Experte sagt: Ihr hasst Jäger in Destiny 2 nicht wirklich – Ihr seid einfach alle neidisch

In Destiny 2 herrscht seit 7 Jahren ein Klassen-Kampf. Wir schauen mit einem Augenzwinkern, warum Titanen und Warlocks die Jäger so sehr hassen und was für so viel Neid sorgt. Ist es nur das gute Aussehen oder liebt Bungie Jäger einfach mehr als die anderen Charaktere?

Darauf sind alle neidisch: Die meistgespielte Klasse in Destiny 2 sind Jäger, das sagen auch die offiziellen Zahlen. (via Bungie.net). Die steile These ist nun, dass alle Jäger hassen, oder selbst Jäger sind.

Das talentierte PvP-Ass True Vanguard erklärt uns, woher der Zorn kommt und ob es nicht doch eher Neid ist? Alles natürlich todernst. Im Grunde wissen wir das eigentlich seit 7 Jahren, aber etwas Klassen-Zorn hat noch keinem Hüter geschadet.

MeinMMO fasst die humorige Analyse von True Vanguard zusammen und ergänzt das Ganze um etwas Warlock- und Titanen-Feedback. Hier erstmal das Video:

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Jäger-Main gibt die eigene Klasse dem Hass preis

Sieht man einen Jäger im Schmelztiegel gegen sich, ist Frust vorprogrammiert. Ob es jemals einen Hüter gab, der keinen Warlock im Team haben wollte – gerade aus Raids sind die freundlichen und selbstlosen Helfer nicht wegzudenken. Oder gab es auch irgendwann nur eine einzige Beschwerde zum Start eines PvP-Matches über den stolzen Titan, der im Gegnerteam wartet?

Diese Gründe nennt der Profi: Viele Gründe für den Hass spürt man vor allem bei der direkten Konfrontation im PvP, einige machen sich aber auch im PvE bemerkbar:

  • Jäger haben immer ein Extra-Leben. Sie entkommen stets dem sichereren Tot – einfach unfair und Grund für Neid.
  • Durch ihren einzigartigen Ausweich-Skill sind sie so schlüpfrig wie ein geölter Aal. Das Ausweichen bricht im PvP den Aim-Assist, verkleinert die Hit-Box und das Tracking von zielsuchenden Fähigkeiten ist auch weg.
  • Auch im PvE sorgt der Skill für Neid, da man so seine Waffen gratis nachlädt und man sich im DPS-Barometer nach oben mogelt. Zu allem Überfluss hat das Ausweichen auch noch einen deutlich geringeren Cooldown als die Fähigkeiten von Warlocks und Titanen.
  • Will man dem gerade noch so mit dem Leben davongekommenen Jäger jetzt doch den Gnadenstoß verpassen, kommt schon der nächste Grund für den Jäger-Hass: One-Shot-Skills. Wurfmesser, Splitter-Sprung, Fallen-Granaten verärgern im PvP.
  • Und erst der Sprung: Das Hüpfen sorgt dafür, dass Jäger ihre Position noch in der Luft verändern können. Während Warlocks bekanntermaßen einem nassen Sack gleich schweben und Titanen auch irgendwie mehr Segeln als Springen, können nur Jäger so hüpfen, wie man es aus anderen Shootern kennt.
  • Dann können sich Jäger auch noch unsichtbar machen und bekommen legale Wallhacks, also ohne Cheats zu nutzen.
Jäger – der Albtraum von Warlocks und Titanen?

Jäger bekommen immer die kaputtesten Exotics von Bungie:

Das sorgt sowieso für Neid: Der größte Faktor ist angeblich das Cape. Jäger können Umhänge wie ein Superheld oder stylishe Kapuzen wie ein Meuchler aus Assassins Creed überwerfen, während die anderen beiden Klassen modisch eher fragwürdig unterwegs sind. Das allein soll Legenden zufolge für die hohe Jäger-Beliebtheit sorgen.

Auch wenn True Vanguard sein Video über den Hass aufzieht, meint er das alles selbstironisch. Denn er ist Jäger-Main und macht einfach Titanen und Warlocks die Nase lang, macht sie neidisch. Warlocks hatten sogar zum Streik aufgerufen, weil sie sich so unfair behandelt fühlten:

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Sind Warlocks und Titanen wirklich Unschuldslämmer?

Wenn wir mal ehrlich sind und den Neid mal kurz außen vor lassen, haben auch Jäger gute Gründe, eifersüchtig auf Warlocks und Titanen zu sein. Gerade Jäger beschweren sich im PvE, dass Titanen und Warlocks ihnen den Rang ablaufen. Aber auch im PvP haben es die beiden Underdogs faustdick hinter den Ohren.

Das darf man nicht vergessen:

  • Ihr verfolgt einen Warlock oder Titan im PvP und gerade als ihr um die Ecke biegt, rammt euch ein Schulter-Angriff ins Jenseits oder eine Hand-Supernova zerpflückt euch in einzelne Atome.
  • So gezielt und wendig der Jäger-Sprung auch ist, die anderen beiden Klassen haben es oft leichter, große Distanzen mit ihrem Segeln/Schweben zu überbrücken.
  • Bei den Exotics sind wir auch mal ehrlich: Titanen müssen in der Season 15 auch mit einer Sperre leben, weil sie dank der Wurmgott Berührung den höchsten Schaden im Spiel verursachten. Nur Warlocks haben aktuell Grund zum Neid … oder ist kein gesperrtes OP-Exo eine gute Sache?
  • Als Titan sollte man vor allem Warlocks hassen, denn die haben die exotische Destiny-1-Fähigkeit der Twilight Garrison gestohlen und einfach als Klassen-Skill bekommen.

Der Neid beim Cape ist aber berechtigt. Warlocks zwängen ihre Arme in enge Reife, die man kaum wahrnimmt. Titanen tragen etwas, was man eine halbe Schürze nennen könnte.

Jetzt bitten wir euch, das ganze Thema auszuprügeln. Ist der Jäger-Hass berechtigt oder verdienen Warlocks und Titanen auch ihre Portion Zorn? Sagt uns eure Meinung doch in den Kommentaren, aber bleibt dabei anständig, okay?

Wenn du selbst zu Witch Queen und noch in Season 15 Teil des Destiny-Teams auf MeinMMO werden möchtest, haben wir hier ein Angebot für dich: MeinMMO sucht Autor (m/w/d) im Home-Office für Destiny 2

Heute erscheint ein neues MMORPG auf Steam – Erlaubt nur nachts PvP

Nightmare ist ein neues Retro-MMORPG, das am 6. September auf Steam erscheint. In dem Spiel erkundet ihr eine 2D-Welt und kämpft gegen gefährliche Monster und Raidbosse. Zudem bietet es einen interessanten Twist: Wenn die Nacht hereinbricht, können sich die Spieler in Werwölfe verwandeln und im Open-PvP gegeneinander kämpfen.

Was ist das für ein Spiel? Nightmare ist ein kostenloses Indie-MMORPG, an dem die Entwickler nach eigener Aussage bereits seit 6 Jahren gearbeitet haben:

  • Ihr erkundet eine 2D-Welt durch den Einsatz der Tasten WASD. Dabei lassen sich viele Gebäude betreten, die oftmals mehrere Stockwerke haben
  • Ihr habt die Wahl aus 8 verschiedenen Klassen
  • Ihr levelt und schaltet so neue Fähigkeiten, neue Ausrüstung und Attributspunkte frei, die ihr verteilen könnt
  • Ab Level 30 könnt ihr euch einem Clan anschließen, das Max-Level ist 45
  • Es gibt Dungeons und Raids, in denen ihr zudem Rätsel lösen müsst
  • Es gibt 14 verschiedene Handwerksberufe, darunter Schmieden und Angeln
  • Ihr könnt ein eigenes Haus besitzen und dekorieren
  • Das Spiel setzt auf ein vielfältiges Sammel-System für Pets

Der besondere im Twist in Nightmare ist jedoch der Tag-Nacht-Wechsel. Sobald die Uhr im Spiel Mitternacht schlägt, verändert sich die Spielwelt komplett.

MMORPG Nightmare Steam
So sieht es am Tag in Nightmare aus. Da ist alles ruhig und friedlich.

In der Nacht gibt es PvP und andere Quests

Was passiert, wenn die Nacht hereinbricht? Sobald Mitternacht erreicht wurde, beginnt das PvP in Nightmare.

Dabei bekämpfen sich die verschiedenen Clans im Spiel. An diesen PvP-Kämpfen könnt ihr wahlweise als Mensch oder als Werwolf teilnehmen, in den ihr euch optional verwandeln könnt. Im Spiel gibt es sogar PvP-Ranglisten, einmal für Menschen, einmal für Werwölfe.

In der Nacht soll es außerdem ganz andere Quests geben als am Tag.

Wer gar keine Lust auf PvP hat, kann sich während der Nacht in Städten, sicheren Zonen oder dem eigenen Haus aufhalten.

Wie lange dauert ein Tag-Nacht-Zyklus? Das verraten die Entwickler auf ihrer Webseite nicht. Allerdings haben wir Nightmare bereits ausprobiert und da dauerte eine Nacht etwa 30 Minuten.

Was euch genau in Nightmare erwartet, zeigt der Gameplay-Trailer der Entwickler:

https://www.youtube.com/watch?v=7vl3Qgr6_fg

Nightmare lässt schon jetzt spielen, kommt nächste Woche zu Steam

Wann erscheint das MMORPG? Auf der offiziellen Webseite könnt ihr euch Nightmare bereits jetzt kostenlos herunterladen. Das MMORPG ist kostenlos und hat laut Ranglisten etwa 200 Spieler bisher.

Am 6. September erscheint Nightmare dann auf Steam, was zu einem Anstieg der Spielerzahlen führen könnte (via Steam).

Wie finanziert sich das Spiel? Nightmare bietet einen Ingame-Shop, in dem ihr für Echtgeld kosmetische Ausrüstung, Tränke und Truhenschlüssel kaufen könnt. Wofür die Schlüssel genau gebraucht werden, ist uns derzeit nicht klar.

Für wen eignet sich Nightmare? Nightmare ist ein Retro-MMORPG und spielt sich auch so. Die Steuerung ist etwas hakelig, die Spielwelt ist 2D und optisch erinnert alles an die ersten Pokémon-Teile auf dem Gameboy Color.

Doch die interessanten Spielsysteme, das PvP bei Nacht und die Tatsache, dass es komplett kostenlos spielbar ist, machen es grundsätzlich interessant.

Wer einen Fable für solche Retro-Spiele hat, sollte sich Nightmare unbedingt anschauen.

Wer lieber moderne MMORPGs spielen möchte, findet hier alle neuen Titel, die 2021 erschienen sind: Diese 5 neuen MMORPGs sind 2021 bereits erschienen.

Alles zur deutschen Liga in Rainbow Six: Highlights & Infos zur GSA League 2021

In Rainbow Six Siege startet wieder die GSA League, die große E-Sport-Serie für Deutschland, Österreich und die Schweiz. MeinMMO und GameStar begleiten das Spektakel für euch und erklären, warum sich das Zuschauen lohnt – selbst, wenn man mit E-Sport wenig anfangen kann.

Das Wichtigste in Kürze:

Mittlerweile ist die GSA League 2021 beendet, das Grand Final ist gespielt und G2 Esports geht als Sieger hervor. Wir haben alle Ergebnisse noch einmal für euch zusammengefasst. Hier noch einmal die Eckpunkte zur Liga:

  • 8 Teams aus dem Profi- und Amateur-Bereich spielen 14 Wochen lang um 40.000 €
  • An jedem Spieltag um 17:00 Uhr fasst das Weekly Breach den vorigen Spieltag zusammen und gibt euch Einblicke in die Spiele
  • Ab 18:00 Uhr beginnen die Matches
  • Jedes Spiel wird live auf dem offiziellen Twitch-Kanal von Rainbow Six gestreamt
  • Mehr Informationen findet ihr auch auf der offiziellen Website der GSA League
  • Ihr könnt auf dem Livestream von UbisoftDE zuschauen:
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Playoffs der GSA League: Ergebnisse und Sieger

Ergebnisse im Halbfinale:

  • Sissi State Punks 0:2 G2 Esports
  • Rogue 1:2 GoSkilla
  • Sissi State Punks 2:1 (Lower Bracket)

Ergebnisse im Finale:

  • G2 Esports 2:0 GoSkilla
  • GoSkilla 1:2 Sissi State Punks (Lower Bracket)

Grand Final:

  • G2 Esports 3:0 Sissi State Punks

Top 3 und Preisgelder:

  • 1. Platz: G2 Esports – 10.000 €
  • 2. Platz: Sissi State Punks – 8.000 €
  • 3. Platz: GoSkilla – 5.200 €
  • Alle Ergebnisse

GameStar und MeinMMO sind Medienpartner der diesjährigen Liga für Rainbow Six: Siege in Deutschland, Schweiz und Österreich. Wir werden in den kommenden Wochen und Monaten regelmäßig auf unseren Websites und Kanälen über die Liga, Partien und Teams berichten.

Was passiert gerade in Rainbow Six? Ubisoft arbeitet im Moment rege an der Verbesserung des Spiels und an der kommenden Season Crystal Guard. Eine der Änderungen betrifft AFK-Spieler – kommt aber irgendwie nicht so gut an.

Trotzdem zeigen die Veränderungen, dass sich Rainbow Six stetig weiterentwickelt. So sehr, dass das Spiel eigentlich keinen Nachfolger braucht, findet MeinMMO-Autor Benedict Grothaus.

Warum sollte ich bei der Liga zusehen? In der GSA League treten Amateure und junge Profis an, die selbst teilweise nur wenig Erfahrung mit dem E-Sport haben. Ihr könnt ihnen beim Wachsen zuschauen und mit ihnen gemeinsam Erfahrung sammeln oder aus ihren Fehlern lernen.

Die GSA League ist damit näher an den Spielern als eines der internationalen Profi-Turniere, deren Skill kein “Casual” und auch kaum ein kompetitiver Spieler jemals erreichen wird. Statt der „Besten der Besten“, seht ihr hier Frischlinge auf dem Weg nach oben.

Zugleich sind aber auch bekannte Teams wie G2 Esports und Rogue am Start, die sogar weltweit bekannt sind und Siege einfahren konnten. Das sorgt für eine einzigartige Mischung, bei der sich zuschauen richtig lohnen kann:

  • Kompetitive Spieler und Casuals können die Spielweise und Probleme der Amateure und Newcomer genauer betrachten und davon lernen
  • Erfahrene Spieler sehen bei den Profis, was sie noch besser machen können – besonders, wenn ein Profi-Team gegen einen Newcomer antritt
  • Die Matches finden an einem Abend pro Woche statt, sodass ihr selbst mit wenig Zeit zusehen oder euch die Videos ansehen könnt
  • Auf MeinMMO und GameStar findet ihr außerdem regelmäßig die wichtigsten Infos und Zusammenfassungen
  • Die gesamte Liga wird auf Deutsch ausgestrahlt

Bereits in der GSA League 2020 konnten Spieler viel von den Profis und Amateuren lernen – etwa Teamplay, den wichtigsten Aspekt von Rainbow Six Siege. Einer der Profis von Rogue erklärte etwa im Interview, wie man eigentlich jede Runde gewinnt.

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Der Trailer zur GSA League 2021

Zusehen auf Twitch – Das müsst ihr wissen

Das könnt ihr bei der GSA League sehen: In der GSA League treten Teams aus Deutschland, Österreich und der Schweiz an, um über mehrere Wochen hinweg um den Sieg und einen Preispool von 40.000 € zu spielen.

Darunter sind bekannte Namen wie G2 Esports, eine der bekanntesten E-Sport-Organisationen der Welt, aber auch kleinere Teams und absolute Newcomer, die sich für das Turnier qualifizieren konnten.

