In diesen 5 MMORPGs sind Drachen die großen Stars!

Drachen sind Teil vieler Fantasy-Welten und kommen in fast jedem MMORPG des Genres vor. Doch gibt es auch Online-Games, in denen die Riesenechsen besonders prominent sind? Hier findet ihr 5 MMOs, die besonders eindrucksvolle und bedeutende Drachen bieten.

Drachen sind ein beliebter Genre-Standard von Fantasy-Games. Wie Orks, Zwerge, Elfen und Mittelalter-Setting sind die geschuppten Riesenviecher mit dem Feueratem kaum aus einem Fantasy-Epos wegzudenken.

Es gibt daher kaum ein Fantasy-MMO(RPG), in dem nicht irgendwann mal eine Art Drache auftaucht. Meist als besonders eindrucksvoller Raid-Boss oder Antagonist.

Update: Wir haben diesen Artikel am 23. August 2019 überarbeitet. Das quasi tote Dragon’s Prophet flog raus, dafür kam The Elder Scrolls Online hinzu, dass seit dem Addon Elsweyr ebenfalls Drachen hat.

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Hier sind Drachen mehr als nur Raid-Bosse!

Doch dann gibt es eine Reihe von Online-Games, in denen Drachen viel mehr sind als nur Schwertfutter und Raid-Bosse!

Guild Wars 2 Shatterer Artwork 2

Aber aufgepasst: Es lässt sich nicht vermeiden, dass ein paar Spoiler zur Spielhandlung und Hintergrundgeschichte der jeweiligen Games in den Texten vorkommen.

Guild Wars 2 – „Lass ab vom Drachen“

Guild Wars 2 Shatterer Combat

Darum geht es: In Guild Wars 2 dreht sich alles um Drachen. Aber nicht um irgendwelche Schuppenviecher, sondern um gewaltige Urwesen, die sogenannten Alt-Drachen. Die haben eine ganz besondere Rolle im Spiel und sind seit Beginn von Guild Wars 2 der Dreh- und Angelpunkt der Story.

Welche Rolle spielen Drachen in Guild Wars 2?

Die alten Drachen leben schon seit Urzeiten auf der Welt Tyria und verbringen ihr Leben in Zyklen. Wenn sie erwachen, verschlingen sie die Magie der Welt und richten weltverändernde Verwüstung an. Ganze Völker gehen dabei zugrunde.

Wenn die Drachen satt sind, legen sie sich wieder schlafen und geben dabei kontinuierlich Magie ab. Die Welt erholt sich und entsteht aus den Trümmern und Ruinen neu. Drachen sind in Guild Wars 2 also eine Urkraft der Zerstörung und Erneuerung.

Wie wirken sich die Drachen aufs Spiel aus?

Guild Wars 2 spielt gerade in einer Zeit, in der die alten Drachen erwachen. Der Welt, wie ihr sie kennt, droht also der Untergang! Doch die Völker Tyrias wollen sich nicht kampflos ergeben und daher bildet ihr im Grundspiel eine Allianz verschiedener Völker, um den untoten Drachen Zhaitan zu besiegen.

Mordremoth: Guild Wars 2

Danach jedoch erwacht der noch mächtigere Pflanzendrache Mordremoth, der im Addon Heart of Thorns erst den Anti-Drachen-Pakt vernichtet und dann in einem wahrhaft epischen Gefecht bezwungen wird. Der Drachenkampf umfasst dabei eine ganze Map, so groß war das Vieh!

Drachen töten ist falsch!

Was passiert, wenn man Drachen killt? Wer nach dem Tod von Mordremoth aber schon die Klinge wetzt um die verbliebenen Altdrachen Primordus, Jormag, Kralkatorrik und einen noch unbekannten Meeresdrachen zu schlachten, wird in der 3. Staffel der Guild-Wars-Story herb enttäuscht.

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Denn: Wenn immer ein Drache krepiert, geht seine Macht an die verbliebenen Biester über. So werden sie immer stärker. Und dann kommt noch hinzu, dass jeder tote Drache die Welt stark beschädigt.

Sollte also noch einer der Urwesen draufgehen, kann dies das Magiegefüge von Tyria so sehr schwächen, dass die Welt vollends den Bach runtergeht.

Keine Drachen, kein Guild Wars 2

Das ist nach Path of Fire passiert: Blöd nur, dass ein Drache jetzt aktiver sind denn je. Kralkatorrik hat nach dem letzten Addon Path of Fire die Essenz eines leibhaftigen Gottes verputzt und öffnet nun überall in der Welt Portale, um seine Schergen auf uns loszulassen.

Doch glücklicherweise gelingt uns in der Lebendigen Welt Staffel 4 auch hier wieder der Sieg über Kralkatorrik. Im Sterben verrät er uns noch, dass die Alt-Drachen von der Magie gepeinigt werden.

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Plötzlich stehen die Drachen in einem ganz anderen Licht da. Sind sie gar nicht die bösen, fiesen Kreaturen, sondern sollte man lieber Mitleid mit ihnen haben?

Zudem ist unsere Baby-Drachin Aurene selbst zum Alt-Drachen aufgestiegen. Was ändert sich dadurch an der Beziehung zu ihr? Das wird vielleicht die zukünftige Staffel klären, die am 30. August angekündigt wird.

Auf der nächsten Seite erwartet euch ein Spiel, das die Drachen schon im Namen trägt.

Hearthstone: Die Rätsel sind ein besseres Tutorial als das Tutorial

Die Rätsel aus Dr. Bumms Rätsellabor von Hearthstone sind ziemlich gut. Cortyn findet, dass sie sogar das eigentliche Tutorial ersetzen sollten.

Es hat mich viele Stunden in Hearthstone gekostet, bis ich endlich alle vier „normalen“ Rätsel aus der neuen Hearthstone-Erweiterung „Dr. Bumms Geheimlabor“ gelöst hatte. Und noch bevor ich die abschließenden Endboss-Rätsel in Angriff nehme, kann ich sagen: Dr. Bumms Geheimlabor ist ein besseres Tutorial als das eigentliche Tutorial.

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Wenn wir ehrlich sind: Das Standard-Tutorial von Hearthstone ist ein Witz. Ja, man lernt die Grundlagen – aber das war es auch. Alle gezeigten Karten sind relativ „straight forward“ und haben keine besonderen Effekte. Wer nach diesem Tutorial direkt gegen einen anderen Spieler antritt, der wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit verlieren. Denn man lernt nur wenig über Synergie-Effekte oder die Reihenfolge, in der verschiedene Mechaniken aktiviert werden.

  • In welcher Reihenfolge aktivieren sich mehrere Todesröcheln-Effekte?
  • Was ist der Unterschied zwischen „ausspielen“ und „herbeirufen“?
  • Was ist Erschöpfungsschaden?
Hearthstone Raetsel Dr Bumm Beispiel
Seht ihr den korrekten Spielzug, um den Gegner in diesem Zug zu vernichten?

All diese Dinge bringt einem das Hearthstone-Tutorial nur unzureichend oder gar nicht bei.

Wer wirklich verstehen will, was genau in Hearthstone alles möglich ist, der muss sich stundenlang irgendwelche Streamer auf YouTube oder Twitch anschauen – oder den neuen Rätselmodus spielen.

Rätselmodus zwingt zu neuen Denkweisen

Der Rätselmodus stellt den Spieler vor ziemlich geniale Aufgaben. Mehr als einmal musste ich verzweifelt auf den Bildschirm starren und meine erste Reaktion war „Das ist absolut unmöglich!“ Dicht gefolgt von der Gewissheit, dass etwas Unmögliches ja wohl ein ziemlich schlechtes Rätsel wäre.

Vor allem die Rätsel, in denen man mit bestimmten Karten die eigene Heilung maximieren muss, damit man wieder auf 30 Lebenspunkte kommt, sind genial. Ich hätte vor diesem Modus nicht gedacht, dass es überhaupt auf so viele Arten möglich sein kann, 29 Lebenspunkte in einem Zug zu regenerieren.

Hearthstone Raetsel Dr Bumm 2
Kniffelig – seht ihr den rettenden Zug?

Der Rätselmodus lehrt den Spieler, wie man Karten benutzen kann und zwar auf Arten, an die „Casuals“ niemals denken würden.

Zuletzt lehren die Rätsel noch eine weitere Sache: Manaeffektivität. Die meisten der späteren Rätsel sind nur zu lösen, indem man das Mana mit maximaler Effizienz nutzt und selbst kleine Fehler werden zum Verhängnis.

Hearthstone Nachtelfe Gift title

Natürlich hat man in einem tatsächlichen Spiel nicht unendlich Zeit, wie im Rätsel. Aber das ist nicht schlimm. Denn nur durch die Zeit hat ein Spieler überhaupt die Gelegenheit, das Potenzial aller Karten wirklich zu verstehen und einen Lösungsweg zu finden, an den man beim „schnellen“ Draufschauen gar nicht gedacht hätte.

Also einen kleinen Tipp an alle, die sich in Hearthstone noch verbessern wollen: Schaut euch keine Lösungen für die Rätsel im Vorfeld an. Denn dann setzt der Lerneffekt nicht ein.

Und jetzt entschuldigt mich bitte, ich muss mich noch den finalen Rätseln mit Dr. Bumm als Endboss zuwenden – das wird sicher noch einige weitere Stunden an Zeit verschlingen …

Wie gefallen Euch die Rätsel aus Hearthstone? Habt ihr auch ein paar coole Sachen gelernt oder habt ihr das „nach einem Guide“ einfach durchgespielt?

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Pokémon GO: Spieler fangen Celebi mit Tricks, alle Spezialquests aufgedeckt

Die ersten flinken Spieler haben alle neuen Spezial-Forschungen abgeschlossen und können Celebi fangen. Die neuen Quests in Pokémon GO stehen nun fest.

Vor etwa einer Woche veröffentlichte Niantic weltweit die neuen Spezialforschungen, mit denen Spieler das mystische Pokémon Celebi freischalten können. Die Quests sind in acht Kapitel aufgeteilt. Weil Spieler Tricks nutzten, konnten sie bereits Celebi fangen.

Spezialforschung gelöst

Tagelange Forschung: Es hat einige Tage gekostet, bis alle neuen Quests der Spezialforschung mit Celebi aufgedeckt wurden. Nach den Quests mit Mew können Trainer nun das zweite mystische Pokémon in Pokémon GO fangen. Jetzt stehen alle Quests für “Ein Sprung in der Zeit” fest. Diese haben wir in einem extra Artikel inklusive aller Belohnungen und Tipps für Euch zusammengefasst:

Alle Spezialforschungen mit Celebi in Pokémon GO 

Wenn Ihr die Aufgaben abgeschlossen habt, winkt eine Begegnung mit Celebi. Diese Begegnung haben einige Spieler schon erreicht. Reddit-Nutzer UrinaDeOstra zeigt seine Begegnung mit Celebi in folgendem Screenshot:

Pokémon GO Celebi

Gleiche Mechanik wie Mew: Bevor die Celebi-Quests im Spiel eingebaut wurden, konnten Trainer bereits ein anderes mystisches Pokémon fangen – Mew. Die Begegnung mit Celebi funktioniert nach ersten Berichten auf die gleiche Art. Der AR-Modus ist als Standard gesetzt. Celebi bricht nach einem Schütteln aus, lässt sich danach dann fangen.

Tricks genutzt: Eigentlich sollte es noch nicht möglich sein, jetzt schon Celebi zu fangen. Zu den Quests gehört Aufgaben wie “Fange ein Pokémon 3 Tage hintereinander”, später kommt dann noch dazu, dass man eine Woche am Stück PokéStops drehen soll. Das wären dann mindestens neun Tage.

