Twitch-Streamer Asmongold erklärt, warum er Raids in WoW schlecht findet und was neue MMOs besser machen

Twitch-Streamer Asmongold erklärt, warum er Raids in WoW schlecht findet und was neue MMOs besser machen

Der größte MMORPG-Streamer auf Twitch ist Zack alias „Asmongold“. Aus persönlichen Gründen streamt er derzeit unregelmäßig und hauptsächlich über seinen Zweitkanal. Dort ließ er sich jetzt über World of Warcraft aus, insbesondere die Raids kommen dabei nicht gut weg.

Wer ist Asmongold?

Auch wenn er viel über Blizzard meckert, von der neuen Erweiterung Dragonflight ist er trotzdem beeindruckt. Vor allem der Rufer der Dracthyr hat es ihm angetan. Gameplay der neuen Klasse seht ihr hier:

3 Minuten Gameplay zu Rufer, der neuen Klasse in WoW Dragonflight

Asmongold findet, Raids in WoW verschwenden zu viel Zeit

Das ist die Situation: Seit 2021 zeigt Asmon auch vermehrt Final Fantasy XIV und Lost Ark. Mit letzterem knackte er sogar seinen Zuschauer-Rekord. Als er nach seiner WoW-Abstinenz zurückkehrte, zeigte er sich genervt von den „fürchterlichen und langweiligen Raids.“

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Asmongold kritisierte die Raids bereits im März

Das stört ihn an den Raids: Am 01. August 2022 postete Asmongold ein Video mit dem Titel „Blizzard Is Killing WoW“. Darin kritisiert er vor allem die Raids. Diese seien veraltet, antiquiert und eine Zeitverschwendung.

Asmon wirft WoW vor, bewusst die Zeit der Spieler zu verschwenden. Einen Großteil des Bossfights sei man nämlich mit ganz anderen Sachen beschäftigt. Das führe auch dazu, dass viele Spieler einfach keine Zeit mehr für Raids finden würden.

So läuft ein Raid in WoW aus Asmons Sicht ab:

  • Die Organisation: Erstmal müsse man die ganze Gruppe überhaupt an den richtigen Ort bringen. Hexenmeister vergessen? Dann müssen erst einmal 2 Leute den ganzen Weg zurück rennen, um fehlende Personen ran zu holen.
  • Wipe Protection: Eine Person sollte stets überleben, um die ganze Gruppe wiederzubeleben. Wer das nicht zur Verfügung hat, muss im Falle eines Wipes den ganzen Weg zurück rennen.
  • Trash Mobs: Dann müssten noch endlose Wellen an Trash Mobs aus dem Weg geräumt werden, die keinen Spaß machen und alles nur künstlich in die Länge ziehen.

Was eigentlich in 30 Minuten erledigt sein könnte, blähe sich so laut Asmongold auf 3 Stunden auf. Darauf hätten die Leute irgendwann keine Lust mehr und dann würden sie es auch einfach nicht mehr machen. Das Spiel respektiere ihre Zeit nicht.

Die Schwierigkeit der Raids selbst sei dabei gar nicht das Problem. Viel mehr seien es die organisatorischen Hürden, die man überwinden müsse, um überhaupt zum Raid zu gelangen. Das sei die wahre Herausforderung.

So empfindet Asmongold die Raids in WoW und Lost Ark

Gerade die Trash Mobs scheinen Asmon besonders zu nerven. Früher hätten sie noch irgendwie einen Wert gehabt. So habe man die Mechaniken des Bosses durch sie lernen können oder kosmischen Flux erhalten, eine Währung in WoW.

Außerdem habe man auch einfach nicht gemerkt, wie mies manche Mechaniken waren, als es noch weniger direkten Vergleich gab. Nun seien sie jedoch ein Überbleibsel aus einer vergangenen Zeit. Andere Spiele hätten WoW da mittlerweile abgehängt.

Raids sollten sich auf das Wesentliche konzentrieren

So machen andere Spiele es besser: In FFXIV und Lost Ark sei das alles besser. Dort sei man die meiste Zeit tatsächlich mit dem Boss selbst beschäftigt.

  • Epische Raids in FFXIV haben mittlerweile gar kein Trash mehr. Man geht direkt in den Boss-Kampf rein und kann sofort loslegen.
  • Die Abyss-Raids in Lost Ark haben zwar Trash, aber man kann nach einem Wipe direkt zum Boss zurückkehren.

Sowohl FFXIV als auch Lost Ark bieten außerdem Raids für viel kleinere Gruppen an als WoW, was die Organisation um einiges erleichtert. Zudem behält man in FFXIV nach dem Tod seinen Foodbuff, was erneut die Organisation und Vorbereitung auf den Raid erleichtert, da man nicht so viele Items verbraucht.

Das wünscht sich Asmongold von WoW: Früher habe WoW Innovation im Genre vorangetrieben, da es in vielen Bereichen der Vorreiter war und die bereits bestehenden MMORPG-Mechaniken verbessert hat. Heutzutage würde jeder von dieser Vorarbeit profitieren, außer WoW selbst. Sie müssten wieder zum Vorreiter werden. Außerdem solle man sich auf Mechaniken konzentrieren, die tatsächlich eine Bereicherung für die Spieler darstellen:

Diese Verbesserungen sind nicht in World of Warcrafts Design berücksichtigt. Und das müssen sie sein. World of Warcraft muss wieder das werden, was es überhaupt erst zu einem guten Spiel gemacht hat. Ein Pionier des Genres.

