5 nervige Gegner in Valheim und wie ihr sie tötet

Die Welt von Valheim ist voller Gefahren und Gegner, die euch ständig töten wollen. MeinMMO-Autor Benedict Grothaus hat in seinen weit über 100 Stunden im Spiel einige Gegner besonders hassen gelernt – und gibt Tipps, wie ihr sie erledigt.

Was sind das für Gegner? In Valheim gibt es überall irgendwelche Monster und Kreaturen, die meisten davon wollen euch zu jeder Gelegenheit ans Leder. Viele der Gegner sind sogar richtig gefährlich, wenn die passende Ausrüstung fehlt – und sie können euch leicht das Leben kosten.

Ich spreche dabei nicht um die besonders kniffligen Bosse, denn die Bosskämpfe machen Valheim erst so richtig gut. Es geht eher um „normale“ Gegner, die mich mit ihrem Verhalten zur Weißglut treiben.

Bei dieser Liste handelt es sich also um meine persönliche Top-5-Hassliste. Jeden dieser Gegner klatsche ich um, wann immer es geht, weil sie mir so enorm auf die Nerven gehen. Ich nehme dann sogar ab und an einen Umweg auf mich, um dem Vieh die Lichter auszuknipsen, obwohl meine Ausrüstung schon weit über dem Stand ist, als dass der Gegner noch eine Herausforderung wäre.

Das bedeutet nicht, dass sie besonders gefährlich wären – wobei das bei einigen sicherlich zutrifft. Sie bringen mich nur einfach schon in Rage, wenn ich sie nur sehe …

1. Grauzwerge aus der Hölle

Was ist das für ein Gegner? Grauzwerge und Graulinge sind eigentlich mit die leichtesten Gegner im Spiel. Ihr findet sie vor allem in Grasländern und dunklen Wäldern. Geschichtlich handelt es sich bei den Viechern um ehemalige Verbrecher, Mörder und mehr, die nach dem Tod aus Harz und Schlick zu diesen seltsamen Geschöpfen geformt wurden.

Valheim nervige Gegner Grauzwerg
Für dieses Bild dürft ihr leben … noch …

Warum nerven Grauzwerge so sehr? Weil sie einfach ständig da sind. Im Ernst, diese Mistviecher sehen mich schwerbewaffnet und gerüstet auf sie zustürmen und ihr erster Gedanke ist: „Friss meinen Stein, Wikinger!“

Wirklich?! Selbst meine Basis ist nicht sicher. Ständig rennen irgendwelche Rohlinge, Graulinge oder sogar Schamanen um mein Lager und fangen mich ab, wenn ich nur zu meinem verdammten Feld will, um Rüben zu ernten.

Das Schlimmste ist, dass vor allem die Kleinen von ihnen kaum zu treffen sind. Größere Waffen sind so langsam oder schlagen auf einer Höhe zu, dass sie nicht treffen. Und dann fliehen diese Biester auch noch dauernd …

So tötet ihr sie am besten: Grauzwerge sind eigentlich zu keinem Zeitpunkt eine wirkliche Herausforderung. Jede Waffe funktioniert gut gegen sie und mit Rundschilden lassen sie sich leicht parieren, um sie danach mit kritischen Treffern niederzustrecken.

Ihr braucht keine wirkliche Taktik für sie. Wenn ihr mir aber einen Gefallen tun wollt, lasst sie leiden. Eine gute Möglichkeit dazu ist der „Grauzwerg-Toaster 5000“, mit dem diese Ausgeburten schon beim Spawn in loderndes Feuer fallen

2. Vermaledeite Schleimlinge

Was ist das für ein Gegner? Schleimlinge, oder Blobs, finden sich im Sumpf, einem der gefährlicheren Gebiete von Valheim. Es handelt sich dabei um grüne (in der stärkeren Form auch orangfarbene) Schleimbeutel, die durch die Gegend hüpfen.

Valheim nervige Gegner Schleimling
Ja, hüpf nur du Mistvieh … dich kriege ich auch noch.

Warum nerven Schleimlinge so sehr? Diese schleimigen Säcke sind nicht nur verdammt mobil, weil sie mit einem Sprung ewig weit hüpfen können, sondern auch noch echt gefährlich. Ständig stoßen sie ein Gas aus, das Spieler vergiftet.

Besonders ätzend ist, dass diese Kreaturen in den Krypten im Sumpf auftauchen – da, wo man hauptsächlich Eisen herbekommt. Nachdem ein Gang freigelegt wurde, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass so ein grünes Mistvieh da wartet und direkt erst einmal den ganzen Raum vergast.

