Microsoft hat in einem Bericht verraten, wie viel Geld sie mit dem Xbox Game Pass verdienen. Mit PS Plus von Sony kann der Game Pass aber angeblich (noch) nicht mithalten.
Mit dem GamePass hat Microsoft ein umfangreiches Gaming-Abo im Angebot: Ihr zahlt rund 10 Euro und könnt dafür so viele Spiele aus einem bestimmten Katalog spielen, wie ihr wollt. Teils auch aktuelle Vollpreistitel ohne Aufpreis.
Ein Bericht über Microsoft hat nun verraten, wie viel Geld sie mit dem Xbox Game Pass verdienen.
Microsoft verdient fast 3 Milliarden mit dem Game Pass
Mehrere Aufsichtsbehörden wie der brasilianische Verwaltungsrat für wirtschaftliche Verteidigung (CADE) haben die Fusion bereits genehmigt. Der CADE veröffentlichte außerdem ein öffentliches Dokument, in dem die Überlegungen zur Genehmigung stehen und eine Menge Daten über Xbox, PlayStation, Nintendo und andere enthalten sind (via tweaktown.com).
Wie viel verdient Microsoft mit dem Game Pass? Laut dem Bericht verdiente die Firma hinter der Xbox mit dem Abo-Dienst 2,9 Milliarden Euro im Fiskaljahr 2021 (Juli 2021 – Juni 2022).
Das sind aber nur die Zahlen von der Xbox, die Zahlen beinhalten nicht den PC Game Pass. Es ist auch unklar, inwiefern sich die Einnahmen aus Game Pass Ultimate in diese Zahl einfügen.
Wie viel Geld ist das im Vergleich? Im Vergleich zu den Einnahmen auf der Xbox allgemein oder den Gesamteinnahmen der gesamten Firma, wirken diese 2,9 Milliarden jedoch sehr wenig (via forbes.com):
Mit der Xbox soll Microsoft rund 16,3 Milliarden US-Dollar verdient haben. Die Einnahmen des Abo-Dienstes sind hier ein Anteil von 18 %.
Im Bereich Spiele und Dienste liegen die Einnahmen bei 12,6 Milliarden US-Dollar, hier macht der Game Pass 23 % aus.
Die Gesamteinnahmen von Microsoft liegen bei 184,9 Milliarden US-Dollar – da fällt der GamePass mit einem Anteil von nur 1,5 % nahezu mickrig aus.
PS Plus ist immer noch der größte Abo-Dienst auf den Konsolen
Wie viel Geld verdient Sony mit PS Plus? Von Sony gibt es kein offizielles Statement, wie viel Geld man mit PS Plus verdient. Schätzungen zufolge soll Sony mit PS Plus vergangenes Jahr mehr als 4,2 Milliarden US-Dollar eingenommen haben (via forbes.com).
Wie viel ist das im Vergleich zum Game Pass? Das wären deutlich höhere Einnahmen als der Game Pass von Microsoft. Diese Zahlen sind aber vermutlich wenig überraschend, da Sony mittlerweile mehr als 100 Millionen Abonnenten auf der PS4 und PS5 haben soll – Microsoft soll laut eigenen Angaben nur rund 25 Millionen Personen haben, die regelmäßig zahlen.
PS Plus soll zwar zu Beginn des Jahres hunderttausende Abonnenten aus PS Plus verloren haben, das soll aber laut Sony kein großes Problem gewesen sein. Wenige Monate später, im Juni 2022, hatte Sony dann sein neues PS-Plus-Modell vorgestellt und hier dürften viele Personen zurückgekehrt sein.
Was euch genau mit PS Plus in Zukunft erwartet, könnt ihr bei uns auf MeinMMO nachlesen. Alles Weitere, was ihr zum Konkurrenz-Modell vom Game Pass wissen müsst, könnt ihr hier nachlesen:
Der Twitch-Streamer Squeezie hat einen Grand Prix in der Formel 4 organisiert. Elf Teams mit jeweils zwei Fahrern haben an dem GP Explorer teilgenommen. Die Rennfahrer waren überwiegend Influencer, YouTuber und Streamer aus Frankreich. Das Event brach einige Rekorde und hatte die drittmeisten Zuschauer im gesamten Jahr 2022.
Worum genau ging es bei dem Rennen?
Am 8. Oktober traten 22 bekannte Content Creators in einem Autorennen der Formel 4 gegeneinander an. Das fand auf dem legendären Le Mans Circuit statt, wo seit 1923 jedes Jahr Rennen ausgetragen werden.
Der Livestream begann gegen 7:00 Uhr am Morgen und lief dann über zehn Stunden lang. Es gab ein Qualifying, einen Unfall ohne Verletzte und ein großes Finale.
Sieger wurde am Ende Sylvain Levy, der den YouTube-Kanal Vilebrequin mitbetreibt – dort dreht sich alles um Autos. Allerdings ging es nur um Zehntelsekunden Vorsprung auf den zweiten Platz. Den letzten Platz belegte übrigens sein Teamkollege Pierre, ebenfalls Mitglied von Vilebrequin. Er hatte über 4 Runen Rückstand.
Das Event hatte zu Beginn schon recht gute Zuschauerzahlen, sprengte zum Finale jedoch den Rekord für die meisten Zuschauer, die jemals einem französischen Stream zugeschaut haben.
In Deutschland kam das Kart-Event von PietSmiet Ende 2021 immerhin knapp 40.000 Zuschauer:
Wie viele sahen sich das Renn-Event an? Im Durchschnitt schauten ständig 377.468 Menschen während des Livestreams zu (via sullygnome). Das ist alleine deshalb beachtlich, weil der Stream über zehn Stunden andauerte. Insgesamt brachte es der Stream damit auf über drei Millionen geschaute Stunden.
Während des großen Finales schalteten zum besten Zeitpunkt 1.018.817 Menschen gleichzeitig ein. Damit wurde der alte französische Rekord deutlich gebrochen. Er lag bei 707.071 gleichzeitigen Zuschauern. Zudem schauten über 20.000 LEute live an der Rennbahn zu.
Die letzten Sekunden des Rennens könnt ihr euch hier anschauen:
Empfohlener redaktioneller Inhalt
An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Twitch, der den Artikel ergänzt.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden.
Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Außerdem kam der Streamer TheGrefg im Januar 2022 auf 1.060.999 Zuschauer bei den ESLAND Awards. Das war eine Zeremonie, in der spanische und lateinamerikanische Content Creators geehrt wurden.
Kann man sich das Renn-Event nachträglich anschauen? Ja, derzeit allerdings nur auf dem Twitch-Kanal von Squeezie. Um dort Mitschnitte sehen zu können, benötigt ihr jedoch ein Abo. Wer ohne Abo zuschauen möchte, muss auf den Mitschnitt warten, der später auf YouTube veröffentlicht werden soll. Allerdings fand das gesamte Event auf Französisch statt.
Was sagt ihr zu diesen riesigen Events, die die Streamer inzwischen veranstalten? Findet ihr sie spannend oder hättet ihr auf Twitch lieber einen Fokus voll auf das Gaming? Schreibt es gerne in die Kommentare.
Wie groß der Hype um Personen auf Twitch sein kann, zeigt dieses Beispiel:
HyperX feiert in diesem Jahr seinen 20. Geburtstag und hat damit genauso viele Jahre auf dem Buckel wie Warcraft III: Reign of Chaos, Tobey Maguires Spider-Man und der Euro. Da lohnt sich doch ein Blick zurück auf die Gaming-Meilensteine der letzten 20 Jahre – schließlich ist der Markt allein in Deutschland von unter einer Milliarde Euro Umsatz (2002) auf mehr als neun Milliarden (2021) angewachsen. Sascha Golobow, Senior Business Development Manager Germany and Austria von HyperX, nimmt uns mit auf eine Zeitreise – game on!
Ende 2020 verzeichnete Xbox Live, Microsofts Online Gaming Service, mehr als 90 Millionen aktive Spieler und Spielerinnen im Monat. Sonys Pendant, das PlayStation Network (PSN), zählte 102 Millionen und Steam sogar 120 Millionen.
Die PC-Gaming-Plattform stieß am 2. Januar 2021 sogar auf einen neuen Rekord an: 25.415.080 gleichzeitig aktive User. Mit einem weltweiten Umsatz von 180 Milliarden US-Dollar im Jahr 2020 übertrag die Gaming-Branche sogar jenen der Musik- und Filmindustrie.
Die Pandemie-Jahre haben den Games-Markt beflügelt: Menschen, die bislang nichts oder nur sehr wenig mit Videospielen zu tun hatten, griffen zu Maus, Controller oder Handheld. Games wie Animal Crossing, Fall Guys oder Among Us erlebten einen regelrechten Boom.
Dabei ging es nicht immer nur um das Spielen an sich: Die soziale Komponente von Online Games verband Freunde, Familien und Fremde über Distanzen hinweg – man fühlte sich in der Isolation nie allein.
Damit das überhaupt funktionieren konnte, musste die Gaming-Branche in den vergangenen zwanzig Jahren einige Entwicklungen durchmachen. Springen wir zurück zur Jahrtausendwende.
Die Geschichte von HyperX ist seit jeher eng mit den Höhen und Tiefen der Gaming-Welt verbunden.
Den Grundstein legen: Von der LAN-Party ins Internet
Während 1999 IT-ler, Software-Programmierer und Hardware-Hersteller auf der ganzen Welt verzweifelt herauszufinden versuchten, ob Computer am 1. Januar 2000 noch funktionieren würden, bereiteten sich Gaming-Giganten wie Sony, Microsoft und Sega auf die nächste Welle der Next-Gen-Konsolen vor. Von ihnen ging Sega 1999 mit der Dreamcast als Erstes an den Start und galt damals bereits als wegweisend.
Was in den frühen 90ern auf LAN-Partys mit Marathon (1994) und Quake (1996) im lokalen Netzwerk stattfand, holte die Dreamcast auf die Internetserver. Dank eines 56-Kbit-Modems konnten Spieler und Spielerinnen online gegen- oder miteinander spielen – ein erster großer Schritt in Richtung Online-Gaming, wie wir es heute kennen.
Jedoch waren Segas Ambitionen zu hoch und die Konkurrenz zu stark. Ein Jahr später launchte Sony die PS2, die bis heute meistverkaufte Konsole der Welt. 2002 drang Microsoft mit seiner Debüt-Konsole Xbox sowie Xbox Live erstmals in die profitablen Konsolen-Gefilde vor. Die Dreamcast floppte und Sega stellte die Produktion ein.
Segas ambitionierte Dreamcast-Konsole scheiterte im Markt gegen Microsoft und Sony.
2002: Rise of the Online Multiplayer
In dieser Zeit wurden Computer-Technik und Breitbandverbindungen zugänglicher, besser und kostengünstiger. Infolgedessen verlagerte sich der Online-Gaming-Trubel zunehmend auf die PCs. Spiele wie Bungies Halo: Combat Evolved von 2001, die bis dato Konsolen-exklusiv waren, erhielten einen PC-Port.
Damals waren es vor allem MMORPGs wie Runescape (2001) und World of Warcraft (WoW; 2004), die die Gamer massenhaft ins Internet holten. 2003 ging dann auch Valves Gaming-Plattform Steam an den Start. In diese Entwicklung wurde auch HyperX hineingeboren: Die Gaming-Sparte von Kingston Technology stellte zunächst DDR-Arbeitsspeicher her und stattete damit Computer aus, die sich von bloßen Arbeits-Tools zu leistungsstarken Gaming Stations entwickelten.
Nach dem Sprung vom RTS zum MMO hat sich World of Warcraft vom Start 2004 bis heute gehalten.
Mit dem Launch der Xbox 360 (2005), der PS3 (2006) und der Wii (2006) gehörten das Internet – sogar in Form einer WLAN-Verbindung – und Online-Gaming zur Spielerfahrung dazu. Dank der etablierten Gaming Services Xbox Live, PSN und Steam war der Zugang zu Spielen wesentlich komfortabler, da Gamer diese nun als digitale Versionen kaufen und updaten konnten.
Das Online-Gaming-Geschäft wuchs kontinuierlich an. 2008 verzeichnete Blizzard Entertainment mehr als 10 Millionen WoW-Spieler. Rockstar, das bislang auf Einzelspieler-Erfahrung setzte, führte mit GTA IV (2008) einen Online-Multiplayer ein.
Das Internet begünstigte sogar die Schaffung eines vielfältigeren Gaming-Erlebnisses, das sich in Kombination mit anderen technologischen Errungenschaften jenseits von Konsole oder PC ausweitete. So öffnete Apple mit seinem iPhone 2007 das Tor zu Mobile Gaming. Niantic verband das Casual Gaming für unterwegs zudem mit Augmented Reality und machte Gamer auf der ganzen Welt mit Pokémon Go zu Pokémon-Trainer.
E-Sports begeistert Millionen
Das erste kompetitive Gaming Event – die Intergalactic Spacewar Olympics – wurde 1972 an der Stanford University ausgetragen und brachte den E-Sports-Stein ins Rollen. Nach der LAN-Party-Ära erfuhr E-Sports in den 2000er Jahren einen erneuten Aufschwung. Dieser entstand vor allem durch Strömungen aus Südkorea, wo der Markt professionalisiert wurde. Shooter wie Counter-Strike (2000) und Halo 2 (2004) oder MOBAs wie League of Legends (2004) und Dota 2 (2013) befeuerten Jahr um Jahr die Ausbreitung des E-Sports.
Der Kauf von Twitch durch Amazon 2014 verpasste dem E-Sports-Markt einen weiteren Boost: 2015 schauten sich insgesamt 334 Millionen Menschen die League of Legends World Championship an. Mit den Viewer-Zahlen stiegen auch die Preisgelder: Wohingegen sich der Gewinner der Intergalactic Spacewar Olympics über ein Jahresabo des Rolling Stones Magazins freuen durfte, stand 2019 am Ende des Dota 2 Turniers The International ein Preisgeld von 34 Millionen US-Dollar auf dem Spiel.
Das grafisch mittlerweile angestaubte Counter-Strike war entscheidend am Entstehen des E-Sports beteiligt.
An diesen Erfolg knüpfte auch HyperX an: 2014 führte das Unternehmen nach 12 Jahren im RAM-Geschäft mit HyperX Cloud sein erstes Headset – und somit eine gänzlich neue Produktlinie – ein und verlagerte damit seinen Fokus auf die Peripherie-Ausstattung von Gamern und E-Sportlern und –Sportlerinnen. 2015 folgte dann das Cloud II Gaming Headset, das vor allem in Sachen Qualität und Design neue Maßstäbe setzte und bis heute das meistverkaufte Headset auf dem US-Markt ist. 2019 verkaufte das Unternehmen sein zehnmillionstes Headset.
Bereits früh bewies das Unternehmen, das 2021 in HP Inc. eingegliedert wurde, wahres Commitment für die damals noch kleine Szene in Form von Team Sponsorings. Die Finanzierung von Teams und Turnieren hat dem E-Sports-Markt zu einem ordentlichen Wachstum verholfen.
Heute verdienen professionelle Spieler ihren Lebensunterhalt mit E-Sports, zahlreiche Ligen sprießen – unter anderem auch an Hochschulen – wie Bäume aus der Erde und mittlerweile wird es auf vielen Märkten als offizieller Sport anerkannt. Auch in Deutschland ist E-Sports seit Mitte der 2010er Jahre nicht mehr zu bremsen.
Jeder fünfte deutsche Gamer hat laut des Game-Verbandes bereits an E-Sports-Wettkämpfen teilgenommen. Außerdem prognostiziert er, dass der Umsatz hierzulande bis 2024 auf etwa 152 Millionen Euro ansteigen wird.
Ausblick: Cloud, Metaverse und Blockchain?
Ein solcher Rückblick wirft unweigerlich die Fragen auf: Wohin führt der Weg? Wie wird die Zukunft des Gamings aussehen?
Cloud Gaming, das mit G-cluster und OnLive ebenfalls seine Wurzeln im ersten Jahrzehnt der 2000er Jahre hat, konnte sich mittlerweile einen Platz in dieser Zukunft sichern. Heute ermöglichen es unter anderem zahlreiche Cloud Gaming Services wie Google Stadia, Nvidias GeForce Now und zuletzt auch Netflix, das plattformübergreifende Streamen von Videospielen ohne Hardware-Einschränkungen.
Die Gaming-Welt erreicht dank neuer Geräte und Technologien immer neue Welten und Spieler.
Die soziale Komponente auf ein neues Level heben und Videospiele zu einem Ort machen, an dem man Dinge jenseits des eigentlichen Spiels erleben kann? Roblox und Epic Games‘ Fortnite bilden erste Ansätze, Spiele in ein Metaversum zu verwandeln. Meta möchte diese virtuellen Gefilde salonfähig machen und sie mithilfe der Meta Quest in Virtual-Reality-Manier „begehbar“ machen.
Seit einigen Monaten spricht das Internet über Blockchain und NFTs (Non-Fungible Tokens). Einige Studios wie beispielsweise Ubisoft begrüßen diese Technologie: Hierbei geht es vor allem darum, erspielte einzigartige In-Game-Gegenstände handelbar zu machen (Play-to-Earn).
Egal, welche Überraschungen die Gaming-Branche noch bereithält: Online-Gaming wird immer ein Teil davonbleiben und HyperX blickt den nächsten und übernächsten 20 Jahren bereits gespannt entgegen.
Deine Meinung ist uns wichtig!
Gefällt dir der Artikel? Hast du irgendwelche Kommentare? Sag uns, was du denkst!
In FIFA 23 sind am 10. Oktober 2022 die Server down. Spieler auf allen Plattformen können keine Online-Modi nutzen. Hier erfahrt ihr, wie lange die Störung dauertund was EA Sports dazu sagt.
In FIFA 23 sind die Server down: Wer gerade eine gemütliche Runde FIFA 23 Ultimate Team oder einem anderen Online-Modus anschmeißen will, der wird mit folgender Fehlermeldung begrüßt: “Leider ist bei der Verbindung mit FIFA 23 Ultimate Team ein Fehler aufgetreten. Du kehrst jetzt ins FIFA 23-Hauptmenü zurück.”.
Man wird also sofort wieder rausgeschmissen und hat keine Möglichkeit, Online-Matches in FIFA 23 zu absolvieren oder auf dem FUT Transfermarkt zu nutzen. Selbst die Web- und Companion-Apps sind betroffen.
EA erklärt die Dauer der Down-Time – Server-Status
Was sagt EA? Über Twitter hatte EA den aktuellen Server-Down auf dem “FIFA Direct Communication”-Kanal vorher bereits angekündigt. Es handelt sich um geplante Wartungsarbeiten, die von 09:30 bis 11:00 Uhr andauern sollen.
Hier seht ihr den Tweet:
Empfohlener redaktioneller Inhalt
An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Twitter, der den Artikel ergänzt.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden.
Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Welche Plattformen sind betroffen? Laut EA Sports sind vom aktuellen Server-Down alle Plattformen betroffen, auf denen FIFA 23 erschienen ist. So kann während der Down-Time weder auf PS5, Xbox Series X/S, PC sowie PS4 und Xbox One gezockt werden.
Was sagt ihr zu den Wartungsarbeiten der Server? Hättet ihr jetzt gerne ein paar Runden gespielt? Verratet es uns doch gerne in den Kommentaren!
Zur Überbrückung der Wartezeit könnt ihr euch ja mit dem neuen und einfachen Trickschuss auseinandersetzen:
Dungeons werden in WoW: Dragonflight wieder richtig hart. Zumindest dann, wenn ihr die beste Ausrüstung haben wollt.
Wenn man in World of Warcraft an die beste Ausrüstung im Endgame kommen will, dann gibt es dafür eine Reihe von Möglichkeiten. Neben Raids, PvP und einige schönen Stücken aus dem Handwerk, gibt es die beste Beute vor allem in den „Mythisch+“-Dungeons. Bisher genügte es, einen Dungeon auf der Stufe „+15“ abzuschließen, um die bestmögliche Beute zu erhalten.
In der nächsten Erweiterung Dragonflight wird das anders sein. Ihr müsst noch höhere Dungeons abschließen – und die allgemeine Schwierigkeit steigt sogar noch weiter an.
Was passiert in Dragonflight? Um aus der wöchentlichen Belohnungskiste die beste Ausrüstung zu erhalten, war es in der Vergangenheit notwendig, mindestens einen Dungeon der Schwierigkeit „Mythisch+15“ zu absolvieren. In Dragonflight steigt diese Anforderung allerdings weiter an, sodass mindestens ein Dungeon der Schwierigkeit „Mythisch+20“ benötigt wird. Es wird also härter, über Dungeons an die beste Ausrüstung zu gelangen. Die Belohnungen auf den einzelnen Stufen seht ihr hier:
Schlüsselstein-Stufe
Dungeon-Kiste (iLvL)
Wöchentliche Kiste (iLvL)
+2
376
382
+3
376
385
+4
379
385
+5
379
389
+6
382
389
+7
385
392
+8
385
395
+9
389
395
+10
392
398
+11
392
402
+12
392
405
+13
392
408
+14
395
408
+15
398
411
+16
398
415
+17
402
415
+18
402
418
+19
405
418
+20
405
421
Damit einher geht auch die Änderung, dass ihr Items mit Tapferkeitspunkten noch eine Stufe weiter aufwerten könnt. Dafür wird dann allerdings auch ein Dungeon-Rating von 2.400 benötigt, um an diese höchste Stufe zu gelangen. Die notwendigen Ratings könnt ihr hier einsehen:
Upgrade-Stufe
Item-Level
Notwendiges Rating
1
376
Keines
2
379
Keines
3
382
Keines
4
385
Keines
5
389
Keines
6
392
Keines
7
395
600
8
398
1.000
9
402
1.000
10
405
1.400
11
408
1.700
12
411
2.000
13
415
2.400
Wieso werden die Dungeons härter? Eine weitere Anpassung betrifft die Skalierung, mit der Dungeons auf höheren Stufen schwieriger werden. Aktuell erhöht die Steigerung der Schwierigkeit mit jeder Stufe die Lebenspunkte der Feinde und ihren verursachten Schaden um 8 %. Mit Dragonflight ist das nur noch bis „Mythisch+10“ der Fall. Ab Mythisch+11 steigen beide Werte jeweils um 10 % pro Schlüsselsteinstufe an.
Im Klartext heißt das: Alle Dungeons ab Stufe +11 sind noch härter als zuvor und ihr merkt jeden Anstieg des Schlüsselsteins viel deutlicher.
Warum macht Blizzard das? In den vergangenen Saisons hat sich „Mythisch+“ als der vergleichsweise einfache Weg etabliert, um schnell an gute Ausrüstung zu gelangen. Oft war es viel leichter, mit einer guten Gruppe einfach ein paar „Mythisch+15“-Dungeons zu laufen, anstatt sich einem heroischen Raid anzuschließen. Blizzard möchte diese verschiedenen Systeme wieder ein bisschen mehr in Einklang bringen, was ihre Schwierigkeit anbelangt.
Aus dem gleichen Grund gibt es auch mit jeder Saison in Dragonflight ein komplett neues Set an Dungeons, sprich: In „Season 2“ von Dragonflight gibt es keinen Dungeon, den ihr bereits in „Season 1“ von Dragonflight besucht habt. Dadurch müssen sich „Mythisch+“-Fans auf komplett neue Dungeons und damit einhergehende Strategien einstellen. Sie erleben also ein ähnliches „Herantasten an neue Inhalte“, wie das etwa bei Raidern der Fall ist.
Was haltet ihr von dieser Änderung? Gute Anpassungen, damit Mythisch+ spannend und interessant bleibt? Oder ruinieren sie damit euren liebsten Spielmodus?
Ihr wollt euer Ultimate Team in FIFA 23 mit starken Spielern verbessern? Dann haben wir hier 7 Karten für euch, die höchstens 20.000 Münzen kosten.
Was sind das für Spieler? In dieser Übersicht zeigen wir euch Spieler, die aktuell zwischen 10.000 und 20.000 Münzen kosten. Dadurch sind sie zwar etwas teurer, haben aber Werte-technisch einiges zu bieten.
Bei dieser Liste handelt es sich um Spieler, die auf ihren Positionen besonders stark sind und euer Team verbessern können. Wir haben dabei nicht nach einer speziellen Liga oder Position geschaut, sondern übergreifend – somit dürfte für jeden etwas dabei sein.
Bedenkt dabei: Diese Liste ist nicht vollständig, es gibt noch jede Menge andere interessante Karten in Ultimate Team. Wenn ihr auch ein paar Spieler-Tipps für uns habt – schreibt sie in die Kommentare!
Zudem ist der Transfermarkt dynamisch und Preise können sich jederzeit ändern. Der aktuelle Stand der Preise ist der 8. Oktober.
Darwin Nunez (82)
Preis: Ungefähr 13.000 Münzen
Das macht Nunez aus: Der Neuzugang vom FC Liverpool entwickelt sich in FIFA 23 zu einer beliebten Stürmer-Karte. Denn er erinnert stark an Erling Haaland (Preis ca. 370.000 Coins), der aktuell die Meta von FIFA 23 dominiert. Denn genau wie Haaland ist Nunez groß, hat starke physische Werte und ist zudem schnell. Eine Kombination, die aktuell einfach angesagt und ziemlich gefährlich ist.
Wendet man dann noch den Hawk-Chemistry-Stil an, verbessern sich seine Schuss-Werte enorm und er kriegt sogar den beliebten Lengthy-Sprint-Stil.
Das einzig Negative: Nunez hat nur 3-Sterne beim schwachen Fuß sowie 3 Sterne bei Skill-Moves. Doch genau das hat Haaland auch.
Rafael Leao (84)
Preis: Ungefähr 12.000 Münzen
Das macht Leao aus: Rafael Leao ist ein pfeilschneller und wendiger Flügelstürmer, der vor allem mit seinem Tempo sowie seinen starken Dribbling-Stats punkten kann. Wendet man dann noch den Finisher-Chemistry-Stil an, verbessern sich seine Schuss-Werte auf extrem starke 86 und sein Dribbling-Stat steigt auf 93.
Abgerundet werden die starken Werte des Flügelstürmers dann noch mit der starken 4-Sterne-Kombination beim schwachen Fuß sowie den Skill-Moves.
Eldor Shomurodov
Preis: Ungefähr 13.000 Münzen
Das macht Shomurodov aus: Einen weiteren starken Stürmer findet ihr mit der Inform-Karte von Eldor Shomurodov. Auch er passt wieder in das Profil der großen, kräftigen Stürmer und kann neben sehr guten Pace- und Schuss-Werten mit hohen Dribbling-Stats beeindrucken.
Erhält er dann auch noch den Chemistry-Stil Architect, wird aus ihm ein Lengthy-Sprinter mit einem Stärke-Wert von sagenhaften 99.
Aurelien Tchouaméni (82)
Preis: Ungefähr 13.000 Münzen
Das macht Tchouaméni aus: Der junge Franzose ist ein waschechter 6er, der hinten für die nötige Stabilität sorgt und mit seinen sehr guten Pass-Werten das Spiel hervorragend aufbauen kann. Er ist körperlich äußerst robust und kann mit starken Defensiv-Werten überzeugen.
Zu ihm passt der Shadow-Chemistry-Stil, der ihn auf eine 78er-Geschwindigkeit boostet und seine Dribbling-Stats nochmal ordentlich verbessert. Auf das Tor schießen solltet ihr mit Tchouaméni allerdings eher nicht.
Das macht Jesus aus: Jesus ist der erste Stürmer auf dieser Liste, der nicht in die Kategorie Haaland passt. Doch das macht gar nichts aus, denn der frisch zu Arsenal gewechselte Stürmer ist schnell, dribbelstark und hat einen starken Abschluss.
Außerdem hat er 4-Sterne bei Skill-Moves, womit ihr mehr Möglichkeiten habt, an der gegnerischen Abwehr vorbeizukommen. Eine Vielzahl an Toren sollte also garantiert sein.
Cody Gakpo (85)
Preis: Ungefähr 14.000 Münzen
Das macht Gakpo aus: Mit Cody Gakpo findet sich aktuell ein erstaunlich günstiger Flügelstürmer auf dem Transfermarkt. Er hat Top-Werte in allen Bereichen und sollte eine fabelhafte Figur auf dem linken Flügel machen. Er ist sehr flott, hat starkes Dribbling, sehr gute Schuss-Werte und ist zudem physisch stark.
Obendrauf hat er 4 Sterne beim schwachen Fuß und kann mit ebenfalls 4 Sternen bei den Skill-Moves überzeugen.
Diogo Dalot (82)
Preis: Ungefähr 18.000 Münzen
Das macht Dalot aus: Wenn ihr auf der Suche nach einem neuen Rechtsverteidiger für euer Team seid, dann müsst ihr euch unbedingt Diogo Dalot anschauen. Der Portugiese hat alles, was ein Außenverteidiger braucht. Er ist schnell, dribbelstark, hat gute Defensiv-Werte und ist körperlich stabil.
Wendet man dann einen Shadow Chemistry-Stil an, wird er noch schneller und vor allem defensiv stärker.
Welche Spieler nutzt ihr in euren Teams? Habt ihr einen Geheimtipp? Erzählt es uns doch gerne in den Kommentaren!
Richtig starke Karten bietet zudem das aktuelle TOTW:
Auf Steam gibt es zahlreiche MMORPGs mit hübscher Anime-Grafik, die großteils sogar kostenlos sind. Wir von MeinMMO stellen euch ein paar der beliebtesten Anime-MMORPGs vor.
Auf manche wirkt die Grafik abschreckend, andere lieben sie. Wer Fan von Spielen wie Genshin Impact ist, aber mit vielen anderen Spielern zusammen zocken möchte, ist hier richtig.
Wie ist die Liste entstanden? Wir haben Steam nach Anime-MMORPGs durchforstet, die mindestens die Bewertung “größtenteils positiv” erhalten und daraus ein paar relevante ausgewählt. Wir beziehen uns auf die Bewertungen der letzten 30 Tage. Die Spiele sortieren wir für euch, wobei wir die mit den höchsten Prozentzahlen ans Ende stellen.
Zusätzlich fügen wir Spielerzahlen ein, die wir auf der Seite SteamDB ablesen. Die angegebene Zahl ist der Peak der letzten 30 Tage. Manche der Spiele haben zusätzlich zu Steam noch einen eigenen Client, weshalb die Zahlen von SteamDB nicht die Gesamtzahl angeben können.
Was ist das für ein Spiel?NosTale ist ein Urgestein unter den Anime-MMORPGs. Es zählt als Klassiker innerhalb des Genres und ist seit 2017 auf Steam spielbar. Ihr erstellt euren Charakter und betretet das Dorf NosVille. Kurz darauf liefert ihr euch eure ersten, recht simplen, Kämpfe. Alle paar Level durchlauft ihr einen Timespace, die Dungeons in NosTale.
Später könnt ihr zwischen mehreren Klassen auswählen: Schwertkämpfer, Bogenschützen, Kampfkünstler und Magier. Im Spielverlauf könnt ihr euren Charakter weiter spezialisieren.
Langjährige Spieler lieben an NosTale besonders die Community. Gilden heißen “Familien” und so soll es sich auch anfühlen. NosTale hat für viele Spieler bis heute einen Charme, der sie immer wieder in das MMORPG zurückbringt.
Was ist das für ein Spiel? Die Spielwelt von MapleStory ist wie ein Side-Scroller aufgebaut und in 2D zu sehen. Eure Charaktere sind niedliche Chibi-Figuren. Ihr wählt aus einem von 4 Berufen, die wie Klassen funktionieren. Steigt ihr im Charakterlevel auf, bekommt ihr Zugang zu weiteren Berufen, mit denen ihr euren Spielstil weiter spezialisieren könnt.
Es erschien 2003 in Südkorea und weitete sich dann langsam auf den Rest der Welt aus. Ab 2005 war MapleStory auch in Europa spielbar.
Obwohl es fast 20 Jahre alt ist, wird es bis heute geliebt und gespielt. Seit 2012 sogar auf Steam. Spieler schätzen besonders die einzigartige Ästhetik des MMORPGs.
Toram Online
Entwickler: Asobimo | Release: 2021 für den PC, 2015 für Mobile| Bewertung: 71 % positiv | Spielerzahl: 1.136
Was ist das für ein Spiel? Toram Online war zunächst ein reines Mobile-MMORPG, erhielt aber 2021 eine eigenständige PC-Version auf Steam. Es handelt sich um ein klassisches MMORPG, das in einem mittelalterlichen Fantasy-Setting angesetzt ist. Toram bietet euch eine Open World, Dungeons, PvP und PvE-Kämpfe sowie Quests und Story.
Anders als viele andere MMORPGs, die mit Fokus auf Mobile entwickelt wurden, setzt Toram nicht auf Features wie Auto-Play oder zahlreiche Assistenten. Ihr müsst noch selbst spielen, was von der Community positiv aufgenommen wird.
Was ist das für ein Spiel? Phantasy Star Online 2 mischt Science-Fiction-Elemente mit Fantasy. In der offenen Spielwelt erwarten euch zahlreiche PvE-Missionen, die ihr alleine oder gemeinsam mit anderen bestreitet. Zudem setzt das MMORPG auf ein actionreiches und dynamisches Kampfsystem. Ihr fliegt dabei durch die Gegend und wechselt ständig eure Position.
Obwohl es bereits 2012 erschien, kam es erst 8 Jahre darauf in den Westen. Seit 2020 ist es auf Steam spielbar. Auch auf der Xbox und der PlayStation könnt ihr das kostenlose MMORPG starten. Crossplay zwischen allen Plattformen ist möglich.
Mit New Genesis erhielt das Spiel ein grundlegendes Remake des Spielsystems und der Grafik. Seitdem ist es heute mehr ein MMORPG, als es vorher war. Es bietet die Möglichkeit, zwischen der alten und der neuen Version des Spiels zu wechseln. Wer auf Steam also PSO2 New Genesis herunterlädt, erhält automatisch auch die ältere Version.
Was ist das für ein Spiel? Bei Elsword handelt es sich um einen 3D-Sidescroller mit niedlicher Grafik. Die Handlung des Spiels wird in kleinen Comic-Sequenzen weitererzählt.
Ihr startet mit einem von 14 Charakteren, den ihr mit der Zeit verbessern könnt. Ihr kämpft mit Bogen, Schwert oder Magie und bestreitet Dungeons und Bosse im PvE. Auch PvP gibt es in Elsword. Ihr kämft entweder im 1v1 oder in Gruppenkämpfen.
Das Kampfsystem ist dabei eine Besonderheit. Ihr schlagt nicht einfach drauflos, sondern lasst euren Charakter einzigartige Kombos ausführen und liefert euch somit taktisch durchdachte Kämpfe.
Das MMORPG setzt gleichermaßen auf PvP und PvE. Es gibt Raids und Dungeons, aber auch Arenakämpfe und große Schlachten zwischen Spielern. Die Grafik sieht dabei eher aus, als wäre das Spiel ein paar Jahre älter.
Ab einem gewissen Level könnt ihr die Welt von Aero Tales Online dann fliegend erkunden. Weitere coole Features sind Farming, Musizieren und Housing.
Die Spielerzahlen sind seit Release eher niedrig. Reviews auf Steam zufolge gefällt es aber dafür den meisten, die es getestet haben. Außerdem befindet sich Aero Tales Online derzeit noch im Early Access. Zum vollständigen Release des MMORPGs könnten die Spielerzahlen also nochmal ansteigen.
Final Fantasy XIV
Entwickler: SquareEnix | Release: 2013 | Bewertung: 87 % positiv | Spielerzahl: 45.237 |Kosten: Basis-Spiel 9,99 Euro + Abo für 12,99 Euro monatlich
Video starten
Alles, was ihr zu dem MMORPG Final Fantasy XIV wissen müsst – in 2 Minuten
Was ist das für ein Spiel? Final Fantasy XIV zählt zu den beliebtesten MMORPGs überhaupt. Es legt seinen Fokus auf eine emotionale Geschichte und bietet Spielern die Möglichkeit, mehrere DLCs zu erwerben, um die Story weiterzuführen und höher zu leveln. 2021 erschien die Erweiterung Endwalker.
Neben der Story erwarten euch PvE-Inhalte, wie Dungeons, Raids und Boss-Kämpfe. Dafür braucht ihr in FFXIV aber nur einen einzigen Charakter, denn die Klassen werden in FFXIV Jobs genannt und wer viel Zeit mitbringt, kann jeden von ihnen auf Stufe 90 leveln.
Zusätzlich könnt ihr verschiedene Handwerks- und Sammlerklassen leveln, ein Haus kaufen und eure eigene Insel gestalten, die kürzlich mit einem Update ins Spiel kam.
Mittlerweile könnt ihr das Game bis Level 60 kostenlos spielen, danach müsst ihr allerdings eine Erweiterung kaufen und ein Abo abschließen, um weiter zocken zu können. Die Free Trial Version gibt es leider nicht auf Steam.
Ihr erstellt einen Charakter und wählt eine Klasse, die ihr später allerdings wechseln könnt. In der Welt von Traha herrscht Krieg zwischen zwei verfeindeten Königreichen.
Video starten
Traha Global Preview-Trailer
Ihr schließt euch einem der beiden Reiche an, die sich untereinander riesige RvR-Schlachten liefern. Es treten insgesamt 100v100 Spieler gegeneinander an. Daneben bietet Traha Global auch zahlreiche PvE-Inhalte wie klassische Raids und Dungeons.
