3 Änderungen, mit denen Rainbow Six sich in kommender Season 2 neu erfindet

Rainbow Six Siege testet im Moment einige Änderungen, die mit der kommenden Season 2 von Jahr 6 bereits live gehen sollen. Mindestens drei dieser Änderungen haben großes Potential dazu, die Runden maßgeblich zu beeinflussen. Eine weitere ist noch in Planung, erscheint aber noch nicht mit Y6S2.

Ubisoft plant mit der neuen Season 2 und danach viele neue Features, die das Gameplay grundlegend verändern könnten. Schon in Jahr 5 gab es mit Season 3 etliche Änderungen, die alles auf den Kopf stellten.

Nun legen die Entwickler nach mit einem neuen Operator, neuem Balancing und Features, die deutlich die Aufklärung verändern. Aufklärung ist eines der wichtigsten Elemente des Spiels und entscheidet über Sieg und Niederlage.

Der Chef von Rainbow Six hat bereits 2020 gewarnt, dass ihr nicht bereit seid für Jahr 6 und das scheint zu stimmen. Wir stellen euch hier drei Änderungen in der kommenden Season vor, die im Moment getestet werden und die mit Sicherheit für Umstellung sorgen werden.

Mehr zu den Inhalten von Season 2 in Jahr 6 erfahrt ihr bei den Kollegen der GameStar (via GameStar.de).

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Hier geben die Entwickler einen Einblick in die Änderungen.

Der neue Operator Thunderbird heilt selbst Gegner

Wer ist der neue Operator? Thunderbird ist eine amerikanische Ureinwohnerin der Nakoda und eine neue Verteidigerin in Rainbow Six. Sie ist ein Operator mit einer Geschwindigkeit von 3, damit also den Roamern zuzuordnen, auch wenn ihr Gadget rein der Unterstützung dient.

Ihre besondere Fähigkeit sind die Koda Stations. Das sind kleine Geräte gefüllt mit Kugeln, die Spieler um 30 Punkte heilen und sogar überheilen können. Zu Boden geschickte, aber noch nicht getötete Spieler, können mit den Kugeln wiederbelebt werden.

Thunderbird nimmt damit nahezu die gleiche Rolle ein wie Doc in der Verteidigung, nur dass sie selbst nicht aktiv werden muss und mehr Aufladungen zum Heilen hat.

Wie verändert Thunderbird das Spiel? Thunderbirds Heilstation ist eine einzigartige Fähigkeit, weil sie nicht nur Verbündete heilt. Das Gerät macht zwischen Freund und Feind keinen Unterschied, jeder, der sich nähert, wird geheilt oder sogar wiederbelebt.

Dadurch kann es zu Situationen kommen, dass vermeintlich angeschlagene Angreifer sich durch eine Kona Station hochheilen und plötzlich vollgepumpt wieder auftauchen. Auch eigentlich besiegte Gegner können so unerwartet wieder aufstehen und eine Runde noch drehen.

Besonders gefährlich etwa ist es, wenn der letzte Angreifer nach dem Platzieren des Entschärfers zu Boden geschickt, aber nicht erledigt wird. Steht er dann wieder auf, während der Verteidiger das Gerät zerstört, kann er die Runde leicht noch gewinnen.

Wenn Thunderbird im Spiel ist, müssen alle Spieler deutlich aufmerksamer sein als zuvor. Bei den Kollegen der GameStar erfahrt ihr mehr darüber, welche Auswirkungen Thunderbird auf Rainbow Six hat (via GameStar.de).

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Der Trailer zum neuen Operator Thunderbird.

Glas kann splittern und behindert Sicht

Was verändert sich am Glas? Jede Oberfläche aus Glas an den Geräten der Operator kann in der kommenden Season mit einem Nahkampf-Angriff zerstört werden. Dadurch geht sie nicht direkt kaputt, wird aber undurchsichtig.

Auf diese Weise zerstörtes Glas versperrt die Sicht. Verteidiger können entsprechende Kameras nicht mehr nutzen, um Gegner zu sichten und zu markieren und Fenster werden für beide Seiten undurchsichtig. Zu den betroffenen Gadgets gehören:

  • Miras halbdurchsichtiges Fenster
  • Maestros Evil Eye
  • die Kugelsichere Kamera

Wie verändert sich das Spiel dadurch? Auf den größten Teil des Spiels wird der neue Effekt vermutlich wenig Einfluss haben. Allerdings könnten sich dadurch beliebte Punkte für Kameras oder Fenster ändern.

Auch die Verteilung der Operator auf bestimmten Maps könnte sich ändern, wenn die Gadgets plötzlich nicht mehr so nützlich sind. Das öffnet Möglichkeiten, neue Synergien und Strategien auszuprobieren.

