Pokémon GO: Geheimnisvolle Münzen lassen Trainer rätseln – Jetzt gibt es die Lösung

In Pokémon GO werden Trainer von einem neuen Pokémon verfolgt, es gibt jetzt goldene PokéStops und eine mysteriöse Kiste ist aufgetaucht. Wir fassen alle Infos zum aktuellen Rätsel in Pokémon GO zusammen.

Update, 06. November, 15:00 Uhr: Das Rätsel wurde soeben gelöst – von offizieller Seite. Denn auf dem Twitter-Kanal zu Pokémon GO wurden neue Infos veröffentlicht, die genau erzählen, was es mit dem neuen Monster und der Kiste auf sich hat.

Das ist das neue Monster: Bei dem kleinen Verfolger auf der Karte handelt es sich tatsächlich um ein neues Pokémon namens “Gierspenst” (Engl. “Gimmighoul”). Das ist ein Monster vom Typ Geist, das in zwei Formen auftauchen kann – es wird in Pokémon Karmesin & Purpur eine Rolle spielen.

  • Die “Truhenform” ist ein Gierspenst innerhalb einer Münzkiste, wie auf der Teaser-Seite. Dieses versucht, Trainer zu sich zu locken und sie dazu zu bringen, ihnen Münzen zu geben.
  • Dazu gibt es noch die “Wanderform”, ein herumstreunendes Gierspenst mit Münze auf dem Rücken. Das ist die Variante, die euch gerade in Pokémon GO verfolgt.
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Nach aktuellem Stand kann man Gierspenst in Pokémon GO aber weiterhin noch nicht fangen. Sobald sich das ändert, halten wir euch hier auf dem Laufenden.

Pokemon GO Gierspenst
Die zwei Formen von “Gierspenst”

Dieser Artikel wurde am Sonntagnachmittag um 15:00 Uhr mit einem Update (siehe oben) versehen. Hier geht es mit dem ursprünglichen Artikel weiter.

Was ist in Pokémon GO los? Am Samstag, den 05. November 2022 stieg der Community Day Classic mit Dratini im Spiel. Doch das sollte nicht das einzige Event bleiben: Nach dem Community Day tauchten plötzlich goldene PokéStops auf und Professor Willow kontaktierte die Spieler.

Willow sprach über eine geheimnisvolle Münze, die man an dem goldenen Stop einsammeln konnte. Er zog zudem seinen neuen Kollegen “Jim” hinzu, der sich ebenfalls dazu äußerte. Diese Münzen sollte man nun untersuchen.

Immer mehr Stops wurden golden und boten die Chance, solche Münzen zu sammeln – aber nicht immer. Zudem verfolgte ein neuartiges, kleines Monster die Spieler, das es offenbar auf die Münzen abgesehen hat. Darüber hinaus wurde von der Pokémon-Company eine Teaser-Website mit einer Kiste veröffentlicht.

Diese Vorgänge sorgen aktuell für viel Rätselei unter den Trainern in Pokémon GO. Wir fassen hier alle bekannten Informationen zum aktuellen Rätsel zusammen.

Das Rätsel um Paldea-Münzen, goldene Stops und das neue Pokémon – Alle Hinweise & Infos

Was ist aktuell bekannt? Wir sammeln hier alle Details, die bislang zum Rätsel bekannt sind. Worauf das Rätsel am Ende hinausläuft, ist derweil noch nicht bekannt.

Die Infos findet ihr hier:

  • Das neue Verfolger-Pokémon hat noch keinen Namen und kann derzeit auch nicht gefangen werden.
  • Tippt man es an, sucht es nach Münzen und deutet mit seinen Antennen offenbar in Richtung einer solchen Münze.
Pokemon GO Münzen Monster
Der kleine Verfolger ist noch nicht fangbar
  • Die Münzen stammen aus der Paldea-Region – das ist die Region der neuen Pokémon-Spiele Karmesin & Purpur. Die erscheinen am 18. November.
  • Willows Kollege “Jim” stammt ebenfalls aus den neuen Spielen.
Pokemon GO Willow Jim
Am neuen Stop tauchte “Jim” aus Paldea auf
  • Man kann mehrere Münzen sammeln, doch nicht jeder goldene Stop gibt diese Münzen.
  • Die goldenen Stops können ungewöhnlich viele Items auf einen Schlag geben. Dazu gehören verschiedene Pokébälle, aber auch Entwicklungs-Items.
  • Es gibt eine neue Teaser-Website mit einer Kiste, mit einem Counter links oben im Bild. Diese Kiste füllt sich immer mehr mit den geheimnisvollen Münzen.
Pokemon GO Münz Kiste
Die Kiste ist gefüllt mit Münzen, der vierte Schritt ist nur schwer zu erkennen (via chest.pokemon)

Aktuell steht der Counter bei “839” und die geöffnete Kiste ist schon gut gefüllt (Stand: 06. November, 11:00 Uhr). Den Link zur Website findet ihr hier (via chest.pokemon.com). Der offizielle Twitter-Account zu Pokémon postet außerdem verschiedene Stände zur Kiste (via Twitter) mit Uhrzeiten. Es bleibt abzuwarten, was passiert, wenn die Kiste voll ist

  • Bislang sind vier Schritte bei der Kiste zu sehen – die geöffnete Kiste, Münzen innen drin, die Kiste von hinten und eine Öffnungs-Animation.
  • Laut den Dataminern von den Pokeminers (via Twitter) solltet ihr ab 17:00 Uhr damit rechnen, deutlich weniger goldene Stops vorzufinden. Bis dahin könnte es sich also lohnen, noch Münzen zu sammeln – auch, wenn noch nicht klar ist, wofür die letztlich gut sind.
  • Die Münzen werden im Beutel unter den Entwicklungs-Items eingeordnet. Möglich also, dass sie mit einer Entwicklung des neuen Monsters zu tun haben.
  • Laut Pokeminers sind zu dem neuen Monster derzeit allerdings noch keine Daten in der APK-Version von Pokémon GO zu finden (via Twitter). Man sollte also nicht allzu bald damit rechnen, es bald fangen zu können.

Im Pokémon-GO-Subreddit “The Silph Road” rätseln Spieler derzeit über die aktuellen Fakten. Bislang ist noch nicht klar, worauf das Rätsel hinaus läuft. Allerdings vermuten einige (via reddit), dass die sich füllende Kiste auf die Vorstellung des neuen Pokémon hinausläuft, das einen aktuell im Spiel verfolgt.

Es wäre jedenfalls nicht das erste Mal, dass Pokémon GO durch eine plötzliche, überraschende Aktion ein neues Monster vorstellt, das später in anderen Pokémon-Games eine Rolle spielen würde. 2018 tauchten etwa plötzlich überall kuriose Monster auf, die noch kein Trainer kannte. Später stellte sich das dann als Meltan heraus, das mit den Switch-Spielen “Let’s Go, Pikachu” und “Let’s Go, Evoli” zusammenhing.

Was haltet ihr von dem aktuellen Rätsel? Erzählt es uns in den Kommentaren!

Seid vorsichtig mit dem beliebten Geist-Perk in CoD MW2 – Der ist nicht so stark, wie ihr vielleicht denkt

Mit Perks erhaltet ihr starke passive Eigenschaften in Call of Duty: Modern Warfare 2, die euren Spielstil unterstützen. Seit Jahren zählt „Geist“ dabei zu den beliebtesten und mächtigsten Perks – besonders im Zusammenspiel mit einem Schalldämpfer. Im neusten CoD solltet ihr auf die Kombo jedoch nicht zu viel geben.

In Call of Duty: Modern Warfare 2 ist der erste Killstreak, den ihr freischaltet, auch gleich einer der stärksten: die Aufklärungsdrohne.

Die moderne CoD-Mini-Map zeigt euch nur noch Gegner, wenn eine Drohne am Himmel ihre Runden dreht – früher war das anders. Auch Feinde, die eine Waffe ohne Schalldämpfer abfeuerten, waren kurz auf dem kleinen Radar zu sehen.

Als einziger Konter der starken Drohnen zählt der Ultimative Perk „Geist“ oder englisch „Ghost“. Der schützt euch vor der Erfassung durch die Drohne. Doch nicht mehr in dem Umfang, wie noch vor einigen Jahren.

In Warzone 1 hat sich „Geist“ übrigens deaktiviert, wenn man zu lange in einer Ecke hockte. Allerdings steht ja bald Warzone 2.0 an:

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CoD: Warzone 2.0 wird größer und besser – Auf eine Sache müsst ihr aber verzichten

CoD MW2: Geist deaktiviert, wenn ihr eine Waffe feuert

Die Perks funktionieren jedes Jahr etwas anders. Durch das neue Perk-System von Modern Warfare 2 fühlt sich ohnehin alles etwas anders an. Auch Geist hat über die Jahre viele Veränderungen durchgemacht.

Das solltet ihr über „Geist“ in MW2 wissen:

Der Perk wurde in den letzten Jahren immer wieder generft und die neuste Schwächung zieht Schalldämpfer mit ein. Denn eigentlich haben die verhindert, dass „Geist“ nach dem Feuern deaktiviert wurde.

https://twitter.com/jackfrags/status/1588566894943969280

YouTuber „JackFrags“ sorgte mit einem Video für Aufklärung. Im Moment ist allerdings nicht klar, ob es sich dabei um einen Fehler handelt.

Unter dem Tweet meldete sich „TheXclusiveAce“, ein CoD-YouTuber, der sich in den letzten Jahren durch tiefe Analysen der Mechaniken von Call of Duty einen Namen gemacht hat. Ace sagt, das sei ein Bug. Etwas Ähnliches hat es auch bei Call of Duty: Vanguard gegeben.

Doch ob Bug oder nicht – verlasst euch nicht zu sehr auf den Geist-Perk. Der Veränderungen der letzten Jahre haben Mini-Map und „Geist“ geschwächt, die Aufklärungsdrohne hingegen zu einem der besten Killstreaks werden lassen.

Übrigens: Schalldämpfer helfen weiterhin dabei, dass ihr beim Feuern nicht oben im Kompass der Gegner zu sehen seid.

Welche Perks sind bei euch angesagt? „Geist“ kommt ja erst auf einem ziemlich hohen Level – habt ihr vorher etwas rumprobiert oder seid ihr bei dem vorgefertigten Perk-Paket mit „Geist“ geblieben? Lasst einen Kommentar zum Thema da.

Wollt ihr lieber mehr die Gameplay-Mechaniken von Modern Warfare 2 wissen, dann schaut hier vorbei: Mein liebstes Gadget in CoD MW2 ist ein fieser Camper-Schreck – 3 Tipps für den Einsatz

In FIFA 23 stürzt der Transfermarkt ein – Viele Top-Spieler sind jetzt viel billiger

Die Preise auf dem FIFA 23 Transfermarkt purzeln. Über die Woche sind viele Karten plötzlich deutlich günstiger geworden. Das hat Vor- aber auch Nachteile.

Wann ging der Absturz los? Verfolgt man die Preise auf dem Transfermarkt von FIFA 23 sieht man, dass Karten im großen und ganzen eher dazu tendieren, billiger zu werden, je länger das Spiel draußen ist. Das liegt auch daran, dass mit den vielen Events in FIFA 23 immer wieder neue, stärkere Karten auftauchen, die alte überholen.

So ergibt sich bei den meisten Karten eine Preis-Kurve nach unten. Doch seit vergangenen Wochenende rund um den 28. Oktober bildete sich plötzlich ein Knick – und viele Karten stürzten ab.

Nun haben zahlreiche Top-Spieler geradezu Tiefststände erreicht.

Einige Beispiele: Wir schauen auf einige spannende Karten, deren Preis stark gefallen ist (via futbin, PS-Preise).

  • Cristiano Ronaldo
    • ca. 500.000 am 28. Oktober
    • Jetzt 330.000
  • Erling Haaland
    • ca. 170.000 am 28. Oktober
    • Jetzt ca. 86.000
  • Lionel Messi
    • ca. 246.000 am 28. Oktober
    • Jetzt 165.000
  • Jules Koundé
    • ca. 39.000 am 28. Oktober
    • Jetzt 19.000
  • Ferland Mendy
    • ca. 89.000 am 28. Oktober
    • Jetzt 57.000
  • Christopher Nkunku
    • ca. 70.000 am 28. Oktober
    • Jetzt 30.000
  • Federico Valverde
    • ca. 21.000 am 28. Oktober
    • Jetzt 7.100

Bei vielen Karten gab es auch jetzt am Wochenende, von Freitag bis Sonntag, nochmal starke Knicks nach unten. Solche Preis-Abstürze sieht man gerade bei sehr vielen Goldkarten, die plötzlich deutlich günstiger sind.

Aber nicht nur die sind betroffen. Auch beliebte Spezialkarten wie Rulebreakers Dzeko sind betroffen, wenn auch nicht so exzessiv. Der kostete am Freitag, den 4. November noch ca. 187.000 Münzen und liegt nun nur noch bei 153.000.

Insgesamt scheint sich der Transfermarkt gerade nach unten zu orientieren. Das hat Vor- aber auch Nachteile – je nachdem, wie man gerade agiert oder agiert hat.

Was bedeutet der Transfermarkt-Crash für Spieler in FIFA 23?

Je nach Situation kann sich der Absturz der Preise für Spieler lohnen, oder für Ärger sorgen.

