Während Ninja und shroud abkassieren, sind kleine Mixer-Streamer völlig fertig

Das Ende des Streaming-Dienstes Mixer kommt bei den Streamern völlig verschieden an. Während die großen Stars der Plattform wie Tyler „Ninja“ Blevins und Michael „shroud“ Grzesiek offenbar Millionen verdienen, sind kleinere Streamer mit den Nerven am Ende. Da können Trostspenden kaum helfen.

Das ist das Ende von Mixer: Am Abend des 22. Junis deutscher Zeit gab Microsoft überraschend bekannt, dass sie ihre Streaming-Plattform Mixer schon in einem Monat schließen.

Microsoft gesteht ein, dass man zu wenige Zuschauer erreichen konnte, und will in Zukunft mit Facebook Gaming zusammenarbeiten.

Twitch Ninja shroud.v1
Die beiden sollen am 22. Juni richtig Geld kassiert haben, als sie sich ihre Mixer-Deals auszahlen ließen.

Das passiert mit den „großen Streamern“: Wie aus Berichten von Insidern hervorgeht, sind die beiden Top-Streamers der Plattform die großen Gewinner dieses Deals.

Die früheren Twitch-Stars Tyler „Ninja“ Blevins und Michael „shroud“ Grzesiek hatten 2019 exklusive Deals mit Mixer geschlossen.

Ihnen wurde nun angeblich von Facebook angeboten, für noch mehr Geld von Mixer zu Facebook Gaming zu wechseln. Doch die ließen sich ihre Verträge angeblich von Mixer auszahlen, wie Insider sagen.

Die sollen auf einen Schlag Millionen US-Dollar gemacht haben, sind nun Free Agents und können über die mächtige Agentur Loaded den nächsten großen Zahltag aushandeln, etwa mit Twitch.

Bloomberg enthüllt, was Mixer den Twitch-Stars Ninja und shroud so zahlt

Bilder von weinenden Mixer-Streamern gehen um

Was ist mit den kleinen Streamern? Viele „normale“ Streamer mit nur wenigen hundert Zuschauern traf die Nachricht vom Ende Mixers aber völlig unvorbereitet und hart. Es gab offenbar keine interne Kommunikation. Die Mixer-Streamer haben vom Ende Mixers zum Teil erfahren, als sie gerade live auf Sendungen waren.

Für so manchen Streamer war das eine Leidenschaft, in die sie viel Zeit und Energie gesteckt haben. Die Emotionen gingen dann live über den Sender.

Ein Tweet zeigt drei Bilder von aufgelösten Streamerinnen, die gar nicht fassen können, dass mit einem Schlag ihre Mixer-Zeit zu Ende ist.

Völlig aufgelöste Streamerinnen sieht man in diesem Tweet.

Sicher können Mixer-Streamer auf Facebook wechseln, aber müssen drauf hoffen, dass ihre Fans mitkommen und sie sich auf der neuen Plattform zurechtfinden. Das ist ein Risiko.

In der Vergangenheit wurde Facebook unter anderem dafür kritisiert, dass dort Klarnamen-Pflicht herrscht. Der deutsche Streamer MontanaBlack nannte Facebook Gaming etwa „Schmutz“, wie es so seine Art ist.

Er bekam 500$ von Ninja und während er sich bedankte, gab’s Nachschlag.

Ninja spendet einem Mixer-Streamer 1500$

Das ist ein kleiner Trost: In der Folge der Nachricht hat Tyler „Ninja“ Blevins einem Streamer Geld gespendet, während der live auf Sendung war. Er gab dem Streamer VinnyB 500 $ und später noch mal 1000 $, als der sich sichtlich gerührt bei Ninja bedankte.

Auch Ninjas Frau und Managerin spendete anderen Streamern auf Mixer Geld. Laut Jessica Blevins wolle man mit den Spenden jetzt weitermachen (via dotesports).

Die Streamerin soapys bedankte sich weinend bei Jessica Blevins und ihrem Ehemann. Das sei eine „emotionale Achterbahnfahrt.“ Erst habe sie alles verloren, dann kämen Leute und wären so wahnsinnig nett zu ihr.

200$ von Jessica Blevins rühren die Streamerin.

Gibt’s denn Hoffnung für die Mixer-Streamer? Es gibt zumindest das Gerücht, dass Facebook angeblich jedem Mixer-Partner, der zu ihnen wechselt, einen Bonus von 2500 $ spendiert, wenn die wechseln, mindestens 90 Tage bleiben und dabei bestimmte Konditionen erfüllen, also wahrscheinlich ein bestimmtes Pensum an Stunden streamern.

Diese Bonus-Zahlung würde aber auch nur die „Partner“ betreffen, also schon einigermaßen etablierte Mixer-Streamer und nicht alle.

Da Facebook als Plattform so groß ist, sehen einige im Wechsel von Mixer zu Facebook Gaming ein großes Potential.

Content-Creators von Twitch und YouTube bieten zudem ihre Hilfe an, dass Mixer-Streamer doch auch auf diese Plattform wechseln könnten.

Disguised-Toast-Streamer
Er wechselte schon 2019 zu Facebook und findet es dort toll: Disguised Toast.

Im Moment haben nur wenige überhaupt auf dem Schirm, dass Facebook sich so im Live-Streaming von Games engagiert. Aber die Plattform hat eine hohe potentielle Reichweite.

Ein Twitch-Star ist 2019 zu Facebook gewechselt und schwärmt in höchsten Tönen von der Plattform mit Klarnamen-Pflicht:

Streamer sagt allen auf Twitch, wie toll sein Exklusiv-Deal mit Facebook ist

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onions4everyone
6 Tage zuvor

Hmm… ja is schon mies.
Is halt irgendwie in Richtung „…aber der Strandbesitzer hat meine Burg kaputt gemacht!“ Ich mein niemand von denen zahlt was für ne Lizenz oder so, da braucht man auch nichts erwarten. Manche Dinge lernt man leider auf die harte Tour.

Am Ende bleibt die Erfahrung und damit lässt sich bestimmt was auf Twitch aufbauen.

mordran
6 Tage zuvor

Da sieht man halt wie pervertiert diese ganze Streaming, Influencer Bubble ist, es geht nur um Geld Geld Geld und noch mehr Geld, einfach ekelhaft. Das hat mit Gaming bzw. Gaming Kultur einfach absolut nichts mehr zu tun.