Uhr Zeit Zeiger Wanduhr

Spieler, die jetzt schon Celebi durch die neuen Spezialquests fangen konnten, veränderten offenbar die Zeitzonen ihres Smartphones. Dadurch könnten Aufgaben, die an mehrere Tage gebunden sind, verkürzt werden. Wir raten davon ab, solche Mechaniken auszunutzen.

Celebi war zunächst nur für Teilnehmer des GO-Fests 2018 verfügbar und ist jetzt für alle Trainer in Pokémon GO als Spezialforschung aktiv, wenn diese mindestens Schritt 3 der Mew-Forschung erfüllt haben.

Im September gibt’s diese legendäre Belohnung für Feldforschungen in Pokémon GO

Battlefield 5: Schaut Euch erstes Gameplay auf der neuen Rotterdam-Map an

Vor Kurzem hat EA mit dem Gamescom-Trailer für Battlefield 5 erste Szenen einer heftigen Schlacht auf der neuen Rotterdam gezeigt. Nun gibt es erstes Gameplay von den Gefechten auf den Straßen der niederländischen Hafenstadt.

Dabei werden in dem knapp sechsminütigem Video sowohl Infanterie-Gefechte als auch Panzer-Gameplay der PC-Version von Battlefield 5 gezeigt.

bf5 rotterdam

Was ist genau zu sehen? Man bekommt einen guten Eindruck, was die Spieler auf der neue Rotterdam-Karte erwartet. Auch die Größe der neuen Map wird deutlich. Gekämpft wird sowohl auf weitläufigen Straßen-Passagen als auch in engen Gassen zwischen den Häusern. Gespielt wird der beliebte Conquest-Modus.

Übrigens: Alle, die es nicht mehr abwarten können, endlich selber Hand anzulegen, haben schon bald die Gelegenheit dazu. Denn bereits Anfang September startet die Open Beta zu Battlefield 5 – auf der PS4, der Xbox One und dem PC.

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Wie findet Ihr die neue Karte? 

FIFA 19 für PC – Die Systemanforderungen sind bekannt

Bei FIFA 19 gab EA Sports die Systemanforderungen für den PC bekannt. Testet schon mal im Voraus, ob Euer Rechner oder Laptop die minimalen oder empfohlenen Anforderungen erfüllt.

Während sich die Konsoleros keine Gedanken über Systemanforderungen bei anstehenden Games machen müssen, kommt der ein oder andere PC-Spieler kurz vor dem Release eines neues Games schon mal ins Schwitzen.

Packt meine alte Kiste das Spiel überhaupt? Oder muss ich demnächst mal aufrüsten?

Ob FIFA 19 auf Eurem PC oder Laptop läuft, erfahrt Ihr jetzt. EA Sports gab die offiziellen Systemanforderungen bekannt.

Die minimalen Anforderungen an Euren PC

Damit FIFA 19 mit Ach und Krach auf Eurer Daddelkiste gespielt werden kann, benötigt Ihr diese Mindestanforderungen:

  • Betriebssystem: Windows 7/8.1/10 – 64-Bit
  • CPU: Core i3-2100 @ 3.1GHz oder AMD Phenom II X4 965 @ 3.4 GHz
  • RAM: 8 GB
  • Speicherplatz: Mindestens 50 GB freier Speicher
  • Grafikkarte: NVIDIA GTX 460 1GB oder AMD Radeon R7 260
  • DirectX: DirectX 11 kompatibel (7 benötigt für DirectX 11)
  • Input: Tastatur und Maus, Dual-Analog-Controller 
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Die empfohlenen Anforderungen an Euren PC

Wollt Ihr ein flüssiges, butterweiches FIFA-19-Erlebnis, empfiehlt Euch EA diese Ausstattung:

  • Betriebssystem: Windows 10 – 64-Bit
  • CPU: Intel i3 6300T oder Ähnliches
  • RAM: 8 GB
  • Speicherplatz: Mindestens 50 GB freier Speicher
  • Grafikkarte: NVIDIA GeForce GTX 670 oder AMD Radeon R9 270X
  • DirectX: DirectX 12 kompatibel
  • Input: Tastatur und Maus, Dual-Analog-Controller

Hinweis: Laut EA Sports wird für die Installation und fürs Spielen eine Internetverbindung benötigt.

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Lohnt es sich, FIFA 19 auf dem PC zu spielen?

FIFA 19 bietet auf dem PC alle Features und Modi, die es auch auf PS4 und Xbox One gibt – von FUT 19 über den Karrieremodus bis hin zu The Journey 3.

Unterschiede gibt es dennoch ein paar, wie diese:

  • Der PC bietet auf dem Maximum eine nicht zu übertreffende Grafik
  • In FUT 19 auf dem PC muss man mit teureren Preisen auf dem Transfermarkt rechnen
  • FIFA 19 kostet für den PC weniger als für die Konsolen
  • Aufgrund der geringeren Spielerbasis kann auf dem PC die Spielersuche etwas länger dauern als auf PS4 oder Xbox One.

Einen großen Vergleich zwischen allen Plattformen zu FIFA 19 findet Ihr hier.

Im Grunde hat jede Plattform Vorteile und Nachteile. Ob sich FIFA 19 für Euch auf dem PC lohnt, müsst Ihr letztendlich selbst entscheiden. Infos zu den verschiedenen Editionen mitsamt Vorbesteller-Boni lest Ihr hier:

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Quelle(n):
  1. EA Sports

Top Games im Juli 2018 zeigen: Fortnite könnte Zenit erreicht haben

Der Online-Shooter Fortnite wächst nicht mehr ganz so schnell, kann im Juli aber seinen Platz an der Spitze von PS4 und Xbox One verteidigen. Auf PC steigt Fortnite sogar um eine Position. Dennoch glauben manche, der Hype um Fortnite kühlt nun ab. Während andere denken, der Zenit komme  noch.

Das Marktforschungsinstitut SuperData veröffentlicht jeden Monat die Top 10 der Spiele, welche die meisten digitalen Umsätze erwirtschaftet haben. Ladenverkäufe spielen hier keine Rolle. Gelistet werden digitale Verkäufe von Spielen auf PC, Playstation 4, Xbox One, Nintendo Switch und Mobile Games.

Fortnite befeuert den Konsolenmarkt, PC-Spieler verlieren: Der digitale Gesamt-Umsatz im Juli 2018 lag bei 8,2 Milliarden Dollar. Das sind 3% mehr als noch im Juli 2017.

Als Grund hierfür wird Fortnite genannt. Interessant ist, dass das PC-Segment im Juli 14% gegenüber dem Vorjahr verlor.

Fortnite: Ist der Zenit überschritten oder kommt er noch?

Fortnite nur 2% Wachstum: Auch wenn das Wachstum des Battle-Royale-Shooters langsam nachlässt, ist das Spiel noch immer für einen Großteil des Umsatzes im Bereich der Konsolen verantwortlich. Der Umsatz von Fortnite ist im Juli 2018 nur um 2 Prozent gegenüber Juni 2018 gestiegen.

Der Umsatzanstieg ist relativ gering, obwohl im Juli die Season 5 mit einem neuen Battle-Pass startete. Das spült normalerweise viel Geld in die Kassen von Epic.

Die Analysten von Superdata glauben daher, dass die ganz große Wachstumsphase von Fortnite vorbei sein könnte. Das Spiel habe seinen Zenit erreicht.

Fortnite-Wikinger

Oder kommt der Zenit erst noch? Zwei Highlights für Fortnite stehen 2018 aber noch aus: Weihnachten und der Android-Launch. Die Experten von Venturebeat glauben, dass “Weihnachten” ein Boomgeschäft für Mobile-Games ist. Die Leute rennen mit ihren neuen Smartphones und Tablets direkt in die Shops der Anbieter.

Sie glauben, der Zenit von Fortnite steht erst noch bevor. Sie erwarten, dass Fortnite zu Weihnachten 2018 noch einmal in neue Dimensionen vorstößt.

Superdata Juli 2018
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Das hat sich in den Charts getan

Wenige Veränderungen im PC-Bereich: Genau wie im Monat Juni befinden sich exakt dieselben zehn Titel in den Charts. Hier und da hat sich die die Platzierung etwas verändert – so tauschten etwa League of Legends und Dungeon Fighter Online die Plätze, großartig getan hat sich im PC-Segment aber nichts.

Dungeon Fighter Online hat sich nun auf Position 1 vor League auf Legends geschoben. Auf Rang 3 finden wir Crossfire, dicht gefolgt von Fantasy Westward Journey Online 2 und anschließend Fortnite, was im Vormonat noch auf Position 6 zu finden war. PUBG rutschte im Juli von Platz 3 auf Rang 6 ab.

PuBG-Title

No Man’s Sky kehrt auf Konsolen zurück: Die Charts der Konsolen zeigen sich im oberen Feld ähnlich wie im Juni. Fortnite regiert nach wie vor auf Platz 1. Auch FIFA 18 auf Position 2 hält sich wacker.

Neueinsteiger des Monats ist No Man’s Sky auf Rang 6. Kein Wunder, wurde doch die Xbox-One-Version gestartet und das große NEXT-Update veröffentlicht, das endlich “echten” Multiplayer ermöglicht.

Dafür verabschiedete sich God of War aus den Charts. The Crew 2, im Juni auf Rang 4 eingestiegen, sackt etwas ab und zwar auf Platz 7.

Overwatch fiel komplett aus den Charts raus, auch wenn die Zahl der monatlich aktiven User aufgrund eines kostenlosen Spiel-Wochenendes und eines neuen Helden gestiegen ist.

No Mans Sky Next Koop

So gut wie keine Änderungen im Mobile-Segment: Vergleicht man die Charts der Mobile Games mit denen aus dem Juni, fällt nur auf, dass sich Position 7 und 8 vertauscht haben. Fate/Grand Order landet nun auf Rang 7, Monster Strike rutscht eine Position auf 8 ab.

Ansonsten bleibt alles beim Alten. Pokemon GO konnte sich wohl wegen des anhaltend guten Wetters weiter auf Position 3 halten.

Pokémon GO Entei Titel Forschung

Destiny 2 verschiebt Launch-Trailer aus Respekt vor Florida-Opfern

Nach einer Schießerei mit mehreren Toten in der US-Stadt Jacksonville hat Bungie angekündigt, aus Respekt vor den Opfern den Launch-Trailer für Destiny 2: Forsaken zu verschieben.

Am 27. August wird es keinerlei Meldungen von Bungie geben. Das gab das Studio per Twitter bekannt. Grund dafür ist eine Schießerei in Jacksonville im US-Bundesstaat Florida.

Destiny2 WP Umfrage

Bungie legt einen Tag des Schweigens für Opfer von Jacksonville ein

Studio gedenkt der Opfer: Als Zeichen der Solidarität und aus Respekt vor den Todesopfern legt Bungie heute, am 27. August, einen Tag des Schweigens ein. Alle offiziellen Bungie- und Destiny-Kanäle werden aus diesem Grund einen Tag lang schweigen.

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Forsaken-Launch-Trailer verschoben: Deshalb wird auch der Launch-Trailer für die Forsaken-Erweiterung verschoben. Dieser sollte eigentlich am 27. August um 19:00 Uhr erscheinen. Wann der Trailer veröffentlicht wird, ist noch nicht klar.