Hat man einige Münzen auf dem Konto und plante, demnächst das Team zu verstärken, kann man das nun merklich günstiger tun. Karten wie Haaland beispielsweise kosteten bis vor kurzem noch doppelt bis drei mal so viel, wie jetzt. Nun sind sie leichter erreichbar.

Und auch, wenn immer bessere Karten ins Spiel kommen: Es gibt viele Gold-Karten wie eben Haaland, die auch jetzt immer noch sehr stark sind. Schaut man in die Liste der aktuell beliebtesten Spieler in FIFA 23, findet man einige Karten, die sich jetzt lohnen können.

Außerdem lohnt sich der Crash für Spieler, die vor allem auf SBCs und untauschbare Karten gesetzt und wenig in Karten investiert haben. Diese Karten haben in dem Sinne keinen Wert auf dem Markt und sind damit auch nicht betroffen. Zudem kann man nun mehr günstige Spieler für das Team oder SBCs günstiger kaufen.

Ärgerlich ist der Absturz hingegen, wenn man gerade erst teure Karten auf dem Transfermarkt gekauft hat, diese kurz darauf aber abstürzten. Gerade beim Trading in FIFA 23 ist das ärgerlich. Wer Haaland etwa vor ein bis zwei Wochen kaufte, hat nun gewissermaßen “Münzen verloren” – zumindest, wenn man Haaland wieder verkaufen will.

Da kann man sich höchstens damit trösten, dass auch viele andere Karten nun günstiger sind und man eventuell nicht so viele Münzen für Verbesserungen braucht.

Wie seht ihr den aktuellen Markt-Crash? Freut ihr euch über die günstigeren Karten, oder habt ihr Münzen verloren? Erzählt es uns in den Kommentaren!

Insider sagt, ihr könnt Diablo 4 noch 2022 kaufen – Lag bisher mit allem richtig

Ein Dokument, das bisher alle Daten zu Spielen von Blizzard und Activision richtig vorhergesagt hat, zeigt auch Infos zum kommenden Diablo 4. Gerüchte wollen zudem wissen, wann genau Diablo 4 erscheint und wann ihr es vorab in der Beta testen könnt.

Wann kann ich Diablo 4 kaufen? Laut eines Dokuments, das angeblich aus internen Nachrichten von Activision stammt, soll der Vorverkauf von Diablo 4 im Dezember 2022 starten (via Twitter). Konkret wurden als Datum die Game Awards 2022 genannt, die am 8. Dezember stattfinden.

Blizzard durfte an den Game Awards 2021 nicht teilnehmen, will aber laut eines Insiders dieses Jahr die Gelegenheit für die große Ankündigung nutzen. Der Insider lag bisher mit all seinen Daten richtig.

Wie sicher sind die Infos? Schon im August gab es einen Leak mit verschiedenen Daten. Damals waren kaum Daten bekannt, aber alle haben sich als richtig erwiesen:

Der letzte Punkt in der Liste ist schließlich der Vorverkaufsstart für Diablo 4 am 8. Dezember. Das würde nicht nur wegen der Game Awards passen, sondern auch in die Planung passen, Diablo 4 noch zum Weihnachtsgeschäft verkaufen zu können. Viele Publisher beziehen so etwas ein.

Zudem gibt es neue Infos zum Release und der Open Beta des neuen Action-RPGs, die allerdings von anderen Quellen stammen.

Der Release-Trailer zu Diablo 4 war beim Xbox & Bethesda Showcase die große Überraschung:

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Gerüchte sagen: Release von Diablo 4 ist im April, Beta schon im Februar

Angeblich werden am 8. Dezember ebenfalls die offiziellen Daten für Release, Early Access und die Open Beta genannt. Wie die Seite WindowsCentral und der XboxEra-Podcast wissen wollen, soll Diablo 4 im April 2023 erscheinen.

Außerdem soll bereits im Februar die „Open Beta“ starten, zu der Vorbesteller angeblich garantiert eingeladen werden – vermutlich also eigentlich eine Closed Beta mit Early Access. Zusammen mit den digitalen Versionen von Diablo 4 soll außerdem eine physische Collector’s Edition erscheinen. Zu den konkreten Inhalten dazu haben die Gerüchte aber noch keine Details.

Die Daten zu Release und Beta können wir noch nicht bestätigen. Aktuell läuft angeblich die erste Closed Beta unter NDA, aus der jedoch immer wieder Gameplay veröffentlicht wird. Im Moment testet Blizzard ausschließlich Endgame-Inhalte von Diablo 4.

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Features wie die Level-Phase, der Shop und mehr werden, wenn überhaupt, dann erst später im größeren Rahmen getestet. Ob und wann das der Fall sein wird, können wir aber noch nicht sagen.

Zuletzt hat der Diablo-Chef selbst über den kommenden, neuen Teil gesprochen. Er fand dabei genau die richtigen Worte, um Hype zu erzeugen:

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Quelle(n):
  1. WindowsCentral

Destiny 2 nerft zwei übermächtige Waffen einen Monat früher als geplant – Waren einfach zu stark

In Destiny 2 können zwei Waffen für Angst und Schrecken sorgen, doch möglicherweise ist das bald vorbei: Bungie hat einen Nerf bekannt gegeben, der schon kommende Woche greift.

Was wird generft? Wie der “Bungie Help”-Kanal via Twitter bekannt gab, werden die Liniearfusionsgewehre mit einem Hotfix am 08. November 2022 angepasst.

  • Im PvP werden das Zucken beim Rückstoß und die Zeit bis zur Stabilisierung hochgesetzt
  • Außerdem wird der Aim-Assist-Kegel bei Spezialmunition heruntergesetzt
  • Im PvE wird die Stabilisierungszeit hingegen runtergesetzt

Diese Änderungen kommen laut Bungie nun ein ganzes Stück weit verfrüht, denn eigentlich waren sie für den Start der Season 19 vorgesehen. Die soll am 6. Dezember 2022 losgehen – nun steht der Nerf schon kommenden Dienstag, also einen ganzen Monat früher an. Dann sollen auch genauere Patch Notes folgen.

Doch insgesamt dürfte der Nerf viele Spieler im PvP in Destiny 2 freuen, denn unter die Linearfusionsgewehre fallen auch zwei Waffen, die im PvP als geradezu übermächtig gelten: Der Lorentzantrieb und die Arbalest.

Werden Lorentzantrieb und Arbalest nun schwächer?

Was sind das für Waffen? Sowohl der Lorenzantrieb als auch die Arbalest werden im PvP von Destiny 2 als sehr mächtig eingeschätzt – zu mächtig vielleicht, denn es ist nicht das erste Mal, dass die beiden Waffen angepasst werden. Bei beiden Waffen wurde etwa schon im Februar 2022 mal das Zucken erhöht.

Der Lorenzantrieb ist betroffen

Dennoch konnten Lorentzantrieb und Arbalest im PvP Angst und Schrecken verbreiten. Der Vorwurf geht vor allem in die Richtung, dass sie ähnlich wie Sniper sehr hohen Schaden anrichten könnne, ohne allerdings die Zielgenauigkeit zu benötigen (via reddit).

Der Aim-Assist wurde stark kritisiert, denn die Waffen würden zu viel Belohnung für zu wenig Skill anbieten (via reddit). “Es geht um die Benutzerfreundlichkeit. Lorentz ist viel einfacher zu benutzen als ein Sniper. Scharfschützengewehre sind immer noch großartig, aber nur wenige Leute können ihr volles Potenzial ausschöpfen. Lorentz ist auch großartig, aber die meisten Leute können sein volles Potenzial mit minimalem Aufwand nutzen”, fasst ein User zusammen (via reddit).

Destiny-2-Arbalest-Specs
Auch die Arbalest wird geschwächt

Die Diskussion um die Waffen hält schon lange an. So machte etwa im Dezember 2021 ein Clip die Runde, in dem der Lorentzantrieb offenbar Kills verteilte, ohne zu treffen.

An solchen Problemen scheint Bungie nun schnellstmöglich arbeiten zu wollen und passt unter anderem die Stärke des Aim-Assists der Linearfusionsgewehre an. Ob das ausreicht, um die Waffen im PvP abzuschwächen? Das dürfte sich spätestens ab Dienstag zeigen, sobald die Anpassungen live sind.

Was haltet ihr von der Änderung? Seht ihr den Nerf positiv, oder nutzt ihr die Waffen selber gerne? Erzählt es uns in den Kommentaren!

New World lässt Spieler komplett von vorne anfangen und hat so viele Fans, wie seit einem Jahr nicht mehr

New World ist wieder richtig groß geworden und WoW-Spieler meckern so lange, bis sie etwas von Blizzard zurückbekommen. Auch diese Woche ist wieder einiges in der Welt der MMORPGs passiert. Die Übersicht hier bei uns im Wochenrückblick.

Die Highlights der Woche:

Der Aufreger der Woche: Ist auch in WoW zu finden. Denn dort verschenkt Blizzard nun ein Mount, das vorher mal 3.000 $ wert war und das nervt vor allem reiche Fans.

Die Diskussion der Woche: Unser Redakteur Alexander Leitsch findet, dass Ashes of Creation das einzig Richtige macht, und von New World klaut – und löst damit eine Diskussion aus.

Das Wichtigste zu Ashes of Creation könnt ihr in diesem Video sehen:

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Ashes of Creation: Das Wichtigste zu dem MMORPG in 49 Sekunden

In ESO könnt ihr jetzt endlich süße Tiere streicheln

Das passierte bei den großen MMORPGs:

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Das passierte bei den kleinen MMORPGs:

  • Auch RuneScape startete neue Fresh-Start-Server, doch Spieler fanden eine Möglichkeit, Gold auf diese zu schmuggeln. Die Entwickler bannten sie daraufhin permanent, nun protestieren sie dagegen.
  • Astellia wurde eigentlich bereits abgeschaltet, nachdem es 2019 erschien. Nun soll es als Blockchain-MMO unter dem Namen Astel of Atra neu erscheinen (via massivelyop).
  • Albion Online startet seinen ersten großen Playtest für das neue Feature The Mists (via mmorpg.com).
  • Der postapokalyptische MMO-Shooter Ashfall verbessert seine Optik und bringt neue Spielmodi (via massivelyop).
  • Herr der Ringe Online verschiebt sein großes „Before the Shadow“-Update um einige Tage auf den 15. November (via massivelyop).
  • Mortal Online 2 zeigt in seiner Roadmap Grafik-Updates und große Schlachten um die Kontrolle von Gebieten (via massivelyop).

Das VR-MMORPG Zenith wird immer größer:

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VR-MMORPG war ein Überraschungshit auf Steam u0026#8211; Stellt erstes großes Update im Teaser vor

VR-MMORPG wird Launch-Titel für PSVR 2

Das passierte bei den MMORPGs in Entwicklung:

  • Das erfolgreiche VR-Projekt Zenith: The Last City wird ein Launch-Titel für die PlayStation VR2 und erscheint dort direkt am ersten Tag, dem 15. November (via mmorpg.com).
  • Auch Ilysia, ein weiteres VR-MMORPG, zeigt vor allem visuelle Fortschritte, während es sich auf die Beta vorbereitet (via massivelyop).
  • Ares: Rise of Guardiands zeigt einen neuen Trailer und stellt damit eine visuell sehr schicke, neue Klasse vor (via massivelyop).
  • Das neue Survival-MMO Frozen Flame startet schon in zwei Wochen seinen Early-Access auf Steam. Dabei setzt es auf ein Konzept, für das es sogar Preise gewonnen hat.
  • Bandai Namco bestätigte in dieser Woche, dass Blue Protocol nach wie vor in Entwicklung ist und versprach eine Ankündigung für die kommende Woche (via mmorpg.com).
  • Profane erklärt, wie ihr in dem Spiel überhaupt vorankommt und zeigt euch dabei auch gleiche neue Rüstungen (via mmorpg.com).
  • Nachdem Epic Games das MOBA Paragon eingestellt hatte und viele Fans ihm nachtrauern, kommt es nun unter dem Namen Paragon The Overprime zurück, unter der Aufsicht von Netmarble (via massivelyop).

Das sind die MMORPG-News der Woche im Überblick. Was war euer Highlight? Habt ihr in dieser Woche etwas Interessantes erlebt, was ihr erzählen möchtet? Oder haben wir womöglich etwas Wichtiges vergessen? Schreibt es uns gerne in die Kommentare hier bei MeinMMO.

Die besten 4 MMORPGs für die Nintendo Switch im Jahr 2022

Top-RPG mit Koop lässt euch eine Helden-Familie spielen – Kostet gerade nur 7 € auf Steam

Das RPG „Children of Morta“ gibt es aktuell im Sonderangebot auf Steam und kostet rund 7 €. Das Spiel schneidet sowohl auf Steam als auch auf metacritic sehr gut ab und ist auf verschiedenen Plattformen verfügbar, wie PS4, Xbox One, Switch und PC.

Was ist Children of Morta für ein Spiel? Es handelt sich um ein Action-RPG, in dem Spieler nicht nur einen einzigen Charakter kontrollieren, sondern im Wechsel eine ganze Helden-Familie, mit der man sich durch Dungeons kämpft und Gegner erledigt.

Dabei ist es ein Roguelite, dessen Dungeons prozedural generiert werden – das bedeutet, dass sich die Umgebung während des Spielens anhand von Algorithmen aufbaut und damit immer wieder anders aussieht.

