Twitch-Streamer bereut, dass er dubiosen Deal über Millionen $ ausschlug: „Ich bin so neidisch auf diese Säcke“

Der Twitch-Streamer Chance „Sodapoppin“ Morris hat jetzt in einem Livestream erklärt, was er in seiner Twitch-Karriere bereut: Er hätte einen der dubiosen Deals von Microsoft annehmen sollen, auf die Plattform Mixer zu wechseln. Aber weil er an moralischen Grundsätzen festhielt und seinen Fans auf Twitch treu blieb, sei ihm die Chance entgangen, sich für viel Geld kaufen zu lassen.

Wer ist der Streamer?

Für Streamer wie Sodapoppin war Prime Gaming über die Jahre wirklich lebensverändernd:

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“Diese Ärsche kassieren Millionen von $ und dürfen dann einfach zurückkommen!”

Das bereut er: In einem Livestream von OTK am 11. August, wo jetzt PCs zusammengebaut werden, ärgert sich Sodapoppin, dass er keinen Mixer-Deal angenommen hat wie die beiden Twitch-Streamer shroud und Ninja im Jahr 2019:

Ich wünsch mir so sehr, ich wäre auch zu Mixer gegangen Ich bin so neidisch! Diese Ärsche [gemeint sind Ninja und shroud] haben den Vertrag unterschrieben, kassieren zweistellige Millionenbeträge an US-Dollars und … dann dürfen die einfach zurückkommen!

Sie schließen Mixer und die dürfen das verdammte Geld behalten.

Sodapoppin wollte sich nicht verkaufen, lehnte Deal ab

Das hat Sodapoppin jetzt daraus gelernt: Im Rückblick hat Sodapoppin damals alles falsch gemacht, wie er heute sagt:

Weißt du, wie sich das anfühlt, wenn man einen Vertrag angeboten bekommt und dann sagt man: „Hm, nee … Moral! Mir reicht, was ich habe. Macht’s gut“ und dann wird man so gefickt. Ich bau nur Scheiße. Ich muss jetzt anfangen dubiosen Mist zu machen! Es bringt einfach nichts. Es tut weh.

Auf die Nachfrage, ob er jetzt also auch Events wie das in Saudi-Arabien annehme, sagt er sofort: “Ja, würde ich hinfliegen!“ Wobei er dann zu lachen anfängt.

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Twitch verlassen, abkassieren und nach wenigen Monaten zurückkommen

Was ist das mit Mixer? Wie Sodapoppin sagt, war eine absurde Situation. Mircrosoft wollte Twitch mit einem eigenen Dienst, Mixer, angreifen. Dafür kaufte man die Superstars von Twitch Ninja und shroud und bot ihnen mehrjährige Verträge an. Diese Verträge waren, wie man hört, extrem hochdotiert.

Die Rede war von 20 bis 30 Millionen US-Dollar für zwei bis drei Jahre. Denn die Streamer verzichteten ja in ihrer Zeit auf Mixer auf ihre extrem hohen Einnahmen bei Twitch, die sie dort durch Twitch-Abos und Deals hatten.

Microsoft plante offenbar, Ninja und shroud als Markenbotschafter für Mixer und die ganze Xbox und den Game Pass zu nutzen.

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Doch als die beiden Streamer gewechselt war, zeichnete sich ab, dass Mixer kein Erfolg war. Letztlich zog Microsoft die Reißleine und machte Mixer zu. Mixer schloss sich dann Facebook Gaming, deren Streaming-Dienst, an.

Angeblich versuchte Facebook, die Deals von shroud und Ninja zu verlängern, damit sie dann auf Facebook streamten, aber die ließen sich ihre extrem hohen Verträge auszahlen und gingen zurück auf Twitch.

Wir haben uns auf MeinMMO mit dem Ende von Mixer beschäftigt:

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Für Ninja und shroud ist das also optimal gelaufen, weil sie extrem viel Geld bekommen haben, aber ihren Vertrag nicht mal voll erfüllen musste.

Ninja und shroud haben komplett von einer Fehlkalkulation von Microsoft profitiert.

Sodapoppin hingegen wollte, wie andere, seine treuen Fans auf Twitch nicht im Stich lassen und „sich nicht verkaufen“. Dabei hätte er sich nicht verkauft, sondern nur für kurze Zeit für viel Geld vermietet.

Bis heute ist nicht bekannt, welchen Twitch-Streamern Microsoft ebenfalls solche großen Deals angeboten hat. Aber offenbar war Sodapoppin unter den Auserwählten. Angeblich soll Mixer auch an DrDisrespect herangetreten sei – der ärgert sich heute ebenfalls darüber, das Geld nicht genommen zu haben.

Was Sodapoppin mit „Saudi-Arabien“ meint, lest ihr hier.

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Pokémon GO: Neue Wochenbox gibt 1 Item, diesmal kein Modul – Das steckt drin

Die neue Wochenbox ab dem 15. August in Pokémon GO ist bekannt. Dieses Item bekommt ihr in der Woche vom 15. August bis 22. August für 1 Münze in der Event-Box.

Was ist das für eine Box? Jede Woche kommt eine neue Box für den Kaufpreis von 1 PokéMünze in den Shop von Pokémon GO. Bis vor einigen Wochen fand man darin noch Fern-Raid-Pässe, doch nun wechseln die Inhalte immer wieder.

Die Dataminer der Pokéminers haben in den letzten Wochen verlässlich vorausgesagt, welche Inhalte in den Boxen erscheinen werden. Durch diese Dataminer ist jetzt bekannt, welches Item euch in der neuen Wochenbox ab dem 15. August erwartet.

1-Münze-Box ab 15. August – Inhalte

Was steckt drin? In der Box für eine Münze erhaltet ihr

  • Ein Glücks-Ei

In den letzten Wochen war die 1-Münze-Box schon immer recht bescheiden, wenn es um die Anzahl der Items geht. Es scheint, dass Niantic hier noch ausprobiert, welche Items die Spieler in diesen Paketen haben wollen. In den letzten Wochen drehten sich diese Boxen um Module verschiedenster Art. In der letzten Box gab es ein Regen-Lockmodul. Die neuen Inhalte der Wochenbox teilte der Twitter-Account der PokeMiners.

Ab wann gibt es die Box? Gegen 06:00 Uhr am 15. August sollte die Box für euch freigeschaltet werden. Wenn ihr sie nicht sehen könnt, empfiehlt es sich, das Spiel einmal neu zu starten. Danach sollte das Paket dann für euch sichtbar werden.

Ihr findet die Box neben den anderen Paketen im Shop.

Wie lange ist die Box aktiv? Ihr könnt die Box eine Woche lang im Shop finden und habt genug Zeit, euer Inventar aufzuräumen und Platz für die Items zu machen.

Eine Woche später, am 22. August, gibt es dann wieder eine neue Box, die andere Inhalte für euch bringt. Welche drin sind, lässt sich jetzt noch nicht abschätzen.

Wie gefällt euch der Inhalt der 1-Münze-Eventbox diesmal? Schreibt uns eure Meinung dazu doch hier auf MeinMMO in die Kommentare und sagt uns, ob euch das Glücks-Ei mal wieder die 1 Münze wert ist, oder ob ihr euch die Box in dieser Woche spart.

5 Konsolen, die so hart gefloppt sind, dass ihr sie bestimmt nicht alle kennt

Konsolenkriege haben schon lange vor der PlayStation und Xbox gewütet. In diesem Artikel stellen wir euch Konsolen vor, die kaum jemand kennt, weil sie völlig gefloppt sind.

Bevor Sony, Microsoft und Nintendo sich als unangefochtene Giganten auf dem Konsolenmarkt etabliert hatten, versuchten jährlich die unterschiedlichsten Hersteller Fuß in der Gaming-Industrie zu fassen. Namen wie Sega, Atari oder Commodore werden den meisten hier bekannt sein.

Ihre Konsolen kamen und gingen, hinterließen aber ihren Fußabdruck in der Gaming-Geschichte und ebneten den Weg für Innovation. Es gab aber auch andere, deren Lebensspanne so kurz war und der Flop so hart, dass sich heute kaum noch jemand an sie erinnert. Hier sind 5 solcher Konsolen.

Amstrad GX4000

amstrad konsole

Während der 80er- und 90er-Jahre haben viele Spielzeug- und Tech-Firmen den Versuch unternommen, in den wachsenden Konsolenmarkt einzusteigen, um ihr Stück vom Geldkuchen zu bekommen. Eine solche Firma war Amstrad, die von dem Briten Alan Sugar gegründet wurde.

Während der 80er-Jahre war der Hersteller eine der dominanten Kräfte auf dem britischen PC-Markt und diese Stellung wollte man ausnutzen, um auch bei den Konsolen-Kriegen mitzumischen. Das war die Geburtsstunde von Amstrad GC4000. Die Hardware-Architektur der Konsole basierte auf den hauseigenen “CPC Plus”-Heimcomputern und gehörte zu der dritten Konsolengeneration.

Das Scheitern der Konsole war vorprogrammiert. Zum Zeitpunkt des Releases im Jahr 1990 war die Konkurrenz bereits stark. Auf dem europäischen Markt wüteten die 8-Bit-Konsolen Sega Master Systems und das Schwergewicht Nintendo Entertainment System (NES), gegen die sich die Amstrad behaupten musste.

Außerdem erschienen Ende 80er-Jahre bereits die ersten 16-Bit-Konsolen wie die Sega Genesis, gegen die die 8-Bit-Amstrad mit ihrem geringen Software-Angebot von etwa 30 Spielen keine Chance hatte. Schätzungen nach hat sich die Konsole gerade mal 14.000 Mal verkauft.

Zeebo

zeebo konsole

Im Vergleich zu anderen Konsolen in dieser Liste ist Zeebo ein richtiger Jungspund. Das Gerät erschien erstmals nämlich im Mai 2009, also 3 Jahre nach Wii und PlayStation 3, und war eigentlich gar nicht für uns bestimmt.

Das Zielpublikum von Zeebo sollte die Mittelschicht in Ländern wie Brasilien und Mexiko werden, wobei ein späterer Release in China und Russland ebenfalls vorgesehen war. Bei einem Preis von 499 brasilianischer Real (damals etwa 150 €, heute 94,90 €) sollte es Kunden ansprechen, für die die Konsolen der Marktführer Microsoft, Sony und Nintendo zu teuer waren.

Doch während der Preis für uns als sehr niedrig erscheint, war es für die Kunden in Brasilien und Mexiko dennoch zu viel. Entsprechend stürzte der Preis schon 6 Monate nach Release ab auf 299 Real.

Ein weiteres Problem war auch Software. Die Zeebo erhielt sagenhafte 46 Titel, von denen viele “Ports” und angepasste Versionen bereits bestehender Titel waren, wie Resident Evil 4 (2005) und Need for Speed: Carbon (2006).

Ihr Verkaufsziel von 600.000 Einheiten verfehlte die Zeebo um ein gutes Stück und verkaufte am Ende geschätzt lediglich 30.000 Konsolen (via indiependent.co.uk).

Playdia

playdia bandai konsole

Eine der vielen Firmen, die es immer wieder erfolglos versucht hatten, ins Konsolengeschäft einzusteigen, war der japanische Spielzeugriese Bandai. Einer ihrer Versuche war Playdia, eine 32-Bit-Konsole der fünften Generation, die von einem kabellosen Infrarot-Kontroller gesteuert wurde.

Um sich von der Konkurrenz abzuheben, die in den 90er-Jahren unglaublich vielfältig und zahlreich war, ging Bandai gegen die damaligen Trends innerhalb der Industrie. So wurde die Playdia als eine Konsole für Kinder konzipiert, was man sowohl an dem bunten Aussehen als auch an der zugehörigen Software erkennen konnte.

Die Spiele, die für Playdia während ihrer kurzen Lebenszeit erschienen waren, waren weniger Games im klassischen Sinne, sondern eher interaktive Animes und Lernsoftware. Vom richtigen Gameplay, das man zu dem Zeitpunkt bereits von Nintendo-, Sega- und Atari-Spielen kannte, fehlte jede Spur.

Die Auswahl bestand hauptsächlich aus den hauseigenen Bandai-IPs wie Dragon Ball, Sailor Moon und Gundam, wobei Bandai auch der einzige Hersteller war, der die Plattform unterstützt hatte. Als Resultat davon erhielt Playdia insgesamt nur 39 verschiedene Titel.

Es ist nicht bekannt, wie viele Einheiten die Playdia am Ende verkauft hat, doch sie erreichte nicht das angestrebte Ziel von 200.000 Konsolen und wurde 1996, nur zwei Jahre nach dem Release, wieder eingestellt (via playdia.fandom.com).

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Nuon

nuon konsole

Der Entwickler von Nuon, VM Labs Inc., wurde von dem ehemaligen Vizepräsidenten und mehreren ehemaligen Angestellten von Atari gegründet und hatte sie eigentlich bereits Erfahrung in den Konsolenkriegen.

Ihre Herangehensweise daran war allerdings etwas “rückwärts”. Die Nuon, die im Jahr 2000 erschien, gilt zwar Konsole, wurde jedoch im besten Fall als ein Multimediagerät und im schlimmsten als DVD-Player vermarktet. Auch vom Aussehen her erschien Nuon eher wie ein Videospieler als eine Konsole. Die Games für Nuon waren daher extrem limitiert und teilweise auch völlig absurd.

Lediglich 8 Spiele wurden für die Konsole veröffentlicht, von denen die Hälfte bereits auf der PlayStation existierte (via giantbomb). Ein Spiel war sogar Region-locked und nur auf der koreanischen Version der Konsole spielbar. Selbes galt übrigens auch umgekehrt: die koreanische Nuon konnte nur dieses einzige Spiel abspielen, das exklusiv für diese Region war: Crayon Shin-chan 3.