Traha bietet euch verschiedene Waffen und Klassen, zwischen denen ihr wechselt. Auch Berufe könnt ihr leveln, das läuft ähnlich ab wie in Final Fantasy XIV. Durch Crafting und Kochen stellt ihr Items her, die euch im Kampf von Vorteil sind.
Tower of Fantasy
Das MMORPG Tower of Fantasy erinnert stark an Genshin Impact und erschien bereits im August 2022. Der Release auf Steam war sicher, aber bis vor Kurzem gab es noch kein festes Datum. Mittlerweile wissen wir, dass es am 20. Oktober 2022 auf Steam spielbar sein wird.
Das MMORPG bietet euch tägliche Quests, eine spannende Hauptstory und eine umwerfende Grafik. Zudem seid ihr auf verschiedenen Mounts unterwegs, klettert, fliegt oder schwimmt. Im PvE begegnet ihr Weltbossen und anderen Monstern, könnt die Welt erkunden und Kerne sammeln, mit denen ihr wiederum die Figuren zieht. Auch PvP ist möglich.
Was sagt ihr zu unserer Liste? Welche der Anime-MMORPGs habt ihr bereits gespielt, welches Spielt ihr aktuell? Welches wollt ihr zukünftig noch ausprobieren? Seid ihr eher Fans von Free2Play oder von Bezahlmodellen bei MMORPGs? Welches MMORPG hat für euch die schönste Grafik? Schreibt es uns gerne in die Kommentare hier auf MeinMMO!
Back 4 Blood wird ein Jahr alt. Wie geht es dem Zombie-Shooter, den viele als „Das Erbe von Left 4 Dead“ angesehen haben?
Knapp ein Jahr ist es nun her, dass Back 4 Blood veröffentlicht wurde – im Oktober 2021. Das Spiel kam mit ordentlich Hype und versprach, die beliebte Formel des „Left 4 Dead“ zu verfeinern und zu verbessern, um eine ordentliche Zombie-Splatter-Erfahrung zu bieten.
Kurz nach dem Launch gab es allerdings jede Menge Kritik. Gerade der „Versus“-Modus fiel in Ungnade und kam bei vielen Spielern nicht gut an. Alte Veteranen aus L4D wünschten sich ein „Kampagnen-Versus“, dem die Entwickler allerdings eine Absage erteilten.
Weitere Probleme zum Launch, wie etwa eine unzuverlässige Schwierigkeit, kleinere und größere Bugs und ein komplexes Kartensystem, das Neulinge nicht leicht durchschauen konnten, sorgten für weitere Probleme.
Wie geht es Back 4 Blood inzwischen? Wie hat sich das Spiel seit dem Launch entwickelt, was sagen die Spielerzahlen und wie fühlt sich das Gameplay mittlerweile an?
Über den Autor: Cortyn hat Back 4 Blood schon während den ersten Alpha-Tests begleitet und das Spiel über die Beta, den Launch und auch das darauffolgende Jahr regelmäßig gespielt.
Mit knapp über 400 Stunden Spielzeit und einem übertrieben großen Hand zu Nahkampfwaffen und der Desert Eagle wurden schon einige Tausend Zombies getötet. Nur der Hang zur „Angstgranate“ vor die eigenen Füße blieb bestehen.
Back 4 Blood galt für viele als “Left 4 Dead”-Nachfolger. Das ging nur teilweise auf.
Was hat sich seit Launch in Back 4 Blood getan?
Seit Back 4 Blood veröffentlicht wurde, hat sich eine ganze Menge im Spiel verändert. Hier im Schnelldurchlauf einige der größten und wichtigsten Neuerungen:
2 DLCs wurden veröffentlicht, die jeweils die Kampagne erweitert haben.
Das „Karten-Zieh-System“ ist aus der Kampagne verschwunden.
Es gibt neue Karten, sowohl für Spieler als auch für die Feindes-KI.
Es gibt „Brandkarten“, die nur einmalig verwendet werden können.
Es gibt einen neuen, extrem harten Schwierigkeitsgrad „No Hope“ – Keine Hoffnung.
Inzwischen gibt es einen Solo-Modus.
Zahlreiche neue Gegner-Typen.
Viele neue Waffen.
Im Kern hat sich das, was Back 4 Blood sein will, nur wenig verändert: Ein Koop-Zombie-Shooter, bei dem ihr euren Charakter massiv anpassen könnt und bei dem jeder Durchlauf der Kampagne eine neue Erfahrung bieten soll. Doch ein paar wichtige Änderungen haben das Spielerlebnis seit dem Launch beeinflusst.
Das Deck-System wurde komplett überarbeitet
Auch, wenn dieser Satz viel zu oft im Gaming fällt: Back 4 Blood ist ein Jahr nach seinem Launch ein anderes Spiel geworden. Und das liegt vor allem an einer Änderung, welche die Entwickler vor einigen Monaten implementiert haben.
Ihr erinnert euch sicher noch an die „Deck Building“-Mechanik. Man erschuf vor dem Match ein Deck, zog in der ersten Karte einer Kampagne ein paar Karten und dann auf jeder Map eine weitere.
Das System ist verschwunden und zwar komplett. Stattdessen erstellt ihr euch jetzt ein Deck aus 15 Karten und zieht dieses vollständig auf der ersten Map. Ihr baut euch also einen Charakter mit Fähigkeiten, Stärken und Eigenschaften und spielt diesen anschließend die ganze Kampagne auf voller Stärke.
Die Abschaffung dieser Mechanik hat das Spielgefühl deutlich runder gemacht. Zum einen muss man nie mehr zu Beginn einer Partie lange überlegen, welche Karten man zieht, zum anderen wurden ein paar sonderbare Vorfälle damit beseitigt. Oft war es nämlich so, dass die ersten Maps einer Kampagne besonders hart waren, weil man noch nicht viele Karten hatte – Die späteren Maps wurden dann deutlich einfacher.
Die “Ridden” – die Zombies von Back 4 Blood, haben viele unterschiedliche Eigenschaften.
Das ist nun Geschichte. Die Schwierigkeit hat nun eine schöne Kurve und wird zunehmend härter (mit einigen Spitzen), je weiter man in der Kampagne voranschreitet.
Während einer Kampagne kann man allerdings noch immer Karten finden und diese für Kupfer kaufen. Dafür muss man allerdings die Maps ein wenig erforschen und sich genau überlegen, ob das Kupfer nicht vielleicht im nächsten Saferoom besser für eine Waffe geeignet wäre.
Insgesamt fühlt sich die ganze Deck-Mechanik viel runder und sinnvoller an.
DLC brachte coole „Risiko und Belohnung“-Mechanik
Auch der erste DLC „Tunnels of Terror“ hat sich sehr gut in das Gameplay eingefügt. Denn die „Tunnels of Terror“ waren kein eigener Akt der Kampagne, sondern eine Erweiterung für alle bisher bestehenden Maps. Auf jeder Map der Kampagne besteht nämlich die Chance, dass ihr einen Tunnel-Eingang findet. Der Zugang ist optional und muss nicht in Anspruch genommen werden.
Entscheidet sich das Team allerdings dafür (die Entscheidung muss einstimmig sein), dann überspringt ihr den Rest der aktuellen Kampagnen-Map und kommt stattdessen in eine von mehreren Untergrund-Karten. Hier wimmelt es nur so vor Zombies und sonderbaren Effekten.
Video starten
Back 4 Blood: Heute startet der sehnlichst erwartete DLC „Tunnels of Terror“
Wer besonders aufmerksam sucht, kann in den Tunneln auch noch Skelett-Totems finden, die sich später im Shop gegen besondere Karten oder kosmetische Items eintauschen lassen.
Die Tunnel kann man an mehreren Ausgangspunkten verlassen, die aber immer an unterschiedlichen Stellen zu finden sind. Ein „kurzer Abstecher“ in den Tunnel kann auch gerne mal zu einem 20-minütigen Überlebenskampf werden.
Die unterirdischen Gewölbe zu betreten, ist demnach immer eine Abwägungssache. Denn auf der einen Seite winken mitunter lukrative Belohnungen, wie die legendären Waffen, Totems und zusätzliches Kupfer, auf der anderen Seite sind die Tunnel oft mit Fallen gespickt und können auch das Ende der Kampagne bedeuten, wenn man nicht rasch einen Ausgang findet.
Mehr von allem mit DLC 2
Auch der zweite DLC „Children of the Worm“ hat das ganze Spiel besser gemacht. Hier gibt es einen neuen Akt, der zwar relativ wenig Maps aufweist, die sich aber durchaus knackig anfühlen und gut in die Story eingliedern. Das Interessanteste sind aber die neuen Gegner-Typen, die „Kinder des Wurms“ – eine Mischung aus Zombie und Mensch, die einen seltsamen Kult gegründet haben.
Die neuen Gegnertypen gehören zwar eigentlich nur zum letzten Akt, tauchen auf den höheren Schwierigkeitsgraden aber auch in allen anderen Maps bereits auf, was die Vielfalt nochmal deutlich erhöht.
Video starten
Back 4 Blood: Ein Jahr nach Release gibt es jetzt eine neue Kampagne
Der dritte DLC steht noch aus und dürfte vermutlich in den kommenden Monaten erscheinen. Dazu gibt es aber noch keine verlässlichen Angaben.
Konkrete Aussagen zu den aktuellen Spielerzahlen zu machen ist schwierig, da sich die Spielerschaft von Back 4 Blood über mehrere Plattformen erstreckt. Back 4 Blood ist nämlich nicht nur auf Steam, sondern auch im Xbox Game Pass, aber auch im Epic Games Launcher oder auf den Konsolen verfügbar, die mit Crossplay verbunden sind.
Als groben Anhaltspunkt kann man aber die Steam-Spielerzahlen nehmen – bedenkt dabei jedoch, dass es sich dabei nur um einen Bruchteil der Gesamtmenge handelt.
Die Spielerzahlen auf Steam sind in den Monaten nach dem Release um fast 90 % geschrumpft. Von den anfänglich 65.000 gleichzeitigen Spielern am Tageshöchstpunkt sind es heute noch knapp 7.000.
Im Schnitt tummeln sich über Steam zwischen 2.500 und 3.000 Spieler in Back 4 Blood zur gleichen Zeit.
Die Spielerzahlen von Back 4 Blood – nur auf Steam. (Bildquelle: steamcharts.com, Stand 06.10.2022)
Wenn man im Koop-Modus auf neue Mitspieler wartet, dann dauert das in der Regel 2-3 Minuten – sollte man zu ganz ungewöhnlichen Zeiten spielen (wie etwa früh morgens), dann kann das durchaus etwas länger dauern.
Grundsätzlich fühlt sich Back 4 Blood allerdings noch lebendig an, die Wartezeiten sind recht kurz und über „Quick Match“ kommt man meistens mit wenigen Sekunden Wartezeit in ein Spiel.
Ein Dauerbrenner in der Spielesammlung
Wer Back 4 Blood bisher keine Chance gegeben hat, der sollte das in den kommenden Wochen nochmal nachholen. Nehmt euch dafür ein bisschen Zeit und am besten 3 Freunde, denn dann macht der Zombie-Shooter eindeutig am meisten Spaß.
Für meinen Freundeskreis und mich hat sich Back 4 Blood zu einem Dauerbrenner entwickelt, den man immer mal wieder spielen kann, um eine Kampagne mit neuen Deck-Ideen durchzuspielen oder an den beiden härtesten Schwierigkeitsgraden zu verzweifeln. Die beiden DLCs haben die Kampagne um sinnvolle Features erweitert, bieten mehr Kampagne und vor allem auch Abwechslung in den bereits bekannten Maps.
Besonders die Abschaffung der „Deck-Ziehen“-Mechanik hat das Spiel drastisch verbessert. Ihr baut euch nun zu Beginn einen Charakter und der kann dann auch all das, was ihr ausgewählt habt – das macht das Spiel viel runder.
Aufgrund des eher dürftigen „Versus“-Modus reicht Back 4 Blood für mich in seiner Gesamtheit nicht an Left 4 Dead heran. Wenn man jedoch nur die Koop-Komponente betrachtet, dann ist Back 4 Blood in meinen Augen das eindeutig bessere Spiel, da es schlicht mehr Abwechslung und größeren Wiederspielwert durch zahlreiche unterschiedliche Effekte bietet.
Back 4 Blood ist ein Spiel, das ich mir aus meiner Feierabend-Gestaltung nicht mehr wegdenken kann und von dem ich hoffe, dass auch nach dem finalen DLC des ersten Season Pass noch weitere Inhalte erscheinen. Denn Zombies verdreschen hat für mich seit Jahren nicht mehr so viel Spaß gemacht wie in Back 4 Blood.
Cortyn
Zombie-Populations-Ausdünner auf MeinMMO
Was ist eure Meinung zu Back 4 Blood? Habt ihr in den letzten Wochen und Monaten nochmal reingeschaut?
Deine Meinung ist uns wichtig!
Gefällt dir der Artikel? Hast du irgendwelche Kommentare? Sag uns, was du denkst!
In Pokémon GO verlieren Trainer immer wieder ihre kostbaren Pässe, wegen dem Verhalten anderer Spieler. Ein Trick soll euch hierbei einigen Frust ersparen. Unsere MeinMMO-Autorin Franzi Korittke hat ihn für euch ausprobiert und erklärt euch, wie es funktioniert.
Um welche Pässe geht es? In Pokémon GO können Trainer bereits seit einiger Zeit andere Spieler zu Fern-Raids einladen oder selbst mit Hilfe von sogenannten Fern-Raid-Pässen in anderen Regionen an Raids teilnehmen.
Doch immer wieder kommt es dazu, dass Trainer die Raid-Lobby kurz vor dem Start verlassen. Das sorgt natürlich für Frust bei den Spielern, denn oftmals verlieren diese dann ihre wertvollen Fern-Raid-Pässe. Nun habe ich einen Tipp von reddit ausprobiert, der hierbei Abhilfe schaffen soll. Wie ihr ihn selbst nutzen könnt, habe ich euch nachfolgend zusammengefasst.
So sichert ihr euch zukünftig eure Fern-Raid-Pässe
Um welches Problem geht es genau? Immer wieder berichten Trainer davon, dass sie zu einem Raid eingeladen wurden und die anderen Spieler die Raid-Lobby wenige Sekunden vor dem Start verlassen haben.
Einige Trainer verrieten aber auch einen Trick, wie man die Pässe in einer solchen Situation nicht verliert. Das wollte ich genauer wissen und habe es für euch ausprobiert.
So funktioniert der Trick
Vorbereitungen treffen: Bevor ihr euch das nächste Mal zu einem Raid einladen lasst, solltet ihr ein paar Vorbereitungen treffen. Ihr benötigt für den Raid nämlich später ein Team aus “toten” Pokémon, also Monstern, die ihr normalerweise erst Beleben müsstet. Das könnt ihr euch ganz einfach erstellen. Geht am besten folgender Maßen vor:
Klickt auf den Pokéball in der Mitte eures Bildschirms und öffnet den Menü-Punkt “Kämpfe”.
Dort wischt ihr einmal nach links, damit sich das Register “Team” öffnet.
Nun werden euch die verschiedenen Ligen der PvP-Kämpfe angezeigt und darunter der Punkt “Arenen & Raids”. Klickt auf das “+” hinter diesem Menü-Punkt.
Jetzt könnt ihr euch einen Namen für euer Team überlegen. Ich habe es “totes Team” genannt.
Im Anschluss sollt ihr Pokémon für euer Team auswählen. Ich habe mich für schwache Pokémon mit niedriger WP entschieden, da ich diese im Kampf sonst sowieso nicht benötige.
So legt ihr euch ein Team an
Habt ihr euer Team gewählt, dann müsst ihr die Pokémon natürlich noch bekämpfen lassen, denn ihr benötigt wie bereits erwähnt ja ein “totes” Team. Ich habe dazu einen Arena-Kampf begonnen, das Team ausgewählt und mich besiegen lassen.
Wichtig! Ihr dürft diese Pokémon danach nicht beleben, denn sonst funktioniert der Trick nicht!
So nutzt ihr das Team im Raid: Werdet ihr nun zum Fern-Raid eingeladen, dann könnt ihr zunächst ganz normal beitreten und die Situation in der Lobby beobachten. Seid ihr euch unsicher, ob die Trainer die Lobby möglicherweise noch kurz vor dem Start verlassen könnten, dann wählt nun euer “totes Team” aus.
Neben den vorgeschlagenen Pokémon, die ihr durch das Spiel automatisch angezeigt bekommt, könnt ihr nämlich auch vorher festgelegte Teams auswählen. Wischt dazu einfach im Bereich der Pokémon zur Seite, bis ihr das entsprechende vorbereitete Team gefunden habt. Da ihr die Pokémon vorab bereits in einen anderen Kampf geschickt habt, sind sie nun grau hinterlegt und haben keine Energie mehr.
Ist die Vorbereitungszeit des Raids nun abgelaufen und der Kampf beginnt, landet ihr jedoch in einer gesonderten Maske. Eure Pokémon sind ja schließlich nicht am Leben und können so auch nicht gegen den Raid-Boss kämpfen. Hier habt ihr nun die Möglichkeit ein anderes Team zu wählen. Ihr seht aber auch, wie viele Trainer sich im Raid befinden.
Vergleich meiner Fern-Raid-Pässe vorher (links) und nachher (rechts) sowie der Ablauf des Tricks
In meinem Versuch waren es zwei, also eine Freundin und ich. Sind euch das zu wenige Trainer oder ihr steht sogar nur noch allein in der Liste, dann könnt ihr das Spiel an dieser Stelle einmal komplett beenden, aus eurem Handy-Verlauf löschen und neu starten.
Habt ihr alles richtig gemacht, sollte euer Fern-Raid-Pass jetzt noch in eurem Item-Beutel sein. Wie auf dem vorherigen Bild sehen könnt, hatte ich sowohl zuvor als auch danach 3 Fern-Raid-Pässe in meinem Item-Beutel.
Übrigens: Sind doch alle Spieler im Raid geblieben, dann könnt ihr anstatt das Spiel zu schließen auch ganz einfach ein entsprechendes Team zusammenstellen und über “zurück zum Kampf” in den Raid zurückkehren.
Pokémon GO: Die stärksten Angreifer aller Typen im Video
Mein Fazit zum reddit-Trick
Meine Erwartungen: Als ich den Trick auf reddit gelesen habe, konnte ich mir ehrlich gesagt zunächst nicht vorstellen, dass es wirklich funktionieren soll. Aber ich fand es einen interessanten Ansatz, um sich seinen Pass in einer solchen Situation doch noch irgendwie retten zu können, weshalb ich es unbedingt probieren musste.
Denn auch ich bin schon zahlreiche Male mit derartigen Problemen konfrontiert wurden, weshalb ich den Frust der Spieler sehr gut nachvollziehen konnte. Nachdem ich es zum ersten Mal probiert habe, hatte ich die Erwartung, dass ich den Raid wie gewohnt einfach verlassen könnte. Das entsprechende Icon war aber nicht vorhanden, weshalb ich das Spiel einfach geschlossen habe.