Der erfolgreichste Newcomer, der noch nicht in der Profi-Liga spielt, bekommt außerdem einen Platz in der European League. Am 9. April fällt der Startschuss und ab dort könnt ihr über 14 Spieltage und -wochen zusehen, wie die Teams um den ersten Platz kämpfen.

Wo kann ich zusehen? Sämtliche Matches werden live auf dem offiziellen deutschen Twitch-Kanal von Rainbow Six gestreamt (via Twitch).

Wie kann ich mich vorbereiten? Grundsätzlich braucht ihr kaum Vorwissen, um an der GSA League Spaß zu haben. Die Experten führen euch durch alles, was schwer verständlich ist und helfen euch dabei, Analysen richtig zu verstehen.

Trotzdem ist es hilfreich, zumindest die Grundlagen von Rainbow Six und Taktik-Shootern zu kennen. Auf diese Weise lernt ihr mehr und könnt euch schon durchs Zusehen verbessern. Für die Vorbereitung findet ihr hier einige nützliche Guides:

Deutsche Profis und Newcomer im 40.000-€-Turnier

Was ist die GSA League überhaupt? Die GSA League ist der Nachfolger der Nationals und der „Clash of Nations“, die bis 2019 die regionalen Turniere für den DACH-Bereich dargestellt haben.

Die GSA ist als „Minor“-Turnier kleiner als die großen „Major“- bzw. „Premier“-Turniere wie das Six Invitational oder die Pro League. Die Unterschiede kurz zusammengefasst:

  • Beim Six Invitational qualifizieren sich Teams aus der ganzen Welt in ihrer jeweiligen Region und treten ein mal im Jahr für Millionenbeträge an Preisgeldern an
  • Die Pro League hat Divisionen in den verschiedenen Regionen und findet mittlerweile halbjährlich statt. Die Teams qualifizieren sich und die beiden besten jeder Region spielen in den Finals
  • Die GSA League findet lediglich in Deutschland, Österreich und der Schweiz statt. Die Teilnehmer müssen aus Europa kommen und es gibt bestimmte Regeln für ihre Wohnsitze in diesen Ländern

Das macht die GSA League besonders: Ihr seht in der GSA League nicht nur weltbekannte Profi-Teams, sondern auch Spieler, die eure Nachbarn sein könnten. Newcomer aus Deutschland, Österreich und der Schweiz treten hier gegeneinander und gegen die „Großen“ an.

Dadurch ist es leichter, Zugang zum E-Sport zu finden oder sich mit den Teams zu identifizieren. Sie sind nicht so „unerreichbar“ wie die Profis, sondern könnten die Freunde sein, mit denen ihr auch immer Ranked zusammen zockt.

Da sich jedes Jahr neue Teams für die GSA League qualifizieren, könnt ihr die Matches nutzen, um euch vorzubereiten und 2022 selbst anzutreten, wenn ihr euch traut.

Zeitplan, Turnierregeln und Preisgeld

Wann finden die Matches statt? Am Freitag, den 9. April 2021 findet der erste Spieltag statt. Ab da könnt ihr jede Woche donnerstags einen Abend mit vier Matches genießen:

  • Start des Streams ist immer 17:00 Uhr mit dem Weekly Breach, der Pre-Show
  • Die Matches starten um 18:00 Uhr
  • Es finden 14 Spieltage mit Hin- und Rückspiel statt
  • Der letzte Spieltag ist der 5. August 2021
  • Nach den Spieltagen folgen die Finalspiele der vier besten Teams in den Playoffs

Hinweis: Aufgrund eines Corona-Falles im Produktionsteam wurde der zweite Spieltag vorerst verschoben (via Twitter). Die neuen Daten für die jeweiligen Spieltage haben wir in der Tabelle für euch eingetragen.

Hinrunde
Playday 109. April
Playday 227. April
Playday 3​29. April
Playday 44. Mai
Playday 53. Juni
Playday 610. Juni
Playday 717. Juni
Rückrunde
Playday 824. Juni
Playday 91. Juli
Playday 108. Juli
Playday 1115. Juli
Playday 1222. Juli
Playday 1329. Juli
Playday 145. August

Was ist das Weekly Breach? Im Weekly Breach fassen euch R6S-Experten den letzten Spieltag zusammen, erklären besonders starke Plays und geben ihre Voraussagen für die jeweils folgenden Spiele ab.

Außerdem seht ihr hier regelmäßig Interviews mit Spielern und Coaches der antretenden Teams, um einen tieferen Einblick in den Ablauf zu bekommen.

Was sind die Regeln? Die Teams treten in Best-Of-1-Matches auf einer Map an und spielen auf sieben Rundensiege. Ein Unentschieden ist in den Regeln von 2021 nicht mehr möglich, sodass es immer einen eindeutigen Sieger und Verlierer gibt.

Die Map wird vor der Runde per Bans von den Teams entschieden. In der Runde bannen beide Teams dann jeweils zwei Verteidiger und zwei Angreifer. Nach der Auswahl der Operator hat jedes Team die Möglichkeit, mit einem „Sixth Pick“ einen ihrer Operator zu wechseln.

Operator sind die spielbaren Charaktere in Rainbow Six Siege. Jeder von ihnen hat sein eigenes Loadout an Waffen und Gadgets sowie besondere Fähigkeiten, die ihn von den anderen abheben. Durch die große Auswahl an Operator sind viele verschiedene Kombinationen und Synergien möglich, auf die die Teams reagieren müssen.

Um was wird gespielt? Insgesamt wird es einen Preispool von 40.000 € geben, der unter den Teams aufgeteilt wird:

  • 1. Platz: 10.000 €
  • 2. Platz: 8.000 €
  • 3.-4. Platz: 5.200 €
  • 5. Platz: 4.000 €
  • 6. Platz: 3.200 €
  • 7. Platz: 2.400 €
  • 8. Platz: 2.000 €

Selbst teilnehmen lohnt sich also. Das Amateur-Team, das am besten abschneidet, erhält außerdem Zugang zur EU-League, der Profi-Liga in Europa.

Teams, Rangliste und Tabelle der GSA League

Diese Teams treten an: Insgesamt acht Teams wurden für die GSA League 2021 eingeladen oder konnten sich qualifizieren. Darunter sind bekannte Größen aus dem internationalen E-Sport:

  • G2 Esports
  • Sissi State Punks
  • Ovation eSports (vorher: Looking for Org)
  • Team Secret
  • GOSKILLA
  • GC Esport
  • Rogue
  • PENTA

G2, Team Secret und Rogue sind dabei bekannte Profi-Teams, die selbst an internationalen Turnieren teilnehmen. Wer die GSA League 2020 bereits verfolgt hat, könnte außerdem einige der Spieler von GOSKILLA, PENTA und den Sissi State Punks wiedererkennen. Dort spielen etwa Denis „BZ“ Duplijak, Taha „Sadrzm“ Yumak oder Daniel „Exp0“ Massierer.

Mehr zu den Teams und den Spielern findet ihr auf der Website der GSA League.

So sieht die Rangliste aus: Die aktuelle Tabelle haben wir hier für euch eingebunden​:

  • 1. Platz: G2 Esports – 10.000 €
  • 2. Platz: Sissi State Punks – 8.000 €
  • 3. Platz: GoSkilla – 5.200 €
  • 4. Platz: Rogue – 5.200 €
  • 5. Platz: Team Secret – 4.000 €
  • 6. Platz: GC Esport – 3.200 €
  • 7. Platz: PENTA Sports – 2.400 €
  • 8. Platz: Ovation eSports – 2.000 €

PENTA Sports und Ovation eSports befinden sich damit in der Relegation. Sie müssen sich für die GSA League 2022 also erneut qualifizieren. Alle anderen Teams erhalten automatisch eine Einladung.

Für Sissi State Punks bedeutet die Platzierung neben dem Preisgeld zusätzlich der Aufstieg zur EU League. Das Team kann also an zukünftigen Profi-Turnieren der höheren Liga teilnehmen.

Kurz vor der GSA League startete die Season 1 von Jahr 6 in Rainbow Six. Das ist der ideale Zeitpunkt, um einen Blick ins Spiel zu werfen – besonders für ehemalige Spieler, die zurückkehren wollen:

Darum lohnt sich jetzt ein Blick in Rainbow Six Siege – Besonders für Wiederkehrer

Horde und Allianz spielen bald gemeinsam? Das sagt der WoW-Chef

Viele WoW-Spieler träumen davon, dass Horde und Allianz gemeinsam spielen können. Der Game Director äußerte seine Gedanken dazu.

Der Konflikt zwischen Horde und Allianz war lange Zeit ein wichtiger Aspekt von World of Warcraft. Doch im Laufe der Jahre wurde das immer weiter aufgeweicht. Schon seit mehreren Erweiterungen wünschen sich einige Spieler, dass Horde und Allianz gemeinsam in die Schlacht ziehen können, Gruppen bilden und gemeinsam Abenteuer bestreiten dürfen. Jetzt hat sich Game Director Ion Hazzikostas dazu zu Wort gemeldet.

Was ist das Problem? Seit jeher ist die Spaltung in Horde und Allianz eine wichtige Säule in World of Warcraft. Rot oder blau, Orc oder Mensch, Sturmwind oder Orgrimmar. Viele Spieler identifizieren sich sehr mit ihrer Seite und doch bringt diese strikte Trennung auch Probleme. So wird der verfügbare Pool an Spielern, etwa für Dungeons oder Raids, halbiert.

Auch weil manch einer einfach nicht seine Seite wechseln möchte, etwa aufgrund der Gilde oder einfach langjähriger Gewohnheit, fällt es schwer, das zurückzulassen.

Daher lautet er Wunsch: Cross-Faction-Spiel soll ermöglicht werden, Horde und Allianz sollen gemeinsam Dungeons, Raids oder Arena spielen können.

Was hat der Game Director gesagt? Eigentlich ging es in dem Gespräch um Pakte und wieso die jetzt doch auf einmal frei gewechselt werden können (mit Patch 9.1.5). Hazzikostas erklärte dazu:

Die Story und die Welt-Fantasie sind extrem wichtig und es ist ideal, wenn sie auf einer Linie mit dem Gameplay sind, aber wenn allein Story-Überlegungen frustrierende Mechaniken vorgeben, dann ist das ein Konflikt, den wir zugunsten des Gameplays lösen müssen.

Darauf fragte der Nutzer MajicMundl dann: „Gilt das auch für Cross-Faction-Gameplay?“ Er bezog sich damit auf eine Möglichkeit, dass Horde und Allianz gemeinsam spielen können.

Hazzikostas erwiderte darauf dann:

Das tut es. Die Betonung weiter oben liegt auf dem Wort ‘Allein’. Die Teilung in Fraktionen ist mehr als nur die Handlung. Es gibt hier keine einfache Lösung, aber besonders, wenn es um den Zugang zu Endgame-Systemen wie Mythisch+ oder Raids geht, dann ist so eine Barriere ein großes Problem, von dem wir wissen, dass wir es angehen müssen.

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Man denkt also offenbar zumindest über Lösungen nach und ist der Thematik nicht vollkommen abgeneigt.

Was meint Hazzikostas damit? Wenn Hazzikostas davon spricht, dass es mehr als nur Story ist, die für die Trennung der Fraktionen bedeutend, dann spielt er dabei auf die ganze Spielwelt an. Immerhin würden fraktionsübergreifende Gruppen eine ganze Reihe von Fragen und mitunter unlogische Vorfälle ans Tageslicht bringen. Ein paar davon wären:

  • Können Allianz-Spieler, die in einer Horde-Gruppe sind, einfach friedlich in den Horde-Städten sein?
  • Was ist mit Quests, in denen Allianz-Spieler aufgefordert werden, Horde-Charaktere zu töten? Würde das ein Horde-Charakter erledigen?
  • Ist ein Allianz-Charakter plötzlich „freundlich“ bei den Horde-Fraktionen, wenn er mit diesen Questen will, damit er die Quests überhaupt annehmen kann?
  • Sollte das System nur in abgeschlossenen Gebieten, wie Instanzen oder Raids funktionieren?

Diese und viele weitere Fragen müssten erst genau überdacht und umgesetzt werden. Das würde nicht weniger als eine ganze Umgestaltung der World of Warcraft erfordern.

WoW Alliance Horde Battle title
Ewiger Krieg – oder sollte man gemeinsam spielen können?

Warum wollen die Spieler zusammen spielen? Gründe dafür gibt es viele. Ein Argument ist, dass manche einfach auf unterschiedlichen Seiten spielen und keiner seinen geliebten Hauptcharakter aufgeben oder die Fraktion wechseln möchte. Ein anderes Argument ist mythisches Raiden, auch wenn das nur einen sehr kleinen Teil der Spieler betrifft. Dort ist es seit jeher so, dass eine Fraktion extrem beliebt ist, während auf der anderen Seite sich nur wenige Spieler finden.

Zu guter Letzt erscheint es für viele Sinn zu ergeben, dass Horde und Allianz das Kriegsbeil endlich beilegen und gemeinsam Abenteuer bestreiten. Im Kriegsmodus oder auf den Schlachtfeldern kann diese Rivalität ja weiterhin ausgelebt werden.

Wann könnte das kommen? Sollte sich World of Warcraft zu diesem Schritt entschließen, dann wird das wohl kaum mit einem kleinen Patch innerhalb einer laufenden Erweiterung geschehen – dafür wären die notwendigen Anpassungen einfach zu groß. Ein möglicher Zeitpunkt wäre der Release einer neuen Erweiterung oder der vorausgehende große Pre-Patch, der oft schon neue Systeme mit sich bringt.

Im günstigsten Fall für die Befürworter könnte so etwas also mit Patch 10.0 aufschlagen, den wir wohl nicht vor Herbst 2022 sehen – vermutlich wohl eher noch später. Bestätigt ist das allerdings noch nicht.

Hättet ihr Lust, gemeinsam mit der anderen Fraktion Dungeons und Raids bewältigen zu können?

MMORPG Lost Ark kommt nach Europa – Alles zum EU-Release

Das MMORPG Lost Ark bekommt nun endlich einen Release im Westen. Einen ersten Alpha-Test gab es bereits, eine Beta steht noch bevor. Hier sind alle Infos zu der europäischen Version.

Das ist Lost Ark: In dem isometrischen MMORPG von Smilegate schlüpft ihr in die Rolle eines Abenteurers und begebt euch auf die Suche nach den Splittern der legendären Arche, die vor langer Zeit das Böse aus der Welt verbannt hat. Denn die dunklen Mächte haben in den vergangenen Jahrhunderten ihre Kräfte gesammelt.

Ihr schlachtet euch dabei durch Horden von Gegnern und dicken Bossen im Stil von A-RPGs wie Diablo und Path of Exile, sammelt Loot und verbessert stetig eure Ausrüstung. Lost Ark wird im Westen zum Start eine Auswahl aus 15 Klassen bieten, zu denen mit der Zeit weitere hinzukommen werden.

Der Artikel erschien ursprünglich im Februar 2021 und wurde zuletzt am 10. August aktualisiert.

Wichtigste Infos zum Release und der Beta

Wann erscheint Lost Ark in Europa? Der Release wurde auf den Anfang 2022 verschoben. Ein genaues Datum gibt es noch nicht.  Ursprünglich war als Release-Fenster der Herbst 2021 genannt, doch das ist nun nicht mehr der Fall.

Auf Steam ist aktuell das Datum auf den 31. Dezember geändert worden, was definitiv ein Platzhalter ist.

Wird es Beta-Tests geben? Vom 4. bis zum 9. November 2021 soll die erste Closed Beta zu Lost Ark stattfinden. Zuvor gab es bereits eine technische Alpha, die vom 11. bis 16. Juni stattfand.