Besonders nervig daran ist, dass sie mit dem Gift sogar angreifen können, während man selbst sie nicht erreicht. Fernkampf-Angriffe fügen ihnen dazu kaum Schaden zu. Und ohne entsprechenden Met gegen das Gift kann man schnell krepieren.

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So tötet ihr sie am besten: Blobs sind resistent gegen spitze Waffen aber anfällig gegen stumpfe Waffen und Frost-Schaden. Der Frostner, eine der besten Waffen in Valheim, ist deshalb optimal gegen sie. Alternativ gehen auch Frostpfeile für die Distanz, aber die bekommt man leider erst später.

In unserem Survival-Guide zum Sumpf von Valheim findet ihr weitere Tipps zum Überleben im Biom.

3. Todeskitos des Teufels

Was ist das für ein Gegner? Todeskitos fliegen in den Ebenen umher, dem aktuell schwersten Gebiet des Spiels. An sich handelt es sich um gigantische Versionen von Mücken, die im Verhältnis zu anderen Gegnern in Valheim dennoch recht klein sind.

Valheim nervige Gegner TOdeskitos
BzzzzzZZZZZZZAAAARGH!

Warum nerven Todeskitos so sehr? Auch, wenn sie nicht viel aushalten und recht klein sind, gehören Todeskitos zu den tödlichsten Gegnern in Valheim. Das hat mehrere Gründe:

  • sie können fliegen und sind so im Nahkampf nur angreifbar, wenn sie selbst angreifen
  • im Fernkampf sind sie kaum zu treffen, weil sie klein, filigran und verdammt schnell sind
  • selbst auf einem Schiff können sie euch verfolgen, wenn ihr am Ufer der Ebenen entlang fahrt

Todeskitos teilen immensen Schaden aus und können unvorbereitete Spieler leicht mit einem Schlag töten – und sogar verhindern, dass sie ihre Beute zurückerhalten.

Als wäre das nicht genug, schüttelt ein einziger Stich dieser Drecksbiester euch auch noch so stark durch, als wärt ihr gerade in einem Erdbeben der Stärke 9 gefangen. Sind noch andere Gegner in der Nähe und habt ihr den Todeskito überlebt, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass ihr danach ins Gras beißt.

So tötet ihr sie am besten: Todeskitos halten nicht viel aus, sind aber knifflig zu töten. Timing ist hier wichtig: pariert ihren Angriff im richtigen Moment oder schlagt mit eurer Waffe zu, wenn sie auf euch zufliegen. Beides benötigt viel Übung.

Alternativ könnt ihr sie einfach überfahren. Ist euer Schiff schnell genug, zerplatzen sie am Bug, wenn ihr auf sie zusteuert – oder sie auf euch. Wahnsinnig befriedigend, wirklich. Todeskitos können sogar geritten werden, aber auf eigene Gefahr.

4. Fiese, nervige Kobolde

Was ist das für ein Gegner? Wie Todeskitos finden sich Kobolde („Goblins“) in den Ebenen. Sie sind die dort am häufigsten auftretenden Gegner: kleine, grüne, fiese Kreaturen mit fortgeschrittenen Waffen.

Valheim nervige Gegner Goblins
1 gegen 1 kennen diese Mistviecher nicht.

Warum nerven Kobolde so sehr? Kobolde sind nicht nur die mitunter stärksten Gegner im Spiel – was man an ihrer Größe nicht erkennt – sondern treten dazu auch noch in Gruppen auf. Es ist nahezu unmöglich, gegen einen einzelnen Kobold anzutreten.

Meist halten sich diese Biester in einem Dorf auf und kommen zu siebt oder mehr angerannt, sobald sie euch bemerken. Dazu kommt, dass sie von verschiedenen Varianten an Kobolden geschützt und unterstützt werden.

Die Kobold-Schläger sind doppelt so groß wie ein Wikinger und lässt mit seiner Keule selbst Trolle alt aussehen. Ein Schlag ist fast immer tödlich oder nahezu tödlich. Schamanen unterstützen den Rest der Horde mit Schilden und müssen unbedingt als erstes getötet werden.

So tötet ihr sie am besten: Eine wirklich gute Strategie gegen Kobolde gibt es nicht. Fernkampf ist aber immer ratsam. Nehmt euren besten Bogen und eure besten Pfeile mit, schleicht euch an und erledigt sie aus so großer Entfernung wie möglich.

Sollte euch eine Horde dieser Kreaturen angreifen, solltet ihr entweder fliehen oder versuchen, sie unterwegs mit Bögen abzufangen, um es euch leichter zu machen. Passt nur darauf auf, auf der Flucht nicht in Todeskitos zu laufen.