Ich habe es auf diese Weise inzwischen mehrfach ausprobiert und es hat mit meinem “toten Team” immer funktioniert. Laut einigen Trainern soll es auch klappen, wenn man ein Team ohne Monster einsetzt, das kann ich aber für den Moment nicht bestätigen.
Würde ich es wieder nutzen? Ja, ich finde es eine gute Möglichkeit, sich seinen Fern-Raid-Pass zu sichern, falls doch wieder einmal Spieler die Lobby wenige Sekunden vor dem Raid verlassen und ich allein da stehe. Ich werde mein Team somit vor allem dann nutzen, wenn ich die anderen Trainer, die mich eingeladen haben, (noch) nicht kenne oder weiß, dass sich diese gern kurzfristig umentscheiden.
Allerdings sollte es aus meiner Sicht auch wirklich nur in solchen Fällen eine Notlösung sein. Eine bessere Kommunikation zwischen den Trainern würde ich hier in jedem Fall vorziehen.
Wie ist eure Erfahrung mit Fern-Raids? Werdet ihr diesen Trick in Zukunft auch ausprobieren? Oder spielt ihr eher mit Leuten, die ihr kennt und habt diese Art von Problemen nicht? Schreibt uns eure Meinung dazu gern hier auf MeinMMO in die Kommentare und tauscht euch mit anderen Trainern darüber aus.
Mit Wrath of the Lich King kam eine neue Erweiterung zu WoW Classic – und die beliebteste dazu, wie bis heute viele Spieler meinen. Sie erklären, dass der Grund für den Erfolg von WotLK eigentlich in sehr einfachen Systemen liegt.
So beliebt war WotLK damals: Schaut man 14 Jahre zurück, auf den Release vom ursprünglichen Wrath of the Lich King, war die Begeisterung für WoW damals ähnlich groß wie heute – wenn nicht größer.
Millionen Spieler haben sich WotLK zum ursprünglichen Release angeschaut. Blizzard hat zu dieser Zeit noch offizielle Spielerzahlen herausgegeben. Weltweit erreichte World of Warcraft im Oktober 2010 seine Spitze mit über 12 Millionen aktiven Spielern (via CNET).
Das war kurz vor dem Release von Cataclysm im Dezember 2010 und ist der letzte bekannte Höchststand von World of Warcraft. Damals waren die Eiskronenzitadelle und das Rubinsanktum die großen Endgame-Raids. Seitdem gingen die Zahlen wieder nach unten, bis Blizzard 2015 aufhörte, die Spielerzahlen zu veröffentlichen. Jetzt gibt es nur noch Schätzungen.
Der Grund liege darin, dass man leicht alles erreichen könne, aber dabei nicht absolut unterfordert werde. AlpacaWoolHat auf reddit erklärt:
Die Raids machen Spaß. 10-Mann für lustiges Miteinander, während man noch immer aufpassen muss. 25-Mann für eine Herausforderung. Ich denke, damals war es herausfordernder. Ins PvP kommt man leicht rein. Man kann leicht Gear farmen und Zeug auf mehrerenC harakteren machen […]
Die Charaktere machen Spaß, nicht so komplex wie in MoP und nicht so hirntot wie in TBC. Die meisten Klassen sind balanced mit ein paar Ausreißern. Es gibt keine PFLICHTAUFGABEN im Spiel. Es macht tatsächlich Spaß.
Der Nutzer könne sehen, dass schon Cataclysm einigen Spielern zu schwer geworden sei und warum sie WotLK lieben. Besonders der Punkt mit den Pflichtaufgaben kommt aber auch in der Community gut an.
Innerhalb weniger Stunden sammelte der Thread über 3.500 Upvotes und über 1.100 Kommentare. Dort loben die Spieler, dass WotLK schlicht zugänglicher sei. Sobald man Stufe 80 erreiche, brauche man keine zusätzlichen Voraussetungen wie eine Kampagne. Man könne einfach loslegen
Es heißt: „Du kannst einfach in eine Aktivität deiner Wahl hüpfen, den Grind genießen und die Zahlen wachsen sehen, die du raus pumpst. Das ist wie eine Droge.“ Viele stimmen zu, dass WotLK die beste Zeit war, die sie je im Gaming hatten. Andere entdecken sogar, dass sie so vuiel Spaß haben wie seit ihrer Kindheit nicht mehr:
Empfohlener redaktioneller Inhalt
An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Reddit, der den Artikel ergänzt.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden.
Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
In der Community diskutieren Fans immer wieder darüber, was WotLK eigentlich so gut macht. Elemente, die immer wieder erwähnt werden, sind das Design der Welt und der Quests sowie Arthas als großer Bösewicht der Erweiterung.
Es gibt zwar Spieler, die von alledem wenig wissen wollen und einfach nur möglichst schnell alles erreichen möchten. Viele genießen aber die Zeit, die sie in Nordend verbringen können. Und wer jetzt noch einsteigen will, kann das alles ohne Probleme ebenfalls erleben:
In League of Legends sind durch einen Fehler der Entwickler offenbar 2 Items zu früh bekannt geworden, die den Summoner-Spell „Teleport“ und die Ultimate des Champions „Shen“ in abgewandelter Form als nutzbaren Effekt bieten. Das würde das Spiel total verändern und neue Möglichkeit eröffnen.
Was sind das für 2 Items? Riot Games bereitet gerade die Preseason 2023 in LoL vor, das ist immer die Zeit, in der das MOBA die größten Änderungen des Jahres erfährt.
Spieler haben auf dem Test-Server, PBE, die neuen Items im Shop durchgeschaut und 2 neue, geheime Items gefunden, von denen sie dachten, sie könnten bald live gehen:
Die „Boots of Teleportation“ kosten 1200 Gold und erlauben es Spielern alle 4 Minuten, sich zu einer befreundeten Struktur, Ward, Champion oder Diener zu teleportieren.
Das Item „Sword in the Stone“ für 3400 Gold würde es Spielern erlauben, einen befreundeten Champion herbei zu teleportieren. Beim Auftauchen würde er befreundete Spieler mit einem mächtigen Schild versehen.
Warum würden die Items das Spiel so stark verändern? Spieler in LoL können 2 Summoner-Spells wählen, das sind auf Top-Lane und Midlane meistens Flash und Teleport:
Flash wird dafür verwendet, einen kurzen Sprung zu machen und ist oft wichtig, um entweder einen Kill zu erzielen oder dem sonst sicheren Tod zu entkomme. Ein Flash ist praktisch „einen halben eigenen Tod wert“, weil Spieler, die ihren Flash verloren haben, häufig das Fokus-Ziel des nächsten Angriffs sind.
Teleport ist essenziell, um entweder von der Basis in die Lane zurückzukehren, Überraschung-Angriffe auf die Gegner-Basis zu starten oder einen Gank in eine andere Lane vorzubereiten.
Wenn Spieler den Teleport über die Stiefel nutzen könnten, wäre es ihnen möglich, sich den Spell zu sparen und dafür eine Alternative zu nehmen. Das wäre gerade für Top-Laner attraktiv, die oft das Gefühl haben, dass sie auf der Top-Lane 20 Minuten isoliert wie auf einer Insel festhängen.
Die Waffe wiederum ähnelt im Effekt der Ultimate des Champions Shen und wäre ein extrem starker Cooldown für Teamfights, der Partien im Alleingang entscheiden könnte.
Video starten
LoL: Trailer zeigt den neuen Jungle-Champion Belu0026#8217;Veth im Gameplay u0026#8211; Mobil und mörderisch
Sorry Amigos – müssen irgendwie ins Build gerutscht sein
Das sagt Riot Games: Der Entwickler Riot Phlox sagt zu den Stiefeln auf Twitter:
„Sorry Amigos, das muss irgendwie ins Build durchgerutscht sein, schätze ich. Wir haben keine Pläne, die Stiefel aktuell zu bringen, das war ein früher Versuch für Top-Lane Stuff.“
Der Riot-Dev lässt aber noch eine Hintertür offen: „Außer …“ und macht seltsame Gesten.
Empfohlener redaktioneller Inhalt
An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Twitter, der den Artikel ergänzt.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden.
Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Zur Waffe gibt’s ebenfalls eine Absage: „Kommt auch nicht *lacht sich den Hintern ab*. Aber krankes Item.“
Empfohlener redaktioneller Inhalt
An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Twitter, der den Artikel ergänzt.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden.
Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
In den Kommentaren sagen Nutzer: Ihr Dopamin-Pegel wär’ gerade kurz auf 100 und dann wieder zurück auf 0 geschossen. Die Items hören sich offenbar ziemlich spannend an.
Manchmal gehen Neuerungen von Riot Games auch einfach schief:
Am 7. Oktober erschien die Simulation SuperPower 3 auf Steam. Das neue Spiel von GolemLabs (Die Gilde 3) kommt dort jedoch nicht gut an. Die bisherigen 679 Reviews fallen zu 93 % negativ aus. Die Liste der Probleme ist ziemlich lang.
Was ist das für ein Spiel? SuperPower 3 ist der neuste Teil der Spielreihe und sorgte 2021 mit seiner Ankündigung für viel Wirbel. Immerhin sind seit dem Release von Teil 2 im Jahr 2004 knapp 18 Jahre vergangen. Viele Spieler haben sich deshalb auf eine Fortsetzung gefreut und diese sehnsüchtig erwartet.
SuperPower 3 soll besonders viel Wert auf Realismus, Tiefgang und schicke Grafik legen. Ihr simuliert die gesamte Erde mit insgesamt 194 spielbaren Nationen und trefft militärische, diplomatische und wirtschaftliche Entscheidungen. Am Ende könntet ihr theoretisch die gesamte Welt beherrschen und das wahlweise im Single- oder im Multiplayer.
Was ist das Problem? Der Start auf Steam verlief alles andere als gut. Spieler bemängeln technische und inhaltliche Probleme. Viele zeigen sich enttäuscht, weil ihre Erwartungen an die Spielreihe nicht im Ansatz erfüllt wurden.
“Ein Spiel in der Alpha oder maximal im Early Access”
Was kritisieren die Spieler?
Eine Einleitung und ein gutes Tutorial sollen fehlen.
Das Gameplay soll inhaltslos sein und würde von Schiebereglern dominiert. Zudem soll es immer langsamer werden, je mehr Zeit man im Spiel verbringt.
Die Welt soll zwar schön aussehen, aber ziemlich leer sein und irgendwie passiere nie etwas.
Es soll viele Bugs und Lags geben, auch auf starken PCs.
Manche Bilder und Icons sollen einfach fehlen.
Die KI soll zu den langsamsten und schlechtesten überhaupt zählen.
Der Nutzer Voltan kritisiert zudem, dass “50 % der Inhalte aus Teil 2 fehlen” und sich alles “einfach leer” anfühle. CYKAbIYAT fragt in seiner Review, ob das Spiel ein “Prank” sei. Insgesamt fehle es vor allem an Tiefe, was wiederum als Kernfeature für das Spiel beworben wurde.
Gibt es auch Positives? Ja, die Musik, das Trading-System und die Weltkarte an sich bekommen Lob. Der Charakter-Editor soll mit viel Liebe ausgearbeitet und extrem detailliert sein.
Doch insgesamt kommen nahezu alle Spieler zu dem Schluss, dass SuperPower 3 sich derzeit eher in einer Alpha oder dem Early Access befinde. Eine fertige Release-Version müsse anders aussehen.
Wie sehen die Spielerzahlen aus? Direkt am Release-Tag spielten im Peak 1.343 Spieler gleichzeitig auf Steam. Nur 24 Stunden später lag der Peak bloß noch bei 265. Am 9. Oktober haben sich bisher nur 121 Spieler gleichzeitig angemeldet.
Was sagt ihr zu SuperPower 3? Habt ihr euch auf das Spiel gefreut oder den Release gar nicht mitbekommen?
Wie ein anderes schlechtes Spiel auf Steam aussieht, haben wir euch hier vorgestellt:
Der neue Helden-Shooter Overwatch 2 ist am 4. Oktober erschienen. Die Fans konnten sich seitdem trotz Verbindungsprobleme ein Bild vom Spiel machen. Obwohl viele durchaus Spaß haben, gibt es einige Punkte, die auf große Kritik stoßen.
Zum Wochenende konnten entsprechend viele Spieler zocken, auch wenn es weiter zu Bugs und Fehlermeldungen kommt. Die Stimmung ist dennoch aufgeheizt.
Was ist das Problem? In Foren und im subreddit von Overwatch finden sich haufenweise Meinungen zum neuen Shooter. Der größte Kritikpunkt, den viele immer wieder ansprechen: die Monetarisierung.
Overwatch 2 setzt auf einen Battle Pass, mit dem sich neue Inhalte freischalten lassen. Die Lootboxen aus dem ersten Teil sind verschwunden. Man sieht also nun, auf was man hin arbeitet, zufällige Belohnungen sind passé.
In einem beliebten Thread auf reddit erklärt der Nutzer dreadul: „Spielt das Spiel, aber kauft kein verdammtes Teil. Im besten Fall passt Blizzard die Preise an. Im schlimmsten Fall sind sie angepisst. Ich bin mit beidem cool.“
Obwohl er Spaß mit Overwatch 2 habe und es ein „Schritt in die richtige Richtung“ sei, wäre nicht alles vollständig durchdacht und die Monetarisierung sei schlicht gierig. Auch andere Spieler sehen das so.
Das Cinematic zum Theam “Hoffnung” kam bei der Community gemischt an. Fans sahen da eine gewisse Ironie:
Video starten
Unleash Hope u0026#8211; Overwatch 2
„Overwatch 2 ist sehr unbefriedigend“
Das stört die Spieler noch: Im aktuell größten reddit-Thread mit über 12.800 Upvotes und über 1.700 Kommentaren geht der Nutzer Murram9 auf die Dinge ein, die ihn stören. Er erklärt, was genau Overwatch 2 fehlt, um ein Gefühl der Belohnung zu erzeugen. Dinge, die der Vorgänger hatte:
Medaillen für Schaden und Co.
„On Fire“-Anzeige am Portrait, um zu sehen, wann man besonders gut ist
Fehlende Level (außer im Battle Pass)
Karten, die am Match-Ende Errungenschaften zeigen
Portrait-Rahmen, auf die man als Spieler stolz sein kann
Andere Spieler stimmen zu. Gerade die Entfernung der „brandheiß“-Anzeige sei seltsam, denn sogar neue Charaktere wie Sojourn hätten Sprachausgaben für einen solchen Zustand und andere, wie Moira, hätten neue Zeilen dafür spendiert bekommen. Nur sehen kann man es nicht mehr.
Das Fortschritts-System mit dem Battle Pass sei laut einiger Fans sogar so nervig, dass sich viele Lootboxen zurückwünschen – ein eigentlich stark kritisiertes Feature. Sogar MeinMMO-Dämon Cortyn ist das schon aufgefallen:
Dazu kämen mangelhafte Anpassungen wie Helden-Balance, insbesondere bei Orisa, oder dass sich der Übersichts-Tab im Spiel zu langsam aufbaue. Wichtige Informationen wie bereite Ultimates seien so zu spät zu sehen. Außerdem machen einige Bugs den Spielern Sorgen.
Overwatch 2: Der animierte Kurzfilm zur Fuchs-Heldin Kiriko
Ist es wirklich so schlimm? Tatsächlich ist zumindest reddit aktuell geflutet mit Beschwerden über den Zustand des Spiels und insbesondere die Monetarisierung. Allerdings ist die Plattform auch dafür bekannt, häufig zu meckern und negative Aspekte hervorzuheben.
In einem kleineren Thread geht der Nutzer zbin17 etwas mehr auf die Probleme ein und wie man sie recht leicht lösen könne. Gerade Dinge, die das Interface, die „On Fire“-Anzeige und fehlende Informationen wie Karten, könnte Blizzard mit Leichtigkeit nachliefern. Lediglich die Sache mit dem Geld sei ein größerer Punkt, der mehr Diskussion erfordere.
An Verbindungsproblemen und Co. müsse noch gearbeitet werden und es gebe „viel zu tun“, aber Overwatch 2 sei nicht „am Anfang vom Ende“, wie es von vielen gerade prophezeit werde. Besonders die Änderung auf 5 Spieler pro Team sei genau richtig, bringe frischen Wind und mache die Runden viel intensiver.
Ähnlich war übrigens auch der Eindruck von MeinMMO-Redakteur Benedict Grothaus schon nach 2 Stunden spielen. Jetzt, nach einigen Tagen, hat sich das nur noch verdeutlicht:
In FIFA 23 konntet ihr am 8. Oktober kurzzeitig ein Heroes Pack erwerben. Das kostete 25.000 Münzen und konnte nur einmal pro Account erworben werden. Doch nach knapp 15 Minuten wurde es bereits wieder deaktiviert. Die Spieler, die es nicht kaufen konnten, sind nun sauer, denn es war das beste Pack, das jemals in FIFA angeboten wurde.
Was steckte in dem Pack? Ein garantierter FUT Hero. Und jeder dieser Spieler kann sich sehen lassen:
Die schlechteste Karte ist Jorge Campos, ein Torwart mit einem 87er-Rating und einem Wert von 20.000 Coins – also ein verhältnismäßig kleiner Verlust zum Kaufpreis.
An der Spitze steht jedoch David Ginola mit einem Wert von 1,75 Millionen Münzen. Insgesamt 7 Spieler haben einen höheren Wert als 500.000 Coins.
Wer das Heroes Pack erworben hat, konnte zudem die Karte auf dem FUT-Transfermarkt anbieten, denn die Karte war erstaunlicherweise tauschbar. Und da nur Jorge Campos unter den 25.000 Coins, die man für das Pack gezahlt hat, lag, war es ein nahezu risikoloses Investment.
Spieler bezeichnen das Pack deshalb als das stärkste aller Zeiten. Zu stark, fand wohl auch EA.
Video starten
FIFA 23: Powerschuss richtig nutzen – So schießt ihr epische Tore
Heroes Pack war wohl ein Versehen, doch macht die Spieler richtig wütend
Was ist nach dem Release des Packs passiert? Kurz nach Erscheinen des Heroes Packs wurde es bereits wieder deaktiviert. Laut einem Beitrag im reddit war es nur knapp 15 Minuten online. Wer sich in dieser Zeit ein Pack schnappen konnte, hatte großes Glück.
Was sagen die Spieler? Die sind richtig sauer, denn wer sich nicht sofort eingeloggt hatte, ging leer aus. Die glücklichen konnten sich jedoch wahlweise günstig einen starken Spieler sichern oder aber wenige Coins in deutlich mehr umwandeln. Einige Spieler bemängeln zudem, dass ihre Karte durch die Aktion enorm an Wert eingebüßt hätte und sie damit sogar indirekt Coins verloren hätten.