Besonders in Matches auf höheren Stufen und im Profi-Bereich wird dieses neue Feature vermutlich für viele neue Spielweisen sorgen. Angreifer müssen sich etwa entscheiden, ob sie ein Mira-Fenster zerstören oder selbst nutzen wollen. Verteidiger müssen entscheiden, ob und wie sehr ihre Gadgets noch nützlich sind, wenn die Gegner sie einfach umgehen können.

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Operator-Anpassungen sorgen für neue Synergien

Welche Anpassungen gibt es hier? Mehrere Operator bekommen Anpassungen, um sie besser „auf Linie“ zu bringen und entsprechend zu buffen oder zu nerfen. Eine vollständige Liste an Änderungen findet ihr direkt bei Ubisoft (via Ubisoft.com).

Eine Änderung ist jedoch gesondert aufgeführt: Smokes Giftgas wird verändert. Hier gab es zuvor einen Fehler, durch den das giftige Gemisch durch Wände wabern und so Bereiche abschneiden konnte, die nicht vorgesehen waren. Smokes Gas verteilt sich nun natürlicher.

Dadurch kann er jedoch Räume und Gänge auch viel besser abschneiden und Gegnern die Sichtlinie verwehren. Spielt dann noch ein Warden im Team, der durch seine Brille Rauchwolken ignorieren und einfach hindurch blicken kann, können Gegner so leicht ausgeschaltet werden, ohne dass sie wissen, was da eigentlich passiert.

Welche Auswirkungen haben die Änderungen? Vermutlich wird sich die Meta des Spiels nicht deutlich verändern. Viele der starken Operator werden nach wie vor stark bleiben und die eher schwachen brauchen noch weitere Anpassungen.

Allerdings könnten Synergien wie die zwischen Warden und Smoke Gegner in bestimmten Situationen völlig aus der Bahn werfen. Wenn ihr euch gut mit einem Teamkollegen absprechen könnt, sorgt so etwas mit Sicherheit für einen oder zwei Rundensiege.

Gegner müssen sich auf solche Taktiken erst einstellen und sich ihnen anpassen, wenn sie nicht dem bekannten „Standard“ entsprechen. Das ist ein Vorteil für euch, wenn ihr eine starke Synergie entdeckt und sie einsetzen könnt. Der Rainbow-Experte und YouTuber BikiniBodhi zeigt einige der Änderungen und deren Einfluss aufs Spiel in seinem Video:

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Eine weitere wichtige Änderung im Test

Was wird noch getestet? Eine weitere Änderung ist im Moment auf dem PTR, die jedoch nicht mit der kommenden Season 2 von Jahr 6 erscheinen soll. Sie hätte einen riesigen Einfluss auf das Spiel, weswegen sie länger getestet werden sollen.

Angreifer und Verteidiger können auf dem PTR nach ihrem Tod weiterhin ihre eigenen Drohnen steuern. Dabei können sie sie nicht nur schwenken und die Kamera nutzen, sondern sich aktiv bewegen und Gegner orten. Sogar die Fähigkeiten der Gadgets können genutzt werden, wenn es welche gibt. Übrige Drohnen erscheinen nach eurem Tod an eurem Spawnpunkt.

Drohnen eines toten Operators bekommen zudem eine Antenne verpasst, damit Verteidiger sehen, ob die Drohne einem lebenden oder toten Gegner gehört. Kugelsichere Kameras erhalten zudem die Möglichkeit, kleine EMP-Ladungen abzufeuern und das Sichtfeld zu drehen.

Welchen Einfluss hat das? Spieler können so selbst nach ihrem Tod ihrem Team helfen. Sterben sie durch eine waghalsige Aktion (von denen die Entwickler unbedingt abraten), können sie noch immer mit ihrer Drohne für ihre Mitspieler aufklären.

Besonders wenn ihr im Team spielt oder den Sprachchat nutzt, könnt ihr so explizit einem Spieler helfen und den Weg für ihn ebnen. Fahrt mit der Drohne vorweg um Ecken und teilt eurem Mitspieler mit, was ihr seht, damit dieser vorbereitet auf etwaige Gegner stößt.

Die Entwickler haben bereits angemerkt, dass bestimmte Operator mit dieser Änderung auf jeden Fall angepasst werden müssen. Dabei geht es vor allem um solche Operator, die voll auf den Einsatz von Aufklärungs-Tools setzen.

Wann erscheint Y6S2? Bisher gibt es noch kein konkretes Datum für den Release der neuen Season. Bleibt Ubisoft den bisherigen Zeiträumen, sollte die Season Mitte Juni starten. Dazu passt auch, dass die Änderungen bereits auf dem PTR sind und getestet werden können.

Wenn ihr Rainbow Six noch nicht spielt oder Freunde einladen wollt, geht das auch nach über fünf Jahren noch immer gut:

Wie schwierig ist es eigentlich, 2021 noch mit Rainbow Six Siege anzufangen?

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