Asmongold via YouTube

Und konkreter? Wenn man stirbt, solle man direkt vor dem Boss respawnen, ohne sich den ganzen Weg dorthin nochmal durchkämpfen zu müssen. Dort sollte es zudem ein Portal geben, um Mitspieler zu beschwören.

Die Food Buffs sollten auch keineswegs komplett entfernt werden. Stattdessen sollten sie einzigartiger gestaltet sein und sich auf die Spielweise auswirken. Das erhofft er sich auch von Dragonflight.

Können Spieler auch etwas besser machen? Asmongold ärgert sich über die Mentalität mancher Spieler. Sie seien stolz darauf, ihre Zeit verschwendet zu bekommen. Nur, weil man selber in der Lage sei, so eine Zeitverschwendungs-Mechanik zu überwinden, sei die Mechanik selbst noch lange nicht gut.

Hier wünscht er sich wohl ein Umdenken in Teilen der Community. Dabei geht es ihm auch um Spieler, die noch nicht so lange dabei sind oder so ein hohes Skill-Level haben. Auch sie sollten Spaß in Raids haben können.

Was sagt unsere Redaktion dazu?

Cortyn sieht das alles etwas anders:

„Die meisten Raids in World of Warcraft haben schlicht eine andere Zielgruppe als die etwa in Lost Ark. Raids sollen Unternehmungen sein, die mehrere Stunden dauern – eben ein abendfüllendes Programm, ein großes, zusammenhängendes Abenteuer. Sicher braucht es dafür nicht ewig lange Rücklaufwege, doch die sind inzwischen bereits deutlich kürzer als noch früher. Über Trash-Mobs lässt sich immer streiten, für manche sind sie nur Füllmaterial, für andere aber eben logische Bewohner des jeweiligen Ortes – Handlanger, die es auch zu bezwingen gilt und die manchmal auch schicken Loot droppen.

Die nervigsten Probleme der Raids in WoW hat Blizzard im Laufe der Jahre bereits angepasst, weshalb ich die Kritik von Asmongold nur bedingt nachvollziehen kann.

Davon ab gelten die Raids in WoW in den meisten Communitys noch immer als Paradebeispiel für gutes Boss-Design mit interessanten Mechaniken. Viele andere MMORPGs würden sich um solche Kämpfe reißen. Sie sind aber auch so gut und erinnerungswürdig, weil man Zeit für sie benötigt und nicht nach 20 Minuten fertig ist.“

Irina findet, dass Final Fantasy XIV viel richtig macht:

„Ich kann zwar nicht sagen, wie es bei WoW aussieht, aber ich vermisse den Trash in FFXIV definitiv nicht. Zu Anfangszeiten von FFXIV 2.0 gab es im Bahamut- und Alexander-Raids noch Trash, aber der fiel nach und nach weg. Auch der Verlust des Food-Buffs nach dem Tod wurde anfangs genauso gehandhabt wie in WoW und später erst abgeändert. Ich weiß noch, wie das von unserer Gilde richtig gefeiert wurde. Es sind kleine ‚Quality of Life‘-Verbesserungen, die man schätzen lernt, wenn sie in anderen MMORPGs nicht vorhanden sind.“

Wie seht ihr das? Seid ihr auch schon übergelaufen oder haltet ihr WoW die Treue? Sind die Mechaniken wirklich aus der Zeit gefallen, oder einfach genau das, was WoW ausmacht?

Asmongold kann aber auch ganz andere Töne anschlagen. Auch wenn er sonst kein gutes Haar an Blizzard lässt, Dragonflight lässt auch seine Augen leuchten.

Quelle(n): Asmongold TV
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Klaphood

Sehe es wie Cortyn.

Raids sind für mich umfangreicher (abendfüllender) Content. Nicht nur ein weiterer, kurzer Inhalt wie jeder andere auch.

Keupi

Persönlich habe ich schon lange nicht mehr geraidet. Ist mir mittlerweile sozial zu anstrengend und auf LFR oder ähnliches habe ich auch keine Lust. Ich mag 4er oder 5er Dungeons mit Freunden laufen. Bisschen farmen und Open PvP nebenher. Es muss halt irgendwas alleine und in der Gruppe zu tun sein.

Momentan bedienen das Diablo2R, Diablo 3 und Path of Exile besser als die MMORPGs. Würde mir mehr Crossplay und Cross-Speak wünschen, damit alle Kumpels mal wieder dabei sein können.

Scaver

Ach wie oft habe ich es mal mit anderen Games versucht. AION, SWTOR, GW2, FFXIV (mehrmals), Lost Ark… nur eine kleine Auswahl.

Keines konnte mich in Sachen Gruppen Content mehr abholen, als WoW. Auch deswegen komme ich irgendwie immer wieder zurück. Ich lege also nur Pausen ein und weiß, dass ich irgendwann wieder komme. Sei es in einem Monat, einem Jahr oder 5 Jahren… je nach Umstand.