Ihr könnt euch dafür schon mal auf der offiziellen Seite anmelden. Die Anmeldung wird euch aber keinen garantierten Key geben. Wenn ihr unbedingt an der nächsten Beta teilnehmen wollt, müsst ihr euch einen der Founder-Packs von Lost Ark kaufen.

Eine Open Beta wird es nicht geben. Das hat ein Mitarbeiter von Amazon Games auf Steam bestätigt.

Gibt es eine deutsche Lokalisierung? Ja, das MMORPG wird neben dem Englischen auch ins Deutsche, Französische und Spanische übersetzt.  

Was kostet Lost Ark? Preise und Battle Pass

Was ist das Bezahl-Modell von Lost Ark? Genau wie in Korea wird Lost Ark auch bei uns in Europa Free2Play sein und einen Ingame-Shop haben. Welche Inhalte genau der Shop anbieten wird, ist noch nicht bekannt.

Sicher sind kosmetische Items wie schicke Outfits oder Mounts. 

Es wird zum Launch aber Founder Packs geben, die ihr für Geld kaufen könnt und die euch Vorteile bieten werden.

  • Bronze (14,99 €) – Zugang zur Beta, 3 Tage Early Access, exklusives Haustier der Pioniere, 30 Tage Kristallaura, Pioniertitel
  • Silver (24,99 €) – Zugang zur Beta, 3 Tage Early Access, 1.000 Royal Crystals (Premium-Währung von Lost Ark), ein exklusives Pet, 30 Tage Abo, exklusiver Titel, eine Kiste mit nützlichen Items.
  • Gold (49,99 €) – Alle Inhalte des Silver-Packs, ein exklusiver Avatar, ein weiterer Charakter-Slot, eine größere Box mit nützlichen Items
  • Platinum (99,99 €) – Alle Inhalte der Silver- und Gold-Packs, ein exklusives Mount, eine größere Box mit nützlichen Items, ein exklusives Wallpaper, ein exklusives Gebäude, exklusive Karten für das Sammelkartenspiel, eine Box mit Geschenken an NPCs

Das ist der Battle Pass von Lost Ark: Amazon kündigte außerdem an, dass das MMORPG einen “Battle Pass” erhalten wird, wie man ihn normalerweise von Shootern wie CoD oder Fortnite kennt.

Die Funktionsweise davon ist ebenfalls ähnlich:

  • Der Pass hat insgesamt 30 Level, alle 5 Level werden gute Belohnungen freigeschaltet.
  • Ihr müsst Aufgaben wie “Schließe einen Raid ab” oder “Töte sieben Bosse” erledigen, um Belohnungen freizuschalten.
  • Die Belohnungen enthalten Ingame-Währung, Aufwertungsmateriallien, Karten und andere Boni.
  • Von dem Pass gibt es eine kostenlose Version, eine Premium-Version für 20 € und eine Super-Premium-Version für 50 €, die sich in ihren Inhalten unterscheiden. Kostenpflichtige Pässe bieten exklusive Items wie Haustiere oder Outfits.

Alle Infos zum Pass-System findet ihr in unserem Artikel dazu:

Mehr zum Thema
Das neue MMORPG Lost Ark bekommt einen „Super-Premium Battle Pass“ – Was zur Hölle ist das?
von Mark Sellner

Systemanforderungen von Lost Ark

Um Lost Ark auf eurem PC flüssig spielen zu können, benötigt ihr mindestens folgendes System:

Benötigte Hardware

  • Betriebssystem: Windows 10 (nur 64-bit)
  • Prozessor: Intel i3 oder AMD Ryzen 3
  • Arbeitsspeicher: 8 GB RAM
  • Grafik: NVIDIA GeForce GTX 460 / AMD HD6850
  • DirectX: Version 9.0c
  • Netzwerk: Breitband-Internetverbindung
  • Speicherplatz: 50 GB verfügbarer Speicherplatz

Die empfohlenen Systemanforderungen für besseres Spielerlebnis und hübsche Grafik sind folgende:

Empfohlene Hardware

  • Betriebssystem: Windows 10 (nur 64-bit)
  • Prozessor: Intel i5 oder AMD Ryzen 5
  • Arbeitsspeicher: 16 GB RAM
  • Grafik: NVIDIA GeForce GTX 1050
  • DirectX: Version 9.0c
  • Netzwerk: Breitband-Internetverbindung
  • Speicherplatz: 50 GB verfügbarer Speicherplatz

Bezüglich der empfohlenen Grafikkarten werden für Lost Ark 1080p, 1440p und 4K, UHD auf Amazon Games Infoseite die folgenden Modelle genannt:

  • 1080p FullHD:
    • NVIDIA GeForce GTX 660
    • NVIDIA GeForce GTX 1050
    • AMD Radeon RX560 2G
  • 1440p QHD:
    • NVIDIA GeForce RTX 2070
    • AMD Radeon RX5700XT
  • UltraHD (4K):
    • NVIDIA GeForce RTX 2080
    • AMD Radeon RX 6800

Version und Inhalte von Lost Ark im Westen

Welche Version bekommen wir in Europa? Im Gegensatz zu den russischen und japanischen Versionen, erhalten wir in Europa nicht die normale Grundversion des Spiels, wie sie zum Launch in Korea erschienen ist. 

Stattdessen wird es bei uns einen eigenen Mix aus verschiedenen alten und neuen Features geben. So werden zum Launch 15 Klassen verfügbar sein, darunter auch Assassinen, die in Korea erst später dazugekommen waren. Auch das Housing-Feature mit der eigenen Insel wird direkt spielbar sein, ebenfalls etwas, das in Korea erst Monate nach dem Launch verfügbar war. 

Der Charakter-Creator wird in der europäischen Version mehr Optionen bieten, wie zum Beispiel weitere Hautfarben. Zudem werden einige Outfits an das westliche Publikum angepasst und weniger sexualisiert sein. 

Dafür werden uns einige Features aus dem Basis-Spiel fehlen. Dazu gehört zum Beispiel die Magier-Klasse Arcana oder die Krieger-Klasse Destroyer.

Das hat Lost Ark zu bieten

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So spielt sich Lost Ark: Bei Lost Ark handelt es sich um ein isometrisches MMORPG, das vom Gameplay und Kampfsystem her stark an Diablo erinnert.

  • Die Kämpfe laufen in Echtzeit ab und sind sehr aktionsorientiert
  • Ihr steuert euren Charakter über die Maustasten
  • die Fähigkeiten über die Tasten Q, W, E, R ausgelöst
  • Items nutzt ihr über die Zahlen-Tasten 1 bis 4

Im Kampf stehen euch meistens größere Gruppen von Gegnern gegenüber, wobei es in Dungeons oder Raids richtig große Horden werden können. Auch gibt es dicke Bosse, die am Ende eine leuchtende Loot-Pinata aus Gear, Geld, Upgrade-Items und sonstigem Kram hinterlassen.

Die Loot-Spirale des MMORPGs gestaltet sich so, dass ihr im Verlauf der Hauptquest von Lost Ark normal auflevelt und Gear von Gegnern und aus Dungeons sammelt. Auf maximalem Level erhaltet ihr Zugang zu den Guardian-Raids, Chaos-Dungeons und anderen Endgame-Inhalten von Lost Ark, in denen ihr eure Ausrüstung weiter ausbessern könnt.

Diese Inhalte bietet Lost Ark: Das MMORPG feierte seinen Soft-Launch in Korea bereits im Jahr 2018. Seitdem ist von den Entwicklern schon viel Content veröffentlicht worden. Im Westen erhalten wir einen eigenen Mix aus alten und neuen Features. 

  • Die Klassen in Lost Ark sind in 5 Basis-Klassen mit mehreren Spezialisierungen aufgeteilt. In der europäischen Version werden 15 davon schon zum Launch spielbar sein.
  • Das Skill-System von Lost Ark heißt Tripod. Damit könnt ihr die einzelnen Fähigkeiten eurer Klassen im Stil von A-RPGs weiter modifizieren. Die Skills bekommen dadurch neue Effekte, Stats und Aussehen.
  • Eine zentrale Hauptstory-Quest wird euch durch die Welt des MMORPGs führen. Es gibt aber diverse Nebenquests und Daily-Aufträge, die ihr für Boni und mehr Hintergrundgeschichte erledigen könnt.
  • Die “Life-Skills” ermöglichen euch das Sammeln von Ressourcen wie Kräuter, Holz, Erze, Fleisch und Fisch
  • Auf den Maps könnt ihr riesige Weltbosse jagen gehen, die dicken Loot droppen können.
  • In Dungeons und Guardian-Raids für 4 Spieler gibt es fetten Loot sowie Schmiede- und Upgrade-Materialien für eure Rüstungen.
  • Mit dem Segel-Feature könnt ihr die Ozeane von Lost Ark erkunden. Dabei stehen euch verschiedene Schiffstypen zur Verfügung, die ihr aufrüsten und mit Mannschaften besetzen könnt. Auf den Ozeanen gibt es Insel zu entdecken, Schätze zu bergen und sogar Geisterschiffe zu entern. 
  • Einige besondere NPCs in Lost Ark haben ein “Beziehungs-System”. Ihr könnt euch mit ihnen befreunden und mehr über ihre Hintergrundstory erfahren oder einfach nur Geschenke kassieren.
  • Das “Housing-Feature” in Lost Ark schenkt euch direkt eine ganze Insel, die ihr schmücken und bebauen könnt. Ihr könnt außerdem NPCs zu euch auf die Insel einladen. 
  • Das PvP gibt es sowohl in kompetitiven Modi in Arenen und bei Duellen, als auch in einzelnen Gebieten in der offenen Welt, wo ihr um die Kontrolle über einzelne Insel und ihre Ressourcen kämpft. 

Man kann davon ausgehen, dass die fehlenden Features wie etwa die Klasse Arcana mit der Zeit auch bei uns veröffentlicht werden. Lost Ark hat jedenfalls große Reserven an unveröffentlichtem Content, den die Entwickler in den Westen bringen können, um die Spieler beschäftigt zu halten.

Zudem geht die Entwicklung des MMORPGs weiter voran. Smilegate veröffentlichte erst im Juni eine neue Roadmap für die zweite Hälfte 2021.

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Lost Ark mit Kampfansage an WoW und ESO: „Wir werden Raids in MMORPGs voranbringen“
von Schuhmann

Die Klassen von Lost Ark

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Das Gameplay aller bisher veröffentlichten Klassen in Lost Ark gibt’s in diesem Video

So funktioniert das Klassen-System: Grundsätzlich haben die Spieler zu Beginn die Auswahl zwischen verschiedenen Basis-Klassen, von denen die meisten genderlocked sind. Sie gehören zu bestimmten Archetypen, die ihr aus anderen MMORPGs kennen werdet:

  • Krieger (männlich)
  • Magier (weiblich)
  • Assassine (weiblich)
  • Kampfkünstlerin (weiblich)
  • Kanonier (männlich und weiblich)

Jede der Basis-Klassen hat eine eigene Story, die ihr in einem Tutorial-Level durchspielen könnt, während ihr euch mit den Klassen-Mechaniken und dem Gameplay von Lost Ark vertraut macht. Sobald ihr Level 10 erreicht und das Tutorial durchgespielt habt, bekommt ihr die Auswahl aus zwischen 2 bis 4 Spezialisierungen.

Eine Magierin kann nach dem Tutorial zum Beispiel zu einer Beschwörerin oder einer Bardin werden. Krieger haben die Wahl zwischen Paladin, Berserker und Pistolanlanzer. Ihr müsst euch immer für eine Spezialisierung entscheiden, aber ihr bekommt die Möglichkeit, sie alle vorher ausgiebig zu testen. Zum Release hier im Westen wird es insgesamt 15 Spezialisierungen geben.

Welche Spezialisierungen bei uns im Westen spielbar sein werden haben wir für euch in unserem Artikel zusammengefasst. Er bietet außerdem Gameplay-Videos und Erklärungen zu den besonderen Mechaniken der Klassen:

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Lost Ark: Alle 25 Klassen in der Übersicht – So spielen sie sich
von Irina Moritz

Was ist das Besondere an Lost Ark? Das MMORPG wurde bereits zum Release von vielen als ein gut poliertes und solides Spiel gelobt und das Feedback der Spieler in Korea war größtenteils positiv. Lost Ark gewann außerdem eine ganze Reihe an Preisen auf der großen Gaming-Messe G-Star. 

Es bietet den Spielern einen guten Mix aus PvE- und PvP-Inhalten. Die Action-reichen Kämpfe erinnern an A-RPGs wie Diablo. Die Klassen sind vielfältig, die Skills fühlen sich richtig wuchtig an und ihr könnt sie durch das Tripod-System weiter an euren Spielstil anpassen. 

Zudem könnt ihr auf einem Charakter verschiedene Builds speichern, etwa für unterschiedliche Raids oder für PvE- und PvP-Situationen. 

Was ist problematisch? Aktuell wissen wir nichts Konkretes über die Inhalte des Ingame-Shops von Lost Ark. In Korea sowie Russland und Japan ist aktuell das Shop-System vom Update 2.0 aktiv, das diverse Pay2Skip-Vorteile bietet

Die Ingame-Währung Gold ist käuflich sowie zusätzliche Erlaubnisse für tägliche oder wöchentliche Raid-Besuche. Ob das System auch im Westen genauso übernommen wird, ist noch nicht bekannt. 

Lost Ark gehört übrigens zu den 8 Top-MMOs, die wir 2021 erwarten:

Die 8 aussichtsreichsten neuen MMOs und MMORPGs für 2021

Neues MMORPG klingt wie das PvE-Spiel, das sich viele wünschen – Soll 2022 erscheinen

Embers Adrift (PC) hat seinen Release für 2022 angekündigt. Das MMORPG war bisher unter dem Namen Saga of Lucimia bekannt und verspricht ein Spiel für PvE-Fans zu werden. PvP sucht ihr dort vergeblich, stattdessen sollt ihr ständig auf Mitspieler angewiesen sein.

Was ist das für ein Spiel? Embers Adrift wird ein reines PvE-Sandbox-MMORPG und spielt in einer mittelalterlichen Welt. Zudem verspricht das Spiel ein interessantes Konzept:

  • Es gibt keine Klassen, sondern eure Waffen und Fähigkeiten bestimmten den Spielstil. Dabei setzt das Spiel auf eine Holy Trinity aus Tank, Heiler und DD.
  • Es gibt keine größeren Quests-Hubs und keine Minimap.
  • Ihr sollt die Welt erkunden und dabei auf Herausforderungen und Geheimnisse treffen.
  • Das Crafting soll tiefgreifend und wichtig für den Fortschritt sein.
  • Es gibt Dungeons, Raids und Gruppen-Inhalte in der offenen Welt.
  • Es gibt kein PvP, auch nicht in Arenen. Allerdings könnte es zukünftig eine Duell-Funktion geben.
  • Embers Adrift setzt auf ein monatliches Abo-Modell.

Die Entwickler betonen außerdem, dass Embers Adrift eine sehr immersive Erfahrung bieten soll. So verzichtet das Spiel auf übermäßig viele Tooltips, Pop-Ups im Interface oder Werbung für den Shop. Letzteres liegt auch daran, dass es überhaupt keinen Shop im Spiel geben soll.

Warum wurde das Spiel umbenannt? Offiziell heißt es, dass die Umbenennung stattgefunden hat, weil die neue IP mehr “Flexibilität” bietet. Hintergrund dürfte jedoch die Trennung des Entwickler-Studios von den eigentlichen Gründern der Firma sein. Denn Tim und Joseph Anderson haben das Studio Anfang des Jahres verlassen (via MassivelyOP).

Inhaltlich und an der Philosophie des Spiels soll sich jedoch nichts ändern. Deswegen behalten auch all Backer und Käufer ihre Bestellungen bei, die sie damals zu Saga of Lucimia getätigt haben.