Michl
6 Tage zuvor

Oh man Leute…ich habe mich immer für einen empathischen, aufgeschlossenen Mitvierziger gehalten…ganz ehrlich…ich vetstehe das Kernproblem nicht.
Ich finde die Einstellung von MS äusserst löblich, soviel zum positiven Aspekt des Ganzen.
An die heulenden Kids gerichtet kann ich nur sagen: „Wenn Euch schon das Leben mit Lichtgeschwindigkeit wieder auf die Beine katapultiert, DANN macht etwas gescheites daraus.
Es soll offensichtlich nicht sein, dass ihr Streaming-Stars werdet. Die Welt da draussen hat deutlich mehr Perspektiven zu bieten als durch die Linse einer Webcam, oder die Mattscheibe eines Monitors.“

Shin Malphur
6 Tage zuvor

Wenn du also deine Bäckerei aufbaust und in einem Ort gründest, jetzt aber während du deine erste Stammkundschaft hast den Ort verlassen musst, dann ist das also das „Leben was dich wieder auf die Beine katapultiert“?! Dann bist du einfach nicht zum Bäcker gedacht, weil du nicht den unglaublichen Erfolg in der ersten Woche hingelegt hast?

Nee, also mit Empathie hast dus wirklich nicht. Du hast noch nicht einmal eine grobe Vorstellung von dem, was ein Streamer an Zeit und Geld investiert, bevor der erste Erfolg kommt. Die ganzen heutigen Größen haben schon Jahre vorher damit angefangen und sich durchgebissen…wie in jedem anderen Geschäftsfeld auch. Und der Umzug von einer Plattform auf die andere ist vergleichbar wie der Bäcker, der sein Material in einen anderen Ort schaffen muss. Nur weil alles digital ist, macht es das nicht leichter. Im Gegenteil, deine Konkurrenz ist unglaublich groß. Ich bin zwar nicht der große Stream-Zuschauer, aber wenn ich was geguckt hab, dann auf Mixer über die Xbox. Irgend eine Facebook App kommt mir aber nicht auf die Kiste.

Ich hab zB im Destiny Clan einen Kollegen, der arbeitssuchend ist (und das täglich und regelmäßig), aber was er von seinem Wohnort noch „günstig und einfach“ machen kann, ist Streamen. Der hat das auch über Mixer gemacht und sich damit etwas dazu verdient. Wird vermutlich auf Twitch umsteigen und dann nochmal komplett von Vorne anfangen.

Das Streamen ist heute eine neue Art der Selbstständigkeit im Arbeitsleben, wie zu deiner Zeit so ziemlich alles was mit dem Internet zu tun hatte. Als du 18-20 warst, haben die damaligen Mittvierziger das Internet auch nur belächelt und als nicht ernst zu nehmen bezeichnet. Heute ist das eine gigantische Industrie. Vor wenigen Jahren war das Streaming noch eine Randerscheinung, heute ist es eine neue Art des TV-Programms, das in wenigen Jahren die klassischen Sender überholt hat (je nach Altersgruppe ist das schon längst geschehen).

Also wenn du schon nicht empathiefähig bist, wenn es um Streamer geht, betrachte es aus der betriebswirtschaftlichen Sicht. Oft werden die geringen Einnahmen besonders zu Beginn 1:1 in besseres Equipment investiert und die Zeit die dafür drauf geht, ist weit mehr als eine 40h Woche. Und dann schreibst jemand wie du „Hah das ist ein Zeichen, du bist nicht dafür gemacht, schmeiss alles weg und mach das ‚Gescheites‘!“ Sorry, aber da krieg ich das Kotzen.

Btw. ich bin auch lang kein Jungspund mehr, aber auch noch nicht ganz 40.

FamilieBausL
2 Tage zuvor

Man beisst sich durchs Leben, indem man neben der Schule schon ein paar Jahre nebenbei bei Mutti im Keller auf Twitch gestreamt hat? … du solltest Comedian werden, dein Text ist besser als alles was ich in den letzten Jahren an Comedy im TV gesehen habe.

FamilieBausL
2 Tage zuvor

Habe mich hier nur registriert um dir „DANKE!“ zu sagen.
Gruß aus dem Norden.

Platzhalter
7 Tage zuvor

Die Videos hier eingebettet, zeigen Mädchen und Jungen aus Dankbarkeit am weinen. Daraus zu schlussfolgen das ALLE weinen ist doch etwas übertrieben. Aber hauptsächlich den kalten Hintern zeigen und „Leckt mich am Arsch!“ Postings absetzen. Danke für das und bitte weitergehen und hoffen das ihr so was nicht selbst erleben werdet

Die Welt ist wirklich noch voll von Ellenbogen Leute. Was interessiert mich andere? ich bin wichtiger!!

Apo
7 Tage zuvor

Ich bin ja jetzt auch nicht der „Streamzuschauer“ aber wie abfällig und toxisch einige Leute hier in den Kommis mit dem Thema umgehen ist wirklich asozial hoch 3. Letztendlich stecken die Leute dort Zeit und ihr Herzblut in eine Tätigkeit – ob die nun in Euren Augen „wertvoll“ ist oder nicht, sei jetzt Mal dahingestellt. Es gibt sicherlich Leute die Euren Job (so ihr denn überhaupt einen habt) auch langweilig oder überflüssig empfinden.
Besonders irritierend finde ich, dass gerade Gamer – die selbst bis in die 2000er schief wegen ihres Hobbies angesehen worden sind – derart intolerant und ignorant sein können. Bei dieser „Klientel“ dürfen wir uns dann auch für die Klarnamenpflicht im Internet bedanken.

exelworks
7 Tage zuvor

Im Kern gebe ich dir da völlig recht aber dennoch hat dieses Thema immer einen bitteren Beigeschmack.

Ich persönlich finde es nicht gut dass jungen Menschen, die wahrscheinlich selber noch nicht mal wissen wo sie hin wollen, suggeriert wird man wird locker flockig ein „Star“ als Influenzer oder Streamer und das dieser Weg dann auch äußerst erstrebenswert ist.

Natürlich darf jeder Träume und Ziele haben aber man hört/sieht/liest immer wieder Artikel zu diesem Thema und merkt einfach dass viele von diesen Kids echt schon unter Realitätsverlust leiden.

Für mich kein Wunder dass dort bei einigen der Ikarus-Effekt eingesetzt hat bzw. einsetzen wird.

Shin Malphur
6 Tage zuvor

Glaub mir die „locker flockig“ Euphorie vergeht nach 1-2 Wochen.