Sicher sind die WoW Raids nicht perfekt und gerade FFXIV und Lost Ark bieten ein paar Punkte, die besser sind. Aber nur wenige in meinen Augen.

Die genannten Punkte gehören aber nicht dazu. Trash gehört dazu. Ein gigantischer Boss mit vielen Anhängern… aber keiner da der den Boss beschützt oder auf dem Weg dahinm anzutreffen ist? Sicher kein gutes Desing.

Organisation… ja das liegt doch nicht an Blizzard oder dem Game, wenn es Leute nicht schaffen, pünktlich beim Raid zu sein. Früher brauchte, wer ohne sich zu melden zu spät kam, gar nicht mehr kommen. Und Minus DKP gab es auch noch ^^
Heute wird halt ohne angefangen, wenn es nicht gerade der Tank oder nen Heiler ist. Und wenn doch, kann idR ein DD solange umspeccen und übernehmen. Dafür zu sorgen das auch Ersatz da ist, ist auch in anderen MMORPGs sinnvoll. Denn z.B. nen Tank wo das Internet ausfüllt, kann es immer mal geben.

Wipe Protection… nennt sich „nicht wipen“! Wipes müssen bestraft werden. Dazu gehören Reparaturkosten, der Weg zurück zum Boss und auch dass man wieder Buff Food braucht.
Zudem mit BR, Soulstone, Ankh und Todstellen beim Jäger kann man das sehr oft abkürzen.
Und bevor nun jemand kommt, dass ein Jäger kein Res hat… nen Jäger der kein Ingi ist taugt nix und nen Ingi kann sich für den Res Tools herstellen.

Ach und kleine Gruppen… alles unter 10 Spieler ist kein Raid, sondern nen normaler Dungeon! Erst die vielen Spieler die man koordinieren muss und wo es am Ende (mehr oder weniger) auf jeden ankommt, ist nen richtiger Raid. 40 Spieler oder mehr ist nen richtiger Raid. 20 Spieler ist Ok für nen Raid, 10 Mann ist schon nur noch nen Fun Raid in ner gemütlichen Runde.
Zum Schwierigkeitsgrad in einem Raid in einem MMORPG gehört eben auch das Zusammenspiel VIELER (Massiv) Spieler!

Lost Ark ist was Raids angeht auch kein echtes MMORPG. Wenn man in den Raids ist hat man eben nicht das Gefühl, in einem MMORPG zu sein!

Final Fantasy sind ok. Sie haben Raids halt aufgeweicht. Gut, das hat Blizzard in WoW auch gemacht in Vergleich zu anderen MMORPGs davor (und auch danach).

Jeder sollte halt für sich das suchen, wie er es mag und das dann auch spielen.
Wenn Asmo die Raids in FFXIV besser findet, dann soll er in FFXIV raiden und es in WoW sein lassen.
Ich hingegen raide nur in WoW (gut jetzt gerade nicht, aber in DF vielleicht wieder).

Und ja, Raids sollen ein Programm sein, dass MEHRERE Abende füllt. 2 1/2 – 3 Stunden und das 2-3 mal die Woche… das ist für mich nen Raid. Und dann brauch ich auch nur einen und nicht mehrere wie in manch andere Games, wo man dann jeden Tag nen anderen Raid, Boss, Guardian oder was auch immer macht.

N0ma

Wenn die Umsetzung wenige stumpf wäre würde das auch mehr Spass machen.
Trash der auch wipen kann, Trash der sich bewegt, Portale. Seine Zeitdarstellung ist völlig überzogen, um sein Argument zu stützen, aber Verbessserungen machen durchaus Sinn.

CS-7

Findet der auch irgendwas gut? Für mich hat er nur Bekanntheit über eure Seite bekommen aber ich lese ständig nur was Ihm alles nicht passt.

Generell ist die Berichterstattung hier mittlerweile sehr negativ. Rein subjektiv überwiegen in letzter Zeit, wenn es in eine Richtung geht, die Artikel mit negativen Touch.

Scaver

Lustiger Weise hat er die Ankündigung von DF und den Änderungen sehr positiv aufgenommen. Dafür hat er sogar hate erhalten und sich gerechtfetigt.
Aber ja, meist kann er nur meckern. Das Wort „garbage“ ist für mich zum Synonym für Asmongold geworden… aus mehreren Gründen. Zum einen weil es das von ihm meist gebrauchte Wort ist, um WoW oder Teile davon zu bezeichnen, weil sein Zimmer voll davon war (jetzt nicht mehr so, aber das kommt wieder) und… naja… man braucht ihn nur anschauen.

Aber das ist halt der allgemeine Ton in Richtung WoW und Blizzard.
Wobei man sagen muss, dass Blizzared das an vielen Ecken auch Kritik verdient hat und WoW auch.
Aber nicht alles ist schlecht. Es gibt auch sehr viel Gutes. In meinen Augen sogar mehr Gutes als Negatives. Aber das darf man hier ja nicht sagen. Mit hier meine ich aber nicht nur MeinMMO, sondern überall wo „die Community“ anzutreffen ist.
Positives wird einfach nicht akzeptiert. Es wird nicht akzeptiert, dass manche zufrieden sind oder es ihnen egal ist.
Dafür werden aber Kleinigkeiten die einen nicht gefallen so dermaßen aufgebauscht, als würde es um die eigene Existenz gehen und nicht um ein Spiel als Hobby das dazu da ist, dass man in seiner Freizeit abschalten kann!