Offizielles Gameplay zu Embers Adrift gibt es noch nicht. Allerdings haben die Entwickler mehrere Bilder auf Twitter geteilt:

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Gruppen stehen im Fokus, aber auch allein kommt man voran

Was bietet das PvE? In Embers Adrift sollt ihr von der Charaktererstellung an ein Abenteuer erleben. Schon früh geht es dabei gegen Bosse in der offenen Welt und in Dungeons und Raids. Dabei sollt ihr in allen Inhalten Fortschritt in der Geschichte erleben.

In einem früheren Interview verrieten die Entwickler, dass die Spieler auch allein Fortschritt machen können. Dungeons und Raids jedoch werden immer Mitspieler benötigen.

Diese könnt ihr über den Chat oder ein LFG-Tool finden, das jedoch nicht automatisiert abläuft, sondern nur zum Finden der Spieler dient. Ihr werdet auch nicht in die entsprechende Instanz geportet, sondern müsst selbst dorthin reisen.

Einen Einblick in die Kreaturen des Spiels bekommt ihr in diesem Tweet:

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Warum ist das Spiel interessant? Viele der neueren MMORPGs legen einen Fokus auf Solo-Spieler und PvP. Ein reines PvE-Spiel gab es lange nicht mehr.

Zudem setzt es auf ein Abo und verzichtet komplett auf einen Shop.

Vorbestellung startet im Oktober, der Release ist für 2022 geplant

Wie weit ist das Spiel bisher entwickelt? In mehreren Entwickler-Nachrichten wurde der aktuelle Stand des MMORPGs mitgeteilt:

  • So gut wie alle Gebiete, die zum Launch geplant sind, wurden bereits fertiggestellt
  • Die Dungeons sollen bereits komplett sein
  • Beim Crafting-System arbeiten sie derzeit am Finetuning
  • In den letzten Monaten wurde an der Performance gearbeitet, sodass endlich ein “solides Level” erreicht wurde und die Grafik ein Update bekommen hat

Für ein MMORPG im Alpha-Stadium klingt das bereits solide. Die Entwickler haben außerdem Neuigkeiten zum Release-Datum verraten.

Wann erscheint Embers Adrift? In einem neuen Newsletter im August teilten die Entwickler mit, dass ihr private Founding-Kampagne gut verlaufen ist und sie nun genug Geld über Investoren gesammelt haben, um ihr Spiel umzusetzen.

Darum sollen im Oktober die Vorbestellungen für das MMORPG starten. Über die Pakete gibt es dann Zugang zur finalen Alpha und den ersten Beta-Tests. In den Paketen wird außerdem der frühzeitige Start zu Release verkauft. Je nach Paket bekommt ihr drei oder einen Tag Headstart.

Über Twitter teilten die Entwickler mit, dass der finale Release für Anfang oder Mitte 2022 geplant ist (via Twitter).

Was sagt ihr zu Embers Adrift? Ist das MMORPG für euch interessant?

PS5/Xbox kaufen: Tech-Gigant erklärt, warum ihr noch bis 2023 mit einer Knappheit rechnen solltet

Aktuell sind Xbox und PS5 weiterhin knappe Ware und es hat viel mit Glück zu tun, tatsächlich eine Next-Konsole zu ergattern. Nun hat der Hardware-Hersteller Toshiba erklärt, dass die Knappheit noch bis 2023 andauern könnte.

Das japanische Unternehmen Toshiba gehörte zeitweise zu den größten Herstellern von elektronischen Geräten. Zum Portfolio gehören etwa Laptops, Fernseher, Arbeitsspeicher und auch Mikro-Chips, die etwa in Taschenrechnern stecken.

Toshiba stellt außerdem Hochleistungschips her, die unter anderem in Autos und auch in Unterhaltungsgeräten eingebaut werden.

Nun erklärte ein Mitarbeiter von Toshiba erklärte gegenüber Bloomberg, dass die „Versorgung mit Chips bis mindestens September nächsten Jahres sehr knapp bleiben wird“, wobei „einige Kunden bis 2023 nicht vollständig bedient werden können“ (via bloomberg.com).

Der Mitarbeiter nannte keine direkten Kunden, doch auch der Chef von Toshiba äußerte sich dazu. Insbesondere Spielekonsolen-Hersteller wie Sony, Microsoft und Nintendo gehören zu den Kunden, die am meisten Chips fordern.

Halbleiter-Knappheit dauert bis 2023, vor allem Spielkonsolen sind betroffen

Was sagt der Toshiba-Chef? Der Chef von Toshiba, Takeshi Kamebuchi, erklärte, dass die aktuelle Situation vor allem für andere Hersteller schwierig sei. Ein Grund sei sowohl Materialknappheit als auch eine hohe Nachfrage nach den Halbleiter-Chips, die derzeit die Produktionskapazitäten des Unternehmens übersteige. So erklärt er (via gamesradar.com):

Wir überlegen, welcher Kunde mit der schwierigsten Situation konfrontiert ist, zum Beispiel mit dem Risiko, dass die gesamte Produktionslinie zum Stillstand kommt oder das Geschäft ohne die Lieferung von Chips zunichtegemacht wird… Die Hersteller von Spielkonsolen gehören zu den Kunden, die die stärksten Forderungen stellen, und es tut mir aufrichtig leid für ihre Frustration, denn keiner von ihnen [Hersteller] ist zu 100 % zufrieden.

Takeshi Kamebuchi, Chef von Toshiba

Wo ist eigentlich das Problem? Kamebuchi erklärt, dass man den Mangel an Halbleiter-Chips nicht einfach umgehen könne. Microsoft und Sony könnten zwar für andere Komponenten auch andere Produzenten wählen. Bei Halbleiter-Chips sei das aber nicht so einfach. Laut Kamebuchi liege da vor allem an den Sicherheitszertifizierungen.

Mit dem Hinweis auf eine Knappheit ist Toshiba übrigens nicht allein. Denn auch der Hersteller Nvidia erklärt, dass die Knappheit noch lange andauern könnte. Auch hier ist von 2023 die Rede.

Halbleiter stecken in fast jedem modernen Elektrogerät

Wer braucht Halbleiter überhaupt? Halbleiter werden in etlichen Bereichen verwendet und eingesetzt. Dazu gehören unter anderem:

  • Prozessoren und Grafikchips
  • Autos
  • Kühlschränke
  • Netzgeräte für die Stromversorgung anderer Geräte

Im Alltag begegnen euch an vielen Stellen Halbleiter. Ohne Halbleiter könntet ihr euren Computer nicht benutzen, euer Smartphone oder andere alltägliche Geräte verwenden. Ohne Halbleiter könntet ihr noch nicht mal den Zündschlüssel im Auto umdrehen, denn auch hier steckt so ein Chip drin.

Darum sind sie so stark nachgefragt: Durch die Corona-Pandemie sind viele Personen ins Homeoffice gegangen. Und hier brauchen die Leute die passenden Geräte. Dazu gehören Laptops, Drucker oder andere Office-Geräte. Hinzu kommt, dass die Leute natürlich auch daheim zocken wollen, wenn sie sich sonst draußen nicht treffen können oder dürfen. Durch den US-Handelskrieg mit China sank die Produktion der wichtigen Halbleiter zusätzlich noch.

Ihr müsst euch also noch einige Zeit gedulden, bis ihr wieder Konsolen oder Grafikkarten zu halbwegs vernünftigen Preisen kaufen könnt

Und falls ihr noch keine PS5 bekommen habt und unbedingt eine Next-Gen-Konsole haben wollt, dann schaut doch in unseren PS5-Ticker auf MeinMMO. Hier findet ihr alle wichtigen Neuigkeiten rund um die Möglichkeiten, wenn ihr eine PS5 kaufen wollt.

Quelle(n):
  1. gamesradar.com

Großer MMORPG-Entwickler wollte Spieler zu Battle Pass “zwingen” – Erlebt jetzt Shitstorm

NCSoft, der Entwickler von MMORPG wie Lineage und Blade & Soul, erlebt in der Heimat gerade einen Shitstorm. Im Fokus stehen der Battle Pass und Booster im Spiel Blade & Soul 2. Denn viele Spieler fühlten sich zum Kauf vom Battle Pass gezwungen.

Was passiert gerade bei NCSoft? Am 26. August erschien in Korea das neue MMORPG Blade & Soul 2 (PC, Mobile). Das Interesse an dem Spiel war groß, immerhin hatten sich schon 7,4 Millionen Spieler vorab registriert. Doch kurz nach dem Release gab es das böse Erwachen.

Das Spielt entpuppte sich als Pay2Win und erntete viel Kritik:

  • Im bezahlbaren Teil des Battle Passes befanden sich wichtige Items, die einen spielerischen Vorteil gaben und nicht mit anderen Spielern gehandelt werden konnten. Dadurch fühlten sich viele Spieler zum Kauf gezwungen.
  • Zudem gab es Lootboxen mit Waffen, die gute Attribute hatten.
  • Der Shop bot außerdem etliche Booster für XP und Gold.

Das Spiel erlebte daraufhin einen Shitstorm. Im Google Play Store war Blade & Soul 2 zwischenzeitlich bei einer Bewertung von 2,6 Sternen (inzwischen 3,1). Von Platz 2 in den Charts sank das MMORPG in nur 24 Stunden auf Platz 12.

Auch für NCSoft hatte der Release Konsequenzen. Die Aktie des koreanischen Entwicklers sank von 870.000 Won (etwa 633 Euro) auf 622.000 Won (etwa 450 Euro). Das ist der schwächste Wert seit Anfang 2020.

Aktienkurs NCSoft
Bild zum Aktienkurs von NCSoft (via Google Finance).

Wie reagierte NCSoft? Am 1. September wurden Änderungen für Blade & Soul 2 vorgenommen. Dabei wurden die Inhalte aus dem bezahlten Battle Pass kostenfrei zugänglich gemacht und viele Booster deaktiviert. Die Spieler bekamen zudem Geschenke als Entschädigung.

Außerdem wurde das generelle Loot-System überarbeitet, um den Spielern häufiger bessere Ausrüstung mitzugeben.

Wer sich einen ersten Einblick in das Spiel verschaffen möchte, findet hier ein Video mit Info:

Video starten
Alles, was ihr zu dem MMORPG Blade & Soul wissen müsst – in 2 Minuten

NCSoft arbeiten an weiteren MMORPGs, die auch zu uns kommen sollen

Welche Tragweite hat der Shitstorm? Laut der koreanischen Webseite Joongangdaily sollte Blade & Soul 2 eigentlich die Antwort auf Odin: Valhalla Rising vom Konkurrenten Kakao Games sein (via joongangdaily.com). Doch während Odin ein Erfolg ist und sich derzeit großer Beliebtheit erfreut, bezeichnet die Webseite Blade & Soul 2 schon jetzt als Flop.

Der Aufschrei bei dem neusten Spiel von NCSoft könnte aber positive Folgen für die Zukunft haben. Denn derzeit arbeitet NCSoft noch weiteren Spielen, darunter:

Project TL dürfte aus Sicht der westlichen Spieler das interessanteste neue MMORPG sein, da es stark an Lost Ark erinnert und auch global erscheinen soll. Aufgrund des Shitstorms wird sich NCSoft nun wohl genau überlegen, wie die Monetarisierung dieser Spieler aussehen wird.

Kann man Blade & Soul 2 auch in Deutschland spielen? Jein. Blade & Soul 2 ist offiziell noch nicht bei uns erschienen, allerdings hat NCSoft dem Spiel keinen Region Lock verpasst. Ihr könnt euch sogar mit einer deutschen Telefonnummer verifizieren.

Der Downloader bei Google jedoch blockiert IP-Adressen aus dem Ausland. Allerdings haben einige Nutzer eine externe Download-Datei hochgeladen, mit der ihr Blade & Soul 2 ganz einfach spielen könnt. Allerdings gibt es derzeit keinen englischen Patch für das Spiel, was das Zocken schwieriger macht:

Neues MMORPG Blade & Soul 2 jetzt spielen – Kleiner Trick machts möglich

Dieser beliebte Shooter braucht keinen Nachfolger

Seit mittlerweile fast 6 Jahren hält sich der Taktik-Shooter Rainbow Six Siege bereits und es ist kein Ende in Sicht. Andere Spiele haben zu dieser Zeit längst einen Nachfolger. Doch der Chef sieht keinen Grund dazu – ebenso wenig wie MeinMMO-Autor Benedict Grothaus.

Was ist das für ein Shooter? Rainbow Six Siege zählt zu den besten Shootern überhaupt, auch noch 2021. Erschienen ist der Shooter erstmals im Dezember 2015 für PC, PlayStation 4 und Xbox One.

Ihr spielt hier Agenten der „Rainbow“-Spezialeinheit, aus der sich Mitglieder verschiedener Polizei-Dienste und Militäreinheiten der Welt zusammenfinden. Das Ziel ist die Terrorbekämpfung. Jeder Agent („Operator“) hat eine besondere Fähigkeit, die ihn aus der Masse herausstechen lässt.

Rainbow Six ist bekannt für sein taktisches Gameplay. Absprachen im Team sind enorm wichtig, eine einzige Kugel ist oft tödlich und Aufklärung und Information über den Gegner führen in der Regel erst zum Sieg.

Warum braucht das Spiel keinen Nachfolger? Ich selbst zocke Rainbow Six Siege seit Jahren, zwar nicht regelmäßig, aber immer wieder. Und genau das ist der Punkt, warum es keinen Nachfolger braucht: Selbst nach einer Pause kann ich wiederkehren und einfach wieder einsteigen.

In der Zwischenzeit mag sich dann etwas geändert haben, aber das sind eher weitere Gründe dafür, dass kein „Siege 2“ benötigt wird. Denn Rainbow Six wird einfach immer besser. Auch der Creative Director, Leroy Athanassoff, sieht das ähnlich.

„Wir wollen eure Investition schützen und ihren Wert erhöhen“

Das sagt der Chef zum Thema: In einem AMA auf reddit im Juli 2021 sprach Leroy Athanassoff selbst über die Zukunft von Rainbow Six und die Möglichkeit eines Nachfolgers. Er sagt:

„Siege 2 würde ein neues Spiel bedeuten, eine neue Umgebung, möglicherweise ein neues Inventar und ein neues Dev-Team. Wir denken nicht, dass es das ist, was die Community gerade braucht. Eure Investition ins Spiel ist uns wichtig und wir wollen kein neues [Spiel] anfangen.

Stattdessen wollen wir eure Investition schützen und ihren Wert erhöhen, indem wir ihr aktuelles Zuhause (also Siege) besser machen. Es ist wie die Renovierung eures alten Heims, um es zeitgemäß zu machen, hübsch und ansprechend.“

Leroy Athanassoff, via reddit

Warum wäre Siege 2 also schlecht? „Siege 2“ würde ein neues Spiel bedeuten, wie Athanassoff erklärt. Das bedeutet: Alles, was Spieler bisher erreicht haben, würde verschwinden und sie müssten noch einmal neu anfangen.

Da sich aber viele Fans – wie auch ich – über die Jahre ihre Lieblings-Skins erspielt und sich an ihre Operator gewöhnt haben, wäre das eher ein Rückschritt. Ich bin mir sogar sicher, dass Siege damit Spieler einbüßen würde.

Eine mögliche Lösung wäre der Weg, den Overwatch 2 geht, indem es Overwatch einfach erweitert. Allerdings hat Rainbow Six so etwas gar nicht nötig, es wird einfach so immer größer.

Aber wird das nicht irgendwann langweilig? Rainbow Six gibt sich Mühe, sich immer wieder neu zu erfinden. Die Meta verändert sich ständig, es gibt Reworks an den ältesten Operators oder neue Spielzeuge für die Spieler.