Die die danach dran bleiben, merken was es für harte Arbeit ist. Und natürlich versuchen sie es, genauso wie leidenschaftliche Musiker und Künstler es auch versuchen. Lang nicht jeder schafft es, aber die Mühen und Intentionen muss man nicht klein Reden.

Ich bin leidenschaftlicher Zocker und jeder der bei uns (unsere kleine 3er Stammgruppe) mitzockt oder zuschaut, wurde auch immer gut unterhalten. Für mich wäre das Streamen bspw. ein Traumjob! Aber bis Twitch überhaupt gestartet ist, war ich mit dem Studium fast durch und hatte schon eine Jobzusage. Heute würd ich auch nicht tauschen wollen, da ich schon sehr viel Energie in meine heutige Position gesteckt habe und stolz auf das bin, was ich erreicht habe. Aber wäre ich einige Jahre jünger, hätte ich es auch versucht…zumindest für ein paar Monate, bis ich weiß, ob ich „gut angenommen werde“ oder eben nicht. Mehr als ein paar Monate Zeit verliert man nicht und ist dafür um einige Erfahrungen reicher.

bl4ckb0l7
7 Tage zuvor

Eine Runde Mitleid von mir. Bitte, danke, tschüss!

Klarus
7 Tage zuvor

Verstehe ich „Klarnamen-Pflicht“ richtig, als dass dann der Streamer seinen richtigen Namen statt eines Nicknames angeben muss?
Für die ganzen „kleinen“ Streamer ist es halt ein Rückschlag, je nachdem wie viel Leidenschaft sie reingesteckt haben. Da kann ich Tränen schon nachvollziehen und finde es unangebracht, sich darüber lustig zu machen.
Mein persönliches (!) Ärgernis ist mal wieder die Verteilung vom Geld, wenn es in die Millionenbeträge geht. Zwei Menschen, die schon etliche Millionen wahrscheinlich haben, durch Sponsorverträge etc. Millionen weiterhin verdienen, erhalten noch mehr Millionen. Äh…ja. roll

Azarashi
1 Tag zuvor

Eher die Nutzer die sich auf anderen Plattformen hinter Pseudonymen verstecken können. Kernaussage von Toast war da vor längerem Mal, dass sein Chat nun weit weniger Toxisch wäre.

Er selbst kann als Kunstfigur jeden Namen annehmen. Das ist ja ein Business Ding von wo aus er streamt und kein Privatprofil.

Klarus
5 Stunden zuvor

Dann ist das doch ein tolles Feature, wenn der Chat dadurch weniger toxisch wird.

Chief
7 Tage zuvor

Wir alle hier haben schon mal den Job verloren, wurden überraschenderweise gekündigt, oder der Arbeitgeber ging pleite? Und?! Haben wir rumgeheult? NEIN. Wir haben uns abgeputzt und sind zum nächsten Vorstellungsgespräch gegangen und zum nächsten und zum nächsten….bis wir wieder einen Job hatten.
Hier jetzt vor der Community in Tränen „auszubrechen“ und dafür noch den „Opfergroschen“ zu erhalten finde ich geschmackslos und zeigt nur von der geistigen Reichweite mancher Streamer.

Platzhalter
7 Tage zuvor

die fingen an zu weinen, als sie die Spenden bekam aus Dankbarkeit. Aber das ist dir wohl entgangen

Shin Malphur
6 Tage zuvor

+1 was Platzhalter gesagt hat.

Und dazu noch, die haben teilweise während des Streams erfahren, dass ihre letzten 60+h Wochen für die Katz sind. Das sind Menschen und sie dürfen Emotionen zeigen. Wir sind nicht mehr in den Boomer-Zeiten, in denen wir uns „abgeputzt haben“ und unseren Frust unterdrücken, nur um „stärker“ zu wirken. Wer weinen will, soll weinen.

Wenn ich mein mühsam aufgebautes Unternehmen verlieren würde, dann würd ich mir meine Tränen auch nicht verbieten lassen.

Außerdem sind Streamer Entertainer, genauso wie Musiker und Schauspieler auch. Die zeigen genauso Emotionen, wenn ihre Existenz bedroht ist. Das ist nichts Neues und erst Recht nichts Ungewöhnliches

ratzeputz
7 Tage zuvor

Oh nein die Armen.
Nicht, dass sie vielleicht noch einem geregelten Job nachgehen müssten, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen.
Das wäre ja furchtbar

Picasso
6 Tage zuvor

Mimimi leute verdienen Geld mit etwas das ihnen spass macht wie können sie nur mimimi. Typisch Deutsche Neid Kultur weil man so unzufrieden mit sich selbst ist. Einfach nur lächerlich und peinlich

ratzeputz
6 Tage zuvor

Ach und deine Aussage ist keine „Mimimi, der ist anderer Meinung als ich mimimi“ Variante?
Allen voran dieses „der sagt das nur weil er unzufrieden mit sich selbst ist“ … alleine damit schließt du dich selbst schon von jedweder „vernünftigen“ Diskussionsgrundlage aus, weil offensichtlich packst du das nur auf Kindergartenniveau
DAS ist dann wirklich einfach nur, um in deinem Jargon zu bleiben, lächerlich und peinlich.
Btw … ich bin kein Deutscher wink … und mir, meinem Leben, meinem Job und meinem Umfeld super zufrieden und glücklich smile

Shin Malphur
6 Tage zuvor

Ich übersetze mal in Klardeutsch:
„Ich erkenne es nicht an, dass ihr mit der Selbstständigkeit als Entertainer im Bereich des Streamens mehr arbeitet, als die klassische 40h Woche. Ich erkenne es nicht an, dass ihr eurem Berufswunsch nachgeht, anstatt euch in die Job-Maschinerie zu begeben, wo es für jeden braven Mitarbeiter eine stupide Aufgabe gibt. Ich habe mich eingefügt und gehe brav wie ein Schäfchen in die geregelten Bahnen. Macht es also genauso, denn ich respektiere nur, was gesellschaftlich anerkannt ist.“

Dank Leuten mit einer Denkweise wie du stirbt Innovation in Deutschland. Allein den Leuten vorzuwerfen sie sollen jetzt einen „geregelten Job“ nachgehen, zeigt, dass du mit Innovation besonders in beruflicher Hinsicht nicht umgehen kannst. Innovation und Selbstständigkeit bedeutet immer auch eine Risikobereitschaft. Ich hab das schon oft erlebt, dass gerade diejenigen, die den Mut nicht aufbringen können etwas selbst in die Hand zu nehmen und entgegen der Vorherrschenden Norm zu machen, abfällig auf alle blicken, die gescheitert sind. Solche hatten wir bei unserer Gründung vom Familienunternehmen auch genug.