Kekladin

Ganz unrecht hat Asmon nicht. Trashmobs sind genauso unnötig wie das Zurücklaufen nach einem Wipe das Buffen, Reggen, usw.

Jeder Wipe kostet 5-10min.

Finde das bei FFXIV deutlich angenehmer, nach einem Wipe kann im Grunde direkt wieder neu gepullt werden, keine nervigen Trashmobs.

Edit: Vor allem kommt da kein Spielfluss auf, wenn man bei jedem Wipe erstmal Wartezeit hat. Bis alle hingelaufen sind, Mana trinken, buffen, wieder Mana trinken, Buff Food erneuern. Da bin ich schon drei mal eingeschlafen ^^

Zuletzt bearbeitet vor 1 Tag von Kekladin
Scaver

Trash Mobs machen einfach Sinn. Wie logisch wären Raids, wenn eine große Pyramide, Höhle oder Stadt leer wären? Nehmen wir da mal SoO. Raid in der Hauptstadt der Horde. Und bis auf 10 Bosse… niemand da? Ne riesen Armee aber niemand da?
Erinnert mich an den Witz „Stell dir vor es ist Krieg und keiner kommt.“ Nur wäre das nicht halb so Spaßig wie dieser nicht lustige Witz!
Wie gesagt, ist ein MMORPG und das ist auch gut so. Wer so etwas nicht mag… es gibt Alternativen ohne so etwas. Nur warum sind diese nicht mal nen Bruchteil so erfolgreich wie WoW? Sollte man sich mal Fragen ne.

Wipes müssen bestraft werden. Besser organisieren, besser zusammen spielen, mehr Disziplin. Dann gibt es auch weniger Wipes!

Und wenn man es richtig macht, kann man sich auch Laufwege sparen.

Da bin ich schon drei mal eingeschlafen ^^

Da liegt das Problem dann wohl an dir und nicht dem Spiel. Wir nutzen die Zeit um Fehler zu analysieren um nächste Wipes möglichst zu vermeiden.
Und lass mich raten… Classic, TBC, WotLK etc. warst Du noch nicht dabei oder? Da ist das heute Easy Going und sehr schnell dagegen.

Raids sind nicht für die Casuals designed. Der Core ist HC und Myth. Rest ist nur dazu da, um auch Casual Playern Content zu bieten. Sie sind aber nicht das Zentrum der :Überlegungen und das ist auch gut so!

justus

auf casual gruppen trifft das vermutlich zu. mit etwas organisation ist das aber eher ein verhältnis von 90% boss pullen und 10% rest.

Threepwood

Je nach Größe, Story und Aufbau der Instanz gehört für mich Trash dazu. Das nutzt sich allerdings stark ab und nach dem dritten oder vierten Run wirkt das zu oft und zu sehr nach Lückenfüller.
Jetzt könnte man das alles skalieren lassen. Ab dem 5. Clearrun gibts 33% weniger Trash, ab dem 10. Clearrun 66% und der Raid könnte den Abend mit 2 verschiedenen Instanzen füllen. Kürzere Sessions wären mit Sicherheit auch nicht unbeliebt in Farmgruppen, man könnte als Gilde auch etwas anderes zusammen machen oder, oder, oder.

Asmon hat schon recht, vieles ist stumpfer Timesink und das gesamte Raiden ist irrwitzig repetetiv. Könnte man für feste Gruppen sicher angenehmer machen, ohne Trash komplett zu entfernen.

Scaver

Timesink ist für mich etwas, dass erschaffen wurde, um Inhalte absichtlich in die Länge zu ziehen. Das war bei Trash nie der Fall. Trash ist einfach logisch in einem RPG.
Ne große Pyramide wo am Ende ne großer böser Kriegsherr wartet… und nirgendwo auch nur einer seiner Krieger?

Aber Du hast Recht, optimieren könnte man. Nach X Clearruns als Gildengruppe oder bei Random Gruppen der Durchschnitt der Clearruns weniger Trash kann man auch in einem RPG erklären… man dezimiert die Armee ja immer weiter.
Wäre auf jeden Fall besser zu erklären als die Tatsache, dass der getötete Bösewicht jeden Mittwoch wieder lebendig auf dem Thron hockt 😀

Threepwood

Bin grundsätzlich bei dir, aber RPG kommt in MMORPGs recht schnell an Grenzen. Wie du schreibst, jeder Reset der ID ist merkwürdig. Eine Nekropole voller statischer Attraktionen, wovon manche maximal auf Schienen rumwankeln.

Also klar ist Trash in der Praxis Timesink. Teils durch RPG begründet anwesend, aber ebenfalls reiner Timesink.

