Destiny 2: Deshalb lieben Warlocks das neue Exotic „Blut-Alchemie“

Ist die Blut-Alchemie eine lohnenswerte Wahl für Warlocks in Destiny 2? Wie schlägt sich dieser exotische Brustschutz im PvE und PvP? Kann man dieses Exotic empfehlen?

Mit der Kriegsgeist-Erweiterung fanden am 8. Mai 2018 zahlreiche neue exotische Rüstungsteile für alle drei Klassen ihren Weg ins Spiel – so auch die Blut-Alchemie. Dabei handelt es sich um einen exotischen Brustschutz für die Warlock-Klasse.

Als die Perks der Blut-Alchemie bekannt wurden, wurde der Brustschutz von zahlreichen Fans sogleich als nutzlos abgeschrieben.Destiny 2 Blut-Alchemie-Meinung

Doch ist er das wirklich? Was kann dieses exotische Rüstungsteil überhaupt? Und wie schlägt sich die Blut-Alchemie in der Praxis?

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Blut-Alchemie – So kommt Ihr an das Exotic

Für diesen exotischen Brustschutz gibt es mehrere mögliche Quellen:

Das macht die Blut-Alchemie in Destiny 2 aus

Der Brustschutz verfügt über folgenden intrinsischen Perk:

  • Geschärfte Sinne: Im Rift stehen gewährt besseres Radar und markiert hochrangige Ziele für Euch und Eure Verbündeten.

Zusätzlich habt Ihr die Wahl zwischen erhöhter Mobilität und verbesserter GesundheitsregenerationDestiny 2 Blut-Alchemie 3

Geschärfte Sinne – das bewirkt der intrinsische Perk im Detail

Vorteil 1: Im Rift stehen gewährt besseres Radar.

Was heißt das? Konkret wertet das die grobe Grund-Version der Radar-Anzeige von Destiny 2 auf, so dass Ihr einen besseren Überblick darüber erhaltet, aus welcher Richtung Ihr mit Feinden rechnen könnt.

In manchen Situationen kann sich dieser Vorteil zwar als durchaus nützlich erweisen, doch handelt es sich hierbei nicht um die große Stärke des Blut-Alchemie.

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Vorteil 2: Im Rift stehen markiert hochrangige Ziele für Euch und Eure Verbündeten. Diese Eigenschaft ist das eigentliche Herzstück des exotischen Brustschutzes. Davon profitieren sowohl der Träger als auch alle Team-Mitglieder, solange sie sich innerhalb des Rifts befinden.

Was sind hochrangige Ziele? Im PvE sind es im Prinzip alle Yellow Bars – also Gegner mit gelbem Lebensbalken und einem eigenen Namen, sowie Mini-Bosse und Bosse. Im PvP hingegen handelt es sich um alle gegnerischen Hüter.

Wie funktioniert das Markieren? Solange man im Rift steht, markiert die Blut-Alchemie alle hochrangigen Ziele innerhalb eines Radius von 30 Metern. Feinde, die außerhalb der 30 Meter stehen, werden nur dann markiert, wenn sie in Reichweite des exotischen Brustschutzes kommen.

Verlassen bereits markierte Hochrangige Ziele diesen Radius, bleiben sie hingegen markiert, solange das Rift aktiv ist und Ihr Euch darin aufhaltet. Dabei spielt es keine Rolle, wie weit sich die bereits markierten Feinde von Euch entfernen – weder im PvP, noch im PvE. Die Markierung könnt Ihr auch durch Wände und andere Hindernisse hindurchsehen.destiny-2-warlock-hüter

Wie oft kann man diesen Perk nutzen? Das hängt davon ab, wie lange das Rift für den Cool-Down braucht. Die Standard-Abklingzeit beträgt 1 Minute und 23 Sekunden.

Nutzt man Mods, um die Abklingzeit der Fähigkeiten zu reduzieren, so lässt sich diese Zeit weiter senken:

  • Mit einem Mod auf 1 Minute und 10 Sekunden
  • Mit zwei Mods auf 56 Sekunden
  • Mit drei Mods auf 42 Sekunden

Das Rift selbst bleibt dabei 15 Sekunden lang aktiv.

Gut zu wissen:

  • Die Gegner im PvP erhalten keinerlei Meldung, dass sie markiert wurden.
  • Verlässt man das Rift, werden alle Markierungen umgehend aufgehoben.

Was kann der Brustschutz im PvE und PvP?

Im PvE kommen die Vorzüge dieses exotischen Brustschutzes nicht wirklich zum Vorschein. Weder aus der verbesserten Radar-Anzeige, noch aus der Markierung der Feinde kann man im PvE einen wirklichen Nutzen ziehen. Doch dafür ist die Blut-Alchemie auch nicht ausgelegt.

Im PvP hingegen erweist sich dieses Exotic als eines der stärksten, auf die man als Warlock derzeit zurückgreifen kann. Besonders in der kompetitiven Playlist kann die Blut-Alchemie so richtig auftrumpfen.

Die Vorteile liegen dabei klar auf der Hand: Wer weiß, wo sich der Feind befindet, hat einen klaren Vorteil im Kampf – besonders, wenn es kein Radar gibt. Denn eine Markierung der Feinde kann im richtigen Augenblick dem gesamten Team einen enormen Vorteil einbringen.

Zwar ist dieser Vorteil sehr situativ, doch wird er zur richtigen Zeit ausgespielt, kann er massiven Einfluss auf den weiteren Verlauf und den Ausgang des Matches nehmen. Ist man in einem Trupp aus mehreren Trägern der Blut-Alchemie unterwegs, kann man sich diese God-Vision noch öfter zunutze machen.

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Für wen lohnt sich die Blut-Alchemie?

Grundsätzlich profitieren alle drei Fokusse des Warlocks im gleichen Maße von der Blut-Alchemie. Wer gerne als Warlock im Schmelztiegel unterwegs ist, für den lohnt sich dieser Brustschutz allemal.

Vor allem, wenn man als Teil eines festen, eingespielten Teams in der kompetitiven Playlist oder in den Prüfungen der Neun unterwegs ist, kann dieser Brustschutz sein wahres Potential entfalten und seine volle Stärke ausspielen – besonders bei mehreren Trägern. So kann man sich in entscheidenden Augenblicken öfter einen unschätzbaren Vorteil sichern oder zumindest für Chancengleichheit sorgen, sofern der gegnerische Trupp mit gleichem Setup antritt.

Kurzum: Mit der Feindmarkierung übertrumpft die Blut-Alchemie einen Großteil der Warlock-Exotics im PvP. Innerhalb kürzester Zeit ist die Meinung der Community zu diesem Exotic von absolut nutzlos zu overpowered umgeschwenkt. Für alle kompetitiven Warlock-Spieler eine klare Empfehlung für den Schmelztiegel.

Wie denkt Ihr über dieses Warlock-Exotic? Schreibt Eure Meinung gerne in den Kommentar-Bereich.

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Quelle(n): Reddit
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