Wie schwierig ist es eigentlich, 2021 noch mit Rainbow Six Siege anzufangen?

In einen Taktik-Shooter einzusteigen kann eine große Herausforderung sein. Rainbow Six Siege bildet dabei keine Ausnahme. MeinMMO verrät euch, warum ein Einstieg auch 2021 noch lohnt, sechs Jahre nach Release.

Rainbow Six Siege erschien bereits 2015, ist mittlerweile also sechs Jahre alt. In dieser Zeit gab es viele Veränderungen und Millionen von Spielern zocken regelmäßig den Taktik-Shooter.

Dementsprechend finden sich unter den Spielern viele Veteranen. Dazu gilt Rainbow Six als anspruchsvoller Shooter, der viel Übung benötigt – alles Gründe, die auf Anfänger abschreckend wirken können.

Trotzdem sollte euch das nicht entmutigen, Rainbow Six Siege eine Chance zu geben. Im Moment herrschen sogar gute Bedingungen, um erstmals in den Shooter einzusteigen.

Was ist Rainbow Six Siege überhaupt? Im Taktik-Shooter von Ubisoft für PC, PlayStation 4, PlayStation 5, Xbox One und Xbox Series X|S tretet ihr in Teams aus fünf Spielern gegeneinander an, um bestimmte Ziele zu erfüllen. Meist bedeutet das, eine Bombe zu beschützen oder zu entschärfen, wobei auch Geiselbefreiungen und Gebietsbesetzungen gespielt werden können.

Dazu spielt ihr in Runden gegeneinander und müsst Punkte erzielen, um den Sieg davonzutragen. Euch stehen verschiedene Charaktere zur Verfügung, sogenannte Operator, die alle eine Rolle erfüllen und eigene, besondere Fähigkeiten mit sich bringen.

Rainbow Six Siege hat Fans sowohl im Casual- als auch im kompetitiven Bereich und ist einer der größten und bekanntesten E-Sport-Titel. Berühmte Teams wie G2 Esports etwa unterhalten Profis, die für sie Siege und Bekanntheit einfahren.

Jetzt ist ein guter Zeitpunkt, um anzufangen

So macht euch Rainbow Six den Einstieg leichter: Im Spiel gibt es verschiedene Features, die euch langsam an die Mechaniken des Spiels heranführen. Ihr könnt selbst bestimmen, wie intensiv ihr euch vorbereiten oder wie schnell ihr in die „echte Schlacht“ gehen wollt.

Dazu stehen euch verschiedene Playlists zur Verfügung:

  • Situationen: Solo-Missionen, die euch einzelne Gameplay-Inhalte vorstellen und üben lassen.
  • Terroristenjagd: PvE-Content für solo oder Koop, um Maps zu üben und Mechaniken zu lernen.
  • Newcomer-Playlist: Eine Zusammenstellung an „leichten“ Maps. Einziger Spielmodus ist „Bombe“ und die Playlist ist nur verfügbar bis Stufe 50.
  • Schnelles Spiel: Zufällige Maps mit reduzierter Rundenzahl in einem von drei Spielmodi: „Bombe“, „Geiselbefreiung“ oder „Gebiet sichern“.
  • Ungewertet: Spiele nach Ranglisten-Regeln mit Kartenwahl und längeren Matches zur Vorbereitung auf Ranglistenspiele. Einziger Modus ist „Bombe“.
  • Rangliste: Ranked-Matches mit Kartenwahl und Rangliste, auf der ihr auf- und absteigen könnt. Einziger Modus ist „Bombe“.

Mit diesen Spielvarianten habt ihr die Möglichkeit, euch in eurem ganz eigenen Tempo ins Spiel einzufinden. Auf MeinMMO findet ihr außerdem 5 Dinge, die ihr wissen müsst, wenn ihr mit Rainbow Six Siege anfangen wollt.

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Der Trailer zur neuen Season.