Spieler fordern nun Gerechtigkeit:
Hazard1900 schreibt etwa: “Es wäre ekelhaft, wenn sie uns jetzt nicht alle einen Hero geben.”
Ballaman200 bezeichnet die Aktion als den “größten Fehler von EA seit Einführung von FUT”.
Gleichzeitig schwingt bei dieser Aktion auch Wut aus anderen Bereichen mit. So beschweren sich etliche Spieler darüber, dass Bugfixes teilweise Wochen dauern, während ein Pack, das nur einmalig kaufbar war und allen Spielern die gleiche Möglichkeit bot, bereits nach wenigen Minuten entfernt und dadurch erst richtig unfair wurde. Mittlerweile fordern einige Spieler eine Entschädigung für das Pack in FIFA 23.
Was sagt EA dazu? Bisher gibt es noch kein Statement zu dem Pack. Unklar ist also, ob die anderen Spieler entschädigt oder die ursprünglichen Käufer ihren Hero noch verlieren werden. Wir von MeinMMO werden euch auf dem Laufenden halten.
Wer derzeit noch nach guten Karten sucht, sollte das neue „Road to the Knockouts“-Event im Blick behalten:
Sony hat mehrere Anläufe gebraucht, um auf den Namen zu kommen, unter dem die Firma heute weltweit bekannt ist. In diesem Trivia-Artikel verraten wir euch etwas über die Geschichte davon.
Der Name “Sony” ist heutzutage jedem Gamer ein Begriff, immerhin gehört zu Firma zu den drei weltgrößten Konsolenherstellern und ist ein riesiger Gaming-Publisher. Doch Sony war nicht immer unter dem Namen bekannt und musste mit so manchen Problemen kämpfen, bis sie ihre Identität gefunden hatten.
Das war der Anfang von Sony: Die Ursprünge des Entertainment-Giganten gehen zurück auf einen kleinen Elektronikladen, der Anfang 1946 in einem ausgebombten Kaufhaus in Nihonbashi (Tokyo) eröffnet wurde.
Mit einem Startkapital von knapp 3 Millionen Dollar (Inflation einberechnet) und 8 Mitarbeitern haben die Unternehmer Masaru Ibuka und Akio Morita die Firma “Tokyo Tsushin Kogyo” gegründet. Auf Deutsch bedeutet es übersetzt etwa “Tokioter Kommunikationsindustrieunternehmen”.
Die Gründer suchten nach einem kurzen und einprägsamen Namen
Das war das erste Problem: Ibuka und Morita hatten mit ihrer Firma große Pläne und beschlossen, international zu denken. Ihre Produkte sollten im Ausland gut vermarktbar sein, weswegen der Name der Firma kurz, griffig und einprägsam sein sollte.
Sie entschieden zunächst, dass der Name der Firma eine “Romaji”-Version haben sollte. So bezeichnet man japanische Wörter, die mit lateinischen Buchstaben geschrieben sind (vereinfacht gesagt).
Die erste Version des neuen, “internationalen” Namens sollten die Initialen von Tokyo Tsushin Kogyo werden, also TTK. Dadurch entstand allerdings schon das erste Problem mit dem Namen: Es existierte in Japan bereits ein Eisenbahnunternehmen, das Tokyo Kyuko hieß und mit TTK abgekürzt wurde.
Ibuka und Morita mussten sich also einen anderen Namen für ihre Firma überlegen.
Sony gehört zu den Firmen, deren Logo sich im Laufe der Jahre kaum verändert hat (Bildquelle: logos-world.net)
Das war das zweite Problem: Nachdem die TTK-Initialen nicht in Frage kamen, wich die Firma auf ein Akronym aus. Die ersten Silben von Tokyo Tsushin Kogyo wurden zu “Totsuko” zusammengefasst und für einige Zeit als Name verwendet.
Doch während einer Geschäftsreise in die USA stellte Akio Morita fest, dass die Amerikaner ein Problem mit der Aussprache von Totsuko hatten und so ging die Suche nach einem ansprechenden Namen weiter.
Der Name “Sony” wurde in Japan ursprünglich stark kritisiert
Beim dritten Anlauf beschloss man, sich bei verschiedenen Fremdsprachen zu bedienen. Einer der Vorschläge war der Name “Sony”, der uns allen bekannt ist. Das Wort wurde aus zwei ähnlich klingenden Wörtern zusammengesetzt:
Es wurde zum Teil vom lateinischen Wort “Sonus” abgeleitet, das so viel wie “Klang” bedeutet. Da die Firma ursprünglich ihr Geld mit dem Verkauf von Radios machte, passte es zu ihren Produkten.
Sony erinnerte aber auch an den Anglizismus “Sonnyboy” (Sohnemann / gescheiter Junge), der in Japan nach dem Zweiten Weltkrieg geläufig war. Es wurde für “respektable und kluge Männer” verwendet, die Morita und Ibuka ihrer Meinung nach waren.
Sony war also wohl der perfekte Name für das wachsende Unternehmen, das in den 50er-Jahren sogar einen Lizenzvertrag mit der damals bereits riesigen Firma Nokia sichern konnte.
Das war das dritte Problem: Doch es kam ein weiteres Problem auf, das dem Unternehmen fast ihren Namen kostete. Sony sollte nämlich von Anfang an in lateinischen Buchstaben geschrieben werden, die damals in Japan auch als “amerikanische Schrift” bekannt war. Sie waren somit die erste japanische Firma, die das getan hatte.
Anfang der 50er-Jahre war die Erinnerung an den Zweiten Weltkrieg auf der ganzen Welt, und in Japan ganz besonders, noch sehr frisch. Das Land hatte in dem Krieg vor allem im Pazifik gegen die Amerikaner gekämpft und erlitt eine schwere Niederlage. Entsprechend wurde die Tatsache, dass ein japanisches Unternehmen “die Schrift des Feindes” und nicht die Kanji verwendete, Teil der öffentlichen Debatte und wurde stark kritisiert.
Es ging so weit, dass Sony Probleme mit ihrer Hausbank Mitsui bekam. Mitsui ist noch heute eine der größten Firmen weltweit und der damalige Vorsitzender der Firma hatte eine starke Meinung, was Sonys neuen Namen anging. Die Bank verlangte, dass der Firmenname in etwas anders geändert werden sollte, doch Akio Morita blieb standhaft und setzte sich durch.
Der Name “Sony” wird nun seit über 60 Jahren unverändert geführt und ziert auch das offizielle Logo des Unternehmens.
Wenn ihr euch bei Gaming-Trivia richtig gut auskennt, dann haben wir was für euch:
In dieser Woche standen vor allem zwei MMORPGs im Mittelpunkt. In WoW WotLK Classic öffneten die ersten Raids und problematische Bugs wurden behoben. New World wiederum stellte den neuen Patch und neue Server vor. Wir von MeinMMO fassen euch alles Wichtige zusammen.
Mit ArcheAge War wurde ein neues MMORPG angekündigt. Bisher sind jedoch keine Details bekannt, mit einer Ausnahme: Das Spiel wird als “ab 18” in Korea eingestuft (via MMOCulture).
Das waren die MMORPG-News der Woche im Überblick. Was ist euer persönliches Highlight? Habt ihr in dieser Woche sonst noch etwas Interessantes erlebt? Oder haben wir womöglich etwas Wichtiges vergessen? Schreibt es uns gerne in die Kommentare hier bei MeinMMO.
Deine Meinung ist uns wichtig!
Gefällt dir der Artikel? Hast du irgendwelche Kommentare? Sag uns, was du denkst!
Das Update “Drone Age” für War Thunder bringt eine Menge neuen Content in Gaijins Militär-MMO. Freut euch also über neue Panzer, Schiffe, Grafik-Effekte und eine Reihe cooler Flieger. Darunter ist das berühmte Erdkampfflugzeug Su-25 und der gefürchtete britische Senkrechtstarter Harrier GR.7.
Empfohlener redaktioneller Inhalt
An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden.
Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Was ist das für ein Flugzeug? Der “British Aerospace Harrier II” ist ein senkrecht startendes und landendes Unterschall-Düsenstrahlflugzeug der zweiten Generation. Es wurde zwischen 1989 und 2011 von der britischen Royal Air Force (RAF) und zwischen 2006 und 2010 auch von der Royal Navy eingesetzt. Das Flugzeug war die neueste Entwicklung der Harrier-Jet-Familie und wurde vom amerikanischen McDonnell Douglas AV-8B Harrier II abgeleitet.
Der Harrier GR.7 ist dabei eine massive Weiterentwicklung zu den Vorgängermodellen. Aufgrund der Verbundstoff-Bauweise ist das Flugzeug leichter, trägt mehr Waffen und hat leistungsfähigere Turbinen. Es handelt sich also fast um ein komplett neues Flugzeug.
Schon im Falkland-Krieg 1982 konnte die seegestützte Variante Sea Harrier große Erfolge gegen die argentinischen Streitkräfte verbuchen und der Harrier GR.7 setzte diese Erfolgsgeschichte in Konflikten wie der Kosovo-Mission 1999 oder dem Irak-Krieg 2003 fort. Die Harrier waren hier vor allem als “Close Air Support” aktiv und flogen Luftangriffe gegen Bodenziele.
Ein massiver Vorteil der Harrier-Flugzeuge war auch, dass sie ohne Startkatapult von Flugzeugträgern aus starten und landen konnten. Da machte sie vielseitig einsetzbar und äußerst effektiv.
In War Thunder bekommt ihr den Harrier GR.7 auf Stufe 7 des britischen Tech-Baums. In den folgenden Absätzen erfahrt ihr, warum sich der Grind für das Flugzeug auf jeden Fall lohnt.
Grund 1 – Er hat einzigartige Flugeigenschaften
Was kann der Harrier in der Luft? Der Harrier GR.7 ist ein Unterschall-Flugzeug, das es gerademal auf Mach 0,9 schafft. Da er aber über ein exzellentes Schub-Gewicht-Verhältnis verfügt, beschleunigt er wie eine Rakete!
Dazu kommt noch, dass ihr die Schubdüsen für das sogenannte “VIFFing” (Vectoring in Forward Flight) nutzen könnt. Das beschreibt ein kniffliges Manöver, bei dem ihr die Schubdüsen des Flugzeugs nutzen könnt, um es effektiv abzubremsen und so Gegner im Kurvenkampf dazu zu bringen, am Harrier vorbeizuflitzen und so in eine für euch ideale Schussposition zu kommen. Der Harrier ist also ein formidabler Dogfighter, der in Luftduellen viele Gegner leicht ausmanövrieren kann.
Da ihr einen Senkrechtstarter fliegt, könnt ihr in der Tat sehr einfach mit dem Harrier landen und abheben. Achtet nur darauf, dass ihr unter voller Ladung womöglich zu schwer dafür seid. Doch auch unter regulären Bedingungen ist es dank der Schubdüsen signifikant einfacher, mit dem Harrier zu landen und abzuheben. Wenn ihr also leer geschossen seid, ist ein kurzer Trip zum Landeplatz kein Problem.
Grund 2 – Er hat höchst effektive Raketen gegen Luftziele
Warum ist der Harrier so tödlich? Der Harrier ist nicht nur ein exzellenter Dogfighter, der mit seinen Bordkanonen Gegner im Kurvenkampf wegraucht. Er trägt auch ein extrem tödliches Arsenal an Anti-Luft-Raketen mit sich.
Denn ihr könnt die extrem effektive AIM-9L Sidewinder Rakete an den Außenpylonen montieren – und das gleich viermal! Die AIM-9L ist die bisher beste Rakete ihrer Art im Spiel und ihr könnt damit höchst effektiv andere Flugzeuge auf Distanz bekämpfen.
Das macht den Harrier zu einem exzellenten Flugzeug, das sich sowohl im Luft- als auch Bodenkampf vorzüglich schlägt und von jedem Gegner gefürchtet werden sollte.
Grund 3 – Er ist auch gegen Bodenziele optimal gerüstet
Wie bombt der Harrier alles zu Klump? So stark der Harrier sich auch im Luftkampf spielt, so effektiv ist er auch in der Bekämpfung von Bodenzielen. Immerhin wurden die Jets in realen Konflikten primär für nahe Luftunterstützung genutzt und waren der Schrecken feindlicher Bodenziele.
Der Harrier kann überraschend im Tiefflug auftauchen und mit einem wahrhaft beängstigenden Arsenal an Luft-Boden-Munition ganze Kolonnen wegmähen. So könnt ihr eine Anzahl an starken Bomben tragen, darunter die lasergelenkten Typen GBU-12 Paveway II oder GBU-24 Paveway III. Die könnt ihr mit etwas Geschick aus große Höhe abwerfen und ins Ziel lenken.
Für Angriffe aus weiterer Distanz gibt es mit der AGM 65 D Infrarot-Raketen, die feindliche Panzer schnell in rauchende Wracks verwandeln. Wer hingegen lieber einfach die Sau rauslassen will, packt Raketen-Behälter mit einer Reihe von ungelenkten Flugkörpern ein und startet damit ein wahres Bodenfeuerwerk.
Grund 4 – Er hat massig Abwehrmaßnahmen an Bord
Warum ist der Harrier so schwer zu treffen? Der Harrier ist trotz seiner Agilität und massiven Schubleistung ein eher langsames Flugzeug, das für gewöhnlich nicht die Schallmauer durchbrechen kann. Durch die geringe Geschwindigkeit kann es zwar gut Bodenziele im Anflug bekämpfen, setzt sich aber auch stark dem Beschuss durch SAMs aus. Das Gleiche gilt für Luftkämpfe, wenn feindliche Flieger euch aus der Distanz mit Raketen aufs Korn nehmen.
Doch zum Glück haben die Entwickler des Harriers GR.7 da mitgedacht und dem Flugzeug eine absurde Anzahl an Gegenmaßnahmen spendiert. Die Behälter der Abwehrmaßnahmen sind einfach hinter den Pylonen der Sidewinder-Rakten montiert und nehmen daher keinen wertvollen Platz für Munition weg. Ihr bekommt 160 Chaffs oder Flares pro Sidewinder-Pylon. Das macht zusammen mit 60 Gegenmaßnahmen, die der Harrier eh schon an Bord hat, 700 Stück!
Ihr könnt also fröhlich Gegner links und rechts mit Raketen wegrauchen und trotzdem ein kleines Feuerwerk an Gegenmaßnahmen abbrennen, wenn irgendwer euch mal in die Zielerfassung nimmt. Da ihr quasi immer Gegenmaßnahmen parat habt, könnt ihr sie auch als Unterstützung für eure Freunde nutzen und in wilden Massengefechten fröhlich die gegnerischen Raketen ärgern.
Grund 5 – Er ist optimal für Nachteinsätze ausgelegt
Warum fliegt der Harrier so gern bei Nacht? Der Harrier ist ein listiges Flugzeug, das sich auch gern bei Nacht herumtreibt. Das liegt daran, dass ihr automatisch ein Nachtsichtgerät für den Piloten bekommt und so auch bei Dunkelheit sehr leicht eure Ziele erkennen und bekämpfen könnt. Fliegt den Harrier also am besten, wenn es draußen düster ist und zeigt euren Feinden, warum sie die Dunkelheit fürchten sollten.
Ebenfalls cool: Der Harrier GR.7 hat eine Reihe von starken Zielerkennungsgeräten an Bord. Ihr bekommt automatisch Systeme zur Zielerfassung und eine Wärmebildkamera vom Typ FLIR (Forward Looking Infrared) spendiert. Optional kann auch ein TIALD-System (Thermal Imaging Airborne Laser Designator) anstelle von Geschütz-Waffenbehältern am Rumpf montiert werden. Damit könnt ihr dann besonders präzise, lasergelenkte Bomben nutzen. So viel zu dem Harrier GR.7, dem stärksten Senkrechtstarter im Spiel und Schrecken aller Bodenziele. Wenn ihr lieber eine schnelle Jagdmaschine wollt, dann schaut euch die legendäre F-14 aus dem Top-Gun-Film an.
Deine Meinung ist uns wichtig!
Gefällt dir der Artikel? Hast du irgendwelche Kommentare? Sag uns, was du denkst!
Wir zeigen euch, wie ihr das Fliegen in WoW: Shadowlands freischaltet. In der Übersicht seht ihr die Voraussetzungen und Orte.
Die Spieler können auch in World of Warcraft: Shadowlands sich auf ihre Flugmounts schwingen und die vier großen Gebiete aus der Luft erkunden – zumindest dann, wenn das Fliegen freigeschaltet wurde. Das geht seit dem Patch 9.1 Ketten der Herrschaft und wir verraten, was ihr dafür erledigen müsst, um in Shadowlands zu fliegen.
Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein? Damit ihr das Fliegen freischalten könnt, müsst ihr mit dem entsprechenden Charakter zumindest die ursprüngliche Pakt-Kampagne abgeschlossen haben. Das ist die Grundvoraussetzung, an der kommt ihr nicht vorbei. Danach müsst ihr euch um folgende Dinge kümmern:
Ruhm-Stufe 44 erreichen: Das habt ihr vermutlich schon nebenbei erledigt. Wenn nicht, schließt ein paar Kampagnen-Quests ab oder besucht Dungeons.
Neues Pakt-Kapitel spielen: Auf Ruhm-Stufe 44 schaltet ihr das nächste Kapitel der Pakt-Kampagne mit dem Namen „Das Letzte Siegel“ frei. Spielt auch dieses Kapitel ganz bis zum Ende. Folgt einfach dem Questverlauf, dann könnt ihr gar nichts verpassen.
Sobald ihr das erledigt habt, bekommt ihr den Gegenstand „Erinnerungen an den sonnenlosen Himmel“.
Dieses Item erlaubt euch das Fliegen – ihr müsst es nur noch benutzen!
Verwendet ihn – und zack! Ihr habt Fliegen in Shadowlands freigeschaltet!
Fliegen in Shadowlands – Wo geht das überall?
Wer kann dann alles fliegen? Habt ihr die Flugfähigkeit auf einem Charakter freigeschaltet, gilt dies automatisch für euren ganzen Account. Ab dann können sämtliche Charaktere in den vier Hauptgebieten der Schattenlande fliegen. Das gilt auch für Charaktere unter Stufe 60, die sich noch in der Level-Phase befinden. Somit könnt ihr bereits ab Stufe 50 in den Schattenlanden abheben und viele zeitfressende Aufgaben drastisch verkürzen.
Wo kann man überall fliegen? Fliegen ist grundsätzlich in allen Gebieten der vier Pakte möglich. Das sind:
Bastion (Kyrianer)
Maldraxxus (Nekrolords)
Ardenwald (Nachtfae)
Revendreth (Venthyr)
Was bringt Fliegen in den Schattenlanden? Grundsätzlich vor allem Zeitersparnis. Die meisten Aktivitäten gehen mit einem Flugmount schlicht deutlich schneller, da mehr Strecke in kurzer Zeit zurückgelegt werden kann und Hindernisse einfach überflogen werden. Ihr seid somit effektiver, wenn ihr:
Twinks levelt und direkt zu den Missionszielen fliegen könnt
Weltquests abschließt, etwa um Anima zu farmen
Kräuter und Erze farmt, um Materialien für die Berufe oder den Verkauf zu sammeln
Wie kann man in Zereth Mortis fliegen? Wenn ihr in der Endgame-Zone “Zereth Mortis” das Fliegen freischalten wollt, müsst ihr ein paar zusätzliche Schritte erledigen. Das erklären wir in unserem Guide zur Fliegen-Freischaltung in Zereth Mortis.
