifornien oder die Freien Staaten sowie Zusammenschlüsse wie die Stählerne Bruderschaft und die Raider hervor. Die Strahlung sorgte außerdem dafür, dass weite Teile der Flora und Fauna sowie viele Menschen mutierten.

Frisch aus dem Vault – Ein neuer Anfang

Das ist die Story des Anfangs: Zu Beginn von Fallout 76 besteht eure Aufgabe darin, einen Impfstoff für die Verbrannten-Seuche zu finden. Die wird von den riesigen Brandbestien verbreitet und sorgt dafür, dass Menschen zu Verbrannten mutieren.

Die Krankheit lässt Menschen von innen heraus verbrennen, bis sie unweigerlich sterben und als Statue aus Kohle und Asche enden. Der Schmerz macht sie verrückt und bringt sie dazu, sich als eine Art Einheit mit allen Verbrannten zu verstehen.

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Der offizielle Trailer von Fallout 76 kurz vor Release.

Diese Seuche hat bereits das gesamte Leben in Appalachia ausgelöscht und trägt die Schuld daran, dass die Menschen, die vor euch da waren, alle bereits gestorben sind.

Fallout 76 hat doch eine Story und das Ende hat der Chef schon verraten

Auf eurem Weg durch Appalachia folgt ihr den Hinweisen eurer Aufseherin und den Spuren verschiedener Fraktionen, die den Kampf gegen die Seuche bereits verloren haben, um schlussendlich ein Gegenmittel zu finden.

Woher kommt die Seuche? Gegen Ende der Story könnt ihr aus mehreren Aufzeichnungen der Enklave entnehmen, woher die Krankheit eigentlich kommt. Die Enklave ist eine geheime Gesellschaft, der viele Politiker und wichtige Personen der US-Regierung angehören, die nach dem Krieg die Macht wiedererlangen wollen.

Der Präsident der Enklave in Appalachia, Thomas Eckhart, hat mit Strahlung und dem FEV („Forced Evolutionary Virus“) experimentiert. Das ist das Virus, aus dem etwa Supermutanten entstanden sind und resultiert aus einem ehemaligen Experiment der US-Regierung zur Erschaffung von Supersoldaten. Dabei sind einige Fledermäuse zu den riesigen Brandbestien mutiert, die außer Kontrolle gerieten und die Seuche verbreiteten.

Fallout 76 Spieler töten Brandbestien
Die Brandbestien suchen bis heute Appalachia ein.

Das ist eure Rolle: Ihr spielt als Bewohner von Vault 76 einen der Experten, die von Vault-Tec und der Regierung dazu auserkoren wurden, als erste Menschen im Ödland wieder für Ordnung zu sorgen.

Dazu öffneten sich am 23. Oktober 2102 – exakt 25 Jahre nach dem Fall der Bomben – die Türen des Vaults zum „Rückeroberungs-Tag“. Eure simple Aufgabe ist es, Appalachia wieder bewohnbar zu machen, ein großes Gebiet im US-Bundesstaat West Virginia.

Die Aufseherin, die Vault 76 geleitet hat, ist bereits vor euch aufgebrochen, weil ihr verschlafen habt. Ihr folgt ihrer Spur und erledigt etliche Aufgaben für sie, die euch quer durch das Ödland Appalachias führen.

Die wichtigsten Figuren der Hauptstory:

  • Die Aufseherin – Ihrer Spur folgt ihr durchs Ödland
  • MODUS – Die KI steuert die Enklave und sorgt dafür, dass ihr Atombomben abwerfen könnt
  • Paladin Taggerdy – Die verstorbene Anführerin der Stählernen Bruderschaft in Appalachia
  • Maria Chavez – Eine der Gründerinnen und die Anführerin der Responder

Wastelanders – Die Rückkehr der Menschen

Das ist die neue Story: Wastelanders führt die Story schließlich ein Jahr später weiter. Ihr habt einen Impfstoff gefunden und verteilt diesen nun an die Menschen, die nach Appalachia zurückkehren. Um die Seuche endgültig zu besiegen, müssen alle Menschen geimpft werden. Die Neuankömmlinge wehren sich jedoch anfangs dagegen.

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Da sie euch nicht vertrauen, wollen sie die Impfung nicht und ihr müsst euch erst ihr Vertrauen erarbeiten. Das dauert eine Weile und gipfelt später darin, dass ihr immer mehr Ruf bei ihnen erlangen könnt.