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3 Änderungen, mit denen Rainbow Six sich in kommender Season 2 neu erfindet
von Benedict Grothaus

Neue Updates halten das Spiel frisch

Was steckt in den Updates? Rainbow Six Siege bekommt regelmäßig neue Seasons mit Inhalten – regulär 4 Stück pro Jahr. Früher brachte jede dieser Seasons gleich zwei neue Operator, mittlerweile ist es nur noch einer. Der Kader umfasst allerdings auch schon über 50 spielbare Charaktere.

Zusätzlich zu den Operators gibt es immer wieder neue Maps oder Überarbeitungen an bestehenden Inhalten. Sogar neue Waffen oder Werkzeuge kommen ins Spiel, wie eine besondere Sprengladung für verstärkte Wände.

Die neuste Season startet am 6. September. Sie trägt den Namen Crystal Guard und begeistert jetzt schon die Experten. Der neue Operator der Season ist Osa, der erste transsexuelle Operator des Spiels mit interessantem Gadget.

Der Trailer zu Osa, dem neuen Operator.

Welche Inhalte gibt es noch? Zusätzlich zu den regulären Updates gibt es immer wieder Battle Passes, Events und Cross-Promos mit anderen Spielen oder Medien. Die Events bringen sogar limitierte, besondere Spielmodi mit, die oft sehr gut bei der Community ankommen.

Wie sieht es mit neuer Technik aus? Selbst den Sprung auf die Next-Gen hat Rainbow Six Siege geschafft. Siege kam schon 2020 als Free Upgrade auf PS5 und Xbox Series X mit 120 FPS – Besitzer des Spiels mussten also nicht einmal etwas zahlen. Die Entwickler arbeiten dabei auch stetig daran, Fehler auszumerzen.

Hunderttausende zocken und feiern Rainbow Six noch immer

So viele Leute spielen Siege: Rainbow Six taucht in den Top-Titeln auf Steam immer wieder in den Top 10 auf, meist dann, wenn eine neue Season ansteht. Das Allzeithoch steht sogar bei 201.053 Spielern gleichzeitig (via SteamDB.info). Die Zahl liegt knapp über dem erfolgreichen Beta-Start von New World und nur ein wenig unter No Man’s Sky. Im Schnitt zockten im August 2021 noch 49.906 Spieler (via steamcharts.com).

Dabei sind das lediglich die Zahlen für den PC und nur auf Steam. Rainbow Six Siege ist über den eigenen Launcher von Ubisoft spielbar sowie auf Konsolen, was die eigentlichen Spielerzahlen noch einmal ordentlich anheben dürfte.

Wie kommt Siege an? Die Wertung auf Steam ist dabei seit Release „sehr positiv“ auf Steam mit 88 % positiven Bewertungen bei über 808.000 Reviews (via Steam). Es gibt zwar immer wieder Kritik, aber ein deutlicher Abfall ist nie wirklich aufgefallen.

Rainbow Six siege steam kritiken
Einen wirklich großen Ausschlag nach unten hab es nie.

Wie steht es um den E-Sports? Selbst im professionellen Bereich zählt Siege noch zu den größeren Titeln weltweit. Das größte Turnier ist das Six Invitational, welches 2021 einen Preispool von 3 Millionen US-Dollar bot.

Rainbow Six gehört damit sogar zu den E-Sports-Titeln mit dem höchsten Preisgeld überhaupt (via esportsearnings.com). Das Invitational zog in diesem Jahr in der Spitze über 300.000 Zuschauer an, im Schnitt über 156.000 (via escharts.com).

Selbst Deutschland, Österreich und die Schweiz haben eine eigene Liga, die GSA League. Hier spielen Newcomer und Profi-Teams gleichermaßen gegeneinander um ein Preisgeld und sogar einen Platz in der Profi-Liga.

Rainbow Six Siege: So seht ihr die Deutsche Liga

Alle Infos, Ankündigungen und Streaming-Pläne zur großen deutschsprachigen GSA-Liga.

Niemand braucht Siege 2 – Macht einfach weiter wie bisher!

Siege 2 ist ziemlich sicher vom Tisch und das ist auch gut so, denn Siege macht vor, wie Service-Games funktionieren sollten. Statt den Titel neu aufzulegen, wird das Bestehende einfach immer wieder erweitert und dann so lange verbessert, bis es mindestens „gut“ ist.

Anders als Call of Duty braucht Rainbow Six nicht jedes Jahr eine Neuauflage. Das schont sogar den Geldbeutel. Auch, wenn ich mir jede Season den Battle Pass kaufen würde, zahle ich im Jahr weniger als für einen neuen AAA-Titel.

Statt ein neues Spiel zu bringen, wird Siege einfach immer besser. Selbst der “Lord” Tachanka bekam ein dickes Rework.

Wie geht es weiter mit Rainbow Six? Die kommenden Seasons werden mit Sicherheit weitere Operator und Maps bringen, bestehende Maps und Gadgets überarbeiten oder Operator vollkommen neue Funktionen verpassen.

Genau das ist es auch, was Siege braucht und gut macht. Das Spiel ist bereits gut und muss nicht mehr viel besser werden. Siege braucht keinen Reboot, lediglich immer mal wieder Anreize, um eine weitere Runde zu drehen.

Es ist schön, selbst nach einigen Monaten Pause zurückkommen zu können und sich heimisch zu fühlen. Nach einer kurzen Eingewöhnung ist man schon fast wieder auf dem gleichen Skill-Stand und kann voll einsteigen.

Trotz des Alters ist sogar der Einstieg ins Spiel relativ leicht. Oder so leicht, wie es ein Shooter eben sein kann, in dem ihr durch eine einzige Kugel sterben könnt. Eine gewisse Frust-Toleranz muss natürlich da sein, aber mit den richtigen Tipps lässt sich auch als Einsteiger viel Spaß haben:

Wie schwierig ist es eigentlich, 2021 noch mit Rainbow Six Siege anzufangen?

Was denkt ihr? Sollte Siege einen Nachfolger kriegen oder ist der aktuelle Weg genau richtig? Schreibt es in die Kommentare!

Hier sind die besten Amakumo-Frucht Fundorte in Genshin Impact

Für den neuen Charakter Shogun Raiden benötigt ihr Amakumo-Früchte. MeinMMO stellt euch die besten Fundorte vor.

Wofür braucht man die Frucht? Die Amakumo-Frucht benötigt ihr, wenn ihr den neuen 5-Sterne-Charakter Shogun Raiden („Baal“) aufsteigen lassen wollt.

Für den Aufstieg benötigt ihr, 10, 20, 30, 45 und für den letzten Aufstieg 60 Amakumo-Früchte. Außerdem braucht ihr für den Austieg “Sturmperlen”, die ihr ebenfalls nur auf Seirai findet.

Wo findet man die Frucht? Die Frucht findet ihr nur auf der neuen Insel Seirai, die mit dem Update 2.1 nach Genshin Impact gekommen ist. Zum aktuellen Zeitpunkt (5. September) könnt ihr nur hier die Frucht sammeln.

Habt ihr Saatgut für die Frucht gesammelt, könnt ihr die Frucht auch in eurem Garten in eurem Teapot – dem Housing in Genshin Impact – anpflanzen.

Die besten Amakumo-Frucht-Fundorte

Hier stellen wir euch die wichtigsten Fundorte für die Frucht vor. Dabei stellen wir euch sowohl Fundorte in der nördlichen Hälfte als auch in der südlichen Hälfte vor. In der nördlichen Hälfte werdet ihr nicht von dem Gewittersturm beschädigt, der zu Beginn auf Seirai wütet.

An jedem markierten Fundort auf der Karte findet ihr mehrere Früchte. Die Pflanzen haben blaue Blätter und in der Mitte befinden sich die rosa farbigen Früchte.

So sehen die Fundorte aus: Die Blätter sind blau und in der Mitte steckt die rosa Frucht.

Das müsst ihr beachten: Den südlichen Teil könnt ihr zwar betreten, dort herrscht aber ein heftiger Gewittersturm. Dieser lässt sich entfernen, wenn ihr die Quest um den neuen Boss „Verkörperung des Donners“ abschließt. Solange ihr die Quest nicht abschließt, bekommt ihr alle paar Sekunden Schaden, wenn ihr das südliche Gebiet betretet.

Hier befinden sich jedoch die besonders lohnenswerten Fundorte.

Das sind die nördlichen Fundorte: Im nördlichen Bereich findet ihr nicht so viele Früchte, dennoch gibt es hier eine Handvoll lohnenswerter Spots. Diese könnt ihr gefahrlos abernten, ohne dass ihr vom Gewitter getroffen werdet.

Die Amakumo-Frucht-Fundorte in Nord-Seirai

Das sind die südlichen Fundorte: Im Süden gibt es deutlich mehr Fundorte. Diese sind aber zu Beginn noch von dem Unwetter “geschützt” und ihr bekommt alle paar Sekunden Schaden. Sobald ihr zum ersten Mal den Boss „Verköperung des Donners“ besiegt habt, verschwindet das Unwetter völlig.

Im Schnitt wachsen die Früchte alle zwei Tage nach und verhalten sich so wie andere, sammelbare Items. Falls ihr alle Früchte gesammelt habt, müsst ihr daher ein paar Tage warten, bis die Früchte wieder verfügbar sind.

Wollt ihr mehr zu Genshin Imapct erfahren und wollt wissen, wie es mit Update 2.2 weitergehen könnte? MeinMMO stellt euch die wichtigsten Informationen rund um Genshin Impact vor:

Genshin Impact: Alles zu Patch 2.2 – Leaks, Release, Banner, Charaktere

Fast 50.000 Spieler zocken 8-Jahre altes Game auf Steam, bei dem ihr einfach nur auf Kekse klickt

2013 erschien das Spiel Cookie Clicker und knapp 8 Jahre später feierte es seinen Release auf Steam. Dort haben am 4. September fast 50.000 Personen gleichzeitig das Spiel gezockt. Doch was steckt dahinter und warum wird es so gehyped?

Was ist Cookie Clicker? Beim Cookie-Clicker handelt es sich um ein 8 Jahre altes Browser-Spiel. Der Legende nach wurde es an nur einem Abend von seinem Entwickler Julien “Orteil” Thiennot zusammengebastelt und im Internet gepostet. Danach zog es hunderttausende Spieler in seinen Bann.

Das Spiel war eigentlich als eine Art Witz gedacht, schlug jedoch so große Wellen, dass sich daraus ein eigenes Genre gebildet hat: die Idle Games.

In dem Spiel klickt ihr einfach nur auf einen Keks, um ihn zu sammeln. Habt ihr genug Kekse gesammelt, dann könnt ihr Upgrades freischalten, um weitere Kekse zu sammeln, darunter:

  • Zusätzliche Cursor, die mit euch zusammen auf den Keks klicken
  • Eine Oma, die mehr Kekse backt
  • Eine von Cyborgs gesteuerte Fabrik, die die Produktion der Kekse weiter erhöht
  • Kekse, die Zeit- und Raumreisen hinlegen

Das Grundprinzip bleibt aber gleich: Ihr klickt auf Kekse, wie ihr auch in diesem Trailer sehen könnt:

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Was passiert gerade auf Steam? Am 1. September erschien Cookie Clicker auf Steam. Dort kostet das Spiel 3,99 Euro und kommt gerade richtig gut an.

So spielten am 4. September um 22:00 Uhr unserer Zeit rund 47.600 Menschen gleichzeitig den Cookie Clicker (via Steamcharts). Damit lag das Spiel zu diesem Zeitpunkt vor dem Shooter Rainbow Six: Siege und vor Civilization 6.

Außerdem bekommt der Cookie Clicker richtig gute Bewertungen. Von den 4.140 Reviews fallen stolze 98 % positiv aus.

Was ist ein Idle-Game? Das englische Wort “Idle” heißt so viel wie untätig und bezeichnet auch schon die Art und Weise, wie man spielt. Ohne großen Aufwand und Aufmerksamkeit für das Spiel soll man ein Gefühl von Erfolg und Belohnung bekommen.

Im Fall vom Cookie Clicker heißt das, dass ihr nur auf Kekse klicken müsst, die Zahlen aber je nach Upgrade rapide nach oben schießen, was sich einfach belohend anfühlt. Idle-Games wird auch ein großes Suchtpotential nachgesagt.

Leute zahlen für den Cookie Clicker auf Steam, weil sie den Entwickler und die Nostalgie lieben

Was ist so faszinierend an dem Spiel? Das Spielprinzip des Cookie Clickers ist simpel und verspricht eigentlich wenig Abwechslung. Doch wenn man es spielt, wird man in einer Art Bann gezogen und möchte die Kekse pro Sekunde möglichst weit nach oben schrauben.

Das beschreiben auch einige der positiven Reviews:

  • Baron Calamity begründet seine Faszination wie folgt: “Es macht süchtig. Es macht Spaß, die Zahlen steigen zu sehen. Das gilt für jedes Idle-Spiel. Cookie Clicker macht das jedoch mit einem Sinn für Stil und Humor, der bei anderen Idle-Spielen völlig verloren gegangen ist.”
  • IIVMCMXC schreibt: “Ich bin ein IDLE Game Süchtling und wer Cookie Clicker schon als Browser Version gespielt hat, wird es lieben.”
  • Tyler freut sich über die neuen Erfolge: “Endlich kann ich wieder in die Zeit zurückkehren, als ich 16 war und auf Kekse geklickt habe… Nur dieses Mal mit Steam-Erfolgen!”

Das verrückte ist, dass der Cookie Clicker seit 8 Jahren kostenlos im Browser gespielt werden kann (via orteil.dashnet). Trotzdem kaufen die Leute die Version für 3,99 Euro mit Begeisterung, weil sie nach eigener Aussage den Entwickler unbedingt unterstützen.

Allerdings soll die Steam-Version auch Neuerungen bieten. Dazu zählen neben den mehr als 500 Steam-Erfolgen auch neue Upgrades und Minispiele, in denen ihr etwa einen Drachen streicheln könnt.

Für wen lohnt sich der Cookie Clicker? Fans von Idle-Spielen sollten unbedingt den Begründer des Genres ausprobieren. Zudem ist das Spiel ideal für zwischendurch, etwa wenn ihr auf einen Partner im Meeting wartet oder einfach generell etwas Zeit verschwenden wollt.

Wer hingegen lieber aktiv spielen möchte, sollte auf unsere Liste der besten MMOs und MMORPGs schauen. Sie alle brauchen viel von eurer Aufmerksamkeit:

Die 15 aktuell besten MMOs und MMORPGs 2021

Pokémon GO: Event zum Rauch-Tag bringt euch 4 starke Pokémon und gute Boni

Heute, am 05. September 2021, findet in Pokémon GO zur Ankunft von Hoopa ein eintägiges Rauch-Event statt. Wir von MeinMMO haben uns angesehen, auf welche Pokémon und Boni ihr euch freuen könnt. Außerdem verraten wir euch, ob sich das Event lohnt.

Was ist das für ein Event? Mit dem Monatswechsel hat sich in Pokémon GO auch die Jahreszeit verändert. Diese steht unter dem Motto “Jahreszeit des Schabernacks” und dreht sich um das mysteriöse Pokémon Hoopa. Dessen Ankunft soll gefeiert werden, weshalb es heute ein eigenes Event in Form eines Rauch-Tages dazu gibt.

Wie Niantic angekündigt hat, sollen auf der ganzen Welt merkwürdige Phänomene auftauchen, die mit Hoopa in Verbindung stehen (via pokemongolive.com).

Wann startet das Event? Das Rauch-Event startet heute, am 05. September 2021 um 11:00 Uhr. Es endet bereits heute um 17:00 Uhr Ortszeit wieder.

Das sind die Pokémon zum Rauch-Tag

Wie ihr es aus der Vergangenheit von anderen Events in Pokémon GO gewohnt seid, wird es auch heute wieder zahlreiche Pokémon für euch geben. Dazu wurden die derzeitigen Spawns angepasst und umfassen nun andere Monster.