Destiny 2 Pencil

Respekt von der Community: In zahlreichen Antworten zu Bungies Tweet, aber auch auf Reddit und in anderen Foren, äußern die Fans ihr Beileid und Mitgefühl für die Opfer und Verständnis und Respekt für diese Entscheidung seitens des Studios. Die Community ist sich größtenteils einig, dass es in einem solchen Augenblick die einzig richtige Entscheidung war.

Was genau war passiert? In Jacksonville fand gestern, am 26. August, das erste von vier Qualifikationsturnieren für die Madden Classic Series statt. Während der laufenden Veranstaltung eröffnete ein 24-jähriger Teilnehmer das Feuer – offenbar, weil er beim diesem NFL-19-Turnier verloren hatte.

Polizeiangaben zufolge gab es insgesamt drei Todesopfer: Zwei Menschen fielen dem Schützen zum Opfer. Der Täter richtete sich anschließend selbst. Weitere neun Personen wurden mit teils schweren Schussverletzungen ins Krankenhaus eingeliefert.

Schießerei bei eSport-Turnier um NFL Madden 19 – 3 Tote

In Jacksonville, Florida, gab es eine Schießerei im Rahmen eines eSport-Turniers um NFL Madden 19. Es sollen drei Leute erschossen worden sein, darunter der Schütze selbst.

Was ist passiert? In einer Shoppingmall in Jacksonville fand das erste von vier Qualifikationsturnieren für die Madden Classic Series statt. Während der laufenden Veranstaltung eröffnete jemand das Feuer. Das berichtet die US-Seite Polygon.

Es gibt Tweets und Streams von der Veranstaltung, die verstörende Geräusche direkt von der Szenerie hören lassen. Das Bild des Streams ist dann weg, während sich die Caster in Sicherheit bringen, aber man hört die schrecklichen Geräusche der Schüsse.

Jemand fragt entgeistert: “Mit was hat er auf mich geschossen?”

Warnung: Die Inhalte, die man hören kann, sind verstörend. Wer sich das trotzdem anhören möchte, hier ist ein Tweet, der zeigt, was in Jacksonville geschehen ist.

Die Opfer: Nach vorläufigen Berichten wurden vier Menschen erschossen, wenigstens zehn weitere Personen sollen verletzt sein. Das berichtet ein Reporter vor Ort von WJXT-TV.

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Todesschütze soll bei Turnier mitgemacht und verloren haben

Der vermeintliche Täter soll sich selbst erschossen haben: Ein Reporter der Los Angeles Times, Matt Pearce, berichtet: Der Schütze soll ein Spieler des Madden-Turniers gewesen sein, der verloren hat.

Nachdem er geschossen hatte, habe er sich selbst getötet.

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Das Sheriff-Department von Jacksonville meldet ebenfalls, dass eine verdächtige Person tot am Tatort ist. Man wisse im Moment nicht, ob es einen zweiten Verdächtigen gäbe.

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Wie die Behörde weiter berichtet, verstecken sich jetzt noch einige Menschen im Gebäude. Man fordert die Teilnehmer auf, ruhig zu bleiben, während ein SWAT-Team das Gebäude durchkämmt.

eSportler berichtet: Ein bekannter eSportler und Teilnehmer des Events ist Drini Gjoka. Der tritt für compLexity Gaming an. Er hat über Twitter die schreckliche Szene beschrieben. Er sagt, eine Kugel hätte ihn am Daumen getroffen.

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Seine Mannschaft teilte nachher mit, Gjoka gehe es gut. Er habe in ein nahes Fitness-Studio fliehen können. Im Moment kooperiere er mit den Behörden. Man werde ihn dann so rasch aus Jacksonville ausfliegen, wie es die Umstände zulassen.

EA spricht Bedauern aus: In einem ersten Statement haben die Entwickler von Madden 19, Electronic Arts, ihr tiefes Mitgefühl für jeden ausgesprochen, der an der Situation beteiligt war. Electronic Arts hat das Turnier in Jacksonville unterstützt.

Sheriff-Büro bestätigt: 3 Tote, darunter der Schütze

Update: In einer Pressekonferenz gab das Sheriff-Büro bekannt:

  • Der Schütze war der 24-Jährige David “Bread” Katz aus Baltimore. Katz war beim Turnier als Teilnehmer dabei. Er habe sich selbst erschossen.
  • Es wurden bei der Schießerei drei Menschen getötet (Katz mit eingeschlossen) und neun andere werden in örtlichen Krankenhäusern wegen Schusswunden behandelt. Alle Verletzten sind stabil.

Katz hatte im Februar 2017 die Madden Championship der Buffalo Bills gewonnen und sich damit für das Turnier in Jacksonville qualifiziert.

Quelle(n):
  1. polygon
  2. spiegel.de

Google enthüllt Sicherheitslücke in Fortnite, Epic sauer

Wer Fortnite: Battle Royale auf seinem Android-Gerät spielen möchte, muss einen eigens von Epic bereitgestellten Installer verwenden. Dieser wies zum Start eine gefährliche Sicherheitslücke auf, die ausgerechnet Google entdeckt hat.

Fortnite: Battle Royale ist endlich auch für Android-Geräte verfügbar. Allerdings kann das Spiel nicht über Googles Play Store installiert werden, sondern über einen speziellen Installer, den Epic Games bereitgestellt hat.

Installer mit gravierender Sicherheitslücke: Der Installer prüft lediglich rudimentär, welche Datei auf dem Gerät installiert werden soll. Wer böse Absichten hegt, hätte es leicht gehabt, hier einzugreifen und auf einem fremden Gerät jede App zu installieren, die vorgegeben wird.

fortnite-mobile-gameplay

Wenn man bedenkt, dass Fortnite: Battle Royale ein Millionpublikum anzieht, wäre der ein oder andere Hacker durchaus geneigt gewesen, die Mühe auf sich zu nehmen. Entdeckt hatte die Schwachstelle ausgerechnet Google, dessen Play Store Epic Games aus Kostengründen gemieden hat.

Zwischen Epic und Google herrscht dicke Luft

Google entdeckt die Sicherheitslücke: Das Sicherheitsteam von Google hat Epic am 15. August auf das Problem aufmerksam gemacht, woraufhin Epic ein Sicherheitsupdate hinterher geschoben hat. Üblicherweise wird nach Entdeckung einer Lücke 90 Tage gewartet, damit alle User ihre Geräte entsprechend aktualisieren können.

Fortnite-Beta-Launch

Google lehnt dies jedoch ab und machte die Sicherheitslücke bereits nach 7 Tagen publik – sehr zum Ärger von Epic, die Google nun vorwerfen, Anti-PR zu betreiben und die Geräte der Spieler zu gefährden, die noch kein Update des Installers vorgenommen haben.

Der Streit dreht sich wohl um finanzielle Interessen: Google ist sauer darüber, dass Epic sich entschieden hat, Fortnite nicht über Googles Play Store zu vertreiben. Das hätte Google immerhin 30% aller Einnahmen aus dem Spiel beschert.

Auch sagte Epic-CEO Tim Sweeney noch vor der Veröffentlichung von Fortnite auf der Android-Plattform, dass “Zwischenhändler” wie Google nicht mehr “nötig seien”. Dass ausgerechnet Google nun diese gravierende Sicherheitslücke entdeckt hat, birgt durchaus eine gewisse Ironie.

Fortnite IOS Smartphone Mobile Titel
Für iOS ist Fortnite im hauseigenen App Store verfügbar.

Auch in Googles Play Store findet man “Fortnite”: Dass Epic den Play Store umgeht, hat noch eine weitere unschöne Seite: Mit Schadcode verseuchte Apps mit dem Namen “Fortnite” tauchen im Play Store auf, die Ihr unter keinen Umständen herunterladen solltet!

Diese Anwendungen werden lediglich eure Geräte beschädigen, Fortnite selbst ist nicht über den Play Store von Google erhältlich.

Könnt Ihr den Ärger von Epic verstehen? Oder war es richtig von Google, so früh auf den Fehler hinzuweisen?

Quelle(n):
  1. Heise

WoW: Irre – Der Pandaren „Doubleagent“ erreicht Stufe 112 im Startgebiet

Der Pandaren Doubleagent aus WoW zockt wieder. Ohne das Startgebiet zu verlassen ist er schon auf Level 112 angelangt.

WoW Doubleagent Pandare 112 Armory

Alle Jahre wieder berichten wir über einen ganz außergewöhnlichen Spieler in World of Warcraft, der deutlich langsamer levelt als alle anderen Spieler. Es geht um Doubleagent, einen Pandaren auf dem Server Mannoroth, der nur auf eine ganz besondere Weise Erfahrungspunkte sammelt – dem Abbauen von Ressourcen.

Wer ist Doubleagent? Doubleagent ist ein Pandarenspieler, der es nicht eingesehen hat, sich am Ende des Startgebiets der Pandaren für eine Fraktion zu entschieden. Also fasste er den Entschluss, sich einfach niemals zu entscheiden und ewig auf der Schildkröte zu bleiben – ohne Fraktion. Er ist also ein „neutraler Spieler“ und kann die Insel auch nicht verlassen.

Ressourcen bringen minimale XP: Die Kräuter und Erze im Startgebiet geben nur sehr wenig Erfahrungspunkte, meistens im Zweistelligen XP-Bereich. Da ein Level weit über 800.000 Erfahrungspunkte über Stufe 110 benötigt, muss er mehrere Zehntausende Kräuter pro Level-Up pflücken. Quests gibt es auf der Insel für ihn schon lange nicht mehr. Seine Erbstücke bringen im aktuell übrigens keinen Vorteil. Diese verlieren mit Level 110 ihren Effekt.

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Ablenkung durch Serien: Weil dieses Spielverhalten doch recht schnell eintönig wird, lenkt sich Doubleagent im Regelfall mit TV-Serien oder anderen Dingen ab, die er auf einem zweiten Monitor schaut. Für ihn hat die Sache fast schon etwas meditatives.

Eine Community-Legende: In der Community zählt Doubleagent inzwischen als lebende Legende und auch Blizzard ist auf den besonderen Pandaren aufmerksam geworden. Wer einen Mönch spielt, kann gelegentlich einen Pandaren herumhuschen sehen, der von Erz zu Erz reitet. Eine kleine Ehrung an diese außergewöhnliche Leistung.

WoW Pandaren Ming-Chu surprised

Ein Ende dieser Aktion wird es wohl erst in einigen Wochen geben, wenn Doubleagent nach Abertausenden Kräutern und Erzen endlich Stufe 120 erreicht. Und dann wird er warten. Auf die nächste Erweiterung …

Was haltet ihr von Doubleagent und seinem ungewöhnlichen Spielstil? Absolute Verschwendung von Lebenszeit oder eine extreme Willenskraft?

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Alles zu Destiny 2: Forsaken – Release-Date, Features, Season Pass

Bungie hat in einem Twitch Stream in aller Kürze die kommende erste Erweiterung zu Destiny 2 für PC, PS4 und Xbox One vorgestellt. Auch auf der E3 2018 gab es neue Informationen. Die wichtigsten Neuerungen von “Forsaken”, das Release-Date, den Preis sowie die spannendsten Features fassen wir noch einmal für Euch zusammen.

Forsaken ist die große Herbst-Erweiterung für Destiny 2. Wir fassen alle Informationen über das zusammen, was man bis vor kurzem noch als “Destiny 2 Comet” kannte.

Zum bevorstehenden Release haben wir auch einige Tipps für Euch, wie Ihr Euch jetzt auf Forsaken vorbereiten solltet. Zudem haben wir für Euch sechs Dinge, die Ihr vor dem Start von Forsaken wissen solltet.

Dieser Artikel wird laufend aktualisiert und mit neuen Informationen ergänzt. Das letzte Update erfolgte am 03. September 2018.