Die Absurditäten gingen allerdings noch weiter, da die Nuon insgesamt 4 unterschiedliche Controller mit verschiedenen Tasten-Layouts hatte, die wahlweise wie Kopien der PlayStation- oder N64-Controller aussahen. Doch die Spiele waren nicht darauf ausgelegt, alle 4 Controller zu unterstützen und mit etwas Pech konnte man das frisch erworbene Game für seine Nuon nicht richtig steuern.

Es ist daher keine Überraschung, dass die Konsole völlig floppte und nur etwa 25.000 Einheiten verkaufte, obwohl sie neben der Dreamcast und der PlayStation 2 eine der ersten 128-Bit-Konsolen war.

FM Towns Marty

fm towns marty konsole

Nur weil eine Firme in der Technik-Branche sehr erfolgreich ist, heißt es nicht, dass sie problemlos auch in das Konsolengeschäft einsteigen kann. Diese Lektion mussten in den 90er-Jahren viele Firmen lernen, drunter auch Fujitsu.

Als erfolgreicher Hersteller von PCs, Fernsehern und Bildschirmen beschloss Fujitsu ihren Einfluss auch auf die Konsolen und das Gaming zu erweitern. Für diesen Zweck rief die Firma am 20. Februar 1993 die Konsole FM Towns Marty ins Leben, die die erste 32-Bit-Konsole mit CD-Laufwerk sein soll.

Die Konsole erschien nur in Japan zu dem wuchtigen Preis von 98.000 Yen, was heute umgerechnet etwa 1.408 € wären. Es war eine stolze Summe, die für viele, vor allem wegen der zahlreichen günstigen Alternativen, nicht in Frage kam.

Die Verkäufe liefen so schlecht, dass Fujitsu nur ein Jahr später die Marty 2 auf den Markt brachte, um die Aufmerksamkeit der Industrie erneut auf sich zu ziehen. Während die 2 in dem Namen so wirkte, als ob es sich hier um eine neue Konsole mit besseren oder zumindest anderen Specs handelte, war das nicht der Fall. Der einzige Unterschied lag an dem Casing, das bei der 2. Version ein etwas dunkleres Grau als Farbe hatte.

Im Gegensatz zu den anderen Konsolen auf dieser Liste hatte die Marty ein nahezu riesiges Spielangebot. Das lag allerdings daran, dass das Gerät abwärtskompatibel war und die Spiele der hauseigenen FM-Towns-PCs von Fujitsu abspielen konnte.

Die Marty und Marty 2 verkauften schätzungsweise zusammen etwa 45.000 Einheiten und waren ein absoluter Flop, nach dem Fujitsu sich aus den Konsolenkriegen rausgehalten hat.

Kanntet ihr die Konsolen auf unserer Liste? Fallen euch noch welche ein, die völlig gefloppt sind und nie Bekanntheit erlangt haben? Schreibt sie uns in die Kommentare.

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Quelle(n):
  1. Wikipedia

Spieler in Destiny 2 sind sich einig – Wünschen sich einen der größten Raids für Season 18 zurück

Die Spannung in Destiny 2 steigt. In weniger als zwei Wochen werden die Spieler erfahren, mit was der Weltraum-Shooter sie die kommenden 3 Monate unterhalten will. Darunter ist auch ein neuer, kostenloser Raid für alle Spieler. Doch welcher es ist, wurde noch nicht verraten. Wir haben deswegen unsere Community gefragt und die weiß genau, was sie gerne zocken will.

Was bringt Season 18 in Destiny 2? Spieler in Destiny 2 erwartet zum Start von Season 18 vor allem viel Spannung. Aktuell weiß man im Grunde noch nicht viel. Bekannt ist, dass Season 18 einen neuen Seasonpass, saisonale Waffen und Rüstungen sowie eine wiederkehrende PvP-Karte und einen neuen Modus für den Schmelztiegel bringen wird.

Die echten Highlights sind aber fast alle noch top-secret. Weder der Name der neuen Season 18 ist bekannt, noch gibt es Hinweise auf die Story. Zumindest die neuen Blitzfähigkeiten, genannt Arkus 3.0, hat Bungie vorab bereits für Season 18 bestätigt. Doch das größte Highlight, nämlich welcher Raid aus Destiny 1 in Season 18 zurückkommt, ist noch offen.

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Unsere Community ist sich einig, welchen Raid sie zurück haben will.

Wir wollten daher in einer Umfrage von euch wissen, welchen Raid ihr euch am ehesten zurückwünscht. In diesem Artikel schauen wir uns die Ergebnisse der Befragung an und lassen eure Kommentare zu Wort kommen.

So habt ihr abgestimmt: Die MeinMMO-Umfrage lief vom 29. Juli bis zum 12. August und 1.920 von euch haben fleißig abgestimmt. Jeder Leser hatte dabei nur eine Stimme zur Verfügung.

Zur Auswahl standen 3 legendäre Destiny-1-Raids, die Bungie derzeit noch im Content Vault hütet. Zum einen Zorn der Maschine, aus der Erweiterung „Das Erwachen der Eisernen Lords“ von 2016. Dann der anspruchsvolle Königsfall-Raid, aus der Erweiterung „König der Besessenen“ von 2015 und zu guter Letzt Crotas Ende, der Raid aus der Erweiterung „Dunkelheit lauert“ von 2014.

Eure Stimmenverteilung beim Voting sieht so aus:

  • Für „Zorn der Maschine wäre mein Highlight“ stimmten nur: 19,27 % (370 Stimmen)
  • “Crotas Ende soll zurückkehren” erhielt: 23,80 % (457 Stimmen)
  • Und für „Ich möchte lieber Königsfall zocken“ stimmten 55,99 % (1075 Stimmen)

Das Ergebnis zeigt, dass ihr euch mit „Königsfall“ definitiv einen der größten Raids aus Destiny 1 zurückwünscht. Und damit auch einer der kultigsten Inhalte im gesamten Franchise.

Das würde auch in die aktuelle Story passen: In der Tat wäre der Königsfall-Raid für das aktuelle DLC „Die Hexenkönigin“ mehr als passend. Immerhin ist sein Raid-Boss „Oryx“ nicht nur der König der Besessenen, sondern auch Savathuns Bruder und seine Rückkehr eine großartige Möglichkeit den Spielern zu zeigen, was mit ihm passiert ist.

Ihr wisst genau, welchen Raid ihr unbedingt wieder zocken wollt

In den Kommentaren unserer Umfrage würden tatsächlich einige Spieler die Rückkehr des von euch auf Platz 1 gevoteten „Königsfall“-Raids feiern. Destiny-2-Spieler Chris betet sogar schon dafür, dass es so kommt.

Ich bete für Kingsfall. Den würde ich rauf und runter suchten. Ist mit Abstand mein Lieblingsraid.

schreibt Chris auf MeinMMO

Andere Spieler, wie der MeinMMO-Leser no12playwith2k3 wünschen sich jedoch lieber Crotas Ende zurück. Denn er verspricht sich davon mehr Spaß, genau wie einst in Destiny 1.

Crota’s Ende würde […] ein paar spannende und witzige Community-Challenges aufkommen lassen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass der Raid weiterhin glitchy, buggy und cheesy sein wird.

findet no12playwith2k3 auf MeinMMO

Für viele Spieler, darunter auch unser Destiny-Autor Christos Tsogos, stellt sich zudem die Frage, ob der neue Vermächtnis-Raid in Season 18 dann auch mit den Original-Waffen zurückkommt.

Das exotische Scoutgewehr „Boshafte Berührung“ (engl. Touch of Malice)

Sollte sich Bungie hierbei an dem ersten zurückgekehrten Raid „Die Gläserne Kammer“ orientieren, welcher die Vex-Mythoclast zurückbrachte, dann könnte dies nun wieder der Fall sein.

  • „Königsfall“ könnte dann das Scoutgewehr-Exotic „Boshafte Berührung“ zurückbringen.
  • „Crotas Ende“ würde wohl das exotische 900er-Automatikgewehr „Necrochasm“ enthalten.
  • Nur beim Raid-Exotic aus „Zorn der Machine“ müsste was Neues her. Denn Bungie hat mit dem Exo-Impulsgewehr „Perfektionierter Ausbruch“ und der „Schläfer Simulant“ seine Highlights bereits nach Destiny 2 zurückgebracht.

Bleibt zu hoffen, dass auch Bungie die Wünsche der Spieler kennt und den erhofften Raid der Community in Season 18 auch zurückbringt. Wir sind jedenfalls schon gespannt.

Findet ihr eure Meinung in der Umfrageauswertung wieder? Und würdet ihr den Sieger-Raid unseres Votings mitfeiern, falls er tatsächlich seinen Weg zurück ins Spiel findet? Oder gehört ihr zu den Lesern, die sich fragen, warum überhaupt noch Spieler immer wieder Destiny 2 zocken? Dann haben wir hier die Erklärung für euch:

Pokémon GO: Einall-Stein Entwicklungen – Welche der 7 Monster lohnen sich überhaupt?

Manche Monster in Pokémon GO lassen sich nur mit einem sogenannten Einall-Stein entwickeln. Wir von MeinMMO zeigen euch bei welchen Monstern ihr das Entwicklungs-Item benötigt, ob sich die Entwicklung lohnt und wo ihr das Item überhaupt bekommen könnt.

Was sind das für Entwicklungen? Während sich die meisten Monster in Pokémon GO mit Hilfe von einer gewissen Menge Bonbons entwickeln lassen, gibt es jedoch auch einige Ausnahmen. So lässt sich Evoli mit Hilfe verschiedener Tricks entwickeln.

Manche Pokémon benötigen hierzu aber auch zusätzlich ein sogenanntes Entwicklungs-Item. Derzeit gibt es im Spiel 7 verschiedene dieser Art: Einall-Stein, Sinnoh-Stein, Sonnenstein, King-Stein, Metallmantel, Drachenhaut sowie Up-Grade.

Doch ihr könnt diese Items nicht willkürlich zum Entwickeln von Pokémon einsetzen, denn es ist durch das Spiel genau vorgegeben, welches Item jeweils genutzt werden muss. Welche Monster ihr mit Hilfe eines Einall-Steins entwickeln könnt und ob sich die Entwicklung lohnt, haben wir euch nachfolgend zusammengefasst.

7 Monster, die ihr mit einem Einall-Stein entwickeln könnt

Wie ist das Ranking entstanden? Bei der nachfolgenden Reihenfolge der Entwicklungen, haben wir uns an den Nummern im Pokédex orientiert. Ob sich die jeweilige Entwicklung lohnt, haben wir euch im Anschluss zusammengefasst.

  1. Vegimak zu Vegichita
  2. Grillmak zu Grillchita
  3. Sodamak zu Sodachita
  4. Somniam zu Somnivora
  5. Picochilla zu Chillabell
  6. Zapplalek zu Zapplarang
  7. Laternecto zu Skelabra

Was ist der Einall-Stein? Beim Einall-Stein handelt es sich um ein spezielles Entwicklungs-Item für ausgewählte Pokémon der 5. Generation, also aus der Einall-Region. Erkennen könnt ihr das Item an seinem weiß-schwarzem äußeren.

Einall-Stein

Wie bekommt man den Einall-Stein? Genau wie die anderen Entwicklungs-Items, ist auch der Einall-Stein in Pokémon GO gar nicht so einfach zu bekommen. Sichern könnt ihr ihn euch vor allem bei einem Forschungsdurchbruch. In seltenen Fällen ist er auch bei bestimmten Events in den Belohnungen von Spezialforschungen zu finden.

Vegichita

Vegichita

Was ist das für ein Pokémon? Bei Vegichita handelt es sich um die Weiterentwicklung des Pflanzen-Pokémon Vegimak. Es stammt aus der 5. Spiele-Generation und gehört zu den regionalen Monstern im Spiel. So könnt ihr Vegimak außerhalb von speziellen Events ausschließlich in Asien und der Pazifik-Region finden.

Lohnt sich die Entwicklung? Besonders stark ist der kleine grüne Affe und seine Vorentwicklung nicht, weshalb er weder in der GO-Kampfliga noch in Raids eine Rolle spielt. Eine Entwicklung ist also vor allem wegen der Registrierung im Pokédex sinnvoll. Um Vegimak entwickeln zu können, benötigt ihr 50 Bonbons sowie einen Einall-Stein.

Grillchita

Grillchita

Was ist das für ein Pokémon? Die Weiterentwicklung von Grillmak ist das Feuer-Pokémon Grillchita. Genau wie Vegichita stammt es aus der 5. Spiele-Generation und ist ein regionales Pokémon. Grillmak spawnt vor allem in Europa, Afrika, Indien und dem Nahen Osten, weshalb ihr ihm hin und wieder im Spiel begegnen werdet.

Lohnt sich die Entwicklung? Grillmak und Grillchita haben ebenfalls eher schwache Werte, weshalb sie in Raids und in PvP-Kämpfen wenig Verwendung finden. Ähnlich wie bei Vegichita lohnt sich auch hier eine Entwicklung vor allem zur Vervollständigung im Pokédex. Dafür müsst ihr ebenfalls 50 Bonbons und einen Einall-Stein aufwenden.

Sodachita

Sodachita

Was ist das für ein Pokémon? Das dritte regionale Affen-Pokémon in diesem Bunde ist Sodachita. Die Vorentwicklung des Wasser-Pokémon, Sodamak, ist in der Regel nur in Amerika und Grönland zu finden.