In den meisten Raidinstanzen mag ich das, ich raide aber auch maximal 1 bis 2 Mal eine Instanz, um alles gesehen zu haben und hol mir die Skins im Folge-Addon. Weils mich darüber hinaus seit einigen Jahren so gar nicht mehr unterhält.

Caliino

Ich sehe das ebenso wie Cortyn, das gehört einfach zu Raids dazu.

Wobei ich ihm in einem Punkt so halb zustimme:
Ich hätte gerne so eine Art „Testmodus“ für die Raids wo du reingehen kannst und alle deine Items/Buffs nutzen kannst ohne dass die ablaufen oder beim Sterben verschwinden.

Ebenso die Möglichkeit Bosse zu skippen, Mechaniken gezielt auszulösen usw.

Im Gegensatz dazu gibt es aber keinen Loot, Erfolge oder sonstiges, quasi als wärst du nie im Raid gewesen und wirklich rein dazu da um diesen zu trainieren.

Scaver

Naja, dafür sind die Abstufungen LFR, nHC, HC und Myth ja gedacht. Man lernt es in den leichten Versionen und arbeitet sich hoch.

Nen Testmodus ist doch entgegen dem Sinn eines Raids, sich als Gruppe da ran zu testen. Schließlich stellt man sich einem großen Gegner… der nimmt sicher keine Einladung zu nem Probekampf an! WoW ist immer noch ein MMORPG und kein Loot Shooter in einem Fantasy Setting!

Caliino

Ich rede auch nicht von WoW und keine Ahnung wie es da ist, aber aus anderen MMO’s kenne ich genug Mechaniken wo du nur wenige Sekunden hast um diesen auszuweichen, irgendwo hinzulaufen usw. (Dort gibt es übrigens auch keine Addons, Countdowns oder sonstiges die dir alles per Popup anzeigen und die Mechaniken damit quasi uninteressant machen.)

Macht dabei ein Spieler einen Fehler = kompletter Wipe und nochmal von vorne.

Und da wäre es durchaus sinnvoll wenn du die eben etwas gezielter lernen kannst – gerade wenn die mehrmals kommen, viele Spieler dabei sind und es jedes mal 10-15 braucht um den Boss in diese Phase zu bringen.

Und nein, ich komme auch nicht aus dem Casual Bereich sondern aus dem (Semi-)Progress und will dementsprechend auch das schaffen woran 75% der anderen Spieler scheitern…

MathError

Danke Cortyn, danke! 🙏

Ich bin auch nicht der Meinung von Asmogold. Die Raids in WoW sind gut, es soll ein Abenteuer bzw. eine Geschichte/Erzählung wert sein, auch noch nach Jahren. Weil nur dann war es auch ein besonderes Erlebnis, an das man sich sehr gerne zurück erinnert, man verbindet einfach Emotionen damit und das sind die besten Erinnerungen.

FF14 macht das anders, da bleibt einem nicht der Raid in Erinnerungen, sondern die Story runherum, d.h. die Welt, der Charaktere usw. damit werden dort Emotionen hergestellt und somit dauerhafte Erinnerungen aufgebaut.

Lost Ark, hat die schnellen und actiongeladenen Raids, aber mal kein Jahr darauf spricht noch einer von dem „Raid“, geschweige erinnert sich noch daran. Man hat damit keine Emotionen aufgebaut, es war halt ein spaßiges, aber kurzes Erlebnis. Was aber auch gut so ist.

Es sind einfach 3 verschiedene Kriterien die jedes Spiel erfüllt und somit auch eine andere Zielgruppe damit trifft.

Ich stehe Asmo jetzt nicht ganz wohlwollend gegenüber, aber hätte er in den 20 Jahren WoW mal eine Gilde(n) gehabt, die jahrelang gehalten hätte, wo sich Freundschaften aufgebaut hätten, fast eine Art „Familie“ und man hätte mit dieser Gilde den Ccontent damals in Normal, später HC mittlerweile Mythic vor Nerfs & Co. gecleart, würde er sicher anders denken.

Er zockt WoW (generell die Spiele), aber nicht so. Er lässt sich oft durch Raids ziehen, seine Community gibt ihm Mats, Gold und ganze Dungeon/Raid Runs. Er bringt in den Raids dann meist auch knapp nur mittelmäßige Leistung, ABER er unterhält so seinen Stream/Community, was ja auch sein Ziel bzw. seine Arbeit ist, daher ist alles ok.

Durch diesen Grund, kann ich seine Aussage/Meinung null nachvollziehen, sorry. 😉

Michael

Geile Geschichte wird da erzählt wenn ich nachm wipe 5 min zum Boss rennen muss. die Geschichte der trash Mobs in nathria is immer noch fest verankert. Heftig

Scaver

Kannst froh sein, dass Du deinen Char nicht erst mal 2 Wochen in nem Krankenhaus parken musst für die Story.

Du mischt da gerade 2 Sachen miteinander, die direkt nichts miteinander zu tun haben.
Die Kämpfe und auch dass dort Trash existiert, oder an manchen Stellen auch mal nicht, erzählt eine Story.