Worum geht es in Children of Morta? Ihr spielt die Bergson-Familie und kämpft gegen die Fäulnis, die sich im Land ausbreitet. Das erreichen die Haupfiguren, indem sie drei Naturgeister befreien und mit deren Hilfe den Schurken des Spiels, Ou, erledigen. Er residiert in dem Berg mit dem Namen „Morta“.

Das Game behandelt Themen wie Liebe, Hoffnung und Sehnsucht, aber auch Ungewissheit und Verlust. Im Mittelpunkt des Spiels steht die Frage: Welche Opfer müssen wir erbringen, um die Personen zu retten, die uns am nächsten stehen?

Hier seht ihr einen Trailer zu Children of Morta:

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Children of Morta – Final Trailer

Das erwartet Spieler in Children of Morta

Wie sieht das Gameplay in Children of Morta aus? Das Spiel kombiniert Elemente eines Action-Adventure-RPGs mit Rogue-Lite und Hack-n-Slash.

Wenn ihr eine Stufe auflevelt, wird nicht nur ein Spielcharakter, sondern die gesamte Familie stärker. Einen Permatod gibt es nicht in Children of Morta und bevor ihr in einen Dungeon geht, könnt ihr zwischen den einzelnen Figuren auswählen, wen ihr spielen möchtet.

Immer, wenn ihr Gegner besiegt, bekommt ihr Fertigkeitspunkte. Diese wiederum könnt ihr verwenden, um eurer Charaktere noch stärker zu machen.

Innerhalb der Dungeons begegnen euch verschiedene Typen an Feinden, welche von kleinen Tieren, bis hin zu gewaltigen Bossen reichen können. Außerdem müsst ihr euch vor versteckten Fallen in Acht nehmen, welche ihr aber auch im Kampf für euch nutzen könnt, da sie dem Gegner ebenfalls Schaden zufügen.

Unsere Kollegen von der Gamestar haben Children of Morta ausgetestet und ein ausführliches Review zum Spiel verfasst.

Wer sind die Familienmitglieder in Children of Morta? Ihr habt die Wahl zwischen sieben verschiedenen Familienmitgliedern, welche alle über jeweils eigene Fähigkeiten verfügen:

  • John ist Krieger, der mit Schild und Schwert kämpft
  • Linda ist Fernkämpferin, die einen Bogen nutzt
  • Kevin ist ein schurkenhafter Charakter und nutzt Schatten und Dolche
  • Lucy ist eine Magierin, die Feuer und Stürme einsetzt
  • Mark ist ein Kampfkunst-Meister, der im Nahkampf agiert
  • Joey ist ein Berserker und erledigt Gegner mit einem Hammer
  • Apan ist eine Supporterin und nutzt Selbstheilung und Crowdcontrol.

Wie funktioniert der Koop im Spiel? Ihr könnt Children of Morta im Online-Koop mit anderen zocken. Euch steht hierbei sowohl der Storymodus als auch der sogenannte Familienprüfungsmodus (Family Trials) zur Auswahl. Auch ein lokaler Koop-Modus ist verfügbar.

Wie schneidet Children of Morta auf metacritic ab? Das Spiel hat für jede Plattform, auf der das Spiel verfügbar ist, eine eigene Wertung auf der Webseite metactritic. Der Metascore liegt bei der PS4-, Xbox One- und Switch-Version bei 80 und für PC bei 82, was sehr positiv ist.

Der User Score fällt über die Plattformen hinweg zwischen 8.2 und 8.4 und damit ebenfalls sehr gut aus (Stand: 04. November 2022, via metacritic).

Auf Steam scheint das Spiel besonders durch seine emotionale Geschichte zu punkten, was gemeinsam mit dem Stil häufig gelobt wird. Auch das Gameplay überzeugt die Spieler und viele haben ihren Spaß an dem Dungeon-System in Children of Morta.

Wie viel kostet Children of Morta auf Steam? Aktuell gibt es ein Sonderangebot, das jedoch am 9. November 2022 endet. Bis dahin könnt ihr euch Children of Morta mit einem Rabatt von 70 % holen. Statt 21, 99 € zahlt ihr nur 6,59 €. Im Bundle mit weiteren zusätzlichen Inhalten gibt es das Spiel momentan für 8,88 € statt 28,97 € (Stand 04. November 2022, via Steam).

Escape Game mit 89 % positiven Bewertungen auf Steam lässt euch im Koop knifflige Rätsel lösen – Kommt bald für PS5 und PS4

Mein liebstes Gadget in CoD MW2 ist ein fieser Camper-Schreck – 3 Tipps für den Einsatz

MeinMMO-Autor Maik Schneider entwickelt sich in Call of Duty: Modern Warfare 2 zum professionellen Camper-Stresser. Ganz besonders eines der neuen Gadgets spielt dabei eine Hauptrolle – die Bohrgranate.

Headglitches, schlecht einsehbare Ecken oder jeder beliebige Raum mit einer Tür (also alle) – Camper können überall sitzen und anders als im echten Leben, geben sie sich nicht durch ein freundliches „Guten Morgen“ zu erkennen, während sie auf ihrem Grill Köstlichkeiten räuchern.

Mit der Zeit kennt man jedoch die beliebten Stellen, an denen gern mal ein Zelt steht. Früher musste man endlose Wege gehen, um die Camper-Nester ausräuchern – jetzt reicht ein gezielter Wurf mit der Bohrgranate.

Was das Teil so stark macht und ein paar Tipps zur sicheren Anwendung zeige ich euch hier. Wollt ihr euch gleich auch über die neue Warzone 2.0 informieren, startet das Video:

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CoD: Warzone 2.0 wird größer und besser u0026#8211; Auf eine Sache müsst ihr aber verzichten

CoD MW2: Bohrgranaten – Unerwartet hohe Reichweite

Werft ihr eine Bohrgranate an eine Wand, versucht das Teil mit aller Gewalt, die andere Seite zu erreichen. Dort plumpst dann ein Explosiv-Körper heraus, der beim nächsten Kontakt explodiert. Die Explosion ist dabei in Sachen Reichweite und Schaden in etwa so stark wie einen Splittergranate.

Kann sich die Granate nicht durchbohren, passiert Folgendes:

  • Das Teil geht direkt dort in die Luft, wo ihr es befestigt habt
  • Die Granate bohrt sich ein paar Meter in die Wand und springt dann seitlich raus
  • Die Granate geht tief in die Wand und explodiert mit wenig Schaden mittendrin

Generell bin ich aber immer wieder überrascht, wie dick die Wände sein können. Die Bohrgranate kann mehrere Meter locker überwinden, nicht nur dünne Spanplatten:

cod modern warfare 2 bohrgranate dicke wand
Die Bohrgranate schiebt sich hier von links nach rechts komplett durch.

Die Mauer hier auf der Map „Mercado Las Almas“ lässt sich etwa in ihrer kompletten Länge durchbohren. Das sind gut 3 Meter.

Zudem wirft sich die Bohrgranate wie Thermit – eine sehr flache, kräftige Flugkurve. Damit könnte ihr euer Ziel selbst aus großer Entfernungen sicher treffen. Berührt die Granate ihr Ziel, stellt sie sich automatisch auf und beginnt ihre eindringliche Arbeit.

CoD MW2: Bohrgranaten – Funktionieren in alle Richtungen

Fühlt euch nicht vom Winkel oder Beschaffenheit einer Wand eingeschränkt.

Die Bohrgranate ist nicht wählerisch: Sie bohrt durch Wände, Decken, Böden, schiefe oder gerade Flächen. Versucht euch ein wenig durch und ihr werdet überrascht sein, was die Granate durchdringen kann. Manchmal aber auch enttäuscht, weil dann doch nicht alles funktioniert.

Nutzt auch die Eigenschaft, dass die Bohrgranate seitlich aus Wänden herausspringt, wenn ihr sie an dicken Wänden platziert. Werft die Granate an den Rand der Wand und säubert so eine Gasse oder einen Tunnel.

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CoD MW2: Bohrgranaten – Kleben wie Semtex

Die Flugkurve ist nicht das Einzige, das sich die Bohrgranate bei ihren Verwandten abschaut. Während sie fliegt wie Thermit, klebt sie auch wie Semtex.

Das kann in stressigen Situationen extrem hilfreich sein, weil sich die Bohrgranate auch sehr schnell werfen lässt. Erwischt euch ein Feind auf dem falschen Fuß, kriegt ihr die Granate oft noch raus und holt euch bei einem direkten Treffer den Kill.

Zudem habt ihr hier auch ein hervorragendes Werkzeug gegen Fahrzeuge. Ob Panzer, Humvee oder Combi – die Bohrgranate frisst sich durch Lack und Panzerung bis in die Fahrerkabine, kann Steuermann und Insassen mit einem Schlag erledigen.

Behaltet im Hinterkopf, dass die Bohrgranate nicht nur Wänden ein fieses Loch verpassen kann.

Sicherheits-Hinweis: Ist die Oberfläche nicht zum Bohren geeignet, hört sich das Bohrgeräusch anders an und ihr habt direkt die optische Explosionswarnung auf dem Bildschirm. Kommt ihr nicht weg, könnt ihr davon sogar down gehen.

Haltet deshalb einen respektvollen Abstand von der Bohrgranate, wenn ihr nicht sicher seid, ob ihr durch die Oberfläche kommt.

Habt ihr auch ein paar Gadgets-Tipps auf Lager, dann lasst uns einen Kommentar zum Thema da.

Es ist übrigens möglich, dass in Zukunft noch weitere Gadgets ins Spiel kommen. Mit CoD: Vanguard & Cold War gabs etwa neue Granaten über den Battle Pass.

Für MW2 ist das noch nicht angekündigt. Was euch in Season 1 stattdessen erwartet, könnt ihr hier nachlesen: CoD MW2: Season 1 bringt mehr neuen Content als jemals zuvor – Start, Battle Pass, Warzone 2.0

Seit 12 Jahren stirbt WoW vor sich hin, aber jetzt macht Blizzard wieder (fast) alles richtig

World of Warcraft hat einige schwierige Jahre hinter sich. Selbst Hardcore-Fans haben sich zumindest zeitweise vom MMORPG-Platzhirsch abgewandt. Nun kommt aber die Wende, behauptet MeinMMO-Redakteur Benedict Grothaus. Denn die neue Erweiterung Dragonflight und sogar das 14 Jahre alte Wrath of the Lich King sorgen für Aufwind, den WoW dringend braucht.

Ich habe wieder Spaß an World of Warcraft. Ganz ehrlich und mit der kindlichen Freude, die ich damals empfunden habe, als ich Azeroth und die Scherbenwelt zum ersten Mal erkundet habe. Im Moment ist WoW ohne Zweifel wieder eines meiner Lieblingsspiele und ich hätte gerne mehr Zeit, ausgiebig verschiedene Klassen zu spielen.

Ich freue mich wahnsinnig auf Dragonflight. Der Rufer macht mir so viel Spaß, dass ich im nächsten Addon die Klasse wechseln und das erste Mal seit 12 Jahren wieder einen Caster spiele. Wrath of the Lich King Classic ist dazu noch genauso fantastisch wie vor 14 Jahren. Ich bin glücklich.

Dass ich eine solche Einleitung einmal wieder schreiben kann, damit hätte ich in den letzten Jahren nicht gerechnet. Denn in letzter Zeit sah es nicht danach aus, als wisse Blizzard, warum Millionen Fans eigentlich World of Warcraft lieben. Bevor ich euch erklären kann, warum ich WoW wieder liebe, will ich erst einmal erklären, warum das überhaupt so eine große Sache ist.

Blizzard macht auch mit einer Kurzfilm-Reihe gerade ziemlich Lust auf Dragonflight. Hier ist Teil 1 von “Vermächtnisse”:

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WoW: Neuer Kurzfilm zeigt in 5 Minuten, wie aus dummen Bestien die mächtigsten Kreaturen Azeroths wurden

2021 und 2022 waren keine schönen Jahre für das MMORPG, auch abseits des großen Sexismus-Skandals. Shadowlands hat viele Fans enttäuscht. Tausende wanderten zur japanischen Konkurrenz von Final Fantasy ab, darunter sogar der Twitch-Streamer Asmongold, den eine tiefe Hassliebe mit WoW verbindet.

Ich sagte damals, dass World of Warcraft stirbt – aber zu langsam. Auch MeinMMO-Dämon Cortyn meinte, Shadowlands habe verloren, egal was Blizzard noch daran dreht. Der Verfall fing aber schon viel, viel früher an.

Seit spätestens Mists of Pandaria stirbt WoW vor sich hin

Viele sehen Cataclysm als den Anfang vom Ende von World of Warcraft. Die ganze Idee eines Reworks der gesamten Welt wurde eher negativ aufgenommen. Und tatsächlich schlug sich das auch in den Spielerzahlen nieder.

Wrath of the Lich King hatte vor knapp 12 Jahren mit über 12 Millionen Abonnenten so viele Spieler wie nie zuvor und auch wie nie wieder seither. Zumindest nicht laut offiziellen Zahlen, die irgendwann nicht mehr erschienen. Und seit Cataclysm gingen die Zahlen zurück. Das lag sicherlich daran, dass mit dem Tod des Lichkönigs Warcraft 3 zu Ende erzählt war. Aber nicht nur, denn auch der MMOPRG-Faktor wurde Stück für Stück weniger.