Lohnt sich die Entwicklung? Auch Sodachita kann sich aufgrund seiner schwächeren Werte in der GO-Kampfliga und in Raids eher weniger behaupten. Aus diesem Grund eignet es sich ebenfalls in erster Linie für den Pokédex. Genau wie bei Vegimak und Grillmak benötigt ihr auch bei Sodamak wieder 50 Bonbons und einen Einall-Stein zum entwickeln.

Somnivora

Somnivora

Was ist das für ein Pokémon? Bei Somnivora handelt es sich um die Weiterentwicklung von Somniam. Das Psycho-Pokémon aus der 5. Generation ist weltweit in der Wildnis zu finden und spawnt hauptsächlich bei windigem Wetter.

Lohnt sich die Entwicklung? Im Gegensatz zu Vegichita, Grillchita und Sodachita kann Somnivora mit einer guten Ausdauer punkten. Dennoch reichen seine Werte im Angriff und der Verteidigung nicht, damit es für den Einsatz in Raids oder der GO-Kampfliga interessant ist. Also auch bei diesem Exemplar solltet ihr die 50 Bonbons und den Einall-Stein in erster Linie für die Registrierung im Pokédex nutzen.

Chillabell

Chillabell

Was ist das für ein Pokémon? Das Normal-Pokémon Chillabell ist die Weiterentwicklung von Picochilla und stammt ebenfalls aus der 5. Spiele-Generation. Ihr findet die kleine Maus besonders bei teilweiser Bewölkung in der Wildnis.

Lohnt sich die Entwicklung? Sowohl Picochilla also auch Chillabell sind nicht sonderlich stark. Aus diesem Grund gehört Chillabell ebenfalls nicht zu den besten Angreifern in Pokémon GO und kann auch in der GO-Kampfliga wenig überzeugen, weshalb ihr es vor allem für den Eintrag im Pokédex entwicklen solltet. Auch hier müsst ihr wieder 50 Bonbons und einen Einall-Stein für die Entwicklung aufwenden.

Zapplarang

Zapplarang

Was ist das für ein Pokémon? Bei Zapplarang handelt es sich um die letzte Weiterentwicklung von Zapplardin. Das Pokémon aus der 5. Spiele-Generation gehört zum Typen Elektro. Zapplardin spawnt vor allem bei Regen in der Wildnis, lässt sich aber auch gelegentlich aus Eiern bekommen.

Lohnt sich die Entwicklung? Auch Zapplarang sowie seine beiden Vorentwicklungen Zapplalek und Zapplardin sind für den Einsatz in Raids und der GO-Kampfliga eher weniger interessant. Es sind also ebenfalls Entwicklungen, die vor allem für die Vervollständigung eures Pokédex wichtig sein könnten.

Um Zapplardin zu Zapplalek zu entwickeln benötigt ihr lediglich 25 Bonbons. Für die Entwicklung von Zapplalek zu Zapplarang müsst ihr weitere 100 Bonbons sowie einen Einall-Stein aufwenden.

Skelabra

Skelabra

Was ist das für ein Pokémon? Das Geist- und Feuer-Pokémon Skelabra ist die letzte Weiterentwicklung von Lichtel. Dieses findet ihr hin und wieder in der Wildnis, aber auch in Forschungsaufgaben sowie hin und wieder in der Belohnung der GO-Kampfliga.

Lohnt sich die Entwicklung? Im Gegensatz zu den anderen Entwicklungen mit Einall-Stein kann Skelabra mit seinem hohen Angriffswert und den soliden Ausdauer- und Verteidigungswerten richtig punkten. Mit einem Moveset aus Feuerwirbel und Hitzekoller gehört es zu den besten Feuer-Angreifern in Pokémon GO.

Und auch als starker Geist-Angreifer kann es sich in den Raids sehen lassen. In der GO-Kampfliga gibt es hingegen bessere Kandidaten. Mit Hilfe von 25 Bonbons könnt ihr Lichtel zu Laternecto entwickeln und mit weiteren 100 Bonbons sowie einem Einall-Stein Laternecto zu Skelabra.

Fazit zu den Entwicklungen mit Einall-Stein

Mit Ausnahme von Skelabra sind die restlichen Entwicklungen mit Einall-Stein nicht sonderlich stark und finden in Raids und PvP-Kämpfen kaum eine Verwendung. Aus diesem Grund solltet ihr eure Einall-Steine vorrangig für die Entwicklung von Skelabra nutzen.

Das Pokémon ist sowohl als Top-Angreifer vom Typ Feuer also auch vom Typ Geist ganz vorn mit dabei, weshalb es sich hierbei auch lohnt, dass eine oder andere starke Exemplar mehr in seinem Team zu haben. Habt ihr noch Einall-Steine übrig, dann könnt ihr diese außerdem dafür nutzen, um euren Pokédex zu vervollständigen.

Übrigens: In Pokémon GO gibt es weitere starke Pokémon, bei denen sich der Einsatz von Items lohnt. Wir zeigen euch die 10 besten Entwicklungen mit einem Sinnoh-Stein.

Quelle(n):
  1. PvPoke

Einige Mikro-Transaktionen in neuen MMOs grenzen an Selbst-Versklavung

Mecker-Dämon Cortyn hat Kritik an Mikrotransaktionen in MMOs – zumindest solchen, die an Selbstversklavung grenzen. Vor allem in den letzten Monaten gab es in Spielen wie Diablo Immortal oder Genshin Impact einige davon.

Wer mich kennt und einige meiner Artikel liest, weiß, dass Mikro-Transaktionen und ich nicht beste Freunde werden. Ich kann in Spielen wie Hearthstone oder Dead by Daylight durchaus damit leben und wenn es nur um kosmetische Dinge geht, sehe ich ohnehin alles ein wenig lockerer. Doch es gibt eine Art von Mikro-Transaktionen, die ich einfach widerlich finde. Es handelt sich dabei um Abonnements, die Daily-Login-Belohnungen versprechen.

Das Perfide an diesen Angeboten: Sie grenzen an Selbstversklavung.

Man bezahlt für die Angst, etwas zu verpassen

Ich will ganz ehrlich sein, ich konnte nie so recht in Worte fassen, was mich an dieser Art von „Abo“ eigentlich so massiv stört. Doch dann habe ich Josh Strife Hayes bei seiner Youtube-Analyse zu „Diablo Immortal“ gehört – und er treffend beschrieb, was mich schon lange an dem Modell störte.

Das entsprechende Zitat ist (übersetzt):

„[Das Geld] zu bezahlen gibt dir nicht all das Zeug. Es gibt dir die Chance, das ganze Zeug zu bekommen, falls du jeden Tag einloggst. (…) Du zahlst für das Privileg, dass deine Login-Tage zählen. (…) Du zahlst dafür, dass du Teil eines „FOMO“-Prozesses bist.“

Bei der „Fear of Missing Out“ (kurz „FOMO“), der „Angst, etwas zu verpassen“ geht es um ein Konzept, potenzielle Kunden zu einer Aktion oder einem Kauf zu bewegen, indem man vorher ihre Angst schürt, sie könnten etwas unwiderruflich verpassen.

Bei Verkäufen tritt FOMO etwa auf, wenn etwas „nur für kurze Zeit“ ist. Wenn zum Beispiel ein Skin in Fortnite nur für ein paar Tage im Shop ist und niemand weiß, ob er noch mal zurückkommt, wird das einige Leute zusätzlich zum Kauf bewegen.

Bei diesen „Abos“, wo man jeden Tag beim Einloggen eine Belohnung erhält, für die man zuvor noch zahlen musste, ist es besonders absurd.

Genshin Impact macht es vor, Diablo Immortal noch finsterer nach

Berühmte Beispiele sind hier der in Diablo Immortal erwähnte „Boon of Plenty“ oder in Genshin Impact der „Blessing of the Welkin Moon“.

In beiden Fällen bekommt man jeden Tag beim Login etwas Premium-Währung – aber nur, wenn man an jedem einzelnen Tag auch einloggt. Verpasst man einen Tag, dann ist die Belohnung futsch.

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Spiele wie Genshin Impact halten Spieler und Spielerinnen mit Daily-Login-Abos gefangen.

Oder anders gesagt: Wenn man ein solches „Daily-Login-Abo“ kauft, verpflichtet man sich in gewisser Weise, auch jeden Tag einzuloggen. Immerhin kann man das Maximum des Gekauften nur ausreizen, wenn man auch wirklich jeden einzelnen Tag einloggt.

Klar kann man jetzt sagen: „Ach, wenn ich keine Lust habe, dann logge ich halt nicht ein“ – und natürlich wird das für einzelne Spieler und Spielerinnen auch gehen. Doch die Absicht hinter einem solchen Daily-Login-Abo ist doch eindeutig: Man will den Spieler verpflichten, möglichst jeden Tag einzuloggen, um dann wieder Zeit im Spiel zu verbringen und dabei im besten Fall noch mehr Geld im Shop zu lassen.

Das besonders Eklige an diesen Abo-Varianten ist in meinen Augen jedoch, dass es nicht einmal ein kostenloser Anreiz vom Spiel ist, sondern etwas, für das man schon im Vorfeld bezahlen muss. Als Spieler:in bezahlt man dafür, jeden Tag den Druck zu verspüren, auch garantiert einzuloggen.

Klar gibt es bei diesen Abos auch noch Unterschiede. Diablo Immortal gilt dort als besonders grausam, da es nicht jeden Tag die gleiche Belohnung gibt – sondern bessere Belohnungen, wenn man 20, 25 oder gar alle 30 Tage dieses Abos einloggt.

Verpasst man einen Tag, hat man Pech und muss einen weiteren Monat kaufen, um die bessere Belohnung zu erhalten.

Diablo Immortal Titelbild
Diablo Immortal hat das Prinzip perfektioniert – auf die übelste Weise.

Ich höre häufig als Argument „Aber beim Streaming wie Netflix oder Disney+ oder bei Spielen wie WoW bezahlst du doch auch ein Abo und nutzt das nicht jeden Tag, das müsstest du dann doch auch schlecht finden.“

Aber das ist definitiv kein fairer Vergleich. Denn egal, ob WoW-Abo oder Streaming-Dienst – wenn ich hier einen Tag „verpasse“, dann entgeht mir nichts. Wenn ich einen Tag nicht „Sandman“ auf Netflix schaue, ist die Folge nicht einfach gelöscht und ich kann beim nächsten Mal trotzdem alles schauen, was ich will.

Für mich sind diese Daily-Login-Abos mit das ekligste, was Spiele bisher hervorgebracht haben. Es ist den Spiele-Firmen gelungen, Spieler und Spielerinnen dazu zu bringen, für etwas zu bezahlen, das sie dann förmlich zum täglichen Login zwingt oder sie zumindest psychisch ganz stark darauf konditioniert.

Oder wie nehmt ihr solche Daily-Login-Abos wahr?

Studie zeigt: Wer das Strategie-Spiel Civilization beherrscht, ist auch ein besserer Manager

Ob Videospiele euch in bestimmten Dingen wirklich besser machen, wird nach wie vor erforscht. Nun wollen einige Wissenschaftler aber herausgefunden haben, dass sich einige Skills zumindest mit Games besser messen lassen – etwa mit Civilzation VI.

Was ist das für eine Studie? Eine Gruppe Forscher aus Liechtenstein, den Niederlanden und Deutschland (Münster) wollten wissen, wie gut sich eigentlich die Fähigkeiten von Menschen durch Videospiele prüfen lassen.

Dazu haben sie 40 Probanden Civilization 5 spielen lassen, eines der beliebtesten Strategiespiele überhaupt. Die Probanden, davon 30 Männer, sind im Schnitt etwa über 24 Jahre alt und allesamt deutsche Muttersprachler sowie Studenten in wirtschaftsorientierten Fächern.

Nach einer Vorbereitungszeit von einem Monat, in denen sie Civ 5 spielen sollten, wurde innerhalb von 10 vierstündigen LAN-Partys getestet, wie gut sie wirklich sind. Dazu mussten sie gegeneinander spielen. Am Ende wurden ihre Errungenschaften ausgewertet.

Die Civilization-Reihe ist das vielleicht bekannteste Werk von Sid Meier, einer absoluten Legende in der Gaming-Industrie:

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Das ist das Ergebnis: Nach den Tests wurden die Probanden in verschiedenen Kategorien bewertet, etwa Problemlösung, Organisation und Planung und Kommunikation. Die Forscher ziehen folgendes Fazit:

Die […] Analyse legt nahe, dass Teilnehmer mit höheren Scores in Civilization im Schnitt signifikant bessere Fähigkeit zur Problemlösung, Organisation und Planung haben als Teilnehmer, die im Spiel weniger gut abgeschnitten haben. Dieses Ergebnis suggeriert, dass Erfolg im Spiel positiv mit diesen zwei Kompetenzdimensionen verknüpft ist.

Wichtig ist dabei, dass die Forscher nicht ausdrücklich sagen, dass Gaming euch zu besseren Managern macht. Das Ergebnis zeigt lediglich, dass jemand, der gut in Civ ist, zugleich Stärken im Management hat – oder umgekehrt.

Ihr findet das vollständige Forschungs-Paper auf Englisch unter dem Titel „Good gamers, good managers? A proof-of-convept stury with Sid Meier’s Civilization“ als Open Access bei Springer Link.

Videospiele als Maß für Skills im echten Leben

Mit einem Strategiespiel wie Civ kann laut der Forscher ermittelt werden, wie gut jemand etwa in Sachen Planung ist. Laut dem Paper seien solche Methoden hilfreich, um Fähigkeiten zu testen, die sich sonst nur schwer überprüfen lassen.