Darum ist jetzt ein guter Zeitpunkt für den Start: Ubisoft bringt immer wieder neue Inhalte ins Spiel. Im März 2021 startete die erste Season von Jahr 6 in Rainbow Six Siege und brachte etliche Neuerungen mit sich (via GameStar). Das birgt einige Vorteile für den Start.

Als Neuling ist es euch egal, wie eine Map oder Mechanik aussieht, wenn ihr sie das erste Mal lernt. Veteranen, die sich jahrelang eingespielt haben, müssen erst mühsam alte Gewohnheiten ablegen, was schwieriger sein kann, als sie das erste Mal zu lernen.

Durch die neuen Features und Änderungen eröffnen sich neue Möglichkeiten. Veteranen können zwar auf Erfahrung zurückgreifen, als Neuling könnt ihr jedoch unter Umständen schneller dazulernen. So ist die Schere zwischen erfahren und unerfahren nicht allzu groß.

Die neue Season lockt zudem sowohl Neu- als auch Wiedereinsteiger an, mit denen ihr dann gemeinsam das Spiel (neu) lernen könnt.

Darum lohnt sich jetzt ein Blick in Rainbow Six Siege – Besonders für Wiederkehrer

Wenn ihr euch dazu entscheidet, Rainbow Six eine Chance zu geben, solltet ihr allerdings ein paar Dinge beachten. MeinMMO gibt euch dazu einige Tipps.

Tipp 1: Lasst euch nicht vom Umfang abschrecken

So groß ist Rainbow Six: Mit 20 verschiedenen Maps und mittlerweile 59 spielbaren Operator bietet Rainbow Six eine Menge an Inhalten, über die ihr einen Überblick behalten müsst. Als Einsteiger kann das schnell entmutigen.

Dazu kommen regelmäßig neue Charaktere mit neuen Fähigkeiten ins Spiel – Mit Season 1 von Jahr 6 etwa war das Flores, der erste offen schwule Operator des Spiels.

Wie soll ich das alles bitte lernen? Ihr müsst zum Glück nicht sofort alle Inhalte kennen und können. Rainbow Six führt euch sogar recht übersichtlich an seinen riesigen Content heran.

An Maps werdet ihr in der Newcomer-Playlist lediglich sechs Stück zur Auswahl haben, die ihr immer wieder in Rotation spielt. In späteren Modi ist die Auswahl dann begrenzt, denn jede Season wechselt der Pool an verfügbaren Karten. So lernt ihr langsam immer etwas dazu. Ubisoft bietet sogar spezielle Lern-Videos an, mit denen ihr die einzelnen Maps lernen könnt (via Ubisoft).

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Hier exemplarisch das Video zur Map “Clubhouse”.

Bei den Operator wird euch zu Anfang nur eine Handvoll überhaupt zur Verfügung stehen und ihr könnt euch alle anderen freispielen oder kaufen. So könnt ihr euch einen Liebling aussuchen, mit dem ihr trainiert und euch langsam durch die große Masse an verfügbaren Charakteren zocken.

Achtet am besten in den Runden, die ihr spielt, darauf, welche Operator häufig gespielt werden und welche seltener. So erhaltet ihr ein recht gutes Bild davon, wen ihr als nächstes ausprobieren könnt.

Generell hilft jedoch vor allem: viel Spielen. So lernt ihr am besten, wo ihr auf welcher Map was findet und welche Fähigkeiten die verschiedenen Operator besitzen oder wie ihr sie einsetzt.

Tipp 2: Wer nicht gerne denkt, sollte Rainbow Six nicht spielen

Warum muss ich viel denken? Rainbow Six Siege ist ein Taktik-Shooter, der auf Strategie und Planung setzt, weniger auf reines Geballer. Wichtiger ist es, zu wissen, was genau der Gegner gerade macht.

Das wichtigste Stichwort hier ist Aufklärung. Lernt früh, dass es wichtig ist, den Gegner zu kennen. Späht mit Hilfe von Kameras, Drohnen und Mitspielern die Positionen der Feinde aus und nutzt das, um sie zu überrumpeln.

