Destiny 2: Erwartet uns mit Forsaken das beste Automatikgewehr aller Zeiten?

Im Rahmen einer großen Cover-Story zu Destiny 2: Forsaken hat die Seite Game Informer ein exotisches Automatikgewehr vorgestellt, dass aus vier Läufen gleichzeitig schießen kann. Klingt absurd? Ist aber so.

Wenn es um das Design von exotischen Waffen in Destiny geht, beweise Bungie stets Kreativität. Die Waffen unterscheiden sich äußerlich stark von legendären Vertretern der Waffengattung und bringen einzigartige, visuelle Effekte mit sich.

Jedoch ist die Ästhetik allein nicht ausschlaggebend für die Nutzung einer exotischen Waffe oder Rüstung – auch ihre Fähigkeiten und Perks müssen überzeugen. Ein Vorwurf, dem sich Bungie speziell zum Start von Destiny 2 ausgesetzt sah, war die nicht zufriedenstellende Effektivität von exotischen Waffen. Zu langweilig, zu austauschbar lautete das allgemeine Credo.

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In Sachen Design ein zeitloser Klassiker – die Vex Mythoclast

Exotics sollen sich wieder lohnen: Mittlerweile wurden diverse exotische Waffen überarbeitet und gebufft. Zukünftig will man dafür sorgen, dass sich die Exotics einzigartig und überlegen anfühlen – die Hüter sollen wieder vor die schwere Wahl gestellt werden, welche exotische Ausrüstung sie verwenden wollen.

Nun sind Details zu einem exotischen Automatikgewehr aufgetaucht, welches zumindest auf dem Papier überragend erscheint: Die Cerberus+1 – ein Automatikgewehr  für den Kinetik-Slot mit vier Läufen, die alle gleichzeitig feuern.

Wer hat die Cerberus+1 gebaut? Eine Hüterin mit dem Namen Jeza „Jeopardy“ Verlayn, die eine mysteriöse Energie-Ressource verwendet hat, um die vier Läufe der Waffe funktionsfähig zu machen – das Photonen-Herz (Photonic Heart). Nach einer Bruchlandung in der Wirrbucht baute Verlayn die Waffe aus Unrat zusammen, um sich vor den Einheimischen schützen zu können.

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Dies spiegelt auch das Aussehen der Waffe wieder, die geradezu nach „Funktion vor Optik“ schreit. Die vier Läufe sind zusammengebunden, das Photonen-Herz ist gut sichtbar an der Seite angebracht.

Die Perks der Cerberus+1 – Der Wolf im Schafspelz?

Cerberus+1 ist für Schrotflinten-Enthusiasten: Die Perks der Cerberus+1 verdeutlichen vor allem eines – die Waffe ist auf mehrere Reichweiten effektiv. Dafür sorgen die verschiedenen Perks, die wie die Waffe selbst „zusammengewürfelt“ wirken, und sich ausschließlich auf die Läufe der Waffe auswirken:

  • Spread Shot Package – Die Streuung der Projektile wird reduziert, wenn mit der Waffe gezielt wird. Erinnert stark an den Perk Sardinenbüchse aus Destiny 1, der vor allem Schrotflinten stark verbessert hat
  • Rifled Barrel – erhöht die Reichweite auf Kosten der Nachladezeit. Der verstärkte Lauf war ebenfalls ein fantastischer Perk für Schrotflinten in Destiny 1.
  • Fluted Barrel – Leichtere Zielerfassung Handhabung
  • Full Bore – Erhöht die Reichweite auf Kosten der Stabilität und dem Handling der Waffe

Destiny-Veteranen werden sich sofort erinnern: Sardinenbüchse, Verstärkter Lauf und Smallbore (Kleinkaliber) waren beliebte Attribute auf Schrotflinten in Destiny 1. Ganz besonders tödlich waren diese Perks auf der Schrotflinte Party Crasher+1. Nur ein Zufall? Oder sehen wir hier eine als Automatikgewehr getarnte Schroftlinte?

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Eine der besten Flinten, die Destiny je gesehen hat – die Party Crasher + 1

Die Perks zeigen: Cerberus kann Nah- und Fernkampf. Wenn Ihr mit der Cerberus+1 zielt, wird die Streuung reduziert, Ihr könnt demnach auf einzelne und weiter entfernte Gegner feuern. Wer sich inmitten einer Gegnerhorde befindet, kann mit Hüftfeuer mehrere Gegner auf einmal treffen. Cerberus+1 eignet sich demnach für dicke Bosse mit großem Krit-Spot, wie Servitoren, genauso wie für größere Gegnergruppen.

Wird die Cerberus+1 den Schmelztiegel dominieren? Diese Frage ist eindeutig mit nein zu beantworten. Auf größere Entfernung werdet Ihr mit der Waffe nur wenige Treffer landen, dafür ist die Hitbox gegnerischer Hüter zu klein. Auch tendieren gegnerische Teams eher selten dazu, in größeren Gruppen zusammen zu stehen.

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Auf kurze Reichweiten werden Maschinenpistolen auch weiterhin die bessere Wahl sein. Der Fokus der Cerberus+1 liegt demnach ganz klar auf dem PvE-Content von Destiny 2.

Witziger Fun-Fact zum Magazin: Da die Waffe aus vier Läufen gleichzeitig feuert, hat sie demnach per se auch vier Magazine, die gleichzeitig leer geschossen werden. Da jedoch nur ein Magazin im HUD angezeigt werden kann, werdet Ihr sehr verwirrende Zahlen beim Feuern der Waffe erhalten.

Zum Glück müsst Ihr nicht alle vier Läufe separat nachladen. Mit einem Nachladevorgang werden alle Munitionsvorräte in der Waffe aufgefüllt.

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Cerberus+1 könnte der Inbegriff des Erbsen-Shooters werden: Die ersten Tester der Waffe berichten von einem Stakkato an Schadenszahlen, welches über den Bildschirm flimmert und sich befriedigend anfühlen soll.

Mitunter vergaßen die Kollegen bei Game Informer sogar, dass sie noch eine Energie- und Powerwaffe mit sich führten.

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Wie wird man die exotische Waffe verdienen? Das ist leider noch nicht bekannt. Wünschenswert wäre eine exotische Questline, in der die Hüter den Spuren von Jeza Verlayn folgen müssen, um am Ende die Waffe als Belohnung zu erhalten. Es ist jedoch auch nicht ausgeschlossen, dass das Nudelgesicht Xur sie einfach verkaufen wird.

Bis wird endlich selbst Hand anlegen dürfen, müssen wir uns noch etwas gedulden: Die erste große Erweiterung für Destiny 2, Forsaken, erscheint am 4. September 2018 auf PC, Xbox One und Playstation 4.

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Was haltet Ihr von der Cerberus+1? Hat sie das Potential, ein echter Hit zu werden?

Autor(in)
Quelle(n): Game Informer
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