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Mehr dazu: Hier ist der Launch-Trailer zu Forsaken – Euer Hüter spricht!

Der Forsaken-Start – Wann gehts los?

Wann ist der offizielle Forsaken-Start bei Destiny 2? Hier findet Ihr alle Infos zum Forsaken-Release-Datum, zur Uhrzeit, zu den Servern und zum Day-One-Patch für PS4, Xbox One und PC.

Forsaken kaufen: Release-Date, Preis, Editionen

Die Erweiterung “Forsaken” mit Release-Datum am 4. September wird mit oder ohne den Jahrespass erhältlich sein.

  • Destiny 2: Forsaken für 39.99€
  • Destiny 2: Forsaken + Jahrespass für 69,99€
  • Destiny 2: Forsaken Digital Deluxe Edition für 79,99€

Mehr dazu:

Das Enthüllungsvideo aus dem Twitch Stream

Hier könnt Ihr Euch das ViDoc der Entwickler nochmals anschauen, das auch im Bungies Twitch-Stream beim Forsaken-Reveal gezeigt wurde.

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Story, Setting, Gegner: Forsaken-Addon rückt die Erwachten in den Mittelpunkt

Forsaken-Trailer verraten – Es geht zurück ins Riff: Im Rahmen der Story geht es für die Hüter zurück ins Riff und in das Gefängnis der Alten, der Arena, die mit “Haus der Wölfe” zu Destiny 1 kam. Dabei trifft man auch auf einige vertraute Gesichter.

Darüber hinaus werden auch die Erwachten, die Bewohner des Riffs, die Gefallenen sowie Cayde-6 eine tragende Rolle spielen – doch das wohl anders, als die meisten Fans das vermutet hätten.

Mehr dazu:

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Übrigens: Laut Bungie soll “Forsaken” die bisher größte Destiny-Erweiterung sein. Man scheut dabei sogar nicht den Vergleich zu dem beliebten Destiny-1-Addon “The Taken King”.

Als Gegner stehen Euch die acht Barone sowie die Hohn (Scorn) gegenüber. Dabei handelt es sich um frühere Gefallene. Doch die Scorn sind schon so häufig gestorben und immer wieder zum Leben erweckt worden, dass sie mit der Zeit zu etwas viel Schrecklicherem geworden sind.

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Neuer Modus “Gambit” ist eine Mischung aus PvE und PvP – also PvEvP

Neue Arena: Bei dem neuen Modus “Gambit” setzten die Entwickler auf eine Mischung aus PvE und PvP. Zwei Teams aus jeweils vier Spielern treten gegeneinander in einer Arena an. In eigenen Arealen gilt es, Feinde zu bekämpfen und mit hinterlassenen Partikeln den Endboss zu beschwören. Wer als erster den Prime-Evil legt, kann eine von drei Match-Runden für sich entscheiden.

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Doch auch PvP-Fans kommen auf ihre Kosten. Bei “Gambit” kann man nämlich das gegnerische Team in ihrem eigenen Gebiet überfallen und so für zusätzliches Chaos und Verwirrung sorgen.

Neben diesem PvEvP-Modus bekommen jedoch auch klassische PvP-Spieler in “Forsaken” etwas geboten: Die Erweiterung bringt den neuen Modus “Breakthrough” sowie vier neue Schmelztiegel-Maps ins Spiel.

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Änderungen für den Schmelztiegel

PvP wird wieder schneller: Mit Forsaken nähert sich der PvP-Modus in Destiny 2 wieder ein wenig mehr seinem Vorgänger an. Einige Features aus Destiny 1 feiern ihre Rückkehr, während die allgemeine TTK gesenkt wird.

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Neue Super und Überarbeitung des Waffen-Systems

Random-Rolls kommen zurück: Nachdem bereits angedeutet wurde, dass die Entwickler die Waffen im Spiel überarbeiten, wurde ausdrücklich betont, dass die Random-Rolls aus dem Erstling zurückkehren werden.

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Neue Super: Darüber hinaus werden auch neue Super eingeführt. Drei neue Pfade soll es jeweils für die Klassen geben, so dass ganze neun neue Supers auf die Spieler warten.

Mehr dazu: Forsaken bringt 9 neue Super – Das wissen wir darüber

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Überarbeitung des Waffenslot-Systems und Mods: Bungie will den Spielern bald mehr Freiheiten lassen, mit welchen Waffen sie spielen und welche sie mit sich führen wollen. Dazu werden das Slotsystem sowie die Mods angepasst.

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Destiny-2-Super

Spieler sollen dann selbst entscheiden können, ob sie so spielen wollen wie in Destiny 1, ob sie das System aus Destiny 2 beibehalten wollen oder ob sie ganz unkonventionell auftreten wollen, etwa mit drei ausgerüsteten Schrotflinten.

Übrigens: Ihr könnt Euer Gear aus Jahr 1 in Forsaken behalten

Die Hüter werden mächtiger: Mit der Forsaken-Erweiterung werden die Level-Caps angehoben. So werden das neue Charakter-Level 50 und das neue Max-Power-Level 600 betragen.

Außerdem wird es für neue Spieler und Rückkehrer möglich sein, den eigenen Charakter für Forsaken zu boosten und Jahr-1-Content komplett zu überspringen. So könnt Ihr dann auf Wunsch direkt mit dem Forsaken-Addon loslegen.

Mehr dazu: Forsaken lässt Euch alle Jahr-1-Inhalte überspringen

Neue Waffen, Rüstungen und komplett neuer Waffentyp

Neue exotische Waffen und Rüstungen: Natürlich dürfen bei der kommenden Erweiterung auch neue Ausrüstungsgegenstände nicht fehlen. Bungie hat bereits acht exotische Waffen und drei Rüstungen vorgestellt, die mit Forsaken Einzug ins Spiel halten werden.

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Destiny 2 Forsaken Bow 5

Pfeil und Bogen als neue Waffe: Dazu kommt noch eine ganz neue Waffengattung. Mit “Forsaken” wird ein Bogen eingeführt, der verschiedene Pfeile verschießen kann.

Mehr dazu: Nach Jahren kommt mal wieder eine richtig neue Waffen-Art – der Bogen

Neuer Raid in der “Dreaming City”

Mehr Bosse, mehr Rätsel: Der neue Raid in “Forsaken” wird in der Träumenden Stadt spielen und die Hüter in die Heimat der Erwachten bringen. Die Entwickler verglichen den Raid mit einer Mischung aus dem Grabschiff und der Gläsernen Kammer aus Destiny 1, gepaart mit einer Prise der “Herr der Ringe”-Filme von Peter Jackson.

Destiny 2 Forsaken 14

In dem Raid soll es Rätsel und Verstecke geben und die Spieler sollen Einfluss auf die Welt nehmen können. Im Stream hieß es, dass die Dreaming City zum Launch eine andere Welt sein wird, als drei Wochen nach der Veröffentlichung.

Neben der Träumenden Stadt wird auch die Wirrbucht – im englischen Tangled Shore genannt – einen Schauplatz im Addon Forsaken darstellen. Dabei handelt es sich um einen wirklich üblen Ort in dem aus Destiny 1 bekannten Riff, in dem die Spieler einen großen Teil ihrer Zeit verbringen werden.

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Lore und Triumphe kehren zurück

Bungie bringt Collections zurück: Was sich die Fans schon lange wünschten, bringt Bungie bald ins Destiny-Universum zurück. In den Sammlungen werden exotische Rüstungen und Waffen sowie alle Geister, Shader, Sparrows oder Schiffe angezeigt. Spieler werden sich diese Items zu einem Preis immer wieder beschaffen können.

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Dazu wird es ebenfalls wieder mehr Lore in der Welt geben und auch die Triumphe, die es in Destiny 1 noch in diversen Büchern zu erledigen galt, kommen zurück.

Destiny 2 Forsaken 2

Änderungen an Meilensteinen, Aktivitäten und Rückkehr der heroischen Story-Missionen

Häufigere Rotation: Mit “Forsaken” sollen manche Meilensteine und Aktivitäten nicht mehr nur wöchentlich Rotieren, sondern häufiger wechseln. Der Flashpoint sowie die Schmelztiegel-, Vorhut- und Gambit-Aktivitäten werden alle vier Tage wechseln, während der Raid-Meilenstein weiterhin einmal die Woche rotiert.

Mit der Erweiterung sollen die Meilensteine jedoch nicht mehr ausschlaggebend für den weiteren Fortschritt sein. Spieler sollen in “Forsaken” so spielen, wie sie es am liebsten mögen und dabei trotzdem Fortschritte erzielen können.

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Übrigens: Mit Forsaken soll ebenfalls das Zusammenspiel mit anderen Hütern gefördert werden. Bungie hat angekündigt, dass Einsatztrupps im Matchmaking bald wieder bestehen bleiben. Darüber hinaus sollen auch Clans mit der Erweiterung ein Upgrade erhalten.

Mehr dazu: So will Forsaken die Gruppen- und Clandynamik in Destiny 2 fördern

Rückkehr der Missionen: Mit “Forsaken” sollen die täglichen heroischen Story-Missionen aus Destiny 1 zurückkehren. Daneben soll es weitere tägliche Herausforderungen geben und auch Challenges, die mehrmals die Woche absolviert werden können.

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Neue Premium-Inhalte durch Annual Pass und Änderungen am Everversum

Neue Content-Rollout-Strategie: In Jahr 2 setzt Bungie auf eine neue Content-Strategie. Saisonale Updates und Live-Events werden zwar weiterhin für alle Spieler verfügbar sein, dazu gibt es jedoch einen Annual Pass, einen Jahrespass, der weitere Inhalte verspricht.

In dem Pass sollen unter anderem weitere Endgame-Herausforderungen, Aktivitäten, neue Gegenstände sowie weitere Lore und Triumphe enthalten.

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Neues vom Everversum: Mit Forsaken wird auch das Everversum, der Cash-Shop von Destiny, einige Änderungen erfahren. So sollen den Hütern mit der kommenden Erweiterung die Chancen für die jeweiligen Prämien angezeigt werden. Darüber hinaus kommt die Prismatische Matrix zurück.

Desweiteren wird das Everversum seine eigenen Beutezüge erhalten. Durch die Bounties werden die Guardians in der Lage sein, an mehr Items zu kommen, ohne Echtgeld einsetzen zu müssen.

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Zeitexklusive Inhalte für die PS4

Die Forsaken-Erweiterung für Destiny 2 bringt neue zeit-exklusive Inhalte für PS4-Spieler. Alle bisherigen PS4-Exclusives aus Jahr 1 werden mit Launch des Herbst-Addons am 4. September auf der Xbox One und dem PC freigegeben.

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Was bringen die kostenlosen Updates, wenn man auf Forsaken verzichtet?

Falls Ihr Euch fragt, was für Inhalte und Features Euch in Jahr 2 erwarten, wenn man sich Destiny 2: Forsaken nicht holt, so haben wir dazu einen eigenen ausführlichen Artikel verfasst, wo Ihr alle relevanten Informationen und Antworten findet.

Mehr dazu: 

Der neue Würfel in Fortnite wandert in Riesen-Schritten – Aber wohin?

Der neue magische Würfel in Fortnite steht nicht still. Der Kubus kippt regelmäßig um und legt dabei eine große Distanz zurück. Aber wo will der Würfel hin?

Die neue Attraktion: Mit großen Getöse tauchte ein Würfel in Fortnite auf. Blitze aus einem Riss hatten solange auf eine Stelle im Süd-Osten der Karte eingeschlagen, bis dort ein riesiger Würfel stand.