Plant einen Angriff sorgfältig und lasst euch nicht hetzen. Wenn ihr kopflos vorstürmt, wird euch eine verirrte Kugel vermutlich schnell das Leben und damit die Runde kosten. Mit richtigem Teamplay und Absprache kann eine Runde dagegen in wenigen Sekunden gewonnen werden, wie ein Profi-Streame eindrucksvoll zeigt (via GameStar).

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Wie unterscheidet sich das Gameplay? Kommt ihr etwa von Battlefield, Call of Duty oder Fortnite, dann seid ihr womöglich gewohnt, ein ganzes Magazin auszuhalten und euch dann noch rächen zu können.

Das geht in Rainbow Six nicht. Ein einziger Kopfschuss aus einer beliebigen Waffe etwa ist grundsätzlich tödlich und ihr haltet deutlich weniger Kugeln aus. Bereitet euch also gerade zu Beginn darauf vor, häufig zu sterben.

Wichtig dabei ist, dass ihr jede Kugel wertschätzt. Werft ein Magazin nicht fort, nur weil drei Schuss fehlen. Die Nachladezeit kann ein Gegner nutzen, um euch die Lichter auszupusten, wenn er euch besser beobachtet als ihr ihn.

Nach einem Schuss nachladen – So habe ich mir meine größte Shooter-Macke abgewöhnt

Tipp 3: Sprecht mit dem Team, aber schaltet auch auf „Durchzug“

Darum ist Kommunikation wichtig: Rainbow Six ist ein Team-Spiel und ihr solltet immer im Hinterkopf behalten, dass euch euer Mitspieler die Rückendeckung geben kann, die ihr benötigt.

Das funktioniert am besten, wenn ihr miteinander sprecht. Idealerweise nutzt ihr dazu den Voice-Chat und gebt möglichst präzise Angaben. Rainbow Six bietet allerdings auch ein nützliches Ping-System, mit dem ihr Gegner, Orte oder Gegenstände markieren könnt.

Auf diese Weise könnt ihr euren Mitspielern Hinweise geben, wo ein Gegner auf sie wartet oder einen Angriff mit ihnen koordinieren. Weist etwa einen Spieler an, eine Wand zu zerstören, während ihr eure Waffen für den Ansturm bereit macht.

Übrigens: In Rainbow Six könnt ihr selbst nach einem Tod noch eurem Team helfen. Sterbt ihr vor dem Ende einer Runde, könnt ihr noch immer Kameras bedienen und so etwa Gegner für eure Mitspieler orten.

Es ist zwar möglich, eine Runde völlig im Alleingang zu gewinnen – Ebenso ist es aber auch möglich, sie im Alleingang zu verlieren. Im Regelfall gilt: Das Team mit dem besseren Zusammenspiel gewinnt die Runde.

Wann sollte ich „weghören“? So wichtig Kommunikation ist, solltet ihr immer filtern, welche Information gerade notwendig ist und welche nicht. In Rainbow Six wie in allen kompetitiven Spielen kann es vorkommen, dass ihr auf toxische Spieler trefft.

In einem solchen Fall seid ihr gut beraten, einfach zu ignorieren, was euch euer unfreundlicher Mitspieler gerade an den Kopf wirft. Als Neuling könnt ihr versuchen, ihm zu erklären, dass ihr noch wenig Ahnung habt und um Hilfe bitten.

In manchen Fällen ändern die Spieler dann ihr Verhalten und helfen euch, wenn ihnen daran gelegen ist, die Runde zu gewinnen – schließlich steigern sie so auch ihre Chancen. Hagelt es jedoch weiter Beleidigungen, habt keine Scheu, eure Mitspieler einfach stumm zu schalten.

Tipp 4: Seid neugierig und lernwillig, nicht frustriert

Die Gegner sind unfair – Was soll ich tun? Manchmal kommt es vor, dass besonders starke Gegner euch mit Taktiken überraschen, die ihr gar nicht für möglich gehalten habt. In einem solchen Fall solltet ihr auf keinen Fall „tilten“.