Der Vorteil an dieser „gamification“, wie sie es nennen, sei, dass Probanden etwa weniger Angst vor den Tests haben, sondern unterbewusst geprüft werden. In weitergehender Forschung wolle man versuchen, weitere Skills in Strategiespielen zu testen.

Videospiele werden auch für die Wissenschaft immer interessanter. Wir sprachen bereits 2019 mit 2 Forschern, die sich explizit mit Videospielen beschäftigen:

Wir haben Wissenschaftler gefragt: Warum spielen wir Spiele? Das ist die Antwort

YouTuber gibt über 3.000 € in Diablo Immortal aus: „War es das wert?“

Lohnt es sich eigentlich, viel Geld in Diablo Immortal auszugeben? Ein YouTuber und Vielspieler erklärt, wann euch eine große Investition etwas bringt und wann ihr lieber einfach grinden solltet.

Wer ist der YouTuber?

  • DM: Diablo Immortal (kurz für: „Darth Microtransaction“) ist einer der größten YouTuber zum neuen ARPG von Blizzard. Sein Kanal hat 54.700 Abonnenten und er veröffentlicht teilweise mehrere Videos täglich.
  • Bekannt ist er vor allem für seine Guides und Builds, etwas einem völlig irren PvP-Build, der nicht mal Schaden macht. Fans schätzen ihn für seine Offenheit zum Thema Monetarisierung.
  • DM hat tiefgreifende Expertise in den Spielmechaniken von Diablo Immortal und erklärt seinen Zuschauern unter anderem, was wirklich mit Geld zu erreichen ist.

Laut eigenen Aussagen hat DM bereits 3.350 US-Dollar (umgerechnet 3263,99 Euro) in Diablo Immortal ausgegeben.

Darum gibt DM so viel Geld aus: In einem seiner neueren Videos erklärt DM, dass er sich mit dem Geld legendäre Edelsteine auf dem Marktplatz kauft. Mit diesen Edelsteinen wertet er die Steine auf, die er schon hat und will damit seine Resonanz steigern.

Ab einer Resonanz von 3.000 erhaltet ihr ein neues Aussehen als auch 150 % Nützlichkeit eurer Attribute. Das heißt: alle Attribute auf eurer Ausrüstung werden mit dem Faktor 2,5 multipliziert. Dieser Effekt hat direkte Auswirkungen auf eure Kampfwertung und eure Überlebensfähigkeit im PvP. Ihr werdet de facto in jeglicher Hinsicht stärker.

Geld braucht DM deswegen, weil er sich damit Platin kaufen kann. Platin lässt sich zwar auch erspielen, jedoch nicht so schnell, wie DM es für den Sprung brauchen würde.

In einem seiner früheren Videos erklärt DM allerdings auch, dass er durch die Videos seine Miete zahlen und seinen Lebensunterhalt bestreiten kann. Investitionen in Diablo Immortal seien eine Investition in seine Arbeit.

Wie genau legendäre Edelsteine funktionieren, könnt ihr euch hier ansehen:

Video starten

3.260 Euro in Diablo Immortal – Was bringt mir das?

Das sagt DM: Durch einen höheren Geldeinsatz sei es laut DM möglich, schneller im PvE zu grinden. Die beste Methode sind aktuell Dungeons und mit einer höheren Kampfwertung könnt ihr diese schneller meistern und so eure Kampfwertung weiter steigern.

Im PvP hat Resonanz eine geschwächte Wirkung und erhöht vor allem eure Defensivwerte, steigert damit aber eure Überlebensfähigkeit. Da sich Resonanz durch Bezahlung steigern lässt, greift hier die große Pay2Win-Kritik. DM sagt dazu allerdings:

Was bekomme ich also für meine 3.350 Dollar? Ich bin etwa in der Mitte der Machtstruktur. Es gibt massenhaft Leute, die besser sind, weil sie mehr Geld ausgegeben UND gegrindet haben. Es gibt aber auch viele Leute, die einfach nur mehr grinden als ich. Aber es gibt auch Leute, die mehr gegrindet haben, aber die schwächer sind als ich, weil ich mehr gezahlt habe.

Diese Differenz gebe es aber nur im PvP, wie er betont. Im PvE sei der einzige Unterschied, der mit Geld zu erreichen sei, schnellere Dungeon-Runs. In den Leaderboards sehe man gut, dass viele Top-Spieler nicht so viel ausgeben müssten.

Das gesamte Video haben wir hier für euch eingebunden:

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Sollte ich mehr zahlen? DM warnt recht offen, dass Resonanz bei steigendem Wert immer teurer wird. Er sagt: „Wenn ihr noch nicht bei 2.500 [Resonanz] seid und nicht das doppelte von dem ausgeben wollt, was ihr bisher gezahlt habt, dann lasst es sein.“

Man erhalte durch Bezahlung keinen Zugang zu irgendetwas, was andere nicht auch auch schon so tun würden. Mit genügend Grind könne man kompensieren, wofür andere zahlen.

Zu einem ähnlichen Ergebnis kam auch schon ein anderer Spieler mit einem deutlich teureren Experiment:

Spieler vergleicht, wie stark ihr in Diablo Immortal für 0 € werdet – Und wie stark für 33.000 €

Macho-Streamer jammert 2 Jahre nach Twitch-Bann: YouTube gibt ihm keine Liebe, zollt ihm keinen Respekt – Fühlt sich ausgenutzt

Der ehemalige Entwickler von Call of Duty, Guy Beahm (40), tritt seit 2010 als Macho-Kunstfigur „DrDisrespect“ auf und wurde mit PUBG zu einem der wichtigsten Streamer auf Twitch. Doch 2020 wurde er von Twitch gebannt und ist seitdem auf YouTube gestrandet. Jetzt beschwert sich Beahm: Er gebe YouTube so viel, doch die geben ihm nichts zurück. Er fühlt sich ausgenutzt. Ausgerechnet DrDisrespect fordert mehr Respekt.

Das ist die Situation:

Der permanente Bann von DrDisrespect ist der wichtigste Bann von Twitch überhaupt:

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DrDisrespect fordert Respekt von YouTube

Das sagt er jetzt: In einem Tweet vom Samstagabend gegen 20 Uhr deutscher Zeit sagt Guy Beahm (via Twitter):

Es ist erstaunlich darüber nachzudenken, dass die Plattform auf der Doc streamt, ihn kein bisschen unterstützt. Kein Follow, null Kommunikation, absolut keine Liebe.

Die Wirkung, die wir auf das Wachstum von Streaming auf YouTube haben, ist irre. Wir wurden ausgenutzt. Gott, YouTube zeig ein bisschen Respekt.

YouTube zahlt Twitch-Streamern viel Geld – Nur DrDisrespect nicht

Hat er Recht? Bedingt. Es ist aus seiner Sicht unfair, dass andere Streamer auf seinem Niveau (wie TimTheTatman) oder darunter (wie Courage oder DrLupo) Exklusivverträge über Millionen US-Dollar bekommen und er nicht. Der Teil ist richtig.

Wenn Leute wie DrLupo sagen: YouTube gibt ihnen Geld, das ihr Leben verändert, dann kräuselt sich bei DrDisrespect sicher der Schnauzer.

Die Frage ist aber, wie viel DrDisrespect dazu beigetragen hat, das Streaming auf YouTube zu stärken. Und ob er wirklich so viel Einfluss auf das Wachstum von Live-Streaming hat, wie er für sich beansprucht.

YouTube würde heute genauso gut oder schlecht dastehen, wenn DrDisrespect nicht 2020 dorthin gewechselt wäre. Denn die Streamer, die zu YouTube gewechselt sind, sind ja dorthin gewechselt, weil ihnen viel Geld geboten wurde, nicht weil DrDisrepsect da war.

Die Frage ist also: Warum sollte YouTube ihn unterstützen und nicht einen Streamer, den man für viel Geld gekauft hat und an dessen Wachstum man glaubt?

Disrespect Ninja Shroud Titel
2018 waren sie die Shooter-Stars von Twitch. Ninja, DrDisrespect und shroud.

YouTube steht auf “nette” Streamer, wirft sie mit Geld zu

Warum bekommt er keinen Exklusivvertrag? Twitch hat ausschließlich Streamer gekauft, die ein blitzsauberes Image haben und „familienfreundlich“ sind wie

Von allen “Bad Boys und Girls auf Twitch” wie Tyler1, xQc, Amouranth oder Tfue hat man bewusst die Finger gelassen, obwohl die größer waren als die, die man gekauft hat

DrDisrespect passt als bewusst kontroverserer und provokanter Streamer nicht in das Bild, das YouTube von seinen Streamern und Streamerinnen zeichnen will.

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Warum ist die Situation so wie sie ist? Es ist schon ungewöhnlich. Man hätte zumindest Kommunikation mit DrDisrespect erwarten können.

Der langjährige Boss von YouTube Gaming, Ryan Watts, ist gezielt auf Twitch-Streamer zugegangen, die von Twitch gebannt wurden, und hat ihnen YouTube schmackhaft gemacht. Er suchte gezielt die Nähe zu Valkyrae und anderen Stars der Plattform, von DrDisrespect hielt er sich aber offenbar fern.

Man weiß nicht, warum DrDisrepsect seit 2020 wie eine „unerwünschte Person“ von Twitch behandelt wird, die ja sogar neue Regeln erlassen haben, um sich von ihm zu distanzieren.

YouTube scheint ihn ebenfalls einfach nicht anfassen und nicht mit ihm in Verbindung treten zu wollen.

Es ist gut möglich, dass die Manager von YouTube wissen, warum DrDisrespect von Twitch gebannt wurde, und auch sie eine Geschäftsbeziehung scheuen.

Wie sind die Reaktionen auf den Tweet? Die Reaktionen sind eher skeptisch. Die Leute sagen:

  • „Er will keine Anerkennung – er will nur Geld. Er ist gierig – das sieht man auch an den NFTs in seinem Spiel.“
  • „YouTube ist viel größer als die 15.000 bis 20.000 Zuschauer, die du alle 3 Tage bringst. Das ist nur ein Tropfen im Meer bei ihrem Umsatz.“

Andere stimmen DrDisrespect aber zu, sie glauben „Beziehungen und Freundschaften“ der Streamer zu Entscheidern bei YouTube seien wichtiger, um einen guten Deal zu bekommen, als tatsächliche Leistung.

DrDisrespect tritt gerne an knallharter Macho auf, der Bann von Twitch hat ihn aber aus der Bahn geworfen wie man weiß:

Dr Disrespect kommt auf den Twitch-Bann nicht klar, hat echte Probleme

Ein neues Anime-MMORPG ist erschienen und eine große Hoffnung für 2022 wurde verschoben

In dieser Woche erschien ein neues MMORPG im Anime-Stil. Aber ein anderes, welches eine große Hoffnung für 2022 war, erscheint doch nicht mehr dieses Jahr. Alle wichtigen MMORPG-News der Woche findet ihr hier bei MeinMMO.

Die Highlights der Woche:

Der Aufreger der Woche: Die große MMORPG-Hoffnung Throne and Liberty sollte eigentlich 2022 erscheinen und ist sogar angeblich fertig. Allerdings will Entwickler NCSoft das Spiel nun doch erst 2023 rausbringen, laut Gerüchten mit Amazon als Partner.

Die Diskussion der Woche: Fans wollten mit Echoes of Angmar das Herr der Ringe von 2007 zurückbringen, doch wurden vom Publisher daran gehindert. Nun muss das Projekt schließen.

Tower of Fantasy zeigte ebenfalls einen neuen Trailer zum Release:

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Neues Gameplay zeigt auch Past Fate, das MMORPG, das noch diesen Monat erscheinen soll

Das passierte bei den großen MMORPGs:

Das passierte bei den kleinen MMORPGs:

World of Jade Dynasty zeigt 5 Klassen im Trailer und lädt zum Alpha-Test ein:

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Was passierte bei den MMORPGs in Entwicklung?

Das waren die News der Woche im Überblick. Was war euer persönliches Highlight? Habt ihr in dieser Woche sonst noch etwas Spannendes erlebt? Oder haben wir womöglich etwas Wichtiges vergessen? Schreibt es uns gerne in die Kommentare hier auf MeinMMO.

Größter MMORPG-Streamer auf Twitch sagt, Tower of Fantasy sei Pay2Win – Außer da, wo es wichtig ist.

Irgendwie hassen alle Season 4, aber mir macht WoW so viel Spaß wie ewig nicht

Mit Season 4 von Shadowlands startet Blizzard ein Experiment in World of Warcraft. Alte Raids und Dungeons kehren stärker zurück und liefern dazu noch stärkeren Loot. Das kommt nicht bei allen gut an und vor allem die Fehler stören viele Spieler. Aber MeinMMO-Redakteur Benedict Grothaus findet erst durch die Neuerungen wieder wirklich Antrieb zum Spielen.

Ich spiele seit fast 18 Jahren World of Warcraft und habe in kaum einer Erweiterung so lange pausiert oder mich willentlich auf die Bank meiner Raid-Gruppe setzen lassen, wie es in Shadowlands der Fall war.

Obwohl mich das Addon anfangs noch richtig begeistern konnte, wurden mir die ganzen Pflichten irgendwann zu viel. Ich hatte kaum noch Zeit, um Spaß zu haben und das hat sich bis zum letzten Patch kaum geändert.

Jetzt ist aber Season 4 da und ich habe wieder richtig Spaß an WoW. Ich logge mich gerne ein, besuche mit Elan die Dungeons und bin auch gerne in den Schlachtzügen. Dabei ist streng genommen nichts oder nur wenig Neues da.

Season 4 steht allgemein in einem schlechten Licht bei den Spielern, weil vieles nicht so funktioniert, wie es soll. Und ja, auch wenn ich als Progress-Spieler den Frust durchaus verstehen kann, macht die neue Season doch vieles richtig, was ich mir schon länger von WoW gewünscht hätte.

Den Trailer zu Season 4 könnt ihr hier sehen:

Video starten

„Schicksalshafte“ Affixe sind das, was die Raids brauchen

Für mich sind vor allem die neuen … oder eigentlich ja die alten Raids das Highlight von Season 4. Ich weiß, viele beschweren sich vor allem über Mythic+-Dungeons und über Raids wird kaum gesprochen, aber die sind wirklich gelungen.

Schloss Nathria ist nach Karazhan der vielleicht beste Schlachtzug, den World of Warcraft je hatte und Graf Denathrius ist definitiv einer der besten Bösewichte aller Zeiten. Selten fühlte ich mich so eingeladen und zugleich vorgeführt.

Sowohl das Sanktum der Herrschaft als auch das Mausoleum der Ersten waren im Vergleich einfach langweilig. Mit Season 4 noch einmal zurück nach Nathria zu dürfen und dem arroganten Grafen die Tür zu zeigen, ist ein herrliches Gefühl. Und die neuen Raid-Affixe machen das alles sogar nur noch besser.

Statt den Raid einfach schwieriger zu machen, bringen die neuen Affixe zusätzliche Mechaniken ins Spiel. Es wird plötzlich wichtig, Heldentum/Kampfrausch an anderen Stellen zu ziehen oder Ziele anders zu priorisieren, sodass Klassen jetzt nützlicher sind, die früher eher belächelt wurden. Als Krieger habe ich im Moment meine helle Freude an den unzähligen Zielen der Chaotischen Essenz.

Zugegeben, gerade bei späteren Bossen wie Leidensschmied Raznal ist das weniger unterhaltsam, je nach Affix. Das Sanktum fühlt sich ohnehin eine ganze Ecke härter an. Trotzdem zeigt die Idee hinter den Mechaniken, mit welch simplen Mitteln ein Mehrwert geschaffen werden kann.

Kleiner Bonus: die Seele des Alten Kriegers von Sylvanas war sogar im nachfolgenden Raid-Tier für viele Klassen noch einer der besten Gegenstände trotz niedrigem Itemlevel. Solche Items jetzt als absolute Endgame-Ausrüstung für alle Raids zu haben, kitzelt das volle Potential aus den Charakteren.

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Nichts ist wirklich neu, aber trotzdem herausfordernd

Der neue Affix mit den Schreckenslords in Mythic+ ist dagegen nichts besonderes, verändert die Routen kaum und bringt schlicht einen Buff, den man sich selbst aussuchen kann. Ist schon in Ordnung, hier gibt es weder etwas zu meckern noch zu loben.

Was die Season aber besonders gut macht, ist die Auswahl der Instanzen. Die „neuen“ mythischen Dungeons sind wirklich gelungen. Zur Erinnerung: WoW hat 6 alte Dungeons zurückgebracht und dazu Tazavesh in der Mythic-Rotation. Zur Auswahl stehen damit:

  • Karazhan (Oben und Unten)
  • Tazavesh (Schachzug und Straßen)
  • Mechagon (Schrottplatz und Stadt)
  • Eisendocks
  • Grimmgleisdepot

Da Karazhan meine Lieblings-Instanz ist und schon in TBC war, kenne ich mich hier noch blendend aus. Mechagon bin ich so oft gelaufen, dass man mich vermutlich nachts wecken könnte und ich die Routen noch kenne.

WoW Legion Karazhan wowhead screen 1
Egal ob die neue oder alte Version: Ich liebe Karazhan für seinen Flair.

Was ich sagen will: ich kenne die Dungeons noch, sie haben sich nicht wirklich verändert. Und trotzdem ist es im Moment nur schwer möglich, überhaupt höhere Keys im zeitlichen Rahmen abzuschließen.

Ich würde meine Gilde zu den eher „besseren“ Spielern zählen, auch wenn wir noch weit entfernt von der Spitze in Europa oder auch nur Deutschland sind. Und selbst wir haben Probleme damit, einige Schlüssel auf über Stufe 15 in der Zeit zu laufen.

Aber ganz ehrlich … na und? Dann muss ich mich eben mehr anstrengen, um meinen Loot zu bekommen. Das ist absolut okay, denn ich will mir meine neue Waffe, meinen Ring oder mein Schmuckstück auch verdienen. Dafür spiele ich doch.

Ja, Probleme wie das Grimmgleisdepot mit falschen Skalierungen sind blöd, keine Frage. Viele Dungeons erhalten aber einen Nerf und in ein paar Wochen ist auch die Ausrüstung wieder stark genug, um bei einer +15 noch kurz ein Brot nebenher backen zu können, ohne zu wipen.

Zu meiner Scham muss ich gestehen, dass ich ausgerechnet das Grimmgleisdepot als den besten Dungeon von WoD gelobt habe und ich stehe auch immer noch dazu. Ich liebe die Instanz, nur die modernen Fehler hätten vielleicht jetzt nicht sein müssen. Macht ein bisschen meinen Standpunkt kaputt:

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Na danke, wegen euch kommt einer der schlechtesten Dungeons aus WoW bald zurück
von Benedict Grothaus

Wie ein „Best Of“ der Erweiterung

Alles in Allem fühlt sich Season 4 an wie ein Kudos an die Erweiterung, um noch einmal die schönen Momente herauszustellen, statt auf einer schlechten Note zu enden. Nicht die kritisierte Story oder der sich unrund anfühlende letzte Raid sind der Rauswerfer, sondern eben das „Best Of“.

Von mir aus kann jede Erweiterung so enden. Von der kommenden Erweiterung Dragonflight wissen wir zumindest, dass eine Rotation mit alten Dungeons sogar von Anfang an geplant ist.

Die ersten 2 neuen Dungeons, die ich mir in der Alpha ansehen konnte, seht ihr hier:

Video starten

Ob sich das als richtig erweist, muss sich noch zeigen – zumindest gerade halte ich aber die Wiederverwertung alter Inhalte für eine gute Idee. Viele reisen heute noch durch alte Dungeons, sei es für Transmog, Mounts oder einfach der Nostalgie halber.

Für mich war das die Zeit nie wert, auch wenn ich gerne in Erinnerungen schwelge. Jetzt aber wirklich einen Antrieb zu haben, der mich zu meinem Glück zwingt, das gefällt mir. Auch, wenn Season 4 vor allem ein wenig die Makel von Shadowlands vertuscht, habe ich gerade wieder richtig Spaß. Und auf Dragonflight freue ich mich nun umso mehr:

Dragonflight zeigt mir in der Alpha schon genau das, was ich seit 18 Jahren an WoW so liebe

Der langsamste Stürmer in FIFA 22 ist so schlecht, man denkt, das Internet ist kaputt

Es ist Sommer und die FIFA-22-Saison neigt sich dem Ende zu. Eine gute Zeit für Experimente. Deshalb haben wir den langsamsten Stürmer im Spiel auf Ultimate Team losgelassen. Also – gemächlich.

Wer sich jetzt noch in Ultimate Team einloggt, um ein bisschen Division Rivals oder FUT Champions zu spielen, trifft in erster Linie auf eines: Völlig vollgesogene, abgefahrene Über-Teams.

Dank dem Futties-Event ist es gerade sehr einfach, an mächtige Top-Karten zu kommen. Überall rennen sie gerade rum, die Messis, Ronaldos, Spezialkarten und Legenden, die so günstig sind, wie nie zuvor.

Ein Stück weit ist aber auch alles dasselbe. Die Spieler sind schnell, dribbelstark, wendig und beherrschen alle Tricks. Das kann man ruhig mal ein bisschen aufrütteln, gerade jetzt, wo der FIFA 23 Release näher kommt.

Deshalb wollten wir herausfinden: Wie gut schlägt sich wohl der langsamste Stürmer im Spiel in diesem Umfeld?

Kein Speed, kein Dribbeln – aber jede Menge Spaß

Wer ist der langsamste Stürmer im Spiel? Diese zweifelhafte Ehre fällt Luis Guillermo Madrigal zu, wie eine kurze Suche über das Portal futbin ergab. Der spielt laut FIFA 22 in der mexikanischen Liga und hat einen erschütternden Geschwindigkeits-Wert von 28 eingetragen bekommen. Genau danach haben wir gesucht.

FIFA 22 Madrigal
Das ist der langsamste Stürmer in FIFA 22

Die Bronze-Karte bekam ich für 5.000 Münzen, was ziemlich hoch für den langsamsten Spieler im Spiel ist. Egal. Ich hatte ein gutes Gefühl. Madrigal, das klingt doch nach jeder Menge Tore. Oder?

Ich startete also das erste Division-Rivals Spiel mit meinem neuen Angreifer im Sturm. Mit Top-Außenspieler Insigne dribbelte ich über die linke Außenbahn, gab weiter in die Mitte zu de Ligt, der den Pass an den Mann der Stunde brachte.

Und meine Güte: Ich hab erwartet, dass Madrigal nicht so schnell losläuft, klar. Aber dass er so langsam sein würde – das hab ich dann doch nicht gedacht.

Er bekam den Ball an den Fuß, ich drückte Sprint durch und – nichts. Mit der Explosivität eines ablegenden Kreuzfahrtschiffes schob sich Madrigal einen Meter nach vorne. Dort empfing ihn dann ein heranrasender und vermutlich müde lachender Innenverteidiger.

FIFA 22 Madrigal
Mit Madrigal sieht man sich eigentlich immer einem Verteidiger gegenüber

Natürlich wollte ich den direkt mit einem Haken umkurven, wie gewohnt. Da aber auch auch diese Bewegung in maximaler Zeitlupe ablief, fuhr mein Gegner den Fuß aus und mopste dem guten Madrigal den Ball vom Fuß.

Nachdem ich den Ball erfolgreich zurückgewonnen hatte, spielte ich eine Kombination über rechts. Diesmal jagte ich den Ball, wie gewohnt, mit einem steilen Pass ins vordere Drittel – direkt in den Lauf von Madrigal.

Blöderweise brauchte der gute Mann erneut ein paar Sekunden, um in Gang zu kommen. Genug Zeit für exakt drei Gegenspieler, die etwa doppelt so weit von der Kugel entfernt waren, um gemütlich aufzuschließen und sich das Spielgerät zu sichern.

Wir fassen zusammen: Mit Madrigal gewinnt man definitiv kein Laufduell, gerade in der aktuellen Phase, wo alle irre Karten haben. Er fühlte sich im Grunde an, wie ein Anti-Mbappé.

Als ich das erste Mal mit ihm loslaufen wollte, ging mein Blick direkt an den oberen Rand des Bildschirms – da zeigt FIFA 22 nämlich Verbindungsprobleme an. Es fühlte sich genau so an, als hätte ich grad einfach eine verdammt miese Internetverbindung. Aber nein: Der ist echt so langsam.

Wo kommt der Spaß her? Nur, weil Madrigal kein Laufduell gewinnt, gab ich noch nicht auf. Ich wollte unbedingt einen Treffer mit ihm. Deshalb baute ich so um, dass alle Anweisungen den Stürmer anschrien: “Bleib vorne, beweg dich nicht, und halt den Fuß rein, wenn es passt.”

Und siehe da: Es fruchtete. Mein Team wirbelte um den Strafraum herum und ich versuchte, den Ball irgendwie so zu Madrigal zu kriegen, dass er nur noch schießen muss.

Zugegeben, das ist eine massiv ineffiziente Art, zu spielen. Denn so ergeben sich dauernd gute Torschusssituationen mit anderen Spielern, wo ich eigentlich nur noch abziehen müsste. Aber das war ja nicht Sinn der Sache.

Stattdessen tat ich alles, Madrigal zum Tor zu peitschen. Und das wiederum war eine Challenge, die mir verdammt Spaß gemacht hat. Irgendwie hatte es was, nicht die “gewohnten” Abläufe zu spielen, sondern alles darauf zu konzentrieren, den Angreifer in die perfekte Position zu bringen.

Und es sollte tatsächlich funktionieren:

FIFA 22 Madrigal Tor
Mit Geduld kann man auch mit Madrigal treffen

Das Lustige ist: Im Verlaufe der Spiele mit Madrigal gewöhnt man sich irgendwie an das Tempo von ihm. Man weiß genau: Wenn ich mich jetzt drehe, dauert das ewig. Der Gegner rechnet aber nicht unbedingt damit, weil alle anderen Karten auf dem Feld viel, viel schneller sind und sich anders bewegen.

Ich will absolut nicht sagen, dass die Langsamkeit ein Vorteil ist. Aber unerwartet ist es für manche Gegner definitiv.

Wenn man ausschließlich auf Siege und Belohnungen aus ist, dann ist es vermutlich dennoch eine richtig schlechte Idee, auf Madrigal im Sturm zu setzen. Aber wenn ihr einfach nur ein bisschen Spaß in FUT haben und Quatsch machen wollt: Probiert es mal aus.

Apropos FUT: Der FIFA 23 Release kommt näher, und mittlerweile sind auch die Neuerungen für Ultimate Team bekannt – inklusive einer großen Chemie-Änderung.

Neues Anime-MMORPG macht vieles besser als Genshin Impact, aber Bugs töten die Freude

Noahs Heart ist ein neues kostenloses Anime-MMORPG, das am 28. Juli für PC und Mobile erschien. In vielen Punkten scheint es zu versuchen, Genshin Impact zu imitieren. MeinMMO-Autorin Anny Bader hat das Spiel für etwa 6 Stunden getestet.