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Die Überraschung jetzt: Der Würfel bewegt sich. Und zwar nicht in Trippelschritten oder indem er sich leicht verschiebt – Nein. Der Würfel kippt hörbar und mit großem Effekt zu einer Seite um. Hier in einem Clip auf Twitter ist das zu beobachten. Das ist offenbar bereits mehrfach geschehen.

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Wohin will der Würfel? Ein Spieler auf Reddit hat eine plausible Vermutung, wohin der Würfel wandert. Er glaubt, der Würfel bewegt sich jeden Tag um eine bestimmte Distanz in dieselbe Richtung. Da die Season 5 noch 30 Tage dauert, werde der Würfel sich also noch 30 Mal so stark bewegen.

Der Spieler hat das ermittelt, indem er von Punkt A zu Punkt B eine Brücke in der Luft gebaut hat und das dann 30 Mal wiederholte.

Der Würfel marschiert wohl auf das Zentrum der Karte zu. Das ist ein Ort etwas westlich von Dusty Divot.

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Würfel wird wohl eine Änderung der Karte mit Season 6 bringen

Was macht der Würfel, wenn er am Ziel ankommt? Man geht davon aus, dass der Würfel zum Ende der Season 5 an seinem Zielort eintrifft. Es gibt verschiedene Theorien, was dann passiert:

  • Manche denken, der Würfel könnte eine Katastrophe auslösen und damit eine riesige Umwandlung der Karte. Das hat Tradition. Fortnite-Spieler glauben seit Season 3 immer an eine Katastrophe und den Untergang.
  • Andere glauben, der Würfel könnte eine „heilende Funktion“ haben, auf den Krater in Dusty Divot hinmarschieren und diesen auffüllen oder reparieren. Auch das würde letztlich in eine Änderung der Karte münden.
Fortnite-Score

Was steckt dahinter? Mit dem Ende jeder Saison, seit der Season 3, beginnt das Ratespiel erneut:

  • Wie wird sich die Karte zur neuen Season verändern?
  • Und mit welchen Tricks und Rätseln heizt Epic den Hype um Fortnite weiter an?

In Season 3 war es ein Meteor, der vom Himmel stürzte. In Season 4 wartete eine Rakete darauf, abzuheben. Und in Season 5 haben wir einen wandernden Riesenwürfel.

Rakete-Image

Sieht so aus, als dreht sich in dieser Season alles um die Fragen:

  • Woher kommt der Würfel?
  • Wohin geht er?
  • Und was hat er vor, wenn er da ist?
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von Schuhmann

Amazons New World legt mehr Fokus auf MMO als Survival

Auf der Gamescom 2018 hatte unsere Autorin Leya die Gelegenheit, das neue Sandbox-MMORPG New World zu spielen. Die Preview der Amazon Game Studios erinnerte sie an ein Abenteuer, das man früher als Kind nachspielte.

Lange war es ein Geheimnis, welchen Braten Amazon Game Studios mit New World gerade im Ofen hat. Jetzt wissen wir, es wird ein Sandbox-MMORPG mit Survival-Elementen.

Auf der Gamescom konnte ich eine Pre-Alpha von New World spielen. Nebenher unterhielt ich mich noch mit Patrick Gilmore, dem Head-of Amazon Game Studios. Er gab mir noch ein paar tiefere Einblicke in das PvP-MMO.

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New World fühlt sich abenteuerlich an: Zusammen mit anderen Testern begab ich mich in einen kleinen Außenposten. Unser Ziel war es, einen anderen Außenposten zu attackieren und einzunehmen.

Dafür mussten wir uns natürlich vorbereiten. Direkt zu Anfang hatten wir alle nur ein Schwert und alte Lederkleidung. Um den anderen Außenposten zu stürzen, brauchten wir mehr als das. Wir machten uns auf in die Wildnis, um Material zu sammeln.

Ich verbesserte meine Ausrüstung mit einer Flinte und einem stärkeren Outfit.

Die Grafik überzeugt in der Pre-Alpha

Grafik war für eine Pre-Alpha beeindruckend: Wir zerhackten Bäume mit unseren Äxten zu Kleinholz und bauten Steine ab, um Camps errichten zu können. Es war beeindruckend zu sehen, wie die Bäume umfielen und die Baumstämme vor mir herpurzelten.

Insgesamt war die Grafik schon auffallend gut und die Gegend war mit tiefen Schattierungen geschmückt, das Gras wehte etwas im Wind. Auch die Bewegungen der Figuren waren schon erstaunlich flüssig, es fühlte sich einfach gut an, zu laufen und den Wald zu entdecken.

Nachdem wir unsere Camps bereit hatten, konnten wir zu dem feindlichen Außenposten marschieren.

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Die Abenteuerreise ist ein starker Fokus

Kindheitserinnerungen werden wach: Ich fühlte mich direkt in meine Kindheit zurückversetzt. Als Kind zog ich mit meinen Freunden hinaus, damals bewaffnet mit Stöcken und Töpfen, um irgendeinem Schurken den Garaus zu machen, meistens den Nachbarskindern.

Das Gefühl zu dem Abenteuer aufzubrechen, das man sich damals so zurecht fantasierte, kam bei mir beim Spielen von New World wieder hoch.

Im besonderen Maße, als mir und drei anderen Spielern ein riesiger Bär entgegenkam. Mit unseren Flinten mussten wir das Tier erschießen und geschickt seinen Prankenhieben ausweichen. Als der Bär lag, konnte er ausgenommen werden und die Reise zum feindlichen Lager ging weiter.

Der Bär tat mir zwar etwas Leid, weil er nur im Wald herumstand und vermutlich typische Bären-Sachen gemacht hat, aber dieses kleine Abenteuer zwischendurch stimmte mich direkt euphorisch.

New-World-Bär

Kämpfe sind aktiv und dynamisch: In New World gibt es kein Tab-Targeting. Hier wird dynamisch gekämpft und es ist möglich, sich frei zu bewegen, Angriffen mit einer Rolle auszuweichen und auch die Gegner frei anzuvisieren. Die Kämpfe fühlen sich actionreich an und die Mittel, die einem zur Verfügung stehen, passen zum Setting des 17. Jahrhunderts.

Gemeinsam stellten wir am gegnerischen Camp dann Fassbomben auf. Wir zerbombten die Tore, stürmten die Gegner und nahmen ihren Außenposten für uns ein!

Ein heroischer Moment. Auch wenn ich keinen der Menschen kannte, mit dem ich da im Raum saß und die andere Festung einnahm, war ich doch irgendwie stolz auf uns und die Zusammenarbeit.

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Patrick Gilmore gab einen tieferen Einblick in Features und Hintergründe

Patrick Gilmore ist der Head-of von Amazon Game Studios und präsentierte uns New World. Während und nach der Demo erklärte er mir einige Features näher.

Survival-Mechaniken fallen größtenteils milde aus: Spieler werden essen und trinken müssen. Das gibt ihnen Ausdauer, die etwa einen Einfluss auf die Geschwindigkeit der Angriffe haben wird. Sterben werden die Spieler nicht, wenn sie keine Nahrung zu sich nehmen. Sie werden nur geschwächt.

Das Looten von Leichen wird allerdings möglich sein, im Falle eines Spieler-Todes.

Der Fokus liegt auf MMO und nicht Survival

Der Fokus des Studios liegt auf Sandbox-MMO: Der Beginn von New World war ein klassiches Survival-Sandbox-Game, wie Ark Survival Evolved. Danach wurden aber immer mehr MMO-Elemente hinzugefügt.

Die Core-Features bestehen zwar immer noch aus Survival, aber diese vergeben dem Spieler schneller. Der Fokus des Studios liegt definitiv auf Sandbox-MMO. New World soll ein Spiel werden, in denen eine große Masse Spieler zusammentrifft und gemeinsam eine Zivilisation aufbaut.

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Patrick Gilmore ist der Head of Amazon Game Studios und sprach mit uns über ein paar Features von New World.

New World wurde durch das 17. Jahrhundert geprägt, die Mechaniken dienen der Unterstützung

Die Inspiration stammt aus der Ära des 17. Jahrhunderts: Bevor entschieden wurde, welches Genre New World überhaupt werden würde, stand das Thema fest. Die Spieler befinden sich im 17. Jahrhundert, zu einer Zeit, als die Menschen gerade anfingen, von Nahkampfwaffen zu Flinten und Schusswaffen überzugehen.

Die Entwickler fanden gerade die Konflikte zu dieser Zeit spannend und auch das territoriale Gehabe. Die Mechaniken wie das Survival und die starken MMO-Elemente sollen nur die Erfahrung dieses Zeitgeists unterstützen.

Gerade auch die Erfahrung, auf ein Abenteuer zu gehen und neue Gegenden zu entdecken, war hier wichtig.

Die Welt musste riesig werden: Da den Entwicklern gerade die Erfahrung der Abenteuerreise am Herzen liegt, möchten sie New World so groß wie möglich gestalten. Die Karte ist riesig und während der Demo konnten wir nur einen winzigen Auszug dieser sehen.

Genauso wird es auch ein wichtiges Element sein, dass sich genug Spieler in Echzeit im PvP bekriegen können.

Entwickler vergleichen sich mit Eve-Online: Auch wenn New World gerade häufig mit klassischen Survival-Games verglichen wird, möchten die Entwickler mehr in Richtung Eve Online gehen. Vor allem die Größe von EVE und das Erleben gemeinsamer Abenteuer sind eine Inspiration für New World.

Es wird keine NPCs geben, Spieler kreieren die Quests: Spieler bekommen die Möglichkeit, sich gegenseitig Quests zu erteilen. So könnte ein Spieler dem anderen Gold dafür anbieten, wenn er ihm eine bestimmte Ressource besorgt. Ein Solo-Spieler könnte etwa seine Bestimmung in New World darin finden, Botengänge für andere Spieler erledigen.

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Spieler können bewusst kriminell werden, aber mit Konsequenzen

Intern reden die Entwickler ständig über Event-Mechaniken: Über Events wollte Patrick Gilmore noch nicht zu viel verraten. Aber das Team diskutiert ständig über die Möglichkeiten, Events ins Spiel zu integrieren.

Spieler können sich entschließen, Kriminelle zu sein: Es wird möglich sein, als  Krimineller andere Spieler zu bestehlen oder sie zu ermorden. Dabei wird dieser Spieler allerdings auch als Krimineller markiert. Wenn ihn jetzt “gute Spieler” töten, hat dies keine Folgen für sie, da sie den “Bösen” gekillt haben.

Spieler können selbst Kopfgelder aussetzen: Wer von einem Kriminellen ermordet oder bestohlen wurde, kann auf diesen ein Kopfgeld aussetzen. Er bietet anderen Spielern dann etwa Gold, um den Schurken zur Strecke zu bringen.

Kriminelle können sich nicht mehr aus dem Spiel begeben: Wer sich entscheidet, kriminell zu werden, kann sich noch aus dem Spiel ausloggen. Es wird aber nicht mehr möglich sein, den Avatar aus dem Spiel zu entfernen. Der bleibt für die anderen Spieler da.

Mit solchen Maßnahmen möchten die Entwickler verhindern, dass Spieler zu toxisch im offenen PvP werden.