Bleib du brav bei deinem geregelten Job und vordefiniertem Leben. Andere geben sich nicht damit zufrieden und versuchen das Leben den eigenen Wünschen anzupassen…nicht umgekehrt wink

Hellbabe
7 Tage zuvor

die sollten überhaupt keine Kohle damit verdienen können. Egal ob mit yt, fb oder sonst einen Scheiß. Aber die heutige Generation braucht es anscheinend…..

Dera
7 Tage zuvor

Wo ist der Zug mit den Leuten denen es interessiert? Lul
Mixer war von Anfang an ein sterbendes Pferd. Das kommt alles nicht überraschend

Threepwood
7 Tage zuvor

Von FB Gaming habe ich zugegeben auch noch nie etwas gehört und vor allem wegen der Klarnamen ist es für mich fast interessant, mich da mal umzuschauen.
Ich guck mir höchstens mal Dark Souls Runs oder Story Spiele an, die es auf dem PC nicht gibt und Twitch wirkt bei dem Fokus auf geistig ewig 14 jährige einfach zu absurd und abschreckend. Andere Generation halt und…..ach ich zensier mich hier mal selbst. grin
Daher finde ich einen kleinen Spacko-Filter erstmal spannend.

Gorm-GER
7 Tage zuvor

Eine Tüte Mitleid für die Armen armen Streamer bitte..

Mir kommen gleich auch die Tränen, vor lachen.

Abso_67
7 Tage zuvor

„Bilder von weinenden Mixer-Streamern gehen um….“

Ich hau mich weg vor lachen… lol

Kerry
7 Tage zuvor

Ja, mit 2-3 weinenden Mädchen werden dann, wie immer. Gleich wieder ALLE Streamer in den Dreck gezogen. Finde ich auch etwas arg gewagt. Aber ich bin so schlau und sage dieses mal nichts dazu razz

Platzhalter
7 Tage zuvor

du da war sogar ein Junge dabei. Was nun?

Kerry
7 Tage zuvor

Die beiden sind doch schon lange Schnee von Gestern. So ist das eben, auch im Hollywood des Gaming. Man steht und Fällt. Und offtmals schlägt man härter auf als einem lieb ist.
Naja und wergen der Schließung zu heulen ist absoluter Kindergarten. Da erarbeitet man sich halt mal ein System. Streamt mal 2-3 Wochen nicht und informeirt zeitgemäß seine „Fans“ mit den Worten: „Ok Leute, ab dann und dann geht es auf dieser oder jener Plattform weiter. Seid da oder nicht. Ich freu mich auf euch.“
Was ist daran bitte so wahnsinnig schwer?

Scaver
8 Tage zuvor

Naja, am Ende steht und fällt eine Streaming Plattform nun mal auch mit den Streamern.
Und die haben, im Vergleich zu Twitch nun nicht gerade viele Leute erreicht (auch Facebook Gaming wird da massiv überschätzt).
Und das Mixer vor dem Aus stand, das ist doch nun schon LANGE bekannt… es war doch nur noch eine Frage der Zeit, bis auch MS entsprechend reagiert und das Ding zu macht (MS ist ja nun mal nicht dafür bekannt, Millionen in etwas zu stecken, um etwas zu retten, was eigentlich schon untergegangen ist).

Und es ist wie im „richtigen“ Leben und „richtigen“ Jobs. Wenn das Unternehmen dicht macht, werden die großen besonderen Mitarbeiter mit entsprechenden Qualifikationen sofort was neues finden und der kleine einfache Mitarbeiter muss halt schauen. So ist nun mal das Leben (traurig, aber wahr). Da hilft es nicht zu heulen, sondern dann den Arsch hoch zu bekommen und zu schauen, was man nun daraus macht. Die Alternativen prüfen, schauen wo hin man wechseln will und dann auch Community Arbeit leisten und die Fans überzeugen, mit zu wechseln. Das Zauberwort ist hier aber auch „Arbeit“ über 80% von denen haben in ihrem Leben noch nie richtig gearbeitet.

Kerry
7 Tage zuvor

Währen sie beim alten geblieben, bevor sie von Microsoft aufgekauft wurden, hätten sie vielleicht sogar noch mehr erreichen können. Die wo von den Änderungen nichts wussten weil sie vielleicht 1 Jahr inaktiv wahren oder mehr (so wie ich) waren, wurden erstmal vor den Kopf gestoßen.
Ich hatte erstmal 5 Monate gebraucht bis Microsoft meinen alten Account überhaupt akzebtierte. Ohne das ich extra mein emailkontro verknüpfen hätte müssen. Das ist nämlich auch ne fiese Masche die Microsoft da im Hintergrund abzieht.
Währe das nicht gewesen…. wer weiß was noch alles hätte gerettet werden und an Streamern gehalten hätte werden können. Auch ich bin vor Monaten zu twitch gewechselt. Mixer war, wie gesagt, VOR Microsoft als Haushund gut. Danach nurnoch müll smile

alfredo
8 Tage zuvor

die kleinen haben keine verträge die sie an facebook binden oder? sollen sie halt wo anders streamen, was is daran so schwer?

Scaver
8 Tage zuvor

Verträge mit Facebook hat sowieso niemand. Wenn dann hatten einige Verträge mit Mixer und die werden nicht von Facebook übernommen. Diejenigen können neue Verträge mit Facebook abschließen oder sich den alten Mixer Vertrag auszahlen lassen (also eine Entschädigung für die Vertragslaufzeit, die Mixer nun nicht mehr einhalten kann/will).

Das Problem ist, dass wenn die kleinen wechseln, dass ggf. viele ihrer Zuschauer eben nicht wechseln.
Denn viele sind bei Mixer, weil sie etwas gegen Twitch haben (was auch immer). Aber gerade in der Generation haben noch viel mehr was gegen Facebook mittlerweile.
Das bedeutet also Arbeit: Planung und Community Arbeit, um zusammen mit den Fans das „neue zu Hause“ zu finden. Aber so etwas wie Arbeit kennen die meisten Streamer nicht. Das bisschen Streaming (was meist auch sehr unprofessionell aufgebaut ist) ist die einzige Arbeit, die die in ihrem Leben bisher kennen gelernt haben.