Für mich ist Mists of Pandaria der Punkt, an dem WoW zu sterben begann. Konkret: die Beschneidung der Talente in ein viel simpleres System. Das war der erste Schritt dazu, das Gefühl, eines RPGs aus dem MMORPG zu streichen.

Der MMO-Aspekt wurde dazu durch den Raid Finder („LFR“) stark reduziert. Der LFR wurde am Ende von Cataclysm eingeführt – war also in MoP eines der Features, welches sich durch das ganze Addon gezogen hat.

Gilden wurden immer unwichtiger für Casuals, zugleich verloren viele Klassen ihre Tiefe. Man musste sich nicht mehr mit dem Spiel beschäftigen, um trotzdem alles sehen zu können.

Sicherlich, für „WoW-Touristen“ war das super. Zu jedem Patch für 2-3 Wochen zocken und dann wieder zu verschwinden klappte hervorragend. Aber diese Spieler halten das Spiel nicht am Leben. WoW begann für mich ab diesem Zeitpunkt, zu sterben. Und dabei blende ich Warlords of Draenor schon großzügig aus, wie die meisten WoW-Spieler …

WoW Warlords of Draenor Garnison seltsame Wache
In meinen Archiven habe ich noch ein ziemlich seltsames Bild aus meiner Garnison in WoD gefunden …

BfA und Shadowlands waren bestenfalls „meh“

Als Legion 2016 erschien, kehrte etwas von dem zurück, was WoW wirklich zu einem MMORPG macht. Artefaktwaffen und Legendarys sorgten wieder für Tiefgang und dafür, dass man sich mit seinen Klassen beschäftigen muss – selbst wenn das nur hieß, sich die hunderten Traits anzusehen, die man mit Artefaktmacht grinden musste. Es sah aus, als würde es mit WoW nach einer Dürre wieder aufwärtsgehen.

Aber dann kamen Battle for Azeroth (2018) und Shadowlands (2020).

BfA nahm das schlechteste System von Legion und hat es noch schlimmer gemacht. Mehr Grind für noch weniger Auswahl, keine Tier-Sets mehr und trotzdem waren 4 Ausrüstungs-Slots durch Azerit-Gear und das Herz von Azeroth gesperrt.

WoW Legion Ordenshalle Schurken Jorach Ravenholdt
An Legion und vor allem die Ordenshallen habe ich gute Erinnerungen. An BfA … weniger.

Nie bot WoW weniger Möglichkeiten für Spieler, sich selbst zu entfalten. Ich habe in BfA 5 verschiedene Klassen gespielt und alle fühlten sich gleich an. So sehr, dass ich mein Interface einmal eingestellt habe und dieselben Tasten mit Skills belegen konnte, die immer die gleiche Funktion hatten.

Shadowlands war ein Lichtblick. Torghast klang vielversprechend, die Pakte als großes Feature klangen wie eine neue Möglichkeit zur Anpassung. Am Ende war das aber alles mit so viel Grind verbunden, dass man bei dem einen Pakt blieb, den man gewählt hat , um sich einfach nur durch die Story zu beißen, die durch Timegating zerstückelt wurde.

Dragonflight lernt aus den Fehlern der Vergangenheit

Sowohl Shadowlands als auch BfA haben aber zumindest das richtig gemacht, im Laufe der Erweiterungen die Features so anzupassen, dass man auf einer guten Note enden konnte. Vor allem Season 4 von Shadowlands war so gut, dass selbst die größten Kritiker es loben:

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von Benedict Grothaus

Und wie es aussieht, hat Blizzard aus den Fehlern der letzten 4 Jahre gelernt. Denn viele der Systeme und Entscheidungen, die einfach nicht gut ankamen, fehlen in der kommenden Erweiterung vollständig oder wurden überdacht.

Zwei prominente Beispiele sind hier besonders auffällig. Das erste sind die neuen Talentbäume für alle Klassen. In den letzten Jahren wurde so viel Arbeit in die Balance der Klassen gesteckt, dass einige von ihnen fast vollständig ihre Identität verloren. Jeder konnte irgendwie alles und nur die Farbe der Zauber unterschied sich. Mit Dragonflight kann ich meine Klasse endlich wieder so spielen, wie ich will – selbst, wenn das heißt, nur einen Talentpunkt anders zu setzen und damit vielleicht mathematisch 2 % schlechter zu sein. Aber es ist MEIN Charakter, den ich da auf MEINE Weise spiele.

Die Entwickler erklärten mir übrigens kürzlich, dass die Talente so etwas wie das “Best Of seit Legion” seien.

Das zweite Beispiel sind die Tier-Sets, die von Anfang an im Spiel sein werden. Zugegeben, die Effekte sind ziemlich lahm im Vergleich zu früher. Aber Sets zu streichen, war die dämlichste Idee, die Blizzard je hatte. Diese besonderen Items waren für mich und viele andere immer der größte Ansporn, zu zocken. Leistungssprünge machen einfach Spaß und durch den LFR ist es leicht genug, selbst als Casual an die wichtigen Effekte zu kommen.

Wo ich mir noch nicht sicher bin, ist das Ruf-System. Der ewige Grind mit dem Ruhm bei den Pakten in Shadowlands war lästig. Ich hoffe inständig, dass der Fortschritt in Dragonflight nicht so stark gedrosselt wird, aber das sehen wir dann noch.

Ich muss hier dazu sagen, dass ich bei Shadowlands ein ähnliches Gefühl hatte wie jetzt bei Dragonflight. Damals hat Blizzard aber viele Features wie das endlose Torghast kurz vor Release entfernt, obwohl sie in der Beta waren. Ich hoffe, Blizzard macht diesen Fehler nicht noch einmal.

Dragonflight hat das, was WoW seit Jahren fehlt

Was Talente und Sets zu Dragonflight bringen, ist das, was World of Warcraft seit fast 20 Jahren so großartig macht: das Gefühl des Spiels. Als ich die Alpha und Beta von Dragonflight gespielt habe, fühlte sich WoW wieder an wie ein MMO und vor allem wie ein RPG.

Mehr noch, die Idee des „Back to the Roots“ zieht sich durch die gesamte Erweiterung. Mir fiel überall auf, dass Blizzard seinen schrägen Humor an jeder Ecke der Dracheninseln eingebaut hat. Ich wurde wieder daran erinnert, warum ich World of Warcraft eigentlich liebe. Shadowlands hatte zwar seine eigene Art von Humor, aber buchstäblich im Totenreich herumzugeistern und mit bierernsten Kyrianern, humorlosen Nekrolords oder selbstgefälligen Venthyr zu verkehren, war nicht gerade eine Einladung zum Lachen.

Ein weiterer Grund, warum Dragonflight mir so viel Spaß macht, ist eigentlich viel offensichtlicher und naheliegender: Es gibt wieder eine neue Klasse und ein neues Volk.

Der Rufer würfelt die Balance der Klassen vollkommen durcheinander. Jeder muss sich neu entdecken, seine Nische wiederfinden und, was den Rufer so besonders macht, eine neue Spielweise aneignen . Denn Rufer sind auf 30 Meter Reichweite begrenzt, dafür aber enorm mobil, was es vor allem in Raids spannend machen wird, wie sich die Gruppendynamik nun entwickeln wird.

Hier haben wir ein wenig Gameplay vom Rufer aus der Alpha zusammengeschnitten:

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3 Minuten Gameplay zu Rufer, der neuen Klasse in WoW Dragonflight

Ich verstehe, dass eine neue Klasse immer viel Arbeit bedeutet, damit alle Spieler sich noch gerecht behandelt fühlen. Aber überlegt mal … jedes der „guten Addons“ von WoW hat immer eine neue Klasse ins Spiel gebracht, oder nicht?

Dazu ist das neue Volk so stark anpassbar, wie kein anderes Volk bisher. Das macht Hoffnung auf mehr Möglichkeiten, seinen eigenen Charakter zu erschaffen und seine Vision wahr werden zu lassen.

Wrath of the Lich King hätte zu keinem besseren Zeitpunkt kommen können

Um noch einmal die anfängliche Aussage aufzugreifen, warum ich gerade wieder so einen großen Spaß an World of Warcraft habe, muss ich hier auch WoW Classic erwähnen. Seit dem 27. September ist Wrath of the Lich King Classic die aktuelle Erweiterung der Classic-Version.

Damit befindet sich WotLK zeitlich genau zwischen Season 4 von Shadowlands und dem Release von Dragonflight. Wenn man nicht gerade zu den Verrückten zählt, die einfach nur durch die Erweiterung rasen, braucht allein die Levelphase viele Stunden, Tage oder sogar Wochen.

Eine der größten Stärken von Wrath of the Lich King ist der Kontinent Nordend. Dort sind so viele Geschichten versteckt, dort liegt so viel Nostalgie und Liebe zum Detail, dass jeder Besuch einfach begeistert. Noch einmal sehen, wo Arthas die verfluchte Klinge Frostgram aufhebt, noch einmal sehen, wie Sindragosa erweckt wird, noch einmal die Frostzwerge entdecken. Schöne Erfahrungen, die jeder mindestens einmal machen sollte.

Classic ist für mich schon immer die „Feelgood“-Version von WoW gewesen. Retail ist schnell, da geht es um Leistung. WoW Classic entschleunigt. Schon Burning Crusade als mein liebstes Addon habe ich verschlungen, aber in WotLK bin ich gerne einfach Casual und spiele in meinem Tempo.

Ich lasse mir Zeit mit WotLK, war aber damals auf dem allerersten Schiff überhaupt nach Nordend. Zusammen mit hunderten anderen Spielern, ein irres Gefühl:

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Zum Release von WotLK Classic quetschen sich hunderte Spieler auf ein Boot und ich bin mittendrin

Ob ich meinen Charakter „gemaxt“ habe, bis Dragonflight erscheint, weiß ich nicht. Vermutlich nicht, ist mir aber auch egal. Sollte ich je in Dragonflight auf eine Grenze stoßen, an der ich gerade keine Lust mehr habe, packe ich meinen Classic-Paladin aus und fliege durch Nordend, ziehe meinen Todesritter nach oder farme irgendetwas. Einfach die Welt zu sehen, das reicht mir schon.

Dragonflight und WotLK zusammen sind im Moment die beste Kombination, die WoW überhaupt haben kann. Die beiden Spiele ergänzen sich hervorragend und sind für mich so perfekt, dass ich gerade kaum etwas anderes für meine Freizeit brauche.

Übrigens überzeugt Dragonflight nicht nur mich:

Twitch-Streamer Preach beschäftigt sich wieder mit WoW, der MMO-Chef fragt: „Hattest du nicht aufgehört?“

Lol: 26-Jähriger kann heute Weltmeister werden – Muss nur alten Schulfreund schlagen, der schon vor 10 Jahren viel besser war [Update]

Heute in der Nacht auf Sonntag, dem 6. November, findet in San Francisco das Finale der LoL Worlds 2022 in League of Legends statt: Der 26-jährige Kim „Deft“ Hyuk-kyu kann mit DRX Weltmeister werden. Im Weg steht ihm aber ein alter Schulfreund. Der ist heute leider der beste Spieler aller Zeiten: Faker.

Das sind die beiden Spieler:

  • Deft (26) ist ein Botlaner, der über Jahre durch 6 verschiedene Teams tingelte: Nie hat’s für den ganz großen Erfolg gereicht. 2020 und 2021 war er mit DRX und Hanwha Life zwar bei der Worlds dabei, flog aber jeweils früh raus. Dieses Jahr brauchte es zwei mittelgroße Wunder, damit er mit seinem Team voller Underdogs ins Finale zog.
  • Der gleichaltrige Faker hingegen spielt seit 9 Jahren beim selben Team, für „T1“, ist dort dreimal Weltmeister und zur lebenden Legende geworden. Sein Team galt als Mitfavorit, die Worlds 2022 zu gewinne. Wie stark das Team jetzt aber wirklich ist, hat kaum jemand erwartet. Faker spielt plötzlich wieder so stark wie zu seiner Glanzzeit, eine junge Botlane scheint ihn zu beflügeln.

Update vom 6. November: Deft und DRX haben die Weltmeisterschaft gewonnen. Nach 5 knappen Runden, einem harten Kampf beim Elder Drake und einem gescheiterten Backdoor-Versuch von Faker selbst, unterlag T1 im Finale 2:3.

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Das Leben von Faker u0026#8211; Darum ist er eine lebende Legende

Warum ist das Match so besonders? Faker und Deft besuchten vor 9 Jahren die gleiche High School in Südkorea. Beide gingen auf die Mapo High School, und waren schon damals Rivalen. Das geht aus einem Video-Interview der Seite Inven aus dem Jahr 2019 hervor.

Deft sagte damals: „Ich war der beste Spieler meiner Klasse. Aber in einer anderen Klasse war ein Spieler namens Faker, der war auf Rang 1.  Ich lag so auf Rang 100.“

Faker hingegen sagt: Er wusste damals gar nicht, wer Deft überhaupt war. Natürlich glaubte er, er sei der beste Spieler an der Schule gewesen.

Aus dem Interview ging hervor:

  • Deft wusste sehr genau, wer Faker war und dass er mit ihm konkurrierte, Faker wurde immerhin schon mit 17 Weltmeister. Er war “schon sehr berühmt.”
  • Aus Fakers Antworten hingegen geht hervor, dass er sich an Deft kaum erinnert und gar nicht groß weiß, wer das eigentlich ist
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“Der Anime-ähnlichste Plot aller Zeiten – ich liebe es”

Wie wird das jetzt gesehen? Seit man weiß, dass Deft und Faker im Finale der Worlds aufeinandertreffen, sind die Fans auf reddit ganz verzückt von der Idee, dass Deft gegen seinen alten Rivalen aus der Schulzeit antreten muss, der ihm damals schon immer so weit überlegen war.