Mehr Aktuelles rund um World of Warcraft gibt’s hier:
Wo kann man nicht fliegen? Ein Flugverbot herrscht weiterhin im Schlund und damit auch in dem neuen Mini-Gebiet Korthia. Dort müsst ihr weiterhin auf Boden-Reittiere zurückgreifen und könnt die Probleme nicht einfach erhaben aus dem Himmel belächeln.
Werdet ihr das Fliegen sofort freischalten? Oder lasst ihr euch damit Zeit?
Deine Meinung ist uns wichtig!
Gefällt dir der Artikel? Hast du irgendwelche Kommentare? Sag uns, was du denkst!
Guild Wars 2 gehört auch 2022 zu den beliebtesten MMORPGs hier im Westen. In diesem Guide verrät euch MeinMMO-Redakteur Alexander Leitsch alles Wichtige, was ihr als Neueinsteiger über das MMORPG wissen müsst.
Was ist das für ein Spiel? Guild Wars 2 ist ein Themepark-MMORPG vom amerikanischen Entwickler ArenaNet. Das Spiel richtet sich vor allem an Casual-Spieler, die gerne eine Helden-Story erleben und abwechslungsreiche Gebiete erkunden wollen.
Im Fokus des Spiels stehen:
Persönliche Geschichts-Instanzen
Ein actionreiches Kampfsystem mit Ausweichen
Eine offene Welt, die auf klassische Quests verzichtet und stattdessen auf allgemeine Aufgaben in der offenen Welt und Event-Ketten setzt
Ein Level- und Ausrüstungssystem, das seit 2012 nur leicht angepasst wurde, sodass ihr nicht ständig neue Ausrüstung farmen müsst
Fraktale (Instanzen für 5 Spieler), Angriffsmissionen (als Vorstufe zu den Raids) und Raids für 10 Spieler
PvP-Arenen, in denen die Ausrüstung keine Rolle spielt
Große Schlachten Server vs. Server vs. Server
Damit ihr euch in dem Spiel sofort zurechtfindet, haben wir diesen Anfänger-Guide erstellt. Wenn ihr euch dafür interessiert, ob Guild Wars 2 wirklich zu eurem Spielstil passt, findet ihr hier die Antwort: Lohnt es sich 2022 noch mit Guild Wars 2 anzufangen?
Wer hat den Guide erstellt? Alexander Leitsch ist in der Community von Guild Wars 2 besser bekannt als Sputti. Knapp 7 Jahre lang hat er die Fansite Guildnews.de betrieben und dort meist täglich über GW2 berichtet. Ingame hat er über 8.000 Spielstunden und fast 36.000 Erfolgspunkte erreicht (Top 3 %). Außerdem hat er bereits über 10.000 Spielstunden in den Vorgänger Guild Wars 1 investiert.
Dieser Artikel wurde zuletzt am 9. Oktober 2022 aktualisiert.
[toc]
Account-Erstellung und die verschiedenen Versionen von Guild Wars 2
Was kostet Guild Wars 2? Das Grundspiel von Guild Wars 2, so wie es 2012 erschienen ist, ist komplett Free2Play. Ihr könnt also einfach die offizielle Webseite zum MMORPG besuchen und dort einen Account erstellen. Allerdings hat dieser kostenlose Account einige Einschränkungen, darunter:
Nur 2 statt 5 Charakterplätze
Freischaltung von Hauptstädten, PvP-Inhalten, LFG-Tool und Chat erst nach einem gewissen Level
Flüstern ist nur mit Spielern möglich, die einen selbst zur Freundesliste hinzugefügt haben oder direkt neben einem stehen
Kein Zugriff auf Gildenbanken oder Raids
Kein Zugriff auf tägliche Login-Belohnungen
Kein Zugriff auf die Handelsgesellschaft und somit keine Möglichkeit, mit anderen Spielern zu handeln
Wer diese Einschränkungen umgehen möchte, kann sich theoretisch noch alte Versionen vom Hauptspiel kaufen. Lukrativer sind jedoch die zweite Erweiterung Path of Fire für 29,99 Euro – die automatisch auch die erste Erweiterung Heart of Thorns enthält – oder direkt der Kauf der Standard-Sammlung. Für 49,99 Euro bekommt ihr das Grundspiel, die beiden bereits erschienenen Erweiterungen und auch die kommende Erweiterung End of Dragons.
Die zwei Versionen, die sich für Einsteiger am meisten lohnen.
Hab ich damit alles freigeschaltet? Nein, denn zwischen den Erweiterungen hat Guild Wars 2 die sogenannte Lebendige Welt veröffentlicht. Dabei handelt es sich um kleine Episoden, die neue Gebiete, neue Story-Inhalte und neue Erfolge und Belohnungen gebracht haben.
Von der Lebendigen Welt gibt es derzeit 5 Staffeln mit je 6 bis 8 Episoden. Eine Episode kostete nichts, wenn ihr in dem Monat eingeloggt habt, in dem sie erschienen ist. Aktuell müsst ihr jedoch 200 Edelsteine, was umgerechnet 2,50 Euro oder etwa 60 Ingame-Gold sind, pro Episode bezahlen.
Hin und wieder gibt es jedoch Aktionen, in denen die Inhalte reduziert werden oder sogar für kurze Zeit kostenlos zur Verfügung stehen.
Klassen, Völker und die Server-Systeme
Die Wahl des richtigen Servers: Wer sich Guild Wars 2 installiert und mit einem neuen Account beginnt, muss zuerst einen Server wählen. Für Spieler aus Deutschland ergibt es am meisten Sinn, generell eine europäische Welt auszuwählen.
Einige Server haben zudem den Zusatz [DE], woraus ihr schließen könnt, dass dort vor allem deutsche Spieler unterwegs sind. Allerdings werden einige Server als “Voll” angezeigt, weswegen ihr diesen nicht beitreten könnt.
Allerdings spielt die Wahl der Server keine so große Rolle, wie man erst denken würde. Denn Guild Wars 2 setzt auf die sogenannten Mega-Server. Die sorgen dafür, dass Spieler verschiedener Server im PvE zusammenspielen und einfach neue Versionen einer Karte kreiert werden, wenn sich zu viele Spieler auf dieser befinden.
Die Übersicht über die Server in Guild Wars 2.
Dabei sortieren die Mega-Server jedoch vor:
Ihr werdet möglichst mit Spielern eurer Gruppe und Gilde zusammen auf eine Karte gepackt
Danach werden Spieler von eurem Server bevorzugt
Danach Spieler eurer Sprache
Und dann kommen möglicherweise Spieler von anderen Sprachen dazu
Das führt dazu, dass die Karten in Guild Wars 2 nie leer sind und dass man in der Regel immer mit deutschen Spielern unterwegs ist. Allerdings wird hin und wieder auch mal ein fremder Spieler dazu gemischt.
Wer auf einem anderen Server gelandet ist, als die Mitspieler aus der Gruppe oder dem Schlachtzug, der kann einfach einen Rechtsklick auf das Charakterproträt setzen und der Karten-Version des Mitspielers beitreten.
Der Server spielt derzeit einzig im großen PvP-Modus Welt gegen Welt eine Rolle. Denn dort kämpfen Server gemeinsam gegen andere Server. Wenn eine Welt als “voll” angegeben wird, dann bedeutet es konkret, dass dort viele aktive WvW-Spieler unterwegs sind. Für das PvE trifft diese Anzeige überhaupt keine Aussage.
Wie sieht die Charaktererstellung aus? In Guild Wars 2 wählt ihr zuerst ein spielbares Volk, das ihr repräsentieren möchtet. Zur Verfügung stehen euch:
Menschen
Norn – Riesige Menschen aus dem Norden
Sylvari – Pflanzen-Kreaturen, die Menschen nachempfunden wurden
Charr – Katzenartige Wesen mit Hörnern, die sich auch auf 4 Pfoten bewegen können
Asura – Kleine Wesen mit riesigen Ohren, die mal im Untergrund der Welt gelebt haben
Die Völker unterscheiden sich in der Lore, der Größe und den Animationen. Doch in der klassischen Hitbox, die von Feinden getroffen werden kann, sind sie alle gleich. Zudem hat jedes Volk eigene Fähigkeiten, die jedoch nur im PvE genutzt werden können und zudem von der Balance so schwach sind, dass eigentlich niemand sie einsetzt.
Die Völker von links nach rechts: Menschen, Charr, Norn, Asura und Sylvari.
Welche Klassen gibt es? Aktuell habt ihr in Wahl aus 9 verschiedenen Klassen, wobei ihr für die Klasse Widergänger die Erweiterung Heart of Thorns benötigt. Im Grundspiel kamen diese ohne eine klassische Einteilung in Tank, Heiler und DD aus, da jede Klasse eine eigene Heilfertigkeit und Ausweichrollen besitzt, sodass sie allein überleben kann.
Mit den späteren Erweiterungen Heart of Thorns und Path of Fire wurden die sogenannten Elite-Spezialisierungen eingeführt. Diese brachten etwa dem Waldläufer die Spezialisierung Druide, mit der er heilen kann, oder dem Mesmer den Chronomanten, der in Raids gerne als Tank genutzt wird.
Die 9 Klassen unterscheiden sich als erstes in ihrem Rüstungswert:
Wenig Lebenspunkte (1.654) – Wächter, Dieb, Elementarmagier
Krieger haben also insgesamt viel Rüstung und viele Lebenspunkte. Das macht die Klasse auch sehr einsteigerfreundlich. Auch der Waldläufer ist für Anfänger geeignet, da er ein gezähmtes Tier vorschicken kann und nicht so oft selbst Schaden einstecken muss. Mehr zu den Klassen haben wir euch hier zusammengefasst:
Abschluss der Charakter-Erstellung: Während der Charakter-Erstellung werden euch verschiedene Fragen über eure Hintergrundgeschichte und eure Einstellung zur Welt gestellt. Diese nehmen Einfluss auf die Story-Missionen, die ihr auf eurem Weg bis Stufe 30 erlebt.
Danach wählt ihr dann einen Pakt, der wiederum Einfluss auf eure Story nimmt. Doch die persönlichen Entscheidungen aus der Charaktererstellung spielen ab dann keine Rolle mehr.
Erste Schritte im Spiel
Wie läuft der Einstieg in Guild Wars 2? Ihr startet in die Welt von Tyria in einer Tutorial-Mission. Diese erklärt euch die Grundlagen des Spiels und enthält bereits erste Story-Inhalte. Jedes Volk hat dabei ein leicht anderes Tutorial.
Nach dem Abschluss des Tutorials lernt ihr die sogenannten Herzchen-Quests kennen. Die unterscheiden sich etwas von klassischen Quests, denn ihr müsst sie nicht annehmen, habt mehrere Optionen für den Abschluss und bekommt die Belohnung dann automatisch.
Zu solchen Aufgaben gehört es etwa, eine Apfelplantage zu unterstützen. Dafür gibt es verschiedene Optionen:
Ihr könnt Äpfel sammeln und sie zum Herzchen-NPC bringen
Ihr könnt Spinnen bekämpfen
Ihr könnt die Eiersäcke von Spinnen zertreten
Nachts tauchen Fledermäuse auf, die ihr ebenfalls töten könnt
Karma kann genutzt werden, um bei einem Herzchen, das ihr abgeschlossen habt, einzukaufen. Die NPCs bieten euch meist einfache Ausrüstung, Buff-Food oder andere nützliche Items an.
Neben den Herzen gibt es zudem weitere Dinge, die ihr auf der Karte entdecken und zum Leveln nutzen könnt:
Sehenwürdigkeiten – Besondere Orte, über die ihr einfach drüber laufen müsst, um EP zu bekommen
Wegmarken – Zu denen könnt ihr euch jederzeit für ein bisschen Ingame-Währung teleportieren. Beim Entdecken geben sie zudem ein paar EP
Vistas – Rote Flaggen auf der Karte, die bei der Interaktion eine kleine Filmsequenz zeigen und zudem EP verleihen
Heldenpunkte – Herausforderungen, die euch Heldenpunkte und EP bringen. Heldenpunkte werden dazu genutzt, um neue Fähigkeiten oder Effekte in den Spezialisierungs-Trees freizuschalten.
Guild Wars 2 bietet für diese ganzen Inhalte zudem ein interessantes Belohnungssystem. Wer alle Herzen, Sehenswürdigkeiten, Wegmarken, Vistas und Heldenpunkte einer Karte abschließt, bekommt dafür Bonus-Belohnungen. Wer alle Karten in der gesamten Welt abschließt, bekommt eine Gabe der Erkundung, die später für legendäre Waffen gebraucht wird.
Es gibt einige Herzen, Wegmarken und andere Inhalte zu entdecken.
Das Highlight in der offenen Welt sind jedoch die dynamischen Events. Diese tauchen immer wieder in der Welt auf, etwa wenn Harpyien plötzlich einen Farmer angreifen oder Banditen ein Dorf überfallen. Einige dieser Events haben sogar Konsequenzen.
Wenn ein Dorf überfallen und von Banditen eingenommen wird, gibt es dort keine Händler mehr. Zudem verändern sich die Aufgaben für die Herzchen-Quests. Ihr müsst dann anstelle der Erntehilfe plötzlich Banditen besiegen.
In manchen Gebieten führen diese dynamischen Events sogar zum Erscheinen von Boss-Monstern oder bei Fehlschlag zur Absperrung großer Areale. Außerdem gibt es etliche Weltbosse mit zusätzlichen täglichen Belohnungen, die nach einem festen Timer erscheinen. Diese Bosse gibt es auch in Low-Level-Gebieten, die dann plötzlich von den High-Level-Spielern bevölkert werden.
Doch keine Sorge – ihr könnt trotzdem bei dem Boss mitmachen, denn in Guild Wars 2 werden auch High-End-Spieler auf das Level des Gebietes runter-skaliert. Somit haben alle eine faire Chance, egal, ob ihr 3 oder 3.000 Stunden gespielt habt.
Die Persönliche Geschichte: Neben den Abenteuern in der offenen Welt schaltet ihr zudem regelmäßig Story-Missionen frei. Einen Satz neuer Missionen gibt es alle 10 Level, also mit Stufe 10, 20, 30 und so weiter.
Die Missionen könnt ihr alleine oder zusammen mit anderen Spielern abschließen. Wer die exakt gleiche Mission ebenfalls machen muss, bekommt den Fortschritt sogar angerechnet. Für die weiteren Mitspieler gibt es nur den Loot, der während der Mission gedroppt wird.
Die gesamte Geschichte könnt ihr im Anschluss in eurer Chronik nachlesen. Episoden der Persönlichen Geschichte lassen sich jedoch nur einmal spielen. Spätere Episoden der Lebendigen Welt oder von Erweiterungen sind wiederholbar, auch weil es dort einige interessante Erfolge gibt.
In der Chronik könnt ihr eure Geschichte nachlesen und einige alte Inhalte erneut spielen.
Alles zum Kampfsystem in Guild Wars 2
Wie funktioniert das Kampfsystem? Guild Wars 2 setzt auf ein besonderes Kampfsystem. Zwar könnt ihr über die Taste “Tab” oder durch einen Mausklick einen Feind auswählen und habt diesen dann permanent im Target, aber wer mit seiner Waffe nicht in der Reichweite des Feindes ist, der haut dann einfach ins Nichts.
Zudem hat das MMORPG viele Fähigkeiten, die auf Bewegung und Dynamik setzen. Entsprechend wichtig ist auch die Ausweichrolle. Denn während der Ausweichrolle seid ihr für eine 3/4 Sekunde nicht angreifbar. Das könnt ihr nutzen, um starken Angriffen von Feinden zu entgehen.
Richtig gefährliche Fähigkeiten haben zudem einen Telegraphen, an dem sie klar erkennbar sind. Aus solchen Feldern solltet ihr euch schleunigst herausbewegen.
Jede Klasse hat dabei Zugriff auf verschiedene, aber nicht auf jede Waffe. Welche Waffen ihr tragen könnt, seht ihr, wenn ihr “H” drückt.
Links seht ihr die Waffen, rechts die Fähigkeiten.
Wie bekomme ich Fähigkeiten? Die Fähigkeiten in Guild Wars 2 sind recht schnell erklärt. Die 5 Fähigkeiten links von den Lebenspunkten werden von eurer Waffe bestimmt. Die 5 Fähigkeiten rechts davon sind “Utility-Fähigkeiten”, wobei die erste immer ein Heil-Skill und die letzte immer ein Elite-Skill mit einem längeren Cooldown ist.
Jede Klasse hat zudem besondere Fähigkeiten, die standardmäßig auf den Tasten F1 bis F2 liegen, aber auch jederzeit umgelegt werden können. Waldläufer können darüber ihren Tiergefährten steuern, Mesmer ihre Klone oder Elementarmagier ihr Elementar wechseln.
Wie funktioniert der Downstate? Eine weitere Besonderheit ist der angeschlagene Zustand, auch Downstate genannt. Fallen eure Lebenspunkte unter 0, dann werdet ihr zu Boden geworfen und bekommt 4 neue Fähigkeiten:
Die 1 verursacht Schaden und ist bei allen Klassen gleich
Mit der 2 könnt ihr Feinde unterbrechen
Die Fähigkeit 3 ist für jede Klasse unterschiedlich
Mit der 4 könnt ihr vorsichtig Lebenspunkte regenerieren, wobei ein Schadenspunkt die Fähigkeit unterbricht und sie auf Cooldown setzt
Fähigkeit 5 ist ein Bonus, den ihr erst später über eine Episode der Lebendigen Welt freischaltet
Schafft ihr es wahlweise im Downstate einen Feind zu töten oder eure Lebenspunkteleiste wieder komplett zu füllen, dann steht ihr an Ort und Stelle wieder auf, als wäre nichts passiert. Beim Füllen der Lebenspunkteleiste können zudem andere Spieler helfen, indem sie zu euch laufen und euch beim Aufstehen helfen.
Es zählt übrigens auch als Tötung eines Feindes, wenn ein anderer Spieler ein Monster tötet, auf welches ihr vor dem Downstate Schaden gemacht habt. Geht der Feind dann zu Boden, steht ihr sofort wieder auf. Das geht oft schneller als dem Verwundeten auf dem Boden aufzuhelfen.
Diesen Downstate gibt es nicht nur im PvE, sondern auch im PvP und Welt gegen Welt.
Der Downstate ist eine der coolsten Mechaniken in Guild Wars 2.