Kann da schon verstehen, dass da „Existenzängste“ (wenn man das so bezeichnen kann) aufkommen. Tja muss man sich halt auch da mal mit der harten Realität des Lebens auseinander setzen.

C S
8 Tage zuvor

Es herrscht Klarnamen Pflicht?! Auch im Streamerchat? Da haben die von Facebook glaube ich, nicht wirklich verstanden, wie das Gaming außerhalb von Farmville funktioniert.

Scaver
8 Tage zuvor

Interessiert aber Facebook nicht! Die machen die eigenen Regeln und Du hältst dich dran oder kannst gehen. Facebook ist (noch) groß genug, um so etwas ohne Rücksicht auf Verluste diktieren zu können.
Aber ja, schaden wir denen das auf lange Sicht mit Sicherheit.

Triviaweise
8 Tage zuvor

Ich bin selber Mod bei einem Streamer der bei Mixer vor einiger Zeit endlich Partner geworden ist. Zu diesem Zeitpunkt gab es 5 Deutsche Mixer Partner. Raubkatze und Crapking gehörten natürlich dazu. „Mein“ Streamer ist von Twitch zu Mixer gewechselt. Er hat den Affiliate Status hinter sich gelassen und auf Mixer echt viel Zeit und Energie invisitert und sich diesen Partner status auch echt hat erarbeitet.

Wir brauchten natürlich um uns mit Mixer anzufreunden, aber es machte Spaß zu sehen wie die Plattform sich weiter entwickelt. Sowohl von den Zuschauern aus, als auch von den Funktionen. Auch wenn es nur einfache Funktionen waren die es auf Twitch schon lange gab, wie z.b. Clips oder sowas „simples“ wie zu sehen welcher Mod jetzt welche User wielange getimeoutet hat.

Aber auch die eigenen Funktionen die Mixer schon länger hatte, wie z.b. die Sparks die man sich durch zuschauen verdienen konnte und auch beim Streamer durch Emotes oder ähnliches wieder ausgeben konnte, das Leveln durch zuschauen bei dem Streamer, Mixplay um interaktionen zu starten, FTL was total cool war, weil der Streamer fast direkt auf den Chat eingehen konnte.

Es wird Twitch schaden das Mixer weg ist, weil weniger Konkurenz ist auch für die Twitch Streamer schlecht. Neue inniovationen werden dadurch nur verzögert, weil Twitch keinen druck hat.

Ich hatte vor ca. 2 Monaten das gefühl das MS mit Mixer nichts mehr zu tun haben will, weil einfach nix passiert ist auf der Plattform. Dann kamen aber die neuen Funktionen hinzu und ich dachte ich hätte mich geirrt.. deswegen verwunderte es mich noch mehr als dann die entscheidung kam.

Scaver
8 Tage zuvor

Weniger Konkurrenz… also ganz ehrlich… aus Sicht von Twitch und auch der meisten Streamer, war Mixer nie eine Konkurrenz. Nur eine Randerscheinung. Solche Aussagen gab es von Twitch ja schon mehr als einmal.
Auch der Weggang der beiden großen Streamer shroud und Ninja hat Twitch nicht geschadet. Dadurch konnten andere groß werden und die haben neue Leute zu Twitch gezogen.

Und nach meiner Meinung braucht Twitch keinen Druck für Innovationen. Die meisten Innovationen bei Twitch kamen schon lange, bevor es überhaupt irgendeine erwähnenswerte Konkurrenz gab.

Das ist das Problem mit Mixer bzw. den Leuten dort. Mixer wurde hoffnungslos überschätzt. Auch sicher mit ein Grund, wieso MS das Ding aufgibt und nicht mit mehr Geld versucht, das Ding zu retten.
Weil einfach im Vergleich zu allen anderen nur ein Minibruchteil an Content existiert, den es bei anderen Plattformen wie Twitch, YouTube und auch Facebook Gaming gibt.

N0ma
8 Tage zuvor

Wenn 2 absahnen gibts 100 die dafür bezahlen. So ists nicht nur im Streaming Markt. Die Mixxer Angestellten sollte man auch nicht vergessen.
Passiert bei Microsoft allerdings relativ oft das Sachen wieder eingestellt werden. Man hätte es auch einfach noch ein paar Jahre laufen lassen können, um den ganzen mehr Zeit zu geben. Muss ja nicht alles gleich xx % Rendite abwerfen. Ok bei Konzernen anscheinend schon.
(achso bevor jetzt gleich kommt das lief ja schon ..jahre.., ja ist bekannt)

Scaver
8 Tage zuvor

Es gibt keine „Mixer“ Angestellten. Das sind Microsoft Mitarbeiter. Die werden in der Regel intern umverteilt.
Die Mixer Technologie an sich wird ja nicht aufgegeben, nur der Dienst. Die Technologie wird z.B. in Microsoft Teams integriert.

Das „Problem“ bei Microsoft ist, dass sie ein Aktienunternehmen sind. Und ein Produkt, dass nur Verluste einfährt (und ja, Mixer war ein Minusgeschäft) kann man nicht laufen lassen, wenn die Aktionäre, also die Geldgeber, etwas dagegen haben. So wird es auch hier gewesen sein. Bzw. hier wird MS das Ding schon länger weiter getragen haben, als es den Aktionären lieb gewesen ist.
Weil ganz ehrlich… auch wenn es uns Kunden nicht immer passt (ich war Windows 10 Mobile Kunde), aber man muss auch verstehen, dass die Geldgeber kein Geld geben wollen, wenn dieses dann bewusst verbrannt wird.
Du willst dein Geld ja auch in kein Produkt anlegen, dass aktuell nur Verluste einfährt oder?

N0ma
7 Tage zuvor

Man kann auch Mitarbeiter reduzieren das es wieder passt, ist ja nicht so das Mixxer keine Einnahmen gehabt hätte. Ja Windows Mobile ist auch ein gutes schlechtes Beispiel. Nachdem man x mal die Technologie gewechselt hat, warum auch immer hat mans dann ganz zu gemacht. Bis man in ein paar Jahren wieder den x+1 Versuch startet.

Das mit dem wir machen mal zu weil wir nicht Geld verbrennen wollen passt nicht zu Software. Da ist die Anfangsinvestition am grössten. Microsoft Projekten gehe ich aber mittlerweile perse erstmal aus dem Weg, weil die in kürze eh wieder dicht sind.

Zavarius
8 Tage zuvor

Junge ich fall vom Glauben ab… Ich hab mir mal einige dieser „Clips“ durchgesehen und selbst hier sieht man es – Top month Spenden.