Sie sagen:

  • „Wie in einem Anime“
  • “Highschool Reunion.  Worlds 2022 Finals“
  • „Das ist der Plot, der am nächsten an einem Anime dran ist und ich liebe es!“
  • „Deft und Faker gingen auf dieselbe Schule und jetzt treffen sie sich im Finale der Worlds. Das alleine macht die Finals so viel aufregender, gerade wenn man schon lange dabei ist und diese Spieler bereits 2013 gesehen hat, als sie das erste Mal antreten.“

Das Finale der Worlds findet in der Nacht von Samstag auf Sonntag, dem 6.11., um 1 Uhr in der Nacht statt.

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LoL: 26-jähriger Veteran besiegt als totaler Außenseiter den Weltmeister spektakulär u0026#8211; Weint auf der Bühne
von Schuhmann

Für Faker könnte diese Story-Line ein Problem werden: 2017 sah er mit T1 wie der sichere Favorit aus, die Worlds zu gewinnen. Aber es wurden dann die Worlds von „Ambition“: Das war ein Midlaner, der über Jahre im Schatten von Faker stand, dann seine Liebe fand, sie heiratete und mit dem „Wife“-Buff im Rücken Faker bezwang.

Mal sehen, ob sich der „untötbare Dämonenkönig“ diesmal gegen die Macht einer echt guten Geschichte stemmen kann:

LoL: 5 Jahre nach der bitteren Niederlage greift Faker nach dem 4. Worlds-Titel – Klappt es diesmal?

DRX gleich zum 1:1 aus nach 2 Matches

Update, 6.11., 3:38: Nach den ersten 2 Matches steht es 1:1 für den Außenseiter. DRX konnte Spiel 2 gewinnen. Das Finale erweist sich als knapper und spannender, als es sich die meisten Experten gedacht haben:

  • wenn T1 und Faker das Spiel noch gewinnen, dann war es hart erkämpft
  • wenn DRX wirklich gewinnt, ist es eine Sensation

DRX schlägt T1 3:2 im Finale der LoL Worlds 2022

6.11., 6:26 Uhr: DRX hat es tatsächlich geschafft. Die Underdogs haben 3:2 gewonnen. Faker und T1 gehen trotz großen Kampfes leer aus.

Ich nutze Google-Umfragen, um mir Münzen in Pokémon GO zu finanzieren – So könnt ihr das auch

In Pokémon GO könnt ihr hin und wieder kostenpflichtige Tickets erwerben, um euch weitere Inhalte freizuschalten. Unsere MeinMMO-Autorin Franzi Korittke finanziert sich diese mithilfe von Google-Umfragen. Wie ihr das auch machen könnt, haben wir euch nachfolgend zusammengefasst.

Um welche Inhalte geht es? Trainer haben in Pokémon GO nicht nur die Möglichkeit kostenlos am Spiel teilzuhaben, sondern können sich auch verschiedene Items oder auch spezielle Event-Zugänge im Ingame-Shop erwerben.

Einen Großteil dieser Artikel erhält man im Tausch gegen sogenannte PokéMünzen, die Ingame-Währung im Spiel. Reichen die gesammelten Münzen aber nicht aus oder möchte man sich beispielsweise für den nächsten Community Day eine Spezialforschung sichern, dann muss man echtes Geld dafür ausgeben.

Genau wie viele andere Spieler möchte ich aber möglichst wenig richtiges Geld für Pokémon GO ausgeben, allerdings habe ich mit Google-Umfragen nun einen Weg gefunden, wie ich die Münzen “kostenlos” bekomme. Wie das funktioniert und welche Vor- sowie Nachteile es dabei gibt, habe ich euch nachfolgend zusammengefasst.

Hier erklären wir euch, wie ihr in Pokémon GO Münzen verdienen könnt.

So sichert ihr euch mit Google-Umfragen Münzen in Pokémon GO

Was sind Google-Umfragen? Wer ein Android-Gerät nutzt, der hat die Möglichkeit die sogenannte “Google-Umfragen”-App aus dem Play Store herunterzuladen. Diese stellt euch hin und wieder Umfragen zur Verfügung, die sich unter anderem um eurer Kaufverhalten, besuchte Orte oder eure persönlichen Lebensumstände drehen.

Nehmt ihr an diesen Umfragen teil, dann erhaltet ihr Prämien in Form eines Guthabens, was ihr wiederum für Käufe über den Play-Store einlösen könnt. Je nach Art der Befragung belaufen sich diese Belohnungen bei mir in der Regel zwischen 0,08 Euro und 0,49 Euro. Hin und wieder ist es auch etwas mehr.

Streng genommen sind die Prämien also nicht kostenlos, da man seine persönlichen Daten an Google mit Hilfe der Umfragen verkauft. Das solltet ihr also auch in jedem Fall beachten, bevor ihr die App nutzt und für euch entscheiden, ob das für euch in Frage kommt.

So funktioniert es: Habt ihr die Umfrage-App installiert, mit eurem Google-Konto verbunden und gemäß der Anweisungen in der App eingerichtet, dann müsst ihr nur noch warten. Je nachdem, in welche Nutzergruppe euch Google eingeordnet hat, bekommt ihr nun entsprechende Push-Benachrichtigungen, sobald eine Umfrage für euch bereit liegt.

So könnt ihr die Google Umfrage-App nutzen

Diese müsst ihr jetzt nur noch öffnen und gelangt so direkt zum Fragebogen, den ihr beantworten könnt. Meist umfasst die Umfrage zwischen einer und vier Tafeln und ist durch die Nutzung von Multiple-Choice-Fragen in wenigen Sekunden auch schon wieder vorbei. Am Ende der Befragung wird euch schließlich eure jeweilige Prämie angezeigt.

Damit die App richtig funktioniert, empfiehlt es sich die Standortdaten freizugeben. Ich bekomme nämlich häufiger Umfragen, wenn ich zuvor irgendwo einkaufen war.

Wie kann man das Guthaben für Pokémon GO nutzen?

Wie bereits erwähnt nutze ich die Umfrage-App von Google ausschließlich dafür, um mir die Münzen in Pokémon GO zu finanzieren, denn ich möchte so wenig echtes Geld wie möglich dafür ausgeben. Um nun die Münzen oder besonderen Event-Tickets im Ingame-Shop zu kaufen, müsst ihr zunächst wie gewohnt vorgehen und den entsprechenden Inhalt auswählen.

Hier könnt ihr im Zahlvorgang eurer Guthaben nutzen

Bevor ihr dann den Zahlvorgang fortsetzt, müsst ihr jedoch unbedingt darauf achten, dass euer Guthaben berücksichtigt wird. Das seht ihr daran, dass euch das aktuelle Guthaben auf eurem Play-Store-Konto unterhalb des ausgewählten Artikels angezeigt wird. Ist dies der Fall, wird zuerst das Guthaben-Konto belastet.

Habt ihr einen Artikel der teurer ist, als euer Guthaben auf dem Play Store-Konto, könnt ihr es anteilig anrechnen lassen und der Restbetrag wird dann von eurem Bankkonto abgebucht. Achtet auch in diesem Fall darauf, dass euer Guthaben im Zahlvorgang aufgelistet wird.

Bedenkt hierbei, dass es manchmal ein paar Stunden dauern kann, bis ein neues Guthaben im Play-Store zum Einlösen verfügbar ist.

Wie viele Umfragen bekommt man über die App? Wie viele Umfragen man durch Google bekommt, ist sehr verschieden und hängt maßgeblich davon ab, zu welcher Nutzergruppe ihr zugeordnet wurdet. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ich mehr Umfragen bekomme, wenn ich mich längere Zeit in der nähe von größeren Läden aufgehalten habe oder eben dort einkaufen war.

Im Monat bekomme ich normalerweise um die 7 Befragungen, weshalb ich mir das Event-Ticket zum Community Day meisten auch ohne Probleme darüber finanzieren kann. Das kann aber auch von Monat zu Monat stark variieren.

Wie lange ist das Guthaben gültig? Wer nicht so häufig Einkäufe über den Play Store tätigt, kann sich das Guthaben aber auch ansparen. Die Prämien sind ab dem Tag, an dem ihr sie erhalten habt, ein Jahr gültig. Ihr könnt euch also auch ein größeres Guthaben zusammensammeln, wenn ihr lieber höhere Münzpakete haben wollt oder euch ein teureres Ticket kaufen möchtet, wie zum GO Fest 2022.

Eine weitere Möglichkeit, um mit Google an Münzen zu kommen

Wer seine Daten nicht an Google “verkaufen” möchte oder sein Guthaben noch mehr aufbessern will, der sollte im Google Play Store außerdem die Play Points nutzen. Das sind eine Art Treuepunkte, ähnlich wie ihr es von Supermärkten oder Drogerien kennt.

Diese erhaltet ihr, wenn ihr Käufe über den Play Store tätigt. Je nachdem wie viele Punkte ihr bereits gesammelt habt, könnt ihr im Rang steigen und so noch mehr Punkte kassieren.

Mit Play Points könnt ihr euch Gutscheine für Pokémon GO generieren

Außerdem habt ihr die Möglichkeit euch einmal pro Woche bei einer Art Tombola eine zusätzliche zufällige Prämie in Form von Play Points zu sichern. Die gesammelten Punkte könnt ihr dann wiederum in ein Guthaben für eurer Spiel eintauschen.

So gibt es immer wieder Angebote durch den Play Store, bei dem ihr beispielsweise für den Einsatz von 150 Play Points einen Gutschein in Höhe von 3 Euro für Pokémon GO bekommt. Diesen könnt ihr dann beim Kauf in eurem Ingame-Shop entsprechend anrechnen lassen.

Durch besondere Bonus-Aktionen könnt ihr euch in diesem Zusammenhang dann auch direkt nochmal ein paar zusätzliche Play Points sichern. Aus diesem Grund schaue ich vor einem Kauf immer einmal kurz im Play Store vorbei und aktiviere gegebenenfalls eine solche Aktion, sofern sie gerade vorhanden ist.

Mein Fazit zu Google Umfragen und Play Points

Das gefällt mir daran: Ich finde es eine gute Möglichkeit, mir mit wenig Aufwand auf diesem Weg ein bisschen Guthaben für den Play Store zu sichern und diese dann im Spiel verwenden zu können. So ist es bei mir inzwischen die Ausnahme geworden, dass ich echtes Geld für die monatlichen Event-Tickets in Pokémon GO ausgebe. Das ist eigentlich nur noch bei größeren Investitionen der Fall oder wenn ich mir höhere Münzpakete kaufen will.

Durch die Play Points, die man ohnehin bei Käufen über den Play Store sammeln kann, wird mein Guthaben zusätzlich noch einmal aufgebessert, ohne dass ich wirklich etwas dafür tun muss. Da ich hierbei nichts verschenken möchte, nehme ich auch jede Woche an der zufälligen Prämienvergabe der Play Points teil, wo ich meistens nochmal um die 5 Punkte dazubekomme.

Nachteile von Google Umfragen: Ein Nachteil, den es vor allem bei Google Umfragen gibt, ist, dass man mit seinen persönlichen Daten bezahlt. Man wird zu einer Art gläsernen Nutzer. Mich persönlich stört das aber weniger. Für Spieler, die hierbei jedoch viel Wert auf ihren Datenschutz legen, sind die Google Umfragen aber eher weniger geeignet.

Darüber hinaus ist die Anzahl der Umfragen und die Höhe der Prämien davon abhängig, wie interessant man als Nutzer für Google ist. So kann man also Glück haben und wird mit Umfragen überhäuft, kann aber auch Pech haben und bekommt nur alle Nase lang mal eine Befragung. Das hat letztlich dann auch Auswirkungen darauf, wie oft und wie viele Münzen man sich schließlich in Pokémon GO leisten kann.

Trotz der beiden genannten Nachteile wird für mich Google Umfragen aber auch weiterhin eine gute Möglichkeit bleiben, um mir Pokémon GO zu einem Großteil zu finanzieren.

Wie ist eure Meinung zu Google Umfragen? Habt ihr auf diese Weise auch schon Münzen für Pokémon GO gesammelt? Oder kommt die Nutzung einer solchen App für euch auf keinen Fall in Frage? Schreibt uns eure Meinung dazu gern hier auf MeinMMO in die Kommentare und tauscht euch mit anderen Trainern zu diesem Thema aus.

Übrigens: In Pokémon GO sind vor allem die schillernden Monster für viele Trainer interessant. Hier erkläre ich euch, welche Shinys in meiner Sammlung nicht fehlen dürfen und warum.

Warum ihr euren teuren Gaming-Fernseher nicht vom Netz nehmen solltet, um Strom zu sparen

Aufgrund der aktuellen Energiekrise hat Stromsparen für viele mittlerweile eine hohe Priorität. Allerdings gibt es auch einige Geräte, die ihr besser nicht vom Netz nehmen solltet.

Die Strompreise stiegen infolge der Energiekrise zuletzt stark an. Viele stellen sich deshalb aktuell die Frage, wie man am effektivsten Strom sparen kann. Am Naheliegendsten erscheint natürlich zunächst einmal, einfach alle Elektrogeräte, die gerade nicht in Betrieb sind, vom Netz zu nehmen.