Was sind Kombos? Eine weitere Besonderheit im Kampf von Guild Wars 2 sind die Kombofelder. Dies sind meist runde oder längliche AoE-Fertigkeiten, die mit einer Fähigkeit reagieren, die Kombo-Ende in der Beschreibung hat.
Wenn zum Beispiel ein Pfeil, der als Komboabschluss Physisches Projektil in der Beschreibung hat, durch einen Flammenwand fliegt, verursacht dieser zusätzlich zum normalen Effekt den Zustand “Brennen” beim Gegner. Die folgenden Kombos gibt es:
Explosion
Projektil
Sprung
Wirbel
Äther
Chaosrüstung für Verbündete
Angriff verursacht Konfusion
Chaosrüstung auf sich selbst
Angriff verursacht Konfusion
Blitz
Eile für Verbündete
Angriff verursacht Verwundbarkeit
Angriff verursacht Benommenheit
Angriff ist rüstungs- durchdringend und verursacht Verwundbarkeit
Dunkel
Angriff verursacht Blindheit
Angriff stiehlt Leben
Angriff verursacht Blindheit
Angriff stiehlt Leben
Eis
Frostaura für Verbündete
Angriff verursacht Kühle
Frostaura für euch selbst
Angriff verursacht Kühle
Feuer
Macht für Verbündete
Angriff verursacht Brennen
Feuerschild für Verbündete
Angriff verursacht Brennen
Gift
Angriff verursacht Schwäche
Angriff verursacht Gift
Angriff verursacht Schwäche
Angriff verursacht Gift
Licht
Vergeltung für Verbündete
Entfernt Zustände von Verbündeten in der Nähe des Angriffs
Vergeltung für Verbündete
Angriff entfernt Zustände von Verbündeten in der Nähe
Rauch
Tarnung für Verbündete
Angriff verursacht Blindheit
Tarnung auf sich selbst
Angriff verursacht Blindheit
Wasser
Heilung für Verbündete
Gewährt Regeneration
Heilung für Verbündete in der Nähe des Angriffs
Regeneration für Verbündete
Buffs & Debuffs oder auch Segen & Zustände
Was sind Segen? Segen sind positive Effekte, die man selbst erhalten oder an Verbündete geben kann. In anderen Spielen werden sie auch gerne Buffs genannt. Manche dieser Segen stapeln sich in der Intensität, andere in der Dauer. Gegner haben teilweise jedoch Fähigkeiten, die Segen entfernen oder sogar korrumpieren und in Zustände umwandeln können.
Diese Segen stapeln sich in der Intensität:
Macht: Jeder Stack gibt dabei 30 Kraft und 30 Zustandsschaden. Kann maximal 25 Stacks enthalten. Maximal kann man durch den Segen also 750 zusätzliche Attribute in beiden Werten bekommen. Macht stacken ist besonders in Dungeons und im PvP/WvW sehr, sehr wichtig. Am Effektivsten bekommt man Macht über Feuerfelder in Verbindung mit Explosions-Finisher.
Stabilität: Kann theoretisch unendlich oft gestackt werden. Jeder Stack blockt dabei den nächsten Kontroll-Effekt, etwa das zu Boden werfen oder Unterbrechen. Wenn man also drei Stacks Stabilität hat, wird man erst beim vierten CC wirklich beeinträchtigt.
Diese Segen stapeln sich in der Dauer:
Wut: Dauer summiert sich. Wenn man also bereits 10 Sekunden Wut hat und man erhält nochmal 8 Sekunden Wut, hat man am Ende 18 Sekunden. Wut erhöht die kritische Trefferchance um 20 %.
Schutz: Summiert sich ebenfalls in der Dauer. Der Segen verhindert 33 % des einkommenden Schadens. Fallschaden und Zustandsschaden werden jedoch nicht reduziert.
Entschlossenheit: Der Segen verringert einkommenden Zustandsschaden um 33 %.
Regeneration: Verleiht dem Spieler Heilung über Zeit. Auf Level 80 sind das 130 + 0.125xHeilkfraft pro Sekunde. Erhöhte Dauer von Regeneration verstärkt also auch die gesamte Heilung.
Aegis: Blockt den nächsten Angriff, der uns treffen sollte. Aegis wird mit dem Blocken entfernt. Unblockbare Angriffe können nicht geblockt werden.
Vergeltung: Fügt dem angreifenden Gegner Schaden zu (198 + (0.075xKraft)). Es zählt der Kraftwert von demjenigen, der die Vergeltung verteilt hat.
Eile: Erhöht die Bewegungsgeschwindigkeit um 33 %.
Elan: Erhöht die Regeneration von Ausdauer (für Ausweichrollen) um 50 %.
Schnelligkeit: Beschleunigt Fertigkeiten und Aktionen um 50 %.
Widerstand: Dauer summiert sich. Verleiht dem Spieler Immunität gegen Zustände, die euch keinen Schaden verursachen
Was sind Zustände? Zustände sind negative Effekte, die Spielern regelmäßig Schaden zufügen, die Bewegungen einschränken, die Heilung reduzieren oder die Treffsicherheit eines Charakters verändern (zum Beispiel durch Blindheit). In anderen Spielen werden sie gerne auch mal Dots genannt (Damage over time).
Es gibt zwei Arten von Zuständen. Die einen Stapeln sich in der Intensität und verursachen zum Beispiel mehr Schaden pro Stack, die anderen Stapeln sich in der Dauer und halten uns damit zum Beispiel länger an einem Ort fest. Das vorzeitige Entfernen eines Zustands (durch Fertigkeiten) eliminiert automatisch alle Stapel, unabhängig von Dauer oder Intensität. Zustände ignorieren zudem die Rüstung des Ziels.
Diese Zustände stapeln sich in der Intensität:
Blutung: Verursacht pro Sekunde und Stapel 22 Schaden. Pro 100 Zustandsschaden wir der Schaden um 6 erhöht.
Brennen: Verursacht pro Sekunde und Stapel 131,5 Schaden. Pro 100 Zustandsschaden wird der Schaden um 15,5 erhöht.
Gift: Verursacht pro Sekunde und Stapel 33,5 Schaden. Pro 100 Zustandsschaden wird der Schaden um 6 erhöht. Außerdem reduziert Gift die einkommende Heilung des Ziels um 33 %.
Pein: Verursacht pro Sekunde und Stapel 15,9 Schaden. Pro 100 Zustandsschaden wird der Schaden um 4,5 erhöht. Der Schaden wird verdoppelt, wenn das Ziel sich nicht bewegt und auf der Stelle stehen bleibt.
Konfusion: Verursacht pro Sekunde und Stapel 10 Schaden. Pro 100 Zustandsschaden wird der Schaden um 3,5 erhöht. Konfusion verursacht zusätzlich 49,5 Schaden pro Stapel bei der Benutzung einer Fertigkeit. Dieser Schaden wird um 6,25 pro 100 Zustandsschaden erhöht.
Verwundbarkeit: Fügt dem Gegner einen Debuff zu, der 1 % mehr Schaden und 1 % mehr Zustandsschaden pro Stapel zulässt. Es sind maximal 25 Stacks möglich.
Diese Zustände stapeln sich in der Dauer:
Kühle: Reduziert die Bewegungsgeschwindkeit und erhöht die Wiederaufladezeit von Fertigkeiten um 66 %. Nekromanten haben eine Eigenschaft, durch die Kühle Schaden zufügen kann. Der Schaden beläuft sich auf 352 pro Sekunde und wird um 96 pro 100 Zustandsschaden erhöht.
Blindheit: Sorgt dafür, dass der nächste Angriff fehlschlägt. Blindheit wird mit dem Fehlschlagen entfernt.
Verkrüpplung: Reduziert die Bewegungsgeschwindigkeit um 50 %.
Furcht: Sorgt dafür, dass das Ziel flieht und keine Fertigkeiten anwenden und sich nicht frei bewegen kann. Nekromanten haben eine Eigenschaft, durch die Furcht Schaden zufügen kann. Der Schaden beläuft sich auf 444 pro Sekunde und wird um 40 pro 100 Zustandsschaden erhöht.
Schwäche: Verhindert kritische Treffer und reduziert den normalen Schaden um 50 %. Auch die Wiederaufladung von Ausdauer wird um 50 % reduziert.
Immobilisieren: Hält den Gegner an einer bestimmten Stelle fest.
Was sind Trotzig-Leisten? Der letzte wichtige Aspekt im Kampfsystem von Guild Wars 2 sind die sogenannten Trotzig-Leisten. Dabei handelt es sich um eine blaue Leiste, die sich vor allem bei Bossen unterhalb der Lebenspunkte befindet.
Diese Leiste kann reduziert werden, indem ihr CC benutzt, egal ob Knockback, Knockdown, Verkrüpplung oder Immobilisieren.
Fällt die Leiste auf 0 wird der Gegner für eine kurze Zeit geschwächt, oftmals sogar gestunnt. Manchmal muss man Trotzig-Leisten auch zerstören, um bestimmte Phasen in Bosskämpfen einzuleiten.
Die blaue Leiste muss geleert werden, um den Boss zu stunnen.
Die Charakter-Entwicklung
Wie entwickel ich meinen Charakter weiter? Charakterentwicklung spielt in MMORPGs eine wichtige Rolle und auch in Guild Wars 2 gibt es dazu mehrere Systeme:
Level
Ausrüstung mit bestimmten Attributen
Spezialisierungen
Beherrschungen (Masterys)
Ihr könnt euren Charakter relativ entspannt von Level 1 auf 80 in Guild Wars 2 bringen. Das geht mit Erkundung und der Persönlichen Geschichte auch sehr schnell. Mit jedem Level erhaltet ihr Bonus-Belohnungen und lernt mehr über das Spiel kennen.
Außerdem gibt es jedes Mal neue Attribute, von denen es primäre und sekundäre Attribute gibt.
Was gibt es für Attribute? Primäre Attribute sorgen gerade raus für mehr Schaden oder mehr Defensive. Sie leveln mit euch mit und befinden sich auf Stufe 80 auf dem Wert 1.000.
Kraft – Erhöht den direkten Schaden; Berechnung: Kraft x Schaden der Waffe x Schaden der Fertigkeit / Rüstung des Ziels
Zähigkeit – Reduziert den erhaltenen Schaden
Vitalität – Erhöht die Lebenspunkte; 1 Punkt = 10 Leben
Präzision – Erhöht die kritische Trefferchance; 1 % pro 21 Präzision; Zustandsschaden kann nicht kritisch treffen.
Sekundäre Attribute hingegen leveln nicht mit und bringen weitere Boni mit sich:
Wildheit – Erhöht den Schaden eines kritischen Treffers; 1 % pro 15 Wildheit
Zustandsschaden – Erhöht den verursachten Schaden von Zuständen pro Sekunde; Berechnung: Zustandsschaden x Zustandsschaden Koeffizient x Schaden des Zustands.
Heilkraft – Erhöht die Heilung, die man selbst verursacht. Heilung von uns auf Verbündete hängt von unseren Werten ab, erhaltene Heilung von Verbündeten dementsprechend von ihren Werten.
Fachkenntnis – Erhöht die Dauer von allen Zuständen, die man selbst verursacht. 1 % pro 15 Fachkenntnis
Konzentration -Erhöht die Dauer von allen Segen, die man selbst verteilt. 1 % pro 15 Konzentration
Zusätzlich gibt es noch zwei besondere Attribute:
Glück – Erhöht die Chance auf seltenere Gegenstände
Qual-Widerstand – Reduziert einkommenden Schaden in den Fraktalen (einem bestimmten 5-Spieler-Inhalt)
In eurem Charakter-Menü findet ihr außerdem die fertigen Werte, die aus den Attributen resultieren.
Im Heldenmenü (H) findet ihr eure Ausrüstung und auch eure Attribute.
Wie funktioniert die Ausrüstung? In Guild Wars 2 könnt ihr verschiedene Ausrüstungsgegenstände mit den Seltenheit weiß (normal), blau (edel), grün (Meisterwerk), gelb (selten), orange (exotisch), rosa (aufgestiegen) und lila (legendär) bekommen.
Wichtig dabei ist, dass Aufgestiegene und Legendäre Ausrüstung sich von den reinen Werten her nicht unterscheidet. Legendäre Ausrüstung jedoch kann jederzeit die Attribute wechseln, sodass ihr sie an euren Spielstil (Tank, Heiler, Schaden oder Zustandsschaden) anpassen könnt.
Für die perfekte Ausrüstung genügt es also, wenn ihr Aufgestiegene Ausrüstung besitzt. Diese könnt ihr über Erfolge oder das Crafting bekommen. Ein direkter Handel ist nicht möglich.
Was sind die Spezialisierungen? Jede Klasse in Guild Wars 2 hat 5 Spezialisierungen. Diese bieten euch verschiedene passive Boni, etwa mehr Schaden bei bestimmten Fähigkeiten, wie man es von Skill-Trees kennt. Allerdings könnt ihr immer 3 von den Spezialisierungen gleichzeitig ausrüsten.
Als Waldläufer hat man etwa Zugriff auf:
Schießkunst – Für den Bogen
Gefechtsbeherrschung – Allgemeine Kampf-Boni
Überleben in der Wildnis – Allgemeine defensive Boni
Naturmagie – Auf Heilung fokussiert
Tierbeherrschung – Auf den Tiergefährten fokussiert
In diesem Interface könnt ihr 3 Spezialisierungen auswählen und jeweils pro Reihe ein Talent auswählen.
Mit Heart of Thorns und Path of Fire kamen zudem die Elite-Spezialisierungen dazu. Von diesen kann nur eine mit jeweils 2 der normalen Spezialisierungen kombiniert werden. Elite-Spezialisierungen verändern den Spielstil der Klasse deutlich und schalten eine neue Waffe frei.
Was sind Beherrschungen? Beherrschungen sind ein neues System aus der Erweiterung Heart of Thorns, mit dem ihr euren Charakter weiter leveln könnt, aber dadurch keine zusätzlichen Attribute verdient, sondern vertikale Fortschritte macht.
Über die Mastery-Level schaltet ihr etwa die Möglichkeiten frei, Reittiere zu nutzen, in der Welt zu gleiten oder auf Sprungpilze zu hüpfen. Auch neue Ausrüstung oder neue Händler verstecken sich hinter dem System. Dieses System hat jedoch so viele Facetten, dass wir es hier für Anfänger noch nicht zu sehr ausbreiten wollen.
Dynamische Skalierung
Wer in Guild Wars 2 mit einem höheren Level ein schwächeres Gebiet betritt, wird automatisch in den Attributen reduziert. Das verringert euren Schaden und eure Lebenspunkte. Das macht sogar das Betreten von alten Inhalten stellenweise noch interessant und gefährlich und verhindert, dass ihr einige Weltbosse solo besiegen könntet. Allerdings seid ihr insgesamt stärker, weil ihr mehr Fähigkeiten und Erfahrung besitzt, als eigentlich für den Content vorgesehen.
Die Skalierung gibt es jedoch auch andersherum. Wer etwa das Welt gegen Welt betritt, wird auf die Stufe 80 angehoben, was die Attribute angeht. Jedoch habt ihr hier den Nachteil, dass euch Fähigkeiten und Erfahrung fehlen. Zudem gibt es hier eine Einschränkung für Free2Play-Spieler, die aus irgendeinem Grund nicht skaliert werden.
Für das Arena-PvP hingegen werdet ihr ebenfalls auf Level 80 hochskaliert. Hier spielt jedoch die Ausrüstung keine Rolle, da ihr ein spezielles PvP-Interface bekommt, in dem ihr eure Attribute auswählen könnt.
Inventar, Crafting, Handel und Währungen
Was ist wichtig beim Inventar? Habt ihr die ersten Herzchen und Kämpfe überlebt, werdet ihr merken, dass euer Inventar von Items überläuft. Deshalb ist es in Guild Wars 2 wichtig, ein sogenanntes Wiederverwertungs-Kit dabei zu haben. Denn jedes Item, das ihr nicht selbst anlegen möchtet, könnt ihr zerlegen und darüber Materialien bekommen.
Zudem könnt ihr gesammelte Materialien mit nur einem Klick in euer Lager befördern. Das hält euer Inventar leer und sorgt gleichzeitig dafür, dass ihr schon viele Materialien habt, wenn ihr mit dem Crafting beginnen möchtet.
Als Schneider, Lederer und Rüstungsschmied könnt ihr zudem größere Taschen herstellen oder sie euch direkt im Handelsposten kaufen.
Der Knopf oben rechts in der Ecke ist euer bester Freund, denn er lagert Materialien direkt ein, um sie später fürs Crafting nutzen zu können.
Das Crafting: In Guild Wars 2 könnt ihr generell alle Materialien sammeln, die ihr so in der offenen Welt findet. Allerdings benötigt ihr für die Erze eine Spitzhacke, für Bäume eine Axt und für Pflanzen eine Sichel. Dabei gibt es unterschiedliche Stufen an Sammelwerkzeugen, die man mit der Zeit austauschen muss oder alternativ unendliche Sammelwerkzeuge im Shop.
Die Materialien spawnen zudem für jeden Spieler am gleichen Ort und es muss nicht darum gekämpft werden, anders als etwa in New World.
Die gesammelten oder wiederverwerteten Materialien könnt ihr dann fürs Crafting nutzen. In Guild Wars 2 gibt es 8 sehr selbsterklärende Berufe:
Schneider – Für leichte Rüstung
Lederer – Für mittlere Rüstung
Rüstungsschmied – Für schwere Rüstung
Waffenschmied – Für Waffen aus Eisen
Waidmann – Für Waffen aus Holz wie Bogen, Fackel oder Kriegshorn
Konstrukteur- Für Rucksäcke und magische Waffen wie Stäbe
Juwelier – Für Schmuckstücke
Koch – Für Buff-Food
Schreiber – Für Nahrung und Gilden-Dekorationen
Ihr könnt dabei immer nur zwei Berufe gleichzeitig besitzen und skillen, verliert jedoch keinen Fortschritt, wenn ihr plötzlich einen anderen Beruf lernt. Der Wechsel zwischen den Berufen kostet lediglich ein bisschen Ingame-Währung. Theoretisch könnt ihr also auf einem Charakter alle Berufe auf die maximale Stufe 500 bringen.
Beim Einsatz der Berufe werden die Materialien aus dem Lager automatisch genutzt, wobei die Items im Inventar zuerst priorisiert werden.
Die wichtigsten Währungen im Spiel: Guild Wars 2 bietet etliche – und für viele Spieler zu viele – Währungen, die ihr besitzen könnt. Diese werden jedoch glücklicherweise in einem eigenen Fach im Inventar gelagert.