Außerdem tauchen die eventbedingten Spawns abwechselnd in zwei Kategorien auf:

  • Pokémon vom Typ Psycho
  • Pokémon vom Typ Unlicht und Geist

Die Monster spawnen zwar während ihres jeweiligen Zeitraums wild, werden aber durch den Einsatz von Rauch nochmal stärker angezogen. Das lohnt sich vor allem wenn ihr lauft, da dann die Wirksamkeit des Rauchs besonders hoch ist.

Welche Monster euch genau erwarten und um welche Zeiten ihr sie bekommt, haben wir uns mit Hilfe der Übersicht von Leekduck angesehen und nachfolgend für euch zusammengefasst (via Leekduck/reddit):

Spawn-ZeiträumePokémon
Psycho-Pokémon:

11:00 Uhr bis 12:00 Uhr
13:00 Uhr bis 14:00 Uhr
15:00 Uhr bis 16:00 Uhr
– Owei*
– Rossana*
– Natu*
– Girafarig
– Spoink*
– Tanhel*
– Somniam
– Galar-Ponita*
– Psiana*
Unlicht- und Geister-Pokémon:

12:00 Uhr bis 13:00 Uhr
14:00 Uhr bis 15:00 Uhr
16:00 Uhr bis 17:00 Uhr
– Alola-Rattfratz*
– Fiffyen*
– Zobiris*
– Kanivanha*
– Zwirrlicht*
– Driftlon*
– Felilou
– Zurrokex
– Lichtel
– Despotar
– Golbit

Alle Pokémon, die wir mit einem (*) markiert haben, könnt ihr mit etwas Glück auch in ihrer schillernden Form fangen.

Das sind die Boni zum Rauch-Tag

Natürlich dürfen zu diesem Anlass auch die Boni nicht fehlen. Aus diesem Grund könnt ihr euch auf folgendes freuen:

  • doppelte Bonbons beim Verschicken von Pokémon
  • eine kostenlose Box mit einem Rauch
  • exklusive Feldforschungen, bei denen es zur Belohnung Sonderbonbons und verschieden Pokébälle geben wird
  • Sammlerherausforderung, bei der es zur Belohnung 10 Hoopa-Bonbons, 7.200 EP und eine exklusive Avatar-Pose gibt

Außerdem wird im Zusammenhang mit der Ankunft von Hoopa auch der nächste Teil der Spezialforschung “Missverstandener Schabernack” freigeschaltet. In dieser könnt ihr bereits jetzt auf das mysteriöse Pokémon treffen.

Lohnt sich das Event?

Sowohl die Spawns aus der Psycho-Stunde, als auch die aus der Unlicht- und Geister-Stunde wirken auf den ersten Blick eher unspektakulär. Allerdings kann das Event mit dem einen oder anderen starken Monster für den Einsatz in Raids oder der PvP-Liga punkten.

Wer auf der Suche nach einem starken Stahl- und Psycho-Pokémon ist, sollte sich an Tanhel orientieren. Seine Weiterentwicklung Metagross gehört zu den besten Angreifern in Pokémon GO. Zwei weitere starke Angreifer sind Despotar und Psiana. Diese sollen laut Leekduck allerdings etwas seltener spawnen. Es lohnt sich also eines zu fangen, wenn ihr es trefft.

Das Geist- und Feuer-Pokémon Lichtel könnte für euch ebenfalls interessant sein. Seine Weiterentwicklung Skelabra reiht sich unter den besten Geist- und Feuer-Angreifern im Spiel ein.

Für die PvP-Kämpfe eignen sich laut PvPoke vor allem Zobiris und Drifzepeli, die Weiterentwicklung von Driftlon, für den Einsatz in der Super-Liga (via pvpoke.com). Aber auch Irokex, die Weiterentwicklung von Zurrokex, kann laut PvPoke in der Super- und Hyper-Liga überzeugen.

Interessant sind darüber hinaus vor allem die schillernden Formen der Monster. Es ist also eine Möglichkeit, dass ihr euch das eine oder andere Shiny sichern könnt, was euch in eurem Pokédex noch fehlt. Shiny-Jäger kommen somit heute voll auf ihre Kosten

Was ihr außerdem unbedingt nutzen solltet, ist die Sammlerherausforderung. Bei dieser wird es als Belohnung 10 Hoopa-Bonbons geben. Erfahrungsgemäß sind die mysteriösen Pokémon nur sehr selten im Spiel zu bekommen, was bedeutet, dass ihr dabei auch häufig nicht so viele Bonbons farmen könnt.

Im Rahmen der Spezialforschung ist Hoopa ab heute endlich im Spiel zu fangen, allerdings ist es denkbar, dass es auch bei diesem mysteriösen Monster nur eine begrenzte Anzahl von Fang-Möglichkeiten geben wird. Um ein starkes Exemplar hochleveln zu können, solltet ihr euch deshalb auf jeden Fall so viele Bonbons wie möglich sichern.

Wie findet ihr die Pokémon, die ihr heute bekommen könnt? Welches gefällt euch am besten? Oder ist dieses Event heute nichts für euch? Schreibt uns eure Meinung dazu gern hier auf MeinMMO in die Kommentare.

In wenigen Tagen startet bereits das nächste Event. Das Psycho-Spektakel bringt euch zwei neue Pokémon. Wir haben uns angesehen, welche das sind und zeigen sie euch.

Pokémon GO bringt Hoopa zum Rauch-Tag – So fangt ihr es schon heute

In Pokémon GO dreht sich im Moment alles um die Jahreszeit des Schabernacks und dem dazugehörigen mysteriösen Monster Hoopa. Nun könnt ihr dieses begehrte Pokémon auch endlich fangen. Wir zeigen euch, wie Hoopa ab dem Rauch-Tag bekommt.

Was ist der Rauch-Tag? Beim Rauch-Tag handelt es sich um ein eintägiges Psycho-Event, welches anlässlich der Ankunft von Hoopa in der Jahreszeit des Schabernacks stattfindet. Bei diesem sollen laut Niantic einige verrückte Phänomene auf der ganzen Welt passieren, bei denen Hoopa seine Finger im Spiel hat (via pokemongolive.com).

In einigen Teilen der Welt hat das Event aufgrund der verschiedenen Zeitzonen bereits begonnen und Spieler berichten dort von einer Begegnung mit Hoopa.

Wann findet das Event statt? Das Rauch-Tag-Event läuft heute, am 05. September 2021, zwischen 11:00 Uhr und 17:00 Uhr Ortszeit. Hoopa könnt ihr aber auch danach noch fangen – zum Event ist das mysteriöse Pokémon aber erstmalig erhältlich.

So bekommt ihr Hoopa ab dem 5. September

Laut den Berichten von feezlo auf Twitter, wurde Hoopa nun endlich im Spiel veröffentlicht und konnte bereits von diesem Trainer gefangen werden.

Hintergrund für seine Begegnung mit dem mysteriösen Pokémon ist die derzeitige Spezialforschung “Missverstandener Schabernack”. Diese wurde mit dem Beginn der neuen Jahreszeit am 01. September im Spiel freigeschaltet.

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Anders als bei vorherigen Spezialforschungen ist diese aber sehr umfangreich und umfasst insgesamt 16 Teile. Darüber hinaus hatte Niantic angekündigt, dass es die Aufgaben bei dieser Forschung nur Stück für Stück geben wird. So wurde bislang erst eine Tafel freigeschaltet.

Mit dem Start des heutigen Events zur Ankunft von Hoopa werden die zweite und dritte Quest-Tafel freigeschaltet. Und dort soll auch Hoopa, als Belohnung zu finden sein. Wie ihr im nachfolgendem Bild sehen könnt, müsst ihr hierfür lediglich 5 Curve-Bälle landen, 10 verschiedene Pokémon fangen und 5.000 Sternenstaub sammeln.

Spezialaufgabe zu “Missverstandener Schabernack” Tafel 2 (links), Tafel 3 (Mitte) und Tafel 4 (rechts)

Ist Hoopa ein garantierter Fang? Durch das Einlösen der Gesamtbelohnung am Ende der 3. Tafel, trefft ihr endlich auf Hoopa. Wie die PokeMiners außerdem aus den Daten des Spiels feststellen konnten, soll die Flucht-Rate dieses Monsters durch Niantic auf 0 Prozent gesetzt wurden sein (via twitter.com). Sofern diese Funde korrekt sind, werdet ihr Hoopa garantiert fangen können.

Nach der 3. Tafel ist nun erst einmal wieder Warten angesagt, denn die nächsten Aufgaben werden erst in wenigen Tagen zum Psycho-Spektakel freigeschalten. Ob es dann weitere Begegnungen mit Hoopa geben wird und ob ihr neben der gebannten Form auch die entfesselte bekommt, ist bisher nicht bekannt. Sollte es dazu weitere Informationen geben, dann erfahrt ihr es hier auf MeinMMO.

Was sind die PokeMiners?
Bei den PokeMiners handelt es sich um eine Gruppe von Dataminern. Diese analysieren regelmäßig den Spiel-Code und stellen ihre Funde der Öffentlichkeit zur Verfügung. Dadurch werden häufig bestimmte Änderungen bereits vor einem Release bekannt. Allerdings handelt es sich bei diesen Daten um noch nicht veröffentlichte Informationen. Somit kann Niantic diese auch jederzeit noch einmal ändern oder sich gegen eine Veröffentlichung entscheiden.

Was ist Hoopa für ein Pokémon?

Bei Hoopa handelt es sich um ein mysteriöses Pokémon aus der 6. Generation. Es gehört zu den Typen Psycho und Unlicht. Außerdem besitzt es zwei verschiedene Formen: die entfesselte Form und die gebannte Form. In Pokémon GO ist es ab jetzt in seiner gebannten Form zu finden.

Mit Hilfe seiner Ringe kann Hoopa außerdem Dinge von einem Ort zum anderen teleportieren. Aus diesem Grund ist es für die Ereignisse zum zweiten Tag des GO Fests 2021 verantwortlich und hatte auch zum 3. Hyperbonus-Event seine Finger im Spiel.

Niantic hatte darüber hinaus auch optische Änderungen im Spiel vorgenommen und deshalb die goldenen Ringe von Hoopa im Himmel integriert. Die Community hoffte daher bereits seit einigen Wochen auf einen Release.

Wie findet ihr es, dass Hoopa bereits auf der 3. Tafel der Spezialforschung zu fangen sein wird? Denkt ihr, es wird in den kommenden Wochen weitere Begegnungen mit diesem Monster geben? Schreibt uns eure Meinung dazu gern hier auf MeinMMO in die Kommentare.

In den nächsten Wochen wird in Pokémon GO viel passieren. Wir zeigen euch, welche Events euch im August erwarten und welche sich besonders lohnen.

Ein neues MMORPG wird auf 2022 verschoben und alle streiten drüber

In der Woche vom 30. August bis zum 5. September beherrschten Lost Ark und New World die Schlagzeilen, teilweise sogar aus dem gleichen Grund. Alle wichtigen News der Woche haben wir von MeinMMO euch wieder zusammengefasst.

Das Highlight und der Aufreger der Woche: Amazon hat den Release von Lost Ark auf 2022 verschoben. Das führte zu zu vielen emotionalen Kommentaren, sodass es Highlight und Aufreger zugleich war:

Die Diskussion der Woche: Zwar sorgte Lost Ark mit seiner Verschiebung für große Diskussionen, doch auch bei Guild Wars 2 ging es rund. So wurde eine vermeidliche kleine Änderung am Gameplay vorgenommen, die jedoch von Fans sehr negativ gesehen wird.

New World verrät Details für die Zeit nach dem Release, Blade & Soul wird mit neuem Update riesig

Das passierte diese Woche bei den großen MMORPGs:

Das passierte bei den kleineren MMORPGs:

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Das passierte bei den MMORPGs in der Entwicklung:

Das waren die News dieser Woche aus der Welt der MMORPGs im Überblick. Was war euer persönliches Highlight? Habt ihr diese Woche etwas Spannendes erlebt? Oder haben wir etwas Wichtiges vergessen? Schreibt es uns doch in die Kommentare.

New World hat einen genauen Plan, wie es nach dem Release weitergehen soll

Diese Woche verriet Amazon, wie es mit dem MMO New World nach dem Release weitergehen wird. Außerdem haben viele Streamer am 1. September gestreikt. Hier sind die News der Woche im Podcast.

Das sind die Themen: In einem Interview mit dem Game Director Scott Lane von New World haben wir diese Woche erfahren, wie es bei dem MMO nach dem Release am 28. September weitergehen wird. Ein anderes neues MMORPG hat auf Steam richtig miese Reviews kassiert, wird aber dennoch gespielt, weil man darin Geld verdienen kann.

Bei Twitch gab es diese Woche Ärger. Streamer haben am 1. September protestiert, um die Aufmerksamkeit auf Hate-Raids zu ziehen, die sie seit Wochen terrorisieren. Auch gab es erneut Ärger bei Blizzard. Nach der Sexismus-Klage einer staatlichen Behörde von Kalifornien haben die Entwickler entschlossen dem Charakter Jesse McCree einen anderen Namen zu verpassen.

Hier sind noch mal alle unsere Themen im Überblick:

Abgesehen von den News äußern wir in dem Podcast auch unsere Experten-Meinungen zu den jeweiligen Themen. Schreibt uns eure eigenen Sichtweisen in die Kommentare und diskutiert mit uns.

Dabei sind:

Hier könnt ihr hören:

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Hier könnt ihr dem Podcast folgen:

Neben dem Special haben wir in der vergangenen Woche wieder eine News-Show aufgezeichnet. Die Themen waren diesmal die Beta von Diablo 2: Resurrected, der neue Chef von Blizzard, Among Us und mehr.

Anregungen oder Kritik?

So könnt ihr mitgestalten: Ihr könnt übrigens aktiv an der Verbesserung des Podcasts teilhaben. Wenn ihr Feedback wie Anregungen oder Kritik habt oder einfach einen coolen Themenvorschlag einreichen wollt, der dringend mal diskutiert werden sollte, dann schaut doch auf unserem Discord-Server vorbei.

Alternativ könnt ihr auch direkt eine Mail an [email protected] schreiben und uns so an eurem Gedanken teilhaben lassen. Schreib uns deine Meinung und diskutiere mit uns!

ESO: Was tun nach Level 50? 7 Aktivitäten im Endgame

Das MMORPG The Elder Scrolls Online hat unlängst Update 31 rausgebracht. Veröffentlicht wurde das Grundspiel schon im Jahr 2014. Oft fragen sich viele neue Spieler, was mache ich eigentlich nach Level 50? Wir von MeinMMO verraten euch, wie es dann weitergeht.

Ist Level 50 wirklich das Max-Level? Ja, Level 50 ist das maximale Level. Euer Charakter wird danach keine weitere Stufe mehr aufsteigen. Allerdings schaltet ihr ein neues charakterübergreifendes Level-System frei: das Championpunktsystem. Habt ihr einige Championpunkte gesammelt, sind diese sofort auf all euren Charakteren nutzbar.

Zudem gibt es etliche andere Aktivitäten, die euch auf der maximalen Stufe 50 erwarten. Eine Auswahl geben wir euch hier.

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1. Championpunkte sammeln

In ESO könnt ihr aktuell bis zu 3600 Championpunkte sammeln. Mit dem Update 29 Flames of Ambition wurde das CP-System komplett überarbeitet. Ihr erhaltet Championpunkte jetzt deutlich schneller als zuvor. Für Wiedereinsteiger erklären wir in diesem Artikel, was sich noch am CP-System geändert hat.

Ihr könnt im jeweiligen Sternbild 4 aktive Championpunkte verwenden. Diese müsst ihr ausrüsten oder in die Leiste ziehen, die ihr oben seht. Zudem gibt es noch passive CPs, die ihr nicht extra ausrüsten müsst. Ihr werdet abwechselnd von jedem Sternbild CPs erhalten, sodass diese ausgeglichen verteilt sind.