Tatsächlich handelt es sich hierbei allerdings um einen Trugschluss. Gewisse Geräte, wie moderne Fernseher, solltet ihr besser nicht vom Strom abstecken, da euch das unter Umständen mehr Schaden als Nutzen bringen kann.

Warum das so ist und um welche Fernsehgeräte es sich handelt, erfahrt ihr in diesem Artikel.

Wollt ihr wissen, wie viel euch das Zocken mit eurer PS5 bei den aktuellen Strompreisen kostet? Dieser Artikel liefert euch die Antwort.

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Warum ihr OLED- und Smart-TVs nicht vom Netz nehmen solltet

Nicht wenige werden sich in den letzten Monaten der Energiekrise gefragt haben, ob sie ihren Fernseher vom Netz nehmen sollen, wenn dieser nicht im Betrieb ist, um Strom zu sparen. Dies erscheint vor allem nachts sinnvoll zu sein, wenn eh nicht ferngesehen oder gezockt wird. Das ist aber keine gute Idee.

OLED-Fernseher regenerieren oft nachts das Display

Während man bei LCD-Fernsehern bedenkenlos den Stecker ziehen kann, gilt das nicht für Geräte mit einem OLED-Display. Das liegt an den unterschiedlichen Arten, wie Fernseher das Bild erzeugen. Während bei einem LCD-TV die Hintergrundbeleuchtung dafür zuständig ist, leuchten bei einem OLED-Gerät die einzelnen Pixel selbst.

Folglich müssen sich diese sich aber auch bei jedem Neustart zunächst einmal regenerieren. Entfernt ihr euren OLED-TV also häufiger vom Strom, bedeutet das eine enorme Belastung für die einzelnen Leuchtdioden. Hierbei kann es auch zu langfristigen Schäden kommen.

Einen teuren OLED-Fernseher solltet ihr nachts lieber am Netz lassen.

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Die Stromersparnis im Standby-Modus ist minimal

Obwohl moderne Fernsehgeräte während des Betriebes zwar durchaus einen merklichen Energieverbrauch haben können, verbraucht im Standby-Modus kaum noch ein aktueller TV viel Strom. In der Regel liegt der Bedarf an Energie hierbei lediglich zwischen 0,1 und 0,7 Watt. Das ist wirklich nicht hoch.

Smart-TVs laden häufig wichtige Updates herunter

Viele Smart-TVs laden häufig über ihre interne Internetfunktion auch nachts Updates für die Firmware herunter. Diese Updates sind enorm wichtig und sollten unter keinen Umständen unterbrochen werden. Andernfalls riskiert ihr ernsthafte und – im schlimmsten Fall – bleibende Schäden bei eurem Smart-TV.

Viele User haben ihren PC an einer Steckdosenleiste angeschlossen. Doch das kann der Hardware schaden, wenn man die Steckdose am Ende des Tages abschaltet? Dieser Artikel liefert euch die Antwort:

Kann es schaden, wenn ich die Steckdosenleiste am PC abschalte?

Familienfreundlicher Twitch-Streamer will gute Laune in CoD MW2 verbreiten, schaltet Chat nach 1 Sekunde ab

Der Twitch-Streamer NickEh30 macht eigentlich Content zu Fortnite, versucht sich gerade aber auch am neu erschienenen Call of Duty: Modern Warfare 2. Zuletzt wünschte er mit seiner fröhlichen Art allen ein gutes Spiel. Seine Mitspieler waren dafür aber eher nicht so offen.

Wer ist der Streamer?

  • Nicholas „NickEh30“ Amyoony ist einer der größten Content-Creators zum Spiel auf YouTube (6,62 Mio. Abonnenten) und Twitch (4,2 Mio. Follower).
  • NickEh30 gehört aber auch zu den besten Fortnite-Spielern der Welt. Zweifelhafte Bekanntheit erlangte er 2020, als er in einem Wohltätigkeits-Turnier offen cheaten wollte.
  • Nun versucht sich NickEh30 am Image des familienfreundlichen Streamers, der mit Good Vibes und Optimismus punkten will.

Was ist nun passiert? In einem seiner kürzlichen Streams spielte NickEh30 einige Runden Modern Warfare 2. Schon beim Spielen fiel dem Streamer auf: „Gute Stimmung zu verbreiten, funktioniert hier anscheinend nicht.“

In den Runden war der Sprachchat oft weniger erfreulich anzuhören. Aber in einer Runde kamen besonders fiese Mitspieler durch. NickEh30 lobte alle nach einem Sieg noch einmal mit einem „Good Game“ und erhielt, wie von ihm prophezeit, ziemlich wüste Antworten.

Die Erste Reaktion eines anderen Spielers war: „Du bist scheiße, N**. Halt’s Maul, Schlampe.“ Ein anderer merkte an: „Du bist der Boden des Scoreb-“, kam aber nicht weiter. NickEh30 verließ den Voice Chat mit einem etwas resignierten Lächeln.

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„Du bist scheiße, N**, halt’s Maul“

Dass Teile der CoD-Community ziemlich toxisch sein können, ist immer wieder ein Thema und ein großer Kritikpunkt am Spiel. Schon in Modern Warfare (2019) kam es teilweise zu einem so groben Umgangston, dass Kindern von Entwicklern der Tod gewünscht wurde.

Die Macher von Call of Duty sehen dieses Verhalten offenbar ebenfalls als Problem an. Erst im September 2022 gab es die Nachricht, dass über 500.000 Accounts toxischer Spieler gebannt wurden, weitere 300.000 mussten ihren Namen ändern. Schon 2021 wurden 350.000 Accounts für toxisches Verhalten gesperrt.

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Wie am Clip von NickEh30 zu sehen ist, hilft das aber vermutlich nur begrenzt und der Kampf gegen toxische Spieler dürfte ähnlich endlos sein wie der gegen Cheater. Es kommen schlicht immer wieder welche nach.

In der Community gibt es sogar gerade eine andere, ziemlich seltsame Diskussion zwischen sturen Parteien:

CoD MW 2: Das Internet streitet sich gerade darum, ob es okay ist, einen Mann mit Maske sexy zu finden

Der Macher von Deus Ex und System Shock will jetzt ein Multiplayer-Spiel rausbringen

Warren Spector, der sich mit seinen Science-Fiction-Games als Creator weltweit einen Namen machte, arbeitet aktuell an einem Multiplayer-Spiel. Es gibt bereits erste Infos, was uns darin erwarten wird.

Wer ist Warren Spector? Warren Spector ist ein Videospielmacher, der als Entwickler und Produzent an mehreren Projekten beteiligt war.

Vor allem für den Shooter „System Shock“ (1994) und die dystopische Game-Reihe „Deus Ex“ wurde der Macher international bekannt und gilt sogar als eine Art Pionier im Bereich des Science-Fiction-Genres.

Zuletzt machte Warren Spector mit einer Aussage zum Thema NFTs auf sich aufmerksam, als er Kritik äußerte.

Welches Spielstudio steckt hinter dem Projekt? An dem neuen Spiel von Warren Spector arbeitet das Unternehmen OtherSide Entertainment. Ein Gamestudio, in dem er und Paul Neurath als Co-Gründer agierten.

Wenn ihr Fans von Spectors Sci-Fi-Reihe seid, könnte euch ein Spiel vom Artdirektor hinter Deus Ex interssieren:

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Mysteriöses Action-Adventure vom Artdirector hinter Deus Ex kommt auf Steam – Zeigt 1. Trailer

„ARGOS: Riders on the Storm“ lässt euch mit Freunden bedeutungsvoll Entscheidungen treffen

Was wissen wir bisher über sein Multiplayer-Spiel? Das Game soll den Titel „ARGOS: Riders on the Storm“ tragen und wird in einer „fremden und doch seltsam vertrauten Welt“ spielen, wie auf der Webseite von OtherSide Entertainment verraten wird.

Bisher gibt es nur ein Bild, was im Zusammenhang mit dem Spiel gezeigt wird. Die Bilddatei trägt den Namen „Mothership Exterior“, also auf Deutsch: Mutterschiff – Außenbereich.

Hier sehr ihr das Bild:

Was erwartet uns im Gameplay? In der Spielankündigung wird auf Warren Spectors Erfahrung im Bereich des Genres „Immersive Simulation“ eingegangen. Denn ARGOS: Riders on the Storm soll dem Spieler die Möglichkeit geben, mit einer tiefen Umgebung interagieren zu können.

Auch System Shock und Deus Ex fallen in den Bereich der immersiven Simulation – ein besonderes Interessensgebiet von Warren Spector.

Weiter wird betont: Die Entscheidungen, die man im Spiel trifft, werden Konsequenzen haben, sowohl im kleinen als auch im großen Umfang und auch das Spielerlebnis beeinflussen.

Der Aspekt, dass der Spieler unterschiedliche Möglichkeiten hat, wie er eine Mission erledigen möchte, kommt Fans von Warren Spector vielleicht bekannt vor. Denn bereits in vorherigen Games nahm das eine große Rolle im Spiel ein und wurde, neben der Storyaspekte, häufig gelobt.

Ihr seid aber nicht allein in ARGOS: Riders on the Storm, sondern könnt das Spiel gemeinsam mit euren Freunden zocken.

Das war für Warren Spector ein ganz bewusster Schritt, wie er in einem Interview mit IGN verriet:

Ich bin ein unermüdlicher Verfechter von immersiven Simulationen. Ich habe nun schon seit Jahren darüber nachgedacht: ‘Was ist der nächste Schritt bei immersiven Simulationen?’ Ich glaube, das habe ich herausgefunden […] Es ist an der Zeit, dass ich Multiplayer ausprobiere.”

Warren Spector via IGN.com

Das klingt erfolgversprechend für die Fans von Warren Spectors Spielen, die gleichzeitig gerne Multiplayer zocken.

So hatte sich zum Beispiel 2019, als der erste Trailer zu System Shock 3 veröffentlicht wurde, Mein-MMO-Redakteur Andreas Bertits sofort gefragt, ob es einen Mehrspieler-Modus gebe.

Im Interview mit IGN erzählte der Spielmacher außerdem, dass Dungeons and Dragons einen großen Einfluss auf sein Schaffen als Game-Designer habe. Er möchte den Spielern dasselbe Gefühl geben, das er hatte, als er das erste Mal D&D gezockt hat.

Wann erscheint ARGOS: Riders on the Storm? Bisher wurde noch kein Release-Datum für Warren Spectors Multiplayer veröffentlicht. Aufgrund der bisher noch recht wenigen Informationen, die aktuell auf der Webseite von Otherside zu finden sind, wird es wohl noch etwas dauern, bis das Spiel veröffentlicht wird.

Auch zu den möglichen Plattformen, auf denen ARGOS: Riders in the Storm erscheinen soll, gibt es bisher noch keine Details.

Hier findet ihr noch ein kommendes Action-RPG, in dem ihr entweder epische Kämpfe bestreiten oder die Erkältung euer Mitspieler kurieren könnt.

New World: Wie kommt man in das neue Gebiet Brimstone Sands?

Im Oktober 2022 erschien das neue Gebiet Brimstone Sands in New World. Doch Schwefelsand verhindert, dass ihr es sofort betreten könnt. Wir von MeinMMO verraten, was ihr tun müsst.

Wie betrete ich das neue Gebiet? Wer einfach in das neue Gebiet Brimstone Sands laufen möchte, erlebt eine böse Überraschung. Durch den Schwefelsand stirbt man sofort.

Deshalb müsst ihr zuerst eine Quest abschließen. Der Start davon fällt jedoch unterschiedlich aus, abhängig von eurer Fraktion.

Außerdem müsst ihr zuerst Level 60 erreichen, damit die Quest freigeschaltet wird.

Startpunkte und Ablauf der Quests für Brimstone Sands

Woher bekomme ich die Quest?

  • Als Marodeur startet eure Quest in Ebenmaß. In der Siedlung müsst ihr mir dem NPC Tomash Kovalenko sprechen.
  • Als Mitglied des Bündnisses trefft ihr Tomash Kovalenko im Gebiet Tiefe Schlucht in der linken Siedlung.
  • Mitglieder des Syndikats müssen nach Bruchberg. Dort erwartet euch Tomash Kovalenko in der linken Siedlung.

Die Quest, die ihr im Anschluss erledigen müsst, ist für alle drei Fraktionen jedoch identisch. Ihr müsst einen Trank brauen.

Dieser Trank besteht aus: 2x Fischöl und 3x Frostcliff Berries. Die Beeren findet ihr je nach Fraktion an unterschiedlichen Orten, die jedoch auf der Karte markiert sind. Sie befinden sich im gleichen Gebiet wie der passende NPC.

Wie geht es dann weiter? Habt ihr alle Materialien zusammen, müsst ihr nur noch eine Handwerksstation vom Beruf Arkana aufsuchen.

Dort stellt ihr den Trank her. Danach müsst ihr ihn nur noch benutzen. Die Quest gebt ihr dann im ersten Außenposten im neuen Gebiet Brimstone Sands ab.

