Twitch-Streamer mag Escape from Tarkov – Erklärt, warum er nicht mehr spielt

Der Top-Streamer summit1g hat zuletzt mit dem Hardcore-Shooter Escape from Tarkov Erfolge gefeiert. Doch jetzt gibt er bekannt, dass erstmal Schluss sein wird. Denn das Spiel stresse ihn zu sehr, er könne es einfach nicht mehr spielen.

Um wen geht’s? Jaryd „summit1g“ Lazar gehört zu den weltweit größten Streamern auf Twitch. Er hat über 5 Millionen Follower und ist unter anderem bei Shootern wie PUBG, Counter-Strike, Valorant oder zuletzt Escape from Tarkov unterwegs.

Im russischen Hardcore-Shooter Escape from Tarkov, der zu den Top-Games auf Twitch gehört, hat er ebenfalls viele Streams produziert. Da das Spiel Scheitern besonders hart bestraft, indem man seine mühsam gesammelte Ausrüstung verliert, gab es auch epische Ausraster von Summit1g beim Spielen.

Doch so beliebt seine Tarkov-Streams bei den Fans sind, so ungesund sind sie wohl für den Streamer selbst.

“Das ist ein stressiges Spiel”

Was ist das Problem? In einem Stream hat summit1g jüngst bekannt gegeben, erstmal mit Escape from Tarkov aufzuhören. Denn das Spiel sei ihm einfach viel zu stressig:

Hör zu, es mag schön sein, sich an EFT zu erinnern, an die Zeiten, in denen man gewinnt und den Gegner rasiert. Aber die ganze Zeit dazwischen, wenn man mit einem Schuss erledigt wird und sich neu ausrüsten müssen, dann einen Kampf verlieren und sich neu ausrüsten müssen, und dann ein paar Kämpfe gewinnt und einfach nur gestresst ist … Das ist ein stressiges Spiel.

Es sind zu viele Herzattacken. Ganz zu schweigen von den Runden, in denen man einfach niemanden findet. Du hörst Schüsse, läufst herum, kannst keinen Scheiß finden. Und dann kommt Jomo Scav herein, schießt mit einer Schrotflinte auf dich, tötet dich fast, und während man sich heilt, kommt ein dreiköpfiges Team vorbei und tötet dich.

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Es klingt also danach, als wenn es summit1g, der beim Scheitern ohnehin oft spektakulär ausflippt, nicht gut tut, ein Spiel zu spielen, das Scheitern so brutal bestraft. Daher ist seine Entscheidung, erstmal mit diesem Spiel aufzuhören, durchaus nachvollziehbar.

Überhaupt sind Überforderung, Stress und sogar Burnout bei professionellen Streamern durchaus ernstzunehmende Angelegenheiten, wie das Schicksal des erfolgreichen CS:GO-Profis Gla1ve zeigt. Da ist es umso wichtiger, rechtzeitig einen Gang runterzuschalten und es gar nicht so weit kommen zu lassen.

Quelle(n): Dexerto
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Plauze82

Ach und guck mal heute. Ihm gucken grad über 33.000 Leute zu. Während er Escape from Tarkov spielt. Woran könnte das bloß liegen? Ach ja, moment mal, Drops sind aktiv. Da kann man schonmal eine Ausnahme machen.

Longshenx

Er hat schon recht mit seinem mimimimi.
Streamer spielen Spiele in denen die dominieren, deswegen schauen ihnen auch die Leute zu. Keiner sieht sich Streamer an die dauernd sterben. Bei summit ist es genauso wie bei Kotton, am Anfang lief es sehr gut, sie haben die Raids dominiert und sind fast immer mit vollen Taschen raus, bis das game in die open Beta angelangt ist und sehr viele neue und durchaus gute Spieler dazugekommen sind, die eben auch die Streamer easy ausgeknipst haben. Jetzt ist auf einmal das Spiel kaputt wenn ein Streamer verliert. Einmal sind es Spieler die keine Geräusche machen oder es ist der desync oder oder oder.
Die Streamer haben einfach nicht die verwöhnte Erfolgsquote die sie sonst gewöhnt sind und hören dann auf zu spielen, damit sie nicht zugeben müssen das sie nicht gut genug sind.
Bestes beispiel für mich ist Landmark, er stream das spiel fast 10std am stück und das fast jeden tag ab 22 uhr auf Twitch. Er ist schon lange lvl 70 und gewinnt 9 von 10 Raids. Komisch das der nicht jammert.

Zuletzt bearbeitet vor 3 Monaten von Longshenx
Plauze82

Oder eher so: Mimimi, die anderen sind besser als ich.

DiaboIo

Nein. Du hast offensichtlich keine Ahnung von EFT. Dieses Spiel ist körperlich, physisch erschöpfend.

Kev

Lass gut sein alleine das Wort “mimimi” sagt bei ihm schon alles. Er ist halt der krasse Oberchecker… 🙄

Ich kann ihn verstehen, mir geht es so mit Hunt. Es ist ein geiles Spiel, das Setting, die Grafik, der Sound usw aber die ständigen harten Tode und damit alles zu verlieren ist einfach viel zu frustrierend. Vor allem wenn es ständig hintereinander passiert. Bei mir war es so bevor ich es entnervt deinstalliert haber das ich meine Hinter spätestens nach der 2. Runde verloren habe. Und klar wenn man richtig geile Runden hat ist das unbeschreiblich, das wiegt aber leider die ganzen miesen Runden nicht auf.

Plauze82

Ähm nein. Ich spiele seit Februar diesen Jahres Tarkov. Ja am Anfang war es anstrengend, aber daran hab ich mich gewöhnt. Das Risiko gehört zum Gameplay.

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