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Die Kern-Features von New World zusammengefasst

  • Setting im alternativen 17 Jahrhundert: Die Welt wird massiv und soll mit Mysterien gefüllt werden. New World hält sich nicht komplett an die Realität. Deshalb ist es ein alternatives 17. Jahrhundert ist, indem auch übernatürliche Begegnungen passieren können
  • Skill- und Gear-basierter Kampf: New World kennt keine Klassen. Die Waffen und die Ausrüstung können angepasst werden und bestimmen dadurch den Spielstil
  • Umfangreiches Crafting-System: Es wird Hunderte von magischen und tödlichen Items geben, wie etwa magische Tränke und legendäre Waffen
  • Skills kommen durch Spezialisierung: Da es keine Klassen gibt, werden die Skills über umfangreiche Spezialisierungen kommen
  • PvP-Fokus – Gebiete können eingenommen werden: New World hat einen starken PvP-Fokus, weshalb Gruppen andere Bereiche überfallen können. Es können Siedlungen gebaut werden, die verteidigt werden müssen
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FIFA 19: Erstes Gameplay aus The Journey 3 enthüllt neuen Rondo-Mode

Bei FIFA 19 ist erstes Gameplay aus The Journey 3 Champions erschienen. Dieses zeigt Cutscenes sowie einen Rondo-Modus mit Alex Hunter.

Während der Gamescom 2018 wurde nicht nur ein neuer Trailer zu The Journey 3 präsentiert, sondern auch erstes Gameplay-Material aus dem Story-Modus veröffentlicht. Einige Youtuber und Streamer durften “The Journey: Champions” bereits anspielen, nun haben sie ihre Videos online gestellt.

Wichtiger Hinweis: Im Video und im folgenden Text sind Spoiler enthalten. Wenn Ihr diese nicht lesen wollt, müsst Ihr Euch jetzt die Augen zuhalten.

Spiel-Szenen aus The Journey 3:

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Was ist in dem Video zu sehen?

Zu Beginn des Videos sieht man die Charakter-Auswahl in The Journey 3. Erstmals könnt Ihr neben Alex Hunter noch zwei weitere Helden spielen und deren Geschichten erleben:

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Danny Williams, Alex Hunter, Kim Hunter

Unterhalb der Heldenauswahl ist eine Zeitlinie, welche anzeigt, wo sich gerade die drei Helden in ihrer Story befinden. Ihr könnt selbst bestimmen, ob Ihr die Helden gemeinsam durch die neue Saison führt oder nur die Story eines Charakters durchspielt.

Erste Cutscene aus The Journey 3: Bei Minute 0:37 startet eine Cutscene. Hunter, der nun bei Real Madrid spielt, verfolgt die Champions-League-Auslosung im TV. Sein Freund Danny Williams, der in der Premier League spielt, ist ihm via Smartphone zugeschaltet und guckt die Auslosung ebenfalls. Man erfährt, dass sie in der Gruppenphase nicht aufeinander treffen. Wenn man erfolgreich spielt, kicken beide voraussichtlich im Finale gegeneinander um den Henkelpott.

Zudem hat Danny den alten Agenten von Alex, Michael Taylor, engagiert. Alex hingegen hat inzwischen eine neue Agentin, die in dem Video zu sehen ist und ihm seine Termine vorliest: Ein “FIFA Say no to racism”-Event, eine Wohltätigkeitsspendenaktion sowie einen Fototermin, um die Marke “Alex Hunter” groß rauszubringen.

Alex in der Kabine: Bei Minute 2:25 wechselt das Geschehen in die Kabine von Real Madrid, wo Alex sein neues Trikot bewundert. Ein Hunter-Trikot von Madrid kann man sich übrigens in echt kaufen.

Rondo in The Journey 3

Passstaffeten üben: Ab Minute 3:37 ist ein neues Feature zu sehen. Alex darf ein wenig Rondo mit seinen Teamkollegen von Real Madrid spielen. Fünf Spieler stellen sich hierbei im Kreis auf und passen den Ball hin und her. Ein Spieler ist in der Mitte und muss versuchen, an den Ball zu kommen:

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Dieses Rondo wird nicht auf dem Fußballplatz gespielt, sondern in einem überdachten Raum. Gameplay, das nicht auf dem Rasen ausgetragen wird, ist in der FIFA-Reihe extrem selten. In den Kommentaren unter dem Video schreibt ein User, dass dieses Feature bislang das Beste an The Journey 3 sei.

Ist der Rondo-Modus völlig neu in FIFA? Bereits in FIFA 18 gab es Rondo-Skill-Spiele. Man findet sie bei den Skill-Spielen in der Kategorie “Passen”, sie sind bei “Flachpass Silber” und “Fortg. Flachpass Silber”. Diese sind jedoch nicht im 5v1 und werden im Gegensatz zum Rondo in The Journey 3 auf dem Rasen gespielt.

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Ab 4:50 ist noch ein Champions-League-Match zu sehen, in das Alex Hunter zur 59. Minute eingewechselt wird. Bei 9:32 fällt ein Tor durch Alex. Abschließend muss sich Hunter bei 11:37 im Interview beweisen.

Woher kommt eigentlich das Gameplay-Video? Das Video stammt vom Youtuber bateson87, der es im Rahmen des „EA Game Changers Network“ veröffentlichen durfte. Bei den „Game Changers“ handelt es sich um eine Partnerschaft zwischen EA und Community-Vertretern, wie Youtubern oder Streamern. Die ausgewählten FIFA-Youtuber können FIFA 19 frühzeitig testen, müssen umfangreiches Feedback an EA geben und dürfen dafür frühes Gameplay-Material veröffentlichen.

Alles, was bisher in der Story von Alex Hunter passierte, fassen wir hier in der Übersicht zusammen.

So spielt sich das bunte „Diablo-MMO“ Torchlight Frontiers

Auf der Gamescom 2018 konnten wir das kommende Diablo-like-MMO Torchlight Frontiers anspielen. Erfahrt hier, wie sich das Action-MMORPG anfühlt.

Der neueste Teil der Torchlight-Reihe soll ein MMO werden. Ihr rennt durch zufällig generierte Gebiete und klickt Monster in Diablo-Manier kaputt. So sammelt ihr Loot und levelt eure Helden hoch.

Torchlight Frontiers ist aber auch ein MMO. Ihr trefft in den Städten auf andere Spieler, die ihr auf Wunsch in eure Gruppe einladen dürft. Dann könnt ihr gemeinsam auf Monsterjagd gehen.

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In den Dungeons und Abenteuer-Instanzen seht ihr dann nur die Spieler, die in eurer Gruppe sind. Es gibt also keine Horden von Spielern, die alle zugleich in den Zonen herummarodieren.

Wir haben Torchlight Frontiers angespielt

So spielt sich Torchlight Frontiers: Auf der Gamescom 2018 konnten wir Torchlight Frontiers live zocken. Zur Auswahl gab es erstmal nur zwei Klassen, einen Magier und eine Art dampfbetriebener Roboter.

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Wir wählten den Magier und gingen auf die Jagd nach Goblins. Das lief wie folgt ab:

  • Mit der linken Maustaste verprügelt man Monster mit der Waffe, auf der rechten Taste war ein Angriffszauber gelegt
  • Wie in Diablo klickt ihr auf die Monster und verkloppt sie so. Das geht angenehm intuitiv
  • Eine Reihe von Skills, wie besonders starke Angriffe, ein Buff oder ein Unsichtbarkeitszauber, vervollständigten die Auswahl
  • Als Unterstützung rannte ständig ein Pet mit. Das war bei uns ein Hund, es gab aber auch eine Eule und sogar ein Lama!
  • Das Pet war eine angenehme Ergänzung und half beim Kampf mit und fungierte als Tank. Später sollen die Viecher sogar eigene Skills erlernen

So laufen Bosskämpfe

Endkampf gegen den Goblinboss: So metzelten wir uns mühelos durch Goblinhorden. Am Ende kam dann eine Höhle mit einem besonders dicken Goblin namens „Wideload the Mancrusher“. Der war besonders groß und hatte einen riesen Lebensbalken sowie spezielle Eigenschaften.

Wideload konnte unseren Helden umwerfen, wenn er getroffen hat. Außerdem kamen ständig neue Goblins herbeigeströmt, um den Boss zu unterstützen. Am Ende sank der dicke Gobbo aber in den Staub und ließ eine Menge Loot fallen. Das war dann auch das Ende der Anspiel-Session auf der Messe.

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Unser erstes Fazit zu Torchlight Frontiers

Ideal für Fans von bunten Spaßwelten: Wer Action-RPGs kennt und mag, der wird sich in Torchlight Frontiers sofort heimisch fühlen. Das Gameplay ist intuitiv und schnell zu erlernen. Die Skills lassen sich sinnvoll nutzen und die putzigen Pets sind ebenfalls eine Freude.

Torchlight Screenshot Goblins Titel

Wer hingegen eine düstere, ernste Welt á la Diablo erwartet, für den ist Torchlight nichts. Das Spiel setzt auf knallbunte Grafik und Humor. Sogar in den Höhlen ist alles bunt und die Goblins sind auf groteske Art witzig.

Sie purzeln durch die Gegend, schnattern in ihrer komischen Sprache und wenn sie als Kanoniere auftreten, müssen sie erst sekundenlang panisch auf uns anlegen, bevor ihre primitiven Luntenbüchsen losgehen.

Was ist mit den MMO-Elementen? Leider war die Demo-Session auf der Gamescom nicht online. Andere Spieler liefen uns nicht über den Weg. Wie also die MMO-Features in Torchlight Frontiers sich anfühlen, können wir daher nicht sagen. Aber im folgenden Beitrag könnt ihr lesen, wie sie aussehen:

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Ashes of Creation wird ein Abo-MMORPG, das man nicht kaufen muss

Das neue MMORPG Ashes of Creation wird auf ein Abo-Modell setzen. Das Besondere: Man wird das Spiel zum Launch nicht kaufen müssen. Das geht aus einem Interview mit Steven Sharif am Rande der Gamescom 2018 hervor.

Woher kommen die Infos? Wir bei Mein-MMO.de hatten die Gelegenheit am Rande der Gamescom 2018 ein Gespräch mit Steven Sharif, dem Chef von Ashes of Creation, zu führen. Auch Lead-Designer Jeffrey Bard war im Gespräch dabei. Das Interview führte Dawid Hallmann, der Chef von Mein-MMO.

Das MMORPG hatte einen Tag vorher den Publishing-Deal mit „My.com“ bekanntgeben. My.com wird Ashes of Creation in Europa und Russland vertreiben.

Wie wird das Bezahl-Modell von Ashes of Creation?

Ashes of Creation plant ein ungewöhnliches Bezahlmodell: Das MMORPG wird nicht Free2Play, aber auch vom klassischen “Pay2Play”-Modell weicht man etwas ab:

  • Kunden werden das Spiel zum Launch nicht kaufen müssen
  • Um es zu spielen, braucht man allerdings ein laufendes Abonnement
  • Das Spiel wird einen Cash-Shop bieten. Dort sollen aber ausschließlich „kosmetische“ Items enthalten sein
  • Spieler werden die Gelegenheit erhalten, über ein „Partnerprogramm“ echtes Geld mit dem Spiel zu verdienen. Wenn sie andere Spieler über einen Registrierungslink werben, erhalten sie 15% von dem Geld als Provision, das der Geworbene ausgibt
  • In der Early-Access-Phase werden Gründerpakete angeboten. Spieler können aber abwarten und beim Release dann direkt mit dem Abo einsteigen

My.com bestätigte das Bezahlmodell ebenfalls gegenüber Mein-MMO.de.

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Anti Pay2Win-Modell

Warum entscheidet sich Ashes of Creation für dieses Modell? Laut Sharif sei dieses Modell das beste für den westlichen Markt. Es sei das Modell, das man selbst vorzieht, und auch das Modell, das die Kunden möchten.