Dass Du 5 Minuten laufen musst erzählt die Gesichte über die Unfähigkeit deiner Gruppe in dem Kampf. Wir spielen ein (MMO)RPG. Da steht man nicht nach dem Aufstehen wie von Zauberhand direkt wieder vor dem Boss. Das hat mit RPG nix mehr zu tun, was z.B. FFXIV da macht. Aber ok, für FFXIV funktioniert das, weil eben durch die Story die emotionale Bindung aufgebaut wurde. WoW macht das anders.

Sicher, man könnte die Wege und den Trash reduzieren. Aber nehmen wir mal SoO oder auch den aktuellen Raid. Die sind nun mal groß und kleiner macht da keinen Sinn und dann leere Gänge nun mal auch nicht.

Raiden in WoW ist ein Erlebnis. Wenn man für den Boss, gerade für einen Endboss, mehrere Tage oder gar Wochen braucht. Zusammen daran arbeitet, sich unterstützt, anfeuert, aufmuntert, aber auch mal den Kopf wäscht, wenn einer immer Blödsinn baut. Dieses Miteinander macht WoW aus. Denn Raids in WoW sind und werden für feste Gruppen designed, die über Wochen sich damit beschäftigen wollen! Nicht für Casuals.
Ich kann mich noch an die Gefühle bei meinem ersten geclearten Raid erinnern. Das war Karazahn. Später an Mount Hyjal haben wir EWIG gehangen. Noch heute höre ich die Jubelschrei, wenn ich mir die Screenshots dazu ansehe oder den Raid wieder betrete um Transmog zu farmen. Ich hatte nie mehr Spaß an einem Sieg über einen Raidboss als damals.
Ich kann mich noch daran erinnern, wie ich in SoO damals den Raidlead übernommen habe und wir Garrosh das erste mal besiegt haben. Am Rüstmeister kamen wir ewig nicht vorbei, da die üblichen Guides bei uns nicht funktioniert haben. Wir haben es dann wieder klassisch gemacht und uns das selber erarbeitet und das hat dann hat auch der Rüstmeister endlich gelegen.
So etwas vergisst man nie wieder, weil man einfach mit tollen Menschen über Wochen hart an etwas gearbeitet und am Ende auch geschafft hat.
Meinem Neffen und meiner Nichte werde ich davon erzählen, wenn sie mal alt genug sind. Sie wachsen unter Gamern auf, daher werden sie vermutlich auch nicht verschont bleiben 😛
Hingegen kann ich mich an keinen einzigen Kill mehr aus FFXIV oder Lost Ark erinnern. Eher noch in SWTOR und das ist auch schon wesentlich länger her.
Was soll ich denen davon erzählen. Ja bei FFXIV noch die Story, aber ob man die nun auf YT schaut oder selber spielt macht da fast(!) keinen Unterschied.
Lost Ark, GW2… ja gute Spiele, hab da mal „geraidet“ und geschafft… war wohl ok, mehr weiß ich nicht mehr.

Threepwood

Das du dich an die Kämpfe aus anderen Spielen nicht mehr erinnern kannst, würde ich jetzt nicht auf die Spiele schieben.
Deine ikonischen WoW-Momente haben andere mit FF, Lotro usw.

MathError

Genau, stimme dir zu. Aber sein Argument, war einer der letzteren Raids aus dem aktuellen (letzten) Addon bis DF. Mit solchen Kommentaren, setzt er uns und unsere Antworten alle „schachmatt“. 😉

MathError

Geile Geschichte wird da erzählt wenn ich nachm wipe 5 min zum Boss rennen muss. die Geschichte der trash Mobs in nathria is immer noch fest verankert. Heftig

Immer wieder toll wie Trolle aus ihren Ecken gekrocken kommen, sorry ich meiner unter ihren Brücken gekrochen kommen.

Du kommst mit einem letzteren Raid, aus dem letzten Addon, echt? Ist das dein alleiniges Argument? Wunderbar sind solche Menschen. Gehe mal davon aus du kamst mit WotlK, wenn nicht so gar Cata hinzu? Das würde so manches erklären.

Will noch eine Wette aufstellen (auch wenn ich sie verlieren könnte). Du ziehst den Raid und WoW ins lächerliche, aber zocken tust du es trotzdem aktiv? Bist wohl auch so ein FacebookUser der in Gruppen von Spielen oder sonstiges ist, diese nicht zockt oder doch suchtet, aber trotzdem nur schlechtes zu sagen hat?

Solche Menschen sind die Besten, wir brauchen mehr davon. Was würden wir alle ohne euch tun. Du bist mein HELD! #SarkasmusAus

Du darfst gerne hier drauf antworten. Sollte aber wie du zu ein „halber“ Einzeiler kommen, werde ich mir weitere Kommentare dazu sparen.

Michael

ne ich habe damals Ende vanilla/ Anfang TBC angefangen. da brauchte man noch cd Laufwerke.