Mit dem neuen Gebiet kamen auch die Herzjuwelen ins Spiel. Was das ist und woher ihr sie bekommt, verraten wir hier:

New World: Guide zu den Herzjuwelen, der neuen ultimativen Fähigkeit

CoD MW 2: Das Internet streitet sich gerade darum, ob es okay ist, einen Mann mit Maske sexy zu finden

Call of Duty: Modern Warfare 2 ist ein realistischer Shooter im rauen Militär-Setting. Eigentlich nicht der Ort, bei dem man nach Ästhetik sucht. Dennoch fühlen sich offenbar eine handvoll Gamer zum Charakter Ghost hingezogen, der durch seine ikonische Totenkopf-Maske bekannt wurde. Einigen Fans schmeckt das überhaupt nicht. Es herrscht Streit.

Um welchen Mann geht es? Simon „Ghost“ Riley ist ein wichtiger Charakter in der Kampagne von Modern Warfare, einer der Protagonisten der Story und Mitglied der berühmten Task Force 141. Seine Markenzeichen sind ein Headset, eine Sonnenbrille und eine Totenkopfmaske – er taucht also voll vermummt auf.

Im originalen Modern Warfare wurde Ghost eigentlich durch einen Verrat getötet. Als Fan-Liebling kehrt er aber später als spielbarer Operator in Modern Warfare (2019) zurück und ist nun auch im neusten CoD-Ableger wieder dabei. Denn Modern Warfare 2 spielt in einer alternativen Zeitlinie, in der Ghost noch lebt.

Das erfreut viele Fans, von denen einige allerdings nicht nur am coolen Soldaten Ghost ein Interesse haben, sondern auch am attraktiven Mann Simon Riley.

Was ist da los? In einigen, mittlerweile nicht mehr nachvollziehbaren, Tweets und Videos auf TikTok drückten ein paar Fans ihr Interesse an Ghost aus. Sie finden ihn „sexy“, stellen sich den Soldaten in erotischen Momenten vor.

So etwas ist im Gaming nicht unbedingt unüblich, kommt aber häufiger bei weiblichen Charakteren vor. Besonders Overwatch hat regelmäßig mit einer wahren Porno-Flut zu kämpfen. Bei Ghost aber scheiden sich die Geister, wie weit „Sexualisierung“ gehen sollte.

Hier ein kleiner Einblick in die Kampagne von Modern Warfare 2:

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CoD: Modern Warfare 2 zeigt die Kampagne im Launch-Trailer u0026#8211; Fans glauben, „das wird eines der besten Call of Duty-Spiele“

Community ärgert sich über zweierlei Maß: „Aber bei Frauen ist es okay?“

Angefangen hat die Diskussion lediglich mit der Frage, ob es okay ist, Ghost sexy zu finden oder nicht. Schließlich sei der Mann Soldat und man könne von ihm ja ohnehin nichts erkennen. Gerade dieses Geheimnisvolle scheint aber durchaus ansprechend zu sein.

Einige Nutzer steigern sich aber sehr in die Debatte hinein und bringen teils fragwürdige Argumente vor. Langjährige Fans der Reihe etwa echauffieren sich darüber, dass diejenigen, die Ghost anziehend finden, offenbar einfach keine Ahnung von Call of Duty und Modern Warfare hätten.

Dort gehe es um Krieg und ernste Themen, da sei kein Platz für Sexualisierung. Ein mittlerweile gelöschter Kommentar geht sogar so weit, zu behaupten, Ghost zu sexualisieren sei schlimmer, als Kinder zu sexualisieren (via TikTok).

Auf TikTok hat sich auch schon so mancher Streamer in Call of Duty blamiert:

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CoD MW2: Cheater streamt live auf TikTok mit aktivierten Hacks, versagt trotzdem, wird ausgelacht
von Benedict Grothaus

Auf TikTok finden sich unter der Kategorie „ghost sexualized“ mittlerweile viele Clips, welche die Diskussion ad absurdum führen wollen. Sie kreiden etwa an, dass sich Leute darüber aufregen, Ghost als Soldaten zu sexualisieren – bei weiblichen Militärs und Polizisten wie D.Va und Tracer aus Overwatch, Tifa Lockhart aus Final Fantasy oder Jill Valentine aus Resident Evil sei das allgemein akzeptiert (via TikTok).

Die Diskussion bläht sich aktuell immer weiter auf und es sieht so aus, als verhärten sich die Fronten eher, als dass ein Kompromiss gefunden werden kann. Glücklicherweise scheinen sich aber die meisten Mitglieder der Community einfach rauszuhalten oder sorgen für erfreulichere News:

Fan von CoD MW2 verkauft gratis Skins auf Ebay – Verdient über 4.000 $ für die Geburt seines Kindes

Quelle(n):
  1. TheGamer

Ein 4 Jahre altes Koop-Spiel ist gerade ein Top-Trend auf Steam, hat 51.000 Spieler – Was macht es so gut?

Durch zwei Aktionen ist Warhammer: Vermintide 2 gerade der Top-Trend auf Steam. Über 51.000 Personen zocken das Game und bewerten es dabei auch noch “sehr positiv”. Woher kommt der plötzliche Hype?

Um welches Koop-Spiel geht es? In Warhammer: Vermintide 2 schnetzelt ihr mit bis zu 4 Spielern in einer Gruppe durch Horden von Ratten, Kultisten und Tiermenschen, die eure Heimat zerstören wollen. Dabei stehen euch 5 unterschiedliche Helden mit besonderen Fähigkeiten und Klassen zur Auswahl.

In verschiedenen Missionen müsst ihr Aufgaben erledigen und könnt Geheimnisse entdecken, um Stufen aufzusteigen, Loot zu finden und so eure Helden zu verbessern.

Das Gameplay erinnert grob an Left 4 Dead, aber mit mehr Schwertern als Knarren und in einem düsteren Fantasy-Setting.

Hier seht ihr einen Gameplay-Trailer zu Warhammer: Vermintide 2:

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Warhammer: Vermintide 2 Gameplay Trailer

Das steckt hinter dem Erfolg von Warhammer: Vermintide 2

Wie erfolgreich ist Warhammer: Vermintide 2 aktuell auf Steam? Auf der Analyse-Webseite SteamCharts befindet sich das Spiel momentan auf dem ersten Platz der Games, die aktuell trenden.

In der Kategorie „24-Stunden-Veränderung“ sieht man einen Zuwachs der Spielerzahlen, um 735 %. Als der Artikel verfasst wurde, befanden sich gerade 51.809 Personen im Game (via SteamCharts).

Während im Oktober 2022 der Peak an Spielern gerade einmal 6.460 Personen betrug, ist er in den letzten 30 Tagen in die Höhe geschossen auf 53.966 (Stand 05. November 2022, via SteamCharts).

Warhammer ist ein riesiges Universum, das bis heute viele Fans hat. MeinMMO-Redakteur Benedict Grothaus meint, dass Warhammer sogar locker die leitende Fantasy-Welt hätte werden können:

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In einer perfekten Welt wäre das größte MMORPG heute World of Warhammer
von Benedict Grothaus

Warum trendet Warhammer: Vermintide 2 aktuell auf Steam? Momentan läuft im Spiel das kostenlose Wochenende. Das bedeutet: Noch bis zum 7. November 2022, um 19:00, könnt ihr euch Warhammer: Vermintide 2 gratis auf Steam holen. Normalerweise kostet das Spiel 27,99 €.

Wir hatten zu Beginn der Aktion in einem Artikel darauf aufmerksam gemacht, dass es aktuell Warhammer: Vermintide 2 kostenlos auf Steam gibt.

Diese Möglichkeit lassen sich anscheinend viele Steam-Spieler momentan nicht entgehen und zocken Warhammer: Vermintide 2 so fleißig, dass es zum Trend wurde.

Jedoch ist das nicht die einzige Sonderaktion, die zum Erfolg des Spiels beigetragen hat. Auf der Internetseite „Humble Bundle“ gab es vor kurzem ein Paket unter 20 €, in dem neben Warhammer: End Times – Vermintide auch Warhammer: Vermintide 2 sowie zahlreiche DLCs enthalten waren.

Was macht Warhammer: Vermitide 2 so gut? Auf Steam wird das Spiel sehr gut bewertet. Von insgesamt 91.682 Reviews fallen 83 % positiv aus (Stand: 05. November 2022).

Viele Spieler loben das Combat, vor allem im Nahkampf, als gutes und spaßiges Gameplay. Auch die Welt des Spiels gefällt vielen und überzeugt durch unterschiedliche Orte, wie Wälder, Sümpfe, Minen und Städte. Einige meinen dazu, dass ihnen die Atmosphäre im Game zusagt. Ein Spieler erklärt genauer, was das für ihn bedeutet:

Was gibt es zu Warhammer Vermintide 2 zu sagen?

Es ist ein grafisch sehr gutes Spiel, das mit vielen kleinen Details und stimmungsvoller Beleuchtung für eine sehr tolle Spiel-Atmosphäre sorgt. Grafik-Fans kommen also voll und ganz auf ihre Kosten.

Aber die “Atmosphäre” des Spiels wird nicht allein von guter Grafik genährt, sondern auch von 5 spannenden Charakteren, die dem Spieler mit verschiedenen Skills zur Verfügung stehen.

Und alle durchweg toll synchronisiert sind. (In Englisch, mit Untertitel). Die Synchronisation der Charaktere reagiert auf Situationen aller Art – sei es bei anstürmenden Gegner-Horden, Boss-Monstern oder Elite-Gegner – beim Entdecken von Heiltränken oder Granaten, einfallenden Gebäuden oder sonstige Map spezifische Ereignissen.

Auch führen die Charaktere während dem Spielverlauf miteinander kleine, teils amüsante Dialoge und verstärken damit den Eindruck in einer lebendigen Spielwelt zu sein.

User Dunstwolke auf Steam

Vor allem für eingefleischte Warhammer-Fans scheint das Spiel eine gute Möglichkeit zu sein, in die Fantasy-Welt einzutauchen und sie zu entdecken.

Wenn ihr euch nicht sicher seid, ob das Spiel für euch das richtige ist, findet ihr hier eine Checkliste zu Warhammer Vermintidee 2.

Quelle(n):
  1. steampowered.com

AMDs neue 7900 XT lässt mich hoffen, dass Gaming auch in Zukunft für uns bezahlbar bleibt

AMD hat endlich die Radeon RX 7000 vorgestellt. Die Ankündigung lässt MeinMMO-Redakteur Benedikt Schlotmann hoffen, dass Gaming weiterhin bezahlbar bleibt. Denn die Preise der neuen Karten wirken vernünftiger.

Mittlerweile haben sowohl AMD als auch Nvidia ihre neuen Grafikkarten für PC-Spieler vorgestellt. Und beide buhlen damit um mögliche Kunden, welche die neue Hardware kaufen sollen:

  • Nvidia hat mit der RTX 4090 und der RTX 4080 vorgelegt. Und bisher sieht es so aus, als ob Nvidia 2022 die Krone für die schnellste Grafikkarte behält.
  • AMD hat mit der Vorstellung der RX 7900 XTX und der RTX 7900 XT nachgezogen. Damit möchte man der Konkurrenz Paroli bieten.

Wer schreibt da?

Für MeinMMO teste ich seit 2019 Hardware für unsere Leser und schreibe über Hardware. Gaming-PCs schraube ich seit einigen Jahren für Freunde und Familie zusammen und optimiere auch mein eigenes System.

fragt meinmmo benedikt

Benedikt Schlotmann
Hardware-Redakteur MeinMMO

Nvidia glaubt: Grafikkarten werden nicht mehr günstiger

Wo kommen diese hohen Preise her? Nachdem Nvidia die RTX 4080 und RTX 4090 vorgestellt hatte, gab es jede Menge Kritik an den hohen Preisen für die neue Hardware. Anlässlich der großen Vorstellung von RTX 4000 hat Nvidias Chef Jensen Huang mit den Leuten gesprochen und wurde auch über die Preise gefragt. Er erklärte, dass Grafikkarten nicht mehr günstiger werden, denn Moores Gesetz sei tot und Grafikkarten werden nicht mehr billiger.

Moores Gesetz besagt, dass sich die Komplexität und die Leistung von Schaltkreisen bei minimalem Kostenaufwand verdoppeln lassen. Einfach formuliert bekommt ihr immer mehr Leistung, müsst aber nicht viel mehr zahlen. Also mehr Leistung für weniger Geld.

Laut Nvidia funktioniert das jetzt nicht mehr. Grafikkarten müssten einfach teurer werden: Schließlich stecke Aufwand, Entwicklungszeit und Komponenten in den Modellen und das würde auch Geld kosten. Dafür bekäme man aber auch tolle Produkte.

Warum ist der Preis ein Problem? Von unseren Lesern auf MeinMMO sind etwa unter 20 % bereit, mehr als 1000 Euro für eine Grafikkarte auszugeben. Und das lag vor allem daran, weil die Preise für Hardware über Monat viel zu hoch gewesen sind. Die Mehrheit unserer User ist nicht bereit, mehr als 800 Euro für eine Grafikkarte zu zahlen.

AMD kündigt RX 7000 an und das lässt mich hoffen

Was hat AMD jetzt angekündigt? AMD hat am 3.11.2022 gleich zwei neue Grafikkarten vorgestellt: Die RX 7900 XTX und die RX 7900 XT. Außerdem hat man obendrein die Preise für die neuen Radeon-GPUs genannt:

  • Die RX 7900 XTX soll bei 999 US-Dollar starten.
  • Die RX 7900 XT soll zum Release 899 US-Dollar kosten.