Schlussendlich könnt ihr sie aber überzeugen und kommt zum eigentlichen Ziel eurer Operation: Der Gründung einer neuen Regierung. Dazu seid ihr auf der Suche nach den Gold-Reserven der USA, die in Appalachia versteckt sein sollen.

Im Verlauf der Story kommt ihr dadurch zu Vault 79, einem Staatsbunker, in dem Goldbarren gelagert und von Agenten bewacht werden. Ihr helft den verbleibenden Agenten und habt nun Zugriff auf die Goldbarren, mit denen ihr eine neue Währung und damit eine neue Zivilisation aufbauen könnt.

Fallout 76 Wastelanders Vault 79
Euer Ziel ist es, Vault 79 zu knacken.

Wie verändert das die Welt? Ihr sorgt mit dieser Währung dafür, dass es wieder etwas gibt, mit dem die Menschen handeln können und was einen festen Wert hat. Die Goldbarren sollen Kronkorken ablösen, die traditionell in Fallout als Zahlungsmittel dienen.

Laut der Aufseherin ist eine solche Währung der Grundstein Amerikas und ihr sorgt damit dafür, dass ihr wieder eine Regierung einsetzen könnt, die das zerstörte Ödland verwaltet. Das Gold benötigt ihr, um die entsprechende Währung mit einem Gegenwert zu decken. Hier endet die Story allerdings vorerst, da ihr noch daran arbeitet, die neue Währung und Regierung umzusetzen.

Das sind die wichtigsten Figuren:

  • Paige – Anführer der Siedler in Foundation
  • Meg Groberg – Anführerin der Raider in Crater
  • Die Aufseherin – Eure Chefin, die den Wiederaufbau leitet
  • Derek „AC“ Garrison – Anführer des Secret Service in Vault 79
  • Duchess – Besitzerin des Wayward, sorgt für eure ersten Quests in Wastelanders
Was ist mit One Wasteland? Das riesige Update One Wasteland verändert zwar Fallout 76 grundlegend, treibt die Story aber nicht wirklich weiter an. Lediglich die Rückkehr der Stählernen Bruderschaft wird in diesem Update eingeführt. Die wichtigsten Änderungen betreffen allerdings das Gameplay.

Die Stählerne Dämmerung und die Zukunft Appalachias

Das ist zuletzt passiert: In One Wasteland hat die Stählerne Bruderschaft damit begonnen, Vorräte zu sammeln, um einen Stützpunkt aufzubauen. Außerdem erledigt ihr Missionen („tägliche Operationen“), um der Bruderschaft zu helfen und euch als Mitglied zu beweisen.

Die gesamte Story zwischen dem Erlangen der Goldbarren und dem nächsten Update dreht sich darum, die Ankunft vorzubereiten.

Wie geht es weiter? Nachdem die Bruderschaft in Appalachia ausgelöscht wurde, hat der Hauptstützpunkt in Kalifornien eine Expedition ausgesandt. Diese wird nach einigen Schwierigkeiten mit dem neuen Update Stählerne Dämmerung („Steel Dawn“) am 1. Dezember schließlich eintreffen.

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Damit geht die Story in die nächste Runde und schlägt das Kapitel einer der bekanntesten Fraktionen des Fallout-Universums auf. Was genau die Bruderschaft alles plant, wissen wir noch nicht. Aber ich bin mir sicher: die Stählerne Bruderschaft ist das beste, was Fallout 76 passieren kann.

Im Interview mit MeinMMO verrieten Project Lead Jeff Gardiner und Lead Quest Designerin Brianna Schneider bereits, dass die Story in Zukunft noch fortgeführt wird. Steel Dawn wird also nur der Anfang der großen Story um die Bruderschaft.

Ist das schon alles?

Wir haben hier versucht, die Lore von Fallout 76 möglichst kurz und leicht zu erklären. Die eigentliche Story ist noch weiter verzweigt und erzählt viel mehr Geschichten, als hier aufgeführt sind.

Fallout 76 lebt davon, es zu entdecken und die kleinen Geschichten zu entdecken, die in der Welt versteckt sind. Jeder Ort hat einen Hintergrund und ihr könnt an den meisten Stellen erfahren, was dort passiert ist, bevor ihr ankamt.

Wenn ihr einen kleinen Einblick haben möchtet in die Geschichten, die euch in der Haupt-Story und abseits davon erwarten, werft einen Blick in die 5 schönsten Quests, die Fallout 76 zu bieten hat.

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