Hab mal wieder aktiviert um in Classic TBC twinks hochzuballern. Spiele aber seit Februar fast nur noch Lost Ark. Das Spiel gibt mir seit langem mal wieder ein Gefühl wie es wow damals ausgelößt hatte. Man macht die Kiste an und überlegt nicht lange was man denn heute spielt. Dieses Gefühl hatte ich das letzte mal in legion wenn ich ehrlich bin.

war immer aktiv am mythic Raiden (semi hardcore 3x die Woche). als aber m+ raus kam hab ich gemerkt man kann auch anders viel viel mehr Spaß haben.
Nicht lange rum machen einfach rein und ne gute Zeit haben mit mates. nicht 100 Jahre den selben Boss vor der fresse zu haben ist schon ganz angenehm. und story hat mich eh nie gejuckt. Jedes Video wurde immer geskipped beim lvln. Man muss ja schneller als die anderen sein sonst ist man ja ein pleb.

Alex

Ich kann ihm da in einigen Punkten zustimmen, weil raids in wow so aufgebläht sind, spiele ich sie auch nicht mehr. Keine Zeit mich vor allem innerhalb der Woche 3-4h für einen Raid hinzusetzen + Vorbereitung, das hätte ich nicht mal mit 8h Schichten mehr. Keine Ahnung wer sowas mit funktionierenden Familienleben hinbekommt, ich behaupte bis heute Leute die behaupten sie würden beides packen, reden sich das ein.
Aber gerade so Sachen wie bufffood geht beim whipe verloren sehe ich sehr kritisch. In Classic hatte das zur Folge das Leute immer nur beim ersten try food eingeworfen haben, dann nie wieder oder haben es überhaupt erst garnicht genutzt.
Oder Krieger die sich teils horen teure buffs geholt haben, waren dann immer pissed wie sau bei einem whipe, sowas sorgt nur für Streit innerhalb der Gruppe.
Ich mag sowas absolut nicht, ebenso die Laufwege, nicht nur einmal erlebt das den ganzen laufweg akribisch analysiert wurde wer eigentlich schuld war nicht um es besser zu machen, sondern nur um das schwarze schaf auszumachen.
Kurzum alle meine schlechten Erfahrungen in Raids hatten mit diesen Mechaniken zu tun, also kann ich nur zustimmen diese zu entfernen, trash sollte nach dem man am Boss ist nicht mehr spawnen, das ist auch total unnötig und ebenfalls ein Frustfaktor.
Trash lässt für mich aber den raid als Hochburg des Gegners immer immersiver erscheinen, immersions Killer ist es aber wenn gerade getötete Gegner plötzlich wieder da stehen. 😅
Verstehen kann ich hingegen nicht vollends die Kritik an den raids selbst, swtor, hdro und wow hatten für mich bisher die besten raids der Spielegeschichte, swtor zumindest die Post Release raids.

Zuletzt bearbeitet vor 2 Tagen von Alex
Huehuehue

trash sollte nach dem man am Boss ist nicht mehr spawnen

Trash-Respawn gibt es doch seit etwa 200 Jahren nicht mehr?

Zuletzt bearbeitet vor 2 Tagen von Huehuehue
Alex

Ka ob es das in retail noch gibt ich raide da wie gesagt nicht, meine meinung bezog sich auf meine letzte erfahrung in classic und da war das an vielen stellen der Fall, wenn das mittlerweile Da nicht mehr so ist, ist das doch wenigstens etwas gutes.

Zuletzt bearbeitet vor 2 Tagen von Alex
Huehuehue

In Classic, da gibt’s Trash-Respawn (der wurde ja erst mit/nach Eiskrone abgedreht) – gehört da halt zur „Nostalgie“ dazu.

Andre

na eben, gehört halt dazu. keine ahnung, warum der sich darüber aufregt. wenn du classic spielst, leb damit, oder lass es halt von vorne rein sein.

Scaver

Das heutige Classic ist auch nicht das Vanilla von damals. Was Du beschreibst… mit kein BuffFood, hätte damals ohne dass der Raidlead das angesagt hätte (um erstmal zu üben und Gold zu sparen), zu Minus DKP, Lootsperre, Raidsperre, Rauswurf etc. geführt.
Classic ist anscheinend Assi, denn so ein Verhalten gibt es nicht mal in Retail. Da würde jede Gilde solche Leute sanktionieren.
Gut, Random mag was anderes sein, aber das ist nicht der Maßstab in WoW!

Und in Retail gibt es schon ewig kein Trash Respawn mehr, zumindest wenn man den Boss gekillt hat kommt da nix wieder.

justus

es gibt trash respawn, nur nicht so wie man es denkt. gibt ja extra trash farm gruppen für die BoEs

Misterpanda

Ich kann beides verstehen. Wenn man viel Zeit hat und raiden als seinen Content sieht, ist das natürlich etwas, in das man gerne Zeit versenkt. Habe ich in Vanilla/BC auch gemacht. Als Casual mit Job und Familie ein No-Go. Wenn du ne Stunde Zeit hast abends ist raiden halt nicht mehr für dich (außer LFR, aber dort kann man auch mal ne Stunde warten als dps) FF14 ist da sehr viel umgänglicher mit der umfangreichen, schnellen Gruppensuche. Jedem das seine.

80s-Gamer

Ich sehe das auch anders als Asmo. Denn letztendlich führen die ganzen Vereinfachungen, Entschlackungen, etc. nur dazu, dass WoW immer weniger Rollenspiel ist. Und was bitte soll man mit einem RAID für nur 5 Spieler, bei dem man nur einen Boss umhauen muss? Das kann man auch afk erledigen.