Die westlichen Spieler wollten so ein „Anti-Pay2Win“-Modell. Alles in Richtung „Pay2Win“ verärgere den westlichen MMO-Spieler. Der östliche Markt und die Mentalität dort seien anders, das sei auch okay. Es gebe eben verschiedene Kulturen. Ashes of Creation sei aber ein Spiel mit westlichen Wurzeln.

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Selbst unzufrieden mit dem bisherigen Angebot: Als MMO-Spieler selbst sei man unzufrieden damit, welche Produkte einem von Publishern und Entwicklern angeboten werden. Man hat das Gefühl, viele Kunden da draußen teilten diese Unzufriedenheit.

Deshalb hat man sich schon früh überlegt: Wie können wir eine Änderung in einem Genre herbeiführen, das wir selbst lieben?

Ashes of Creation Dawid Hallmann und Steven Shariff
Steven Shariff im Gespräch mit Dawid Hallmann

Warum My.com als Partner? Es sei schwer gewesen, einen Publishing-Partner zu finden, der es dem Team erlaubt diesen Weg zu gehen. Man habe mit vielen Publishern gesprochen. Doch die meisten wollten sich nicht auf den eingeschlagenen Weg einlassen. Mit My.com könne man den Release in Europa beschleunigen und Ashes of Creation mit der eigenen Vision umsetzen.

Ashes of Creation sei ein Herzensprojekt der Entwickler. Gerade das Bezahl-Modell sei den Entwicklern wichtig. Hier wollte man keine Kompromisse eingehen. Mit My.com sei es möglich gewesen, am Wunsch-Bezahlmodell festzuhalten.

Was bedeutet “kreative Kontrolle”? Im Vorfeld habe man nach der Ankündigung des Publishers von Ashes of Creation auf Pay2Win-Sorgen der Fans reagiert und gesagt, dass die kreative Kontrolle komplett bei den Intrepid Studios liege. Einige Fans vermuteten, dass diese kreative Kontrolle den finanziellen Part ausklammern würde.

Gegenüber Mein-MMO.de konkretisierte Shariff nun, dass die Kontrolle auch für die finanzielle Auslegung des Spiels gelte und Pay2Win-Elemente nicht eingeführt werden dürften.

Ashes of Creation Sumpf Screenshot

Referral-Deal passiert überall – bei Ashes ist es nur transparent

Warum das Partnerprogramm? Ashes of Creation beteiligt jeden finanziell an den Einnahmen des Spiels, der andere über Referral-Links wirbt. Das war bereits ein Streitthema vor einigen Monaten.

Laut Sharif sei das ein Deal, der hinter den Kulissen vieler Spiele ohnehin passiert. Diese Art von Beteiligungs-Deal werde von Firmen normalerweise nur mit Influencern geschlossen, also mit YouTubern oder Streamern.

Bei Ashes of Creation habe man sich dazu entschieden, damit transparent umzugehen und jedem die Möglichkeit zu bieten, daran teilzunehmen.

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Statement von My.com an Mein-MMO.de

Uns erreichte eben noch eine offizielle Nachricht des Publishers, in der Folgendes stand:

We at my.com are fully committed to supporting the creative vision that Intrepid Studios has for Ashes of Creation. In our partnership we are looking forward to supporting them with the knowledge and experience of my.com in the publishing areas of Localization, Community Management, Server Infrastructure and more, while Intrepid will remain in full creative control of the game.

My.com has primarily published traditional Free-To-Play titles from predominantly eastern developers, and we are looking forward to this partnership with Intrepid, exactly because they have a vision that is different from the titles we already have in our portfolio. Their vision appeals to the desires of western MMORPG fans, and we are fully committed to bringing this non-Pay-to-Win vision to the European players.
We believe that Ashes of Creation is on its way to become one of the largest MMOs ever to be globally published, and we are excited to be a part of this journey, together with our friends at Intrepid Studios.

Damit unterstreicht My.com das, was Sharif uns sagte: Man will ein Spiel für den westlichen Markt schaffen und dem “Anti-Pay2Win”-Weg von Intrepid Studios folgen. Die bisherigen Spiele von My.Com seien vor allem von östlichen (also asiatischen) Entwicklern für deren Märkte entworfen worden.

My.com glaubt, Ashes of Creation sei auf dem Weg eines der größten MMOs zu werden, die jemals weltweit erschienen sind.

Was ist Ashes of Creation? Das Spiel gilt für viele als das aussichtsreichste MMORPG der Zukunft, mit einem AAA-Budget und einem Team von über 100 Entwicklern. Der Release soll noch vor 2020 stattfinden. Mehr dazu lest ihr hier:

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Destiny 2: Cayde stirbt in Forsaken – Und das ist gut so

Wie inzwischen alle wissen dürften, findet Cayde-6 in der kommenden Erweiterung zu Destiny 2 sein Ende. Micha findet gut, dass es in Destiny endlich Konsequenzen gibt und hofft, dass der Jäger auch wirklich tot bleibt.

Schon in dem ersten Story-Trailer hat Bungie verraten, dass es Cayde in Forsaken an den Kragen geht. Dies löste eine Welle der Sympathie für den Exo in der Community aus. Ich freue mich allerdings auf die versprochenen Veränderungen und hoffe, dass Cayde nicht durch irgendeine Space Magic wiederbelebt wird.

Destiny endlich mit Konsequenzen?

Game dreht sich um Hüter, nicht um Geschichte: Bevor Ihr mit Fackeln und Mistgabeln vor der Redaktion auftaucht, lasst mich bitte erklären, warum ich es für eine richtige Entscheidung halte, Cayde sterben zu lassen.

Destiny 2 Forsaken Cayde X2

Bislang drehte sich Destiny immer nur darum, was die Spieler in der Welt erleben. Würde man die Hüter fragen, was gerade in Destiny los ist, würden sie wahrscheinlich davon berichten, welche Raids sie bestritten und welchen Loot sie ergattert haben.

Die Story ist dabei eher zweitrangig und dient zum großen Teil dazu, uns Spieler als die Helden darzustellen.

Story bislang ohne Konsequenzen: Bisher wurde in Destiny eine eher unaufgeregte Story abgefrühstückt. In Destiny 1 säubern wir etwa den Schwarzen Garten, bekämpfen Oryx auf seinem Grabschiff und besuchen Lord Saladin in seinem Eisentempel.

Den einzigen Verlust in all den Jahren, den die Hüter in Destiny 1 mit ansehen mussten, war das Sterben der Erwachten in der Schlacht um den Saturn.

Während der Verbleib von Uldren Sov in Destiny 1 mit Hilfe von toten Geistern und dem Grimoire erklärt wurde, blieb Mara bis jetzt verschollen und war auch für die Story nicht mehr von Belang.

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Destiny 2 begann mit der Invasion der Rotlegion, die uns unsere Kräfte raubten und unseren Turm nahmen. Beides erhielten wir jedoch im Verlauf der Kampagne schnell wieder. Bis jetzt ist nichts in Destiny passiert, was die Spieler oder die Spielwelt nachhaltig beeinflusst hat. Und das trotz des Umstandes, dass wir uns ununterbrochen im Krieg befinden.

Nicht einmal das Verschwinden des Sprechers hat, bis auf wenige Bemerkungen einiger NPC, einen wirklichen Einfluss auf das Spiel.

destiny-2-sprecher

Krieg ohne Verluste?

Andere Spiele scheuen nicht den Tod: Andere Spiele, wie etwa World of Warcraft, von dem sich Luke Smith für The Taken King stark inspirieren ließ, haben weniger Probleme damit, wichtige Charaktere zu opfern. Alle Nase lang muss einer der Anführer seinen Hut nehmen.

Auch die Halo-Reihe, die von Bungie begründet wurde, scheute sich nicht vor Opfern und Verlusten. In Halo Reach, dem letzten Halo-Titel von Bungie, hat etwa – Vorsicht Spoiler – nur ein einziger Charakter aus dem eigenen Fireteam überlebt. Sogar der Spielercharakter kam am Ende der Kampagne zu Tode.

Verluste machen die Spielwelt authentisch: Diese Verluste fehlten in Destiny bislang. Zwar durften wir gegen mächtige Feinde antreten und Götter besiegen, für uns Hüter schien jedoch nie wirklich etwas auf dem Spiel zu stehen.

Destiny 2 Kriegsgeist Nokris

Der Tod eines für die Spieler wichtigen Charakters wäre etwas Neues im Destiny-Universum und würde die Story gleich düsterer und bedrohlicher, aber auch authentischer machen. Die Spieler hätten einen echten Grund zu kämpfen.

Dass es dabei gleich eine der beliebtesten Figuren trifft, ist eine mutige Entscheidung von Bungie und sollte etwas sein, das nicht nur Spieler, sondern auch die Spielwelt kräftig aufrütteln wird.

Es wird spannend zu sehen, wie die anderen Charaktere auf diese Neuerung reagieren und welcher NPC den Platz von Cayde bei der Vorhut einnimmt.

Mach es gut, alter Freund, aber bitte komm’ nicht wieder

Tod mit erhofften Veränderungen: Nachdem Bungie so früh ankündigte, dass Cayde in Forsaken der Garaus gemacht wird, glaubten viele Spieler nicht so recht, dass der Exo auch tot bleiben würde. Ich würde mir jedoch wünschen, dass diese Entscheidung nicht wieder rückgängig gemacht wird.

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Nachdem einige Spieler die Veränderungen an Caydes Charakter zwischen Destiny 1 und 2 bemängelten, hat sein herannahender Tod einen Umschwung gebracht. Viele Spieler wollen es gar nicht wahrhaben, dass es den Revolverhelden bald trifft und bauen ihm zu Ehren Schreine oder machen Screenshots mit ihm.

Würde Bungie nun einen Rückzieher machen und Cayde durch irgendeine Space Magic wiederbringen, wären viele Spieler zwar erleichtert, Destiny würde hingegen wieder in ein altes Loch fallen: Angekündigte Risiken, wie etwa die “Welt ohne Licht” wären nur leere Versprechen und die Welt bleibt weiterhin ohne Konsequenzen.

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Rücken andere NPCs in den Mittelpunkt? Ich werde Cayde jedenfalls gerne in Erinnerung behalten. Er hat mir immer zugeflüstert, dass ich sein Lieblings-Jäger sei, als ich an ihm vorbeigegangen bin. Er hat für mich das Schiff von Eris Morn gestohlen und zusammen mit einem Huhn die Letzte Stadt der Menschen befreit.

Ich hoffe, dass ihn die Spieler auch so in Erinnerung behalten.

Vielleicht treten durch seinen Tod in Forsaken auch endlich einmal andere Charaktere ins Rampenlicht. Neben Cayde erschienen mir die anderen NPCs sowieso immer viel zu blass.

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Findet Ihr es gut, dass Cayde stirbt und wünscht Ihr Euch, dass er auch tot bleibt? Oder seid Ihr ganz anderer Meinung und wünscht Euch, den Jäger in Forsaken in irgendeiner Art wiederzubeleben?

Ist SWTOR gescheitert, weil EA einen WoW-Killer wollte?

Ein ehemaliger Entwickler von Star Wars: The Old Republic plaudert aus dem Nahkästchen. Er verrät, was bei SWTOR schief lief und welche Ziele man verfolgt hat.

Ist SWTOR gescheitert? Auch wenn sich BioWares MMORPG Star Wars: The Old Republic über die Jahre solide gehalten hat, musste das Spiel doch früh auf Free2Play umsteigen. Viele Ziele und Wünsche der Entwickler wurden nicht erreicht und inzwischen fristet das MMORPG mehr oder weniger ein Schattendasein mit nur noch kleinen Updates.