5. Seeschlangen der Verdammnis +2

Was ist das für ein Gegner? Die einzigen bisher gefundenen Gegner im Ozean-Biom sind Seeschlangen. Diese riesigen Kreaturen greifen Wikinger an, die mit ihren Schiffen unterwegs sind und kündigen sich vorher durch lautes Brüllen an.

Valheim nervige Gegner Seeschlange
Da lauert sie und wartet auf den nächsten unschuldigen Wikinger auf einem Floß …

Warum nerven Seeschlangen so sehr? Eigentlich sind Seeschlangen keine große Herausforderung. Ein Wikinger mit einer Karve und einem Jagdbogen kann sie erledigen, ehe sie sein Schiff zerstören kann – wenn man sie denn trifft.

Das wirklich Ätzende ist, dass sie gefühlt nur dann angreifen, wenn ich gerade mit einem Floß über das Meer schippere, um meine verlorene Ausrüstung wiederzuholen. Nackt und nur auf ein paar Baumstämmen ist man natürlich leichte Beute … anders trauen sich die Schlangen ja nicht. Einer der Gründe, warum ich dringend dazu rate, nie ein Floß sondern immer eine Karve zu nutzen.

Aber selbst, wenn sie sich auf einen „fairen“ Kampf einlassen und nicht das Floß angreifen, können sie richtig nerven. Ständig tauchen sie ab, sind schwer zu treffen und halten auch noch richtig viel aus. Wer sich durch ihre Angriffe aus der Ruhe bringen lässt, wird schnell sterben. Wenn nicht an ihnen, dann aus Erschöpfung durch das Schwimmen im Ozean, wenn das Schiff zerstört ist.

So tötet ihr sie am besten: Seeschlangen im Ozean zu töten ist möglich, aber nicht ratsam. Stattdessen solltet ihr sie möglichst mit zwei Spielern an Land ziehen. Nutzt dafür die Harpune, die verrückteste Waffe in Valheim.

Mit der Harpune könnt ihr Seeschlangen aufspießen und hinter euch herziehen, bis an Land, wo sie dann hilflos zappeln und gemütlich zerhackt werden können. So, wie sie es verdienen …

Wie sieht es bei euch aus? Welches sind eure absoluten Hass-Gegner in Valheim? Schreibt es in die Kommentare.

Trotz der nervigen Gegner hatte ich in Valheim mittlerweile viele dutzend Stunden Spaß und denke, dass das auch noch eine Weile anhalten wird. Mit einem anderen Vielspieler aus der Community habe ich bereits gesprochen. Der hat mir verraten, wie Valheim selbst nach 267 Stunden noch immer Spaß macht.

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TapTrix

Deathsquitos killt man am einfachsten indem man wartet bis sie auf einen zu fliegen, eine Rolle macht und darauf hin eine Attacke ausführt. Die Rolle verzeiht so großzügig, dass man sogar mit schlechtem Timing der Attacke der Deathsquitos ausweicht.

Das wirklich Ätzende ist, dass sie gefühlt nur dann angreifen, wenn ich gerade mit einem Floß über das Meer schippere, um meine verlorene Ausrüstung wiederzuholen.

Wenn man mit einem Schiff auf eine neue Insel segelt, nimmt man sich schlicht einen Teleporter und etwas Holz mit, sobald man an Land geht baut man ein 2x1x1 großes Holzhaus, packt die Crafting Station rein und den Teleporter oben aufs Haus.

Damit vermeidet man 1. dass man unnötig viel Aufwand betreiben muss, um seine Items bei einem Tod wieder zu bekommen und 2. kann man einen Teil der dort gefundenen Rohstoffe schnell Transportieren.

Sollte euch eine Horde dieser Kreaturen angreifen, solltet ihr entweder fliehen oder versuchen, sie unterwegs mit Bögen abzufangen, um es euch leichter zu machen. Passt nur darauf auf, auf der Flucht nicht in Todeskitos zu laufen.

Wenn man doch in Deathsquitos reinlaufen sollte, gibt es einen einfachen Trick unbeschadet davon zu kommen.
Man rennt schlicht in eine Richtung, hebt immer etwas Stamina auf und sobald die Vicher hinter einem zusehen sind macht man schlicht eine Rolle nach vorne, dadurch verfehlen sie ihre Attacke und fliegen erstmal eine Zeit nur in der Gegend herum.
Sobald die Kobolde dann reseten, kann man die Deathsquitos einfach killen.

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