Pierre

Ich kann das Asmon nur zustimmen, grade das

Was eigentlich in 30 Minuten erledigt sein könnte, blähe sich so laut Asmongold auf 3 Stunden auf. Darauf hätten die Leute irgendwann keine Lust mehr und dann würden sie es auch einfach nicht mehr machen. Das Spiel respektiere ihre Zeit nicht.

Die Schwierigkeit der Raids selbst sei dabei gar nicht das Problem. Viel mehr seien es die organisatorischen Hürden, die man überwinden müsse, um überhaupt zum Raid zu gelangen. Das sei die wahre Herausforderung.

ist es, was mir auch bei Raids so hardcode auf die Nudel geht.

Ein „Bossrushmode-Raid“ (Zitat Pleko) will ich auch gar nicht haben, aber eben sowas wie

  • Wenn man stirbt, solle man direkt vor dem Boss respawnen
  • Dort sollte es zudem ein Portal geben, um Mitspieler zu beschwören.
  • Die Food Buffs sollten auch keineswegs komplett entfernt werden.

Allein das wären Änderungen, die Raids inhaltlich nicht ändern würden, aber das Raiden an sich deutlich angenehmer machen würden.

Das Schöne an Mythisch+ ist:

  • Viel kürzer
  • Weniger Bindung
  • Weniger Orga
  • Weniger benötigte Spieler
  • dadurch geringere Quote auf Dauer-Failer
  • Annähernd gleich guter Loot wie in Raids

Fazit:
Aus o.g. Gründen raide ich auch quasi gar nicht mehr. Die Zeit die ich in einem Raid verbringe.. da sitzt man teilweise einfach 20 Minuten vor seinem PC und macht effektiv NICHTS, weil man wieder A) gewiped ist, B) einer von den 10-20 Leuten mal wieder AFK musste oder C) weil irgendein Otto die Bossmechanik nicht checked und mal wieder eine Erklärung braucht.

Die Schwierigkeit von den Raids finde ich zwar komplett in Ordnung (außer Mythic-Raid-Releases, die kommen immer gar nicht mehr klar, aufgrund fehlendem offiziellen RWF-Turnier auf einem Turnier-Server o.Ä.), aber die Anzahl an Mitspielern die man braucht um den Raid auch „easy“ zu erledigen ist Schmutz. Mit 10 Leuten braucht man länger und teilweise sind Bossmechaniken mit 10 Spielern schwieriger als mit mehr.
Und dann muss man sich ständig Buffood reinknallen, mehrere Marathons laufen und wenn man keinen Hexer dabei hat kannste Random-Raids auch inne Tonne kloppen.

Zuletzt bearbeitet vor 2 Tagen von Pierre
Damian

Interessant, ich fand früher (als ich noch Zeit und Lust zu Gruppencontent wie Raids hatte) den Trash-Mob immer inetressanter als die Bosse. Nichts langweilt mich mehr als gefühlte 20 Minuten auf einen Boss Rotationen zu fahren, am besten noch inkl. auswendig gelernter Choreografien…. Das tue ich mir nie wieder an…

justus

vllt mal mythic ausprobieren und nicht nur lfr anmelden. da fährste nicht nur 20 minuten deine rota auf einen boss. mal abgesehen davon, dass es keine rota mehr gibt.

mavidux

In WoW fühlen sich die Raids halt nach Abenteuer an, der Mann vergleicht Apfel mit Birnen. Die sogenannten Twicht Experten werden für mich immer mehr zu Witzfiguren, hauptsache was kommentieren.
Ja in FF14 gibt es weniger Trash in Raids aber auf kosten von Feeling, das Spiel fühlt sich langsam nicht mehr wie MMOPRG an , sondern wie Shooter schnell reinballern und schnell wieder austeigen. Die neue Inis in FF14 werden jetz schon richtig langweilig gestaltet noch schlauchigere Karten mit paar trash und immer gleich rotierende Boss mit andere Skins. Leblose geklatschte Inhalte.

World of Warcraft lebt mit seiner großen Welt und Inhalte leider sind die neueren Addons kleiner gefallen aber soll sich ja in Zukunft ändern.

FF14 lebt mit seiner Singelplayer Story sowie Instanzierte Inhalte für Multiplayer.

Was hören wir morgen von dem Mann? WoW hat nicht genug Immersion weil man nicht wie in Teso in Häusern einbrechen kann sowie keine Diebesgilde gibt….

Zuletzt bearbeitet vor 2 Tagen von mavidux
Ryohei

überhaupt mal ein Raid in FFXIV gespielt? Diese sind verdammt gut inszeniert und geben ein geiles Feeling

Pleko

Nein danke, ich möchte keinen WoW Bossrushmode-Raid.
Organisation, Trash und co gehören für mich 100% dazu.

Was mich viel mehr nervt sind die stellenweise blöden „Checkpoints“ in M+ Inis.
Endboss Wipe und man darf den gaaaaaaanzen Weg erneut laufen.
Andere Instanzen hingegen schmeißen dich direkt vorm Boss wieder raus.
Hätte da gerne eine klare Linie.

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