Ich würde auch rumheulen, wenn NUR DER HÖCHSTE schon 2.6k$ im Monat investiert. Und das ist nur die Summe von dem Screen im Artikel. Wenn ich im Moment – mal ganz klein angesetzt – 10.000 verdiene, davon großzügig 2000 raushaue, werde ich mit den Ersparnissen aus 12Monaten mal dicke 3-4 Jahre auskommen… Genug Zeit um einen neuen Versuch zu starten oder der ILS, von mir aus, 5000 an den Kopf zu werfen für eine Ausbildung der höheren Ebene…

Scaver
8 Tage zuvor

ILS? Der war gut. Bedeutet ja Arbeit für die ^^

Snake
7 Tage zuvor

ILS?

Millerntorian
8 Tage zuvor

Es gibt zumindest das Gerücht, dass Facebook angeblich jedem Mixer-Partner, der zu ihnen wechselt, einen Bonus von 2500 $ spendiert, wenn die wechseln, mindestens 90 Tage bleiben und dabei bestimmte Konditionen erfüllen, also wahrscheinlich ein bestimmtes Pensum an Stunden streamern.

…..Im Moment haben nur wenige überhaupt auf dem Schirm, dass Facebook sich so im Live-Streaming von Games engagiert. Aber die Plattform hat eine hohe potentielle Reichweite.

Ach Herr, ist heute „Hirn“ wieder nicht auf der Tageskarte ausgezeichnet? Denn wie sagt man so schön? Daten sind die neue Währung. Nun mag ja jeder seine virtuelle Neigungen ausrichten, wie er oder sie denn möchte, aber wer von den potentiellen Zuschauern wirklich so naiv ist, zu glauben, dass FB im Kern der Sache daran interessiert sei, eine Gaming-Plattform um des reinen Spaßes willen anzubieten, der tut mir leid.

Natürlich sind auch andere Plattformen nicht minder geschäftstüchtig, aber unser blauer Datenkrake nimmt unter all diesen noch eine besondere Stellung ein. Aber ich würde es genauso machen, generiert mir doch eine zu mir wechselnde Streamergemeinde mit ihren Anhängern möglicherweise Zugriff auf ein Vielzahl von neuen Daten. Dagegen nimmt sich dann, wenn man weiß, womit FB & Co. ihr Geld verdienen, eine kleiner „Schön das du mit deiner Anhängerschar zu uns kommst“-Obulus aus der Portokasse wie Zwerg-Peanuts aus.

Ich habe nun wirklich keinen Aluhut aus Angst vor bösen Aliens auf der Rübe, und halte Social Media Plattformen nicht nur für einen innovative, sondern auch essentiell wichtige Austauschmöglichkeit der globalisierenden Gesellschaft an sich, aber gerade wenn man genauer analysiert, wie massiv und umfassend unsere einstmals so idealistisch gestartete Zuckerberg-Plattform persönliche Daten abgreift und vermarktet, dann ist man gut beraten, sich auf andere Art und Weise mitzuteilen oder auszutauschen. Und diese Plattform gänzlich zu meiden.

Auch wenn dies zugegebenermaßen in Zeiten, in denen gefühlt jeder Hinz und Kunz den ersten erfolgreichen Pups seines Nachwuchses oder den optisch ansprechenden Ayran-Plastikbecher beim Dönermann um die Ecke der ganzen Welt mitteilen möchte, immer schwieriger wird. Aber hey, es gibt ja genug Alternativen…ob die nun aber so viel besser oder schlechter sind. Who knows?

Aber ich glaube, diese Erkenntnis reift erst, wenn man älter wird. Oder man sich beruflich mal mit Daten-, Marketing- bzw. Marktanalysen beschäftigt hat. Das Glück (oder sollte ich sagen Pech?) hat nur leider nicht jeder.

Ergo, lassen wir die virtuellen FB- Jugendspiele beginnen..ich muss den Kram ja nicht anklicken.

Irina Moritz
8 Tage zuvor

Ich fand’s hart, dass die Leute es wirklich mitten in ihrem Stream aus dritter Hand erfahren haben. Kein Wunder, dass sie so reagieren. Sie haben sich eine Com aufgebaut, einen Platz, wo sie Spaß haben und der wird schon in einem Monat nicht mehr existieren. Selbst, wenn sie auf einer anderen Plattform anfangen, es ist immer noch ein Verlust neutral

Scaver
8 Tage zuvor

Naja was hätte Mixer machen sollen? Alles Streams für ne Stunde sperren, weil sie dann was anzukündigen haben?
Da hätten die selben Leute auch wieder gemeckert. Ja sicher blöd, dass einige das durch 3. während dem Streamen erfahren. Andere Streamer haben es aber außerhalb ihrer Streaming Zeit selbst gelesen.
Wenn ich auf Arbeit im Büro sitze erfahre ich auch nur durch 3. wenn gerade was krasses in der Welt passiert. Auf Arbeit muss ich mich auch auf meine Arbeit konzentrieren. Da wird auch nicht das Arbeiten für ne Stunde eingestellt, weil die Regierung irgendwas bekannt zu geben hat.
Selbst wenn was vom Arbeitgeber selbst kommt, erfahre ich das oft erst durch Kollegen, da ich nicht die Zeit habe ständig aufs digitale schwarze Brett oder die internen E-Mails zu schauen. Dafür habe ich zuviel mit dem „Live Betrieb“ zu tun.

Worauf ich hinaus will… auch wenn das vielleicht für die einzelne Person unschön ist, aber so ist nun mal das Leben. Dazu kann ich zu diesen Streamern dann nur sagen „Willkommen im echten Leben, gewöhn dich besser dran!“

Dome
8 Tage zuvor

Ich sehe die chefetage bei twitch schon wie sie feiern. Ein konkurent weniger und was mussten wir dafür tun, nichts. 🥂 Er hat uns die 2 besten „mitarbeiter“ weggenommen und ist dennoch gescheitert… 🙈

Motzi
8 Tage zuvor

„Viele „normale“ Streamer mit nur wenigen hundert Zuschauern“

Mit wenigen hundert Zuschauern gehörte man bei Mixer schon zu den „großen“ Streamern wink

Der_Frek
8 Tage zuvor

Ich finde es krass wie inflationär man diese Zahlen inzwischen betrachtet 😅

Wenn ich mit meiner Band auftrete und da über 100 Leute sind, dann ist das für uns schon „ne große Sache“.