Das sind die Sternbilder:

  • Geschick (grün): Hier erhaltet ihr praktische Boni für Handwerk, Housing, Sammeln von Ressourcen, Angeln, Reiten, Taschendiebstahl, Hehlerinteraktion, Schleichen und das erhaltene Gold
  • Macht (blau): Hier erhaltet ihr Boni auf Schaden, Heilung und Statuswerte
  • Kraft (rot): Hier erhaltet ihr hauptsächlich defensive Boni oder Boni, die euer Überleben verbessern.

2. Die Max-Level Ausrüstung sammeln

Sobald ihr 160 Championpunkte erhalten habt, könnt ihr anfangen gezielt Ausrüstung zu sammeln. Denn ab nun erhaltet ihr Ausrüstung maximaler Stufe. Jetzt lohnt es sich die Ausrüstung, die ihr findet, aufzuheben und euch mit den Set-Boni richtig auseinanderzusetzen.

Gezielt Ausrüstung farmen könnt ihr auch in den Dungeons. Diese könnt ihr mit Stufe 50 auch im Veteran-Modus abschließen. In diesem Artikel erfahrt ihr, welcher Dungeon sehr schwierig oder leicht ist. Bei jedem Dungeon-Endboss erhaltet ihr im Veteran-Modus einen Hut, Helm oder eine Haube eines Monstersets.

Was sind Monstersets? Monstersets bestehen aus Kopf und Schultern. Diese Sets bestehen im Gegensatz zu den euch bekannten Sets aus 2 Set-Boni. Die passenden Schultern findet ihr bei den Questgebern der Unerschrockenen. Die Unerschrockenen-Enklave findet ihr in den Hauptstädten Gramfeste (Deshaan), Eldenwurz (Grahtwald) und Wegesruh (Sturmhafen).

ESO - Unerschrockenen-Enklave Monstersets
Questgeberin Urgalarg Häuptlingsfluch bei der Unerschrockenen-Enklave. Bei ihr erhaltet ihr die tägliche Quest für die DLC-Dungeons. Außerdem könnt ihr Kassette der jeweiligen Verliese erwerben, in denen Schulter des Monstersets sind.

Aber nicht nur die Monstersets machen diesen Ort interessant. Ihr solltet die Unerschrockenen-Enklave in jeden Fall aufsuchen.

3. Die Gelöbnisse der Unerschrockenen

Unter den Gelöbnissen der Unerschrockenen versteht man die täglichen Dungeon-Quests, die ihr in ESO erhalten könnt. Je nach Schwierigkeitsstufe erhaltet ihr als Belohnung eine unterschiedliche Menge an Transmutationssteinen und Schlüsseln.

Mit den Schlüsseln könnt ihr euch dann Kisten bei den Questgebern der Unerschrockenen kaufen. Darin befindet sich eine Schulter mit zufälliger Eigenschaft in leicht, mittel oder schwer. Ihr werdet also einige Dungeons laufen müssen. bevor ihr das gewünschte Ausrüstungsteil bekommt.

ESO - Unerschrockenen-Enklave
Die Enklave der Unerschrockenen in Gramfeste (Deshaan).

Aber Ausrüstung ist nicht der einzige Grund, warum ihr euch die Dungeons in ESO unbedingt genauer anschauen solltet. Im Veteranen-Modus gibt es für Sammler viele Errungenschaften, die ihr abschließen könnt. Außerdem verbessert ihr eure eigenen Fähigkeiten und lernt in einer Gruppe zu agieren.

Sucht euch für Errungenschafts-Herausforderungen am besten eine feste Gruppe. Das macht es leichter euch aufeinander abzustimmen und eure Fehler zu erkennen und an ihnen zu wachsen. Eine schwierige Errungenschaft abzuschließen, nachdem man einige Zeit in einer Gruppe daran gearbeitet hat, kann unglaublich Spaß machen.

Aber nicht nur für Errungenschafts-Sammler haben die Dungeons etwas zu bieten. Ihr erhaltet für den Abschluss im Veteranen-Modus prunkvolle Büsten, die ihr in eurem Haus platzieren könnt.

Aber nicht nur das PvE hat viele Gruppeninhalte zu bieten. Auch das PvP hält diesbezüglich einiges für euch bereit. In diesem Artikel bekommt ihr eine Übersicht über alle Gruppeninhalte in ESO.

4. Prüfungen und Raids

Vielleicht kennt ihr die Prüfungen schon im normalen Schwierigkeitsmodus. Aber im Veteranen-Modus warten wirkliche Herausforderungen auf euch und eure Gruppe. Prüfungen sind für insgesamt 12 Spieler ausgelegt. Die Herausforderung des gemeinsamen Zusammenspielens ist hier wohl am meisten bemerkbar.

Auch in den Prüfungen gibt es spannende Errungenschaften, für die ihr als Gruppe kämpfen könnt. Hier werdet ihr am stärksten bemerken, wie wichtig Buffs und Debuffs sind. Auch die Ausprägung eurer Rolle als Tank, Heiler oder DD wird hier an Wichtigkeit gewinnen. Erfahrt dazu mehr in unseren Anfänger- und Rollen Guides.

Die Hardmodes der Veteranen-Raids sind besonders anspruchsvoll. Ihr solltet dafür schon ein höheres CP-Level haben und Erfahrung in Veteranen-Prüfungen.

ESO - Anstalt Sanctorium
Anstalt Sanctorium: Rechts seht ihr den Miniboss Felms, links den Miniboss Llothis und hinter dem Tor wartet der riesige Metalldrache Olms.

Hier eine Liste aller Prüfungen in ESO:

Es gibt also noch einige große Gruppen-Herausforderungen für euch. Ihr könnt mit dem Abschließen von bestimmten Errungenschaften Titel oder Sammlungsgegenstände freischalten. Darunter auch Erscheinungen oder Reittiere.

Ähnlich wie auch in Dungeons bekommt ihr außerdem für das Abschließen eines Veteranen-Raids eine schicke Büste mit Sockel, die ihr in eurem Heim präsentieren könnt.

5. Das Housing

Für kreative Köpfe unter euch ist dies genau das Richtige. Ihr könnt eure Heime mit zahlreichen Gegenständen füllen, die seit Update 13 Homestead hinzugekommen sind. Dabei sind eurer Fantasie keine Grenzen gesetzt. Ob ihr aus dem Nichts eine riesige PvP-Arena baut oder ein kleines Zimmer eines Gasthauses gemütlich einrichtet.

ESO - Housing
Ein riesiges selbstgebautes Schachbrett von @miezemelli im Außenbereich der aufgegebenen Festung.

Außerdem veranstaltet Bethesda hin und wieder Housing-Wettbewerbe. Ihr könnt euch dann mit eurem Heim bewerben und mit etwas Geschick und Kreativität gewinnen. Den letzten Housing-Wettbewerb gab es zur gamescom 2021.

Ihr solltet aber wissen, dass das Housing in ESO eine sehr teure Angelegenheit ist. Daher wird es von der Community oft mit einem Zwinkern als “das wahre Endgame” beschrieben. Macht euch darauf gefasst, dass euch das Gold nur durch die Finger rieselt, wenn ihr mal im Einrichtungs-Flow seid.

Besonders schöne Gegenstände könnt ihr jedes Wochenende bei dem Luxushändler in der leeren Stadt (Kalthafen) erwerben. Und der Händler trägt seinen Namen nicht umsonst. Die Items haben ihren Preis.

Ebenso wichtig ist das Handwerk für das Herstellen von Gegenständen.

6. Tägliche Handwerks-Quests und Meisterschriebe

Für das Abschließen von täglichen Handwerksquests erhaltet ihr auf maximaler Stufe pro Charakter 4.600 Gold. Mit den passenden CP-Punkten könnt ihr das noch auf 5.100 Gold steigern. Außerdem bekommt ihr noch Handwerks-Materialien, darunter mit Glück auch die teuren Aufwerter.

Ihr könnt außerdem sogenannte Meisterschriebe erhalten. Für das Herstellen dieses Schriebs erhalten ihr eine bestimmte Menge an Schriebscheinen. Schriebscheine könnt ihr bei Schriebscheinhändlern in den Hauptstädten einlösen.

Dort gibt es legendäre Housing-Rezepte, Handwerksstile, Übungspuppen, Handwerksbänke für euer Heim und Materialien. Es lohnt sich also für jeden Spieler dort vorbeizuschauen.

In der richtigen Stadt liegen die Handwerks-Bänke sehr nah beisammen, das erspart euch die Laufwege beim Abschließen der täglichen Quests. Ich empfehle euch dafür die Städte Vivec (Vvardenfell), Leyawiin (Dunkelforst) oder Gramfeste (Deshaan). Das sind die Vorteile der Städte:

  • Vivec: Hier habt ihr direkt einen Bänker inmitten der Handwerkstische. Dafür lauft ihr ein Stück zur Questabgabe. Die Erweiterung Morrowind ist inzwischen sogar in ESO+ enthalten.
  • Leyawiin: Hier liegen wohl alle Handwerkstische am nächsten beisammen. Aber ihr benötigt dafür die Erweiterung Blackwood. Die Bank und die Questabgabe sind auch nicht sehr weit entfernt.
  • Gramfeste: Wenn ihr den Versorger- und Alchemieschrieb bereits auf eurer Bank vorbereiten liegen habt, dann lassen sich die restlichen Quests hier schnell vervollständigen. Die Questabgabe ist auch nicht weit entfernt.
ESO - Handwerk in Leyawiin
Handwerks-Bucht in Leyawiin (Dunkelforst).

7. Vervollständigen von Sammlungen

Das ist ein ganz großes Thema, welches sich vom Handwerk übers Housing bis hin zum Endgame-Content bewegt. Ob es sich um einen Handwerksstil, Rezept-Sammlungen oder Gruppen-Herausforderungen handelt. Ihr habt eine Menge an Sammlungen, die ihr durch das Abschließen von Errungenschaften vervollständigen könnt.

Schaut euch dafür doch mal in eurer Sammlung (U) oder euren Errungenschaften (J, Errungenschaften) um. Vielleicht entdeckt ihr dort eine für euch interessante Herausforderung.

ESO Stickerbuch

Eine beliebte Sammlung ist auch das “Stickerbuch”. So wird die Sammlung an Set-Gegenständen gerne von Spielern umschrieben.

Seid ihr auch schon fleißig dabei euer Buch mit den Stickern zu füllen oder entdeckt ihr es gerade zum ersten Mal? Erfahrt in diesem Artikel mehr zum Stickerbuch.

Macht beim Grafikkarten-Kauf nicht den gleichen Fehler wie ich

MeinMMO-Autor Benedikt Schlotmann hatte sich eine Grafikkarte gekauft. Doch mittlerweile ärgert er sich, sich nicht gleich eine schnellere Grafikkarte gekauft zu haben.

Vor ein paar Jahren wollte ich meinen PC mal wieder aufrüsten und hatte mir dazu eine neue Grafikkarte gekauft.

Damals zahlte ich für meine Radeon RX 570 mit 8 GB Videospeicher noch sagenhafte 139 Euro. Ein Preis, von dem viele User in der heutigen Zeit nur träumen können. Derzeit werden Grafikkarten für tausende Euros auf eBay verkauft. Mittlerweile muss man sogar für die Polaris-Grafikkarte rund 300-Euro bei eBay für das 8-GB-Modell zahlen (via eBay.de).

Im Nachhinein ärgere ich mich jedoch, damals nicht mehr Geld für eine schnellere Grafikkarte investiert zu haben.

Vor allem mit Blick auf die aktuellen Grafikkartenpreise wurmt es mich, dass ich mich damals nicht gleich für die RX 5700 XT entschieden hatte, die es zum Zeitpunkt meiner Investition ebenfalls im Handel gab. Und dafür gibt es mehrere Gründe, die ich euch in diesem Artikel nennen möchte.

Ich hab eine RX 570 gekauft – hätte ich lieber in eine RX 5700 XT investiert

Darum hätte ich lieber zur RX 5700 XT greifen sollen: Die Radeon RX 5700 XT galt die letzten Jahre lange als eine der besten Karten im Mittelklasse- und WQHD-Bereich. So hatten etwa unsere Kollegen von der GameStar in ihrer Grafikkarten-Beratung die RX 5700 XT lange als beste Alternative für Gamer aufgelistet (via GameStar.de). Mittlerweile hat die neue RX 6000er Serie die 5700 XT aus der Kaufberatung abgelöst.

Denn vor allem bei sehr neuen Titeln wie bei Assassins Creed oder auch bei Anno 1800 merke ich mittlerweile spürbar, dass meine derzeitige RX 570 nicht immer ganz mit kommt. In Apex Legends oder auch in Overwatch bekomme ich zwar noch rund 100 FPS, in vielen anderen Spielen bin ich mittlerweile davon entfernt.

Vor allem in einer Zeit, in der immer wieder neue Top-Titel erscheinen, die die Hardware auch entsprechend fordern, es aber keine Grafikkarten zu halbwegs angemessenen Preisen gibt, ärgere ich mich darüber, dass ich mich damals „nur“ für eine Radeon RX 570 entschieden hatte. Insbesondere auch deswegen, weil laut Nvidia die Grafikkarten auch in Zukunft teuer bleiben sollen.

Was kostete die RX 5700 XT? Die Radeon RX 5700 XT kam für 419 Euro in den Handel und lag entweder knapp über oder unter der unverbindlichen Preisempfehlung. Interessant ist ebenfalls, dass der Preis der RX 5700 XT immer stabil bei rund 400 Euro lag und kaum Ausreißer nach oben oder unten hatte.

Mittlerweile liegen die Preise für eine gebrauchte RX 5700 XT irgendwo zwischen 700 und 800 Euro und für neue Karten zahlt man noch mehr und damit leicht über der RX 6700 XT. Das liegt aber auch daran, weil sich die alte Serie für Mining besser eignet als die neuen Modelle.

Fest steht zumindest, dass ich vermutlich keine RX 5700 XT mehr kaufen werde, denn mittlerweile hat AMD seine 6000er Serie veröffentlicht. Und hier gibt es für mich mittlerweile interessante Alternativen.

Die aktuellen Preise halten mich (noch) von einem Grafikkartenkauf ab

Welche Grafikkarte würde ich jetzt kaufen? Sollte ich doch noch in den kommenden Monaten eine neue Grafikkarte kaufen, dann gibt es für mich aktuell zwei sinnvolle Alternativen: Entweder die RX 6600 XT oder die RX 6700 XT.

Die 6600 XT spricht mich als Full-HD-Gamer am meisten an und ich hätte auch kein Problem damit, auf Raytracing-Performance zu verzichten. Hinzu kommt, dass die Grafikkarte aktuell tatsächlich auch einigermaßen verfügbar ist.

Mit der RX 6700 XT wäre ich für die nächsten Jahre ausgesorgt und hätte durchaus auch Reserven für Raytracing und andere Spielereien. Hier schreckt mich jedoch derzeit vor allem der Preis ab, denn ich bin (noch) nicht bereit 800 oder 900 Euro für eine Grafikkarte zu bezahlen.

Hätte ich die Zeit gehabt oder wäre ich zur gamescom im Rheinland gewesen, wäre ich am Ende sogar für eine RTX 3060 nach Köln gefahren.

Das ist meine Empfehlung: Solltet ihr also die Chance haben, eine Grafikkarte zu einem fairen Preis zu bekommen, dann spart nicht die paar Euro, sondern kauft lieber etwas mehr Leistung als ein Jahr später wieder aufrüsten zu müssen. Denn kurzfristig spart man zwar Geld, früher oder später kommt man aber nicht drumherum und muss sich neue Hardware kaufen.