Seit Monaten habe ich einen Blick auf Noahs Heart geworden, da es häufig mit dem bekannten Anime “Sword Art Online” (SAO) verglichen wird. Die Welt sowie die Story sollen stark daran erinnern. Letztendlich erkenne ich eher Genshin Impact in dem MMORPG wieder als etwas wie SAO.

Genshin Impact spiele ich seit knapp einem Jahr und bin immer wieder begeistert von dem Spiel. Schade, dass der Multiplayer dort so furchtbar ist. Die meiste Zeit ist man alleine unterwegs, sieht keine Mitspieler und kommt nur gelegentlich dazu, andere Spieler in die eigene Spielwelt einzuladen.

Umso mehr freue ich mich anfangs, dass die Entwickler Archosaur Games mit Noahs Heart anscheinend ein Genshin-Impact-Imitat veröffentlichen, das einen vernünftigen Multiplayer besitzt.

Noahs Heart wirft seine Spieler in eine bunte Anime-Welt, die von einer höheren Macht bedroht wird und von euch gerettet werden muss. Ihr erstellt einen Charakter, absolviert ein Tutorial und dann geht es auch schon los.

Wer schreibt hier? Anny Bader ist MMORPG-Autorin bei MeinMMO und hat sich bereits viele Titel angeschaut. Zu ihren Favoriten zählen Lost Ark, Final Fantasy XIV und Genshin Impact, wobei Letzteres kein richtiges MMO ist.

Umfangreicher Charakter-Editor, doch es bleibt ein Anime-Spiel

Vom Charakter-Editor bin ich begeistert. Zunächst wählt ihr zwischen ein paar vorgefertigten Looks, was ein bisschen verwirrend ist. Danach geht es nämlich erst weiter zum richtigen Editor, in dem ihr euer Aussehen genauer anpassen könnt.

Die Optionen sind zwar vielfältig, befinden sich aber innerhalb des Anime-Spektrums. Genauer heißt das: Die kleinsten Augen sind immer noch sehr groß und der dickste Körper ist immer noch dünn. Außerdem sieht euer Gesicht immer eher kindlich aus, egal was ihr einstellt.

Abgesehen davon gibt es viele Möglichkeiten. Bei den Augen könnt ihr beispielsweise einstellen, wie die Pupillen aussehen und wie lang die Wimpern sind. Unter den vorgefertigten Optionen gibt es zusätzlich noch Schieberegler für ein genaueres Ergebnis.

Bei den Frisuren sind die Optionen auf ein paar wenige begrenzt. Dafür könnt ihr die Haarpartien unterschiedlich färben.

Es gibt viele Optionen, doch ihr bleibt süß und kindlich.

Ihr werdet durch Story und Level geschleudert

Wegen der SAO-Vergleiche hatte ich mir vorgenommen, mich auf die Story zu konzentrieren. Doch ich bekomme kaum etwas davon mit, da die Dialoge eher zusammenhangslos sind und die Vertonung manchmal einfach abbricht.

Wer sehr schnell vorankommen will, ist bei Noahs Heart richtig. Story-Muffel müssen gar nicht sonderlich schnell klicken, um alles zu skippen, denn das passiert von alleine. Um zur nächsten Quest zu laufen, klickt ihr lediglich drauf und euer Charakter läuft automatisch hin, woraufhin sich direkt die Dialoge öffnen und die NPCs euch rasend schnell alles erzählen möchten.

Im Video seht ihr Crowdfunding-MMOs, die richtig gefloppt sind:

Video starten

Auch der Levelprozess ist viel zu schnell, manche Aufstiege bekomme ich gar nicht mit. Während ich mich durch das UI klicke, entdecke ich eine Belohnung: Ich soll Erfahrungspunkte erhalten. Okay. Dann steige ich plötzlich 6 Level auf und bin noch verwirrter als vorher.

Wenn ihr schnelle Erfolge in einem MMORPG erzielen möchtet, ohne sonderlich viel dafür zu tun, seid ihr bei Noahs Heart goldrichtig. Wer Genshin Impact spielt, der weiß, wie lange man dort pro Abenteuerstufe braucht. Für ein Level grindet man ab Level 30 einige Tage, wenn nicht Wochen. Noahs Heart wirkt an dieser Stelle, als wollte es den langen Genshin-Grind kompensieren und wirft euch von Level zu Level.

Starke Parallelen zu Genshin Impact

In manchen Punkten wirkt es, als habe Archosaur Games versucht, Genshin Impact genau zu kopieren. Beim “Beschwören” erscheint eine kurze Cutscene, bevor ihr herausfindet, welche Figur ihr gezogen habt. Ihr seht zwei Kometen schwingend umherfliegen. Diese Szene ist nahezu identisch mit der beim “Gebet” in Genshin Impact.

Außerdem gibt es viele weitere Parallelen:

  • Ihr spielt ein Team aus eurem Main-Charakter und sogenannten Phantomen – In Genshin Impact sind das die Figuren.
  • Die Figuren erhaltet ihr beim “Beschwören”, also beim Gebet. Dafür benötigt ihr Glücksmünzen, die Parallele zum Urgestein in Genshin Impact.
  • Überall in der Spielwelt sind Kisten versteckt, die ihr öffnen könnt.
  • Im Kampf spielen Elemente (Eis, Wasser, Feuer…) eine wichtige Rolle.
  • Aufdringliche Shops gibt es in beiden Spielen, wobei der Echtgeld-Shop in Noahs Heart noch ein bisschen penetranter wirbt, als der bei Genshin Impact.

Allerdings gibt es auch ein paar Unterschiede. Für den ein oder anderen Spieler könnte Noahs Heart dadurch die Nase vorn haben:

  • Der Multiplayer. In Genshin Impact spielt man nahezu alleine und lädt manchmal Mitspieler in die eigene Spielwelt ein. Noahs Heart ist dagegen ein richtiges MMORPG, ihr trefft also auf zahlreiche Mitspieler.
  • In Noahs Heart gibt es Mounts. Relativ früh erhaltet ihr euer erstes Pferd. Später könnt ihr euch auf verschiedenen Arten fortbewegen, es gibt sogar ein Motorrad.
  • Endlich nicht mehr Klettern! Bei Noahs Heart schießt ihr einen Haken zum gewünschten Zielort und zieht euch daran hoch.
  • In Noahs Heart habt ihr ein Jetpack, in Genshin Impact nur eure Flügel. Ihr müsst bei Noahs Heart also nicht von einem erhöhten Punkt losfliegen, sondern könnt euch jederzeit in die Luft katapultieren und dort eure Flügel aufspannen.

Sobald Noahs Heart eine ausgereifte Spielversion entwickelt hat, besitzt es also reelle Vorteile gegenüber Genshin Impact. An die Grafik kommt es allerdings nicht ran, da liegt Genshin Impact vorne.

Wegen Bugs und Übersetzungen aktuell kaum spielbar

Trotz cooler Features ist Noahs Heart noch so roh und verbuggt, dass es keinen Spaß macht.

Der Multiplayer an sich funktioniert, ich kann meinen Mitspieler allerdings zunächst nicht sehen. Er steht neben mir, ist für mich aber unsichtbar. Nach mehrmaligem Aus- und wieder Einloggen klappt es dann und wir bilden eine Gruppe. Er bekommt dann allerdings ständig Meldungen vom Spiel angezeigt, er solle mir folgen.

Gemeinsames Questen klappt außerdem nicht. Startet ein Spieler den Dungeon, kommt der andere zwar mit. Der Dungeon zählt für die zweite Person aber nicht – Auch, wenn sie die gleiche Quest offen hat.

Die Vertonungen sind auf Englisch und offensichtlich nicht von Muttersprachlern eingesprochen worden. Was mich aber noch mehr stört ist, dass die Dialoge plötzlich mittendrin abbrechen.

Dann blieb mir nur noch übrig, zu lesen. Die deutsche Übersetzung ist momentan allerdings eine Katastrophe. Manchmal sind es Tippfehler, die einfach nicht sein müssen. An den meisten anderen Stellen sind die Übersetzungen so unglaublich schlecht, dass ich gar nicht verstehe, was gemeint ist. Mounts heißen beispielsweise “Träger” und im Charakter-Editor kann ich das “Stirnbein” bearbeiten.

Die deutsche Übersetzung ist teilweise so schlecht, dass ich nicht verstehe, was gemeint ist.

Fazit: Nach 6 Stunden bin ich Level 40 und eher unbegeistert

Pro
  • Schöne Anime-Grafik
  • Viele Möglichkeiten zur Fortbewegung
  • Schneller Fortschritt
  • Charakter-Editor mit vielen Optionen
Contra
  • Bugs
  • Übersetzungen
  • Ihr rast durch Story und Level
  • Aufdringlicher Shop

Ich habe Noahs Heart für knapp 6 Stunden gespielt und werde es erstmal zur Seite legen. Die Bugs und Übersetzungen machen es für mich unmöglich, das MMORPG zu genießen.

Sobald die Entwickler den Großteil des Spiels nochmal patchen, könnte Noahs Heart für viele von euch interessant sein. Besonders Genshin Impact Fans, die sich ein echtes Multiplayer-Erlebnis wünschen, sind hier richtig.

Wirklich schade ist, dass Archosaur Games das Spiel als finale Version herausgebracht haben. Es ist keine Beta mehr und dennoch so verbuggt. Nach der letzten geschlossenen Beta im Mai 2022 hätte es erstmal eine offene Beta geben sollen. Jetzt ist es draußen und es bleibt offen, wie viele Probleme überhaupt noch behoben werden.

Wenn die Entwickler das Spiel noch patchen, um zumindest ein paar der Bugs zu beheben, könnte Noahs Heart in Zukunft eine spannende Alternative zu Genshin Impact darstellen.

Anny Bader
MMORPG-Autorin bei MeinMMO

Was sagt ihr zu Noahs Heart? Habt ihr ähnliche Erfahrungen mit dem MMORPG gemacht? Oder haben euch die Bugs und Übersetzungen weniger gestört? Spielt ihr generell lieber auf Deutsch, Englisch oder einer anderen Sprache? Schreibt es uns gerne in die Kommentare hier auf MeinMMO!

Auch zu Tower of Fantasy gibt es bei uns einen Anspielbericht:

Tower of Fantasy ist das MMORPG, das Genshin Impact hätte sein sollen

Entwickler von Diablo 3 und World of Warcraft, Travis Day, stirbt mit 41 Jahren – Nach ihm wurden sogar Items benannt

Am 10. August starb Travis Day, einer der Entwickler von World of Warcraft, Diablo 3 und anderen Blizzard-Spielen. Er gehörte zu den einflussreichsten Persönlichkeiten der Blizzard-Community und er erhielt etliche Hommagen in den Spielen, an denen er arbeitete.

Wer ist der Entwickler? Travis Days arbeitete seit 2005 bei Blizzard. Am besten bekannt dürfte er sein für seinen Posten als Senior Game Designer bei Diablo 3 und World of Warcraft. Zu seinen Hauptaufgabenbereichen gehörten etwa Items und Balancing.

Wir interviewten Day 2017 zum Thema Artefaktwaffen in Legion. Er arbeitete 13 Jahre lang bei Blizzard, bevor er sich neue Aufgaben suchte, etwa bei Phoenix Labs (Dauntless) und Lightspeed LA, einem Studio von Tencent.

Day erlangte eine Art Legendenstatus in der Blizzard-Community durch sein Feedback zu Kriegern in den originalen Beta-Tests von World of Warcraft. Damals zeigte er, dass Furor-Krieger deutlich stärker waren als viele dachten.

Classic-Spieler kennen ihn vielleicht noch unter dem Namen Indalamar, seinem Krieger:

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Dieses Feedback wie auch seine Erfahrung beim Theorycrafting sollen mitunter dafür verantwortlich gewesen sein, dass er überhaupt bei Blizzard angestellt wurde. Er erhielt für seine Arbeit mehrere Auszeichnungen in Form von Anspielungen:

  • Die NPCs Travis Daybreak und Adept Yad M’Sivart in WoW sind nach ihm benannt
  • Das Item Ramaladnis Gabe ist eine Hommage an ihn in Diablo 3 („Ramaladni“ ist „Indalamar“ rückwärts geschrieben)
  • Der Ring Ramaladnis eisiger Griff und die Zweihandaxt Ramaladnis Schlächterklinge erinnern in World of Warcraft an ihn
  • Die Karte „Indalamar“ ist ein Hordenkrieger im Trading Card Game von WoW

Viele Spieler schätzten Days Arbeit und seine Erfahrung, die sogar außerhalb von Blizzard Anklang fand. So gab er etwa Tipps für den Loot in Anthem, von dem Fans forderten, diese bitte umzusetzen.

Auch viele seiner ehemaligen Kollegen loben Day als „unglaublichen Freund, Designer und Kollegen“.

Travis Days Schwester Rachel gab auf Twitter seinen Tod bekannt. Eine Todesursache nennt sie dabei nicht. Travis Day starb im Alter von 41 Jahren.

Bungie bringt für Destiny 2 jede Season neue Aktivitäten, doch Spieler wollen endlich Liebe für ihre alten Modi

Destiny 2 bietet in jeder Season neue Aktivitäten an, die Spieler für eine Zeit beschäftigen sollen. Doch trotz des stetig neuen Nachschubs an Content wünschen sich die Fans des Loot-Shooters endlich mehr Liebe für ihre alten Kern-Modi. Wir zeigen euch mehr dazu.