In Deutschland dürften die Preise mit Steuern und Inflation höher liegen. Aber damit liegen diese Grafikkarten für mich in dem Rahmen, den ich von Highend-Grafikkarten erwarten würde. So wie das bereits bei einer GeForce RTX 3080 oder einer Radeon RX 6900 XT der Fall gewesen ist.

Warum lässt mich das hoffen? Doch genau diese Preise für das Highend von AMD lassen mich hoffen, dass Gaming auch in Zukunft bezahlbar bleibt. Denn bei den vorgestellten Grafikkarten handelt es sich um die Highend-Produkte für 4K und 8K. Mich interessieren eher die Midrange-Karten. Das sind Grafikkarten wie eine mögliche RX 7700 XT, die sich an Spieler richtet, die Full-HD mit 165 HZ oder in WQHD zocken möchten.

Denn wenn AMD den Preis fürs Highend bei 999 US-Dollar anlegt, dann dürften sich weitere Grafikkarten preislich darunter orientieren. Hier habe ich die Hoffnung, dass ich auch in Zukunft nicht mehr als 500 bis 600 Euro ausgeben muss, wenn ich mit anderen Gamern „mithalten“ möchte. Und ich muss nicht mehr als 1000 Euro investieren, wie das etwa Nvidia von mir erwartet, wenn ich aktuelle Features wie DLSS 3.0 nutzen möchte.

Und ich bin jemand, der gern auf Features verzichtet, wenn ich dafür mehrere hundert Euro sparen kann. Auch wenn mich DLSS von Nvidia wahnsinnig gut ist und AMD bei der Raytracing-Performance deutlich hinter Nvidia liegt, das bringt mich nicht dazu, 400 Euro mehr zu zahlen.

Was spricht noch dafür? Auch sonst zeigt AMD momentan eher eine freundliche Preispolitik. Mittlerweile hat AMD die Preise für viele RX-6000er-Karten gesenkt und aktuell kann ich sogar eine Radeon RX 6950 XT, das aktuelle Top-Modell von AMD, für unter 800 Euro kaufen. Wer bisher noch keine Grafikkarte gekauft hat, könnte zumindest bei den bisherigen 6000er-Modellen fündig werden.

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Wie wichtig ist bei einer Grafikkarte, ob ich AMD oder Nvidia kaufe?
von Benedikt Schlotmann

Schlechte Verfügbarkeit könnte mir einen Strich durch die Rechnung machen

Was könnte meine Hoffnungen trüben? Schlechte Verfügbarkeit, gierige Scalper oder ein neuer Mining-Boom: Das sind alles Begleiterscheinungen, die momentan gefühlt jeden Release von Konsolen und Grafikkarten mit sich bringen.

Denn im ärgerlichsten Fall sind die neuen Radeon-Grafikkarten kaum verfügbar und ich müsste wieder einmal tausende Euro auf eBay für eine einzelne Grafikkarte zahlen. Was habe ich von einem Preis-Leistungs-Tipp, wenn die Grafikkarten doch nirgendwo zu kaufen sind? Bei der RTX 4090 gibt es wieder diese eBay-Problematik mit viel zu teuren Scalping-Angeboten.

Hier heißt es deswegen erst einmal abwarten. Spätestens am 13. Dezember 2022 wissen wir mehr, denn dann ist der offizielle Release der Grafikkarten. Wollt ihr euch weiter zu AMDs und Nvidias neuen Grafikkarten informieren, dann schaut einmal hier vorbei:

Das solltet ihr unbedingt über die nächste Generation an Grafikkarten wissen, bevor ihr jetzt eine neue kauft

Twitch-Streamerin entdeckt geheimen Schlafplatz unter ihrem Haus – „Der schlimmste Geburtstag aller Zeiten“

Die beliebe Twitch-Streamerin Rebecca alias “JustaMinx” entdeckte am Morgen des 3. Novembers, dass ein Fenster in ihrem Haus eingeschlagen worden war. Das sollte jedoch erst der Anfang sein, denn im Verlauf des Tages fand sie einen verlassenen Schlafplatz unter ihrem Haus. Das alles an ihrem 26. Geburtstag.

Wer ist JustaMinx? Die Streamerin, die oft nur als “Minx” auftritt, ist seit 2016 auf Twitch aktiv. Ursprünglich kommt sie aus Irland, mittlerweile lebt sie jedoch in den USA. Seit Dezember 2021 lebt Minx in Los Angeles.

Auf Twitch hat Minx 2 Millionen Follower, 1.800 sehen ihr im Durchschnitt zu, wenn sie Overwatch zockt, oder in Just Chatting mit ihren Fans plaudert. Minx nimmt kein Blatt vor den Mund, was ihr in der Vergangenheit schon den ein oder anderen Bann einbrachte (via sullygnome).

Wenn Minx zockt, dann gerne Shooter wie Valorant oder aktuell Overwatch 2.

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Overwatch 2: Der animierte Kurzfilm zur Fuchs-Heldin Kiriko

Katzen der Streamerin verschwinden nach Einbruch

Was geschah an Minx Geburtstag? Am Morgen 3. November, ihrem 26. Geburtstag, fand die Streamerin ein Fenster ihres Hauses eingeschlagen vor. Offenbar hatte es einen Einbruch oder zumindest den Versuch dazu gegeben.

Von den beiden Katzen der Streamerin, Cornelius und Sylum, fehlte jede Spur. Auf Twitter sprach Minx vom wohl schlimmsten Geburtstag aller Zeiten:

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Zu diesem Zeitpunkt wusste Minx allerdings noch nicht, was ihr noch bevorstand. Immerhin einen ihrer Kater, Cornelius, konnte sie offenbar wohlbehalten einfangen.

Minx entdeckt „Drogenhöhle“ unter ihrem Haus

Was war unter ihrem Haus? Doch auf der Suche nach dem verschwundenen Sylum machte die Streamerin eine gruselige Entdeckung unter ihrem Haus: Dort schien sich mindestens eine Person eingerichtet zu haben.

Minx berichtete, sie habe Schlafsäcke und Alkohol in dem Zwischenraum gefunden. Auch von Drogen ist die Rede.

So fasste Minx ihren Geburtstag zusammen: eingeschlagenes Fenster, auf die Suche nach den Katzen gemacht, Drogenhöhle unter dem Haus entdeckt.

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Was weiß man zu den Einbrechern? Wie Minx berichtete, soll es Aufnahmen der Sicherheitskameras geben, auf denen zwei Männer zu sehen seien. Diese hätten jedoch Handschuhe getragen, was die Suche nach Fingerabdrücken erschweren würde (via Twitter).

Unterdessen hat die Streamerin auch die Polizei eingeschaltet. Von den Beamten fühlte Minx sich jedoch im Stich gelassen. Denn die ließen sie zunächst nicht unter das Haus, um ihre verschwundene Katze zu suchen. Offenbar bestand Sorge, Minx könne unbeabsichtigt Beweismaterial zerstören.

In weiteren Posts auf Twitter erhebt die Streamerin Vorwürfe gegen die Polizei: Der Einbruch, das Verschwinden der Katze und sogar der Schlafplatz unter dem Haus sei ihnen egal gewesen, bis sie die Drogen gefunden habe.

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Das Video, das dem Tweet beigefügt ist, soll Minx und ihren Katzensitter beim Erkunden des Zwischenraums unter ihrem Haus zeigen. Die Polizisten hätten sich währenddessen nur draußen unterhalten.

Konnte sie ihre Katze finden? Wenig später postete Minx ein Update, das zunächst positiv wirkte. Es schien so, als habe sie endlich auch ihren zweiten Kater ausfindig gemacht.

Später stellte die Streamerin jedoch klar, sie habe ihn nur unter dem Haus entdeckt. Er sei aber sehr verängstigt gewesen und habe sich nicht einfangen lassen (via Twitter).

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Wurden die Täter gefasst? In der Nacht kam es zu einem weiteren Zwischenfall: Wie die Streamerin am 4. November berichtete, soll der Einbrecher an ihrer Haustür erschienen sein, da sie sein Drogenversteck enttarnt habe. Es gibt noch kein Update dazu, ob jemand festgenommen wurde.

Minx scheint die Situation und insbesondere das Verschwinden ihrer Katze sehr zuzusetzen. Auf Twitter schreibt sie, sie habe die ganze Nacht draußen verbracht, um auf ihren Kater zu warten. Jetzt wisse sie nicht, was sie noch tun solle.

Aktuell ist auch noch nicht bekannt, ob Minx in dem Haus bleiben wird, das sie wohl erst seit kurzem bewohnt. Sie berichtete jedoch, ihren Kater Sylum noch nicht gefunden zu haben und will den Ort nicht verlassen, ehe er nicht wieder Zuhause ist (via Twitter).

Minx ist nicht die erste Streamerin, bei der eingebrochen wird. 2021 war die russische Streamerin “girl__fighter” gerade live auf Twitch, als ein Mann sich Zugang zu ihrer Wohnung verschaffte und begann, zu randalieren. Dabei warf er sogar ihren Schreibtisch um, während sie immer noch streamte.

Mann bricht live bei Twitch-Streamerin ein, randaliert und zerstört ihr Setup

Quelle(n):
  1. dexerto
  2. sportskeeda

Der neue Held von Overwatch 2 ist ein Terrorist, vor dem ihr echte Angst haben sollt

Die Macher von Overwatch 2 haben verraten, wer der neue Held in Season 2 werden soll. Ramattra ist der Anführer der Terror-Organisation Null Sector, mit der ihr schon früher zu tun hattet. Damit steht ihr das erste Mal so richtig auf der „bösen Seite“.

Wer ist der Held? Ramattra ist ein Omnic und guter Freund des friedvollen Mönchs Zenyatta. Er wird nach Sojourn, Kiriko und Junker Queen als neuer Tank-Held in Overwatch 2 spielbar sein, sobald Season 2 startet.

Der neue Tank-Held soll am 6. Dezember erscheinen.

Ramattra ist außerdem der Anführer von Null Sector, der Terror-Organisation, gegen die ihr im Event „Aufstand“ (engl.: „Uprising“) kämpft. Null Sector ist eine Vereinigung von Omnics, die mit sehr drastischen Methoden für mehr Rechte kämpft und vor allem in London für viele Tote verantwortlich ist. Sie wurde im animierten Kurzfilm „Rise and Shine“ mit Mei als Terror-Organisation bezeichnet.

Während der Finalspiele der Overwatch League wurde ein kurzer Teaser zu Ramattra veröffentlicht, der dessen Hintergrundgeschichte beleuchtet. Ursprünglich vermuteten viele Fans schon seit 2019 den stämmigen Mauga als neuen Tank-Helden.

Vor dem Teaser konnten wir von MeinMMO an einem Reveal-Event zu Ramattra teilnehmen. Dabei haben die Entwickler von Blizzard uns einige Fragen zum neuen Helden beantwortet.

Seht hier den Teaser zu Ramattra:

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Overwatch 2: Story und Teaser zum neuen Helden aus Season 2

„Ramattra wird die größte Bedrohung auf dem Schlachtfeld“

Das macht Ramattra besonders: Die größte Besonderheit an Ramattra ist, dass er zwei Formen haben wird: seine normale Omnic-Form und seine „Nemesis-Form“. Ähnlich wie Bastion kann er sich regelmäßig für kurze Zeit verwandeln.

Als Nemesis soll er zur buchstäblich größten Bedrohung des Spiels werden, indem seine Größe enorm anwächst. Wie genau das aussehen soll, wissen wir noch nicht, aber es gab schon einige Infos zu Ramattras Fähigkeiten:

  • als Omnic soll er auf Distanz „poken“, also Gegner piesacken und zugleich sein Team mit einer Barriere schützen
  • als Nemesis soll Ramattra in die Gegner stürmen und heftige Schläge austeilen, um zu den Gegnern in der hinteren Reihe durchzubrechen
  • insgesamt soll Ramattra mehr Fähigkeiten haben als die meisten Helden
  • die Rolle ist voraussichtlich ähnlich wie die von Winston oder D.Va als „Dive-Tank“

Die Idee an Ramattra ist, dass Gegner echte Angst vor ihm haben sollen, wenn sie sehen, dass er bald zur Nemesis wird. Kontern könnt ihr ihn wohl wie alle „großen“ Gegner, also etwa mit Bastion, Anas Schlafpfeilen oder Zenyattas Schadens-Debuff.

Was aktuell noch aussteht, ist die Freischaltung von Ramattra. Die neue Heldin Kiriko war für Free2Play-Spieler erst auf Stufe 55 des Battle Pass von Season 1 verfügbar. Ob Ramattra ebenfalls so viel Grind benötigt, wird laut Devs im Moment noch diskutiert.

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Blizzard erklärt, warum neue Helden bei Overwatch 2 im Battle Pass verschlossen sind
von Max Handwerk

Die neue Map von in Season 2 soll ebenfalls etwas mit Ramattra zu tun haben – dazu gab es aber noch keine Infos. Die Entwickler versprachen außerdem weitere Helden in der kommenden Zeit, vor allem Unterstützer, bei denen die Auswahl aktuell recht eingeschränkt ist. Mehr Infos zu Ramattra und weiteren Features sollen in Kürze bekannt gegeben werden.

Falls ihr euch übrigens bestimmte Sachen in Overwatch 2 erspielen wollt, könnte es sich lohnen, das in World of Warcraft zu versuchen:

In WoW könnt ihr euch schneller Overwatch-Skins verdienen, als in Overwatch