Nutzt die Gelegenheit stattdessen, um euch Strategien für die nächste Runde abzuschauen. Wenn die Taktik gegen euch funktioniert hat, ist es wahrscheinlich, dass sie auch gegen andere Spieler funktioniert.

Es gibt einige Möglichkeiten, auf die man von selbst überhaupt gar nicht kommt, weil sie äußerst kreativ sind oder nicht so wirken, als seien sie überhaupt beabsichtigt. Das Video von YouTuber TysonBR zeigt einige solcher skurrilen Situationen:

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Wo kann ich noch mehr lernen? Wenn ihr euch noch besser vorbereiten wollt, ohne alle Erfahrungen selbst machen zu müssen, könnt ihr immer noch den Profis zusehen und euch Taktiken abschauen.

Beachtet dabei jedoch, dass ihr mehr lernt, wenn ihr das Spiel bereits kennt. So könnt ihr für euch besser einordnen, warum ein Play der Profis besonders stark war oder wie ihr es kopiert. Geht nur nicht davon aus, dass das sofort funktioniert, Profis haben schließlich jahrelange Erfahrung.

Etwas leichter funktioniert das etwa in Amateur-Turnieren und kleineren Ligen wie der GSA League. In der GSA treten Teams aus Deutschland, Österreich und der Schweiz an, sowohl Profis als auch absolute Newcomer.

MeinMMO und GameStar sind die diesjährigen Medienpartner der GSA League und auf unseren Kanälen findet ihr regelmäßig Informationen zur Liga, den Teams und den Spielern:

Die neue Liga in Rainbow Six startet – Für wen sich das Zusehen lohnt

Fazit: Der Einstieg ist nicht leicht, aber auch nicht schwer

Wenn ihr 2021 noch mit Rainbow Six anfangen wollt, solltet ihr das einfach tun. Der Einstieg ist nicht unbedingt leicht, aber machbar. Die Tutorials und Spielmodi machen euch langsam mit den Mechaniken vertraut und je mehr ihr spielt, desto besser werdet ihr.

Schnappt euch im Idealfall ein paar Freunde und zockt zusammen, so macht Rainbow Six noch mehr Spaß und ihr könnt euch gegenseitig beim besser werden helfen.

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Frank

Ich habe lange R6 gespielt aber habe extreme Probleme mich wieder dafür zu motivieren.Was mich am meisten zurückhält ist die fehlende Gruppe. Es geht halt doch wirklich nur im Team gut. Neue Leute suchen und finden ist schwer. Und die die man noch kennt und weiterhin aktiv spielen sind dermaßen viel besser, da kann man schlecht zusammenspielen. Es haben sich in den letzten 1.5 Jahren so viele Maps geändert, da blick ich einfach gar nicht mehr durch. Aber die Maps jetzt wieder komplett neu lernen zu müssen deprimiert mich schon im Vorfeld. Dazu kommen dann noch die neuen Operator und die vielen Strategien die man kennen muss. Früher war mir klar, wer was macht auf welcher Map und mit welchem Operator. Jetzt hab ich ja keinen Schimmer wo ich überhaupt breachen muss um reinzukommen.

Ich hab nach Release die erste Pause von einem Jahr gemacht als BF1 kam und danach war der Einstieg schon müsig. Monate lang allein gespielt bis man dann ne gute Gruppe hatte. Und damals gab es noch nicht so viele Maps, Änderungen und Operator.

Ist wirklich ein tolles Spiel aber für Einsteiger und Leute die ne längere Pause gemacht haben doch sehr schwer.

Frank

Vielleicht werde ich mich irgendwann wieder rantrauen. Das neue Warzoneupdate steht dem aber etwas im weg muss ich zugeben xD. Ich bin sicher es kann auch zu zweit Spaß machen aber ich bin dann leider doch ein etwas ehrgeizigerer Spieler im PvP. Und wenn ich dann gar nicht mehr kann aber weis was ich früher alles konnte hält mich das irgendwie zurück.

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