Der ehemalige Lead Developer Daniel Erickson hat sich auf Reddit zu Wort gemeldet und jede Menge Details verraten, was bei der Entwicklung von SWTOR schief ging.

So sollte SWTOR ursprünglich werden

Ursprungsplan war „mehr BioWare“: Schon als BioWare an dem Spiel Dragon Age: Origins gearbeitet hat, gab es erste Planungen für ein MMO. Die ersten Visionen für ein Spiel waren allerdings „viel mehr BioWare als MMO“. Die Idee war, dass man ein großes, sich permanent erweiterndes Spiel mit dichter Storyline erschafft.

Multiplayer-Aspekte wären dann etwa auf Marktplätze, „soziale Interaktionen“ und PvP beschränkt.

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Der Gedanke war, dass es „wie bei Netflix nicht so schlimm ist, wenn man eine Weile kein Abo hat. Wenn man zurückkehrt, gibt es dann viel neuen Content.“

Druck für Mega-Hit war groß: Diese Pläne für Star Wars The Old Republic änderten sich aber offenbar, nachdem BioWare gleich zweimal verkauft wurde und letztlich bei Electronic Arts gelandet war. Der Druck, mit SWTOR einen Mega-Hit zu landen, war hoch. Dann zeigten alle Finger auf WoW.

Erickson erzählt: “Wenn man in der Situation ist, sagen zu müssen `Okay, erst kopieren wir das erfolgreichste MMO aller Zeiten, und dann machen wir …´ hat man die Weichen schon auf Misserfolg gestellt.”

EA wollte einen besseren WoW-Klon: Laut Erickson ist SWTOR vor allem deswegen hinter den Erwartungen von Electronic Arts geblieben, weil man World of Warcraft mit den eigenen Waffen schlagen wollte.

Man wollte „den König“ des Genres mit einem ähnlichen Spiel schlagen, anstatt mit den Dingen, die BioWare wirklich gut konnte. Das wäre eine intensivere Story und weniger „erzwungenes MMO“.

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Collector’s Edition war ein Minusgeschäft: Ein bisschen bizarr ist die Tatsache, dass die Collector’s Edition von SWTOR ein Minusgeschäft für BioWare war. Der Grund dafür war, dass man den Preis für die Statue von Darth Malgus, die in der Collector’s Edition enthalten war, niemals passend bestimmt hatte. Wer die CE gekauft hat, hat BioWare also indirekt geschadet.

Action-Kampf war bei SWTOR im Gespräch: Interessant ist auch, dass BioWare wohl mit dem Gedanken gespielt hat, SWTOR ein Action-Kampfsystem zu geben.

Da sollen die Lichtschwert-Kämpfe toll gewesen sein, aber nur so lange es bei einem Duell geblieben wäre. Sobald ein Dritter dazu kaum, funktionierte das Spiel nicht mehr. Es habe einfach zu viele Kämpfe gegeben, deshalb sei man vom Action-Kampf weg, hin zu einem sicheren Tab-Target-Kampfsystem.

Zusammengefasst ging eine Menge bei SWTOR schief, weil die Maßstäbe zu hoch und das Ziel falsch gewählt war. Das zumindest behauptet der ehemalige Mitarbeiter Erickson.

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Wie ist euer Eindruck von SWTOR? Schließt ihr euch dieser Meinung an? Oder genießt ihr das Spiel so, wie es geworden ist?

So spielt sich Remnant, der neue Coop-Shooter mit Killerpflanzen

Remnant: From the Ashes ist ein kommender Coop-Shooter von Perfect World. Auf der Gamescom 2018 konnte unser Autor Jürgen das Game erstmal anspielen. 

Remnant ist ein kommender düsterer Coop-Shooter von Publisher Perfect World. Die sind vor allem für die MMORPGs Star Trek Online und Neverwinter bekannt. 

Um was geht es in Remnant? Die Menschheit wurde von Monstern aus einer anderen Welt angegriffen und fast ausgelöscht. Diese Viecher sehen aus wie bizarre Gebilde aus Wurzeln und ziehen mordend durch die verwüsteten Länder.

Remnant Artwork

Von den Menschen ist daher nur noch ein kleiner Rest übrig (auf Englisch „Remnant“). 

Das Gameplay von Remnant

Shooter mit Charakterklassen: Doch dieser klägliche Rest der Menschheit hat die Schnauze voll von der Diktatur des Dickichts und schlägt aus dem Untergrund zurück. Wie in einem Rollenspiel wählt Ihr eine Charakterklasse mit einzigartigen Skills. Auf der Gamescom 2018 waren es: 

  • Jäger: Dieser kernige Kerl ist ein Fernkampfexperte, der mit einem Gewehr auf Distanz kämpft und im Nahkampf mit Revolver und Schwert austeilt. Außerdem kann er sich tarnen. 
  • Ex-Kultistin: Diese Heldin war früher Teil einer Sekte, die in den Monstern eine willkommene göttliche Strafe für die Sünden der Menschheit sah. Daher kann sie nach wie vor Monster herbeirufen und kontrollieren. 

Ich wählte den Jäger. Kaum war das Spiel gestartet, fand ich mich in einer überwucherten Kanalisation wieder.

Ballern und Prügeln 

So funktioniert die Steuerung: Dort tauchten hinter dem nächsten Eck schon die ersten Gegner auf: Unheilvolle Wurzelwesen, die wie Dämonen aussehen. Zu allem Überfluss werfen die Biester noch mit Dornen. Da man Remnant über die 3rd-Person Perspektive steuert, konnte ich den Attacken aber gut mit einer Hechtrolle ausweichen.

Remnant From the Ashes Screenshot 2

Zeit, zurückzuschlagen: Das ist dank der eingängigen Steuerung leicht und intuitiv: 

  • Mit der linken Maustaste kann ich sofort mit dem Schwert zuschlagen. Ein zu naher Ranken-Rabauke geht zu Boden 
  • Mit der rechten Taste ziehe ich die gerade ausgewählte Fernkampfwaffe und ziele. Zur Wahl stehen eine Pistole und ein Gewehr
  • Der Revolver haut schnell Kugeln raus. Damit niete ich in bester Cowboy-Manier eine weitere Pflanze um
  • Das Gewehr hat mehr Wumms und ist genauer. Ein gut gezielter Schuss und schon liegt der dritte Unkraut-Unhold im Staub. Dafür dauert das Nachladen ewig
  • Es gibt noch Skills wie die Tarnung und ein Heil-Item mit limitierten Anwendungen

Wann immer ein Killer-Baum zu Boden geht, hinterlässt er Ressourcen, Items und Munition. Sollte man draufgehen, sind Respawns möglich. Die Umgebung wird übrigens prozedural generiert. 

Epische Bosskämpfe

Nach einigem Geplänkel mit den Pflanzenbiestern in den U-Bahn-Tunneln komme ich endlich wieder an die Oberfläche. Doch dort wartet schon der Höhepunkt der Gamescom-Session von Remnant.

Remnant From the Ashes Screenshot 1

Der Showdown mit dem Pflanzendrachen: Inmitten einer Ruine fällt plötzlich eine gewaltige Bestie über mich her. Das Monstrum sieht aus wie ein Drache aus Ranken. Ich verpasse dem Biest ein paar Schüsse mit der Wumme, doch der Lebensbalken des Untiers nimmt kaum ab. 

Dafür speit das Viech Feuer und ich kann gerade noch mit einem Hechtsprung ausweichen. Der aktive Dodge-Skill ist spätestens jetzt lebenswichtig.

Remnant From the Ashes Screenshot 3

Deckung wird knapp: Während der Schlacht zerdeppert das Viech nach und nach jede Deckung und das Ausweichen wird dank brennender Flächen immer schwerer. Und dann ruft das Boss-Monster noch zusätzliche Gegner. Die brennen übrigens jetzt, was sie im Nahkampf extrem fies macht. 

Wie ein Irrer hechte ich von Deckung zu Deckung, konsumiere panisch Heil-Items und nutze jede Gelegenheit, dem Monster ein paar Kugeln zu verpassen. Das Nachladen wird jedes Mal zur Qual, da ich währenddessen nicht hechten oder rennen kann. 

Mit allerletzter Kraft kann ich den Boss am Ende doch noch killen, was mein Charakter noch mit einem coolen One-Liner quittiert. 

Jürgens erstes Fazit von Remnant

Als das Boss-Monster zusammenbrach, war ich wirklich erleichtert. Der Kampf war extrem packend und kinoreif inszeniert. Wenn alle Bosskämpfe so laufen, dann wird Remnant sicher ein großer Spaß, auf den ich mich schon jetzt freue. Das Spiel soll aber erst 2019 für PC sowie PS4 und Xbox One erscheinen.

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Was ist mit Coop? Den Coop-Modus konnte ich leider nicht testen. Später sollen aber Coop-Sessions mit bis zu vier Spielern möglich sein.

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Fortnite: Wer auf PS4 und Xbox One zur Maus greift, kriegt bald PC-Gegner

Wer Fortnite auf PlayStation 4 oder Xbox One spielt und dabei zu Maus und Tastatur greift, der bekommt bald Gegner, die auf dem PC unterwegs sind.

Epic macht ernst mit der Ankündigung von Anfang August: Zukünftig wird die Spielersuche in Fortnite auf dem Eingabegerät basieren. Das gibt man über einen Entwickler-Blog bekannt.

Was ändert sich? Epic will die Spielersuche in Fortnite fairer gestalten. Es sollen künftig bald jene Spieler gegeneinander antreten, die über die gleichen Eingabe-Geräte verfügen.

  • Spieler mit Controllern sollen gegeneinander spielen
  • Spieler mit Maus und Tastatur sollen ebenfalls gegeneinander antreten

Das System wirkt gruppenübergreifend: Wenn ein Spieler in einer Gruppe von Konsolenspielern zu Maus- und Tastatur greift, dann wird die ganze Gruppe so behandelt, als spielten sie mit Maus und Tastatur. Sie werden also gegen PC-Spieler antreten oder gegen andere Konsolenspieler, die ebenfalls mit Maus und Tastatur unterwegs sind.

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Das funktioniert aber nur in eine Richtung: Wer auf dem PC mit dem Controller spielt, wird weiter gegen andere PC-Spieler antreten, ganz egal, welche Eingabegeräte die nutzen.

Wann kommt das? Es ist noch nicht klar, wann diese Veränderung genau zu Fortnite kommt. Epic spricht von „einem der kommenden Updates.“

Freie Controller-Anpassung kommt zu Fortnite

Freie Controller-Belegung: Außerdem will man Spielern die Möglichkeit geben, die Tastenbelegung auf dem Controller komplett anzupassen. Das soll noch 2018 geschehen.

Fortnite-Aerobic

Fairness soll gewährleistet sein

Warum macht Epic dieses neue Matchmaking? Wer auf PS4 oder Xbox One zu Maus und Tastatur greift, hat einen Vorteil gegenüber Spielern, die mit dem Controller unterwegs sind. Das will man ausgleichen, auch um im eSport für Fairness zu sorgen.

Da halten es manche für leichter, auf den Konsolen gegen „normale Spieler“ zu dominieren, indem man sich den Eingabe-Vorteil zu Nutze machen.

Was sagen Spieler? Spieler haben Bedenken, ob der Plan von Epic in der Form funktioniert. Immerhin gibt es Emulatoren auf den Konsolen, bei denen „Maus und Tastatur“ so tun, als wären sie Controller. Man wird sehen, ob Epic das Problem in der Praxis lösen kann.

Die Hintergründe zu dem Thema haben wir hier erläutert:

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Quelle(n):
  1. Epic