Wir stellen euch die wichtigsten vor:
Edelsteine – Die Echtgeld-Währung
Gold, Silber, Kupfer – Die klassische Ingame-Währung, mit der ihr im Handelsposten und bei Händlern bezahlt
Karma – Eine Währung vor allem für Herzchen und Events, mit der man bei speziellen NPCs einkaufen kann
Geister-Scherben – Gibt es für Level-Ups über Level 80 hinaus und können für die Aufwertung von besonderen Gegenständen genutzt werden
Lorbeeren – Sind eine Login-Belohnung, über die man an Materialien und sogar spezielle Aufgestiegene Ausrüstungsgegenstände kommen kann. Lorbeeren erhaltet ihr ausschließlich als gekaufter Account, da Free2Play-Spieler keine Login-Belohnungen bekommen
Gilden-Belobigungen – Gibt es für den Abschluss von Missionen mit der Gilde
Transmutations-Ladungen – Werden für die Garderobe zum Wechseln der Skins gebraucht
Ehrenabzeichen – Gibt es im WvW für verschiedenste Aktivitäten. Sie eignen sich besonders gut dafür, euch billig die erste brauchbar Level 80 Rüstung zu kaufen
Ihnen folgen dann etliche Währungen für das PvP, WvW, spezielle Gebiete, Raids, Festivals und vieles mehr. Insgesamt gibt es über 50 Währungen, die euch jedoch zu Beginn nicht interessieren sollten.
Eine Übersicht der Währungen in GW2.
Wie funktioniert der Handel in GW2? In Guild Wars 2 gibt es keinen direkten Handel zwischen Spielern. Hier wird voll auf ein Auktionshaus gesetzt, das Städte- und sogar Serverübergreifend läuft.
Man kann anderen Spielern jedoch Gegenstände schicken und hoffen, dass sie darauf mit einer eigenen Nachricht und Gold antworten. Doch das solltet ihr nur mit engen Freunden, nicht jedoch mit Fremden tun. Hier besteht immer die Gefahr, dass ihr betrogen werdet.
Sie alle unterscheiden sich optisch, aber vor allem spielerisch. Der Raptor etwa kann besonders weit springen, der Springer hingegen besonders hoch. Der Greif kann durch die Luft gleiten, die Himmelsschuppe wie ein Hubschrauber in der Luft stehen. Der Rollkäfer ist besonders schnell, aber nur, wenn er bergab rollt. Der Schweberochen wiederum schwebt Über- oder schwimmt Unterwasser.
der Schweberochen ist eines der coolen Reittiere in Guild Wars 2.
Das erste Reittier, den Raptor, gibt es theoretisch, wenn ihr den “Level 80”-Boost zündet, den ihr beim Kauf einer Erweiterung bekommt. Danach müsst ihr nur die erste Mission der Erweiterung Path of Fire spielen, um den Raptor accountweit freizuschalten. Dann könnt ihr ihn theoretisch auch auf eurem Charakter der Stufe 2 nutzen.
Dieser Trick wird Anfängern gerne empfohlen, da die Reittiere das Leben einfach schneller und leichter machen. Der Trick ist soweit auch in Ordnung, nur empfehlen wir euch grundsätzlich, dass ihr einen Charakter von Level 1 an hochspielt und nicht sofort mit dem Level 80er weiterspielt. Dadurch verderbt ihr euch nur selbst den Spielspaß.
Mehr zu den Reittieren und ihrer Freischaltung findet ihr hier:
In diesem Abschnitt sammeln wir allgemeine Tipps, die sich im Laufe der Jahre angesammelt haben:
Bei Guild Wars 2 gilt grundsätzlich: Der Weg ist das Ziel. Schnelles rushen in das Endgame bringt euch kaum Vorteile und zerstört die Story und den wirklichen coolen Entdeckungsfaktor.
Erledigt jeden Tag 3 der 10 möglichen täglichen Quest. Das gibt 2 Gold und damit entspanntes Einkommen.
Habt ihr genug Wiederverwertungs-Kits dabei, um Gegenstände zu zerlegen und die Materialien zu bekommen. Alternativ könnt ihr im Echtgeld-Shop einen unzerstörbaren Wiederverwerter kaufen. Der Kupferne ist dabei die bessere Wahl.
Über Erfolge oder im Handelsposten lassen sich größere Taschen verdienen. Jeder braucht Taschenplätze!
Nutzt Buff-Food in der offenen Welt, denn das bringt euch 10 % zusätzliche Erfahrungspunkte und nützliche Stats. Am besten kombiniert ihr das mit dem Leveln des Berufs Koch.
Solltet ihr euch zum Kauf von Echtgeld-Gegenständen entscheiden, sollte eure erste Wahl ein gemeinsamer Inventarplatz, der Kupferbetriebene Wiederverwerter sowie unzerstörbare Werkzeuge sein. Sie machen euch das Leben leichter und sparen auch lange Sicht eine Menge Gold.
Wenn ihr Mitspieler sucht, findet ihr für gängige Aktivitäten wie Events in der offenen Welt, Fraktale oder Weltbosse jemanden über das LFG-Tool. Ihr könnt dort auch für Mitspieler in Story-Instanzen suchen, doch da findet man eher selten zufällige Mitspieler. Das Tool öffnet ihr mit der Taste “Z”.
Welche Werte sind für euch die richtigen? Spielt ihr einen Charakter, der auf Kraft, also physischen Schaden ausgelegt ist, seid ihr mit berserkerhaften Werten immer gut bedient. Ein Charakter, der eher mit Zuständen Schaden macht, sollte zu viperhaften Werten greifen.
Es ist klug, seinen ersten Charakter nicht zu löschen, da es jedes Jahr Geburtstagsgeschenke gibt und der Erfolg nicht vom Account-, sondern vom Charakteralter abhängt.
Es gibt ein sogenanntes Garderoben-System, über das ihr eure Ausrüstung optisch verändern könnt und zwar in jeden Skin, den ihr bereits angelegt oder wiederverwertet habt. Für das Wechseln des Aussehens benötigt ihr Transmutationskristalle, die ihr über Erfolge, tägliche Login-Belohnungen oder den Shop bekommen könnt.
In der Garderobe kann ich jeden Schuh-Skin auswählen, den ich mal besessen habe.
Wichtige Einstellungen
Bei den Einstellungen gilt grundsätzlich, dass ihr die Anpassungen vornehmen solltet, die am besten zu euch passen. Ein paar Tipps möchten wir euch jedoch an die Hand geben:
Aktiviert den Inhaltswegweiser, denn er sorgt dafür, dass euch neue Aufgaben auf dem Kompass angezeigt werden, wenn ihr sonst nichts mehr zu tun habt.
Aktiviert, sobald freigeschaltet, Automatisch Plündern und Plündern im Wirkungsbereich beim Interagieren. Dadurch wird immer alles aufgehoben, was euch gedroppt wird. Sogar Truhen werden teilweise automatisch geöffnet.
Aktiviert Fertigkeitswiederaufladung anzeigen, damit ihr die genauen Sekunden der Cooldowns sehen könnt.
Aktiviert im Bereich “Kampf und Bewegung” die Optionen Ausweichen mit doppelten Tastendruck und Auto-Angriff bei Zielwechsel unterbrechen. So könnt ihr schnell ausweichen und greift nicht aus Versehen alte Ziele weiter an.
Aktiviert die Option “Lebenspunkte der Gegner in Prozent anzeigen” – Viele Bosse lösen bei 75,50,25 % etc. besondere Phasen oder Angriffe aus. Es ist wichtig, diese im Blick zu behalten.
Optional lässt sich hier Setzt das Bodenziel bei maximaler Reichweite fest aktivieren. Dadurch könnt ihr AoE-Effekte nicht versehentlich außerhalb der eigentlichen Reichweite verwenden, sondern seht exakt den passenden Wirkungsradius.
Das erwartet euch im Endgame von Guild Wars 2
Das erwartet euch im PvE: Das Endgame von Guild Wars 2 setzt unter anderem auf Dungeons, Raids, Weltbosse, viele Erfolge und dem Grind nach hübscherer Ausrüstung. Denn die stärkste Aufgestiegene Ausrüstung habt ihr schnell in euren Händen. Für viele ist deshalb ein Endgame-Ziel möglichst hübsch auszusehen. Dafür gibt es hunderte Skins, die ihr sammeln und in der Garderobe freischalten könnt. Spaßeshalber wird das Spiel von vielen Fans daher auch Fashion Wars genannt.
Bei den Dungeons setzt das MMORPG zuletzt verstärkt auf die Fraktale. Dabei handelt es sich um verschiedene Instanzen für 5 Spieler, die in den Schwierigkeiten 1 bis 100 und manche sogar noch in einem Challenge-Mode vorhanden sind. Für höhere Stufen in den Fraktalen benötigt ihr mehr Qual-Widerstand, den ihr auf eure Aufgestiegene Ausrüstung imprägnieren könnt.
Es gibt zudem noch klassische 5-Spieler-Dungeons, die über Portale in der offenen Welt betreten werden können, doch die haben seit Jahren keine Updates oder Neuerungen bekommen. Dennoch liefern sie euch spannende Hintergründe über die Welt und ihre Geschichte und sind immer mit Story versehen.
Für Fans von Herausforderungen gibt es seit Heart of Thorns die Raids. In diesen 7 Instanzen könnt ihr euch jeweils mit 10 Spielern mehreren Bossen stellen und gute Belohnungen verdienen. Koordination und vor allem viel Schaden sind hier gefragt.
Der Talwächter ist einer der ersten Raidbose in Guild Wars 2.
Für den gemütlichen Spieler der offenen Welt gibt es Welt-Bosse vor allem auf den alten Karten und Meta-Events auf den Karten von Heart of Thorns und in der Silberwüste. Dort stellt man sich in einer großen Gruppe von bis zu 100 Spielern den Gegnern und bekommt viele Belohnungen für meist wenig Aufwand.
Außerdem legt Guild Wars 2 viel Wert auf Erfolge. Die gibt es für Story-Inhalte, versteckte Schätze, Jumping Puzzles, aber auch im PvP und WvW. Jeder Erfolg verleiht zudem Erfolgspunkte und selbst dort gibt es Ranglisten. Für Fans, die gerne alles komplettieren wollen, bietet das MMORPG also eine Menge.
Das erwartet euch im PvP: Im Endgame-PvP erwarten euch vor allem Arena-PvP und Welt gegen Welt.
In den Arenen spielt ihr klassisch im 5-gegen-5 und versucht als erstes 500 Punkte zu erreichen. Punkte gibt es für das Halten von Eroberungspunkten und Töten von anderen Spielern. Zudem gibt es auf jeder Karte besondere Nebeneffekte, die etwa Buffs oder zusätzliche Punkte beinhalten.
Einer der Karten aus dem Arena-PvP. Es gibt 3 Eroberungspunkte und 2 Boss-Kreaturen, die für kurze Zeit einen Buff bringen, wenn man sie besiegt.
Für diesen Inhalt bietet Guild Wars 2 einen Ranglisten-Modus mit Seasons und mehrmals am Tag automatisierte Turniere, die einmal im Monat in den monatlichen Turnieren gipfeln.
Zwischen den Seasons in einer Rangliste gibt es manchmal noch Special-Event, wie etwa eine verkürze 2v2-Season oder eine experimentelle Arena.
Was ist das WvW? Im Welt gegen Welt wiederum bekämpfen sich drei Server und versuchen auf 4 verschiedenen Karten Festungen, Türme und Lager zu erobern und verteidigen. Dabei können sich die Server Punkte verdienen und so ein Matchup gewinnen.
Im WvW gibt es 4 riesige Maps mit mehreren Festungen, Türmen, Lagern und kleineren Objekten wie den Ruinen oder den Flaggen, die erobert werden können.
Wie findet ihr Guild Wars 2 allgemein? Seid ihr mit dem MMORPG zufrieden? Und habt ihr weitere Tipps, die ihr Anfängern geben würdet? Schreibt dazu gerne in die Kommentare.
Das große Highlight 2022 wird die neue Erweiterung End of Dragons, die die Spieler auf den Kontinent Cantha führen wird. Mehr dazu erfahrt ihr in unserer großen Übersicht:
Es war in den vergangenen Wochen die größte und hitzigste Diskussion in Destiny 2, als der Streamer und PvE-Pro-Spieler Saltagreppo den Nerf des Raid-Exotics Göttlichkeit forderte. Für viele Spieler ein Unding. Jetzt kommt der Nerf tatsächlich und 26 weitere Exotics stehen auch noch auf dem Prüfstand. Das sagt Entwickler Bungie dazu.
Was hat Bungie mitgeteilt? In dieser Woche ging Bungie im aktuellen TWaB („This Week at Bungie“-Blog) auf viele Fragen der Hüter ein und beantwortete sie. Dort gab es Informationen zu bevorstehenden Waffen- und Balanceänderungen, die Bungie derzeit noch in Planung hat, sowie eine Nerf-Ankündigung zu Exotics, wie der Göttlichkeit.
Als das Thema vor etwa einem Monat in der Community diskutiert wurde, waren die meisten Hüter von diesem Nerf-Vorschlag überhaupt nicht begeistert. Daran hat sich wohl auch nichts geändert.
Die Göttlichkeit spaltete die Community von Destiny 2: Viele Hüter waren enttäuscht über diesen Vorschlag des Pro-Spielers Saltagreppo. Er vergesse doch völlig, dass nicht jeder Spieler in Destiny 2 einen Raid mit Links mache und froh über die Damage-Buff- und Krit-Option der Göttlichkeit sei.
Für viele der traditionellen Destiny-Spieler ist die Exo-Waffe eine praktische Möglichkeit, die sie nicht missen wollen und deren charmante Vorteile überwiegen. Sie hat Spielern stets Sicherheit und Komfort geboten.
Die Göttlichkeit gilt als ehrenwertes Support-Exotic, das Hüter nutzen, um andere Spieler zu unterstützen, damit sie besser treffen und 30 % mehr Schaden machen können.
Als Raid-Exotic ist sie zwar schwer zu erspielen, aber sie ist dafür auch klassenunabhängig und oft erste Wahl für praktisch alle Endgame-Inhalte.
Anders als bei der Traktorkanone war ihr Debuff durch die Spezialmunition fast immer verfügbar.
Der Hauptgrund für ihre Nutzung ist aber sicherlich die massive Krit-Blase, welche sie erzeugt. Diese macht Präzisionstreffer für jeden einfacher.
Die Göttlichkeit verliert 15 % Ihres Glanzes.
Genau diese Vorteile sind jedoch auch das größte Problem des Raid-Exos und etwas über das anscheinend auch Bungie schon länger nachdenkt. So teilte Bungie im Blog mit:
Wir glauben nicht, dass die Göttlichkeit in ihrer aktuellen Form tatsächlich ein Balance-Problem darstellt, d. h. sie ist nicht unbedingt zu stark für sich allein. Abgesehen davon ist sie im Endgame-PvE unglaublich dominant, weil sie das Zielen mit Präzisionswaffen trivialisiert und eine extrem hohe Uptime für eine Schwächung hat. Das wichtigste Problem ist, dass die Göttlichkeit eine 30-prozentige Schwächung gewährt und somit allen anderen Schwächungsquellen (wie dem Schattenschuss und der Traktorkanone) die Luft zum Atmen nimmt.
Vor diesem Hintergrund haben wir uns die Göttlichkeit schon eine ganze Weile angesehen und in den letzten Monaten eine Reihe von Änderungen in Saison 19 getestet, bis wir schließlich die [Debuff]-Schwächung der Göttlichkeit von 30 % auf 15 % reduziert haben.
Der Nerf war bereits lange geplant: Community-Manager Cozmo betonte via Twitter in diesem Zusammenhang, dass die Anpassung der Göttlichkeit bereits vom Studio geplant wurde, bevor die lebhaften Debatten in den sozialen Medien und der Community begannen.
Andere Debuff-Optionen werden kaum genutzt
Warum der Nerf jetzt doch kommt, erscheint im Grunde logisch.
Wenn die Göttlichkeit mit dabei war, dann brauchte man keine Traktorkanone, die das Risiko birgt, dass einem die Powermunition ausgeht.
Auch Granaten und Rauchbomben konnten der Göttlichkeit nicht das Wasser reichen, denn sie brachte einfach mal 15 % mehr.
Selbst der Schattenschuss eines Jägers mit Möbius Köcher, der genau wie die Göttlichkeit einen 30 %-Debuff zur Schwächung von Feinden liefert, verlor in den meisten Fällen gegen die praktische Exo-Option.
Und das, obwohl die Verwendung der Göttlichkeit bedeutet, dass ein Spieler vollständig aus den DPS-Phasen heraus ist, weil er den himmlischen Debuff durchgehend aufrechterhalten muss.
Seit dem Shadowkeep-DLC ist die Göttlichkeit somit in fast jedem World-First-Raid oder Großmeister-Raid Pflicht. Sie wird seit Jahren, abgesehen von ein paar herausragenden saisonalen Mod-Optionen, ausnahmslos im Endgame genutzt.
Der Nerf wird der Göttlichkeit nicht schaden: Wenn Bungie den Nerf der Göttlichkeit in Season 19 online bringt, stirbt ihr großes Schadensplus. Dennoch ist sie weiterhin ein Exotic, das sich lohnt, denn an der Krit-Blase will Bungie nicht rütteln.
Die Göttlichkeit könnte den Nerf deswegen durchaus besser überstehen als das einstige Top-Raid-Exo Anarchie, das kaum mehr von Bedeutung im Endgame ist.
Durch ihre starke Krit-Option, beispielsweise im Raid Tiefsteinkrypta, auch weiterhin eine praktische Sache sein und nur beim Damage-Debuff Platz für bekannte, aber vernachlässigte Alternativen machen. Außerdem macht sie durch die intrinsische Champion-Option gegen Überladung einen ebenso guten Job.
So könnte es daher auch gut möglich sein, dass sie fortan mehr in den Dämmerungen glänzen kann und dafür nicht mehr ganz so präsent in den Raids ist.
26 weitere Exotics stehen ebenfalls auf dem Prüfstand
Was hat Bungie noch angekündigt? Neben dem bestätigten Nerf für die Göttlichkeit hat Bungie noch angekündigt, dass 26 weitere Exotics für eventuelle Nerf sowie Debuffs geprüft werden. So wolle man bereits in Saison 19 einen großen Teil von ihnen überarbeiten.
Man will nach Möglichkeiten suchen, mehr Exotics auf das Hinzufügen von Champion-Funktionen zu prüfen.
Einige Exotics sollen vielleicht auch um die Fähigkeitsbeschreibungen zu den neuen Unterklassenüberarbeitungen für Leere, Arkus und Solar 3.0 erweitert werden.
Zu den genauen Anpassungen will Bungie jedoch erst in zukünftigen Veröffentlichungen genauer eingehen.
Was haltet ihr vom bestätigten Nerf der Göttlichkeit? Findet ihr ihn angemessen? Oder geht euch das gehörig gegen den Strich? Schreibt es uns gerne in die Kommentare, wie ihr dazu steht.
Wie weit die Diskussion um die Göttlichkeit einst ausgeartet ist, könnt ihr in diesem Artikel herausfinden: