Ashes of Creation will das traditionelle MMO-Gameplay in die Luft jagen

Ashes of Creation ist ein sehr interessantes Sandbox-MMORPG, welches von ehemaligen Mitarbeitern der Daybreak-Studios entwickelt wird.

In einem Interview mit MassivelyOP erzählte Lead Designer Jeffrey Bard nun ein wenig mehr über das ambitionierte Onlinespiel. Zunächst erklärt er, dass der Titel des Spiels mit der Hintergrundgeschichte zusammenhängen würde. Die Spieler befinden sich auf einer Welt, die auf den Ruinen einer früheren, von einer Katastrophe heimgesuchten Welt entstanden ist.

Entwickelt wird das Spiel von einem Team bestehend aus ehemaligen Mitarbeitern der Daybreak/SOE, den Machern von Spielen wie Everquest, Everquest 2 oder dem gecancelten Everquest Next. Darunter Creative Director Steven Sharif, dessen Idee das neue Studio und das MMORPG war. Gegründet wurden die Intrepid Studios schon Ende 2015.

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100% MMORPG und doch anders

Ashes of Creation soll zwar MMORPG-Fans ansprechen, Jeffrey Bard erklärt aber, dass man das traditionelle MMORPG-Gameplay „in die Luft jagen“ will. Trotzdem soll es zu 100 Prozent ein MMORPG sein. Was genau damit gemeint ist, das wollte Jeffrey Bard noch nicht verraten. Man möchte mit dem Spiel aber auch neue Spieler ansprechen und nicht nur MMO-Veteranen. Dazu will man noch einmal analysieren, was ein MMORPG überhaupt zu einem MMORPG macht. Darauf angesprochen, ob Ashes of Creation das werden wird, was Everquest Next werden sollte, erklärte Bard, dass man nicht auf denselben Hype-Train aufspringen will. Die Größe beider Projekte würde sich voneinander unterscheiden.

Zu Beginn des Spiels befindet ihr euch in einer Welt, die sich gerade von einer gewaltigen Katastrophe erholt. Es gibt eigentlich keine Zivilisation mehr. Eure Aufgabe ist es, wieder eine Zivilisation aufzubauen. Ihr beginnt klein mit einigen Hütten und baut diese dann zu blühenden Städten aus. Ihr sorgt dafür, dass ein Handelssystem und Politik aufgebaut werden. Dabei wirken sich alle Spielsysteme aufeinander aus. PvE wirkt sich auf PvP aus, das sich wiederum auf die Ökonomie im Spiel auswirkt. Obwohl PvP eine wichtige Rolle spielt, sind Systeme entwickelt worden, die ein Gankfest und Griefing minimieren sollten.

Alpha in etwa einen Jahr

Das Spiel umzusetzen, sei sehr ambitioniert. Allerdings hat das Team Technologien entwickelt, mit denen das Ziel erreicht werden kann. Der Alpha-Status soll in etwa 12 Monaten erreichen werden, aktuell hätte man das Grundsysteme soweit fertig und auch eine Welt, in der man nun alles ausprobieren kann. Der richtige Launch ist aber noch einige Jahre entfernt. Derzeit bereitet das Team auch eine Kickstarter-Kampagne vor, um zusätzliche finanzielle Mittel zu erhalten. Doch es steht noch nicht fest, wann diese startet. Als Bezahlmodell ist momentan ein Abo mit einem Item-Shop geplant, in dem es aber nur kosmetische Items zu kaufen geben soll.

Weitere Artikel zu Ashes of Creation:

MMORPG Ashes of Creation verspricht Sandbox-Welt in ständigem Wandel

Quelle(n): MassivelyOP
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Bodicore
Bodicore
3 Jahre zuvor

„Obwohl PvP eine wichtige Rolle spielt, sind Systeme entwickelt worden, die ein Gankfest und Griefing minimieren sollten.“

Kann man geich knicken da 99% der Ganker einfach nur Leute abfucken wollen, es gibt keine Mechanik ausser PvE Server dagegen.

En Grosse
En Grosse
3 Jahre zuvor

Ja, der MMORPG-Markt steckt in der Krise ^^

Gerd Schuhmann
Gerd Schuhmann
3 Jahre zuvor

Na ja – wenn man sich damit beschäftigt. Ashes of Creation gibt’s wahrscheinlich nur, weil SoE/Daybreak, ein klassisches MMORPG-Studio, gerade vor die Hunde geht.und sie EQ Next gecancelt haben.

Ich muss sagen: Mir wär lieber, es käm 2017 EQ Next mit riesem Budget und Ambitionen und es wär richtig geil. So haben wir eine Vielzahl von Indie/Kickstarter/Crowdfunding-Projekten mit großen Ideen, die irgendwann 2018/2019/2020 Form annehmen und die aktuell 10-20 Mitarbeiter und eine Menge Ideen haben.

Man wird sehen. Es sind ja auch schon tolle Projekte einfach auf der Strecke geblieben wie Revival. Ob das fertige Spiel dann irgendwann so toll wird …

Bodicore
Bodicore
3 Jahre zuvor

Es gibt keine MMO Kriese. Es gibt nur ein mix aus verwöhnter Spielerschaft und Qualitätsmängel bei neu releasten Spielen. Die Schuldfrage liegt dazwischen.

Derio
Derio
3 Jahre zuvor

Gefühlt das Millionste Game was verspricht ihr Game spielt sich komplett anders als alles bisher dagewesene… gääähn. Hoffentlich ist es nicht das Kapital, was sie da in Die Luft jagen

Bodicore
Bodicore
3 Jahre zuvor

jap und ich habe auch keine Ahnung warum das klassische System dauernd in die „Luft gesprengt“ werden soll…
Warum arbeitet man nicht mit dem, was man hat und macht es besser, als immer neuen Quatsch „halbzugaren“

Marrurk
Marrurk
3 Jahre zuvor

Abo + item Shop ist mir echt zu wieder. Ich bezahle schon 10 – 13 € im Monat + einmalig ca 50€ für das Spiel.
Auch wenn es nur kosmetische items sind, bleibt trotzdem der Nachgeschmack von „ich muss noch mehr zahlen und alles haben zu können „

Wenn sie die kosmetischen items erspielbar machen (raids, erfolge etc) muss man länger spielen, daher muss man mehr an Abo Gebühren zahlen also hält sich das doch die wage.

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