Grundsätzlich hängt die Kaufentscheidung jedoch immer von mehreren Dingen ab. Erstens kommt es darauf an, wie groß mein Budget für den Grafikkartenkauf überhaupt ist und zweitens es spielt eine Rolle, wofür ich die Grafikkarte überhaupt brauche:

  • In welcher Auflösung spiele ich?
  • Wie schnell soll die Bildwiederholungsrate sein und bietet mein Bildschirm?
  • Welche Spiele zocke ich?

Weitere Tipps, Tricks und was ihr beim Kauf einer Grafikkarte beachten solltet, findet ihr im Plus-Guide der GameStar (via Gamestar.de). Bei Plus handelt es sich um das kostenpflichtige Premium-Angebot der GameStar.

Was denkt ihr? Hattet ihr Glück und habt euch rechtzeitig eine flotte Grafikkarte gekauft oder seid sogar zu halbwegs fairen Preisen an eine neue Grafikkarte gekommen? Erzählt es uns in den Kommentaren!

Aktuell solltet ihr bestimmte Grafikkarten nicht kaufen. Auch die RX 5700 XT gehört zu den Grafikkarten, die ihr aktuell nicht mehr kaufen solltet, außer ihr bekommt sie zu einem richtig guten Angebot:

Diese 7 Grafikkarten solltet ihr 2021 nicht im Shop neu kaufen

Rainbow Six Siege will AFK-Spieler härter bestrafen – Aber Fans wollen ganz was anderes

In Rainbow Six Siege sind AFK-Spieler ein Ärgernis. Daher wollen die Entwickler stärker gegen sie vorgehen und auch ein automatisiertes System ist in Entwicklung. Doch vielen Spielern geht etwas anderes viel mehr auf den Geist

Was ist das Problem mit AFK-Spielern? In Rainbow Six Siege sind AFK-Spieler ein Ärgernis. Das sind Spieler, die einen Bot nutzen, der quasi nichts macht, außer ab und an mal zu schießen und ein wenig herumzuzuckeln. Ansonsten bleibt die Figur einfach stehen und bringt sich nicht konstruktiv ins Spiel ein.

Das bringt dem User des AFK-Bots aber dennoch Punkte am Ende der Runde ein, sodass er nach und nach im Rang aufsteigen kann. Das wird vor allem von Cheatern genutzt, um sich Ersatz-Accounts mit hohen Stufen bereitzulegen, die man dann sogleich nach einem Bann zum Weiterspielen und Cheaten nutzen kann.

Die Mitspieler in Runden mit solchen AFK-Usern sind jedoch die Gelackmeierten, denn in einem Team-Shooter kommt es darauf an, dass alle optimal zusammenarbeiten. Ein AFK-Spieler bedeutet also, das man stark in der Unterzahl ist und wahrscheinlich verliert.

Was wollen die Entwickler dagegen tun? Da solche Aktionen unfair sind und das Spiel für alle anderen ruinieren, haben die Entwickler Maßnahmen angekündigt. Laut einer Nachricht auf Twitter möchten die Entwickler ab sofort verstärkt gegen Spieler vorgehend, die absichtlich AFK sind.

Man werde erst einmal manuelle Bans austeilen und bittet dazu auch die Community um fleißige Mithilfe. Später werde man Methoden prüfen, wie man AFKler auch automatisch erkennen und bannen könne.

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AFK-Spieler nerven, aber viele User haben ein Problem mit MnK auf Xbox oder PlayStation

Wie reagieren die Spieler? Der Jubel der Community zu der Ansage war eher verhalten. Während die User sicher AFK-Spieler doof finden und die Maßnahme als Schritt in die richtige Richtung sehen, beklagen die meisten Kommentare auf Twitter ein ganz anderes Problem in Rainbow Six Siege.

Was stört viele Spieler mehr als AFK? Für einen großen Teil der User in den Kommentaren unter der Entwickler-Ankündigung ist „MnK-Cheating“ ein viel größeres Problem als AFK-Spieler.

Unter MnK wird „Mouse and Keyboard“ verstanden. Damit ist gemeint, dass Spieler an einer Konsole eine Maus und Tastatur anschließen und damit spielen. Das sei laut vielen Spielern auf den Konsolen Cheating, da man mit dieser Eingabemethode einen großen Vorteil in der Steuerung und beim Schießen habe.

Darum lesen sich viele Kommentare wie diese Auswahl hier:

  • Scarn (via Twitter): „Manuelle Bans für das, aber nicht für MnK? Gut zu sehen, wo die Prioritäten liegen.“
  • DiegoCanales (via Twitter): „Und wann kommen Sanktionen für Leute, die Maus und Keyboard auf der Konsole nutzen?“
  • Jai Boi (via Twitter): „Nein, nein, nein, lasst das. Fixt lieber erst mal MnK-Spieler auf den Konsolen, das ist Cheating!“

Darum wird sich da trotzdem nicht viel tun: Doch so sehr viele Spieler das MnK-Spiel nervt, es wird da wohl nicht viel zu machen sein. Denn wie zahlreiche User in den Kommentaren aufzeigen, ist dies nichts, was die Entwickler bei Ubisoft ändern können.

Vielmehr müssten die Konsolen-Hersteller Microsoft und Sony eine Maßnahme entwickeln, welche Input über Maus und Tastatur verhindert. Die Entwickler bei Rainbow Six Siege können dies nicht erledigen.

Eine andere Story aus der Welt von Rainbow Six Siege findet ihr hier: Profi fliegt angeblich aus Team, weil er nicht so fies war, wie alle wollten.

Quelle(n):
  1. PCGamesN

GTA Online: Schnappt euch jetzt 223.000 $ in 5 Minuten

Wer schnell etwas Geld in GTA Online verdienen will, bekommt mit unserem Guide locker über 220.000 GTA-Dollar und muss dafür nur etwa 5 Minuten Zeit aufbringen. Wir zeigen euch, wie das funktioniert.

Was ist los in GTA Online? Am Donnerstag startete eine neue Bonus-Woche in GTA Online und schaltete damit auch neue Zeitrennen und Events frei, die euch jetzt mit Geld versorgen. Wir zeigen euch, an welchen Aktivitäten ihr teilnehmen solltet, um jetzt schnell ein paar Hunderttausend Kröten zu verdienen.

Ihr braucht dafür nur etwas fahrerisches Können und ein wenig eurer Zeit.

Zwei Zeitrennen für insgesamt 203.000 GTA-Dollar

Das erste Zeitrennen: Das erste Zeitrennen, das ihr absolvieren sollt, nennt sich “Küste zu Küste”. Ihr habt für das Rennen 2:29 Minuten Zeit. Schafft ihr es innerhalb der Zeit ins Ziel, dann winken im Ziel 102.000 GTA Dollar. Und damit habt ihr den längsten Part dieser Geldsammlung schon erledigt.

In unserem Guide über Küste zu Küste in GTA Online zeigen wir euch, welche Strecke ihr fahren könnt, damit ihr pünktlich ins Ziel kommt und keine Zeit verschwendet.

Das zweite Zeitrennen: Dieses findet beim Elektrizitätswerk statt. Mit eurem kleinen RC-Bandito sollt ihr euch um die engen Kurven winden und möglichst schnell den Weg ins Ziel finden. Die Strecke ist etwas kniffliger, denn schon ein Unfall kann bedeuten, dass ihr wieder von vorne starten müsst. Ihr habt für das Rennen 1:45 Minuten Zeit.

Schafft ihr es innerhalb der Zeit ins Ziel, erwarten euch 101.000 GTA-Dollar. Zu diesem Zeitpunkt habt ihr also schon 203.000 GTA-Dollar verdient und hattet dafür etwas über 4 Minuten Zeit.

Schatzsuche für 20.000 $ – Auch, wenn ihr fertig seid

Wie kriegt man das Geld? Vor einigen Tagen startete Rockstar Games eine neue Schatzsuche für GTA Online. Spieler sollen Schiffswracks finden, die tägliche ihre Location wechseln. Hat man sieben Stück gefunden, erhält man dafür kostenlos ein Piraten-Outfit.

Ganz egal, ob ihr noch keine Kiste, ein paar Kisten oder schon alle Kisten gefunden habt: Ihr könnt die Kiste jeden Tag einmal einsammeln und euch dafür 20.000 GTA-Dollar einstecken.

Besucht nun also einfach noch den aktuellen Fundort der täglichen Schatzkiste und sackt dabei die 20.000 Dollar ein. Das sollte euch nicht mehr als eine Minute Aufwand kosten und schon seit ihr bei 223.000 GTA-Dollar in etwa fünf Minuten.

Wenn ihr dann sowieso im Spiel seid, dann werft doch gleich einen Blick ins Casino. Mit dem richtigen Dreh am Glücksrad könnt ihr da ein zusätzliches Auto gewinnen.

Und den neuen Sportwagen Cypher müsst ihr nicht für 1,5 Millionen Dollar kaufen, sondern könnt ihn gewinnen. Gerade gibt es also einige Gründe, eine Online-Session bei GTA 5 zu starten. Lief bei euch alles nach Plan beim Geldverdienen?

In vielen neuen MMORPGs kann man nicht direkt mit Spielern handeln – Und das nervt mich

In den alten MMORPGs war es wichtig, dass man die besten Crafter auf einem Server kennt. Bei ihnen bekam man die beste Ware. In vielen neuen Spielen hingegen gibt es gar keinen direkten Spielerhandel mehr. MeinMMO-Redakteur Alexander Leitsch ist von dieser Veränderung genervt.

“Früher waren die MMORPGs familiärer und sozialer” – diesen Satz hört und liest man immer wieder. Und es wird kaum einen MMORPG-Spieler geben, der diese Aussage verneinen würde. Als Problem werden dann oft die “Vereinfachung” des Spiels ausgemacht oder die Tatsache, dass “alles solo machbar” sein muss.

Ich würde diesen Punkten nicht gänzlich widersprechen, sehe das Problem aber auch in einem ganz anderen Aspekt. Denn für ein soziales Miteinander ist es wichtig, dass die Spieler irgendwie zum Austausch gebracht werden. Das geht natürlich auch über 40-Spieler-Raids oder knallharten Content, doch diese Aspekte sind mir nicht wichtig.

Ich würde es viel eher begrüßen, wenn ich schon im Alltag mit anderen Spielern in Kontakt kommen müsste – beispielsweise beim Handel. Denn während ich in Guild Wars 1 oder Star Wars Galaxies noch auf andere Spieler angewiesen war, wurden diese heute quasi durch ein Auktionshaus ersetzt.

Spieler verbringen mehr Zeit im AH, als mit anderen Spielern

Was ist das Problem? Wenn ich in Guild Wars 2, Black Desert oder Retail-WoW seltene oder besonders starke Gegenstände verkaufen möchte, dann reise ich dafür zum nächsten Auktionshaus. Dort stelle ich den Gegenstand ein und warte darauf, dass ein anderer Spieler ihn kaufen.

Zack, fertig.

Das war meine Interaktion mit einem anderen Menschen, der mein legendäres Großschwert Düsternis in Guild Wars 2 gekauft hat. Daran habe ich mitunter Wochen gefarmt, doch weiß am Ende nicht mal, wer es jetzt in seinen Händen führt.

Und genau das nervt mich tierisch. Denn der Handel wird durch Auktionshäuser nicht nur einfacher, sondern viele neue MMORPGs erlauben es mir gar nicht erst, mit anderen Spielern direkt zu handeln. Zu diesen Spielen zählen etwa:

  • Guild Wars 2
  • Bless Unleashed
  • Black Desert
  • Das kommende Elyon

Gerade bei Black Desert ist der Verzicht auf Spielerhandel vollkommener Unsinn, denn Wirtschaft und Handel stehen im Zentrum des Spiels. Doch dieses Zentrum wird ganz schnell das Auktionshaus.

Guild Wars 2 Auktionshaus
In Spielen wie Black Desert oder hier im Bild Guild Wars 2 kann man viel Zeit im Auktionshaus verbringen.

Was macht den Handel so interessant? Beim Handel zwischen den Spielern ist man darauf angewiesen, mit anderen Menschen in Kontakt zu kommen. In Guild Wars 1 erinnere ich mich gerne daran, wie ich Gegenstände in Kamadan verkauft habe und dabei ins Gespräch mit anderen Händlern oder den Käufern gekommen bin.

Über eines dieser Gespräche habe ich meinen späteren Gildenleader kennengelernt. Denn der verkaufte einen damals sehr seltenen Naga-Regenrufer als Minipet und natürlich wollte ich wissen, wie er an dieses Mini gekommen ist.

In Star Wars Galaxies wiederum war es wichtig, die besten Crafter im Spiel zu kennen. Denn es war quasi unmöglich, mehrere Berufe auf ein hohes Level zu bringen. So war man quasi gezwungen, mit anderen Spielern zu interagieren und konnte sich sogar einen Namen im Spiel machen, sodass jeder den Rüstungsschmied XY kennen musste.

In modernen MMORPGs kennt jedoch niemand mehr die Person, die ein Item im Auktionshaus eingestellt hat.

Auktionshaus dient als Schutz vor Abzocke und geht viel schneller

Warum verzichten Spiele auf einen direkten Handel? Der direkte Handel zwischen Spielern birgt auch Gefahren. So kann es immer passieren, dass jemand den Handel für betrügerische Aktionen nutzt, etwa, indem er einen überteuerten Preis ausruft oder bei den Gegenständen trickst.

Oftmals führen solche Betrügereien dann zu Mehraufwand beim Entwickler des Spiels, etwa durch Tickets, in denen Spieler ihr Item oder Geld gerne wiederbekommen würden, das ihnen bei dem Betrug abgenommen wurde.

Es gibt auch viele MMORPGs, etwa FFXIV oder WoW, die zwar Spielerhandel bieten, aber in denen hauptsächlich über das Auktionshaus gehandelt wird. Denn das ist für viele Spieler einfach schneller und bequemer.

Die Gegenbeispiele: ESO und Corepunk

Welche Spiele machen den Handel interessant? Ein gutes Beispiel für ein soziales Handelssystem hat ESO. Zwar laufen auch hier viele Transaktionen über eine Art Auktionshaus ab, allerdings sind diese Stores an Gilden gebunden.

Und so kommt man dann doch ins Gespräch mit anderen Spielern, denn man muss erstmal Teil einer solchen Handelsgilde werden. Dort tauscht man sich im Gildenchat gerne auch mal über Preise aus.

Zudem erlaubt ESO auch den direkten Handel zwischen Spielern und hat sich selbst auf die Fahne geschrieben, dass der direkte Handel zwischen Spielern eine wichtige Komponente sein soll.

ESO Handel
In ESO kann ich nur direkt mit anderen Spielern oder über die Gilde handeln.

Am interessantesten klingt für mich jedoch das kommende MMORPG Corepunk. Das verspricht, dass ihr die beste Ausrüstung über das Crafting bekommt, dieses jedoch direkt an euch gebunden wird. Allerdings könnt ihr die Ausrüstung direkt in einem Handels-Interface für einen anderen Spieler herstellen, an den sie dann gebunden wird.

Diese Anpassung sorgt dafür, dass ein Auktionshaus zumindest bei der Ausrüstung gar nicht funktioniert und dass die Crafter sich wieder einen Namen im Spiel machen können. Denn es soll schwierig sein, an die besten Rezepte zu kommen. Sie werden euch nicht einfach vom Lehrer verkauft.

Wie seht ihr die Situation mit dem Handel zwischen Spielern? Begrüßt ihr die Auktionshäuser oder wünscht ihr euch auch manchmal die alten Zeiten zurück? Schreibt es gerne in die Kommentare.

Für die kommenden Monate und Jahre stehen einige interessante MMORPGs in Aussicht. Wir stellen sie euch hier vor:

Die 8 aussichtsreichsten neuen MMOs und MMORPGs für 2021