Und hier heißt es: Ist ja nicht soviel…. mittelmäßig…. kleiner Streamer 😂

Scofield
8 Tage zuvor

Da hast du recht. Ich meine wenn man überlegt, selbst 100 durchschnittlich zu erreichen ohne das einen ein großer streamer pusht ist nicht ganz einfach.

Scaver
7 Tage zuvor

Naja für dich. Gibt aber auch Bands, die würden bei 100 Leuten nicht mal auftreten!
Wenn da nicht nen ganzes Stadion (fast) ausverkauft ist und die Leute auch da sind, kommen die erst gar nicht auf die Bühne.
Ist halt immer relativ. Für dich sind 100 ne große Sache, 300 dann gigantisch. Die selben oben angesprochenen Bands würden auch für 1.000 nicht auf die Bühne kommen, selbst bei 10.000 noch nicht.

Und wenn man eben Twitch und Mixer vergleicht, sind „ein paar Hundert“ bei Twitch wenige und Du bist einer der Kleinen und bei Mixer sind es schon recht viele und Du bist einer der Großen.

Und das ist das Problem bei Mixer gewesen… dass gerade die Nutzer diese Tatsache nicht nur ignoriert, sondern geleugnet haben. Ebenso die Tatsache, dass ein Dienst wie Mixer mit solchen Zahlen kein Gewinn generieren kann.

Azarashi
7 Tage zuvor

Aber auch die Künstler, die nur noch Arena Touren spiele haben (häufig) mal in 100er Klitschen gespielt. Das ist schon ein weg den man gehen muss (wenn du keinen major im Rücken hast).

100 Viewer sind selbst auf Twitch schon ordentlich und mittelfeld (subjektiv wenn cih so meine Liste anschaue) und reichen mit den üblichen Spenden, Mini-Sponsoring und ggf weiteren Marketing/Sales-Channels (Kofi, Instagram etc) zum Leben, grade für Junge leute.

Die Range bzw. der Peak ist bei Twitch nur wesentlich höher, die einen verdienen nix, die anderen nen knappen Mindestlohn und andere Millionen.

Der_Frek
7 Tage zuvor

Eine Band die nicht auf die Bühne kommt, weil ihnen zu wenig Leute da sind, sollte mal überlegen, warum sie das eigentlich noch macht wink

Und natürlich ist das eine Ansichtssache und natürlich sind auch wir eine „kleine Band“.

Trotzdem ist das an für sich gesehen schon eine Menge. Man stelle sich mal vor, dass die 100 Leute hinter dir stehen, wenn du spielst und nicht nur Zahlen auf dem Bildschirm sind. Aber das ist wie mit den Transfersummen und Gehältern im Fußball. Da hat man ja auch jegliche Relation zu verloren.

exelworks
8 Tage zuvor

Dann muss man sich Alternativen suchen.

Finde es aber immer wieder sehr bedenklich, dass vielen suggeriert wird sowas wäre für jeden ein festes Standbein. Gerade als kleines Licht würde ich immer erstmal eine normale berufliche Laufbahn nehmen und nebenbei streamen. Wenn man dann merkt „ok das kommt an und ist auch beständig“ kann man sich ja später nur noch darauf konzentrieren.

Mithrandir
8 Tage zuvor

Ganz allgemein…die Erwartungshaltung das etwas, das deutlich auf schnelllebige Dinge und einen sich schnell verändernden Markt aufgesetzt ist als Selbstständiger „für immer“ so bleiben wird ist….schwierig.

Ich erwarte von jemandem, der sein Haupteinkommen durch Streaming erwirtschaften will halt dieselbe Risikoabwertung und Realitätsnähe wie von jemandem, der ein eigenes kleines Lokal oder Geschäft eröffnet. Man KANN alles auf eine Karte setzen, ist aber riskant.

exelworks
8 Tage zuvor

Jop auf jeden Fall.

Dieser Markt ist auch einfach übersättigt und einem Euro der leicht zu verdienen ist (zumindest wenn es auf die meisten so wirkt) , rennen auch immer viele nach.

Leya Jankowski
8 Tage zuvor

Das Problem ist hier nur, dass du kein Standbein aufbauen kannst, wenn du so nebenbei streamst. Um ein erfolgreicher Streamer zu sein, der sein Haupteinkommen durch Streamen finanzieren kann, musst du eine eigene kleine Firma sein. Dazu gehört starke Marktanalyse, dich mit Analyse-Tools auseinandersetzen, Zielgruppen-Analyse, Marketing, eine Community aufbauen, am besten auch eine gute Social-Media-Präsenz aufbauen. Es ist auch schwierig nur über Twitch erfolgreich zu werden. Nebenher einen YouTube-Channel aufbauen, der beständige Videos hat über die du neue Follower gewinnen kannst. Sprich, hier musst du dich auch mit der Plattform und mit dem ständig wechselnden Algorithmus auseinandersetzen.
Wenn du kein finanzielles Polster hast, um den Aufbau als Vollzeitjob anzugehen, dann hast du lange Zeit zwei Vollzeitjobs. Vielleicht schaffst du es, dich von dem zu lösen der dich im Aufbau getragen hat.

Wenn du so nebenbei streamst, dann wird es mit großer Wahrscheinlichkeit auch bei dem so nebenbei streamen bleiben.

exelworks
8 Tage zuvor

Es gibt/gab doch aber auch sicher Leute die eher eine Fanbase aufgebaut haben durch Qualität als durch Quantität oder? Ich persönliche folge nur eine Handvoll Youtubern da ich für mich keinen Sinn darin sehe andere bei Spielen zu verfolgen.

Wenn ich jetzt aber davon ausgehe, dass ich neben meinem Job dennoch mind. 3-5h täglich noch zocke…könnte ich ja, theoretisch, das auch als Streamer machen.