Um welche Kern-Modi geht es? In Destiny 2 existieren drei Kern-Aktivitäten, die fest im Loot-Shooter verankert sind. Dazu gehören:

  • Die Vorhut-Playlisten
  • Der Schmelztiegel
  • Das Gambit

Diese Aktivitäten sind die Stützpfeiler von Destiny 2. Mit ihnen können Hüter ohne Probleme nach stundelangen Grinds derselben saisonalen Modi auch Abwechslung erfahren. Doch Hüter beschweren sich, dass wenig bis gar nichts für diese Kern-Modi getan wird.

Vor allem das Gambit leidet darunter, da seit Jahren keine neue Map implementiert wurde. Sollten die Entwickler also wie gewohnt weiter machen und nur den Seasons mehr Zuwendung schenken, wird Destiny 2 auf größere Probleme stoßen.

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Spieler wünschen sich die „Alptraum-Jagden“ in der Strike-Playlist.

Destiny 2 hat viele Baustellen, doch Bungie kaschiert sie

Hüter erahnen nichts Gutes: In reddit diskutieren die Spieler über die momentane Politik, die Bungie führt. Während Seasons coole neue Waffen sowie Schauplätze wie die Leviathan oder sogar Aktivitäten spendiert bekommen, bleiben die alt bekannten Modi, wie das Gambit auf der Strecke. Doch es werden auch kleine Dinge bemängelt:

  • Zielorte sind nutzlos – kein Spieler setzt sich gerne hin, um Patrouillien anzugehen oder Ressourcen zu sammeln
    • Europa ist mit einem guten Schritt nach vorne gegangen, aber Bungie hat das System nie auf weitere Zielorte ausgeweitet
  • Der Season-Pass ist veraltet und bietet nach Level 100 keine Anreize mehr, um weiter zu grinden
  • Doch auch die Mechaniken der saisonalen Aktivitäten werden von Bungie nach Ablauf ihrer „Lebenszeit“ gedrosselt
    • Das Paradebeispiel in diesem Falle sind die Mutproben der Ewigkeit
      • Spieler bekommen keine Seltsamen Münzen mehr aus Kern-Aktivitäten, doch beim Release schon
  • Die normalen Strike-Playlisten sind zu leicht, veraltet und können ohne Aufwand auch Solo bewältigt werden
  • Der Schmelztiegel hat immer denselben Modus (Kontrolle) aktiv und dieser bietet nach vielen Jahren einfach keine Abwechslung mehr.
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Die Mutproben und ihr System haben viele Spieler unterhalten

Spieler meinen deshalb, wenn Bungie weiterhin diese Schiene fährt und nichts für die langlebigen Inhalte in Destiny 2 tut, wird der alte Content viele alte, aber auch neue Spieler vergraulen.

Kleine Änderungen würden reichen: Dabei fordern die Spieler keine riesigen Update-Pakete. Es würde reichen, wenn Bungie den Hütern kleine Häppchen servieren würde.

  • Das Implementieren der alten Gambit-Maps in der Träumenden Stadt und in der Wirrbucht würden für frischen Wind sorgen.
  • Strikes, wie der Waffenhändler sollten aussortiert werden und mehr Herausforderung bieten
    • Die rote Schlacht wurde aus Destiny 2 verbannt, dabei fragen sich Spieler, warum diese Story-Fetzten noch im Loot-Shooter vorhanden sind, aber der Wirrbucht-Strike “Das hohle Versteck” entfernt wurde
  • Neue Maps und Modi für den Schmelztiegel, die gerne öfter durchrotieren können
  • Einen Antrieb und bessere Belohnungen für Zielorte schaffen
    • Gleiches System, wie zu Beyond Light und dem Eismond “Europa”
  • Belohnungen nach dem Season-Pass-Level 100
    • z.B Alle fünf oder zehn Level ein Exo- oder Glanz-Engramm

Deswegen denken die Hüter auch bereits selbst darüber nach, wie man Kernaktivitäten spannender halten kann, weil Destiny 2 es nicht tut. So hat erst kürzlich der Spieler RazuriRapisu auf reddit Bungie den Vorschlag gemacht, die Alptraum-Jagden kurzerhand in die Strike-Playlist zu packen. Das wäre nur eine kleine Änderung, die jedoch viel Abwechslung bringen könnte.

Im Grunde handelt es sich hierbei um kleine Anpassungen und keine riesigen und neuen Inhalte, die Bungie aus dem Hut zaubern muss.

Diese können dann sogar in jeder fortlaufenden Season, Stück für Stück eingefügt werden. Solche Wünsche oder Anmerkungen wurden gerne von Bungie selbst auf reddit kommentiert, aber viele Fans haben mit Hass die Kommunikations-Basis der Entwickler zerstört. Es ist also nicht einzuschätzen, ob Bungie solche Schritte nicht schon in Planung hat.

Was haltet ihr von diesen Anmerkungen der Community? Findet ihr es gut, dass die Spieler diese Dinge ansprechen oder habt ihr die Hoffnung schon für Gambit und den Rest aufgegeben? Lasst es uns in den Kommentaren erfahren!

Quelle(n):
  1. reddit

Stoischer Überlebenskünstler in Apex Legends bekommt tollpatschige Flirt-Sprüche – Fans lieben es

Die Season 14 „Hunted“ brachte den Spielern in Apex Legends einige neue Inhalte. Darunter auch neue Flirt-Interaktionen zwischen Bloodhound und Fuse. Beim Flirten kommt der stoische Überlebenskünstler Bloodhound ins nervöse Stottern und wirkt etwas überfordert mit der Situation. Die Fans sind begeistert.

Die Legende Bloodhound aus Apex Legends kennt man vor allem als gnadenlosen Jäger und Überlebensspezialisten. In der neuen Season „Hunted“ in Apex Legends zeigt der Charakter aber eine ganz andere Seite von sich:

Während Fuse locker flirtet, stottert Bloodhound und wirkt merklich nervös in den Gesprächen. Die User auf reddit und YouTube freuen sich darüber, wie sich die Beziehung der beiden Figuren entwickelt hat und feiern die tollpatschigen Flirt-Voice-Lines des Überlebenskünstlers.

Hier seht ihr den Launch Trailer zur Season „Hunted“ in Apex Legends:

Video starten

“Alles, damit du an meiner Seite bleibst … äh … an meiner Seite kämpfst.”

Wie sehen die Interaktionen zwischen Bloodhound und Fuse aus? Auf reddit postete der User creedroyce ein Video unter dem Titel: „Die neuen Bloodhound und Fuse-Interaktionen sind ziemlich interessant“ (via reddit). Im Clip hört man einige der neuen Voice-Lines auf Englisch.

Fuse meint: „Genau, was der Doktor verschrieben hat. Und diesen Loot werde ich auch nehmen.“ Daraufhin antwortet Bloodhound: „Alles, damit du an meiner Seite bleibst.“ Sofort versucht sich der Überlebenskünstler stotternd zu korrigieren, „äh … an meiner Seite kämpfst.“

Eine andere Konversation ergibt sich, wenn Bloodhound Fuse hilft: „Komm wieder auf deine Beine, mein Partner.“ Daraufhin hakt Fuse humorvoll nach: „Ahh…Partner, eh?“. Bloodhound versucht sich herauszureden und verspricht sich dabei erneut: „Oh nei, ich bin veikr mit deiner Zunge–Sprache!“

Laut eines Wörterbuchs für alte Isländische Sprache bedeutet veikr „schwach“.

Auf YouTube könnt ihr ein Video von MadLad sehen, in dem die neuen Voicelines von Bloodhound und Fuse gesammelt sind (via Youtube).

Bloodhound und Fuse im Mayhem Launch Trailer, via YouTube

Wie reagieren die User auf die Interaktion? Unter dem YouTube-Video von MadLad sind die User begeistert von den neuen Voice-Lines:

  • curposio: „Es ist so lustig, Bloodhound so aufgeregt zu sehen lmao. Fuse und Bloodhound sind so gegensätzlich, aber ich liebe ihre Chemie und hoffe, dass sie noch mehr solche Voice-Lines haben.“
  • Moshi Mosh: „In dem Moment, als Fuse sagte: ‘Hoffentlich ist da Platz für mehr’, da wusste ich. Ich shippe es [Möchte, dass die Charaktere in einer Beziehung sind].“
  • asaknight321: „Die zwei verdienen einander“.
  • Jarvis Campbell: „Ich dachte nicht, Bloodhound könne süß sein. Ich lag falsch … absolut falsch“.

Auch auf reddit reagieren die User positiv auf die Flirt-Interaktion zwischen Bloodhound und Fuse:

  • AmazingSpacePelican: „In einem Spiel, in dem es so viele Ships [vom Englischen Relationship, übersetzt Beziehung] gibt, ist diese wahrscheinlich die süßeste.“
  • RouliettaPouet: „Es ist so süß. Mein Freund hat mir den Link geschickt und das Erste, was ich dazu sagte, war: ‘AWWWWWWWWWWWWW’“
  • Ok_Mud2019: „Wie Bloodhound nervös wird, ist das niedlichste überhaupt“.

Was gab es sonst noch in der Season „Hunted“? Neben den Voice-Lines für Bloodhound und Fuse gibt es weitere neue Inhalte in der Season 14 von Apex Legends:

Große Neuerungen waren zum Beispiel die „umgestaltete Königsschlucht“ als Map und die neue Legende Vantage und ihr Fledermaus-Begleiter „Echo“. Auch wurde die Stufenobergrenze im Spiel nun erhöht und es gab umfangreiche Patch-Notes.

Was sagt ihr zur Flirt-Interaktion zwischen Bloodhound und Fuse? Schreibt es uns gerne in die Kommentare.

Wenn ihr mehr über die neue Legende Vantage wissen möchtet, gibt es hier ein Interview von MeinMMO mit den Entwicklern des Charakters, in dem wir nach Spieltipps gefragt haben.

Quelle(n):
  1. dotesports.com

Experte erklärt den neuen besten Weg, um in Diablo Immortal besser zu werden – Und der ist nicht Geld

Eigentlich lässt sich in Diablo Immortal nicht viel falsch machen. Wer einfach zockt, kommt immer irgendwie weiter. Aber wer nach dem effizientesten Weg sucht, um besser zu werden, muss einige Dinge beachten.

Was ist der „falsche“ Weg? Wie der YouTuber DM: Diablo Immortal erklärt, war das reine Paragon-Grinden in der offenen Welt der beste Weg, um besser zu werden. Dazu gibt es bestimmte Farm-Spots im Spiel, bei denen sich besonders gut farmen lässt.

DM ist einer der größten YouTuber zu Diablo Immortal und hat selbst schon dutzende Stunden und tausende Euro investiert, um besser zu werden. Er gab schon früher praktische Tipps, verriet etwa, wie man „falsch“ farmt oder zeigte einen absolut irren PvP-Build, der keinen Schaden verursacht.

In einem seiner neusten Videos erklärt DM, dass das reine Leveln in Diablo Immortal nun nicht mehr der beste Weg sei, um stärker zu werden. Das liege daran, wie sich das Spiel entwickelt.

Das ist der beste Weg, um besser zu werden: Laut DM solltet ihr euch nun vor allem auf Dungeons fokussieren. Der Grund ist, dass ihr für schnelleren Fortschritt ab jetzt auf die Steigerung eurer Kampfwertung achten solltet.

Durch eine höhere Kampfwertung werdet ihr im PvE stärker und könnt so leichter farmen, werdet also schneller und könnt euch noch weiter verbessern. Dungeons seien aus zwei Gründen der ideale Grind:

Ihr erhaltet also gleichzeitig bessere Ausrüstung und Erfahrung, für die ihr sonst in der offenen Welt nahezu genauso lang brauchen würdet. Dass die Methode jetzt erst besser geworden ist, liegt am Aufhol-System von Diablo Immortal.

Wollt ihr eine neue Klasse ausprobieren? In unserer Tier-List zu Diablo Immortal findet ihr die besten Klassen. Gameplay könnt ihr euch hier ansehen:

Video starten

Dungeons sind der neue Top-Tip zum Farmen

Warum sind die alten Methoden nicht mehr gut? Die Geschwindigkeit, mit der ihr euren Paragon steigert, wird vom Server-Paragon bestimmt:

  • aktuell liegt der Server-Paragon bei 148 (13. August)
  • jeden Tag steigt der Paragon um 2
  • liegt ihr weit unter dem Server-Paragon, erhaltet ihr bis zu 400 % mehr Erfahrung
  • liegt ihr weit darüber, erhaltet ihr deutlich weniger Erfahrung, alles dauert länger

Angeblich gibt es sogar eine Grenze, ab der ihr gar keine EP mehr erhaltet. Diese soll bei 16 Stufen über dem Server-Paragon liegen. Euer Paragon bestimmt, welche Ausrüstung ihr tragen und auf welcher Höllen-Stufe ihr farmen könnt.

Stärkeren Loot gibt es nur auf höheren Höllen-Stufen und aktuell ist bis zu Hölle 4 möglich. Die nächsthöhere und zugleich höchste Stufe, Hölle 5, braucht einen Paragon von 240, um sie zuverlässig farmen zu können.

Begrenzt durch den Server-Paragon kann dies aber frühstens 8 Tage (entspricht 16 Stufen) vor dem benötigten Paragon erreicht werden:

  • ein Server-Paragon von 224 wird benötigt, um 240 erreichen zu können
  • aktuell sind wir bei 148
  • das entspricht einer Differenz von 76 Stufen
  • da der Server-Paragon jeden Tag um 2 steigt, ist Paragon 240 erst in 38 Tagen, also am 20. September, erreichbar

In dieser Zeit lohnt es sich nicht mehr, reinen Paragon zu farmen, sondern sich über Dungeons daran zu machen, seine Kampfwertung zu steigern.

