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Ashes of Creation City Hall

Politik in Ashes of Creation funktioniert hoffentlich besser als Jamaika

Die Entwickler des kommenden MMORPGs Ashes of Creation haben das Politiksystem vorgestellt. Auch hier sind Koalitionen und Regierungsbündnisse möglich. Hoffentlich funktioniert das besser als in Jamaika.

In Ashes of Creation hat jede Entscheidung, die ihr als Spieler trefft, Auswirkungen auf die Spielwelt. Denn die Welt besitzt mehrere sogenannte Nodes – Knotenpunkte.

An einer Node entsteht dann eine Siedlung. Je nachdem, was die Spieler dort tun, hat Auchdies Auswirkungen auf ihre Umgebung. Exzessives Fischen führt vielleicht dazu, dass ein Seemonster erwacht, Raubbau an den Ressourcen eines Berges erweckt unter Umständen einen dort schlummernden Drachen. Es ist also wichtig, mit Bedacht vorzugehen.

Ashes-of-Creation-Straße-Welt

Anführer bringen Ordnung ins Chaos

Hier kommt das Politiksystem ins Spiel. Während sich zu Beginn einige Spieler an einer Node zusammenfinden, um dort eine Siedlung aufzubauen, wächst diese mit der Zeit an. Immer mehr Spieler wollen in dieser Gegend aktiv sein. Das führt dann mitunter zu Streitigkeiten und Kämpfen untereinander. Jeder verfolgt eigene Ziele und es kann Chaos ausbrechen. Um dem entgegen zu wirken, muss es Herrscher geben, die für Ordnung sorgen

Zu Führungszwecken wird in einer Stadt eine „City Hall“ errichtet. Die Spieler, die sich dazu berufen fühlen, die Führung zu übernehmen, treffen sich in dieser Halle un besprechen gemeinsam, welche Regeln und Gesetze eingeführt werden, in welche Richtung sich die Node entwickeln, wie hoch die Steuern für die Bewohner der Stadt ausfallen, welche Bauwerke als nächstes errichtet oder erweitert werden soll und auch, ob es nötig ist, Bauwerke abzureißen.

Entscheidungen in der City Hall haben dann Auswirkungen auf die Entwicklunng der Nodes.

Sollen die aktuell verfügbaren Ressourcen lieber für einen größeren Marktplatz genutzt werden, sodass der Handel floriert oder wäre ein Auktionshaus sinnvoller? Es stehen in Ashes of Creation schwierige Entscheidungen an, da – wie auch in der realen Politik – jeder eigene Ansichten hat und eigene Interessen verfolgt.

Das in Einklang zu bringen ist nicht einfach – Jamaika lässt grüßen.

Ashes-of-Creation-Karawane

Jede Entscheidung hat Konsequenzen

Die Nachbarstadt kommt vielleicht den eigenen politischen Zielen in die Quere, weswegen ein Krieg ausgerufen werden soll. Und alle Spieler, die aus anderen Städten kommen, werden zu Feinden erklärt. Wer diese zur Strecke bringt, bekommt eine Belohnung.

Oder man schließt eine Partnerschaft mit einer anderen Stadt und errichtet eine Handelsroute, auf welcher dann Karawanen fahren und Güter hin und her transportieren. Vielleicht gefällt aber nicht allen Spielern, wie es aktuell läuft. Dann ist es möglich, dass diese sich wo anders ansiedeln oder eine Revolte anzetteln, welche die momentanen Anführer stürzt und durch neue ersetzt.

All diese Entscheidungen haben wiederum Auswirkungen auf die Node, die sich dadurch in andere Richtungen entwickeln kann. Ein Dungeon könnte sich auftun und dort Abenteurer mit Schätzen locken oder eine Horde Monster wird auf die Stadt aufmerksam und startet eine Invasion. Vielleicht fährt die Handelskarawane durch einen Wald und die Kreaturen dort fühlen sich gestört, weswegen sie die Transporte überfallen.

Jede Entscheidung in Ashes of Creation hat eine Auswirkung. Sei es in Sachen Politik oder auf die Spielwelt. Wie sich dies spielt, das könnt ihr in der kommenden Alpha 0 selbst ausprobieren. Diese beginnt am 15. Dezember und bietet ein 16 km² großes Spielgebiet mit drei Nodes.

 

QUELLE MassivelyOP
Andreas Bertits blickt auf über 10 Jahre Berufserfahrung im Gaming-Journalismus zurück. Er war 6 Jahre Redakteur des Spielemagazins PC Games, bevor er sich selbstständig machte und ist nach wie vor leidenschaftlicher Gamer.