Was die Analysen betrifft und wie stark das betrieben wird, dazu kann ich natürlich nicht viel sagen. So tief bin ich im Thema nicht drin smile

Leya Jankowski
8 Tage zuvor

Die Qualität ist nicht ausschlaggebend für den Erfolg, bzw. Streaming als Standbein aufbauen zu können. Man muss sich schon damit beschäftigen, wie man Leute erreicht. Man kann noch so tolle Qualität liefern, wenn das drum herum nicht stimmt und es sich niemand ansieht, dann nutzt einem die beste Qualität auch nichts. Natürlich wird jemand, der gute Qualität liefert auch größere Chancen auf Erfolg haben. Aber Qualität/Talent alleine reicht eben nicht.
Das ist im Prinzip auch unser täglich Brot. Die Seite unter die top 3 Gaming-Webseiten in Deutschland zu bringen hat auch sehr viel mehr erfordert als nur gute Artikel schreiben

exelworks
8 Tage zuvor

Das erklärt mir auch warum Streamer tatsächlicher Zuschauer und Spender haben, obwohl sie nur monoton Online-Casino spielen und salopp ausgedrückt Dünnschiss erzählen ^^

Marrurk
8 Tage zuvor

Ich verstehe das Problem nicht so wirklich.
Dann ziehen die kleinen halt nach Twitch oder Facebook um. Die Fans werden schon mitkommen, weil was wären das für Fans wenn sie sie nicht mehr schauen würden nur weil ne andere Firma nun dahinter sitzt….

Platzhalter
8 Tage zuvor

„Ninja wechselt zu Mixer“

Ich glaube den Rest kann ich mir schenken zu schreiben was danach passierte.

Mithrandir
8 Tage zuvor

Der Unterschied ist aber. Ninja ging von einer Plattform, die weiter bestehen bleibt zu einer anderen. Die Leute, die diese Streamer bei Mixer aboniert haben können nicht sagen: „Boah, wenn die jetzt zu Twitch gehen ne…ICH bleib bei Mixer“. Die Plattform verschwindet komplett.

Ron
8 Tage zuvor

Ich frage mich eher, wie sich Facebook als Streamingplattform etablieren möchte. Ich kenne eigentlich kaum noch eine Person zwischen 18 und 30 Jahren, die die sich da gerne aufhält. Als Social Plattform wurde es für viele von Instagram abgelöst. Meinen eigenen FB Account habe ich mittlerweile seit etlichen Jahren nicht mehr angerührt. Kann mir kaum vorstellen, dass man auf FB noch ausreichend junge Kundschaft findet.

Seither
8 Tage zuvor

Instagram gehört doch auch zu Facebook. Ich weiß nicht, wie die Hintergründe genau aussehen, aber würde mal behaupten, Facebook weiß, wie es verschiedene Dienste gut verkauft. Läuft „Facebook Gaming“ nicht gut, finden die schon einen anderen Weg, dasselbe unter anderem Namen an die Leute zu bringen oder was aufzukaufen.

Azarashi
7 Tage zuvor

Facebook täte vermutlich sogar gut daran das ganze irgendwie aus Facbeook selbst auszugliedern und mit einem neuen Brand zu versehen oder ggf in irgendeiner Form mit IGTV zur Livestream-Plattform zu machen.

Facebook als Brand ist da einfach mit Dingen behaftet, die bei jungen Nutzern nicht gut ankommen.

Das Facebook aber gut darin ist Dinge zu verkaufen würde ich mal in Frage stellen. Im grunde kam seit Facebook nichts von dem was sie so getrieben haben groß raus. Alles was nach dem Siegeszug seit 2010 an positiven Dingen kam waren eingekaufte Plattformen wie Instagram oder Whatsapp deren Funktionen dann für alle Apps mehr oder weniger gleichgeschaltet wurden. Innovationen bleiben schon länger aus, die smiese PR hingegen bleibt gleich.

Seither
7 Tage zuvor

Stimmt wohl, dass Facebook eher einkauft.
Aber ist das mit dem schwächeren Interesse der Leute denn wirklich eine allgemeine, internationale Sache oder nur bei uns so?

Azarashi
7 Tage zuvor

Das ist vor allem ne Sache in den Industriestaaten.
Da haben zwar auch rund die hälfte der 13-21 Jährigen facebook, nutzen es aber im Verhältnis zur Masse der Installationen kaum. Da liegen Snapchat und Tiktok, oder eben Instagram, je nach Land (weit) vorne. auch YouTube wird mehr genutzt

In Asian (speziell China und Russland) gibt es weitere starke Netzwerke die Facebook hinter sich lassen können.

Seither
7 Tage zuvor

Danke für die Antwort smile
Wenn ich daran denke, in wie vielen Mobile Games vorgeschlagen wird, seinen Account mit Facebook zu verbinden, überrascht mich das doch etwas.

Azarashi
6 Tage zuvor

Es gibt auch immer noch haufenweise Dienste die nen Google+-Share Button haben. Das Netzwerk ist aber shcon seit Jahren eingestellt.

Ansich hilft das einbinden all dieser Buttons und Social Logins beim Daten sammeln um die eigne Werbung z.B. zu optimieren um mehr user anzusprechen, wie der der das Game installiert hat und sich mit Facebook verbunden hat. Das ist für Business geil.. für den Endkunden ist es intransparent und seit der DSGVO auch nichtmehr so einfach umzusetzen.

Ich hatte mir gestern nochmal solide Zahlen versucht rauszusuchen, Problem ist natürlich, dass Facebook selbst nur die geilen Zahlen raushaut 20000000 Milliarden Nutzer bla bla. Wie aktiv die aber sind, wie groß die Bot-Netzwerke sind etc dazu gibts keine validierten Zahlen die ich auf die schnelle finden konnte. Die 50% kamen aus ner Befragung unter 10.000 US Teens ind er entsprechenden Altersklasse.

Ron
7 Tage zuvor

Ja das stimmt, du kannst aber beide Apps vollkommen unabhängig voneinander nutzen. Ich kenne auch wirklich nicht einen Menschen, der beide Apps miteinander verbunden hat oder auf beiden Kanälen aktiv ist. Allgemein habe ich aber den Eindruck, dass die ältere FB Kundschaft, sowie die Kundschaft Ü40 bei Facebook geblieben ist, während die ganzen jüngeren Leute zu Instagram gewechselt haben.
Gestern erschien für Instagram sogar so eine TikTok Funktion, welches sich Reels nennt. Das ist ja schon extrem für ein jugendliches Publikum ausgerichtet, teilweise für Leute, die deutlich unter 18 Jahren sind. Da kapiere ich es nicht so ganz, wieso man die Streaming Präsenz nicht eher versucht mit Instagram zu verknüpfen.

Seither
7 Tage zuvor

Allgemein schätze ich, dass es Facebook relativ gleich ist, ob man lieber Facebook oder Instagram nutzt, aber bezogen darauf, wie gut dann Facebook Gaming ankommt, kann sich das sicherlich auswirken.
Vielleicht folgen die ja deiner Idee mit Instagram, wenn sie auf dem jetzigen Weg zu wenig junge Leute erreichen.

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