Wenn ihr noch stärker werden wollt, braucht ihr legendäre Edelsteine. Diese steigern die Nützlichkeit eurer Ausrüstung. Im Video verraten wir, wie ihr sie bekommt:

Video starten

Was, wenn ich noch nicht so weit bin? DM erklärt, dass ihr als neuer Spieler im Moment enorm viel schneller leveln könnt als Hardcore-Grinder. Innerhalb weniger Tage könnt ihr Paragon 150 erreichen, wofür andere nun mehrere Monate gebraucht haben.

Wenn ihr noch aufholen müsst, findet ihr bei uns die besten Farm-Spots in Diablo Immortal. Spätestens mit höherem Paragon müsst ihr aber ebenfalls Dungeons farmen, um an Sets zu kommen und hier findet ihr dann idealerweise schnell Farm-Gruppen.

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Schnell leveln in Diablo Immortal – Guide bis Max-Level 60
von Maik Schneider

Hölle 5 soll übrigens bis Paragon 600 gehen – also erst knapp ein Jahr nach Release des Spiels wirklich „durch“ sein. Ob das wirklich funktioniert und was genau danach kommt, muss sich noch zeigen. Bereits jetzt haben die ersten Spieler entdeckt, welche Vorteile schon ab Paragon 150 auf euch warten:

Spieler erreicht Paragon 150 in Diablo Immortal, zeigt neue Talente und eine geheime Mechanik.

Das neue MMORPG Tower of Fantasy hat ein Problem mit Vorsprüngen, obwohl Springen und Klettern so wichtig ist

In Tower of Fantasy ist das Springen und Klettern von großer Bedeutung, doch Spieler haben bereits ein Problem mit der Mechanik ausgemacht. MeinMMO zeigt euch, was dahinter steckt.

Was ist das für ein Problem? Das MMORPG Tower of Fantasy feierte am 11. August seinen Release. Einen Tag später kursieren auf reddit bereits Videos von Spielern, die mit einem der Kernfeatures des Spiels ein Problem haben – das Klettern und der damit verbundenen Erkennung von Kanten. Bereits zuvor waren Serverprobleme und lange Warteschlangen ein großes Thema innerhalb der Community.

Jetzt steht das Springen und Klettern in der Kritik, denn das ist in dem MMORPG von großer Bedeutung. Generell setzt der Titel auf ein rasantes Movement. In der riesigen Map von Tower of Fantasy sind passend dazu Türme und Plattformen verteilt, die durch die Spieler erklommen werden können – vorausgesetzt das funktioniert einwandfrei.

Das ist gemessen an der Kritik der Spieler jedoch nicht der Fall, wie auch das Video von reddit-Nutzer Chilicrunch zeigt, dessen Charakter immer wieder von einer Kante abrutscht. Sogar als er mit dem Jetpack über den Turm flog, auf den er vergeblich versuchte zu klettern, und sich von oben auf die Plattform fallen ließ, rutschte sein Charakter erneut von der Kante ab.

Das Video von Chilicrunch aus reddit seht ihr hier:

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“Ich bin gezwungen, immer das Jetpack zu benutzen”

Ist das ein häufig vorkommendes Problem? Der Post von Chilicrunch, in dem das Video enthalten ist, besitzt nach knapp einem Tag bereits 1.100 Upvotes und 118 Kommentare. Das erweckt den Eindruck, dass der reddit-Nutzer mit seiner Erfahrung nicht alleine ist und der Inhalt der Kommentare deutet in die gleiche Richtung:

  • Morbu via reddit: “Ich bin mir fast sicher, dass es besser wäre, einfach die Klettermechanik zu entfernen und das Jetpack zu überarbeiten. Das würde sowohl den Spielern als auch den Entwicklern definitiv Kopfschmerzen ersparen.”
  • zLSosukezL via reddit: “Ich habe versucht, einen von diesen (Türmen) mit einer Leiter zu erklimmen, aber es ließ mich nicht bis zur Spitze gehen.
    • Brislovia via reddit: “Bei mir das gleiche, jedes Mal, wenn ich oben ankam, fiel ich sofort zurück.”
  • MLWillRuleTheWorld via reddit: “Ja, ehrlich gesagt war die schlechte Erkennung von Kanten und die schlechte Klettermechanik das Einzige, was mich bisher wirklich geärgert hat.”
  • Nosereddit via reddit: “Das ist das Ärgerlichste, was dieses Spiel zu bieten hat. Ich bin gezwungen, immer das Jetpack zu benutzen.”

Das Problem mit der Kantenerkennung ist so präsent, dass reddit-Nutzerin JessySnowdrop sogar die scherzhafte Vermutung äußerte, dass hier der Grund für die Existenz der Jetpacks liegt (via reddit).

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Gibt es eine Lösung für das Problem? Derzeit ist keine Lösung für das Problem mit der Kantenerkennung bekannt, da es sich anscheinend nicht um einen Bug handelt, sondern die Kantenerkennung derzeit nicht optimiert ist. Wie bereits Chilicrunch in seinem Video zeigte, ist allerdings die Nutzung des Jetpacks ein beliebter Workaround.

Wie sind eure Erfahrung mit der Kantenerkennung in Tower of Fantasy? Ist das für euch auch ein ärgerliches Problem oder ist das eurer Meinung nach halb so schlimm? Schreibt es uns gerne hier auf MeinMMO in die Kommentare!

Wenn ihr zur Abwechslung mal einen lustigen Bug sehen wollt, der die Zuschauer eines Twitch-Streamers in Tower of Fantasy zum lachen brachte, dann solltet ihr euch diesen Beitrag auf MeinMMO ansehen:

Twitch-Streamer verwandelt sich in Tower of Fantasy in einen Strich, witzelt: „Jetzt sieht mich der Gegner nicht mehr“

Größter MMORPG-Streamer auf Twitch sagt, Tower of Fantasy sei Pay2Win – Außer da, wo es wichtig ist

Das neue MMORPG Tower of Fantasy ist seit dem 11. August auf PC, iOS und Android spielbar. Viele haben es schon ausprobiert, darunter Asmongold. Der Twitch-Streamer gab dem Spiel mehrere Stunden Sendezeit auf seinem Zweitkanal und entschied dann: das ist Pay2Win.

Was ist das für ein Spiel?

  • Tower of Fantasy erschien am 11. August für iOS, Android und PC. Es erinnert stark an Genshin Impact, aber als echtes MMORPG. In unserem Sepcial findet ihr alle Infos zum Release von Tower of Fantasy.
  • Das Spiel ist Free2Play, in dem ihr euch einen eigenen Charakter erstellen könnt. Es bietet aber auch eine sogenannte „Gacha-Mechanik“, bei der ihr zufällige Helden bekommt, die euren Charakter ersetzen.
  • Der größte MMORPG-Streamer auf Twitch, Asmongold, hat Tower of Fantasy ausprobiert und gibt nun seine erste Einschätzung ab.

Den Trailer zu Tower of Fantasy könnt ihr euch hier ansehen:

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„Limitiertes Pay2Win im PvP“

Das sagt Asmongold: Auf seinem Zweitkanal zackrawrr spielte Asmongold zu Release etwa 6 Stunden lang Tower of Fantasy und hat dabei einige der Mechaniken ausprobiert. Darunter auch das Gacha-System des Spiels.

In einem Zusammenschnitt zeigt Asmongold, warum er Tower of Fantasy für ein Pay2Win-Spiel hält. Er öffnet mehrere Lootboxen in Folge, erst nur kostenlose. In diesen findet er vro allem Batterien – Items, mit denen er nicht viel anfangen kann.

Als er dann aber einmal zahlt, hat er direkt Samir in der ersten Box, einen der stärksten Charaktere in Tower of Fantasy, wie ihm im Chat mitgeteilt wird:

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Der Twitch-Streamer erklärt dabei, dass der Pay2Win-Faktor sich aber vor allem auf das ohnehin wenig fordernde PvE beschränke. Im PvP sei davon kaum etwas bemerkbar und wer nur PvP spiele, habe mit Pay2Win überhaupt keine Probleme.

Gerade das PvP ist eigentlich der Punkt, bei dem Pay2Win immer wieder ein Thema unter Spielern ist. Einfach für einen Sieg zahlen zu können finden viele Spieler schlicht nicht fair. In Tower of Fantasy sei das aber laut Asmongold nur begrenzt möglich.

Wie kommt Tower of Fantasy sonst an? Im Apple Store und auf Google Play hat Tower of Fantasy mit über 4 Sternen durchaus gute Bewertungen, auch wenn es einige Probleme wie lange Wartezeiten zu Release und recht kuriose Bugs gab.

Sogar Asmongold lobt das Spiel. In einem Tweet erklärt er, dass die Welt gut aussehe und das Kampfsystem „ordentlich“ sei. Die Story könne man mit der von Lost Ark vergleichen. Er wolle aber erst mehr spielen, ehe er entscheidet, ob er länger dabei bleibt oder nicht.

Dass Pay2Win-Spiele überhaupt so groß werden konnten, liege laut Asmongold daran, dass einfach mehr Spieler damit einverstanden wären. Schon beim umstrittenen Diablo Immortal hat Asmongold das System effektvoll vorgeführt:

Twitch-Streamer kritisierte immer Pay2Win, gibt 320 € am 1. Tag Diablo Immortal aus – Hat jetzt ein Problem

CoD Warzone: Streamerin entdeckt „den leichtesten Weg“, wie sie von Fremden wiederbelebt wird

Die australische Streamerin „Obey Vauxie“ nutzte eine ausgefallene Strategie, um ihre Teamkollegen in Call of Duty: Warzone zum Wiederbeleben zu motivieren. Sie bot pikante Fotos im Tausch gegen die Hilfe. Und tatsächlich eilten Mitspieler sofort zu ihr.

Wer ist Obey Vauxie? Auf ihrem Facebook-Profil stellt sie sich selbst als „Australischen Creator, FPS [First Person Shooter]-Enthusiastin und Call of Duty-Königin“ vor (via Facebook). Sie ist als Content-Creator auf Twitter-, TikTok-, Instagram- und YouTube aktiv.

Auf ihren Kanälen findet man mehrere Clips, in denen sie Call of Duty spielt. Darunter gibt es drei kurze Video, in denen die Streamerin eine spezielle Taktik vorführt, mit der sie ihre Teammates zum Wiederbeleben bewegt. Zweimal war sie erfolgreich, einmal weniger.

Hier seht ihr einen Trailer zu Call of Duty: Modern Warfare II:

Video starten

„Hey, kannst du mich bitte wiederbeleben? Ich werde dir Fuß-Bilder schicken“

Am 25. Juli 2022 veröffentlichte Obey Vauxie einen Videoclip auf Twitter, in dem sie in CoD: Warzone eine Wiederbelebung benötigt. Also fragt sie ihre Mitspieler auf Englisch: „Hey, kannst du mich bitte wiederbeleben? Ich werde dir Fuß-Bilder schicken.“

Auf der Map sieht man den Teamkollegen zu der Streamerin rasen, jedoch stirbt er auf dem Weg zu ihr. Doch sofort kommt das Backup in Form eines anderen Mitspielers zu Obey Vauxie.

Daraufhin wiederholt die Streamerin ihr Angebot und tatsächlich macht sich der andere Spieler prompt an ihre Wiederbelebung. In-Game springt Obey Vauxie auf und sagt dabei enthusiastisch: „Los geht’s! Neues Duo, hallo!“

Hier seht ihr den englischen Clip dazu:

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Ein zweiter Clip zeigt, wie erfolgreich Obey Vauxie mit ihrer Strategie in CoD ist. Hier bietet sie Nacktbilder für eine Wiederbelebung an. Obey Vauxie scheint selbst etwas erstaunt darüber zu sein, wie schnell ihr Mitspieler zu ihr kommt und sie wiederbelebt. Daraufhin bedankt sich die Streamerin.

Hier könnt ihr den Twitter-Clip dazu sehen:

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Unter dem Video kommentierte die Streamerin: „Der einfachste Weg, um Fremde dazu zu bringen, dich wiederzubeleben.“ Dahinter gab es einen Lach-Smiley.

Warum macht Obey Vauxie die Videos? Unter dem Twitter-Video stellten mehrere User die Frage, ob die Streamerin die Bilder wirklich schickte. Darauf gab sie keine Antwort. Jedoch sagt sie auf ihrem Twitter-Kanal, dass sie ihren Content selbst als Satire ansieht und als Trolling-Videos bezeichnet (via Twitter).

Man kann davon ausgehen, dass sie daher nicht wirklich die Bilder an die anderen Spieler schickte, sondern Videos für ihre Kanäle produzieren und unterhalten möchte.

Funktionierte die Strategie von Obey Vauxie immer? In einem ihrer TikToks-Videos bot die Streamerin den Teammitgliedern als Tausch für die Wiederbelebung ihr Badewasser an. Daraufhin sprangen ihre CoD-Kollegen nacheinander in das Meer der Map und ertränkten sich. Obey Vauxie lachte und meinte: „Sie wollten mein Badewasser absolut nicht haben“ (via TikTok).

Man merkt ihren Inhalten an, dass Obey Vauxie mit sehr körperlichen Themen spielt und vielleicht auch etwas provozieren möchte. Auch scheint sie sich selbst dabei nicht allzu ernst zu nehmen, sondern macht sich auch über Gaming-Klischees lustig, wie man an dem Badewasser-Tausch erkennt.

Ein anderes Thema, was aktuell die CoD-Community beschäftigt, ist ein neues Anime-Bundle in Vanguard.

Quelle(n):
  1. dexerto.com