Ein individueller Skin für die eigene Spielfigur gehört in vielen Multiplayer-Spielen heute zum guten Ton – die Call of Duty: Warzone ist da keine Ausnahme. Doch was kostet es eigentlich, alle Skin-Bundles der Warzone-Datenbank zu kaufen? reddit hat es ausgerechnet und MeinMMO zeigt euch die Ergebnisse.
Einfach nur einen Spielecharakter in einem Online-Game auszuwählen, reicht vielen Spielern in der heutigen Zeit nicht mehr. Mindestens ein schicker Skin für die eigenen Spielfigur muss es schon sein. Besonders bei Spielen, die man über eine lange Zeit begleiten kann wie Call of Duty: Warzone. Da ist es beinahe Pflicht, um nicht als noobiger „No-Skin“ durch die Lobbys gereicht zu werden.
Skins gelten als eine starke Einnahmequelle. Deshalb steigt die Auswahl an Skins unaufhörlich weiter – das gilt auch für Warzone. Mittlerweile gibt es 707 Skin-Bundles in der Warzone-Datenbank, von denen viele abwechselnd im Shop zur Verfügung stehen und euch im Tausch gegen CoD-Points Operator-Skins, Waffen-Baupläne, Talismane und andere schmucke digitale Items ins Inventar schieben.
Ein User auf reddit hat nun ausgerechnet, wie viel es kosten würde, wenn ihr alle Bundles kaufen wollt. MeinMMO zeigt euch die Hintergründe und welche Probleme manche Skins in Warzone mit sich bringen.
Warzone: Skin-Bundles kosten zusammen 788.700 CoD-Points
Wie viel kosten alle Skin-Bundles von Warzone? Glaubt man der Zusammenzählung des Users, braucht ihr 788.700 CoD-Points, um euch alle kaufbaren Bundles der Warzone-Datenbank zu besorgen. Umgerechnet sind das um die 6.230 €, wenn ihr euch ohne irgendwelche Angebote die Points etwa über den PS Store kauft. (Stand: 17. März 2021)
Wie kommt die Rechnung zusammen? Der reddit-User „LackingAGoodName“ veröffentliche auf reddit seine Fleißarbeit zusammen mit einer Grafik der unterschiedlichen Preis-Stufen der Bundles:
Die Grafik zeigt, wie viele Bundles es für einen bestimmten Preis gibt. Die Datengrundlage dazu könnt ihr zum Beispiel auf cod.tracker.gg einsehen. Der Tracker greift direkt auf die Datenbank der Warzone zu und listet alle Bundles mit Kaufpreis und Inhalt auf. LackingAGoodName hat alle Preise notiert, zusammengerechnet und kam am Ende auf 788.700 CoD-Points für 707 Bundles, die euch 3.431 Items liefern.
Gehen wir von dem Gesamtpreis 6.230 Euro aus, ergeben sich folgende Durchschnittspreise:
- Durchschnittlicher Bundle-Preis: ca. 8,80 €
- Durchschnittlicher Item-Preis: ca. 1,81 €
Die Erfahrung hat jedoch gezeigt, dass nicht alle Bundles in der Datenbank zum Kauf zur Verfügung stehen. So war zum Beispiel das Weltmeister-Bundle von CoD MW schon vor dem Release in der Datenbank. Die Daten zeigen entsprechend nur ungefähr den echten Wert der Skin-Bundles im Spiel.
Skins bringen optische Vielfalt, aber manchmal auch Probleme
In der Geschichte von Call of Duty spielen Skins eine besondere Rolle. Anfangs nur nette Belohnungen für Gameplay-Herausforderungen, entwickelte sich mit der Zeit ein Lootbox-System, das mit Black Ops 4, dem CoD von 2018, wohl seinen vorläufigen Höhepunkt erreichte. Es gab jede Menge verschiedener Boxen, die ihr freispielen, aber auch für Echtgeld kaufen konntet.
Hier „gewannt“ ihr Skins über die Lootboxen, die zum Teil auch richtig verrückt waren. Ihr konntet sie aber nicht einsetzen, wenn das Grund-Item noch nicht gezogen wurde. Hattet ihr also einen richtig guten Skin für eine starke Waffe, aber nicht das kosmetische Grund-Item dazu, war die Belohnung nutzlos.
Mit dem Release von Modern Warfare machte Black Ops 4 das Loot-System deutlich fairer und in CoD MW verzichteten die Entwickler komplett darauf. Stattdessen gibt es jetzt ein „Battle Pass“-System und kaufbare Skin-Bundles, die euch direkt zeigen, was ihr bekommt.
Doch auch bei CoD MW und in Warzone gibt es immer mal wieder Probleme mit den Skins. Aktuell gilt zum Beispiel ein Operator-Skin als Pay2Win, weil die Spielfigur damit fast komplett schwarz ist. Das kann Vorteile beim Gameplay bringen, weil die Spieler mit Skin schlechter zu erkennen sind als ohne. Kaputte Waffen-Skins sorgten sogar schon für die Verschiebung der Meta im Battle Royale.
Cosmetics sind aber nicht nur böse. Sie bringen Farbe und Vielfalt ins Spiel, sorgen für Motivation, wenn man sich welche freispielen kann und ermöglichen es, seinen Spielfiguren eine persönliche Note zu geben. Mit dem Verzicht auf Lootboxen ist Call of Duty in der Hinsicht auch wieder deutlich fairer geworden und bietet dazu einen Battle Pass an, mit dem man sogar ein paar CoD-Points verdienen kann, wann man genug spielt.
Skins sind vielleicht nicht das Salz in der Suppe jedes Videospiels. Aber auch das Auge isst mit und manche Cosmetics sind einfach so gut, dass es schwerfällt, etwas dagegen zu haben. Doch wie seht ihr das? Nehmt an unserer Umfrage teil und sagt uns eure Meinung zu Skins in Call of Duty in den Kommentaren.
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