Ashes of Creation sagt: Auch PvE-Spieler werden Spaß haben

Viele MMORPG-Fans wünschen sich ein neues, PvE-fokussiertes Online-Rollenspiel und fürchten, dass das neue MMORPG Ashes of Creation zu PvP-lastig sein könnte. Daher haben wir mit den Intrepid Studios darüber gesprochen.

Auf der gamescom kam in unserem Gespräch mit Steven Sharif und Lead-Designer Jeffrey Bard von den Intrepid Studios das Thema PvE auf. Beide machen Spielern Mut, die sich wünschen, auch ohne PvP spannende Abenteuer in Ashes of Creation erleben zu können.

Ashes of Creation Sumpf Screenshot

PvP baut auf PvE auf

Damit PvP Spaß macht, muss sich das Spiel an PvE-Spieler richten: Laut den Intrepid Studios ist es wichtig, dass ein MMO, welches auch PvP bietet, eine große Population besitzt. Und diese erreicht man dadurch, indem man sich in erster Linie an PvE-Fans richtet.

Es muss eine spannende Lore geben, und fordernde Kämpfe gegen Monster und Bosse.

„PvE erschafft unsere Welt, PvP verändert sie“, war eine Aussage während des Interviews.

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Niemand wird zum PvP gezwungen: Wenn ein Spieler sich nicht am PvP beteiligen will, dann kann er einen der anderen Pfade wählen, um voranzukommen. Man kann sich auf das Crafting spezialisieren, das Housing, auf Handel oder man konzentriert sich darauf, Karriere in der Diebesgilde oder der Akademie des Wissens zu machen und versucht auf diese Weise, per Politik Einfluss auf die Welt und deren Entwicklung zu üben.

Es ist möglich, Raids durchzuführen, Dungeons zu erkunden, die eigene Ausrüstung immer weiter zu verbessern oder man beschäftigt sich mit dem Religionssystem.

Charakterentwicklung soll nicht langweilig werden: Ashes of Creation möchte keine Progression bieten, wie man sie aus „Old-School“-MMORPGs kennt, wo man immer dieselben Dinge tut, um endlich besser zu werden.

Wer sich nicht mit Abenteuern beschäftigen will, der muss dies nicht tun. Man kann versuchen, ein Meister-Crafter zu werden und in diesem Bereich aufzusteigen.

Ashes of Creation soll viele Möglichkeiten bieten, seinen Charakter auf die Weise auszubauen, wie man dies möchte, ohne festgelegten Pfaden folgen zu müssen.

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ashes-of-creation-karawane

„Ganking“ hat keinen Platz in Ashes of Creation

So soll „Ganking“ eingedämmt werden: Da PvP trotz allem eine Rolle spielt und es möglich ist, andere Spieler anzugreifen, befürchten natürlich viele, dass Ashes of Creation zu einem „Gankfest“ wird. Also zu einem Spiel, in dem sich einige einen Spaß daraus machen, andere ständig zu attackieren.

Hier kommt die „Korruption“ ins Spiel. Werdet ihr von einem Mitspieler angegriffen, dann habt ihr die Möglichkeit, euch für diesen PvP-Kampf zu „flaggen“. Ihr könnt den Kampf also erwidern. Tut ihr dies nicht und der andere Spieler greift euch weiterhin an und tötet euch, dann bekommt er Korruptions-Punkte.

Wer über Korruption-Punkte verfügt, der kann (abhängig von der Höhe der Punktezahl) beim Ableben all seine Ausrüstung verlieren. Dies soll Ganking und Griefing eindämmen und dazu führen, dass sich PvP-Spieler lieber für PvP-Szenarios entscheiden.

Darunter etwa Belagerungen oder Karawanen. Dort ist dann PvP in einem fairem Rahmen ohne Flagging möglich. Das Team möchte nicht, dass Ganking einen Platz im Spiel hat. Und wer sich gar nicht für PvP interessiert, der bekommt im PvE viele andere Möglichkeiten, Spaß zu haben.

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